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PFARRE AKTUELL

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ST. elisabeth Thema: Familie


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pfarrer tiert, gespielt, gearbeitet, getratscht, herumgesessen und gelacht. Leben. Um es in einem Wort auszudrücken. Wahrscheinlich ist es die Zeit, die die AfrikanerInnen so haben, die das Thema “Familie” so deutlich werden lässt.Vielleicht auch die materielle Not, die zwingt einander unter die Arme zu greifen, wahrscheinlich auch das Fehlen von sozialer Absicherung bei Krankheit und Alter. All die Errungenschaften, die wir haben, ermöglichen uns, auseinander zu rücken. Denke ich an die Familie, in der ich aufwuchs, dann ist es auch zuerst das Zeithaben, das mir einfällt. Das miteinander Essen und Feiern, auch das Diskutieren, die Urlaube in Italien und Liebe Leserinnen und Leser! Südtirol. Zum Thema unseres Pfarrbriefes Im Neuen Testament gründet Jesus eine “Familie” fällt mir sofort meine diesneue Familie aus denen, die ihm nachjährige Ghana - Reise ein. Sie war dort folgen. Die eigene Familie will ihn aus so sichtbar. Wir besuchten den in Ghaseiner Verkündertätigkeit zurückholen, na lebenden Sohn eines bei uns eingedenn sie halten ihn für verrückt. Hier bürgerten Ghanaers. Im Innenhof, den wird auch die negative Seite von Famivier kleine ebenerdige Gebäude bildelie deutlich: der Clan, der mich beenten, spielt sich auf etwa 50qm das gen kann, weil er gewisse VorstellunFamilienleben ab. Hier hängt die gen hat, denen ich Wäsche, hier wird entsprechen muss. gekocht, die Kinder Familie: da ist es auch zuerst das Diese Erfahrungen spielen dazwischen, Zeithaben, das mir einfällt. machen eher Mendie Kleinen werden schen, die am Land aufwachsen, wo gestillt, im Eck stampft ein Mann Yam, Familie und Sippe auch zu einer eine Art afrikanischer Erdäpfel, nur viel schweren Last werden können. Da größer. Eine Frau legt immer wieder macht Jesus deutlich, dass die innere neue nach. Im Hof laufen Ziegen Klarheit für meinen Weg über den Vorherum. An die Hauswand gelehnt sitzt stellungen einer Familie steht. die Großmutter, da wird mir die Schwägerin vorgestellt, das eigene Heinrich Wagner, Pfarrer Kind und die angenommenen Kinder und die Nachbarkinder. Es wird disku2


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Thema: familie Familie

bedeutet für mich, gemeinsam Zeit zu verbringen mit Reden, Spielen, Unternehmungen, Festefeiern nicht nur als "komplette" Familie, sondern auch in Zweiergruppen, um besser aufeinander eingehen zu können. Dadurch lernt man Talente und Schwächen des Anderen kennen und kann zu seiner Entwicklung beitragen und fördern. Im Zusammenleben kann dann jeder seine Talente einbringen, man unterstützt und hilft sich gegenseitig. Ein ganz wichtiger Aspekt ist auch Anerkennung - nicht nur für "Leistung", sondern auch für "Bemühen", soziales Verhalten… Das heißt, um gerecht zu sein, darf ich nicht jeden gleich behandeln ... Körperkontakt ist ein weiterer wichtiger Punkt. Das heißt nicht nur umarmen, kuscheln, miteinander toben…, sondern auch Abstand halten, wenn es jemand braucht (Jugendliche). Auch "Geschenke" spielen eine große Rolle. Das bedeutet nicht große materielle Werte, sondern vielleicht eine Wiesenblume, eine Praline, ein gemaltes Herz auf einem Stickerzettel… Immer wieder einmal eine kleine Überraschung.

Jeder braucht, um sich geliebt zu fühlen, diese fünf Punkte - einen mehr und einen weniger. Das Spannende am Zusammenleben ist, herauszufinden, wem was davon wichtig ist. Das heißt, um gerecht zu sein, darf ich nicht jeden gleich behandeln, sondern muss genau beobachten und differenzieren. Kurz gesagt: Familie ist für mich da, wo ich mich geliebt und so angenommen fühle, wie ich bin. Elisabeth Vötterl, Pfarrsekretärin

Eine Gratwanderung Familie: zwei Generationen unter einem Dach, auf's engste miteinander verbunden. Damit das gut gehen kann, ist es wichtig zu akzeptieren, dass die anderen so sind, wie sie sind, und nicht, wie ich sie mir wünsche. Aber inwieweit sollen wir Eltern diese Toleranz unseren Kindern gegenüber aufbringen? Müssen wir sie nicht erziehen, lenken, formen…? Es ist unsere Aufgabe, sie lebenstüchtig zu "machen": Wir müssen ihnen Fertigkeiten und "gesellschaftsfähige" Verhaltensweisen antrainieren, ihnen beibringen, mit Gefühlen angemessen umzugehen, ihnen helfen, Ideen zu entwickeln, was sie mit ihrer Zeit, mit ihrem Leben anfangen können… Und doch müssen wir respektieren, dass 3


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Thema: familie

unsere Töchter und Söhne eigenständige Persönlichkeiten sind und nicht immer so reagieren, wie wir es erwarten; dass sie unsere Angebote vielleicht nicht annehmen und sie nicht so "funktionieren", wie wir das wollen. Diese Spannung ist nicht leicht auszuhalten: Inwieweit ist "Erziehung" gefragt und wie weit dürfen, sollen, müssen wir unsere Kinder einfach ziehen lassen? Khalil Gibran schreibt: "Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. (…) obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. (…) Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden."

Familie in Asien Die traditionelle Familienform in asiatischen Ländern ist die Großfamilie, das bedeutet, dass mehrere Generationen miteinander leben. Grundregeln des Zusammenlebens sind gegenseitige Rücksichtnahme und insbesondere die Hierarc h i e , welche sich im Umgang und in der Sprache verdeutlicht. Die Rolle des Familienoberhauptes wird von einem Mann besetzt, der großen Respekt und Gehorsamkeit den anderen Mitgliedern abverlangt. Seine Welt deckt sich mit der ArbeitsEin asiatischer Mann zeigt wenig Gefühle und viel Stärke. welt, wodurch er wenig Anteil am Familienleben hat. Auch vertritt er die Familie nach außen und erntet großes Lob oder Kritik, wenn die Erziehung seiner Kinder nicht der Gesellschaft entspricht. Ein asiatischer Mann zeigt wenig Gefühle und viel Stärke. Die Frau erscheint schwach und fügsam, ist aber für den Haushalt und für die Kindererziehung großteils verant-

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thema: familie wortlich. Sie verwaltet das Familienbudget und gibt ihrem Mann Taschengeld. Unter den Kindern existiert wieder eine Hierarchie, in der der Älteste oder die Älteste Verantwortung trägt für die jüngeren Geschwister. In Asien genießen die ältesten Söhne traditionell eine Vorzugsstellung in der Familie, da sie für den Erhalt der Ahnenreihe sorgen. Die Kinder lernen mit dem Sprechen, dass Rang und Namen wichtig sind. Den Status eines Erwachsenen erreichen die Kinder erst durch eine Heirat und somit eine neuen Familiengründung.

Familienbande Wer gibt mir ein Zuhause? Wem vertraue ich uneingeschränkt? Wofür empfinde ich die meiste Liebe? Bei wem fühle ich mich geborgen und beschützt?

Die Kinder lernen mit dem Sprechen, dass Rang und Namen wichtig sind.

Gut, dass es Gott gibt, weil nicht alle Menschen eine Familie haben. Gut, dass es Gott gibt, weil nicht jeder in einen glücklichen Familienverbund eingebettet ist, der ihn trägt. Gut, dass es Gott gibt, weil so viele auf dieser Welt einsam, angstvoll, verunsichert sind und im Unfrieden heranwachsen. Weil so vielen die Orientierung fehlt, die ein harmonischer Familienverband bieten kann.

Zusammenfassend basieren die verschiedenen Beziehungen innerhalb des Familienverbandes Kinder-Eltern auf Respekt, Untergebenheit und Ehrerbietung. Die asiatischen Familienstrukturen unterscheiden sich grundlegend von denen in Europa, da die Schwerpunkte verschieden gesetzt werden. Im Gegensatz zum Westen, wo das Individuum im Zentrum der Interessen steht, wird in Asien die Familie als Einheit gesehen. Alle diese Wertigkeiten und Sichtweisen ermöglichen ein Leben von mehreren Generationen unter einem Dach, wo jedes Familienmitglied seinen Platz hat und die Versorgung der altgewordenen Menschen nicht zu einem Problem wird.

Meine Antwort: Die Familie. Ich habe das Glück, in einem starken Familienbund verankert zu sein, der mich durch mein Leben begleitet. Wer gehört neben Mutter, Vater, Großeltern, Ehepartner und Kindern noch zu meinem engsten Familienkreis? Gott – ohne Zweifel! Er ist immer da, wenn ich Ihn brauche. Er vertraut mir, liebt und beschützt mich.

Danke, lieber Gott, dass Du stets Teil meiner Familie bist!

Ihre Daniela Prevedel

Tam Nguyen

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thema: familie

Zeit für die Liebe "Fast jeder, der heute in einer längeren Beziehung - ob mit oder ohne Trauschein - lebt, kennt das Gefühl: Manchmal braucht man einfach eine Atempause, um dem Alltag kurz zu entfliehen und sich wieder auf sich selbst und seine Beziehung zum Partner zu konzentrieren." Kornelia und ich folgten einem solchen Einladungstext vor vielen Jahren. Das ME-Wochenende und weitere Veranstaltungen haben uns sehr gut getan und uns wertvolle Hilfen geboten, miteinander im Gespräch zu bleiben, immer wieder den aufmerksamen, liebevollen Dialog zu suchen. Auch wenn es nicht immer einfach ist - in Summe lohnt sich´s sehr! Kornelia und Karl Regner

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Das ME-Wochenende ist ... "eine Zeit zum Nachdenken und zum vertrauensvollen Gespräch im Paar. "eine Gelegenheit, die gemeinsame Gegenwart und Zukunft anzuschauen, einander neu zu entdecken und die gegenseitige Beziehung in den Mittelpunkt zu stellen "kein gruppendynamisches Seminar und keine Therapie, in der schwere Krisen bewältigt werden können. Das ME-Wochenende bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, in angenehmer Umgebung, ohne die Anforderungen, Belastungen und Ablenkungen des Alltags, sich selbst, dem Partner und Gott näher zu kommen.


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marriage encounter Marriage Encounter hat mit diesem Wochenende bereits tausenden Paaren in aller Welt geholfen, eine erfülltere und lebendigere Partnerschaft aufzubauen. Marriage Encounter (ME) kann übersetzt werden mit "Begegnung in der Ehe". ME ist eine Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, steht aber für alle offen. Unsere Vision "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe", hat ihren Ursprung im Johannesevangelium. Wir glauben, dass wir als Ehepaar bzw. als Priester/Ordenschrist auch für andere ein Zeichen der Liebe Gottes sein können, wenn wir unsere Beziehung in Offenheit und Vertrauen gestalten. Wir engagieren uns für eine liebendere Welt. Dabei sehen wir die Paarbeziehung und die Beziehung zu Gott als eine unerschöpfliche Kraftquelle. Um diese Quelle richtig zum Fließen zu bringen, brauchen wir Impulse, Anregungen, eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten und manches Mal auch Begleitung über eine längere Zeit daran orientiert sich unser Angebot.

wir unsere Beziehung bewusster. Unsere Kommunikation ist liebevoller geworden und wir haben gelernt mit Konflikten besser umzugehen…" Solche oder ähnliche Aussagen hört man immer wieder von Paaren, die an einem Marriage Encounter-Wochenende teilgenommen haben. Quelle: www.marriage-encounter.at Wann gibt es wieder ein ME-Wochenende? 9. - 11.11.2012 im Seminarhotel Prielbauer; Tiefgraben, Mondsee 22. - 24.2.2013 im Gästehaus Waldheimat, Gallneukirchen bei Linz Information bei Veronika und Thomas Posch, Tel. 06235/6002 E-mail: veronika.posch@sbg.at

"Seit dem Wochenende gehen wir behutsamer und aufmerksamer miteinander um...." "Wir haben uns wieder als Liebespaar entdeckt..." "Seit dem ME-Wochenende leben

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Thema: Familie Aber es gibt auch eine konträre Sichtweise. Wir machen die Erfahrung, dass jeder und jede lernen muss mit diesen Prägungen umzugehen, dass uns das kein Partner und niemand abnehmen kann. Wenn wir manchmal in Runden austauschen, welche Kindheitserfahrungen wir mitbringen, dann erstaunt mich immer wieder, was bei vielen Menschen trotz extrem schwieriger Startbedingungen Positives entstanden ist. Da ist ein ungeheures Potenzial da, aus negativen Erfahrungen Gutes zu entDie Familie ist der Ort unserer Forwickeln. mung. Hier wird das in uns hineingeManchmal bewirkt sogar das Negative meißelt, was uns ein Leben lang einen Entwikbestimmt in positiver oder negativer Weise. Sei es das Schlimme Kindheitserfahrungen haben klungsschub. Geschätztwerden durch wir gelernt geschickt zu verbergen, Es ist nicht gesagt, dass unsere Eltern, die Erfahmanchmal holen sie uns ein. aus idealen rung von Geborgenheit Bedingungen die idealen Menschen oder aber auch das Schicksal des unerwerden. Ich denke hier an die entsetzwünschten Kindes, die Erfahrung, lichen politischen Bedingungen, in Geschwister werden bevorzugt. Hier denen Menschen in der früheren DDR gründet, ob wir es allen zeigen müssen, aufwachsen mussten. Schon als dass wir doch eine Lebensberechtigung Jugendlicher hat mich fasziniert, dass haben oder ob wir in einer Selbstsicherdie Trickfilme der Ostblockstaaten ein heit gründen, an der sich andere anhalunvergleichbar anderes Niveau hatten ten können. als die des Westens. Das hat für mich Schlimme Kindheitserfahrungen haben etwas sehr Beruhigendes. Die Fehlleiwir gelernt geschickt zu verbergen, stungen, die jede und jeder in eine manchmal holen sie uns ein. 8


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kindergarten Familie mitbringt, bewirken nicht zwangsläufig die Schädigung der anderen Familienmitglieder. Das kann sein. Aber auch hier zählt, was der oder die einzelne daraus macht. Eltern geben den Kindern sehr viel mit, aber das was die Kinder an Erbsubstanz einbringen und das was sie aus der Erziehung machen, liegt ganz und gar nicht in der Hand der Eltern. Braucht der eine vielleicht eine harte Hand, geht der andere daran zugrunde. Den Versuch “gottähnlich” den Kindern das Beste mitzugeben, unternehmen wohl die meisten, er ist aber zum Scheitern verurteilt. Die Fehlleistungen, die jede und jeder in eine Familie mitbringt, bewirken nicht zwangsläufig die Schädigung der anderen. Das Leben lehrt hier ein großes Gelöstsein. Eltern, die stolz auf ihre Kinder sein können, seien es. Aber meist glauben sie, ihre gute Erziehung sei schuld daran. Ihnen sei empfohlen Eltern kennen zu lernen, die schmerzvoll erleben müssen, dass ihr Einsatz scheinbar keine Früchte zeigt. Erziehung ist ein wunderbares Beispiel für Fehleinschätzung von Menschen, im Positiven wie im Negativen (“was habe ich nicht alles falsch gemacht”). Ich wünsche uns etwas von der inneren Freiheit, sich einerseits mit allen Kräften hinein zu hängen und andrerseits los lassen zu können. Kinder sind nicht Produkte unseres Einsatzes. Heinrich Wagner

Neue Mitarbeiterin im Team des Pfarrkindergartens St. Elisabeth

Mein Name ist Michaela Meisl, ich bin 22 Jahre alt und ausgebildete Kindergartenpädagogin. In meiner Freizeit betreibe ich gerne Zumba, gehe tanzen, singe, treffe mich mit Freunden, uvm. Während meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin an der BAKIP (Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik) durfte ich ein Praktikum in einem Pfarrkindergarten absolvieren. Durch den engen Kontakt zur Pfarre und die überschaubare Anzahl an zu betreuenden Kindern erlebte ich die Arbeit damals als sehr familiär und persönlich. Daher freue ich mich sehr, ab September im Pfarrkindergarten St. Elisabeth arbeiten zu dürfen. Auf ein schönes neues Kindergartenjahr! Michaela Meisl

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pfarrangebote “Grenzen setzen” Biblisches Gemeindeseminar

Einkehrtage in Traunstein

Bibelrunden ab Oktober 2012: Die TeilnehmerInnen treffen sich im Abstand von 2 - 3 Wochen siebenmal. Es wird mindestens vier verschiedene Gruppen geben, die sich an verschiedenen Wochentagen treffen. Biblische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Glockenstuhl Spenden für unseren Glockenstuhl: 2012 2011 2010 2009 2008 gesamt:

3.445.317.504.1281.2550.-:

Gesamtkosten: 20.000.-

1.-5. Jänner 2013 Die Einkehrtage werden von Pfr. Wagner geleitet, der seit 1973 mehrmals jährlich Einkehrtage begleitet. Das Thema ist dasselbe wie das der Bibelrunden: “Grenzen”. Es gibt Mitmenschen, die keine Grenzen einhalten, meine Grenzen überschreiten. Wie damit umgehen? Sich selbst abgrenzen lernen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, mit den Grenzziehungen meiner Umgebung umgehen lernen, anderen Grenzen setzen. Das sind die Themen der Einkehrtage. In Impulsen, Übungen, Spielen und Gruppengesprächen wird das Thema ganzheitlich erarbeitet. Ein Folder liegt in der Kirche auf. Begrenzte TeilnehmerInnenzahl, baldige Anmeldung sinnvoll.

Adventkranzbinden: ab 15.11.

Wer mithelfen oder es lernen will ... Täglich werden von früh bis spät bei uns Kränze gebunden. Der Verkauf erfolgt vom 21.11. bis 1.12. im Pfarrsaal oder in unseren Adventhütten vor der Kirche. Gesucht wird auch eine Quelle für günstige Tannenzweige. Bitte im Pfarrhof melden, wenn Sie etwas wissen.

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Pfarrangebote Theatergruppe 42a Text und Regie: Heinrich Wagner Über die Notwendigkeit und Unmöglichkeit, über sich hinauszuwachsen Aufführungen in der näheren Umgebung: 15.Okt. 19:30 Eugendorf Pfarrsaal 9.Nov. 19:30 Kuchl Pfarrsaal 19.Nov. 19:30 Oberndorf Pfarrsaal Karten in den Pfarrhöfen oder bei Pfr. Wagner 0676/7506264

Pfarrversammlung

am Mittwoch, den 14. November um 18:30 Uhr Einmal jährlich sind alle eingeladen zur Pfarrversammlung, bei der über die Situation unserer Pfarre und Kirche miteinander diskutiert wird. Der Pfarrgemeinderat ist offen für Ihre/Deine Wünsche und Beschwerden. Information gibt es darüber, wie es mit unserer Kirche weitergeht. Am Anfang beginnen wir in der Kirche mit einer Andacht und einem Impuls von Pfr. Wagner. Nach einem Diskussions- und Informationsteil gibt es noch einen kulinarischen Ausklang. Rechts Plakat über die Antworten der MessbesucherInnen 2011 über das , was sie in der Kirche bezüglich Gemeinschaft bei uns freut und stört.

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werbung - jugend Grätzl-News on Air

Über Trends, Neuigkeiten und Hörenswertes über den Stadtteil freut sich das neue Stadtteilradio-Team!

Seit Juni 2010 gibt es jeden Freitag Berichte aus den Salzburger Stadtteilen auf der Welle der Radiofabrik. Eine halbe Stunde lang hört man auf 107,5 sowie 97,3 Mhz Neuigkeiten, Interviews, lokale Politik und Musik, ausgewählt von freien und leidenschaftlichen RadiomacherInnen! Diese fehlten bisher für Elisabethvorstadt, doch das wird sich ab Oktober 2012 ändern. Zunächst in Kooperation mit Itzling, werden die Jugendlichen Raphael Vötterl und Patrick Waldhör wird (Bild unten), zusammen mit Martin Gröschl, jeden vierten Freitag im Monat um 17:30 Uhr auf Sendung sein.

Auf diesem Foto sind die beiden zwar nicht drauf, aber sie schauen so ähnlich aus, bessere Bilder Seite 14.

Sonntags-Predigten

von Pfarrer Heinrich Wagner können im Internet gehört werden: www.bibelwelt.at Ab Herbst erscheinen seine Predigten auch in Buchform. Ab November im Pfarrbüro erhältlich.

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junge kirche 17.-20. Oktober 2012

72 Stunden ohne Kompromiss

Die Jugendgruppe St. Elisabeth beteiligt sich bei dieser Aktion erstmalig und sucht weitere tatkräftige Jugendliche. Unter fachlicher Anleitung erhalten die renovierten Räumlichkeiten der "Alten Elisabethbühne" ihren letzten Schliff. Alle Schüler bekommen für diese 72 Stundenaktion offiziell schulfrei! Teilnehmen können alle Jugendlichen (SchülerInnen, Lehrlinge, ...) im Alter von 14-25 Jahren. Gefragt sind kreative, abenteuerlustige, mutige junge Menschen, die bereit sind etwas zu bewegen und die Stärke Firmling aus dem Jahr 2005 haben, ein Projekt umzusetzen - ohne "wenn" und "aber" also ohne Kompromiss! Anmeldung und Information bei Martin Gröschl In unserem Pfarrverband wird im kommenden Jahr 2013 wieder die Firmung gefeiert. Den Glauben leben bedeutet vor allem, eine gute Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen und zu sich selbst aufzubauen. Diese Anliegen werden in unserer Firmvorbereitung berücksichtigt. Um auf deine eigenen Ideen, Wünsche und Vorstellungen einzugehen, bieten wir zwei spannende Modelle an. Bist du neugierig geworden? Für die Pfarre St. Elisabeth: Martin Gröschl, Elisabethstr. 39, 0676 8746 6736 martin.groeschl@kirchen.net Firmung 2007

Mehr Infos auch auf unserer Homepage

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aus der Pfarre GOTTESDIENSTZEITEN in St. Elisabeth: Di./Do 18:30 Messe Mi. 18:30 Anbetung So. 09:30 Messe 19:00 Messe mit sakralem Tanz Herzliche Einladung ins Pfarrcaf´e nach jedem Sonntagsgottesdienst.

Das Pfarrbüro ist geöffnet: Montag bis Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr am Mittwoch von 10:00 bis 12:00 Uhr Montag nachmittags 14:00 bis 18:00 Uhr

Zu Mitgliedern des Pfarrkirchenrates, der die Finanzen der Pfarre verwaltet, sind vom Pfarrgemeinderat gewählt wurden: Sigi Achleitner, Georg Raphael Vötterl und Patrick Waldhör : Näheres auf der Seite 12 Djundja (Obmann, Foto), Wir beten für unsere Verstorbenen: Thomas KutNeskrabal Wilhelm 42 J. sam, Jakob Leonhardmair und KorKnauseder Ferdinand 80 J. nelia Regner. Hartl Eveline 54 J. Sinka Istvan 78 J. Dorn Herbert Alois 91 J. Auer Renate 64 J. Stöllinger Maria Consuela 49 J. Das Sakrament der Taufe haben Steindl Herta Maria 87 J. empfangen: Galler Raimund 76 J. Samuel Felix Josef Schubert Ehrschwendtner Hermine 82 J. Abad Marcel Antonio Ramos Reiter Erwin 71 J. Friedrich Anton Vedral Impressum: Pfarre Aktuell; erscheint viermal jährlich und wird jedem Haushalt im Pfarrgebiet zugestellt. Auflage 3.100 Exemplare. Medieninhaberin, Herausgeberin: r.k. Pfarre St. Elisabeth. Mit Namen genannte Beiträge müssen sich nicht mit den Anschauungen der Redaktion decken. Für den Inhalt verantwortlich und Redaktion: Heinrich Wagner & Team, alle: Plainstr.42b, 5020 Salzburg; Tel.: 0662/450017, Fax-DW 17, E-Mail: st.elisabeth@utanet.at; Internetseite: www.pfarre-stelisabeth.at. Druck: Druckerei Huttegger. Bildnachweis: S. 1 Anna Martha_pixelio.de; S. 2, 3, 10, 11 unten, 12, 13, 14 lks Pfarrfundus; S. 3 Monika Wölflingseder, S. 4 lks oben: S. Hofschläger_pixelio.de; lks unten: Katharina Scherer_pixelio.de; rechts: Heinrich Wagner; S. 5 Prevedel S. 6 oben: Regner; S. 6 unten: M.E., S. 7: Wihelmine.Wulff_pixelio.de; S. 8 Dieter Schütz_pixelio.de; S. 9: Meisl; S. 11 Dominik Ulman, S. 14 Johanna Vötterl. Das Redaktionsteam behält sich das Recht vor, Beiträge und Leserbriefe zu kürzen.

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termine

ab Mitte Oktober

Beginn der Gemeindeseminare

17. bis 20. Oktober

Jugend: 72 Stunden ohne Kompromiss

14. November, 18:30

Pfarrversammlung

19. November, 19:30

Theater: Widerstand und Humor - Oberndorf

ab 21. November

Adventkranzverkauf

1. bis 5. Jänner 2013

Einkehrtage

Aus dem Inhalt: Brief des Pfarrers Thema: “Familie” Kolumne Daniela Prevedel Marriage Encounter

2 3 bis 9 5 6

Neues aus dem Kindergarten Pfarrangebote Junge Kirche, Aus der Pfarre Gottesdienste

9 10 bis 12 12, 13 14 14

Plainstr. 42b, 5020 Salzburg Tel.: 0662/ 45 00 17 Fax: 0662/ 45 00 17-17 E-mail: st.elisabeth@utanet.at www.pfarre-stelisabeth.at Bankverbindung: Oberbank IBAN: AT311509000111014536; BIC: OBKLAT2L 15


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Die Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2011 ergab in Österreich 2.342.300 Familien. In 60,0 % leben Kinder. Insgesamt gibt es 972.500 Ehepaare (41,5 % der Familien) und 145.900 Lebensgemeinschaften mit mindestens einem Kind (6,2% der Familien). Es gab 2011 170.400 Ein-Eltern-Familien mit erhaltenen Kindern unter 27 Jahren (Mütter: 150.700; Väter: 19.700) bzw. 107.400 Alleinerziehende mit Kindern unter 15 Jahren (Mütter: 100.000; Väter: 7.400). 937.000 Familien sind Paare ohne Kinder (40,0 %). Da die Familienstatistik nur die im gleichen Haushalt zusammenlebenden Familienmitglieder erfasst, handelt es sich dabei mehrheitlich um Familien, deren Kinder bereits das Elternhaus verlassen haben. Unverheiratet zusammenlebende Frauen und Männer sind häufiger „kinderlos“ (56,8 %) als Ehepaare (43,4 %). In Zeitreihen über die Lebensformen der Bevölkerung lässt sich auch demographischer Wandel ablesen. So lebten in Privathaushalten allein im Jahr 1971 5,4 % der Männer und 12,1 % der Frauen. 2011 waren es bei den Männern bereits 14,3 %, bei den Frauen gar 17,5 %. Im Gegensatz dazu sind die Anteile der Personen, die als Ehemänner bzw. Ehefrauen mit Kindern im Haushalt leben, stark zurückgegangen. 1971: Männer 30,4 %; Frauen 27,3 %. 2011: Männer 23,9 %; Frauen 22,9 %. Ein großer Teil dieses Rückganges ist auf den starken Anstieg der Lebensgemeinschaften mit Kindern zurückzuführen.

statistik

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pfarrbrief Herbst 2012 "Familie"