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philharmoniker hamburg

187. Konzertsaison 1


WELT.DE/NEU

Die Welt gehรถrt denen, die lauter denken, als andere schreien.

ALAN POSENER, REDAKTEUR


HERAUSGEBER Landesbetrieb Philharmonisches Staatsorchester GENERALMUSIKDIREKTORIN Simone Young GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR Detlef Meierjohann ORCHESTERDIREKTOR Thorsten Stepath REDAKTION Hannes Rathjen, Dr. Kerstin Schüssler-Bach WERKTEXTE Dr. Kerstin Schüssler-Bach GESTALTUNG bestbefore, Matthias Rawald draftFCB (Musikkontakte S. 58 – 67) LITHO Repro Studio Kroke GmbH HERSTELLUNG Hartung Druck + Medien GmbH REDAKTIONSSCHLUSS 14. März 2014 ANZEIGENVERWALTUNG Antje Sievert Telefon (040) 450 698 03 antje.sievert@kultur-anzeigen.com

Freie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Philharmonisches Staatsorchester Große Theaterstraße 25 20354 Hamburg Telefon (040) 35 68 0 info@philharmoniker-hamburg.de www.philharmoniker-hamburg.de www.facebook.com/philharmonikerhamburg Kooperationspartner der Philharmoniker Hamburg:

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7 Vorwort der generalmusikdirektorin 9

Vorwort der kultursenatorin

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Gast-dirigenten und Solisten

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Orchesterkonzerte

43

Kammerkonzerte

58

Musikkontakte

68

Das Orchester der Hansestadt

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CD-verรถffentlichungen

74

Fรถrderer

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abonnements und karten

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Foto: Kasskara


in den vergangenen Jahren hat sich der Bruckner-Zyklus der Philharmoniker Hamburg als inter­national­ erfolgreiches Markenzeichen unseres Orchesters etabliert. Wir beschließen unsere Reihe mit der neunten und fünften Sinfonie – und wir laden Sie herzlich ein, in unserem Sonderkonzert »BrucknerAufnahme« hautnah zu erleben, wie die Siebte von uns auf CD eingespielt wird. Persönlich freue ich mich sehr auf die Begegnung mit Jörg Widmann: einer der spannendsten jungen deutschen Komponisten und außerdem ein fabelhafter Klarinettist. Ein weiterer Protagonist der Neuen Musik ist Matthias Pintscher, der in unserer Reihe »Dirigierende Komponisten« zu Gast sein wird. Mit herausragenden Solisten und Dirigenten präsentieren wir Ihnen Meisterwerke des deutschen und russischen Repertoires: etwa Schuberts »Große« C-Dur-Sinfonie, Tschaikowskys 1. Klavierkonzert und Brahms’ Vierte, aber auch Raritäten wie Schumanns Violinkonzert und Schnittkes Bratschen­konzert. Freuen Sie sich hierfür auf Namen wie Sir Roger Norrington, Katia und Marielle Labèque, Pinchas ­Zukerman, Midori, Caroline Widmann, Boris Berezovsky und Antoine Tamestit. Seine gefeierten Beethoven-Interpretationen setzt Bertrand de Billy bei uns fort, und mit Cédric Tiberghien kehrt ein von mir besonders geschätzter Pianist zurück. In meiner letzten Saison knüpfe ich mit Beethovens Neunter an eine philharmonische Tradition an: Zum 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls ist das emphatische »Alle Menschen werden Brüder« wohl ein besonders intensives Bekenntnis. Arvo Pärts Meditation »In spe« bildet in ihrer stillen Hoffnung auf Freiheit den nachdenklichen Kontrapunkt zu Beethovens Jubel. Ich darf auf zehn erfüllte, kreative und bereichernde Jahre als Generalmusikdirektorin dieser Stadt und ihres großartigen Orchesters zurückblicken. Zu meinem Abschied habe ich zwei besondere Projekte geplant: Als letztes philharmonisches Konzert dirigiere ich Franz Schmidts legendäres ­Oratorium »Das Buch mit sieben Siegeln« – eine grandiose Summe der spätromantischen Musik­tradition. Für die anspruchsvollen Vokalpartien konnten wir Klaus Florian Vogt und Georg Zeppenfeld gewinnen. Mit meinem allerletzten Auftritt als GMD am Pult der Philharmoniker möchte ich mich schließlich auch bei Ihnen, unserem Publikum, bedanken: Unter dem Motto »Hamburg-Wahl« sind Sie aufgerufen, sich Ihre persönlichen Favoriten für unser »Summertime«-Konzert zu wünschen. Ich bin sehr gespannt, welche Mehrheitsverhältnisse sich aus Ihren Wahlzetteln ergeben! Auf eine schöne philharmonische Saison – Ihre Simone Young

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Foto: Bertold Fabricius


liebe Freundinnen und Freunde der Philharmoniker Hamburg, die Saison 2014/2015 wird eine ganz ­besondere. Denn mit dieser Spielzeit verabschiedet sich unsere hochverehrte Generalmusikdirektorin Simone Young nach zehn höchst erfolgreichen und ereignisreichen Jahren aus Hamburg von »ihrem« und unserem Orchester. Simone Young hat in diesen Jahren mit den Philharmonikern den Ruf Hamburgs als Musikstadt maßgeblich geprägt, wofür ich ihr und allen Musikerinnen und Musikern ganz herzlich danke. Ein beeindruckendes und in seiner Ungewöhnlichkeit in Erinnerung bleibendes Ereignis war Simone Youngs Dirigat vom Turm der Hauptkirche St. Michaelis im Jahre 2009. 100 Musikerinnen und Musiker der Philharmoniker Hamburg verließen das traditionelle Konzertpodium und spielten getrennt voneinander an 50 verschiedenen Orten der Stadt Hamburg die zweite Sinfonie von Johannes Brahms. So entstand »das größte Konzert der Welt«. Mit ihrem Ausschwärmen in die Stadt unterstrichen die Philharmoniker zudem ihre besondere Rolle als »das Orchester der Hansestadt«. Unvergessliche Momente wie diese haben die Ära Simone Youngs genauso geprägt wie die überfällige Etablierung der Orchesterakademie, in der hochtalentierte Hochschulabsolventen auf den Beruf als Orchestermusiker vorbereitet werden. Ein besonderes künstlerisches Highlight der Amtszeit von Frau Young stellt für mich die Einspielung aller Sinfonien Anton Bruckners auf CD dar. In der kommenden Saison erleben Sie die fünfte, siebte und neunte Sinfonie Bruckners, bis zum Sommer 2015 wird die Gesamteinspielung vollendet sein. In der Spielzeit 2014/2015 freue ich mich zudem auf das Sonderkonzert mit Ludwig van Beethovens­ neunter Sinfonie, das die Philharmoniker aus Anlass des 25. Jubiläums des Falls der Berliner Mauer am 9. November geben werden. Seien Sie also mit mir gespannt auf die neue Konzertsaison, für die Simone Young ein ganz besonderes Programm für uns zusammengestellt hat. Hamburg ist Musikstadt – und zu einem großen Teil haben wir das den Philharmonikern und Simone Young zu verdanken. Ihre Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler

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solisten

dirigenten

bertrand de Billy 11./12. Januar 2015 S. 23

Eivind Gullberg jensen 28./29. September 2014

IDA ALDRIAN

Mezzosopran

Klavier

S. 37

14./15. Dezember 2014

S. 15

Jun Märkl 19./20. April 2015 S. 29

Boris Berezovsky

9. November 2014

S. 21

Sir roger norrington 8./9. Februar 2015

INGA KALNA 14./15. Juni 2015

Bariton

S. 25

S. 33

9. November 2014

Sopran

wolfgang koch S. 37

Matthias Pintscher 23./24. November 2014

pinchas Steinberg 14./15. Dezember 2014

Volker Krafft

S. 19

S. 21

S. 33

Orgel 14./15. Juni 2015

Katia & Marielle LabÈque

Klavier 23./24. November 2014 S. 19

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Fotos: Marco Borggreve, Pia Clodi, David Crookes, Benjamin Ealovega, Manfred Esser, Timothy Greenfield-Sanders, Mat Hennek, Markus Hoffmann, Gunars Janaitis, Max Koot, Paul Labelle, Éric Larrayadieu, Alex Lipp, Andrea Medici, Jean-Baptiste Millot, Umberto Nicoletti, Tung, John Wright

midori

Dovlet nurgeldiyev

camilla nylund

Bettina Ranch

19./20. April 2015

Tenor

sopran

14./15. Juni 2015

S. 29

14./15. Juni 2015

9. November 2014

S. 33

S. 37

antoine tamestit

cÉdric Tiberghien

klaus Florian Vogt

9. November 2014

Viola

Klavier

Tenor

S. 37

28./29. September 2014

17./18. Mai 2015

14./15. Juni 2015

S. 15

S. 31

S. 33

Carolin Widmann

jörg widmann

georg zeppenfeld

pinchas zukerman

Violine

26./27. Oktober 2014

bass

Violine

S. 17

14./15. Juni 2015

11./12. Januar 2015

S. 33

S. 23

Violine

Stuart skelton

Tenor

8./9. Februar 2015 S. 25

klarinette

mezzosopran S. 33

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Foto: Monika Rittershaus

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Foto: Mat Hennek

GULLBERG JENSEN mendelssohn


1. Philharmonisches Konzert

EIVIND GULLBERG JENSEN DIRIGENT

So

28 09 2014

11 Uhr

Mo

29 09 2014

20 Uhr

ANTOINE TAMESTIT VIOLA

Laeiszhalle

Jean Sibelius Finlandia op. 26 Alfred Schnittke Konzert für Viola und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«

Mit einem frischen Nordwind startet die philharmonische Saison: Die »Finlandia« von Sibelius ist die heimliche Nationalhymne im Land der tausend Seen. Alfred Schnittke, Wolgadeutscher mit späterem Wohnsitz in Hamburg, schrieb mit seinem noch in der Sowjetunion entstandenen Bratschenkonzert einen modernen Klassiker für dieses Instrument: voll dunkler, melancholischer Farben. »Schönheit und Härte – ein verrücktes Kaleidoskop«, so Schnittke. Die nordischen Nebel hatten bei dem reiselustigen Mendelssohn einen tiefen Eindruck hinterlassen: Zwölf Jahre nach seiner Schottland-Tour vollendete er seine letzte Sinfonie, die »Schottische«. Dass ihm die hiesigen Dudelsäcke nach eigener Aussage »Zahnschmerzen« verursacht hatten, ist in der atmosphärisch dichten Highland-Musik nicht zu spüren. ANTOINE TAMESTIT gab sein Debüt bei den Philharmonikern Hamburg 2012. Nun kehrt der ­gefeierte

Ausnahmebratschist mit seiner Stradivari zurück. Als begeisterter Kammermusiker konzertiert er regel­mäßig bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival oder den Salzburger Fest­spielen. Werke­von Bach, Ligeti, Mozart, Schnittke und Schubert spielte er auf CD ein. Sein besonderes Inter­ esse an der Musik unserer Zeit belegen diverse Uraufführungen. EIVIND GULLBERG JENSEN begeisterte fünf Spielzeiten lang als Chef der NDR Radiophilharmonie

Hannover. Der charismatische Norweger studierte bei Jorma Panula und Leopold Hager. Seit seinem Durchbruch 2005 stand er am Pult bedeutender Orchester wie den Münchner Philharmonikern, dem WDR Sinfonieorchester, BBC und London Philharmonic. Als Operndirigent gastierte er u.a. in Zürich und an der Bayerischen Staatsoper. Familienangebot: Kinderbetreuung am Sonntag-Vormittag (siehe Seite 60)

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Foto: Reto Klar

young widmann Bruckner


2. Philharmonisches Konzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN JÖRG WIDMANN KLARINETTE

So

26 10 2014

11 Uhr

Mo

27 10 2014

20 Uhr

Laeiszhalle

Jörg Widmann Elegie für Klarinette und Orchester Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Wie ein »langes, expressives Lied« schlägt dieses Stück seine Hörer in den Bann, so das Magazin »Das Orchester« über Jörg Widmanns »Elegie«. In einer virtuosen Rhapsodie erkundet der wohl führende junge deutsche Komponist die Möglichkeiten seines Instruments, das er selbst so zauberisch beherrscht. »Elegie« – Klagegesang – könnte auch über der Neunten von Bruckner stehen: Seine Kraft und Zeit reichten nicht mehr aus, diese Sinfonie zu vollenden. Als »Abschied vom Leben« bezeichnete Bruckner eine Choralepisode im Adagio – »es soll das schönste sein, das ich geschrieben habe«. Sein Testament endet mit einem Abgesang in tiefer Spiritualität. In ihrem Bruckner-Zyklus hat sich Simone Young für die Präsentation des Fragments ohne spätere Komplettierungen entschieden. JÖRG WIDMANN genießt sowohl als Komponist wie auch als Klarinettist großes Ansehen. Als Solist in Orchesterkonzerten steht er weltweit auf der Bühne und seine kompositorische Arbeit reicht von Orchester- und Bühnenwerken über Vokalmusik bis hin zu Kammermusik. Mit Peter Sloterdijk entstand sein jüngstes Musiktheaterwerk »Babylon« im Auftrag der Bayerischen Staatsoper München. Für sein Engagement im Bereich der »Tradition und Innovation in der Musik« erhielt er 2010 die Marsilius-Medaille.

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LABĂˆQUE pintscher Foto: Umberto Nicoletti


3. Philharmonisches Konzert

MATTHIAS PINTSCHER DIRIGENT KATIA & MARIELLE LABÈQUE KLAVIER

So

23 11 2014

11 Uhr

Mo

24 11 2014

20 Uhr

Laeiszhalle

Matthias Pintscher towards Osiris Francis Poulenc Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll Sergej Rachmaninow Sinfonische Tänze op. 45

Matthias Pintschers fragile Klangwelt schöpft Anregungen aus Literatur und bildender Kunst. Zum ägyptischen Gott Osiris führte ihn eine doppelte Inspiration: sein Interesse für mythische Figuren und die gleichnamige Arbeit von Joseph Beuys. Als Wahl-Pariser und bekennender Ästhet liebt Pintscher auch das französische Repertoire. Francis Poulencs Konzert für zwei Klaviere durchmisst mit sportivklassizistischer Eleganz das Terrain zwischen Mozart, Salon und Jazz – ein Hörvergnügen mit Esprit. Für seine Klavierkonzerte wird Sergej Rachmaninow verehrt. Doch auch als Sinfoniker schrieb er Effektvolles. In den »Sinfonischen Tänzen«, seinem letzten großen Werk, zeigt er noch einmal ent­ fesselte orchestrale Hexenkünste. MATTHIAS PINTSCHER ist in der Reihe »Dirigierende Komponisten« zu Gast. Er arbeitet mit bedeu-

tenden Orchestern in Europa und den USA, darunter jüngst das Orchestre de l’Opéra National de Paris, das Ensemble Intercontemporaine, das hr-Sinfonieorchester und die Dresdner Philharmoniker. Als Komponist wurde er von Dirigenten wie Pierre Boulez, Simon Rattle, Claudio Abbado oder Sylvain Cambreling in den Konzertsälen von Paris, New York, Berlin oder Luzern aufgeführt. KATIA UND MARIELLE LABÈQUE sind vor allem für ihre Energie, Synchronität und Virtuosität bekannt. Ihr Repertoire besitzt ein weites Spektrum und reicht von Bach bis hin zur heutigen Avantgarde. Neben ihrem eigenen Label KML gründeten sie die gleichnamige Stiftung, die das Bewusstsein gegenüber dem Repertoire für zwei Klaviere erwecken und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Künstlern unterschiedlicher Gebiete fördern soll. 2012 wurde die Dokumentation »The Labèque Way« von Pedro Almodóvar veröffentlicht. Familienangebot: Kinderbetreuung am Sonntag-Vormittag (siehe Seite 60)

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BEREZOvSKY STEINBERG Foto: Mirare / Vincent Garnier


4. Philharmonisches Konzert

PINCHAS STEINBERG DIRIGENT BORIS BEREZOVSKY KLAVIER

So

14 12 2014

11 Uhr

Mo

15 12 2014

20 Uhr

Laeiszhalle

Peter Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Es sind die wohl berühmtesten Einleitungstakte der Klavierkonzertliteratur: Mächtige Bläserfanfaren und auftrumpfende Akkordfolgen öffnen das Tor für die großartigste Melodie der russischen Romantik, vom Klavier mit rauschenden Akkorden umspielt. Tschaikowskys melodische Erfindungsgabe ist gerade im b-Moll-Konzert bewundernswert – Igor Strawinsky rühmte ihn als »Schöpfer der Melodie, und dies ist eine seltene und kostbare Begabung«. Tschaikowskys Musik, so Dmitri Schostakowitsch, habe einen »unauslöschlichen Eindruck« bei ihm hinterlassen. Mit seiner Fünften setzte Schostakowitsch 1937 ein verzweifeltes Fragezeichen hinter die Tradition: Der vermeintlich ungebrochene Jubel des Finales sei, so offenbarte er, »unter Drohungen erzwungen, wie in ›Boris Godunow‹.« BORIS BEREZOVSKY hat sich einen bemerkenswerten Ruf erworben, zum einen als der kraftvollste

unter den virtuosen Pianisten, zum anderen als Musiker von einzigartiger Sensibilität: »Hier haben wir sicherlich den wahren Nachfahren der großen russischen Pianisten« (Gramophone). Sein jüngstes Album mit Werken von Tschaikowsky und Khatschaturian spielte der ECHO-Preisträger zusammen mit dem Ural Philharmonic Orchestra unter Dmitri Liss ein. PINCHAS STEINBERG gastiert in den internationalen Musikzentren. Eng verbunden ist der israeli-

sche Dirigent mit dem Cleveland Orchestra. Seine Karriere begann 1974 in Deutschland beim RIASSympho­nieorchester. Weitere Stationen führen ihn u.a. an die Wiener Staatsoper, an die Deutsche Oper Berlin und zum Orchestre de la Suisse Romande. Zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen entstanden unter seiner Leitung.

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Foto: Cheryl Mazak

ZUKERMAN DE BILLY BEETHOVEN


5. Philharmonisches Konzert

BERTRAND DE BILLY DIRIGENT PINCHAS ZUKERMAN VIOLINE

So

11 01 2015

11 Uhr

Mo

12 01 2015

20 Uhr

Laeiszhalle

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

Wie revolutionär Beethoven auf die Zeitgenossen gewirkt hat, ist heute nur noch schwer vorstellbar. Doch selbst sein modellhaftes Violinkonzert fiel bei der Uraufführung als »überladen« und »undankbar« durch: Die ausgreifende sinfonische Einleitung spannte die Freunde athletischer Virtuosenkost allzu lange auf die Folter. Und dass der Pauker wichtiger sein sollte als der Geiger, leuchtete auch nicht jedem ein. Beethovens konstruktive rhythmische Kraft spricht nicht nur aus dem dringlichen Poch­motiv des Violinkonzerts, sondern auch aus dem überrumpelnden Beginn seiner »Eroica«. Zwei herrische ­Akkordschläge setzen ein selbstbewusstes Ausrufezeichen für das Auftreten des »Großen Mannes«, den die »Eroica« porträtieren wollte und der nicht mehr Napoleon sein durfte. PINCHAS ZUKERMAN ist seit über vier Jahrzehnten ein Phänomen in der weltweiten Musikszene – als Geiger und Dirigent gleichermaßen. Neben Engagements in Nordamerika, Europa und Asien ist er seit 1998 Musikdirektor beim National Arts Center Orchestra in Ottawa sowie künstlerischer Leiter des Ilona Feher Music Centers in Israel. Seine Diskographie umfasst mehr als 100 Einspielungen, darunter zwei Grammy Awards. Bereits 1974 gastierte der damals 26-jährige Geiger mit Beethovens Violin­ konzert bei den Philharmonikern. BERTRAND DE BILLY feierte am Pult der Philharmoniker Hamburg bereits 2011 und 2013 große

Erfolge­mit Beethoven. Regelmäßig ist er zu Gast an Häusern wie der Bayerischen und Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House London und der Metropolitan Opera New York. Zudem verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien, dem Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus. Familienangebot: Kinderbetreuung am Sonntag-Vormittag (siehe Seite 60)

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WIDMANN NORRINGTON Foto: Marco Borggreve


6. Philharmonisches Konzert

Sir rOGER NORRINGTON DIRIGENT

So

08 02 2015

11 Uhr

Mo

09 02 2015

20 Uhr

CAROLIN WIDMANN VIOLINE

Laeiszhalle

Joseph Haydn Sinfonie D-Dur Hob. I/101 »Die Uhr« Robert Schumann Konzert für Violine und Orchester d-Moll WoO 23 Franz Schubert Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Sinfonie«

»Clara, heute war ich selig. In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärst meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.« Robert Schumanns Enthusiasmus galt der posthumen Wiederentdeckung von Schuberts »Großer« Sinfonie. Schumann selbst war als Sinfoniker mehr Glück beschieden. Sein spätes Violinkonzert allerdings konnte­ er selbst nie öffentlich hören. Längst hat man anerkannt, dass die Eigenheiten des Violinkonzerts nicht Ausdruck von Schumanns schwerer psychischer Krise, sondern von formaler Experimentierlust sind. Haydns unerschöpflicher Erfindungsreichtum brachte das Londoner Publikum aus dem Häuschen – auch das »Uhrticken« in der Nr. 101, das bei der Uraufführung wiederholt werden musste. CAROLIN WIDMANN s Debüt-CD »Reflections I« wurde 2006 unter größtem Lob der nationalen

und internationalen Presse mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ihr jüngstes Werk ist eine Aufnahme des Violinkonzerts von Morton Feldman. Als Solistin arbeitete sie mit Pierre Boulez, Wolfgang Rihm oder Salvatore Sciarrino zusammen. Seit 2012 leitet sie zudem das Kammermusikfestval in Hitzacker. SIR ROGER NORRINGTON begann seine Karriere in den 60er-Jahren als Pionier der historischen Auf-

führungspraxis. Längst hat er sein Repertoire erweitert, berücksichtigt aber immer den Musizierstil der Entstehungszeit. Roger Norrington gastiert bei Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern oder dem Concertgebouw Orchester. Als Chefdirigent des SWR Stuttgart (1998–2011) wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Familienangebot: Kinderbetreuung am Sonntag-Vormittag (siehe Seite 60)

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BRUCKNER FÜNF Foto: Kasskara


7. Philharmonisches Konzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN

So

01 03 2015

11 Uhr

Mo

02 03 2015

20 Uhr

Laeiszhalle

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Fast zwanzig Jahre musste Bruckner auf die Uraufführung seiner Fünften warten. Erst 1894, zwei Jahre vor seinem Tod, erklang sie zum ersten Mal in einer stark gekürzten und orchestral verunstalteten Version. Trotzdem verfehlte die Sinfonie nicht ihre überwältigende Wirkung. Bruckner selbst nannte die Fünfte seine »Phantastische« – angesichts der riesigen Dimension und genialen kontrapunktischen Verdichtung sicher ein angemessener Beiname. Einmalig in Bruckners Sinfonik ist hier die langsame Einleitung des ersten und des letzten Satzes. Und wie sich am Schluss das thematische Material der gesamten Sinfonie übereinander legt und von einem apotheotischen Choral überstrahlt wird, ist von wahrhaft phantastischer Wirkung. Im Rahmen des Festivals »Lux aeternea«

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midori Foto: Timothy Greenfield-Sanders


8. Philharmonisches Konzert

JUN MÄRKL DIRIGENT MIDORI VIOLINE

So

19 04 2015

11 Uhr

Mo

20 04 2015

20 Uhr

Laeiszhalle Friedrich Ebert-Halle Harburg Di, 21. 04. 2015, 20 Uhr

Johann Sebastian Bach / Max Reger »O Mensch, bewein dein Sünde groß« BWV 622 Alban Berg Konzert für Violine und Orchester »Dem Andenken eines Engels« Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Den emotionalen Höhepunkt in Alban Bergs Violinkonzert bildet ein Bach-Zitat: der Choral »Es ist genug« am Ende des letzten Satzes. Mit dem erschütternden Einschub gedachte Berg – kein halbes Jahr vor seinem eigenen Tod – der jung verstorbenen Manon Gropius, Tochter Alma Mahlers. Dass sich Bergs stille Meditation über das Sterben bei Bach rückversichert, ist kein Einzelfall: Kein anderer Komponist vermag wohl in solche Tiefen des Ausdrucks zu leuchten. Max Reger, selbst ein ausgezeichneter Organist, setzte eines der innigsten Choralvorspiele von Bach für Streichorchester. Und Johannes Brahms, ein großer Verehrer der Alten Musik, krönte seine 4. Sinfonie mit einer Passacaglia, deren wuchtiges Bass-Thema der Bach-Kantate »Nach dir, Herr, verlanget mich« entnommen ist. MIDORI legte mit nur elf Jahren beim Silvesterkonzert des New York Philharmonic den Grundstein für ihre einmalige Karriere und wurde zu einer der ganz großen Geigerinnen unserer Tage. »Das Spiel hat eine Reinheit und Klarheit, eine Intensität des Leisen und eine energetische Verdichtung, die weltweit einmalig sein dürfte. Bei Midori scheint sich Klang in Geist zu verwandeln.« (Die Welt, 2012) JUN MÄRKL sprang in der vergangenen Saison mit großem Erfolg beim philharmonischen Konzert mit

Werken u.a. von Strawinsky ein. Der ehemalige Chefdirigent des MDR Leipzig stand auch bei einer umjubelten »Fidelio«-Serie an der Hamburgischen Staatsoper am Pult. Gastdirigate führten ihn jüngst nach Japan, zu den Philharmonikern nach Oslo und Helsinki und zum Cincinnati Symphony Orchestra. Familienangebot: Kinderbetreuung am Sonntag-Vormittag (siehe Seite 60)

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TIBERGHIEN YOUNG Foto: Benjamin Ealovega


9. Philharmonisches Konzert

Simone Young Dirigentin CÉDRIC TIBERGHIEN KLAVIER

So

17 05 2015

11 Uhr

Mo

18 05 2015

20 Uhr

Laeiszhalle

Elena Firsova Autumn Music – In memory of Piotr Ilyich Tchaikovsky Sergej Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Vom »Rauschen der Zeit« spricht der Dichter Ossip Mandelstam, dem sich die Russin Elena Firsova verbunden fühlt. In ihrer »Autumn Music« (Herbstmusik) blühen zarte melodische Linien auf und vergehen wie ein sich lösendes Blatt. Firsova widmete ihr Stück dem Gedenken Tschaikowskys, der sich in seiner Vierten direkt ins Herz sehen lässt – und das war mit dem Kampf gegen ein als unerbittlich empfundenes Schicksal ausgefüllt. Als Erbe von Tschaikowskys verschwenderischen Gefühlswelten galt Rachmaninow, Russe und Kosmo­ polit wie dieser. Schon früh war seine Musik in den USA populär. Sein in New York uraufgeführtes­ 3. Klavierkonzert bekennt sich zur »russischen Seele«: mit schwärmerischen Steigerungswellen und viel Platz für elegische Melodien und spektakuläre Virtuosität. CÉDRIC TIBERGHIEN s Engagements führen ihn über fünf Kontinente und in die größten Konzert­häuser der Welt. Nicht weniger als 60 Konzerte hat er im Repertoire. Höhepunkte der Saison 2014/2015 sind Auftritte mit dem Orchestre National de France, dem Cleveland Orchestra, die Fortsetzung seines Beethoven-Zyklus mit Enrique Mazzola und dem Orchestre National d’Île de France sowie Recitals in der Londoner Wigmore Hall.

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Foto: Reto Klar

das buch mit sieben siegeln


10. Philharmonisches Konzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN

BETTINA RANCH MEZZOSOPRAN

KLAUS FLORIAN VOGT johannes

DOVLET NURGELDIYEV TENOR

GEORG ZEPPENFELD Stimme des Herrn / Bass

VOLKER KRAFFT ORGEL

So

14 06 2015

11 Uhr

Mo

15 06 2015

20 Uhr

Laeiszhalle

NDR CHOR INGA KALNA SOPRAN

STAATSCHOR LATVIJA

PHILHARMONIKER HAMBURG

Franz Schmidt »Das Buch mit sieben Siegeln« Oratorium für Soli, Chor und Orchester

Eine geradezu mythische Aura legte sich früh um »Das Buch mit sieben Siegeln«, die Vertonung der Offen­barung des Johannes. Franz Schmidts monumentales Oratorium, uraufgeführt 1938 in Wien, führt die spätromantische Tradition zu einem letzten Höhepunkt. Mit seinem riesigen Aufgebot von Chor, Orchester und Solisten ist es nur selten zu erleben, beweist aber zwingend seine atemberaubende­ Wirkung. Die anspruchsvolle Partie des Evangelisten Johannes ist nur von besten Heldentenören zu meistern. Franz Schmidt schüttet in »Das Buch mit sieben Siegeln« gleißende Visionen über den Hörer aus: apokalyptische Endzeitstimmungen, aber auch lichtvolle Lobpreisungen von überirdischer Schönheit. KLAUS FLORIAN VOGT gehört zu den führenden Heldentenören unserer Zeit. Als Lohengrin gastierte

er u.a. in Bayreuth, New York, Wien, Hamburg und Berlin. Konzerte führten ihn zum Wiener Musik­ verein, in die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie und zum Leipziger Gewandhaus. GEORG ZEPPENFELD gab an der Staatsoper Hamburg und bei den Bayreuther Festspielen einen um­jubelten König Heinrich in »Lohengrin«. In den großen Konzertsälen und Festivals wie Salzburg, Glynde­bourne und Baden-Baden ist der deutsche Bassist mit Werken von Händel bis Verdi zu hören. INGA KALNA ist dem Hamburger Publikum als Donna Anna, Traviata oder Ellen Orford bekannt. Die lettische Sopranistin verbindet eine enge Zusammenarbeit mit René Jacobs und Marc Minkowski. BETTINA RANCH gastierte bei den Philharmonikern 2013 in Mozarts »Krönungsmesse«. Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Marcus Creed und Hartmut Haenchen. DOVLET NURGELDIYEV ist Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Der Tenor aus Turk­ menistan reüssierte hier u.a. als Lenski (»Eugen Onegin«) und Don Ottavio (»Don Giovanni«).

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Bruckner aufnahme

34 Foto: Monika Rittershaus


1. Philharmonisches sonderKonzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN

Sa

30 08 2014

20 Uhr

Laeiszhalle Einführung Tonmeister Jens Schünemann im Gespräch mit Orchesterdirektor Thorsten Stepath. 19.30 Uhr, Großer Saal

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Der gefeierte Bruckner-Zyklus der Philharmoniker Hamburg unter Simone Young wird in dieser Spielzeit komplettiert. Wir laden Sie ein, hautnah bei einer Aufnahmesitzung dabei zu sein! Die Nach­ produktion von Bruckners Siebter findet unter Konzertbedingungen in der Laeiszhalle statt. Tonmeister­ Jens Schünemann ist für die Serie, die beim Label OehmsClassics erscheint, verantwortlich. Vor dem Konzert gibt er Einblicke in die technischen Details: von der Mikrophonierung bis zum Surround Mix und Mastering. Danach musizieren Simone Young und die Philharmoniker Bruckners Siebte, die mit der strömenden Schönheit ihrer Themen und ihrer berührenden Hommage an Bruckners großes Vorbild Wagner ein besonders eindrucksvolles Hörerlebnis bietet.

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Foto: Sarah Nieber

Beethovens neunte 36


2. Philharmonisches sonderKonzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN

WOLFGANG KOCH BARITON

CAMILLA NYLUND SOPRAN

CHOR DER STAATSOPER HAMBURG

IDA ALDRIAN MEZZOSOPRAN

PHILHARMONIKER HAMBURG

So

09 11 2014

19 Uhr

Laeiszhalle

STUART SKELTON TENOR

Arvo Pärt In spe Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, gab es nur eine Musik, die der bevorstehenden Wiedervereinigung angemessen schien: Beethovens 9. Sinfonie mit der »Ode an die Freude«. Leonard Bernstein ersetzte damals das Wort »Freude« durch »Freiheit«. 25 Jahre später gilt es, sich dieser wie durch ein Wunder unblutigen Revolution zu erinnern. Mit Beethovens Neunter knüpft Simone Young an eine philharmonische Tradition an, die diesen menschheitsumarmenden Hymnus zu Silvester oder an Feiertagen zur Aufführung brachte. Mit einer nachdenklichen Einleitung durch Arvo Pärts »In spe« ist der Hoffnung Raum gegeben, dass Beethovens Ideal von Freiheit und Brüderlichkeit weitergetragen wird. CAMILLA NYLUND ist in Partien von Strauss und Wagner an den großen Häusern zu Gast. Regelmäßig

singt die Finnin an der Wiener, Hamburgischen und Berliner Staatsoper, den Opern von Frankfurt, Genf und Barcelona und bei den Bayreuther Festspielen. IDA ALDRIAN ist seit 2012 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Die Österreicherin ist zudem eine gefragte Konzert- und Liedsängerin. STUART SKELTON reüssiert vor allem mit Heldentenorpartien, so auch als Siegmund im Hamburger »Ring«. Im Konzertrepertoire ist er mit Werken von Mahler, Beethoven, Verdi und Dvořák präsent, u.a. beim Edinburgh und Lucerne Festival und den BBC Proms. WOLFGANG KOCH feierte 2013 bei den Bayreuther Festspielen als Wotan und an der Bayerischen Staatsoper München als Barak (»Die Frau ohne Schatten«) große Erfolge. In Hamburg wurde der ­B ariton u.a. als Alberich im »Ring« und Telramund in »Lohengrin« umjubelt. In Kooperation mit der Staatsoper Hamburg

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SAlut!

38 Foto: Monika Rittershaus


3. Philharmonisches sonderKonzert

Simone Young Dirigentin und Moderation

Mi

31 12 2014

11 Uhr

Laeiszhalle

Das Hamburger Silvesterkonzert Überraschungsprogramm

»Same procedure as last year«: Der launige philharmonische Silvestercocktail gibt wieder Ausblick auf die Jubilare des kommenden Musikjahrs. In ihrer charmanten Moderation stellt Simone Young ihre persönlichen Favoriten vor und fördert dabei neben Highlights aus dem Konzert-, Opern- und Filmmusik­ repertoire auch wieder unbekannte Preziosen zutage. Und das Programm bleibt bis zum Konzertbeginn ein gut gehütetes Geheimnis – raten Sie mit!

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Foto: Kasskara

Summertime hamburgwahl 40


4. Philharmonisches sonderKonzert

SIMONE YOUNG DIRIGENTIN

So

05 07 2015

11 Uhr

Laeiszhalle

Wunschkonzert Das Beste aus Klassik und Film: Sie haben die Wahl!

Auch nach den Hamburger Bürgerschaftswahlen im Frühjahr wollen wir Ihre Stimme: Zu ihrem Abschied als Hamburgische Generalmusikdirektorin bittet Simone Young ihr Publikum an die Wahlurne. In fünf Kategorien unseres Wunschkonzertkatalogs treten verschiedene Stücke gegeneinander an – und Sie bestimmen, welche es über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen und dann im »Summertime«Konzert gespielt werden! Näheres zum Abstimmungsverfahren entnehmen Sie bitte der Tagespresse und unserer Website. www.philharmoniker-hamburg.de

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Foto: Michael Haydn

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Streich oktett

44 Foto: Michael Haydn


1. Philharmonisches kammerKonzert

STEFAN HERRLING VIOLINE

ISABELLE-FLEUR REBER VIOLA

TUAN CuoNG HOANG VIOLINE

BETTINA RÜHL VIOLA

SIDSEL GARM NIELSEN VIOLINE

ARNE KLEIN VIOLONCELLO

MITSURU SHIOGAI VIOLINE

MARKUS TOLLMANN VIOLONCELLO

So

05 10 2014

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

Johan Severin Svendsen Oktett A-Dur op. 3 George Enescu Oktett C-Dur op. 7

Das Oktett der Philharmoniker auf den klanglichen Spuren zweier großer Violinisten: Johan Svendsen, in Oslo geboren, selbst Geiger und Dirigent, schrieb sein Oktett 1867. Edvard Grieg feierte es als Meisterwerk norwegischer Musik. Svendsen macht reichen Gebrauch von wirkungsvollen Instrumentierungseffekten, die zeigen, was man aus einer Streichoktettbesetzung alles herauskitzeln kann. Der Rumäne und Wahl-Franzose George Enescu war ebenfalls ein großer Geiger, aber auch ein höchst origineller Komponist und berühmter Pädagoge. In seinem Oktett aus dem Jahr 1900 fand er visionäre Streicherklänge. Enescu verschmilzt Einflüsse von Brahms und Wagner, rhapsodisches Phantasieren und die asketisch herbe Tonsprache des 20. Jahrhunderts. Bettina Rühl

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nordisk barock

46 Foto: Michael Haydn


2. Philharmonisches kammerKonzert

ANKE BRAUN FLÖTE UND BLOCKFLÖTE

SUsANNA WEYMAR barockCELLO

MONIKA BRUGGAIER VIOLINE

TOBIAS GROVE KONTRABASS

MARIANNE ENGEL VIOLINE

ISOLDE KITTEL-ZERER CEMBALO

So

30 11 2014

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

NAOMI SEILER VIOLA

Johann Helmich Roman Ouvertüre g-Moll für Streicher und B.c. Anders Wesström Polonese Suezeso für Violine und Violoncello Jacob Mestmacher Allegro et Trio für Blockflöte und B.c. / Gavotte et Gavotte alternativement / Aria mit Variationen für Blockflöte und B.c. Johann Adolf Scheibe Sinfonia a 4 in A-Dur für Streicher und Cembalo Georg von Bertouch Triosonate Nr. 11 F-Dur für Blockflöte, Violine und B.c. / Triosonate Nr. 15 f-Moll für zwei Violinen und B.c. Per Brant Sinfonia a 4 D-Dur für Streicher Ferdinand Zellbell d. Ä. Sinfonia a 4 C-Dur für Streicher Johan Joachim Agrell Concerto A-Dur für Cembalo, Flöte und Streicher

Musik aus Skandinavien: damit assoziieren wohl die meisten erst einmal ABBA – bei »klassischer« Musik allenfalls Grieg und Sibelius. Dass es bei unseren nördlichen Nachbarn auch ganz Altes neu zu entdecken gibt, möchten wir mit diesem Programm demonstrieren – wenngleich sich die Suche nach skandinavischen Barockkomponisten ähnlich spannend gestaltet wie ein Schweden-Krimi. Die wichtigsten Musikzentren des 18. Jahrhunderts lagen in der Mitte Europas. Daher wanderten Komponisten, die etwas auf sich hielten, von den Randgebieten dorthin ab. Nur wenige blieben in ihrer Heimat – oder wählten, wie Georg von Bertouch, sogar den umgekehrten Weg. Ein festliches Advents-Konzert mit Werken so »exotischer« Komponisten wie Zellbell, Agrell, Brant, Bertouch und Roman erwartet Sie – lassen Sie sich überraschen! Anke Braun

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Geister Trio

48 Foto: Michael Haydn


3. Philharmonisches kammerKonzert

KONRADIN SEITZER VIOLINE

CHRIS LYSACK KLAVIER

So

18 01 2015

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

RYUICHI RAINER SUZUKI VIOLONCELLO

Robert Schumann Fantasiestücke für Klaviertrio op. 88 Ludwig van Beethoven Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 »Geistertrio« Peter Tschaikowsky Klaviertrio a-Moll op. 50

Den populären Beinamen »Geistertrio« verdankt Beethovens D-Dur-Trio den geisterhaften Tremolo­ effekten und überraschenden dynamischen Kontrasten seines langsamen Satzes. Mit diesem Werk befreite er die Gattung Klaviertrio von dem unterhaltenden Charakter, den sie noch bei Mozart und Haydn gehabt hatte. Schumanns Fantasiestücke bestehen aus einem Potpourri von Sätzen in einfachen Liedformen und mit Tanzcharakteren. Sein Klaviertrio schrieb Tschaikowsky zum Gedenken an Nikolai Rubinstein: die Variationen des zweiten Satzes gehen auf ein von Tschaikowsky und Rubinstein besonders geliebtes russisches Volkslied zurück. Das gewaltige Trio ist Tschaikowskys kammermusikalische »Pathétique« und erstaunt durch seine Ausdrucksfülle vom Elegischen über Verspieltes bis hin zum Grandiosen. Konradin Seitzer

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wiener jugendstil

50 Foto: Michael Haydn


4. Philharmonisches kammerKonzert

JOANNA KAMENARSKARUNDBERG VIOLINE HIBIKI OSHIMA VIOLINE ISABELLE-FLEUR REBER VIOLA

SEBASTIAN GAEDE VIOLONCELLO

So

29 03 2015

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

CHRISTIAN SEIBOLD KLARINETTE ISAAK SEIDENBERG HORN VOLKER KRAFFT KLAVIER

Franz Schreker »Der Wind« für Klaviertrio, Klarinette und Horn Arnold Schönberg »Verklärte Nacht« op. 4, Bearbeitung für Klaviertrio von Eduard Steuermann Erich Wolfgang Korngold »Lieder des Abschieds« op. 14 für Klarinette, Horn und Klavier Klavierquintett E-Dur op. 15

Der einzigartigen Stimmung, die das musikalische Wien um 1900 prägte, spürt dieses Konzert nach. Schrekers Stück beschreibt den Wind und seine Wirkungskraft auf den Menschen. Das Werk basiert auf einem Prosa-Szenarium für eine Pantomime von Grete Wiesenthal. In Schönbergs ursprünglich als Streichsextett konzipierter »Verklärter Nacht« nach Richard Dehmel wandert ein Paar durch die windstille Nacht und erlebt die Tiefen der Menschlichkeit. Die Version für Klaviertrio stammt von Eduard Steuermann, Schönbergs Lieblingspianisten. Korngolds »Lieder des Abschieds« op. 14 beschreiben in poetischen Naturbildern den Weg von Schmerz und Trauer hin zur Tröstung. Der zweite Satz von Korngolds 1923 in Hamburg uraufgeführtem Klavierquintett ist dann eine freie Variation über die »Lieder des Abschieds«. Volker Krafft

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groSSe fuge

52 Foto: Michael Haydn


5. Philharmonisches kammerKonzert

MITSURU SHIOGAI VIOLINE HEDDA STEINHARDT VIOLINE

MINAKO UNO-TOLLMANN VIOLA

So

31 05 2015

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

MARKUS TOLLMANN VIOLONCELLO

Maurice Ravel Streichquartett F-Dur Ludwig van Beethoven Streichquartett B-Dur op. 130 / »Große Fuge« B-Dur op. 133

Maurice Ravels Streichquartett entstand in den Jahren 1902 und 1903. Direktes Vorbild für sein erstes bedeutendes Kammermusikwerk war das Streichquartett Debussys. Gewidmet ist es seinem »lieben Meister Gabriel Fauré«. Nach der erfolgreichen Uraufführung fand Fauré jedoch zahlreiche Kritikpunkte – Debussy hingegen war begeistert. Beethovens sechssätziges Streichquartett op. 130 entstand 1825 bis 1826. Die Uraufführung 1826 wurde durchaus gut aufgenommen, nur der letzte Satz, die »Große Fuge«, erfuhr schroffe Ablehnung. Daraufhin ersetzte sie Beethoven auf Bitten seines Verlegers durch ein heiter beschwingtes Finale und gab die Fuge als eigenständiges Werk op. 133 heraus. Wir präsentieren Ihnen das Werk in der »Original­version« mit der Großen Fuge als Finale! Mitsuru Shiogai

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Foto: Michael Haydn

horn philharmonisch 54


6. Philharmonisches kammerKonzert

SASKIA VAN BAAL HORN

TORSTEN SCHWESIG HORN

LUISE BRUCH HORN

ISAAK SEIDENBERG HORN

RALPH FICKER HORN

JAN-NIKLAS SIEBERT HORN

BERND KÜNKELE HORN

JONATHAN WEGLOOP HORN

PAUL PITZEK HORN

CLEMENS WIECK HORN

So

21 06 2015

11 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

Georg Philipp Telemann Ouvertüre TWV 55:B11 »La Bourse« für 10 Hörner Louis Dauprat aus »Grand Sextuor« C-Dur op. 10 für 6 Hörner Alexander Mitushin Concertino Nr. 1 für 4 Hörner Jan Koetsier »Cinq Nouvelles« op. 34a für 4 Hörner Michail Glinka Ouvertüre zu »Ruslan und Ludmilla« für 8 Hörner Wilhelm Anton Lütgen Quartett op. 19 für 4 Hörner Richard Wagner »Ankunft bei den schwarzen Schwänen« für 4 Wagner-Tuben Gioachino Rossini »La Danza« für 10 Hörner

Sind eigentlich alle Hornisten verrückt? Sie spielen auf Instrumenten mit einer Rohrlänge von fast vier Metern, die so gewickelt werden, dass sich der Luftstrom um 180 Grad dreht. Der Durchmesser nach dem Mundstück ist gerade einmal 8 mm groß – und trotzdem sollen nicht nur laute, sondern auch schöne Töne dem Instrument entlockt werden können… theoretisch jedenfalls. Zudem scheuen sich viele Hornisten auch nicht, schwierige Orchesterwerke vor allem unter der Prämisse anzusehen, ob sie sich für Hornensemble bearbeiten lassen. Daher wollen wir Ihnen folgende Frage stellen: »Welche der gespielten Stücke wurden original für Hornensemble komponiert und welche fallen unter die ­Kategorie ›Wir spielen (fast) alles – egal wie!‹? « Soviel sei verraten: es sind jeweils vier. Bernd Künkele

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Foto: Michael Haydn

peter und der wolf 56


für familien: sonderKonzert

MARTIN SIEVEKING SPRECHER

CHRisTIAN SEIBOLD KLARINETTE

MANUELA TYLLACK FLÖTE

FABIAN LACHENMaier FAGOTT

RALPH VAN DAAL OBOE

ISAAK SEIDENBERG HORN

So

22 02 2015

11 Uhr

So

22 02 2015

14 Uhr

Laeiszhalle Kl. saal

Sergej Prokofjew Peter und der Wolf op. 67

Der Großvater kam aus dem Haus. Er ärgerte sich, weil Peter allein auf die Wiese gelaufen war und auch noch das Gartentor aufgelassen hatte. »Das ist gefährlich!«, sagte er. »Denn wenn nun der Wolf aus dem Wald kommt, was dann?« Doch Peter hörte überhaupt nicht auf des Großvaters Worte. Jungen wie er haben doch keine Angst vor dem Wolf! – So nimmt die berühmte Geschichte ihren Lauf. Mitglieder der Philharmoniker Hamburg präsentieren den Familienkonzert-Klassiker von Sergej ­Prokofjew in einer kammermusikalischen Fassung für Bläserquintett. Im intimen Rahmen des Kleinen Saals der Laeiszhalle wirken Musik, Schattenspielprojektionen und die Worte des Erzählers unmittel­ bar auf die Zuhörer. Konzipiert ist dieses Konzert für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Sprecher Martin Sieveking begeisterte bereits in der vergangenen Saison mit dem »Karneval der Tiere« große und kleine Konzertgänger.

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PATENSCHAFT ALBERT-SCHWEITZERJUGENDORCHESTER

FAMILIENANGEBOT

PATENSCHAFT MUSIKKINDERGARTEN

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ANGEBOT FÜR SCHULEN

ORCHESTERAKADEMIE

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4-1 2J ah re Al ter :

FAMILIEN ANGEBOT Philharmonische Konzerte mit Kinderbetreuung

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Kinder spielerisch und behutsam an klassische Musik, das Konzerthaus und die besondere Atmosphäre eines Konzerts heranführen. TERMINE So, 28.09.2014, Laeiszhalle, 11 Uhr Kinderprogramm im Klingenden Museum Kindereinführung zu Mendelssohns »Schottischer« So, 23.11.2014, Laeiszhalle, 11 Uhr Kinderprogramm im Klingenden Museum Kindereinführung zu Rachmaninows »Sinfonischen Tänzen« Wenn Eltern oder Großeltern am Sonntagvormittag in die Laeiszhalle gehen, müssen Kinder und Enkelkinder nicht zuhause bleiben. Bei ausgewählten Philharmoniker-Konzerten bieten wir eine kostenlose Kinderbetreuung an. Je nach Alter gibt es zwei verschiedene Programmangebote: KINDERPROGRAMM IM KLINGENDEN MUSEUM HAMBURG (4-8 Jahre) Jüngere Kinder erwartet ein spannender Vormittag mit einer Führung durch das Konzerthaus. Sie können Instrumente ausprobieren und damit eine kleine »Aufführung« gestalten. Dabei werden sie spielerisch an das Orchesterinstrumentarium herangeführt. So entsteht ein Erstkontakt mit Geige, Horn, Posaune, Pauken, Cello und Kontrabass. In Kooperation mit: KINDEREINFÜHRUNG UND KONZERTBESUCH (ab 9 Jahren) Ältere Kinder besuchen im Studio E die Kindereinführung, in der sie von den Musikpädagogen Anne Kaack-Heyens oder Martin Sieveking auf das jeweilige Konzertprogramm eingestimmt werden. Nach der Pause erleben sie mit ihren Eltern oder Großeltern die zweite Konzerthälfte live im Großen Saal.

So, 11.01.2015, Laeiszhalle, 11 Uhr Kinderprogramm im Klingenden Museum Kindereinführung zu Beethovens »Eroica« So, 08.02.2015, Laeiszhalle, 11 Uhr Kinderprogramm im Klingenden Museum Kindereinführung zu Schuberts »Großer C-Dur-Sinfonie« So, 19.04.2015, Laeiszhalle, 11 Uhr Kinderprogramm im Klingenden Museum Kindereinführung zu Brahms’ 4. Sinfonie Tickets (Familienangebot): Erwachsene 25 €, Kinder frei. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie für Ihr Kind ein Konzertticket für die zweite Konzerthälfte (Kindereinführung und Konzertbesuch) oder ein Ticket für das Klingende Museum (Kinderprogramm) benötigen. ZUSATZANGEBOT: So, 22.02.2015, Laeiszhalle, 11 und 14 Uhr Sergej Prokofjew »Peter und der Wolf« Mit Martin Sieveking (Sprecher) und Mitgliedern der Philharmoniker Hamburg. Ein gemeinsames Konzerterlebnis für die ganze Familie mit Kindern ab 5 Jahren. Tickets (Familienkonzert): Erwachsene € 20 / 13 / 9, Kinder € 8 Weitere Infos siehe Seite 56-57

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Alter: 10-18 Jahre

ANGEBOT FÜR SCHULEN

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Kinder und Jugendliche für klassische Musik begeistern – dabei ist es nicht von Bedeutung, wie alt oder wie talentiert man ist: Die Emotionen, die Musik ausdrückt, sind universell verständlich.

PHILHARMONIKER IN DER SCHULE Bereits seit 1978 engagieren sich Musiker des Orchesters ehrenamtlich und mit viel Erfolg in Hamburger Schulen. Regelmäßig besuchen Philharmoniker-Ensembles Schulklassen im gesamten Stadtgebiet. Entsprechend der jeweiligen Lehrpläne und Altersstufen werden verschiedene Programmmodule angeboten. Im Mittelpunkt steht immer der Austausch zwischen Schülern, Musikern und Lehrern und das Ausprobieren der Instrumente.

SCHULKLASSEN IN DER KONZERTPROBE Hautnah dabei sein, wenn ein Orchester arbeitet. Die Philharmoniker Hamburg öffnen die Konzertprobe am 5. Februar 2015 für Schulklassen ab der Stufe 9 und laden ein in die Laeiszhalle. Dort wird Sir Roger Norrington Einblicke in die Probenarbeit zur »Großen C-Dur-Sinfonie« von Franz Schubert geben. Alle Termine werden in der Broschüre »Musikkontakte« ab Juni 2014 veröffentlicht. Infos: musikkontakte@staatsoper-hamburg.de


PATENSCHAFT MUSIKKINDERGARTEN HAMBURG Alter: 1-6 Jahre

»Musikalische Bildung kann nicht früh genug beginnen. Sie fördert nicht nur das Gehör, sondern auch die Konzentration und das soziale Miteinander.« SIMONE YOUNG

2010 wurde der Musikkindergarten Hamburg ins Leben gerufen. Unter der Schirmherrschaft von Generalmusikdirektorin Simone Young sind Musiker der Philharmoniker Hamburg sowie Mitglieder des Chores der Hamburgischen Staatsoper regelmäßig zu Gast in den Schanzenhöfen. Durch die Besuche kommen die Kinder früh mit professionellen

Musikern in Kontakt und lernen, Musik als Bestandteil ihres Alltags wahrzunehmen. Mit ihrem Engagement für den Musikkindergarten Hamburg haben die Philharmoniker ihr breites pädagogisches Angebot um einen weiteren Baustein erweitert: Hier werden die ganz Kleinen angesprochen und an die Musik herangeführt.


»Für viele von uns ist es ein Bedürfnis, die Freude an Musik zu teilen und unsere Erfahrungen und Kenntnisse an interessierte und begeisterte junge Menschen weiterzugeben. Diese Patenschaft mit dem ASJ ist ein aktiver Beitrag, den wir zur kulturellen Infrastruktur unserer Stadt leisten können.« MONIKA BRUGGAIER (ERSTE VIOLINE)

Seit November 2006 unterstützen die Philharmoniker Hamburg das Albert-Schweitzer-Jugendorchester im Rahmen einer Orchesterpatenschaft. Musiker der Philharmoniker engagieren sich hier in der Nachwuchsarbeit, coachen die Mitglieder des Jugendorchesters bei Stimmproben und beraten

:

er Alt

sie beim Instrumentenkauf sowie bei spieltechnischen Fragen. Der Schwerpunkt liegt auf einer kontinuierlichen Zusammenarbeit, bei der die Nachwuchsmusiker über einen längeren Zeitraum begleitet und unterstützt werden.

re Jah 5 2 14-

PATENSCHAFT ALBERTSCHWEITZERJUGENDORCHESTER 65


ORCHESTER AKADEMIE Hรถchstalter: 26 Jahre

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»Mit dem Akademieprogramm richten wir uns an hochtalentierte junge Musikerinnen und Musiker, die am Ende ihres Studiums stehen und bei uns auf ihren Beruf als Orchestermusiker vorbereitet werden.« SIMONE YOUNG

Als erstes Orchester in Hamburg gründeten die Philharmoniker Hamburg im September 2011 eine Akademie für den Nachwuchs. Dreizehn junge Musikerinnen und Musiker arbeiten zwei Jahre lang eng mit dem Orchester. Das Programm der Akademie-Ausbildung ist ebenso anspruchsvoll wie umfangreich und fordert Einsatz und Konzentration von den Teilnehmern. »Die Akademisten nehmen an Proben teil und spielen bei unseren Konzerten, Opern- und Ballettvorstellungen mit. So lernen sie schnell ein großes musikalisches Repertoire kennen und verstehen, wie ein Konzertund Opernorchester funktioniert«, so Simone Young. Außerdem gibt es wöchentlichen Einzelunterricht und kammermusikalischen Unterricht durch die Orchestermitglieder der Philharmoniker sowie Coachings für Probespiele.

Das Ausbildungsprojekt wird durch die großzügige Unterstützung von Förderern wie der Hapag-Lloyd AG und der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg ermöglicht. Für die Philharmoniker Hamburg bedeutet die Orchesterakademie eine wertvolle Ergänzung ihres Engagements im Bereich der Nachwuchsförderung. KONZERTE DER ORCHESTERAKADEMIE: Sa, 07.06.2014, Jugendmusikschule, 19.30 Uhr Werke u.a. von Jolivet, Schnyder, Dvoˇrák, Hasenöhrl, Prokofjew Mo, 08.06.2015 Programm und Veranstaltungsort werden noch bekannt gegeben.


Foto: Dirk Messner

das orchester der hansestadt

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das orchester der hansestadt

Seit 187 Jahren prägen die Philharmoniker Hamburg den Klang ihrer Stadt. Gegründet am 9. November 1828, wurde die »Philharmonische Gesellschaft« schnell zu einem Treffpunkt bedeutender Künstler wie Clara Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms. Große Dirigenten standen am Pult des Orchesters: 1905 leitete Gustav Mahler hier die Hamburger Erstaufführung seiner fünften Sinfonie, ihm folgten unter anderem Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Otto Klemperer. Wolfgang Sawallisch, Aldo Ceccato, Gerd Albrecht und Ingo Metzmacher prägten als Chefdirigenten Programm und Klang, Gastdirigenten wie Karl Böhm brillierten am Pult. Seit August 2005 steht die australische Dirigentin Simone Young als Hamburgische Generalmusik­ direktorin dem Orchester vor und stellt in ihren erfolgreichen Konzertprogrammen die Musik zeit­ genössischer Komponisten neben große Werke des klassisch-romantischen Repertoires. So verknüpft sie in der Saison 2014/2015 Komponisten wie Anton Bruckner mit Jörg Widmann oder Ludwig van Beethoven mit Arvo Pärt. Gemeinsam mit dem Staatsopern-, NDR- oder Lettischen Staatschor bringen Simone Young und die Philharmoniker auch großbesetzte Vokalwerke auf die Konzertbühne. Nach den Requien von Verdi und Britten in der vergangenen Spielzeit folgen nun Beethovens Neunte und das monumentale »Buch mit sieben Siegeln« von Franz Schmidt. Die Philharmoniker Hamburg geben mit großem Erfolg 30 Konzerte und Kammerkonzerte pro Saison in der Laeiszhalle und spielen fast alle Opern- und Ballettvorstellungen in der Hamburgischen Staatsoper. Die stilistische Bandbreite der 125 Musiker, die von historisch informierter Aufführungspraxis bis hin zu den Werken unserer Zeit reicht und sowohl Konzert- als auch Opern- und Ballettrepertoire umfasst, sucht in Deutschland ihresgleichen. 2013 erhielt Simone Young einen »Helpmann Award« für Aufführungen von Mahlers zweiter Sinfonie und Wagners »Rheingold« mit den Philharmonikern Hamburg im australischen Brisbane. Zusätzlich festigen zahlreiche Einspielungen etwa von Brahms, Mahler und Wagner sowie der bis Ende dieser Spielzeit komplett erschienene Zyklus aller Bruckner-Sinfonien den Ruf des Hamburger Orchesters auch im Ausland. Als das Orchester der Hansestadt sind die Philharmoniker und ihre Chefin Simone Young zudem in Hamburg auch bei zahlreichen offiziellen Anlässen und Festakten präsent und zeigen damit deutlich ihre feste Verankerung im gesellschaftlichen und kulturellen Leben Hamburgs. Der musikalischen Tradition der Hansestadt fühlen sich die Mitglieder der Philharmoniker ebenso verpflichtet wie der künstlerischen Zukunft ihrer Stadt: Mit den Musikkontakten, einem breit a­ ngelegten Education-Programm, das Schulbesuche, Musik-Patenschaften, Kindereinführungen und Jugendkonzerte­ anbietet, leisten die Philharmoniker mit viel Spaß an der Sache einen wertvollen Beitrag zur musikalischen Nachwuchsarbeit.

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Generalmusikdirektorin

Simone Young Ehrendirigent

Wolfgang Sawallisch †

Konzertmeister

Konradin Seitzer 1. Konzertmeister Ilian Garnetz 1. Konzertmeister Thomas C. Wolf  2. Konzertmeister Joanna Kamenarska-Rundberg 2. Konzertmeisterin 1. Violinen

Monika Bruggaier Vorspielerin Mitsuru Shiogai Vorspielerin Bogdan DumitraŞcu Vorspieler Danuta Kobus Jens-Joachim Muth Janusz Zis Hildegard Schlaud Solveigh Rose Annette Schäfer Stefan Herrling Imke Dithmar-Baier Christiane Wulff Esther Middendorf Sidsel Garm Nielsen Tuan Cuong Hoang Hedda Steinhardt Piotr Pujanek Daria Pujanek 2. Violinen

Hibiki Oshima Stimmführerin NN Stimmführer/in Marianne Engel stellv. Stimmführerin Stefan Schmidt stellv. Stimmführer Berthold Holewik Vorspieler

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Miyuki Odagiri Sanda-Ana Popescu Thomas F. Sommer Herlinde Kerschhackel Martin Blomenkamp Heike Sartorti Felix Heckhausen Anne Schnyder Döhl Annette Schmidt-Barnekow Anne Frick Dorothee Fine Mette Tjærby Korneliusen Christoph Bloos Bratschen

Naomi Seiler Solo-Bratscherin NN Solo-Bratscher/in Isabelle-Fleur Reber Stimmmführerin Sönke Hinrichsen stellv. Stimmführer Minako Uno-Tollmann Vorspielerin Christopher Hogan Daniel Hoffmann Jürgen Strummel Roland Henn Annette Hänsel Elke Bär Gundula Faust Bettina Rühl Liisa Haanterä Thomas Rühl Stefanie Frieß Violoncelli

Thomas Tyllack Solo-Cellist Olivia Jeremias Solo-Cellistin NN stellv. Solo-Cellist/in Markus Tollmann Vorspieler Ryuichi R. Suzuki Vorspieler Prof. Klaus Stoppel Monika Märkl Arne Klein Brigitte Maaß Tobias Bloos Yuko Noda

Kontrabässe

Gerhard Kleinert Solo-Kontrabassist Stefan Schäfer Solo-Kontrabassist Peter Hubert stellv. Solo-Kontrabassist Tobias Grove stellv. Solo-Kontrabassist Friedrich Peschken Katharina von Held Franziska Kober Benedikt Kany Hannes Biermann Flöten

Björn Westlund Solo-Flötist Walter Keller Solo-Flötist Manuela Tyllack stellv. Solo-Flötistin Anke Braun Flötistin/Piccolo-Flötistin Jocelyne Fillion-Kelch Piccolo-Flötistin/Flötistin Vera Plagge Piccolo-Flötistin/Flötistin Oboen

Thomas Rohde Solo-Oboist Nicolas Thiébaud Solo-Oboist Sevgi Özsever stellv. Solo-Oboistin Melanie Jung Oboistin/Englischhornistin Birgit Wilden Englischhornistin/Oboistin Ralph van Daal Englischhornist/Oboist Klarinetten

Rupert Wachter Solo-Klarinettist Alexander Bachl Solo-Klarinettist Thomas Franke stellv. Solo-Klarinettist Christian Seibold Hoher Klarinettist/Klarinettist Kai Fischer Bass-Klarinettist/Klarinettist Matthias Albrecht Bass-Klarinettist/Klarinettist Fagotte

Christian Kunert Solo-Fagottist NN Solo-Fagottist/in Olivia Comparot stellv. Solo-Fagottistin Mathias Reitter


Fabian Lachenmaier Fagottist/Kontrafagottist Rainer Leisewitz Kontrafagottist/Fagottist

Pauken

Jesper Tjærby Korneliusen Solo-Pauker Brian Barker Solo-Pauker

Generalmusikdirektorin

Simone Young Schlagzeug

Hörner (hohe)

Bernd Künkele Solo-Hornist NN Solo-Hornist/in Isaak Seidenberg stellv. Solo-Hornist Luise Bruch stellv. Solo-Hornistin Clemens Wieck Hörner (tiefe)

Jan-Niklas Siebert Ralph Ficker Hornist/Wagner-Tubist Saskia van Baal Hornistin/ ­Wagner-Tubistin Torsten Schwesig Hornist/Wagner-Tubist Jonathan Wegloop Hornist/Wagner-Tubist Trompeten

Stefan Houy Solo-Trompeter NN Solo-Trompeter/in Eckhard Schmidt stellv. Solo-Trompeter Christoph Baerwind Martin Frieß Mario Schlumpberger Posaunen

Filipe Manuel Vieira Alves Solo-Posaunist NN Solo-Posaunist/in Eckart Wiewinner Hannes Tschugg Joachim Knorr Bass-Posaunist NN Bass-/Kontrabass-Posaunist/in Tuben

Lars-Christer Karlsson Bass-Tubist Andreas Simon Bass-Tubist

Massimo Drechsler Solo-Schlagzeuger NN Solo-Schlagzeuger/in / Pauker/in Frank Polter Matthias Hupfeld

Assistent der Generalmusikdirektorin

Daniel Carter Geschäftsführender

Harfen

Direktor

Irina Kotkina Solo-Harfenistin Lena-Maria Buchberger Solo-Harfenistin

Detlef Meierjohann Orchesterdirektor

Thorsten Stepath Orchesterakademie

Anna Göbel Violine Fabian Bischof Violine Yura Park Violoncello Alexander Tegtmeier Kontrabass Laura Nowak Flöte Roger Cramers Oboe Henriette Störel Klarinette Adriana Del Pozo Torren˜o Fagott Paul Pitzek Hohes Horn Andre Schoch Trompete Max Bentz Posaune Oliver Ploschewksi Schlagzeug

Leitung Orchesterbüro

Orchestervorstand

Mitarbeit

Solveigh Rose Thomas Rohde Sönke Hinrichsen Christoph Baerwind Mario Schlumpberger

Presse und marketing

Personalrat

Martin Blomenkamp Sönke Hinrichsen Christoph Baerwind Herlinde Kerschhackel Anne Frick

Annika Donder Orchesterdisposition

Sabine Holst, Christiane Reimers, Elena Kreinsen Dramaturgie

Dr. Kerstin Schüssler-Bach presse und Marketing

Hannes Rathjen

Anja Bornhöft, Anke Plaumann Orchesterwarte

Jürgen Schütz, Josef Euler Thomas Geritzlehner, Thomas Storm Thomas Schumann, Erik Wahl instrumentenverwaltung Judith Schacht

Notenbibliothek Frank Gottschalk Holger Winkelmann-Liebert

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CD-Verö ff e n tli ch ung e n

Von 2006 bis 2015 spielen Simone Young und die Philharmoniker Hamburg alle elf Sinfonien Anton Bruckners für OehmsClassics ein. Bis zum Ende dieser Konzertsaison wird der Bruckner-Zyklus vollständig erschienen sein. B

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Anton Bruckner: Studiensinfonie f-Moll Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 686) Erscheint im Mai 2014

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LIVE RECORDING

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 0 d-Moll Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 685)

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« Urfassung 1874 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 629)

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Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll Urfassung 1865/66 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 633)

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 687) Erscheint im November 2014

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll Urfassung 1872 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 614)

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll Urfassung 1887 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 2 Hybrid SACDs OehmsClassics (OC 638)

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll Urfassung 1873 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 624)

»Here is a Bruckner conductor who understands where the music is going.« gramophone magazine


»Bestens disponierte Philharmoniker […] romantisch beseelter Tonfall« fono forum

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungs-Sinfonie« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Michaela Kaune (Sopran) Dagmar Pecková (Alt) NDR Chor, Staatschor Latvija OehmsClassics (OC 412)

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 2 CDs OehmsClassics (OC 413)

Paul Hindemith: »Mathis der Maler« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 3 CDs OehmsClassics (OC 908)

»Brahms mit hanseatischer Eleganz« hrµ-kultur

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 675)

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 c-Moll, Tragische Ouvertüre d-Moll Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg Hybrid SACD OehmsClassics (OC 676)

Johannes Brahms: Sinfonien Nr. 3 & 4 Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg OehmsClassics (OC 677)

Richard Wagner: »Das Rheingold« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 2 CDs OehmsClassics (OC 925)

Richard Wagner: »Die Walküre« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 4 CDs OehmsClassics (OC 926)

Richard Wagner: »Siegfried« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 4 CDs OehmsClassics (OC 927)

Richard Wagner: »Götterdämmerung« Dirigentin: Simone Young Philharmoniker Hamburg 4 CDs OehmsClassics (OC 928)

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Stiftung Philharmonische Gesellschaft Hamburg

Die »Stiftung Philharmonische Gesellschaft Hamburg« steht den Philharmonikern Hamburg zur Seite und führt die klassische hanseatisch-philharmonische Tradition der Gründerväter des Orchesters fort. Seit der Saison 1985/1986, in der sich engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger zusammen­ fanden, um das Orchester zu unterstützen, fördert die Stiftung diverse Orchesterprojekte der Philharmoniker Hamburg. ­B ei den exklusiven Hauskonzerten mit den jeweils amtierenden Generalmusik­ direktoren b ­ egrüßte die Stiftung an der Elb­chaussee in den letzten 30 Jahren so illustre Gäste wie Sir Yehudi ­Menuhin, Giuseppe Sinopoli oder Aldo Ceccato. In der Vergangenheit half die Stiftung etwa bei der Finanzierung von Konzerttourneen oder Marketing-Kampagnen. Heute unterstützt die Stiftung die Philharmoniker im Bereich der Orchesterakademie, bei der Finanzierung von CD-Produktionen und der Zeitungsbeilage »Philharmoniker-Welt« oder bei der Anschaffung von Instrumenten.

Dr. Eberhart von Rantzau, Vorstands­vorsitzender der Stiftung

Bringen auch Sie Ihre Verbundenheit mit der Musikstadt Hamburg und dem Orchester der Hansestadt zum Ausdruck: Spendenkonto: Haspa / IBAN: DE24 2005 0550 1280 3739 92 / BIC: HASPDEHH

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Freunde und Förderer der Philharmoniker Hamburg e. V.

Der neu gegründete Freundeskreis unterstützt die künstlerische Arbeit der Philharmoniker gleich mehr­­fach: einerseits durch Förderbeiträge, andererseits als engagierter Botschafter für die Philharmoniker in der Hansestadt.

Annette Leopold, Vorsitzende des Freundeskreises

Als Freundeskreis-Mitglied sind Sie ganz nah dran an den Philharmonikern und kommen in den Genuss von Probenbesuchen, Künstler- und Expertengesprächen sowie Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen rund um die Philharmoniker. Seien Sie dabei! Unterstützen Sie Ihr Orchester und werden Sie Mitglied im Freundeskreis! Als Dankeschön warten folgende Freundeskreis-Vorteile auf Sie: 3 Besuche von Arbeits- oder Generalproben. Als Freundeskreismitglied dürfen Sie einen Gast mitbringen. 3 Blick hinter die Kulissen des Orchesteralltags: Kommen Sie mit Vertretern der Philharmoniker ins Gespräch (Musiker, Direktion, Dramaturgie, Marketing). 3 Einladung zur Teilnahme an der jährlichen Saisonpräsentation 3 Vorverkaufsrecht bei Sonderkonzerten 3 Erwerb von signierten CDs für sich selbst oder als Geschenk für Freunde 3 Führungen durch die Spielstätten der Philharmoniker

Weitere Informationen erhalten Sie unter (040) 35 68 536 und www.philharmoniker-hamburg.de/freundeskreis.

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Abonnements und Karten

Als Philharmoniker-Abonnent sparen Sie Geld, Zeit und unterstreichen Ihre Verbundenheit zu Hamburgs traditionsreichstem Klangköper. Sichern Sie sich Ihren Lieblingsplatz und erleben Sie die Philhar­ monische Konzertsaison 2014/2015 mit Generalmusikdirektorin Simone Young, internationalen­ Diri­­genten und Solisten und Ihren Philharmonikern Hamburg! Und sollte Ihnen doch einmal etwas ­dazwischen kommen – kein Problem: Einzelne Abotermine können Sie einfach gegen einen anderen Termin (außer dem Sonderkonzert Salut!) tauschen (siehe AGB). Darüber hinaus kommen Sie in den Genuss weiterer Vorteile: 3 Vorkaufsrecht: Als Abonnent können Sie bereits ab dem 1. September 2014, also eine Woche vor Beginn des offiziellen Vorverkaufsstarts, Zusatzkarten für die Spielzeit 2014/2015 für Philharmonische, Kammer- und Sonderkonzerte sowie für Vorstellungen der Staatsoper Hamburg und des Hamburg Ballett erwerben. Sichern Sie sich frühzeitig die besten Plätze! 3 15% Rabatt beim Kauf einer Zusatzkarte für alle Philharmonischen, Kammer-, und Sonderkonzerte (außer Salut!) sowie 10% Rabatt für Vorstellungen der Staatsoper Hamburg und des Hamburg Ballett. 3 Kostenfreier Versand Ihrer zusätzlich erworbenen Eintrittskarten für Konzert, Oper und Ballett. 3 Freie Fahrt zum Veranstaltungsort und zurück im HVV-Gesamtbereich einschließlich Schnellbus am Tag Ihres Konzertbesuches. 3 Regelmäßig erhalten Sie kostenlos per Post die Zeitungsbeilage »Philharmoniker-Welt« mit Neuigkeiten aus dem Orchesteralltag und Informationen über die Pläne der Philharmoniker. 3 Drei Tage vor Ihrem Abonnementskonzert erhalten Sie per E-Mail den »Ohrenspitzer«, die beliebte Beilage zu unseren Programmheften, wenn Sie uns mit Ihrer Bestellung Ihre E-Mail-Adresse mitteilen. 3 Zum Vorzugspreis von 6,00 € für sechs Ausgaben pro Spielzeit können Sie das »Journal« der Hamburgischen Staatsoper abonnieren. 3 Begrüßungsgeschenk: Neu-Abonnenten der Serien Großes und Kleines Sonntags- oder MontagsAbo laden wir als Begrüßungsgeschenk zu einem Kammerkonzert ihrer Wahl ein.

WIR BERATEN SIE GERN! Kartenservice / Ticket-Hotline Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg Mo – Sa 10.00 – 18.30 Uhr

Telefon (040) 35 68 68 Fax (040) 35 68 610 www.philharmoniker-hamburg.de ticket@philharmoniker-hamburg.de

Während der Theaterferien (14. Juli bis 10. August 2014) gelten folgende Öffnungszeiten: Mo – Fr 10:00 – 18.30 Uhr Sa 10.00 – 14.00 Uhr

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das Grosse Abo Zehn Philharmonische Konzerte, Großer Saal der Laeiszhalle Wahlweise Sonntag-Vormittag oder Montag-Abend 1. Philharmonisches Konzert Eivind Gullberg Jensen, Antoine Tamestit Sibelius, Schnittke, Mendelssohn

So 28 09 2014 Mo 29 09 2014

20 Uhr

So 26 10 2014 Mo 27 10 2014

20 Uhr

So 23 11 2014 Mo 24 11 2014

11 Uhr

3. Philharmonisches Konzert Matthias Pintscher, Katia und Marielle Labèque

20 Uhr

Pintscher, Poulenc, Rachmaninow

So 14 12 2014 Mo 15 12 2014

11 Uhr

4. Philharmonisches Konzert Pinchas Steinberg, Boris Berezovsky

20 Uhr

Tschaikowsky, Schostakowitsch

So 11 01 2015 Mo 12 01 2015

20 Uhr

So 08 02 2015 Mo 09 02 2015

20 Uhr

Haydn, Schumann, Schubert

So 01 03 2015 Mo 02 03 2015

11 Uhr

7. Philharmonisches Konzert Simone Young

20 Uhr

Bruckner

So 19 04 2015 Mo 20 04 2015

20 Uhr

So 17 05 2015 Mo 18 05 2015

20 Uhr

9. Philharmonisches Konzert Simone Young, Cédric Tiberghien Firsova, Rachmaninow, Tschaikowsky

So 14 06 2015 Mo 15 06 2015

11 Uhr

10. Philharmonisches Konzert Simone Young, Klaus Florian Vogt u.a.

20 Uhr

Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln

11 Uhr

11 Uhr

11 Uhr

11 Uhr

11 Uhr

11 Uhr

2. Philharmonisches Konzert Simone Young, Jörg Widmann

Widmann, Bruckner

5. Philharmonisches Konzert Bertrand de Billy, Pinchas Zukerman

Beethoven

6. Philharmonisches Konzert Sir Roger Norrington, Carolin Widmann

8. Philharmonisches Konzert Jun Märkl, Midori

Bach/Reger, Berg, Brahms

10 Konzerte / 30% Ermässigung

336 €

294 €

217 €

140 €

70 €

Die Komplett-Option fürs große Abo Buchen Sie die vier Sonderkonzerte gleich dazu! Sa

30 08 2014

20 Uhr

1. Sonderkonzert Simone Young

So

09 11 2014

19 Uhr

2. Sonderkonzert Simone Young, Camilla Nylund, Staatsopernchor u.a.

Mi

31 12 2014

11 Uhr

3. Sonderkonzert Simone Young

So

05 07 2015

11 Uhr

4. Sonderkonzert Simone Young

Bruckner-Aufnahme 25 Jahre Mauerfall: Beethovens Neunte Salut! Silvesterkonzert

Summertime

14 Konzerte im Paket

524€

451 €

340 €

214 €

119 €

(Das Große Abo verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, sofern nicht bis zum 1. 6. 2015 schriftlich gekündigt wird.)

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Das Kleine Abo Fünf Philharmonische Konzerte, Großer Saal der Laeiszhalle Wahlweise Sonntag-Vormittag oder Montag-Abend

DIE UNGERADEN 1. Philharmonisches Konzert Eivind Gullberg Jensen, Antoine Tamestit

So 28 09 2014 Mo 29 09 2014

20 Uhr

So 23 11 2014 Mo 24 11 2014

20 Uhr

Pintscher, Poulenc, Rachmaninow

So 11 01 2015 Mo 12 01 2015

11 Uhr

5. Philharmonisches Konzert Bertrand de Billy, Pinchas Zukerman

20 Uhr

Beethoven

11 Uhr

11 Uhr

Sibelius, Schnittke, Mendelssohn

3. Philharmonisches Konzert Matthias Pintscher, Katia und Marielle Labèque

So 01 03 2015 Mo 02 03 2015

11 Uhr

7. Philharmonisches Konzert Simone Young

20 Uhr

Bruckner

So 17 05 2015 Mo 18 05 2015

20 Uhr

11 Uhr

9. Philharmonisches Konzert Simone Young, Cédric Tiberghien

Firsova, Rachmaninow, Tschaikowsky

5 Konzerte / 25% Ermässigung

180 €

158 €

116 €

75 €

38 €

75 €

38 €

Die GERADEN 2. Philharmonisches Konzert Simone Young, Jörg Widmann

So 26 10 2014 Mo 27 10 2014

20 Uhr

So 14 12 2014 Mo 15 12 2014

11 Uhr

4. Philharmonisches Konzert Pinchas Steinberg, Boris Berezovsky

20 Uhr

Tschaikowsky, Schostakowitsch

So 08 02 2015 Mo 09 02 2015

20 Uhr

So 19 04 2015 Mo 20 04 2015

20 Uhr

8. Philharmonisches Konzert Jun Märkl, Midori Bach/Reger, Berg, Brahms

So 14 06 2015 Mo 15 06 2015

11 Uhr

10. Philharmonisches Konzert Simone Young, Klaus Florian Vogt u.a.

20 Uhr

Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln

11 Uhr

11 Uhr

11 Uhr

Widmann, Bruckner

6. Philharmonisches Konzert Sir Roger Norrington, Carolin Widmann

Haydn, Schumann, Schubert

5 Konzerte / 25% Ermässigung

180 €

158 €

116 €

(Das Kleine Abo verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, sofern nicht bis zum 1. 6. 2015 schriftlich gekündigt wird.)

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Das Wahl-Abo Vier Philharmonische Konzerte nach Wahl Suchen Sie sich Ihre persönlichen Lieblingskonzerte aus dem Gesamtangebot der zehn Philharmonischen Konzertprogramme aus und stellen Sie sich Ihre Konzert­ saison individuell zusammen. 4 Konzerte / 20% Ermässigung

154 €

134 €

99 €

64 €

55 €

38 €

(Das Wahlabonnement gilt für eine Spielzeit und verlängert sich nicht automatisch.)

Das Kammerkonzert-Abo Sechs Philharmonische Kammerkonzerte, Kleiner Saal der Laeiszhalle Sonntag-Vormittag

So

05 10 2014

11 Uhr

So

30 11 2014

11 Uhr

So

18 01 2015

11 Uhr

So

29 03 2015

11 Uhr

1. Philharmonisches Kammerkonzert Streichoktett

Svendsen, Enescu

2. Philharmonisches Kammerkonzert Nordisk Barock

Roman, Bertouch, Brant, Zellbell, Agrell u.a.

3. Philharmonisches Kammerkonzert Geistertrio

Schumann, Beethoven, Tschaikowsky

4. Philharmonisches Kammerkonzert Wiener Jugendstil Schreker, Schönberg, Korngold

So

31 05 2015

11 Uhr

5. Philharmonisches Kammerkonzert Große Fuge Ravel, Beethoven

So

21 06 2015

11 Uhr

6. Philharmonisches Kammerkonzert Horn philharmonisch Telemann, Wagner, Rossini u.a.

6 Konzerte / 30% Ermässigung

84 €

(Das Kammermusik-Abo verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, sofern nicht bis zum 1. 6. 2015 schriftlich gekündigt wird.)

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Das Jugend-Abo Für alle unter 30 Jahren: Sechs Philharmonische Konzerte Montag-Abend

Mo 29 09 2014

20 Uhr

Mo 24 11 2014

20 Uhr

Mo 15 12 2014

20 Uhr

Mo 09 02 2015

20 Uhr

1. Philharmonisches Konzert Eivind Gullberg Jensen, Antoine Tamestit

Sibelius, Schnittke, Mendelssohn

3. Philharmonisches Konzert Matthias Pintscher, Katia und Marielle Labèque

Pintscher, Poulenc, Rachmaninow

4. Philharmonisches Konzert Pinchas Steinberg, Boris Berezovsky Tschaikowsky, Schostakowitsch 6. Philharmonisches Konzert Sir Roger Norrington, Carolin Widmann Haydn, Schumann, Schubert

Mo 19 04 2015

20 Uhr

Mo 15 06 2015

20 Uhr

8. Philharmonisches Konzert Jun Märkl, Midori

Bach/Reger, Berg, Brahms

10. Philharmonisches Konzert Simone Young, Klaus Florian Vogt u.a. Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln 6 Konzerte

35 €

35 €

35 €

35 €

35 €

(Das Jugend-Abo gilt für eine Spielzeit und verlängert sich nicht automatisch.)

Das Oper-BAllett-Konzert-Abo Spartenübergreifend: Die Philharmoniker Hamburg im Konzert und bei Vorstellungen der Hamburgischen Staatsoper und des Hamburg Ballett Mo 27 10 2014

20 Uhr

Do 11 12 2014

19.30

2. Philharmonisches Konzert Simone Young, Jörg Widmann

Widmann, Bruckner

La Bohème Oper von Giacomo Puccini

Fr

09 01 2015

19 Uhr

Fr

29 05 2015

19.30

La Cenerentola Oper von Gioachino Rossini

Onegin

Ballett von John Cranko 4 Veranstaltungen / 25% Ermässigung

232 €

207 €

179 €

153 €

(Das Oper-Ballett-Konzert-Abo verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, sofern nicht bis zum 1. 6. 2015 schriftlich gekündigt wird.)

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A BONN E MEN T- BEDI N GU NG E N Alle Abonnements erhalten Sie über den Kartenservice der Ham­­burgischen Staatsoper. Neben den AGB der Philharmoniker ­Hamburg gelten mit dem Kauf eines neuen Abonnements oder der Verlängerung eines bestehenden zwischen dem Abonnenten und den Philharmonikern die nachfolgenden Bedingungen als vereinbart: LAUFZEI T DE S A BO N N E M E NTS Ein Abonnement kann nur für die gesamte Spielzeit abgeschlossen­ werden. Es verlängert sich jeweils um eine weitere Spielzeit (außer Wahlabonnements und Jugendabonnements), sofern nicht der Abonnent oder das Philharmonische Staatsorchester bis zum 01. 06. 2015 schriftlich kündigt. Eine Kündigung ist nur zum Ende der jeweiligen Spielzeit möglich. Bitte teilen Sie bis zum genannten Termin auch Änderungswünsche (wie Platzänderung und Wechsel der Abonnementsreihe) für bestehende Abonnements mit, damit Ihre Wünsche fristgerecht bearbeitet werden können. ABONN EME N TAU S W EI S Alle Abonnenten erhalten rechtzeitig vor dem ersten Konzert mit der Rechnung einen Abonnementausweis zugesandt, auf dem die Termine der Konzerte vermerkt sind. Sollte Ihnen der Abon­ nementausweis bis zum 22. 08. 2014 nicht zugestellt worden sein, bitten wir Sie, dies dem Kartenservice unverzüglich mit­zuteilen. Der Abonnementausweis ist Eintrittsausweis für die auf ihm angegebenen Konzerttermine. Er muss bei dem Konzert dem Einlasspersonal zur Kontrolle vorgezeigt werden. Bei Verlust wird für das Ausstellen eines Ausweises eine Bearbeitungsgebühr von­ 5,00 € erhoben. TAUS C H DER A BO N N EM E NT T E R M I N E Im Verhinderungsfall kann der Abonnent Termine unter Vorlage des Aboausweises in andere Konzerte des Gesamt­angebotes (außer Sonderkonzert Salut!) tauschen. Im Großen Abonnement können max. vier Konzerte getauscht werden. Ab dem dritten Tausch wird eine Gebühr von 5,00 € erhoben. Im Kleinen Abo können­ max. zwei Konzerte getauscht werden. Beim zweiten Tausch wird­ erhoben. Im Jugendabo kann max. eine Gebühr von 5,00 € ­ einmal­getauscht werden. Im Oper-Ballett-Konzert-Abo kann max. zweimal getauscht werden: Konzert in Konzert und Oper / Ballett in Oper / Ballett. Beim zweiten Tausch wird eine Gebühr ­ ei den Wahlabonnements ist kein Tausch von 5,00 € erhoben. B möglich. Der Abonnementsausweis muss spätestens bis Freitag 13 Uhr vor dem jeweiligen Konzert dem Karten­service vorliegen. Da ein wirksamer Tausch die Vorlage der Platzkarte erfordert, ist ein Tausch per Telefon, Fax oder E-Mail nicht möglich. Bei Postversand trägt der Abonnent als Absender die Verantwortung, dass uns die Platzkarte rechtzeitig erreicht. Tauschguthaben können im Karten­ service gegen Eintrittskarten eingelöst werden; dabei kann es bei Tausch in Sonderkonzerte zu Aufzahlungen kommen. Die Gültigkeit des Tauschguthabens ist grundsätzlich bis zum Ende der Spielzeit zeitlich begrenzt. Eintrittskarten, die gegen Tausch­guthaben erworben wurden, können nicht zurückgenommen werden. BEZA HLU N G DE S A BO N N E M E N TS Grundsätzlich wird mit Übersendung der Rechnung (im Allge­ meinen zusammen mit dem Aboausweis) der Abonnementpreis zur sofortigen Zahlung fällig. Auf Wunsch können Sie das Sonntag-­ Vormittags-Abo und das Montag-Abends-Abo auch in drei Raten (am 01. 09., 01. 12. und 01. 03.), das Kleine Abonnement in zwei Raten (am 01. 09. und 01. 12.) bezahlen; bei den Wahl- und Jugend­ abonnements ist keine Ratenzahlung möglich. Bitte bezahlen Sie

Abonnements im Abbuchungsverfahren von Ihrem Bankkonto. Sollte die Bank bei nicht ausreichender Deckung des Kontos die Abbuchung verweigern, wird der Abonnent mit den hierdurch entstehenden Kosten belastet. Werden fällige Zahlungen auch nach schriftlicher Erinnerung nicht geleistet, wird der gesamte für die Spielzeit noch ausstehende Betrag in voller Höhe zzgl. Mahn­gebühren zur Zahlung fällig. Muss aus zwingenden Gründen, deren Prüfung sich die Philharmoniker Hamburg im Einzelfall vorbehalten, das Abonnement nach Rechnungsversand annulliert werden, gilt es bis zu dem Tage als fortbestehend, an dem die Abonnementskarte in den Besitz des Philharmoni­schen Staatsorchesters zurückgelangt. Bis zu diesem Zeitpunkt stattgefundene Konzerte gelten als aus­genutzt und sind in jedem Fall zu bezahlen. K ART E NK AU F I M I N T ERN ET Wählen, buchen und Eintrittskarten zuhause bezahlen – einfach und bequem unter ­www.philharmoniker-hamburg.de. Bei Buchung per Internet bezahlen Sie für die postalische Zu­sendung der Karten eine reduzierte Versandgebühr von 2,50 €. VO RV E RK AUF ST ERM IN E Der vorgezogene Vorverkauf für das I. und 2. Philharmonische Konzert, das 1. Sonderkonzert sowie für das I. Kammer­konzert 2014. Karten für diese beginnt bereits am Montag, 05. 05.  Konzerte­ können Sie auch während der Spielzeitpause (14. 07. bis 31. 08. 2014) erhalten. Der Vorverkauf für alle anderen Konzerte der Spielzeit 2014/2015 beginnt am Montag, 25. 08. 2014 (nur für Mitglieder des Freundeskreises), Montag, 01. 09. 2014 (nur für Abonnenten), bzw. Montag, 08. 09. 2014 (für alle übrigen Kunden, auch im Internet und in den Vorverkaufsstellen). VO RV E RK AUF SST ELLEN Karten für unsere Konzerte der Spielzeit 2014/2015 können Sie ab dem 08. 09. 2014 (für Konzerte vom 02. 09. bis 31. 10. 2014 ab dem 05. 05. 2014) auch an den bekannten Vorverkaufsstellen in Hamburg erwerben. B E Z AH LUN G VON K ART EN Die Bezahlung ist an der Kasse in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte, beim telefonischen oder schriftlichen Verkauf per Kreditkarte­ oder durch Zahlung per Bankeinzug/Lastschrift möglich. Wir akzep­tieren (auch im Internet): MASTERCARD, VISA, AMERICAN EXPRESS. Bei schriftlich oder telefonisch bestellten Karten ist deren Abholung bzw. Bezahlung binnen sieben Tagen nach Erhalt der Reservierung erforderlich; den genauen Termin erhalten Sie in der schriftlichen Reservierungsbestätigung bzw. anlässlich der telefonischen ­Bestellung. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Karten zu. Die hierbei anfallende Versandgebühr von 5,00 € stellen wir zusammen mit dem Kartenpreis in Rechnung. Der Versand erfolgt nach Bezahlung. Schriftliche Bestellungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Eine Rücknahme oder Tausch bereits erworbener Karten ist grundsätzlich nicht möglich. Es gelten insoweit unsere AGB, die Sie in unserem Karten­service oder auf unserer Website erhalten. AB E N DK ASSE Die Abendkasse in der Laeiszhalle öffnet für die Konzerte im G ­ roßen Saal 90 Minuten vor Beginn des Konzerts, für die Kammer­konzerte 60 Minuten vor Beginn des Konzerts. Es können nur Karten für den jeweiligen Vormittag/Abend erworben werden.

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GÜLTIG AB SAISON 2011/2012

Laeiszhalle GroSSer saal PODIUM 1. RANG LINKS

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9

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

9

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

10

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

11

12

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

12

13

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

13

14

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

14

15

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

15

6

5

4

3

2

1

16

15

17

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

17

16

18

1

20

24

7

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

8 7 1

5

4

3

2

1

18

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

19

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

20

13

16

17

21

22

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

22

19 20

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

23

24

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

24

25

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

25

26

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

26

27

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

27

28

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

28

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 16 17 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

10

8

9

2

3

4

2

5

8

10

3

6

9

11

1

4

7

10

2

5

8

11

3

6

9

2

3

4

5

8

10

3

6

9

11

21

1

4

7

10

23

2

5

8

11

3

6

9

1

24

1

2

3

4

2

3

4

1

1

1

4

1

2

5

1

2

3

1

4

5

5

6

7

8

9 10 11 12 12 11 10 9

1

3

4

5

6

7

8

8

7

6

5

4

3

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

6

D D

7

8

9 10 11 12 13 14 15 14 13 12 11 10 9

7

6

5

4

2

8

1

4

2

1

5

4

5

6

D D

7

8

9 10 11 12 13 14 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

3

4

D D

5

6

7

6

5

4

3

2

1

9 10 11 12 13 12 11 10 9

8

7

D D

2

3

4

5

6

7

8

9

8

7

6

5

4

3

2

1 1a

7

8

1a 1

2

3

4

5

6

7

8

9

8

7

6

5

4

3

2

1 1a

8

11 12 13 14 15 16 17 18 18 17 16 15 14 13 12 11

1

2

10 11 12 13 14 15 16 17 17 16 15 14 13 12 11 10

2

1 2

3

9 10 11 12 13 14 15 16 16 15 14 13 12 11 10 9

3

3

4

2

1

5

1

3

2

4

3

5

6

7 4

8

8

7 5

5

6

5

4

3

4

3

2

8

1

2

2

3

4

5

6

7

8

7

6

5

4

3

2

1

2

3

4

5

6

7

8

9

8

7

6

5

4

3

2

7

8

9 10 9

8

1

3

2

3

4

5

6

7

8

9 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

4

3

4

5

6

7

8

9 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

5

6

1

2

3

4

5

6

7

8

9 10 9

8

7

6

5

4

3

2

1

6

7

8

9 10 9

8

7

5

6

7

6

5

10

8

5

4

3

2

7

1

2

3

4

5

6

6

5

4

3

2

1

7

3

4

5

6

7

8

9 10 11 12 13 14 15 14 13 12 11 10 9

8

7

6

5

4

3

2 7

8

2

3

8 9 10 11

4 2 3

1 9

8

10

4

9

11

5

10

12

2

3

13

4 5

14

6

15

7

16

8

17

9

1

10 11

LOGE 4

12

1

2 7

13

3

8

14

4

9

15

5

10

16

1

6

2

3

18 19 20 21 22

4

1

13

LOGE 5

SEITEN- 14 REIHE 15 (HÖRPLÄTZE) 16 17

1 2

14

6

11

15

7

12

16

8

13

17

2

18

1

7

17

3

8

18

4

9

19

5

10

20

6

2 7

1

8

21

4

9

22

5

10

23

3

24

6

2

3

19 20

23 24

21

25

22

26

23

27

24

12 13

8

7

6

5

4

8

10

9

9

8

7

2

1

3

5

6

7 6

1

14

2 3

4

D

1

2

27 28 29 30 31

5

3

28 29 30 31 32

11

33 34 35 36 37 38

7 8 9 10 11 12 13 14

HÖRPLÄTZE

Dienstplatz – nicht verkaufbar Sicht eingeschränkt

1

6

1

3

2

HÖRPLÄTZE

2

5

3

12

2

2

4

5

1

RECHTS

1 1

1

3

7

1

3

1

2

6

9

6

2

1 2

5

1

8

1

4

1

2

LOGE 3

3

4

3 HÖRPLÄTZE

1

2

4

7

7

SEITENREIHE (HÖRPLÄTZE)

5

1

2

1

3

2

GALERIE 1

6

1

1

4

1

2

5

1

RECHTS

1

4

2

6

6

7

2. RANG BALKON

4

LOGE 6

2

2

4

1

3

3

10

1

3

1

3

5

LOGE 2

2 2

1

8

1

10

5

3

RECHTS

9

4

2

3

6

LOGE 9 LOGE 10

1

30

7

1

2

3

2

2 4

1

2

9

LOGE 1

4

2

1

22

3

LOGE 7 LOGE 8

1

1

9

4

7

1

8

4

2

3

4

7

3

1

4

2

1

18

3

LOGE 5 LOGE 6

29 2

7

2

2

1. RANG BALKON

LINKS

11

1

15

1

3

10

9

1

14

2

2

8

6

4

1

3

3

5

3

9

4

4

2

2

2

6

5

5

4

3

6

6

3

11

7

7

2

LOGE 3 LOGE 4

8

8

8

4

5

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

23

9

3

2

8

9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9

11

6

12

7

8

10

8

5

10

6

7

7

4

2

7

5

6

11

4

4

5

9

1

3

4

6

7

11

2

3

3

1

9

1

2

10

3

1O

21

LINKS

84

6

1

4 7

7

20

3

6

8

19

29 30

6

8

1

2

5

5

8

1

4

2

1

7

1

3

4

2

6

11

2

3

1 5

4

2 4

1

9

8

3

LOGE 1 LOGE 2

1

4

7

2

1

3

10

LINKS

6

2

6

2

5

1

5

1

5

1

4

6

4

1

3

3

3

2

2

2

2

3

7

18

2

1

4

8

6

13

5

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

2

12

6

8

11 27

7

1

LOGE 6 3

8

2

1

1

9 10 11 12 13 14 15 16 15 14 13 12 11 10 9

8

7

17

6

2

7

6

1

5

6

5

23

3

5

4

21

3

LOGE 9 LOGE 10

4

3

22

4

3

2

1

4

2

1

19

10

1

16

14

1

LOGE 7 LOGE 8 7

13

1

11

17 18

2

5

9

10

4

1

1

4

7

11

2

13

SEITENREIHE 15 16 (HÖRPLÄTZE)

2

4

6

22

5

1

4

7

1

6

3

1

2. RANG RECHTS

BANKREIHE

BANKREIHE

2

1

LOGE 1 LOGE 2

10

LOGE 4

12

2

8

4

1

10 11

5

10

2

6

4

2

1

4

1

9

1

2

SEITENREIHE RECHTS

1

1

5

2

4

1

4

8

3

2

6

3

7

3

10

1

LOGE 2

12

4

1

6

1

SEITENREIHE (HÖRPLÄTZE)

4

PARKETT

6

STELLFLÄCHE FÜR MAX. STELLFLÄCHE FÜR MAX. SECHS ROLLSTUHLFAHRER SECHS ROLLSTUHLFAHRER

1 1

1. RANG RECHTS

RECHTS

LINKS

SEITENREIHE LINKS

2. RANG LINKS

Rollstuhlbegleiterplätze


Laeiszhalle kleiner saal GÜLTIG AB SAISON 2011/2012

PODIUM SEITENPARKETT LINKS

LINKS 1.

6 5 6 6 6 5 6 6 6 5 6 6 6

2. 5 4 5 5 5 4 5 5 5 4 5 5 5

4 3 4 4 4 3 4 4 4 3 4 4 4

3 2 3 3 3 2 3 3 3 2 3 3 3

3. 2 1 2 2 2 1 2 2 2 1 2 2 2

1

MITTELPARKETT

1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8

4. 1 2 3 4 5 6 7 8 1.

2.

5.

1 2 3 4 5 6 7 8

6. 1 2 3 4 5 6 7 8 1 1 1

3. 4. 5.

1 1

7. 8. 9.

10.

1 1 1

1 2 3 4 5 6 7 8

8. 1 2 3 4 5 6 7 8 9.

1 2 3 4 5 6 7 8

10. 1 2 3 4 5 6 7 8

6.

1

7.

11. 12. 13.

11.

1 2 3 4 5 6 7 8

12. 1 2 3 4 5 6 7 8 13.

1 2 3 4 5 6 7 8

14. 1 2 3 4 5 6 7 8 15. 16. 17. 18. 19. 20.

1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6 7

SEITENPARKETT RECHTS

RECHTS

9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1

1. 2. 3. 4. 5.

7. 8. 9.

9 8 7 6 5 4 3 2 1 13. 9 8 7 6 5 4 3 D D

3. 4. 5.

10.

12.

14.

16.

8 7 6 5 4 3 2 1

17.

8 7 6 5 4 3 2 1 8 7 6 5 4 3 2 1

18.

1 1 1 6.

7. 8. 9.

1 1 1 10.

9 8 7 6 5 4 3 D D 15. 9 8 7 6 5 4 3 2 1

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6 5 6 6 6 5 6 6 6 5 6 6 6

19. 20.

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STELLFLÄCHE FÜR MAX. VIER ROLLSTUHLFAHRER

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RECHTS

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Dienstplatz – nicht verkaufbar Stellfläche für Rollstuhlfahrer Rollstuhlbegleiterplätze Sicht eingeschränkt

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Konzertkalender und kartenpreise Sa

Bruckner-Aufnahme Young

30 08 2014

20 Uhr

So 28 09 2014 Mo 29 09 2014

11 Uhr

1. Philharmonisches Konzert Gullberg Jensen, Tamestit

20 UHR

Sibelius, Schnittke, Mendelssohn

So 05 10 2014

11 Uhr

Streichoktett 1. Kammerkonzert

24 18

12 7

48 42 31 20 10

Svendsen, Enescu

20 13 9

So 26 10 2014 Mo 27 10 2014

11 Uhr

2. Philharmonisches Konzert Young, Widmann

20 UHR

Widmann, Bruckner

48 42 31 20 10 55 50 39 22 15

09 11 2014

19 Uhr

Beethovens Neunte Young, Nylund, Staatsopernchor u.a.

So 23 11 2014 Mo 24 11 2014

11 Uhr

3. Philharmonisches Konzert Pintscher, Labèque

20 Uhr

Pintscher, Poulenc, Rachmaninow

30 11 2014

11 Uhr

Nordisk Barock 2. Kammerkonzert

So

So

48 42 31 20 10

Roman, Bertouch, Brant, Zellbell, Agrell u.a.

20 13 9

So 14 12 2014 Mo 15 12 2014

11 Uhr

4. Philharmonisches Konzert Steinberg, Berezovsky

20 Uhr

Tschaikowsky, Schostakowitsch

48 42 31 20 10

31 12 2014

11 Uhr

Salut! Silvesterkonzert Young

74 57 46 31 18

So 11 01 2015 Mo 12 01 2015

11 Uhr

5. Philharmonisches Konzert de Billy, Zukerman

20 Uhr

Beethoven

48 42 31 20 10

18 01 2015

11 Uhr

Geistertrio 3. Kammerkonzert Schumann, Beethoven, Tschaikowsky

20 13

Mi

So

9

6. Philharmonisches Konzert Norrington, Widmann

So 08 02 2015 Mo 09 02 2015

11 Uhr 20 Uhr

Haydn, Schumann, Schubert

So 22 02 2015

11 Uhr

Peter und der Wolf Familienkonzert

Erwachsene

14 Uhr

Prokofjew

Kinder

48 42 31 20 10 20 13 9 8 8 8

So 01 03 2015 Mo 02 03 2015

11 Uhr

7. Philharmonisches Konzert Young

20 Uhr

Bruckner

29 03 2015

11 Uhr

Wiener Jugendstil 4. Kammerkonzert

So 19 04 2015 Mo 20 04 2015

11 Uhr

8. Philharmonisches Konzert Märkl, Midori

20 Uhr

Bach/Reger, Berg, Brahms

So 17 05 2015 Mo 18 05 2015

11 Uhr

9. Philharmonisches Konzert Young, Tiberghien

20 Uhr

Firsova, Rachmaninow, Tschaikowsky

48 42 31 20 10

31 05 2015

11 Uhr

Große Fuge 5. Kammerkonzert Ravel, Beethoven

20 13 10

So

Schreker, Schönberg, Korngold

So

48 42 31 20 10

20 13 9

48 42 31 20 10

9

Mo 08 06 2015

19 Uhr

Kammerkonzert der Orchesterakademie

So 14 06 2015 Mo 15 06 2015

11 UHR

10. Philharmonisches Konzert Young, Vogt u.a.

20 Uhr

Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln

So

21 06 2015

11 Uhr

Horn philharmonisch 6. Kammerkonzert Telemann, Wagner, Rossini u.a.

20 13 9

So

05 07 2015

11 Uhr

Summertime Young

55 50 39 22 15

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Saisonbroschüre 187. Konzertsaison (2014/2015)  
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