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Positionen u nd Konzepte aus dem Ve rband Evang elischer Dia konen-, Diak oninnen- un d Diakonats gemeinscha ften in Deuts chland

IMPULS II/2008

Diakonisch arbeiten – berufsbiografisch unterstßtzt

Ein VEDD-Projekt


IN DER REIHE IMPULS – POSITIONEN UND KONZEPTE AUS DEM VEDD – SIND BISHER ERSCHIENEN:

IMPULS I/2003 Spiritualität in, mit und für unsere Gemeinschaften – Vortrag von Prof. Dr. Fulbert Steffensky auf der VEDD-Hauptversammlung am 06.11.2002 IMPULS III/2003 Lernfeld Diakonik als zentrales Unterrichtsfach der Diakonenausbildung IMPULS I/2004 Mach“s wie Gott: werde Mensch! – Eine Textsammlung für Kirche und Diakonie zur Diskussion um die Einführung des Diakonats als eines geordneten Amtes der Kirche IMPULS II/2004 „Kleine Dogmatik der Diakonie“ – 2. Auflage IMPULS III/2004 Was sollen Diakone und Diakoninnen können? Kompetenzmatrix für die Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen im Rahmen der doppelten Qualifikation – erarbeitet und beschlossen von der „Ständigen Konferenz der Ausbildungsleiter und -leiterinnen im VEDD“ (KAL) im Frühjahr 2004 IMPULS IV/2004 Bildungswege im Diakonat – Ein Arbeitspapier der Verbände im Diakonat – Stand: Sommer 2004 IMPULS I/2005 Auftrag und Chance diakonischer Gemeinschaften – eine Thesenreihe zur Weiterentwicklung Diakonischer Gemeinschaften IMPULS II/2005 Geld und Geist Anmerkungen zum schwierigen Spagat der Diakonie zwischen Ökonomie und Spiritualität – von Dr. Hermann Brandhorst IMPULS I/2006 Liturgische Kleidung für Diakoninnen und Diakone IMPULS II/2006 Der Diakonatsprozess – Wo stehen wir eigentlich? – Es geht weiter! IMPULS I/2007 Unser Tun will reden, unser Wort arbeiten! Wie Gemeinschaften und ihre Mitglieder professionell diakonisches Handeln entwickeln können. IMPULS II/2007 Diakon-/Diakonin-Sein heute Ein Denkanstoß IMPULS I/2008 Tätigkeitsprofile von Diakoninnen und Diakonen Ein Arbeitspapier der KAL (Konferenz der Ausbildungsleiterinnen und -leiter der Diakonenausbildung) im VEDD Die Broschüren können in der VEDD-Geschäftsstelle zum Selbstkostenpreis angefordert werden: Tel. 030 / 80 10 84 04, Fax - 06, E-Mail: vedd@vedd.de

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Vorwort

Diakonische Gemeinschaften stärken ihre Mitglieder in einem verbindlichen Verständnis ihres Auftrags und seiner dauerhaften Ausübung. Sie verbinden sozial-fachliche mit diakonisch-theologischer Kompetenz. Der VEDD koordiniert die inhaltliche Arbeit und bedient sich dabei der Kompetenzen der Gemeinschaften. Satzung und Grundsatzpapiere des VEDD

Der Impuls für diesen „Impuls II/2008“ liegt mehr als sechs Jahre zurück: Auf der gemeinsamen Tagung der Konferenz der Leiter/innen der Diakonenanstalten, der Konferenz der Ausbildungsleitungen, der Ältesten und Geschäftsführer/ innen im Februar 2002 im Johannesstift in Berlin wurde das Thema bewegt: Was brauchen Diakoninnen und Diakone, wenn sie in den Dienst kommen? Fortgesetzt wurde das Gespräch „Anforderungen an Diakone und Diakoninnen“ auf der Jahrestagung der Ständigen Konferenz der Ältesten im Rauhen Haus, Hamburg. Diesmal hieß das Thema: „Doppelte Qualifikation erforderte doppelte Kompetenzpflege“. Diakon Dr. Jürgen Steinbrück († März 2005) hielt den vielbeachteten Vortrag: „Gemeinschaft ist Personalentwicklung – Personalentwicklung ist Gemeinschaft“. Die Inhalte dieses Vortrags fanden große Beachtung und wurden in vielen Gremien und Gemeinschaften breit diskutiert, da sie die Gemeinschaften auf ihre Kernaufgabe -- die Begleitung und Bildung der Diakonizität ihrer Mitglieder -- ansprachen und in Verantwortung nahmen. Der Vortrag warb darum, in den Gemeinschaften entwickelte „Best-practice-Beispiele“‚ „berufsbiografischer Begleitung von Diakon/innen durch ihre Gemeinschaft“ zu sichten, für möglichst viele gemeinschaftsübergreifend zugänglich zu machen und dabei vorhandene Modelle VEDD-weit miteinander zu vernetzen. Der VEDD-Vorstand hat seinen Ausschuss „Berufspolitik“ beauftragt, dieses Themenfeld weiter zu bearbeiten. Nach Vorlage von Zwischenergebnissen auf der Hauptversammlung im Martineum, Witten, wurde einer Projektgruppe die Feinarbeit übertragen; gemeinsam legen sie nun den IMPULS vor: Diakonisch arbeiten – berufsbiografisch unterstützt Wir hoffen, mit der Projektgruppe ein Angebot entwickelt zu haben, das Ihnen im beruflichen Alltag hilft und Sie auf Ihrem Weg begleitet.

Diakonin Marlis Seedorff VEDD-Vorstandsvorsitzende Berlin, im Herbst 2008

Diakon C. Christian Klein VEDD-Geschäftsführer


Das Konzept

VEDD-Projekt: Diakonisch arbeiten – berufsbiografisch begleitet Ziel dieses verbandsinternen Projekts ist es, Diakone, Diakoninnen und Mitarbeitende im Diakonat in ihrer selbstverantworteten beruflichen Entwicklung durch die Gemeinschaften zu unterstützen, damit sie sich auf die unterschiedlichen beruflichen Anforderungen kompetent einstellen bzw. vorbereiten können. Dazu haben die Mitgliedsgemeinschaften die von ihnen entwickelten und vorgehaltenen berufsbiografischen Bildungsangebote inhaltlich auf einander abgestimmt, um die diakonische Arbeit von Diakoninnen, Diakonen und Mitarbeitenden im Diakonat, VEDDweit vernetzt, erreich- und nutzbar zu machen. Das Angebot ist so gestaltet, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft das Angebot selbstverantwortlich nutzen kann. Die Übersicht, orientiert an beruflichen Lebensphasen (zum Beispiel Dienstbeginn) und Themen (zum Beispiel Geistliches Leben), ermöglicht einen schnellen Blick und den individuellen Zugang zu Informationen. Auf der Suche nach „meinem“ Angebot erfahre ich Details über Nutzen, Kosten und Kontaktpersonen. Beratungsangebote, Coaching und Supervision unterstützen darüber hinaus die Reflexion und Planung der persönlichen, beruflichen und geistlichen Entwicklung. Gemeinschaften erhalten Informationen über Konzepte, die sie für die eigene Arbeit nutzbar machen können, darüberhinaus ist jede Gemeinschaft eingeladen, weitere Angebote in das Netzwerk einzubringen. Denn: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Auf den folgenden Seiten werden die Angebote kurz beschrieben; eine differenzierte Darstellung der Bildungsangebote (Inhalte, Kosten, Veranstaltungsorte und -zeiten, Ansprechpartner) finden Sie unter www.vedd. de (dort im Kapitel: „Themen/Personalentwicklung“). Die inhaltlichen Grundlagen des Konzeptes des Ausschusses „Berufspolitik“ finden Sie ebenfalls auf o. g. Internetseite. Dort finden Sie auch eine Liste der anerkannten Supervisor/innen, die in diesem VEDD-Projekt als Diakon/innen mitarbeiten. Auf zusätzlichen Seiten finden Sie Links zu weiteren kirchlich-diakonischen Bildungsangeboten. Anregungen und Kritik zu den Angeboten sind ausdrücklich erwünscht. Das ist das Angebot der VEDD-Gemeinschaften. Wir laden ein, diesen gemeinschaftsübergreifenden IMPULS „aus der Praxis diakonischer Gemeinschaften – für Ihre persönliche diakonische Praxis“ zu nutzen. Diakon Martin Rösch, Projektsteuerung


Berufsbiografische Angebote und Instrumente Angebotsfelder

Phase der Ausbildung und des beruflichen Beginns

Phase des beruflichen Wachsens

ab ca. 18 Jahren

ab ca. 30 Jahren

Bewerberauswahl Ausbildung (K*)

Assessment

Potenzialanalyse Entwicklungsanalyse

Potenzialanalyse Entwicklungsanalyse

Coaching kennenlernen Bewerbungstraining (K*)

Coaching kennenlernen Bewerbungstraining (K*) Laufbahnberatung Coaching Supervision Kollegiale Beratung

BeB* (K*) FED* (K*)

Rückblick und Zukunft

Balance: Arbeit und Leben

Oasentage Netzwerk Seelsorge (K)*

Oasentage Netzwerk Seelsorge (K)*

Geistliches Leben

Kirchenjahr (K*) Geistliche Begleitung Ethikforum Geistlich-Theologische Angebote Theologische Tage (K*)

Kirchenjahr (K*) Geistliche Begleitung Ethikforum Geistlich-Theologische Angebote Geistl. Einkehrzeit (K*) Theologische Tage (K*)

Berufliche Lebensphasen

Auswahlverfahren

Analyse von Potenzial und Entwicklung

Berufsbiografische Beratung

Übergänge

Legende: V E D D : Ve r b a n d E va n g e l i s c h e r D i a ko n e n - , D i a ko n i n n e n - u n d D i a ko n a t s g e m e i n s c h a f te n i n D e u t s c h l a n d e . V. B e B : B e g l e i t u n g e r s te B e r u f s j a h re / Ka r l s h ö h e r D i a ko n i eve r b a n d F E D : F o r t b i l d u n g i n d e n e r s te n D i e n s t j a h re n / R u m m e l s b e rg e r D i a ko n e u n d D i a ko n i n n e n , E L K B - O rd n u n g . K: Ko n z e p t i n h a l te kö n n e n a u f A n f ra g e vo n d e r j ewe i l i g e n Ko n ta k t p e r s o n ve r m i t te l t we rd e n . Te i l n a h m e eve n t u e l l m ö g l i c h .


von VEDD*-Gemeinschaften fĂźr ihre Mitglieder Phase der (Neu-) Orientierung

Phase der Erfahrung und Reife

Phase des gestaltenden Ăœbergangs

ab ca. 40 Jahren

ab ca. 50 Jahren

ab ca. 60 Jahren

Assessment

Assessment

Potenzialanalyse Entwicklungsanalyse

Potenzialanalyse Entwicklungsanalyse

Bewerbungstraining (K*) Laufbahnberatung Coaching Supervision Kollegiale Beratung

Bewerbungstraining (K*) Laufbahnberatung Coaching Supervision Kollegiale Beratung

Standortbestimmung (K*)

Standortbestimmung (K*)

Oasentage Netzwerk Seelsorge (K)*

Oasentage Netzwerk Seelsorge (K)*

Oasentage Netzwerk Seelsorge (K)*

Kirchenjahr (K*) Geistliche Begleitung Ethikforum Geistlich-Theologische Angebote Geistl. Einkehrzeit (K*) Theologische Tage (K*)

Kirchenjahr (K*) Geistliche Begleitung Ethikforum Geistlich-Theologische Angebote Geistl. Einkehrzeit (K*) Theologische Tage (K*)

Geistliche Begleitung Ethikforum Geistlich-Theologische Angebote Geistl. Einkehrzeit (K*)

Coaching Supervision Kollegiale Beratung


Assessment

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Personen mit Leitungserfahrung auf der mittleren Führungsebene Kurzbeschreibung: Erprobung der für den oberen Managementbereich notwendigen Kompetenzen und Entwicklungspotenziale: Die angewandten Übungen simulieren die Tätigkeit in einer Position mit Führungsverantwortung. Zielsetzung: Überprüfung des Führungspotenzials für höhere Leitungsfunktionen Durchführung: Die Übungen finden an zwei Tagen statt. Geschulte Beobachter/innen bewerten die Teilnehmenden in verschiedenen Situationen anhand festgelegter Dimensionen. Unmittelbar nach dem Seminar erhalten die Teilnehmer/innen ein kurzes persönliches Feedback. Möglichst zeitnah findet dann ein Personalfördergespräch statt. Hiervon erhalten die Teilnehmenden ein schriftliches Protokoll. Nutzen für den Einzelnen: Die Rückmeldung über eigene Kompetenzen und evtl. Entwicklungsbedarf bietet die Grundlage für eine systematische Laufbahnplanung Wirksamkeit im eigenen System: Das Verfahren wird in Rummelsberg seit 1998 durchgeführt und hat sich als Beurteilungsinstrument vor der Besetzung oberer Leitungspositionen bewährt Kontaktperson: Gudrun Knabe-Gourmelon Tel. 0 91 28 / 50 23 20 knabe-gourmelon.gudrun@rummelsberger.net


Begleitung erste Berufsjahre (BeB)

Gemeinschaft: Karlshöher Diakonieverband Zielgruppe: Diakoninnen und Diakone der Diakon/innenausbildung der Evangelischen Hochschule Reutlingen/Ludwigsburg in den ersten drei Jahren nach Beendigung des Studiums Religionspädagogik/Diakoniewissenschaften Kurzbeschreibung: Diakoninnen und Diakone der Diakon/innenausbildung der Evangelischen Hochschule Reutlingen/Ludwigsburg werden in den ersten drei Jahren nach Beendigung des Studiums Religionspädagogik/Diakoniewissenschaften intensiv begleitet, um den Einstieg ins Amt des Diakon/der Diakonin und in das Berufsfeld zu unterstützen Zielsetzung: Diakon/innen werden in den ersten drei Jahren nach Studiumsende intensiv begleitet und bei Fragestellungen und Problemen unterstützt. Begegnung und Vernetzung mit Diakon/innen anderer Jahrgänge werden durch Fachtage initiiert. Interesse für den Diakonieverband als Gemeinschaftsverband für Diakon/innen wird geweckt. Die Arbeit des Diakonieverbands wird erlebt und bekannt. Der Beitritt und die aktive Mitarbeit im Verband werden als wichtige Säulen des persönlichen Diakonseins vermittelt. Durchführung: Feste Bausteine in den ersten drei Jahren Begleitung (BeB): 1. Starttag 2. Wochenende: Mein Amt und ich – ich und mein Amt 3. Wochenende II: Anhalten, Abgeben, Reflektieren und neue Impulse bekommen. Drittes Treffen 21 Monate nach der Einsegnung: biblischtheologisches Arbeiten mit Bibeltexten der Auferstehung 4. Fachtag im dritten Jahr zu einem aktuellen (gewünschten) Thema. Übergreifend für alle BeB Jahrgänge Flexible Angebote: Mentoring, persönliche Beratung, Seelsorge Nutzen für den Einzelnen: Intensive Begleitung durch berufserfahrene Schwestern und Brüder, konkrete Unterstützung bei Schwierigkeiten, Hilfestellung Stellensuche, Arbeitsvertrag, Mentoring, Refelxion und Impulse, Erleben der tragfähigen Gemeinschaft Wirksamkeit im eigenen System: Gemeinschaftsverband wird bekannt und dargestellt, Netzwerk wird erweitert und aktiviert, Werbung Mitgliedschaft, generationsübergreifendes Handeln und Lernen werden eingeübt, Amtsverständnis wird gestärkt Kontaktperson: Karin Roos-Erbs roos-erbs@karlshoehe.de


Berufliche Entwicklung als Diakon/Diakonin Rückblick und Zukunft

Gemeinschaft: Diakonische Gemeinschaft Paulinum Zielgruppe: Diakon/innen mit mehrjähriger/langjähriger Berufserfahrung oder nach beruflicher Pause Kurzbeschreibung: Warum wollte ich Diakon/in werden? Wertschätzende Erkundung und Reflexion der eigenen beruflichen Biografie. Billanz: Was habe ich beruflich erreicht? Wo liegen meine Stärken und Ressourcen? Was werden meine zukünftigen Entwicklungen sein? Älter werden im Beruf – wie wird das aussehen? Was sind meine nächsten aktiven Schritte? Wer unterstützt mich? Welche personalpolitischen Konsequenzen für diakonische Arbeitgeber und Gemeinschaft leiten wir ab? Zielsetzung: Wegbegleitung für persönlich-berufliche Entwicklung. Kontaktperson: Ingo Bensch-Venner, Diakon, Supervisor, Trainer, WB-Studium Arbeitswissenschaften Anette Stambke, Diakonin, Älteste der DGP, Päd.-Therapeut. Beraterin


Bewerberauswahlverfahren Ausbildung zum Diakon / zur Diakonin

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Interessenten für die Ausbildung zum Diakon, zur Diakonin Kurzbeschreibung: Aufgrund detailliert beschriebener Anforderungskriterien für den Beruf Diakon/in in den Bereichen personale, soziale und diakonische Kompetenz wird in drei Stufen die Auswahl getroffen Zielsetzung: Die Auswahl erfolgt aufgrund eines definierten Anforderungsprofils und einer professionellen Durchführung. Kontaktperson: Diakon Martin Rösch Tel. 0 91 28 / 50 23 20 roesch.martin@rummelsberger.net


Bewerbungstraining

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Diakone, Diakoninnen und Mitarbeitende im Diakonat, die sich für eine Stelle interessieren Kurzbeschreibung: Stellenprofilbezogenes Bewerbungstraining Zielsetzung: Diakone und Diakoninnen trainieren mit erfahrenen Praktiker/innen ihren „Auftritt“ bei einem Vorstellungs- bzw. Bewerbungsgespräch für eine konkrete Stelle Durchführung: Die Bewerbungsmappe wird gemeinsam gesichtet und Vorab-Vorbereitungen besprochen. Ein Rollenspiel, Fragestellungen, auch auf die konkrete Stelle bezogen, ermöglichen ein direktes Feedback zu inhaltlichen Antworten und zum Gesamtauftreten. Nutzen für den Einzelnen: Er/ sie erhält ein individuelles Feedback auf das Wirken der Person und kann sich konkret auf eine Stellenbewerbung vorbereiten Wirksamkeit im eigenen System: Die Chancen erhöhen sich, dass Diakone und Diakoninnen den Stellenzuschlag erhalten Kontaktperson: Diakon Martin Rösch Tel. 0 91 28 / 50 23 20 roesch.martin@rummelsberger.net


Coaching kennenlernen

Gemeinschaft: Diakoniekonvent Brüder- und Schwesternschaft Lutherstift in Falkenburg e. V. Zielgruppe: Diakoninnen, Diakone und Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Professionelles Begleitangebot für Diakone und Diakoninnen, die an der kontinuierlichen qualitativen Weiterentwicklung ihrer Arbeit interessiert sind. Es unterstützt Reflexion und Neuorientierung des eigenen Handelns und hilft, Begabungen und Kenntnisse situationsgemäß und passgenau einzusetzen. Coaching dient dem Erreichen von Zielen, der Bearbeitung von Problemen und der Sicherung von Qualität. Deshalb ist Coaching hilfreich bei schwierigen Beziehungen zu Mitarbeitenden, Kolleg/ innen, Kirchenvorständen; persönlicher und beruflicher Standortbestimmung und Wechsel auf eine andere Stelle oder Weiterentwicklung einer Stelle, Gestaltung und Veränderungsprozessen oder anderen Fragen aus dem beruflichen Kontext. Zielsetzung: Kennenlernen von Anlässen, Zielen, Inhalten und Arbeitsweisen von Coaching; eigene Anliegen und Themen einbringen und bearbeiten Durchführung: Als Schnuppertag sowie auf Anfrage von Einzelnen, Gruppen, Teams Nutzen für den Einzelnen: Lernen an und mit der eigenen Person, Reflexion und Selbstreflexion, Entwicklung von Handlungssträngen, Förderung des Verstehens der jeweiligen Situation, Bedeutung, Karriereplanung mit dem Blick von außen, kollegialer Austausch bei Gruppen- und Teamcoaching Kontaktperson: Birgit Heine-Jürgens, Beauftragte für Diakonische Fortbildung, Diakonin und Mastercoach ISP/DGfC heine-juergens@lutherstift.de


Entwicklungsanalyse

Gemeinschaft: Rummelsberger Brüderschaft im Auftrag der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB) Zielgruppe: Personen, die ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten reflektieren möchten Kurzbeschreibung: Die Entwicklungsanalyse ist ein Instrument der Personalentwicklung, bei der es um die Einschätzung der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten geht. Sie dient der Standortbestimmung und Selbstreflexion. Kompetenzen, Interessen und Motivation werden in den Blick genommen. Die Entwicklungsanalyse ist ein Einzelverfahren, Dauer ca. sechs bis sieben Stunden. Hierzu werden Interview mit Fragebögen und situative Übungen durchgeführt (je nach Fragestellung auch Testverfahren). Zielsetzung: Einschätzung der Möglichkeiten für die weitere berufliche Entwicklung (horizontal oder vertikal) / auch für Einsatz von leistungsgeänderten Personen Durchfühung: Jeweils zwei Personalentwickler führen die Entwicklungsanalyse durch und geben anhand der Ergebnisse Empfehlungen für weitere berufliche Entwicklungsschritte. Nach Abschluss wird den Teilnehmenden ein kurzes Feedback gegeben. Anschließend wird ein schriftlicher Ergebnisbericht erstellt, den die Teilnehmenden sowie die Leitung der jeweiligen Gemeinschaft möglichst zeitnah erhalten. Nutzen für den Einzelnen: Die Rückmeldung über eigene Kompetenz und evtl. Entwicklungsbedarf bietet die Grundlage für eine systematische Laufbahnplanung Wirksamkeit im eigenen System: Das Verfahren wird in Rummelsberg seit 2007 durchgeführt Kontaktperson: Gudrun Knabe-Gourmelon Tel. 0 91 28 / 50 23 20 knabe-gourmelon.gudrun@rummelsberger.net


Ethikforum

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Mitarbeitende im Diakonat, Diakone und Diakoninnen Kurzbeschreibung: Kompetenzerweiterung zum Ethikberater Zielsetzung: Vermittlung von Kompetenzen zur Begleitung ethischer Entscheidungsprozesse Durchführung: Vier Module von je drei Tagen. Kooperationsprojekt zwischen Diakonie Neuendettelsau und Rummelsberger Anstalten/Diakonische Profilierung Nutzen für den Einzelnen: Der /die Einzelne erhält eine Wissensvertiefung zu den Grundlagen der Ethik, zur Kommunikation und Moderation. Weiterhin wird Beratungsverhalten für ethische Fragestellungen exemplarisch eingeübt Wirksamkeit im eigenen System: Ethisch versierte Personen stehen als Ethikberater zur Verfügung, um Entscheidungsprozesse zu begleiten, Ethikzirkel zu moderieren und bei ethischen Themen Impulse zu setzen. Kontaktperson: Pfarrerin Gabriele Gerndt Tel. 09128/502264 gerndt.gabriele@rummelsberger.net


Fortbildung in den ersten Dienstjahren (FED)

Gemeinschaft: Rummelsberger Brüderschaft im Auftrag der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB) Zielgruppe: Diakone und Diakoninnen in den ersten drei Dienstjahren im Rahmen der FED-Ordnung der ELKB (Finanzordnung) Kurzbeschreibung: Fortbildung in den ersten Dienstjahren Zielsetzung: Stärkung der fachlichen, theologisch-spirituellen und personalen Kompetenz auf dem Hintergrund einer konkreten Stelle Durchführung: Supervision und Coaching durch einen ausgebildeten SV (10-15 Einheiten in drei Jahren). 15 oder 25 Tage Fortbildung in drei Jahren in folgenden Bereichen: - Personale Kompetenz (dazu zählt auch die Supervision) - Theologische Kompetenz (dazu geistliche Begleitung) - Fachliche Kompetenz (verpflichtend im landeskirchlichen Bereich Haushaltskurs) Nutzen für den Einzelnen: Diakon/in und Mitarbeitende im Diakonat werden fachlich und personell in die jeweilige dienstliche Funktion und Rolle begleitet Wirksamkeit im eignen System: Refelexionsfähigkeit und Eigenkompetenz werden gestärkt, das mögliche Scheitern an der ersten Stelle minimiert Kontaktperson: Diakon Martin Rösch Tel. 0 91 28 / 50 23 20 roesch.martin@rummelsberger.net


Geistliche Begleitung

Gemeinschaft: Rummelsberger Brüderschaft Zielgruppe: Diakone, Diakonninen und Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Mitarbeitende und Diakone/Diakoninnen in den verschiedenen Arbeitsfeldern stehen teilweise unter einem enormen Anspruch, ihrem Verkündigungsauftrag gerecht zu werden. Das Angebot der Geistlichen Begleitung ist eine Möglichkeit zur Förderung der spirituellen Kompetenz und der Vertiefung des eigenen Glaubenslebens. Zielsetzung: Förderung des geistlichen Wachsens und der spirituellen Haltung, Vergewisserung und Vertiefung der persönlichen Gottesbeziehung für eine authentische Verkündigung im jeweiligen Praxisfeld, Reflexion von Glaubens- und Verkündigungserfahrungen aus dem beruflichen Kontext, Anregungen für die geistliche Gestaltung im beruflichen Dienstbereich und in einer geistlichen Gemeinschaft für die eigene Glaubenspraxis. Durchführung: Monatliche Gespräche (ca. .60 Minuten) mit einem/einer ausgebildeten Geistlichen Begleiter/in in einem Zeitraum von ca. einem Jahr Nutzen für den Einzelnen: Der/die Einzelne erfährt das Ineinander von Leben und Glauben, die Bedeutung von Achtsamkeit auf Lebensimpulse sowie die Arbeit an konkreten Erfahrungen und der eigenen spirituellen Lebensgestaltung durch Einübung unterschiedlicher Formen und Raum für intensive Glaubenserfahrung Wirksamkeit im eigenen System: Vergewisserung und Stärkung der eigenen Spiritualität und dadurch Bereicherung für die Gemeinschaft Kontaktperson: Diakon Martin Rösch Tel. 0 91 28 / 50 23 20 roesch.martin@rummelsberger.net


Geistliche Einkehrzeiten

Gemeinschaft: Rummelsberger Brüderschaft Zielgruppe: Diakone, Diakoninnen und Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Die Geistlichen Einkehrzeiten sind ein selbstverpflichtendes Angebot, das alle fünf Jahre wahrgenommen werden kann. Die Brüderschaft übernimmt einen erheblichen Teil der Kosten. Zielsetzung: Die Teilnehmenden erfahren geistliche Gemeinschaft, Vertiefung der eigenen Spiritualität und Raum für Gotteserfahrungen Durchführung: Pro Kalenderjahr werden vier Einkehrwochen zu je vier Tagen angeboten (zurzeit zwei Mal Jakobsweg, einmal Spiritualität in den Bergen, einmal Diakonische Spiritualität) Nutzen für den Einzelnen: Spiritualität in der Gemeinschaft erleben und miteinander gestalten, Anregungen für die eigene Praxis erhalten Wirksamkeit im eigenen System: Geistliche Gemeinschaft wird erfahrbar, das Angebot unterstützt die Entwicklung der diakonisch-theologischen Kompetenz Kontaktperson: Michael Herrmann herrmann.michael@rummelsberger.net


Kirchenjahr

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Mitarbeitende im Diakonat, Kirchenjahresbeauftragte, Diakone und Diakoninnen Kurzbeschreibung: Erarbeitung von Themen zu Kirchenjahreszeiten, Vertiefung der jeweiligen Kirchenjahresthemen Zielsetzung: Hilfestellung zur Umsetzung des Kirchenjahres für das konkrete Arbeitsfeld Austausch und Vernetzung ermöglichen Die Bedeutung des Kirchenjahres für den eigenen Glauben entdecken Durchführung: Mehrere Treffen im Jahr vor Ort Nutzen für den Einzelnen: Wissenserweiterung, konkrete umsetzbare Impulse für den Alltag, Experimentierraum Kontaktperson: Pfarrerin Gabriele Gerndt Tel. 09128/502264 gerndt.gabriele@rummelsberger.net


Laufbahnberatung

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Personen, die ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten reflektieren möchten Kurzbeschreibung: Praxisorientierte Beratung und Begleitung Zielsetzung: Beratung bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven Durchführung: Die eigene Berufsbiografie wird erarbeitet und dargestellt, Berufslaufbahnen und Weiterbildungsmöglichkeiten werden besprochen. Die Laufbahn wird im Kontext des Systems gesehen, Unterstützungsangebote werden aufgezeigt. Nutzen für den Einzelnen: Teilnehmende erhalten einen Blick auf ihre Berufsbiografie und entwickeln erste Schritte, wie sie bestimmte Perspektiven verfolgen können Wirksamkeit im eigenen System: Personen werden befähigt, ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben und diese reflektierter mit der Leitung der Gemeinschaft zu besprechen Kontaktperson: Diakon Martin Rösch Tel. 0 91 28 / 50 23 20 roesch.martin@rummelsberger.net


Netzwerk Seelsorge

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Diakone, Diakoninnen, Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Seelsorgerliches Angebot Zielsetzung: Den Mitarbeitenden wird die Möglichkeit gegeben, mit einer seelsorgerlich kompetenten Person ein vertrauliches Gespräch zu führen. Durchführung: Termin nach Vereinbarung Nutzen für den Einzelnen: Klärungsangebot und Konfliktbegleitung Kontaktperson: Pfarrerin Gabriele Gerndt Tel. 09128/502264 gerndt.gabriele@rummelsberger.net


Oasentage

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Mitarbeitende im Diakonat, Diakone und Diakoninnen. Kurzbeschreibung: Seminar zur eigenen Standortklärung und zur Vergewisserung im Glauben. Zielsetzung: Prävention zur Streßbewältigung und Gesundheitsförderung. Durchführung: Eintagesangebot mehrmals im Jahr. Nutzen für den Einzelnen: Der/die Einzelne gewinnt Abstand vom beruflichen Alltag, kann sich stärken und seinen Standort reflektieren. Kontaktperson: Pfarrerin Gabriele Gerndt Tel. 09128/502264 gerndt.gabriele@rummelsberger.net


Potenzialanalyse

Gemeinschaft: Diakonische Profilierung Rummelsberg für Brüderschaft und Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Personen, die sich für die Übernahme von Leitungsaufgaben bis zur mittleren Ebene interessieren Kurzbeschreibung: Die Potenzialanalyse ist ein Instrument der Personalentwicklung, bei der es um die Einschätzung des Führungspotenzials sowie der -motivation der Teilnehmenden geht. Sie dient der Standortbestimmung und Selbstreflexion. Im Unterschied zum Assessment ist die Potenzialanalyse ein Einzelverfahren von ca. sechs bis sieben Stunden Dauer. Hierzu werden Interviews mit Fragebögen, Testverfahren und situative Übungen durchgeführt. Zielsetzung: Einschätzung des Potenzials für Führungspositionen bis zur mittleren Ebene Durchführung: Jeweils zwei Personalentwickler führen die Potenzialanalyse durch und beurteilen anhand der Ergebnisse die Teilnehmenden. Nach Abschluss wird den Teilnehmenden ein kurzes Feedback gegeben. Anschließend wird ein schriftlicher Ergebnisbericht erstellt, den die Teilnehmenden sowie die Leistung der jeweiligen Gemeinschaft möglichst zeitnah erhalten. Nutzen für den Einzelnen: Die Rückmeldung über eigene Kompetenzen und evtl. Entwicklungsbedarf bietet die Grundlage für eine systematische Laufbahnplanung Wirksamkeit im eigenen System: Das Verfahren wird in Rummelsberg seit 2003 durchgeführt. Eine Befragung der Teilnehmer hat ergeben: Information, Organisation und Atmosphäre während des Verfahrens werden von allen positiv bewertet. 86 Prozent der Befragten sind mit den durchgeführten Aufgaben und Übungen zufrieden, 93 Prozent sind mit ihrer anschließenden Beurteilung einverstanden. Als hilfreich für ihre weitere berufliche Planung schätzen 72 Prozent der Teilnehmenden die Potenzialanalyse ein. Zwei Drittel der Befragten haben aufgrund der Ergebnisse ihrer Potenzialanalyse eine Fort- oder Weiterbildung aufgenommen bzw. geplant. Kontaktperson: Gudrun Knabe-Gourmelon Tel. 0 91 28 / 50 23 20 knabe-gourmelon.gudrun@rummelsberger.net


Standortbestimmung in der Berufsmitte

Gemeinschaft: Westfälische Diakonenanstalt Nazareth / Diakonische Gemeinschaft Nazareth Zielgruppe: Diakoninnen und Diakone, Diakonische Schwestern und Diakonissen, Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Klärungsseminar zur eigenen Standortbestimmung und Zielfindung für die weitere berufliche Entwicklung Zielsetzung: Die Teilnehmenden haben ihren aktuellen beruflichen Standort reflektiert und sind informiert über aktuelle und perspektivische Entwicklungen. Sie haben sich berufsbiografische bzw. lebensalterspezifische Aspekte der weiteren beruflichen Entwicklung bewusst gemacht. Die sind sich über ihre jeweiligen nächsten Handlungsschritte klar geworden. Sie haben verfügen als Basis für die nächsten Schritte über einen persönlichen Entwicklungskompass. Durchführung: Bildung & Beratung Bethel und Stabsstelle Personal & Bildung der Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth / Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta Nutzen für den Einzelnen: Gestalteter Klärungsprozess, Schaffung einer Grundlage für eigene berufsbiografische Überlegungen Kontaktperson: Diakonin Brigitte Klausing brigitte.klausing@bethel.de Diakonische Schwester Sabine Redeker sabine.redeker@bethel.de .


Supervision, Coaching, Kollegiale Beratung

Supervision: Beratungsform zur Reflexion der eigenen Praxis, zur Sicherung und Verbesserung der Qualität in der beruflichen Arbeit. Coaching: Eine Beratungsform für Menschen mit anspruchsvollen Aufgaben und besonderen Funktionen. Dabei geht es um gezielte Vorbereitung im Ausblick auf ein bestimmtes Ziel und reflektierte Erfahrungen. Kollegiale Beratung: Durch das aktuelle und zeitnahe Besprechen von Problemen und Problemlösungen kann das Fachwissen von Kolleginnen und Kollegen genutzt werden. Dieter Höld, Diakon und Kirchenrat. Aus: UnterUns, Heft 1, 2007, EJW Württemberg

Ziele und Inhalte: Ziel ist die Stärkung der fachlichen, theologisch-spirituellen und personalen Kompetenz. Das Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Umsetzung diakonischen Handels. Themen: • Rollenklärung, Vergewisserung der Berufung • Entwicklung des Profils eines Diakons/einer Diakonin • Bewusste Entwicklung einer individuellen Kommunikationskultur • Stärkung der theologisch/diakonischen Sprachfähigkeit • Reflexion der Wirksamkeit des beruflichen Handelns • Analyse und Verstehen eines Systems und Entwicklung von Lösungsansätzen • Arbeit an inhaltlichen Schwerpunkten • Integration von fachlich, diakonischem Wissen in die berufliche Praxis • Reflexion der Kooperations- und Konfliktfähigkeit Möglichkeiten: • Mitglieder der Gemeinschaften stellen ihre theologisch-spirituelle supervisorische Kompetenz für Mitglieder der Gemeinschaften zur Verfügung. • Mitglieder der Gemeinschaften reflektieren ihre beruflichen und persönlichen Fragestellungen mit Supervisoren oder Coaches, die eine Gemeinschaftsbindung haben und nach festzulegenden Qualitätskriterien ausgewählt wurden. • Mitglieder der Gemeinschaften, die sich berufsbegleitend zum Coach oder Supervisor weiter gebildet haben, werden gemeinschaftsübergreifend angefragt und können ebenfalls auf ein kollegiales Netzwerk zugreifen. • Mitglieder der Gemeinschaften, die sich innerhalb einer Region kollegial beraten lassen wollen, finden geeignete und ausgebildete Ansprechpartner. Eine Liste von professionellen Berater/-innen finden Sie auf der Internetseite www.vedd.de (Kapitel: „Themen/Personalentwicklung“).


Theologische Tage

Gemeinschaft: Rummelsberger Diakoninnengemeinschaft Zielgruppe: Diakoninnen, Diakone und Frauen in der Ausbildung zur Diakonin, Mitarbeitende im Diakonat Kurzbeschreibung: Seminarangebot der Hauptamtlichen in Zusammenarbeit mit Diakoninnen der Gemeinschaft Zielsetzung: Stärkung für den Dienst und das eigene Leben erfahren. Zeit haben zum Innehalten, Aufnehmen geistlicher Impulse und Kraft schöpfen aus der Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Durchführung: Zwei bis drei Wochenenden bzw. Tage zu theologischen Themen in Rummelsberg bzw. einem Tagungshaus in Bayern, in der Regel Freitagabend bis Sonntagmittag bzw. ein Samstag Nutzen für den Einzelnen: Wer andere trägt, braucht selbst Menschen, von denen er getragen wird. Wer andere auf einem geistlichen Weg begleitet, muss selbst einen geistlichen Weg gehen. Wer sozialdiakonisch handelt, braucht Anregung und Rückenstärkung. Die theologischen Tage können einen Beitrag dazu leisten. Wirksamkeit im eigenen System: Gemeinschaft in besonderer Weise erleben Kontaktperson: Diakonin Andrea Heußner Diakonin Karin Hacker diakoninnen@rummelsberg.de


Literaturhinweise Dr. Jürgen Steinbrück: Die dritte Generation der Professionalisierung des Berufsbildes Diakon/Diakonin und die neue Rolle der Diakonischen Gemeinschaften. Vortrag bei der gemeinsamen Konferenz der Ältesten, Leiter/innen der Diakonenanstalten, Ausbildungsleiter/innen am 19.2.2004, Moritzburg. Abzurufen in der VEDD-Geschäftsstelle Rainer Merz/Ulrich Schnidler/Heinz Schmidt (Hg.): Dienst und Profession. Diakoninnen und Diakone zwischen Anspruch und Wirklichkeit, VDWI 34, Heidelberg 2008 Diakon Dieter Hödl: UnterUns, Heft 1, EJW Württemberg VEDD-IMPULS III/2004 Was sollen Diakone und Diakoninnen können? Kompetenzmatrix für die Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen im Rahmen der doppelten Qualifikation VEDD-IMPULS IV/2004 Bildungswege im Diakonat VEDD-IMPULS II/2007 Diakon-/Diakonin-Sein heute VEDD-IMPULS I/2008 Tätigkeitsprofile von Diakoninnen und Diakonen VEDD-Ausschuss „Berufspolitik“: Diskussionspapier zur „berufsbiografischen Begleitung von Mitgliedern der Gemeinschaften im VEDD“, Juli 2007

IMPULS

VEDD-Ausschuss „Berufspolitik“: Kompetenz sichern! Berufsbiografische Begleitung von Mitgliedern der Gemeinschaften im VEDD, November 2007 Wir danken den Mitgliedern des Ausschusses „Berufspolitik“ und der Projektgruppe für die Erarbeitung und Begleitung des IMPULS-Heftes: Margit Hullmeine, Nazareth, Gerhard Mauch und Ingebog Poguntke, Hephata, Heinz Schnake, Lutherstift, Werner Arlabosse, Nazareth, Dieter Hödl, Karlshöhe, Volker Krolzik, Rauhes Haus, Martin Rösch, Rummelsberg, Wolfgang Scheidt, Johannesstift, C. Christian Klein, VEDD

Impressum Herausgeber: Verband Evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften in Deutschland e. V. - VEDD Glockenstraße 8, 14163 Berlin Tel. 030 / 80 10 84 04, E-Mail: vedd@vedd.de, Internet: www.vedd.de Verantwortlich: Diakon C. Christian Klein Gestaltung und Schlussredaktion: Redaktionsbüro Lothar Simmank, www.lothar-simmank.de


VEDD_Impuls_2008_02_plus.pdf