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Amtliche Mitteilung · An einen Haushalt · Erscheinungsort Inns­bruck und Umgebung · Verlagspostamt 6020 Innsbruck · Postgebühr bar bezahlt · ANZBL 00A0 20002

Innsbruck INNSBRUCK INFORMIERT informiert DIE Die LANDESHAUPTSTADT Landeshauptstadt

(Foto: Wolfgang Weger)

Nr. 8 • August 2010

Innsbrucker Sommer, erlesene Musik und „Ein Stück vom Glück“ „Private Musicke“ gastierten am 20. Juli mit dem Konzert „Gitarre auf Reisen“ auf Schloss Ambras


Die Bürgermeisterin

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker!

Die Innsbrucker Festwochen in den schönsten Sälen und an den schönsten Plätzen der Stadt. Im Bild „Private Musicke“ auf Schloss Ambras, im Hintergrund die Außenfassade des Spanischen Saales. 

(Foto: Wolfgang Weger)

INHALTSHINWEISE Gedenktafel im Kaufhaus Tyrol Maria-Theresien-Straße: Weiterbau im Süden

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„Innsbruck informiert“ ab September neu und Online

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Das „neue“ Wiltener Platzl

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Die Fraktionen zum Thema „Feuerwehr“ 14–17 Stadtgeschichte

21–22

Veranstaltungskalender in Heftmitte

IMPRESSUM „Innsbruck – Die Landeshauptstadt informiert“: Offizielle Mitteilungszeitung. Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung I, Amt für Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit. Redaktion: Medienservice Stadt Innsbruck. Adresse: Fallmerayerstraße 2, 6020 Innsbruck; Tel.: 57 24 66, Fax: 58 24 93; E-Mail: post.medienservice@innsbruck.gv.at Chefredakteur: Wolfgang Weger. In der Redaktion: Mag. Elisabeth Hohenauer, Mag. Christof Mergl, Mag. Katharina Rudig, Mag. Anneliese Teutsch; Praktikant: Stefan Speiser Sekretariat und Veranstaltungen: Sandra Dirisamer. Satz & Druck: Athesia-Tyrolia Druck GmbH, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck; Tel.: 28 29 11 E-Mail: muessigang@athesia.at Auflage: 110.800 Stück; geht per Post an alle Haushalte in Innsbruck und Umgebung. Anzeigenannahme: Athesia Innsbruck, ­Exlg. 20, 6020 Innsbruck, Tel. 28 22 02-24; Fax: DW 8. Akquisitionsleitung: Rudolf Kachina. E-Mail: r.kachina@athesia-innsbruck.at

Mit der Fertigstellung der Maria-Theresien-Straße rund um die Annasäule und dem neuen „Sitzbrunnen“ ist die Umgestaltung des nördlichen Bereiches in eine Fußgängerzone abgeschlossen. Die Menschen in den Gastgärten, die Gäste beim Flanieren und die Kinder beim Wasserspielen am „Sitzbrunnen“ lassen die Maria-Theresien-Straße jetzt zu einem gemütlichen und attraktiven Treffpunkt für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker und für unsere Gäste werden. Es hat viel Geduld, vieler Anstrengungen und viel Verständnis der Anrainer und der Innsbrucker Bevölkerung bedurft. Doch das Ergebnis ist eine Attraktivierung dieser einzigartigen Einkaufsstraße, die wieder geschätzt wird. Mit der Neugestaltung des südlichen Teils wurde bereits begonnen. Und auch die Eröffnung des neu gestalteten „Wiltener Platzls“ ist ein echter Mehrwert für die Bevölkerung, was auch der große Andrang beim „Stadtteilfest“ bewies. Im Rahmen der neuen Markenstrategie für Innsbruck möchten wir besonderes Augenmerk auf die Attraktivierung der Stadtteile legen. Die neue Marke Innsbruck wird daher Auswirkungen auf die Stadtplanung, Architektur, Verkehr, Ökologie, Kultur und Sport sowie die städtischen Unternehmen haben. Innsbruck besteht nicht nur aus der Innenstadt – Innsbruck machen die vielen unterschiedlichen Stadtteile aus und stiften Identität. Bürgermeisterin Christine OppitzDabei spielt die Mobilität der Menschen und damit Plörer  (Fotowerk Aichner) der öffentliche Personennahverkehr eine große Rolle. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen – ohne das Straßenbahnkonzept in Innsbruck können wir diese Mobilität in Zukunft nicht mehr gewährleisten. Deshalb hat sich eben der Innsbrucker Gemeinderat mit großer Mehrheit für dieses Straßenbahnkonzept und diese Investitionen entschieden. Wir wollen die Straßenbahn dorthin führen, wo die Menschen leben. So hat die Umsetzung der ersten Baustufe für die Verlängerung der Linie 3 zum 5. Gymnasium beim Q-West in der Höttinger Au begonnen. Deswegen gibt es im verkehrstechnisch neuralgischen Bereich Museumstraße/Brunecker Straße daher große Behinderungen bzw. eine Totalsperre. Und natürlich sind das große Beeinträchtigungen bzw. Umwege für die Verkehrsteilnehmer. Ich möchte mich an dieser Stelle auch für das Verständnis bedanken. Doch es gibt nach Fertigstellung des Gesamtprojektes einen wirklichen Qualitätssprung im Innsbrucker Nahverkehr, was vor allem auch den Menschen in den großen Stadtteilen im Osten und Westen großen Nutzen bringen wird. Die Menschen müssen sich auf getroffene politische Entscheidungen und deren Umsetzung verlassen können. Dafür stehe ich als Bürgermeisterin. Abschließend möchte ich mich bei allen Feuerwehrleuten, die im Rahmen des Unwetters vom Samstag, den 17. Juli 2010 an die 500 Einsätze in Innsbruck durchführten, für ihre professionelle Arbeit im Sinne der Sicherheit für die Innsbrucker Bevölkerung bedanken. Danke besonders auch an Branddirektor Mag. Erwin Reichel und Sicherheitskoordinator Elmar Rizzoli und ihren Teams. Ich wünsche Ihnen noch einen erholsamen und schönen Sommer in der Landeshauptstadt. Genießen Sie das einzigartige „Sommerflair“ in Innsbruck mit den vielschichtigen Angeboten und Erholungsmöglichkeiten.

Ihre

Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin

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06.07.2010 16:34:34 Uhr

INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010


(Fotos: E. Hohenauer)

Aktuell

Gestaltung der Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße vollendet Am 7. Juli wurde die neu gestaltete Fußgängerzone MariaTheresien-Straße in ihrer gesamten Länge offiziell übergeben. Von einem Freudentag sprach Bürgermeisterin Mag.a Christine OppitzPlörer und appellierte an ein gedeihliches Miteinander bei der Nutzung der Fußgängerzone. Ein Brunnen, der besonders in den Sommermonaten als Frische- und Erholungsoase dient, vollendet nun das Ensemble der innerstädtischen Flaniermeile.

Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter erinnerte, dass die ersten Wünsche nach einer Fußgängerzone auf die 70er-Jahre zurückgehen, ab Mitte der 90er-Jahre sukzessive Schritte gesetzt wurden, bis schließlich die Umgestaltung nach den Entwürfen der AllesWirdGut Architektur ZT GmbH erfolgte. Die Kosten für die Planung und Bauausführung belaufen sich auf rund 6 Mio. €, die Leitungsbetreiber investierten zusätzlich 2,8 Mio. €. Insgesamt wurden 165.000 Pflastersteine aus 2145 Tonnen Granit auf einer Fläche von 6060 m² verlegt. Der neue Brunnen markiert neben der Annasäule die Mitte der Maria-Theresien-Straße. Er wird laufend Vizebgm. Christoph Kaufmann, Tiefbaustadträtin Dr. Marie- mit Frischwasser gespeist Luise Pokorny-Reitter und Bürgermeisterin Mag.a Christine und kommt somit ohne cheOppitz-Plörer freuten sich über den neuen Brunnen. mische Wasseraufbereitung INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010

aus. Zusätzlich wurde ein Trinkwasserbrunnen installiert. Zur Enthüllung des Brunnens waren auch Vizebürgermeister Chris-

Die kleine Tamina beim Plantschen im kühlen Nass des neuen Brunnens.

toph Kaufmann, die Stadträtinnen Dr. Patrizia Moser und Mag.a Uschi Schwarzl, Baudirektor DI Hubert Maizner, Tiefbauamtsleiter Dr. Walter Zimmeter samt MitarbeiterInnen, Stadtplanerin DA Erika SchmeissnerSchmid, Amtsvorstand RR Wolfgang Steinbauer sowie Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach gekommen. (EH) 3


Stadtplanung/Tiefbau

Maria-Theresien-Straße wird Richtung Süden weitergebaut Mit der Fertigstellung der Maria-Theresien-Straße rund um die Annasäule bis zur Anich-/Meraner Straße ist die Neugestaltung der Fußgängerzone abgeschlossen. Nun wurde bereits die Gestaltung des südlichen Teils in Angriff genommen. Großzügig verbreiterte Geh-

steige, mehr Platz für den öffentlichen Personennahverkehr, eine verkehrsberuhigte Zone für den Individualverkehr sowie die Führung der Linie 3 in beiden Richtungen sind die wesentlichen Merkmale der Planung. Vier großkronige Bäume, einer Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Mag. Josef Zelger, StRin Dr. Marie-Luise PokornyReitter und Amtsvorstand DI Dr. Walter Zimmeter (Tiefbau) präsentieren die Planung der südlichen Maria-Theresien-Straße. Der südliche Abschnitt wird bis Oktober 2011 neu gestaltet.

am Beginn des südlichen Teils, wo derzeit eine Litfasssäule steht, und drei weitere im Bereich der Servitenkirche bzw. des Sporthauses Okay werden gepflanzt. Dort werden auch Sitzbänke aufgestellt. Elf Bäume sind in Pflanztrögen vorgesehen. Bevor mit den Gestaltungsarbeiten und der Verlegung der Gleistrasse begonnen werden kann, müssen – ähnlich wie im Nordabschnitt – alle unterirdischen Versorgungsleitungen saniert bzw. erneuert werden – unter der Gleistrasse dürfen sinnvollerweise keine Leitungen liegen. Daher ist es auch praktisch unmöglich, den Wunsch nach mehr Bäumen zu erfüllen, weil der Platz im Erdbereich zum Großteil mit Leitungssträngen belegt ist.

Gedenktafel im neuen Kaufhaus Tyrol enthüllt Am 22. Juli war das Kaufhaus Tyrol Schauplatz einer feierlichen Zeremonie. Vertreter der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol, des Kaufhauses Tyrol und der Israelitischen Kultusgemeinde enthüllten im Erdgeschoss eine von der Glockengießerei Grassmayr gestaltete Gedenktafel. Diese erinnert an die jüdischen Familien Bauer und Schwarz, die 1908 an derselben Stelle das erste Kaufhaus Westösterreichs errichtet hatten. Mit dem „Anschluss“ an das Dritte Reich im Jahr 1938 wurde das erste und ehemals größte Kaufhaus Westösterreichs arisiert, die jüdischen Besitzer verfolgt, vertrieben und einige von ihnen ermordet. „Ich bin beeindruckt, wie sehr die Erinnerung daran wachgehalten wird“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Für unser Zusammenleben ist es wichtig, dass wir im Umgang 4

mit dieser Zeit aufeinander zugehen und die furchtbaren Ereignisse niemals vergessen. Ich bedanke mich bei den Initiatoren dieser Tafel, denn damit wird nicht nur verdienten Innsbruckern ein Denkmal gesetzt, sondern auch verhindert, dass dieses dunkle Kapitel jemals in Vergessenheit gerät.“ Dr. Esther Fritsch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, bedankte sich für die große Unterstützung, die ihr seitens Bgm. Oppitz-Plörer, Altbürgermeisterin Hilde Zach, Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa und Kaufhaus-Tyrol-

Gründer René Benko zuteil wurde. „Damals war das Kaufhaus Bauer und Schwarz genauso innovativ, modern und großstädtisch, wie es heute das Kaufhaus Tyrol ist“, so Dr. Fritsch. Festredner Dozent Dr. Horst Schreiber, Historiker an der Universität Innsbruck, betonte wie schon Dr. Fritsch die große Heimatverbundenheit der beiden Familien, die ab 1938 der Verfolgung durch die Nationalsozialisten offen ausgesetzt waren. Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa bedankte sich bei Dr. Fritsch nicht nur für ihren Einsatz für diese Gedenktafel, sondern auch für ihr großes Engagement, jüdische und christliche Tiroler einander näher zu bringen. (CM) V.l. Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa, Landesrätin Dr. Beate Pal­frader, Dr. Esther Fritsch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde), Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, René Benko (Signa Holding) und Vizebürgermeister Franz X. Gruber vor der Gedenktafel im Kaufhaus Tyrol.  (Foto: C. Mergl)

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Stadtplanung/Tiefbau Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Tiefbau-Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter ersuchen um Verständnis für die umfangreichen Grabungsarbeiten, angefangen bei der Brunecker Straße bis zur Einmündung der Meraner Straße in die Maria-Theresien-Straße. „Dafür wird die Maria-TheresienStraße im kommenden Jahr ihrem Ruf als Prachtstraße in der gesamten Länge gerecht werden können. Mit der Neugestaltung wird auch der südliche Teil als Geschäftsstraße attraktiver. Die Gestaltung sieht ebenfalls konsumfreie Zonen mit Sitzbänken und Bäumen vor“, so Oppitz-Plörer. (WW/AT)

Die Neuerungen im Detail Die Pflasterung des nördlichen Abschnitts wird im südlichen Abschnitt fortgesetzt, jedoch nur im Bereich der Gehsteige. Die Straße selbst wird asphaltiert. Durch die geplante Verbreiterung der Gehfläche (Westseite: 4 bis 5 Meter, Ostseite: 5 bis 6 Meter) wird dann auch der westliche Bereich der Straße für Gastgärten geeignet sein. Auch die Niveauunterschiede zwischen Fahrbahn und Gehfläche werden aufgehoben, die Abgrenzung bildet ein Muldenstein. Der öffentliche Verkehr spielt in der südlichen Maria-Theresien-Straße künftig eine bedeutende Rolle: Im Zuge des Regionalbahnkonzeptes wird

die Verlegung einer neuen Gleistrasse für die Straßenbahnlinie 3 notwendig, die künftig in beide Richtungen führen wird. Die Haltestellen werden in die Salurner Straße und die Leopoldstraße verlegt. Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitte gegliedert. Der westliche Bereich soll noch heuer fertig gestellt werden, so Projektleiter DI Walter Zimmeter. Die Fertigstellung im östlichen Straßenbereich ist für Oktober 2011 geplant. Die Kosten der Neugestaltung im südlichen Abschnitt betragen insgesamt rund 2,4 Mio. Euro. www.maria-theresien-strasse.at

Innsbruck informiert ab September neu und auch als eigene Online-Ausgabe: www.innsbruckinformiert.at Liebe Leserinnen und Leser von „Innsbruck informiert“, die Stadt Innsbruck gibt seit 1935 eine Mitteilungszeitung heraus. Ab 1951 war das „Amtsblatt“ beim Rathausportier zum Preis von 1,50 S erhältlich. 1976 erfolgte die Umbenennung in „Innsbruck die Landeshauptstadt informiert“ und der kostenlose Versand an die Innsbrucker Haushalte. Seite 1997 wird „Innsbruck informiert“ auch an die Haushalte in Innsbruck und Umgebung versandt. Zuletzt mit einer Auflage von 110.800 Exemplaren. Im Lauf der Jahrzehnte hat die Mitteilungszeitung immer wieder ihr Erscheinungsbild verändert. Im September ist es wieder soweit. „Innsbruck informiert“ bekommt nicht nur ein neues, auf die Marke Innsbruck abgestimmtes, zeitgemäßes Gewand, sondern wird sich wieder verstärkt auf Stadtthemen konzentrieren und nur mehr an Innsbrucker Haushalte verschickt. Das bedeutet, wir müssen uns mit der Zeitung von den Leserinnen und Lesern in Gemeinden in der Umgebung Innsbrucks verabschieden. Aber es folgt gleich die gute Nachricht: Innsbruck informiert bekommt ein Pendant im Internet. Die OnlineAusgabe von „Innsbruck informiert“,

die ab September gestartet wird, enthält neben einem umfassenden Kalendarium mit allem Wissenswertem, was sich in Innsbruck ereignet, u.a. aktuelle Meldungen, Kultur- und Sportberichte und wichtige Stadt-Infos. Auch Bildergalerien laden zum Anschauen ein. Als besonderes „Zuckerl“ bietet die „Online-Ausgabe“ sämtliche seit 1935 erschienenen Ausgaben der städtischen Informationszeitung und stellt somit eine Chronik aus dem Leben Innsbrucks über einen Zeitraum von 75 Jahren dar. Die auf 60 Seiten erweiterte Zeitung wird in Heftmitte auf acht Seiten einen bebilderten Veranstaltungskalender anbieten. Die Zeitung wird in die Kapitel „Lebensraum Innsbruck“, „Politik und Stadtverwaltung“, „Stadtleben“, „Innsbruck gratuliert“ und „Rathausmitteilungen“ eingeteilt. Den Abschluss bilden wie gewohnt die beliebten „Stadtgeschichte“Seiten mit einem historischen Beitrag und der Rubrik „Innsbruck vor 100 Jahren“. Wir haben uns die Vorbereitung für den Relaunch nicht leicht gemacht. Das Ziel war, eine zeitgemäße „Kundenzeitschrift“ für Innsbrucks Bürgerinnen und Bürger (Print und Onlineausgabe) zu konzeptionieren und dies in einer kostenneutralen Umsetzung.

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Als Vorbereitung für die nach vier Jahren wieder, entsprechend den vergaberechtlichen Bestimmungen, notwendige europaweite Neuausschreibung stand eine Umfrage, aus der wir u.a. den Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit von „Innsbruck informiert“ ablesen konnten, wobei die Ergebnisse für ein offizielles Organ einer Stadtverwaltung, das ohne Werbung und Marketingmaßnahmen auskommen muss, erstaunlich positiv waren. Aufbauend auf die Umfrageergebnisse wurde in Abstimmung mit Bürgermeisterin und Magistratsdirektor im Amt für Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit das Projekt: „Innsbruck informiert Neu“ gestartet. Das Konzept für die zeitgemäße Gestaltung der Print- und Online-Ausgabe von „Innsbruck informiert – Neu“ wurde dem Stadtsenat unterbreitet, der es zustimmend zur Kenntnis genommen hat. Das Redaktionsteam hofft, dass das neue „Innsbruck informiert“ gefällt und dass auch die neue „Online-Ausgabe“ Anklang findet. Darin können sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner außerhalb Innsbrucks über Neuigkeiten und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt informieren. (Wolfgang Weger, Chefredakteur)

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Aktuell

Platz beim Centrum O-Dorf mit Fitnessgeräten Nach einer Idee des „Tirol Aktiv“-Obmannes Christian Ostermünchner installierten die Stadt Innsbruck und die IIG am DDr.-Alois­Lugger-Platz beim Centrum O-Dorf drei frei benützbare Sport- und Fitnessgeräte. Vizebgm. Christoph Kaufmann begutachtete diese robusten, wartungs-

gung der Kinder bzw. der Einwohner des angrenzenden Seniorenheims Vorschub geleistet werden. Seit längerer Zeit kommt es am DDr.-Alois-LuggerPlatz auch immer wieder zu mutwilligen Beschädigungen der Gebäude und Einrichtungen vor Ort. Nicht selten stehen dabei Jugendliche im Mittelpunkt, die ihren überschüssigen Energien freien Lauf lassen. „Als Jugend- und Sportreferent hat mich dieses Projekt gleich in mehrfacher Hinsicht sofort überzeugt“, so Kaufmann. „Es ist bekannt, dass Jugendliche sehr viel überschüsV.l. Vizebgm. Christoph Kaufmann, Christian sige Energie in Ostermünchner und Dr. Franz Danler (IIG, sich haben. Um 4.v.l.) freuen sich mit den Jugendlichen über die Sportgeräte. (Foto: C. Mergl) zu vermeiden, dass sie sich an freien und wetterbestän- öffentlichem bzw. fremdigen Geräte bei einem dem Eigentum abreagieren, Lokalaugenschein am 23. muss man ihnen attraktive Juni. Damit soll aber nicht Alternativen bieten“, so nur der sportlichen Betäti- Kaufmann. (CM)

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irols erste Diplom-SozialbetreuerInnen und AbsolventInnen der Fachrichtung „Familienarbeit“ des Caritas-Bildungszentrums feierten am 22. Juni ihren Abschluss im Wohnheim Tivoli. Bgm. Christine OppitzPlörer: „Mit dieser vielfältigen, praxisnahen Ausbildung sind Sie für Ihre Aufgabe gut gerüstet – Familien in Krisensituationen können auf Sie zählen“, gab sie den 21 AbsolventInnen mit auf den Weg. (AT)

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Mitmachen: Lustige Sprüche für Innsbrucks Papierkörbe Ab in den Papierkorb: auf der Homepage der Zuckerlpapier, Pet-Fla- Stadt Innsbruck www. schen und Co. werden innsbruck.at sowie im in Innsbruck künftig in Amt für Straßenbetrieb, neuen attraktiven Pa- Rossaugasse 4, z.Hd. Dipl.pierkörben entsorgt. Ing. Josef Mühlmann bis Am 21. Juni präsentierte 31. August abgegeben Stadträtin Dr. Marie-Luise werden. Ein Müllspruch Pokorny-Reitter gemeinsam mit Amtsleiter Dipl. Ing. Josef Mühlmann (Straßenbetrieb) und dem Paten der Aktion, Viktor Haid, die Initiative „Freche Müllsprüche für Innsbruck“. Nun ist Innsbrucks Bevölke- StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, Amtsrung aufgerufen, leiter Dipl.-Ing. Josef Mühlmann und Viktor m i t z u m a c h e n Haid vor dem ersten neuen Papierkorb beim und kreative Straßenbauhof Innere Stadt.  (Foto: K. Rudig) Sprüche einzureichen. Einsendeschluss soll nicht mehr als 40 ist der 31. August. Als Zeichen inkl. Leerzeichen Preis locken 100 € sowie haben. Die besten zehn ein ausrangierter Papier- Müllsprüche werden auskorb. Noch heuer sollen gewählt. Die abschließenin der Innsbrucker Innen- de Jurysitzung findet am stadt sukzessive rund 200 14. September statt, am Papierkörbe ausgetauscht 27. September werden die werden. ausgewählten Sprüche präDie Müllsprüche können sentiert. (KR)

40 Liegestühle zum Ausruhen und Wohlfühlen In den Promenaden entlang der Uni, an der Arthur-Haidl-Promenade und im Waltherpark hat das Amt für Grünanlagen insgesamt 40 Liegestühle aufgestellt. „Die Stühle bringen besonderes Flair in die Grünanlagen“, freut sich Grünraumreferent Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber. Mit auf den Lehnen aufgedruckten Sprüchen werden den ganzen Sommer über die Passanten zum Platznehmen, Entspannen und Erholen in Innsbruck aufgefordert. In Vizebgm. Franz Xaver Gruber und Stefan Engele der Nacht werden die Liegestühle gegen vom Amt für Grünanlagen präsentierten die neuen „Innsbruck-Liegestühle“. (Foto: E. Hohenauer) Diebstahl gesichert. (EH) INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010


(Foto: Tiefbauamt)

Wilten hat ein „neues“ Platzl Das Wiltener Platzl wurde komplett neu gestaltet und zu einem attraktiven Begegnungsplatz umgebaut. Am 26. Juni war es so weit, die Wiltener feierten mit einem großen Stadtteilfest die Eröffnung ihres „neuen“ Stadtteilplatzes und die offizielle Benennung in „Wiltener Platzl“. „Das Wiltener Platzl ist ein echter Mehrwert für die Bevölkerung“, zeigte sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überzeugt. Und auch Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter freute sich im Vorfeld

über die Aufwertung des Stadtteils durch den neuen Platz. Der Planungsprozess für die Neugestaltung begann im Jahr 2005 unter Einbeziehung eines Bürgerbeteiligungsprojekts. Am 29. September 2009 erfolgte schließlich der Spatenstich für das 850.000-€-Projekt. Die neue Beleuchtung, Sitzgelegenheiten, zwei Bäume, ein Trinkwasserbrunnen und kleine Gastgärten laden zum Verwei-

len ein. Insgesamt wurden ca. 1100 m² Granitsteine verlegt sowie ca. 700 m² asphaltiert. Unterirdisch wurden Infrastruktureinrichtungen errichtet, die den Wochenmarkt und Veranstaltungen mit Strom und Wasser versorgen. Der Platz ist barrierefrei gestaltet und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Die Neugestaltung des Platzes durch die Stadt Innsbruck war auch der Impuls für private Investitionen der Anrainer: Fassaden wurden renoviert, neue Betriebe eröffnet. (EH)

Bgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer und LRin Patrizia Zoller-Frischauf hatten sichtlich Freude bei der Enthüllung des Namensschildes des Wiltener Platzls. • Mit einem großen Stadtteilfest weihten die Wiltener ihr „neues“ Platzl ein. • Adi Rauscher, Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, Architekt DI Manfred Gsottbauer, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Thomas Hudovernik am neuen (Fotos: E. Hohenauer) „Wiltener Platzl“.

Bunte Innsbruck-Bilder für Baustellen Die Baustellen in der Innsbrucker Innenstadt werden ab jetzt bunte „Hingucker“. An den Bauzäunen werden Planen angebracht, auf denen bunte Innsbruck-Sujets aufgedruckt sind. Die Idee geht auf das städtische Referat Wirtschaft und Tourismus zurück, das die Einführung bunter Bauzäune gemeinsam mit dem Stadtmarketing umgesetzt hat. Um Abwechslung zu schaffen, sind verschiedene Motive vorgesehen, die immer den Schriftzug „Innsbruck“ enthalten. Die erste Plane ist eine farbenfrohe Zeichnung, auf deren „Innsbruck-Buchstaben“ es vor allem für Kinder viele nette Details zu entdecken gilt. (EH) INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010

Bei den Bauarbeiten im Bereich Eingang RathausGalerien. (Foto: E. Hohenauer)

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Europäische Verkehrspolitik in Städten und Regionen

Bgm. Oppitz-Plörer mit den MitarbeiterInnen der MÜG und AV Elmar Rizzoli (3.v.l.) beim Antrittsbesuch vor der neuen Einsatzzentrale in der Salurner Straße 4. (Foto: C. Mergl)

Bgm. Oppitz-Plörer zu Besuch bei der „MÜG“ Am 1. Juli besuchte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum ersten Mal seit ihrem Amtsantritt die 18 Männer und Frauen der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG). Die Sicherheitsbeamten rund um Amtsvorstand Elmar Rizzoli präsentierten der Bürgermeisterin dabei auch die neue Einsatzzentrale in der Salurner Straße. „Ich möchte meine hohe Wertschätzung für Sie alle ausdrücken. Ihre Arbeit ist überaus wichtig, denn sie steht im Dienste der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger“, betonte Bgm. Oppitz-Plörer vor der versammelten Belegschaft. Seit 1. Oktober 2009 – nach einer landesgesetzlichen Änderung – überwacht die Stadt Innsbruck

nicht nur den ruhenden Verkehr mit eigenem Personal. Als ausgebildete Straßenaufsichtsorgane, die in zahlreichen Übungen und Einsatztrainings laufend geschult werden, nehmen die MitarbeiterInnen der MÜG der Polizei wichtige Aufgaben ab. Der Dienst wurde zudem auf 365 Tage im Jahr ausgedehnt, die Leitstelle ist 24 Stunden am Tag im Schichtbetrieb besetzt und den BürgerInnen zugänglich. „Wir haben bei den BürgerInnen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Neben Kritik, mit der wir im täglichen Dienst natürlich oft konfrontiert werden, erhalten wir auch immer mehr Briefe von MitbürgerInnen, die sich bei uns für unseren Einsatz bedanken“, freut sich Elmar Rizzoli. (CM)

Die politische Direkto- gemeinsame Auftritt der rin des Rates der Ge- europäischen Städte, deren meinden und Regionen Interessen er als RGREEuropas (RGRE), Dr. Verkehrssprecher bei der Angelika Poth-Mögele, Entscheidungsfindung einstattete kürzlich Inns- zubringen habe. bruck einen Besuch ab. „Es geht darum, die MoMit Bürgermeisterin bilität im Rahmen einer Mag.a Christine Oppitz-Plö- zeitgemäßen Stadtentwickrer sprach sie über aktuelle lung bestmöglich zu orgaThemen, die in der Kom- nisieren und dabei auch mission behandelt werden. um konkrete Projekte der Mit Innsbrucks Ver- Elektro-Mobilitäts-Fördekehrs-Stadtrat und Ver- rung. In diesen Gremien kehrssprecher des RGRE, werden Entscheidungen Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer, erörterte sie die Frage, wie sich Städte mit ihren Erfahrungen einbringen können, um die Mobilität leistbarer und umweltgerechter zu gestalten. Das ist auch eine der aktuellen Aufgabenstellungen, die mit den Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer mit Dr. (Foto: W. Weger) neuen Kommis- Angelika Poth-Mögele. sionsmitgliedern gemeinsam diskutiert und nicht für eine abstrakte gestaltet werden. Welt, sondern für unsere Interessant und spannend Regionen getroffen. Daher an dieser Tätigkeit sei dabei ist es wichtig, dass wir die– so StR Peer – das Kennen- se Entscheidungen tatkräflernen anderer Erfahrungen tig mitgestalten“, so Peer. und neuer Ideen sowie der (WW)

Unwetter in Innsbruck: 450 Einsätze, 462 Einsatzkräfte Hagel und Starkregen von außergewöhnlich hoher Intensität: Innerhalb von 20 Minuten ging über der Landeshauptstadt am 17. Juli ein heftiges Unwetter nieder. Besonders betroffen waren die Innenstadt sowie die Stadtteile Mühlau, Arzl und Reichenau. Innsbruck bildete an diesem Tag den „Hot Spot“ im Alpenbogen: 53 Liter Niederschlag pro m² innerhalb weniger Minuten wurden in der Innenstadt gemessen (zum Vergleich: 29 l/m² beim Flughafen). Sicherheitskoordinator Elmar Rizzoli berichtete: „Aufgrund der besonders hohen Konzentration an Blättern und Hagel war die Kanalisation verlegt.“ Die Pumpstationen standen jedoch seitens der IKB mit zusätzlichen 20 Mitarbeitern unter laufender Kontrolle, es wurden keine Ausfälle festgestellt. Einen großen Dank richtete die Bürgermeisterin an die Feuerwehren aus Innsbruck und InnsbruckUmgebung und alle weiteren Hilfskräfte, die das ganze Wochenende mit Aufräumarbeiten befasst waren, sowie an jene Einsatzkräfte, die für die gute Koordination der Hilfsarbeiten sorgten. (AT) 8

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Europa

Nordkette: Europa-Preis für renovierte Seilbahnstationen Die Innsbrucker Nordkettenbahnen haben für die vorbildliche Modernisierung der Stationsgebäude die höchste europäische Auszeichnung für die Erhaltung von Kulturerbe, den Europa Nostra Award, erhalten. Die 1927/28 errichteten Nordkettenbahnen zählen aus seilbahntechnischer Sicht, aber auch mit ihren von Architekt Franz Baumann geplanten Stationen zur Pionierleistung alpiner Baukunst. Preiswürdig waren die Stationen Hungerburg, Seegrube und Hafelekar, da bei der 2005 bis 2007 durchgeführten Modernisierung größtmögliche Rücksicht auf die historische Bausubstanz genommen wurde. Bauliche

Erweiterungen auf der Seegrube lösten die Architekten Schlögl & Süß. So gelang es, die Aspekte des Denkmalschutzes mit der Wirtschaftlichkeit der Bahn zusammenzuführen und das Kulturdenkmal zu erhalten. Am 24. Juni fand auf der Seegrube eine Feier statt, bei der Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer an den langen Weg zur Verwirklichung erinnerte, an der maßgeblich auch ihre Amtsvorgängerin Hilde Zach beteiligt war. Auch Nordkettenbahnen-Geschäftsführer Thomas Schroll dankte Altbürgermeisterin Hilde Zach. Landeskonservator DI Werner Feier auf der Seegrube: v.l. Altbürgermeisterin Hilde Zach, Jud bezeichnete die Bahnstationen Landeskonservator DI Werner Jud, Bürgermeisterin Mag.a als „einmalige Symbiose zwischen Christine Oppitz-Plörer, Dr. Wiltraud Resch von Europa Architektur und Natur“. (EH) Nostra Austria und Geschäftsführer Thomas Schroll.  (Foto: E. Hohenauer) www.nordkette.com

Am 12. Juli lud Honorarkonsul RA Dr. Ivo Greiter in Anwesenheit des Botschafters der Republik Frankreich, Philippe Carré, zur traditionellen Feier des französischen Nationalfeiertages in das Innsbrucker Landhaus. Diese Feierstunde ist jedes Jahr wieder ein Ereignis mit vielen prominenten Gästen und einer bemerkenswerten inhaltlichen Ausrichtung. Dr. Greiter setzte sich in seiner Rede mit der Frage auseinander, wie die Werte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in der heutigen Gesellschaft verwirklicht werden können und hatte dafür ein einfach scheinendes Rezept: „Es kommt auf das Engagement des Einzelnen an. Alles was ein Einzelner im Sinne von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit tut, ist wichtig, auch wenn es nur einem Einzelnen hilft. Hinterlassen daher auch wir unsere einmaligen Spuren“, forderte Dr. Greiter auf.

Bürgermeisterin Mag.a Christine turaustausch und dankte dem Institut Oppitz-Plörer gab ihrer Freude Aus- Français für die seit nunmehr 64 Jahren druck, dass dieser Tag, Dank der praktizierte Förderung französischer Initiative von Honorarkonsul RA Kultur, Lebensart und Sprache sowie Dr. Ivo Greiter, auch in der Tiroler der Republik Frankreich, dass InnsLandeshauptstadt Innsbruck entspre- bruck als einzige Stadt in Österreich, neben Wien, weiterhin ein Französichend gewürdigt wird. Das Stadtoberhaupt erinnerte, wie sches Kulturinstitut beherbergen darf. auch der Vertreter des Landes Tirol, (WW) DI Dr. Bernhard Tilg, an General Emile Béthouart und an dessen beispielhaftes Verständnis für Tiroler Kultur und Lebensart während der französischen Besatzungszeit, woraus sich zwischen Innsbruck, Tirol und Frankreich eine Verbundenheit entwickelt habe, die bis heute Bestand hat. Oppitz-Plörer bezeichnete den Frankreich-Schwerpunkt Französischer Nationalfeiertag in Innsbruck: v.l. LR Dr. Bernder Universität als einen hard Tilg, Bgm. Christine Oppitz-Plörer, Botschafter Philippe wichtigen Beitrag zum Kul- Carré und Honorarkonsul RA Dr. Ivo Greiter mit Gattin.

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(Foto: W. Weger)

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: Alles hängt vom Einzelnen ab!


Grünraum/Forst

Von der Neuen Magdeburger Hütte zur Höttinger Alm

Aufforstung am Lemmenhof abgeschlossen

Die Wälder rund um nahme. Innsbruck befinden sich Die 38.900 Bäume wurseit einiger Zeit im Wan- den seit dem Frühjahr 2010 del. Vor allem in der von 12 städtischen MitarRegion am Paschberg beitern und in Kooperation wurden in den letzten mit den privaten WaldMonaten alte Baumbe- besitzern eingepflanzt. 65 stände durch Neuauf- Prozent davon sind Laubforstungen ergänzt. hölzer wie Eiche, Kirsche, Vizebürgermeister Franz Edelkastanie oder Walnuss X. Gruber pflanzte am Vil- und auch Mischbaumarten ler Berg gemeinsam mit wie Lärche, Tanne und KieIng. Ephräm Unterberger vom Forstamt der Stadt Innsbruck am 15. Juli als Abschluss dieser Aufforstung den letzten von insgesamt 38.900 neu gesetzten Bäumen. „Der Wald hat Vizebgm. Franz X. Gruber (r.) pflanzt gemeinsam mit Ing. Unterberger vom Forstamt der Stadt eine wichtige Innsbruck am Viller Berg symbolisch den letzten Schutzfunk- von 38.900 Bäumen. (Foto: C. Mergl) Vizebgm. Franz Xaver Grution und die ber bedankte sich bei Alfred große Zahl der neu ge- fer. Damit soll einer beBerchtold (Höttinger Bergler) pflanzten Bäume zeigt, dass denklichen Entwicklung der am Einstieg in die Kranebitter wir es mit unserem Be- vergangenen Jahrzehnte Klamm für die Instandsetzung kenntnis, Innsbruck klimafit entgegengewirkt werden: des Steiges. (Foto: A. Teutsch) zu machen, absolut ernst Die Innsbrucker Wälder meinen“, unterstreicht unter 1.000 Höhenmetern Solsteinhaus und HöttinGruber die große Bedeu- bestehen nämlich zu eiger Alm und wurde mit tung der Aufforstungsmaß- nem Großteil aus Fichten, Unterstützung der Stadt die in dieser Lage aber standortfremd sind. Viele Neue Energie für Innsbruck: Gebiete des Waldes sind Das Startforum setzte Energien frei! daher in keinem gesunden Am 24. Juni tagte im Das politische Steue- fizienz verstärkt zu fördern. Zustand, teilweise stirbt Grillhof in Vill das Start- rungsteam unter der Leitung StR Peer resümierte: „Das er bereits ab. Das Forstforum „Neue Energie für von StR Dipl.-HTL-Ing. Wal- Startforum hat gezeigt, wie amt Innsbruck hat in den Innsbruck“. ter Peer mit Vizebgm. Franz viel Wissen und Engagement letzten Jahren begonnen, Rund 80 Vertreter aus Xaver Gruber, GR Hans Hal- im Bereich der strategischen diese alten Bestände gezielt Politik, öffentlicher Ver- ler und StRin Mag. Uschi Partner vorhanden ist. Jetzt durch einen naturnahen waltung, Wirtschaft und Schwarzl erhielt in fachspezi- gilt es diese positive Energie Mischwald zu verjüngen. Wissenschaft diskutierten fischen Vorträgen und Work- und bereits bestehende Initi- Fichten wurden nun nur in Maßnahmen zur Verbesse- shops wertvolle Impulse, um ativen zu bündeln und in die höheren Lagen gesetzt, wo rung der Energiesituation in regionale Wege, erneuerbare richtige Richtung zu lenken.“ diese eigentlich heimisch Innsbruck. Energieträger und Energieef- (AT) sind. (CM) Ab sofort wieder zur Gänze begehbar ist der Wanderweg Nr. 220, der von der Neuen Magdeburger Hütte zum Rauschbrunnen bzw. zur Höttinger Alm führt. Der Steig bildet einen wichtigen Teilabschnitt der Verbindung zwischen

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Innsbruck in dutzenden Arbeitsstunden repariert und wieder instand gesetzt. „Damit wurde eine wichtige Lücke in unserem Wegenetz für Einheimische und Touristen in unmittelbarer Umgebung Innsbrucks geschlossen“, freute sich Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber anlässlich der Fertigstellung. Gruber bedankte sich im Beisein von Forstamtsleiter DI Leonhard Steiger bei Alfred Berchtold (Höttinger Bergler) für sein Engagement: „Die Wanderer werden es Ihnen danken.“ Die Kosten für das Material und das Werkzeug habe die Stadt Innsbruck übernommen, informierte AV Steiger. Demnächst werde auch noch eine neue einheitliche Beschilderung erfolgen. Das Innsbrucker Stadtgebiet verfügt über ein insgesamt fast 400 km langes Wanderwegenetz, das vom städtischen Amt für Land- und Forstwirtschaft, Alpenverein, Verschönerungsverein (IVV) und den Nordkettenbahnen betreut wird. (AT)

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Bildung

Ein „Sehr gut“ für die Neue Mittelschule Innsbruck Ein Jahr nach dem Start der Neuen Mittelschule Innsbruck wurde beim Dialogtag in den Ursulinensälen am 23. Juni eine positive Bilanz gezogen. „Die Neue Mittelschule ist das richtige Modell“, stellte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann der neuen Schulform ein „Sehr gut“ aus. Als „Bereicherung der Tiroler Bildungslandschaft“ bezeichnete Landesrätin Dr. Beate Palfrader die Neue Mittelschule Innsbruck und dankte den Innsbrucker Pädagoginnen und Pädagogen für ihre Pionierleistung: „Die Neue Mittelschule ist der erste Schritt in die richtige Richtung zur Weiterentwicklung unserer Schulen.“ Über die „tolle Bilanz“ zum ersten Jahr freute sich auch Bezirksschulinspektor Ferdinand Treml.

schulen (Hötting, Hötting-West und die Musikhauptschule) zu Neuen Mittelschulen. Das neue Schulmodell wird damit flächendeckend an elf Schulen in Innsbruck angeboten. (EH)

An den Neuen Mittelschulen wird nach den Lehrplänen des Gymnasiums oder des Realgymnasiums unterrichtet. Wichtigste Neuerungen sind der Unterricht ohne Leistungsgruppen, das gemeinsame Unterrichten von zwei Lehrpersonen (in Zusammenarbeit mit LehrerInnen höherer Schulen) sowie die Einführung von offenem Lernen und Freiarbeit. Ab dem Schuljahr 2010/11 Vizebgm. Christoph Kaufmann, LRin Dr. Beate Palfrader werden auch die restlichen und BI Ferdinand Treml mit der Broschüre zur Neuen drei Innsbrucker Haupt- Mittelschule Innsbruck. (Foto: E. Hohenauer)

Volksschulkinder zu Gast bei Innsbrucks Bürgermeisterin „Es freut mich, dass auch Schülerinnen und Schüler außerhalb Innsbrucks so großes Interesse an ihrer Landeshauptstadt haben. Es macht Spaß, so junge Gäste hier zu haben“, zeigte sich Oppitz-Plörer beim Besuch von Volksschulkindern erfreut. 41 Schülerinnen und Schüler der 4a und 4b der Volksschule Steinach a. Brenner wurden von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 29. Juni herzlich im Bürgersaal des Historischen Rathauses empfangen. Begleitet wurden die SchülerInnen von den Klassenlehrerinnen Karin Far-

nik und Monika Daum, der Klassenelternvertreterin Claudia Camper, den Großeltern Hermann und Lore Eder und Birgit Feichtner. Die Fragen betrafen u.a. die Sportstätten, die Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 sowie das Wohnen und den Naherholungsraum in Innsbruck. Auf die Frage, ob es Spaß mache, Bürgermeisterin zu sein, antwortete Oppitz-Plörer: „Es ist eine große Verantwortung, aber es macht auch sehr viel Freude.“ 20 Viertklassler der Volksschule Rinn statteten Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 30. Juni mit Klassenlehrerin Monika Triendl einen

Besuch ab. Auf die Frage, welche Eigenschaften man als Bürgermeisterin unter anderem mitbringen müsse, antwortete Oppitz-Plörer: „Zuhören können, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gute Ideen haben und Entscheidungen treffen.“ „Wie wird man Bürgermeister(in)?“ „Was machst du den ganzen Tag?“ Diese und ähnliche Fragen durfte Bürgermeisterin Mag.a Christine OppitzPlörer am 6. Juli beantworten, die ihr von Schülerinnen und Schülern der Volksschule Amras (3a und 3b) im Rahmen ihres Besuchs im Rathaus gestellt wurden.

Zu Besuch bei der Bürgermeisterin: die Kinder der 4. Klasse der Volksschule Rinn, der 3a und der 3b der Volksschule Amras und der Volksschulklassen 4a und 4b Steinach. (Fotos: A. Teutsch/C. Mergl/M. Feichtner)

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Aktuell

Israelische und palästinen­ sische Jugend in Innsbruck

Schultaschen-Spendenaktion der VS Dreiheiligen: links hinten VD OSR Gabriele Buchmayr und Umweltberater Martin Baumann, vorne Mitte StR Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer mit den Kindern der VS Dreiheiligen. (Foto: K. Rudig)

VS Dreiheiligen setzt sich für Kinder im Kosovo ein Die Volksschule Dreiheiligen denkt sozial und umweltfreundlich: Die 135 Kinder beteiligten sich heuer bereits zum zweiten Mal an der gemeinsamen Schultaschen-Sammelaktion vom Verein Umwelt Tirol, dem Roten Kreuz, dem Jugendrotkreuz und dem Land Tirol. Insgesamt wurden in den vierten Klassen 28 gut erhaltene Schultaschen gesammelt. Die Schultaschen sollten aber nicht leer bleiben: Im Laufe des Jahres wurden 256 € gesammelt, die in Schulutensilien vom Filzstift bis zum Zeichenpapier investiert wurden. Umweltstadtrat Dipl.HTL-Ing. Walter Peer gratulierte zur Spendenaktion: „Euer ,Tun‘, das über das

reine Reden hinaus geht, ist vorbildlich.“ Direktorin VD OSR Gabriele Buchmayr versicherte StR Peer, dass die Aktion nun als Tradition an der Schule fortgeführt wird, da damit auch die Gemeinschaft an der Schule selbst gefördert wird. Aufruf zum Sammeln: Die vom städtischen Umweltberater Martin Baumann betreute gemeinsame SchultaschenSammelaktion vom Verein Umwelt Tirol, dem Roten Kreuz, dem Jugendrotkreuz und dem Land Tirol für bedürftige Kinder geht weiter. Gut erhaltene Schultaschen können im Recyclinghof Rossau Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr abgegeben werden! (KR)

Im Zeichen des kulturellen Austausches besuchte am 13. Juli eine Schülergruppe aus Jerusalem die Tiroler Landeshauptstadt – jeweils sieben SchülerInnen israelischer und palästinensischer Herkunft sowie TeilnehmerInnen aus Nord- und Südtirol. Neben der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, der Innsbrucker Synagoge und des Rathauses stand auch der Besuch des Café Sacher auf dem Programm, wo Stadträtin Dr. Patrizia Moser die Gäste willkommen hieß. „Innsbruck ist seit Jahrhunderten eine Stadt der Begegnung und bemüht, Brücken zu schlagen“, so StRin Moser. „Der große Erfolg dieser langen

Partnerschaft mit Tirol ermöglicht Ihnen, sich einander in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung.“ Seit über 30 Jahren findet ein regelmäßiger Austausch zwischen israelischen Jugendlichen und JugendleiterInnen aus Tirol statt. Heuer wurden in diese enge Partnerschaft Tirols mit Israel erstmals auch junge Menschen aus Südtirol eingebunden. Im Vordergrund der einwöchigen Begegnung stehen das Kennenlernen und der multikulturelle Austausch, der vor allem für die israelischen Teilnehmer in dieser Form untereinander kaum möglich wäre. (CM)

Stadträtin Dr. Patrizia Moser (rechts im Vordergrund) begrüßte im Café Sacher die Jugendlichen aus Israel, Tirol und Südtirol und deren Begleitpersonen. (Foto: C. Mergl)

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erienlager Wildmoos 2010: 67 Kinder und Jugendliche des ersten Turnus freuten sich am 13. Juli über den Besuch von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. 

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(Foto: A. Teutsch)

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103 Jahre alt und Freude am Leben Gut gelaunt und gesprächig begrüßte Ing. Georg Cernusca Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 22. Juni in der Seniorenresidenz Veldidena, in der er seit knapp zwei Jahren eine kleine Garconnière bewohnt. Oppitz-Plörer überbrachte die Glückwünsche der Stadt Innsbruck und trug sich in ein persönliches Erinnerungsbuch des Geburtstagskindes ein. Mit einem tragbaren batteriebetriebenen Tonbandgerät sorgte Cernusca 1952 für eine Sensation, als erstmals

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gratulierte Maria Kirchmair mit bunten Sommerblumen zum 103. Geburtstag.

vom Zuckerhütl eine Radioreportage gesendet wurde. Heute hält der gelernte Fotograf und Radiotechniker und elffache Großvater sowie achtfache Urgroßvater nach wie vor Schritt mit der modernen Welt: „Zeitungen und Fernsehen haben sich geändert, alles ist schneller geworden.“ (AT) Am 16. Juli stellte sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei Frau Maria Kirchmair, der ältesten Bewohnerin des Hauses St. Josef, als Gratulantin ein. Frau Kirchmair feierte am 6. Juli ihren 103. Geburtstag. Auf ihrem Lieblingsplatz, der Couch am Gang, von wo aus sie das Geschehen stets beobachten kann, empfing die Jubilarin ihren Besuch. Von dort begleitete die rüstige Seniorin die Bürgermeisterin in die Kaffeeküche. „Schön, dass wir so viele alte Menschen in Innsbruck haben. Sie haben so viel Wissen und Erfahrungen“, freute sich Bgm. Oppitz-Plörer mit dem Geburtstagskind. (EH)

Seine Söhne und Bgm. OppitzPlörer gratulierten Georg Cernusca mit einem guten Tropfen zum 103. Geburtstag. 

(Foto: A. Teutsch)

Donnerstag-Ausflüge mit den Sozialen Diensten (ISD) Großer Beliebtheit bei Jung und Alt erfreuen sich die Donnerstag-Ausflüge der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD).

Hier das AugustProgramm:

Donnerstag, 5. August: „Besuch der Sozialkontaktstelle am Haydnplatz“, Treffpunkt 14.30 Uhr beim Eingang am Haydnplatz 5, Anmeldung erforderlich, Telefon 93001-7560. Donnerstag, 12. August: „Ausflug vom Tummelplatz über den Soldatenfriedhof zum Bretterkeller“ mit Jause, Anfahrt mit der Linie 1 bis „Endstation Bergisel“, Treffpunkt und Abfahrt 13.10 Uhr mit der Linie 6 zum Tummelplatz, anschließend Einkehr in den Bretterkeller. Donnerstag, 19. August: „Besuch der Sozialkontaktstelle in der Gutenbergstraße“, Vorstellung von Projekten, Treffpunkt bereits um 14 Uhr beim Eingang in der Gutenbergstraße 16, Anmeldung unter Telefon 93001-7560. Donnerstag, 26. August: „Apothekenmuseum Winkler Innsbruck“, Treffpunkt 14.45 Uhr, Herzog-Friedrich-Straße 25, maximal zehn Personen, das Museum befindet sich im 3. Stock ohne Lift, Eintritt 3,50 €, An-

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meldung erforderlich, Telefon 93001-7510. Infos: ISD-Sozialzentrum Reichenau, Reichenauer Straße 123, Telefon 93001-7560, Mo. bis Fr. 10 bis 12 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.isd.or.at Für Personen, denen es zu beschwerlich ist, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, besteht die Möglichkeit, mit dem Bus der ISD abgeholt zu werden. Anmeldung (Tel. 930017520) mindestens drei Tage vorher.

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I


Mitteilungen Mag.rer.soc.oec. Ing. Peter Raimund Zaggl, Innsbruck, und Mag.rer.soc.oec. Viktoria Schaffenrath (9.6.) Dr.med.univ. Clemens Feistritzer, Innsbruck, und Dr.med.univ. Birgit Anna Mosheimer (11.6.) Alexander Christian Nagl, Innsbruck, und Julia Barbara Huber (11.6.) Martin Erich Schöpf, Innsbruck, und Alina-Claudia Patrutiu (11.6.) Dipl.-Ing. Jakob Reinhard Achrainer, Innsbruck, und Rosa-Maria Seisl, Wörgl (12.6.) Walter Bader, Innsbruck, und Riana Maria Hauser (12.6.) Johannes Franz Anton Cantonati, Innsbruck, und Jasmina Stanisavljevic (12.6.)

EHESCHLIESSUNGEN Veröffentlichung erfolgt mit Zustimmung der Ehepaare Nicolae Demeni, Innsbruck, und Sarah Sabrina Scheiring (12.6.) Johannes Mario Jordan, Inzing, und Karin Elfriede Klackl (12.6.) Sebastian Ziehr, Innsbruck, und Dr.med. Stephanie Christiane Frieß (17.6.) Werner Moser, Innsbruck, und Mag.phil. Sonja Ilse Cerny (18.6.) Mag.rer.soc.oec. Mag.iur. Dr. iur. Klaus Gerold Tötsch, Münster, und Dr. iur. Julia Karoline Maurer (18.6.) Ashley Barry Gowers, Innsbruck, und Margot Anna Kaltenböck (19.6.) Helmut Johannes Heiss,

Zürich/Schweiz, und Ulrike Mönnich, Bielefeld/Deutschland (19.6.) Dipl.-Ing. Clemens Jäger, Innsbruck, und Petra Elisabeth Holzer (19.6.) Rainer Ernst Klapeer, Innsbruck, und Dagmar Lipovics (19.6.) Thomas Horst Nagl, Schwaz, und Eva-Maria Mitterhofer (19.6.) Dr.med.univ. Georg Oliver Thaddäus Schwitzer, Innsbruck, und Dr.med.univ. Karoline Hedwig Berger (19.6.) Markus Wohlkönig, Innsbruck, und Manuela Maria Trafojer (19.6.)

Dalibor Mustafic, Innsbruck, und Gloria Sonja Schönegg (23.6.) Horst Christian Hasibeder, Innsbruck, und Sabine Theodora Pauritsch (25.6.) Dr.med. Wolf Hornung, Rielasingen-Worblingen/ Deutschland, und Dr. med. univ. Carola Sigfrieda Barbara Potocnik, Innsbruck (25.6.) Dipl.-Ing. (FH) Helmut Maier, Innsbruck, und Dipl.-Ing. (FH) Ortrun Gertrud Aloisia Isrun Gröblinger (25.6.) Ulrich Michael Klaus Rieger, Innsbruck, und Ilonka Heider, St.Gallen/Schweiz (25.6.) Mag.phil. Dr.phil. Florian Schaffenrath, Innsbruck, und Mag.phil. Stefanie Herta Agnes Rammer (25.6.) Edis Berbic, Innsbruck, und

Diamantene und Goldene Hochzeiten – Gratulation in den Ursulinensälen Zwei „Diamantenen“ und zwölf „Goldenen“ Hochzeitsjubilaren gratulierte Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber am 25. Juni in den Innsbrucker Ursulinensälen. Die Paare haben Vorbildliches geleistet, indem sie sich über Jahrzehnte in der Familie oder z. B. auch in Vereinen oder in die Gesellschaft eingebracht haben, so der Sozialreferent. Bezug nehmend auf die Leis-

tungen der Stadt Innsbruck im Sozialbereich stellte Gruber fest: „Die Stadt hat ein Netz von sozialen Diensten und Einrichtungen auf hohem Standard geschaffen, in dem alle gut aufgehoben sind.“ „Sie haben viel erlebt und viel zu erzählen. Sie haben gelernt, neuen Herausforderungen zu begegnen. Geben Sie Ihre Erfahrungen zum Vorteil aller an die jüngeren Genera-

tionen weiter“, lud Gruber die Anwesenden ein. Diamantene Hochzeiten: Hermine und Johann Neuner (15.5.), Erna und Alfred Carli (16.5.) Goldene Hochzeiten: Ingrid und Heinz Potocnik (2.5.), Helga und Edwin Brandl (7.5.), Erna und Konrad Neher (7.5.), Ingeborg

und Heinrich Rauscher (7.5.), Margit und Josef Sieberer (7.5.), Helga und Günther Bieringer (14.5.), Erika und Dipl.-Vw. Siegfried Erlebach (14.5.), Anna Maria und Friedrich Todeschini (17.5.), Rosa-Maria und Wolfram Grässle (21.5.), Charlotte und Anton Steixner (25.5.), Erna und Hermann Schlögl (28.5.), Dorothea und Michael Politakis (30.5.). (AT)

Feier für Hochzeitsjubilare am 25. Juni. Vizebgm. Franz X. Gruber (2. Reihe links) gratulierte den Paaren. II

(Foto: A. Teutsch)

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Mitteilungen Mubera Smajic (26.6.) Mag.rer.soc.oec. Ing. Günter Nikolaus Fuhry, Innsbruck, und Christiane Renate Haueis (26.6.) Mag.rer.nat. Felix Paul Gennrich, Innsbruck, und Mag.rer. nat. Nadia Borghi (26.6.) Alexander Robert Peter Heindl, Innsbruck, und Julia Karner (26.6.)

Daniel Jankovic, Innsbruck, und Jelena Adžic (26.6.) Martin Juen, Innsbruck, und Verena Ploner (26.6.) Wolfgang Manfred Johannes Josef Kuen, Ranggen, und Kaslani Shaghaegh Fatahi (26.6.) Johannes Josef Wechner, Grabs/Schweiz, und Ruth Steinlechner (26.6.)

GEBURTEN Veröffentlichung erfolgt mit Zustimmung der Eltern Alexander Radosavljevic (28.4.) Makine Tschavachischvili (8.5.) Tekle Tschavachischvili (8.5.) Johann Wilhelm Walzel (20.5.) Adriana Brkic (23.5.) Ivano Brkic (23.5.) Regina Plattner (28.5.) Oscar Julius Schönitzer (28.5.) Hamza Buzluk (29.5.) Ecrin Albayrak (29.5.) Ayse Akin (30.5.) Fenja Breitenberger (31.5.) Evan Oliver Didier Egger (31.5.) Florian Andreas Ofer (31.5.) Leticia Karoline Saurwein (31.5.) Johanna Eva-Maria Klotz (1.6.) Alissa Mitterwallner (1.6.) Sami Yassin Rafie (1.6.) Théa Elisabeth Rederstorff (1.6.) Laurin Tschigg (1.6.) Elisabeth Joelle Desjatkin (1.6.) Simon Johann Hölbling (1.6.) Lea Sophie Christine Troger (1.6.) Sara Životic (1.6.) Mario Markus Moser (1.6.) Lara-Maria Dicu (2.6.) Jonas Fichtinger (2.6.) Johannes Josef Fontan (2.6.) Paul Eduard Fontan (2.6.) Daniel Kirchebner (2.6.) Daniel Köckinger (2.6.) Anton Florian Koppelstätter (2.6.)

Johannes Sebastian Nilica (2.6.) Görkem Ozan (2.6.) Niklas Josef Spielmann (2.6.) Andreas Franz Thomann (2.6.) Hanna Zaric (2.6.) Vito Colledani (3.6.) Tobias Julian Greil (3.6.) Ensar Sükrü Güzel (3.6.) Amir-Mahdi Hauser (3.6.) Robert Iyosayi Osas (3.6.) Lena Heinisch (4.6.) Anna Oberhofer (4.6.) Paul Friedrich Thalmann (4.6.) Anna Tonin (4.6.) Philomena Maria Flora (5.6.) Taiga Watanabe (5.6.) Emilia Jamschek (6.6.) Max Josef Speckbacher (6.6.) Khadija Nina Haaser (6.6.) Miriam Bucher (6.6.) Ela Cunkur (7.6.) Andreas Bernhard Feichtner (7.6.) Natalie Schiestl (7.6.) Alina Isabella Siller (7.6.) Joya Mae De Los Reyes (7.6.) Madlen Claudia Müssiggang (7.6.) Kenan Slatina (7.6.) Moritz Andreas Wastian (7.6.) Livia Chiara Millonig (7.6.) Clemens Kometer (8.6.) Alexander Michael Schachner (8.6.) Samir Luis Fuchs (8.6.) Selma Maja Fuchs (8.6.) Daniel Roland Spörr (8.6.) David Wührer (9.6.)

Eda Akar (9.6.) Simon Holztrattner (9.6.) Cemile Kaya (10.6.) Lena Emma Kleinrubatscher (10.6.) Patrick Hepperger (17.6.) Moritz Benjamin Stary GeburtenMORIGGL.indd 1 15.04.2010 14:20:37 Uhr Amalia Sophie Köhler (10.6.) Matteo Martin Grünfelder (17.6.) Noah Paul Koll (17.6.) (10.6.) Ben Kollmann (17.6.) Irem Küçükçelik (11.6.) Paul Kugler (17.6.) Jakob Nicolas Pitzer (11.6.) Erik Spitaler (18.6.) Pascal Zöllner (11.6.) Jana Stotter (18.6.) Tim Franz Zangerl (11.6.) Ferhan Ülger (18.6.) Daniel Pichl (12.6.) Christian Radosavljevic Sophie Zeller (18.6.) Moritz Daniel Wanker (12.6.) Florian Angelo Franco Wen- (18.6.) Emil Hilbe (20.6.) zel (12.6.) Theodor August Schinagl Felix Mahlknecht (22.6.) Marco Kuprian (22.6.) (13.6.) Paul-Thomas Tabelander Leon Eckhardt (23.6.) Isabella Benita Maria Hauffe (13.6.) (23.6.) Eduard Hoti (13.6.) Magdalena Mair (23.6.) Pia Marlene Blasy (14.6.) Nicolas Alexander David Noll Ecrin Çetin (14.6.) (23.6.) Matteo Fuchs (14.6.) Eva Paulina Schroll (23.6.) Niclas Josef Schmid (14.6.) Daniela Sabine Strobl (23.6.) Celine Fuchs (14.6.) Katharina Marie Erlacher Maria Elisabeth Strobl (23.6.) (15.6.) Teresa Marie Nothegger Maja Vasilic (23.6.) Anna Hammerer (23.6.) (15.6.) Aurelia Charlotte Praxma- Murat Kurnaz (23.6.) Alma Rahel Mühlthaler rer (15.6.) (24.6.) Azra Sena Solmaz (15.6.) Helena Herlinde Pircher Hamza Kemal Akgün (15.6.) (25.6.) Berra Ergün (15.6.) Sebastian Trummler (25.6.) Elif Ela Isik (15.6.) Alexander Noah Bach Yagmur Kaya (15.6.) Linus Daniel Pellizzari (25.6.) Eva Magdalena Beiser (26.6.) (15.6.) Kester Oghenekevwe Bijor Marco Martin Plank (26.6.) Alica Gabriel (26.6.) (15.6.) Julia Sophie Sojke (26.6.) Aaron Hammer (16.6.) Hamza Gündüz (27.6.) Eva-Maria König (16.6.) Alina Yvonne Menghin (Fortsetzung auf Seite IV) (16.6.)

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6020 innsbruck anichstraße 11 tel.: 0512/59628 www.danner-gesund.at

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Mitteilungen

GEBURTEN

24 Stunden Rufbereitschaft

Malik Abdul Hamid (27.6.) Jonah Kraxner (27.6.) Aleksandar Vujinic (27.6.) Anna-Lena Fender (28.6.) Maximilian Thauerer (28.6.) Hannah Knapp (28.6.) Matteo Niederegger (28.6.) Annika Sophia Schleich (28.6.) Franz Rupert David Staggl (29.6.) Alexander Gantschnig (30.6.) Celina Sophie Lebeda (30.6.) Daniel Johann Trojer (30.6.) Kevin Cališ (30.6.) Estefania Džolic (30.6.) Zoey Christine Katharina Hloušek (30.6.) Celine Rohn (30.6.) Maria Anna Blaukovitsch (1.7.) Christina Diemer (1.7.) Aurelio Diego Gehring (1.7.) Alexander Paul Hilber (1.7.) Daniel Florian Högler (1.7.) Anna Veronika Leis (1.7.) Lorena Lugauer (2.7.) Elias Bernhard Schendl (2.7.) Andrej Vukovic (2.7.) Laila Baumgartner (3.7.) Marie Lina Laske (3.7.) Stanoje Mikerevic (3.7.) Petra Savic (3.7.) Simon Stevanovic (3.7.) Andreas Otto Auer (4.7.) Seraphina Clementine Lagger (4.7.) Greta Elisabeth Marberger (5.7.) Paul Kuster (7.7.) Arian Nemati (7.7.)

Marktgraben 2 6020 Innsbruck www.bestattung-flossmann.at

D

er Verein Alt und Jung lädt am 21. und 22. Oktober zu Informationstagen mit Vorträgen und Beratungen ein. Thema: „Volkskrankheit Osteoporose – Therapie und Vorsorge“ Auskünfte: Verein Alt und Jung, Burggraben 6a, 2. Stock, Tel.: 93 81 35 oder 0664 91 96 318.

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0512 /

080408_MÜ_FL_140_20.indd 1

STERBEFÄLLE

Gertrud Maria Klara Steidl, 87 (26.5.) Gerhard Günther Dietrich, 46 (27.5.) Heinrich Margreiter, 80 (29.5.) Erika Zita Teubenbacher, 54 (31.5.) Karl Heiß, 69 (1.6.) Renate Berta Schwarz, 50 (1.6.) Dr.iur. Arthur Arnold Maria Hradeczky, 87 (2.6.) Roman Aperle, 92 (2.6.) Gertraud Keller, 85 (3.6.) Emma Moser, 76 (3.6.) Heinz Mario Fischnaller, 67 (3.6.) Katharina Faistenauer, 88 (3.6.) Walter Weber, 95 (3.6.) Elisabeth Schweigreiter, 90 (4.6.) Maria Kometer, 65 (4.6.) Michael Rickert, 90 (4.6.) Theresia Eleonore Humpelstätter, 70 (5.6.) Rosa Maria Notburga Gassner, 75 (5.6.) Hubert Hofer, 68 (5.6.) Inge Weinold, 67 (6.6.) Amalia Maria Antonia Eller, 86 (7.6.) Irmgard Anna Maria Egger, 84 (7.6.) Leopoldine Zillinger, 86 (8.6.) Gebhard Randel, 69 (8.6.) Berta Hartmann, 95 (8.6.) Maria Johanna Weirather, 88 (9.6.) Maria Egger, 81 (9.6.) Hugo Kalchschmid, 74 (9.6.) Hildegard Therese Mair, 80 (10.6.) Rudolf Schweitzer, 48 (11.6.)

Margaretha Zaunbauer, 84 (11.6.) Hilda Zobl, 78 (11.6.) Dr.phil. Dr.iur. Otto Josef Wildauer, 87 (12.6.) Ewald Rieder, 81 (12.6.) Mato Vukic, 84 (12.6.) Mag.rer.soc.oec. Christian Dieter Jehring, 39 (14.6.) Rolanda Mathilde Herma Bergmann, 95 (15.6.) Ing. Josef Höck, 68 (15.6.) Marika Ida Prokesch, 64 (16.6.) Rosa Boschi, 95 (16.6.) Martha Paula Anna Zelger, 90 (17.6.) Kurt Josef Franz Brunner, 92 (17.6.) Hedwig Egger, 98 (17.6.) Nikolaus Bolekowsky, 85 (18.6.) Josef Stingl, 88 (19.6.) Aloisia Hildegard Greiderer, 80 (20.6.) Dr.med.univ. Günther Valentin Feurstein, 81 (20.6.) Georg Lackner, 81 (20.6.) Milvia Luigina Maria Schönberger, 72 (21.6.) Walter Emil Gustav Brunhumer, 84 (21.6.) Erna Bauer, 101 (22.6.) Evi Wirrer, 66 (22.6.) Axel Christian Weingerl, 34 (22.6.) Mustafa Çimen, 29 (23.6.) Adolf Johann Neuböck, 73 (23.6.) Konrad Johann Neurauter, 75 (23.6.) Hermann Heinz Wilhelm Josef Jäger, 91 (24.6.) Erika Maria Schwarz, 52 (24.6.) Johanna Gandler, 62 (25.6.) Antonia Katharina Haller, 98 (25.6.)

58 43 81 14.04.2008 19:24:14

Anton Josef Wenzel Massani, 76 (25.6.) Anton Pittertschatscher, 80 (25.6.) Herbert Arnold Trixl, 57 (25.6.) Hubert Peter Johann Bartl, 81 (25.6.) Ernst Erwin Strommer, 77 (27.6.) Zitta Lucia Schick, 87 (28.6.) Marianna Margaritha Ramsauer, 90 (28.6.) Alfred Hermann Fitz, 60 (28.6.) Anna Maria Schieder, 85 (28.6.) Maria Steurer, 73 (28.6.) Slavko Jugovic, 35 (29.6.) Nese Güler, 45 (30.6.) Hedwig Cäcilia Murtinger, 87 (30.6.) Rosa Maria Amann, 85 (30.6.) Margareth Ramsauer, 84 (30.6.) Augusta Elisabeth Hörbst, 99 (30.6.) Hilde Alwine Martha Kapeller, 95 (1.7.) Milomir Mihajlovic, 38 (1.7.) Antonia Wimmer, 87 (1.7.) Mathilde Dietrich, 91 (2.7.) Johann Eduard Feichtner, 86 (2.7.) Gertrud Kribitz, 88 (2.7.) Anna Eisl, 89 (3.7.) Frida Schweiggl, 99 (3.7.) Hermine Maria Wieser, 87 (3.7.) Hilda Ebner, 89 (4.7.) Marianne Frenzl, 69 (5.7.) Erika Josefine Rauth, 83 (5.7.) Ing. Michael Rieder, 97 (5.7.) Sonja Maria Strele, 59 (5.7.) Monika Auer, 48 (7.7.)

erik neumair bestattung

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Besuche

Rektor Töchterle zu Gast im Rathaus Seinen Antrittsbesuch stattete Rektor Univ.Prof. Dr. Karlheinz Töchterle am 30. Juni bei Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ab.

Der Umbau der Bibliothek wurde von der Stadt mitfinanziert, der große Neubau für Chemie, Pharmazie und Theoretische Medizin am Innrain feierte bereits Dachgleiche, ein „Haus der Physik“ ist in Planung. Weiters wurde von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer vorgeschlagen, das Begrüßungsfest für Erstsemestrige zu reaktivieren, um die Neo-StudentInnen in Innsbruck gebührend willkommen zu heißen. Miteingebunden sollen auch die Medizinische Universität und das MCI werden. Um Arbeitsgespräche zu führen, lud Bürgermeisterin OppitzV.l. Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Plörer den Rektor und seine Patrizia Moser, Rektor Univ.-Prof. Vizerektoren zu einer StadtDr. Karlheinz Töchterle, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. senatssitzung ein. „Eine gute  (Foto: E. Hohenauer) Zusammenarbeit führt zur gegenseitigen Befruchtung Besprochen wurden große von Stadt und Universität“, so Bauvorhaben der Universität: die Bürgermeisterin. (EH)

Gesandter der US-Botschaft besuchte Innsbruck „Die Partnerstadt New Orleans ist in Innsbruck derzeit in aller Munde“, freute sich Christopher J. Hoh, der Gesandte des US-Botschafters in Wien, anlässlich seines Antritts-

besuchs bei Bürgermeisterin Mag.a Christine OppitzPlörer am 5. Juli. Der Besuch des stellvertretenden Botschafters diente dem Ideenaustausch und der Pflege der US-amerikanischen Beziehungen zu Innsbruck. Hoh ist seit 1. Juli 2009 als Vertreter der USA (Deputy Chief of Mission) an der Amerikanischen Botschaft in Wien tätig und fühlte sich in Innsbruck sehr willkommen. Der stv. Botschafter berichtete von den Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung der New Orleans Summer School an der Universität Innsbruck Der stv. US-Botschafter in Österreich, am 3. Juli und dankte der Christopher J. Hoh, besuchte Bgm. Bürgermeisterin für die Christine Oppitz-Plörer im Innsbru- Unterstützung der Stadt cker Rathaus. (Foto: A. Teutsch) Innsbruck. (AT)

„Architektur verbindet Menschen“ Internationale und regi- luden Oppitz-Plörer zu den onale Architektur sowie aktuellen Ausstellungen ein. Baukunst standen am 15. Einen Ausstellungskatalog zur Juli im Mittelpunkt eines Schau „fernsehtürme – 8559 Gesprächs mit Bürger- meter politik und architektur“ meisterin Mag.a Christine (zu sehen bis 18. September) Oppitz-Plörer. erhielt die Bürgermeisterin Anlässlich eines Besuchs der Architekten Daniel Fügenschuh und Matthias Böttger vom Verein „aut. architektur und tirol“ wurden unter anderem die Themen nachhaltiges Bauen und der Stellenwert der Architektur in der Gesellschaft erörtert. V.l. Bgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit „Architektur ist den Architekten Matthias Böttger und Dagelebte Umwelt, sie niel Fügenschuh vom aut.architekturforum verbindet Menschen tirol. (Foto: A. Teutsch) miteinander“, so die Bürgermeisterin, die auch für bereits vorab als Geschenk. das Ressort Stadtplanung und Der 1993 gegründete Stadtentwicklung verantwort- Verein „aut.architektur und lich zeichnet. „Uns geht es bei tirol“ ermöglicht seit 2005 allen Bauprojekten in Inns- im ehemaligen Sudhaus des bruck darum, einen Mehrwert „Adambräu“ (Lois-Welzenfür Innsbrucker Bürgerinnen bacher-Platz) neue Zugänge und Bürger und unsere Gäste zu Architektur, Kunst und zu schaffen.“ Die Architekten Design. (AT)

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Montag, 16. August, 11 bis 12 Uhr Kasperltheater der Puppenbühne Zappelfetzn

„Die verhexten Ohren“ Wer kennt sie nicht, die Ohrwürmer? Eine besondere Gattung aus der Welt der Musik und weit verbreitet. Auch Kasperl hat seinen eigenen Ohrwurm und liebt ihn über alles. Am meisten ärgert das natürlich die Hexe. Da greift sie zu einer List und braut nach alter Hexenkunst einen Trank. Warum der Seppl dadurch in Schwierigkeiten kommt und ob der Kasperl da noch helfen kann, wird hier noch nicht verraten... Dauer der Aufführung: ca. 50 min Für Kinder ab vier Jahren. Anmeldung: Referat Kinder- & Jugendförderung; Tel. 5360/4224 od. 4228 Kosten: 2 Euro

Stadtbücherei Innsbruck Colingasse 5a, Tel. 56 33 72; Montag 14 bis 19 Uhr; Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, post.stadtbuecherei@innsbruck.gv.at

V


Die Stadtplanung informiert

Im Gedenken an Srebrenica 1.250 km auf Rädern

Skyline von Zhengzhou

(Foto: Krulis)

Zusammenarbeit mit chinesischer Metropole Mit Zhengzhou, der rund vier Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Henan, wird Innsbruck in Zukunft enger zusammenarbeiten. Vom 10. bis 14. Juni fand in Zhengzhou das zweite „International Mayor’s Forum on Tourism“ mit 250 Stadtoberhäuptern statt. Für Innsbruck nahm Gemeinderat Ing. Martin Krulis in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer teil. Im Rahmen der Konferenz unterzeichnete GR Krulis mit Vizebürgermeister Yunwei Xue ein „Memorandum of Understanding“ zwischen Innsbruck und Zhengzhou, mit dem Ziel der zukünftigen Zu-

sammenarbeit. „Wir müssen uns in Richtung der Zukunftsmärkte in Asien orientieren“, so Krulis, der die Reise nach China ohne Kosten für die Stadt Innsbruck angetreten hat. Als Vertreter Innsbrucks konnte GR Krulis bei einer Podiumsdiskussion zahlreiche Beispiele aus seiner Heimatstadt nennen: etwa den Bau der olympischen Dörfer, die als Wohnungen genutzt werden, und den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur bzw. Sporteinrichtungen. Während der Veranstaltung gelang es, Innsbruck ins mediale Rampenlicht zu rücken. Am 12. Juni strahlte das chinesische Fernsehen einen großen Beitrag über die Stadt aus. (EH)

Gemeinderat Ing. Martin Krulis bei der Privataudienz im ShaolinKloster mit Abt Shi Yong Xin, dem höchsten buddhistischen Würdenträger Chinas. (Foto: Krulis)

VI

Die Radfahrer erinnerten Zum dritten Mal wurde heuer die Gedenkfahrt auf diese Weise an die Er„Innsbruck – Srebrenica“ eignisse von Srebrenica vor vom Bosnisch-Islamischen 15 Jahren: Am 11. Juli 1995 Kulturverein Innsbruck war diese Stadt Schauplatz der schlimmsten Massaker organisiert. Durch fünf Länder führte auf europäischem Boden nach die 8-tägige Route der 13 Marathonteilnehmer: von Österreich nach Italien, durch Slowenien und Kroatien und schließlich nach Bosnien-Herzegowina, an der Hauptstadt Sarajevo vorbei nach StRin Dr. Patrizia Moser (Mitte) mit den Srebrenica. Die Stadträtin für 13 Teilnehmern an der Gedenkfahrt Inns(Foto: Stadt Innsbruck) Kultur und Gesund- bruck–Srebrenica. heit, Dr. Patrizia Moser, verabschiedete die Radfahrer am 3. Juli in Innsbruck: „Den Marathonteilnehmern gilt meine Bewunderung, denn 1.250 km sind ein langer Weg. Nicht umsonst führt Ihr Weg an Sarajevo, einer dem 2. Weltkrieg. Der 11. Juli der Partnerstädte Innsbrucks, ist der offizielle Gedenktag an vorbei – Europa ist seither die 8.372 Opfer von Srebrenizusammengewachsen.“ ca im Bosnienkrieg. (AT)

Benefizkonzert für Haiti Unter dem Motto „Play- Tiroler Wasserkraft AG, die in’ for Haiti“ veranstal- Tiroler Tageszeitung, die Wietet der Tiroler Musiker ner Städtische Versicherung und die TiroFranz Hackl gemeinsam ler Sparkasse unterstützen mit KünstFranz Hackl lern aus Haiti am 5. August bei seinem um 20 Uhr Vorhaben. Der Erlös im Congress des KonInnsbruck ein Benefizkon- Jazztrompeter Franz Hackl zerts geht an (Foto: Thomas Böhm) das Projekt zert für die  von der Erdbebenkatas- „Temporärer Schulbetrieb“ trophe betroffenen Men- der Caritas. Partner vor schen. Ort sind die Salesianer Don Hackl ist mit einer Haiti- Boscos. anerin verheiratet, die beim Karten bei den Ö-TicketErdbeben Angehörige ver- Vorverkaufsstellen um 21 € soloren hat. Die Innsbrucker wie zum Normalpreis von 28˘€ Kommunalbetriebe-AG, die unter www.oeticket.com

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Innsbrucker Kulturpanorama

Innsbrucker Festwochen 2010: Auf der Suche nach Glück Mit dem Rahmenthema „Ein Stück vom Glück“ sind sinnliche Momente garantiert. Inhaltlich sollen Werke von Vivaldi, Pergolesi, Monteverdi, Matteis und Bach Glücksgefühle unter den BesucherInnen hervorrufen. Große Musik von großen Meistern wird bei der Pergolesi-Oper L’Olimpiade (8., 10., 12. August) und der Vivaldi-Oper „Ottone in villa“ (27. und 29. August) geboten. Dazu kommt die halbszenische Aufführung von Werken von Bach und Pergolesi auf Schloss Ambras unter dem Titel „Kaffeekantate & La serva padrona“ (19. und 20. August). Nicht minder attraktiv ist aber auch die Reihe an besonderen Konzerten: Sei es das Konzert „Violinen Vulkan“ nach Ayres von Matteis (9. August), die Sopran-Kantaten mit

Die Innsbrucker Festwochen 2010 bieten im gesamten August ein vielseitiges Programm, das „glücklich machen soll“. Vom Lunchkonzert für jedermann bis zur Barockoper ist alles dabei.

Alessandro de Marchi in Aktion  (Foto: Festwochen)

Shootingstar Nuria Rial (11. August), das experimentelle Konzert Barock und Jazz (13. August) oder „Bachissimo“ nach einer Suite von Johann Sebastian Bach (22. August). Dass Alte Musik ohne weiters in die Jetztzeit transfor-

miert werden kann, zeigen die Experimente „Vivaldi im Frisiersalon“, bei dem die CDPräsentation von Künstlern der Festwochen kurzerhand in den Frisiersalon „Classic Cuts Greta Kahn“ verlegt wird (20. August), und das

Kinofrühstück im Leokino, bei dem „Barrovo“, ein Film von Paul Leduc, gezeigt wird (22. August). Wer mittags in den Genuss von Alter Musik kommen möchte, hat zwei Möglichkeiten: Einerseits werden die kostenfreien Lunchkonzerte (10., 13., 20. und 27. August, jeweils 13 Uhr) im Pavillon im Hofgarten fortgeführt, andererseits gibt es an drei Terminen (12., 21., 26. August, jeweils 13 Uhr) Konzerte in der Nikolauskapelle von Schloss Ambras. Zusätzlich zu den angeführten Veranstaltungen gibt es noch einiges im handlichen Festwochen-Programmbuch oder auf der Homepage unter www.altemusik.at zu entdecken. Ein Blick dorthin lohnt sich für jeden „Fan“ der Alten Musik! (KR)

Infos und Karten zum Festival: Täglich 8 bis 21 Uhr unter Telefon 01 88088; bei den Vorverkaufsstellen: „Innsbruck Information“ (Burggraben 3) Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Telefon 56 15 61, im „arcustic“ (Domplatz 3) Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr oder Neben dem Tiroler Landestheater sind u.a. der Pavillon des Hofgartens und Schloss Ambras Schauplätze online unter (Foto: Stadt Innsbruck) der Innsbrucker Festwochen. www.altemusik.at INNSBRUCK INFORMIERT – SERVICEBEILAGE – august 2010

VII


Stadtleben

20 Jahre Sommerträume und Jubellachen in Innsbruck

Ein Fest für die ganze Familie.

(Foto: Innsbrucker Festwochen)

Auf zum Schlossfest … Das traditionelle Fest auf Schloss Ambras am 15. August ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis für Alt und Jung. Das Spektakel führt uns zurück in die Zeit der Renaissance und lässt vor allem Kinderaugen strahlen. Auch heuer werden von 15 bis 19 Uhr ein Fest-Umzug, viele Gaukler und Fahnenschwinger, Renaissance-TänzerInnen, Märchen-ErzählerInnen die Grünflächen im Schlosspark beleben. Weiters runden Kinderspiele nach Breughel, die Kur

der schönsten Kinderkostüme, Lautenspieler, kleine Konzerte mit Barockmusik, Kinder- und Erwachsenenführungen im Schloss, das IKB-Wasserzelt und die Präsentation des Projekts „Wasserkraft“ des Akademischen Gymnasiums das vielschichtige Veranstaltungsprogramm ab. Anreise: Auf Grund der begrenzten Parkplatzkapazität beim Schloss bitten die Veranstalter den Shuttlebus in Anspruch zu nehmen! Eintritt frei! (KR) www.khm.at/ambras www.altemusik.at

Pre-OpeRning: Ein Fest für alle

Eine besondere Einladung an Familien mit Kindern sprechen die Innsbrucker Festwochen auch zum „Pre-OpeRning“ am 7. August aus. Am Vortag der Eröffnung steigt rund um das Tiroler Landestheater ein von barocker Lebenslust inspiriertes Fest (Kinderprogramm von 14 bis 19 Uhr). Nach einem bunten Spiele- und Festnachmittag eröffnet das Trompetenconsort Innsbruck

K

im Stil des einstigen Trompetenchors der Tiroler Erzherzöge den musikalischen Abend (Beginn 19 Uhr). In gemütlicher Atmosphäre gibt es dann die CD-Übertragung von Vivaldis Oper „Orlando finto pazzo“ mit der Academia Montis Regalis unter der Leitung von Alessandro de Marchi (Beginn 20 Uhr), dazu werden kulinarische Köstlichkeiten gereicht. Ein Labyrinth rundet das sinnliche Erlebnis ab. Eintritt frei! (KR)

ostenloser Transfer zu den Konzerten auf Schloss Ambras aus der Stadt ab Handelsakademie, Congress/Hofburg, Marktgraben, Landesmuseum, Bozner Platz, Hauptbahnhof, Triumphpforte (Linie 3), Kaiserschützenplatz, Landessportcenter, Schloss Ambras. Gratis-Parkplätze stehen in der Tiefgarage Tivoli (Zustieg: Haltestelle „Landessportcenter“) zur Verfügung. Nach Konzertende gibt es beim Einstieg in den Shuttlebus einen Gratis-Ausfahrtsschein für die Tiefgarage. Die Eintrittskarte gilt als Fahrkarte zu den Veranstaltungen auf Schloss Ambras.

VIII

Seit 1989 macht das Festival der Träume mit Zauberern, Clowns und Akrobaten den Innsbrucker Sommer zu einem Erlebnis für Jung und Alt. Vom 4. bis 22. August werden Clown Dimitri aus dem Tessin mit einem poetischen Familienprogramm, das Duo Full House, Avner Eisenberg aus den USA und viele weitere Komiker und Geschichtenerzähler ihr Publikum erheitern. Die exklusive Festivalproduktion „Faust-Varieté“ feiert ihre ÖsterreichPremiere. Das Kinderprogramm in den Ursulinensälen bietet u.a. mit Herbert und Mimi, dem Theater Pipifax und den Stücken „Grüffelo“, „Das Tapfere Schneiderlein“ und „Der Kleine Eisbär“ Unterhaltung für die Kleinen. Der Eintritt ist für Kinder kostenlos, ein symbolischer „Solidaritätseuro“ für bedürftige Kinder ist jedoch erwünscht. Lachen und Wein: Anlässlich seines 20. Geburtstages

lädt das Festival der Träume zu drei exklusiven Weinverkostungen mit Weinspezialist Erwin Seidemann im Stadtsaal-Foyer (6., 13. und 29. August). Das Festivalprogramm und weitere Informationen unter www.festival-der-traeume.at oder telefonisch unter 0699 1874 4001. (AT)

Zum Mitsingen und Mitlachen: das Kinderstück „Grüffelo“ für Kinder ab drei Jahren. 

(Foto: Veranstalter)

Innsbruck informiert verlost am 11. August um Punkt 9 Uhr 5x2 Karten für JUNGE JUNGE! + AVNER EISENBERG am 19. August. Hotline: 572466.

Funkelnde Flitzer für die Alte Musik Ausreichend Platz für Musiker, Sänger, für Kontrabässe und Cembali, für Flughafen-Fahrten von Innsbruck bis München und Italien. Für diese Transporte stellte das Autohaus Moriggl den Festwochen der Alten Musik während der Spielsaison fünf neue Peugeot-Modelle in verschiedenen Größen zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung“, war Festwochen-Chefin Christa Redik begeistert. Im Bild: GF Christa Redik (2.v.l.) und Christina Niederwanger (3.v.l.) bedankten sich bei Philipp Lantos und Mirjam Balzer für die Fahrzeuge. (Foto: A. Teutsch)

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Stadtleben

Zeughaus: Kino unter freiem Himmel Mit zahlreichen nationalen und internationalen Produktionen wird nach Einbruch der Dunkelheit das Publikum unter freiem Himmel unterhalten. Darunter sind vielfach preisgekrönte Filme wie Michael Hanekes „Das wei-

Wie schon in den vergangenen Jahren flimmert im Zeughaushof auch heuer wieder eine erlesene Filmauswahl über die Leinwand. ße Band“, der Publikumshit „Slumdog Millionaire“ oder Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“.

Auch „Zorba the Greek“ darf zum Abschluss nicht fehlen. Vorverkaufskarten (bis zum Vortag der Vorstellung)

sind im Treibhaus täglich von 16 Uhr bis 1 Uhr um 6 € erhältlich. Abendkassa im Zeughaus und Einlass jeweils eine Stunde vor Filmbeginn (8 €). Der „SommerKino­SPass“ für alle 32 Filme kostet 44,30 €. www.leokino.at

Innsbruck informiert verlost am 4. August um Punkt 9 Uhr 2x2 Karten für das Open-Air-Kino. Hotline: 572466.

Programm 31. Juli, 21.30 Uhr: MARY AND MAX, R: Adam Elliot 1. August, 21.30 Uhr: PRANZO DI FERRAGOSTO, R: Gianni Di Gregorio 2. August, 21.30 Uhr: GIULIAS VERSCHWINDEN, R: Chrisoph Schaub 3. August, 21.30 Uhr: TAPAS, R: José Corbacho, Juan Cruz 4. August, 21.30 Uhr: DIE FRAUENKARAWANE, R: Nathalie Borgers 5. August, 21.30 Uhr: MINE VAGANTI, R: Ferzan Ozpetek 6. August, 21.30 Uhr: CINCO DIAS SIN NORA, R: Marinana Chenillo 7. August, 21.30 Uhr: QUÉ TAN LEJOS, R: Tania Hermida 8. August, 21.30 Uhr: WHATEVER WORKS, R: Woody Allen 9. August, 21.30 Uhr: THE MEN WHO STARE AT GOATS, R: Grant Heslov 10. August, 21.15 Uhr: BURN AFTER READING, R: Ethan Coen, Joel Coen 11. August, 21.15 Uhr: JOUEUSE, R: Caroline Bottaro 12. August, 21.15 Uhr: SOUL KITCHEN, R: Fatih Akin 13. August, 21.15 Uhr: DIE UNABSICHTLICHE ENTFÜHRUNG DER FRAU ELFRIEDE OTT, R: Andreas Prochaska 14. August, 21.15 Uhr: CRAZY HEART, R: Scott Cooper 15. August, 21.15 Uhr: SALAMI ALEIKUM, R: Ali Samadi Ahadi 16. August, 21.15 Uhr: CASABLANCA, R: Michael Curtiz 17. August, 21.15 Uhr: AKADINIA PLATONOS, R: Fillipos Tsitos 18. August, 21.15 Uhr: A SERIOUS MAN, R: Ethan Coen, Joel Coen 19. August, 21 Uhr: TANGUY, R: Étienne Chatiliez

Ein Fest für Filmfans – das Open-Air-Kino im Zeughaus. 

(Foto: Veranstalter)

20. August, 21 Uhr: HERR LEHMANN, R: Leander Haußmann 21. August, 20.45 Uhr: UP IN THE AIR, R: Jason Reitman 22. August, 20.45 Uhr: LE PREMIER JOUR DU RESTE DE TA VIE, R: Rémi Bezançon 23. August, 20.45 Uhr: DER KNOCHENMANN, R: Wolfgang Murnberger 24. August, 20.45 Uhr: TUTTA LA VITA DAVANTI, R: Paolo Virzì 25. August, 20.45 Uhr: SLUMDOG MILLIONAIRE, R: Danny Boyle, Loveleen Tandan 26. August, 20.45 Uhr: JULIE & JULIA, R: Nora Ephron 27. August, 20.45 Uhr: DER ATEM DES HIMMELS, R: Reinhold Bilgeri 28. August, 20.45 Uhr: CHANGELING, R: Clint Eastwood 29. August, 20.45 Uhr: DAS WEISSE BAND, R: Michael Haneke 30. August, 20.30 Uhr: INGLOURIOUS BASTERDS, R: Quentin Tarantino 31. August, 20.30 Uhr: ZORBA THE GREEK, R: Michael Cacoyannis

Hofkirchenkonzerte der Wiltener Sängerknaben Auch heuer findet in der Hofkirche die Konzertreihe Hofkirchenkonzerte der Wiltener Sängerknaben statt. Johannes Stecher, seit 1991 künstlerischer Leiter des Chores, hat für die je-

weils rund einstündigen Darbietungen ein komplett neues Programm zusammengestellt. Dieses reicht von Besonderheiten der Tiroler Musikgeschichte bis hin zu einer Auswahl der schönsten alpenländischen Volkslieder.

Die nächsten Konzerte finden am 14., 21. und 28. August sowie 4. und 11. September jeweils um 18.30 Uhr in der Hofkirche statt. Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 3,50 bis 6 € bei der Innsbruck Information

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(Burggraben 3, Telefon 5356, www.webticket.at), bei allen Ö-TICKET-Vorverkaufsstellen sowie an der Abend­kassa erhältlich. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr haben freien Eintritt. www.saengerknaben.com IX


Stadtleben

Innsbruck wie zu Maximilians Zeiten … Die Residenzstadt Innsbruck war zu Zeiten Kaiser Maximilians I. für prunkvolle Hoffeste bekannt. Das Innsbrucker Wahrzeichen, das Goldene Dachl, wurde um 1500 als Prestige-

Einmal so feiern wie die Fürsten von damals. (Foto: Veranstalter) bau geschaffen. Auch Prunk­ erker und Zuschauerlogen

Auf den Spuren von Max Weiler und Maria Theresia

wurden für höfische Feste errichtet. Es entwickelte sich eine wahre Festkultur, die mitunter opulente Ausmaße erlangte. „Feiern wie zu Kaisers Zeiten“ wird diesen Sommer auch in der Innsbrucker Innenstadt wieder möglich sein: Jeweils am 5., 12. und 19. August wird die Stadt im mittelalterlichen Glanz erstrahlen. Über 70 authentisch gekleidete Akteure werden in einer 90-minütigen Aufführung die Altstadt beleben. Von pantomimischen Darstellungen über höfische Musik aus dem 15. Jahrhundert, farbenfrohen Moriskentänzern, akrobatischen Einlagen von Gauklern und Jongleuren und einer Feuer- und Fackelshow zum Abschluss reicht das Repertoire. Beginn ist jeweils um 20.15 Uhr mit dem Einzug, das Ende ist um 21.45 Uhr. (Bei Schlechtwetter gibt es Ersatztermine am 26. August und am 2. September.)

Zum 100. Geburtstag des Tiroler Künstlers Max Weiler bietet der Verein „Per Pedes“ bis 29. Oktober jeden Freitag den „Max Weiler Parcours“, der zu den wichtigsten öffentlichen Werken des Künstlers in Innsbruck führt. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Landestheater. Ticket: 12 € (mit Bus). Zudem gibt es auch Führungen durch die Max-Weiler-Ausstellung im Ferdinandeum mit anschließender Fahrt mit der neuen Hungerburgbahn zur Theresienkirche (Termine: 14.8./4.9./2.10. um 10 Uhr beim Ferdinandeum). Wer die neu eröffnete Hofburg noch authentischer in Szene gesetzt haben will, hat die Möglichkeit, selbstverständlich nach einer entsprechenden Instruktion über die Hofetikette und das höfische Zeremoniell, mit vier Akteuren einer Audienz Maria Theresias höchstpersönlich

beizuwohnen. In „Eine Hochzeit und ein Todesfall“ wird über die Vorkommnisse des Jahres 1765 berichtet. (Termine: 29.7./9.8./18.8./ 28.8./30.9./7.10.), Treffpunkt: Hofburg 16 Uhr, Preis: 15 €. www.perpedes-tirol.at (StS)

„Eine Hochzeit und ein Todesfall“: Dr. Monika Frenzel als Maria Theresia hält persönlich Audienz. (Foto: Veranstalter)

Andechsgalerie: Christian Yeti Beirer zeigt Einblicke Im August zeigt die städtische Galerie im Andechshof unter dem Motto „Alles auf Leinwand, fünf Positionen, die Nordkette und 32 Figuren – Kunst vom

Feinsten!“ eine Rundschau durch ältere und neuere Werke des Illustrators Christian Yeti Beirer. Beirer möchte mit dieser Ausstellung dem Publikum einen Querschnitt über seine Arbeiten liefern und die verschiedenen Entwicklungswege darstellen. So hat der Künstler fünf Trägersysteme aus Holz geschaffen, die neben zwei kleinen Skulpturengärten auch ein mobiles Schachspiel,

bestehend aus 32 Tiroler Autoren/innen, zeigen. Der Flügelaltar „Die Innsbrucker Nordkette“ rundet diese Werkschau schließlich ab. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 17. August statt. Die Ausstellung ist vom 18. August bis zum 4. September zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 16 – 20 Uhr. Eröffnet wird die Ausstellung durch Martin Kolozs und Elias Schneitter.

Galerie im Andechshof

Das Schachbrett Christian Yeti (Foto: privat) Beirers.  X

Die Stadt Innsbruck stellt den Galerieraum im Andechshof unentgeltlich zur Verfügung. Den Künstlerinnen und Künstlern obliegt die Aufgabe, den Raum nach ihren Vorstellungen zu bespielen.

Christian Yeti Beirer, geboren am 11. September 1966 in Oberletzten, Bezirk Reutte, hat nach einer Kochlehre am Plansee/Breitenwang das Studium für Politikwissenschaft 2002 in Innsbruck erfolgreich abgeschlossen. Ebenso erfolgreich ist sein Weg als Künstler. Seine Werke zeigte er u.a. in Wien, Innsbruck, Hall, Wörgl, Bruneck und Hausach (Schwarzwald). Daneben illustriert er Bücher, Folder und Plakate, zuletzt ein Kinderbuch „Groar macht der Bär“ im Kyrene Verlag Innsbruck. In der „Unipress“ entwarf Christian Yeti Beirer über Jahre hinweg Karikaturen. (KR)

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TAG

1. BIS 10. august 2010

1

Kaiserliche Hofburg/Innenhof, 10.30 Uhr: 16. Promenadenkonzerte, Kärntner Gebirgsschützenkapelle; 19.30 Uhr: Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Solistenkonzert, Werke: J. S. Bach, A. Vivaldi, G. F. Händel • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Mo 2

Basilika Wilten, 20.30 Uhr: 50 Jahre geistliche Abendmusik, Romantische Choralfantasien • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Di

3

Tiroler Landestheater, 11.45 und 14.30 Uhr: Innsbrucker Sommer, Backstage in der Oper für Kinder • Schloss Ambras/ Spanischer Saal, 20 Uhr: Schlosskonzerte, Der Ariadne-Faden, Madrigale, Arien, Sonaten • Gasthaus Kranebitterhof, 20.30 Uhr: Kultur im Stadl mit der Leobühne, „Die Wirtin“ von Peter Turini, Nichtrauchervorstellung • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik

Mi

4

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

5

Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! Faust Varieté • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone, Premiere • arcustik/Domplatz, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, Hörabend II • Congress Ibk., 20 Uhr: Benefizkonzert mit Franz Hackl Playin’ for Haiti • Goldenes Dachl, 20.15 Uhr: Innsbrucker Sommer, Hoffest Kaiser Maximilians I., Historische Kostüm-, Musik- und Tanzaufführung • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzerte, Frank Heye (Gent/Belgien), Werke: G. Muffat, P. Cornet, J. S. Bach u. a. • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik • Treibhaus, 22 Uhr: Stamina Crew

6

Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Galachen • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: „Der schurkische Kuno vom Drachenfels“, Innsbrucker Ritterspiele • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Treibhaus, 22.20 Uhr: Drum’n Groove

7

Vorplatz Tiroler Landestheater, 14 Uhr: Innsbrucker Sommer, Pre-OpeRning, Labyrinth, Opern-Lounge u. a. • Stadtsaal, 19.30 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Galachen • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: „Der schurkische Kuno vom Drachenfels“, Innsbrucker Ritterspiele • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

8

Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, L’Olimpiade, Oper von Pergolesi (Premiere) • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! Full House & Freunde • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Solisten- und Chorkonzert, Werke: W. A. Mozart, J. Haydn • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Mo 9

Theol. Fakultät, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochen, Violin-Vulkan • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! Full House & Freunde • Kaiser-Leopold-Saal/Universitätsstraße, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Violin-Vulkan, Ayres von Matteis • Basilika Wilten, 20.30 Uhr: 50 Jahre geistliche Abendmusik, Cantiones Sacrae • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

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Di Angaben ohne Gewähr.

INNSBRUCKER  VERANSTALTUNGSKALENDER

Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, L’Olimpiade, Oper von Pergolesi • Hofgarten/Musikpavillon, 13 Uhr: Innsbrucker Sommer, Lunchkonzert I • Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, FERRis Kindermusiktheater • Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, L’Olimpiade, Oper von Pergolesi • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! Full House & Freunde • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef 10 Maria Krasanovsky, Theater Melone • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Res­ taurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik

INNSBRUCK INFORMIERT – SERVICEBEILAGE – august 2010

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TAG

INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER

11. BIS 19. august 2010

Schloss Ambras/Spanischer Saal, 20 Uhr: Schlosskonzerte, Festwochenkonzerte, Der heimliche Liebhaber, Sopran-Kantaten • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, FERRis Kindermusiktheater • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Mi 11 Sommer, Festival der Träume, Housch-Ma-Housch, Lalaluna • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, L’Olimpiade, Oper von Pergolesi • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Housch-Ma-Housch, Lalaluna • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Theater auf der Zitadelle • Nikolauskapelle, 13 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Virginal in der Kapelle, Do 12 Tastenmusik Renaissance • Hofkirche, 18 Uhr: Renaissance hören, R. Jaud (Ibk.) • Goldenes Dachl, 20.15 Uhr: Innsbrucker Sommer, Hoffest Kaiser Maximilians I., Historische Kostüm-, Musik- und Tanzaufführung • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzerte, Margarita Schablowskaja (Petersburg/Russland), Werke: G. Muffat, J. C. Kerll, W. A. Mozart u.a. • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/ Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik • Treibhaus, 22 Uhr: The fabolous Pichler Brothers

Fr

Tiroler Landestheater, 21 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Early Music Special, Barock & Jazz • Hofgarten/Musikpavillon, 13 Uhr: Innsbrucker Sommer, Lunchkonzert II • Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Theater auf der Zitadelle • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival 13 der Träume, Housch-Ma-Housch, Lalaluna • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater Melone • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Treibhaus, 22.20 Uhr: Peace Camp Band

Sa

Goldenes Dachl, 18 Uhr: Innsbrucker Sommer, Mit Pauken & Trompeten, Aufzugsmusiken • Hofkirche, 18.30 Uhr: Wiltener Sängerknaben • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Pb Zoom, Bidla Buh • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20.30 Uhr: „Mein Zoo bin ich“ von Josef Maria Krasanovsky, Theater 14 Melone • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Konservatoriumssaal, 21 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Finale Cesti-Wettbewerb, Arien aus Barockopern

So

Jesuitenkirche, 11 Uhr: Innsbrucker Sommer, Musik im Gottesdienst I, Haindl, Holzmann • Schloss Ambras 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Schlossfest mit Fest-Umzug, Spiele u.a. • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival 15 der Träume, Pb Zoom, Bidla Buh • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Holzbläserensemble, Werke: W. A. Mozart, L. van Beethoven, J. S. Bach, F. R. Gebauer • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Pb Zoom, Bidla Buh • Basilika Wilten, 20.30 Uhr: Mo 16 50 Jahre geistliche Abendmusik, Venezianische Mehrchörigkeit • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Di

Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Herbert & Mimi • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Junge, Junge!, Avner Eisenberg • Hofkirche, 12 Uhr: matineen auf der 17 ebert-orgel (1558), K. Nelson (Göteborg) • arcustik/Domplatz, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, Hörabend III • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik

Angaben ohne Gewähr.

Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Herbert & Mimi • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Junge, Junge!, Avner Eisenberg • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Mi 18 Boys“ von Neil Simons, Komödie • Jesuitenkirche, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Die Stadt der Trompeten, Bläser- & Streichermusik • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Theater Marotte • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Junge, Junge!, Avner Eisenberg • Schloss Ambras/Spanischer Saal, 20 Uhr: Schlosskonzerte, Festwochenkonzert, Kaffeekantate & La serva padrona, Bach, Pergolesi • Goldenes Dachl, 20.15 Uhr: Innsbrucker Sommer, Hoffest Kaiser Maximilians I., Historische Kostüm-, Musik- und Tanzaufführung • Do 19 Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzerte, Reinhard Jaud (Innsbruck), Werke: G. Muffat, J. Pachelbel, J. S. Bach u. a. • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik • Treibhaus, 22 Uhr: Dub Spencer & Trance Hill

XII

INNSBRUCK INFORMIERT – SERVICEBEILAGE – august 2010


TAG

INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER

20. BIS 30. august 2010

Fr

Hofkirche, 12 Uhr: matineen auf der ebert-orgel (1558), R. Jaud (Ibk.) • Hofgarten/Musikpavillon, 13 Uhr: Lunchkonzert III • Ursulinensäle, 15 und 17 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Theater Marotte • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! La Famiglia Dimitri • Schloss Ambras/ 20 Spanischer Saal, 20 Uhr: Schlosskonzerte, Festwochenkonzert, Kaffeekantate & La serva padrona, Bach, Pergolesi • Westbahntheater/Feldstraße 1a, 20 Uhr: „Tür an Tür“, Komödie • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Treibhaus, 22.20 Uhr: Desert Rock

Sa

Nikolauskapelle, 13 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Theorbe in der Kapelle, Lautenmusik • Ursulinensäle, 14 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! Kinderfeiernfest • Goldenes Dachl, 18 Uhr: Innsbrucker Sommer, Mit Pauken & Trompeten, Aufzugsmusiken • Hofkirche, 18.30 Uhr: Wiltener 21 Sängerknaben • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! La Famiglia Dimitri • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Dom St. Jakob, 20.30 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Missa Corporis Christi, Messen von Bach, Fux • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

So

Schloss Ambras/Spanischer Saal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Bachissimo, Suite von Bach • Stadtsaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festival der Träume, Jubellachen! La Famiglia Dimitri • Pfarrkirche 22 Igls, 20.30 Uhr: Streichquartett, quartett.kultur, Werke: W. A. Mozart, J. Brahms • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Tiroler Landestheater, 11.45 und 14.30 Uhr: Innsbrucker Sommer, Backstage in der Oper für Kinder • Basilika Mo 23 Wilten, 20.30 Uhr: 50 Jahre geistliche Abendmusik, Körper und Geist • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ Di

Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 24 Uhr: Live Musik

Norbertisaal/Stiftskirche Wilten, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Vivaldis Epoche, Italienische Mi 25 Konzertmusik • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Angaben ohne Gewähr.

Nikolauskapelle, 13 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Violine in der Kapelle, Barocke Geigenmusik • Riesensaal, 20 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, A Venezia!, Sonaten, Canzonen, Concerti • KelDo 26 lertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzerte, Kurt Estermann (Innsbruck), Werke: J. S. Bach, K. Estermann • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 Uhr: Live Musik • Treibhaus, 22 Uhr: Cama

Fr

Hofgarten/Musikpavillon, 13 Uhr: Lunchkonzert IV • Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, Ottone in villa, Oper von Vivaldi (Premiere) • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie 27 • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • pmk, 21 Uhr: The Argies (arg) by lovegoat • Treibhaus, 22.20 Uhr: Red hotch a la Peppers

Sa

Goldenes Dachl, 18 Uhr: Innsbrucker Sommer, Mit Pauken & Trompeten, Aufzugsmusiken • Hofkirche, 18.30 Uhr: Wiltener Sängerknaben • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Sonny Boys“ von Neil Simons, Komödie • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • 28 Silberne Kapelle, 21 Uhr: Innsbrucker Sommer, Festwochenkonzert, Tastensiber, Orgelmusik Renaissance Sommerprogramm Wieder so viel

So

Tiroler Landestheater, 19 Uhr: Innsbrucker Sommer, Ottone in villa, Oper von Vivaldi • Pfarrkirche 29 Igls, 20.30 Uhr: Innsbrucker Kammermusik, Werke: G. Onslow, L. Spohr • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

Jesuitenkirche, 11 Uhr: Innsbrucker Sommer, Musik im Gottesdienst II, Ammon • Basilika Wilten, 20.30 Mo 30 Uhr: 50 Jahre geistliche Abendmusik, Jesu, bleibet meine Freude • Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“

INNSBRUCK INFORMIERT – SERVICEBEILAGE – august 2010

- spezielle Thementage

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TAG Di

INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER

31. august 2010

Gasthaus Sandwirt am Inn, 20.30 Uhr: „Tiroler Abend“ • Hudelist Jazz, Bar-Restaurant/Seilergasse 5, 21 31 Uhr: Live Musik Hamburger Fischvergnügen, Marktplatz, 12. bis 22. August; tägl. 10 bis 23 Uhr

Ausstellungskalender Stadtmuseum Innsbruck

Badgasse 2 „Max Weiler im öffentlichen Raum“ – bis 29. Oktober; Mo. bis Fr. 9 – 17 Uhr

Kaiserliche Hofburg

Rennweg 1 1. OG: AlpenvereinMuseum „Berge, eine unverständliche Leidenschaft“ – ganzjährig, Barockkeller: Poesia D´inerni, Angoli Di Vita Nelle Opere Dell´800 Italiano – 5. August bis 5 September; 9 – 17 Uhr

Schloss Ambras

Schlossstraße 20 Nozze italiane. Österreichische Erzherzoginnen im Italien des 16. Jahrhunderts – bis 17. Oktober; tägl. 10 – 18 Uhr

Apothekenmuseum Winkler

Angaben ohne Gewähr.

Herzog-Friedrich-Straße 25 „Pharmazie und Buch“ – ganzjährig; ausschließlich geführte Besichtigungen; Terminvereinbarung Mo. bis Fr. 8 – 18 Uhr, Sa. 8 – 12 Uhr, mail@stadtapothekewinkler.at, Tel. 58 93 88

aut. architektur und Tirol

im Adambräu/Welzenbacherplatz 1 aut.raumproduktion.

XIV

besetzen „Sandi Hilal, Alessandro Petti, Eyal Weizman: Ungrounding“ – bis 4. September • aut. raumproduktion.machen „Diébédo Francis Kéré: Nachhaltige Architektur für Afrika“ – bis 4. September • aut.raumproduktion. aneignen „raumlaborberlin: make it take it“ – bis 11. September • aut.raumproduktion.mitnehmen „Azra Aksamija: Flocking Mosque“ – bis 11. September • aut.raumproduktion.überbauen „Dubravka Sekulic: Don’t Stare so Romantically! Überbauung in Belgrad“ – bis 16. Oktober • aut.raumproduktion.überbauen „Duo van der Mixt: Dura Lex Ecclesiae“ – bis 16. Oktober • aut.raumproduktion. ausstrahlen „von Borries, Böttger, Heilmeyer: Fernsehtürme, 8559 m Architektur und Politik“ – bis 18. September; Di. bis Fr. 11 – 18 Uhr; Do. 11 – 21 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr

Galerie im Taxispalais Maria-Theresien-Straße 45 Jana Gunstheimer, „Ich bin ein Schwein. Macht mich heilig.“ – bis 12. September • Simon Wachsmuth, Aporia/Europa – bis 12. September; Di. bis So. 11 – 18 Uhr, Do. 11 – 20 Uhr

Galerie der Volkshochschule

im VHS-Haus, Marktgraben 10/I., Foyer KursleiterInnen zeigen Arbeiten in verschiedenen Techniken – bis 24. September; Mo. bis Fr. 8 – 16 Uhr

Galerie Bernd Kugler

Burggraben 6 André Butzer – bis 14. August; Di. bis Fr. 10 – 12 und 15 – 18.30 Uhr, Sa. 10 – 12.30 Uhr

Galerie Edition Thomas Flora

Herzog-Friedrich-Straße 5/III Paul Flora, Zeichnungen – bis 4. September; Di. bis Fr. 15 – 19 Uhr, Sa. 10 – 13 Uhr

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Museumstraße 15 Max Weiler (1910-2001) – bis 31. Oktober; Di. bis So. 10 – 18 Uhr, Do. 10 – 21 Uhr

Zeughaus

Zeughausgasse Ordnung muss sein! Eine Kulturgeschichte des Messens – bis 3. Oktober; Di. bis So. 10 – 17 Uhr, Mo. geschlossen

Gewächshäuser des Botanischen Gartens Sternwartestraße 15

„Vom Vielfraß – zum Leichtgewicht“ – bis 10. Oktober; tägl. 10 – 18 Uhr

Galerie Glass Art

Höhenstraße 143, Kiosk Summer Collection – bis 11. September; Di. bis Fr. 10 – 12.30 Uhr und 16 bis 18.30 Uhr, Sa. 10 – 13 Uhr

Hofgartengärtnerei/ Gewächshaus 9

Kaiserjägerstraße 1 b Maria BaumschlagerDünser, „von Hand. Objekt geworden“ Textilobjekte als Träger von Inspiration und Geheimnissen der Natur – 27. August bis 5. September; täglich 10 – 17 Uhr

Galerie Kooio

Mariahilfstraße 40 Jakob Rauch – bis 11. August; Mo., Di. 11 – 15 Uhr, Mi. bis Fr. 17 – 20 Uhr

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

Maria-Theresien-Straße 34 Zum 100. Geburtstag, Max Weiler – bis 4. September; Di. bis Fr. 12 – 18 Uhr, Sa. 10 – 17 Uhr

Sandhofer

Claudiastraße 10 Robert Motelski, „Im Gegenlicht“ – bis 20. September; Mo., Di., Mi. 14 – 18 Uhr, Do. 17 – 21 Uhr, Fr. 12 – 17 Uhr

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Stadtleben

Innsbruck hielt in Luxemburg Hof „Wir halten Hof“ lautete der Titel der Ausstellung von vier Innsbrucker KünstlerInnen in Luxemburg. Die Schau war die Fortführung des Kulturaustausches zwischen Luxemburg und Innsbruck, wobei bereits im Dezember 2009 vier Luxemburger KünstlerInnen in der Innsbrucker Hofburg ausstellten. Die Initiative stammt von den beiden Kuratoren Gemeinderätin Elfriede Moser und Galerist Bertrand Kass und wurde in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Innsbruck verwirklicht. Bei der Gegenausstellung

im Kreuzgang und in den Ausstellungsräumlichkeiten der Luxemburger Abtei Neumünster waren vom 11. Juni bis 11. Juli Kunstwerke der Innsbrucker KünstlerInnen Peter Matthias Pflug (Fotografie), Dagmar Roos (Malerei), Doris SchraffnerVogelsberger (Fotoarbeiten) und Wolfgang Wallner (Objekte) zu sehen. Die Österreichisch-Luxemburgische Gesellschaft lud im Rahmen der Ausstellungseröffnung zum Konzert mit dem Innsbrucker Domorganisten Prof. Reinhard Jaud in die St.Michels-Kirche. (EH)

Innsbrucker Kunstbotschafter in Luxemburg V.l.: Künstlerin Dagmar Roos, Kulturamtsleiter Horst Burmann, Abteilungsleiterin Mag.a Birgit Neu, Künstler Matthias Pflug und Wolfgang Wallner sowie Gemeinderätin Elfriede Moser bei der Ausstellungseröffnung in Luxemburg.  (Foto: Moser)

Künstler Alois Schild, Kulturstadträtin Dr. Patrizia Moser und Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber hatten Spaß beim Enthüllen der Skulpturen. (Foto: E. Hohenauer)

Skulpturen vor der Hofburg: Begegnung mit Kunst „Unerhörte Resonanzkörper“ weisen auf der Grünfläche vor den Stadtsälen auf den 20. Geburtstag des Festivals der Träume hin. Der „Turmbau zu Babel“ und ein „Orientalischer Belagerungsring“ aus dem Skulpturenensemble des Tiroler Bildhauers Alois Schild sorgen den Sommer über für künstlerische Abwechslung. Die Skulpturen laden dazu ein, darauf zu sitzen und herumzukraxeln.

Am 1. Juli wurden die EisenKunstwerke im Rahmen einer „Freiluft-Vernissage“ vom Künstler, Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber und Kulturstadträtin Dr. Patrizia Moser enthüllt. Als optimale Kombination von „Natur und Kultur“ bezeichnete Vizebgm. Gruber die Aufstellung der Kunstwerke auf der für alle zugänglichen Grünfläche. „Kunst im öffentlichen Raum lässt zufällige, unerwartete Begegnungen zu“, freute sich Kulturstadträtin Dr. Moser. (EH)

Ab September: Innsbruck informiert Neu und auch als Online-Ausgabe:

www.innsbruckinformiert.at

RLB-Kunstpreis 2010 an Annja Krautgasser Der höchstdotierte Kunstpreis Tirols, der RLBKunstpreis, ging 2010 an die Medienkünstlerin Annja Krautgasser. Die Förderpreise von je 4.000 Euro erhielten Michael Schrattenthaler und Hannes Zebedin. Insgesamt wurden 137 Arbeiten von 82 Tiroler Künstlerinnen und Künstlern eingereicht. Neben den Preisträgern hat die Jury weitere elf Positionen für eine Ausstellung, die bis 12. September in der RLB-

Kunstbrücke zu sehen ist, ausgewählt. Annja Krautgasser darf sich nicht nur über 10.000 Euro Preisgeld freuen, sondern auch über eine Einzelausstellung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum im nächsten Jahr. Von der Stadt Innsbruck wurde Annja Krautgasser bereits im Mai für ihre Ausstellung „…what remains…“ in der Andechsgalerie mit dem Josef-Franz-Würlinger-Preis ausgezeichnet. www.rlb-kunstbruecke.at

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit der Hauptpreisträgerin Annja Krautgasser und RLB-Vorstandssprecher Dr. Hannes Schmid.  (Foto: RLB/Forcher)

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16. Orgelwettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis

Kulturamtsleiter Horst Burmann, Komponist Christian Reimeir, StRin Dr. Patrizia Moser, Komponist Ralph Schutti und AL Mag.a Birgit Neu bei der Übergabe der Kompositionsstipendien. (Foto: E. Hohenauer)

Städtische Förderung für Tiroler Komponisten Die Stadt Innsbruck vergibt seit 2007 jährlich Kompositionsaufträge in Höhe von insgesamt 10.000 € direkt an Komponistinnen und Komponisten der heimischen Szene. 2010 wurden die Kompositionsaufträge von der Fachjury an Ralph Schutti (für ein Werk für Oboe und Orchester) und Christian Reimeir (für ein Werk für Violine und Klavier) vergeben. „Mit der Kompositionsförderung können wir zeitgenössischer Musik Raum und Unterstützung geben“, betont Kulturstadträtin Dr. Patrizia Moser. Ralph Schutti (Jahrgang 1974) studierte Klassische Gitarre am Tiroler Landeskonservatorium und erhielt dort auch Kompositionsunterricht, schließlich studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Zahlreiche Meisterkurse in Komposition, Theorie, Notation und Werkanalyse sowie für Gitarre und Laute prägen seine musikalische und kompositorische Entwicklung. Seit 2005 sind neben Liedern und Instrumentalkompositionen für kleinere Besetzungen auch Orchesterwerke entstanden, so 2006 „In Paradisum für Streichorchester“ und „Elemente“ – ein Konzertstück für Blasorchester. XVI

Neben seiner kompositorischen Tätigkeit ist Ralph Schutti auch musikpädagogisch an den Landesmusikschulen Wörgl und Kufstein tätig. 2007 war er Mitglied der Bundesjury „Prima la musica“ für den Bereich „Neue Musik“. Christian Reimeir (Jahrgang 1974) schuf nach seiner Ausbildung zum Nachrichtentechniker seine ersten Kompositionen und eignete sich das „Rüstzeug“ wie Harmonielehre im Selbststudium an. Nach Jahren des Mathematik- und Physikstudiums absolvierte er ein Kompositionsstudium am Tiroler Landeskonservatorium. Er beschäftigt sich mit der Einbindung von Computerprogrammen in die eigenen Kompositionen und dem Thema „e-composing“. Christian Reimeir ist Gründungsmitglied von „AKRÓASIS“ – Forum für Musik und Medien im interkulturellen Kontext und arbeitet als freischaffender Komponist in Innsbruck und Wien sowie als Mitarbeiter der Universität Innsbruck. Er tritt sowohl als Solist am Klavier als auch als Interpret eigener Werke in kammermusikalischer Besetzung in Erscheinung und arbeitet regelmäßig mit heimischen Ensembles und Orchestern zusammen. (EH)

Vom 3. bis 9. September 2010 wird der 16. Wettbewerb um diesen Preis ausgetragen. Aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Kaiser Maximilian I. hat die Stadt Innsbruck erstmals im Jahre 1969 den „Paul-HofhaimerPreis“ für die Interpretation von Orgelkompositionen Alter Meister gestiftet. Der 1. Ausscheidungswettbewerb findet am 3. und 4. September ab 9 Uhr in der Stiftskirche Wilten an der Daniel-Herz-Orgel, der 2. Ausscheidungswettbewerb am 6. September ab 9 Uhr auf der Renaissanceorgel in der Silbernen Kapelle statt. Die Finalrunde wird auf der Ebert-Orgel in der Innsbrucker Hofkirche ausgetragen. Schauplatz des Finalwettbewerbs am 8. September ab 9 Uhr ist die Ebert-Orgel in der Hofkirche. Das Preisträgerkonzerte mit der Überreichung der Preise durch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer findet am 9. September, 20 Uhr, in der Hofkirche statt. Alle

Veranstaltungen im Rahmen des Paul-Hofhaimer-Wettbewerbs sind für das Publikum frei zugänglich. Mit Meldeschlussdatum 31. März haben sich insgesamt 87 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Wettbewerb angemeldet. Zugelassen wurden 13 Organistinnen und 12 Organisten aus 15 Nationen (sechs aus Deutschland, vier aus Österreich, jeweils zwei aus Frankreich und Japan sowie jeweils ein/e Organist/in aus Israel, Italien, Schweiz, Spanien, Schweden, Portugal, Finnland, Südkorea, USA, Slowakei und Polen. Die Jury des Wettbewerbs besteht aus dem Vorsitzenden, Prof. Reinhard Jaud, Bine-Katrine Bryndorf, Kopenhagen, Jörg-Andreas Bötticher, Basel, Pieter van Dijk, Alkmaar, François Espinasse, Lyon, und William Porter, Toronto. Wettbewerbsleitung: MMag. Dr. Wolfram Rosen­ berger, Musikschule; post. musikschule@innsbruck.gv.at hofhaimerwettbewerb@ innsbruck.gv.at oder www. innsbruck.gv.at/musikschule

25 Jahre Jeunesse Innsbruck Jeunesse bietet für jeden etwas: vom kleinen Konzertbesucher ab drei Jahren im Rahmen der Reihen Triolino, Piccolino, den Schulkonzerten und Contertino bis zum Erwachsenen-Abendprogramm. Zum diesjährigen 25-JahrJubiläum von Jeunesse Innsbruck lockt ein spannendes Abendprogramm. Der Bogen wird gespannt vom Liederabend mit Daniel Schmutzhard (Jubiläumskonzert am

21. Oktober 2010) über Marino Formenti mit einem zeitgenössischen Programm (25. November 2010), „Bank Austria Artist of the Year“ Daniela Koch bis zum Gitarrenkonzert von Michael und Martin Öttl (10. Mai 2011) und Alter Musik mit dem „L’Orfeo Barockorchester“ zum Saisonabschluss (28. Mai 2011). Infos und Karten sowie Abos: Tel. 0699/ 109 967 46, www.jeunesse.at. (KR)

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Stadtleben

Univ.-Prof. Dr. Ronald Weinberger vom Institut für Astro- und Teilchenphysik mit Mondgedichten • Der Ursulinenhof bis auf den letzten Platz gefüllt • Eines der Ensembles der Musikschule Innsbruck. (Fotos: W. Weger)

Musik, Gesang und LunarischLyrisches beim Moonlightkonzert Zur guten Stimmung trugen neben den musikalischen Darbietungen der jungen Musiker­ Innen der Musikschule auch die zahlreichen begeisterten BesucherInnen und der schöne Sommerabend bei. Univ.Prof. Dr. Ronald Weinberger vom Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck sorgte mit seinen eigenen Mondgedichten und Reimen verschiedener Dichter sowie mit seinen Betrachtungen über den Mond für Moonlightstimmung. In Doppelkonference führten Musikschuldirektor MMag. Dr. Wolfram Rosenberger und VHS-Direktor Mag. Ronald Zecha durch das Programm und konnten unter den Gästen auch Altbürgermeisterin Hilde Zach begrüßen, die bei den Liedern der Singschulkinder begeistert mitsang. Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser über-

Das zweite gemeinsam von der Musikschule der Stadt Innsbruck und der Volkshochschule am 30. Juni veranstaltete Moonlight-Concert im Ursulinenhof war ein voller Erfolg.

VHS-Direktor Mag. Ronald Zecha, Kulturstadträtin Dr. Patricia Moser und Musikschuldirektor MMag. Dr. Wolfram Rosenberger. brachte die Grüße von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass so viele Gäste, vor allem Kinder mit ihren Eltern, gekommen waren. „Wenn sich so kulturbeflissene Leute wie

die Direktoren Rosenberger und Zecha zusammentun und sich von der Universität noch Verstärkung holen, muss eine Veranstaltung wie das Moonlight-Concert ein Erfolg werden. Sowohl Volkshochschule als auch Musikschule haben

eine jahrzehntelange Tradition in ihrer Bildungsarbeit und in ihrem Kulturschaffen. Das Moonlight-Concert verbindet die Stärken von beiden Institutionen und lässt damit einen völlig neuen Kulturgenuss entstehen“, so Moser. Von der Musikschule wirkten mit: das Steeldrumensemble „Wokester“ (Leitung Martin Köhler), das Jugendorchester „Crescendo“(Leitung Mag. David Arroyabe), das Streichorchester „Lucky Strings“ (Leitung Mag. Karin Herold Gasztner), die Singschulklassen und der Jugendchor (Leitung Manfred Mingler) sowie Sternenlyrikensembles, Leitung Angelika Hainzer, mit Simon Wiesflecker (Klavier), Moritz Balassa (Klavier), Heinz Cabas (Bass), Claudio Wiesflecker (Schlagwerk), Gabriel Spöck (Klavier) und die Brass-Band (Leitung Mag. Thomas Steinbrucker). (WW)

Ferienzug und teenXpress sind gestartet!

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amilien- und Jugendreferent Vizebgm. Christoph Kaufmann stellte am 10. Juli das Signal auf „Grün“ und eröffnete gemeinsam mit dem Referat Kinder- und Jugendförderung am Vormittag den Ferienzug im Einkaufszentrum dez und den „teenXpress“ am Nachmittag im Hof der Musikschule, wo mit zehn Jugendlichen der „teenXpress“ zum Auftakt eingetrommelt wurde. Im Bild (rechts) u.a. Vizebgm Christoph Kaufmann mit Amtsleiterin Mag.a Brigitte Berchtold, Ferienzug-Lokführerin Birgit Hofbauer und Ferienzugkindern bzw. TrommlerInnen der Musikschule (links).  (Fotos: Referat Kinder- und Jugendförderung) INNSBRUCK INFORMIERT – SERVICEBEILAGE – august 2010

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Stadtleben

10 Jahre transatlantischer Kunstaustausch Mit einer Ausstellung in der Galerie im Andechshof wurde das 10-JahrJubiläum des Kunstaustauschs zwischen New Orleans und Innsbruck gefeiert. Zehn KünstlerInnen aus den USA kreierten „Postcards from New Orleans“ und zeigten darin ihre persönliche Sicht ihrer Heimatstadt. Im Gegenzug werden im November „Leaves from Innsbruck / Blätter aus Innsbruck“, eine Mappe mit 19 Serigrafien heimischer KünstlerInnen, nach Übersee entsendet. Bei der Vernissage am 5. Juli mit Center-Austria-Direktor Dr. Günter Bischof und dem Kurator der UNO-Gallery St. Claude, Christopher Saucedo, verwies Kulturstadträtin Dr. Patrizia Moser auf die „lebendige Partnerschaft zwischen Innsbruck und New Orleans“. Die Universitäten verbindet seit über 30 Jahren eine enge Beziehung, seit 4. Juli 1995 besteht die offizielle Städtepartnerschaft.

Die auf einer Idee von Mag. Wolfgang Falch und Kulturamtsleiter Horst Burmann basierende Kooperation zwischen der Andechsgalerie und der Universität von New Orleans gibt es seit 2000. Jedes Jahr bekommen junge KünstlerInnen die Möglichkeit, in der jeweils anderen Stadt auszustellen. Aus New Orleans waren weiters Chancellor Dr. Timothy P. Ryan und Alea Morelock-Cot sowie die KünstlerInnen Monica Zeringue und Aaron McNamee zur Eröffnung angereist. Unters Vernissagenpublikum mischten sich die Kulturausschussvorsitzende Gemeinderätin Mag.a Gerti Mayr, die Kulturausschussmitglieder GemeinderätInnen Christine Altmann, Sigrid Marinell, Elfriede Moser, Harald Schuster sowie GR Ing. Martin Krulis, Abteilungsvorstand Dr. Thomas Juen (Land Tirol), Abteilungsleiterin Mag.a Birgit Neu, Kulturamtsleiter Horst Burmann und Mag. Wolfgang Falch. (EH)

V.l.: Mag. Wolfgang Falch, Christopher Saucedo, StRin Dr. Patrizia Moser, Künstlerin Monica Zeringue und Künstler Aaron McNamee, Kulturamtsleiter Horst Burmann, Dr. Günter Bischof, Alea MorelockCot und Chancellor Dr. Timothy P. Ryan. (Foto: E. Hohenauer)

Die feierliche Zeremonie im Innsbrucker Congress zur Eröffnung der 35. International Summer School bildete auch den Rahmen zur Verleihung des Nick-Mueller-Stipendiums. (Foto: C. Mergl)

New Orleans Summer School eröffnet Am 3. Juli wurde die 35. International Summer School im Innsbrucker Congress feierlich eröffnet. Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk (Vizerektor für Forschung der Universität Innsbruck), Timothy Ryan (Chancellor der Universität New Orleans), Prof. Günter Bischof (Direktor des Center Austria und der Summer School 2010) sowie Christopher Hoh (Gesandter der US-Botschaft in Wien) begrüßten in Anwesenheit von Kulturstadträtin Dr. Patrizia Moser die rund 300 TeilnehmerInnen. „Die Summer School hat bei den rund 12.000 Studierenden, die bisher nach Innsbruck gekommen sind, bleibende und erfreuliche Eindrücke hinterlassen“, so StRin Moser. „Ich darf mich bei allen bedanken, die im Laufe der Jahrzehnte zum Erfolg der Summer School beigetragen haben, denn sie haben damit den Grundstein für eine besondere, aktiv gelebte Freundschaft und Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und New Orleans gelegt.“

Seit dem Bestehen der Summer School gibt es besonders im universitären Bereich enge Kooperationen. Prof. Gordon „Nick“ Mueller verlegte vor über einem Vierteljahrhundert die Summer School von München nach Innsbruck. Seither absolvieren jeden Sommer zahlreiche Studentinnen und Studenten der Universität New Orleans im Rahmen der sechswöchigen Summer School Kurse an der Universität Innsbruck. Als besondere Ehrung für die Verdienste Nick Muellers wurde von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol das mit 10.000 Euro dotierte, einjährige Nick-MuellerFellowship-Stipendium eingerichtet. Dieses wird alljährlich verliehen, um Innsbrucker StudentInnen Forschungsprojekte an der Universität New Orleans zu ermöglichen. Im Rahmen der Summer-SchoolEröffnung überreichte StRin Moser heuer Mag. Michael Fink, Psychologie- und Neurowissenschaftsabsolvent, das begehrte Stipendium. (CM)

Innsbruck im Internet: www.innsbruck.at XVIII

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Der aktuelle Kader der Kampfmannschaft des FC Wacker Innsbruck.

(Foto: GEPA Pictures)

FC Wacker Innsbruck – Neustart in der tipp3-Bundesliga „Zunächst einmal möchten wir uns in dieser Spielklasse etablieren. Die tipp3-Bundesliga ist eine ganz andere Herausforderung. Natürlich werden wir auch den Weg mit den heimischen, jungen Talenten weitergehen, auch wenn für sie der Schritt in die Kampfmannschaft noch größer wird als bisher in der ersten Liga.“ Nach dem sensationellen 4:0-Auftaktsieg vor heimischer Traumkulisse im Tivoli gegen SK Rapid Wien hat sich gezeigt, dass der Club aber auch mit den Spieler­ einkäufen offenbar richtig

Nach dem fulminanten Wiederaufstieg des FC Wacker Innsbruck in die höchste österreichische Spielklasse – der tipp3-Bundesliga – geht es für den Innsbrucker Fußballclub um viel. Für Sport­ direktor Oliver Prudlo sind die Ziele für die kommende Saison 2010/2011 klar definiert.

hoffen wir, dass wir auch im heurigen Jahr die Treue des Publikums belohnen können und die Mannschaft die Erwartungen der Fans erfüllen kann.“ (CM)

Wacker Innsbruck zu den erfolgreichsten österreichischen Fussball-Clubs. „Die einzigartige Fangemeinde, die sportlichen Erfolge, die großartigen Zuschauerzahlen – diese Dinge machen den FC Wacker Innsbruck einzigartig“, ist sich Prudlo, der sich in seinem Job als Sportdirektor absolut wohl fühlt, sicher. „Daher

FC-Wacker-Innsbruck-Sportdirektor Oliver Prudlo blickt der neuen Saison zuversichtlich entgegen. (Foto: C. Mergl)

gelegen ist. „Wir haben den Kader gut verstärkt und nun eine homogene Mannschaft, die absolut ligatauglich ist“, so Prudlo. „Die Mannschaft hat unsere Neuverpflichtungen sofort integriert und gut aufgenommen. Die Spieler sind von beiden Seiten aufeinander zugegangen.“ Kein Wunder, zählt doch der FC

Sporty Friday: BMX und Skateboarden

Sommer-Abendprogramm im Alpenzoo

Der 6. August ist wieder ein „Sporty Friday“, das monatliche Sportevent für Jugendliche. Dauer: 16 bis 19 Uhr Skateboarden für Mädels steht beim Skatepark bei der USI am Programm. Erfahrene Skateboarder stehen mit Rat und Tat zur Seite und haben auch für Fortgeschrittene den einen oder anderen Tipp parat. Die Ausrüstung stellt die Sportunion zur Verfügung. Hoch her geht’s im Dirtpark bei der Hans-Flöckinger-Promenade. Dort können Mutige das BMX-Dirtjumpen probieren. Für den Workshop mit den Bikern von RIPBMXIBK braucht man keine Grundkenntnisse und auch das Equipment gibt’s von „dieBörse“. www.sportyfriday.com (EH)

Auch heuer lädt der Alpenzoo jeweils dienstags und donnerstags zu Abendführungen ein. Jeden Dienstag Abend ist Familienprogramm mit Schwerpunktthemen zur Arbeit der Tierpfleger und zur „Tierkinder-Erziehung“. Dabei werden auch Tiere gefüttert. Der Donnerstag-Abend ist für Erwachsene gedacht, wobei es wieder heißt: „Tierische Pflanzen und wandelnde Apotheken“. Der Beginn der Abendführungen ist immer um 18 Uhr, es gelten die normalen Eintrittspreise zuzüglich einer Führungspauschale von 2 € für Erwachsene. Die letzte Abendführung findet am 2. September statt (immer Dienstag und Donnerstag ab 18.00 Uhr).

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XIX


Freiplätze in Schulen im Sommer geöffnet

Wolfgang Teix und Vizebgm. Christoph Kaufmann mit den „goldenen“ Innsbrucker Nachwuchstalenten. (Fotos: Thomas Abfalter)

Goldene NachwuchsSportler in Bahrain Die 44. International Children’s Games in Bahrain sind vorüber, was bleibt sind sportliche Erfolge und die persönlichen Bestleistungen der jungen AthletInnen. Elisa Ambach, Sandro Peer und Michael Falkensteiner sorgten in Taekwondo, Tobias Abfalter in Leichtathletik für Innsbrucker Goldmedaillen. Seit dem Jahr 2003 entsendet die Stadt Innsbruck regelmä-

ßig Nachwuchstalente zu den internationalen Jugendspielen. Heuer waren es 20 Jugendliche, die mit Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Sportamtsmitarbeiter Wolfgang Teix in den arabischen Inselstaat Bahrain reisten. Neben sportlichen Leistungen geht es bei den Spielen um das Kennen lernen anderer Kulturen. 2010 nahmen ca. 2500 Jugendliche aus allen Kontinenten der Welt teil. (EH)

Unter dem Motto „Innsbruck gibt Kindern Freiraum“ werden auch heuer die Freiflächen zweier städtischer Schulen geöffnet. Damit bietet die Stadt Innsbruck Kindern und Jugendlichen ein zusätzliches Angebot zu den öffentlich zugänglichen Park- und Spielanlagen. Bis einschließlich 11. September sind die Außenanlagen der Neuen Mittelschule Hötting (Fürstenweg 13) und

der Neuen Mittelschule Reichenau (Burghard-BreitnerStraße 20-22) jeweils Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen bleiben sie geschlossen! Auf den Spielplätzen gilt die angeschlagene Benützungsordnung. Die Benützung der Anlagen erfolgt auf eigene Gefahr! Vorübergehende Sperren (aus Erhaltungs- oder sonstigen Gründen) werden vor Ort kundgemacht. (KR)

Der Freiplatz der Neuen Mittelschule Hötting bietet viele Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung. 

Erfolgreiche Boxer

Roland Bidner, Karl Heißenberger und Wolfgang Sokol haben in den 50er-, 60erund 70er-Jahren insgesamt über 500 Boxkämpfe bestritten und dabei die Stadt Innsbruck würdig im Boxsport vertreten. Für ihre Verdienste wurden sie kürzlich vom Seniorenboxverein Innsbruck ausgezeichnet. (Foto: privat)

SPORTTERMINE Änderungen vorbehalten! FRAUEN LAUFTREFF: bis 12. Oktober jeden Dienstag, 18 Uhr, am Parkplatz Natterer See, Infos unter Tel. 5360-4204 FUSSBALL, Tivoli-Stadion: 21. August, 18.30 Uhr: Tipp3-Bundesliga, FC Wacker Ibk. – Lask Linz XX

Infos auch unter: www.olympiaworld.at www.innsbruck.at/Sport& Freizeit/Veranstaltungen/ Veranstaltungskalender www.tirol4you.at

(Foto: Neue Mittelschule Hötting)

Tanz für Kinder und Jugendliche am Baggersee Ein neues Tanzangebot dagogin, Tanzsporttrainerin gibt es heuer an den Wo- und Choreographin) chenenden im August www.dancingunlimited.at – jeweils samstags und Daher am 7./8., 14./15., sonntags am Baggersee. 21./22. und 28./29. August am „Funky Jazzdance“ für Kin- Baggersee nicht nur schwimder jeweils von 15 bis 16 Uhr men und sonnen, sondern und „Video Clip Dance“ für auch tanzen! Jugendliche von 16 bis 17 Uhr. Alle BesucherInnen des Baggersees dürfen gratis an diesem Tanzunterricht – auch Dank der Subvention durch die Stadt – teilnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kursleitung: Dancing Unlimited Tanzsport begeistert die Jugend. (Foto: Dancing Unlimited) – Doris Fischer (Tanzpä- 

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œâ˜iÀÊ >V…ÀˆV…Ìi˜ Die Boznerinnen und Bozner Neues aus der Bevölkerungsstatistik Die im Ausland Geborenen kommen aus 110 verschiedenen Herkunftsländern. Am 31.12.2009 waren 12.524 AusländerInnen in Bozen ansässig (51,8% Frauen, 48,2% Männer), insgesamt eine Zunahme von 8,8% im Vergleich zum Vorjahr. In Bozen leben 2.319 Menschen aus Albanien, 1.540 aus Marokko, 756 aus Pakistan, 701 aus Rumänien, 625 aus Deutschland, 549 aus Peru, 541 aus der Ukraine und 473 aus Moldawien. Im Vergleich zu 2005 hat die Einwanderung aus Rumänien, aus der Ukraine und aus Moldawien sowie aus China zugenommen. Aus Moldawien und der Ukraine sind vor allem alleinstehende Frauen zugewandert, die in Bozen im Pflegebereich gebraucht werden. Die chinesische Gemeinschaft hingegen ist jung und lässt auf eine eigenständige, familienbetriebliche Tätigkeit schließen. 55,1% der in Bozen ansässigen ausländischen Personen kommen aus Europa, 19,3% aus Afrika, 17,2% aus Asien und 8,2% aus Amerika. 23,4% der

In der Landeshauptstadt leben 20,5% der Bevölkerung Südtirols. Am 31. Dezember 2009 waren dies laut amtlicher Bevölkerungsstatistik 103.135 Personen, davon 53.788 Frauen (52,2%) und 49.347 Männer (47,8%), ganze 1.216 (1,2%) mehr als im vorhergehenden Jahr. 50,5% der Bevölkerung ist seit seiner Geburt in Bozen ansässig. 10,6% der BoznerInnen sind in einer anderen Gemeinde Südtirols geboren, 7% in der Region Venetien, 5% in der Provinz Trient, 13,9% im Ausland. in Bozen ansässigen AuländerInnen sind zwischen 25 und 34 Jahre alt, nur 3,4% sind über 65 und 22,1% sind minderjährig. Das Durchschnittsalter der BoznerInnen insgesamt beträgt 43,97 (42 für Männer und 45,77 für Frauen). Auf 100 Jugendliche kommen 161 SeniorInnen. Jede fünfte Person ist über 65 Jahre alt. 25 BoznerInnen sind 100 Jahre oder sogar älter. 45,2% der BoznerInnen sind unverheiratet, 12,5% der Frauen sind verwitwet (nur 2,4% der Männer). Das bevölkerungsreichste Stadtviertel ist Gries Quirein, das am dichtesten besiedelte Stadtviertel ist Europa Neustift, das „älteste“ Stadtviertel ist Europa Neustift, das

„jüngste“ ist Oberau Haslach. Am meisten Personen aus dem Ausland leben im Stadtviertel Zentrum Bozner Boden Rentsch, am wenigsten in Don Bosco. Dort gibt es am meisten Familien im traditionellen Sinn (28,8% Paare mit Kindern). In den Stadtvierteln Zentrum Bozner Boden Rentsch, Europa Neustift und Gries Quirein überwiegen alleinlebende Frauen. In allen Stadtvierteln überwiegen die Haushalte ohne Kinder. Unter den insgesamt 17.882 Haushalten mit Kindern haben die meisten nur ein Kind. Der höchste Anteil von alleinerziehenden Müttern bzw. Vätern mit minderjährigen Kindern scheint im Stadtviertel Zentrum Bozner Boden Rentsch auf.

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In den letzten fünf Jahren ist die Bevölkerung in den Stadtvierteln Zentrum Bozner Boden Rentsch, Gries Quirein und Oberau Haslach leicht, in Don Bosco aufgrund der neuen Wohnzonen etwas stärker angestiegen, in Europa Neustift hingegen ist sie zurückgegangen. Die beliebtesten Vornamen waren im letzten Jahr für Mädchen Giulia, Anna, Sara, Chiara, Emma, Martina, Sofia und für Buben Luca, Davide, Alessandro, Leonardo, Alex, Daniel, Gabriel.

Termine

Im August lädt die Stadt zum renommierten Bolzano Festival Bozen (siehe Vorbericht im Juniheft) mit Antiqua, Orchestermusik und Jugend, und dem Klavierwettbewerb und Festival Ferruccio Busoni. Alle Details unter: www. bolzanofestivalbozen.it Am 10. August findet unter den Lauben ab 18 Uhr die Lorenzinacht statt, bei welcher die Weine der Bozner Weinproduzenten verkostet werden können.

XXI


Die Stadtplanung informiert

Flächenwidmungs- und Bebauungspläne Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung am 15. Juli 2010 die Auflage der folgenden Entwürfe beschlossen:

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HA-F33, HA-B16 und HA-B16/1

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Es erfolgt eine planungsrechtliche Neubearbeitung mit der Festlegung von Widmungen, Verkehrsflächen und Bebauungsregeln im Wesentlichen dem Bestand entsprechend. Zudem liegt ein aus einem Wettbewerb hervorgegangenes Projekt für eine Wohnanlage mit Lebensmittelmarkt vor, für dessen Realisierung die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Entwurf des Ergänzenden Bebauungsplanes Nr. OD-B4/2, Olympisches Dorf, Bereich zwischen Bettelwurfstraße, Col-di-Lana-Straße, Pontlatzer Straße und Pasubiostraße (gem. § 56 Abs. 2 TROG 2006) Auf Grund einer Stellungnahme zum vorausgehenden Bebauungsplanentwurf, dem entsprochen werden kann, wird der ggst. Entwurf aufgelegt. Entwurf des Allgemeinen Bebauungsplanes Nr. IN-B20, HA-F32, HA-B15 und HA-B15/1 Innsbruck - Innenstadt, östlicher Bereich Bruneckerstraße (gem. § 56 r Au Höttinge Abs. 1 TROG 2006) 3. Entwurf und Entwurf des Ergänzenden Bebauungsplanes Nr. ße IN-B20/1, Innsbruck - Innenstadt, östlicher Bereich Bruneckerstraße (gem. § 56 Abs. 2 TROG 2006) 2. Entwurf IN-B20 (3. Entwurf) Aufgrund der zwiIN-B20/1 (2.Entwurf) schenzeitlichen EntMuse umstr aße wicklung bezüglich des SillRegionalbahnprojekts park sowie des aus einem Wettbewerb hervorgegangenen neuen Hochbauprojekts sind neue Bebauungsplanentwürfe erforderlich. Dabei werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die IN

Ru m er S t ra ße

AL-F37

Bachlechnerstraße, Höttinger Au, Layrstraße / Fischnalerstraße und Inn (als teilweise Änderung des Teilflächenwidmungsplanes Nr. HA-F1, ZNr. 2884) (gem. § 36 Abs. 1 und 2 sowie § 107 Abs. 3 TROG 2006) und Entwurf des Allgemeinen Bebauungsplanes Nr. HA-B15, Höttinger Au, Bereich zwischen Höttinger Au, Layrstraße, Fischnalerstraße und Bachlechnerstraße (als Änderung der Bebauungspläne Nr. 83/bi, ZNr. 3350 und 83/bh, ZNr. 3541) (gem. § 56 Abs. 1 TROG 2006) und Entwurf des Ergänzenden Bebauungsplanes Nr. HA-B15/1, Höttinger Au, Bereich zwischen Höttinger Au, Layrstraße, Fischnalerstraße und Bachlechnerstraße (als Änderung der Bebauungspläne Nr. 83/bi, ZNr. 3350 und Nr. 83/bh, ZNr. 3541) (gem. § 56 Abs. 2 TROG 2006)

Fisc hnal er

Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. AL-F37, Arzl, Teilfläche der Gpn. 301, KG Arzl (als Änderung des Flächenwidmungsplanes Nr. AL-F1, ZNr. 2533) (gem. § 36 Abs. 2 TROG 2006) Für die Errichtung eines landwirtschaftlichen Stadels wird eine Sonderfläche gewidmet. Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HAF32, KG Hötting, Bereich Höttinger Au Ost zwischen

Realisierung der Regionalbahn geschaffen. Gleichzeitig werden detaillierte Bebauungsregeln für das konkrete Projekt der PEMA mit Hochpunkt an der Museumstraße festgelegt. Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HA-F33, KG Hötting / Höttinger Au zwischen Landesstraße Höttinger Au, ÖBB, Speckweg und Sonnenstraße (als teilweise Änderung des Teilflächenwidmungsplanes Nr. HA-F10, ZNr. 3498) (gem. § 36 Abs. 2 sowie § 107 Abs. 3 TROG 2006) und Entwurf des Allgemeinen und Ergänzenden Bebauungsplanes Nr. HAB16, Höttinger Au, Bereich nördlich der Straße am Hangfuß zwischen Höttinger Au Nr. 72a und 84a und südlich zwischen Höttinger Au Nr. 76 und 82 (als Änderung des Bebauungsplanes Nr. 100/r, ZNr. 3499) (gem. § 56 Abs. 3 TROG 2006) Aufgrund der Höhenbeschränkung der Flughafensicherheitszone konnte die Bebauung gem. bisherigem Flächenwidmungs- und Bebauungsplan nicht umgesetzt werden. Deshalb wurde ein Wettbewerb für eine völlig neue Konzeption durchgeführt. Das daraus hervorgegangene Projekt für eine Wohnanlage soll nun planungsrechtlich ermöglicht und abgesichert werden. Für diese Entwürfe erfolgt die Auflagefrist gem. § 65 Abs. 3 TROG vom 30. Juli 2010 bis einschließlich 27. August 2010. Die Entwürfe sind während der Amtsstunden im Stadtmagistrat Innsbruck in den Schaukästen der Magistratsabteilung III / Stadtplanung einsehbar. Informationen zu den aufgelegten Entwürfen können während der Parteienverkehrszeit von 8.00 bis 10.00 Uhr eingeholt werden. Personen, die in der Gemeinde einen

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Zahnärzte

Ärztlicher Funk­ bereitschaftsdienst In Notfällen am Wochenende – auch für Kinder: Fr. 20 Uhr bis Mo. 7 Uhr; an Feiertagen: vom Vortag 20 Uhr bis zum Tag nach dem Feiertag 7 Uhr. Tel. 36 00 06.

Apotheken So. 1. August Bahnhof-Apotheke, Südtiroler Platz 5 – 7, Tel. 58 64 20 Nova-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58 Cyta-Apotheke, Giessenweg 15, Völs, Tel. 30 21 30 Tivoli-Apotheke, Olympiastraße 37, Tel. 89 00 05 Sa. 7. August Apotheke „Zum Tiroler Adler“, Museumstraße 18, Tel. 72 27-1 Löwen-Apotheke, Innrain 103, Tel. 58 90 74 Apotheke Mühlau, Hauptplatz 4, Tel. 26 77 15 Kur-Apotheke, Igler Straße 56, Tel. 37 71 17 So. 8. August Apotheke Bozner Platz „Zum Hl. Konrad“, Bozner Platz 7, Tel. 58 58 17 Apotheke „Zum Großen Gott“, Schneeburggasse 71b, Tel. 28 76 60 Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56-58, Tel. 26 12 01

Wohnsitz haben, und Rechtsträger, die in der Gemeinde eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, haben das Recht, bis spätestens eine Woche nach Ablauf der Auflegungsfrist eine schriftliche Stellungnahme zu den Entwürfen abzugeben. Beschlossen wurde zudem: • Ergänzender Bebauungsplan Nr. HÖ-B1/5

Sa., So. 9 – 11 Uhr

AN WOCHENENDEN, SONN- UND FEIERTAGEN Apotheke Aldrans, Lanser Straße 8d, Tel. 34 31 44 Sa. 14. August Stadt-Apotheke, HerzogFriedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88 Apotheke „Am Mitterweg“, Mitterweg 58a, Tel. 29 22 99 Saggen-Apotheke, Claudiastraße 4, Tel. 58 80 92 So. 15. August Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Tel. 58 23 87 Reichenauer-Apotheke, Gutshofweg 2, Tel. 34 42 93 Stamser Apotheke, Höttinger Gasse 45, Tel. 28 35 21 Apotheke Kematen, Bahnhofstraße 5, Kematen, Tel. 05232/3350 Sa. 21. August Bahnhof-Apotheke, Südtiroler Platz 5 – 7, Tel. 58 64 20 Nova-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58 Cyta-Apotheke, Giessenweg 15, Völs, Tel. 30 21 30 Tivoli-Apotheke, Olympiastraße 37, Tel. 89 00 05

So. 22. August SoWi-Apotheke, Kaiserjägerstraße 1, Tel. 58 26 46 Solstein-Apotheke, Ampfererstraße 18, Tel. 28 57 77 Amraser-Apotheke-DEZ, Amraser-See-Straße 56a, Tel. 325-302 Apotheke „Zum Hl. Nikolaus, Schulgasse 1, Mutters, Tel. 54 86 36 Sa. 28. August Apotheke Bozner Platz „Zum Hl. Konrad“, Bozner Platz 7, Tel. 58 58 17 Apotheke „Zum Großen Gott“, Schneeburggasse 71b, Tel. 28 76 60 Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56-58, Tel. 26 12 01 Apotheke Aldrans, Lanser Straße 8d, Tel. 34 31 44 So. 29. August Apotheke „Zur Triumph­ pforte“, Müllerstraße 1a, Tel. 72 71-20 Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 51, Tel. 34 15 02 Apotheke „Zur Mariahilf“, Innstraße 5, Tel. 28 17 58 Vellenberg-Apotheke, Burgstraße 4, Götzens, Tel. 05234/33 8 55

• Ergänzender Bebauungsplan des Ergänzenden BebauNr. 63/gk3 ungsplanes Nr. HA-B15/1 • Flächenwidmungsplan Nr. • Erlassung einer Bausperre OD-F1 im Bereich Höttinger Au, • Allgemeiner Bebauungsplan Tiergartenstraße 100 und Nr. OD-B4 102, Gp 1794/2 und 1794/1 • Ergänzender Bebauungsplan sowie Teilfläche der Gp. Nr. OD-B4/1 1799 alle KG Hötting (gem. • Allgemeiner Bebauungsplan § 69 Abs. 2 TROG 2006) Nr. HÖ-B7 • Ergänzender Bebauungsplan Für den Gemeinderat Nr. IN-B2/15 Dipl.-Ing. Maizner e.h. • Erlassung einer Bausperre (Baudirektor) im Bereich des Entwurfes

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So. 1. August Dr. Gerhard FRITZ, Amraser Straße 76b, Tel. 343636 Sa. 7. August/ So. 8. August Dr. Adelheid Beimbach, Schillerstraße 17, Tel. 574926 Sa. 14. August/ So. 15. August Dr. Gerhard Münster, Claudiastraße 22, Tel. 581422 Sa. 21. August/ So. 22. August Dr. Sven Haller, Hunoldstraße 12 Nord, Tel. 343505 Sa. 28. August/ So. 29. August Dr. Gerhard Bachler, Innstraße 7, Tel. 288918

Tierärzte Notruf der Innsbrucker Tierärzte Tel. 0664/255 92 53 So. 1. August Dr. Zwetkoff Stephan, Defreggerstraße 8, Tel. 0664/73754587* So. 8. August Dr. Weidner Christiane, Pontlatzerstr. 39, Tel. 0664/3764875* So. 15. August Dr. Szabados Peter, Geyrstr. 1, Tel. 39 21 59* So. 22. August Dr. Hofmann Roswitha, Andechsstr. 48/8, Tel. 39 16 77* So. 29. August Dr. Astrid Lorenz, Col-di-Lana-Str. 29, Tel. 0699/13206536* * (nach telefonischer Vereinbarung) XXIII


Aktuell

Fotowettbewerb zum Autofreien Tag Land Tirol und Klimabündnis schreiben heuer bereits zum zweiten Mal einen Fotowettbewerb zum Autofreien Tag aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Nutzung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel zu fördern. Konkret geht es um Schnappschüsse von Einkaufstouren mit dem Fahrrad. Bis zu fünf Schnappschüsse können bis zum 31. August auf einer CD beim VVT- oder IVB-Kundencenter, beim ÖBBInfopoint, beim KlimabündnisBüro oder im Bürgerservice in den RathausGalerien abgegeben werden.

BÜRGERSERVICE und SENIORENBÜRO

Für die besten Fotos gibt es interessante Preise zu gewinnen. Am 22. September, dem Autofreien Tag, werden die landesweit besten Aufnahmen im Rahmen einer Ausstellung in Innsbruck präsentiert. Der Fotowettbewerb wird mit Unterstützung der Stadt Innsbruck, VVT, ÖBB, IVB und Sprint Fahrradtechnik veranstaltet. Weitere Informationen bei Klimabündnis Tirol, Leopoldstraße 2, Telefon 0664/5312946, E-Mail: tirol@ klimabuendnis.at www.klimabuendnis.at/tirol

„Zeit wertvoll investiert“: Teilnahme an Hilfsprojekten 19 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Innsbrucker Gymnasien haben im Zuge der Jugendrotkreuz-Projekte „Altenhilfe“ und „WiKi“ (Wir für Kinder) Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache bzw. SeniorInnen in verschiedenen Innsbrucker Wohnheimen unterstützt. Im Rahmen eines kleinen Festaktes überreichte die Bürgermeisterin den Jugendlichen am 23. Juni mit HR Dr. Edwin Klien (Jugendrotkreuz Tirol) als Anerkennung eine Ur-

kunde für ihre Verlässlichkeit: „Ihr alle erfüllt eine wichtige soziale Aufgabe in der Gesellschaft, indem ihr Hilfestellung für jene bietet, die sich nicht selbst helfen können.“ Oppitz-Plörer richtete auch einen ausdrücklichen Dank an das Jugendrotkreuz dafür, dass die Organisation helfende Menschen mit hilfsbedürftigen Menschen zusammenbringe. Mehr Informationen zum JRK Tirol und seinen Projekten unter www.wirhelfen.at (AT)

Neues Rathaus, Zentraleingang in den RathausGalerien Telefon 5360, Durchwahl 1001 bis 1005 Fax: 53 60-1701, e-mail: buergerservice@magibk.at Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 8 bis 17.30 Uhr, sowie freitags von 8 bis 12.00 Uhr

BÜRGERBÜRO IGLS Igler Straße 58 (bei der Post) Telefon 53 60-23 60, e-mail: igls@innsbruck.gv.at Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr

BÜRGERBÜRO ARZL Krippengasse 4 (altes Gemeindehaus) Telefon 53 60-23 62, e-mail: arzl@innsbruck.gv.at Öffnungszeiten: Montag von 14 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr

FUNDSERVICE Fallmerayerstraße 2 (ebenerdiger Eingang, große Glastüre) Tel. 53 60-1010 und 1011 • Fax 53 60-1015 e-mail: post.fundwesen@innsbruck.gv.at www.fundamt.gv.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr

Im Zeitraum vom 14. Juni bis 12. Juli wurden folgende Fundgegenstände abgegeben: Mit einem Wert größer als 100 Euro gem. § 42a SPG: Geldbeträge.

(Foto: A. Teutsch)

V.l. Olympiaworld-GF Dr. Michael Bielowski, Fritz Thurner und Bgm. Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit fröhlichen Kindern.

Toller Ferienbeginn im Vergnügungspark

Die prämierten SchülerInnen mit Bgm. Oppitz-Plörer, Edwin Klien (1.v.l.; stv. Landesleiter) und Martin Leibetseder (1.v.r.; Landes-GF) vom Jugendrotkreuz Tirol. (Foto: A. Teutsch) XXIV

27 Kinder konnten sich am 9. Juli über einen besonders gelungenen Ferienbeginn im Vergnügungspark bei der Olympiaworld freuen: Die 3- bis 16-Jährigen durften in Begleitung ihrer Eltern nach Herzenslust Geisterbahn, Autodrom oder Karussell fahren.

Bgm. Christine Oppitz-Plörer und Vergnügungspark-Betreiber Fritz Thurner luden heuer von der städtischen Jugendwohlfahrt betreute Familien ein. Eltern und Kinder erlebten einen tollen Nachmittag und waren sich einig: „Es gibt nichts Schöneres.“

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Baumassnahmen

Spektakuläre Ausblicke in der Brunecker Straße

(Fotos: E. Hohenauer)

Auf dem Areal zwischen Hauptbahnhof und Museumstraße entsteht ein neuer Gebäudekomplex

mit einem Designhotel des Stardesigners Philippe Starck, einer Shoppinggalerie und Büros. Im Zuge des Neubaus wird auch Platz für die neue Straßenbahntrasse der Linie 3 geschaffen. Blickfang des vom Architekturbüro Henke & Schreieck geplanten Gebäudes wird ein 49 Meter hoher Turm an der Ecke zur Brunecker Straße. Welcher Ausblick sich ab 2013 von dort oben bieten wird, konnten Ende Juni Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und PEMA-Chef Mag. Markus Schafferer gemeinsam mit Journalisten ausprobieren. Ein Kran hievte sie probeweise in die Lüfte. (EH)

Neuer Wohnbau am Retter­ areal in der Höttinger Au Im Stadtteil Hötting (Nähe Kranebitter Allee) wird ab Herbst 2010 auf einer Fläche von 11.645 m² ein neues Wohnbauprojekt umgesetzt. Der Bauträger Zima Spektra GmbH er-

richtet in Zusammenarbeit mit der Prisma GmbH 124 teils wohnbaugeförderte 1bis 4-Zimmer-Wohnungen. Im südlichen Teil des Areals ist ein Personalheim der Tilak mit 147 Einheiten durch die Tigewosi vorgesehen. „Das Grundstück liegt seit Jahren brach. Nun wird dieser Stadtteil perfekt erschlossen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer anAm Retterareal (Mitte) entstehen 124 lässlich der PräsenWohnungen und ein Personalwohnheim tation am 6. Juli. der Tilak. (Luftbild: Zima/Spektra) (AT) INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010

Hochwasserschutz: Das „Herzstück“ ist auf Schiene Am 19. Juli präsentierten bereiche auf beiden FlussVizebürgermeister Franz X. seiten. Die Bauarbeiten, Gruber und die Stadträtin die zügig und plangemäß für Tiefbau, Dr. Marie-Lui- vorangehen, sollen bis zum se Pokorny-Reitter, gemeinsam mit Projektmanager Ing. Gerhard Dendl den Baufortschritt beim Hochwasserschutzprojekt am neuen Zusammenfluss von Inn und Sill. Im Mittelpunkt der Präsentati- Vizebgm. Gruber und StRin Pokorny-Reitter begutachten den Baufortschritt des Hochwason stand dabei serschutzprojektes an der neuen Sillmündung. das „Herzstück“  (Foto: C. Mergl) der baulichen Maßnahmen: Der momen- 31. Juli 2011 endgültig abtane Bauabschnitt 3 um- geschlossen werden. Die fasst Rampenbauwerke, die Stadt bittet die AnwohGestaltung des Altarmes, ner aber um Verständnis eine Uferschutzmauer, eine für die zwischenzeitlichen Rad- und Fußwegbrücke Umleitungen und Behindesowie neue Aufenthalts- rungen. (CM)

Neues Life Science Center am Innrain in Bau Am Standort Innrain 80 teten Foyer befindet sich bis 82 entsteht derzeit ein im Nordwesten. Rund um Zentrum für Life Sciences dieses Zentrum gruppie(Biowissenschaften) der ren sich Hörsäle, SeminarUniversität Innsbruck und räume und Labors sowie der Medizinischen Uni- Büroräumlichkeiten und versität Innsbruck. Das eine Mensa. (AT) von der „Architekturwerkstatt din a4“ geplante Gebäude bietet ab Frühjahr 2011 auf 36.000 m² Platz für Forschung und Lehre der Studienrichtungen Chemie, Pharmazie und Theoretische Medizin. Der Das Life Science Center, ein Bau der Haupteingang zum Universität Innsbruck, entsteht derzeit zweigeschoßigen, mit am Innrain 80-82. Tageslicht durchflu-  (Visualisierung Architekturwerkstatt din a4) 13


Löschen, schützen, retten, bergen – die Aufgaben der Feuerwehr sind vielfältig.

(Fotos: BFI)

Feuerwehren – fester Bestandteil des städtischen Lebens Die Feuerwehr der Stadt Innsbruck ist zum Schutz der Bevölkerung rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft. Auch aus dem Gesellschaftsleben ist sie nicht wegzudenken. Ob Hochwasser oder Waldbrand – immer wieder rückt die Feuerwehr ins Rampenlicht. Wie viele Aufgaben zu bewältigen sind, zeigen die Einsatzzahlen: 2009 waren es 1249 Brandeinsätze und 2494 Dienstleistungen bzw. technische Einsätze. Die Einsatzgebiete reichen von der „klassischen“ Brandbekämpfung über das Bergen von Verunglückten, Entfernen von Schneemassen, Befreien von Mensch und Tier aus misslichen Lagen, Auspumpen von Kellern, Beseitigen von Gefahrenstoffen, Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen und Taucheinsätzen bis hin zur Planung von Einsatzszenarien.

Vorbeugender Brandschutz Auch der vorbeugende Brandschutz ist Aufgabe der Feuerwehr. Das Sicherheitsinformationszentrum der Berufsfeuerwehr bietet Beratung und Schulung zum Zivil- und Selbstschutz. „Im September startet an den Volksschulen das neue Projekt Brandschutzerziehung“, berichtet der sowohl für die Bildung als auch das Feuerwehrwesen verantwortliche Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Bestmögliche Sicherheit für die Bevölkerung „Unser oberstes Ziel ist, für die Bevölkerung bestmögliche Sicherheit zu gewähren“, so Branddirektor Mag. Erwin Reichel. Knapp 12 Mio. 14

€ – von der professionelle Aus- und Fortbildung bis hin zu modernsten Technologien – investiert die Stadt 2010 in das funktionierende Feuerwehrwesen.

Berufsfeuerwehr und Freiwillige Eine Besonderheit in Innsbruck ist die enge Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr, den zehn freiwilligen Einheiten und der Flughafen-Betriebsfeuerwehr. Mit 104 Berufsfeuerwehrleuten, 62 Mann der Betriebsfeuerwehr und 517 Freiwilligen, davon 42 Frauen, gibt es 683 aktive Einsatzkräfte. In nur rund sieben Minuten sind bis zu 90 % der Bevölkerung erreichbar. Innsbruck kann folglich auf die geringsten Brandschäden im ganzen Land verweisen.

Immer auf dem neuesten Stand „Ständige technische Erneuerungen sind notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten“, so Vizebgm. Kaufmann über die Herausforderungen durch die dynamischen Entwicklungen Innsbrucks. Für Wartung und neuestes Hightech-Equipment werden pro Jahr Investitionen von rund 1,5 Mio. € getätigt. Derzeit umfasst der Fuhrpark 75 Fahrzeuge, inklusive drei Booten und dem ferngesteuerten Löschunterstützungsfahrzeug, das für die Belüftung und Brandbekämpfung, etwa in Tunneln und Tiefgaragen, sorgt.

Das neue ferngesteuerte Löschunterstützungsfahrzeug (LUF). (Foto: E. Hohenauer)

Die Feuerwehren: Bestandteil des Stadtlebens Der Einsatz der Feuerwehren geht über die Schutzfunktion hinaus. Sie sind ein fester Bestandteil im Gesellschafts-, Kultur- und Brauchtumsleben. Feuerwehrleute sind selbst aktiv und unterstützen auch andere Vereine und Institutionen. Kaum ein größeres Fest kommt ohne ihre Unterstützung aus. Bei den Freiwilligen fällt das kameradschaftliche Miteinander von Jung und Alt besonders auf. Nachwuchspflege nimmt einen zentralen Stellenwert ein. In Innsbruck gibt es derzeit 73 Jungfeuerwehrleute, die ab elf Jahren aufgenommen werden. Feuerwehrleute verbindet ihre Hilfsbereitschaft im gesellschaftlichen Leben wie im Schadensfall. „Damit leistet die Feuerwehr einen wertvollen Beitrag für ein funktionierendes Gemeinschaftswesen“, so Vizebürgermeister Kaufmann. (EH)

INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010


Standpunkte

Die Fraktionen im Gemeinderat zum Thema „Feuerwehren“ DANKE! Für uns alle ist die ständige Einsatzbereitschaft der 938 Feuerwehrleute und das dadurch sehr positive Sicherheitsgefühl in Innsbruck eine Selbstverständlichkeit. Neben der Brandbekämpfung leisten die Feuerwehren sehr wertvolle Hilfsdienste in den verschiedensten Lebensbereichen und riskieren dabei oft auch ihre Gesundheit. Ich möchte mich bei allen Feuerwehrleuten der Berufsfeuerwehr, den zehn Freiwilligen Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr am

Flughafen für ihren Einsatz und für ihre professionelle Arbeit im Sinne unserer Sicherheit und unseres Wohlbefindens herzlichst bedanken. Wir, die Stadt Innsbruck, die Innsbruckerinnen und Innsbrucker, wissen Ihre Arbeit sehr zu schätzen! Ihre Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Ursprünglich war die Tätigkeit der Feuerwehr fast ausschließlich auf den Bereich der Bekämpfung von Bränden beschränkt. Schritt für Schritt wurden die Aufgaben erweitert und die Feuerwehr entwickelte sich zu einem Hilfeleistungsbetrieb mit modernen Gerätschaften, der 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft ist. Lesen Sie bitte hier die Stellungnahmen der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zum Thema „Feuerwehr – unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens.“

Sicherheit und Hilfsbereitschaft Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck sind mit der Stadt und den Stadtteilen eng verbunden. Die Feuerwehren gewährleisten die Sicherheit in Innsbruck. Sie schützen die Menschen und die Infrastruktur unserer Stadt. Ob bei Feuer, bei Hochwasser, bei Unwettern, bei großen und bei kleineren Unfällen, die Innsbrucker Bevölkerung weiß, dass die Innsbrucker Feuerwehren rasch und kompetent Hilfe leisten. Die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen erfüllen aber auch gesellschaftlich eine ausgesprochen wichtige Funktion. Sie kümmern sich um die Ausbildung und das Engagement von Mädchen

Der für das Feuerwehrwesen zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und der Leiter der Berufsfeuerwehr, Branddirektor (Foto: E. Hohenauer) Mag. Erwin Reichel.

und Burschen, die in den Feuerwehren Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und den Dienst am Nächsten lernen. Und ein Feuerwehrball ist in fast jedem Innsbrucker Stadtteil ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Für all das möchte ich mich auch namens der SPÖ Innsbruck sehr herzlich bedanken. Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, Amtsführende Stadträtin

INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010

Bei den Kosten sparen, nicht bei der Qualität Die Innsbrucker Feuerwehren haben einen hohen Standard, von Mängeln bei einigen Gebäuden einmal abgesehen. Trotzdem wäre es möglich, die Qualität zu erhalten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Eine gemeinsame Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen für ganz Tirol könnte die Preise drücken. Gemeinsam beschafft werden bisher nur die neuen blauen Uniformen, nicht aber die Fahrzeuge. Kosten senken, ohne an der Qualität zu sparen, ginge auch durch verstärkten Einsatz von Wechsellader-Fahrzeugen. Die Berufsfeuerwehr hat das für selten gebrauchte Ausrüstung bereits begonnen. Auch Synergien etwa mit

der Rettung bei Großunfallfahrzeugen wären eine Chance. Und dass bei der teuren Landesleitstelle viele Sparmöglichkeiten vorhanden wären, wissen alle Beteiligten. Wenn die Kosten nämlich nicht reduziert werden, dann droht den Feuerwehren vielleicht bald ein ähnliches Schicksal wie der Rettung und die Landesregierung stürzt sie ins Ausschreibungs-Chaos. Gebi Mair Landtagsabgeordneter

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Standpunkte Unsere Feuerwehren – retten, löschen, bergen und viel mehr Die zehn Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehren unserer Stadt garantieren nicht nur unsere Sicherheit in Brand- und Katastrophenfällen jeder Art. Sie sind auch unverzichtbarer Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Innsbrucks Stadtteilen. Schutz und Hilfe in jeder Not, soziale Aktivitäten, Jugendförderung, Kameradschaft und Zusammenhalt sowie die Pflege unverzichtbaren Brauchtums – dafür stehen die Feuerwehren unserer Stadt. Im perfekten Zusammenspiel der unverzichtbaren freiwilligen Kräfte und der Berufsfeuerwehr wird jede Herausforderung professionell gemeistert und nachhaltig das Zusammenleben in unse-

rer Stadt gefördert. Retten, löschen, bergen und eben noch viel mehr. Daher möchte ich allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern einen großen Dank für ihren unermüdlichen und oft gefährlichen Einsatz im Dienste der Menschen unserer Stadt aussprechen. Ihr macht unsere Stadt 365 Tage im Jahr sicherer und menschlicher. Eine schöne Ferienzeit wünscht Ihnen Franz X. Gruber 1. Vizebürgermeister

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„Wasser marsch und Feuer aus!“ Das sind die wohl wichtigsten Wörter bei unseren Feuerwehren. In Innsbruck gibt es 1 Berufsfeuerwehr, 10 Freiwillige Feuerwehren in verschiedenen Stadtteilen sowie eine Flughafenfeuerwehr. All diese Feuerwehren stehen für einen hohen Sicherheitsstandard in unserer Landeshauptstadt. Insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für ein funktionierendes Gemeindewesen. Welche Aufgaben obliegen einem Feuerwehrkommandanten (Feuerwehrhauptmann), damit auch in einem Ernstfall alles reibungslos abläuft? Hier einige Beispiele aus seinem umfangreichen Aufgabengebiet: • Er erstellt wöchentlich einen Ausbildungs-, Dienst- und Übungsplan. • Er ist für die Ausbildung und Abhaltung von Lösch- und Einsatzübungen verantwortlich. • Ihm obliegt die Instandhaltung der Geräte wie z.B. der Löschfahrzeuge, Pumpen, Feuerlöscher, Wasserschläuche, Bergegeräte, Atemschutzgeräte und vieles mehr.

• Er bereitet die Feuerwehrmänner/frauen auf die Wettbewerbe vor und ist auch selbst auf Schulungen, Aus- und Weiterbildungen. • Er betreut, falls vorhanden, die hauseigene Homepage. • Auch die Planung und Durchführung von Feuerwehrfesten, die zur Kontaktpflege mit der Bevölkerung und zum Vorführen der Geräte dienen, zählt zu seinen Aufgabenbereichen. • Des Weiteren zählt auch das Auftreiben von Spendengeldern und die Erstellung von Anträgen an den Gemeinderat dazu. Solche Unterstützungsanträge werden von der FPÖ selbstverständlich befürwortet und unterstützt. Dies alles macht ein Feuerwehrkommandant völlig unentgeltlich in seiner kostbaren Freizeit. Dazu sagen wir einfach nur: Hut ab! Ihre Freiheitliche Gemeinderatsfraktion Innsbruck

Die Freiheitlichen

Unsere Feuerwehren – ein hart erarbeiteter Kindheitstraum! Wer hat in seiner Kindheit nicht davon geträumt, so mutig und entschlossen zu werden, wie unsere Feuerwehren? Unsere Feuerwehren sind das Sinnbild für perfekte Organisation, Schnelligkeit, Selbstlosigkeit, fortschrittliche Technik, Hilfsbereitschaft und äußerster Wille zum Schutze aller, die in eine Notsituation geraten. Dabei genießen unsere Feuerwehren einen hervorragenden Ruf, der weit über die Grenzen unserer Stadt hinausreicht… Es sind die Frauen und Männer, samt ihrer wertvollen Jugendarbeit, die dank ihrer oft jahrzehntelangen harten Ausbildung und Ar-

beit den Kindheitstraum zur Realität haben werden lassen. Die Innsbrucker Feuerwehren – unser aller Freund und Helfer! Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer ein ganz, ganz großes DANKESCHÖN – und die Verpflichtung für uns in der Politik Tätigen, alle nur denkbare Unterstützung zu Gunsten unserer Feuerwehren zu ermöglichen. GR Hermann Weiskopf Liste Rudi Federspiel

Weniger Brauchtum, mehr Notwendigkeiten! Niemand wird die Notwendigkeit einer effektiven Feuerwehr in Frage stellen, ob es aber so viele Parallelitäten braucht, bleibt zu hinterfragen! Solange nichts Dramatisches passiert, erscheinen die bereitgestellten Kosten als sehr hoch. Im Ernstfall hingegen wird es immer zu wenig sein. Hier die sachliche Balance zu finden, scheint im Reigen von „Revierkämpfen“ der einzelnen Feuerwehreinheiten oft nicht leicht. Braucht es so viele, benötigt jede Einheit dasselbe Grundequipment oder muss die Schwerpunktbildung noch weiter fortschreiten? Ist die Berufsfeuerwehr zu groß oder braucht es eine weitere Stärkung? Die gesellschaft-

liche Verankerung in den Ortsteilen ist sicher wichtig, aber eine bestmöglich ausgebildete und jederzeit einsatzbereite „schlagkräftige Truppe“ sollte jedem das Wichtigste sein, und genau unter diesem Aspekt sollte die Weiterentwicklung vorangetrieben werden. Bei derart fundamentalen Säulen unserer Wohlstandsgesellschaft hat der parteipolitische Einfluss nichts verloren. EGR Ronald Psaier

Die Redaktion von „Innsbruck informiert“ ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich. Die diversen Artikel auf den Standpunkteseiten werden weder ­korrigiert, umgeschrieben, zensiert oder sonst in irgend einer Art und Weise verändert.

Polizei 133 (Europa-Notruf 112) Feuerwehr 122 16

Rettung 144 Alpiner Notruf 140 INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010


Verschiedenes

Politiker nützen gerne die Gelegenheit, um auf die Bedeutung der Feuerwehr hinzuweisen. Dabei ist oft peinlich-politisches Kalkül spürbar, was nicht verwundert, ist doch die Feuerwehr in der Bevölkerung positiv besetzt und gehört zu einer beliebten Berufsgruppe. Aus einer persönlichen inneren Einstellung anderen uneigennützig in bedrohlichen Lebenssituationen zu helfen, ist die Krönung einer Lebensform. Ihr Einsatz ist nicht immer spektakulär. Die Feuerwehr erledigt auch Hilfeleistungen im Kleinen, vom Schutz des Eigentums bis hin zur Rettung eines Lebens. Nicht jeder ist hiefür geeignet. Es bedarf bestimmte Charaktereigenschaften – nämlich Kameradschaft,

Anpassung, Mut, soziales Verständnis, vor allem aber Hilfsbereitschaft, um nur einige dieser Werte aufzuzählen. Das alles verpflichtet, Ausbildung und Ausrüstung der Feuerwehr außer Streit zu stellen. Ja, unsere Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil des städtischen Lebens. Verzichtbar ist in diesem Zusammenhang lediglich politische Heuchelei. GR Helmut Kritzinger Tiroler Seniorenbund

So macht Mathematik glücklich Bei Kindern die Freude an Mathematik zu wecken und zu stärken, war das Ziel des „Festes der Mathematik“ am 30. Juni in der Volkshochschule Tirol. Im Rahmen des Projektes „MATHE – Cool“ lernen Kinder der vierten Klassen Volksschule Mathematik von einer völlig neuen Seite kennen, nämlich als „Spielzeug“, bei dem vor allem Kreativität gefragt ist.

„Mathematik macht glücklich“ lautet das Motto. Langfristig soll das „Fest der Mathematik“ dazu beitragen, bei mehr jungen Menschen Interesse für mathematische, technische und naturwissenschaftliche Ausbildungseinrichtungen und Berufe zu wecken. Organisiert wird das Projekt von der Volkshochschule Tirol und dem UniversitätsInstitut für Mathematik mit Unterstützung der Stadt Innsbruck. (EH) VHS-Vorsitzende Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer „analysierte“ gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Mechthild Thalhammer, VHS-Direktor Mag. Ronald Zecha und Univ.Prof. Dr. Norbert Netzer die Statik des Holzbogens.  (Foto: E. Hohenauer)

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Vereinsporträt „Innsbruck informiert“ stellt an dieser Stelle Innsbrucker Vereine vor. Bei Interesse bitte ein E-Junil an post.medienservice@innsbruck.gv.at senden. Es sollte einen besonderen Anlass wie z. B. ein Jubiläum oder besondere aktuelle Erfolge geben.

Verein Klinikbrücke – Besuchsdienst im Krankenhaus Bei einem Klinikaufenthalt erhalten Patienten vielfach von Freunden und Angehörigen seelische Unterstützung. Sie sorgen für Abwechslung, übernehmen Erledigungen und helfen bei der Bewältigung des Krankenhausaufenthaltes. Manchen Patienten fehlt jedoch ein solches Beziehungsnetz. Das passiert zum Beispiel dann, wenn die Verwandtschaft weit weg wohnt oder beruflich so eingebunden ist, dass sich die Besuche auf ein Minimum reduzieren. Hier will die Klinikbrücke ansetzen und ihre Dienste zur Verfügung stellen. Begonnen hat alles 1997 mit zwei Ehrenamtlichen auf zwei Stationen. Inzwischen besteht der Verein aus 56 Freiwilligen, die auf insgesamt 57 Stationen der TILAK in Innsbruck und in den Außenhäusern (LKH Hochzirl, LKH Natters und der Landespflegeklinik in Hall) tätig sind. „Wir möchten für die Patienten eine Brücke zwischen Klinik und gewohnter Umgebung sein.

Die Betroffenen sind auf Grund ihres Klinikaufenthaltes aus ihrem Alltag herausgerissen. Durch unsere Arbeit möchten wir ein Stück Geborgenheit zurückgeben“, so die

(Foto: Klinikbrücke)

Feuerwehr – unverzichtbare Helfer

Geschäftsführerin Britta Weber über das Angebot des Vereins. Dieses umfasst außer dem Dasein für Gespräche z.B. Spaziergänge und die Erledigung kleiner Einkäufe. Auch für die Ehrenamtlichen ist die Arbeit ein Gewinn: „Die Menschen, die wir besuchen, sind sehr dankbar. Ich habe das Gefühl, dass ich gebraucht werde, und das macht mich glücklich.“ Info: 0512-504-28541, b.weber@tilak.at, www. klinikbruecke-tilak.at

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Erfolgreiche Schulkarrieren ausgezeichnet

„Für das Leben lernt man, nicht für die Schule“ – dieser Stehsatz hatte für 165 SchülerInnen der Neuen Mittelschulen, städtischen Hauptschulen und der Polytechnischen Schule am 5. Juli eine besondere Bedeutung. Sie wurden im Schulzentrum Olympisches Dorf gemeinsam mit 47 AbsolventInnen des EDCL-Computerführerscheins für ihre außerordentlichen schulischen Leistungen im Schuljahr 2009/2010 von Vizebürgermeister ChrisVizebgm. Christoph Kaufmann gratu- toph Kaufmann und lierte gemeinsam mit Bezirksschulins- Bezirksschulinspektor pektor Reg.-Rat Ferdinand Treml für die erbrachten Leistungen. (Foto: K. Rudig) Reg.-Rat Ferdinand Treml geehrt. Als Anerkennung ihrer Leistungen erhielten die SchülerInnen Kinogutscheine und Freikarten fürs Tivoli-Schwimmbad. „Als Bildungsreferent der Stadt Innsbruck ist dieser Termin zum Schulschluss für mich ein Besonderer, weil ich selbst hier im Olympischen Dorf in die Schule gegangen bin“, so Vizebgm. Kaufmann, der den SchülerInnen Mut zur Ausbildung machte und an sie appellierte, in der Berufswahl den eigenen Weg zu gehen. (KR)

Tiroler Sängerbund zu Besuch im Rathaus

Der Tiroler Sängerbund feiert 2010 sein 150. Jubiläum – ein Anlass, um Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 1. Juli einen Antrittsbesuch abzustatten. Neben Landesobmann Duringer waren auch Landeschorleiterin Mag.a Christa Meixner, der stellvertretende Landeschorleiter Viktor Schellhorn, Landesjugendreferent und Geschäftsführer Mag. Oliver Felipe-Armas sowie der stellvertretende Landesobmann Bernhard Sailer anwesend. „Ich bewundere jeden, der V.l. Landeschorleiterin Meixner, Landesjugend- so musikalisch referent und GF Felipe-Armas, stv. Lan- und fähig ist, desobmann Sailer, Bgm. Oppitz-Plörer, Landesobmann Duringer und stv. Landeschorleiter in einem Chor Schellhorn beim Antrittsbesuch des Tiroler mitzusingen“, Sängerbundes. (Foto: C. Mergl) so Bgm. OppitzPlörer. Mit einer Sachertorte zum 150-Jahr-Jubiläum gratulierten die TirolerSängerbund-Vertreter zum Amtsantritt von Oppitz-Plörer, die die Einladung zum Festakt und dem Festkonzert am 3. Oktober 2010 gerne annahm. (CM) 18

Kreativtag der Innsbrucker Schulen

Bereits zum sechsten Mal fand heuer am 24. Juni der Kreativtag der Innsbrucker Schulen statt. Über 600 Schülerinnen und Schüler versammelten sich am Sportplatz Fennerareal, wo die Teilnehmer neben der Verlosung einer Ballonfahrt ein buntes Rahmenprogramm mit Spielen und einem DJ erwartete. Als Teil des städtischen Bildungsprogramms „jugend.bildung. innsbruck“ wurde dieser Tag eingeführt, um das Kreativpotenzial und das Interesse der Innsbrucker Schülerinnen und Schüler Amtsvorstand Mag. Ferdinand Neu an Literatur zu fördern. (l.) und Bezirksschulinspektor BSI An neun verschiedenen RR Ferdinand Treml freuten sich mit Standorten waren es heu- den SchülerInnen beim Kreativtag.  (Foto: C. Mergl) er erstmals die Schülerinnen und Schüler selbst, die den anderen Kindern und Jugendlichen spannende Passagen aus ausgewählten Büchern vorlasen und auf kreative Weise vortrugen. (CM)

„Tiroler Frühe“ schmecken und sind gesund

Manche Kartoffeln haben es in sich. Die „Tiroler Frühe“ ist mittlerweile eine bekannte Sorte, die sich besonders für traditionelle, heimische Spezialitäten wie die „Schölfeler“ eignet. Die „Agrarmarketing Tirol“ unter Geschäftsführer DI Wendelin Juen lud am 8. Juli in Anwesenheit von Stadträtin Univ.Prof. Dr. Pa­trizia Moser, LHStv. Anton Steixner und dem Erdäpfelbauer Viktor Pischl zur Präsentation der Tiroler Frühen und zum traditionellen „Schölfeler-Essen“ in die Maria-Theresien-Straße ein. „Die Tiroler Frühe ist wahrhaftig eine ‚tolle DI Wendelin Juen (AMA-Tirol), StRin Knolle‘ “, meinte StRin Patrizia Moser, LHStv. Anton Steixner und Viktor Pischl, Erdäpfelbauer aus Patrizia Moser in ihrer Kematen, präsentierten die Tiroler Funktion als Innsbrucks Frühen. (Foto: C. Mergl) Gesundheitsreferentin. „Sie ist aufgrund des hohen Anteils an Mineralstoffen zudem auch sehr gesund.“ Die Früherdäpfel sind seit März gewachsen und nun reif zur Ernte. Alle Erdäpfel, die heuer vor dem 10. August geerntet werden, gelten als „Frühe“. INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010


Promenadenkonzerte – der Sommerhit für Blasmusikfreunde

Besondere Ehre für HTL-Maturanten

Einigen Schülerinnen und Schülern der HTL Bau und Kunst in Innsbruck wurde am 30. Juni eine besondere Ehre zuteil. All jenen, die ihre Matura mit Auszeichnung abgeschlossen haben, überreichte Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter vor der Annasäule einen Granitstein mit Namensinschrift. Die Steine stammen direkt von den Pflasterarbeiten in der Maria-Theresien-Straße. Auf Initiative von Professor Ype Limburg von der HTL Bau und Kunst und in Kooperation mit StRin PoStRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter korny-Reitter wur- (mittlere Reihe, 3.v.r.), Prof. Ype Limden einige besonders burg (hintere Reihe, 2.v.l.), AV DI Dr. helle Granitquader Walter Zimmeter (Tiefbauamt der Stadt ausgewählt, die mit Innsbruck, erste Reihe 4.v.l.) mit den ausgezeichneten HTL-MaturantInnen, der persönlichen Verantwortlichen der HTL Bau und Kunst Widmung versehen und Arbeitern der Baustelle Maria-Therewurden. (CM) sien-Straße. (Foto: C. Mergl)

Peterle feierte mit Kindern ein Sicherheitsfest

Das kleine, blonde Peterle wacht vom Stadtturm aus über alle Kinder der Stadt. Einmal im Jahr lädt Peterle zum großen Kindersicherheitsfest, und so feierten am 25. Juni bei sommerlichem Wetter hunderte Kinder in der Innenstadt. „Mit dem Peterle-hilft-Fest können wir uns gemeinsam mit Experten einmal im Jahr direkt an die Kinder wenden und mit Spiel und Spaß wertvolle Sicherheitsaspekte weitergeben“, so Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bei der Eröffnung, zu der auch Vizebgm. Franz Xaver Gruber, Schulamtsleiter Mag. Ferdinand Neu, Sportamtsleiter Romuald Niescher und Mag. Uschi Klee (Schulamt, Organisation) kamen. (EH) Peterles „Freunde“ gaben Sicherheitstipps. V.l. Reinhard Moser (Polizei), Vizebgm. Christoph Kaufmann, Toni Pletzer (Bergrettung), Claudia Lux (YOG), Max Langer (Rotes Kreuz) und Branddirektor Mag. Erwin Reichel (BFI). 

(Foto: E. Hohenauer)

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Bereits seit 16 Jahren gehören die Innsbrucker Promenadenkonzerte im Innenhof der Hofburg zum festen Bestandteil des „Innsbrucker Sommers“, dem sommerlichen Veranstaltungsprogramm der Stadt Innsbruck. Auch heuer erfreuten sich rund 30.000 Besucherinnen und Besucher an dieser Konzertreihe. Kulturstadträtin V.l. Dr. Karl Gostner (TVB-Obmann), KulturStRin Dr. Patrizia Moser, Alois Schöpf und Dr. Patrizia Mo- GRin Herlinde Ladurner-Keuschnigg bei der ser hob beim Eröffnung der Promenadenkonzerte in der Eröffnungskon- Hofburg. (Foto: S. Speiser) zert am 7. Juli die Qualität des Dargebotenen und den Einsatz des künstlerischen Leiters und Kapellmeisters Alois Schöpf sowie seines Teams hervor. Die unter dem Motto „Musik aus Altösterreich“ stehende Programmreihe, aufgeführt von 29 Orchestern, umfasste 2010 Werke von u.a. Carl Orff, Felix Mendelssohn Bartholdy, Antonio Vivaldi bis hin zu Florian Bramböck. (StS)

Straßentheater begeisterte mit der „Hammelkomödie“

Das mittlerweile zur Tradition gewordene Innsbrucker Straßentheater spielte im heurigen Sommer, wie bereits im Jahre 1984, an verschiedenen Plätzen der Stadt die „Hammelkomödie“. Bei freiem Eintritt und im Beisein von Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser sowie Kulturamtsleiter Horst Burmann wurde am 7. Juli im Trapphof in entspannter Atmosphäre eine Aufführung des amüsanten Stückes über die Bei der Aufführung des Innsbrucker StraßenSchwierigkeiten theaters im Trapphof: Günter Lieder, Horst eines mittello- Burmann (Vorstand Kulturamt), Kultur-StRin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser, Stefan Riedl, sen, aber groß- Walter Sachers, Martina Dähne, Alexander sprecherischen Kratzer. (Foto: S. Speiser) Advokaten geboten. Unterhalten wurde das begeisterte Publikum von Günter Lieder, Stefan Riedl, Alexander Kratzer (Regie), Walter Sachers und Martina Dähne. (StS) 19


Aktuell

Den Alpenzoo anders erleben Für blinde und sehbehinderte Menschen ist eine möglichst frühe, adäquate Förderung besonders wichtig. Neben intensiver Betreuung von Kindern ab dem

Dietmar Graff und Maria Gand­ ler vom TBSV besuchten mit blinden und sehbehinderten Kindern den Innsbrucker Alpenzoo. 

(Foto: C. Mergl)

dritten Lebensjahr, organisiert der Tiroler Blinden und Sehbehindertenverband (TBSV) daher Ausflüge und Veranstaltungen für blinde und sehbehinderte Kinder. Fixpunkt der Aktivitäten ist dabei der Alpenzoo, wo unter Führung von Mag. Eva Oberauer die Kinder zuletzt am 24. Juni die alpine Tierwelt unmittelbar hören, riechen und ertasten konnten. „Auf diese Art und Weise wird die Umwelt für die Kinder erlebbar“, wissen Dietmar Graff, Obmann des TBSV, und Maria Gandler, Leiterin der Pädagogischen Frühförderung des TBSV. (CM)

Das Stadtarchiv erfühlen Die Welt erfühlen und sie auf diesem Weg begreifbar machen – dieses Ziel hat sich auch das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ) gesetzt. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Begleitperso-

brucker Stadtarchiv. DDr. Lukas Morscher, Leiter des Stadtarchivs, hielt spannende Relikte der Innsbrucker Geschichte zum Anfassen bereit und erzählte den Kindern dazu interessante Anekdoten. Neben hunderte Jahre alten Pergament-Schriftstücken gab es etwa auch eine Olympische Goldmedaille der Winterspiele 1964 zu ertasten. Beate Nicolussi-Spiss vom SPZ organisiert einmal im Jahr eine Erlebniswoche für blinde und sehbehinderte Kinder in der LandeshauptDDr. Lukas Morscher präsentierte den stadt und Umgebung. Kindern spannende Exponate bei ihrer So wurde gemeinsam Führung durch das Innsbrucker Stadtarchiv. (Foto: C. Mergl) mit Fremdenführer Christian Kayed etwa nen erkundeten 17 blinde auch die mittelalterlichen und sehbehinderte Kinder Stadtmauern der Altstadt aus ganz Tirol das Inns- erkundet. (CM) 20

Mit Kasperl zu mehr Umweltbewusstsein ... Die Kinder des Kinder- -vermeidung aufmerksam gartens Sieglanger freu- zu machen“, betonte StR ten sich über den Besuch vom Umweltkasperl. Dabei wurde das Wissen zum Thema Mülltrennung und -vermeidung „aufgefrischt“. Organisiert wurde das Programm von Abfallberater Martin Baumann vom Referat „Verkehrs- Handpuppenspieler Andreas Ulbrich planung, Umwelt“ in Ko- und StR Walter Peer mit den Kindern operation mit Verkehrs- vom KG Sieglanger. (Foto: K. Rudig) stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer. Peer in seinem Statement „Aus umweltpolitischer und fügte hinzu: „Aber auch Sicht ist es wertvoll, Kinder das ‚Kind im Mann‘ lacht, so früh wie möglich auf das wenn ich die leuchtenden Thema Mülltrennung und Kinderaugen sehe.“ (KR)

Neue Schulwegsicherung Die Stadt Innsbruck integriert nun in den herkömmlichen Maßnahmenkatalog zur Schulwegsicherung auch alternative Methoden: Fußspuren anstelle von „Zebrastreifen“, die am 29. Juni von Verkehrsstadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer und SchülerInnen an der Kreuzung Angerzellgasse/

Universitätsstraße angebracht wurden. Gerade die Volksschule Innere Stadt leidet unter einer schwierigen Verkehrssituation. „Für die Sicherheit im Straßenverkehr muss etwas getan werden, besonders wenn es um die Kinder geht“, betont Verkehrsstadtrat Walter Peer. (CM)

Für mehr Sicherheit am Schulweg im Einsatz (hintere Reihe): Dir. Eva Hosp (Volksschule Innere Stadt, 2.v.l.), Dr. Gerhard Ditz (Bundespolizeidirektion Innsbruck), StR Walter Peer (M.), AV Tomas Joos (Amt für Straßen- und Verkehrsrecht, 1.v.r.). (Foto: C. Mergl)

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Stadtgeschichte

Die Bederlunger-Bank

Über die Geschichte der Bankgeschäfte in Innsbruck Leih- und Wechselbanken haben in Innsbruck als bedeutender Verkehrs- und Handelsknotenpunkt im süddeutschen Raum lange Tradition. Um 1300 waren es florentinische Kaufleute, die auf Grund eines landesfürstlichen Privilegs in Innsbruck, wie auch in anderen Tiroler Städten, Banken betrieben. Im 15. Jh. findet man in Innsbruck aber keinen schriftlichen Hinweis mehr auf eine solche Bank. Aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum von Gertraud Zeindl Erst 100 Jahre später sind größere Handelsherren – vor allem aber auch Juden – nachweisbar, die sich wieder mit solchen Geldgeschäften befassten. Doch dürften diese damaligen Darlehensgeschäfte kaum größeren Umfang erreicht haben. Denn man liest in einem Schreiben des Innsbrucker Stadtrates von 1545 folgende Beschreibung der finanziellen und wirtschaftlichen Lage der Stadt: „Die Bürger der Stadt haben nur ein geringes Einkommen, sie betreiben keine besonderen Gewerbe, und es gibt dort keine Bergwerke, Jahrmärkte und auch keine Schiffslände. Die Stadt müsse sich allein von dem landesfürstlichen Hofe, den Beamten der Regierung und den fremden Reisenden erhalten, die Bürger hätten ihr ganzes Vermögen in ihre Häuser gesteckt und verbaut, um durch Vermietung von Wohnungen und Beherbergung von Gästen zu verdienen, infolge der Zeitläufe seien aber diese ausgeblieben. Die Handwerker hätten auch keinen guten Verdienst, und im ganzen sei die Stadt in ihren Einkünften sehr erschöpft und ausgemergelt.“ Ein wenig überspitzt dürften hier die Stadträte die wirtschaftliche Situation dargestellt haben, ging es doch um die Erreichung eines Steuernachlasses. Dessen ungeachtet hatte die Wirtschaftskraft der Stadt im 16. Jh. abgenommen und somit auch die Notwendigkeit ausgiebiger Bankgeschäfte. Die erste institutionell organisierte Bank in Innsbruck errichtete die Ti-

roler Landesregierung im Jahr 1715. Diese so genannte „Banko“ stellte wohl eine Filiale der Wiener Stadtbank dar. Die ersten bankmäßigen Institutionen auf privater Basis entstanden erst im ausgehenden 18. Jh. Die Privatbanken bildeten gewissermaßen einen Übergang zum heutigen Bankwesen dar. Zu diesen zählte auch die Privatbank Bederlunger, die mit ihrem Gründungsjahr um 1790 aus dieser Periode die älteste private Wechselanstalt in Tirol ist. Ihren Sitz hatte die Firma „Bederlunger“ ab 1816 in der Her-

Sein Sohn Johann jun. wurde am 7. Februar 1804 geboren und führte die Geschäfte seines Vaters weiter. Auch dessen Sohn, Heinrich sen. (geb. 6. Juli 1836), trat nach seiner Heirat mit Karolina Reiner in die Fußstapfen seines Vaters. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich der Name der Firma von Johann Bederlunger auf Heinrich Bederlunger. Er war es auch, der 1860 dem Tuchwarengeschäft ein eigenständiges Bankgeschäft hinzufügte. Der Hauptgeschäftszweig der Bederlunger Bank war der Handel mit Manufakturen und der Geldwechsel. Bankgeschäfte im eigentlichen Sinn wurden bei Bederlunger erst sehr spät, nach dem Ersten Weltkrieg, eingeführt. Das bedeutet, dass Spar- und

Werbeplakat für das Bank- Blick auf das Bank- und Wechselgeschäft von H. Bederlunger haus Bederlunger, um 1926. & Co, 1903­–1906.

zog-Friedrich-Straße 17, zuvor in der Seilergasse 3. Durch eine Versteigerung im Jahr 1816 gelangte das Stadthaus neben dem Goldenen Dachl in Besitz von Johann Bederlunger sen. Gleichzeitig mit dem Erwerb des Hauses aus der Konkursmasse des Tuchhändlers Franz Hussl übernahm Johann Bederlunger auch das Schnittwarengeschäft des Tuchhändlers. In diesem Schnittwarengeschäft wurden von Johann Bederlunger sen. neben dem Tuchwarenhandel auch die ersten Wechsel- und Darlehensgeschäfte abgewickelt. Johann Bederlunger war – wie schon sein Vater vor ihm – Handelsmann.

INNSBRUCK INFORMIERT – august 2010

Kontokorrenteinlagen sowie Kontokorrentkredite bis 1918 nicht angeboten wurden. Der Niedergang der Privatbank Bederlunger erfolgte in der Wirtschaftskrise der Zwischenkriegszeit. 1929 musste Heinrich Bederlunger jun. (geb. 1. Juli 1866) die Bank aufgeben. Sie erfuhr ein ähnliches Schicksal wie viele andere Tiroler Kleinbanken in dieser Zeit, sie wurde von der Wiener Merkantilbank aufgesogen. Das Haus Herzog-Friedrich-Straße 17/Hofgasse 2 wurde am 10. Oktober 1931 versteigert. Aber noch heute wird dieses Gebäude als Bederlungerhaus bezeichnet. 21


Innsbruck vor 100 Jahren 4. August: „(Ein Weinliebhaber) Ein hiesiger Bankbediensteter mußte dieser Tage die üble Entdeckung machen, daß jemand anderer den in seinem Keller eingelagerten Wein ebenso zu schätzen wisse, wie er selbst. Von der Weinsendung, deren Verbrauch genau kontrolliert worden war, fehlten ca. 150 Liter. Von dem geheimnisvollen Weinliebhaber hat man noch keine Spur.“ 6. August: „(Vom Wetter) Auf den Bergen zeigt sich seit gestern wieder Schnee und als Begleiterscheinung dieses zu solcher Jahreszeit höchst unwillkommenen Gastes haben wir niedrige Temperatur. In diesem Jahre haben wir noch keinen Monat, an welchem nicht Schnee fiel.“ 8. August: „(Ein Hund von der Elektrischen überfahren) Der Pintscher des Gasthofbesitzers Hellenstainer wurde am Samstag von der Elektrischen überfahren und mußte von den Passanten, welche den Vorfall sahen, getötet werden.“ 9. August: „(Wenn man Butter auf dem Kopfe hat…) Vor kurzem sind in Hötting zwei Handwerksburschen wegen ihres stänkerischen Benehmens von einigen jungen Einheimischen durchgeprügelt worden. Die zwei Handwerksburschen machten wegen der ihnen widerfahrenen Mißhandlungen bei der Behörde die Anzeige, um die ‚schlagfertigen‘ Höttinger zur Rechenschaft zu ziehen. Die Untersuchung 22

wurde auch wirklich eingeleitet, ihr erstes Ergebnis aber war, daß einer der Ankläger ein von den Gerichten schon lange gesuchter Hochstapler ist.“

aus allen Ländern der Welt austapeziert und zwar in so geschmackvoller und gefälliger Anordnung, daß diese Stube geradezu eine Sehenswürdigkeit darstellt.“

10. August: „(Falscher Feueralarm) In der Kiebachgasse und deren Umgebung war gestern und vorgestern das Gerücht verbreitet, in der Konditorei Munding sei ein gefährlicher Kaminbrand ausgebrochen. Von einem Brande war jedoch keine Rede, es war nur in der Küche der Konditorei heißer Zucker während des Siedens übergelaufen, der unter heftigem Krachen in Brand geriet. Die telephonisch herbeigerufene Feuerwehr brauchte nicht einzugreifen.“

17. August „(Neuer Fahrplan der Innsbrucker Lokalbahnen) Die Innsbrucker Konditorei Munding (Original Stadtarchiv Innsbruck, Sammlung Günter Sommer) Lokalbahngesellschaft hat in dieser Saison eine Neuerung wertvoll macht, ist sein eingeführt, die sich vom schöner Bilderschmuck, ersten Tag an sehr prak- welcher – sehr geschmacktisch und höchst vorteilhaft voll arrangiert – aus einer für das fremde Publikum Auswahl der schönsten Anerwiesen hat und sich sichten aus Innsbruck und daher großer Beliebtheit dem Bereiche des ganzen erfreut. Die Gesellschaft Lokalbahnnetzes besteht, 13. August „(Tapeten hat nämlich einen ebenso so daß er nicht bloß seiaus Briefmarken) Herr handlichen als hübsch aus- nem eigentlichen Zwecke Karl Mayer, Friseur in der gestatteten Fahrplan für als Fahrplan dient, sondern Südbahnstraße, Nr. 6, hat sämtliche Linien heraus- auch eine sehr vornehme seine Friseurstube in un- gegeben, welcher an In- Reklame von dauerendem gefähr fünfmonatlicher flei- teressenten gratis verteilt Werte bildet. […]“ ßiger Arbeit mit nahezu wird. Was diesen Fahrplan 200.000 Stück Briefmarken für die Fremden besonders 20. August „(Ein Meteor) Gestern abends 4 B a u e r n re g e l N r. 2 7 : Minuten vor ¾ 9 Uhr wur'UXFNWGHU$XJXVWVFKZXO IHXFKWDXIV*HZHLK de vom Garten der Villa 6LQG6WHLQSLO]HGHUOHW]WH6FKUHL „Gabriela“ (beim neuen botanischen Garten) aus ein herrlicher Meteor beobachtet. Beiläufig in der Höhe des Patscherkofelhauses zog er in westlicher A-6020 INNSBRUCK . MUSEUMSTRASSE 19 . TEL: 588406 Richtung und entwickelte ein herrliches weißgrünes Die nächste Ausgabe von „Innsbruck – die Landeshauptstadt Licht. Während des Fluges informiert“ erscheint am Donnerstag, dem 2. September 2010, und entströmten ihm explowird kostenlos mit der Post allen Innsbrucker Haushalten zugesionsartig hell leuchtend rote Kugeln. Die ganze Erstellt. Redaktions- und Anzeigenschluss ist am Mittwoch, 18. August scheinung dauerte 3 bis 4 2010. Am 2. September erscheint auch die erste Online-Ausgabe: Stunden. […]“ www.innsbruckinformiert.at Redaktion: Rathaus-Medieservice, Fallmerayerstraße 2 (Ecke Aus dem Stadtarchiv/ ­Fallmerayerstraße/Colingasse), 1. Stock, Tel. 57 24 66, Fax 58 24 Stadtmuseum von 93, e-Mail: post.medienservice@innsbruck.gv.at Daniela Jänsch





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Fotos: IKB

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG!

Mit drei Kombinationsfahrzeugen der IKB-Abfallsammlung werden in der warmen Jahreszeit die Biotonnen nach der Entleerung auch zugleich ausgespült – damit Innsbruck für die BewohnerInnen und Gäste attraktiv bleibt. Im Bild (von li.): Franz Saurwein (Leiter der IKB-Abfallsammlung), Bernd Feichtinger, Josef Leitgeb und Thomas Egger (alle Mitarbeiter der IKB-Abfallsammlung).

Saubere IKB-Bio-Abfalltonnen – eine Wohltat in Hitzemonaten

V

erschmutzte Bio-Abfalltonnen sind gerade an heißen Tagen ein Ärgernis, wenn einem beim Öffnen der Container gleich üble Gerüche entgegenschlagen. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) unternimmt daher auch während dieses Sommers alle Anstrengungen, um diese Unannehmlichkeit in Innsbruck möglichst gering zu halten.

Reinigung im Sommer alle zwei Wochen Franz Saurwein, zuständiger Abteilungsleiter der IKB-Abfallsammlung: „Wir verfügen über drei Kombinationsfahrzeuge zur Entleerung und Innenreinigung der Biotonnen. Ein kleineres Modell wurde extra für enge Gassen, zum Beispiel in der Altstadt oder in Hötting, Mühlau oder Arzl, angeschafft.“ Den Reinigungsvorgang schildert Saurwein so: Zuerst wird die Tonne entleert. Anschließend fährt ein Wascharm in die Tonne und spült sie unter Hochdruck mit Warmwasser aus.

Die Reinigungsfahrzeuge rücken von Mai bis Oktober grundsätzlich im Drei-WochenTakt aus, jetzt in den wärmsten Monaten Juli und August sogar alle zwei Wochen. Service kommt gut an Das Sauber-Service der IKB kommt laut Saurwein bei den Innsbruckerinnen und Innsbruckern sehr gut an – dies beweisen die zahlreichen positiven Reaktionen von Privatpersonen und Hausverwaltungen.

Ebenso bewährt wie die Biotonnen-Reinigung hat sich ein Zusatzservice der IKB im Bereich der Wertstoffsammelinseln, nämlich die Samstagsentleerung. Seit über einem Jahr nun werden die ca. 60 Wertstoff-Sammelinseln im Stadtgebiet auch an Samstagen entleert. Zusatztafeln geben weitere Hygienetipps. So sind die Sammelinseln auch am Wochenende sauber und aufgeräumt, was nicht nur dem Stadtbild, sondern auch der Hygiene zugute kommt.

Foto: Die Fotografen

Für eine saubere Stadt

Gerade in der warmen Jahreszeit sind saubere Biotonnen ein wichtiger Service. Die IKB hat daher in drei kombinierte Sammelund Reinigungsfahrzeuge investiert und ein besonderes Hygienesystem für die Bioabfall-Tonnen der Haushalte und der Gastronomie entwickelt. Dazu zählt auch der verstärkte Reinigungsrhythmus im Hochsommer. An dieser Stelle danke ich den Innsbruckerinnen und Innsbruckern für die generell hervorragend funktionierende Trennung von Rest- und Bioabfällen. Denn damit werden auch die Restmülltonnen von Verwesungsgerüchen verschont. Nicht zuletzt dienen saubere und vor allem geschlossene Biotonnen der Hygiene. Insgesamt trägt die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG – nach der bestens angenommenen zusätzlichen Samstagsentleerung der Wertstoff-Sammelinseln – auch mit diesem Service dazu bei, dass Innsbruck für seine BürgerInnen und BesucherInnen auch in Zukunft eine attraktive Landeshauptstadt bleibt. Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Elmar Schmid Vorstandsvorsitzender


n e h c o w 01. 08. 2010

ENSEMBLE OSTTIROL

SCHUHPLATTLER RODENECK

08. 08. 2010

ANGATHER BLECHSCHADEN BRAUCHTUMSGRUPPE MATREI

15. 08. 2010

JUNGEN ZELLBERGER

TRACHTENVEREIN ALMLEBEN

22. 08. 2010 VOLXROCK

VOLKSTANZGRUPPE PFUNDERS

29. 08. 2010

AUGUST DEN GANZEN

MOSTIBÄREN

PPI NG O H S R E M DÄ M GEÖFFNET R H U 1 AG BIS 2 DEN SONNT

VOLKSTANZGRUPPE IMST

JEWEILS VON 15.00 - 21.00 UHR

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Innsbruck informiert August  

Ausgabe August

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