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DÄ PFIL MITTEILUNGSBLATT DER PFADIABTEILUNG MÜLLHEIM / WIGOLTINGEN | AUSGABE 3/2008


INHALT AUSGABE 3/2008 Thema: APRÈS CONTURA QUARTALSREVUE 1.STUFE QUARTALSPROGRAMM 1.STUFE 1.STUFENBERICHT QUARTALSREVUE 2.STUFE QUARTALSPROGRAMM 2.STUFE INFOTHEK 2.STUFENBERICHT 3.STUFENBERICHT 4.STUFENBERICHT AUTOWASCHAKTION WAVE 08 WER ISCH EIGENTLI? MÄ SEIT, DASS

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REDAKTION „DÄ PFIL“ redaktionpfil@feuerpfeil.ch www.feuerpfeil.ch Andy Hug v/o Sprutz

VERLAG

Pfadizeitschrift „Dä Pfil“ Abteilung Feuerpfeil Müllheim/Wigoltingen

BANK

Thurgauer Kantonalbank, Müllheim

DRUCK

Repro Design, Weinfelden

AUFLAGE

110 Stück, erscheint 4 Mal jährlich

REDAKTIONSSCHLUSS NÄCHSTE AUSGABE

27. September 2008


APRÈS CONTURA! AL-BRIEF | MIS BESCHT BRAINY + LAVA Lange haben wir sehnsüchtig auf das Ereignis des Jahres gewartet und schon gehört es wieder der Vergangenheit an. Ganze 25’000 Teilnehmer konnten die folgenden 7 Botschaften des Contura 08 leben • Contura

08 ist das erste gemeinsame Bundeslager aller Pfadis der Schweiz.

• Contura

08 ist der Ort für viele neue Begegnungen und Erfahrungen.

Schon bald steht die Autowaschaktion vor der Türe, welche am 20. September stattfindet. Haltet euch dieses Datum frei und kommt mit Familie oder Freunden euer Auto von unseren fleissigen Pfädis waschen.

• Im

Contura 08 werden kreative und verrückte Ideen unter freiem Himmel Realität.

• Im

Contura 08 erleben die Pfadis die Kraft einer 100-jährigen Bewegung.

Vom 27.9. – 28.9. findet das Herbstweekend der 1. Stufe statt. Abenteuer, Spiel und Spass werden die Teilnehmer erleben. Weitere Informationen und Anmeldetalon findet ihr im Pfil.

• Im

Contura 08 ist die starke Gemeinschaft der Pfadi spürbar.

• Im

Contura 08 leben wir draussen im Einklang mit Natur und Umwelt.

• Das

Contura 08 ist  der Ursprung der nächsten Pfadigeneration.

Sie nahmen einzigartige Erlebnisse mit nach Hause und werden sich lange an das Lager erinnern. Die Zuhausegebliebenen konnten sich während des Lagers über die ConturaWebsite auf dem Laufenden halten oder mit Hilfe der Zeitungen einiges verfolgen. Auch wenn dieser Grossanlass vorbei ist, wird uns im nächsten Quartal bestimmt nicht langweilig. 3


Volg-Laden Müllheim Montag – Freitag Samstag

07.00 - 12.15 Uhr / 14.00 - 19.30 Uhr 07.00 - 18.00 Uhr durchgehend

Volg-Laden Wigoltingen Montag - Freitag 07.00 - 12.15 Uhr / 14.30 - 18.30 Uhr Samstag 07.00 - 14.00 Uhr durchgehend Wir empfehlen uns für Geschenkkörbe und Weingeschenkpackungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Täglich ofenfrisches Brot bis Ladenschluss!

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WAS BISHER GESCHAH... QUARTALSREVUE 1.STUFE | MIS BESCHT FEROX

Im letzten Quartal verbrachten wir einen Tag im Leben von Tick, Trick und Track. Wir begannen das Quartal mit einem ausgiebigen Frühstück, was zu jedem schönen Tag im Leben von Tick Trick und Track gehört. Nach dem stärkenden Frühstück spielten wir unserm lieben Onkel Donald, der wieder einmal verschlafen hatte, ein paar Streiche. Was uns eine Menge bescherte!! Aber wie es sich für brave Entenhausener Kinder gehört, lernten wir auch noch etwas. Wobei uns Daniel Düsentrieb unterstützte. Und uns eine menge beibrachte. Mit unserem frisch gesammelten Wissen machten wir uns sofort an eine Erfindung. Kurz darauf wurden wir von Daisy zum Mittagessen eingeladen. Wir schlemmten dabei wie Fürste und brauchten darauf eine ausgiebige Siesta. Als wir dann verdaut und uns ausgeruht hatten machten wir uns auf zu einem von unseren geheimen Bandentreffen. Als wir wieder zuhause waren, erreichte uns ein Hilferuf von Onkel Dagobert. Sein überalles geliebter Glückstaler ist gestohlen worden. Mit viel Einsatz gelang es uns dann den geliebten Glückstaler wieder zu beschaffen. Zum Dank, dass wir Dagoberts Taler zurückgebracht hatten lud er uns zu einer fetten Party ein. Ente gut alles gut!!

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HOTEL FEUERPFEIL QUARTALSPORGRAMM | ÜSES BESCHT LEITER 1. STUFE

Datum

Motto

16.8.08 23.8.08 30.8.08 6.9.08 13.9.08 20.9.08

Check-in

27.9.08

Besonderes

Stadtbesichtigung

Übung eher morgens oder mittags

Olympia Feuerpfeil Zwischenfall in Zimmer 101 frei

PFF 08 in Kreuzlingen

Besuch von ???

Abendübung

H E R B S T W E E K E N D

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AHOI PIRATEN! 1.STUFENBERICHT | MIS BESCHT BRAINY Bundeslager-Contura 08-Tour du monde-1. Stufe Liegt die Krawatte wieder sauber im Schrank? Erstickte dafür die Waschmaschine vor lauter Dreck? Hängt die Piratenpinnwand im Zimmer? Habt ihr schon Post gekriegt? Fragen über Fragen… doch erst wollen wir einmal wissen wie es zu alle dem kam! Das Bula lebte schon vor dem Zeitpunkt als unsere Bienli und Wölfli, bepackt mit ihrem Rucksack, am Bahnhof standen. Leiter überlegten und organisierten Programmblöcke, gingen an gemeinsame Höcks und packten schliesslich alle Materialien zusammen, welche wir im Lager benötigten. Endlich, endlich war der Moment gekommen, wo wir weg vom Computer und Planen kamen und wir im Zug richtig Linthebene sassen. Wir waren unverkennbar, alle hatten ein schickes Piratenkopftuch an und um unsern Hals hängte stolz unsere Feuerpfeiler Krawatte. Der erste Tag verlangte von allen von uns viel Kraft für unsere kleineren und grösseren Rucksäcke, aber auch viel Geschick um die vom Bula gestellten Seilschaftszelte gemeinsam aufzubauen. So konnten wir schliesslich eine Ecke vom Unterlager Tour du monde als unser Zuhause nennen. Den Rest des Unterlagers erkundeten unsere Wöbis mit Hilfe von einem Fotopostenlauf. Kurz auf die Lagerregeln hingewiesen war es bereits Zeit für die grosse Eröffnungsfeier wo sich alle 1.Stüfler vom Tour du monde vor dem grossen Holzhaus trafen. So war der erste Tag bereits an uns vorübergezogen und die erste Nacht in unseren Zelten wartete auf uns. Kaum im Schlafsack eingeschlafen war es wieder hell und der Tag begann –leider mit Regen-! So zogen wir uns ins Gemeinschaftszelt zurück und bastelten nebst Sockenschlangen süsse Überraschungspakete. Das Ausharren lohnte sich, kam am Mittag doch die Sonne mit ihrer vollen Kraft und Wärme wieder hervor. Gerade richtig für die Lagerolympiade der Piraten und der Wikinger. Es galt sich in vielen

Disziplinen, unteranderem Sackhüpfen, Skilauf und Pantomime, zu messen. An dieser Stelle möchte ich den Bienli nochmals für ihren tollen 2.Platz und den Wölfli für ihren grandiosen 1.Platz gratulieren. B-R-A-V-O! Habt ihr echt toll gemacht. Der Abend war noch jung und so ging es darum ins Piratenschiff zu klettern und weit aufs offene Meer zu fahren um vielleicht noch einen Raubzug zu starten. Das eine Schiff segelte davon und das anderer bewaffnete sich in der Zwischenzeit mit Munition (Wasserballone). Die Taufe konnte beginnen! Die Täuflinge unwissend (aber doch geplant) im einen Schiff mit ihren Wasserballonen. Als sie ins feindliche Gebiet segelten wurden sie von den älteren Wöbis im anderen Piratenschiff angegriffen. Die Wasserballone kamen geflogen doch die Wöbsi liessen sich nicht abhalten und nahmen die Täuflinge in ihre Gefangenschaft. Nun wurden sie gequält, gefoltert und in ihr Schiff verschleppt. Als die älteren Piraten jedoch merkten wie tapfer, kräftig und mutig die Täuflinge waren wollten sie sie doch auf ihrem Schiff behalten. Doch das ging natürlich nicht ohne einen rechten Piratennamen. So wurden in dieser Nacht 7 Wöbis auf die Namen: Pulce, Chip, Bijou, Felya, Thaija und Picco und Mucho getauft. Der nächste Tag war ausgefüllt vom Ausflug in den Walter Zoo in Gossau. Wir wurden

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von sprechenden Papageien empfangen und bestaunten nebst Affen auch Riesenschildköten, Alligatoren und vieles mehr. Das Theater von „Die Schöne und das Biest“ war der Höhepunkt des Nachmittags. Doch am Abend wartete der nächste Höhepunkt: Wir durften zu den grossen 2.Stüflern essen gehen. Ui, das war toll und auch noch soo fein! Am späteren Abend zurück im Tour du monde, gab es nebst einem ungemütlichen Packen der Rucksäcke, (wegen einem drohenden Sturm, der dann doch nicht kam :o) einen doch noch gemütlichen Singsong, welcher dann alle ruhig ins Bett gehen liess. Dieser Morgen fing, vor allem für Picco ganz speziell an. Er hatte Geburtstag und wurde dadurch von einem „Happy Birthday“ geweckt. Auf ihn und zwei Gespändli wartete am Nachmittag eine Geburtstags-Kutschenfahrt vom Bula gesponsert . Die schöne Ordnung im Zelt (gut gibt es zwischendurch Sturmwarnungen :o) hielt leider nicht lange an, denn unsere Wöbis mussten ihre Badehose, Badetuch und Toilettenartikel hervorkramen und es sah schon wieder aus wie am Morgen zuvor. Nach dem Frühstück hiess es ab unter die Morgendusche. Leider hielt die Sauberkeit nicht lange an, denn als nächstes stand ein Sportblock mit einer anderen Thurgauer Abteilung (Sturmvogel, Kreuzlingen) auf dem Plan. Es machte uns grossen Spass und vielleicht haben wir wieder einmal die Möglichkeit mit einer anderen Abteilung etwas zu organisieren, wer weiss… Der Nachmittag stand voll im Zeichen vom

Basteln. Wir schöpften Papier, gestalteten eine Piratenpinnwand und fertigten unsere persönlichen Piratenbroschen an. Nach dem anstrengen Morgen eine gelungene, friedliche Abwechslung. Nach dem Abendessen gab es in unserem kleinen Zeltdorf einen Basar, wo sich jedes Kind an einem beliebigen Stand aufhalten konnte. Die Wöbis hätten das noch ganz lange weitermachen können, doch es ging weiter mit einem Nachtpostenlauf zusammen mit den Bulawöbis und mit Conturix dem Männlein, welches die Farben der Welt wieder entdecken musste. Über die Weltkarte, die Geruchswelt bis zu den Musikstilen, alles durfte erlebt und erfahren werden, bis die ganze Welt wieder farbig war. Der Tag war wieder voll von vielen Eindrücken, man konnte es an den Gesichtern der Kinder erkennen: Höchste Zeit um zu Schlafen! Als wir an diesem Morgen durch’s Meer segelten und über die Rehling blickten, sahen wir zu unserem Schrecken ganz viel Müll im Wasser schwimmen, von Dosen, Papier bis zu Petflaschen alles. Da mussten wir Piraten erst einmal richtig sortieren und allen Müll zusammenfischen. Zum Schluss hatten wir halbe Piraten-Recyclingprofis.

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An diesem Nachmittag hat uns der Regen erneut heimgesucht und wir starteten unser Geländespiel im Gemeinschaftszelt. Es wurde eifrig geknöpft, gekrabbelt und um Seemeilen gefeilscht. Jede Gruppe wollte schneller bei den Inseln sein und schneller zum Seeräuberschatz kommen. Die Schatzsuche wurde unterbrochen von der Schlussfeier. Sämtliche Teilnehmer des Unterlagers Tour du monde fanden sich vor der grossen Bühne ein. Um die 4‘000 mussten es ungefähr sein. Unserer Wöbis kamen sich doch sehr klein vor in der Menge. Doch gefeiert und gesungen wurde im grossen Chor. Es war eindrücklich bis zum Schluss, als die kleine Raketen über den Conturatafeln in die Höhe gingen. Samstag, Abreisetag –dabei waren wir doch erst gegangen-? Eine ganze Weile waren wir beschäftigt mit aufräumen und putzen der Zelte, stopfen der Schlafsäcke und packen der Rucksäcke. Der vorhergesagte Regen blieb dankbar aus und so konnten wir den letzten Tag in strahlender Sonne geniessen. Verabschieden hiess es überall, auch wir verabschiedeten uns von unserer Zeltnachbarn der Abteilung Paprika. Doch bevor wir den Weg zum Bahnhof unter unserer Füsse nahmen, wollten wir den Schatz von der Insel vom Geländespiel noch aufspüren. Alle Piraten nahmen noch alle ihre letzten Kräfte zusammen und kämpften um den goldenen Schatz. Als dieser geöffnet wurde strahlten Schoggitaler und Piratenbroschen die Wöbis an. Nun hatten unserer Piraten zum Schluss auch noch einen Schatz erobert. Nun konnten sie reich zurück nach Müllheim segeln. Die Zugfahrt zog sich doch recht in die Länge, freute sich jedes Kind wieder in die Arme der Eltern zu springen. In Müllheim angekommen strahlten die müden Gesichter und die Schwere der Rucksäcke war auf einen Augenblick wieder vergessen. Das Bula ging zu Ende, mit ihm viele interessante Eindrücke und Erfahrungen. Auf das nächste werden wir geschlagene 14 Jahre warten. Von meiner Seite her kann ich nur sagen, hat es mir grosse Freude gemacht dieses Lager zu ermöglichen mit einem tollen Leiterteam. Ich hoffe all die Erlebnisse, welche nicht in diesen Zeilen Platz gefunden haben werden von jedem Kind einzeln noch blumig weitererzählt und weitergelebt.

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direkt vom Käser

. . . d l e G s r ü f e s ä K r h e m Öffnungszeiten Dienstag 08.00 Freitag 08.00 13.30 Samstag 08.00

– – – –

12.00 12.00 18.30 16.00

Uhr Uhr Uhr Uhr

Walter Sturzenegger Käserei, 8556 Wigoltingen Telefon 052 763 15 72 info@sturzenegger-kaesemarkt.ch www.sturzenegger-kaesemarkt.ch

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WAS BISHER GESCHAH... QUARTALSREVUE 2.STUFE | ALLZEIT BEREIT ESPERIA

Auch dieses Quartal war sehr spannend und abwechslungsreich. Wir reisten zusammen mit der Familie Simpsons durch Springfield. Dabei erlebten wir wie der Reaktor 7G im Atomkraftwerk fast in die Luft ging und wie Moe’s Taverne in Flammen aufging und natürlich die Streiche von Bart. In diesem Quartal hatten wir ein verlängertes Wochenende, wo das Pfingstlager statt fand. Mit dem Thema Altersheim luden wir alle Teilnehmer in ein spannendes Lager ein. Denn die Tante Erika ha ihre Kontonummer verloren und auf diesem Konto waren Millionen. Sie brauchte unsere Hilfe und natürlich waren wir bereit ihr zu helfen. Doch das Pfila war nicht das einzige Lager im Quartal. Jeder freute sich auf das grosse Bundeslager das auf der Linthebene statt fand. Da dieses Lager nur alle 14 Jahren statt findet, waren alle dabei. Wir genossen schöne zwei Wochen. Leider hatten wir auch einen kleinen Sturm, da unsere Zelte super gut aufgebaut waren hielten sie jedem Wetter stand. In diesen zwei Wochen lernten unsere Teilnehmer andere Abteilungen kennen und flirteten so richtig. Vor allem unsere Mädchen gaben Vollgas  Leider gingen diese zwei Wochen sehr schnell vorbei. Aber in 14 Jahren ist das nächste Bula und wer weiss, vielleicht sind ein paar Feuerpfeiler zum zweiten Mal dabei. Im Allgemeinen hatten wir ein tolles Quartal und das nächste kommt schon auf uns zu.

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FRIEDLI UND FRÄNZ KILBIMUSIG QUARTALSPORGRAMM | ALLZEIT BEREIT LEITER 2. STUFE Datum Übung Motto 16.08.08

STU

23.08.08

F

30.08.08

F (Altpapiersammlung)

06.09.08

STU

13.09.08

frei (PFF-Wave08)

20.09.08

STU (Autowaschaktion)

27.09.08

STU (Abenteuertag)

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Herbstweekend der 1. Stufe Weil das HeLa dieses Jahr aufgrund des BuLa’s ausfällt, haben wir uns entschieden ein Herbstweekend durch zu führen. Bist du abenteuerlustig? Möchtest du mit deinen Gspännli’s ein tolles Wochenende erleben? Abenteuer, Spiel und Spass kannst du vom Samstag 27.9.2008 10.30 Uhr bis Sonntag 28.9.2008 10.30 Uhr erleben!! Melde dich schnell an!! Anmeldung bis 6.9.2008 an Sandra Häberli Zentralstrasse 17 8400 Winterthur Bei Fragen: 052 202 89 78 Wir freuen und auf dich!!

Name: _____________________________ Vorname: ______________________________ Pfadiname: ________________________ Strasse: ____________________________________________________________________ PLZ, Ort: __________________________________________________________________ Telefon: ___________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ Unterschrift der Eltern: _______________________________________________________


20.9. Autowaschaktion 27.9. Abenteuertag

27. + 28.9. Herbstweekend

Leiter 30.8. Altpapiersammlung 12. – 14.10. PFF

3. Stufe

Anlass folgt

Infothek

2. Stufe

Bienli & Wölfe


WIE HEBT EINE RACLETTE AB? 2.STUFENBERICHT | ALLZEIT BEREIT SPRUTZ

Wir schrieben das Jahr 1968. Das Bundesamt für Raumfahrt hat uns nach mehreren Tests (Casting: DSSDSA - Die Schweiz sucht den Superaschtronaut) durch das Extreme-SpecialScience-Operater-Team auserwählt um beim grössten geschichtsträchtigsten Projekt für die Schweiz mitzuarbeiten. Vorgesehen ist, dass wir am 31.7. als 1.Nation auf dem Mond unsere Flagge hissen! Vorab wurden wir mittels einem Top Secret Dokument (TELL11) informiert, was wir alles benötigen für eine erfolgreiche Mission! Am 21.7. wurden wir am Bahnhof von ein paar SRFB-Agenten (SRFB = Schweizerische Raumfahrt Behörde) abgefangen. Sie geleiteten uns zum geheimen Platz. Auch schirmten sie uns vor der Presse ab, die einen verdacht hatten, dass sich in der Linthebene etwas Grosses ereignen wird. In der Linthebene angekommen, genauer gesagt in Benken (wo dies auch immer liegt, frage man am besten die Band «Anshelle») stellten wir zuerst mal unsere Basisstation auf. Der Hangar oder auch Gemeinschaftszelt sowie der Kontrolltower (Leiterschlag) und die Verpflegungsstation waren bereits vorhanden. Auch unsere Quartiere waren mehr oder weniger schnell errichtet. Um dem ganzen noch mehr Gemütlichkeit und Hygiene zu schenken wurde eine Dusche installiert, welche wir in den folgenden Tagen mehr, als nur einmal benötigten! Gleichzeitig fand etwas zeitversetzt auch das

Bundeslager Contura 08 statt. In unserem Unterlager 360° waren etwa 2500 Pfädis. Das UL1 wurde in 5 Lagerdörfer aufgeteilt. Wir sind im Lagerdorf «Fliegen» untergebracht mit etwa 500 anderen Leuten. Neben uns hatten sich auch viele andere Pfadiabteilungen niedergelassen, jedoch hatten diese wiederum eigene „Fliegen“ Missionen zu bewerkstelligen. Nach kulinarischer Verpflegung, feierten wir die Eröffnung des Contura 08! Dabei kam heraus, dass die 5 grössten Erfinder Steinzeit Freddy (Rad), Pharaonin (Schrift) Dr. Dolly (Klonen), Bejamin Franklin (Strom) und Ikarus (Fliegen) für ihre tollen Erfindungen einen Nobelpreis bekamen. Doch die 5 Helden wollten keinen solchen Preis, nein sie animierten uns, weiter zu forschen um nachher selber den Preis abzusahnen. Am nächsten Tag wurde nochmals in den Aufbau unserer Basisstation investiert. Auch spielten wir am 360° Cup mit. Bei dem wir alle Spiele der 1.Runde im Fussball und Volleyball gewannen. Danach folgten noch die Raumanzüge, welche wir entwickeln mussten. Zuerst mussten wir einen Ballon auf unsere Kopfgrösse aufblasen und mit Papierschnipsel zusammenkleistern. Anschliessend liessen wir das in der stechenden Sonne trocknen. Am Abend waren wir auf gefährlicher Spionagemission. Es hiess einen Raketenbauplan den Russen abzuluchsen. Russland lebte zu jener Zeit vom Schwarzmarkt welches uns enorm erleichterte mit Geld und weiteren Goodies den Plan

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zu erwerben. Müde aber glücklich über den Plan ging es Richtung warmen Schlafsack. Und wir träumten bereits unterwegs von den Sternen. Mit Nervmusik wurden wir aus unseren Träumen gerissen. Für das Contura 08 absolvierten wir mit Geschick und Können Missionen wie, Sirup herstellen, Kaffee rösten, das Bauen eines UKW-Empfängers oder erstellen Pfadinamenstatistiken. Bei heissem Wetter fand die 360° Olympiade statt dabei konnten wir zu verschiedenen anderen Abteilungen gehen, welche uns eine Herausforderung stellten. Wenn wir die Herausforderungen annahmen und gewannen, bekamen wir Punkte. Wir waren gut, doch gingen die Plätze 1-3 an andere Fähnlis! Weiter ging`s mit Fitten, der 360° Cup Runde 2 stand an. Bei dem verloren wir zwar kein Spiel doch bereits ein Unentschieden zerstörte unseren Cup Traum, dass war hart, doch dabei sein war alles! Am Abend chilläxten (Mischung zwischen: chillen und relaxen) wir beim Wachefeuer! Tag 4. Langsam wurde es Zeit, den Startplatz für unsere Rakete auszukundschaften. So wanderten wir zu den Unterlagern 6, 2, 4 um zu sehen, von wo wir unsere Rakete am besten zünden konnten. Doch wir wurden nur bei uns zu Hause fündig nach einer geeigneten Stelle! Bei unserer Basisstation, kühlten wir uns mit einer Dusche ab. Am Abend wurden die Raumanzüge komplettisiert und modifiziert. Früh aufstehen hiess es am nächsten Tag. Das SRFB schenkte uns einen Kulturtag. So durften wir auf einen Ausflug mit dem Zug ins Dinosauriermuseum in Aatahl. Nach dem dortigen Besuch fuhren wir in die Seebadi Pfäffikon ZH. Wieder zurück folgte einen Fussballkonditionsblock sowie ein Singsong. Den wenn mal die Batterien vom iPod im All ausgehen muss ja irgendwie für Stimmung gesorgt sein! Falls während der Mission etwas schief laufen sollte, werden wir anhanden eines Technikblocks darauf vorbereitet so weiss nun jeder, wie er 2 Stangen per Kreuz-,Kreis- und Paralellbund zusammen knoten kann, auch das Verarzten wurde aktualisiert! Es folgt nun das obligatorische Konditionstraining, denn wer ins All will, muss auch fit sein! Etwas später kümmerten wir uns noch einmal um den Raumanzug, dieser schmückten und veredelten wir,. Besonders wichtig was die Prüfung der Schutzfunktion. Am Nachmittag forderte uns San Sebastiano (eine Pfadiabteilung aus Lugano) zu einem Fussball(interkantonal)spiel. Es war ein gelungener Anlass. Das Fussballspiel endete mit einem Remis! Am Abend konnten wir noch diverse Nachttiere beobachten und ihr verhalten studieren! Medienvertreter und Angehörige werden nun offiziell

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zu einem Besuchstag eingeladen, es scheint als seinen wir den Russen und den Amis weit voraus, deshalb können wir uns das leisten Einblicke zu gewähren. Zur Feier des Tages liessen wir weisse Ballone steigen und ja manch einer mochte da schon mit ihnen abheben! Nach der Feier kommt das Orientierungssinnvermögen zum Zug durch einen OL wurde dies an uns ausgetestet. Später in der Nacht bekamen die jüngsten eine Sondermission zugesteckt. Sie mussten den Plan von den Russen ins geheime Labor bringen. Bei unserer Basis war er nicht mehr sicher! Beim Labor wurden ihnen die Augen verbunden. Nun folgten kleine Tests die es zu bestehen galt, damit ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Maulfwurf im Pulk aufhielt. Zum Schluss erhiellt jeder einen neuen Pfadinamen! So weilen nun Wiff, Solero, Sella, Moskito, Garfield, Papillon, Venia, Quick, Taifun, Grisu und Gaston vollends unter uns Wissenschaflern. Tags drauf folgte das Bauen und Benutzten der Landekapsel (Berliner bauen), der Umgang mit dem explosiven Treibstoff und last but not least das fertigen der Rakete! Nach dem Mittagessen präsentierten wir unsere Rakete «Raclette» im Unterlager. Viele Schaulustige verfolgten unser Spektakel. Auch Radio contura.fm interviewte uns life, bei unserem Auftritt. Auch die Presse bekam Wind davon und so erscheinen wir in der nächsten Ausgabe von der BULA-Zeitung Profil! Nach der Präsentation fand das Mittelagerfest statt. Das Mosaikspiel hatten die «Flieger» (alle Pfädis von unserem Lagerdorf) schnell begriffen und so gewannen wir das Spiel! Danach konnten wir uns kulinarisch bei anderen Abteilungen verwöhnen lassen, beim Internationalen Food Wettbewerb. Fleissig verteilten wir «Gault Millau“ Punkte. Früh aufstehen hiess es am nächsten Tag. Als der Wecker abging fing es wie aus Kübeln an zu regen. Dennoch übten wir das Einwassern mit der Landkapsel. Dazu mussten wir zuerst Flosse bauen. Bei kühlen Temperaturen und plätscherndem Regen fuhren wir die Linth hinab. Es war zwar kalt aber dennoch eine lässige Erfahrung! Am Nachmittag standen wieder BULA-Missionen auf dem Programm. Am Abend versuchten wir noch fleissig Wissenschaftler an den Mann bzw. an die Frau zu bringen durch das Herzblattsystem! Mittlerweile war schon der Mittwoch 2.Woche. Wenn man dann im All auf die Erde blickt so muss man wissen wo sich was auf unserem Globus befindet und ereignet. So besuchten wir das Village Global. Dort erfuhren wir in coolen Workshops viel über die Umwelt unserer Welt! Da bei uns einbisschen die Kondition nachliess hiess es wieder zu fitten! Am Abend kam plötzlich Hektik auf, das SFRB wollte unbedingt den Start vorziehen. Doch noch fehlte

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der Treibstoff. Diesen erspielten wir im Dorfgame in Benken. Knapp schafften wir die Zeitlimite und auch genug Treibstoff wurde erspielt! Nun liefen wir zum Startplatz um aus sicherer Entfernung den Start von Raclette sehen. Alles klappte wunderbar! Und wir waren die 1.Nation auf dem Mond! Animation und Spirituelles hiess es am nächsten Tag in der Schwerelosigkeit. In der 2.Tageshälfte wurden die Fähnlis von allen Abteilungen gemischt und sie mussten einen Sketch einstudieren und vorspielen! Abends wurden wir mittels Geniesserabend für unsere Dienste belohnt! Danach konnten wir noch an unser Dorflagerfeuer sitzen. Für den Abschluss der erfolgreichen Mission spendierte uns das SFRB einen Ausflug in die Festung Grynau. Am Nachmittag wollten wir eigentlich baden gehen doch dies fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Denn ein Wetterumschwung verregnete uns dermassen das wir beim nächsten Zelt einkehrten und eine heisse Schokolade zu uns nahmen. Pünktlich zur Schlussfeier hatte Petrus Einsicht mit uns. Zwischendurch bauten wir bereits grosse Teile unsere Basisstation ab. Die Feier war läss, die Band spielte gut auf und die Nobelpreisübergabe wurde mit Spannung erwartet! Der Sieger vom Lagerdorf «Fliegen» hiess: FEUERPFEIL!!! Die Freude war riesig bei allen! Der Nobelpreis wurde dankend entgegen genommen und gefeiert!!! Letzter Tag der Mission. Die letzten Zelte wurden abgebaut. Danach liefen wir zum Bahnhof Benken wo wir wieder den Zug nach Hause bestiegen. Zu Hause angekommen freuten wir uns über unsere Angehörigen. Wir verliessen das Contura 08 mit vielen lässigen Erinnerungen und freuen uns bereits wieder auf den nächsten Pfadisamstag!

1000+EINE NACHTSCHICHT

3.+4.STUFENGELÄNDESPIEL ALLZEIT BEREIT ESTRELLA

Akila, Ayana, Estrella, Cirrus und Babu vertraten die Feuerpfeiler 3. Stufe am regennassen Geländespiel, organisiert durch die kantonale 3. Stufenequipe. Wo mir voll motiviert am Banhof z›Bürgle ah cho sind,hend mer i de Zwüschezyt wo mer uf die Andere gwarted hend en Döööner verpuzt . Wo de endli d›Konkurrenz cho isch,hemmer doch gmerkt das es nöd so eifach wird si,das Gländspiel z›gwünnä. Doch mir hend üs nöd abschrecke loh. Noch dem mir üses Gepäck abglade hend,hemmer alli üs uf de weg zum Schuelhus gmacht. Bim Schuelhus isch üs erklärt worde wies erste Gländspiel funktioniert.Die erste bekanntschafte sind scho gschlosse worde,zB mitm indiana jones . S›resultat fu dem Gländspiel ish üsn «kuule» füürpfil Wage xi. Schwär belade mit üsem -us praktisch nur chlebband bestehende- Wage hät üsi Gruppe möse än OL absolviere. Noch afänglicher schwirigkeite hend mer de Wäg aber doch gfunde. (wiä händ üs nur alli chöne überhole Wo den au Gruppe Füürpfil ahcho isch. Hät au scho s›zweite Gländspiel ahgfange. Noch därä letschtä Etappä,wo öppe bis am vieri gange isch,sind mir is Pfadiheim z›Sulge go «schlofe». Alli händ schö ihrgendwo es chlises pläzli gfunde.(«Chlöpf wotsch ä Banane?» Am nöchste Tag händ mer zersch fätt z›morge gesse und sind den ab go en parkur mit eme kuule wägäli absolviere. Zum Schluss isch d›Rangverkündigung no cho. Wo üs leider mitteilt worde isch,das mer uf em letschte Platz sind. Trotz em letschte Platz isch es eh luschtigs Wuchenend xi,wo üs sicher lang i erinnerig bliibt.

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PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN! APV-BERICHT | ALLZEIT BEREIT NOA Es ist ein wunderbarer, ruhiger Abend an diesem 25. April 2008. Die Abendsonne wirft ihre warmen Strahlen auf den Ottenberg und seine Rebberge und tüncht die Reben in oranges Licht. Es ist, als hätte Michael Broger anlässlich der APV-Weindegustation persönlich bei Petrus um die perfekte Ausleuchtung seines Weingutes gebeten, um nicht nur gaumentechnisch sondern auch optisch alle Register zu ziehen. Die Ruhe wird jäh unterbrochen, als schwitzend und keuchend die ersten Gäste sich per Fahrrad die steile Strecke zum Weingut empor arbeiten. Bald darauf trudeln die übrigen APV-Mitglieder ein, allesamt auf vier Rädern unterwegs, einige davon chauffiert von Christian Stähli, der den Taxidienst organisierte. Um 19.30 Uhr stehen schliesslich 14 gespannte APV-Mitglieder um Michael Broger herum und lauschen seinen Erklärungen und Anekdoten. Michael absolvierte zuerst eine Lehre als Weintechnologe in einer Thurgauer Weinhandlung und arbeitete dann bei verschiedenen Betrieben mit Eigenkelterei. Diverse Weiterbildungen, unter anderem im Bereich des Rebbaus, aber auch Aufenthalte auf dem Schlussgut Bachtobel und in Neuseeland, führten ihn schliesslich im Jahre 2002 zu seinem eigenen Rebbaubetrieb, welchen er in Ottoberg mit Unterstützung seiner Familie erwerben konnte. Michael zeigt uns die Räumlichkeiten und erklärt jeweils die darin stattfindenden Produktionsschritte zur Weinherstellung. So präsentiert sich das Bauernhaus heute äusserlich nahezu unverändert, im Inneren wurde der Ausbau jedoch modernisiert. Ein Allzweckraum wurde für die Anlieferung der

Trauben und den Keltervorgang geschaffen, eine Rampe verbindet diesen mit dem Naturkeller und Lagerraum. Imposant ist besonders der Naturkeller, wo moderne Stahlträger und Beton die alten Gemäuer und Holzbalken optisch zurückhaltend unterstützen. Die Übergänge sind fliessend, das Moderne nimmt sich vornehm zurück. Licht dringt durch eine im Boden eingelassene Glasscheibe aus dem Wohnbereich des Hauses in den Keller. Wir erfahren, dass Michael Wert auf möglichst Natur belassenen Wein legt. Wo möglich wird der Gärungsprozess mit der safteigenen Hefe durchgeführt, Fremdhefe setzt er nur ein wo es nötig ist. Auch auf Konzentrate wird verzichtet. Jahrgangsschwankungen dürfen bewusst miterlebt werden. In den Barriques in Michael` Keller wird reiner Blauburgunder ausgebaut. Die ältesten seiner Reben sind 40 Jahre alt, deren Trauben werden hier zu einer besonderen Variation namens «Alte Rebe» verarbeitet, wie uns erklärt wird. Michael führt uns weiter in den Lager- und Laborraum, wo er den Reifeprozess untersuchen kann. Hier dürfen wir seinen Müller-Thurgau degustieren, einen spritzigen Weisswein. Michael keltert den Wein selbst, die Trauben kauft er derzeit aber noch ein. Er erzählt uns von seinen Expansionsplänen, auch den Müller Thurgau möchte er selbst anbauen, was jedoch noch etwas dauert. Gut 4 Jahre braucht es nach Anbau der Reben, bis diese Früchte abliefern. Auf Wunsch einiger werden wir noch auf den Rebberg geführt, wo uns Michael erklärt, wie er seine Reben pflegt und auf was es zu achten gilt. Sämtliche Arbeitsgänge werden bei ihm von Hand ausgeführt, Maschinen kann er nur begrenzt einsetzen. Ebenso hält er es mit dem Einsatz von synthetischen Mitteln zur Schädlingsbekämpfung. Der Einsatz von organischen Stoffen ist ihm wichtig, auch wenn dieser mit mehr Aufwand verbunden ist, da nach einem Regenfall die Pflanzen wieder neu gespritzt werden müssen. Mittlerweile geht die Sonne unter und es wird kühler, so dass wir nun ins Haus geleitet werden, wo Michael einen Degustationsraum eingerichtet hat. Auch im Innern des Hauses wurde renoviert und modernisiert. Dunkelgraue Fliesen am Boden und weisse Wände kontrastieren mit alten Holzbalken. Alle dürfen wir uns an einen grossen Tisch setzen, wo bereits Wasser und verschiedene Käsesorten sowie Nüsse und getrocknete Früchte

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aufgetischt sind. Michael` Lebenspartnerin serviert frisches Brot, während er selbst die erste Flasche Wein entkorkt und die Genussrunde einläutet. Michael erzählt von seinen Weinsorten, lässt uns diese versuchen und erklärt fachspezifische Details. Dabei gibt er auch gerne seine eigene Philosophie Preis über Lagerung, Reifung, Kühlung, Servieren und Dekantieren, ohne dabei rechthaberisch oder anmassend aufzutreten. Vielmehr wird einem bewusst, wie sehr Michael auf Qualität und Details achtet. Manch einer ist wohl versucht, die an Hand von Farben auf der Flaschenetikette versinnbildlichte Aromastruktur des degustierten Weines zu erkennen, während Michael diese erklärt moderne Detailverliebtheit, ohne die üblichen anbiedernden Familienwappen oder Weingutskizzen, wie sie sonst die Flaschen zieren. Der Abend wird Schluck um Schluck älter. In gemütlicherAtmosphäre wird probiert und philosophiert und natürlich werden auch alte Pfadigeschichten wieder aufgewärmt und Erinnerungen ausgetauscht. Irgendwann jedoch wird es Zeit aufzubrechen und Gabriela Herzog v/o Kookaburra bedankt sich im Namen aller für den genussreichen Abend bei Michael. Der eine oder andere lässt sich noch ein paar Flaschen Wein einpacken, bevor alle die Heimreise antreten.

Abend bedanken. Ein besonderer Dank gilt auch Gabriela Herzog, welche den Anlass organisiert hat. Es wäre schön, wenn am nächsten Anlass wieder ähnlich viele APVler teilnehmen würden.

Im Namen der Teilnehmer möchte ich mich noch einmal bei Michael Broger für den erlebnisreichen

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pff ffs 2008 kreuzlingen 12.–14. september 2008

Pfadi at its best – das ist das PFF! Drei Tage voller Konzerte zum abtanzen und mitsingen, gemütlichen Bars, Aktivitäten im und am See und vor allem: mit Leuten auf der selben Wellenlänge!

die waven voll ab amuke | Bligg | Elijah & Phenomden backed by The Dubby Conquerors | Humanoids | Karsumpu | Käpt’n Görk | Murphy‘s Law | Rosqo | South African Scouts | Stefanie Heinzmann | Taxi Sandanski | The Duschvorhang

jetzt tickets bestellen auf www.wave08.ch

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WER ISCH EIGENTLICH D QUALA? DAS LEITERINTERVIEW | DIE PFILREDAKTION REDAKTION. Jeder kennt sie, doch niemand weiss etwas über ihre Vorlieben und ihr Leben fernab der Pfadi – die Leiter der Pfadiabteilung Feuerpfeil. Für jedes Klatschheftchen wären diese jungen Menschen ein gefundes Fressen und auch „Dä Pfil“ fühlt sich Glückspost-like gegenüber seinen Lesern zu Transparenz und Aufklärung verpflichtet. In der Reihe „Wer ist eigentlich..?“ erfahrt ihr also zukünftig alle Intimitäten über eure Leiter, nichts bleibt unangetastet. Begrüsst mit mir la QUALA!

Dä Pfil: Hallo Quala, wie fühlst du dich? Q: ganz guet, danke!=) DP: Über Pfadi wollen wir in diesem Gespräch nicht reden, uns interessiert hier für einmal alles andere. Was machst du beruflich? Q: Ich habe gerade meine Matura gemacht und werde nun im Herbst mit dem Studium an der PHTG beginnen. Ich sollte also im Sommer 2010 zur Primarlehrerin ausgebildet sein. DP: Das tönt alles sehr spannend, ich meine hey, Studium und so, toll. Was machst du wenn du nicht die Schulbank drückst und nicht im Dienste der Pfadi stehst? Q: Für anderes bleibt eben nicht mehr so viel Zeit, aber wenn ich mal ein paar freie Minuten finde, so treffe ich mich mit meiner Band zum Musik machen oder geniesse das Leben. AB und zu arbeite ich auch noch ein wenig, um Geld zu verdienen. :-) DP: Das hört sich nach einem sehr spannenden Leben an. Keine weiteren Hobbies? Q: Früher habe ich einmal Ballett getanzt, doch das habe ich aufgegeben. Ich möchte aber nun wieder damit anfangen. Mal sehen… DP: Wie sieht dein Liebesleben aus? Lohnt es sich bei dir ins Zeug zu legen? Q: Nein, ich fürchte dafür ist es nun zu spät… DP: Wie alt bist du? Q: 19 DP: Also noch jung und knackig. Dein Markenzeichen? Q: Mh… da ich keine Brille mehr trage… mein Lippenpiercing

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DP: Etwas, was du auf den Tod nicht ausstehen kannst? Q: solche Fragen beantworten zu müssen :-) DP: Wie sieht deine Zukunft aus? Q: Ich hab so meine Träume… DP: Und Pfadimässig, wie sieht’s da aus? Q: Momentan bin ich sehr glücklich in der 1. Stufe und hab riesigen Spass. Ich hoffe, es bleibt noch eine Weile so. DP: Willst du der irgendetwas sagen? Q: möchids guet

Leserschaft

noch

DP: Danke Quala, das du dich dadurch gequält hast! ;) (kleiner Scherz am Rande)

MÄ SEIT, DASS... ...me Lüüt nöd chan Kapuzineraff oder Winiger taufe! ...Steht das Wasser auf dem Platz, ist ein Tonröhrchen geplatzt. ...Schamott! Schamott! ...Alway look on the bright side of life. ...Oh shit! ...X2000 ...Das müänd mir wieder trinke! ...Wo isch Benken? Döt isch Benken! ....Oh Chuchi, das isch denn gar nöd mis! ....Ouuuu neiiiii! ...Schira-Bettonplatte ...Hey Chinde, händer dä Tee gern?!

...Ver-Ver-Ver (Fa-fa-fa) ...Die Gluet isch so heiss, dä Tüüfel isch sich i’d Höll go abchüäle. ...Foxeri! ...Dä Taifun hilft Meitli gern bim Holzhacke... ...Bi dä Servelat machsch dä Chrebs, bi ...dä Bratwurst chunsch en über. ...Streufürze ...Chiquita-titita ...Nie wieder Herdöpfel! Nie wieder ...Kopfsalat! IN vo däm wo mir ...Mir händ nume Angst gsehnd. ...*GRIL* (Plagiats-Shirt aus China) ...Dä Garfield isch Meister im Pfannedeckel poliere ...Essed meh! ...Trinked meh! ...Ich füer Regie! ...Solero mol cho! Yaeni-e! Kian-ga ihn go hole! Er söll sich zu üs here Stella. ...Dä Dextro Wäspi zu Fresse gern hät und umgekehrt ;). ...Das isch nöd herzig, das isch abgfahre! ...Schnells Chind... ...Es grosses Mähwerk am Traktor ...Noa sich wür guet als Chlaus eigne, gäll Estrella ...Dä Taifun dä neui Cobra wird/isch/will sii ...Raclette fein isch!

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Pfadiname: Brainy Lava Chlöpf Sprutz Honk Lazy Rapunzel Quala Ferox Esperia Viva

Vorname: Sandra Nadja Fabian Andy Dominic Nicole Oliver Alexandra Samuel Corinne Katharina

Name: Häberli Forster Sonderegger Hug Junker Eberle Sonderegger Klopfer Schneider Junker Klopfer

Strasse: Zentralstr. 17 Hauptstr. 29 Grundstr. 17 Beezackerstr.1 Bahnhofstr. 21a Grüneckstr. 17 Grundstr. 17 Kreuzlingerstr. 56 Kirchweg 5 Bahnhofstr. 21a Kreuzlingerstr. 56

Wohnort: Winterthur Amlikon Wigoltingen Engwang Müllheim Müllheim Wigoltingen Müllheim Müllheim Müllheim Müllheim

Telefon: 052 202 89 78 071 650 05 54 052 763 27 69 071 657 20 26 052 763 48 53 052 763 32 54 052 763 27 69 052 763 42 67 052 763 31 59 052 763 18 53 052 763 42 67

INSERENTENVERZEICHNIS BESTEN DANK FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG: Thurgauer Kantonalbank, Müllheim Garage Häberli AG, Bonau Elektro GFallo, Wigoltingen Hochuli Metallbau AG, Wigoltingen Bissegger Holzbau - Innenausbau, Wigoltingen Dino Augustoni + Co. Wand- und Bodenbeläge, Müllheim Hollenstein Storenbau Montagen GmbH, Wigoltingen Käserei W. Sturzenegger, Wigoltingen Decor Bodenbeläge, Müllheim M. Caneve Malgergeschäft AG, Müllheim Landi Wigoltingen - Müllheim, Wigoltingen Volg, Wigoltingen Knobel Bikeshop, Frauenfeld Atrio, Müllheim

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Dä Pfil - 3/2008  

Dä Pfil - Zeitschrift der Pfadi Feuerpfeil Müllheim/Wigoltingen. www.feuerpfeil.ch