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PFLEGE

Organisations­ entwicklung in der ­stationären Langzeitpflege

Prävention und Auf­ arbeitung von Gewalt in der Pflege haben eine hohe Priorität

F O T O : P R I VAT

GRAFIK 1: PRÜFINSTRUMENT IM ÜBERBLICK

― Susanne Krempl MÜNCHENSTIFT GmbH Hauptverwaltung / Stabsstelle Strategie Pflege und Betreuung Kirchseeoner Str. 3 | 81669 München Telefon: 089 62020323 E-Mail: Susanne.Krempl@muenchenstift.de

Der MDK prüft im Rahmen der Sie uns auf der Besuchen Qualitätsprüfung sechs QualitätsALTENPFLEGE in Hannover: bereiche, darunter vier 24. – 26.03.2020 Halle 21 | Stand D52 personenbezogene Bereiche (1 bis 4) und zwei übergreifende Bereiche (5 und 6).

G

ewalt in der stationären Langzeitpflege ist vielfältig und hat viele Gesichter, manchmal ist sie nicht direkt erkennbar. Gewalt kann auch ganz unbeabsichtigt entstehen – sie fängt nicht erst beim Schlagen an. Das Thema wird noch komplexer, betrachtet man bei der Einschätzung von Gewalt neben der rechtlichen Seite auch die soziale Norm. Das was jeder Einzelne von uns als Gewalt empfindet, hängt von gesellschaftlichen Normen, kulturellen und sozialen Einflüssen sowie unseren persönlichen Werten ab. Entsprechend anspruchsvoll und differenziert, aber dennoch systematisch muss der Umgang mit dem Thema Gewalt in der stationären Langzeitpflege sein, wenn es um Prävention und Aufarbeitung von Fällen geht. Interessant ist, dass „Gewalt in der Pflege“ definiert, vielseitig beleuchtet, analysiert und teilweise erforscht ist und dennoch im Arbeitsalltag von Pflegenden regelmäßig als große Herausforderung benannt wird, welche in der Folge zu hoher psychischer Belastung führt. Zahlreiche Befragungen, Surveys und Studien zeigen, dass Gewalterfahrungen gegenüber Bewohnern und Pflegebedürftigen, aber auch gegenüber Pflegenden ganz offensichtlich zum Pflegealltag dazu gehören. Demnach hat es eine hohe Priorität für Leitungskräfte und auch für Träger, dieses Thema im Rahmen der Organisationsentwicklung zu fokussieren, zum Schutz der Bewohner vor Beeinträchtigungen und körperlichen Schäden aber

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Pflege in Bayern Ausgabe 53  

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