Issuu on Google+

PFARRE AKTUELL Zeitfresser

Sommer 2010

ST. elisabeth Thema: Zeit


Pfarrer Heilige Kirche Die Kirche ist durch einen harten Säuberungsprozess gegangen, ich bin dankbar. Unter den Teppich gekehrte Schuld lähmt, nur was ans Licht kommt, kann heil werden. In vielen Menschen sind schreckliche Erfahrungen wieder ins Bewusstsein gekommen, von denen sie schon geglaubt hatten, sie bewältigt zu haben. Sexueller Missbrauch ist ein so deutliches Beispiel dafür, wie sehr hier die Opfer für ihr ganzes Leben leiden und wie wenig die Verursacher kapieren, was sie tun. Ich war in meiner Priesterlaufbahn immer wieder mit dem Thema konfrontiert, es waren ausschließlich Vorfälle im Verwandtenbereich der Opfer, aber nur ein einziges Mal konnte ich das Opfer dazu bewegen, Anzeige zu erstatten. Die Scham ist zu groß, hier schlummert noch viel. Überaus erstaunt und entsetzt war ich, dass damals der Täter erst nach über einem Jahr(!) festgenommen und dann zu einer langjährigen Strafe eingesperrt wurde. Ich glaube, dass jetzt durch die ganze Veröffentlichung die Mühlen in der Staatsanwaltschaft schneller mahlen. Wie kann man in einer solchen Kirche arbeiten? Sind in der Kirche andere, bessere Menschen? Wenn ich mich 2

selber anschaue, dann hat mich meine Gottesbeziehung sehr positiv verändert. Ich wäre ohne meinen Glauben ganz woanders. Aber sowenig wie jeder, der in eine gute Schule geht, ein guter

Möchte keinen Supermarkt im Dom Mensch sein muss, sowenig produziert Kirche fehlerfreie Menschen. Ich bin dankbar für die Freiheit, für das Interesse am Menschen, das in mir gewachsen ist, aber ich weiß auch um meine Armseligkeiten. Wenn gewisse Kirchenkreise das Spiel der unschuldigen Lämmer gespielt haben, dann bin ich sehr sehr froh, dass dieser Kurs nun zerstört worden ist unter dem übermächtigen Druck von außen. Erschüttert bin ich nicht. Wer in der Kirche die heile Welt vermutet, ist ein Utopist. Aber ein wichtiger Grund, warum ich diesen Weg einschlug, war genau diese Erfahrung: es tut mir so gut, millimeterweise zu lernen, mich dem Evangelium zu stellen, täglich, und zu lernen, nicht auf Menschen zu bauen oder auf eine Institution. Andererseits brauchen wir einander und brauchen wir Kirche. Ich möchte keinen Supermarkt im Dom. Wer austritt, scheint damit kein Problem zu haben. Pfarrer Heinrich Wagner


Zeit Ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit Dieses Sprichwort, sei es nun aus Afrika oder aus Arabien, bezieht sich auch auf unsere westliche Welt und unseren Umgang mit der Zeit. „Aber was ist denn Zeit überhaupt?“ Ehrlich gesagt, ich kann das nicht so genau erklären. Gott hat uns nämlich nicht die Zeit, sondern einen Rhythmus gegeben. Tag und Nacht - aber Zeit, nein. Die haben wir uns schon selbst gemacht und den Umgang damit sowieso. Das Ganze muss irgendwie mit der Erfindung der Uhren angefangen haben und plötzlich hat es dann geheißen: „Zeit ist Geld“ und „Bitte auf die Minute genau“... Entschleunigung, aber so wirklich will das keiner. Und jetzt: Strudel zwischen Diktat der Technik und Hektik des Alltags und auf einmal weißt du nicht mehr, wo dir da der Kopf steht, quasi jeder zweite burnoutgefährdet, frage nicht. Die Uhr spielt dabei ja eigentlich nur noch eine untergeordnete Rolle. Aber ich sag dir eins: die Uhr misst auf die Sekunde genau, ob sich der Kaffee in der Früh noch ausgeht oder ob du dann besser in der Arbeit die Kollegen mit der Jammerei über den

grässlichen Filterkaffee nervst. Und wenn du heute nicht mit einem übervollen Terminkalender herumrennst und womöglich sogar am Wochenende keinen Freizeitstress hast, schauen dich die Leute eh schon so ein bisschen komisch an. Da redet zwar jeder immer von Entschleunigung, Stressmanagement und einer ausgewogenen WorkLife-Dings, aber so wirklich will das ... der Kapitalismus ist schuld, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. keiner. Und jetzt komm mir bitte bloß nicht mit Sachzwängen. Ich weiß schon, jeder muss seine Miete rechtzeitig bezahlen und braucht was zum Beißen. Klar, dafür muss man arbeiten. Du kannst auch sagen, das ganze Dilemma kommt von der Ausbeutung der Arbeitnehmer und dem Privateigentum an Produktionsmitteln, quasi der böse Kapitalismus ist schuld, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Obwohl, ein bisschen schuld ist unser Gesellschaftssystem schon, weil es da irgendwann geheißen hat, es zählt jetzt nur noch der Gewinn und der Mensch ist zweitrangig. Und wo das dann hinführt, hat man ja jetzt eh gesehen. Findest du das wirklich so utopisch, wenn ich jetzt sage, jeder soll bei sich selber ein bisschen anfangen... naja, du weißt schon und dann verändern wir gleich die ganze Welt? Helena Tinsobin

3


Zeit Ich habe keine Zeit

Alles hat seine Zeit

Eigentlich sollte ich noch den Rasen mähen und danach aufräumen – und ich sagte ja schon – ich habe keine Zeit !! – schon gar nicht um eine Abhandlung über „Ich habe keine Zeit“ zu schreiben. Und doch – ob ich es will oder nicht, ob ich es bewusst erkenne oder nicht – ich lebe in der Zeit, lebe in meiner Zeit. Kann sie weder anhalten noch vordrehen, kann nur versuchen, ihr hier und jetzt von mir zu geben.

In der Kindheit scheint die Zeit unendlich. Die Ferien werden in der Rückerinnerung als lange beschrieben, das Warten auf das Christkind erscheint eine Ewigkeit, die Schultage finden kein

Es gibt Momente, da fällt einem die Zeit als Geschenk in den Schoß und man lebt einfach dankbar im Augenblick. Aber dann gibt es eben auch diese Tage, wo einen die „Zeit-ist-Geld“-Mentalität von verschiedensten Erwartungen und Verpflichtungen gefangen nimmt – wo man gerade dazu herausgefordert wird, jeder Mehrbelastung dieses „Ich habe keine Zeit“ entgegenzusetzen. Wie heißt es so treffend: “Alles hat seine Zeit”. Und auch diese unsere verschiedenen Zeitempfindungen haben jeweils ihre eigenen Qualitäten, um das Leben zu bereichern. Es kommt wohl auf die richtige Mischung an. Manfred Schoder

4

In der Jugend gibt es wunderbare Trödelphasen. Ende. In der Jugend gibt es wunderbare Trödelphasen. Je länger man in Ausbildung, Studium und Beruf eingebunden ist, desto rascher vergeht die Zeit. In späteren Jahren empfindet man die Jahre oft als Wochen und Monate. Ganz spät ist ein gesund verlebter Tag eine geschenkte und bereichernde Zeit. In einem Menschenleben sollte Zeit für Familie, Freunde, Minuten der Begegnung, erfüllte Gespräche, Lachen, Nachdenken, Stille sein. Man bedenke, wieviel an Zeit durcheinandergerät, wenn z.B. ein Zug Verspätung hat. Auch das Tempo in der Musik, die von fast allen Komponisten vorgegeben und In späteren Jahren empfindet man die Jahre oft als Monate. auch von den Musikern und Räumlichkeiten der Darbietung abhängig ist, bestimmt die Zeitdauer eines Stückes. Ich denke, man sollte die Zeit als ein Geschenk von oben betrachten und versuchen, diesem Geschenk - jeder auf seine Weise - gerecht zu werden. Sonja Waldauf-Czuk


Zeit Wertvolle Zeit von der Sucht zur Sehnsucht

Wertvolle Zeit - da denke ich an tiefe, echte Gespräche mit lieben Menschen. An gemeinsames ... Musizieren. An Gebets- und Exerzitienerfahrungen. An Stunden und Tage allein in der Natur. Ans Lachen und Blödeln mit Kindern... aufgebe, möglichst viel reinzustopfen ... Und auch an andere, herbere Situationen: eine ernst gemeinte Bitte um Entschuldigung. Ein vierter Versuch, wenn etwas schon dreimal daneben gegangen ist. Das geduldige Erledigen einer übernommenen Aufgabe. Eine Gewissensentscheidung. Ein Bürotag, der mit dem Satz begonnen hat: "Für Dich, Gott"... Wertvoll wird Zeit weniger durch das, was ich tue, sondern wenn ich aufmerksam und dankbar lebe, in Kontakt bin mit mir und anderen, meine Sucht, möglichst viel reinzustopfen, aufgebe und die darunter liegende Sehnsucht spüre. Wenn meine Zeit einmal zu Ende geht, hoffe ich, dass sie erfüllt war von dem, den mein tiefstes Sehnen sucht.

Wie die Zeit vergeht Als wir die Botschaft erhielten, dass wir unser zweites Kind erwarten, ging sie mitten in unsere Herzen. Noch 40 Wochen – so lange, wie sollen wir das erwarten? Voller Ungeduld begann das neue Leben in mir zu wachsen. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Im Herbst kam unsere Tochter in den Kindergarten, hat im Winter Skifahren gelernt, im Frühjahr waren wir auf Urlaub, haben Geburtstage und andere Feste gefeiert. Und nun zu Sommerbeginn erwartet uns eine neue Herausforderung, die unsere Zeit in Anspruch nehmen wird. Jetzt ist es doch tatsächlich nur mehr eine Woche, eventuell sind es nur mehr ein paar Tage. Rückblickend ist die Zeit der letzten Monate rasant vergangen. So relativ ist der Zeitbegriff. Vielleicht ist unser kleiner Sohn sogar bereits zur Welt gekommen, wenn Sie meine Zeilen lesen. Und wie haben Sie in den letzten 40 Wochen Ihre Zeit verbracht? Fragt sich Ihre Daniela Prevedel

Schwester Christa Baich

5


zeit Meine Zeitfresser:

Wie schaut dein Zeitkuchen aus? Hast du Lust, dir bewußt zu machen, wohin deine Zeit fließt? Entweder probierst du es mit dem Zeitkuchen, indem du aufschreibst, wieviel Zeit du wofür am Tag verwendest (siehe Übung 1) oder durch Auflisten in Spalten (siehe Übung 2). Übung 2 Übung 1 Nimm ein DIN A-4-Blatt und zeichne * Arbeitszeit zwei Spalten: * Zeit, die ich allein mit mir verbringe links: für die Tätigkeiten, die deine * Freizeit, die ich mit anderen verbringe Zeit fressen und * Gebetszeit rechts: für die Tätigkeiten, die du ger * ne ausübst. Diese Unterteilungen kannst Ganz unten kannst du noch auflisten, du noch individuell gestalten: was dich daran hindert, mehr Zeit für Zeit zum Zusammenräumen, die dir wichtigen Dinge zu finden. Besuche bei Freunden, vor dem FernNimm dir 20 Minuten Zeit! seher, vor dem Computer etc. ...

Sonntags-Predigten von Pfarrer Heinrich Wagner können im Internet gehört werden: www.pfarre-stelisabeth.at 6


zeit “Zeithaben”

etwas aus meiner Kindheit erinnert: Im Wohnzimmer meines Elternhauses gibt Vor einigen Jahren stand ich beruflich es einen offenen Kamin. Fast jeden sehr unter Druck und die Erwartungen, Abend zündeten meine Eltern ein Feuer die von rundherum an mich gestellt darin an, setzten sich dazu und ließen so wurden, wuchsen mir über den Kopf. ihren Tag ausklingen. Wenn ich manchDa sagte mir jemand, ich solle mir eine mal spätabends ins Wohnzimmer Figur vorstellen, aus Film, Literatur schlich, weil ich nicht einschlafen konnoder aus der Realität, die das verkörpert, te, hatte diese Situation für mich eine was ich jetzt gerade bräuchte. Da ich ganz besondere Atmosphäre. Wenn ich selten Kinofilme anschaue, wenig dann einige Zeit mit meinen Eltern beim Romane lese und die meisten Leute, die flackernden Feuer sitzen durfte, erlebte ich kenne, genauso gestresst wirken wie ich ein großes Gefühl ich selbst, brauchte Du machst dir viele Sorgen, aber der Geborgenheit. ich einige Zeit, bis nur eines ist notwendig: hinzuhören! Dieses Gefühl finde mir etwas einfiel. ich heutzutage dann, wenn ich spüre, ich Obwohl ich damals schon lange nicht darf einfach nur sein; so sein, wie ich mehr in die Bibel geschaut hatte, tauchbin, ohne irgendwelchen Ansprüchen te schließlich das Bild von Maria, der genügen zu müssen: in der Nähe mit Schwester Marthas, in mir auf, wie sie vertrauten Menschen, im Gottesdienst, Jesus zu Füßen sitzt und ihm zuhört, in der Stille der Natur ... Obwohl diese während Martha geschäftig alles organiMomente, mit der Uhr gemessen, nur siert, was zu tun ist, wenn Gäste gekomeinen Bruchteil meiner Lebenszeit ausmen sind. Als Martha sich bei Jesus machen, sind sie doch unschätzbar wertbeschwert, dass ihre Schwester ihr nicht voll, denn sie sind es, die mir die Kraft bei der Arbeit hilft, sagt Jesus: „Martha, und die Freude geben, Tag für Tag zu du machst dir viele Sorgen und Mühen. tun, was zu tun ist. Monika Wölflingseder Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt und das soll ihr nicht genommen werden.“ Seither verwende ich wieder öfters Zeit dafür, nur da zu sein und zuzuhören oder in mich hineinzuhorchen, um herauszufinden, was für mich das Notwendige und Wesentliche ist. Vielleicht fiel mir dieses Bild aus der Bibel auch deshalb ein, weil es mich an 7


was ist zeit: kinder Alles zu seiner Zeit. –

Kimberley: Zeit ist, wenn ich nicht soviel Zeit habe, das Zimmer aufzuräumen.Wenn die Mama sagt, du hast 10 Sekunden Zeit, dann habe ich nicht viel Zeit.

Zeit heilt alle Wunden. – oder: Die Zeit allein heilt keine Wunden?

Einircan: Zeit ist eine Uhr Yarengül: Zeit ist, wenn man was t es ist höchste Zeit Oft werde ich gefragt, wieviel Zeit ich für diese oder jene Zeichnung gebraucht habe. Aber ein Bild kommt ebensowenig wie jedes andre getane Werk nur aus der dafür aufgewendeten Zeit. Die Entstehung eines Bildes webt sich in stiller Zeit. Roland Peter Litzenburger War das zugleich? Unsere Augen sehen Ereignisse, die unter 20 Millisekunden aufeinanderfolgen, als zugleich an, unsere Ohren dagegen können noch 3 Millisekunden unterscheiden. Die Schwelle, ab der zwei Ereignisse als getrennt erkannt werden, ist vom jeweiligen Sinnesorgan abhängig. Der Begriff “zugleich” ist also abhängig von meinem Sinnesorgan. Ist die Vergangenheit vergangen? Was ist, wenn ein Signal mit Überlichtgeschwindigkeit an eine weit geschickt wird, die sich wegbewegt. Von dort wird das Signal wieder keit zurückgesendet. Sind die beteiligten Geschwindigkeiten hoch gen dem Aussenden des Ursprungssignals an! 8


und physiker und... Ach du liebe Zeit! - SCHÖNE FERIEN! Ferner beeinflusst die Anwesenheit von Massen den Ablauf der Zeit, so vergeht die Zeit hier auf der Erde anders als die Zeit in den um die Erde kreisenden Satelliten, weil sie von der Erdmasse ein Stück entfernt sind! Das war ein riesiges technisches Problem bei der Satellitennavigation, die heute viele im Auto benützen. Es gehen viele Physiker davon aus, dass mit dem Urknall auch der Beginn von Zeit begonnen hat, weil Zeit abhängig von der Materie ist.

die Zeit ist um –

Newtons Annahme, die Zeit verfließe ohne Bezug auf äußere Gegenstände, ist widerlegt. Einer hat am Ende seiner Zeit gesagt: Es ist vollbracht! Obwohl alle ihn verlassen hatten.

tut

Ich werde nicht mehr sein, wenn meine Zeit abgelaufen ist.

Alma: Zeit ist ein Ohr

Aldan: Zeit ist: wenn ich mit dem Fahrrad schnell fahre

Zeit zum Beten

t entfernte Empfangsstation r mit Überlichtgeschwindignug, so kommt das Signal vor ! 9


aus der pfarre Aufbauende Atmosphäre Vor etwa einem Jahr bin ich hier zugezogen und wollte mir als neugieriger Mensch im Vorbeigehen einmal am Sonntag um 19 Uhr die groß angeschlagene Messe mit sakralem Tanz aus der Nähe ansehen. Aber Pfarrer Heinrich Wagner hat mich in den Gläubigen–Kreis hinein geholt. wie viel neuen Mut ich aus diesem Kreis gläubiger Menschen erfahren durfte Vielleicht etwas zögerlich habe ich drei Wochen später auch die Einladung von Frau Inge Latzenhofer zum anschließenden Tee–Gespräch angenommen, nachdem ich dem aufgeschlossenen Pfarrer bereits vorher ein Buch – Exemplar mit dem Cover in Form eines Menschheitsrettungsankers im Energie–Bereich überreicht hatte. Inzwischen singe ich beim Kirchenchor mit und habe große Freude mit vielen Begegnungen in dieser wohltuend mental aufbauenden Atmosphäre, die vom Pfarrer Heinrich Wagner und seinem Team ausgeht. Als ein revolutionärer Grenzgänger, der sich bereits weit aus dem Fenster hinaus lehnen musste, um auch schwer zugängliche Entscheidungsträger überzeugen zu können, werde ich immer dafür dankbar sein, wie viel neuen Mut ich aus diesem Kreis gläubiger Menschen erfahren durfte. Dankeschön und vergelt’s Gott mit einem noch besseren Erkenntnis– Zugang! Walter Dolzer

10

Sonja Waldauf und Elia Aigner beim Mitarbeiterfest 2008

Samstag, 3. Juli, 18 Uhr Mitarbeiter/-innenfest Eine herzliche Einladung an alle, denen diese Pfarre ein Anliegen ist, zu einem fröhlichen Miteinander bei Speis und Trank und Spiel! Di 13. bis 15.07.2010

Widerstand und Humor Bibeltagung in St. Virgil mit Ursula Rapp

Israelreise mit Pfr. H.Wagner 15. bis 26.11.2010; Kosten € 1.505.Der Schwerpunkt liegt am Erleben der Landschaft durch kleine Wanderungen, Wüste, See Gennesareth, Jerusalem ... 25 Plätze, zwei Restplätze.

“Jesaja” Theatergruppe 42a Theaterstück von Heinrich Wagner

am 13. Sept., 20:00 Uhr im Pfarrsaal in Eugendorf


Pfarrangebote Eltern-Kind-Gruppen Ab Herbst gibt es wieder freie Plätze. Dienstag oder Mittwoch: mit Veronika Walder oder am Freitag mit Barbara Schubert. Unsere altersgemischten Gruppen beginnen um 09:15 Uhr und dauern bis 10:45 Uhr. Wichtige Bestandteile unserer Treffen sind das Miteinander-Singen, die freie Spielzeit der Kinder, der Austausch der Eltern zu verschiedensten Themen (auch ßber die Kinder wird gesprochen!) und die gemeinsame Jause. Die Kosten pro Einheit betragen 4,- ₏. Info und Anmeldung ab sofort bei Barbara Schubert 0676/ 8746 6548 oder st.elisabeth@utanet.at.

Sa 25. 09. So 26. 09.

11


werbung

12


junge kirche Firmung 2011 Bist DU mit dabei? Mit der Taufe und der Eucharistie bildet das Sakrament der Firmung die Aufnahme in das Christentum. Jugendliche können sich ab sofort für die Firmvorbereitung 2010/11 im Pfarrbüro anmelden. Nur gemeinsam mit den Eltern, den Projektleitern und den Jugendlichen selbst kann eine Gemeinschaft entstehen, wo der Geist Gottes wahrgenommen werden kann. Geistreich soll diese Vorbereitungszeit sein, in Form von Gebet, Gottesdienst, Musik und Theater. Anmeldeschluss: 30.09.2010 Mitzubringen ist der Taufschein des Firmlings und die Heiratsurkunde der Eltern. Ich freue mich auf unser Startwochenende - voraussichtlich in einer Hütte auf dem Gaisberg am 15. und 16.September 2010 Martin (Pastoralassistent.) Unser Preisrätsel: Errate zwei Firmlinge und gewinne einen schönen Preis. Lösung an: st.elisabeth@utanet.at

Firmlinge 2009

st aus der

ötterl ra Raphael V

r

Kirchentü

unsere tr Minis anten wurden neu ausgerüstet

Zeit hat für verschiedene Personen verschiedene Bedeutungen. Manche verbringen viel Zeit mit Lernen. Manche wiederum verbringen viel Zeit mit ihrem Instrument oder machen Sport mit Freunden. Ich verbringe meine Zeit verschieden. Vor Schularbeiten lerne ich, aber ich lese auch und wenn es schön ist, spiele ich Fußball. Ich verbringe gerne Zeit in oder bei der Kirche, weil ich mich dort wohl fühle. Ich bin schon einige Jahre Ministrant und ich gehe immer noch jeden Sonntag in die Kirche, um zu ministrieren, aber auch wegen des meist leckeren Frühstücks danach im Pfarrcafé. Raphael Vötterl

13


aus der Pfarre GRUPPEN in der Pfarre (offen für Neue): Theatergruppe für Erwachsene: montags 18 Uhr, im Pfarrsaal; Sommerpause/Schulbeginn Eltern Kind Gruppen: freitags 9:15 Uhr; Sommerpause bis Schulbeginn Vinzenzgemeinschaft: nach telefonischer Vereinbarung mit Frau Traudl Scheichl Chor St. Elisabeth: donnerstags 19:30 Uhr im Pfarrsaal, Sommerpause bis Schulbeginn Ministranten/-innen und Jungschar: Nächstes Treffen 24.09.2010, 16:00 Uhr Bibelseminar Herbst 2010; Thema “Gerechtigkeit” Einführungsabend: 6.10., 20:00 Uhr

Thema des nächsten Pfarrbriefes: “Reif für den Himmel” Wir freuen uns über Ihren Beitrag zu diesem Thema! Eine Spalte hat 1.400 Zeichen. Redaktionssitzung 05.07.2010, 16:00 Uhr im Pfarrbüro GOTTESDIENSTZEITEN in der Kirche St. Elisabeth: Di. 18:30 Messe Mi. 18:30 Anbetung Do. 18:30 Messe So. 09:30 Messe (mit Kleinkinderbetreuung im Pfarrsaal) 19:00 Messe mit sakralem Tanz Familiengottesdienst: 1. Sonntag im Monat, ab Oktober Kindergottesdienst: 2. Sonntag im Monat, ab Oktober Kinderkirche: einmal im Monat - Sommerpause/Schulbeginn Rhythmischer Gottesdienst: jeden 3. Sonntag im Monat Herzliche Einladung ins Pfarrcaf´e nach jedem Sonntagsgottesdienst

VERSTORBENE: Gastager Maria, geb.Pöschl 75 Jahre Schuh Peter Josef 60 Jahre Gruber Elisabeth, geb.Schmid 86 Jahre Waid Carlo Francesco 86 Jahre Weitgruber Wilhelm 80 Jahre Lindinger Franz 79 Jahre Klampfl Ernst 48 Jahre Hartl Maria, geb.Kogler 87 Jahre Zauner Helmut DI 75 Jahre

TAUFEN IN DER OSTERNACHT 4 Erwachsene und 3 Kinder Fuchs Michael Johannes Hartl Marius Tinsobin Helena (siehe Beitrag Seite 3) Yilmaz Deniz David Yilmaz Zübeyde Elisabeth Yilmaz Ozanemre Wolfgang Yilmaz Seyidcan Amadeus 17. 04. 2010 Lackner Sophie Ibadete

Impressum: Pfarre Aktuell; erscheint viermal jährlich und wird jedem Haushalt im Pfarrgebiet zugestellt. Auflage 3.100 Exemplare. Medieninhaberin, Herausgeberin: r.k. Pfarre St. Elisabeth. Für den Inhalt verantwortlich und Redaktion: Inge Latzenhofer & Team, alle: Elisabethstr. 39, 5020 Salzburg; Tel.: 0662/450017, Fax-DW 17, e-mail: st.elisabeth@utanet.at. Druck: Druckerei Huttegger. Bildnachweis: Titelbild und kleine Ausschnitte: Thomas Kleinberger; Seite 4: Schoder, Seite 5 oben Baich, unten Prevedel, Seite 10 Aigner, Seite 11 Flohmarkt: Kurt Schlager, Bergmesse und Seite 13 rechts: Grießner, links: Ortner; Seite 16 Salvator Dali, alle anderen Bilder sind aus dem Fundus der Pfarre. Das Redaktionsteam behält sich das Recht vor, Beiträge und Leserbriefe zu kürzen.

14


termine 03.07.2010, 18:00 Uhr

Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenfest

04.07.2010, 11:00 Uhr

Bergmesse auf dem Untersberg

13. bis 15.07.2010

Bibeltagung in St. Virgil; “Humor und Widerstand”

14. bis 23.08.2010

Urlaubsvertretung: Viliam Arbet (Slowakei)

15.08.2010, 09:30 Uhr

Gottesdienst mit Kräutersegnung

13.09.2010

Kindergarten- und Schulbeginn

25.09.2010, 09:00 bis 16:00 Uhr

Flohmarkt

26.09.2010, 10:30 bis 13:00 Uhr

Flohmarkt

15.11.-26.11.2010

Israelreise mit Pfarrer Heinrich Wagner Aus dem Inhalt:

Brief des Pfarrers Ihr habt die Uhren... Helena Tinsobin Ich habe keine Zeit Manfred Schoder Alles hat seine Zeit Sonja Waldauf-Czuk Wertvolle Zeit Sr. Christa Baich Wie die Zeit vergeht Daniela Prevedel Zeitfresser

2 3 4 4 5 5 6

Zeithaben Monika Wölflingseder 7 Mittelseite Physiker, Kinder u.a. zum Thema 8 und 9 Aus der Pfarre und Pfarrangebote 10 und 11 Werbung 12 Junge Kirche, Firmanmeldung 13 Aus der Pfarre 14 Meditation Monika Wölflingseder 16

Spendenstand für Glocken: € 1.753,22 Das Pfarrbüro ist geöffnet: Montag bis Freitag 09:00 bis 12:00 Uhr am Mittwoch nur von 10:00 bis 12:00 Uhr Wir sind für Sie da: Pfarrer: Heinrich Wagner

0676/8746 2071

Pastorale Mitarbeiter/-innen: Martin Gröschl 0662/45 00 17 Inge Latzenhofer 0676/8746 5020 Barbara Schubert 0662/45 00 17

Elisabethstraße 39, 5020 Salzburg Tel.: 0662/ 45 00 17 Fax: 0662/ 45 00 17-17 E-mail: st.elisabeth@utanet.at www.pfarre-stelisabeth.at Bankverbindung: Oberbank Kontonr.: 111014536; BLZ: 15090

Sekretariat: 0662/45 00 17/10 Sigrid Brandauer bis August 2010 Annemarie Gandl, Jeanette Laufenstein Elfi Rieder

Hausmeister: Hans Eibl

0662/45 00 17 15


Alles hat seine Zeit. Ich muss es nur erwarten können. Wenn sehnsüchtig Erwartetes sich verwirklicht ist es Realität geworden und die ist nicht immer nur ein Honiglecken. Wenn ich jedoch das Hamsterrad des Alltags anzuhalten vermag finde ich bald neue Sehnsüchte die mich beflügeln sodass ich im Rad der Zeit nicht unter die Räder komme. Alles hat seine Zeit. Nur die Sehnsucht ist zeitlos. Sie trägt uns in die Ewigkeit. Monika Wölflingseder

meditation


pfare aktuell Sommer 2010