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Programm Benefizkonzert mit dem SAP Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Johanna Weitkamp

Samstag, 08.07.2017 | 20:00 Uhr John Deere Forum Mannheim


100 Jahre Lions Clubs International Lions Clubs International feiert in diesem Jahr sein 100-Jähriges Jubiläum. Die fünf Mannheimer Lions Clubs organisieren aus diesem Anlass zahlreiche Veranstaltungen, aus deren Erlösen drei nachhaltige Projekte zugunsten von Mannheimer Kindern und Jugendlichen initiiert werden sollen. Nähere Informationen zu diesen Projekten finden Sie auf der Homepage der Mannheimer Lions Clubs: www.lions-in-mannheim.de/projekte. Der Lions Club Mannheim Rhein-Neckar als Veranstalter dankt dem SAP Sinfonieorchester, das dieses Konzert als Benefizkonzert gibt.


Grußwort Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz „Vor einem Jahrhundert gründete der amerikanische Unternehmer Melvin Jones aus Chicago gemeinsam mit Geschäftsfreunden die Lions Clubs und setzte damit eine Bewegung in Gang, deren Aufbruchsstimmung bis in unsere Tage wirkt. Basierend auf dem altruistischen Grundsatz „We serve“ ist aus dieser ersten Keimzelle nach und nach ein weltumspannendes Netzwerk entstanden, das auch in unserer Stadt seit langem begeisterte Mitstreiter und Freunde gefunden hat. Mit 200 „Lions“ in fünf Clubs bildet Mannheim als „Zone 1“ des Distrikts 111 SN einen dynamischen Knotenpunkt, von dem viele nachhaltige Impulse zum Wohle unserer Stadtgesellschaft ausgehen. Ich freue mich sehr, dass alle fünf Mannheimer Clubs das 100-jährige Jubiläum der Weltorganisation gemeinsam begehen und gratuliere allen Verantwortlichen und Mitgliedern der Mannheimer Lions Clubs sehr herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Besonders dankbar bin ich den Lions für drei aktuelle Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, die auf verschiedenen Wegen Persönlichkeitsentwicklung und Integration fördern und Gemeinschaft stiften. Im gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Mannheim durchgeführten Projekt „Kinder in der Jugendfeuerwehr“ können Jungen und Mädchen spielerisch die Arbeit der Feuerwehr kennenlernen, ihre Lebenskompetenz stärken und sich dabei schon auf ein späteres Ehrenamt vorbereiten. Das gemeinsam mit der Pop­ akademie konzipierte Weltmusikprojekt „InterSchool“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler in sozialen Brennpunkten und wird über die universelle Sprache der „Weltmusik“ den Zugang zur deutschen Sprache erleichtern, Verständigung und Selbstbewusstsein fördern und zur kreativen und konstruktiven Freizeitgestaltung anregen. Beim „urban gardening“ legen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern „Gärten der Begegnung“ an. Dabei erfahren sie viel über Gartenbau, Pflanzenwelt und Ernährung, verbessern ihre Sprachkenntnisse und werden zu konstruktiven Gestaltern ihrer urbanen Lebenswelt. Ich danke den Lionsclubs, den Projektpartnern und den beteiligten Künstlern für ihr hervorragendes Engagement. Wir brauchen Menschen, die ihren Erfolg teilen und sich wie die Lions mit Enthusiasmus für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.“


Grußwort Präsident Lions Club Mannheim Rhein-Neckar Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Lions und Lionsfreunde, als Präsident des verantwortlichen Lions Clubs Mannheim Rhein-Neckar heiße ich Sie im Namen aller Lions in Mannheim herzlich willkommen. Wir freuen uns außerordentlich, dass Sie unser gemeinsames Motto „We Serve“ durch ihr Interesse an unserem Konzert und dessen Besuch unterstützen. Dieses Konzert findet im Rahmen der zahlreichen Veranstaltungen statt, die die fünf Mannheimer Lions Clubs aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums von Lions Clubs International organisiert haben, um so einerseits die Musik und Kultur in Mannheim in unserem Jubiläumsjahr zu fördern und zu bereichern und andererseits Mittel für unsere Jubiläumsprojekte zu generieren. Als Besucher des Konzerts tragen Sie wesentlich dazu bei, dass wir unsere Jubiläums­ projekte für Kinder und Jugendliche in Mannheim Kinderfeuerwehr, Musikprojekt InterSchool und Urban Gardening – Schulgärten erfolgreich starten können. Näheres zu diesen Projekten sowie zu Lions allgemein finden Sie in diesem Programmheft und auf unseren Websites. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie weitere Informationen über uns und unsere Projekte wünschen oder uns und unsere Projekte unterstützen möchten. Denn ein Hauptzweck unserer Jubiläumsveranstaltungen ist es, unsere ehrenamtliche Arbeit in der Öffentlichkeit besser bekannt zu machen und neue Mitstreiter zu gewinnen. Sei es als Spender, Mitglieder oder auf sonstige unterstützende Weise. Unser besonderer Dank gilt dem SAP-Sinfonieorchester und seiner musikalischen Leiterin Frau Johanna Weitkamp sowie allen Sponsoren und Spendern, ohne deren großzügige Unterstützung dieser Abend nicht möglich wäre. Mein persönlicher Dank gilt auch den zahlreichen Lionsfreunden aller fünf Clubs, die sich in der Vorbereitung und bei der Durchführung dieser Veranstaltung mit erheblichem Zeitaufwand engagiert haben. Ich wünsche Ihnen allen einen unterhaltsamen Abend und interessante Begegnungen vor und nach dem Musikgenuss sowie in der Pause.


Programm

Joseph Joachim Raff (1822 – 1882) Ouvertüre „Ein feste Burg ist unser Gott” op. 127 Joseph Haydn (1732 – 1809) Trompetenkonzert in Es-Dur Hob.VIIe:1 (Solist: Rüdiger Kurz) 1. Allegro 2. Andante 3. Finale. Allegro Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sinfonie Nr. 5 in D-Dur/d-moll op. 107 „Reformations-Sinfonie” 1. Andante. Allegro con fuoco 2. Allegro vivace 3. Andante 4. Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Andante con moto – Allegro vivace – Allegro maestoso PAUSE Udo Jürgens in Memoriam (Gesang: Bjoern Adam) Heute beginnt der Rest deines Lebens Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient Ich war noch niemals in New York Ihr von morgen – Hymne an die Zukunft Mein größter Wunsch


Das SAP Sinfonieorchester Die kulturelle Repräsentanz der SAP SE Die 60 bis 90 Musiker des SAP Sinfonieorchesters setzen sich aus Mitarbeitern der SAP, deren Freunden und weiteren Musikern der Region Rhein-Main-Neckar zusammen. Das SAP Sinfonieorchester tritt regional und überregional auf. Grundsätzlich werden alle Konzerte als Benefizkonzerte gegeben. Alle Einnahmen werden vollumfänglich gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt. So unterstützt das SAP Sinfonieorchester unter anderem den Kinderschutzbund, das Mehrgenerationenhaus, die Stadtmission, die Obdachlosenhilfe, die Diakonie, die Lebenshilfe und die Caritas im Raum HeidelbergMannheim, das Hospiz „Agape“ in Wiesloch-Walldorf, die World Childhood Foundation u.a.m. Besonderen Wert legt das SAP Sinfonieorchester darauf, auch sozial benachteiligten Menschen den Besuch der Konzerte zu ermöglichen. Der vielfältige Spielplan des SAP Sinfonieorchesters umfasst klassische Orchesterwerke ebenso wie ausgefallene Formate, Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten, Konzerte mit hochrangigen Solisten wie z.B. dem Tenor und Weltstar Rolando Villazón oder dem Ausnahmecellisten Johann Aparicio-Bohórquez. Sein Motto „Making the world sound better“ lässt das SAP Sinfonieorchester stets danach streben Klangerlebnisse von herausragender Qualität zu garantieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Opernliteratur: Neben vielen Mozart-Opern umfasst das Programm auch „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck oder „Der Frei­schütz“ von Carl Maria von Weber. Dabei werden jugendgerechte Fassungen entwickelt, um Kinder und Jugendliche an die Welt der Oper heranzuführen. Mit Teamgeist, Vitalität und hoher Motivation setzt das SAP Sinfonieorchester ein Zeichen für die Kontinuität und Nachhaltigkeit des kulturellen Engagements der SAP SE. Es zeigt, wie man mit Präzision, Ausdauer und Disziplin ein großes Ganzes schaffen kann und verkörpert auf diese Weise die außergewöhnliche Unternehmenskultur der SAP.


Johanna Weitkamp Musikalische Leitung Johanna Weitkamp studierte Hauptfach Orchester­ dirigieren an der Hochschule für Musik in Leipzig bei GMD Prof. Olaf Koch, belegte die Dirigentenkurse des Internationalen Musikseminars in Weimar bei GMD Prof. Kurt Masur, GMD Prof. Rolf Reuter, GMD Prof. Otmar Suitner und GMD Prof. Heinz Rögner und legte das Diplom im Fach Orchesterdirigieren und im Fach Korrepetition ab. Bereits während des Studiums ging sie für zwei Spielzeiten als Solo­korrepetitorin an das Theater der Stadt Meiningen. Anschließend war sie als 1.Kapellmeisterin am „Elbe-Elster-Theater“ Lutherstadt Wittenberg engagiert. Danach folgte ein Engagement am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen, zunächst als Gastdirigentin, dann als Studienleiterin. Daneben studierte sie von 1990 bis 1993 in Gelsenkirchen Wirtschaftsinformatik (FH). Nach drei Jahren Tätigkeit als Informatikerin in einem Softwarehaus für Privatbanken in Frankfurt/Main kam sie am 1.1.1997 als Softwareentwicklerin zur SAP. Dort gründete sie das SAP Sinfonieorchester und ist seither dessen Chefdirigentin.


Rüdiger Kurz Trompete Rüdiger Kurz, geboren in Landau/Pfalz, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe Schulmusik mit Hauptfach Trompete bei Prof. Reinhold Friedrich. Dieses künstlerische Studium mit dem wissenschaftlichen Beifach Germanistik für das Lehramt an Gymnasien schloss er mit dem ersten Staatsexamen an der Universität Karlsruhe ab. Weitere Studien auf der Trompete führten ihn zu Prof. Hannes Laubin (München) und Prof. Klaus Schuhwerk (Basel). Während dieser Zeit musizierte er unter anderem in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Gustav-MahlerJugendorchester und dem Orchester des SchleswigHolstein Musikfestivals. Im Jahr 2000 wurde er Solotrompeter des GöttingerSymphonie-Orchesters und ist seit dem Jahr 2003 als Trompeter am Nationaltheater Mannheim engagiert. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt hatte er von 2008 bis 2011 einen Lehrauftrag im Fach “Trompete” inne. In den letzten beiden Jahren belegte er ein Masterstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Gunther Beetz. Regelmäßig spielt er im Mahler-Chamber Orchestra oder dem Münchener Kammerorchester.


Björn Adam Gesang Björn Adam wurde in Koblenz geboren. Er erhielt Klavierund Gesangsunterricht und erlangte 1999 Preise bei „Jugend Musiziert“. Später folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar bei Michail Lanskoi. Daneben nahm er an Meisterkursen bei Ingeborg Reichelt, Sabine Fues und Raúl Giménez teil. Seit 2011 besucht er weiterführende Studien im internationalen Opernstudio „Balzik“ unter Ventzeslav Katzarov. 2005 war er Finalist beim Jan-Kiepura-Operettenwettbewerb. Seit 2006 ist er freischaffend tätig. Als Solist trat er mit der Jenaer Philharmonie, dem Mitteldeutschen Kammerorchester und der SAP-Kammerphilharmonie auf. Konzertauftritte führten ihn unter anderem in den Mendelssohnsaal des Gewandhauses in Leipzig und in den Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf sowie bei Gastengagements in Opernhäuser in Erfurt, Rudolstadt und Chemnitz. Bei den Bad Hersfelder Festspielen wirkte er 2010 mit. Im In- und Ausland war er Solist in zahlreichen Oratorien wie „Messias“ von Händel, „Elias“ von Mendelssohn, dem „Weihnachtsoratorium“ von Bach oder Mozarts Requiem. Außerdem wirkte er bei zahlreichen CDProduktionen mit.


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Joseph Joachim Raff 1822 – 1882 Joseph Joachim Raff wurde 1822 in der Schweiz geboren. Früh lernte er Geige, Klavier und Orgel. Mit 18 Jahren begann er als Übersetzer zu arbeiten und erhielt sogleich eine Stelle als Lehrer. Auf den Weg zu einem Konzert seines Vorbilds Franz Liszt hatte er das Glück, diesen persönlich kennen zu lernen. Liszt verschaffte ihm eine Arbeit in einer Musikhandlung in Köln. Während dieser Zeit komponierte Raff zahlreiche Werke, welche dank Liszts Einsatz veröffentlicht werden konnten. Schließlich stellte Liszt Raff als seinen Assistenten ein. Die hier gemachten Erfahrungen ließen ihn erfolgreich genug werden, um sich die Arbeit als freischaffender Komponist leisten zu können. Später wurde Raff Direktor am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main, wo er sich als Dozent und Komponist einen Namen machte. Bereits vier Jahre später verstarb er in Folge eines Herzinfarkts. Der Text zu dem Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ stammt von Martin Luther. Vermutlich hat dieser auch die Melodie zu dem Kirchenlied geschrieben. Wegen seiner Popularität wird der Choral auch als Hymne der deutschen Protestanten bezeichnet und ist in vielen weiteren musikalischen Werken – auch durch Raff – verarbeitet worden. Raff hat im Jahr 1854, während seiner Zeit als Privatsekretär Liszts, Bühnenmusik zum Schauspiel „Bernhard von Weimar“ geschrieben, einem Drama zum Thema Dreißigjähriger Krieg. In der Ouvertüre hierzu verarbeitet Raff Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Er veränderte diese gut zehn Jahre lang immer wieder, bis sie schließlich 1866 als selbständiges Stück „Ein feste Burg ist unser Gott“ op. 127 uraufgeführt wurde.


Joseph Haydn 1732 – 1809 Die musikalische Begabung des 1732 geborenen Haydns wurde bereits in jungen Jahren entdeckt. Seine Eltern, beide ohne musikalische Kenntnisse, schickten ihn nach Hainburg, wo er vom Direktor des Wiener Stephansdoms entdeckt und mit nach Wien genommen wurde und so eine umfassende musikalische Ausbildung auf der Geige, dem Klavier und im Gesang genießen durfte. Hier verfasste er bereits seine ersten Kompositionen. 1749 verließ Haydn den Wiener Domchor und machte sich als Musiker, Komponist und Musiklehrer selbständig, bis er schließlich zehn Jahre später eine feste Stelle als Musikdirektor des Grafen von Morzin erhielt und später Kapellmeister bei der Fürstenfamilie Esterhazy wurde. Die Fürsten Esterhazy waren Musikliebhaber und unterstützen Haydn vollumfänglich, sodass er in dieser Phase zahlreiche Werke komponieren und zu immer mehr Popularität gelangen konnte. Nach dem Tod des musikliebenden Fürsten Nikolaus Esterhazy entließ dessen Nachfolger sämtliche Hofmusiker. Haydn ging daraufhin nach England, was sich als der Zenit seines Erfolgs herausstellen sollte. Doch leider verschlimmerte sich Haydns Gesundheitszustand immer mehr, bis er schließlich zu einem Pflegefall wurde und 1809 starb. Haydns „Trompetenkonzert Es-Dur Hob.VIIe:1“ ist inspiriert von der damals ganz neu entstandenen Klappentrompete. Diese wurde von Haydns Freund, dem Trompeter Weidinger, erfunden und im Jahr 1796 gebaut. Noch im selben Jahr komponierte Haydn für Weidinger sein Trompetenkonzert. Die Trompete, ein Instrument, das bis dahin nur die Töne der Naturtonreihe spielen konnte, war nun imstande alle Töne hervorzubringen. Diese neuen Möglichkeiten nutzte Haydn vollumfänglich, indem er die Trompete Chromatik und Triller spielen lässt und die Zuhörer auf der Trompete noch nie gehörte Töne erleben können.


Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847 Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie, wurde jedoch wie seine drei Geschwister christlich erzogen und getauft. Sein Großvater war der berühmte Philosoph Moses Mendelssohn. Mit sieben Jahren erhielt Felix den ersten Klavier- und Violinunterricht in Berlin, wo die Familie seit 1811 lebte. Die Mutter Mendelssohns war Schülerin des Bachschülers Kirnberger. Vielleicht auch daher setzte sich Mendelssohn für die Aufführung von Werken Bachs und Händels ein. Schon in der Kindheit fing Mendelssohn an zu komponieren. Als Zwölfjähriger trat er vor Goethe auf und machte Bekanntschaft mit Carl Maria von Weber. In Berlin studierte er ältere Kirchenmusik und hörte Vorlesungen bei Hegel. 1843 gründete Mendelssohn das erste deutsche Konservatorium in Leipzig. Bis in sein Todesjahr war er Kapellmeister des Gewandhauses und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, der außerdem das Selbstverständnis des Dirigierens wesentlich prägte. Die Reformations-Sinfonie, ursprünglich „Symphonie zur Feier der Kirchen-Revolution“, komponierte Mendelssohn 1830 anlässlich des 300. Jubiläums der Augsburger Konfession. Zu dieser Zeit beschäftigte sich Mendelssohn intensiv mit dem protestantischen Glauben und damit verbunden mit den Chorälen Luthers, sodass die Verarbeitung des berühmten Chorals „Ein feste Burg ist unser Gott“ naheliegend erscheint. Inmitten der Französischen Revolution ging das Reformationsjubiläum jedoch unter, sodass die Sinfonie erst 1832 aufgeführt wurde, gleichzeitig die erste und letzte Aufführung zu Lebzeiten Mendelssohns. Da er von seinem in jungen Jahren entstandenen Werk nicht überzeugt war, zog er es vom Druck zurück. Erst über 20 Jahre nach seinem Tod gelangte die Reformations-Sinfonie entgegen seinem Willen in den Druck und damit zu ihrer Popularität.


Udo Jürgens 1934 – 2014 Udo Jürgens ist ohne jeden Zweifel einer der bedeutendsten Liedkomponisten und Liedinterpreten des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seiner über 60-jährigen musikalischen Entwicklung schuf er mehr als tausend Lieder, die auf über einhundert Millionen verkauften Tonträgern den Weg zu den Menschen fanden. Unter seinen Werken sind viele hervorragende Lieder, die durchschlagenden Erfolg hatten – die eben zu „Schlagern“ geworden sind, welche heute jedermann kennt. Doch es lohnt sich, tiefer zu graben. Es gibt darüber hinaus viele sehr bemerkenswerte Liedkompositionen von Udo Jürgens, die die Grenzen der reinen Unterhaltungsmusik sprengen, die jedoch nicht so allgemein bekannt geworden sind, wie sie es von ihrer künstlerischen Qualität her verdient hätten. Es sind Lieder, die in sehr eindringlicher Weise hochrelevante menschliche und gesellschaftliche Themen ansprechen und zugleich eine einzigartige musikalische Schöpfungstiefe offenbaren. So wie uns heute das Werk Franz Schuberts als Sternstunde des Liedschaffens im 19. Jahrhundert gilt, darf man die vielen herausragenden, einzigartigen Lieder von Udo Jürgens als musikalische Sternstunden des 20.Jahrhunderts gelten lassen. Er hat sich nie der Illusion hingegeben mit seinen Liedern die Welt verändern zu können, aber er hat fest daran geglaubt, dass er mit seinen Liedern auf stille Weise das Innerste von Menschen verändern kann. Kein Orden und keine Goldene Schallplatte galten ihm so viel wie diese stille Art des Veränderns – es war für ihn der einzige wirkliche Ritterschlag, den es in der Musikbranche gibt.


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Geschichte Lions Clubs International Geschichte Lions Clubs International wurde am 7. Juni 1917 in Illinois, USA von Melvin Jones gegründet. Grundidee war, eine weltweite Organisation zu etablieren, die sich für die Unterstützung bedürftiger Menschen einsetzt. Die Ausweitung der Clubbewegung über die Grenzen der USA hinaus begann schon 1920 mit Club-Gründungen in Kanada, Mexiko, Südamerika und China. In Europa wurden die ersten Lions Clubs 1948 in Schweden und der Schweiz gegründet. Der erste deutsche Lions Club entstand 1951 in Düsseldorf. Seit 1987 nimmt Lions Clubs International auch Frauen auf, die heute bereits 22 Prozent der Lions stellen. Organisation Die deutschen Lions Clubs sind in 19 selbständigen Distrikten organisiert. An der Spitze jedes Distrikts steht der für ein Jahr gewählte Governor. Nach den internationalen Bestimmungen bilden die 19 Governor den Governorrat, der das Beschlussgremium auf Bundesebene darstellt. Oberstes Organ im Multi-Distrikt ist die Multi-Distrikt-Versammlung (MDV), die sich aus den Delegierten aller zum Multi-Distrikt gehörenden Lions Clubs zusammensetzt. 2016 hat die MDV in Darmstadt stattgefunden, 2017 in Berlin. Aktivitäten Über 1,4 Millionen Lions in 208 Ländern der Welt bekennen sich zum Leitspruch „We Serve“ – „wir dienen“. Lions sehen ihre Aufgabe vor allem darin, dort helfend einzugreifen, wo das soziale System eines Staates nicht ausreichend Hilfe bieten kann. Übergeordnetes Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Lions Club International arbeitet deshalb eng mit den Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf zusammen. Schwerpunkte der Arbeit der Lions Clubs in Deutschland sind die Kinder- und Jugendprogramme und der Kampf gegen Blindheit, darüber hinaus betreuen sie Alten- und Krankenheime, unterstützen lokale Umweltprojekte, engagieren sich für Aus- und Umsiedler, organisieren große Hilfslieferungen in Katastrophengebiete und tragen außerdem dazu bei, dass deutsche Kulturdenkmäler erhalten werden können.


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Zahlen und Fakten Lions Clubs International Lions Clubs International – gegründet 1917 in USA Weltweit 47.195 Clubs ca. 1,41 Millionen Mitglieder vertreten in 208 Ländern Europa 9.497 Clubs ca. 252.500 Mitglieder Deutschland 1.559 Clubs (davon 101 Damen-Clubs und 593 gemischte Clubs) ca. 52.200 Mitglieder

Leo Clubs – Jugendorganisation der Lions Clubs Weltweit 6.846 Clubs ca. 171.200 Mitglieder vertreten in 143 Ländern Deutschland 208 Clubs ca. 3.500 Mitglieder (Alle Daten, Stand November 2016)

Weitere Informationen: www.lionsclubs.org www.lions.de www.lions-hilfswerk.de


Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der 5 Mannheimer Lions Clubs Die Lions Clubs in Mannheim würden sich freuen Sie auch bei weiteren Veranstaltungen im Rahmen ihres Jubiläumsjahres begrüßen zu dürfen. Rosenverkauf mit Weinausschank und -verkauf 13. Mai 2017  |  Kurfürstenpassage und Kapuzinerplanken, Mannheim Rosenverkauf mit Weinausschank und -verkauf 23. – 25. Juni 2017  |  GartenLust Huben, Ladenburg Konzert SAP-Sinfonieorchester 8. Juli 2017, 20:00 Uhr  |  John-Deere Forum, Mannheim Lions Club Mannheim Rhein-Neckar Golf Cup 22. Juli 2017  |  Golfclub Heddesheim Gut Neuzenhof Cocktail-Abend 15. September 2017 „Ein Teil mehr im Einkaufswagen“ 8. Oktober 2017  |  Lebensmittelsammlung vor Supermärkten Promis dirigieren 22. Oktober 2017, 18:00 Uhr  |  Nationaltheater Mannheim Matinee mit Künstlern des NTM „Kreisler & Artgenossen – schwarzer Humor trifft hohe Kunst“ 5. November 2017, 11:00 Uhr   |  Florian-Waldeck-Saal im REM (Zeughaus) Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website www.lions-in-mannheim.de/veranstaltungen sowie in der Mannheimer Presse.


WWW.HUBEN.DE

Wir danken den Sponsoren unseres Jubiläumsjahres, ohne deren Engagement die Finanzierung unserer Projekte nicht möglich wäre.


Lions Club Mannheim Rhein-Neckar verantwortlich fĂźr Organisation und DurchfĂźhrung

Lions Club Mannheim

Lions Club Mannheim Quadrate

Lions Club Mannheim Rosengarten

Lions Club Mannheim Schloss

Leo Club Mannheim-Kurpfalz

Programm – Benefizkonzert mit dem SAP Sinfonieorchester  

Samstag, 08.07.2017 | 20:00 Uhr John Deere Forum Mannheim

Programm – Benefizkonzert mit dem SAP Sinfonieorchester  

Samstag, 08.07.2017 | 20:00 Uhr John Deere Forum Mannheim

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