Page 1

Philharmoniker-Welt d r i t t e A u s g a b e i n d e r 18 6. Ko n z e rt s a i s o n

Lise de la Salle und Adam Fischer M oz art u nd Mahler »traurig-schön« 3 0 0 Jahre C .P.E. Bach mit Christian Zacharias Simone Young, Viviane Hagner und Jan Vogler mit Brahms’ Dopp elkonzert

03/186


AKTUELLE

CD-EMPFEHLUNGEN

VON HANSE CD

europas opernhäuser

KLAUS FLORIAN VOGT FAVORITES

Musikreisen der „Extra-Klasse!“

Klaus Florian Vogt hat für sein neues Album seine Favoriten aus Operette und Musical ausgewählt. Mit „Dein ist mein ganzes Herz“, „Schön ist die Welt“, „Musik der Nacht“, „Maria“ u.a. Erhältlich ab 14.3.

K.u.K. Opernhäuser Musikreise durch Österreich, Slowenien, Italien, Kroatien und Ungarn Eintrittskarten der sehr guten Kategorie für 6 musikalische Veranstaltungen • gute und sehr gute Hotels • Besichtigungen • Globetrotter Reiseleitung M. Sturm • 5* Fernreisebus • Taxi Abholservice • Gratis Getränke im Bus 14 Tage / 23.04.-06.05. / ab € 2.235,breslau & Oper „Carmen“ 1 Karte (Kat. 3) • Stadtführungen & Besichtigungen • 5* Hotel (mit Frühstück) im Herzen des mittelalterlichen Marktplatzes • 1 Abendessen • 5* Fernreisebus Gratis Getränke im Bus • Taxi Abholservice 4 Tage / 25.04.-28.04. / ab € 458,-

DIE NEUE CD VON JONAS KAUFMANN

london Royal Albert Hall 1 Karte „Tschaikowsky Gala“ (Kat. 2) • 4* Hotel • Besichtigungen • örtliche Reiseleitung • Taxi Abholservice • Flugreise 4 Tage / 09.05.-12.05. / ab € 939,-

Schuberts „Winterreise“, gesungen von Jonas Kaufmann, ist ein tief bewegendes Hörerlebnis. Eine großartige Neuaufnahme eines großen Sängers.

berlin Philharmonie & Staatsoper 2 Konzertkarten Philharmonie (Kat. 2) • 1 Opernkarte „Dido & Aeneas“ (Kat. 2) • 4* Hotel • Stadtrundfahrt & Besichtigungen • 2 Restaurant-Essen • 5* Bus • Globetrotter Reiseleitung • Taxi Abholservice 4 Tage / 06.05.-09.05. / ab € 733,-

LAVINIA MEIJER EINAUDI: PASSAGGIO

Ka ta lo ko gzu ste se nlo nd s! ung

dresden Semperoper „La Bohème“ von Giacomo Puccini - 1 Karte (Kat. 3) • 3* Hotel • Besichtigungen & Führungen • 1 Mittagessen im Berghotel Bastei • örtliche Globetrotter Reiseleitung • Gratis Getränke im Bus 3 Tage / 08.05.-10.05. / ab € 399,-

Die stimmungsvolle Musik von Ludovico Einaudi – einfühlsam arrangiert und zum Klingen gebracht von der niederländischen Harfenistin Lavinia Meijer. Absolut hörenswert.

Globetrotter in Ihrer Nähe: BarmBek 040/ 42 10 43-0 . elmshorn 04121/42 14-0 . FINKeNwerder 040/74 21 700 . halstenBek 04101/37 501-0 . harBurg 040/76 79 37-0 . INNeNsTadT 040/30 03 35-0 neugraBen 040/70 20 55-0 . PINNeberG 04101/819 31-0 . rIsseN 040/81 99 30-0 . schenefeld 040/ 83 92 89-0 . wedel 04103/912 28-0 . Zentrale: 04108/430330, Harburger Str. 20, 21224 Rosengarten

www.globetrotter-reisen.de . email: hotline@globetrotter-reisen.de

Beratung und Buchung: Gratis Hotline: 0800- 23 23 646

DIE

D d a s

EUTSCHLAND t r a u m s c h i f f

»Die Jungfüchse lassen grüßen, wie überhaupt alles im Wald, was sich liebt, übereinander tratscht, sich zankt – alles, was liebt zu leben und bedauert zu sterben.«

Grosse operettenreise auf dem Grandhotel zur see

Leoš Janáˇcek an Kamila Stösslova

Leoˇs Janá cek ˇ

Das schlaue Füchslein Pˇríhody lišky Bystroušky Civitavecchia (Rom)/ Italien Neapel/Italien

Palma de Mallorca/ Spanien

Capri/Italien Passage Stromboli/ Italien Palermo/Sizilien/Italien La Goulette (Tunis) (Tunis)/Tunesien

482

Palma de mallorca – civitavecchia (rom)

Das Meer und die Musik gehen an Bord der DEUTSCHLAND – auf ihre Art selbst tonangebend – bei unserer Operettenreise eine besonders innige Verbindung ein. Wohl nirgends kann man die Musik intensiver genießen als auf einer Kreuzfahrt mit dem schwimmenden Grandhotel. Meisterwerke des großen Komponisten Franz Lehár, u.a. „Der Graf von Luxemburg“ Weitere Informationen im Reisebüro oder bei:

10.09.–17.09.2014

erklingen auf der DEUTSCHLAND bei dieser spätsommerlichen Reise auf den Spuren alter Kulturen, während stilvolles Ambiente, klassische Eleganz und unübertroffene Gastlichkeit musikalischen Glanzlichtern den passenden Rahmen geben. Herzlich willkommen auf dem Original-Traumschiff! 8 Tage, 2-BeTT-KaBine p. p. aB €

Premiere 9. März 2014 Weitere Vorstellungen 12., 16., 19., 23., 27., 29. März 5. April 2014

2.190,–*

*5% Frühbucher-Vorteil bis 10.03.2014

Am Holm 25 • 23730 Neustadt in Holstein • Tel.: +49 45 61 396-191 • Fax: +49 4561 396-49 191 E-Mail: dirk.schiewer@deilmann.de • www.deilmann.de

www.staatsoper-hamburg.de (0 40) 35 68 68

LAURI VASAR (FÖRSTER) Foto: Monika Rittershaus

Mahon/Menorca/ Spanien

Musikalische Leitung Lawrence Foster Inszenierung Johannes Erath Bühnenbild Katrin Connan Kostüme Katharina Tasch Licht Joachim Klein Dramaturgie Francis Hüsers Chor Eberhard Friedrich


zu erleben

6. P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

So 16 03 2014  11 Uhr Laeiszhalle

€ 10 – 48

Mo 17 03 2014  20 Uhr 

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488 Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

_

adam fischer Dirigent lise de la salle klavier

Foto: Lukas Beck

Foto: Marco Borggreve

Überirdische Gelassenheit Zwei W iener » K l assik er « : M oz art und M ahl e r v e rb i n de t m e h r, als man auf den ersten Bl ic k d enkt. D ie j ung e f r anzö s i s ch e Au s n a h m e p i a n i s t i n L i s e de la S all e und d er ung ar isc he D ir ig en t A da m F i s ch e r stell en das im 6. P hil har m o nisc hen Ko nz e rt u n t e r B e w e i s . kerstin schüssler-bach

»Ein Teufelskerl« – das Urteil war durchaus als Lob gemeint. Der skeptische Johannes Brahms war nämlich begeistert, als er 1890 den jungen Gustav Mahler als Mozart-Dirigent in Budapest erlebte. Mahlers Dirigat des »Don Giovanni« muss außerordentlich gewesen sein. Später demonstrierte er sein tiefes Verständnis von Mozarts Musik auch als Direktor der Wiener Hofoper. Und ein zärtliches »Mozartl« soll angeblich das letzte Wort gewesen sein, das Mahler auf dem Sterbebett gesprochen hat. Später Mozart und später Mahler – das ist eine Geistesverwandtschaft. Melancholie und ironisch gebrochene Heiterkeit prägen Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 488. Die perfekte Klarheit und spielerische Klassizität des ersten Satzes ist über jede Eindimensionalität erhaben – Mahler griff Mozarts Modell einer doppelbödigen Energie immer wieder auf. Im zweiten Satz findet Mozart zu ungewöhnlich dunklen Farben: Schwermütig spielt das Klavier eine traumverlorene Siciliano-Melodie und verliert sich in abseitigen Pfaden der Trauer. Die Hell-Dunkel-Schattierungen sind gerade in diesem Mozart-Konzert, das mit einem übermütigen Rondo schließt, von betörender Wirkung. Die 25-jährige Lise de la Salle gibt nun ihr Debüt bei den Philharmonikern Hamburg. Anfangs wurde sie kritisch als »Wunderkind« eingestuft – doch längst hat die französische Pianistin gezeigt, dass sie keine schnell verbrannte Feuerwerksrakete ist. Zwar gab sie ihren ersten Radio-Auftritt schon mit Neun, aber eine kluge Karriereplanung bewahrte ihr außerordentliches

­ alent vor der Verschwendung. Lise de la Salles nächste T CDs zeigten, dass sie Gewichtiges zu sagen hatte: ihre Aufnahmen von Ravel, Chopin oder Liszt wurden mit begehrten Preisen ausgezeichnet. Und auch Mozart gehört zu ihren Favoriten: »Bisweilen habe ich das Gefühl, ich könnte allein von Mozart leben. Er ist für mich der Größte, und seine Musik würde ich auf die einsame Insel mitnehmen«, sagt Lise de la Salle. Diese Verehrung für Mozarts Reinheit und Schönheit, aber auch für seine Fähigkeit, spontane Emotionen beim Hörer auszulösen, hat Gustav Mahler geteilt. Das »Traurig-Schöne« war beiden österreichischen Komponisten gemein – für Mozart denke man etwa an die Arie der »Figaro«-Gräfin, die zeitgleich zum A-Dur-Klavierkonzert entstand. Als Dirigent konnte Mahler Mozart von der »Lüge der Zierlichkeit« befreien, wie Bruno Walter feststellte. Und das »Traurig-Schöne« bei Mahler? Zahllose Beispiele gibt es hierfür, vielleicht aber kein so eindringliches wie der Beginn und der Schluss seiner Neunten. Mahlers letztes vollendetes Werk stellt zunächst als Grundgedanken ein zartes Seufzermotiv aus, das von Verlust und Zerfall spricht. »Der erste Satz ist das Allerherrlichste, was Mahler geschrieben hat« – so fasste der junge Alban Berg seine Überwältigung nach der posthumen Uraufführung 1912 zusammen. Mit ihren erschütternden Klagegesängen, ihren katastrophischen Brüchen und ihren zersplitternden Klangfarben summierte die Neunte den Epochenwechsel von der Spätromantik zur Moderne. Der ungarische Dirigent Adam Fischer

hört aus Mahlers Werk einen Reflex auf zeitgeschichtliche Strömungen heraus: »Die Weltuntergangsstimmung, die über der Monarchie in Europa lag und die dann wenig später zu den Weltkriegen geführt hat, die hat Mahler viel früher gespürt als die Politiker«, meint Adam Fischer. Schon in den Achtziger Jahren rief er in seinem – und Mahlers – zeitweiligem Wirkungsort Kassel ein vielbeachtetes Gustav-Mahler-Festival ins Leben. Diesem Komponisten ist er bis heute treu geblieben, auch wenn er sich nicht zuletzt mit seiner legen­dären Einspielung aller Haydn-Sinfonien zwischendurch intensiv mit dem 18. Jahrhundert beschäftigt hat. Das führte ihn wiederum zurück zu den Wurzeln Mahlers, den er jetzt nach eigenem Bekenntnis stark aus der Tradition der Wiener Klassik empfindet. »Ich versuche, die Ehrlichkeit von Mahler zu zeigen«, so Fischer. »Wie er bemüht war, ehrlich mit den heftigen Emotionen umzugehen, die in ihm aufkamen. Wenn wir seine Musik mit Überzeugung spielen und das Publikum diese Überzeugung spürt, dann lässt es sich von diesen Werken auch ergreifen.« Das »Ergreifen-Lassen« dürfte gerade mit der Neunten nicht schwer fallen: Ihr letzter Satz ist im auskomponierten Verlöschen ein schwebender Abgesang auf Unwiederbringliches. In den letzten Takten zitiert Mahler aus seinen eigenen »Kindertotenliedern« – doch nicht vom Sterben ist dort die Rede, sondern von transzendenten Erfahrungen: »Im Sonnenschein! Der Tag ist schön auf jenen Höh’n!« Und das liegt wiederum ganz dicht bei Mozarts überirdischer Gelassenheit.

P h i l h a r m o n i k e r -W e lt

3


zu erleben

Foto: Timm Kölln

Foto: Jim Rakete

Foto: Reto Klar

Partner auf Augenhöhe Lyrische Wärme und virtuose Kraft – Jan Voglers Ton kennt beide Facetten. Nun gibt der Dresdner Cellist sein überfälliges Debüt bei den Philharmonikern Hamburg: Gemeinsam mit der Geigerin Viviane Hagner musiziert er unter Simone Young das Doppelkonzert von Johannes Brahms. K e r s t i n S c h ü s s l e r - Ba c h

Jüngst machte der deutsche Star-Cellist Jan Vogler durch eine außergewöhnliche CD mit der Pianistin Hélène Grimaud Furore: Er spielte Schumanns Liederzyklus »Dichterliebe« in einer Fassung für Cello statt Singstimme ein. »Verblüffend« nannte das Hamburger Abendblatt das Resultat: »Voglers Farben und Artikulation lassen keinen Wunsch offen.« Und auch das Magazin Fono Forum lobte: »Vogler spielt mit enormer Gewitztheit und Leichtigkeit, mit romantisch warmem Ton und herzallerliebst feinen dynamischen Schattierungen.« Diese Qualitäten wird Jan Vogler nun auch bei Brahms’ Doppelkonzert vorstellen. Das Spätwerk des Hanseaten ist eine kompositorische Versöhnungsgeste für den Freund Joseph Joachim – mit nobler Kantabilität und einem elanvollen »Rausschmeißer«-Rondo. Trotz der enormen technischen Schwierigkeiten fordert das Stück vor allem den klugen, feinsinnigen Dialog zwischen zwei gleichberechtigten Solisten. Und eine Partnerin auf Augenhöhe wird Jan Vogler in Viviane Hagner zur Seite gestellt. Die deutsche Geigerin, Schülerin von Pinchas Zukerman, trat schon als 13-Jährige mit Zubin Mehta auf. Viviane Hagners CDEinspielungen umfassen Werke von Beethoven über Vieuxtemps bis zu Unsuk Chin und Christian Jost. Eine schöne Charakterisierung ihres Musizierstils lieferte die Berliner Morgenpost: »Viviane Hagner Geige spielen zu hören, ist ein bezauberndes Erlebnis. Ihr Spiel versteht Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs eindringlichste zu mischen.« Mittlerweile hat sie sich mit Leib und Seele der Kammermusik verschrieben und unterrichtet als Professorin in ihrer Wahlheimat Berlin. Nach wie vor

4

P h i l h a r m o n i ke r -We lt

tourt sie aber als Solistin um die Welt und musiziert mit Dirigenten wie Neeme Järvi, David Zinman und Esa-Pekka Salonen. Vor ihrem Hamburger Auftritt gastiert sie im Konzerthaus Wien und der Kölner Philharmonie. Während Viviane Hagner bei den Philharmonikern zuletzt 1996/97 mit dem jüngst verstorbenen Gerd Albrecht zu erleben war, gibt Jan Vogler sein längst überfälliges Debüt. Der Cellist weiß sehr genau, wie ein Orchester von innen aussieht – hat er doch noch zu DDR-Zeiten als 20-jähriger Solo-Cellist der Dresdner Staatskapelle begonnen. Bald kam die Entscheidung, eine solistische Karriere zu verfolgen. »Es war eine ganz natürliche Entwicklung«, erinnerte er sich in einem Interview. »Ich habe bereits im Orchester viel solistisch gespielt. Dann kam noch dazu die Wende und mit ihr alle Möglichkeiten. Ich habe auch immer wieder an meine Vorbilder gedacht: Pablo Casals, Emanuel Feuermann. Die haben mich daran erinnert, warum ich mit dem Cello-Spielen überhaupt angefangen habe.« Das Risiko ging auf: Heute ist Jan Vogler nicht nur als Cellist gefragt und musizierte zuletzt mit dem New York Philharmonic und dem Bayerischen Staatsorchester. Als programmatisch kluger Kopf amtiert er außerdem als Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals und Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Simone Young übernimmt dankenswerterweise statt Roman Kofman die musikalische Leitung aller drei Stücke, so dass keine Programmänderung erforderlich ist. Hamburgs Generalmusikdirektorin hat ihr Faible für Brahms schon oft bewiesen, u.a. beim Festival »Ostertöne«. Auf Brahms’ »Ökonomie und dennoch Reichtum«

bezog sich die 2. Wiener Schule, so dass die Bach-Bearbeitung von Anton Webern eine passende Ergänzung ist. Das »Königliche Thema« aus dem »Musikalischen Opfer« nimmt Webern mit großem Respekt und ausdrucksvollen Klangfarben unter die Lupe, ohne die Werkgestalt an sich anzutasten. Zum Abschluss ein prächtiger Beitrag zum RichardStrauss-Jahr 2014: »Also sprach Zarathustra«, Strauss’ beliebteste sinfonische Dichtung. Auch wer sonst vor den opulenten Stücken des Bajuwaren kapituliert, kann der majestätischen Eröffnungs-Fanfare des »Zarathustra« wohl kaum widerstehen! Sie live zu erleben (und nicht nur im Kino oder als Werbespot) ist schlicht hinreißend. Und Simone Young, die als Strauss-Interpretin zuletzt an der Wiener Staatsoper gefeiert wurde, legt hierfür beredtes Zeugnis ab. 7. P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

So 06 04 2014  11 Uhr Laeiszhalle

€ 10 – 48

Mo 07 04 2014  20 Uhr

Johann Sebastian Bach / Anton Webern Fuga (2. Ricercata) a 6 voci aus dem »Musikalischen Opfer« BWV 1079 Johannes Brahms Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30 Simone Young Dirigentin Viviane Hagner Violine Jan Vogler violoncello

_

Umbesetzung Roman Kofman, Gidon Kremer

und Giedre Dirvanauskaite mussten ihre Mitwirkung leider absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


kamm e r m u s i k

Foto: Michael Haydn

oboe Barock Modern

Ho h e s Holz, lautes Holz , sc hö nes H o lz – im K am mer ko nz ert

Ralph van daal englischhorn / Oboe

h a n n e s r at h j e n

Die Oboe gilt unter den Instrumenten als der menschlichen Stimme am ähnlichsten und war schon bei den Komponisten des Barock sehr beliebt. Dass das »hohe oder laute Holz« (von frz. hautbois) äußerst wandlungsfähig ist, zeigen Mitglieder der Philharmoniker Hamburg im 3. Kammerkonzert der Saison. Gleich zwei Oboisten sind dann am Werk und präsentieren ihre Instrumente in Kompositionen von Telemann bis zu Zeitgenossen. Dabei werden sie ihren Oboen auch ungewohnte Töne und Techniken entlocken, etwa Akkorde, Flageoletts und vieles mehr. Den Einfluss des Barock verarbeitete im 20. Jahrhundert der Engländer Gordon Jacob und stellt der Oboe Continuo-Instru­ mente wie das Fagott und das Cembalo zur Seite. Daneben ist aber auch das Instrument der Moderne zu hören: das Schlagzeug, das von Henri Dutilleux eingesetzt wurde. Eine Kombination, auf die man wirklich gespannt sein darf! 3. P h i l h a r m o n i s c h e s K a m m e r Ko n z e rt

so 02 03 2014  11 Uhr

€ 9 – 20

laeiszhalle, Kleiner saal

Jan Dismas Zelenka Triosonate Nr. 6 für zwei Oboen, Fagott, Kontrabass und Cembalo c-Moll ZWV 181/1 Henri Dutilleux­ »Les Citations« für Oboe, Kontrabass, Schlagzeug und Cembalo Gordon Jacob »Phantasy quartet« für zwei Oboen, Fagott und Cembalo Georg Philipp Telemann Quartett d-Moll aus »Tafelmusik« TWV 43:d1 für zwei Oboen, Fagott und B.c.

Ralph van Daal, 1984 in Roermond (Niederlande) geboren, begann mit 9 Jahren Oboe zu spielen. Mit 17 ging er als Jungstudent an die Musikhochschule in Maastricht. Von 2006–2009 studierte er an der Hochschule für ­Musik und Theater München bei François Leleux. Nach ersten Engagements am WDR Sinfonieorchester Köln und bei den Duisburger Philharmonikern wurde er 2011 Solo-Englischhornist bei den Philharmonikern Hamburg. Im gleichen Jahr erhielt er den Eduard SöringPreis. Van Daal gastiert regelmäßig als Solo-Oboist und Solo-Englischhornist in Orchestern wie dem Schwedischen Radio Sinfonieorchester Stockholm oder dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Jukka-Pekka Saraste, Andris Nelsons und Ivan ­Fischer. Er gab Meisterkurse in Deutschland und den Niederlanden, ist Mitglied des Ouros Bläserquintetts und seit Januar 2013 Gastdozent für Englischhorn an der Hochschule für Musik Rotterdam.

_

Nicolas Thiébaud Oboe Ralph van Daal Oboe Christian Kunert Fagott Tobias GrovE Kontrabass Brian Barker Schlagzeug Wolfgang Zerer Cembalo

P h i l h a r m o n i k e r -W e lt

5


3 0 0 J a h r e C. P. E.  Ba c h

christian zacharias Klaviervirtuose und Dirigent in Personalunion Foto: Marc Vanappelghem

Ch r istian Zac harias dir ig iert S c humann, Z imme rmann und Carl Phi l ip p E manuel B ac h und is t s elbs t der S o l ist. Da n i e l a B e c k e r

»Wenn auch die Hamburger nicht alle so große Kenner und Liebhaber der Musik sind, als Sie und ich es uns wünschen mögen, so sind dagegen die meisten sehr gutherzige und umgängliche Personen, mit denen man ein angenehmes und vergnügtes Leben führen kann; und ich bin mit meiner gegenwärtigen Situation sehr zufrieden.« Fast 20 Jahre lang, bis zu seinem Tod, dauerte die Amtszeit Carl Philipp Emanuel Bachs (kurz C.P.E. Bach) in der Hansestadt, sein Grabmal im Gruftgewölbe des Michel ist bis heute öffentlich zugänglich. Im März 2014 jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal. Zum Jubiläum werden deutschlandweit Konzerte und Veranstaltungen ausgetragen, und die Philharmoniker feiern mit! 1768 trat der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs, nach Anstellungen in Frankfurt/Oder und am Preußischen Hof in Potsdam und Berlin, in Hamburg die Nachfolge Georg Philipp Telemanns als städtischer Musikdirektor und Kantor am Johanneum an. Es war kein leichtes Erbe, das ihm sein Patenonkel Telemann hinterließ. Die Hamburger waren jahrzehntelang vom immensen Schaffenspensum des Vorgängers verwöhnt worden und stellten hohe Erwartungen an C.P.E. Bach. Diesen wurde er gerecht, indem er sein Amt als Musikdirektor neu interpretierte: Bei unzähligen Aufführungen in den fünf Hauptkirchen der Hansestadt, für die er Sorge zu tragen hatte, brachte er oftmals leicht bearbeitete Werke zeitgenössischer Komponisten zu Gehör und die Hamburger in den Genuss eines breiten Musikspektrums. Dass in den Programmen die eigentlichen Urheber nicht genannt wurden, war zu dieser Zeit eine gängige Praxis… Dennoch hat der zur Unterscheidung von seinen zahlreichen berühmten Familienangehörigen auch »Hamburger Bach« genannte Carl Philipp Emanuel ein riesiges Œuvre hinterlassen und zählte zu den einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten berühmter als sein ­Vater war er ein Hauptvertreter der Epoche der musikalischen Empfindsamkeit, Haydn, ­Mozart oder Beethoven galt er als wegweisendes Vorbild. In seiner ­Berliner Zeit, in der mit den Kompositionen der Es-Dur-Sinfonie und dem Klavierkonzert d-Moll auch die beiden im 8. Philharmonischen Konzert zu hörenden Werke entstanden sind, vermerkte er in einer theoretischen Schrift: »Mich deucht, die Musik müsse vornemlich das Herz rühren. Indem der Musickus nicht anders rühren kan, er sey dann selbst gerührt… ; er giebt ihnen seine Empfindungen zu verstehen und bewegt sie solcher­gestallt am besten zur Mit-Empfindung. Bey matten und traurigen Stellen wird er matt und traurig. Man sieht und hört es ihm an.« An anderen Stellen sprühen seine Werke vor Witz. Dass C.P.E. Bach ein humorvoller und geselliger Mensch war, bezeugen zahlreiche ­Äußerungen. Den durchschlagenden Erfolg seiner Kompo­sitionen kommentierte er folgendermaßen: »Sie gehen ab, wie warme Semlen,

6

P h i l h a r m o n i ke r -We lt

bey der Börse auf dem Naschmarkte, wo ich vordem mancher Mandel Pretzel den Hals gebrochen habe.« Ab geht es auch in den »Rheinischen Kirmestänzen« von Bernd Alois Zimmermann, einer wirkungsvollen und witzigen Partitur, die in volksmusikalischer Tradition steht und die vitale Melodik der rheinischen Tänze aufgreift. Mit 13 Bläsern besetzt, erinnert die Sammlung der fünf kurzen Stücke mit ihren extremen Kontrasten und rhythmischen Absonderlichkeiten mit wohlwollendem Spott an Laien-Blaskapellen auf Jahrmärkten und Dorffesten. »Rheinische Fröhlichkeit« transportiert auch die dritte Sinfonie Robert Schumanns, eines der beliebtesten Werke des Romantikers, komponiert in euphorischer Stimmung im Herbst 1850 nach dem Umzug des Komponisten nach Düsseldorf. Ein Blick in seinen Tourneekalender verrät, dass Christian Zacharias zu den international gefragtesten Künstlern zählt: London, Paris, New York, San Francisco, Madrid, Brüssel, Stockholm und Amsterdam sind nur einige Stationen, die der Dirigent und Pianist vor seinem Konzert mit den Philharmonikern Hamburg absolviert. Als Solist war Christian Zacharias hier zuletzt 1998/99 zu erleben, nun gibt er sein langerwartetes Debüt am Dirigentenpult – C.P.E. Bachs Konzert leitet er dabei vom Klavier aus. Zacharias genießt den Luxus, zwischen Taktstock und Tastatur wählen zu können. Seine Konzerte als dirigierender Solist zeigen auf verblüffende Art und Weise eine ganz besondere Einheit zwischen ihm und den Musikern, die er bei langen Klavierpassagen allein mit Mimik und Gestik dirigiert. Er weiß warum: »Es gibt keinerlei Umweg. Selbst mit dem besten Dirigenten der Welt ist für mich als Solist schon ein Umweg da. Die Personalunion fördert ungemein das Zusammenspiel. Dann wird zusammen erarbeitet, phrasiert und erlebt.« 8 . P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

So 27 04 2014  11 Uhr Laeiszhalle Mo 28 04 2014  20 Uhr 

Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie Es-Dur Wq 179 Bernd Alois Zimmermann Rheinische Kirmestänze für 13 Bläser Carl Philipp Emanuel Bach Konzert für Klavier, Streicher und B.c. d-Moll Wq 23 Robert Schumann Sinfonie Nr. 3  Es-Dur op. 97 »Rheinische«

_

Christian Zacharias Dirigent UND KLAVIER

€ 10 – 48


3 0 0 J a h r e C. P. E.  Ba c h   /   F r e u n d e s k r e i s

hamburger

barock We rke hamburger musik d ir ekto r en im K am mer ko nz ert A n k e B r a u n i m G e s p r ä c h m i t Sa r a h N i e b e r

Anke Braun Flöte

Welche Rolle spielte Hamburg musikalisch zur Zeit des Barock? Die Hamburger Musikszene des 18. Jahrhunderts war mit Künstlerpersönlichkeiten reich gesegnet. Neben »ganz Großen« wie Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach wirkten in der Zeit zwischen 1700 und 1800 Johann Mattheson, Reinhard Keiser, Johann Adam Reincken sowie etliche andere mehr in der Hansestadt. Immerhin war der musikalische Ruf des barocken Hamburg so bedeutend, dass Johann Sebastian Bach sogar zu Fuß hierher kam, um Johann Adam Reincken in der Katharinenkirche spielen zu hören. Diese Orgel galt damals als die berühmteste und schönste Norddeutschlands. Carl Philipp Emanuel Bach, dessen 300. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, ist natürlich auch im Programm des 4. Kammerkonzertes präsent: Welche Stücke wurden ausgewählt und warum? Die zweite Hälfte unseres Programms präsentiert gleich drei sehr unterschiedliche Werke des zweitältesten BachSohnes. Während die Triosonate für Bassblockflöte, Viola und Basso continuo formal noch ganz im Barock verhaftet ist, scheint das abschließende Werk des Abends schon in Richtung Klassik zu weisen. Und das Thema der kurzweiligen Folia-Variationen bekommt im Lichte des galanten Stils ein völlig neues Gesicht. Worin liegt als Flötistin Ihre Faszination für Barockmusik? Die Flöten, vor allem aber die Blockflöten erlebten ihre große Hoch-Zeit in der Zeit von etwa 1650 bis 1750, wo beide mit ihren zahlreichen Nebenformen und unterschiedlichsten Stimmungen von den Komponisten technisch wie musikalisch voll ausgereizt wurden. Sowohl dem klaren, offenen Ton der Blockflöte als auch dem weicheren Klang der Traversflöte wurden damals Werke geschenkt, die – trotz der sehr begrenzten Tonumfänge beider Instrumente von nur etwas mehr als zwei Oktaven – zum Teil hoch virtuos sein können. Da ich leidenschaftlich gerne Blockflöte spiele, ist die Barockmusik für mich eine unendliche Fundgrube voller Überraschungen, aber auch voller vertrauter Lieblingsstücke, deren musikalische Kraft mich immer wieder von Neuem begeistern kann.

Anke Braun, geboren in Hamburg, studierte Flöte bei Ingrid Koch-Dörnbrak an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg. Dieses Studium schloss sie sowohl mit dem Pädagogischen Examen als auch mit dem künstlerischen Diplom und dem Konzertexamen ab. Sie erhielt Piccolo-Unterricht bei Gustav Fischer und nahm regelmäßig an Meisterkursen von Paul Meisen teil. Seit 1985 ist Anke Braun Flötistin und Piccolo-Flötistin beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Hier engagierte sie sich von Anfang an für die Jugendarbeit und besucht regelmäßig Hamburger Schulen. Teile ihrer umfangreichen privaten Flötensammlung kommen hierbei immer wieder gerne zum Einsatz. Seit einigen Jahren profiliert sich Anke Braun verstärkt auch als Blockflötistin – nicht zuletzt in den Barock-Produktionen der Hamburgischen Staatsoper.

4 . p h i l h a r m o n i s c h e s k a m m e r Ko n z e rt

so 13 04 2014  11 Uhr 

laeiszhalle, Kleiner saal € 9 – 20

Reinhard Keiser Sonata a 3 Nr.1 für Flöte, Violine und B.c. Johann Mattheson Sonate Nr. 4 D-Dur für Violine und B.c. aus »Der brauchbare Virtuoso« op. 1 Georg Philipp Telemann Quadro g-Moll für Blockflöte, Violine, Viola und B.c. TWV 43:g4 Carl Philipp Emanuel Bach Triosonate F-Dur für Bassblockflöte, Viola und B.c. WQ 163 / Variationen über »Les Folies d’Espagne« für Cembalo WQ 118 Nr. 9 / Quartett für Hammerklavier, Flöte, Viola und Violoncello D-Dur WQ 94 Nr. 2

_

anke braun Flöte und Blockflöte Marianne EngeL Violine Naomi SeileR Viola Susanne WeymaR Violoncello isolde Kittel-ZereR Cembalo und Hammer­klavier

der neue Freundeskreis — Botschafter für die Philharmoniker Hamburg Was haben Sie sich als Freundeskreis zur Aufgabe gemacht? Wir freuen uns, dass die Gründung des Freundeskreises jetzt voll­zogen ist und haben uns natürlich viele Gedanken gemacht, welche Aufgaben dieser Kreis erfüllen kann. Einer der wichtigsten Aspekte ist ­sicherlich, die Verbundenheit des Orchesters mit seinem Publikum zu intensivieren. Die Mitglieder des Freundeskreises können Botschafter und Bindeglied für die Hamburger sein. Das Philharmonische Staatsorchester ist das älteste Orchester in der Stadt Hamburg, es spielt die großen Sinfoniekonzerte, bietet Kammerkonzerte an und ist darüber hinaus das Orchester der Staatsoper. Wir möchten diese Vielseitigkeit und das hohe künstlerische Niveau des Orchesters noch stärker in der Stadt ­bewusst machen. Annette Leopold Vorsitzende des Freundeskreises

Was erwartet die Mitglieder des Freundeskreises? Es wird die Möglichkeit zu Probenbesuchen geben und zu Gesprächen mit den Künstlern. Wir vermitteln dadurch Einblicke in die Arbeit der Musiker, die ein Konzertbesucher in der Regel so nicht erhält. Auch ­Gespräche im Anschluss an Veranstaltungen intensivieren den Kontakt mit dem Orchester, und Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen in Hamburg spannen den Bogen zu Theatern und Museen. Wie kann man dem Freundeskreis beitreten? Auf der Homepage der Philharmoniker (www.philharmoniker-hamburg.de) gibt es unter der Überschrift »Unterstützung« den Punkt »Freundeskreis«. Dort kann man sich die Satzung des Vereins und das Beitrittsformular herunterladen. Aber natürlich reicht zur Kontakt­ aufnahme auch eine Nachricht per Email oder Post an die dort angege­ benen Adressen. Per Telefon erreichen Sie uns unter (040) 35 68 536.

P h i l h a r m o n i k e r -W e lt

7


p h i l h a r m o n i s c h e g e s e l l s c h af t 3. P h i l h a r m o n i s c h e s k a m m e r Ko n z e rt

engagiert für die Orchesterakademie

So 02 03 2014 11 Uhr Laeiszhalle, Kl. saal 

Werke von Telemann, Zelenka, Dutilleux­und Jacob mitglieder der philharmoniker Hamburg

6. P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

Als erstes Orchester in Hamburg gründeten die Philharmoniker Hamburg im September 2011 eine Akademie für den Nachwuchs. Dreizehn junge Musikerinnen und Musiker arbeiten zwei Jahre lang eng mit dem Orchester. Bei einem Hauskonzert zugunsten der Orchesterakademie spielte ein Ensemble aus Akademisten Werke von Paul Hindemith und Jacques Ibert. Zu dem Konzert im Weißen Haus an der Elbchaussee hatte Dr. Eberhart von Rantzau, Vorstandsvorsitzender der Philharmonischen Gesellschaft Anfang Dezember geladen. Im Herbst waren Orchesterakademisten auch bei Jubiläumsfeiern von Hapag-Lloyd im Einsatz. Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Reederei ist ebenfalls Mitglied der Philharmonischen Gesellschaft und unterstützt die Orchesterakademie der Philharmoniker.

So 16 03 2014 11 Uhr Laeiszhalle Mo 17 03 2014 20 Uhr 

Werke von Mozart und Mahler adam fischer Dirigent lise de la salle klavier

7. P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

So 06 04 2014 11 Uhr Laeiszhalle Mo 07 04 2014 20 Uhr 

Werke von J. S. Bach / Webern, Brahms und Strauss Simone Young Dirigentin Viviane Hagner violine Jan Vogler violoncello

4. P h i l h a r m o n i s c h e s K a m m e r Ko n z e rt

So 13 04 2014 11 Uhr Laeiszhalle, Kl. saal 

Werke von C. P. E. Bach, Telemann, Mattheson und Keiser Henriette Störel (Klarinette), Laura Nowak (Flöte), Dr. Eberhart von Rantzau, Paul Pitzek (Horn), Adriana Del Pozo Torreño (Fagott), Roger Cramers (Oboe)

mitglieder der philharmoniker Hamburg

8. P h i l h a r m o n i s c h e s Ko n z e rt

So 27 04 2014 11 Uhr Laeiszhalle Mo 28 04 2014 20 Uhr 

Werke von C. P. E. Bach, Zimmermann und Schumann Christian Zacharias Dirigent UND KLAVIER

Die Philharmoniker-Welt wird ermöglicht durch die Unterstützung der Philharmonischen Gesellschaft.

Henriette Störel Klarinet te (Orchesterakademie)

Henriette Störel wurde 1989 in Leipzig geboren und erhielt ab ihrem 5. Lebensjahr Blockflötenunterricht, später begann sie mit der Klarinette. Sie studierte von 2007 – 2012 die Fächer Klarinette bei Wolfgang Mäder und Blockflöte/Alte Musik bei Anna Januj und Martin Ripper. Derzeit setzt sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Tibor Reman und François Benda fort. Sie ist 1. Preisträgerin des 15. Kammermusikwettbewerbs der Hochschule Leipzig und Förderpreisträgerin des Hochschulwettbewerbs Düsseldorf 2012. Henriette Störel nahm an Meisterkursen u.a. von Karl Leister, Ralph Manno, Marco Thomas und Reiner Wehle teil. Sie war Mitglied der Moritzburg Festival Akademie, der ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters, spielte beim Harmos Festival in Porto und erhielt das Richard-Wagner-Stipendium. Seit August 2013 ist sie Akademistin bei den Philharmonikern Hamburg.

Das Orchester der Hansestadt.

Gala zum 15-jährigen Jubiläum der Hapag-Lloyd Stiftung im St. Pauli Theater. Moderation: Ulrich Tukur

Herausgeber Landesbetrieb Philharmonisches Staatsorchester Redaktion Hannes Rathjen, Dr. Kerstin Schüssler-Bach, Sarah Nieber Titelmotiv Lise de la Salle (Marco Borggreve) Gestaltung bestbefore, Matthias Rawald Druck Hartung Druck + Medien GmbH Anzeigen Antje Sievert, Telefon (040) 45 06 98 03 antje.sievert@kultur-anzeigen.com

Michael Behrendt und Akademisten in der Ballin-Halle von Hapag-Lloyd.

Kontakt / Tickets Philharmoniker Hamburg Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 18.30 Uhr Telefon (040) 35 68 68, Fax (040) 35 68 610 info@philharmoniker-hamburg.de www.philharmoniker-hamburg.de

Philharmoniker-Welt 186/3  

Lise de la Salle und Adam Fischer mit Mozart und Mahler »traurig-schön« // 300 Jahre C.P.E. Bach mit Christian Zacharias // Simone Young, Vi...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you