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LOKALES

www.woche.at

3. FEBRUAR 2010

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Paul Bacon und Thomas Magnet (v. l.) suchen hochintelligente Mitglieder für den Verein Mensa. Foto: KK

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Beispiel für IQ-Test-Aufgabe: Welches Bild aus der zweiten Reihe ist logische Fortsetzung der ersten Reihe?

Bei 130 geht’s erst richtig los Der Verein Mensa sucht steirische Schlaumeier. Bewerber müssen einen IQ von über 130 haben. verena.schleich@woche.at

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n so manchem Steirer könnte ein Genie schlummern. Immerhin: Zwei Prozent der Bevölkerung zählen rein rechnerisch zu den hochintelligenten Personen. Das Potenzial da-

Abb. 1

Abb. 2

für hätten in unserem Bundesland also rund 24.000 Menschen. Und genau diese will der Verein Mensa ansprechen, erklären Thomas Magnet und Paul Bacon. „In der Steiermark haben wir derzeit 30 Mitglieder, wir sind aber eifrig auf der Suche nach neuen“, hoffen Bacon und Magnet auf intelligenten Nachwuchs. Dieser muss allerdings eine Hürde überwinden, um im Verein mitmachen zu können. Voraussetzung ist ein Mindest-

Abb. 3

Gewusst? Wenn Abbildung 1 eine Zeit von 2 Uhr darstellt und Abbildung 2 in weiterer Folge 3 Uhr bedeutet, wie spät ist es dann auf Abbildung 3?

Intelligenzquotient von 130. Das ist immerhin um 30 mehr als beim Durchschnitt. • Als Elite sieht man sich deswegen aber nicht: „Intelligenz sehen wir als Talent, als Begabung. Sie hat mit Bildung nichts zu tun. Wissensfragen sind auch nicht Teil des Intelligenztests, der als Aufnahmeprüfung dient“, so Magnet. Die Mitglieder haben übrigens ein ehrgeiziges Ziel: Neben der Erforschung von Intelligenz soll das eigene Können auch zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt werden. Perfekt seien „Mensianer“deswegen nicht, schmunzeln die beiden: „Wir haben große Mühe beim Lernen, das Konzentrieren beim Speichern von reinen Wissensfragen fällt uns schwer.“

Intelligenz Der Verein Mensa Mensa wurde 1946 in Großbritannien gegründet. In Österreich gibt es 600 Mitglieder, weltweit 100.000. Diese kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten, vom Taxifahrer über den Callcenter-Mitarbeiter bis zum Akademiker. Wissenswertes Genie Albert Einstein hatte einen IQ von 225. Im Verein Mensa spricht man nicht über die Höhe seines IQ. Aufnahme & Kontakt Der Test kostet 44 Euro, man kann auch einen vom Psychologen mitbringen. Mitgliedsbeitrag/Jahr: 66 Euro (Familien), 44 Euro (Normalpreis), 33 Euro (Studenten), 22 Euro (Schüler). Mail an: interessenten@mensa.at (Andreas Pichler). Auflösung: Beispiel 1: C Beispiel 2: 4 Uhr

Strecken und frei fühlen P

Die Bewegung des „Front Supports“ in Bildern: die Ausgangsposition (kleines Bild) und die Streckung Wiesner

ilates belebt Körper und Geist! Die dritte Übung unserer WOCHE-Serie mit Aida Witt streckt Ihren Körper einmal so richtig durch. Die Ausgangsposition des „Front Supports“ ist die Bankstellung. Hände auf Schulterbreite und Knie auf Hüftbreite aufstellen. Um schon vor der Übung etwas locker zu werden, atmen Sie tief und machen ein Hohlkreuz. Dann aber das „Po-

werhouse“ (Bauch-, Rücken-, und Beckenbodenmuskulatur) anspannen und den rechten Arm und das linke Bein gleichzeitig strecken (Bild). Der Arm zieht so weit wie möglich nach vorne, die Schultern bleiben aber tief und das Becken dreht nicht auf. Geschafft? Nun Arm und Bein wieder abstellen und die Seiten wechseln. Alle Übungen gibt’s auf www.woche.at/graz!


Die Grazer WOCHE - 03. Februar 2010