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Pfarrbrief Nr. 73 ∙ Sept. 2008

HERBST 2008

Pfarre Lehen ∙ zum Hl. Vinzenz Pallotti ∙ Zelt Gottes unter den Menschen


Gedanken zum Sonntag „Das ist der Tag, den der Herr gemacht, der Freud in alle Welt gebracht. Es freut sich was sich freuen kann, denn Wunder hat der Herr getan.“ In der Bibel wird die Ruhe des Sonntags als ein Geschenk Gottes an die Menschen dargestellt. Gott sei Dank, es ist Sonntag! Das Gebot „Du sollst den Sonntag heiligen“ ermutigt dazu, den Alltag am Sonntag abzuschütteln und sich den schönen Dingen des Lebens zuzuwenden. Sonntag ist nicht „alle Tage“, sondern ein besonderer Tag – für mich selbst, für die Familie, für Freundinnen und Freunde, für Gott und die Pfarrgemeinde. Kardinal Karl Lehmann schreibt dazu: Jeder Sonntag erinnert die Christen an die Zuwendung Gottes zur Welt. Diese Botschaft erreicht nicht zuerst und allein den Einzelnen, sondern Jesus Christus ruft die oft ängstlichen, versprengten Jünger aus ihrer Vereinzelung zusammen und schenkt ihnen einen neuen Raum des Miteinanders, der Hoffnung und der Liebe. Jeden Sonntag hört die christliche Gemeinde den ermutigenden Ruf Jesu Christi wie 2

am Auferstehungstag: „Der Friede sei mit euch!“… Der Ruhetag ist schon im Alten Bund Vorspiel des neuen Himmels und der neuen Erde. Es ist nicht nur ein Tag des dankbaren Gedenkens, sondern vor allem auch ein Tag der Hoffnung. Einmal wird die volle Freiheit, ungetrübte Freude, endgültiges Heil sein, kein Tod und keine Träne wird mehr sein… Mitten in der Vorläufigkeit und Vergeblichkeit des Menschenlebens ist der Sonntag ein Vorschein unzerstörbaren Lebens und der kommenden Welt. Die junge Christenheit konnte diese Hoffnung aufgreifen, denn in der Auferweckung Jesu Christi ist die Herrschaft Gottes schon angebrochen. Der Sonntag ist also bereits „der Anfang einer anderen Welt“ (Barnabasbrief 15,8). So sehen wir Christen in der Feier des Sonntags den Aufbruch in die Zukunft Gottes hinein.

P. Ewald Hartmann

P. Alois Kremshuber


Nimm Dir Zeit für Gott – Sonntagskultur Heute ist der Sonntag zunehmend in Gefahr, der Arbeit und dem Konsum geopfert zu werden. Dies zeigt auf, wie aktuell dieses Gebot ist. Als Christen sind wir aufgefordert, hier ein Zeichen zu setzen, und zwar ein Zeichen zum Schutz des Menschen. Dies deshalb, weil das Leben weit mehr ist als nur Arbeit, Konsum oder Besitz. Tag der Freiheit und Freude Der Sonntag ist uns geschenkt, damit wir aufatmen und die Schönheit des Lebens feiern können. Wir sollen Zeit und Müsse? (Muße) haben für uns selbst, für unsere Beziehungen und vor allem für das, was unser Leben aufbaut und zu einem Fest werden lässt. Gott schenkt uns den Sonntag, damit wir ihn als erfüllte Zeit erleben. Der Sonntag soll uns unser Leben neu als Geschenk erfahren lassen, damit in uns die Freude am Leben wachse. Der Sonntag soll der Tag sein, auf den wir uns freuen. Das Gebot der Sonntagsheiligung führt uns die von Gott gefügte, wahre Werteskala vor Augen. Diese macht „den absoluten Primat Gottes“ und damit auch „den Primat und die Würde des Menschen gegenüber den Forderungen des

Gesellschafts- und Wirtschaftslebens“ (Johannes Paul II.) deutlich. Mit anderen Worten: Wenn wir den Sonntag aufgeben würden, würden wir Wesentliches von unserem Menschsein und unserer Würde preisgeben. Wir sind als Abbild Gottes geschaffen und nicht zu Sklaven und Knechten von Arbeit und Konsum. Wir sind Kinder Gottes und niemandes Untertan. Der Sonntag gehört Gott – uns selbst zum Segen, damit wir zum Segen füreinander werden können. Um den Sonntag – und somit den Menschen – zu schützen, sagt der Katechismus der katholischen Kirche: „Ein Christ soll sich hüten, einen andern ohne Not zu etwas zu verpflichten, das ihn daran hindern würde, den Tag des Herrn zu feiern. Auch wenn Veranstaltungen (z.B. sportlicher oder geselliger Art) und gesellschaftliche Notwendigkeiten (wie öffentliche Dienste) von Einzelnen Sonntagsarbeit verlangen, soll sich doch jeder genügend Freizeit nehmen. Trotz aller wirtschaftlichen Zwänge sollen Behörden für eine der Ruhe und dem Gottesdienst vorbehaltene Zeit ihrer Bürger sorgen. Die Arbeitgeber haben eine entsprechende Verpflichtung gegenüber ihren Angestellten.“ 3


Die Erlösung feiern Von Anfang an gehörte zum Sonntag die Feier der Gemeinschaft: die Eucharistie. In der frühen Kirche ging man davon aus, dass jeder, der körperlich dazu in der Lage war, am Sonntag mit anderen zusammenkam um den Herrn zu ehren und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu pflegen. Die katholische Kirche führt diese Praxis weiter und fordert daher ihre Mitglieder auf, am Sonntag den Herrn in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen anzubeten und zu ehren. Manchmal wenden Menschen ein, man könne auch zu Hause oder im Wald beten. Dazu sagte bereits Johannes Chrystostomus (344407): „Du kannst daheim nicht beten wie in der Kirche, wo eine große Anzahl da ist und wo wie aus einem Herzen zu Gott gerufen wird. Hier ist mehr: die Einheit der Gesinnungen, der Einklang der Seelen, das Band der Liebe, die Gebete der Priester.“ Wenn Christen sich zum Gottesdienst versammeln, verdeutlichen sie, dass die Unterscheidung des Sonntags vom Alltag dem Leben dient. Die Feier des Sonntags ist die Antwort der Christen auf das, was Gott getan hat. Wenn wir an 4

diesem Tag zur Ruhe kommen und uns besinnen, werden wir entdecken, für wie vieles wir zu danken haben. Die Sonntagskultur leben Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest und soll entsprechend gefeiert werden. Er will ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Gemeinschaft mit Christus sein. Im Folgenden einige Ideen, wie wir den Sonntag als Osterfest „feiern“ können. 1. Den Blick auf die erlöste Schöpfung lenken: Von Heinrich Spaemann stammen folgende Worte: „Nächst dem Verzicht auf unnötige Arbeit ist die wichtigste sabbatliche Übung der Verzicht auf unnötige Kritik, auf Feststellung von Ungutem, bei bestimmten Menschen oder in den Zeitverhältnissen. Kritik mag werktags notwendig sein… Am Sonntag aber sollten wir uns das Nörgeln und Kritisieren gegenseitig verbieten. Stattdessen sollen wir den Blick auf das Gute, das bereits Erlöste, lenken. Ein Wort des Dankes und des Lobes, der Anerkennung und der Bestätigung aussprechen und das ewige Fest der Erlösung und der Freude anklingen lassen.“


2. Am Vorabend beginnen: In ländlichen Gebieten läuten noch vielerorts am frühen Abend die Glocken den Sonntag ein. Auch die innere Einstimmung ist angebracht, vielleicht ein Bad nehmen, aufräumen, zur Ruhe kommen… 3. Eine Kerze anzünden: Jeder Sonntag ist ein Osterfest im Kleinen. Dazu können wir eine Kerze in der Wohnung anzünden. Sie ist Symbol des Auferstandenen, der diese schöne und geplagte Welt zum Ziel und zur Vollendung führen wird. 4. Festliche Kleidung: Der Sonntag braucht besondere Kleidung. Das muss nichts Hochfestliches sein, aber etwas, mit dem wir aussagen: Dieser Tag ist anders als die anderen Tage. Er ist ein Fest. Wir nehmen an der „Vorfeier“ des ewigen Festes teil. 5. Den Gottesdienst zum Mittelpunkt machen: Den tiefsten Sinn erhält der Sonntag dadurch, dass wir uns mit anderen Gläubigen zur Gedächtnisfeier Jesu versammeln, zum Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. Es ist hilfreich, sich zu Hause evtl.

durch das Lesen der Schrifttexte vorzubereiten. 6. Zeit haben: Das schönste Geschenk, das man sich am Sonntag machen kann, ist das der Zeit. Diese Zeit kann man füllen mit Gesprächen und Spielen, Musik und Spaziergängen, mit gemeinsamen Interessen und Erlebnissen. Ein siebenjähriges Mädchen wurde von seinem Vater nach seinem Geburtstagswunsch gefragt. Die Antwort lautete: „Dass du am Sonntag Zeit für uns hast“. Wir können uns auch Zeit zum Lesen, Nachdenken und zum persönlichen Gebet nehmen. Wichtig ist, dass in all dem kein Druck, keine Hast, sondern Ruhe ist. 7. Fest des Lebens „heilig“ halten „Heilig“ meint ausgesondert für Gott. Der Sabbat soll Gott gehören. Das Einhalten dieses Tages zeigt, dass wir Gott ernst nehmen, auch in Seinem wohltuenden Zeitplan für uns Menschen. Wer den Sonntag als Fest feiert und sich und anderen macht, bekennt damit: Der Gott an den wir glauben, ist ein Gott der Freude. Nicht die dauernde Last der Arbeit, sondern die Freude eines ewigen Festes hat Er zum Ziel unseres Lebens gesetzt. So schenkt dieser Tag uns einen 5


Freiraum mitten im Alltag voller Druck und Hektik. Der Sonntag schützt unsere Freiheit und erinnert uns jede Woche daran,

wer wir sind: Töchter und Söhne Gottes, die gerufen sind, selbst zu leben statt „gelebt zu werden“ und sich über ihren Gott und Vater zu freuen.

Zur Besinnung Ï Welche Bedeutung hat für mich der Sonntag? Ï Wie kann ich den Sonntag gestalten, dass er zum „Tag des Herrn“, zum Tag der erlösten Schöpfung wird? Ï Welche Aspekte der Sonntagskultur können mir dazu verhelfen? Ï Wo ist der Sonntag bei mir in Gefahr, zu einem Werktag zu werden? Ï Wo müsste ich (mich) gegen eine „Vermarktung“ und „Verweltlichung“ des Sonntages wehren? aus: Leo Tanner. Gebote als Lebenshilfe. Die zehn Gebote neu erklärt 6


Erstkommunion 26 Kinder der VS Lehen I und II durften am Sonntag, den 27. April, zum ersten Mal die hl. Kommunion empfangen und zogen bei herrlichem Wetter in unsere Kirche ein. Mütter, darauf vorbereitet worden. Die Kinder bastelten Gruppenkerzen, gestalteten drei Sonntagsgottesdienste, feierten die Erstbeichte und „erzeugten“ gemeinsam ein Symboltuch, das bei der Erstkommunionsfeier als Altarschmuck Verwendung fand.

Schon seit November 2007 waren sie in vier Gruppen, mit Hilfe engagierter

Am 6. Mai trafen sich alle Erstkommunionkinder mit ihren Familien im Pfarrsaal zu einem Gottesdienst mit anschließender kleiner Feier. Mit mehr als 50 Mitfeiernden wurde es ein fröhliches Treffen.

Firmung Im November 2007 haben sich aus unserer Pfarre und anderen Pfarren 25 junge Menschen zur Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung angemeldet. Die erprobten BetreuerInnen der drei Vorbereitungsgruppen waren, wie schon seit vielen Jahren, Edith Schneider, Brigitta Walchhofer und Wolfgang Windner. Das Thema der Vorbereitung lautete „Ja zu Gott“ und wurde in mehreren Firmstunden und einem Workshop mit den Jugendlichen erarbeitet. Am 4. Mai schließlich spendete Prälat Balthasar Sieberer diesen jun-

gen Menschen das Sakrament der Firmung und gemeinsam mit ihnen auch zwölf Jugendlichen aus unserer Nachbarpfarre St. Martin, begleitet von Pastoralassistentin Irene Blaschke. 7


Termine SEPTEMBER

NOVEMBER

Bergmesse am Sonntag, 14. September (bei geeigneter Witterung!)

Gedenkgottesdienst für alle Verstorbenen unserer Pfarre und verstorbene Angehörige Sonntag, 2. November 9.30 Uhr (Allerseelen)

Erntedankfest Sonntag, 28. September 9.30 Uhr Festgottesdienst Gebetskreis Starttreffen am Dienstag, 30. September 19.00 Uhr im Pfarrzentrum

OKTOBER Theateraufführung „Fürstenbrunner Jedermann“ in der Pfarrkirche Lehen Freitag, 10. Oktober, 19.30 Uhr Ehejubiläen Sonntag, 12. Oktober 8.30 Uhr Festgottesdienst für Ehepaare mit „rundem“ Ehejubiläum Club 60+ Erstes Treffen („Oktoberfest“) Dienstag, 21. Oktober 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Flohmarkt der Pfarre Lehen: Abgabe: Mi 15. + Do 16. Oktober 8 - 12 und 14 - 18 Uhr Verkauf: Fr 17. Okt. 8-12 + 13-18 Uhr Sa 18. Okt. 8-12 Uhr

Martinsfest für Kinder und Familien bei den Pallottinern auf dem Mönchsberg Samstag, 8. November 16.00 Uhr Abmarsch vom Pfarrzentrum ADVENT / WEIHNACHTEN Adventmarkt mit Verkauf von EZA-Waren am Sa 29. Nov. 9-12 + 13-17 Uhr So 30. Nov. 9-12 + 13-16 Uhr Adventkranzweihe Samstag, 29. November beim Familiengottesdienst, 18.30 Uhr 20. Lehener Adventsingen Sonntag, 30. November 16.00 Uhr in der Pfarrkirche Feierliches Rorate jeden Donnerstag im Advent (4., 11. und 18. Dezember) um 5.15 Uhr in der Pfarrkirche, anschl. Frühstück im Pfarrsaal Nikolausfeier für Kinder in der Pfarrkirche (Bitte um Anmeldung!) Samstag, 6. Dezember, 17.00 Uhr

BEICHTGELEGENHEIT · nach Vereinbarung, Tel.: 43 16 20 8


Termine Aktion Bruder in Not der Kath. Männerbewegung am Sonntag, 14. Dezember Senioren-Weihnachtsfeier Donnerstag, 18. Dezember 14.30 Uhr im Pfarrsaal Mittwoch, 24. Dezember: Fest der Geburt des Herrn 16.00 Uhr: Kindermette 23.00 Uhr: Christmette

WÖCHENTLICHE Termine Kirchenchor: Mo 19.30 Uhr

ALLE 2 WOCHEN Gebetskreis jeden 2. Dienstag 19.00 Uhr im Seminarraum

MONATLICHE Termine Pfarrkaffee: Jeden 1. Sonntag im Monat nach den Gottesdiensten Seniorenrunde: Jeden 1. Donnerstag im Monat 14.30 Uhr im Pfarrsaal Senioren-Glaubensgespräch: Jeden 2. Mittwoch im Monat 15.00 Uhr im Pallottizimmer Bibelrunde: Jeden 2. Mi im Monat um 19.30 Uhr Spielenachmittag für Jung und Alt: Jeden 2. Montag im Monat, 15.00 Uhr im Seminarraum Jeden Donnerstag vor dem HerzJesu-Freitag (1. Freitag im Monat) 18.30 Abendmesse, anschl. gestaltete Anbetung des Allerheiligsten bis ca. 20.00 Uhr Herz-Jesu-Freitag: Jeden 1. Freitag im Monat 13.00 Uhr Meditation, anschl. Anbetung des Allerheiligsten bis zur Abendmesse Jeden letzten Samstag im Monat 18.30 Uhr Abendmesse mit Kommunion in beiderlei Gestalt

GOTTESDIENSTE · Samstag: 18.30 Uhr · Sonntag: 8.30 und 10.00 Uhr Wochentag: täglich 18.30 Uhr · Di, Mi und Fr auch 8.00 Uhr Rosenkranz: täglich um 17.50 Uhr, außer Sonntag

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Wir laden Sie herzlich ein zum… Erntedankfest der Pfarre Lehen am Sonntag, 28. September 2008

Neben unserem ganz persönlichen Erntedank dürfen wir heuer auch danken für das 36-jährige Wirken unseres Herrn Pfarrer, KR Pater Ewald Hartmann, der an diesem Tag seinen 70. Geburtstag feiert. 9.30 Uhr 12.00 Uhr

14.30 Uhr 17.00 Uhr

Festgottesdienst Bürgermeister Dr. Heinz Schaden überreicht unserem Pater Ewald das Stadtsiegel in Silber anschl. gemeinsames Mittagessen Präsentation der Kinderzeichnungen (siehe Seite 15) Nachmittagskaffee Abschlussvesper

Der geschulte Dank

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Ihr könnt das Te Deum nicht singen, sagt ihr. Das Getreide sei umweltverschmutzt und die schönsten Früchte kämen vom Markt der EU. Ihr könnt das Te Deum nicht singen. Denn jedes Ding hat seinen Preis.

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Wer aber bezahlt, braucht nicht „Dankeschön“ zu sagen. Darum sagt ihr nicht „Dankeschön“ für den Milchmann, für die Zeitungsfrau, für den Briefträger, für die Krankenschwester und für eure Kinder! Nicht für den Morgen, für den gesunden Arm. Nicht für das Geld, das regelmäßig auf dem Girokonto eingezahlt wird. Wer bezahlt, darf seinen Abfall in den Wald tragen zwischen Buschwindröschen und grünem Farn. Wer das Te Deum nicht singt, hat Gott ausgesperrt, den Geber aller Gaben.

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Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“

Wir laden herzlich ein

KATHOLISCHES

BILDUNGSWERK L E H E N Do 11. September 2008 Herzkreislauferkrankungen – alles über die Risikofaktoren Dr.med. Barbara DIETZE

Gleich in zwei Bereichen unserer Pfarre hat sich Anfang 2008 ein Generationswechsel vollzogen: Adalbert und Margarita Gatsch haben die Leitung des Teams der Lektoren und Kommunionhelfer an Hildegard und Gerhard Meller übergeben, und auch das bisher von ihnen geleitete Pfarrkaffeeteam hat mit Margarete Hochleitner eine neue „Chefin” bekommen. Margarita und Adalbert Gatsch kann man ohne Übertreibung als „Urgestein” unserer Pfarre bezeichnen, ihr Einsatz für die Pfarre in den Bereichen Liturgie, Organisation, Pfarrball u.v.m. über Jahrzehnte hinweg kann nicht genug bedankt werden. Wir sagen Margarita und Adalbert Gatsch ein herzliches „Vergelt‘s Gott” und wünschen ihnen Glück und noch viele gesunde Jahre in unserer Pfarre. Walter Fath

Do 25. September 2008 Jesus und die Frauen – zwischen Provokation und heilender Nähe Mag. Angelika GASSNER Do 16. Oktober 2008 Was ist jetzt mit der Oma? Allerheiligen – ein Fest, das Grenzen sprengt Mag. Marianne ANGULANZA Do 30. Oktober 2008 Der große Mönchsbergsturz Kirche und Naturkatastrophe Mag. Kathrin HAUER Do 13. November 2008 Der Jesus – Sucher Papst Benedikt XVI schreibt einen Bestseller Dr. Roman ANGULANZA

jeweils um 19.30 Uhr im Seminarraum der Pfarre, Hans-Sachs-Gasse 26 11


EINBLIC K E … Pfarrausflug in den Schwarzwald 19.-22.6.08 schönen Fachwerkhäuser in Wolfach. Nach einer interessanten Stadtführung in Freiburg mit den mittelalterlichen „Bächle“ genossen wir ein Orgelkonzert und erfreuten uns am fröhlichen Treiben rund um das Münster.

In gewohnt guter Stimmung starteten die 50 Teilnehmer des diesjährigen Pfarrausflugs in Richtung Schwarzwald. Bereits auf der Hinfahrt gab es Interessantes zu sehen: Die Barockkirche in Benediktbeuern, die einmalig schöne Rokoko-Wallfahrtskirche im bekannten Wallfahrtsort Wies (von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt) und als Kontrast die schlichte romanische Basilika in Altenstadt. Ein raffiniertes Netz von Umleitungen, Sperren und wieder Umleitungen rund um Tuttlingen verlängerte die Anreise etwas, doch erreichten wir unser Quartier Haus Maria Lindenberg bei St. Peter im Schwarzwald noch rechtzeitig zur Übertragung des EM-Spieles Deutschland – Portugal. Die folgenden zwei Tage waren Besichtigungen gewidmet: wir bewunderten die mittelalterliche Innenstadt von Schiltach, besichtigten das ehemalige Benediktinerkloster Alpirsbach (evang. Klosteramt) und die wunder12

Über Münstertal (Barockkirche St. Trudpert) gelangten wir nach St. Blasien und waren fasziniert vom Dom mit seiner herrlichen Kuppel (drittgrößte Kuppelkirche der Welt) über der lichtdurchfluteten Rotunde. Die Heimfahrt am Sonntag führte uns in die Universitätsstadt Tübingen mit ihrem wunderschönen Rathaus. Friedberg mit der Wallfahrtskirche Herrgottsruh (Gnadenbild „Christus in der Ruh“, um 1496), die seit 1937 von den Pallottinern betreut wird, bildete den Abschluss unserer Reise. Es waren wieder unvergessliche Tage in fröhlicher Gesellschaft, für die wir unserem Herrn Pfarrer (als erprobtem Reiseleiter) sowie dem lieben Gott ganz herzlich danken dürfen! Anneliese Gerner


EINBLICK E … Familienausschuss Zum Familienausschuss haben sich drei Männer und vier Frauen zusammengefunden. Unser Ausschuss lädt ein zur Kindersegnung im Februar, übernimmt die Bewirtung beim Kinderfasching, gestaltet den Kreuzweg am Familienfasttag, sorgt für volle Suppentöpfe am Familienfasttag, lädt ein zur Familienwallfahrt und organisiert das Fest für die Ehejubilare. Weitere Pläne sind im Entstehen. Vielleicht haben auch Sie neue Ideen,

oder wollen einfach mitmachen? Wir freuen uns, wenn Sie uns ansprechen. Wir möchten, dass sich Eltern mit Kindern in unserer Pfarre wohl fühlen und eine Gruppe finden, die Ihre Interessen vertritt. Wer eine nette und gemütliche Runde in der Pfarre sucht, ist bei uns richtig. Sabine Rothauer

Sozialausschuss Unser Sozialausschuss besteht seit dem Jahre 1987 und umfasst derzeit neun Mitarbeiter. Maria Seiwald leitete mit großem Engagement die Gruppe von Beginn an bis zum Jahr 2007. Dann beendete sie ihr Wirken und übergab aus Altersgründen ihr Amt an Maria Kücher. Das große Anliegen des Sozialausschusses ist vor allem, für Kranke oder ältere Personen, die nicht mehr regelmäßig aus dem Haus kommen, eine Verbindung zur Außenwelt zu bilden und sie am Geschehen „draußen“ teilnehmen zu lassen.

Unsere Aktivitäten sind daher vielfältig: • Besuch von Angehörigen Verstorbener zu Allerseelen, • Geburtstagsbriefe an Senioren, • Organisation des Krankenfestes, • Krankenbesuche, • Gestaltung des Elisabeth-Sonntags und Caritas-Haussammlung (40 % davon können zur Unterstützung Bedürftiger und zur Abwendung von Notlagen in unserer Pfarre verwendet werden) Ansprechpartner: Pater Alois und Maria Kücher 13


EINBLIC K E … Beim Einkehrtag der Pfarrgemeinderäte und Ausschussleiter wurden heuer im März zwei neue Kreise/Runden in der Pfarre Lehen ins Leben gerufen, die sich hier vorstellen:

Der neue Club Anlässlich der MISSION in unserer Pfarre im Jahre 1974 haben sich neue Gruppen und Runden gebildet, wie der „Club 30“ und der „Seniorenclub“. Nach 14 Jahren hat sich der Club 30 aufgelöst und seine Tätigkeit an die Arbeitskreise des Pfarrgemeinderates weitergegeben, da die Mitglieder des Club 30 in all diesen Ausschüssen mitgearbeitet haben und es bis heute noch tun. Der Wunsch nach einer Nachfolgegruppe wurde allerdings oft geäußert. Es soll eine offene Runde werden, die die Möglichkeit bietet zur Diskussion über Lebens- und Glaubensfragen sowie zu

aktuellen Themen, außerdem soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Wir wollen unsere Runde „Club 60 +“ nennen und laden alle Frauen und Männer, die gerne einmal im Monat einen Abend in offener Runde verbringen möchten, herzlich ein. Das 1. Treffen, ein „Oktoberfest“ mit Würstel und Bier, ist für: Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Lehen geplant. Auf Euer Kommen freuen sich: Hildegard Meller & Margarita Gatsch

Ein neuer Gebetskreis entsteht! Die Wiedergründung eines Gebetskreises stand ganz oben auf der Wunschliste der Pfarrgemeinderäte. Am Anfang stellt sich natürlich die Frage wie der Gebetskreis gestaltet werden soll: Lobpreis, Anbetung, Bibelteilen, Dank und Fürbitte können Schwerpunkte werden. Der Gebetskreis soll auch keine Konkurrenz zur Bibelrunde sein, ich glaube, dass sich die Beiden sehr gut ergänzen werden. 14

Der Gebetskreis ist dienstags, im 14-tägigen Rhythmus geplant, und am 30. September wird mit einem Startbzw. Informationstreffen begonnen, bei dem die zukünftige Ausgestaltung des Gebetskreises festgelegt wird. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzutun und sich einzubringen. Walter Fath


EINBLICK E … Liebe Kinder! Malt ihr gerne Mandalas an? Meine Freundin Lotti und ich machen das leidenschaftlich gern.

Wir freuen uns schon auf eure bunt gestalteten Bilder! Wir sehen uns am 28. September beim Erntdankfest.

Bringt dieses oder ein von euch selbst gestaltetes Mandala zum Erntedankfest mit, da gibt’s dann eine Ausstellung mit kleinen Überraschungen!

Einen schönen Kindergarten- bzw. Schulbeginn wünschen Euch Vinzi & Lotti

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IMPRESSUM: Herbst-Pfarrbrief 2008, Nr. 73 路 Medieninhaber und Redaktion: Stadtpfarre Lehen 路 Layout: Helga Nagl f.d.I.v.: KR P. Ewald Hartmann SAC, Stadtpfarrer, 5020 Salzburg, Vinzenz-Pallotti-Platz 2

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