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VINSCHGER GESELLSCHAFT

10 Jahre Golfclub Vinschgau VINSCHGAU/LANA - Bei Traumwetter wurde kürzlich anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Golfclubs Vinschgau das „Venosta Open 2017“ ausgetragen. 38 Spieler/innen versuchten, in einem 18-Loch-Turnier auf dem Golfplatz Lana das Spiel für sich zu entscheiden. Das jährliche Turnier ist mittlerweile zum ­Höhepunkt für den kleinen Club aus dem Vinschgau geworden. Spielte man anfangs noch auf der eigenen 3-Loch-Übungsanlage, musste man nach der Schließung auf den Platz des Partnerclubs in Lana ausweichen. Unterkriegen lässt sich der Golfclub Vinschgau aber nicht. „Wir setzen voll und ganz auf Partnerschaften, Austausch und Freundschaft mit anderen Clubs in und um Südtirol. Deshalb sind wir froh, heute hier zu sein und als eigenständiger Club auftreten zu können“, freute sich Kurt Ortler, Präsident des GC Vinschgau. In ganz Europa

gebe es nur zwei Golfclubs, die keinen eigenen Platz besitzen: den Zwergstaat Liechtenstein und den GC Vinschgau aus Lichtenberg. Auch einige Ehrengäste waren zum „Venosta Open“ eingeladen worden, so etwa Hans Inderst (Gründer) und Georg Warger

Vinschger und ihre Freunde zu Höchstleistungen an. Fairerweise wurde die Profispielerin aber aus der Wertung ausgenommen und so war es dann doch wieder der Präsident Kurt Ortler, der den Titel vom Vorjahr verteidigen konnte. Mit einer Bruttowertung von 25 Punkten gewann er mit 2 Punkten Vorsprung auf seinen Bruder Markus. Die Nettowertung in der 1. Kategorie entschied Stefan Pöhl mit 39 Punkten für sich. Ihm folgten Bernhard Tschenett (37) und in der 2. Kategorie Alfred Gerstl (39) vor Josef Fuchs (34). Absoluter Nettosieger im verkürzten 9-Loch-Turnier wurde Veit Angerer mit 29 Punkten. (Geschäftsführer) vom GC Lana, Bei einer ausgelassenen Feier im Massimo Mennitti (Kommandant Brandiskeller wurde anschließend „Legione Carabinieri Trentino auf „10 Jahre Golfclub Vinschgau“ Alto Adige“) und Regionalasses- angestoßen. sor Sepp Noggler. Die Tirolerin Christine Wolf, Teilnehmerin DER AUSSCHUSS bei den Olympischen Sommer- DES GOLFCLUBS VINSCHGAU spielen in Rio 2016, spornte die

Mehr Gewicht für Fraktionen VINSCHGAU - Die Eigenverwaltungen bürgerlicher Nutzungsrechte im Einzugsgebiet vom Nationalpark Stilfserjoch haben sich zu einer Vereinigung zusammengeschlossen. Im zukünftigen beratenden Gremium Führungsausschuss werden die Eigenverwaltungen wieder vertreten sein. Mit der Vereinigung soll den Eigenverwaltungen mehr Gewicht verliehen werden. Den Eigentümern und Besitzern der Grundstü-

cke im Gebiet des Nationalparkes ist ein größeres Mitspracherecht einzuräumen. Kopfzerbrechen bereitet den Eigenverwaltungen der Parkplan. Es kann und darf keine weiteren Einschränkungen geben. Die Bewirtschaftung des Waldes, das Beweiden der Almen, die touristische Nutzung und die Wildentnahme müssen weiterhin möglich sein. Besiedelte Gebiete sollen mit dem niedrigsten Schutz ausgestattet werden

und Ermächtigungen von den jeweiligen Bürgermeistern ausgestellt, ohne zusätzliche Gutachten vom Park. Geht es nach den Wünschen der Präsidenten der Eigenverwaltungen im Nationalpark, so soll diese Vereinigung ausgebaut werden und alle interessierten Eigenverwaltungen im Lande in einem eigenen Verband organisiert werden. Eine diesbezügliche Hilfestellung erwarten sich die Fraktionen vom Arbeits-

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DER VINSCHGER 30/17

Wir sind der starke Veranlagungs- und Finanzierungspartner für die Südtiroler Wirtschaft und Bevölkerung. Ein Partner, auf den Sie sich verlassen können.

kreis der Eigenverwaltungen und vom Vizepräsidenten der Region und zuständigen Regionalassessor für örtliche Körperschaften Sepp Noggler. FÜR DIE EIGENVERWALTUNGEN IM NATIONALPARK STILFSERJOCH: OSWALD ANGERER (PRÄSIDENT EIGENVERWALTUNG BÜRGERLICHER NUTZUNGSRECHTE LAAS) UND ARMIN PLAGG (PRÄSIDENT EIGENVERWALTUNG ­BÜRGERLICHER NUTZUNGSRECHTE MALS), 07.09.2017