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Junge „Archäologen“ am Werk

ELTERNINITIATIVE FÜR GANZHEITLICHE IMPFAUFKLÄRUNG DER GEMEINDE NATURNS, 04.09.2017

VERSTEHE DAS WER WILL Anstatt den Schutz der historischen Stadtmauern vor landschaftlichen Beeinträchtigungen zu unterstützen, erlaubt die Landesregierung auf Betreiben des Bauernbundes die Entstellung der Stadtansicht durch eine Intensiv-Obstanlage inmitten des 100 m Bannstreifens. Es ist nämlich einerlei ob die Ansicht durch eine Holz- oder Betonsäulenkonstruktion entstellt wird. ­Offensichtlich soll die Bannzone nicht jene Funktion erfüllen, für die sie eingerichtet wurde, nämlich den Schutz des mittelalterlichen Städtchens

Glurns vor ästhetischen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch den Intensiv-Obstbau. Verstehe das wer will. JOACHIM WINKLER, MALS, 10.09.2017

BANNZONE UM STADTMAUER GLURNS: KANN MIR JEMAND HELFEN ZU VERSTEHEN? Die Landesregierung hat im ­Jahre 2014 eine Bannzone rund um die historische Stadtmauer ausgewiesen. Durch das Verbot von Betonsäulen sollte die Sichtbarkeit auf die Stadtmauer gewährleistet bleiben. Doch nun hat dieselbe Landesregierung diesen Beschluss durch das Erlauben von Holzsäulen selber unterlaufen. Nun verstehe ich nicht, wollte die Landesregierung die Sichtbarkeit der Stadtmauer sichern oder wollte sie dies nicht? LH Kompatscher hat versprochen, es besser zu machen als sein Vorgänger und die Fachgutachten der eigenen Landesämter zu respektieren. Nun aber macht er in gleicher Manier weiter. Welchen Sinn machen dann diese Landesämter? Was sagt LR Mussner als Zuständiger für die Denkmalpflege dazu? Was sagen die Touristiker dazu, wenn solche Attraktionen hinter Säulen versteckt werden? Verabreichen die Politiker uns Bürgern nur Placebos? HANNS FLIRI, NATURNS, 08.09.2017

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Die jungen Glurnser „Archäologen“ mit Karin Dietl und Marion Veith (hintere Reihe, zweite und dritte von links).

GLURNS - Die fünfte Klasse der Grundschule Glurns hatte gegen Ende des vergangenen Schuljahres mit ihrer Lehrerin Karin Dietl ein besonderes Projekt ausgesucht. Die Schülerinnen und Schüler verwandelten sich eine Zeit lang in junge Archäologen. Offenbar kein leichtes Unterfangen, wie die Eintragungen in ihrem Blog belegen. Fachkundige Hilfe holten sie sich bei der Archäologin Marion Veith. Sie stand ihnen mit Tat und Rat zur Seite. Dann legten die Kleinen los und übten sich im Zeichnen,

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Rekonstruieren, Inventarisieren und Fotografieren von antiken Fundstücken. Was man dabei alles beachten sollte, erzählte ihnen Veith. Am Ende waren die Schüler überzeugt, dass die Arbeit einer Archäologin spannend und zugleich anspruchsvoll ist. Sie stellten auch ein Interview mit Veith in ihren Blog. Groß war dann die Freude, als Marion die Arbeit ihrer jungen „Kollegen und Kolleginnen“ lobte. Ein Besuch am Ganglegg und im Vintschger Museum in Schluderns rundeten das gelungene Projekt ab. DANY

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ein Auszug aus dem Sommergespräch mit dem Landeshauptmann, der sich offen für die Impfpflicht aussprach. Im Publikum saßen sehr aufmerksame Zuschauer und Zuhörer, darunter auch einige ­Ärzte. Holzer sprach im Anschluss an die Filmdokumentation kurz über die aktuelle Situation zum Impfzwangsgesetz und über die Inhaltsstoffe in Impfungen. Pöder erläuterte die unterschiedlichen Pflichtbestimmungen für Schule und Kinderbetreuungseinrichtungen. Der Abend klang mit nicht enden wollenden Fragen besorgter Eltern aus, auf die Pöder mit großer Geduld einging.

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DER VINSCHGER 30/17

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