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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Die Urlaubsdestination wird Lebensraum Die Tourismusgemeinde Partschins entdeckt sich als Lebensraum, den Gäste und Einheimische gemeinsam bewohnen.

Den Ausschuss des Tourismusvereines Partschins, Rabland, Töll vertraten Adolf Erlacher, Klemens Kaserer, Philipp Schönweger, Philipp Ganthaler, Hans Peter Weiss, Birgit Egger Ladurner, Boris Frei, Mirko Osele, Antonia Weithaler Schnitzer, Thea Götsch, Ulrike Schönweger, Maria Luise Prantl Tappeiner und Susanne Pföstl (v.l.). PARTSCHINS - Mit dem „Dialog bei Leckerem aus Partschinser Herstellung“ gelang es Direktorin Karin Thaler und ihrem Team am Ende der Jahresversammlung eine Ahnung davon zu vermitteln, was man sich unter kulinarischem Erlebnis im Lebensraum Partschins, Rabland, Töll vorzustellen hat. Mit den Köstlichkeiten vom ­Niederebenhof, der Sennerei ­Algund, des Unterweirachhofs, des Gasthofs Prünster, des Dursterhofs und des Bioweinguts Stachelburg endete die Versammlung im Gerold-Saal als Erlebnis. Präsident Hans Peter Weiss selbst hatte die positive Grundstimmung des Abends eingeleitet; er hatte mit mehreren Erfolgsmeldungen aufgewartet. Der Abwärtstrend bei den Nächtigungen seit 2012 konnte gestoppt werden. Durch das Tourismuskonzept seien wieder Betten dazu gekommen. Endlich habe er Alt-Bürgermeister Robert Tappeiner berichten können, dass die 300.000 Nächtigungen wieder deutlich überschritten worden seien. Weiss hatte auch als erster die Kernaussage des Abends formuliert: „Das Projekt Lebensraum Partschins bietet Erlebnisse für die gesamte Bevölkerung.“ Auch

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DER VINSCHGER 11/17

Bürgermeister Albert Gögele sah im Tourismuskonzept die Ursache für das Umdenken, dass sich Partschins, Rabland, Töll nicht mehr als Urlaubsdestination, sondern als gemeinsamer Lebensraum für Einheimische und Gäste präsentiert. Tourismusreferentin Birgit Egger L ­ adurner nannte die Aktivitäten der Arbeitsgruppen im Konzept einen Entwicklungsprozess, der sich gegenseitig bereichert. „Wir sind ein tolles Dorf“, meinte sie und forderte die Anwesenden auf, die Vorzüge und Werte des Lebensraumes zu kommunizieren und sich dies auch bezahlen zu lassen. Direktorin Thaler fasste das gesamte

Präsident Hans Peter Weiss

Potenzial der Gemeinde in einer „Zauberkugel“ zusammen und wagte einen Blick in die Zukunft. „Wir sitzen auf einer Schatzkiste und müssen sie nur öffnen“, stellte sie fest. Eindringlich ersuchte sie die Mitglieder, sich mit den Angebotspaketen des Tourismusvereins hundertprozentig zu identifizieren und sie den Gästen zu kommunizieren. Sie verwies auf den umfang­reichen, gedruckten Jahresbericht und dort auf die strategische Ausrichtung mit den Themen ­Wasser/Gesundheit/­ Klima, Natur/­Bewegung/Berg, Dorfcharakter/Architektur/ Stadtnähe und gastronomische Vielfalt. Eindeutig bezeichnete

Direktorin Karin Thaler

sie den Wasserfall als wichtigstes Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde. Das Thema „Erlebnisräume“ wurde auch von Gastreferentin Elisabeth Rass (MGM) aufgegriffen. Ihre Aussage: „Wer Südtirol besucht, wird um bleibende Erfahrungen reicher. Südtirol bietet ein einmaliges Lebensgefühl, geprägt vom Besten aus zwei Welten: der alpinen und südlichen Lebenswelt“ trifft exakt auch auf den „Lebensraum Partschins, Rabland, Töll“ zu. GÜNTHER SCHÖPF

Referentin Elisabeth Rass