Schritt für Schritt

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Im Bild (von links): Lotte Schuster, Walter Trafoier, Melanie Schuster, Jakob Schuster, Herbert Habicher und Rosl Weissenhorn.

Die Kortscher Kürbiskönige mit ihren Exemplaren (von links) Ossi Strimmer, Manfred Greis und Rudi Tappeiner.

17. Kürbisolympiade zugunsten des Vinzenzvereins KORTSCH - Es gibt sehr viel versteckte Not in unseren Dörfern, ausgelöst durch eine schwere Krankheit, den Verlust der Arbeit, des Partners usw.; das wissen Herbert Habicher und Rosl Weissenhorn vom Vinzenzverein Schlanders nur zu gut. Deshalb wurde die Spende des Kürbiskomitees anlässlich der 17. Kürbisolympiade von Kortsch dankbar und gerne angenommen. Dem Wunsch des Komitees entsprechend, soll mit der großzügigen Spende von 2.083,54 Euro bedürftigen Menschen in Kortsch und in der Gemeinde Schlanders unter die Arme ge-

griffen werden. Der Vinzenzverein hilft Familien, Kindern aber auch Einzelpersonen, die in Not geraten sind, schnell und unbürokratisch. „Es ist eine Freude für uns, wenn solche Zeichen der Solidarität in der Dorfbevölkerung gesetzt werden, und wir das uneingeschränkte Vertrauen der Spender haben. Wir haben einige Projekte für Familien und Einzelpersonen laufen, wo das Geld sehr gebraucht wird. Allerdings sind wir nur eine schnelle Brücke; dann übernimmt die öffentliche Hand die Unterstützung“, sagte Herbert Habicher bei der Spendenübergabe. „Seid versichert,

dass das Geld dahin kommt, wo es am meisten benötigt wird“, versprach Rosl Weissenhorn. Für die 17. Kürbisolympiade hatten 53 Personen insgesamt 142 Kürbiskerne im Gasthaus Sonne gekauft; zusätzlich gab es ein Kürbisschätzen im Gasthof Sonneck in Allitz durch Herbert Lampacher. Am Abend der Preisverleihung wurde ebenfalls noch einmal kräftig der Spendenhut von Jakob Schuster gefüllt, so dass die beträchtliche Summe von über 2.000 Euro erreicht wurde. Sieger der diesjährigen Kürbisolympiade war Manfred Greis mit einem Kürbis von 91,70

kg Gewicht, gefolgt von Ossi Strimmer (80 kg) und Rudi Tappeiner (71,80 kg). Sie gewannen ein Schaf, eine Hamme Speck und einen Laib Almkäse. Weiters lagen in der Bewertung Herbert Lampacher, Jakob Schuster, Lukas Gemassmer, Philip Bernhard und Felix Gemassmer. Für sie gab es ebenfalls schöne gesponserte Preise. Den schönsten Kürbis hatte der Sieger Manfred Greis geliefert; dafür gab es einen Holzdruck. Wie jedes Jahr luden Lotte und Melanie Schuster sowie das Küchenteam vom Gasthof Sonne zu einem herrlichen Kürbisbuffet ein. INGE

die Fuzo-Erweiterung abstimmen. Nicht wenige glaubten, dass es sich tatsächlich um eine ernste Befragung handelte. Erst als Bürgermeister Dieter Pinggera der „Mimi“ den Faschingsstab (Regierungsstab) überreichte, gingen auch den letzten Zweiflern die Augen auf. Pinggera gratulierte dem Komitee für den gelungenen Geck. Die Erweiterung der

Fußgängerzone sei tatsächlich ein Thema, über das schon seit Jahren kontrovers diskutiert werde. Nach der Übertragung der Regierungsgeschäfte an das Faschingskomitee kann sich dieses nun voll auf den großen Umzug konzentrieren, der am 10. Februar 2018 stattfindet. SEPP

Ja, es war nur ein Scherz

SCHLANDERS – Voll ins Schwarze getroffen hat das Schlanderser Faschingskomitee mit der Fragebogenaktion bezüglich der Erweiterung der Fußgängerzone. Schon vor dem offiziellen Beginn der sogenannten 5. Jahreszeit am 11. November um 11 Uhr 11 war im Dorf und weit darüber hinaus eifrig und kontrovers darüber diskutiert und disputiert wor-

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den, ob es gut oder schlecht sei, die Fußgängerzone bis hin zum Kulturhaus sowie auch in Richtung der Kreuzung Hauptstraße/ Holzbruggweg zu erweitern. Das Faschingskomitee mit Miriam Mair („Mimi“) an der Spitze hatte am 11. November auf dem Hauptplatz einen Informationsstand und eine Urne aufgestellt. Die Bevölkerung konnte für oder gegen