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offizielles Fan-Magazin der Saison 2010/11

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ATSE Graz vs. EC

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Sonntag, 05.02

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21.07.11

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WELOC e. U. Generalsanierungen Brand- und Wasserschaden

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Kader stark genug, um gegen Dornbirn, Innsbruck und die anderen Topteams bestehen zu können? Ja, davon bin ich absolut überzeugt. Spielerisch und vom Talent her haben wir meiner Meinung nach die Qualität, um mit allen mithalten zu können. Meine Aufgabe ist es jetzt, eine Mannschaft aus den 23 Spielern zu formen. Meine oberste Prämisse dabei ist „Keiner darf über der Mannschaft stehen“. Es ist eine alte Weisheit, die sich aber vor allem im Eishockey immer wieder bewahrheitet hat. Wenn Einzelinteressen wichtig werden, kannst du als Team nichts gewinnen.

Wir können mithalten

Hat das Team des ATSE Graz das Potential, um in 1-2 Jahren um den Nationalligatitel mitspielen zu können?

Der ATSE Graz hat für die kommende Saison einen neuen Coach verpflichtet. Der erfahrene Schwede Kjell G. Lindqvist wird das Team als Trainer und Sportdirektor in die Nationalliga führen.

Sicher. Zuvor müssen wir aber das schwierige erste Jahr hinter uns bringen. Mit Sicherheit wird viele Ups and Downs während der Saison geben. Wir gehen als einziges Team der Liga einen Weg mit nur Österreichern. Hoffentlich werden in der Zukunft auch andere Vereine unserem Vorbild folgen. Die Nationalliga sollte wieder hauptsächlich von einheimischen Kräften geprägt sein.

Lindqvist ist ein renommierter Trainer, der vor allem in der Nationalliga große Erfolge gefeiert hat und die Liga wie seine Westentasche kennt. 2004 führte er den aktuellen EBELMeister Red Bull Salzburg in die Bundesliga. 2008 gewann er mit dem regierenden Nationalligameister EC hagn_leone Dornbirn seinen zweiten Nationalligatitel. Lindqvist gilt als ausgewiesener Eishockeyfachmann und ist außerdem bekannt dafür, junge Spieler ans Topniveau heranführen zu können. ATSE: Sie sind seit gut einem Monat im Amt. Haben Sie sich schon gut in Graz eingelebt?

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Lindqvist: Bislang hatte ich noch wenig Zeit, um die Stadt kennen zu lernen. Die Anfangsphase hier beim ATSE war sehr intensiv. Da ich neben meiner Funktion als Trainer auch Sportdirektor bin, kam ich kaum zum Verschnaufen. Es ist eine sehr zeitintensive Arbeit, ein Team nach seinen Vorstellungen zusammenzustellen. Haben sie mit ihrer neuen Aufgabe als Sportdirektor und Headcoach schon Erfahrungen oder ist es Neuland? Es ist das erste Mal, dass ich auch für die Kaderplanung alleine verantwortlich bin. Ein Grossteil der Arbeit ist getan, unser Kader ist früh komplett. Jetzt sind nur noch ein paar Kleinigkeiten im sportlichen Bereich zu erledigen. Ich muss sagen, dass ich in der kurzen Zeit viel gelernt habe. Bislang kannte ich nur die Spieler, wie sich im Training und in den Spielen verhalten. Jetzt habe ich aber auch eine Idee bekommen, wie die Charaktere der Spieler sind. Es ist schon ein Unterschied, ob du mit ihnen über Eishockey oder um finanzielle Angelegenheiten sprichst. Sind sie zufrieden mit ihrem Kader?

Dazu muss ich grundsätzlich sagen, dass es eine einmalige Situation ist. Ich kann mich nicht erinnern, jemals mit einer Mannschaft ohne einen einzigen Legionär gearbeitet zu haben. Wir haben es aber geschafft, einen guten Mix aus routinierten Spielern und fünf bis sechs neuen Youngsters zu schaffen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass das Team über die Saison gut zusammenarbeitet und zu einer Einheit wird. Spieler wie Dominik Walchshofer, Oliver Fritz oder Ralph Schabauer sind noch keine bekannten Namen. Nach welchen Kriterien haben sie die Neuzugänge ausgesucht? Bei jedem einzelnen weiß ich zu 100%, dass er mit Leidenschaft und Herz ans Werk gehen wird. Sie werden alle aggressiv spielen und Feuer in die Mannschaft bringen. Sowohl im Training als auch im Spiel. Ihnen eilt der Ruf voraus, dass sie vor allem mit jungen Talenten gut arbeiten können. Spieler wie Raphael Herburger, Daniel Woger, Manuel Ganahl oder Fabio Hofer sind durch ihre Hände gegangen und haben sich in die EBEL gespielt. Gilt den jungen Spielern ein besonderes Augenmerk? Es ist natürlich schön zu beobachten, wie sich die genannten Spieler entwickelt haben. Für mich ist aber jung und alt nicht entscheidend. Wichtig für mich als Coach ist es zu sehen, ob jemand bereit ist, den Preis für den Erfolg zu bezahlen. Nicht nur im Spiel sondern jeden Tag bei jedem Training. Mit Martin Pewal und Gerd Gruber konnten zwei österreichische Top-Spieler für die Nationalliga geholt werden. Dazu steht ihnen ein Kern von vielen Bundesliga- und teilweise sogar Nationalteam erfahrenen Spielern zur Verfügung. Ist der

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Wie sehen sie generell die Entwicklung der Nationalliga auch im Hinblick auf die Auswirkungen des Punktesystems in der Erste Bank Eishockey Liga? Wenn die Entwicklung so weiter gehen, sehe ich die Zukunft des österreichischen Eishockeys sehr problematisch. Die Plätze für österreichische Spieler werden weniger statt mehr. Langfristig brauchen wir aber eine breite Masse um ein Topniveau zu erreichen. Es gibt genügend Nationen, die uns das vorexerziert haben. Die traurige Realität ist aber, dass die Vereine der EBEL oft „Null-Punkte-Spieler“ holen, die dann kaum Eiszeit bekommen. Dafür fallen ältere Spieler aus der Liga heraus. Es muss unbedingt eine Reduzierung der Ausländer in der ersten Liga auf maximal vier bis fünf her. In der Nationalliga halte ich höchstens zwei Imports für richtig. In der kommenden Saison wird es auch schon in der Nationalliga so viele Legionäre wie noch nie geben. Neben den 3 Transferkartenspielern pro Verein gibt es für Bregenzerwald und Red Bull Salzburg sogar noch Ausnahmeregelungen. Die „Wälder“ erhalten einen zusätzlich Legionär, Salzburg darf sogar 10 (!) U-20 Ausländer melden. Nimmt man auch noch alle eingebürgerten Spieler in der zweiten Liga dazu, kommt man in Summe auf über 30 ausländische Spieler in der zweiten Liga. Neuzugang Gerd Gruber hat 2008 noch bei der Heim-Weltmeisterschaft in Innsbruck das Nationalteamtrikot getragen. Ist er ein gutes Beispiel für die Entwicklung? Sicher. Er kann sicher in der Bundesliga spielen. Für den ATSE ist es natürlich fast ein Glücksfall, dass er von den Black Wings Linz nicht mehr weiter verpflichtet wurde. Aber ganz klar gesagt: Ohne das Punktesystem hätte Gerd Gruber einen Fixplatz in der Erste Bank Eishockey Liga. Abschließend ein kurzer Ausblick auf die kommende Saison. Wer sind ihrer Meinung nach die stärksten Teams in der Liga?

HC TWK Innsbruck sehr stark sein werden. Auch mit Titelverteidiger EC hagn_leone Dornbirn ist sicher wieder zu rechnen. Gespannt bin schon auf Red Bull Salzburg, dass mit einer halben Legionärstruppe antreten wird. Es wird auf alle Fälle eine sehr offene Liga, in der mehrere Teams den Titel holen können. Was erwartest du vom Team und was dürfen sich die Fans erwarten? Ich werde sehr offensives Eishockey spielen lassen. Wir werden so oft wie möglich mit vier Linien agieren und Druck erzeugen. Der ATSE Graz wird jedes Spiel mit Leidenschaft und Herz zur Arbeit gehen. Diese Attribute in Verbindung mit dem vorhandenen Talent sollten uns zu einem unangenehmen Gegner machen.

„Der Stamm der Mannschaft ist sehr gut. Es ist viel Talent vorhanden. Trotzdem brauchen wir aber noch frisches Blut und hungrige Spieler, um in der Liga bestehen zu können“.

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Kjell G. Lindqvist, Trainer, Foto: ATSE-Presse

Kjell G. Lindqvist, Trainer

Für mich ist ganz klar, dass die FBI VEU Feldkirch und der

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Der Star ist die Mannschaft

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Stamm der Mannschaft gehalten

Kollektiv als Stärke

Der ATSE Graz hatte schon im letztjährigen Oberligateam eine Reihe von Topspielern, die auch in der Nationalliga eine führende Rolle einnehmen sollten. Ob es im Angriff die Winzig-Zwillinge, oder die Linie mit Pollross, Kleinheinz und Wilfan ist, die Abwehr rund um Michael Mana, Alexander Neubauer und Manfred Unterweger oder Torhüter Markus Seidl: Sie alle gehören zur Elite in der Nationalliga. Dazu konnte Sportdirektor Lindqvist viele junge Cracks nach Graz lotsen, die er langsam aufbauen will. Auch auf dem Legionärsmarkt hatte sich der Schwede umgesehen, allerdings wurde ihm die Entscheidung, ohne Imports zu beginnen, von der Marktsituation am österreichischen Spielersektor de facto abgenommen.

Es drängt sich bei diesem Team die im Fußball oft gebrauchte Formulierung „der Star ist die Mannschaft“ förmlich auf. Im Team der Grazer gibt es sicherlich keinen Topstar, dafür auf allen Positionen Spieler, die ihre Rolle erstklassig ausfüllen können. Wenn es Lindqvist gelingt, die Mischung aus Häuptlingen und Indianern zu finden, wird der ATSE sicher ein unangenehmer Gegner für jeden Ligakonkurrenten werden. Die Last wird über die gesamte Saison auf mehrere Schultern verteilt sein. Ziel muss es sein, Konstant die Leistung ohne große Abfälle zu erbringen und auch die mit Sicherheit eintretenden schweren Saisonphasen gut zu überstehen. Alle Spiele wird der ATSE Graz mit Sicherheit nicht gewinnen, er wird jedoch in jedem Spiel die Chance dazu haben.

Qualität dazu geholt

Gefährlicher Außenseiter

Mit Florian Weisskircher hat er einen weiteren Torhüter gefunden, der wie Markus Seidl das Zeug zu Nummer 1 im Tor hat. Stürmer Martin Pewal ist nicht nur ein dreifacher österreichischer ein einfacher Nationalliga Meister, sondern mit Sicherheit einer der wertvollsten Zwei-Wege-Mittelstürmer in der Nationalliga. Dazu ergab sich relativ überraschend die Möglichkeit, den Verteidiger Gerd Gruber zu verpflichten. Der 28-jährige Grazer spielte letztes Jahr noch bei EBELVizemeister Black Wings Linz und war bei der Heim-WM in Innsbruck 2008 sogar noch Teil der Mannschaft, die den Aufstieg in A-Gruppe schaffte. Somit hat der ATSE Graz einen Kader mit viel Tiefe, einem Entwicklungspotential und hoffentlich viel Herz.

Nach den beiden ersten Saisonen in der Oberliga ist der ATSE nun also in einer neuen Rolle. Man ist nicht mehr der große Favorit, sondern die große Unbekannte. Wer den Trainerfuchs Kjell G. Lindqvist kennt, der weiß aber auch, wie reizvoll diese Situation ist. Es ist für ihn und den gesamten Kader eine große Chance, für Furore zu sorgen. Favoriten sind heuer die Anderen - der ATSE Graz kann eigentlich nur positiv überraschen.

Mannschaftsfoto, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

Die Meisterschaft für sich entschieden

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Drei Transferkartenspieler darf jeder Nationalligaverein in der Saison 2010/11 einsetzen. (Anm. Für das langjährige Schlusslicht Bregenzerwald und die Red Bulls Salzburg gibt es eine Ausnahmeregelung, die 4 TK-Spieler bzw. 7 U20 TK-Spieler erlaubt). Das sieht bei einem normalen Kader von 22 Mann auf den ersten Blick nicht viel aus. Allerdings haben die letzten Jahre gezeigt, dass die Qualität der Legionäre stets das Zünglein an der Waage ist. Ob es vor zwei Jahren das Lustenauer Finnen-Duo Vanhanen und Saarinen war oder in der abgelaufenen Saison die Dornbirner Imports Nabokov und Tarvainen - stets haben die ausländischen Spieler schlussendlich den Unterschied ausgemacht und die Meisterschaft entschieden.

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Meisterfeier, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

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Gegen Elick, Fox, Murray & Co Die Konkurrenz in der Liga hat es durchaus in sich. Vor allem die Topteams Feldkirch, Dornbirn und Innsbruck sind spielerisch enorm stark. Durch die Bank stehen dort mit Spielern wie Mickey Elick und Aaron Fox (beide Dornbirn), Daniel Gauthier (VEU) oder Rem Murray (HCI) absolute Superstars unter Vertrag. Dazu kommen in allen Teams Bundesliga- und Nationalteam erprobte Spieler, was die Topteams zu Spitzenmannschaften macht, von denen wohl zumindest die ersten beiden Blöcke in der EBEL mithalten könnten. Die Zielsetzung des ATSE Graz ist aufgrund der hohen Konkurrenz im ersten Jahr in der Nationalliga klar, man will unter die Top 4. Um das zu erreichen, muss man aber mit Red Bull Salzburg, Lustenau, Zell/See und Bregenzerwald vier Teams hinter sich lassen, die alle ebenfalls auf ihre Art gefährlich sind.

Mannschaftsfoto, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

Nach 30 Jahren wieder in der Nationalliga

Exakt 30 Jahre nach der letztmaligen Teilnahme an der Nationalliga tritt der ATSE Graz heuer wieder in der zweithöchsten Spielklasse an. Dabei messen sich die Eggenberger mit hochkarätigen Teams, die klangvolle Namen in den Reihen haben.

Der Weg ist das Ziel Auf dieser Reise unter die Top 4 wird der ATSE noch viele Schlachten schlagen und vor allem viele Kilomter „fressen“ müssen. Denn durch die Tatsache, dass der ATSE das einzige Team aus dem Osten Österreichs ist, werden 24 StundenTrips zu den Auswärtsspielen keine Ausnahme sondern eher die Regel sein. Bis zu 20 Mal könnte der ATSE Graz heuer in Vorarlberg spielen. Das alleine ergibt rund 24.000 Kilometer. Zum Vergleich: einmal um die Welt wären es 40.000 Kilometer.

Spielfoto, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

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Unter diesem Motto startet der ATSE Graz in die kommende Spielzeit, denn der ATSE GRAZ - Sektion Eishockey kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit dem Jahr 1947 gibt es den Verein, der zu Beginn noch als ATUS Graz-Eggenberg auftrat. In den 1970igern feierte man mit dem Gewinn von 2 österreichischen Meistertiteln die bislang größten Erfolge. Nach der Saison 1980/1981 wurde die Sektion Eishockey ruhend gestellt und war seitdem nicht mehr aktiv. Obwohl es den ATSE für lange Zeit in keiner Meisterschaft zu sehen gab, lebte der Mythos aber immer weiter. In der Eishalle Graz Liebenau hörte man bis ins 21. Jahrhundert Schlachtgesänge der Zuschauer für ihren ATSE. Gleichgültig wie der Verein am Eis hieß. Im Februar 2008 entschloss sich schließlich eine ambitionierte Gruppe dazu, den alten ATSE Graz - Sektion Eishockey wiederzubeleben. Federführend bei dieser Initiative waren die Funktionäre des EHC Blau Weiß Eggenberg. Obmann Klaus Turin und Spielertrainer Werner „Buffy“ Schilcher riefen die Sektion Eishockey wieder ins Leben. Seitdem konnten mit dem zweimaligen Gewinn der Oberliga bereits wieder die nächsten Erfolge gefeiert werden.

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Spielfoto, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

Spielfoto, 2010/11, Foto: ATSE-Presse

Mister Rock’n Roll Todd Elik beim ATSE

Mit Todd Elik kommt eine der schillerndsten Figuren im Eishockeysport überhaupt zu den Eggenbergern. Sowohl am Eis als auch außerhalb des Rinks hat der mittlerweile 44-jährige in seiner beispiellosen Karriere für Schlagzeilen gesorgt. Ob es wortgewaltige Auseinandersetzungen mit den Schiedsrichtern, Bar-Schlägereien oder seine unnachahmlich genialen Spielzüge am Eis waren- der Name Todd Elik füllt seit Jahrzehnten die Gazetten.

NHL-Debüt an der Seite von „The Great One“

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Todd Elik, Im Einsatz, Foto: ATSE-Presse

14. Saison in Europa

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Insgesamt sieben Jahre zauberte Elik in der NHL, bevor er 1997 nach Europa wechselte. In der Schweizer NLA hinterließ er gleich in seiner ersten Saison seine Spuren und rockte die Liga. Nicht weniger als 66 Scorerpunkte sammelte er für den HC Lugano und verbrachte so ganz nebenbei 222 Strafminuten in der Kühlbox. Damit war er - was für einen Offensivkünstler seines Kalibers ungewöhnlich ist - der Strafbankkönig der Liga. Ein Titel, den er in der Schweiz in den folgenden Jahren insgesamt vier Mal verteidigen sollte. Dem Temperamentsbündel gefiel es in seiner neuen sportlichen Heimat so gut, dass er seither nicht mehr nach Nordamerika zurückgekehrt ist. „Es war die richtige Entscheidung, mit 30 Jahren den Schritt in die Schweiz zu wagen“, blickt Elik zufrieden auf den Wechsel über den großen Teich zurück. „Zwar ist der Druck als Legionär zu spielen - vor allem in der Schweiz - viel höher als in der NHL, ich fühle mich aber einfach wohl hier. Deshalb gehe ich auch schon in meine 14 Saison in Europa.“ 2005 war es der HC TWK Innsbruck, der Elik erstmals

Todd Elik, Im Einsatz, Foto: ATSE-Presse

nach Österreich lotste. Zwar eilte ihm sein nicht unumschränkt positiver Ruf weit voraus, er ließ seine Kritiker aber bald verstummen. Trotz einiger Eskapaden, die wohl auch von der sensationslüsternen Boulevardpresse entsprechend aufgeblasen wurden, schrieb er aber seine besten Geschichten am Eis. Als unberechenbarer Einfädler und Ideengeber war er zwei Jahre lang das Um und Auf im Team der Haie und krönte sich mit 172 Punkten (!) zweimal zum Scorerkönig der Erste Bank Eishockey Liga.

Mibag macht’s möglich „Es war eine unerwartete Chance, Todd Elik zu verpflichten. Bei einem Mann seiner Klasse mussten wir zugreifen“, freut sich Geschäftsführer Fritz Maier, dass der Superstar nun in rot-weiss-blau auf Torejagd geht. „Mit Elik erwarten wir uns einerseits mehr Schlagkraft in der Offensive und andererseits wollen wir den Druck von der Mannschaft nehmen, die offensichtlich verkrampft war.“ Dass die Fans überhaupt in den Genuss kommen, Superstar Todd Elik beim ATSE in der Nationalliga zu sehen, ist einem Sponsoring der Firma Mibag zu verdanken. „Im Namen des gesamten Vereines möchte ich mich bei Robert Lex von der Firma Mibag recht herzlich bedanken. Ich bin mir sicher, dass wir alle mit Todd Elik viel Freude haben werden“, so ein sichtlich zufriedener ATSE Graz Geschäftsführer Fritz Maier. Todd Elik, Im Einsatz, Foto: ATSE-Presse

Am 15. April 1966 erblickte das Enfant Terrible in Brampton, Ontario in Kanada das Licht der Welt. Obwohl sein außergewöhnliches Eishockeytalent schon in jungen Jahren augenscheinlich war, war sein Karrierebeginn ungewöhnlich. Er wurde nämlich niemals gedraftet, sondern arbeitete sich über die Minor Leagues hoch in die NHL, die beste Liga der Welt. „Ich war 24 Jahre alt, als ich mein erstes Spiel in der National Hockey League bestritt“, erinnert sich Elik noch genau an den Tag, an dem er erstmals das Trikot der Los Angeles Kings überstreifte. „Am 15. Dezember 1989 spielten wir auswärts gegen die Montreal Canadiens. Ich war Center der zweiten Linie, Mittelstürmer im ersten Sturm war Wayne Gretzky“, erzählt der Routinier, der bei seiner Premiere ohne Torerfolg blieb. „Getroffen habe ich erst in meinem achten Spiel. Am Neujahrestag 1990 traf ich zweimal. Das erste Tor gelang mir in meinem ersten Shift nach 12 Sekunden am Eis“, so Elik zu den Beginnen seiner Profikarriere in der er bislang weit über 1000 (!) Punkte gescort hat.

Cinderella Story Auch wenn in einer Mannschaft ein Spieler alleine nichts entscheiden kann, so könnte Elik für den ATSE doch der ideale Mann sein, um das Team aus den hinteren Tabellenregionen zu führen. Dass der exzentrische Center dazu in der Lage ist, hat er vor 3 Jahren in Laibach eindrucksvoll vorexerziert. Im Dezember 2007 kam er zu den Slowenen, die damals nicht einmal auf einem Play-off Platz standen. Binnen kurzer Zeit brachte er aber den Umschwung und führte die Drachen nicht nur ins Play-off Viertelfinale, sondern bis ins Endspiel gegen den EC Red Bull Salzburg. Dort führten sie schon mit 3:1 in Spielen, ehe eine Strafverifizierung die Serie drehte und schlussendlich die Salzburger zum Meister machte. Die Geschehnisse von damals stoßen Elik übrigens bis heute sauer auf und auf dieses Thema angesprochen ist dem sonst durchaus humorvollen Kanadier nicht zum Scherzen zu Mute. Von der Ausgangslage her ist die jetzige Situation des ATSE durchaus mit jener von Laibach 2007 zu vergleichen. Auch die Grazer finden sich noch im Kampf um die Plätze im hinteren Tabellendrittel wieder. Einen Vergleich hält Elik aber trotzdem für unzulässig. „Wir sind definitiv kein Team, das ans Tabellenende gehört. Wir haben die Qualität für weiter vorne - hoffentlich kann ich den Unterschied ausmachen.“ Inwieweit Elik mit dem ATSE Graz eine erneute Cinderella Story schreiben kann, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle ist er aber eine absolute Bereicherung für die Eggenberger und eine Aufwertung für die ganze Nationalliga. Überall wo er auftaucht sorgt er nach wie vor für Schlagzeilen und zieht die Massen an. So waren beispielsweise beim Auswärtsspiel des ATSE Graz in Feldkirch extra 50 Fans aus Langnau angereist, um ihr Idol noch einmal spielen zu sehen.

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„Tradition verpflichtet.“

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ATSE Graz vs. EC Red Bull Salzburg Sonntag, 05.02.2014, 18 Uhr

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