Issuu on Google+

Informationen und Nachrichten I Heft 58 I November 2011

Mosaik PFRONTEN

 Sparkassenleiter  Pfronten im Advent  Thoiry zu Gast  Rubrik StraĂ&#x;ennamen

7 8 16 22  Rathaussanierung


Mosaik PFRONTEN

 Sanierung des Pfrontener Rathauses

3

 Die Tipps unseres Energieberaters

6

 Neuer Leiter in der Sparkasse in Pfronten-Steinach

7

 Pfronten im Advent

8 Liebe Leserin, liebe Leser,

 Thoiry zu Gast beim Viehscheid Pfronten 2011

16

 LED-Testlampen sind in Betrieb

19

 Pfrontener Flurnamen in Berlin

20

 Krippenausstellung in Pfronten

21

 Woher unsere Straßen ihren Namen haben

22

während ich dieses Geleit schreibe erfreut uns warmer Sonnenschein, und das mitten im November. Für alle Bauherrn, die noch einiges vorhaben, ist das Wetter geradezu ideal. Auch bei der Sanierung des Rathauses kommt uns Petrus sehr entgegen. Die Dämmung des Daches und die Erneuerung der Fassade verlangt gutes Wetter. Wir hoffen mit den Pfrontener Handwerkern, dass wir vor Wintereinbruch noch rechtzeitig fertig werden. Einen Zwischenbericht der Bauarbeiten finden Sie hier. Trotz der warmen Temperaturen lässt es sich nicht leugnen: Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben einmal versucht Ihnen alle Veranstaltungen rund ums Fest in unserem Tal aufzulisten. In einem herausnehmbaren Innenteil haben Sie einen „Fahrplan“ durch die Angebote. Weihnachten ist das Fest des Friedens und der Nächstenliebe, aber auch ein Fest, des Dankes. Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, um mich bei all den Menschen zu bedanken, die für unsere Gemeinde gearbeitet haben, die Verantwortung übernehmen, die uneigennützig etwas für ihre Mitmenschen tun.

Impressum

Ihre Haltung und ihr Engagement machen unsere Heimat wärmer und freundlicher – einfach menschlicher. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich.

Herausgeber: Gemeinde Pfronten Allgäuer Straße 6, 87459 Pfronten Telefon 08363/698-0

Ihnen liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich ein frohes Fest, ein paar besinnliche Stunden zwischen den Jahren und ein erfolgreiches Miteinander für 2012.

Verantwortlich: Erster Bürgermeister Beppo Zeislmeier

Die Redaktion und die Autoren dieses Heftes hoffen, Ihnen im abgelaufenen Jahr neben den täglich oder wöchentlich erscheinenden Zeitungen mit „unserem Magazin“ die etwas andere und vertiefende Information liefern zu können.

Redaktion: Gemeinde Pfronten Richard Nöß, Telefon 0 83 63/6 98-36 Gestaltung: Bettina Geisenberger, AZ Mediendienstleistung GmbH, Kempten Druck: AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten

2

Viel Spaß beim Lesen und eine besinnliche Advent- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Texte: Dieter Müller, Bertold Pölcher, Gemeinde Pfronten, Privat

Ihr

Fotos: Dieter Müller, Archiv, Gemeinde Pfronten

Beppo Zeislmeier Erster Bürgermeister


Dachsanierung & Wandverzierung Das Pfrontener Rathaus wird renoviert Welch schöner Zufall! Die beiden ehrwürdigen Amtsgebäude in Pfronten-Ried werden fast zur gleichen Zeit renoviert beziehungsweise saniert. Allerdings ist die gemeinsame Vergangenheit der zwei im Herbst 2011 für die Bauarbeiten eingerüsteten Häuser sicher nicht jedem Pfrontener bekannt. Das spätere Rathaus unserer Gemeinde wurde im Jahr 1923 als Ergänzung zum damals schon bestehenden Hauptzollamt, dem heutigen Polizeigebäude, errichtet. In einem Schreiben vom 11. Oktober 1923 übersandte das Reichsbauamt Augsburg sieben Pläne für Zollneubauten an das Hauptzollamt Pfronten „mit dem Ersuchen, sie durch die infrage kommenden Nachbarn anerkennen zu lassen und durch den Gemeinderat Pfronten dem Bezirksamt in Vorlage bringen zu wollen“. Der dazu gehörige Lageplan für das neue Wohngebäude des Hauptzollamts zeigt, dass damals schon Zollamt (heute Polizei), Zoll-Wohngebäude (heute Rathaus) sowie das Haus

„Sport Kolb“ ein Baustil-Ensemble bildeten. Erst fast zwei Jahrzehnte später erfolgte die Übernahme und der Umbau eines der beiden Zollhäuser zum Rathaus der Gemeinde Pfronten. Die mit einem Hakenkreuzstempel versehenen Unterlagen vom 20. Februar 1939 tragen die Unterschriften des Kemptener Architekten Sepp Zwerch und des damaligen Pfrontener Bürgermeisters Martin Haff.

Größerer Raumbedarf In den Jahren danach sind im Rathausgebäude vielerlei bauliche Veränderungen und Umbauten vorgenommen worden. Die Amtstätigkeit und der immer größer werdende Raumbedarf erforderten beispielsweise den Ausbau des Dachgeschosses. Kürzlich wurde dann auch endlich die dringend notwendige Umgestaltung des RathausVorplatzes fertiggestellt.

3


„In den achtziger Jahren sind neue Fenster eingebaut worden“, so der mit der Rathausgebäudesanierung beauftragte Architekt und Baubiologe Peter Huber, „ansonsten ist an Bausubstanz und Fassade seit der Inbetriebnahme kaum etwas verändert worden“. Die ursprünglich in mehreren Bauabschnitten geplante Maßnahme umfasse eine Dach- sowie eine Fassadensanierung, erläutert der Planer im Gespräch mit PFRONTEN MOSAIK. Um einen möglichst geordneten Arbeitsablauf im Amtsgebäude zu gewährleisten und die Bauzeit zu verkürzen, habe sich aber später der Gemeinderat dazu durchgerungen, alle Baumaßnahmen gleichzeitig durchzuführen. „Speziell die Fassadensanierung war dringend notwendig“, betont Huber, zumal die beiden anderen Gebäude des Ensembles, Polizei und Sport Kolb, bereits eine Sanierung erfahren hätten. Schließlich repräsentiere das Rathaus ja auch den Fremdenverkehrsort Pfronten. Die gleiche Notwendigkeit gelte übrigens auch für die Dachsanierung, weil das Arbeiten in den sehr schlecht isolierten Räumen des Dachgeschosses den Gemeindeangestellten heutzutage nicht mehr zumutbar war.

Einheimische Firmen Wenn das Wetter mitspielt, müssten Ende November die Arbeiten so ziemlich fertig gestellt sein. Für die recht diffizilen Arbeiten konnten einheimische Firmen gewonnen werden. Die Arbeiten am Dach macht die Firma Reinhard Doser, der gemeindliche Bauhof zeichnet für die Bauarbeiten an den Dachgaupen und Vorarbeiten an der Fassade verantwortlich, Spenglerarbeiten übernimmt die Firma Kiechle und die Malerarbeiten werden von den Firmen Falk und Krautwurst ausgeführt. Über die Gestaltung der Gebäudefassade habe man sich in der Gemeindeverwaltung schon längere Zeit Gedanken gemacht, so Huber. Fach-

▲ Architekt und Baubiologe Peter Huber in seinem Büro

4

leute hätten geprüft, wie man den alten Originalputz von 1923 behandeln muss, um einen geeigneten Untergrund für die farbliche Gestaltung zu bekommen. Man habe hin und her überlegt, wie man die zum Überstreichen ungeeignete Schicht aus alter Dispersionsfarbe möglichst Untergrund schonend entfernen konnte. „Schließlich haben wir uns dazu entschlossen, die alten Farbschichten mit chemischen Mitteln abzubeizen. Was man früher bei der Farbe eingespart hat“, betont der Fachmann, müssen wir jetzt wieder bezahlen“. Bei den Arbeiten seien dann auch die alten Gebäudebemalungen in Resten wieder herausgekommen. Daraufhin habe man beschlossen, die Fassadenbilder im Stil „Art De´co“, die aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen stammt, wieder herzustellen. Mit dieser Aufgabe wurde die Firma Krautwurst beauftragt, die in enger Zusammenarbeit mit Restauratoren aus Transparentpausbildern Schablonen erstellt, die Farben anmischt und die Bemalung möglichst originalgetreu wieder aufbringt. Die nicht bemalten Flächen sind ebenfalls abgebeizt worden, beschädigte Stellen mussten ausgebessert werden, dann wurde zunächst grundiert und schließlich alles mit Grund- sowie Deckanstrich versehen. Die Fenster aus den achtziger Jahren konnten belassen werden, die Fensterläden werden mit Walnussschalenstücken schonend abgestrahlt und dann, wie früher bei Amtsgebäuden üblich, in einem Rotton angestrichen.

Komplizierte Dachdämmung Architekt Huber betont, dass sich die Dämmarbeiten am Dach des Rathauses als relativ kompliziert erwiesen hätten. Man habe das gesamte Dach von außen aufmachen und eine Dampfbrems- und Luftdichtungsbahn zum Rückhalten der Wasserdampfdiffussion einschlagen müssen. Erst dann konnte im bewohnten Dachbereich die 16 bis

▲ zahlreiche Kunstausstellungen fanden in den Rathausgängen ein Zuhause


▲ Originalbemalung Dachkehle

22 cm starke Dämmschicht aufgebracht werden. Die alten Tondachziegel erwiesen sich als nicht mehr besonders gut, so dass man sich entschloss, auf die im Originalbau verlegten Biberschwänze zurückzugreifen. „Das Schwierigste in Bezug auf die Sanierung“, so Huber, „waren dann die Dachgaupen“. Diese bestehen beim Pfrontener Rathaus nicht wie sonst üblich aus einer Holzkonstruktion, sondern sind alle gemauert. Deshalb musste die Dämmung außen angebracht werden, was natürlich die Proportionen der Dachaufbauten verändert. Um dies nicht zu gravierend ausfallen zu lassen, wurde eine Gliederung der Gaupengiebel entwickelt, die sich in Ihrer Ausbildung an die 3 originalen Gaupen von 1923 anlehnt. Um langfristig den Sanierungsbedarf gering zu halten, beschloss der Gemeinderat, die Gaupen mit Kupferblech zu verkleiden.

▲ Polizeigebäude und Rathaus in Pfronten zur gleichen Zeit eingerüstet

Zeugnis hoher Baukunst „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir im Spätherbst fertig“, betont Peter Huber, „und das Pfrontener Rathaus erstrahlt beim Jahreswechsel im neuen Glanz. Besonders großen Wert habe ich darauf gelegt, in Teamarbeit mit den Handwerkern den teilweise gegensätzlichen Anforderungen aus Energieeffizienz und Erhalt eines Zeugnisses hoher Baukunst unserer Vorfahren mit einer an die heutigen Erfordernisse angepassten Bauausführung gerecht zu werden“.

▲ schwierige Dachsanierung

5


 Die Tipps unseres Energieberaters  Heizung fit für die kalte Jahreszeit machen

 Energiekosten durch einfache Mittel senken

Jetzt ist es höchste Zeit, die Heizung fit für die kalte Jahreszeit zu machen – denn ein gründlicher Herbstcheck hilft, Heizkosten zu sparen. Wichtig ist unter anderem die korrekte Einstellung der Vorlauftemperatur durch den Heizungsfachmann. Viele ältere Heizanlagen arbeiten mit zu hohen Temperaturen, was zu Energieverlusten führt. Auch das Anbringen einer Dämmung ist immer sinnvoll: Heizungs- und Warmwasserrohre, die über Putz und ohne Dämmung verlaufen, erwärmen ungewollt die Kellerräume und verschleudern wertvolle Energie. Eine Ummantelung ist schnell und einfach durchzuführen. Die Heizungspumpe ist das Herz der Anlage. In vielen Kellern sorgen alte, ungeregelte Pumpen dafür, dass der Heizkreislauf in Gang bleibt. Bis zu 80 Prozent weniger Energie schlucken dagegen moderne Hocheffizienzpum pen. Eine kleine Maßnahme, die jeder selbst durchführen kann, ist eine gründliche Entlüftung der Heizung. Einfach mit einem Entlüfterschlüssel aus jedem Heizkörper die Luft entweichen lassen. Davor aber die Heizungspumpe abschalten und anschließend Wasser nachfüllen bis der Anlagendruck wieder stimmt.

Die Heizanlage optimieren, einstellen und abgleichen lassen oder die Hülle Ihres Wohnhauses kostengünstig verbessern oder sich im Haushalt energiesparend verhalten – ohne Komforteinbußen. Das sind drei einfache Schritte zu einem energieoptimierten Zuhause. Bis zu einem Drittel der Heizkosten kann man zum Beispiel erwiesenermaßen durch einfache Maßnahmen einsparen. Das haben Studien gezeigt. Die Investitionen rechnen sich schon nach kürzester Zeit, meist nach ein bis drei Jahren. Die Kosten für Heizenergie haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt…

 Neues Label für Fernsehgeräte Wer ein neues Fernsehgerät kaufen möchte, der kann bald auf einen Blick erkennen, wie viel Strom ein Modell verbraucht. Denn ab 30. November müssen europaweit alle Neugeräte mit einem neuen EU-Energielabel ausgezeichnet werden. Für Verbraucher lohnt es sich auf jeden Fall, auf die Energieeffizienz eines Fernsehgeräts zu achten: Nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) lassen sich bis zu 70 Prozent Stromkosten vermeiden, wenn man

sich für ein energieeffizientes Gerät der Klasse A entscheidet. Auf die Technik kommt es dabei weniger an – sowohl LCD- als auch Plasmafernseher haben sich gleichermaßen etabliert. Der Verbraucher sollte also beim Kauf in erster Linie auf die Bildqualität und die Energieeffizienz achten. Das EU-Label für Fernsehgeräte ähnelt dem Etikett, das Verbraucher von Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine bereits kennen.

 Geldanlage Eigenheim attraktiv wie nie Für energieeffizientes Bauen und Sanieren gibt es jetzt so günstige Kredite der KfW-Förderbank wie nie zuvor. Mit durchgängig einem Prozent Effektivzins hat der Satz im Programmteil „Energieeffizient Sanieren“ im Oktober ein historisches Tief erreicht. Beim Neubau eines Effizienzhauses 55, 40 oder einem Passivhaus profitieren Bauherren momentan von Zinssätzen, die bis auf 1,5 Prozent gesunken sind. Für Bauherren und Sanierer gibt es auch Tilgungszuschüsse. Grund für die guten Konditionen ist die aktuelle Entwicklung am Kapitalmarkt und fest bis 2014 eingeplante Fördergelder vom Staat. Weitere Informationen sind zu finden unter www.passivhaustage.info.

Weitere Energietipps sind zu finden unter www.eza.eu oder Sie fragen bei Ihrem eza!-Energieberater.  Roger Gemmel, jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr, im Rathaus Pfronten, Anmeldung: Telefon 0 83 63/69 80

6


Neuer Leiter in der Sparkasse in Pfronten-Steinach Kempten/Pfronten. Anfang Oktober übernahm Steffen Kauschka die Leitung der Sparkassen-Geschäftsstelle in Pfronten-Steinach von Theresia Herz. Nach ihrer Ausbildung bei der Sparkasse war Herz zunächst in der Geschäftsstelle Pfronten-Ried als Servicekraft eingesetzt. Im Oktober 2001 betreute sie die Kunden in PfrontenSteinach im Service und übernahm im Januar 2004 die Filialleitung. Nun nimmt Theresia Herz nach zehn Jahren Abschied von Pfronten. Künftig wird die Nesselwangerin als Geschäftsstellenleiterin in der größeren SparkassenFiliale in Oy einen kürzern Weg zur Arbeit haben. Herz ist sich sicher: „Steffen Kauschka wird mir in Pfronten-Steinach ein würdiger Nachfolger sein. Ich bedanke mich bei den Steinacher Kunden für das Vertrauen und die langjährige gute Zusammenarbeit.“

als Vertreter von Theresia Herz bereits kennen lernen. Der Rückholzer freut sich auf seine künftige Aufgabe: „Ich fühle mich in Pfronten sehr wohl und bin mir sicher, den Kunden in allen Finanzfragen ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.“

Steffen Kauschka begann 2008 seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Allgäu. Nach der bestandenen Prüfung war er als Nachwuchskraft im Marktbereich Füssen-Pfronten und dort vor allem in den Geschäftsstellen Nesselwang und Pfronten-Ried eingesetzt. Bevor er im Oktober die Leitung der Filiale in PfrontenSteinach übernahm, konnten ihn die Steinacher Kunden

Theresia Herz übergab Anfang Oktober die Leitung der Sparkassen-Geschäftsstelle in Pfronten-Steinach an Steffen Kauschka.



Schnupper-Kiste für

13,- Euro frei Haus

Bestellung per Telefon 0 82 61 /90 96 10 oder im Shop auf stuempflhof.de

DE-ÖKO-037

7


Wenns Weihnachten wird Seit eh und je wird in Pfronten während der Vorweihnachtszeit recht viel geboten. In dieser Beziehung kann die 13-Dörfer-Gemeinde sich durchaus mit weit größeren Orten vergleichen. Die hell beleuchteten Straßen und weihnachtlich geschmückten Geschäfte locken in der Adventszeit die Besucher von nah und fern an, gleiches gilt für die zahlreichen Veranstaltungen, die von Vereinen und Pfronten Tourismus organisiert werden. Da gibt es beispielsweise spannendes Kasperl- und Puppentheater, Fackelwanderungen mit Besuch einer Wildfütterung oder eine Kindertheatervorstellung. Interessant und unterhaltsam werden sicher auch die Ortsrundgänge zur Kulturgeschichte und die geführten Wanderungen mit Erklärung der Flurkreuze sein. Außerdem wird es einen Heimatabend mit Auftritt eines Heimatdichters geben wie auch das inzwischen deutschlandweit bekannte, von Pfronten Tourismus veranstaltete „Christbaumschlagen im Bergwald“. Ein Diavortrag und Konzerte runden das reichhaltige Angebot ab.

Anspruchsvolles Musikprogramm Musikfreunde haben in der Vorweihnachtszeit in Pfronten wieder einmal die Qual der Wahl. Am Sonntag, dem 4.12. findet in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten-Berg das von Hilde Hitzelberger organisierte, sehr beliebte „Alpenländische Singen und Musizieren zum Advent“ statt. Diesmal treten auf: Die Pfrontener Stubenmusik, die Stubensänger, der Kirchenchor, das Gitarrenduo Hitzelberger-Sauerwein, der Münsinger

8

Dreigesang sowie das Bläserensemble der Kaufbeurer Martinsfinken. Wie immer zeigen bei der Veranstaltung die Pfrontener Hirtenbuben, heuer allerdings in neuer Besetzung, ein Hirtenspiel mit Mundart-Text. Ein Abend, der viele musikalische Leckerbissen verspricht. Vierzehn Tage später, am Sonntag, dem 18.12. veranstaltet das Katholische Pfarramt ebenfalls in der Pfarrkirche sein traditionelles „Adventskonzert der Pfrontener Chöre und der Harmoniemusik Pfronten“. Im voll besetzten Gotteshaus verspricht das Programm vor allem auch wegen der herrlichen Akustik wieder einen musikalischen Hochgenuss. Der Eintritt ist frei, Spenden sind allerdings sehr willkommen. Wie die meisten Veranstaltungen kann auch das Weihnachtskonzert mit dem Kirchenchor St. Nikolaus auf eine lange Tradition zurückblicken. Es findet kurz nach Weihnachten am Mittwoch, dem 28.12. in der Pfarrkirche St. Nikolaus statt. Der bekannte Organist und Chorleiter Paul Theis aus Stuttgart spielt im ersten Teil Stücke aus seiner in Pfronten auf der neuen Seifert-Orgel aufgenommenen CD. Danach gelangt unter anderem das Weihnachtsoratorium von Camillie Saint-Saens in der Ausgabe für Solisten, Chor und Orgel zur Aufführung.

Alpenländischer Weihnachtsabend mit Manfred Hartmann Für den Tag vor Heiligabend, Freitag, 23.12. hat Pfronten Tourismus einen Alpenländischen Weihnachtsabend im „Haus des Gastes“ in Pfronten-Ried organisiert. Der


bekannte Mundartdichter Manfred Hartmann erzählt bei Glühwein und Plätzchen eine Weihnachtsgeschichte „Die Nacht von Betlehem“. Hartmann hat 1995 seine gereimte Interpretation der Weihnachtsgeschichte im Allgäuer Dialekt niedergeschrieben. In seiner unnachahmlichen Art versteht es der Autor immer wieder, seine Zuhörer auf die Festtage einzustimmen. Umrahmt wird der Abend von der Pfrontener Stubenmusik. Nikolaus- oder Weihnachtsmarkt, das ist hierzulande keine Frage. Der Pfrontener besucht beide Märkte. Am Montag, dem 5. 12. sind die Kinder beim Nikolausmarkt in Pfronten-Weißbach die Hauptpersonen. Die Eltern können vorher die Pakete für die Kleinen bei der Schreinerei Leitenmeier abgeben. „Wir bedanken uns bei allen Nachbarn“, so Organisatorin Doris Rindle, „dass sie uns beim Markt so gut unterstützen“. Alle Stände werden von der SGW betreut, für die musikalische Umrahmung sorgen die Jugendkapelle der Harmonie sowie die Engelskinder vom SGW-Turnen. Um 19 Uhr zieht dann der Nikolaus mit seinen Knechten ein und die Kleinsten bekommen glänzende Augen, wenn sie vom heiligen Mann die Geschenke

entgegennehmen. Es wäre auch nicht verwunderlich, wenn Petrus an diesem Abend durch erste Schneeflocken für ein entsprechend romantisches Ambiente im Malerweg sorgen würde.

Zusammenarbeit mit heimischen Vereinen Am Sonntag dem 11.12. trifft man sich dann auf dem Weihnachtsmarkt am Leonhardsplatz in Pfronten-Heitlern. „Wir haben im Groben wieder den bewährten Ablauf belassen“, sagt Organisator Bernhard Dinser, der sich des Erfolges dieser Veranstaltung sicher sein kann. Die Zusammenarbeit der Organisatoren mit den heimischen Vereinen klappt beim Weihnachtsmarkt ausgezeichnet, Vereine und Feuerwehr stellen die Standbesetzungen. Zahlreiche festlich gestaltete Stände werden wieder um die St. Leonhardskapelle herum aufgebaut, im Gotteshaus sind von Privatleuten zur Verfügung gestellte Krippen zu besichtigen. Da die Bundesstraße für den Verkehr gesperrt wird, können die Besucher in Ruhe über den Markt bummeln, heiße Maroni essen oder einen Glühwein genießen. Den

▲ Chöre in St. Nikolaus

▲ Alpenländisches Singen und Musizieren mit H. Hitzelberger

▲ Nikolausmarkt in Weißbach

▲ Team „lebende Krippe“ Bach, Keller, Trenkle (v.l.)

9


Höhepunkt stellt immer der Besuch des Nikolaus dar, der an die Kinder Geschenke verteilt. Natürlich gibt es auch wieder ein Krippenspiel der Pfrontener Hirtenbuben vor dem Gatter mit lebenden Schafen und am Abend die herrliche Bilder, wenn die Kindergartenkinder mit bunten Laternen ihren Lichtertanz zeigen.

Josef, Wirtsleute und Hirten, werden alle ebenfalls von Pfrontener Kindern verkörpert. Auf der Bühne im Kurparkpavillon singen und spielen die Kinder im Pfrontener Dialekt die Weihnachtsgeschichte, natürlich sorgen auch Tiere für einen stilechten Rahmen.

Viele motivierte Kinder „Lebende Krippe“ heuer wiederbelebt Eine sehr attraktive Veranstaltung wird in Pfronten heuer wieder belebt. Vor 1998 gab es bereits schon während der Vorweihnachtszeit die Darstellung einer „Lebenden Krippe“. Kathrin Bach, Mariendarstellerin vor über 15 Jahren, hat jetzt die Wiederbelebung der damals äußerst beliebten Veranstaltung initiiert. Mit Karolin Keller und Sandra Trenkle hat sie zwei weitere junge Frauen als Mitstreiterinnen für die Organisation gefunden. „Inzwischen ist schon die nächste Generation am Spiel beteiligt“, erzählt Kathrin Bach, „einer der Hirten von damals ist junger Vater, sein Baby wird als Jesuskind in der Krippe liegen. Der aus Pfrontener Grundschulkindern bestehende Kinderchor „Klangkinder St. Nikolaus“ begleitet zusammen mit einer kleinen Bläsergruppe musikalisch das Mundartkrippenspiel, das vor vielen Jahren von Beppo Zeislmeier geschrieben wurde. Die Darsteller, Maria und

▲ Weihnachtsmarkt

10

Mit vielen motivierten Kindern haben die für die Organisation verantwortlichen Damen bereits mit den Proben begonnen. „Die Mundarttexte für die Lieder der Kinder haben wir alle neu schreiben müssen“, so Kathrin Bach, „natürlich macht das Ganze viel Arbeit, aber auch sehr viel Spaß, wenn wir immer wieder beobachten, wie die Kinder mit Feuereifer dabei sind. Bei den einzelnen Veranstaltungen übernehmen Pfarrer, Bürgermeister und Tourismusdirektor im Wechsel jeweils die Begrüßung, da sowohl die Kirchengemeinden als auch die Gemeinde Pfronten die Veranstaltung aktiv unterstützen. Um den Verkauf von Heißgetränken (Glühwein, Punsch) kümmern sich die Eltern der Kinder, der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Aufführungen finden am 03.12., 10.12., jeweils um 17.00 Uhr und am 27.12. um 15.30 Uhr immer im Kurpark statt. Der Erlös aus der Bewirtung kommt der Restaurierung der Pfarrkirche St. Nikolaus zu Gute.

▲ Alpenländischer Weihnachtsabend mit M. Hartmann


Pfronten zur Advents- und Weihnachtszeit Programm 2011 Beilage Pfronten Mosaik 58/2011


Die Übersicht Wochentag Datum

Uhrzeit

Veranst./Info

Name

Beschreibung

Sa./So.

26. und 27.11.11 14:00/11:00

Ev. Kirchengemeinde Adventsmarkt

angeboten werden Geschenkartikel sowie Weihnachtsdekorationen

Sa./So.

26. und 27.11.11

Samstag

03.12.11

14:00

Berggasthof Manzenstube Angela Grassl

Seminar

auf der Manzenstube in PfrontenMeilingen Immergrün mit der Allgäuer Wildkräuterführerin Angela Barbara Grassl, Füssener Straße 31, Pfronten-Kreuzegg. Anmeldung unter Tel. 08363/926569. Dauer bis 17:00 Uhr. Kosten: 20,00 €.

Samstag

03.12.11

17:00

Kathrin Bach

Krippenspiel

Sonntag

04.12.11

16:30

Hilde Hitzelberger

Alpenländisches Singen mit den Pfrontener Stubensängern und Musizieren in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten-Berg.

Montag

05.12.11

17:00

SGW Doris Rindle

Nikolausmarkt

Samstag

10.12.11

15:00

Theatergemeinschaft Landestheater Pfronten-NesselDinkelsbühl wang Gebhard Dasser

Samstag

10.12.11

17:00

Kathrin Bach

Krippenspiel

Sonntag

11.12.11

14:00

Bernhard Dinser

Weihnachtsmarkt

Sonntag

11.12.11

18:00

Ev. Kirchengemeinde Atempause

Samstag

17.12.11

15:00

Pfronten Tourismus

Kreativkurs „Kreatives aus „Walk“

Sonntag

18.12.11

17:00

Kath. Pfarramt

Adventskonzert

der Pfrontener Chöre und der Harmoniemusik Pfronten in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten-Berg. Der Eintritt ist frei, Spenden sehr willkommen.

Sonntag

18.12.11 ab 25.12.11, Sonn- und Feiertage

11:00 – 18:00

Pfronten Tourismus

Krippenausstellung

Ortsansässige Krippenbauer präsentieren im Eiskeller des Heimathauses ihre Werke.

12

11:00 – 18:00

Weihnachtsmarkt

im Pavillon im Kurpark in PfrontenHeitlern.

im Malerweg in Pfronten-Weißbach. spielt das Stück „Jim Knopf und die wilde 13“, eine Kindervorstellung von Michael Ende (Buch) im Pfarrheim St. Nikolaus, Dr.-Kohnle-Weg 1, Pfronten-Ried. Kartenvorverkauf im „Haus des Gastes“, Vilstalstraße 2, Pfronten-Ried. Tel. 08363/698-88. im Pavillon im Kurpark in PfrontenHeitlern. am Leonhardsplatz in PfrontenHeitlern. Konzert im Rahmen des Pfrontener Weihnachtsmarktes Im „Werkstadel“ hinter dem Haus des Gastes. Dauer ca. 3 Stunden. Anmeldung bis Freitag im „Haus des Gastes“


Mo. – Sa. am 31.12.11

14:00 – 18:00 geschlossen

Montag

19.12.11

14:00

Pfronten Tourismus

Gästebegrüßung mit Ortsrundgang

zur Kultur und Geschichte Pfrontens. Treffpunkt im Sitzungssaal im 1. Stock des „Haus des Gastes“. Anschließend beginnt der Ortsrundgang mit verschiedenen Besichtigungen. Dauer bis ca. 17:00 Uhr.

Mittwoch

21.12.11

16:00

Pfronten Tourismus

Fackelwanderung

ins Vilstal mit Besuch einer Wildfütterung. Treffpunkt am „Haus des Gastes“. Dauer ca. 3 Stunden.

Donnerstag 22.12.11

13:30

Pfronten Tourismus

Horizonte erweitern

- Geführte Wanderung mit Einkehr und Erklärung der Flurkreuze. Treffpunkt am „Haus des Gastes“

Donnerstag 22.12.11

15:00

Heinrich Schulze

Schauspiel/Puppentheater

- „Vom Fischer und seiner Frau“ und andere Märchen und Geschichten erzählt, malt und spielt Heinrich Schulze im „Haus des Gastes“. Für Kinder ab 4 Jahre. Eintritt mit der PfrontenCard 3,00 € und ohne PfrontenCard 4,00 €.

Freitag

23.12.11

10:00

Pfronten Tourismus

Christbaumschlagen

- Anmeldung nur für Gäste bis Donnerstag, den 22.12.2011 im „Haus des Gastes“. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt.

Freitag

23.12.11

13:30

Pfronten Tourismus

Busfahrt zur RotwildKostenbeitrag für Erwachsene fütterung nach Brunnen 5,00 € und Kinder 3,00 €. Treffpunkt und Anmeldung im „Haus des Gastes“. Dauer bis ca. 18:00 Uhr.

Freitag

23.12.11

19:00

Pfronten Tourismus

Alpenländischer Weihnachtsabend

im „Haus des Gastes“. Der bekannte Mundartdichter Manfred Hartmann erzählt bei Glühwein

und Plätzchen die Weihnachtsgeschichte „Die Nacht von Betlehem“. Umrahmt wird der Abend von der Pfrontener Stubenmusik. Eintritt: Erwachsene 2,00 € und Kinder 1,00 €. Montag

26.12.11

10:00

Michael Eydam

ModellbahnAusstellung

mit Tombola im Bahnhof PfrontenSteinach, Tiroler Straße 165,

13


gegenüber der Breitenbergbahn. Eintrittspreis: Kinder 1,00 €, Erwachsene 2,00 € und Familien 5,00 €. Dauer bis ca. 16:00 Uhr. Montag

26.12.11

14:00

Pfronten Tourismus

Gästebegrüßung mit Ortsrundgang

zur Kultur und Geschichte Pfrontens. Treffpunkt im Sitzungssaal im 1. Stock des „Haus des Gastes“. Anschließend beginnt der Ortsrundgang mit verschiedenen Besichtigungen. Dauer bis ca. 17:00 Uhr.

Montag

26.12.11

20:00

Pfronten Tourismus

Diavortrag

Ferienträume im Allgäu unter wegs im Pfrontener Land in Überblend-Projektion im „Haus des Gastes“.

Dienstag

27.12.11

17:00

Kathrin Bach

Krippenspiel

Mittwoch

28.12.11

16:00

Pfronten Tourismus

Fackelwanderung

im Pavillon im Kurpark in PfrontenHeitlern. ins Vilstal mit Besuch einer Wildfütterung. Treffpunkt am „Haus des Gastes“. Dauer ca. 3 Stunden.

Mittwoch

28.12.11

16:00

Marie Luise Kaiser

Spannendes Kasperltheater

Mittwoch

28.12.11

19:00

Heinz-Josef Fröschen Weihnachtskonzert

mit dem Kirchenchor St. Nikolaus und der Mitwirkung des Organisten Paul Theis in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten-Ried. Zur Aufführung gelangt unter anderem das Weihnachtsoratorium (Camillie Saint-Saens).

Donnerstag 29.12.11

13:30

Pfronten Tourismus

Horizonte erweitern

- Geführte Wanderung mit Einkehr und Erklärung der Flurkreuze. Treffpunkt am „Haus des Gastes“.

Donnerstag 29.12.11

19:30

Pfronten Tourismus

Mythen und Wildkräuter - Sagenerzählung im „Werkstadel“ im Allgäu hinter dem „Haus des Gastes“. Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahre. Anmeldung bis Mittwoch 17:00 Uhr im „Haus des Gastes“.

Freitag

30.12.11

13:30

Pfronten Tourismus

Busfahrt zur RotwildKostenbeitrag für Erwachsene fütterung nach Brunnen 5,00 € und Kinder 3,00 €. Treffpunkt und Anmeldung im „Haus des Gastes“. Dauer bis ca. 18:00 Uhr.

Samstag

31.12.11

15:00

Pfronten Tourismus

Kreativkurs „Digitaler Fotokurs“

Im „Werkstadel“ hinter dem Haus des Gastes. Dauer ca. 3 Stunden. Anmeldung bis Freitag im „Haus des Gastes“

Samstag

31.12.11

18:00

Franz Trenkle

Fackellauf

der Ski- und Snowboardlehrer der Skischule Pfronten Ostallgäu mit Feuerspringen im Skizentrum in Pfronten-Steinach. Beginn um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

14

Der Kasperl und der verschwundene Christbaum für alle Kinder von und mit Marie Luise Kaiser, Dauer 40 Minuten, im „Haus des Gastes“. Eintritt pro Nase 3,00 €.


15


Thoiry zu Gast beim Viehscheid Pfronten 2011 Das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft mit unseren Freunden aus Thoiry wirft bereits heuer seinen Schatten voraus, so war eine Delegation aus Frankreich zur Viehscheid in Pfronten um die Eckpunkte des anstehenden Jubiläums und künftige gemeinsame Aktivitäten abzustimmen. Bereits am Donnerstag vor dem Viehscheid sind Bürgermeister Gerald Dentinger und Vizebürgermeister Sammy Riesen jeweils in Begleitung ihrer Ehefrauen, sowie die Vertreterin der „Freunde Pfrontens“ Gental Genton nach Pfronten angereist um der Gemeinde Pfronten einen offiziellen Besuch abzustatten. So konnte der Freitagvormittag für ein Arbeitstreffen mit den Bürgermeistern, der Verwaltung und M.A. Blech und Dr. Dirk Stender von den „Amis de Thoiry“ genutzt werden, um den Aufenthalt in Pfronten und die Projekte im Jahr 2012 zu besprechen. Geplant ist unter anderem: – Der Abschluss des Projektes „Bon appetit Thoiry“ vom P-Seminar der Q12 in Thoiry vom 06.01. bis 10.01.2012. Hier kochen die Abiturientinnen des Gymnasiums Füssen

16

für die Gäste in Thoiry ein, unter Mithilfe von Frau Schlachter-Ebert, entworfenes Überraschungsmenü. – Die Feier anlässlich des Jubiläums 10 Jahre Jumelage (Hochzeit) von 22.06. bis 24.06.2012 in Pfronten. Gemeinsam haben sich die Beteiligten auch darauf verständigt, dass zukünftig beide Gemeinden den Jugendaustausch fördern und vor allem auch die Kontakte der Jugendparlamente forcieren wollen. Damit wird die Partnerschaft noch breiter angelegt und die Heranwachsenden erhalten schon früh die Möglichkeit „französische Luft“ zu schnuppern.

Ein duftendes Stück Pfronten für Zuhause Am Freitagnachmittag fand dann der offizielle Empfang der rund 30 Personen starken Reisegruppe aus Thoiry, zu der auch eine Delegation aus der Pfarrei Saint Maurice gehörte, im Sitzungssaal des Haus des Gastes statt. Gemeinsam hat die Gemeinde unter tatkräftiger Hilfe der Freunde Thoirys zu einem kurzen Stehempfang geladen. Bei frischen Brezen und kühlen Getränken war die 503 km


lange Anreise schnell verdaut, bevor die Teilnahme am Festumzug und der darauf folgende Heimatabend auf dem Programm standen. Neben den üblichen Gastgeschenken erhielt jeder Gast aus Thoiry ein duftendes Heusäckchen, quasi ein Stück Pfronten für zu Hause, das auch in den kühleren Monaten noch an die herrlichen Spätsommertage beim Viehscheid in Pfronten erinnern soll.

Austausch weiter fördern Bei den kurzen Ansprachen beider Bürgermeister wurde von beiden Seiten betont, wie wichtig die gelebte Freundschaft beider Länder, gerade im Rückblick auf die schlimmen Ereignisse der Geschichte ist. Dabei war eine Kernaussage, wie entscheidend für eine gedeihliche Zukunft der Kontakt zwischen den Menschen beider Völker ist. Der Austausch, der auf allen Ebenen gestärkt werden soll, bildet dabei eine ganz zentrale Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass die Partnerschaft breit gestreut, von den Schulen über Vereine bis hin zu Privatpersonen vorangetrieben wird und so die Freundschaft zwischen den Menschen wachsen kann. Der Viehscheid am Samstag, bei strahlendem Sonnenschein war für die Gäste aus Frankreich ein ganz besonderes Erlebnis, denn Erster Bürgermeister Zeislmeier bat die offiziellen Vertreter auf die Bühne, um sie vor tausenden Besuchern zu begrüßen. Um dem abendlichen Trubel etwas zu entfliehen trafen sich die Freunde Thoirys, angeführt von M.A. Blech und Manfred Walter später im Gasthof Manzenstube mit den Thoirysern um in ruhigerer Umgebung das herrliche Wochenende ausklingen zu lassen. Hier wurde bei einem Fass Bier und heimischen Spezialitäten noch einmal Kraft getankt, bevor am Sonntag am Ende eines bewegenden Wochenendes die Rückreise an den Genfer See auf dem Programm stand.

An guate – Bon appetit Thoiry Dienstag, 11. Oktober 2011, 17:00 Uhr, Küchenräume der Mittelschule Pfronten, Probekochen vor einem großen Auftritt im Januar 2012 in Thoiry: Dezente Küchendüfte und konzentrierte Aufmerksamkeit prägen das Bild. 14 junge Damen folgen aufmerksam den Erklärungen von Frau Schlachter-Ebert. Eine große schwarze Schultafel hält minutiös den zeitlichen Rahmen der Vorbereitungen fest. In der Schulaula ist die Tafel bereits festlich gedeckt und herbstlich geschmückt, mit all dem, was die Natur uns in diesen schönen Spätsommertagen bietet. Die jungen Damen des Abiturjahrgangs am Gymnasium Füssen, welche an dem Projekt-Seminar „Bon appétit, Thoiry teilnehmen, bitten heut zu Tisch und bereiten mit Frau Schlachter-Ebert, die dieses Projekt begleitet, ein Überraschungsmenü vor. Bevor sie im Januar 2012 in unserer Partnerstadt Thoiry Pfronten von seiner kulinarischen Seite präsentieren werden, steht an diesem Abend eine Art Generalprobe an. Bürgermeister Beppo Zeislmeier, zweiter und dritter Bürgermeister, Tourismusdirektor Jan Schubert und etliche Gemeinderäte vertreten Pfronten. Für das Gymnasium Füssen sind Schulleiter Wolfgang Fischer in Begleitung seiner Gattin sowie Kollegen von Frau Salig (Projektleiterin am Gymnasium Füssen) der Einladung gefolgt. Sie werden neue Talent ihrer Schülerinnen entdecken. „L´âme d´un gourmand est toute dans son palais.“ Im Laufe des Abends wird so mancher Teilnehmer sich den Worten des französischen Philosophen Jean-Jacques Rousseau anschließen können, der meinte: „Die Seele eines Schlemmers liegt ganz in seinem Gaumen.“ Leider darf hier und heute (noch) nichts über die Köstlichkeiten ausgeplaudert werden, die an diesem Abend – vom „Gruß aus der Küche“ bis hin zum süßen Gaumenschmaus – kredenzt werden.

17


MERCI an die 14 jungen Damen, die diese Generalprobe mit Bravour überstanden haben. Ihre freundliche Bewirtung, ihr strahlendes Auftreten und ihre Kochkünste werden sie, um mit den Worten von Bürgermeister Zeislmeier abzuschließen, zu „großartigen Botschafterinnen“ machen, wenn sie im Januar 2012 sozusagen die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr „Jumelage Pfronten/Thoiry“ einleiten werden. MERCI an die Schulleitung der Mittelschule Pfronten, die uns ihre Türen öffnete. MERCI an die Gemeinde Pfron-

18

ten für ihre Unterstützung, ganz besonders im Hinblick auf die gelungene Überraschung für die Gymnasiastinnen, die mit gesponserten einheitlichen T-Shirts ausgestattet, sich der Thoiryser Küche als fleißige Pfrontener Küchenbrigade tummeln werden können. Und ein herzliches Vergelt´s Gott an Bärbel SchlachterEbert von der Schloßanger Alm für ihr großes Engagement.


LED-Testlampen sind in Betrieb An drei Standorten hat das EW Reutte auf Wunsch der Gemeinde Pfronten LED-Testlampen installiert.

Am Heimathaus: Nora I LED mit folgenden Anschlusswerten: 1 LED-Modul mit 28 W Leistung Lebendauer: mind. 50.000 Std. Helligkeit: 1800 lm Farbtemperatur: 3000K warmweiß

Am Hörnle (Gasthof Engel): 111 Primus mit folgenden Anschlusswerten: 36/48 Hochleistungs LEDs mit 36/48 W Leistung 45 W/58 W Systemleistung Farbtemperatur 5.400K

Birkenweg: Stela Square LED-Leuchte mit folgenden Anschlusswerten: 18 LEDs mit 22 W Leistung Energieeinsparung: ca. 60 % Farbtemperatur: 4000K (neurtalweiß)

19


Pfrontener Flurnamen in Berlin Es ist ein besonderes Buch, dieses über die Flurnamen Pfrontens. In mehrerlei Hinsicht – und eines, dem man sich auch über eine reine Zahlendarstellung nähern kann: 1.400 Flurnamen werden auf 524 Seiten erklärt. Hinzu kamen allerdings auch noch rund 8,5 Quadratmeter Kartenmaterial, elegant in das Buch integriert, und mit drei differierenden historischen und aktuellen Vorlagen als Grundlage vollständig neu erarbeitet und gezeichnet. Man findet sich fast intuitiv zurecht, entdeckt dabei immer neue Zusammenhänge, Parallelen und Informationen. Und es macht Spaß, nach Begriffen zu suchen, sich vom Buch zu den Karten, von den Karten zu weiteren Fluren immer weiter führen und „verführen“ zu lassen An die 14 Jahre dauerte es, die Inhalte zusammenzutragen, zu suchen, zu erforschen, teilweise vor Ort zu kontrollieren und abzustimmen. Eine große Aufgabe für die beiden Autoren Thaddäus Steiner und Bertold Pölcher. Dr. Thaddäus Steiner aus Oberstdorf, der Flurnamenforscher – weit über unsere Region hinaus und in einem breiteren Umfeld durch seine Bücher über die Herkunft von Berg- und Alpnamen bekannt – hat es zusammen mit

20

dem engagiertern Pfrontener Heimatforscher Bertold Pölcher erarbeitet. Beide wussten, „was sie sich damit antun würden“ – und unterschätzten den Aufwand dieses Nachschlagewerks dennoch. „Es war ein ungeheurer Aufwand, für alle Beteiligten, aber einer, der sich geloht hat“, sagt Pölcher zurückblickend und spricht dabei ganz sicher auch mit für Dr. Steiner. Bürgermeister Zeislmeier betont: „Die Gemeinde hat sich dieses Buch als „Wissensspeicher“ geleistet. Ein Wissen, das von kundigen Pfrontenern überliefert wurde. Dieses Buch wäre in zehn oder gar zwanzig Jahren nicht mehr machbar, weil man keinen Kundigen mehr fragen könnte“. Für die designgruppe koop aus Nesselwang war es ein ebenso anstrengendes Projekt: über drei Jahre wurde in mehreren Phasen daran gearbeitet. Andreas Koop und Alexander Kählig, die gemeinsam für das Buch verantwortlich waren, haben aber sowohl in der Dimension des Werks, als auch in dem sehr speziellen Inhalt gerade einen Reiz und eine Herausforderung gesehen. Die


Produktion ging an die Grenzen des buchbinderisch und technisch Machbaren. „Es ist ein wenig so, als wollte man aus einem Telefonbuch eine spannende Geschichte gestalten“ vergleicht Andreas Koop etwas überspitzt diese Aufgabenstellung. Dass es gelungen ist, beweist nicht nur diese Auszeichnung, sondern auch die vielen positiven Reaktionen auf das Buch. In Berlin hat dieses Buch eine der höchsten Auszeichnungen erhalten, die ein solches weltweit bekommen kann: Den „red dot award – best of the best“. Es ist der älteste und weltweit wichtigste Designpreis. Im aktuellen Wettbewerb wurden knapp 6.500 Arbeiten aus 40 Ländern eingereicht, weniger als zehn Prozent davon erhielten einen „red dot“. Die besten und herausragendsten Arbeiten, insgesamt nur noch 80 Einreichungen der verschiedenen Kategorien, zusätzlich die Auszeichnung „best of the best“. Zu den Büchern, es waren nur noch eine Hand voll, gehörte eben auch das gewichtige Werk aus Pfronten. Der „rote Punkt“, vielmehr die wenigen „best of the best“ wurden am 7. Oktober im voll besetzten Konzert-

haus Berlin verliehen – rund 1.400 Gäste aus über 30 Nationen kamen zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Zu Gast war übrigens auch Günter Jauch, allerdings nicht als Moderator, sondern Auftraggeber für eine Arbeit, die ebenfalls ausgezeichnet wurde. Sein Weingut erhielt ein neues Signet, die Flaschen besondere. In wahrlich glanzvollem Ambiente, direkt am Gendarmenmarkt, wurde in der Rubrik „Editorial Design“ die Auszeichnung an den Ersten Bürgermeister von Pfronten, Josef Zeislmeier und Andreas Koop (designgruppe koop) von Prof. Dr. Zec und Jianping He verliehen. Die Reise des Flurnamenbuches aber ist noch nicht zu Ende: Bevor die Arbeiten im Designmusem in Essen zu sehen sein werden, geht es von Pfronten über Berlin nach Taipei – am 13. Oktober, wurde in Taiwan auf der „World Design Expo“ eine Sonderausstellung aller „best of the best 2011“-Arbeiten eröffnet. Man darf allerdings annehmen, dass von den Besuchern dort, die in dem Buch blättern, nur wenige eine Ahnung davon bekommen werden, was es mit dem „Velle Mesle“ (in Kreuzegg) oder dem „Kahler Steig“ (im Achtal) so auf sich hat.

Krippenausstellung in Pfronten „Krippala wia drhoim“

Eröffnung am Sonntag, 18.12.2011

11:00 bis 18:00 Uhr

Ab dem 1. Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember 2011, beginnt im Eiskeller des Heimathauses die Krippenausstellung, in der ortsansässige Krippenbauer ihre Werke präsentieren. Zu bewundern sind die Krippen bis zum 8. Januar 2011 zu folgenden Öffnungszeiten:

ab 25.12.2011, Sonn- und Feiertage Mo. – Sa. am 31.12.2011

11:00 bis 18:00 Uhr 14:00 bis 18:00 Uhr geschlossen

Kostenloser Eintritt, Spenden werden für soziale Zwecke in Pfronten verwendet.

21


Woher unsere Straßen ihren Namen haben: Am Kurpark Wenn ein Pfrontner, der vor 200 Jahren hier gelebt hat, in den heutigen Kurpark käme, der würde sich sicher die Augen reiben. Da hat sich ganz schön was getan! Aber fangen wir von vorne an. Vor 1800 war die Vils durch Uferverbauungen noch nicht gebändigt. Sie bahnte sich – nach ihrem Austritt vom Vilstal – selbst ihren Weg durch die heutigen Fluren von Ried und Heitlern und veränderte nach jedem der häufigen Hochwasser ihren Lauf. Den Hauptarm des Flusses nannte man früher die „Bachmutter“. Schade, dass dieser bildhafte Begriff nun ausgestorben ist! Links und rechts der Bachmutter dehnte sich ein mal engeres, mal breiteres Überschwemmungsgebiet aus, das nur die Ansiedlung und das Emporkommen von anspruchslosen Pflanzen und Sträuchern erlaubte. Das wasserreiche, aber humusarme Gebiet bevorzugten vor allem Weiden. Deshalb bezeichneten die Pfrontner dieses unergiebige Land auch mit „Weidach“. Wo es nicht gefährlich war, da trieb der Dorfhirte seine Herde zur Futtersuche hin. 1807 erstellte der Trigonometer Johann Martin Hörmann, der Sohn des gleichnamigen Gemeindevorstehers, Pläne zur Zähmung des Flusses von Bläsismühle bis zur Manze mit Pfählen und Faschinen. Aber erst 1821/22 sind in den Gemeinderechnungen Ausgaben für die Aufsicht bei der

22

„Vilskorrection“ verzeichnet. Der verantwortliche Mann, der Vater des Planzeichners, erhielt dafür satte 35 Gulden 36 Kreuzer. Allerdings war er für diese Entlohnung ganze 44 1/2 Tage unterwegs. Auch in den beiden weiteren Jahren hatten er und sein Steinacher Amtskollege Martin Lotter noch viel zu tun. Das war aber erst der Anfang! Am 23. Juni 1836 fand ein Ortstermin statt, wo durch den kgl. Landrichter festgestellt wurde, dass die Flussregulierung „ein entschiedenes Bedürfnis“ sei, und wo er die Hoffnung äußerte, dass dem „sachkundigen Techniker der kgl. Bauinspektion Kempten“ von Seiten der Gemeinde jede nur erdenkliche Hilfe zuteil werde, damit „der Willkür des reißenden Vilsflusses“ Einhalt geboten werde. Aber die Planungen und die nachgehenden Arbeiten zogen sich offenbar noch Jahrzehnte hin. Erst 1894 sind sie wohl abgeschlossen gewesen – und da war die Gemeinde dann auch in finanziellen Nöten. In diesem Jahr erhielt sie nämlich 4000 Mark aus der „Kulturrentenbank München“ zur Tilgung der Schulden. Der Kassier der „Vilskorrektionskasse“ war damals der Engelwirt Alois Stegmiller in Berg. Inzwischen hatte der Tourismus, zunächst noch zaghaft, seinen Einzug in Pfronten gehalten. Für die immer zahlreicheren Gäste musste man aber auch etwas tun. Dazu bot sich das – von der Vils nun nicht mehr bedrohte – „Obere


Weidach“ in Heitlern an. Hier entstand schon vor 1905 ein „Schwimmbad“, das im „Illustrierten Führer durch Pfronten von 1924 so angepriesen wird: „Eine sehr schöne Badeanstalt, deren reines Gebirgswasser (durch Vorwärmer etwas temperiert) äußerst erfrischend wirkt. (Herren- und Damenschwimmbad, Einzelkabinen). In den schattigen Anlagen zahlreiche, hübsche Ruhebänke.“ Der „Vorwärmer“ war natürlich keine Heizung, das war ein Staubecken, wo sich das kalte Vilswasser leidlich „erwärmen“ konnte. Es befand sich etwas oberhalb, nämlich dort, wo nun das Eisstadion steht. 1928, mit der Einweihung des neuen (und heute auch schon wieder aufgelösten) Schwimmbades in Steinach, verlor die „Badeanstalt“ im Weidach ihre Bedeutung. Nach und nach füllte sich das Schwimmbecken mit Schlamm und Unrat. Nur der „Vorwärmer“ fand eine neue Bestimmung. Im Winter konnte man hier, wenn nicht gerade das Eis für die Kühlung der Wirtshauskeller abtransportiert war, seine Zeit beim Eisstockschieben vertreiben und im Sommer ergötzten sich die Leute beim Kahnfahren. Im übrigen „Kurpark“ wurden zwar die Wege einigermaßen in Ordnung gehalten und es fanden auch Standkonzerte statt, aber sonst waren die Anlagen in einem „sehr naturnahen“ Zustand. Nach dem Krieg räumten dann junge Leute aus Heitlern das ehemalige, betonierte Schwimmbecken aus und installierten darin einen „Tennisplatz“. Danach nutzen sie es noch für eine Forellenzucht, die aber sehr bald ihr

Ende fand, nachdem die Fische über Nacht verschwunden waren. Erst 1951, als der Verschönerungsverein das Weidach der Gemeinde Pfronten überlassen hatte, entstand so nach und nach eine Parkanlage, die den Namen auch verdiente. Das Schwimmbecken wurde zum Teil aufgefüllt und erhielt einen Springbrunnen. Neue Ruhebänke und gepflegte Blumenrabatten luden nun zum Verweilen ein. Aber es dauerte noch genau 50 Jahre, bis der Kurpark sein heutiges, repräsentatives Aussehen erhielt. Nun verbinden verschlungene Wege die „Wasserspiele“ im Zentrum mit einer einladenden Kneipanlage und dem Musikpavillon. Sogar die alte Hammerschmiede wurde restauriert und für Vorführungen wieder in Gang gebracht. Körperlich oder geistig aktive Besucher können sich auf der Bocciabahn oder an einem Schachfeld betätigen. Auch an die Jugend, bei der es immer etwas lauter zugeht, hat man gedacht: Im westlich angrenzenden Teil in der Nähe des Eisstadions bietet ein Abenteuerspielplatz mit seinen Schaukeln und Klettergeräten reichlich Gelegenheit zum Austoben. Die Freunde moderner Plastik finden in der Ruhezone des Parks seit 2003 einige bemerkenswerte Kunstobjekte. Unter anderen bewegen sich anmutig im Wind die „Flügel der Zeit“ und dreizehn eigenständige, aber oben durch ein ringförmiges Geflecht verbundene Stämme, symbolisieren die aus dreizehn einzelnen Ortsteilen bestehende Gemeinde Pfronten. Bertold Pölcher

▲ Die dreizehn Stämme

23


Ein ganz besonderes Geschenk

Das Pfrontener Flurnamen-Buch

Einf체hrun

gspreis

49,50 Euro

Das Buch ist im Haus des Gastes und in der Gemeindeb체cherei erh채ltlich

24


Pfronten Mosaik 58