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Pfarrbrief Nr. 77 ∙ Dez. 2009

Weihnachten 2009

Pfarre Lehen ∙ zum Hl. Vinzenz Pallotti ∙ Zelt Gottes unter den Menschen


Wozu ADVENT? Ist es nicht jedes Jahr dasselbe in dieser mittlerweile in „Vorweihnachtszeit“ umbenannten Periode im Jahr? Wir wissen doch eh schon alle, was kommt. Selbst die Weihnachtsgeschenke sind für die meisten keine Überraschung mehr. Reine Routine, die drei bis vier Wochen Advent. Wozu also noch? Weihnachten kommt doch auch so. Wozu Advent? Im alltäglichen Leben, vor allem im Berufsleben, geht alles besonders schnell und ohne große Ein- oder Umstimmung. Da ist Flexibilität gefragt, Mobilität, Professionalität – wer hätte da Zeit, vier Wochen zu warten, bis eine Entscheidung getroffen ist oder ein neues Projekt vorbereitet wurde? In unserer modernen Zeit mit ihrer Routine auf der einen und ihrer Übereile auf der anderen Seite kommt der Advent wahrhaftig manchmal etwas überholt daher. Vielleicht ist es aber gar keine Frage der Zeitepoche, sondern vielmehr eine Frage der Einstellung, ob wir den Advent brauchen oder nicht. Und so gesehen haben ihn die

Menschen offenbar schon immer gebraucht. Der Advent ist nämlich nicht nur eine Zeit des Wartens, er ist auch eine Zeit der Erinnerung – der Erinnerung daran, dass es mehr gibt als die tägliche Routine und den Druck von außen. Vielleicht waren die Jünger auch etwas ungeduldig, als sie Jesus fragten: „Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elia kommen?“ (Mt 17,10). Selbst sie, die ja den ersten Advent und das erste Weihnachten hinter sich haben und mit Jesus zusammenleben dürfen, begreifen nicht die volle Tragweite dessen, was geschieht. Daher muss Jesus seine Freunde daran erinnern, dass es vom Propheten Elia im Alten Testament heißt, er werde wiederkommen, wenn die Endzeit nahe ist und der Messias kommt. So erklärt er ihnen: „Ich sage euch aber: Elia ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.“ (Mt 17,12).

Merry Christmas! Buon Natale! Sretan Bozic! Noeliniz Ve Yeni Yil


Die Jünger verstehen daraufhin, dass Jesus symbolisch von Johannes dem Täufer als Elia spricht. Der Prophet Elia hatte das Volk Israel zu seiner Zeit vom Baalskult zum Jahweglauben bekehrt. Er hatte die Menschen daran erinnert, wer wirklich ihr Gott und Retter war. Johannes der Täufer rief die Menschen vor Jesu öffentlichem Wirken zur Umkehr auf und taufte sie. Er erinnerte sie daran, dass es auf ein reines, d.h. freies Herz ankommt, wenn der Erlöser naht. Beide waren sie adventliche Persönlichkeiten. Rorate coeli … – Tauet Himmel … – Diesen Vers aus dem alttestamentlichen Buch Jesaia haben wir als Thema unseres weihnachtlichen Pfarrbriefs gewählt. Auch heuer feiern wir an drei Donnerstagen in der Adventzeit diese besonderen Rorate-Messen. Und die Be-

sonderheit liegt nicht nur in der frühmorgendlichen Beginnzeit. Denn wir brauchen den Advent, um uns herausreißen zu lassen aus der Routine des Alltags und uns daran erinnern zu lassen, dass einer kommt, der über allen Anforderungen steht, die diese Welt an uns stellt – und der ihnen nicht ausweicht, sondern sie mit uns teilt. Mit diesen Gedanken möchten wir dazu anregen, Euch in diesen adventlichen Tagen mit dem Kommen unseres Erlösers ganz persönlich auseinander zu setzen. Denn Er ist ja der eigentliche Grund, dass wir in den Weihnachtstagen feiern. Wir wünschen Euch Zeit und auch Entschlossenheit, die Frage zu stellen: Was bedeutet mir das Kommen unseres Herrn?

Die Seelsorger und der Pfarrgemeinderat der Pfarre Lehen wünschen allen Lehenern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

P. Ewald Hartmann

Joyeux Noel! liniz Kutlu Olsun!

P. Alois Kremshuber

Hristos se rodi! Feliz Navidad!


Frühschicht… Rorate coeli, desuper, et nubes pluant justum: aperiatur terra, et germinet Salvatorem. Tauet Himmel, von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten: Es öffne sich die Erde und sprosse den Heiland hervor.

Ein besonders tiefes Erlebnis sind für die Kirchenbesucher die frühmorgendlichen Rorate-Messen. In der dunklen Kirche spenden fast nur Kerzen freundliches, warmes Licht. Dadurch entsteht eine besondere meditative Stimmung. Die morgendliche Müdigkeit wird durch diese beeindruckende Schlichtheit schnell überwunden. In dieser Atmosphäre erlebt man das gesprochene Wort, die Texte der Lieder intensiver. Doch es ist mehr als einfach in eine Atmosphäre der schönen Gefühle zu tauchen und den Tag mit einer meditativen Stunde zu beginnen. Denn da ist der Ruf „Rorate coeli desuper, et nubes pluant justum …“, der diesem Gottesdienst seinen Namen gegeben hat. Man spürt den tiefen Sinn der Adventzeit: Das Warten auf das Kommen des Herrn, die Vorbereitung auf das Fest der Geburt unseres Heilands. Unruhe 4

und Gedanken an den kommenden Tag verschwinden, Termine und hektische Betriebsamkeit haben keinen Platz – die spirituelle Kraft dieser Stunde richtet die Teilnehmer auf, und die wirklich wichtigen Bereiche unseres Lebens treten in den Vordergrund. Seit Jahrhunderten gibt es in der katholischen Kirche die Tradition der Rorate-Messen im Advent. Neben den Adventsonntagen werden einzelne Wochentage durch die sogenannten Rorate-Messen herausgehoben. Sie stellen Maria in den Mittelpunkt, die den Sohn Gottes empfangen hat. Der Rorateruf artikuliert die sehnsüchtige Erwartung des Volkes Gottes, das die zweite Ankunft des Herrn in Herrlichkeit erwartet, und bezeichnet insofern die Adventszeit als eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen des Herrn.


Aber nicht nur das Seelenheil ist wichtig! Nach dem Gottesdienst treffen sich alle, die Zeit haben, im Pfarrsaal zum gemütlichen Frühstück in großer Runde. Der

einladend gedeckte Tisch und die Wärme des Saales tragen dazu bei, dass man sich gleich rundherum wohl fühlt. So lässt sich dann auch ein langer Tag meistern.

—¡–

Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit. —¡–

(Friedrich von Bodelschwingh)

WISSENSWERTES… Rorate-Messen wurden ursprünglich als Frühmessen an allen Werktagen im Advent zu Ehren der Gottesmutter Maria gefeiert, zu der alle Gläubigen mit Kerzen in die dunkle Kirche kamen. Die Feier der Rorate-Messen diente immer der besonderen Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Denn Gott kommt dem Volk selten so nahe wie in den Festtagen der Geburt Jesu. Frommer Glaube schrieb diesen Messen eine besondere Segenskraft zu, sowohl für die Familie, für die Lebenden und die Toten, als auch für Hof, Stall und Vieh. Auch Fruchtbarkeit für das kommende Jahr versprach man sich von der würdig ausgestalteten Feier. Besonderheiten der Rorate-Messen: Der Gang zur Kirche bei oft klirrender Kälte mit tiefem Schnee; das warme, lebendige Licht, das allein den

Kirchenraum erhellte; die schlichten Weisen der adventlichen Lieder. Im Mittelalter und vor allem in der Barockzeit besonders beliebt waren szenische Darstellungen und Spiele, durch die die Rorate-Messen bereichert wurden. Dem meist leseunkundigen Volk wurden die Heilswahrheiten (Verkündigung, Herbergsuche…) spielend vor Augen geführt – ähnlich wie auch das Geschehen an der Krippe gern lebendig nachgestellt wurde. Aus dem Rorate haben sich im 15. und 18. Jahrhundert die bekannten Adventslieder „O Heiland, reiß die Himmel auf“ und „Tauet Himmel den Gerechten“ entwickelt. Im Lauf der Jahrhunderte haben die Rorate-Messen von ihrer früheren Ausgestaltung einiges verloren, sie haben aber in den meisten Gemeinden ihren festen Platz in der adventlichen Zeit der Erwartung. 5


Stimmen zur Rorate… Der frühmorgendliche Weg zur Kirche, mit der leuchtenden Laterne, das gefällt mir sehr.

neue Leute kennen, kann plaudern und fühlt sich in der Gemeinschaft wohl.

Die Stimmung ist sehr gehoben und geheimnisvoll. Die ganze Kirche ist dunkel, aber doch hell.

Ich ging als Kind gerne zur Rorate. Da gab es vorher heiße Milch und Brot, dann machten wir uns auf den Weg. Nach der Rorate-Messe durften wir schon in die Schule hinein, die der Lehrer extra für uns aufsperrte.

Früher saßen die Menschen in der kalten, unbeheizten Kirche eng zusammen und wärmten sich gegenseitig. Ich gehe gerne zur Rorate. Die Kerzen in der Kirche verbreiten ein stimmungsvolles Licht. Durch die Schlichtheit fällt es leichter, sich zu besinnen. Im Dunkeln sitzen bei Kerzenschein und warten auf die Verheißung – haben sich so nicht auch schon die ersten Christen gefühlt? Wenn man aus der Kirche hinausgeht, kann man vielleicht einen Sonnenaufgang bewundern, die aufgehende Sonne ist auch ein Symbol für den ankommenden Christus. Ich würde Rorate auf jeden Fall empfehlen. Nach einer solchen Wartezeit erlebt man Weihnachten nicht als ein kommerzielles Fest (wie viele Leute es betrachten), sondern Weihnachten bekommt einen religiösen Sinn. Ich freue mich auf das Frühstück, das wir gemeinsam im Pfarrsaal einnehmen. Da lernt man auch einmal 6

Manchmal würden Schüler gerne zur Rorate gehen, aber es ist ihnen zu früh. Rorate bedeutet für mich trotz des frühen Aufstehens und der Vorbereitungsarbeit eine Möglichkeit, sich besonders in der hektischen Zeit auf das Kommen des Herrn, das Fest seiner Geburt, vorzubereiten. Im Advent warten wir auf das Kommen unseres Erlösers, Jesus Christus. Mit der sehr früh am Tag beginnenden Rorate-Messe wird das besonders deutlich: Sie beginnt in der Dunkelheit der Nacht und endet mit einem gemeinsamen Frühstück, das uns in den hellen Tag entlässt. Schon im Psalm 130 wird das Herbeisehnen des Erlösers bildhaft ausgedrückt: „Meine Seele wartet auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen”. Folgen wir der Lichtspur, die zum Heil führt.


Wir feiern Rorate-Messen am Donnerstag, dem 3., 10., und 17. Dezember 2009 jeweils um 5.15 Uhr mit anschließendem gemeinsamen Frühstück im Pfarrsaal. Die Vorbereitung der Rorate-Messen wird von den Mitarbeitern aus dem Kreis der ehemaligen Familienrunde durchgeführt. Ein herzliches Danke fürs Tischdecken, Dekorieren, Frühstück vorbereiten und für alle Arbeiten, die dabei anfallen und die schon am Vortag beginnen.

EINBLICK E … Bastelrunde Für die Frauen der Bastelrunde unter der Leitung von Frau Rosi Prassl heißt es im November immer „Hochsaison”. Denn für unseren jährlichen Adventmarkt werden viele Hände benötigt. In lockerer Atmosphäre gab es heuer auch Wortmeldungen zum Thema „Rorate”. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit können Sie bei unserem Adventmarkt bewundern und natürlich auch erwerben: Adventkränze, Kerzen, Strohsterne und vieles mehr…

Adventmarkt Samstag, den 28. November: 9.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr Sonntag, den 29. November: 9.00 - 12.00 und 13.00 - 15.30 Uhr 7


Termine Adventmarkt mit Verkauf von EZA-Waren am Sa, 28. Nov. 9-12 und 13-17 Uhr So, 29. Nov. 9-12 und 13-15.30 Uhr

Silvester (Do, 31. Dezember): 18.30 Jahresschlussgottesdienst

Adventkranzweihe Sa, 28. Nov. 18.30 Uhr und So, 29. Nov. 10 Uhr – jeweils beim Familiengottesdienst

Neujahrstag: Hochfest der Gottesmutter Maria Freitag, 1. Jänner 2010 Hl. Messen 8.30 und 10.00 Uhr

21. Lehener Adventsingen Sonntag, 29. November 16.00 Uhr in der Pfarrkirche

Sternsingeraktion 2.- 6. Jän. 2010 (siehe S. 14)

Feierliches Rorate jeden Donnerstag im Advent 3., 10. und 17. Dezember um 5.15 Uhr in der Pfarrkirche, anschl. Frühstück im Pfarrsaal Nikolausfeier für Kinder in der Pfarrkirche (Anmeldung!) am So, 6. Dezember, 10.00 Uhr Aktion Bruder in Not der Kath. Männerbewegung am Sonntag, 13. Dezember Seniorenrunde und Club 60+ Weihnachtsfeier am Donnerstag, 17. Dezember 14.30 Uhr im Pfarrsaal Donnerstag, 24. Dezember: Fest der Geburt des Herrn 16.00 Uhr: Kindermette 23.00 Uhr: Christmette Christtag, 25. Dezember und Stephanitag, 26. Dezember: Hl. Messen 8.30 und 10.00 Uhr

J Ä N N E R 2010

Erscheinung des Herrn Hl. Drei Könige Mittwoch, 6. Jänner 2010 08.30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit unseren Sternsingern Patrozinium Sonntag, 24. Jänner 2010 9.30 Uhr Festgottesdienst, anschl. Frühschoppen im Pfarrsaal Kindersegnung beim Familiengottesdienst am Sonntag, 31. Jänner um 10.00 Uhr

F E B R U A R 2010 Darstellung des Herrn Di, 2. Feb.,18.30 Uhr Hl. Messe mit Lichterprozession Seniorenfasching Donnerstag, 4. Februar 14.30 Uhr im Pfarrsaal Pfarrfasching Freitag, 12. Februar 20.00 Uhr im Pfarrsaal

GESPRÄCHSTERMINE mit den Seelsorgern u. BEICHTGELEGENHEITEN bitte im Pfarrbüro während der Öffnungszeiten vereinbaren: Mo,Di,Mi,Fr 8.30-12.30 Uhr Do 14-18 Uhr · Tel.: (0662)-43 16 20, Fax Dw 2 · pfarre.lehen@pfarre.kirchen.net 8


Termine Kinderfasching Samstag, 13. Februar 14.00 Uhr im Pfarrsaal

Seniorenrunde jeden 1. Donnerstag im Monat 14.30 Uhr im Pfarrsaal

Familien-Fastensonntag So, 28. Februar, Fastensuppe nach den Gottesdiensten

Senioren-Glaubensgespräch jeden 2. Mittwoch im Monat 15.00 Uhr im Seminarraum

M Ä R Z 2010

Bibelrunde jeden 2. Mi im Monat 19.30 Uhr

Weltgebetstag der Frauen Freitag, 5. März in St. Martin

Spielenachmittag für Jung und Alt jeden 2. Montag im Monat 15.00 Uhr im Seminarraum

Einkehrtag Samstag, 13. März (Plakate!) Ostermarkt Samstag, 27. und Sonntag, 28. März

WÖCHENTLICHE Termine Kirchenchor jeden Montag, 19.30 Uhr Jungscharstunden jeden Mittwoch, 16.00-17.00 Uhr Kinderchor jeden Mittwoch, 15.00-16.00 Uhr

Jeden Donnerstag vor dem HerzJesu-Freitag (1. Freitag im Monat): 18.30 Messe, anschl. gestaltete Anbetung des Allerheiligsten bis ca. 20.00 Uhr Herz-Jesu-Freitag: jeden 1. Freitag im Monat 13.00 Uhr Anbetung des Allerheiligsten bis zur Abendmesse Jeden letzten Samstag im Monat 18.30 Uhr Abendmesse mit Kommunionspendung in beiderlei Gestalt

ALLE 2 WOCHEN Gebetskreis jeden 2. Dienstag 19.30 Uhr im Seminarraum

MONATLICHE Termine Pfarrkaffee jeden 1. Sonntag im Monat nach den Gottesdiensten

GLAUBENSSEMINAR in der Fastenzeit: „Unterwegs nach Emmaus“ jeweils Donnerstag (18.2., 25.2., 4.3., 18.3. und 25.3.) Bitte Ankündigung beachten!

GOTTESDIENSTE · Samstag: 18.30 Uhr · Sonntag: 8.30 und 10.00 Uhr

Wochentag: täglich 18.30 Uhr · zusätzlich Di 9.00 Uhr, Mi und Fr 8.00 Uhr Rosenkranz: täglich um 17.50 Uhr, außer Sonntag 9


AKTUELLES… Dekanat unter Müllner Führung Bei der kürzlich durchgeführten Wahl im Dekanat Nord wurde P. Franz Lauterbacher OSB (Pfarre Mülln) zum neuen Dechanten gewählt und als sein Stellvertreter P. Ewald Hartmann SAC (Pfarre Lehen). Prälat Balthasar Sieberer dankte dem scheidenden Dechanten P. Franz Pfab MSC (Pfarre St. Martin) für sein Wirken.

Neuer Abholservice Wir laden herzlich ein geplant KATHOLISCHES Für alle Lehener Pfarrbewohner, denen der sonntägliche Fußweg zur Kirche und zurück zu beschwerlich ist, planen wir einen neuen Abholdienst. Bitte geben Sie uns bis spätestens Freitag mittag im Pfarrbüro Bescheid, wenn Sie am darauffolgenden Sonntag diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen. (Wir suchen dafür auch noch Ansprechpersonen, die bereit sind, andere mit dem Auto zur Kirche und anschließend wieder heim zu bringen.) 10

BILDUNGSWERK L E H E N Donnerstag, 14.1.2010, 19.30 Uhr

„Vom Vertrauen ins Leben getragen“ Das Vater unser als Gebet und Lebenshaltung mit Mag. Maria LIEM


AKTUELLES… Neues Glaubensseminar in der Fastenzeit Nach dem überaus erfreulichen Interesse an der vorjährigen Seminarreihe zum Paulusjahr ist heuer an eine Fortsetzung gedacht.

„Unterwegs nach Emmaus“ – unter diesem Leitthema steht eine fünfteilige Vortragsreihe während der Fastenzeit, die wieder abwechselnd in den Dekanatspfarren durchgeführt wird. Geplant ist: Do 18.2.10: Aufbruch in die Wüste –

„Wir müssen die Nacht annehmen, denn nur im Dunkeln sieht man die Sterne”

Do 25.2.10: Überwältigt von Gott –

Höhen und Tiefen des Lebens

Do 4.3.10:

Verschüttete Quellen beginnen zu sprudeln –

Begegnung auf Augenhöhe

Do 18.3.10: Tauf-/Firm-Erneuerung –

Heraus aus alten Gleisen

Do 25.3.10: Festgottesdienst in Mülln zum Hochfest der Verkündigung des Herrn –

Gott im Leben Raum geben

Die jeweiligen Veranstaltungsorte stehen noch nicht endgültig fest. Bitte beachten Sie dazu die aktuellen Ankündigungen. 11


EINBLIC K E … Unsere Kirche war wieder eine Baustelle. Mit Anfang November begannen die Malerarbeiten außen im Eingangsbereich, danach wurden innen die Wände ausgebessert und gestrichen. Da auch die Taufkapelle einen neuen Anstrich bekommen hat, laufen schon Überlegungen wie wir sie gestalterisch weiter aufwerten können. Die Verkabelung der Liedanzeige wurde ebenfalls umgelegt und teilweise verkleidet, damit sie von der Werktagskapelle aus weniger auffällig ist. Auch im Pfarrzentrum gibt es einigen Modernisierungsbedarf. Als erster Schritt

wurden 10 Tische und 40 Sessel für den Seminarraum neu angeschafft. Geplant ist auch die alte Wandverkleidung und das kurze Stück Zwischenwand abzutragen und den Bodenbelag und die Wandkästen zu erneuern. Die alten Heizkörper sollen durch eine kinderfreundlich abgerundete Ausführung ersetzt werden. Alle diese Sanierungen sind für 2010 geplant, doch muss erst das nötige Budget zusammengetragen werden. Aufgrund der aktuellen Sparwelle in Stadt und Land Salzburg ist es nicht einfacher geworden an Subventionen dafür heranzukommen.

Der Frühzahlerbonus für die Pfarre Lehen betrug im Jahr 2009: € 6.312,78 Mit diesem Betrag haben Sie uns im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt bei den Malerarbeiten in der Kirche und der Anschaffung neuer Tische und Sessel für den Seminarraum. Dafür möchten wir uns mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedanken. Im kommenden Jahr stehen verschiedene Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten im Pfarrzentrum an. Wir bitten Sie dabei um Unterstützung durch Ihre Spende mit beiliegendem Erlagschein. Im Voraus sagen wir Ihnen dafür herzlich „Vergelt’s Gott“.

Bonus nützen – Pfarre stützen! Sie sparen Geld und unsere Pfarre hat mehr davon.

PS: Mit einem Abbuchungsauftrag haben Sie automatisch beide Vorteile: Frühzahlerbonus und „Bonusaktion für meine Pfarre”! Näheres auf dem Zahlschein, den Sie per Post erhalten!

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EINBLICK E … Der Club 60+ besuchte die Europaausstellung in St. Paul im Lavanttal Unser Pfarrausflug führte uns im Oktober durch eine malerische Landschaft zum Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal, das durch seine umfassende Kunstsammlung (Buchkunst, Gold- und Silberschmiede) als „Schatzhaus Kärntens“ bekannt ist. Das Stift, das sich über der Talsohle des unteren Lavanttals erhebt, wurde 1091 von den Spanheimern gegründet und ist seither Wirkungsstätte der Benediktiner. Die Kirche des Stifts wurde im 12. Jahrhundert erbaut; sie ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Sakralbauten Österreichs. Der Heilige Benedikt stellte einst 77 Regeln auf, denen die Benediktiner bis heute Folge leisten und die uns als Leitlinien für das eigene Leben dienen können. So sagte er etwa, dass äußere Ordnung wichtig sei und innere Ordnung nach sich ziehe. Wir begaben uns auf die Spuren des europäischen Mönchstums. Die beeindruckende Europaausstellung zeigte, wie vieles unserer heutigen Zeit auf das Wirken der Klöster zurückzuführen ist. Im Stiftskeller bestaunten wir den Kristalldom – eine Multimediainstallation, die den Besucher die Schöpfungsgeschichte und das Leben des Heiligen Benedikts nacherleben lässt. Heute leben im Stift St. Paul 13 Mönche. Sie treffen sich viermal am Tag in der Rabensteiner Kapelle, um aus Gebeten Kraft zu schöpfen. Ihre Arbeitsbereiche finden sich in Seelsorge, Kunst, Kultur, Natur und Handwerk, Wirtschaft und Bildung. Schon der junge Paracelsus absolvierte einen Teil seiner Ausbildung im Stift.

Unsere Fahrt ging weiter nach St. Andrä, dort besichtigten wir die Kirche Maria Rojach. Sie ist durch wunderschöne Fresken und ihren Seitenaltar berühmt. Im Gasthaus Winter in St. Georgen ob Murau, dem ältesten Gasthaus der Steiermark, kehrten wir schließlich zur Stärkung ein, ehe wir beschwingt in unseren Bus stiegen und uns singend auf den Nachhauseweg machten. Pater Ewald gab Gstanzl zum Besten. Dem Ehepaar Hildegard und Gerhard Meller sei herzlich für die exzellente Vorbereitung dieses schönen Tages gedankt!

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AKTUELLES… Erzbischof Alois Kothgasser weiht das neue Noviziatshaus der Pallottiner ein „Als idealen Ort für die Einführungszeit, ruhig aber mitten in der Stadt“ bezeichnet EB Dr. Alois Kothgasser den Standort des neuen Noviziatshauses der Pallottiner. Am 2. Oktober 2009 wurde das Haus am Mönchsberg feierlich eingeweiht. Vorerst ziehen zwei Novizen mit ihren Betreuern in das neue Heim ein und verstärken damit die Pallottinergemeinschaft im Apostolatshaus am Mönchsberg und in den Pfarren Lehen und Thundorf/Ainring.

Der Glaube an die Liebe Gottes, die Liebe Christi muss zu den Menschen gebracht werden. (Vinzenz Pallotti)

Hilfe unter gutem Stern – für eine gerechte Welt Durch unsere Projektarbeit wollen wir einen Beitrag zur Überwindung von Ungerechtigkeit und Unterdrückung leisten. Wir unterstützen unsere PartnerInnen in Afrika, Asien und Lateinamerika – sie sind die eigentlichen AkteurInnen – gemeinsam mit den Zielgruppen, für die sie sich einsetzen. Die Sternsinger besuchen die Wohnungen der Pfarre Lehen vom 2. - 5. Jänner 2010 von 16.00 - 19.30 Uhr und vom 3. - 6. Jänner 2010 von 11.00 - 13.00 Uhr.

Probentermine am 30. Dezember 2009 und am 2. Jänner 2010 um 11.00 Uhr. Wer mithelfen möchte (Sternsinger & Begleiter), meldet sich bei Pater Alois Tel.: 0662 - 43 16 20 14


VINZI & L O T T I … Liebe Kinder! Wir lieben Bratäpfel: Wollt ihr sie auch einmal ausprobieren?

¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ waschen ¬ Kernhaus ausstechen in ein ofenfestes Glasschüsserl setzen Butter, Nüssen, Marzipan, Rosinen oder anderen ¬ ¬ mit Leckereien füllen bei 160 Grad je nach Größe etwa 20 Minuten backen Zimt und Zucker bestreuen… und dann verspeisen: ¬ ¬ mit Hmmm, lecker! ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬ ¬

Bringt ihr einen selbst gestalteten Christbaumanhänger zur Kindermette mit, damit wir den Christbaum neben der Krippe schmücken können? (Kindermette in der Pfarrkirche Lehen: Donnerstag, 24.12. um 16.00 Uhr) Eine besinnliche Adventzeit wünschen euch von Herzen

Vinzi

und

Lotti 15


Lehener ADVENTSINGEN

Sonntag, 29. November 2009, 16 Uhr

Stadtpfarrkirche Hl. Vinzenz Pallotti, Lehen

„Tochter Zion, freue dich!” Mitwirkende: Veranstalter:

Bläsergruppe Leopoldskron, Seekirchner Lehrerviergesang, Flachgauer Saitentrio, Gneiser Schwegler, Singkreis der Pfarre Lehen; Mundartlesungen: OSR Josef Wondrak Stadtpfarre Salzburg-Lehen; Musikalische Leitung und Organisation: OSR Josef Wondrak

EINTRITT FREI – Spenden für die Mission der Pallottiner erbeten.

IMPRESSUM: Weihnachts-Pfarrbrief 2009, Nr. 77 · Medieninhaber & Redaktion: Stadtpfarre Lehen · Grafik & Layout: www.selahdesign.at f.d.I.v.: KR P. Ewald Hartmann SAC, Stadtpfarrer, 5020 Salzburg, Vinzenz-Pallotti-Platz 2 · Druck: Geschützte Werkstätten


Weihnachtspfarrbrief 2009