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LANDKREIS FORCHHEIM Enge Täler, ungezähmte Flüsse und markante Hügel – die einzigartige Landschaft der Frankenalb im Landkreis Nürnberger Land beginnt vor den Toren Nürnbergs und erstreckt sich rechts und links der Pegnitz bis in angrenzende Teile der Oberpfalz und Oberfrankens.

Neuhaus a. d. Pegnitz Velden Simmelsdorf

Hartenstein

Schnaittach

Vorra

Kirchensittenbach

 

Erlangen

Lauf a. d. Pegnitz Neunkirchen a. S. Reichenschwand Ottensoos Hersbruck Rückersdorf Röthenbach a. d. Pegnitz

Fürth

Henfenfeld Engelthal

Schwaig b. Nürnberg Leinburg

Pommelsbrunn

LANDKREIS AMBERG SULZBACH

Happurg

Offenhausen

Nürnberg

Alfeld Winkelhaid

Schwabach

Königstein

Altdorf

Feucht Schwarzenbruck

LANDKREIS NEUMARKT

WWW.FRANKENALB.DE

Burgthann

LANDKREIS ROTH

GEWINNER Horst und Helga Rosner aus Nürnberg sind die glücklichen Gewinner unseres letzten Preisrätsels. Sie freuten sich riesig über den Hauptgewinn: zwei Eintrittskarten für das 2. Laufer Schlossfest mit verführerischem Büfett, musikalischen Einlagen und einem witzigen Sommertheater. In der Frühjahrs-Ausgabe des Frankenalb-Magazins hatten wir unsere Leser gefragt, wie viele Touren das Einsteckheftchen „Kulturwandern Frankenalb“ enthält. Die richtige Lösung lautete: 6. Die Rosners lagen mit ihrer Antwort goldrichtig und schnappten sich den Hauptgewinn. Aber auch Restaurantgutscheine, Karten für den Playmobil-Funpark in Zirndorf und CDs fanden ihre begeisterten Abnehmer. Jetzt geht es auf in eine neue Runde: Einfach die Frage auf der rechten Seite beantworten, Lösungswort einschicken und mit etwas Glück gehören auch Sie schon bald zu den Gewinnern.

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PREISRÄTSEL

4 WIE ROBIN HOOD

die Frankenalb erobert

6 KUNST im Graben

6 VERANSTALTUNGSKALENDER Events in der Frankenalb

04

7 NATUR PUR

beim Tag der Regionen

in Lauf

08

Programmüberblick

12

INHALT

(4 x 2) für die Waldschänke Brückkanal in Feucht, den Gasthof „Zur Traube“ in Velden, den „Schwarzen Adler“ in Osternohe und den „Schwarzen Adler“ in Oberhaidelbach

10 Eintrittskarten

(5 x 2) für das Schlittenhunderennen in Schönberg

5 CDs

12 ENTDECKE DIE ALB

15

14 RADTOUR

„zu den Sternen“

15 LANCELOT

auf der Spur

bei den Frankonia Open

für einen Grundkurs im Bogenschießen bei Bow-Vision

8 Restaurantgutscheine

was die Alb auftischt

16 HUSKY & CO

!

für Bernd Regenauer und seinen speziellen Jahresrückblick „Vorsicht, Rücksicht…“ am 11. Dezember im PZ KulturRaum in Lauf. Dazu serviert das Hotel „Zur Post“ in Lauf ein 3-Gänge-Menü mit zarter Gänsebrust.

1 Gutschein

10 GASTRO

durchs Ankatal zur Burg Hohenstein

Was Sie dafür tun müssen? Beantworten Sie einfach die unten stehende Frage und mit etwas Glück sind Sie schon bald mittendrin im Abenteuer Frankenalb. Und dies gibt es zu gewinnen:

2 Eintrittskarten

8 LITERATUR 9 LITERATURTAGE

Egal ob Frühjahr oder Herbst – die Frankenalb hat immer viel zu bieten. Glauben Sie nicht? Dann machen Sie doch einfach bei unserem Gewinnspiel mit und vielleicht entdecken Sie ja schon bald selbst beim fränkischen Kabarett, beim Bogenschießen, beim Schlittenhunderennen oder bei einem leckeren fränkischen Menü, welch schöne Seiten dieser bezaubernde Landstrich hat.

16

„Reise zum Mittelpunkt der Erde (Folge 17)“ von EUROPA

Wer zeigt beim Tag der Regionen in Engelthal sein Können? • Ein Kuhflüsterer • Ein Pferdeflüsterer • Ein Mäuseflüsterer Die Antwort schicken Sie bitte an das Frankenalb-Magazin: c/o Hersbrucker Zeitung, Stichwort: Frankenalb, Nürnberger Straße 7, 91217 Hersbruck, verlosung@hersbrucker-zeitung.de. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009.

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M

itten in einem Waldstück bei Wolfertsfeld: Vögel zwitschern munter vor sich hin, hinter Bäumen raschelt es leise. Vater und Tochter schleichen mit vorsichtigen Schritten auf einem Trampelpfad heran. Plötzlich bleiben beide stehen. Sie scheinen etwas entdeckt zu haben, zücken ihren Bogen, legen sachte einen Pfeil ein und ziehen im Zeitlupentempo die Sehne zurück. Dann schießen sie. Ihre Pfeile rasen durch die Luft und bohren sich mit einem dumpfen „Plopp“ in den Leib eines Wildschweins.

in der Nähe von Alfeld hat er zudem einen kleinen Fachhandel eingerichtet, der für Bogenschützen so ziemlich alles bietet, was das Herz begehrt. Hier können sich auch Leute, die ihr Glück im 3D-Parcours versuchen wollen, eine komplette Ausrüstung ausleihen: einen Bogen, einen Köcher mit Pfeilen, Armschützer und Handschuhe. Derart ausgestattet, geht es schließlich los. Mit einer gehörigen Portion Neugier stapfen Erwachsene wie Kinder durch den Wald, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Mit ihren

WIE ROBIN HOOD

DIE FRANKENALB EROBERT

Das bekommt davon allerdings nichts mit. Es ist aus Gummi, völlig schmerzunempfindlich und steht an einer von insgesamt 30 Stationen im 3D-Parcours von Jan Kreissl. Der Sozial- und Erlebnispädagoge hat zusammen mit seiner Frau vor gut drei Jahren „Bow-Vision“ ins Leben gerufen. In seinem Haus in Seiboldstetten

bunten Pfeilen, ihren Bögen und dem schmucken Lederköcher auf dem Rücken wirken sie wie echte Indianer, die durch ihre Jagdgründe streifen. Zugegeben, Gummihirsch, -kojote oder -biber haben hier im 3D-Parcours, der übrigens den Sicherheitsrichtlinien des

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Deutschen Feld- und Sportbogenverbands entspricht, nicht den Hauch einer Chance, den spitzen Geschossen der Hobby-Bogenschützen zu entgehen. Fest im Waldboden verankert sind die Tiernachbildungen zur Bewegungslosigkeit verdammt. Eine Herausforderung ist der rund drei Kilometer lange Rundkurs dennoch. Mal dürfen die Besucher ihren Pfeil nämlich aus fünf Metern Entfernung abfeuern, mal trennt sie vom Ziel eine stolze Distanz von 60 Metern. Und da ist Treffen alles andere als einfach. Auf das kommt es Kreissl eigentlich gar nicht an. Ihm geht es in erster Linie um das „intuitive Bogenschießen“, betont er. Technische Vorrichtungen, mit denen Sportschützen ihr Ziel anvisieren, gibt es bei ihm nicht. Die Leute hier in seinem 3D-Parcours wiederholen vielmehr immer wieder ein und denselben Bewegungsablauf: Sie stellen sich hin, legen den Pfeil ein, bringen den Bogen in seine Ausgangsstellung und ziehen die Sehne zurück, bis ihr rechter Mittelfinger ihren Mundwinkel berührt. Jeder Muskel ist gespannt. Sie sind hoch konzentriert. Dann lassen sie mit einem Mal den Pfeil los und verharren noch kurze Zeit in dieser lockeren Haltung. Alle Kraft und Last scheint von ihnen abgefallen zu sein. Dieses Wechselspiel aus An- und Entspannung gleicht einer Meditation und lässt sich von jedermann erlernen – bei „BowVision“ oder „Taku Skan“ zum Beispiel, der Akademie für intuitives Lernen, die Kreissl zusammen mit zwei anderen Sozialpädagogen und einem Kinderpsychologen betreibt. Je öfter jemand die Bewegungsabläufe vom richtigen Stehen bis zum Nachhalten trainiert, desto stärker verankern sie sich in seinem Unterbewusstsein. Von dort kann er sie dann jederzeit wieder abrufen. Er braucht seine Pfeilspitze also nicht etwa millimetergenau auf das Ziel auszurichten, sondern konzentriert seinen Blick einfach auf das Gummitier, auf das er es abgesehen hat. Er schießt aus dem Bauch heraus, vertraut auf seine eigene Stärke – und trifft. „Es ist wie mit einem Glas Wasser, das auf einem Tisch steht. Wenn ich das nehmen möchte, schaue ich es an, mein Gehirn gibt den Befehl „Zugreifen“ und meine Hand findet das Glas und hebt es hoch – völlig automatisch“, versucht der Erlebnispädagoge das Prinzip des „intuitiven Bogenschießens“ zu erklären. Und das

begeistert immer mehr Menschen – vom Schulkind bis zum Top-Manager. Sie alle schleust Kreissl durch seinen 3D-Parcours bei Wolfertsfeld, bietet Anfängerkurse an, Seminare zur Teambildung oder lädt sie einfach nur zu einem vergnüglichen Tag im Wald ein. „Raus aus der Bude – rein ins Abenteuer“ heißt zum Beispiel der Kurs, den er regelmäßig für die Volkshochschule Hersbrucker Land anbietet. Und weil Bogenschießen nicht nur mental einiges an Konzentration verlangt, sondern auch Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer schult, nutzen viele diese Sportart, um ihre Wirbelsäulenmuskulatur zu stärken und sich von lästigen Kreuzschmerzen zu befreien. Kindern sind diese theoretischen Beweggründe relativ egal. Sie haben einfach Spaß daran, wie einst Robin Hood mit Pfeil und Bogen durch den Wald zu streifen. Da sind selbst Computer und Spielkonsole schnell vergessen, weiß Kreissl und erzählt von einem Jungen, der bei ihm einmal eine Tour durch den 3D-Parcours mitgemacht hat. Der Knirps war davon derart begeistert, dass er danach doch glatt sein ganzes Geld statt wie geplant in einen Nintendo in eine komplette Bogenausrüstung steckte.

Schon gewusst?

be i n w aren ei ns t Pf ei l un d Bo ge le n ve rei dt au f al le n Er vi el en Vö lker n Bo ge n e st te rm ut lic h äl brei te t. D er ve e au f hr Ja 0 ol ze 17 60 de r Wel t ha t st nan M s d ko m m t au de m Bu ckel un , in en pt gy Ä im al te n he im . A be r au ch e di en iff gr d in C hi na Vo rd er as ie n un n. ei l un d Bo ge M en sc he n zu Pf

Und wem ein Tag bei „Bow-Vision“ nicht genügt, der darf dort auch gerne die Nacht verbringen und auf einem Feld in der Nähe des Rundkurses zelten. Geschlafen wird dabei natürlich in einem Tipi, wie es sich für echte Indianer gehört. Im Morgengrauen kann es dann gleich weitergehen – mit der nächsten Runde im fantastischen Abenteuerwald.

Katja Bub

Infos unter www.bow-vision.de

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VERANSTAL

IN DER FRAN

September 2009

KUNST

Samstag, 19. 9.

 Lauf – Hämmernkirchweih mit „Rußigem Aidt“

 Ottensoos – Kabarettabend mit Andrea Lipka, 20 Uhr, Mehrzweckhalle

 Pommelsbrunn-Arzlohe – Backofenfest

IM GRABEN 4

0 Arbeiten, 30 Künstler und ein Museum – das kleine Hersbrucker Kunstmuseum wagt Großes. Unter dem Titel „Im Graben was Neues“ zeigt es ein ganzes Jahr lang in seinem Skulpturengarten und den angrenzenden Straßen und Plät-

Sonntag, 20. 9.

dergleichen warten darauf, von den Besuchern betrachtet zu werden. Die haben übrigens schon am 26. September ausführlich Zeit dazu. Denn dann steigt hier ab 15 Uhr das Museumsfest. Es gibt Führungen durch die Ausstellung. Die Künstler sind da und auch für leibliche und musikalische Genüsse ist gesorgt. Hersbrucker Wirte tischen ihre Köstlichkeiten auf. Jazz kommt von Thomas Fink, Jochen Streeb und Dieter Serfas. Blues gibt es von Chrissie the Cat und Peter Pelzner. Der Eintritt ist frei. Wenn die Ausstellung dann am 26. September 2010 zu Ende geht, entscheidet eine Jury, welche Exponate dauerhaft an ihrem Standort bleiben dürfen und so den von der Stadt Hersbruck ins Leben gerufenen Skulpturenweg von der FrankenalbTherme in die historische Altstadt um ein weiteres Stück verlängern.

zen der Stadt aktuelle Werke zeitgenössischer Künstler. Eröffnet wird die Open-Air-Ausstellung am 26. September um 14 Uhr vor dem Kunstmuseum am Spitaltor. Im Stadtgraben, auf der Turnhalleninsel, im Mauerweg, am Spitaltor und im Rentnersgärtla sind dann zwölf Monate lang rund um die Uhr 40 Arbeiten von 30 Künstlern zu sehen. Objekte aus Keramik, Holz und Stahl, Gemälde und

All jene, die schon immer einmal wissen wollten, was sich Künstler bei ihren Arbeiten so denken, sollten zudem das Werkgespräch am 20. November 2009 um 11 Uhr im Skulpturengarten nicht verpassen. Denn dann stehen die Maler, Bildhauer und Keramiker allen Interessierten Rede und Antwort. Öffnungszeiten Kunstmuseum Hersbruck: Do, 16 bis 18 Uhr, So 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 09151/905071). Weitere Infos unter www.kunstmuseum-hersbruck.de

 Burgthann – Kinderburgfest auf der Burg  Hersbruck – Museumsfest mit Handwerkermarkt im Hirtenmuseum, ab 10 Uhr

 Lauf – Hämmernkirchweih mit „Rußigem Aidt“

 Neunkirchen a.S. – Kultur in der Aula: „Donna Giovannis Traum“; 19.30 Uhr, Aula der Volksschule Donnerstag, 24. 9.

 Schwarzenbruck – Musik-Kabarett „Da Huawa, da Meier und I“; 20 Uhr, Bürgerhalle Samstag, 26. 9.

 Hersbruck – Eröffnung Open-Air-Ausstellung „Im Graben was Neues“ des Kunstmuseum Hersbruck, 14 Uhr, anschließend Museumsfest, Informationen: www.kunstmuseum-hersbruck.de

 Velden – Mulzabend im Gewölbekeller Sonntag, 27. 9.

 Henfenfeld – Abschlusskonzert des Gesangsmeisterkurses, 17 Uhr im Schloss, Roter Saal

 Lauf – Spitalkirchweih, Brunnenfest und verkaufsoffener Sonntag, 11 bis 18 Uhr

Oktober 2009 Donnerstag, 1.10.

 Altdorf – „Glück & Co.“, Kabarett mit Luise Kinseher; 20 Uhr, Stadthalle

 Röthenbach – „Divenrausch“, Kabarett von und mit Lizzy Aumeier; 20 Uhr, Stadthalle

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TALTUNGEN FRANKENALB

Freitag, 2.10.

 Neuhaus – Kirchweih (bis 5.10.) Sonntag, 4.10.

 Engelthal – Tag der Regionen: „Wald und Weide“; Am Hutanger (Nähe Sportplatz) Donnerstag, 8.10.

 Altdorf – Konzert des Salonorchesters Ferenc Barbari; 14 Uhr, Stadthalle

 Schwarzenbruck – „Papa, sag ja!“, Kabarett mit Klaus Karl-Kraus; 19.30 Uhr, Bürgerhalle Freitag, 9.10.

 Schwaig – Schwaiger Kulturtage: „Ein Abend in Alt-Wien“ mit der Chorgemeinschaft und dem Alt-Wiener Instrumentalduo; 20 Uhr, Aula der Südschule Samstag, 10.10.

 Schwaig – Schwaiger Kulturtage: „Grüße aus Österreich“ mit Chorvereinigung

Wien-Neubau,

gemeinschaft,

Fürther

Chor-

Kammer-

orchester und Solisten; 19.30 Uhr, Sportzentrum Sonntag, 11.10.

 Schnaittach – Herbstmarkt mit Musik, Vorführungen und Attraktionen, verkaufsoffener Sonntag; ab ca. 11 Uhr rund um den Marktplatz Freitag, 16.10.

 Hersbruck – Kirchweih in der Altstadt und

„Michelmühl-Kirchweih“

(bis

19.10.)

 Röthenbach – „25 Jahre O´Malley – out in the cold“, Konzert; 20 Uhr, Stadthalle Samstag, 17.10.

 Altdorf – 7. Altdorfer Musiknacht  Schwaig – „Unter Freunden“, Kabarett mit Bernd Regenauer; 20 Uhr, Sportzentrum

NATUR PUR BEIM TAG DER REGIONEN W

er einmal einen „Kuhflüsterer“ bei der Arbeit sehen will, sollte am 4. Oktober nach Engelthal kommen. Dort findet heuer unter dem Motto „Im Wald und auf der Weide“ der „Tag der Regionen“ statt – mit jeder Menge bunter Attraktionen. Alte Schafrassen tummeln sich auf einer Wiese, Hütehunde zeigen ihr Können und Rösser sind beim Holzrücken zu bewundern. Doch das ist nicht alles, was der „Tag der Regionen“ in diesem Jahr zu bieten hat. Auf einem riesigen Gelände hinterm Sportplatz erfahren die Besucher allerhand über die einzigartige Landschaft der Hersbrucker Alb. Im Wald dreht sich zum Beispiel alles um Ahorn, Fichte, Buche und dergleichen. Es gibt Infos und Anschauliches über Waldverjüngung, Holzernte, Brennholzgewinnung und Möbel aus dem heimischen Baustoff. Sogar Holzschnitzer und Motorsägenkünstler lassen sich von den Besuchern über die Schulter schauen. Auf Wiese und Weide kommen dann kleine Pflanzen ganz groß raus: Wildkräuter und so manch unscheinbares Gewächs am Wegesrand stehen hier im Mittelpunkt. Und auch wer mehr über das Hutangerprojekt oder den Biolandbau wissen will, ist beim „Tag der Regionen“ richtig. Von 11 bis 17 Uhr finden außerdem jede Viertelstunde „(Ver)Führungen in die Natur“

statt. Start der 30-minütigen Tour ist jeweils am Gelände des SC Engelthal. Leckeres aus der Region gibt es am Bauernmarkt, an Kräuterständen und bei der Initiative „Heimat auf’m Teller“. Eine Strohhüpfburg und Märchenerzähler lassen Kinderherzen höher schlagen. Und wer sich von seiner sportlichen Seite zeigen will, darf sich im Klettern und Bogenschießen versuchen.

Informationen finden Sie im Internet unter: www.naturschutzzentrum-wengleinpark.de

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Sonntag, 18.10.

 Hersbruck – Kirchweih in der Altstadt mit verkaufsoffenem Sonntag ab 13 Uhr

 Schwarzenbruck – Konzert mit „netnakisuM“,Wiens Wilde Streicherinnen;

LITERATUR IN LAUF

E

s geht doch nichts über ein gutes Buch – es sei denn, der Autor liest höchstpersönlich daraus vor. Bei den 14. Laufer Literaturtagen kommen wieder eine ganze Reihe bekannter Schriftsteller mit ihren neuen Werken in die Pegnitzstadt. Bereits am 1. November bittet Root Leeb zur Vernissage inklusive Lesung. Sie zeigt im Haus in der Turnstraße farbenprächtige Aquarelle, die literarische Texte illustrieren und interpretieren. Am 9. November geht es dann richtig los: Sibylle Lewitscharoff stellt ihre witzig-abgründige RomanBurleske „Apostoloff“ vor, für die sie den Leipziger BuchmessenPreis einheimste. Tags darauf entführt Rafik Schami die Zuhörer auf einen poetischen Spaziergang durch Damaskus. Am Mittwoch betritt dann Susanne Fröhlich die Bühne. Sie sorgt mit ihrem frechen Roman „Lieblingsstücke“ für heitere Stimmung und sicher so manchen Lacher. Musikalisch geht es am Donnerstag zu. Steffen Radlmaier, Feuilleton-Leiter der Nürnberger Nachrichten, liest

19.30 Uhr, Bürgerhalle Samstag, 31.10.

 Schwaig – Konzert mit dem „Salonorchester Ferenc Babari“; 19.30 Uhr, Schwaiger Schloss

November 2009 Freitag, 6.11.

aus seiner Billy-Joel-Biografie vor. Passend dazu lassen Pianist Jo Barnikel und Sänger Stefan Angele Lieder des bekannten Musikers erklingen.

 Schwaig – „Wiad scho wean“, Pro-

Jan Weiler, Autor des verfilmtem Bestsellers „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, verzaubert dann am Freitag das Publikum in Lauf. Er hat sein neues Werk „Drachensaat“ dabei, gibt aber auch einige seiner humoristischen Kolumnen zum Besten. Der Samstag gehört Wibke Bruhns. Die erste Nachrichtensprecherin im deutschen Fernsehen liest aus „Meines Vaters Land“, ein erschütterndes Familienepos, das die NS-Zeit beleuchtet. Den Abschluss der Laufer Literaturtage macht am Sonntag der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum. Er nimmt in „Abkassiert“ die skandalösen Machenschaften der Finanzbranche unter die Lupe.

 Lauf – „LesArt“ Laufer Literaturtage

Für junge Leseratten gibt es zwei ganz besondere Veranstaltungen: Isabel Abedi liest aus „Lola auf Hochzeitsreise“ vor. Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf laden mutige Kinder zum Lesekonzert „Gespensternacht und Monsterspuk“ ein.

 Schwaig – „Kriminalkonzert“ mit dem

Infos unter www.literaturtage-lauf.de

gramm mit dem Kollegium Kalksburg aus Wien; 20 Uhr, Sportpark-Restaurant Montag, 9.11. (bis 15.11.09) mit täglich wechselnden Veranstaltungen, Lesungen usw. Infos unter www.lauf.de/literaturtage Mittwoch, 11.11.

 Altdorf – Martinimarkt, ab 8 Uhr, Marktplatz Samstag, 14.11.

 Hartenstein – Eröffnung der Ausstellung auf Burg Hartenstein

 Hersbruck – 9. Hersbrucker Kunstmarkt, Stadthaus

am

Schlossplatz

(auch 15.11.)

 Lauf – Laufer Dampfmodelltage im Industriemuseum (auch 15.11.)

 Lauf-Schönberg

Schlittenhunde-

rennen, Infos, Festzelt mit Musik und mehr, Nähe Sportplatz (auch Sonntag, 15.11.) „Schlossgeister

Kammerorchester“;

19.30 Uhr, Schwaiger Schloss Sonntag, 15.11.

 Neunkirchen a.S. – Kultur in der Aula: „Christian Morgenstern zum Vergnügen – pantomimisch erlebt“; 18 Uhr, Aula der Volksschule M e h r Ve r a n s t a l t u n g s t i p p s f i n d e n S i e i m

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Freitag, 20.11.

 Hersbruck – Werkgespräch zur OpenAir-Ausstellung „Im Graben was Neues“ des Kunstmuseum Hersbruck, 11 Uhr, www.kunstmuseum-hersbruck.de Samstag, 21.11.

 Lauf – Laufer Dampfmodelltage im Industriemuseum (auch 22.11.) Sonntag, 22.11.

 Altdorf – „White goes Black“, JubiläumsGospelkonzert mit dem Altdorfer Gospelchor; 17 Uhr, Dreifaltigkeitskirche

So, 1.11.09, 11 Uhr

Root Leeb

: „Text. Bild. Korrespondenz“ Vernissage mit Lesung, Ausstellung bis 21. November

Mittwoch, 25.11.

 Lauf – Lesetheater für Kinder mit Barbara Steinitz u. Björn Kollin, 16 Uhr, Haus in der Turnstr. 11, www.stadtbuecherei-lauf.de Donnerstag, 26.11.

 Hersbruck – Beginn des Weihnachtsmarktes (jeweils Do bis So bis 23. 12.)

 Lauf – Beginn des Weihnachtsmarktes

Mo, 9.11.09, 20 Uhr

Sibylle Lewitscharoff : „Apostoloff“ Di, 10.11.09, 20 Uhr

Rafik Schami : „Poetischer Spaziergang durch Damaskus“, „Das Geheimnis des Kalligraphen“ Mi, 11.11.09, 15.30 Uhr

Isabel Abedi

(täglich bis 24.12.)

: „Lola auf Hochzeitsreise“ Kinderlesung ab 8 Jahren

Freitag, 27.11.

Mi, 11.11.09, 20 Uhr

 Feucht – Beginn des Weihnachtsmarktes (bis 29.11.)

 Neunkirchen a.S. – Eröffnung des 13. Neunkirchener Krippenweges; 18 Uhr, Kath. Kirche (bis 6. 1. 2010)

 Röthenbach – Eröffnung des Weihnachts-

Susanne Fröhlich : „Lieblingsstücke“ Do, 12.11.09, 20 Uhr

Steffen Radlmaier : „Billy Joel Story“

Lesung m. Live-Musik: Jo Barnickel (Piano), Stefan Angele (Sänger)

marktes vor dem Rathaus (bis 23.12.)

Fr, 13.11.09, 20 Uhr

Samstag, 28.11.

Sa, 14.11.09, 15 Uhr

 Hartenstein – Weihnachtsmarkt auf der Burg Hartenstein (auch 29.11.)

 Neuhaus – Weihnachtsmarkt (Kirchvorplatz)

 Neunkirchen-Speikern – Weihnachtsmarkt vor dem Sportheim (auch 29.11.)

Jan Weiler : „Drachensaat“, „Mein Leben als Mensch“ Bettina Göschl

Klaus-Peter Wolf :

und „Gespensternacht und Monsterspuk“, Kinderkonzert mit Lesung ab 6 Jahren Sa, 14.11.09, 20 Uhr

Wibke Bruhns : „Meines Vaters Land“

 Rückersdorf – Adventsmarkt beim Schmidtbauernhof (auch 29.11.)

 Schwarzenbruck – Adventsmarkt  Winkelhaid – Christkindlesmarkt (auch

So, 15.11.09, 11 Uhr

Gerhart Baum : „Abkassiert“,

Matinee mit „Rettet die Grundrechte“

29.11., 6.12., 13.12.) Sonntag, 29.11.

 Leinburg-Weißenbrunn – Weihnachtsmarkt

 Velden – Weihnachtsmarkt in Mühltorstraße und Eichgasse

e n S i e i m I n t e r n e t u n t e r w w w. n - l a n d . d e

Veranstalter: Stadtbücherei Lauf, Turnstraße 11, 91207 Lauf, Tel. 09123/183450, www.stadtbuecherei-lauf.de. Ausführliche Programmhefte und kostenlose Einlasskarten sind ab Mitte Oktober im Haus in der Turnstraße erhältlich. Alle Veranstaltungen finden in der Bertleinaula, Martin-Luther-Straße 2 in Lauf statt. Eine Ausnahme bilden die Vernissage mit Root Leeb und die Kinderlesungen, die in der Stadtbücherei stattfinden. Bei großer Nachfrage steht die Bertleinaula zur Verfügung.

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Inmitten einer idyllischen Landschaft

„Waldschänke Brückkanal“

GASTRO

WAS DIE ALB AUFTISCHT

liegt die in Schwarzenbruck. Direkt an der alten Kanalbrücke, die den historischen Ludwig-Donau-Main-Kanal mit einer gewaltigen Bogenkonstruktion über die Schwarzach führt, befindet sich das schmucke Gasthaus. Wirtsfamilie Böhm serviert ihren Gästen hier allerhand fränkische Schmankerl. Schäufele mit Kloß und Fleischküchla lassen einem schon beim Lesen der Speisekarte das Wasser im Mund zusammenlaufen. Im Sommer lädt der mitten im Wald gelegene Biergarten Groß und Klein zum Verweilen ein. Hier können Radler, Wanderer und Ausflügler bei einem kühlen „LandwehrBier“ verschnaufen, bevor sie weiter die Gegend erkunden. Und die hat mit dem alten Kanal, der Schwarzach-Klamm und dem wasserwirtschaftlichen Lehrpfad einiges zu bieten. Aber auch die Waldschänke selbst ist durchaus eine Reise wert. Der verwinkelte Wirtsgarten hat nämlich viele hübsche Nischen, in denen es sich ungestört entspannen lässt. Und für all jene, die hier feiern möchten, steht unter anderem ein altes Schleusenwärterhaus für bis zu 34 Personen bereit. Seit 1998 ist die Waldschänke übrigens auch am Nürnberger Altstadtfest vertreten. Waldschänke Brückkanal, Am Brückkanal 3, 90537 Feucht-Schwarzenbruck, Tel. 09128/4326, www.brueckkanal.com. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr. Montag Ruhetag.

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Eine ausgezeichnete fränkische Küche

„Zur Traube“

in Velhat der Gasthof den zu bieten. Hier verwöhnen Christa und Karl Bammler ihre Gäste gerne mit regional wechselnden Gerichten, unter anderem knusprig gebratenem Schäufele, leckeren Wild- und Karpfengerichten und natürlich den guten fränkischen Bratwürsten mit Kraut. Die Zutaten für die Gerichte stammen teilweise aus eigenem Anbau, Deftiges kommt aus der Hausschlachtung. Für Naschkatzen gibt es selbst gebackene Kuchen und – als besondere Spezialität des Hauses – gefüllte Omelettes mit Vanilleeis und Himbeersoße. Diese Schmankerl genießen Groß und Klein in den gemütlichen Gästeräumen oder draußen im schönen Gartenbereich. Für Feste, Familienfeiern und Veranstaltungen bietet ein Nebenraum bis zu 40 Personen Platz. Wer länger in der reizvollen Landschaft des oberen Pegnitztals verweilen möchte, für den stehen moderne und freundlich eingerichtete Zimmer mit Dusche, WC und Fernseher zur Verfügung. Hier können Ausflügler und Erholungssuchende nach Herzenslust vom stressigen Alltag ausspannen. Denn von Velden aus lässt sich so einiges unternehmen – ob nun Wandern, Radeln, Klettern, Kanu fahren oder Fliegen fischen. Gasthof-Pension „Zur Traube“, Mühltorstraße 2, 91235 Velden, Tel.: 09152/7204, www. gasthof-bammler.de. Mittwoch und Donnerstag Ruhetag. Wandergruppen und Busse nach Vereinbarung.

Urgemütlich

geht

es

im

Gasthof

„Schwarzer Adler“ in Osternohe zu.

Hier laden stilvolle Gästeräume und eine überdachte Kaffeeterrasse zum Verweilen ein. An kalten Herbst- und Wintertagen sorgt ein Kachelofen für eine heimelige Atmosphäre. Für größere Familienfeiern stehen separate Nebenräume zur Verfügung. Seit mittlerweile 110 Jahren ist der Gasthof, der 1440 erstmals urkundlich erwähnt wurde, im Besitz der Familie Böhm. Und die verwöhnt ihre Gäste mit Köstlichkeiten aus der fränkischen Küche, für die sie ausschließlich Erzeugnisse aus der eigenen Landwirtschaft oder aus der Region verwendet. Der „Schwarze Adler“ ist deshalb auch Mitglied im Verein „Heimat auf’m Teller“. Die Gäste können hier aber nicht nur ausgezeichnet schlemmen, sondern auch etliches unternehmen, zum Beispiel auf Schusters Rappen die Gegend um das malerische Osternohe erkunden und die Burg Rothenberg besichtigen. Als Proviant packen die Wirtsleute den Ausflüglern gerne Wurstspezialitäten aus der hauseigenen Metzgerei ein. Und wer nach seiner ausgedehnten Wanderung hier übernachten will, für den hält Familie Böhm gepflegte Einzel- und Doppelzimmer mit Dusche und WC bereit. Parkplätze befinden sich übrigens direkt am Haus.

Gasthof „Schwarzer Adler“, Haidlinger Straße 16, 91220 Schnaittach/Osternohe, Tel: 09153/7593, www.schwarzer-adler-osternohe.de. Montag Ruhetag.

In Oberhaidelbach betreiben die beiden Familien Schmidt und Gurtzick

„Schwarzer Adler“

und das Gasthaus die dazugehörende Metzgerei. Dort verkaufen sie Wurst- und Fleischwaren aus eigener Schlachtung und Herstellung. Die fränkischen Spezialitäten und Schmankerln kommen natürlich auch im Gasthaus auf den Tisch. Jeden Donnerstag servieren die Wirtsleute ihren Gästen eine Schlachtschüssel. Sonntags lockt dann ein reichhaltiger Mittagstisch Ausflügler aus nah und fern an. Bei schönem Wetter sitzen die gerne im gemütlichen Biergarten bei einem kühlen Trunk zusammen. Für Feiern und Veranstaltungen stehen die rustikale Gaststube mit 20 Plätzen und das helle und freundliche Nebenzimmer mit 60 bis 70 Plätzen zur Verfügung. Und auch für all jene, die lieber zu Hause feiern, hat der „Schwarze Adler“ das passende Angebot parat: Die Wirtsfamilien betreiben nämlich nebenher auch noch einen kleinen, aber feinen Partyservice und der bringt die gewünschten fränkischen Köstlichkeiten hübsch angerichtet zu jedermann nach Hause. Gasthaus und Metzgerei „Schwarzer Adler“, Oberhaidelbacher Hauptstraße 41, 91227 Leinburg-Oberhaidelbach, Tel.: 09120/9121. Öffnungszeiten Metzgerei: Mittwoch bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr. Gasthaus und Metzgerei Montag und Dienstag Ruhetag.

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ER TIP P WA ND

ENTDECKE DIE ALB DURCHS ANKATAL ZUR BURG HOHENSTEIN D

er Fränkische Albverein (FAV) mit seinen über 4000 Mitgliedern in 22 regionalen Gruppen (unter anderem in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Lauf und Hersbruck) ist der bekannteste Wanderverein in Mittelfranken. Er ist verantwortlich für über 6000 Kilometer markierter Wanderwege, die Einheimische und Urlauber sicher und entspannt durch die Frankenalb führen. Einen ganz besonderen Wandertipp hat der FAV mit seinem Präsidenten MdL Stefan Schuster natürlich auch parat: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung durch das wildromantische Ankatal zur Burg Hohenstein und über die Griesmühle wieder zurück? Ausgangspunkt ist der Bahnhof Rupprechtstegen in der Hersbrucker Alb. Wir wandern vom Bahnhof abwärts entlang der Pegnitz zwischen Bahn und Fluss. Nach etwa 500 m überqueren wir Steg und Straße und wenden uns den mächtigen Felsen zu. Dort beginnt unsere Markierung. Das „Rote Andreaskreuz“ begleitet uns bis zum Hohenstein. Ein kleiner Weg führt uns durch die Kletterfelsen in das schluchtartige Wildbachbett des Ankatals. Wir folgen dem gut begehbaren Forstweg ca. 2 km. Bitte jetzt aufpassen! Das Rote Andreaskreuz biegt links vom Forstweg in einen unscheinbaren Pfad ab! Dieser führt uns nach ca. 800 m zur „Andreaskirche“, eine halb offene Hallenhöhle. Sie diente in früheren unruhigen Zeiten als Zufluchtsort der umliegenden Bewohner. Sie ist durch dichten Fichtenbewuchs nicht gleich zu sehen, es geht jedoch ein kleiner Trampelpfad nach links. Ein Abstecher zu der Höhle lohnt sich.

Denselben Pfad wieder zurück zu unserer Markierung und weiter nach Raitenberg, Kreppling und schließlich zum Ort Hohenstein, dem auf 634 m höchst gelegenen bewohnten Ort in Mittelfranken. In der Ortsmitte finden wir eine Wegetafel. Sie zeigt uns Rund- und Fernwanderwege an, die alle von vielen ehrenamtlichen Wegemeistern des Fränkischen Albvereins markiert und erhalten werden, unter anderem den zertifizierten „Fränkischen Gebirgsweg“. Gegenüber der Tafel befindet sich das Wanderheim des FAV. Es wird aktuell renoviert und steht den Mitgliedern und Gästen des Fränkischen Albvereins im Winter wieder zur Verfügung. Informationen darüber gibt es im Schaukasten am Zaun des Wanderheimes. Von unserem Standort aus lohnt sich der Weg zur Burg Hohenstein. Um den Innenhof, Turm, Kapelle und Kräutergarten besichtigen zu können, gibt Lotte Igel den Schlüssel aus. Sie wohnt rechts neben dem FAV-Wanderheim. Nach der Burgbesichtigung laden einige Gaststätten am Hohenstein zur Einkehr ein. Für den Heimweg begleitet uns das Wanderzeichen (in älteren Wanderkarten Paul–PfinzingRotes Kreuz ) jetzt Weg. Bitte nicht den Berg hinab den Ort verlassen, sondern in entgegengesetzter Richtung der Rechtskurve folgen! An der Straßenkreuzung wandern wir geradeaus auf einem Feldweg. Nach einem kurzen Abstieg kommen wir zu einer Straße, in die wir links einbiegen. Sie führt uns nach Treuf. An der T–Kreuzung nach rechts, vorbei am Bauernhof. Danach

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links, hier steht eine Gastwirtschaft. Jetzt immer bergab geradeaus. Vorbei an Obstbäumen in den Wald immer weiter der Markierung folgen. Nun erreichen wir die Griesmühle. Direkt am Wanderweg ragt ein Wasserrohr aus der Böschung. Hier kann sich der Wanderer am frischen Quellwasser laben. Zwischen Scheune und Mühlenhaus geht es links (in älteren Wanderkarten Rotes Kreuz ) jetzt über die Wiese, den Bach entlang zu einem Steg und einer Sitzgruppe. Hier sehen wir einen schönen Wasserlauf, der Sinterstufen bildet und sich mit einem Wasserfall krönt. Weiter geht es zur Harnbachmühle. Sie ist in Privatbesitz. Deshalb wurde der Wanderweg daran links vorbei angelegt. Bitte Augen offen halten und dem Zeichen folgen. Es kreuzen einige wilde Abzweigungen. Bald erreichen wir Rupprechtstegen und biegen an der Brücke rechts zur Straße ein, überqueren diese und kehren links zu unserem Ausgangspunkt Bahnhof Rupprechtstegen zurück. Diese 11 km lange Rundwanderung Bahnhof Rupprechtstegen (erreichbar mit der Bahn R3 ab Nürnberg Hauptbahnhof) – Burg Hohenstein (Einkehr möglich) – Bahnhof Rupprechtstegen ist von März bis Oktober empfehlenswert. Info zur Wanderung und zum FAV-Wanderheim gibt es beim Fränkischen Albverein, Heynestraße 41, 90443 Nürnberg, Tel: 0911/429582, info@fraenkischer-albverein.de, www.fraenkischer-albverein.de.

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or 40 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. So weit führt Sie unser Radtipp zwar nicht, aber immerhin machen wir mit Ihnen einen Abstecher ins Hermann-OberthRaumfahrt-Museum nach Feucht. Doch zunächst heißt es erst einmal rauf aufs Rad. Vom Bahnhof in Feucht aus geht es nach der Kirche rechts, am Zeidelmuseum vorbei. Wir fahren unter der B8 hindurch zu einer Brücke am Ludwig-DonauMain-Kanal, diese überqueren wir. Anschließend radeln wir weiter links auf dem alten Treidelweg immer ostwärts am Kanal entlang. Unterwegs kommen wir zum Brückkanal, eine aus Sandsteinquadern erbaute Bogenbrücke. Auf einem hohen Damm

Oberth, der 1989 in Nürnberg starb und jahrzehntelang in der Marktgemeinde Feucht wohnte, war einer der großen Pioniere der Raumfahrt-Wissenschaften. Allein beim Bau der ersten Großrakete „A4“ fanden sage und schreibe 95 seiner Erfindungen Berücksichtigung. Kein Wunder also, dass Oberth bei vielen als der „Vater der Raumfahrt“ gilt. Im Museum gibt es für Groß und Klein allerhand zu entdecken: Raumanzüge, ein Modell des „Sputnik 1“, die dritte Stufe der Trägerrakete „Europa 1“ und vieles andere mehr. Wer bewegte Bilder mag, der sollte sich das Raumfahrt-Kino im Obergeschoss des Gebäudes nicht entgehen lassen. Ein Tipp: Gruppen können vorab das Programm „Erlebnis Raumfahrt“ buchen.

RADTOUR „ZU DEN STERNEN“

erreichen wir Rübleinshof. Vor einem Straßendurchlass geht es links hoch, dann links zu den ersten Häusern von Burgthann. Hier grüßt die mächtige Burganlage aus dem 17. Jahrhundert, die heute das Kanal- und Heimatmuseum beherbergt.

Anhand physikalischer Experimente erfahren die Besucher spielerisch, was es mit den Begriffen Gravitation, Rückstoß und Vakuum auf sich hat. Nach Vereinbarung besteht außerdem die Möglichkeit, kleine flugfähige Modellraketen zu basteln.

Wir fahren weiter über Mimberg zurück nach Schwarzenbruck-Ochenbruck. Am Bahnhof vorbei radeln wir auf einem schönen Forstweg durch den lichten Kiefernwald zurück nach Feucht, wo wir dem Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in der Pfinzingstraße 12 bis 14 einen Besuch abstatten.

Öffnungszeiten Oberth-Museum: Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr, bei Gruppen auch nach Vereinbarung. Infos unter www.oberth-museum.org oder unter Telefon: 09128/3502

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LANCELOT AUF DER SPUR

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Herausgeber Medienverbund Nürnberger Land GmbH & Co. KG Nürnberger Straße 7, 91217 Hersbruck

a, so warn’s die alten Rittersleut’ – erzählt ein bekanntes Lied – deftig, ungehobelt und Wein, Weib und Gesang zugetan. Doch waren Ritter wirklich so? Eine Ausstellung auf Burg Hartenstein soll Licht ins Dunkel bringen. Eröffnet wird sie am 14. November.

Stand und ihre Privilegien kämpften. Ein Raum beschäftigt sich mit dem Turnier, das zunächst eine Art Manöverübung war und sich erst später zu einem gesellschaftlichen Ereignis entwickelte. Ein anderer widmet sich Rüstung und Waffen der Krieger.

Wer durch die Austellungsräume schlendert, merkt eines ziemlich schnell: Ritter hatten es nicht leicht. An einer gut drei Meter langen Lanze darf sich der Besucher nämlich selbst versuchen. Und die in der Waagerechten zu halten, ist alles andere als ein Pappenstiel. Auch den Helm einer Ritterrüstung darf er aufsetzen und ein Panzerhemd anfassen.

Vor allem die fränkischen Ritter nimmt die Ausstellung unter die Lupe. Ludwig von Eyb zu Hartenstein zum Beispiel. Der Feldherr, Politiker und Schriftsteller war einer der bedeutendsten Besitzer der Burg Hartenstein. All diese Infos muss der Besucher aber nicht nur von Schautafeln ablesen. Er kann es sich auch im eigens geschaffenen Ruheraum gemütlich machen und über die in die Bänke eingebauten Touch-Screens in einem EBook blättern. Darin sind noch einmal alle wichtigen Daten über die Rittersleut’ zusammengefasst. Zudem gibt es einen Audio-Guide, der englischsprachig durch die Ausstellung führt.

Die kleine, aber feine Ausstellung zeigt in sieben Räumen sieben Facetten des Rittertums – vom Aufkommen der Elitekrieger über die Blütezeit des höfischen Ritters zur Zeit der Staufer bis zum Spätmittelalter, als sie vergeblich um ihren

I M P R E S S U M

Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 10-17 Uhr, Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung

in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Frankenalb Waldluststraße 1, 91207 Lauf a.d. Pegnitz www.frankenalb.de

Redaktionsleitung Ursula Pfeiffer (verantwortlich)

Redaktion Katja Bub Thomas Streitberger (Veranstaltungen)

Titelbild Nikola Richter-Kreiss

Layout/Gestaltung Alexander Pickel, Anne Meier

Druck echter druck GmbH

Auflage 250 000

Erscheinung 2-mal jährlich (Frühjahr und Herbst)

Ausgabe Herbst 2009 (Nummer 06)

Verteilung in den Nürnberger Nachrichten und in der Nürnberger Zeitung, im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach sowie im Raum Pegnitz, Neumarkt, Forchheim und im Verbreitungsgebiet der drei Heimatzeitungen Der Bote, Hersbrucker Zeitung und Pegnitz Zeitung.

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ierisch und rasant geht es am 14. und 15. November in Schönberg zu. Denn dann treten rund 130 Teilnehmer mit ihren Schlittenhunden bei den 18. Frankonia Open an – dem größten Schlittenhunde-Wagenrennen Süddeutschlands. Und weil ein Musher (Gespannführer) nun einmal gleich ein ganzes Rudel Hunde dabei hat, dürften sich an dem Wochenende gut und gerne mehr als 500 Siberian Huskies, Alaskan Malamutes, Grönländer, Samojeden und

nommen haben. Natürlich lassen sie sich von den Gästen auch über die Schulter schauen, wenn sie ihre Hunde füttern oder sie für das Rennen anschirren. Jeweils um neun Uhr beginnt dann der Wettkampf. Auf dem etwa fünf Kilometer langen Rundkurs durch den Schönberger Forst geben Mensch und Tier alles, was in ihnen steckt. Schließlich geht es in Schönberg um die Bayerische Meisterschaft off snow des Schlittenhunde-

sogar der ein oder andere Europameister zu finden. Alle Teilnehmer sitzen am Samstag ab etwa 19 Uhr gemütlich beim Musher-Abend im beheizten Festzelt zusammen. Gäste sind hier jederzeit willkommen. Zuschauer, die ihren eigenen Hund zur Abendveranstaltung oder zum Rennen mitbringen möchten, müssen allerdings den Impfausweis ihres Vierbeiners dabei haben.

HUSKY & CO

BEI DEN FRANKONIA OPEN

nicht-reinrassige Schlittenhunde, so genannte Hounds und Alaskan Huskies, im Schönberger Forst tummeln. Ihr Lager schlagen die Teilnehmer auf dem Stake-out-Gelände auf. Besucher dürfen sich hier am Samstag und Sonntag nach Herzenslust umsehen, die edlen Tiere bewundern und ein bisschen Abenteuerluft schnuppern. Die Musher erzählen den großen und kleinen Besuchern gerne von ihren Erfolgen und den legendären Rennen, an denen sie schon teilge-

Sportverbandes Bayern. Die einen joggen hinter ihrem Hund her, andere fahren auf dem Rad. Das meiste Aufsehen bei den Zuschauern erregen gewöhnlich die großen Gespanne, die mit zehn oder gar zwölf Schlittenhunden an den Start gehen. Der Fränkische Schlittenhunde Sport Club (FSSC) ist Organisator der Veranstaltung und schickt – als größter Verein dieser Art in Deutschland – seine besten Musher ins Rennen. Und darunter ist

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.fssc.de

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