Issuu on Google+

MEDIENMITTEILUNG Alfred Dorfer - «Wörtlich»

kluge Kommentare, treffende Glossen, bissig und unterhaltsam Samstag, 30. Mai 2009, 20:30 Uhr - ZIK, Weitegasse 6, 9320 Arbon Türöffnung und Barbetrieb ab 19:00 Uhr Alfred Dorfer: mit Josef Harder nach «Indien», mit dem Zug nach Arbon Geht es um österreichisches Kabarett, fällt sein Name in einem Atemzug mit dem anderen grossen Wiener Kabarettisten Josef Hader. 1991 spielten sie gemeinsam im Theaterstück «Indien», das in dieser kongenialen Besetzung auch verfilmt wurde und in Österreich und den angrenzenden Ländern – sei es im Kino, sei es auf der Bühne – seither von mehr als 500'000 Besuchern gesehen wurde. Spätestens seit «Indien» geht es Schlag auf Schlag in den Olymp des deutschsprachigen Kabaretts: Salzburger Stier, Bayerischer Kabarettpreis, Deutscher Kleinkunstpreis und mit «Dorfers Donnerstalk» seit 2004 eine eigene, preisgekrönte Fernsehsendung. Dass Alfred Dorfer dessen ungeachtet den Zug nach Arbon besteigt, freut den Veranstalter umso mehr. Auf der Bühne gehört Alfred Dorfer zu jenen Kabarettisten, die ganz bewusst die Grenzen ihres Genres ausloten. Sein Thema ist das Leben an sich. Es sind die Verlierer, die verkrachten Typen, die Dorfer interessieren, in deren Rollen er schlüpft und dabei zeigt, wie nahe Tragödie und Komödie nebeneinanderliegen können. Als sich allen Etiketten entziehender Satiriker balanciert er gekonnt zwischen Theater, Kabarett und schräger Philosophie - sein bitterböser Humor und sein gnadenloser Blick sind legendär. In seinem ersten Buch «Wörtlich» zeigt sich die beeindruckende Vielseitigkeit des Künstlers. Er tritt mit einem Oeuvre an, das auch in Arbon einen spannenden Abend verspricht. Da gibt es kluge Kommentare zu politischen Vorgängen ebenso wie Glossen, die den emotionalen Überschwang bei Fussball-Grossanlässen oder den Rummel um Mozarts 250. Geburtstag treffend thematisieren. Alfred Dorfers ambivalente Haltung zu seiner Heimat spiegelt sich in den Texten seines letzten Programms «heim.at» und seinem aktuellen Stück «fremd», einem assoziativen Slalom durch die Weltgeschichte. Gemäss Alfred Dorfer ist «…der Schwerpunkt meines Programms aufgrund der politischen Entwicklungen ein wenig vom Philosophischen ins Konkrete gerückt.» Bruno Jonas meint dazu kurz und knapp «Kollege Dorfer - ein genialer Satiriker, bissig und unterhaltsam.» Noch euphorischer lassen sich die von Dorfer (mit) entdeckten FM4Chaoten Stermann & Grissemann verlauten: «Alfred Dorfer ist der beste Kabarettist der Welt». Wer sich selber davon überzeugen will, dass Dorfers Auftritte ein bisschen was von einem Rockkonzert haben, kann dies zum Saisonabschluss von Veranstalter «phonomène» tun: Alfred Dorfer liest und fabuliert am 30. Mai ab 20:30 Uhr (Türöffnung und Barbetrieb ab 19:00 Uhr) im Arboner ZIK. Tickets sind entweder beim Büro Witzig oder über die Homepage des Veranstalters (www.phonomene.ch) erhältlich. Seite 1 von 5


Veranstaltungsdetails Alfred Dorfer, «Wörtlich» - kluge Kommentare, treffende Glossen, bissig und unterhaltsam Samstag, 30. Mai 2009, 20:30 h - ZIK, Weitegasse 6, 9320 Arbon Eintritt: CHF 25.19:00 Uhr: Türöffnung und Barbetrieb 20.30 Uhr: Alfred Dorfer 00:00 Uhr: Veranstaltungsende http://www.dorfer.at http://www.kabarett.at http://www.e-a.at/dorfer

Veranstalter und weitere Auskünfte phonomène – off course culture Marcel Wrischnig Amriswilerstrasse 94 CH-9320 Frasnacht Telefon: +41 76 567 62 84 E-Mail: info@phonomene.ch Internet: www.phonomene.ch

Bibliographie 2007

«Wörtlich. Satirische Texte» Karl Blessing Verlag, 2007, ISBN 978-3-89667-330

Seite 2 von 5


Biographie 1961

am 11. Oktober in Wien (A) geboren

1980

Matura Studium an der Uni Wien (Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie)

1982

Schauspielstudium bei Seeböck, Tötschinger, Schwarz, Molcho, Pillmann, Ganser u.a..

1984

Gründung der Kabarettgruppe SCHLABARETT, Programm «Am Tag davor»

1985

«Atompilz von links» (SCHLABARETT): Österreichischer Kleinkunstförderungspreis Salzburger Szene: mit Ghelderodes «Ballade vom großen Makabren» «Sommernachtstraum» (mit H. Seeböck)

1986

«Kultur gegen alle» (SCHLABARETT)

1987

Salzburger Stier für «Kultur gegen alle» Woody Allens «Tod und Gott» (SCHLABARETT)

1988

«Sein und Schwein» (SCHLABARETT) «Planlos» (SCHLABARETT)

1989

«Freizeitmesse» mit Josef Hader «Rikiki» (Cami) bei den Wiener Festwochen

1990

«Fröstl» (SCHLABARETT) Regie bei «Educating Rita» mit Seeböck/Mottl für das Volkstheater in den Außenbezirken

1991

«Muttertag» (SCHLABARETT) «Indien» mit Josef Hader - das Stück wird seit 1992 an diversen deutschen Staatstheatern (Berlin, München, Hamburg, ...) und vielen europäischen Bühnen gespielt.

1992

«Mahlzeit» (SCHLABARETT) Österreichischer Kleinkunstpreis für «Indien»

1993

«Alles Gute»: Dorfers erstes Soloprogramm mit Band (Peter Herrmann, Günther Paal, Lothar Scherpe) Verfilmung von «Indien» (240.000 Zuschauer)

1994

«Ohne Netz»: 2. Soloprogramm Verfilmung von «Muttertag» (100.000 Zuschauer) Thomas Pluch Drehbuchpreis für «Indien»

Seite 3 von 5


1995

Start von «Indien» in deutschen Kinos Kinofilm «Freispiel» (180.000 Zuschauer)

1996

«Badeschluß»: 3. Soloprogramm Goldene Romy 1996 (beliebtester Schauspieler)

1997

ausgedehnte Bundesländertour mit «Badeschluß», Gastspiele in Deutschland Hauptrolle im Fernsehfilm «Qualtingers Wien» (Buch: Dorfer/Sicheritz)

1998

Sitcom «MA 2412» nach dem SCHLABARETT-Stück «Mahlzeit» mit Roland Düringer Fortsetzung der Tour mit "Badeschluß" (bis jetzt 200.000 Zuschauer)

1999

Triple Platin (70.000 verkaufte Videokassetten) für «MA 2412» Drehbuch und Hauptrolle bei «Wanted» (erfolgreichster österreichischer Kinofilm 1999) Drehbuch für den Fernsehfilm «Die Jahrhundertrevue»

2000

«heim.at»: 4. Soloprogramm (Premiere am 29.2.2000 im Orpheum Wien) Goldene Romy 2000 (beliebtester Schauspieler)

2001

Frühjahr: «Golden Ticket 2000» für «Wanted» als erfolgreichster österreichischer Kinofilm (190.000 Zuschauer) Herbst: Dreh der 4. Staffel «MA 2412»

2002

Deutscher Kleinkunstpreis 2002 in der Sparte «Kabarett» für «heim.at», verliehen am 17. 2. im Mainzer Forum-Theater Unterhaus

2003

«Ravioli»: Kinofilm basierend auf Elementen aus «heim.at» (Regie: Peter Payer, Kinostart österreichweit am 17. Jänner, Preis der Schülerjury beim Max Ophüls Filmfestival Saarbrücken) 25. Dezember: Kinostart von «MA 2412 – Die Staatsdiener» (Regie: Harald Sicheritz)

2004

«Dorfers Donnerstalk»: neunteilige Talkshow gemeinsam mit Florian Scheuba und Günther Paal (Ausstrahlung: jeden Donnerstag im ORF) Staffel 1 im Frühjahr (8 Folgen, 2 Best of) Staffel 2 im Herbst/Winter (8 Folgen, 1 Best of, 1 Jahresrückblick) Goldene Romy 2004 für «Beste Programmidee» für «Dorfers Donnerstalk» (gemeinsam mit Florian Scheuba und Erich Schindlecker)

2005

Staffel 3 – neues Konzept – im Herbst/Winter (9 Folgen, 2 Best of) Buch zur TV Serie «11er Haus»: 50 Jahre Fernsehen in zehn Folgen (Ausstrahlung: Herbst/Winter)

Seite 4 von 5


2006

Alfred Dorfer und David Schalko erhalten den vom ORF vergebenen Erich-NeubergPreis 2005 für herausragende Regieleistungen des vorangegangenen Programmjahres für «Dorfers Donnerstalk». «fremd»: 5. Soloprogramm (Premiere am 08.04.2006 im Audi Max der Universität Wien)

2007

Veröffentlichung des ersten Buches: «Wörtlich. Satirische Texte» (Karl Blessing Verlag, 2007, ISBN 978-3-89667-330)

2008

Kinofilm «Freigesprochen» von Peter Payer, Goldener Leopard beim Internationalen Filmfestival von Locarno

2009

Bayerischer Kabarettpreis (Hauptpreis)

Seite 5 von 5


Alfred Dorfer: mit Josef Harder nach «Indien», mit dem Zug nach Arbon