Hehre Vorhaben

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Fotos: Hans Zagler

VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Kirschessigfliege gut beobachten“ VETZAN - Am 8. September lud der Vinschgauer Weinbauverein zur 20. Herbstbegehung in das Gebiet von Vetzan. Auf dem Programm standen die Besichtigung und die Verkostung der vor Ort angebauten Weinen von verschiedenen Winzern. Bei herrlichem Wetter konnte Leo Forcher, der Obmann des Weinbauvereines, die Mitglieder und den Weinbauberater am Befehlhof von Oswald Schuster begrüßen. Zu Beginn gab der Berater Thomas Weitgruber einen Einblick in das laufende Weinbaujahr, in dem die Ernte im Vergleich zu anderen Jahren etwa zwei Wochen früher stattfindet. Er gebot den Weinbauern, besonders die Kirschessigfliege jetzt gut zu beobachten bzw. bei Bedarf noch Maßnahmen zu treffen, um die Beeren vor diesem gefürchteten Schädling zu schützen. Oswald Schuster berichtete anschließend über seinen Betrieb, den er zusammen mit seiner Tochter Magdalena führt. Bereits im Jahr 1370 wurde urkundlich erwähnt, dass der Befehlhof Wein an das Kloster in Santa

Maria abgeben musste. Aber auch am Befehlhof verdrängte der Obstbau für eine kurze Zeit den Weinbau. 1972 begann der Besitzer wieder Weinreben zu setzen. Neben alten autochtonen Reben wie Fraueler baute er damals versuchsweise auch Weißburgunder, Müller Thurgau, Sylvaner, Gewürztraminer, Kerner, aber bereits auch Blauburgunder an. Vor 29 Jahren pflanzte er Riesling und war damit in Südtirol einer der ersten, der diese Sorte anbaute. Mittlerweile ist Riesling neben Weißburgunder die meist angebaute Rebe des Vinschgaus. Heute besteht der Sortenspiegel der 1,2 ha großen Weinbaufläche des Befehlhofes aus Fraueler, Weißburgunder, Riesling, Blauburgunder und Zweigelt. Bei der Besichtigung der Weinbauflächen erklärte Oswald Schuster, dass er kein Herbizid einsetzt und bei den Pflanzenschutzmaßnahmen nur jene Produkte zum Einsatz kommen, die im biologischen Anbau Verwendung finden. Im Anschluss an diesen fachlichen Rundgang konnten die Teilnehmer die Besonderheiten des Be-

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DER VINSCHGER 32/17

triebes verkosten, nämlich den Sekt Sällent und einen Riesling, welche mittlerweile durch Spontangärungen entstehen. Bis zum nächsten Weinbauer musste die Gruppe den Südhang emporsteigen. Peppi Tschenett, ein ehemaliger ­Lehrer und Quereinsteiger im Weinbau, hat im Jahre 1985 diesen Weinberg erstanden und hergerichtet. Neben Zweigelt hat er seit kurzem auch die pilzresistente Sorte Solaris angebaut, welche er selber ausbaut und als Eigenbau dient. Weiter ging es zum neuangelegten Weinberg des ­Florian Schuster, der seinen bereits be­ stehenden Weinberg durch Zukauf erweitert hat. Wegen der besonders steilen Lage wurden im letzten Winter Terrassen angelegt. Gepflanzt wurden verschiedene pilzwiderstandsfähige, also sogenannte PIWI-­ Sorten, nämlich Cabernet Curtis

und Cabernet Cantor. Neben diesen PIWI-Sorten findet man in diesem Weinberg auch die pilzresistenten Sorten ­Johanniter und Landal, die der Vater des Inhabers, ­Christoph Schuster, Gründungsmitglied des Weinbauvereins, bereits viel früher angepflanzt hat. Seit 2001 wird in diesem landwirtschaftlichen Betrieb nach biologischen Richtlinien gearbeitet. Die Idee von Florian Schuster ist es, in Zukunft unbehandelte Weine zu vermarkten. Zum Abschluss führte der Weg zum Weingut des Günther Schönthaler, der 2011 einen ehemaligen Weinberg gekauft und ihm einen besonderen Charakter verliehen hat. Angebaut wird Riesling. Mit diesem edlen Tropfen und weiteren Köstlichkeiten ließen sich die Teilnehmer gerne verwöhnen. RED

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