„Wir kämpfen bis zuletzt“

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Rambach: „Noch ist nicht alles vorbei“ OBERVINSCHGAU - Obwohl die Dienststellenkonferenz lediglich das Projekt von Johannes von Hepperger aus Bozen positiv bewertet hat und alle übrigen, darunter auch jenes der Gemeinde Glurns, verwarf, hoffen die Gemeinden Glurns, Mals, Taufers und Schluderns (SEG) sowie die Fraktion Laatsch, doch noch

zur Konzession für das Rambach-Kraftwerk zu kommen. Das Glurnser Projekt - übrigens das einzige, allen Vorgaben ent­ sprechend abgegebene Gesuch seitens einer öffentlichen Körperschaft - sowie zwei weitere Privatprojekte fielen vor allem deshalb durch den Rost, weil in allen drei vorgesehen war, das Krafthaus in

einer Landschaftsschutzzone zu errichten. Wie die Bürgermeister von Mals und Glurns, Ulrich Veith und Luis Frank, bestätigten, werde man sich jetzt bemühen, im Verhandlungsweg mit Johannes von Hepperger zu einer Lösung zu kommen. Konkret wird angestrebt, dass von Hepperger die Konzession zu bestimmten

Bedingungen, die noch zu verhandeln sind, abtritt, „sodass das Kraftwerk am Ende doch noch von den beteiligten Gemeinden und der Fraktion Laatsch errichtet werden kann,“ gibt sich Frank SEPP zuversichtlich.

Asylbewerber: Es ist soweit SCHLANDERS - Vor fast einem Jahr hatte die Landesrätin Martha Stocker die Gemeinde Schlanders zum ersten Mal wissen lassen, dass im ehemaligen Sitz des Weißen Kreuzes Asylbewerber einziehen werden. Über den genauen Termin der Ankunft herrschte monatelang Ungewissheit. Bereits im Herbst 2016 hieß es, dass es nur noch eine Frage von Wochen sei, bis die ersten Asylbewerber eintreffen. „Nun scheint endlich Gewissheit zu herrschen“, sagte Bürgermeister Dieter Pinggera bei der Gemeinderatssitzung am 29. Juni. Mit den genauen Fakten und Daten wartete die Sozialreferentin ­Dunja Tassiello auf: „Am Montag, 3. Juli, werden drei Familien mit 7 Kindern einziehen. 16 junge Männer werden rund eine Woche später eintreffen.“ Geführt wird die Struktur in Schlanders vom Verein Volontarius. Die Vorbereitungsarbeiten für die Ankunft der Asylbewerber waren am vergangenen Freitag noch voll im Gang. Für die 3 Familien wurden die Räume im Oberge-

schoss eingerichtet. Zusätzlich zu den getrennten Wohneinheiten gibt es eine Gemeinschaftsküche. Im Erdgeschoss, wo früher die Einsatzfahrzeuge des Weißen Kreuzes untergebracht waren, sind ein Gemeinschaftsraum und eine gemeinsame Küche für die 16 Einzelpersonen vorgesehen. Im hinteren Teil des Gebäudes wurden 4 Wohncontainer eingebaut, wo jeweils 4 Personen schlafen können. Bei der Diskussion im Gemeinderat tauchte die Frage auf, ob es nicht möglich wäre, die Grünfläche vor dem Krankenhaus als Aufenthaltsbereich im Freien zugänglich zu machen. Pinggera sicherte zu, diesbezüglich mit dem Sanitätsbetrieb in Kontakt zu treten. Noch unklar ist laut Tassiello, wer die Struktur leiten wird. Ein dreiköpfiges Mitarbeiter-Team hat der Verein Volontarius ernannt. Es soll ein 24-Stunden-Dienst gewährleistet werden. Um Fragen im Zusammenhang mit Kindergarten, Schule und Sommerbetreuung wird sich die Gemeindereferentin Monika

Für die 16 Einzelpersonen wurden am ehemaligen Sitz des Weißen Kreuzes 4 Wohncontainer eingebaut.

Wielander Habicher kümmern. Auch seitens von Freiwilligen, Vereinen und Verbänden sind Hilfestellungen bei der Aufnahme und Integration der neuen Mitbürger zu erwarten. Diese stammen aus Staaten in ­Zentralafrika. In rund einem Monat soll es einen Tag der offenen Tür in der neuen Aufnahme-Struktur in Schlanders geben. SEPP Die Sozialreferentin Dunja Tassiello.

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