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Z U E R K K i r c h e Wo l t e r s d o r f

BL Kirche Hohenreinkendorf

St. Johannes Hohenselchow

Ausgabe 12 Dezember bis Februar 2006/07

K i r c h e Ta n t o w

INHALT

GEMEINDEBRIEF DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDEN HOHENREINKENDORF/ TANTOW DAMITZOW GROSS PINNOW WOLTERSDORF HOHENSELCHOW

AT T

St. Katharinen Groß Pinnow

K i r c h e D a m i t z o w

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Besinnung, Nicolausfest Termine, Bildung - Kultur Geburtstage, Kindertage Theol. Info, Geburtstage Gedächtniskirche Rosow Gedächtniskirche Rosow GD, Veranstaltungen GD, Veranstaltungen Reisebericht Südafrika Reisebericht Südafrika Bibelwoche Kirche zu Penkun Älteste, Konfis, JG Amtshandlungen, Impressum Kinderseite


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BESINNUNG - NICOLAUSFEST

G e d a n k e n z u m Wo c h e n s p r u c h f ü r D e z e m b e r (von Pf. Matthias Jehsert) Weihnachten steht vor der Tür, die Spannung wächst. Und was gibt´s geschenkt?

Wasser!

Gewiss: Wir Menschen bestehen, wie alle Lebewesen dieser Erde, zum Großteil aus Wasser; Wasser ist das wertvollste Lebensmittel; ohne Wasser läuft nichts. Aber was hat denn das Wasser mit Weihnachten zu tun? Geht es um das eine oder andere „Wässerchen“ zum Fest, um all die Ablenkungen, die Heil und Freude verheißen? Im Johannesevangelium spricht Jesus selbst von den Quellen des Heils (Joh.4,10-14). Er meint damit nicht die Fläschchen und Tinkturen, die wir uns in der Apotheke kaufen können. Eher schon einen Zaubertrank, der die müden Lebensgeister weckt! Und wer wünscht sich nicht einen solchen Tropfen? Uns Christen ist dieses „Lebens-Mittel“ der Glaube an Jesus Christus, dessen Geburt wir in jedem Jahr Weihnachten feiern. In der Taufe kommen wir mit ihm in Berührung; im Abendmahl will er selbst uns zeichenhaft heilen und stärken. Was uns von Gott trennt wird weggespült, wenn er selbst auf unsere Seite tritt. Andere „Mittel“ blenden das Leben aus oder zerstören es am Ende gar. Der Glaube dagegen trägt im Leben und selbst darüber hinaus. Gottes heilende Zuwendung stimmt hoffnungsvoll und froh. Daß Sie diese Freude immer wieder spüren können wünscht Ihnen allen Ihr Pastor

Nicolausfest in Gartz Am 6. Dezember sind alle Kinder, Eltern, Großeltern... unserer Region zum Feiern des Nicolaustages nach Gartz eingeladen. Treffpunkt ist um 17 Uhr St. Spiritus (Spittel), wo wir singen und die Legende des Heiligen Nicolaus hören wollen. Danach geht es an die Oder und dort wird es spannend (mehr darf jetzt natürlich noch nicht verraten werden). Im Anschluss wartet in der St. Stephan Kirche auf die Kinder eine Überraschung und für alle gibt es Kakao oder Glühwein. Wir freuen uns auf viele fröhliche und neugierige Gäste.


TERMINE - BILDUNG UND KULTUR Ev. Grundschule Tantow Wir, der Trägerverein der Evangelischen Salveytal-Grundschule Tantow, laden interessierte Kinder, die im kommenden Schuljahr eingeschult werden, zur Vorschule ein. Einmal im Monat, jeweils samstags von 9-11 Uhr, erwarten Christine Bartelt und Katharina Wendt Kinder (und Eltern) im ersten frisch renovierten Klassenraum der Schule. Die Kinder sollen sich unter fachlicher Anleitung kennen lernen, gemeinsam basteln, spielen und viel Spaß haben. Dabei können auch Fragen gestellt und Informationen eingeholt werden. Folgende Termine haben wir festgelegt: 16. Dezember 2006 13. Januar 2007 17. Februar 2007 2007.. Wir freuen uns auf viele Besucher!

S ü d a f r i k a - Vo r t r ä g e Die Bild- und Videovorträge über unsere Südafrikareise, zu denen wir alle Bewohner unserer Dörfer herzlich einladen, finden statt: Di., 09.01. - 18.30 Uhr Woltersdorf, Gemeinderaum Di., 16.01. - 18.30 Uhr H-reinkendorf, Gemeinderaum Di., 23.01. - 18.30 Uhr Gartz/Oder, St Stephan Fr., 26.01. - 19 Uhr Hohenselchow, Gemeinderaum Di., 30.01. - 18.30 Uhr Groß Pinnow, Bauernstube Di., 28.01. - 15 Uhr Geesow, Kirche Do., 08.02. - 16.30 Uhr Tantow, Volkssolidarität

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Adventskonzert in Hohenreinkendorf Voraussichtlich am Sonnabend, den 16. Dezember, Dezember, wird in der Hohenreinkendorfer Kirche um 17 Uhr das alljährliche Adventskonzert stattfinden, zu dem die Kirchengemeinde herzlich einlädt. Den endgültigen Termin mit Anfangszeit entnehmen Sie bitte den Informationen in den Schaukästen und der Tagespresse. Der Eintritt ist kostenlos - eine Kollekte am Ausgang wird erbeten.

Englischkurs Ab dem kommenden Jahr sind alle, die sich mit der englischen Sprache vertraut machen oder Kenntnisse auffrischen wollen, zu einem Englischkurs in den Gemeinderaum Hohenselchow eingeladen. Auf einer unverbindlichen Informationsveranstaltung am Montag, den 8. Januar, 19 Uhr, Uhr, wird Frau Marlies Witte, die den Kurs leiten wird, die Rahmenbedingungen ausführlich erläutern. Also keine Scheu - come in!

Theatergruppe Das Adventsstück der Theatergruppe unseres Pfarrsprengels „Eine Reise in die Weihnachtsgeschichte“ (von Sandra Ehrhardt) wird an folgenden Tagen aufgeführt: Sa., 2.12., 15.30 Uhr Tantow, Schule So., 3.12., 16 Uhr Wartin, Kirche Di., 5.12., 17 Uhr Groß Pinnow, Landhof So., 17.12., 16 Uhr Krackow, Gaststätte


4 GEBURTSTAGE - KINDERKIRCHENTAGE Von Dezember bis Februar haben Geburtstag und werden 70 Jahre oder älter: ----------------------------------------03.12. Brandt, Emma 03.12. Hintze, Joachim 06.12. Ulrich, Brunhilde 12.12. Hoffmann, Egon 13.12. Lüpke, Gisela 13.12. Mundt, Eckard 15.12. Fricke, Agate 17.12. Warnei, Marie 17.12. Senzek, Horst 18.12. Schwuchow, Emmi 23.12. Heese, Ulrich 25.12. Flader, Reinhard 25.12. Krätke, Christel 26.12. Belz, Christel 26.12. Strumpf, Rosemarie 27.12. Zachowski, Anna 30.12. Schröder, Siegfried 31.12. Suckow, Willi 01.01. Hempel, Hermann 01.01. Salomon, Richard 01.01. Franck, Konrad 02.01. Pochert, Ingrid 02.01. Diescher, Horst 03.01. Lipke, Hermine 04.01. Heiling, Hans 06.01. Brüsewitz, Brigitte 08.01. Kusserow, Walter 11.01. Richter, Christel 11.01. Milster, Herbert 13.01. Petry, Wolfgang 14.01. Lüpke, Günter 15.01. Paetsch, Konrad 16.01. Fischer, Werner 17.01. Lösler, Irma 20.01. Braun, Otto 20.01. Gandre, Bruno 21.01. Kassner, Hildegard 21.01. Müller, Ilse 22.01. Ay, Dora 22.01. Prielipp, Marie 23.01. Fischer, Werner 24.01. Meinke, Rudi 25.01. Abraham, Anna

HS Tant. HRH HS HS GP BDH HS Tant. Tant. BDH WD Tant. WD HRD Tant. WD HRD HRD GP GP HRD GP HS Tant. BDH HRD WD Gees. HS HS HS GP WD HRH Tant. HS HRD Tant. HRD GP BDH HS

80 72 78 77 78 85 85 89 72 80 70 71 73 73 80 71 73 75 75 84 80 74 71 82 71 77 77 70 72 75 84 87 78 76 76 72 78 83 74 81 74 79 87

Grün

Rot Gelb Blau Farben sind das Kleid Gottes

Zu diesem Thema haben sich etwa 25 Kinder in den Herbstferien nach Blumberg einladen lassen. In drei gemeinsamen Tagen haben wir erlebt: GOTT du bist wie buntes Licht deine Farben sind das Leben. Mit Freude, Phantasie und Spaß haben wir dieses Thema gestaltet, T-Shirts wunderschön bemalt und am Sonntag, den 8. Oktober, einen bunten Familiengottesdienst mit Eltern, Großeltern... gefeiert. Einen herzlichen Dank an alle Helfer, die im Hintergrund tätig waren und uns Mitarbeiter unterstützt haben.


THEOL. INFORMATION - GEBURTSTAGE

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26.01. Leese, Irmgard HS 27.01. Jeschke, Walter WD 28.01. Cassube, Anneliese HRH 28.01. Post, Helga BDH 29.01. Strebe, Heinz Tant. 29.01. Franck, Charlotte HRD 30.01. Rittmann, Erich GP 31.01. Gustmann, Ilse BDH 31.01. Berkholz, Vera HRD 31.01. Sydlowski, Helga GP 01.02. Kleinke, Gerda GP 02.02. Becker, Anneliese Tant. 02.02. Schulz, Ingeborg GP 03.02. Abraham, Annemarie HS 03.02. Schütt, Ilse Tant. 07.02. Stolzenburg, Gero GP 08.02. Graf, Herbert HRH 11.02. Dreger, Charlotte WD 11.02. Kundler, Ilse GP 13.02. Raatz, Hildegard WD 14.02. Dehnert, Helmut Tant. 16.02. Dorrmann, Horst HRD 17.02. Steinberg, Siegfried Tant. 17,02. Braatz, Lieschen Tant. 18.02. Will, Gerda HRH 19.02. Falk, Marta HS 19.02. Mamet, Günter HRD 24.02. Kundler, Edith HS 27.02. Nack, Charlotte Tant. 27.02. Barsties, Lieselotte WD 27.02. Franck, Ingetraut GP 28.02. Bunn, Herbert GP

80 76 71 78 85 89 70 72 77 72 86 75 81 79 71 74 84 85 84 70 72 74 71 82 74 99 77 77 75 78 82 70

Die jüdischen Feiertage 2. Sukkot Sukkot, das Laubhüttenfest, ist ein Erntefest. Im Freien wird dabei eine einfache Laubhütte errichtet, die für die kommenden 7 Tage als Aufenthaltsort dient. Diese vergängliche Hütte erinnert die Gläubigen daran, dass ihre wahre Heimat bei Gott liegt, der ihren Vorfahren beim Auszug aus Ägypten in das verheißene Land Kanaan Nahrung, Schutz und Unterkunft gewährte. Einige Gemeinden beten heute bei dieser Gelegenheit auch um Frieden. Die Feiernden halten den Lulav (ein Bündel aus einem Palmzweig, Myrten- und Weidenzweigen) in der einen, die Etrog (eine Zitrusfrucht) in der anderen Hand. Damit wird in alle vier Himmelsrichtungen, zum Himmel und zur Erde gedeutet, Gott gelobt und als das feststehende Zentrum der Schöpfung gepriesen. Wasser, das in der Wüstenlandschaft (Heimat der Patriarchen) so kostbar war, wird geopfert und es herrscht fröhliche Ausgelassenhait. Zu Zeiten des 2. Tempels wurden bei dieser fröhlichen Feier sogar die Unterkleider der Priester verbrannt. Der letzte Tag dieses Festes heißt Simchat Thora (Freude an der Thora). Hier endet der Jahreszyklus der Lesungen der Thora, von der Erschaffung der Welt bis zum Tod des Mose.

Auch allen Nichtgenannten herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen


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GEDÄCHTNISKIRCHE ZU ROSOW

Rosower Kirche - Meilenstein zur europäischen Einheit Am Freitag, 14. Oktober 2006, konnte in Rosow die Richtkrone auf den in den letzten Kriegstagen 1945 zerstörten Turm der Dorfkirche gesetzt werden. Im Beisein von Vertretern aus Kommunalpolitik, der Partnergemeinde Ahrensburg bei Hamburg, Mitgliedern des Fördervereines Gedächtniskirche, der Presse sowie zahlreicher Gäste begann die Feierstunde am Turm. Dessen Krönung mit Kugelkreuz wurde dabei mit einer Metallschatulle gefüllt, in der Dokumente, Münzen und and e r e s aus Vergangenheit und Gegenwart der Nachwelt erhalten werden soll. Ortsbürgermeister Karl Lau, der Initiator der Idee „Gedächtniskirche Rosow“, erinnerte in seiner Rede an die schweren Kampfhandlungen des Frühjahres 1945, denen auch der Rosower Kirchturm zum Opfer fiel. Der einst 52m hohe Turm soll nun eine Höhe von 42m erhalten und mit einer Aussichtsplattform versehen werden, so Lau.

Am 11. Mai 2002 hatte sich der Förderverein Rosower Gedächtniskirche gegründet. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen ihm und dem Stadtmuseum Stargard wurde geschlossen. Die Rosower Dorfkirche soll nach Fertigstellung eine Mehrfachnutzung erfahren. Einerseits wird sie Gottesdienst und- Konzertkirche, andererseits soll sie Menschen und deren Lebensgeschichten zusammenführen sowie die gemeinsamen Schicksale von Flucht und Vertreibung dokumentieren. Das besondere wird sein, dass hier die Schicksale von Betroffenen beiderseits der deutsch-polnischen Grenze in Wort und Bild aufgezeichnet und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Architekt Hans-Peter Hansen bestätigte, dass 60% der Bauvorhaben abgeschlossen sind. Pfarrer Hilmar Warnkross brachte in seinen Grußworten zum Ausdruck, dass die Kirchengemeinde allein nicht die Mittel gehabt hätte, dieses Gebäude wieder in einen so guten Zustand zu versetzen. Dies sei in erster Linie den Aktivitäten des Vereines sowie den zahlreichen Sponsoren zu verdanken, so der Pfarrer weiter.


GEDÄCHTNISKIRCHE ZU ROSOW Auf dem Dach der Kirche wurde eine Photovoltaikanlage mit 36 Modulen und einer Leistung von 8 Kilowatt paek pro Jahr installiert. Der so erzeugte Strom kann verkauft und die Energie für die Kirche zu einem günstigen Preis bezogen werden. Eine Berliner Stahlbaufirma wurde mit der Konstruktion der Turmspitze beauftragt. Nach seiner endgültigen Fertigstellung wird der Turm Besuchern über eine Plattform zugänglich gemacht, von welcher man bis Stettin schauen könne. Neben umfangreichen Innenarbeiten, wie Fußbodenerneuerung, Restaurierungen am Portal und andere Baumaßnahmen wurde auch der alte Orgelprospekt als Zierde an der Innenwand befestigt. Die Orgel war seit langem nicht mehr bespielbar. Im Innenraum wurde eine moderne Gasheizung installiert, die es ermöglichen wird, auch in den Wintermonaten hier aktiv zu werden. Die Besucher des Richtfestes konnten sich von ihrer Wirkung bereits überzeugen. Aus acht Schächten in der neuen Decke der Kirche strahlen Wärmekegel. Sie verlaufen diagonal durch den Innenraum, so dass sich die Wärme gleichmäßig im gesamten Kirchenschiff ausbreiten kann.

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Die bereits sanierte Außenfassade der für die Gegend typischen Feldsteinkirche ist für Ortsansässige wie auch Besucher ein Blickfang. Regelmäßige Berichterstattungen in der Presse, zwei Fernsehberichte im ORB, ein Hörfunkbericht im NDR, Radio MV und BB - Radio haben Rosow weit über die Grenzen bekannt gemacht. Das Projekt „Gedächtniskirche Rosow“ ist in der Uckermark einmalig. Es soll der Erinnerung und Versöhnung unter den Menschen dienen. So wird der kleine Ort Rosow, der nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt ist, zu einem u n ü bersehbaren Meilenstein im europäischen Einigungsprozess.

(Text: Michael Knöfel Photos: Pf. Hilmar Warnkroß) Das Aufsetzen der Turmspitze, eigentlich für Mitte November geplant, soll voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen. Im nächsten Gemeindebrief wird weiter darüber informiert werden.


8 GOTTESDIENSTE - VERANSTALTUNGEN Fr

1.12.

19-21

Sa So

2.12. 3.12.

Di

5.12.

Mi Fr Sa

6.12. 8.12. 9.12.

So

10.12.

Mi Fr Sa So

13.12. 15.12. 16.12. 17.12.

Fr Sa

22.12. 23.12.

So

24.12.

15.30 10.00 16.00 14-15.30 17.00 17-19 14.30 9-12 9.30-12 10.00 13.30 14.30 14.30 19-21 17.00 9.00 10.30 13.30 16.00 19.00 17.00 9.30 11.30 13.30 15.00 15.00 16.30 18.00 10.00 10.00 13.30 15.00 14.00 15.15 16.30 17.45 19.00

Mo 25.12. Di 26.12.

So

31.12.

Junge Gemeinde - Hohenselchow Adventsstück der Theatergruppe - Tantow, Schule Singegd. für alle Gemeinden (Chor) - Groß Pinnow Adventsstück der Theatergruppe - Wartin, Kirche Adventsfeier für HS und GP - Groß Pinnow, Arche Adventsstück der Theatergruppe - Groß Pinnow Nicolausfest - Gartz/Oder Adventsfeier - Woltersdorf Konfitreff aller Konfirmanden - Hohenselchow Kinderkirche - Blumberg Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Tantow Adventsfeier - Tantow Adventsfeier - Hohenreinkendorf Junge Gemeinde - Retzin Adventskonzert - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Gottesdienst - Hohenreinkendorf Adventsstück der Theatergruppe - Krackow Adventskonzert - Gartz/Oder, St. Stephan Kirche Generalprobe Krippenspiel - Hohenreinkendorf Generalprobe Krippenspiel - Woltersdorf Generalprobe Krippenspiel - Hohenselchow Christvesper - Groß Pinnow Christvesper - Woltersdorf Christvesper - Tantow Christvesper - Hohenselchow Christvesper - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Woltersdorf Gottesdienst mit Chor - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Silvesterandacht (Abendmahl) - Woltersdorf Silvesterandacht (Abendmahl) - Groß Pinnow Silvesterandacht (Abendmahl) - Tantow Silvesterandacht (Abendmahl) - Hohenreinkendorf Silvesterandacht (Abendmahl) - Hohenselchow


GOTTESDIENSTE - VERANSTALTUNGEN So

7.1.

Mo 8.1. Di 9.1. Fr- 1 2 . So 14.1. So 14.1. Di SaSo So

16.1. 21.21.1. 21.1.

Di Fr Sa

23.1. 26.1. 27.1.

So

28.1.

Di Sa So

30.1. 3.2. 4.2.

SoMi Do Fr So

4.7.2. 8.2. 9.2. 11.2.

Sa

24.2.

So

25.2.

10.00 13.30 15.00 19.00 18.30

10.00 14.00 18.30

10.00 13.30 15.00 18.30 19.00 9-12 9.30-12 9.00 10.30 15.00 18.30 14-17 10.00 13.30 15.00

16.30 17.00 9.00 10.30 9-12 9.30-12 10.00 13.30 15.00

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Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Infoveranstaltung Englischkurs - Hohenselchow Vortrag Südafrika - Woltersdorf Neujahrsrüste der Jungen Gemeinden Penkun, Retzin und Hohenselchow - Berlin Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Vortrag Südafrika - Hohenreinkendorf Konfirmandenwochenende für alle Konfirmanden - Retzin Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Vortrag Südafrika - Gartz Vortrag Südafrika - Hohenselchow Konfitreff aller Konfirmanden - Gartz/Oder Kinderkirche - Hohenselchow Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Vortrag Südafrika - Geesow, Kirche Vortrag Südafrika - Groß Pinnow, Bauernstube Ältestentag - Gartz/Oder Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow Rüstzeit der Vorkonfirmanden - Sternhagen Vortrag Südafrika - Tantow, Volkssolidarität Gemeindebriefkreis - Hohenselchow Gottesdienst - Groß Pinnow Gottesdienst - Woltersdorf Konfitreff aller Konfirmanden - Hohenselchow Kinderkirche - Blumberg Gottesdienst - Hohenselchow Gottesdienst - Hohenreinkendorf Gottesdienst - Tantow


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REISEBERICHT SÜDAFRIKA

Zu Besuch in der Kalahari (von Marita Klingbeil)

In der Zeit vom 9. – 27.10. hatte ich Gelegenheit zu einem Besuch in der Ev. Lutherischen Kirche des Kalahari Kirchenkreises, unseres Partnerkirchekreises. Ich war Mitglied einer Gruppe von 7 Personen (Ökumenepfarrer Matthias Tuwe aus Brüssow, Pf. Rainer Schild und Frau Monika aus Leopoldshagen, Berit Klaenhammer aus Penkun, Heiko Ortmann aus Geesow, Pf. Sebastian Gabriel und ich). Die Partnerschaft zwischen unseren Kirchenkreisen besteht seit 2003 und wird neben schriftlichen und fernmündlichen Kontakten vor allem über gegenseitige Besuche gepflegt. Auf unserem Programm standen ein Kurzbesuch beim Bischof in Kimberley und Besuche in 4 Kirchengemeinden. Das waren Upington, Rietfontain, Keimoes und Steinkopf. Immer bilden mehrere Orte eine Kirchengemeinde. Diese Gemeinden haben eine große flächenmäßige Ausdehnung. So ist das Territorium der Kirchengemeinde Rietfontain so groß wie unser Kirchenkreis Pasewalk. In den meisten Orten gibt es neben der Lutherischen Kirche eine Reihe anderer Kirchen. Die Verbindung zwischen den Orten kann nur über Kraftfahrzeuge auf mehr oder weniger guten Straßen gehalten werden. Es ist ein schwieriges Umfeld, in dem unsere Partner (nach dieser Reise möchte ich sagen: unsere Freunde) ihren Glauben leben. Es war für alle Teilnehmer unserer Gruppe immer wieder beeindruckend, wie sie mit diesen Tatsachen zurande kommen.

In allen Gemeinden wurden wir herzlich empfangen und wie alte Freunde erwartet und begrüßt. Es war rührend, wie uns die Menschen aufnahmen und uns ein Stück an ihrem Leben teilhaben ließen. Sie haben uns in ihren Wohnungen und Häusern aufgenommen und bewirtet, so gut sie konnten. Die Englischkenntnisse in unserer Gruppe waren sehr unterschiedlich, dennoch sind lebhafte und sehr interessante Gespräche für alle zustande gekommen. Ein Glück, dass „Afrikaans“, die 2. Sprache dieser Region, so mit dem „Plattdeutsch“ verwandt ist. Wo die Sprache nicht ausreichte, mussten Hände und Füße weiter helfen. Es gab viel Spaß und immer war es eine lockere Atmosphäre. Es gibt in dieser Region noch weniger Arbeit als bei uns, oft ist es nur Saisonarbeit auf den Farmen. Die wenigen Menschen, die Arbeit haben, verfügen über ein Monatseinkommen von etwa 40 bis 50 Euro (300 bis 400 südafrikanische Rand). Etwas anders ist es in den Städten. Ein volles Programm wartete auf uns. Dazu gehörte u.a. gemeinsame Gottesdienste, Treffen mit Frauen- und Konfirmandengruppen, Besuch im Krankenhaus und im Gefängnis, Besuch einer Weinfarm und einer Trockenobstfabrik, Treffen mit Kirchenäl

monatsspruch januar 2007:

du bist ein gott, der mich sieht. gen. 16,13b


REISEBERICHT SÜDAFRIKA

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Sie helfen sich untereinander, pflegen Gemeinschaft und leben und feiern ihren Glauben. Dies wird auch in ihren Gottesdiensten erlebbar, die im wahrsten Sinne des Wortes Feierstunden sind. Ich selbst fühle mich durch diese Reise reich, nicht an Geld oder materiellen Gütern wie z.B. Diamanten, die man in Südafrika finden kann, sondern an Erfahrungen und Eindrücken, die sich tief in mein Herz und meinen Kopf eingeprägt haben. Große Dankbarkeit empfinde ich, dass ich an dieser Reise teilnehmen durfte. Ich würde so eine Reise jederzeit wieder antreten. Ich hoffe, dass dieser Bericht Sie alle neugieGottesdienst in der Wellblechkirche in Askham rig macht, so dass Sie gern zu unseren Vorträgen Gemeindebrief nicht ausreichen. Deshalb zum Abschluss zwei ganz (mit Fotos, Videos und Anschauungsmaterial) kommen. Die Termine entwesentliche Dinge dieser Reise. Die Menschen, die wir besucht haben, nehmen Sie bitte dem Veranstaltungssind oft (für uns in nahezu unvorstell- plan in diesem Gemeindebrief. barem Ausmaß) arm und wissen nicht, Ich hoffe, dass es uns gelingt, Ihnen wovon sie am nächsten Tag satt wer- das Leben dieser Menschen nahe zu den sollen. Sie sind jedoch ausgegli- bringen und wir gemeinsam Wege zur chen, dankbar, fröhlich und füreinan- Unterstützung suchen und auch finden. der da. testen und Besuche in ihren Häusern, Chortreffen, Ausflüge zu den „Roten Dünen“ und den „Augrabies-Wasserfällen“ u.v.m. Wir haben in dieser kurzen Zeit sehr viel erlebt und auch viel Spaß miteinander gehabt. Beim Erzählen komme ich jedes Mal ins Schwärmen. Es gäbe noch so viel zu berichten, aber da würde der ganze


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BIBELWOCHE 2007 Bibelwoche in unseren Gemeinden

Freuen Sie sich im Februar und März auf Abende mit dem Evangelisten Lukas, der uns durch die Geschichte der ersten Gemeinden führen will. In der Bibelwoche wollen wir über Texte nachdenken und ins Gespräch kommen. Es ist die Chance der Bibelwoche, gemeinsam mit anderen nicht nur in der Bibel zu lesen, sondern auch tiefer in die Schrift einzudringen. In diesem Jahr ist uns der zweite Teil des lukanischen Doppelwerkes vorgegeben, die Apostelgeschichte. Darin berichtet Lukas über das Wirken Jesu bis zu seiner Auferstehung und Himmelfahrt, und daran knüpft die Apostelgeschichte mit Weisungen des Auferstandenen und dessen Himmelfahrt an. Lukas bemüht sich stets zu zeigen, wie die Erwählung Gottes, die nun alle Welt anspricht, in der Geschichte Israels begründet ist. Daraus entsteht ein fruchtbarer Spannungsbogen, den Lukas in seiner Apostelgeschichte bis zum Schluss durchhält.

monatsspruch februar 2007:

gerecht gemacht aus glauben, haben wir frieden mit gott durch christus jesus, unsern herrn. rÖmer 5,1

Groß Pinnow Mi 21.2. 19 Uhr Pf. Gabriel Do 22.2. 19 Uhr Pf. Warnkroß Fr 23.2. 19 Uhr Pf. Jehsert

Hohenselchow Mo 26.2. 19 Uhr Pf. Jehsert Di 27.2. 19 Uhr Pf. Warnkroß Mi 28.2. 19 Uhr Hr. Knöfel Do 1.3. 19 Uhr Pf. Kritzler

Woltersdorf Do 08.3. 19 Uhr P. Sadewasser Fr 09.3. 19 Uhr Pf. Jehsert Sa 10.3. 19 Uhr Pf. Gabriel

Hohenreinkendorf Mo Di Mi Do Fr Sa

12.3. 13.3. 14.3. 15.3. 16.3. 17.3.

19 Uhr Pf. Warnkroß 19 Uhr Pf. Jahsert 19 Uhr Fr. Klingbeil 19 Uhr Pf. Riedel 19 Uhr Pf. Gabriel 19 Uhr Hr. Knöfel

Tantow Mo Di Mi Do

19.3. 20.3. 21.3. 22.3.

19 Uhr Pf. Gabriel 19 Uhr Pf. Warnkroß 19 Uhr Pf. Jehsert 19 Uhr Pf. Kritzler


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KIRCHE ZU PENKUN Unsere Kirchen und Dörfer Te i l 1 0 : D i e K i r c h e z u P e n k u n Im Jahr 1261 wird zum ersten Mal eine Kirche in Penkun erwähnt. Es ist jedoch nicht bekannt, wann sie gebaut wurde und wie sie ausgesehen hat. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde sie 7 mal erheblich durch Brände beschädigt. 1854 wurde sie durch ein Großfeuer in der Stadt vollständig zerstört. In ihrer heutigen Form wurde die Penkuner Stadtkirche von 1858 bis 1862 als Backsteinbau im Baustil der Neogotik errichtet. Außenbau: N e u g o tischer Ziegelbau über hohem Sockel aus geschlagenen Feldsteinen mit Ziegelbändern, mit blendengegliederten Treppengiebeln, Polygonchor und Westturm. 1858– 1862 nach Zerstörung der alten Kirche beim Stadtbrand 1854 errichtet. Chor und Schiff mit durchbrochenem Maßwerkfries. Am Schiff übergiebelte Portalvorhallen, im Westen polygonale Treppentürmchen.

Innenraum: Holzdecke mit satteldachförmig angehobenem mittlerem Teil. Im Chor Rippengewölbe. Ausstattung: Überwiegend bauzeitlich. Das ursprüngliche Altarkreuz heute an der südlichen Stirnwand des Schiffes; vom jüngeren neugotischen Altaraufbau (Ende 19. Jh.) das Altarbild, winkender Petrus, eine Kopie nach dem Original in St. Gertrud, Stettin, erhalten, nach Restaurierung 2003 wieder über dem Altar angebracht. Hufeisenempore. Orgel, 1863 von Barnim Grüneberg, Stettin. In den Okuli der Maßwerkfenster Glasmalerei, ornamentale Rosetten, z. T. Ergänzungen von 2001. Sehenswertes in der Umgebung: Ehem. Schloß, nach 1586 von Taddeo Paglione, im 17. Jh. verändert. Torhaus mit Blendengiebeln von 1486.


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ÄLTESTE - KONFIRMANDEN - JG

Ältestentag in Gartz

Wir sind für Sie da

Am Sonnabend, den 3. Februar, sind alle Mitglieder der Gemeindekirchenräte und -beiräte der Region Gartz Penkun herzlich zum Ältestentag 2007 eingeladen. In der Gartzer St. Stephan Kirche soll von 14-17 Uhr, nach einer Andacht und einem Einstiegsreferat, in Gruppen und im Plenum das Thema „Wiedereintritt jetzt“ bedacht und erörtert werden.

Pastor: Sebastian Gabriel Nebenstr. 20, 16306 Hohenselchow Tel.: 033331/64320; Fax: 65282 hohenselchow@kirchenkreis-pasewalk.de

Konfirmandenrüstzeit iin n Ste S tern r nh h a ggen en Auch 2007 wird es wieder eine Rüstzeit für die Vorkonfirmanden der Pfarrsprengel Retzin, Gartz, Blumberg und Hohenselchow geben. Sie findet vom 4.-7. Februar (So.-Mi) unter der Leitung von Frau B. Sandow, Pf. F. Kritzler und Frau U. Kritzler und Pf. S. Gabriel in Sternhagen statt. Außerdem werden Jugendliche der Jungen Gemeinde als Helfer mit dabei sein und mit für Spaß und Spannung sorgen. Alle Informationen zur Rüstzeit, die Bestandteil des Unterrichts ist, folgen in der Einladung. Wir, die Helfer und Leiter, freuen uns auf die gemeinsamen Tage.

Neujahrsrüste der JG Vom 12.-14. Januar 2007 ist die Junge Gemeinde mit Pf. M. Jehsert und Pf. S. Gabriel wieder Gast in einer Berliner Kirchengemeinde. Andacht, Gottesdienst und Kultur, aber auch Spiel und Spaß stehen dabei auf dem Programm.

Katechetin: Beate Sandow Holzhof 16, 16307 Gartz/Oder Tel. : 033332/80506

Ansprechpartner in den Gemeinden: Groß Pinnow: Werner Fischer Krugstr. 1 Tel.: 033331/64244 Woltersdorf: D. & K. Hohenstein Jamikower Str. 9 Tel.: 033331/64564 Hohenreinkendorf: M. & Ch. Knöfel Hauptstr. 30 Tel.: 033332/265 Tantow: Margitta Schmidt Schulstr. 25 Tel.: 033333/586 Damitzow: Ute Hein Damitzower Str. 19 Tel.: 033333/487 Hohenselchow: M. & K. Lemke Petershag. Str. 1 Tel.: 033331/64736 bei Friedhofsfragen in Hohenselchow: Marlis Lindemann Casekower Str. 22 Tel.: 033331/65205


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AMTSHANDLUNGEN - IMPRESSUM

Vo n S e p t e m b e r b i s N o v e m b e r wurden aus diesem Leben abberufen u n d u n t e r G o t t e s Wo r t b e s t a t t e t : Schröder, Siegfried Otto Karl Schmidt, Anna Frieda Maria. geb. Pelz Bernd, Emilie, geb. Fincke Nerbe, Margarethe, geb. Souradny Wendler, Hildegard Alice, geb. Sy Kopplin, Hildegard Elisabeth Luise, geb. Müller

Woltersdorf Tantow Schwedt Hohenreinkendorf Biesendahlshof Woltersdorf

72 Jahre 80 Jahre 95 Jahre 83 Jahre 94 Jahre 79 Jahre

Herr, die Entschlafenen befehlen wir deiner Liebe an. Amen.

In unseren Gemeinden wurde getauft: Lucas Fengler am 1. Oktober in Tantow

Lukas 21,33

Celina Fengler am 1. Oktober in Tantow

Psalm 103,8

Impressum: Das Kreuzblatt erscheint in dreimonatlichen Abständen. Alle Angaben wie Geburtstage, Taufen, Trauungen, Bestattungen etc. dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden. Herausgeber: Ev. Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Hohenselchow V.i.S.d.P.: Sebastian Gabriel, Nebenstr. 20, 16306 Hohenselchow Redaktion: Luise-Lotte Schuster, Martina Zabel, Sandra Ehrhardt, Maritta John, Kurt Hohenstein, Beate Sandow, Sebastian Gabriel Bankverbindung: Sparkasse Uckermark; Kto-Nr.: 364 1000 687; BLZ: 170 560 60 Redaktionsschluss des nächsten Kreuzblattes: 16. Februar 2007


KINDERSEITE

Witzecke: Nicht alles wörtlich nehmen

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Eine junge Frau fährt zum ersten Mal mit seinem Auto durch eine Waschanlage. Sie ist ein bisschen nervös und fragt den Angestellten, was zu beachten ist. Der Angestellte sagt ihr: „Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Schild, dann kann gar nichts passieren.“ Die Frau fährt in die Waschanlage hinein und kommt nach einer Minute völlig durchnässt wieder heraus. Der Angestellte ruft: „Ja, was haben denn Sie gemacht?“ „Genau das, was Sie mir gesagt haben. Da stand auf dem Schild: „Gang raus!“

Ausgabe12  

http://www.pfarrsprengel-hohenselchow.de/Kreuzblatt/Ausgabe12.pdf