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Heimfeld

Nachbarn 03 06 11

Ostern in HEIMFELD Traditionelles Osterfeuer

Musiktherapie

Fachforen und Projekte

Freundeskreis Herbstsonne Aktuelle Aktivit채ten

Magazin der Pflegen

Wohnen Hamburg GmbH

Ausgabe 21 I Mai - Juli 2013


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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser haben Sie es in der Tageszeitung gelesen, dass die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, uns als „stille Helden in Deutschland“ im Vergleich von ihrer Arbeit und unserer beschrieben hat? Diese Anerkennung geht schon „runter wie Öl“. Allerdings lassen wir uns nicht davon leiten. Leiten lassen wir uns von den emotionalen Momenten, die unsere Arbeit bei unseren Bewohnern und Angehörigen und auch bei Gästen auslösen – dies ist Motivation pur! So lassen Sie sich wieder einmal verführen, einen Blick in unseren Alltag zu wagen. Viel Spaß beim Lesen! Ihre Maike Völkel, Direktorin

Die „Neue, Alte“ auf dem besonderen Dementenbereich Guten Tag, mein Name ist Constance Frehse und ich bin 25 Jahre alt. Meine Heimat ist Mecklenburg, genauer gesagt die schöne Hansestadt Wismar. Seit dem ersten März 2008 bin ich bei PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD beschäftigt. Eine lange Zeit habe ich im integrierten Dementenbereich gearbeitet. Da ich schon immer sehr ehrgeizig und zielstrebig war, habe ich mich für einen Positionswechsel interessiert. Zur Zeit absolviere ich meine Weiterbildung zur staatlich anerkannten Praxisanleiterin, die ich hoffentlich im April dieses Jahres erfolgreich hinter mich bringe. Also Daumen drücken!

Seit Juni 2012 bin ich nun Ihre neue stellvertretende Wohnbereichsleitung auf dem besonderen Dementenbereich. Die Bewohner und Kollegen haben mich gut aufgenommen und nun fühle ich mich dort richtig wohl. Tja, was mache ich in meiner Freizeit? Ich mache, wenn es die Zeit zulässt, gerne selber Schmuck und unternehme viel mit meiner besseren Hälfte. Tschüß, wir sehen uns in Heimfeld!

Impressum Herausgeber: PFLEGEN WOHNEN HAMBURG GmbH Finkenau 11, 22081 Hamburg, Tel. (040) 2022 - 0 Redaktion: Heidrun Urmann (verantw.), pflegeinfo@pflegenundwohnen.de Design: deerns & jungs, www.duj-design.de Druck: Nehr & Co. GmbH, Hamburg


kurz informiert

Nach altem Brauch und guter Tradition….

bereich gemütlich. Ganz nach dem Motto: „Wer Lust hat, bleibt drinnen und sieht von innen zu und wer es lieber rau und windig mag und ein richtiger Naturbursche ist, geht raus an das Feuer.“ Wir hatten gemeinsam viel Spaß, die Kinder standen am Stockbrotgrill, die Bewohner und Gäste des Hauses wärmten sich am Glühwein. Und nach alter Tradition läuteten wir gemeinsam mit einer Grillwurst die Grillsaison ein.

Nicht nur für die Kleinen: Das Grillen von Stockbrot machte allen Spaß. Wissen Sie warum wir das Osterfeuer jedes Jahr wieder zu uns holen? Wir versuchen mit diesem, die Sonne mit dem Feuer magisch auf die Erde herab zu holen. Mit den Osterfeuern wurde im Frühjahr die Sonne begrüßt. Sie galten auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums, der Ernte.

Osterhasen mal anders

Was so eine Schneelandschaft alles mit sich bringt: Auch Osterhasen aus Schnee haben so ihre Reize. Das war eine Gaudi, die Mitarbeitenden beim Osterhasen–Schneemann bauen zu beobachten. Und wie auch die BeAm Gründonnerstag wurde - wie wohner mit einbezogen wurden es Tradition ist, auf unserem Ge- und ihnen in Erinnerung gebracht lände ein Osterfeuer abgebrannt. wurde, wie sich der kalte Schnee anfühlt – einfach toll. Da ist es Das war bedingt durch die Wetterlage - „Frau Holle hatte kräftig wurscht, ob die Haare etwas nass die Kissen geschüttelt“ - kalt und werden oder die Finger kalt. windig. Gemeinsam machten wir Und würde es einen Preis für die es uns im großen Restaurantkreativste Schneemannfamilie mit Osterhasen geben, dann hätte die Mannschaft diesen verdient. Maike Völkel

Im Warmen sitzen und trotzdem den Anblick des Feuers genießen - viele Bewohner setzten sich lieber ins Restaurant.

Schneeballschlacht und Schneemann-Bauen: Die HEIMFELDER machten das Beste aus dem neuerlichen Wintereinbruch.

Vor dem Frühling meldet sich noch einmal die „weiße Pracht“ zurück Die ersten Sonnenstrahlen luden schon zum Verweilen auf unserer Terrasse ein. Warm eingekuschelt haben unsere Bewohner und Angehörigen den Kaffee auf der Sonnenterrasse genossen. Und dann hat Frau Holle entschieden, ihren Frühjahrsputz vorzuziehen und uns Schnee beschert. So ist es nun mal und wir nehmen es, wie es eben kommt. Lange war es her, dass eine Schneeballschlacht gewonnen, jetzt gab es die Gelegenheit dazu. Mit Handschuhen und warmer Jacke ausgerüstet, startete die Schneeballschlacht Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Gewinner waren all diejenigen Mitarbeitenden, die sich trauten und die Bewohner, die genüsslich das Treiben verfolgten. Dabei sein ist eben alles.

Maike Völkel

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Aktuelles

Winterbrunch 2013 Draußen bitter kalt, dafür drinnen umso wohliger! „Da sind wir wieder“, so begrüßten uns unsere Gäste (Bewohner, Angehörige, Freundeskreis, Nachbarn) zum dritten Winterbrunch seit dem Umzug in den Neubau. Viele der Gäste halten uns seither die Treue und bringen Familienmitglieder oder Freunde mit.

...und ließen keine Wünsche offen.

Showcooking Unsere Mitarbei- Gut gelaunt und fröhlich geter legten Hand stimmt sind wir um 10:00 Uhr an. mit einem Glas Sekt gestartet. Die letzten Gäste sind wunschlos glücklich gegen 13:00 Uhr verabschiedet worden. Die Zeit wurde für das Schlemmen am Büfett, aber auch für entspannte Gespräche bei leiser Musik in gemütlicher Runde genutzt. Neben leckerem Rührei und kleinen Würstchen, gab es als warmes Büfett noch eine Hack-LauchSuppe sowie „Rundstück Warm“. Es konnte aus den unterschiedlichsten Wurst– und Käsesorten, mehreren Salaten, einer Fischplatte mit Lachs und Makrele sowie diversen Brot- und Brötchensorten, frischem Obst und Säften, Tee und Kaffee ausgewählt werden. Die Mousse au Chocolat und Donauwellen waren der krönende Abschluss des Büfetts. Die Mitarbeitenden unserer unternehmenseigenen Speisenmanufaktur und der Verteilerküche haben damit wieder einmal all ihr Können präsentiert.

Unsere Köche stellten ihr Können unter Beweis...

Also: Für jeden war etwas dabei. Wie im 4–Sterne-Restaurant, so einige der Gäste. Und wir haben schon wieder Anmeldungen für den nächsten Winterbrunch. Auch wir freuen uns darauf, den Brunch auszurichten! Maike Völkel Unser Restaurant war bis auf den letzten Platz besetzt - viele Gäste sind jedes Jahr dabei.


PFLEGEN

Pflegefachtag zum Thema „Psychische Erkrankungen im Pflegealltag“ Der Umgang mit Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, stellt die professionelle Pflege vor große Herausforderungen. Da es sich bei den immer häufiger vorkommenden Krankheitsbildern nicht nur um Demenz-Erkrankungen handelt, lag ein Schwerpunkt des Pflegefachtags, der am 24.01.2013 bei PFLEGEN WOHNEN HAMBURG ausgerichtet wurde, auf der Abgrenzung verschiedener psychiatrischer Krankheitsbilder mit den Möglichkeiten der Therapie und des täglichen Umgangs mit den Betroffenen. Die Dozenten kamen alle aus der Praxis und konnten facettenreich und lebendig über mögliche Probleme im Pflegealltag berichten und entsprechendes Hintergrundwissen sowie Handlungsempfehlungen vermitteln. Insbesondere der Einblick in spezielle Pflegebereiche, wie die Betreuung von Menschen mit Demenz, mit Korsakow-Syndrom, Depressionen oder von chronisch mehrfach beeinträchtigten, abhängigkeitskranken Menschen bot viele neue Erkenntnisse und Anregungen für den Umgang im Pflegealltag. Zwei Workshops zu den Themen Musiktherapie und Validation rundeten das Programm ab und gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von den unmittelbaren Effekten dieser Methoden zu verschaffen.

Neues Angebot: Pflege speziell für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen Wurde für ältere, psychisch kranke Menschen der Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung erforderlich, mussten sie Hamburg mangels entsprechender Angebote bisher oft verlassen. Dem begegnet PFLEGEN WOHNEN HAMBURG mit einem neuen, hoch spezialisierten pflegerischen Angebot. Der neue Wohnbereich „St. Pauli“ ist eigens psychisch kranken Bewohnern vorbehalten und wurde am 28. Februar 2013 am Standort ALTONA eröffnet. Ein professionelles Team mit gerontopsychiatrisch geschulten Pflegekräften betreut – in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und Fachärzten für Psychiatrie – insgesamt 26 pflegebedürftige Menschen, bei denen neben der Pflegebedürftigkeit

WOHNEN HAMBURG informiert

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Vom HSV lernen Erfolgstrainer Martin Schwalb diskutiert mit Geschäftsführer Johannes Kamm über Teamgeist & Motivation Zum Jahresauftakt 2013 gab HSVHandballtrainer Martin Schwalb den Führungskräften und Mitarbeitern des größten Hamburger Pflegeanbieters Tipps zur motivierten Arbeit im Team. Im Interview mit Geschäftsführer Johannes Kamm berichtete der HSV Coach auf der Veranstaltung im Januar über seine Erfahrungen aus dem Profisport und erheiterte das Publikum mit unterhaltsamen Anekdoten. Viele Prinzipien zum Thema Teambildung, Emotionen, Zielsetzung und -erreichung sowie Motivation finden sich sowohl im Teamsport als auch in wirtschaftlichen Unternehmen wieder. „Vom Spitzensport kann auch Unternehmensmanagement viel lernen“, resümiert Kamm. Sportlicher Ehrgeiz, Teamgedanke, positives Denken sowie im richtigen Moment eine gewisse Leichtigkeit und Heiterkeit werden zukünftig auch bei PFLEGEN WOHNEN HAMBURG als Unternehmensgrundsätze gelten.

auch psychische Einschränkungen eine Rolle in der Versorgung und Tagesstrukturierung spielen. Immer mehr Menschen mit pflegerischem Betreuungsbedarf leiden heute an psychischen Erkrankungen. Das stellt die Direktor Heiner Westphely professionelle Pflege vor freute sich über die Glückneue Herausforderungen. Um wünsche zur Eröffnung. den besonderen Anforderungen und Bedürfnissen dieser Zielgruppe gerecht zu werden, wurde in engem Austausch mit Experten aus Krankenhäusern und Betreuern nun ein spezialisiertes Konzept entwickelt. Die ersten Erfahrungen im Wohnbereich „St. Pauli“ zeigen, dass diese Art der Weiterentwicklung bestehender Versorgungsangebote zukunftsweisend ist.


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Hintergründe

Musiktherapie Musik verbindet und berührt die Menschen auf unterschiedliche Art und Weise. Unsere Musiktherapeutinnen nutzen dies regelmäßig in ihren therapeutischen Angeboten, aber auch darüber hinaus spielt Musik immer wieder eine Rolle in unserem Hause.

Fachforum: Musik für Menschen mit Demenz Am 19. März 2013 lud PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD Interessierte zum Fachforum „Musik für Menschen mit Demenz“ ein. Die erfreulich vielen Teilnehmer wurden mit einem Gläschen Sekt und einer herzlichen Ansprache von der Direktorin Frau Völkel begrüßt. Danach folgte ein äußerst informativer Vortrag über den neuesten Stand der Hirnforschung bzgl. Musik und deren Wirkung im menschlichen Hirn. Durch neue bildgebende Verfahren ist es heutzutage möglich, die positive Wirkung von Musik direkt im menschlichen Gehirn nachzuweisen. Diese und andere höchst spannende Informationen wurden sehr frisch und auch unterhaltsam von Pastorin Regine Holst präsentiert. Frau Holst ist die Initiatorin von „Lieder wie Brücken“, einem neuen Projekt in Zusammenarbeit mit PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD, dessen ehrenamtliche Mitarbeiter einen Teil des Publikums stellten. Im weiteren Verlauf des Fachforums stellte Frau Roswitha Schneider, die Musiktherapeutin von PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD, einen kleinen Teil ihrer Arbeit vor. Zuerst wurden im Rahmen einer interaktiven Runde die positiven Eigenschaften der - oft zu Unrecht verkannten - Volkslieder beleuchtet und für alle erfahrbar gemacht. Sehr offen und individuell waren die erstaunlichen Ergebnisse, die in einer Plenum-Runde zusammengetragen wurden. Im Anschluss daran stellte Frau Schneider die Arbeit mit den Klangschalen vor, die besonders bei Menschen mit großer motorischer Unruhe eingesetzt werden. Auch dies wurde in einer praktischen Runde greifbar und fühlbar gemacht.

Die praktischen Übungen wurden engagiert ausprobiert.

Gegen Ende des Fachforums lud Frau Anja Twardy, Leiterin der sozialen Betreuung, alle Anwesenden zu zwei Sitztänzen ein. Auch Menschen mit motorischen und geistigen Defiziten können zu fröhlicher und mitreißender Musik diese leichten und auch anspruchsvollen, rhythmischen Bewegungen ausführen und eine Menge Spaß und Freude damit erleben. Diese Sitzgymnastik wird regelmäßig im Haus angeboten und von den Bewohnern ausgiebig genutzt. In Zusammenarbeit mit dem benachbarten Kindergarten Farbenspiel von WABE e.V. kommen sogar regelmäßig Kindergartenkinder zur Sitzgymnastik dazu, was sowohl für die Kinder, als auch für die Senioren ein ganz besonderes I-Tüpfelchen im normalen Alltag darstellt. Nach einem abschließenden Grußwort der Direktorin Frau Völkel endete dieser informative und kurzweilige Abend, den Ausführende wie auch Teilnehmer sehr genossen haben. Roswitha Schneider


Hintergründe

Musikprojekt mit der Kita Farbenspiel

Die Teilnehmer der Schulung freuten sich über neue Impulse und veränderte Blickwinkel.

Projekt „Lieder wie Brücken“ Möglichkeiten der Musiktherapie. Bei der Vorbereitung und Schulung unserer 14 neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter für das Projekt „Lieder wie Brücken“ steht auch der Spaßfaktor an der richtigen Stelle. Am 12. März 13 stand außer der Theorie und dem Umgag mit Bewohnern mit einer Demenzerkrankung auch ein praktischer Teil auf der Tagesordnung. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter hatten die Chance, in einen „Age Explorer“ (bestehend aus einem Anzug mit Gewichten, einer Brille, die die Sicht beeinträchtig, und einer Halskrause) zu schlüpfen, um das Gefühl der körperlichen Belastung im Alter nach zu empfinden. Dies sorgte bei allen Teilnehmern für eine neue Perspektive und die Einsicht: Ja, es ist im Alter doch sehr beschwerlich, wir müssen mit den Damen und Herren sehr behutsam umgehen. Trotz allem war es ein sehr lustiger Abend, an dem wie immer viel gesungen und gelacht wurde.

Seit einiger Zeit gehen immer mittwochs gegen 14.00 Uhr seltsame Dinge vor, hier bei PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD im UG. Da werden Jacken und Schuhe angezogen, der ein oder andere Schal um den Hals gelegt uns auch mal eine warme Mütze über die Ohren gestreift. Dann wird ein verheißungsvoller Korb gepackt und eine Gitarre geschultert und eine kleine Gruppe von Bewohnern des UG macht sich inklusive Musiktherapeutin auf den Weg. Dieser Weg führt direkt in die benachbarte Kita Farbenspiel, wo die kleine Gruppe schon ungeduldig von den Kindern und deren Erzieher Viktor erwartet wird. Und dann geht es los: Mit einem Begrüßungslied, bei dem jeder persönlich begrüßt wird, und vielen Liedern, die zusammen gesungen werden. Auch begleiten sowohl die Bewohner als auch die Kinder die Lieder mit kleinen Instrumenten. Damit noch nicht genug, wird auch getanzt, sich zur Musik bewegt und das mit Unterstützung von bunten Tüchern, die passend zur Musik geschwungen werden. Auch ein Klavier und viele große Trommeln stehen zur Verfügung und werden benutzt, um Musik zu erleben, zu fühlen und körperlich zu spüren. Zum Abschluss wird stets für jeden Teilnehmer das Abschiedslied gesungen, worüber sich Senioren wie auch Kinder gleichermaßen freuen. Danach werden wiederrum Jacken angezogen und die Karawane begibt sich wieder auf den Rückweg. Nach der Ankunft im UG gibt es dann einen wohlverdienten Kaffee, ganz viel Gesprächsstoff, Ohrwürmer und viel gespannte Erwartung für die nächste Woche.

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Aus der Kita

Aus der Kita An dieser Stelle berichten wir Ihnen über Neuigkeiten aus der Kita FARBENSPIEL

Bildunterschrift: Dies ist eine schöne Beschreibung in 3 kurzen Zeilen

Freizeitveranstaltung der besonderen Art

Gemeinsam kreativ Unser „Nähkränzchen“ bekommt Besuch. Wir stellen vor: Unser „Nähkränzchen“! Das „Nähkränzchen“ ist ein wöchentlich stattfindendes pädagogisches Angebot unserer Facherzieherin für Kreativität und Kunst, Frau Babette Zimmer, die in der Kindertagesstätte die Angebote im künstlerisch kreativen Bereich vorbereitet und mit Kindern der Einrichtung durchführt. Jede Woche, jeweils freitagvormittags, treffen sich einige Kinder, um gemeinsam die Welt von Wolle, Faden und Nadel zu erkunden. Hier wird gefädelt, umwickelt, geknotet und ganz nebenbei die Feinmotorik bei viel Spaß fleißig trainiert. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und sowohl die Mädchen als auch die Jungen der

Kindertagesstätte sind jede Woche immer wieder gerne dabei. Seit Mitte März haben die Kinder nun tatkräftige Unterstützung bekommen und freuen sich, dass zwei Seniorinnen von PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD das Nähkränzchen begleiten. Die Kinder haben nun die Gelegenheit zuzuschauen und auszuprobieren wie gehäkelt und gestrickt wird. Eine Gabe, die oftmals Mama und Papa zu Hause nicht mehr beherrschen. Nebenbei findet natürlich das ein oder andere Plaudern zwischen Jung und Alt in gemütlicher Atmosphäre statt. Wir freuen uns sehr über die Damen, die zu uns kommen.


Aus der Kita

Rund um die Ernährung Ein kleiner Blick in unsere “Küche“ Bei 130 Kindern im Alter von ein- bis sechs Jahren in der Kindertagesstätte Farbenspiel spielt die Ernährung natürlich eine große Rolle. Nach dem täglich selbst gestalteten Frühstücksbuffet haben die Kinder daher täglich die Möglichkeit, ein pädagogisches Angebot zum Thema Ernährung zu besuchen. Unsere Facherzieherin Frau Andrea Schmidt kann den Kindern in der funktionstüchtigen Kinderküche der Cafeteria zeigen, wie so manches leckere Gericht zubereitet wird. Dabei lernen die Kinder verschiedene Lebensmittel und Geschmacksrichtungen kennen. Den Kindern wird gezeigt, wie die Speisen zubereitet werden. Danach dürfen die Kinder dann selber „Hand anlegen“. Wenn das Gericht fertig ist, macht es doppelt so viel Spaß, gemeinsam zu essen. Seit einigen Wochen besuchen uns jeweils mittwochs einige Seniorinnen von PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD und begleiten dieses Angebot. In der nächsten Zeit möchten wir neue Rezepte probieren und schauen, ob unsere „Besucherinnen von nebenan“ vielleicht die ein oder andere Idee zum Kochen oder Backen mitbringen. Zum Sommerbeginn möchten wir mit dem Anlegen eines Gemüse- und Obstbeetes auf dem Außengelände der Kindertagesstätte beginnen und hoffen, auch hier Unterstützung von Seniorinnen und Senioren von PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD zu bekommen.

Wir begrüßen…. Wir begrüßen herzlich unsere „neuen“ Bewohnerinnen und Bewohner bei PFLEGEN WOHNEN HEIMFELD!

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“

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In Gedenken an….. Wir nehmen Abschied von unseren verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern „Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft.“ In stiller Anteilnahme Ihr PFLEGEN HEIMFELD

WOHNEN

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Serie

Hallo ich bin‘s, Eure Lotta, ja nun ist es endlich soweit, wir sind nach Klecken in den Rosengarten gezogen, und ich kann Euch sagen, hier lässt es sich leben. Ich habe einen großen Garten, der leider noch nicht eingezäunt ist, aber wenn es so wäre, hätte ich einiges zu tun. Nebenan wohnt nämlich Paulinchen, eine dicke Katze, die ständig über MEIN Grundstück schleicht..., na der würde ich gern mal Beine machen. Außerdem haben wir einen Gartenteich, da könnte ich morgens mal `ne Runde schwimmen gehen und ein paar Frösche jagen, allerdings sind die ja sehr glibberig. Ach ja auf dem Foto seht Ihr mich beim renovieren, ich habe natürlich Hinterm Garten fangen dann die Maisfelder und kräftig mitgeholfen. der Acker an, am Abend stehen dort die Rehe und schauen uns in den Garten... wie schön. Ich habe hier auch schon einen neuen Freund, er heißt Rätsel und Witz: Billy und ist ein Golden Retriever, ein wirklich flotter Bursche. Um Billy muss ich manchmal kämpfen, da gibt es noch so ein „Wald und Rätsel: Wiesen-Gemisch“, ziemlich groß aber zottelig und ungepflegt, die zickt gleich rum, wenn sie Wie wohl die Schule heißt, in der nur brave Kinder mich sieht, aber das lass ich mir nicht gefallen, sind, wo Zank und Hader es nicht gibt und auch ich zick einfach mal zurück. die Lehrer nicht? Auf der Arbeit treffe ich mich Mittags immer mit Lucy aus dem 1. Stock in der MittagspauWitz: se, die ist echt cool, wir toben dann `ne Runde durch den Garten, erzählen uns kurz den neusten „Was versteht man unter einem Lichtjahr?“, testet Tratsch und danach ist auch schon`ne Stunde der Vater seinen Sohn. Schlafen angesagt. Lösung: Baumschule

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Nächste Woche hat Frauchen uns zu einem Man– Trailing-Kurs angemeldet, da soll ich lernen, wie man Meschen anhand ihres Geruchs finden kann. Frauchen soll ein T-Shirt von sich mitbringen und auf jeden Fall viele Hundekekse zur Belohnung. Mehr weiß ich noch nicht, aber das wird bestimmt sehr aufregend. Ich werde Euch in der nächsten Folge berichten.... Also liebe Freunde bis dahin Eure/Ihre Lotta

Der antwortet prompt: „Die Stromrechnung für zwölf Monate!“


Freundeskreis

Der Frühling kehrt in HEIMFELD ein!

Hallo liebe Leser, nach einiger Zeit gibt es mal wieder etwas von der Herbstsonne zu berichten... Viel Spaß beim Lesen, Schmunzeln und Erinnern. So hatten wir einen französischen Nachmittag mit selbstgebackenen Crêpes, Quiches, viel französischer Dekoration und Herbstsonnen-Damen, die durch eine Baskenmütze zu erkennen waren. Bewohner, Angehörige und Gäste „stürmten“ unser Petit Bistro im Erdgeschoss, bis dann alles verspeist war. Wie sagt der Franzose: Merci et à la prochaine ... soll heißen, vielen Dank an alle Mitwirkenden und bis zum nächsten Mal. Der 24. März 2013 war für uns ein besonderer Sonntag!! Unser 1. Jahrestag des Freundeskreises Herbstsonne!! Mit viel Liebe und Hingabe lud der Freundeskreis zu Kaffee und Kuchen ein. Das Angebot an selbstgebackenem Kuchen war überragend, alles lud zum Verweilen ein. Es war ein spannender, kurzweiliger, netter, lockerer FreundeskreisGeburtstag. Mögen noch viele dieser Jahrestage folgen. Dank an alle Gäste, Bewohner und Angehörige, denn ohne Sie gäbe es uns nicht! Regina Matthies Freundeskreis Herbstsonne

Gemeinsam wurde der erste Geburtstag des Freundeskreises gefeiert.

Die dunkle Jahreszeit soll nun offiziell beendet werden. Lang und dunkel war die Winterzeit. Die Tage werden heller und die Gemüter werden fröhlicher. Die Primeln in leuchtenden Farben, Narzissen in gelber Pracht, Glockenblumen in weiß und blau, sollen alle erfreuen. Den Bewohnern hat das FotoShooting Spaß gemacht und sie haben sich alle über den Frühlingsgruß gefreut. Anschließend sind wir mit den Blumen in jedes Bewohnerzimmer gegangen und haben die schöne Pracht allen gezeigt - die Freude war groß. Alle freuen sich auf den Frühling und den danach folElke Wiechel genden sonnigen Sommer.

„Wir machen anders“„Wir machen auch Rührei“ Genussvolle Geschmackserlebnisse für kleine Höhepunkte im Alltag. Alles was man sich zum Frühstück wünschen kann, bekommen Sie bei uns. Das Angebot ist vielfältig. Es reicht von verschiedenen Brot und Brötchensorten, süßen Aufstrichen, mehreren Aufschnittsorten bis hin zum SonntagsEi. Aber, „das Rührei“ fehlte noch im Angebot. Unsere Küchen und Servicemitarbeiter kamen auf die grandiose Idee, dies in das Speisenangebot aufzunehmen. Dieser Vorschlag weckte große Begeisterung bei unseren Kunden und somit setzten wir dies auch gleich in die Tat um. Nun können unser Bewohner unserer fünf Wohnebenen einmal in der Woche frisch servierte Rühreier genießen. „Fast wie zu Hause!“ Ingrid Holzkamp – Thäder

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Aus der Nachbarschaft

An der Rennkoppel 1 21075 Hamburg Telefon (040) 2022-4040 heimfeld@pflegenundwohnen.de

Ansprechpartner Direktor: Maike Völkel Kundenservice: Doris Paulussen

www.pflegenundwohnen.de

Mittagstisch

Termine

Für Gäste. Nachbarn, Angehörige und Freunde des Hauses sind herzlich eingeladen, das Angebot unseres Mittagstischs zu nutzen. Jeden Tag gibt es drei verschiedene Menüs zur Auswahl, darunter auch ein vegetarisches. Gäste zahlen für ein Hauptgericht mit Dessert und Getränk 4,50 Euro. Das Essen wird in der Zeit von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr im Restaurant serviert. Guten Appetit!

Veranstaltungen. 21.04.13 Flohmarkt von 10:00 – 14:00 Uhr

17.04.13 Schuhverkauf ab 14:00 Uhr im Restaurantbereich 12.05.13 Candle Light Dinner 02.06.13 Diner en Blanc auf unserem Gelände ab 18 Uhr 09.06.13 Tanztee „Darf ich bitten“ ab 15 Uhr im Restaurant 12.06.13 „Schlagermove mit Ulli’s Gang“ im Restaurant

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Nachbarschaftszeitung PFLEGEN & WOHNEN HEIMFELD, Quartal 2-2013

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