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Uhlenhorst

Nachbarn 03 04 06

Runde Geburtstage Wir gratulieren!

Neue Serie: Erfahrungsberichte Rolf Bohlmann - Land unter

Jahreskulturthema 2013 Teamgeist & Motivation

Magazin der Pflegen

Wohnen Hamburg GmbH

Ausgabe 19 I März – Mai 2013


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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser Die Nachbarn, die Sie heute in den Händen halten, ist etwas ganz Besonderes. Sie erinnern sich? In der letzten Ausgabe hatten wir Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, aufgerufen, mitzuwirken an unserer Hauszeitschrift. Einige Bewohner sind unserem Aufruf gefolgt, haben an unseren offenen Redaktionssitzungen teilgenommen und Artikel für diese Ausgabe geschrieben, die wir Ihnen nur wärmstens empfehlen können. Lesen Sie den Bericht von Rolf Bohlmann auf Seite 4 über seine persönlichen Erlebnisse während der großen Flutkatastrophe 1962 in Hamburg und von Krista Witteborg über ihren Liebling Brownie auf Seite 2. Ein herzliches Dankeschön an die Autoren. Nach Redaktionsschluss ist vor Redaktionsschluss: unsere nächste offene Redaktionssitzung findet am 26. März um 10:30 Uhr im Konferenzraum, Haus 1 statt. Seien Sie dabei! Nun wünsche ich Ihnen viel Freude mit unserer Frühlingsausgabe 2013 unserer Nachbarn. Herzlichst Ihre Sabine Wirtz, Direktorin

An einem kalten Wintertag Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, alles verschneit und mein „Haustier“, das Eichhörnchen, von mir liebevoll Brownie genannt, tobte auf dem Balkon und verlangte energisch nach seinen Erdnüssen. Es war ein Tag zum Verlieben, den Kiddies auf dem Spielplatz beim Rodeln zuzusehen und ihr Lachen zu hören. Eichelhäher, Meisen und Eichhörnchen mittendrin – ein schöner, fröhlicher Tag. Kleine Dinge machen eben einfach Spaß und man freut sich auf den nächsten Tag.

Krista Witteborg freut sich über den Besuch von Eichhörnchen „Brownie“. © anschi / pixelio.de

Ihre Krista Witteborg Impressum Herausgeber: PFLEGEN WOHNEN HAMBURG GmbH Finkenau 11, 22081 Hamburg, Tel. (040) 2022-0 Redaktion: Heidrun Urmann (verantw.), pflegeinfo@pflegenundwohnen.de Design: deerns & jungs, www.duj-design.de Druck: Nehr & Co. GmbH, Hamburg


kurz informiert

60, 70 und 80 Jahre – wir gratulieren!

Herr Link: Bei so viel Frauenpower wird man müde. Mit seinen 60 Jahren ist Herr Edwin Link der jüngste unserer Jubilare. Am 23.12.1952 in Hamburg geboren, als jüngerer von zwei Brüdern, wohnt er seit Juli 2008 hier auf der Uhlenhorst. Nach einer unbeschwerten Jugend in Hamburg ging er für vier Jahre zur Marine unserer Bundeswehr. Anschließend machte er eine Ausbildung zum Bürokaufmann und arbeitete viele Jahre im Telefonbau. Aus seiner 25jährigen Ehe ist eine Tochter hervorgegangen, die in Stuttgart lebt. Sport und Modelbau sind seine liebsten Hobbys neben langen Spaziergängen und Reisen nach Frankreich und Spanien. Wir gratulieren ganz herzlich.

Frau Krista Witteborg feierte ihren 70. Geburtstag, wurde am 12.01.1943 in Nienburg an der Weser als Jüngere von zwei Schwestern geboren und lebt seit 30 Jahren in Hamburg. Als 17jährige fuhr sie für zwei Jahre nach Paris, um Land, Leute und Kultur kennenzulernen. Nach diesen Jahren machte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau und arbeitete anschließend 20 Jahre

lang in einer Reederei. Daran anschließend arbeitete sie in der Firma für Schiffsbedarf ihres Mannes, mit dem sie 25 Jahre verheiratet war und mit dem sie eine Tochter hat. Neben der Naturverbundenheit, langen Spaziergängen und einer immer noch großen Affinität zu Paris liebt Frau Witteborg das Krimilesen. Vor 40 Jahren gehörte auch das Fechten dazu, das sie lange Jahre sehr intensiv betrieben hat. Frau Witteborg lebt seit eineinhalb Jahren hier auf der Uhlenhorst und fühlt sich wohl, auch im Zusammenleben mit den anderen Bewohnern. Neben der regelmäßigen und häufigen Teilnahme an den Angeboten unseres Hauses ist sie im Heimbeirat und in der Redaktion dieser Zeitschrift. Wir gratulieren ganz herzlich.

Frau Siedenborg: Eine gelernte Schneiderin, die ihre Familie liebt.

Mann kennenlernte, der gerade eine Ausbildung zum Schneider machte und mit dem sie 50 Jahre verheiratet war. Gemeinsam gründeten sie eine Schneiderei in Hamburg Eppendorf. Aus der glücklichen Ehe ging eine Tochter hervor, die ihre Familie vollkommen machte. Frau Siedenborg genießt es, mehrfache Oma zu sein, „eine schöne Aufgabe“, sagt sie. An ihren Mann hat sie nur liebevolle Erinnerungen; sie sagt, es war „wahre Liebe, gemeinsam waren wir stark und sehr glücklich“.

Familie Siedenborg war gerne Frau und viel unterwegs. Österreich, Witteborg: Dänemark und viele Orte in Eine Frau Deutschland waren ihre bevormit vielsei- zugten Ziele. Frau Siedenborg tigen Inter- kann man auch bei vielen Angeessen. boten unseres Hauses begrüßen, sie ist ebenfalls Mitglied im Heimbeirat und in der Redaktion Frau Gerda Siedenborg ist mit dieser Zeitschrift. Wir gratulieren ihren 80 Jahren die älteste der ganz herzlich. runden Jubilare dieser Zeitschrift und ist eine echte Hamburger Deern. Sie ist die jüngste von drei Geschwistern und wurde in Barmbek, einem sehr berühmten, aber auch berüchtigten Stadtteil Hamburgs geboren, indem sie Titelfoto: eine schöne Kindheit verlebte. Nach ihrer Schulzeit hat sie eine © Daniel Stricker / pixelio.de Lehre als Näherin gemacht, bei der sie auch ihren zukünftigen

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Serie

Bewohner und ihre Erfahrungen:

Rolf Bohlmann - Land unter Ein Freitag wie jeder andere? Spät nachmittags erhielt ich vom Werkschutzleiter der Werft einen Anruf, sofort zu kommen, da ein Sturm aufzog. Ich machte mich daher auf den Weg in Richtung Hauptbahnhof, dann Landungsbrücken, Elbtunnel und schließlich zur Schlieker-Werft, wo ich zu der Zeit arbeitete. Herr Bohlmann hat einiges zu berichten.

Wir waren alle in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden und mussten alles kontrollieren, was im bevorstehenden Sturm eine Gefahr bilden könnte. Wir kontrollierten die auf der Werft befindlichen Schiffe, prüften, ob Tampen und Vertäuung in Ordnung und alles gesichert war. Inzwischen hatte der Sturm die Stärke 11 erreicht, also Windgeschwindigkeiten bis 117 km pro Stunde. Die Elbe war aufgewühlt und fing an, sich in Richtung Innenstadt zu bewegen. Wir mussten uns Schutz suchen, aber trotzdem in Alarmbereitschaft bleiben. Gegen Morgen flaute der Sturm ab, die Schicht war zu Ende und es war kein nennenswerter Schaden auf der Werft entstanden! Nun schnell nach Hause. Ab dem Rathausmarkt fuhr kein Bus in Richtung Veddel, also zu Fuß weiter. Endlich erreichte ich den Bahnhof Veddel. Hier stehend konnte ich die von den Wassermassen vollgelaufene Straße Am Gleise sehen, vom Lebensmittelladen war nur noch das Schild der Leuchtreklame zu erkennen, ein Hinkommen war nicht möglich. Visavis vom Laden befand sich meine Parterrewohnung. Da stand ich nun und wusste nicht wohin. Was war mit meiner Frau geschehen? Ich ging schließlich zum Mühlendamm, wo meine Schwester wohnte, bei der ich dann schließlich eine Woche unterkam. Die Straßen auf der Veddel und in der Umgebung waren unpassierbar, sie standen

Land unter in Hamburg! – Zehntausende Menschen werden obdachlos.

alle voller Wasser und konnten nur durch Boote der Bundeswehr befahren werden, die unterwegs waren und erste Hilfe leisteten. Als endlich nach einer Woche das Wasser zurückging, konnte mit dem Auf- und Ausräumen begonnen werden. Verdorbene Lebensmittel wurden zur Abholung an die Straße gestellt, wie auch Möbel und Kleidung. Alles war verdorben, vernichtet. Gleich am ersten Tag traf ich meine Frau, sie war vom Nachbarn aus dem 1. Stock unseres Hauses aus unserer Parterrewohnung gerettet worden und wohl auf. Die Sturmflut am 16. Februar 1962 hat viele Menschen mit sich gerissen. Kein Freitag wie jeder andere. Ein schwarzer Freitag für Hamburg! Rolf Bohlmann


PFLEGEN

Pflegefachtag zum Thema „Psychische Erkrankungen im Pflegealltag“ Der Umgang mit Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, stellt die professionelle Pflege vor große Herausforderungen. Da es sich bei den immer häufiger vorkommenden Krankheitsbildern nicht nur um Demenz-Erkrankungen handelt, lag ein Schwerpunkt des Pflegefachtags, der am 24.01.2013 bei PFLEGEN WOHNEN HAMBURG ausgerichtet wurde, auf der Abgrenzung verschiedener psychiatrischer Krankheitsbilder mit den Möglichkeiten der Therapie und des täglichen Umgangs mit den Betroffenen. Die Dozenten kamen alle aus der Praxis und konnten facettenreich und lebendig über mögliche Probleme im Pflegealltag berichten und entsprechendes Hintergrundwissen sowie Handlungsempfehlungen vermitteln. Insbesondere der Einblick in spezielle Pflegebereiche, wie die Betreuung von Menschen mit Demenz, mit Korsakow-Syndrom, Depressionen oder von chronisch mehrfach beeinträchtigten, abhängigkeitskranken Menschen bot viele neue Erkenntnisse und Anregungen für den Umgang im Pflegealltag. Zwei Workshops zu den Themen Musiktherapie und Validation rundeten das Programm ab und gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von den unmittelbaren Effekten dieser Methoden zu verschaffen.

Jahreskulturthema 2013: Teamgeist Motivation Mit dem zentralen Motto „Teamgeist & Motivation“ stellen wir dieses Jahr das „Wir“ in den Vordergrund! Einzelkämpfer zu sein ist hart – einfacher ist es, Hand in Hand zu arbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Und zudem macht alles gleich doppelt Spaß, wenn man es gemeinsam macht! Wir möchten durch den Themenschwerpunkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen in unseren Häusern auf allen Ebenen stärken: Zwischen den Mitarbeitern, zwischen den Bewohnern, auch die Angehörigen sind Teil der Gemeinschaft und sollen sich zugehörig fühlen. Und all dies nicht nur

WOHNEN HAMBURG informiert

Vom HSV lernen Erfolgstrainer Martin Schwalb diskutiert mit Geschäftsführer Johannes Kamm über Teamgeist & Motivation Zum Jahresauftakt 2013 gab HSVHandballtrainer Martin Schwalb den Führungskräften und Mitarbeitern des größten Hamburger Pflegeanbieters Tipps zur motivierten Arbeit im Team. Im Interview mit Geschäftsführer Johannes Kamm berichtete der HSV Coach am gestrigen Donnerstag über seine Erfahrungen aus dem Profisport und erheiterte das Publikum mit unterhaltsamen Anekdoten. Viele Prinzipien zum Thema Teambildung, Emotionen, Zielsetzung und -erreichung sowie Motivation finden sich sowohl im Teamsport als auch in wirtschaftlichen Unternehmen wieder. „Vom Spitzensport kann auch Unternehmensmanagement viel lernen“, resümiert Kamm. Sportlicher Ehrgeiz, Teamgedanke, positives Denken sowie im richtigen Moment eine gewisse Leichtigkeit und Heiterkeit werden zukünftig auch bei PFLEGEN WOHNEN HAMBURG als Unternehmensgrundsätze gelten.

in jedem einzelnen Haus – sondern auch zwischen den verschiedenen Einrichtungen von PFLEGEN WOHNEN HAMBURG. Insbesondere bei Teamsportarten wird die Bedeutung eines guten Zusammenspiels deutlich und entsprechende Trainingsmethoden wurden entwickelt und perfektioniert, um dieses zu fördern. Diese Spuren wollen wir im Jahr 2013 verfolgen und hoffen, dass wir durch die sportliche Ausrichtung unserer Veranstaltungen nicht nur die Menschen in unseren Häusern begeistern, sondern darüber hinaus auch zu einer noch besseren Integration und Gemeinschaft in der Nachbarschaft beitragen können.

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Aktuelles

Jahreskulturthema 2013 Was macht PFLEGEN WOHNEN UHLENHORST mit dem Jahreskulturthema? Dazu muss man es erst einmal kennen: Teamgeist und Motivation

Wir haben uns eine Reise von Nord nach Süd vorgenommen, dabei werden wir bekannte Orte und Sizilien „besuchen“. Die Einrichtung wird in dieser Woche italienisch dekoriert, es wird zum Teil italienisches Essen serviert, zusammen mit den Bewohnern werden venezianische Masken gebastelt. Auch italienische Musik soll erklingen.

Wer möchte da nicht die Koffer packen? – Venedig ist eine Reise wert! © Jakob Ehrhardt / pixelio.de

Am Reiseziel Sizilien werden wir das Meer und einen Strand hier mitten in der Stadt haben – es wird da allerdings etwas Fantasie von den „Urlaubern“ erwartet. Wir hoffen, dass wir Ihre jetzt bestimmt großen Erwartungen erfüllen und freuen uns auf unsere Reise nach Italien! Margrit Krull

Zum ersten haben wir 3 Teams gebildet, die jeweils zusammen etwas erarbeiten, von denen alle etwas haben! Welche Zeit im Jahr gefällt uns am Besten? Der Urlaub…! Unsere Bewohner haben größtenteils keine Gelegenheit mehr, in den Urlaub zu fahren, aber bestimmt Motivation genug, Urlaubsgefühle zuzulassen. Deshalb machen wir alle gemeinsam Urlaub - und das erste Reiseziel ist Italien! Sie kennen bestimmt alle die Blechlawinen von VW-Käfern, die voll beladen über den Brenner Richtung „Bella Italia“ gekrochen sind. Beliebte Ziele waren der Gardasee, die Toskana oder das Mittelmeer. Jetzt musste ein Team gefunden werden, wobei ein Mitglied gesetzt war: Herr Rosario Fallea. Ihm zur Seite stehen Frau Lena Kuchenbecker, Frau Heike Priess und meine Wenigkeit.

© Jutta Kühl / pixelio.de

Wir bringen Urlaubsgefühle in die Einrichtung! © Katharina Wieland Müller / pixelio.de


Vorgestellt

Vorgestellt Andreas Flöter

Svitlana Perenchuk

Die Soziale Betreuung hat einen neuen Kopf

Eine Umschülerin mit ukrainischen Wurzeln

Mein Name ist Svitlana Perenchuk, ich bin Ukrainerin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ich bin in Kiew geboren, war aber nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl gezwungen mit meiner Familie zu meinen Großeltern aufs Land zu ziehen, Mein Name ist Andreas Flöter und ich freue mich, da Tschernobyl in der Nähe von Kiew liegt. Dort ab dem 7. Januar 2013 das Team von PFLEGEN habe ich eine schöne Kindheit verlebt, habe dort WOHNEN UHLENHORST im Bereich der Sozialen die Schule besucht und nach dem Schulabschluss Betreuung zu unterstützen. Ich bin 47 Jahre alt bin ich zurück nach Kiew gegangen. Dort habe und komme aus Hamburg. Der Zufall will es, dass ich dann eine Ausbildung als Finanzbuchhalterin ich zwei Straßen von hier, im Stormsweg, einen Teil gemacht. Seit acht Jahren lebe ich in Deutschland. meiner Kindheit verbracht habe. Seit meiner Jugend Erstmal bin ich in Düsseldorf gelandet, nach meiner bin ich in der sozialen wie auch musikalischen ArHeirat bin ich nach Hamburg umgezogen. Seitdem beit engagiert, singe gern und spiele verschiedene ist Hamburg meine zweite Heimatstadt. Ich liebe Instrumente. Nach meinem Studium war ich lange Hamburg, obwohl es hier oft regnerisch und windig Jahre als Diakon und Musiker tätig, bevor ich nun ist, ganz anders als das Klima und das Wetter in der bei Ihnen hier auf der Uhlenhorst angefangen habe. Ukraine. Dort sind kalte Temperaturen mit Schnee Die Arbeit mit Senioren ist mir nicht fremd, so habe im Winter, sehr warme bis milde Sommermonate ich vor vielen Jahren zwei Jahre lang in der Diako- und sonnige Herbsttage üblich. In Hamburg habe nie- und Sozialstation Barmbek-Nord in der mobi- ich einen Integrations- und Deutschkursus mit len Seniorenbetreuung gearbeitet und in dieser Zeit Niveau B1 absolviert. Dann habe ich eine Umschuauch in einem Team kleinere und größere Senioren- lung als Kauffrau im Gesundheitswesen angefanfahrten und Seniorennachmittage mit organisiert. gen und bin durch eine Bekannte auf PFLEGEN WOHNEN HAMBURG aufmerksam gemacht geworIn den letzten Jahren waren es dann immer mal den. Als ich mich mehr darüber informiert habe, wieder Seniorennachmittage und Veranstaltungen in Seniorenheimen, bei denen ich mitgewirkt habe. war ich erstaunt, dass das Unternehmen 400 Jahre Jeden Tag - wenn ich hierher fahre - freue ich mich Erfahrung hat und der größte private Anbieter von stationärer Pflege in der Hansestadt ist. Dann habe auf die Arbeit in diesem Hause - auf die neuen Aufgaben und vor allem die vielen neuen Gesichter ich mir gedacht, wie schön es wäre mein Praktikum dort zu absolvieren. Daraufhin habe ich mich und Kontakte. Neben der Musik sind Lesen, Fahrradfahren und Wandern meine liebsten Hobbys. Für beworben und es hat tatsächlich geklappt. Seit ein besseres Kennenlernen sprechen Sie mich gerne dem 3. Dezember 2012 mache ich mein Praktikum bei PFLEGEN WOHNEN UHLENHORST. Am an, ich freue mich auf Sie. Anfang fiel es mir nicht leicht, da ich neu in diesem Bereich bin und nicht wusste, was zu tun ist. Aber Andreas Flöter jetzt habe ich mich schon gut eingearbeitet und kann einige Sache sogar alleine machen. Ich danke meinen Kolleginnen Frau Prieß und Frau Krull für die Unterstützung und ihr Vertrauen. Svitlana Perenchuk

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Aktuelles

Veranstaltungen, Feste & Besonderheiten Auf dieser Doppelseite finden Sie Aktuelles und Informatives aus der und rund um die UHLENHORST.

Bildunterschrift: Dies ist eine schöne Beschreibung in 3 kurzen Zeilen

Freizeitveranstaltung der besonderen Art

Matinée und Neujahrsempfang Mit einem gelungenen Matinée-Konzert und einem Sektempfang wurden am 20. Januar ab 11 Uhr die erschienen Bewohner sowie ihre Gäste wie auch interessierte Besucher, insgesamt weit über sechzig Personen, zum Neuen Jahr willkommen geheißen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte unsere Direktorin, Frau Wirtz, alle Anwesenden und stellte kurz das Jahresmotto „Teamgeist und Motivation“ des Gesamtunternehmens PFLEGEN WOHNEN HAMBURG vor, wie auch die Aktionswochen zum Thema „Urlaub auf der Uhlenhorst“ mit ihren drei Länderschwerpunkten. Anschließend fand ein hervorragendes, gut einstündiges Konzert statt. Tim Lüttge an der Querflöte und Nobue Ito am Klavier verzauberten die Zuhörer gekonnt mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von

Weber, Christoph Willibald Gluck, George Bizet, Henri Duttileux und Nikolai Rimski-Korsakow. Die technisch anspruchsvollen Stücke von Mozart, Rimski-Korsakow und vor allem die rasanten Läufe der Querflöte bei Dutilleux begeisterten das Publikum. Brillante Töne auf der Flöte, versiert am Klavier begleitet. Besonders mitgerissen haben die Zuhörer der bekannte „Reigen seliger Geister“ aus der Oper „Orpheus und Euridice“ von Gluck und die Fantasie nach Bizets Oper „Carmen“, die einige leise mitsummten. Tim Lüttge, gebürtig in Bielefeld, studierte Querflöte in Detmold, Köln und Berlin und hat schon etliche Preise für sein hervorragendes Spiel gewonnen. Nobue Ito, gebürtig in Hakodate (Japan), studierte in Tokio und Hamburg Klavier und hat ebenfalls viele Preise für sein hervor- >>


Aktuelles

„Manfreds Kochecke“ Jeden Monat kocht Manfred Millrath von der Sozialen Betreuung für und mit Bewohnern.

Die beiden Künstler in Aktion (Foto links) – Da wird ganz gespannt gelauscht.

ragendes Spiel erhalten und ist schon seit einigen Jahren als Korrepetitor an der Hochschule für Musik und Theater tätig. Nach den künstlerischen Genüssen kamen die Gaumenfreuden und der Neujahrssekt für die Gäste. Die Küche des Hauses hatte sehr schön belegte Canapés hergestellt, die einen reißenden Absatz fanden. Bei einem Glas Sekt, oder zwei, kamen die Gäste dann ins Gespräch und klönten in den Nachmittag hinein. Als Gäste konnten auch Mitglieder des Freundeskreises Oberaltenallee begrüßt werden, der dankenswerterweise die Arbeit der Sozialen Betreuung in unserem Hause schon seit Jahren finanziell und personell unterstützt. Ohne den Freundeskreis wären viele Angebote in unserer Einrichtung nicht möglich. Zu den Gästen zählten auch Frau Pastorin Feilcke, die mit uns regelmäßig die Gottesdienste feiert und für die Seelsorge zuständig ist sowie Mitarbeiter der Seniorenbetreuung der Kirchengemeinde St. Gertrud und die Künstler Alfred Mattes und Monika Schröder. Die rundum gelungene Veranstaltung fand dann um ca. 14 Uhr ihren Abschluss. Andreas Flöter

„Sabines“ Lasagne Zutaten: Ca. 600 g Teigplatten Ca. 150 g geriebenen, vollfetten Käse (z.B. Greyerzer, Gouda) Für die Hackfleischsoße: 600 g Hackfleisch halb Rind halb Schwein, 1 große Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 2 Möhren, 1 kleines Stück Sellerie, 2 Lorbeerblätter,

1 große Dose Flaschentomaten, 3 EL Tomatenmark, 1 Glas Rotwein, Gekörnte Brühe, Pfeffer, 1 geh. TL Thymian, 1 geh. TL Oregano, Zucker, Olivenöl Für die Béchamelsoße: 2 gehäufte Esslöffel Butter, 1 gehäufter Esslöffel Mehl ½ L Milch, evtl. etwas Sahne Salz, Pfeffer, Muskatnuss Zubereitung der Hackfleischsoße Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Sellerie fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Das Gemüse darin anbraten. Hackfleisch zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Lorbeerblätter zugeben, mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Flaschentomaten, Tomatenmark und Kräuter zugeben und alles zusammen bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit gekörnter Brühe (ersatzweise Salz), Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Soße darf ruhig kräftig gewürzt sein. Zubereitung der Béchamelsoße Mit Butter und Mehl eine helle Mehlschwitze bereiten, mit Milch ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Soße kann mit einem Schuss Sahne verfeinert werden. Fertigstellung der Lasagne: In einer gebutterten oder mit Olivenöl ausgepinselten Form abwechselnd Teigplatten, Hackfleischsoße und Béchamelsoße schichten, zuletzt eine Schicht Béchamelsoße. Mit geriebenem Käse bestreuen und bei 180 Grad im vorgewärmten Ofen ca. 45 Minuten backen. Dazu passen ein grüner Salat und ein trockener Rotwein (Sie haben ja bereits eine Flasche offen). Guten Appetit!

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Rätsel

Rätsel Es kommt nicht sehr häufig vor, dass ein Bürogebäude unter Denkmalschutz gestellt wird. Bei unserem Bau mit einer 36.000 m² Bruttogeschossfläche, verteilt auf zehn Stockwerke, ist dies anders. Gilt es doch als Ikone des Expressionismus, als architektonisches Juwel und als eines der ersten Hamburger Hochhäuser. Bauherr war ein gewisser Henry B. Sloman, der jahrzehntelang mit Salpeter aus Südamerika gehandelt hatte. Ein äußerst lukratives Geschäft: Mit einem Vermögen von 60 Millionen Mark wurde er 1912 als eine der reichsten Personen in Hamburg bezeichnet. Der Klinkerbau galt als Zeichen des Aufschwungs nach dem Ersten Weltkrieg und wurde neben dem Michel zu einem der Aushängeschilder der Hansestadt. Seit mehr als 50 Jahren beherbergt das repräsentative Gebäude Firmen aus unterschiedlichsten Branchen. Im Jahr 1993 erwarb die Union Investment Real Estate GmbH diese einzigartige Immobilie, bei der nicht nur die Lage einen Bezug zur Schifffahrt schafft. Für die Fronten verwendete der Architekt Höger sogenannte „Ausschußklinker“, wie sie üblicherweise für Schweineställe oder Fußbodenpflasterungen eingesetzt wurden. Über diese erstaunliche Gestaltungsmaßnahme schrieb er: „Mir aber waren diese deformierten Brocken für meinen Riesenbau gerade so gut, nur durch ihre natürliche Knupperigkeit, so wie sie durch höchste Feuersglut wurden, waren sie mir lieb, nur ihnen verdanke ich einen Großteil der Wirkung des Riesenbaus, durch sie erhielt der Bau seine Beschwingtheit und nahm dem Riesen seine Erdenschwere.“

In Hamburg war es üblich, den Kontorhäusern Namen zu geben. Wie heißt unser gesuchtes Gebäude, das mittlerweile sogar in die UNESCO-Liste möglicher Weltkulturerbe aufgenommen wurde? Kleiner Tipp: Nach dem Bauherrn heißt es gerade nicht. Bitte geben Sie Ihre Lösung bei der Kundenbetreuung, EG Haus 2, ab oder schicken Sie sie an PFLEGEN WOHNEN UHLENHORST, HeinrichHertz-Str. 90, 22085 Hamburg. Der Einsendeschluss ist der 15.04.2013. Aus den Einsendungen der Bewohner verlosen wir diesmal einen besonderen Leckerbissen: zwei Karten für ein Nord-Derby HSV – VfL Wolfsburg im Mai in einer VIP-Lounge des Imtech-Stadions in Begleitung zweier Mitarbeiter. Dieser Preis kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden.

Lösung der letzten Ausgabe Gesucht wurde: Reeperbahn Leider hat uns keine richtige Antwort erreicht.


Hintergründe

Wissenswertes

Unsere Zeitungsredaktion hat sich neu aufgestellt:

Winterzeit ist „Noro“-Zeit Sie sind der Schrecken von Bewohnern und Mitarbeitern und seit rund 10 Jahren in Westeuropa so gewaltig auf dem Vormarsch, dass kaum ein Jahr ohne Infektionswelle erfolgt. Die rund 37 Nanometer (ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter) großen, kugelförmen Viren aus der Virenfamilie der Caliciviridae treten vor allem in der kalten Jahreszeit auf und verursachen starke Durchfälle, die sehr häufig mit heftigem, schwallartigem Erbrechen und starkem Krankheitsgefühl einhergehen. Überall dort, wo Menschen auf engerem Raum zusammenleben, kann sich das Virus rasch verbreiten: in Heimen, Kindergärten, auf Kreuzfahrtschiffen… Die Keime sind im Erbrochenen und im Stuhl vorhanden und werden deshalb durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen. Der Norovirus ist hochgradig infektiös: selbst kleinste Mengen an Viren (<10) können ausreichen, eine Infektion auszulösen. Die Inkubationszeit liegt zwischen 12 und 72 Stunden. Aufgrund der schnellen und aggressiven Verbreitung des Keims ist schnelles Handeln gefragt. Bei einem Noro-Verdacht müssen deshalb SofortMaßnahmen ergriffen werden, die eine Ausbreitung des Keimes verhindern. Dazu zählen leider auch „Quarantänemaßnahmen“, die dazu führen, dass ein erkrankter Bewohner in seinem Zimmer verbleiben sollte und Bewohner eines Hauses nicht in das Restaurant bzw. zu Veranstaltungen gehen, um zu verhindern, dass der Keim auf andere Wohnbereiche überspringt. Mit sorgfältigen Händedesinfektionen kann man sich weitestgehend schützen. Deshalb stehen bei einem Befallsverdacht Wagen mit Desinfektionsmitteln in den Eingangsbereichen. Sabine Wirtz

Frau Wirtz wird in Zukunft nicht mehr so stark an unserer Arbeit teilhaben – dafür haben wir neue Gesichter in unserem Team. Wir freuen uns, dass wir Bewohner auf unsere Arbeit neugierig gemacht haben. Zu unserem Team gehören ab sofort Frau Gerda Siedenborg, Frau Krista Witteborg, Herr Günter Hansen und Herr Rolf Bohlmann. Ein weiterer Bewohner wird sicher nächstes Mal mit dabei sein, er war diesesmal leider krankheitsbedingt verhindert. Von den Mitarbeitern ist Herr Andreas Flöter mit von der Partie, Frau Heike Priess wird auch in Zukunft beteiligt sein. Wir hoffen Ihnen auch diesmal wieder eine interessante Zeitung bereitet zu haben. Gerne begrüßen wir auch weitere Redaktionsmitglieder – je mehr Autoren, desto mehr Vielfalt an Themen. Margrit Krull

Witze Es darf gelacht werden! Chef zu seinem verspäteten Mitarbeiter: „Sie kommen diese Woche jetzt schon zum vierten Mal zu spät! Was schließen Sie daraus, Herr Müller?“ – „Es ist Donnerstag.“ Der Jockey beendet das Rennen als Letzter. Der Manager schimpft: „Sie hätten viel schneller im Ziel sein können!“ – „Klar, aber ich musste ja beim Pferd bleiben!“ Der Gast möchte zahlen, Kellner: „Was hatten Sie denn?“ – „Das weiß nur der Koch, bestellt hatte ich Forelle.“

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Aus der Nachbarschaft

Heinrich-Hertz-Straße 90 22085 Hamburg Telefon (040) 2022-4305 uhlenhorst@pflegenundwohnen.de

Ansprechpartner Direktorin: Sabine Wirtz Kundenservice: Heike Prieß | Margrit Krull

www.pflegenundwohnen.de

Mittagstisch

Termine

Für Gäste. Nachbarn, Angehörige und Freunde des Hauses sind herzlich eingeladen, das Angebot unseres Mittagstischs zu nutzen. Jeden Tag gibt es drei verschiedene Menüs zur Auswahl, darunter auch ein vegetarisches. Gäste zahlen für ein Hauptgericht mit Dessert und Getränk 4,50 Euro. Das Essen wird in der Zeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Restaurant serviert. Guten Appetit!

Veranstaltungen. März 04.03., 15.30 Uhr: Gottesdienst (mit Abendmahl) 07.03., 10.00 Uhr: Kochen mit Bewohnern in der neuen Küche der Sozialen Betreuung 12.03., 15.30 Uhr: Miteinander leben – miteinander reden Gesprächsrunde für Bewohner und Angehörige mit der Direktorin 20.03., 14.30 Uhr: Märchenerzählung mit Frau Bohlmann 20.03., 17.00 Uhr: Orientierungskurs pflegender Angehöriger

April 01.04., 10.30 Uhr: Ostergottesdienst mit anschließendem Osterbrunch 17.04., 10.00 Uhr: Demenz Spezialkurs I 18.04., 10.00 Uhr: Demenz Spezialkurs II 24.04., 10.00 Uhr: Demenz Spezialkurs III 24.04., 14.30 Uhr: Chorkonzert mit der „Sängercrew“ Mai 06.01., 15.30 Uhr: Gottesdienst (mit Abendmahl) 08.05., 15.00 Uhr: Diavortrag „Teneriffa“ mit Wolfgang Senft 18.05., 15.30 Uhr: Ernst-Deutsch-Theater „Geliebter Lügner“


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