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Nr. 9

Dezember 2008

FAKT

Vertrauen schaffen nach innen und außen

Das Leitungsteam stellt sich vor.

Forensik aktuell Duisburg-Hohenbudberg v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel Ev. Johanneswerk e. V.

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Günther Wienberg

Karsten Gebhardt

nach über 7 Jahren Planung der Forensik-Klinik in Hohenbudberg sind wir als künftige Träger froh, dass diese nun endlich zu sichtbaren Realitäten führt. Baukosten sowie -zeiten liegen voll im Plan, so wird die Inbetriebnahme der Klinik im Frühsommer 2009 gelingen.

Das „Niederrhein Therapiezentrum Duisburg gemeinnützige GmbH“, wie die offizielle Bezeichnung der Klinik jetzt lautet, bekommt aber auch personell immer mehr Gesicht. Nach der kaufmännischen Geschäftsführerin Andrea Piccenini (vorgestellt in FAKT Nr. 8), wurden jetzt auch die Leiterin des Pflegeund Pädagogischen Dienstes sowie der ärztliche Geschäftsführer berufen. Wir freuen uns, dass wir mit Lettie TheunissenSchuiten und Dr. Bernhard Wittmann zwei Persönlichkeiten mit ausgewiesen hoher Fachlichkeit und langjähriger ForensikErfahrung gewinnen konnten. Sie werden zusammen mit Andrea Piccenini künftig das Team der Klinik-Leitung bilden. Dr. Bernhard Wittmann ist bereits seit 2002 als fachlicher Berater der Träger in die Planung des Therapiezentrums eingebunden. Lettie Theunissen-Schuiten arbeitet seit dem letzten Jahr kontinuierlich im Planungsteam mit. Als Niederländerin lebt sie jetzt mit ihrer Familie in der Nähe des Therapiezentrums, ist also „Neu-Friemersheimerin“. „Alt-Friemersheimer“ ist dagegen Thomas Gregorius, Diakoniepfarrer im Kirchenkreis Moers. Er wurde in der letzten Sitzung des Planungs-Beirats zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende, Pfarrer Werner Kretschmann, aus dem Dienst in der Kirchengemeinde Friemersheim ausgeschieden war. Auch der stellvertretende Vorsitzende wurde neu gewählt. Wiederum fiel die Wahl auf einen „Alt-Friemersheimer“: Harald Jochums ist Architekt und lebt in der Eisenbahnsiedlung. Er übernimmt die Aufgabe von Rüdiger Szapons, der aus beruflichen Gründen aus dem Planungs-Beirat ausgeschieden ist.

Wenn

im Sommer nächsten Jahres das Niederrhein Therapiezentrum Duisburg (NTZ) eröffnet wird, werden drei erfahrene Fachkräfte die Leitungsverantwortung für die forensische Klinik übernehmen: Dr. Bernhard Wittmann (l.) als ärztlicher Geschäftsführer der Klinik, Andrea Piccenini (m.) als kaufmännische Geschäftsführerin und Lettie Theunissen-Schuiten als Leiterin des Pflege- und Pädagogischen Dienstes. In den letzten eineinhalb Jahren war sie in der forensischen Psychiatrie im niederländischen Venray vor allem wissenschaftlich tätig. Zuvor hat Lettie Theunissen-Schuiten aber sehr viel Erfahrung im Umgang mit schwierigen und straffällig gewordenen Menschen sammeln können und verschiedene forensische Abteilungen geleitet. Schon als Studentin arbeitete die 39-jährige Diplompädagogin mit schwer erziehbaren Jugendlichen. Gleich nach dem Studium bekam sie eine Anstellung im Maßregelvollzug. Dass die Öffentlichkeit ein scharfes Auge auf den forensischen Bereich wirft und sich einmischt, findet Lettie Theunissen-Schuiten reizvoll. „So sind wir gefordert, immer wieder über unsere Arbeit zu reden – nicht, um die Taten der Patienten zu entschuldigen, sondern um klar zu machen, dass die Rückfallquote ohne Therapie bei 80 Prozent liegt. Das ist eine wichtige Aufgabe.“ Dr. Bernhard Wittmann ist seit 14 Jahren ärztlicher Direktor des LWL-Therapiezentrums für Forensische Psychiatrie in Marsberg. Hier werden – wie künftig in Duisburg – männliche drogenab-

hängige Patienten auf der Grundlage von § 64 StGB behandelt. Im nächsten Jahr wechselt der 56-Jährige ins NTZ nach Duisburg Es sei eine große Herausforderung, eine Klinik von Grund auf neu zu gestalten, sagt der Facharzt für Psychosomatische Medizin. „Darunter verstehe ich, dass wir eine wirkungsvolle Therapie leisten, die die berechtigten Sicherheitsinteressen der Nachbarschaft erfüllt und bei möglichst vielen Patienten zu einem gesetzestreuen Leben führt.“ Dieser Aufgabe wolle er sich mit Respekt und Engagement widmen. Dass es möglich sei, problembelasteten Menschen zu helfen und sie von Sucht und Kriminalität zu befreien, erlebten die Bürgerinnen und Bürger in Marsberg schon jetzt, so Dr. Bernhard Wittmann. Er ist überzeugt, dass die Menschen in Duisburg ähnlich positive Erfahrungen machen werden. Mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Andrea Piccenini ist das Leitungsteam im NTZ komplett. Die 48-jährige Betriebswirtin hat ihre beruflichen Wurzeln in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Die diakonische Einrichtung mit Stammsitz in Bielefeld übernimmt zusammen mit dem Ev. Johanneswerk die Trägerschaft der forensischen Klinik in Duisburg. Ihren Auftrag sieht Andrea Piccenini nicht nur darin, für schwarze Zahlen und gute Bilanzen zu sorgen, sondern auch für einen guten Geist. „Die Motivation und die Energie, die unser Leitungsteam in die Arbeit einbringt, macht mich zuversichtlich, dass die Klinik es schaffen wird, aufzufallen – und zwar in durchaus positiver Weise“, ist sich Andrea Piccenini sicher.

Wir danken den bisherigen Vorsitzenden für ihre engagierte Mitarbeit an der Spitze des Planungs-Beirats und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Persönlichkeiten. Auch die übrige Mitarbeiterschaft des Niederrhein Therapiezentrums Duisburg bekommt langsam Konturen. Die mehr als 120 Stellen sind ausgeschrieben. Zahlreiche Bewerbungen sind bereits bei der Geschäftsführung eingegangen, und erste Auswahlgespräche haben stattgefunden. Die Klinikleitung nimmt weitere Bewerbungen gerne entgegen. Dr. Günther Wienberg Vorstand v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel

Karsten Gebhardt Vorstandsvorsitzender Ev. Johanneswerk e. V.

Träger der forensischen Klinik in Duisburg-Hohenbudberg ist eine gemeinnützige GmbH mit den Gesellschaftern Ev. Johanneswerk und Bethel. Der Name der Gesellschaft ist „Niederrhein Therapiezentrum Duisburg gemeinnützige GmbH“. Wichtig bei der Namensfindung war den Verantwortlichen eine neutrale Bezeichnung, und es sollte erkennbar sein, wo sich die Klinik befindet. Im Logo, das von einer Agentur in Essen entwickelt wurde, wird das Kürzel „NTZ Duisburg“ verwendet.


„Wir

liegen gut im Zeitplan“, sagt Bernd Schwientek, Architekt beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb Duisburg, über den Baufortschritt des Niederrhein Therapiezentrums Duisburg. Die Arbeiten an der Dahlingstraße in Hohenbudberg schritten zügig voran, Verzögerungen gebe es nicht, so der Projektverantwortliche. Vor knapp einem Jahr rückten die Bagger auf dem 42 000 Quadratmeter großen Grundstück an. Schon sieben Monate später, im Juni 2008, konnte das Richtfest auf dem Gelände des ehemaligen Verschiebebahnhofs gefeiert werden. „Obwohl immer noch täglich über 1 000 Handwerker auf der Baustelle beschäftigt sind, steht einer Inbetriebnahme im Sommer 2009 nichts im Weg“, so Bernd Schwientek. Großes Interesse in der Öffentlichkeit fand die neue forensische Klinik am Tag der offenen Tür anlässlich des

Absolut sicher – die Fußbodenleisten können nicht entfernt werden und unter dem Fußboden ist kein Platz für Verstecke. Beim Bau einer forensischen Klinik werden ausschließlich Sicherheitsschrauben verwendet.

Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Richtfestes. Besorgte Bürgerinnen und Bürger ließen sich auf der Baustelle vom Bauherrn, das ist das Land Nordrhein-Westfalen, der zuständigen Baubehörde, das ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Duisburg, sowie den zukünftigen Betriebsträgern, das sind das Ev. Johanneswerk und die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, über die baulichen und inhaltlichen Konzepte informieren.

Das Klinikgelände nimmt Gestalt an.

Seitdem ist auf der Baustelle wieder viel passiert. Mittlerweile ist die Zaunanlage der forensischen Klinik fertiggestellt und die meisten der sieben Gebäude haben ihren Anstrich erhalten. Die Fassaden sind weiß und mit farbigen Akzentflächen aus warmen Tönen abgesetzt. Die Fensterrahmen und Türen werden ebenfalls farbig gestrichen. „Um durch die Farben eine ruhige Stimmung zu schaffen, haben wir extra einen Farbberater zu Rate gezogen“, verrät Bernd Schwientek.

Projektleiter Bernd Schwientek vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb in Duisburg steht Besucherinnen und Besuchern auf der Baustelle Rede und Antwort.

Die Innenausbauten gehen ebenfalls zügig voran, obwohl alle Gegenstände, mit denen die Patienten umgehen, und alle Bereiche, in denen sie sich aufhalten werden, doppelt und dreifach auf ihre Sicherheit überprüft werden. „Beim Innenausbau stellen sich andere Fragen als beim üblichen Hausbau. So werden beispielsweise ausschließlich Sicherheitsschrauben verwendet, um Gegenstände zu befestigen. Die lassen sich mit normalem Werkzeug nicht demontieren“, sagt Bernd Schwientek. Das Niederrhein Therapiezentrum Duisburg wird von der Köster AG mit Sitz in Osnabrück gebaut. Die Kosten von rund 27 Millionen Euro übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. Die Klinik bietet 100 Plätze für männliche suchtkranke Straftäter. Zurzeit werden rund 180 Beschäftigte in Vollund Teilzeit gesucht. (Stellenausschreibungen siehe Seite 4)

Er gibt den Anwohnern ein sicheres Gefühl: Der Zaun aus Polycarbonat umgrenzt das Klinikgelände in Hohenbudberg.

Das Richtfest im Sommer nahmen etliche Anwohnerinnen und Anwohner zum Anlass, sich über die forensische Klinik zu informieren.

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Pfarrer Thomas Gregorius zum Vorsitzenden des Planungs-Beirats gewählt

… den Menschen eine Chance eröffnen! „Diakonie darf sich vor keinem verschließen“, sagt Thomas Gregorius mit Überzeugung. Mit dieser grundsätzlichen Feststellung drückt der 45-jährige Pfarrer seine christliche Grundeinstellung gegenüber den künftigen Patienten des Niederrhein Therapiezentrums Duisburg aus. Genau diese mitmenschliche Haltung hat auch die künftigen Klinikbetreiber Ev. Johanneswerk und v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel bei der Entscheidung für die Einrichtung in Hohenbudberg bestimmt. Die beiden diakonischen Einrichtungen aus Bielefeld übernehmen den Betrieb des Niederrhein Therapiezentrums Duisburg im kommenden Jahr. Bis dahin begleitet der Planungs-Beirat, dem Thomas Gregorius jetzt vorsitzt, den Aufbau der Klinik. Pfarrer Thomas Gregorius ist Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Moers, zu dem auch der Duisburger Stadtteil Rheinhausen gehört. „Es gab immer die Entscheidungsmöglichkeit, dass die Kirche entweder den zuständigen Ortspfarrer oder eben den Diakoniepfarrer in den Beirat entsendet“, erklärt Thomas Gregorius. Zweimal sei es der Ortspfarrer gewesen, jetzt habe man sich für den Diakoniepfarrer entschieden. Einstimmig wurde der evangelische Geistliche im September an die Spitze des Planungs-Beirats gewählt. Mit großer Mehrheit bestimmte das Gremium in der gleichen Sitzung das langjährige Beiratsmitglied Harald Jochums zum stellvertretenden Vorsitzenden des PlanungsBeirats. Im Kirchenkreis Moers ist Thomas Gregorius für die diakonischen Angebote verantwortlich. In den verschiedenen Diensten der Diakonie des Kirchenkreises – Jugendhilfe, Schuldner- und Suchtberatung, Betreutes Wohnen, ambu-

NTZ Duisburg – die Fakten:

lante Pflege, Kinderprojekte – arbeiten rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Beginn seines Berufslebens hat Thomas Gregorius als Vikar und als Pfarrer im Hilfsdienst in der Gemeinde Friemersheim gearbeitet. Er ist in Rheinhausen aufgewachsen und hat lange Jahre dort gewohnt. Heute lebt er mit seiner Frau und den beiden Kindern in Alpen/Niederrhein. „Diakonie muss Menschen eine Chance eröffnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, sie muss aber auch die Ängste der Anwohnerinnen und Anwohner gegenüber den Forensikpatienten ernst nehmen“, betont Thomas Gregorius. Zwischen diesen beiden Polen sieht der Pfarrer auch seine Arbeit im Planungs-Beirat. Es dürfe nichts verharmlost werden, alle Beteiligten müssten die Fakten auf den Tisch legen und eine intensive Kommunikation pflegen. „Ich habe den Eindruck, dass das bisher auch gut in diesem Sinne gelaufen ist“, meint der neue Vorsitzende. Es gebe in der Öffentlichkeit grundsätzlich kaum Akzeptanz für eine Forensik-Klinik, aber man müsse auch aufklären über die unterschiedlichen Typen von Therapieeinrichtungen, so Gregorius. „Hier in Duisburg geht es ja ausschließ-

lich um drogensüchtige Straftäter, die überwiegend zur Beschaffung von Drogen straffällig geworden sind. Gegenüber dieser Gruppe ist die emotionale Abwehr der Gesellschaft nicht ganz so groß, wie etwa bei psychisch kranken Sexualstraftätern“, stellt der Diakoniepfarrer fest. Die Entscheidung für den Pfarrberuf hatte bei Thomas Gregorius auch mit dem Interesse an philosophischen und historischen Fragen zu tun; vor allem aber wollte er diese existenziellen Fragen mit der Arbeit mit Menschen verbinden und so die Botschaft des Evangeliums weitergeben. Und hier wird für ihn auch wieder die Verbindung zu seiner neuen Aufgabe für die Forensik-Klinik deutlich: „Die Zuwendung Jesu zu uns Menschen ist nicht abhängig von unserer Schuld oder Unschuld. Das bedeutet heute für uns in der Forensik, jedem Patienten in der Klinik ein Therapieangebot zu machen.“ Und gleichzeitig betont Thomas Gregorius noch einmal, dass im Interesse der Bevölkerung diese Therapieangebote und die Arbeit der Klinik insgesamt transparent gemacht werden müssen. „Ein gutes Sinnbild dafür, dass das auch geschieht, ist der transparente Sicherheitszaun“, meint der neue Vorsitzende des Planungs-Beirats.

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Im NTZ Duisburg werden ab Frühsommer 2009 maximal 100 drogenabhängige männliche Patienten behandelt, die im Zusammenhang mit ihrer Sucht Straftaten begangen haben. Ihre Einweisung in den Maßregelvollzug erfolgt auf der Basis von § 64 Strafgesetzbuch durch ein Gericht. Bei 70 % der verübten Straftaten handelt es sich um Eigentumsdelikte (Raub, Diebstahl) und Ver -stöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei ca. 20 % der Patienten im Maßregelvollzug nach § 64 StGB liegt Körperverletzung vor, bei 4 bis 5 % ein Tötungsdelikt. Sexualdelikte spielen nur bei 2 % der Patienten eine Rolle. Ziel des Maßregelvollzugs ist „Besserung und Sicherung“, d. h., die Patienten sollen durch die Therapie im hoch gesicherten Rahmen des Maßregelvollzugs lernen, ein Leben ohne Drogen und Straftaten in der Gesellschaft führen zu können. Die Therapie im Maßregelvollzug nach § 64 StGB ist grundsätzlich befristet auf etwa 2 Jahre. Nach der Therapie im Maßregelvollzug ist die Rückfallquote wesentlich niedriger als bei drogenabhängigen Menschen, die ohne Therapie aus dem Strafvollzug entlassen werden. Weitere Infos: www.forensik-duisburg.de


Stellenausschreibung Niederrhein Therapiezentrum Duisburg gemeinnützige GmbH Klinik für Maßregelvollzug nach § 64 StGB, drogenabhängige männliche Patienten Im II. Quartal 2009 werden die Träger Ev. Johanneswerk e. V. und v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel das Niederrhein Therapiezentrum Duisburg gemeinnützige GmbH in Duisburg-Hohenbudberg in Betrieb nehmen. Das Therapiezentrum wird 100 stationäre und weitere ambulante Patienten auf Basis eines psycho-dynamischen Therapiekonzeptes behandeln. Der Schutz der Allgemeinheit, die Entwicklungsförderung der Patienten und die Sicherheit der Beschäftigten sind unsere leitenden Ziele. Ab dem I. Quartal 2009 suchen wir engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die daran interessiert sind, sich in ihrer Arbeit an größtmöglicher Qualität zu orientieren und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung im Team zu arbeiten. Sie haben die Chance, die Inbetriebnahme der Klinik mitzugestalten und die Organisation Ihres Arbeitsplatzes in einem multiprofessionellen Team aufzubauen. Professionelle Qualifizierungsmaßnahmen und gründliche Einarbeitung sind ebenso selbstverständlich wie fortlaufende und systematische Fort- und Weiterbildungsplanung. Das Entgelt orientiert sich an den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR). Der AVR bietet eine transparente Entgeltregelung mit bis zu 13 Monatsentgelten im Jahr und entsprechen-

Wir suchen

den Kindergeldanteilen. Es wird eine zus��tzliche Altersversorgung (KZVK) ohne Eigenbeteiligung gezahlt. Das Therapiezentrum ist Mitglied des Diakonischen Werkes von Westfalen. Sie haben die Möglichkeit, Mitglied in der Betriebskrankenkasse der Diakonie zu werden (BKK Diakonie) und zum Beispiel den B-Tarif bei Kfz-Versicherungen zu erhalten. Im Falle eines Wechsels erfolgt ein Ausgleich von Einkommensunterschieden. Erfahrungen in der Behandlung und Rehabilitation suchtkranker oder psychisch erkrankter Menschen sind erwünscht, aber nicht Einstellungsbedingung. Lage des Niederrhein Therapiezentrums Duisburg: • 10 Gehminuten von der Regional- und S-Bahnhaltestelle Hohenbudberg • 5 Gehminuten zur Bushaltestelle in die Richtungen Rheinhausen/Krefeld/Moers • Abfahrt Autobahn A 4 ca. 2 Kilometer entfernt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für zirka 120 Vollzeit-Stellen. v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel

Ärztlicher Dienst: • Fachärztinnen/Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie/Psychiatrie mit und ohne Schwerpunkt Forensik • Ärztinnen/Ärzte, die sich in der Weiterbildung zur Fachärztin/ zum Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie befinden • Nervenärztinnen/Nervenärzte Psychologischer Dienst: • Dipl.-Psychologinnen/Dipl.-Psychologen • Psychologische Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten (wünschenswert Schwerpunkt Rechtspsychologie) Cotherapeutischer Dienst: • Ergotherapeutinnen/Ergotherapeuten • Arbeitserzieherinnen/Arbeitserzieher • Handwerkerinnen/Handwerker (möglichst mit Ermächtigung zur Ausbildung) • Kreativtherapeutinnen/Kreativtherapeuten • Sport-, Bewegungs- und Körpertherapeutinnen und -therapeuten Pflege- und pädagogischer Dienst: • Fachkrankenpflegekräfte für Psychiatrie • Gesundheits-/Krankenpflegerinnen und -pfleger • Heil- und Erziehungspflegerinnen und -pfleger • Erzieherinnen/Erzieher • Krankenpflegehelferinnen und -helfer

Verwaltungsdienst: • Controllerin/Controller • Personalsachbearbeiterin/Personalsachbearbeiter • Büromanagerin/Büromanager Wir begrüßen die Bewerbung von schwerbehinderten Menschen.

Wir bieten … • Voll- und Teilzeitstellen ohne Befristung • Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe in einem neuen Therapiezentrum in der Trägerschaft zweier traditionsreicher und innovativer Unternehmen der Diakonie • Eine Unternehmenskultur, die orientiert ist an diakonischen Grundwerten • Eine optimierte Organisation mit flachen Hierarchien und funktionalen Stationsgrößen (10 Patienten pro Behandlungsgruppe) • Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten als Mitgestalterinnen/Mitgestalter einer neuen Klinik • Differenzierte Therapieangebote, Bezugspflegekonzept, umfassende Nachsorgeangebote

Wir erwarten … • Ihr aktives Engagement bei der Entwicklung des neuen Therapiezentrums auf höchstem fachlichen und Sicherheitsniveau • Die Bereitschaft, Mitverantwortung für den Erfolg des Therapiezentrums zu übernehmen • Die Fähigkeit, sich mit Ihrem professionellen Know-how und Ihren persönlichen Kompetenzen in ein multiprofessionelles Team einzubringen • Als Haus mit evangelischer Prägung legen wir Wert darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den diakonischen Auftrag vertreten und an seinen Zielen mitarbeiten.

Sie sind interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an: v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, Planungsgruppe Forensik, Andrea Piccenini, Königsweg 1, 33617 Bielefeld, Tel.: 0521 144-5825 E-Mail: andrea.piccenini@bethel.de www.forensik-duisburg.de

• Interdisziplinäre Supervision • Sorgfältige Einführung in Ihr neues Arbeitsgebiet und fortlaufende Personalentwicklung • Ein von Wertschätzung und Partizipation geprägtes Arbeitsklima

Dr. Günther Wienberg, Vorstand Königsweg 1, 33617 Bielefeld Fon 0521 144-5330 Fax 0521 144-5392 E-Mail Dr.Guenther.Wienberg@ForensikDuisburg.de Andrea Piccenini, Geschäftsführerin im NTZ Duisburg Königsweg 1, 33617 Bielefeld Fon 0521 144-5825 Fax 144-3497 E-mail Andrea.Piccenini@ForensikDuisburg.de Jens U. Garlichs, Presse + Kommunikation Quellenhofweg 25, 33617 Bielefeld Fon 0521 144-3512 Fax 0521 144-2274 E-Mail presse@bethel.de

Karsten Gebhardt, Vorstandsvorsitzender Schildescher Straße 101, 33611 Bielefeld Fon 0521 801-2131 Fax 0521 801-2150 E-Mail Karsten.Gebhardt@ForensikDuisburg.de Dr. Thomas Redecker, Hellweg-Kliniken Robert-Kronfeld-Straße 12, 33813 Oerlinghausen Fon 05202 702120 Fax 05202 702111 E-Mail Dr.Thomas.Redecker@ForensikDuisburg.de Ulrike Posch, Öffentlichkeitsarbeit Schildescher Straße 101, 33611 Bielefeld Fon 0521 801-2560 Fax 0521 801-2569 E-Mail ulrike-posch@johanneswerk.de

Impressum Herausgeber: Pastor Ulrich Pohl Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel Königsweg 1, 33617 Bielefeld Redaktion und Gestaltung: v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel Presse + Kommunikation Fotos: Paul Schulz, Jens U. Garlichs v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel Presse + Kommunikation FAKT wird kostenlos verteilt. Weitere Anforderungen unter: Fon 0521 144-5825 FAKT im Internet:

www.forensik-duisburg.de

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