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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Gespannt verfolgten die Senioren den Rückblick auf die vielen schönen Ereignisse und gemeinsamen Erlebnisse der vergangenen 25 Jahre.

Die Mitglieder des Morterer Ortsausschusses mit ihrer Ortspräsidentin Martha Federspiel (4.v.r.) und den Vertretern der Seniorenvereinigung im SBB: Ehrenmitglied Bruno Kurz (hinten, 1.v.l.), Bezirkspräsident Vinschgau Georg Stillebacher (hinten, 2.v.l.) und die zwei Landespräsident-Stellvertreter Johann Weissensteiner und Theresia Larcher (1. und 2.v. r.).

Jubiläum in Morter

Ortsgruppe der Seniorenvereinigung im SBB feiert 25-jähriges Bestehen MORTER - Vor 25 Jahren wurde in Morter eine Ortsgruppe der Se­ niorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums trafen sich die Morterer Senioren kürzlich zu ei­ ner gemeinsamen Feier. Dass die Ortsgruppe Morter nicht mehr aus der Dorfgemeinschaft wegzudenken ist und dass sie mittlerweile einen wichtigen Verein des Dorfes bil­ det, zeigte die Teilnehmerzahl ihrer 25-Jahr-Feier: von insgesamt rund 750 Einwohnern nahmen rund 100 an dieser teil. Die Ortspräsidentin Martha Federspiel freute sich sehr über die rege Teilnahme. Neben den Senioren konnte sie im Kulturhaus auch viele Ehrengäste begrüßen. Vertreter der Gemeinde und der ört­ lichen Vereine ebenso, wie Vertreter

der bäuerlichen Organi­sationen sowie Gönner und Gründer. Auf die Tätigkeit der Ortsgruppe in den vergangenen 25 Jahren blickte die Schriftführerin Martina Plörer zurück. Mit einer beeindruckenden Bilderschau weckte sie viele Erinne­ rungen an schöne Ereignisse und an gemeinsame Erlebnisse. Es fanden u.a. Ausflüge im In- und Ausland, Wanderungen und Spaziergänge, Vorträge und Feste statt. Insgesamt gab es 125 Tätigkeiten in 25 Jah­ ren. „Alle Ortsausschüsse achteten darauf, ein vielseitiges Programm zusammenzustellen, damit stets für jede und für jeden etwas dabei war und ist“, so die Schriftführerin. Gegründet worden war die Orts­ gruppe Morter am 18. Februar 1992. „Nach der Ortsgruppe Kortsch war

unsere die zweite Gruppe im Bezirk Vinschgau“, erinnerte Martina Plörer und fügte schmunzelnd hinzu: „In all den Jahren war die ,Spitze‘ der Ortsgruppe ausschließlich weiblich. Erst vor zwei Jahren traute sich der allererste Mann, Oswald Mall, dem Ortsausschuss beizutreten.“ Die ers­ te Ortspräsidentin war Flora Fieg. Auf sie folgten Kathi Rechenmacher und Rosa Parth. Martha Federspiel steht der Ortsgruppe seit 2012 vor. Abgeschlossen wurde die Jubiläums­ feier mit den Grußworten der Ehren­ gäste, darunter die Vertreter der Se­ niorenvereinigung Theresia Larcher und Johann ­Weissensteiner sowie Georg Stillebacher, die Ortsbäue­ rin Monika Stocker und ­Wilhelm Stocker, der bei der Gründung der Senioren-Gruppe der Morterer

In den Augen eines Veneziano

Ortsobmann des Bauernbundes war. Sie alle gratulierten der Orts­ gruppe und dem Ortsausschuss zur abwechslungsreichen Tätigkeit und dankten allen Verantwortlichen der vergangenen 25 Jahre für i­hren Einsatz. Johann Weissensteiner, Landespräsident-Stellvertreter der Seniorenvereinigung, erinnerte da­ ran, dass in der Einladung zur Grün­ dungsversammlung der Ortsgruppe Morter geschrieben stand: „An alle Junggebliebenen!“ Dies treffe auf die Gruppe nach wie vor zu. „Sie wird nicht nur von der jüngsten Ortsprä­ sidentin der Seniorenvereinigung im ganzen Land geleitet, sondern beweist mit ihren vielen Aktivitäten auch, dass die Senioren in Morter noch lange nicht zum alten Eisen zählen“, sagte Weissensteiner. RED

Pellet

Glurns knapp nach 1900 mit Kutsche, junger Ross-Kastanie, mit Brunnensäule vom Rathausplatz, ohne umgebautem Tauferer Torturm, ohne Autos und ohne Straßenschilder, aber mit Fahne. GLURNS - Duilio Avezzú ist ein preis­

gekrönter Hobby-Fotograf, der von seiner Stadt Cavarzere (VE) am untersten Unterlauf der Etsch viel Sympathie der Stadt Glurns am obersten Lauf der Etsch entgegen­

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DER VINSCHGER 13/17

bringt. Der Bildungsausschuss un­ ter Obfrau Rosa Pichler Prieth, die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Alois Frank und Architekt Jürgen Wallnöfer haben „dem Veneziano“, wie ihn die Glurnser nennen, die Tür

zum Schludernser Torturm geöffnet. Mit Hilfe der Stadtbürger war es ge­ lungen, aus deren Familienfotos eine aufschlussreiche Ausstellung über Glurns zwischen 1900 und 1930 zu­ sammen zu stellen. Mit ausgesuch­

ter Musik von Hannes Ortler und Heiner Stecher wurde sie kürzlich bei großem Zuspruch im Torturm eröffnet. Sie bleibt bis 31. Oktober S zugänglich.