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Pfarre Mauthausen Jahrgang 43 Oktober 2011

Gut, dass es die Pfarre gibt


Wir machen ein Bild von der Buntheit unserer Pfarre! Am 18. September 2011 veranstaltete die Katholische Kirche in Oberösterreich den „Tag des Pfarrfotos“. Ziel dieser Aktion ist es, die Lebendigkeit und das Engagement der OÖ Pfarren ins Bild zu bringen. Mit dem „Tag des Pfarrfotos“ will die Katholische Kirche in Oberösterreich ein Zeichen setzen, das ausdrückt: „Wir sind viele – und wir machen Kirche bunt und lebendig!“ Wozu? Die Aktion soll die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit stärken und ein positives Glaubens-Zeichen setzen – ganz nach dem Motto der Pfarrgemeinderats-Wahl 2012: „Gut, dass es die Pfarre gibt!“ Sehen Sie selber unter: www.dioezese-linz.at

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Mit im Fluss von Pfarrassistent Mag. Thomas Pree

allem durch die Bezahlung der hauptamtlichen MitarbeiterInnen. Pfarre = Bereicherung für die MauthauserInnen

„Gut, dass es die Pfarre gibt!“

Wir sind Kirche – gelebte Kirche vor Ort, die viel für ein Mit dieser Behauptung gehen wir in die Wahl des im März gutes Miteinander und die religiöse und kulturelle Berei2012 neu zu wählenden Pfarrgemeinderates. Wir begin- cherung in Mauthausen einbringt, von dem viele mehr nen mit der Bitte, Sie mögen mit Ihren Vorschlägen hel- profitieren, als manchmal bewusst ist. Kindergarten, fen, Menschen zu motivieren sich in unserer Pfarre Maut- Bibliothek, Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren, Bildungsmöglichkeiten, Hilfe in sozialen Nothausen verantwortlich zu engagieren. lagen, Besuchsdienste, Begleitung in Lebenskrisen, Fei(siehe Einlageblatt oder www.pfarre.mauthausen.at ) ern persönlicher und familiärer Anlässe, Kulturelle Bereicherung mit Musik, Kunst, Architektur und diversen Pfarre = Glaube konkret Damit viele erfahren, wie gut es ist, vor Ort eine leben- Veranstaltungen, Räume für Gebet, Meditation und Stildige Pfarrgemeinschaft zu haben, brauchen wir Chris- le. So manches wäre noch zu ergänzen. Nicht wegzudentInnen, die bereit sind, ihren Glauben konkret umzuset- ken sind all die kirchlichen Feste mit ihren Feiertagen, zen. Zuerst einmal natürlich im persönlichen Lebensstil all die Rituale, die unser Jahr prägen und aus 365 Tagen und in der Familie und dann genauso auch als Menschen, einen hilfreichen Rhythmus des Lebens machen. Gut ist die für christlich inspirierte Ideen und für das Gelingen es, dass in unserer Pfarre jeden Sonntag bis zu 300 Chriseiner Glaubensgemeinschaft Zeit und Energie einset- tInnen die befreiende und belebende Begegnung mit zen. Schon jetzt bitte ich daher sehr eindringlich, sich Jesus Christus suchen, für Menschen in Not beten und bei der Suche um KandidatInnen für den neuen PGR bereit sind, sich dem Wort Gottes zu stellen. Es wirkt in ansprechen zu lassen. Ich ermuntere auch, sich selber unserem Ort! Wert-voll! einzubringen, denn viele, die nicht schon durch ihr bis- Pfarre = gelebte Hoffnung heriges Engagement bekannt sind, fallen leider allzu Wenn wir zu Allerheilgen unserer Verstorbenen gedenleicht aus dem Blickfeld. ken, dann ist es die in unserer Glaubensgemeinschaft Pfarre = Aufgabe und Geschenk Ich meine diese Bitte sehr ernst und das mit einem guten Gefühl. Erlebe ich doch, wie die Pfarre gerade für die Aktiven zu einer belebenden Heimat wird, wo auch diejenigen, die mit persönlichem Kraft- und Zeitaufwand mitgestalten, erfahren: „Gut, dass es unsere Pfarre gibt!“ Zum einen ist es ein großes Lernfeld im So-zialen, im Organisieren, im Spirituellen. Zum anderen stärkt es, verantwortlich zu sein, es gibt Selbstbewusst-sein, mitgestalten zu können und es schenkt Sinn, für andere da zu sein. Selbstverständlich macht es auch Spaß mit anderen gemeinsam unterwegs zu sein. Pfarre = Kirche Häufig frage ich bei Pfarrzugehörigen, die aus der Kirche austreten wollen, ob dieser Schritt seinen Grund in der Pfarre Mauthausen hat. Noch nie hat jemand mit Ja geantwortet, vielfach wird sogar behauptet, ihnen gefiele das Pfarrleben und die Themen der Pfarre ganz gut. Manchmal wird auch Bewunderung und Dankbarkeit ausgesprochen. Es folgt immer ein „Aber, die Kirche…“ Und hier sind dann die häufig oberflächlichen Medienberichte über die sogenannte Amtskirche mit ihren Strukturen und die skurrilen Aussagen mancher ihrer Vertreter gepaart mit der Vorschreibung zum Kirchenbeitrag stärker präsent als das Bemühen der Pfarre. Doch jeden Kirchenaustritt spürt zuallererst einmal unsere Pfarre. Der Großteil Ihres Kirchenbeitrages fließt direkt in die Pfarre Mauthausen, zum Beispiel bei der Finanzierung des Pfarrheimbaus mit ca € 890.000,- oder durch die jährliche Rückerstattung von 9% des Kirchenbeitrages als Grundbudget für unsere laufenden Ausgaben und vor

bezeugte Hoffnung auf Auferstehung und Leben, die Sinn eröffnet. Sie macht Mut und lädt ein das eigene Leben und das seiner Lieben in Gottes Händen zu wissen und zu vertrauen. Wie wichtig und heilsam sind hier unsere Rituale. Eine lebendige Pfarre ist die Antwort auf die Einladung Jesu, im Reich Gottes zu wachsen und unterwegs zu sein, um das von Gott geschenkte Leben in Fülle zu erfahren. Gut, dass es Menschen gibt, die diesen Geist in sich und durch sich wirken lassen! Gut, dass es Menschen gibt, durch deren Leben die Idee Jesu auf die Wirklichkeit vor Ort abfärbt. Das strahlend rote Rundfenster in unserer Kirche ist eine sichtbare Einladung dazu.

Firmung 2012 Unser „Ja“ zu Jesus schenkt Begeisterung fürs Leben! Alle Jugendlichen unserer Pfarre, die bis spätestens 31.8.2012 dreizehn Jahre alt werden, sind eingeladen mit uns die Firmung zu feiern und sich darauf vorzubereiten. Einige wichtige Termine dafür: Anmeldung in der Pfarre bis 20.11.2011 mit ausgefülltem Anmeldebogen (siehe www.pfarre.mauthausen.at – Rubrik Firmung) Elternabend im Pfarrsaal: 24.11.2011, 20:00 Start der Firmvorbereitung: 2.12.2011, 18:00 Firmung: 21. 4. 2012, 17:00

Impressum: Pfarre Mauthausen im Lebensfluss. Medieninhaber und Herausgeber: Pfarrgemeinderat Mauthausen, 4310 Mauthausen, Pfarrplatz 1. Redaktion: Gisela Aichinger, Layout: Alfred Hochedlinger. Medienhersteller: Eigenvervielfältigung.

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Im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Punkenhofer Das Jahresmotto „Gut, dass es die Pfarre gibt“ hat uns angeregt, diese Frage an bekannte Persönlichkeiten in Mauthausen zu richten. In dieser Ausgabe haben wir dazu Bürgermeister Thomas Punkenhofer um ein Interview gebeten. Wir bedanken uns für die Bereitschaft und für das interessante Gespräch.

„Gut, dass es die Pfarre gibt" - Was fällt Ihnen/Dir dazu spontan ein?

Welche Aufgaben wird die Pfarre Mauthausen in Zukunft zu erfüllen haben?

Es ist gut, dass es die Pfarre gibt, weil sie sehr vielen Menschen in Mauthausen Rückhalt gibt. Ich erlebe die Pfarre Mauthausen als eine große Familie, in der niemand ausgeschlossen wird, ungeachtet der Herkunft, Hautfarbe oder der gesellschaftlichen Stellung. Die Pfarre Mauthausen ist für mich ein Musterbeispiel, wie in der heutigen Zeit „Kirche“ sehr erfolgreich funktionieren kann. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen, die der „Institution Kirche“ den Rücken zukehren, sich nicht vom Glauben oder den Grundwerten der Religion abwenden, sondern mit einigen Vorgängen in der Amtskirche nicht einverstanden sind. Sich um Menschen kümmern, einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander zu pflegen, füreinander da zu sein, sind für mich die entscheidenden Pfeiler der „Seelsorge“. In der Pfarre Mauthausen sind diese Pfeiler sehr stark.

Ich denke, dass der Weg, den die Pfarre Mauthausen geht, beibehalten werden soll. Wie in der Vergangenheit, werden die Aufgaben der Zukunft sehr vielfältig sein. Die Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen und beizustehen. Sich mit Menschen zu freuen, wenn ein neues Leben entsteht. Menschen Trost zu geben, wenn ein Leben zu Ende geht. Mit Menschen zu feiern, wenn sie glücklich sind. Menschen beizustehen, wenn das Leben schwierige Aufgaben stellt.

Was war für Sie/Dich eine der schönsten, wichtigsten Erfahrungen mit der Pfarre Mauthausen? Es gibt so viele schöne und gute Dinge, die die Pfarre Mauthausen macht, dass es schwer ist, sich auf einige wenige zu beschränken. Vor allem beeindruckt mich, dass das Gebot der Nächstenliebe nicht nur „gepredigt“ wird, sondern immer auch Taten gesetzt werden, um den Menschen zu helfen, denen es gerade nicht so gut geht. Meine persönlich schönste und wichtigste Erfahrung mit der Pfarre Mauthausen ist, dass wir uns in vielen Fragen, in denen es darum geht, das Leben für die Menschen zu verbessern, sehr nahe stehen. Meine schönste Erfahrung ist, dass es die Gräben zwischen der Pfarre Mauthausen und der Sozialdemokratie in Mauthausen nicht mehr gibt. Das Ergebnis ist eine äußerst positive und erfolgreiche Zusammenarbeit in vielen Projekten. Würdest Du / würden Sie Pfarrer sein, was würdest du als erstes verändern? Es gibt immer auch die Frage, „Was würdest du verändern, wenn du einen Tag Bürgermeister sein würdest“. Beide Fragen sind sehr schwer zu beantworten, wenn man in die Organisation nicht eingebunden ist. Ich möchte mir hier nicht anmaßen, Ratschläge zu erteilen, vor allem da ich sehe, wie gut die Pfarre in Mauthausen funktioniert. 4

Wir haben in der Politik und in der Kirche eine gemeinsame Aufgabe. Das Wohl unserer Mitmenschen. Wenn wir nicht aus den Augen verlieren, dass immer der Mensch über den materiellen Dingen steht, werden wir die kommenden Aufgaben bestens erfüllen.

Allerheiligen: Jetzt zu Allerheiligen tritt der Tod verstärkt ins Bewusstsein der Menschen. Die Pfarre ist dafür eine wichtige Anlaufstelle. Wie erlebst Du/Sie das in Mauthausen? Da ich keine verstorbenen Angehörigen in Mauthausen habe, habe ich auch Allerheiligen noch nicht in Mauthausen erlebt. Ich bin an diesem Tag bei meinen Großeltern im Raum Steyr / Ennstal und vor allem bei meinem Vater in Wels. Für mich war früher Allerheiligen immer ein ganz besonderes Ereignis, da ich am 02. November (Allerseelen) geboren bin. Als Kind waren die Familienzusammenkünfte zu Allerheiligen immer auch eine große Geburtstagsfeier für mich. Als Kind war es toll, dass ich zu meinem Geburtstag immer schulfrei hatte. Heute stelle ich mit einem Lächeln fest, dass ich doch sehr enttäuscht war, als ich erfahren habe, dass nicht wegen meinem Geburtstag die Schule geschlossen wurde. Der Grund war ein anderer. Liebe Menschen, die leider nicht mehr unter uns sind, ganz bewusst wieder in unsere Mitte aufzunehmen. Ich für meinen Teil definiere das ewige Leben damit, dass geliebte Menschen in unseren Gedanken, in unseren Herzen bleiben. Zu Allerheiligen rufen wir uns diese lieben Menschen wieder ganz bewusst in Erinnerung und lassen sie für eine gewisse Zeit wieder unter uns weilen.


Pilgern ist beten mit den Füßen Eine Fusionierung der Pfarren Mauthausen und Ried Mit dieser Motivation, aber im Besonderen aus Dankbarkeit haben wir, Martina aus Blindendorf und Erika aus Mauthausen, uns entschlossen zu Fuß nach Mariazell zu pilgern. Beginn unserer Fußreise: Samstag, 27. August 2011 Martina startete um 4 Uhr Früh im Dunkeln und Erika stieß kurz vor 6 Uhr dazu. Von Blindendorf nach Mariazell in dreieinhalb Tagen, dazwischen drei Übernachtungen in verschiedenen Gasthäusern war unser Plan und genau diesen haben wir umgesetzt. Am Dienstag um ca 13:30 erreichten wir erschöpft, aber sehr glücklich und bewegt, betend und singend den Wallfahrtsort Mariazell - unser Ziel. Das Motto „Der Weg ist das Ziel“ kommt aus vieler Munde und hat auch in der Werbung Fuß gefasst. Wer denkt jedoch über die Bedeutung dieser fünf Wörter nach? Wir hatten auf unserem langen und beschwerlichen Weg viel Zeit dazu. Mehrere Male haben wir nach dem richtigen Weg gesucht, oft war dieser aber nicht nach unseren Vorstellungen: sehr mühsam, zu viel Asphalt bei hohen Temperaturen und viel Autolärm erschwerten uns unser Gehen. Beide sind wir an unsere körperlichen Grenzen gestoßen: Blasen an den Füßen, Schmerzen hier und Verspannungen da plagten uns besonders am 2.Tag. Überlegungen bezüglich Aufgebens waren Thema. Doch wir hatten ein Ziel! Am nächsten Morgen waren — wie durch ein Wunder — unsere Körper erholt und wieder in der Lage die Pilgerschaft, wenn auch mit Schmerzen, fortzusetzen.

Gespräche und Begegnungen begleiteten diesen Weg und die Dankbarkeit über die Schöpfung, aber im Besonderen über die Möglichkeit überhaupt gehen, sehen, riechen, die Natur erleben zu dürfen und sich bewegen zu können, machte sich in uns breit. Viele Kirchen und Kapellen säumten unsere Wege und luden uns ein Halt zu machen, um zu beten und zu singen und Gott zu preisen. Das letzte Stück des Weges erlebten wir betend, freudig und lustig. Viele Anliegen unserer beiden Pfarren haben wir nach Mariazell mitgetragen – eine schwere Last. Das Verbrennen des Briefes einer Freundin und viele persönliche Anliegen, die wir hinzugefügt haben, bildete den Abschluss unserer Fußwallfahrt. Mit Gebet und Gesang haben wir alles an unsere Gottesmutter übergeben. Die Menschen in der Kirche und die Geschäfte vor der Basilika ließen uns wieder in „unsere Welt“ eintauchen und wir konnten zum Zeitpunkt der Ankunft wenig damit anfangen. Wir waren und sind glücklich darüber, dass wir uns auf den Weg gemacht haben zu Maria, der Magd aus dem Volke und Mutter unseres Erlösers. Wir fanden sie jedoch nicht in Mariazell in der Kirche - sie war und ist mit uns unterwegs genauso wie Gott selbst täglich mit uns unterwegs ist- wir müssen lediglich genau hinsehen und hinhören, um sie zu erkennen. Unsere Erkenntnis der Tage der Pilgerschaft – der Weg ist das Ziel.

Je näher wir unserem Ziel kamen, desto motivierter wurden wir und der Weg wurde leichter, obwohl wir täglich einige Kilometer zurücklegten. Viele schöne und intensive

Erika Breuer

Aus der Landesmusikschule ... Freitag, 21. Oktober 2011 17.00 Uhr Pfarrkirche Mauthausen

Samstag, 22. Oktober 2011 10.00 - 12.30 Uhr, Pfarrkirche Mauthausen

Konzert mit Sabine Schwarz an der Kirchenorgel

Präsentation historischer Tasteninstrumente

Sabine Schwarz, die Orgellehrerin der Landesmusikschule Mauthausen konzertiert auf der Orgel bei freiem Eintritt. Von der Anton Bruckner Privatuniversität erhielt Sie im Juni 2011 das Hochbegabtenstipendium!

Nichts für Pfeifen und Zartbesaitete!

Sie ist Teilnehmerin an Meisterkursen bzw. Workshops u.a. bei Louis Robillard, Ben van Oosten, Ton Koopman, Tini Mathot, Augusta de Campagne, Andrés Cea Galán und Jörg-Andreas Bötticher.

Die Orgel gilt schon seit Jahrhunderten als die Königin der Instrumente, eher unbekannt hingegen ist das Clavichord. Wenn ihr Lust und Laune habt, Pfeifen, Saiten und Tasten zu erforschen und natürlich auch selbst auszuprobieren, werden wir am Samstag, dem 22. Oktober, von 10.00 bis 12.30 in der Pfarrkirche Mauthausen gemeinsam in die Welt dieser beiden Instrumente eintauchen! Prof. Brett Leighton von der Anton Bruckner Privatuniversität wird sein eigenes Clavichord vorstellen und zum Klingen bringen. Wir freuen uns auf Sie! 5


Dekanatswallfahrt: Mauthausen stark vertreten

Am 4. September fand in Arbing die diesjährige Dekanatswallfahrt statt. „Das verlorene Paradies“ so das Thema dieser Wallfahrt, welche von der KMB vorbereitet wurde. Die Mauthausener zeigten sich im Ge-gensatz zu anderen Pfarren äußerst „hitzebeständig“, stellten sie doch die Mehrzahl der etwa 50 Teil-nehmer, die alle ob der hohen Tem-peraturen

gehörig ins Schwitzen gerieten. So wirklich „paradiesisch“ wurde es erst, als bei der anschließenden Agape kühle Getränke serviert wurden, denn das eine oder andere Achterl bzw. Mineral hatten sich die tapferen Wallfahrer allemal verdient. Charly Aichhorn, Dekanatsobmann

Das Pfarrblatt im „neuen Kleid“ Die schnelle technische Weiterentwicklung der Druckerei macht es möglich, dass unser „Lebensfluss“ zum Teil in „neuer Farbe“ erstrahlt. Wir hoffen, unser Pfarrblatt für Sie dadurch noch ansprechender gestalten zu können. Mittels Werbeeinschaltungen der Mauthausener Wirtschaft in der Dezemberausgabe kann ein Großteil der Druckkosten abgedeckt werden - in dieser Ausgabe bit-

ten wir Sie um Ihren freiwilligen Druckkostenbeitrag. Ein Zahlschein liegt bei. Sollten Sie Anliegen, Anregungen an die Redaktion haben, sind wir für Sie erreichbar: Gisela Aichinger

Tel. 0699/113 60 176 Mail: gisi.aichinger@24speed.at

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung! Für die Redaktion Gisela Aichinger

Neues vom Singkreis Toller Ausflug mit schwieriger Prüfung Unser Arbeitsjahr starteten wir mit einem wirklich tollen Ausflug. Bei Kaiserwetter chauffierte uns am 10. September Kaser Sepp zunächst nach Schwanenstadt, wo wir uns in der dortigen Glashütte als Glasbläser bewähren durften und obendrein wurden wir auch noch bei einer zufällig stattfindenden Eröffnungsfeier als Gastchor ins Festprogramm eingeschleust. Anschließend fuhren wir ins „Agrarium“ bei Steinerkirchen, wo sich fast alle der 45 Reiseteilnehmer der schwierigen Prüfung zum „OÖ Genussspecht“ stellten. Bei den diversen Aufgaben wie Balancieren, Kräuter erschnuppern oder mit dem Gokart alla Sebastian Vettel durch die Gegend brausen zeigten die Singkreisler und deren Partner hervorragende Leistungen, doch neben einer gehörigen Portion Ehrgeiz stand doch der Spaß an der Sache im Vordergrund. Schließlich schafften alle Teilnehmer die Prüfung zum „OÖ Genussspecht“ und bei der anschließenden Grillerei kamen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Müßig zu erwähnen, dass nach solchen Prüfungserfolgen auch noch einige Achterl die Kehlen befeuchteten. 6

Unseren ersten offiziellen Auftritt hatten wir dann am 24. September, wo wir traditionell die Feier zu den Silbernen und Goldenen Hochzeiten musikalisch umrahmten. Momentan ist unser Focus schon wieder Richtung Advent- und Weihnachten gerichtet, ist doch diese Zeit wieder gespickt mit verschiedensten Auftritten, doch dazu mehr in der kommenden Ausgabe. Charly Aichhorn


Achtung liebe Seniorencafebesucher! Am 3. November 2011 entfällt der Seniorenclub im Pfarrheim, denn an diesem Tag findet der Seniorentag der Gemeinde im Donausaal statt. Alle anderen Termine: 06.und 20. Oktober, 17.November, 01. und 15. Dezember Wir freuen uns auf jeden Gast Christa und Sepp

Wir bedanken uns bei der Fam. Hannl für die gespendeten Christbäume, die unsere Kirche beim vergangenen Weihnachtsfest schmückten. Gerne weisen wir jetzt schon darauf hin, dass bei Fam. Hannl, Further Str. 1, Christbäume direkt aus ihrem Wald zu erwerben sind.

Elisabethsammlung 2011:

Deine Spende wärmt Bei der Elisabethsammlung im November 2011 bittet die Caritas wieder um Spenden für Menschen in Not in Oberösterreich. Rund 70.000 Menschen in Oberösterreich leben in akuter Armut. Insbesondere die Bezahlung der steigenden Wohnkosten sind für Menschen mit geringem Einkommen ein zunehmendes Problem. Wenn im Winter dann auch noch die Kosten für das Heizen dazukommen, wissen viele nicht mehr weiter. In den 12 regionalen Caritas-Beratungsstellen in ganz Oberösterreich können wir Menschen in diesen und ähnlichen existenziellen Notlagen helfen.

Katholische Männerbewegung

Sie können viel dazu beitragen und z. B. Wärme schenken: Bei der Elisabethsammlung im November bittet die Caritas wieder um Spenden für Menschen in Not in Oberösterreich. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Es kommt was Großes Am 2. Juni 2012 greifen wir die heißen Kartoffel doch an.

Caritas-Spendenkonto: RLB 1.245.000, BLZ 34.000 Kennwort: Elisabethsammlung, Empfänger: Caritas für Menschen in Not

Für die KMB Obmann Greindl Robert

Der Caritas Ausschuss wird zu diesem Anliegen am 13.11 beide Sonntagsgottesdienste gestalten.

Goldhaubengruppe Mauthausen Liebe MauthausenerInnen! Ein Aufgabenbereich der Goldhaubenfrauen ist das soziale Engagement. Mit dem Gewinn bei unseren Veranstaltungen Maria Lichtmess, Liebstattsonntag und Kräuterweihe können die Goldhaubenfrauen die „Welt der Frau-Hilfsaktion” in Baranowitschi unterstützen. Die wirtschaftlichen Probleme in Weißrussland merkt die Bevölkerung im Alltag durch ständige Steigerungen bei den Preisen für Grundnahrungsmittel und Energie. Im Haus der Barmherzigkeit füllen Schwestern mittags die Teller der Sozialwaisen mit nahrhafter Suppe. Nachmittags helfen sie beim Lernen und Hausaufgabenma-

chen. Es gelingt den Schwestern auch, dass sich die Kinder beim Spiel entspannen und herzhaft lachen. Den Kindern in Weißrussland konnten wir € 400,- überweisen. Weitere € 400,- spendeten wir für Menschen in den Gebieten Nordkenia und Äthiopien, die an Hungersnot leiden. Unser fleißiges Tun ist nur von Erfolg gekrönt, wenn wir Sie als Gäste begrüßen dürfen. Ein aufrichtiges DANKE an alle! Maria Hinterplattner 7


In unserer Pfarre wurden getauft 09.10.2010 Fabian Hayder (Brigitte u. Ulrich Hayder, Prof.Gerstmayr Straße 27) 30.10.2010 Tobias Pesendorfer (Denise u. Benjamin Hackl, Linzerstr. 74) 30.10.2010 Jonathan Preslmair (Elisabeth u. Mag. Wolfgang Preslmair, Machlandstraße 12) 31.10.2010 Sarah Hintersteiner (Bernadette u. Gerhard Hintersteiner, Linzer Straße 76) 31.10.2010 Julius Constantin Pivec (Mag. Gudrun u. Dr. Techn. Robert Pivec, Hinterholz 27) 27.11.2010 Marlene Marksteiner (Dr. Anita Marksteiner-Redl u. Mag. Klaus Marksteiner, Am Froschberg 8) 27.11.2010 Noah Reichinger (Bettina Reichinger u. Andreas Hiesberger, Eschenstr. 7) 28.11.2010 Antonia Döberl (Julia u. Erwin Döberl, Hinterholz 1) 11.12.2010 Rebecca Aichberger (MMag. Angelika u. Dipl.-Ing. Roland Aichberger, Linzer Straße 68 5) 15.01.2011 Pauline Dannerbauer (Karin u. Harald Dannerbauer, Untere Breiten 14) 15.01.2011 Valentina Mimra (Bettina u. Ing. Hans-Peter Mimra, Gauermannstr. 12) 15.01.2011 David Richard Mehringer (Bianca Mehringer u. Daniel Pastleitner, Freistädter Straße 69) 22.01.2011 Emma Stütz (Melanie u. Daniel Stütz, Heindlkai 5) 30.01.2011 Eleonora Leimlehner (Erika u. Bernhard Leimlehner, Punzetweg 4) 05.02.2011 Hannah Alexa Fröschl (Sandra u. Günther Fröschl, Brunngasse 7) 06.02.2011 Gabriel Herain (Elke u. Alexander Herain, Melissenweg 2) 19.02.2011 Angelina Strohmayer (Eveline Srohmayer u. Philipp Kaisergruber, Josef-Jahn-Hof 6 4) 19.02.2011 Elena Marie Wögerer (Maria u. Christian Wögerer, Josef-Jahn-Hof 24 72) 06.03.2011 Aron Haller (Claudia u. Karl-Heinz Haller, Riederbachstraße 48) 19.03.2011 Lia Schutti (Eva u. Mag. Andreas Schutti, Im Hopfengarten 10) 27.03.2011 Lisa Wurm (Cornelia Wurm u. Ernst Steindl, Oberzirking 115)

seit dem 9. Oktober 2010

09.04.2011 Eva Aistleithner (Ursula Aistleithner u. Hannes Allerstorfer, Neuhart 17) 16.04.2011 Jona Jöbstl (Romana u. Dipl.-Ing. Markus Jöbstl, Hochfeld 16) 16.04.2011 Elisa Schimpl (Daniela u. Gerald Peterseil, Am Jägerberg 15) 16.04.2011 Julian Schreiner (Eva Schreiner u. Dominic Poscher, Gusenweg 10) 01.05.2011 Sophie Gattringer (Mag. Katharina u. Mag. Josef Gattringer, Bernaschekstraße 2) 07.05.2011 Viktoria Hechenberger (Claudia u. Anton Hechenberger, Parkstraße 4) 15.05.2011 Philipp Trauner (Petra Trauner u. Rudolf Pissenberger, Grillenbachweg 4) 21.05.2011 Hannah Mair (Barbara Mair u. Thomas Steininger, Riederbachstraße 8 1) 05.06.2011 Justin Liebminger (Sandra Liebminger u. Michael Voggeneder, Parkstraße 21) 11.06.2011 Mia Valentina Wlk (Sonja u. Dr. Michael Wlk, Ufer Straße 3) 02.07.2011 Marcel Saminger (Stefanie Saminger u. Manuel Hackl, Brunngasse 5) 07.08.2011 Daniel Steigerstorfer (Viktoria u. Andreas Steigerstorfer, Machlandstraße 17) 10.09.2011 Johanna Schöller (Miroslava u. Mag. Gerald Schöller, Kirchenberg 3 b) 10.09.2011 Hannah Scharinger (Bettina u. Ing. Thomas Pirklbauer, Ontlstraße 5) 24.09.2011 Emelie Punz (Kathrin Punz u. Mario Froschauer, Hart 30) Auswärtige Taufen 29.01.2011 Isabella Wagner (Monika Wagner u. Christian Schüller, Machlandstr. 9) 06.05.2011 Jona Engelen (Isabell u.Markus Engelen, Am Sonnenhang 30) 14.07.2011 Anna Märzinger (Daniela Märzinger u. Manuel Mayer, Linzer Str. 78)

Den Bund fürs Leben schlossen in unserer Kirche 30.4.2011 MMag. Katrin Gusenleitner u. Mag. Philipp Wipplinger, Vormarktstr. 35 23.5.2011 Ingeborg Hinterreiter u. Gerhard Debnar, Ufer Str. 21

Wir gedenken unserer Toten 10.11.2010 16.11.2010 16.11.2010 05.12.2010 08.12.2010 09.12.2010 11.12.2010 24.12.2010 31.12.2010 31.12.2010 07.01.2011 11.01.2011 21.01.2011 08.02.2011 18.02.2011

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Aigenbauer Michael, Brunngasse 5 (im 42. Lj.) Trauner Jutta, Marktplatz 5 (im 44 Lj.) Weinzierl Anton, Bernaschekstr. 23 (i.85. Lj.) Kaser Friedrich, Eschenweg 14 (im 82. Lj.) Hlavaty Anton, Albern 85 (im 90. Lj.) Widi Johann, Hanlbergerweg 1 (im 88. Lj.) Peterseil Rosina, Seniorenheim (im 91. Lj.) Weindlmayr Rosa, Seniorenheim (im 81. Lj.) Schlager Anna, Bernaschekstr. 3 (im 90. Lj.) Karmberger Eduard, Linzerstr. 27 (im 53. Lj.) Brückler Anna, Vormarktstr. 33 (im 84. Lj.) Kriechbaum Karl, Seniorenheim (im 83. Lj.) Stütz Maria, Seniorenheim (im 88. Lj.) Konopitzky Gernot, Linz (im 44. Lj.) Kastner Johann, Kalvarienbergstr. 4 (i.86. Lj.)

18.6.2011 Tanja Marta-Cellnigg u. Dr. Gabriel Mihai Marta, Wien 9.7.2011 Alexandra Zeller u. Heimo Schöllbauer, Promenade 30

Verstorbene seit Allerheiligen 2010 05.03.2011 09.03.2011 20.03.2011 30.03.2011 01.04.2011 01.04.2011 07.04.2011 17.04.2011 09.05.2011 23.05.2011 02.06.2011 09.06.2011 16.06.2011 07.07.2011 25.08.2011

Braunzseis Johann, Bernaschekstr. 7 (i.93.Lj.) Horner Manfred, Seniorenheim (im 73. Lj.) Schimpl Otto, Bergstr. 26 (im 82. Lj.) Huber Eva-Maria, Hinterholz 20 (im 57. Lj.) Greisinger Hannelore, Efeuweg 4 (im 68. Lj.) Dannerbauer Peter, Bernaschekstr. 28 (i.47.Lj.) Trogbacher Rudolf, Seniorenheim (im 90. Lj.) Wandl Wilfried, St. Georgen/Gusen (im 45. Lj.) Legat Alfred, Nelkenweg 13 (im 63. Lj.) Rauter Mirjam, Uferstr. 27 (im 21. Lj.) Fröhlich Alfred, Bergstr. 26 (im 66. Lj.) Heigl Karl, Vormarktstr. 29 (im 70. Lj.) Kirnberger Stefanie, Am Brunnenbg. 2 (i.81.Lj.) Schatzl Anna, Seniorenheim (im 82. Lj.) Raffetseder Franz, Bergstr. 20 (im 87. Lj.)


Pfarrcaritas Kindergarten Rückblick auf ein gelungenes Fest im vergangenen Kindergartenjahr:

Das Maibaumsetzen

Es ehrt mich, die Mauthausner/Innen im Pfarrblatt begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Sigrid Sonnberger, bin 23 Jahre alt und komme aus Steyregg. Von Beruf bin ich Kindergärtnerin. Ein Zitat, das mir besonders gut gefällt: „Der Luftzug einer schließenden Tür öffnet immer eine andere.“ So wurden mir bereits nach meiner Berufsausbildung zur Kindergartenpädagogin an der Kreuzschwesternschule Linz vier „Kindergartentüren“ geöffnet. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich in Altenberg, weiter ging es in Gallneukirchen und Engerwitzdorf. Seit September 2011arbeite ich als gruppenführende Pädagogin im Pfarrcaritas Kindergarten Mauthausen. Mit vielen Ideen im Gepäck, mit Herzlichkeit und Engagement möchte ich die Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg und in ihrer Entwicklung begleiten. Sigrid Sonnberger

Dreirad- und Rollerbahn im Kindergarten

Damit so ein Fest gelingen kann, braucht man viele freiwillige Hände. Darum möchten wir DANKE sagen: n bei Monika Weindl für das Binden der Maibaumblumen n bei Christl Hochstöger, Greindl Helga und Heidi Tau-

Wir möchten uns für die freiwillige Mithilfe zum Gelingen der Dreiradbahn bei Weindl Robert, Mayrhofer Franz, Leimer Friedrich, Pils Günter, Kastner Michael, Strasser Norbert und Freunde, Reps Domiam, Luftensteiner Gottfried und Peterseil Werner bedanken. Danke auch an Herrn Hintringer Hans, Herrn Aichinger Karl und Herrn Friedl Stefan für die Sanierungsarbeiten der Sandkisten. Die Kindergartenkinder und das Kindergartenteam

sche für das Binden des Maibaumkranzes n bei Franz Mayrhofer für das Besorgen der Tannenäste

(die von Christiane Helbich-Poschacher gespendet werden) und der Mithilfe beim Aufstellen des Maibaums n bei Karl Aichinger für den Transport des Maibaums mit

dem Traktor n bei Alex Lengauer und seinen Musikkollegen für die

musikalische Untermalung n bei der Freiwilligen Feuerwehr Haid, besonders bei

Michael Aichinger für die Bänke n bei der Gemeinde, die uns den Transport der Bänke

ermöglicht Wir freuen uns, dass immer viele Eltern bei diesem Fest mitfeiern. Das Kindergartenteam

Wir haben noch Plätze im Kindergarten frei !!! Informieren sie sich über uns: www.kindergarten.mauthausen.at Es wäre schön, wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken. Melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer: 07238/2608 Anderl Gabriele, Kindergartenleitung

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Katholische Frauenbewegung Unsere Wallfahrt führte uns Ende Mai ins Stift Schlägl. Die Wortgottesfeier hielten wir in der Filialkirche St. Wolfgang, anschließend nahmen wir an einer interessanten Stiftsführung teil und kehrten zum Mittagessen in den Stiftskeller ein. Unsere zweite Station war die neue Kirche im Seelsorgezentrum in der Voest, wo wir eine Maiandacht feierten und uns die "moderne" Kirche erklären ließen.

Katholisches Bildungswerk „Grenzen setzen in einer grenzenlosen Welt“ Wegweiser durch den Erziehungsdschungel Mittwoch, 9. November 2011 19.30 Uhr Pfarrheim Mauthausen Referent: Dipl. Päd. Erwin Zinner Eintritt: € 5,-In einer Zeit der erzieherischen Verunsicherung sind klare, verstehbare Grenzen ein sicherer Halt. Ein Vortrag zum Thema Regulative, klare Strukturen, bedingungsloses JA und NEIN, Konsequenzen , ... weitere Informationen finden Sie auch unter: http://kbwmauthausen.web.officelive.com www.facebook.com/kbw.mauthausen

Viel Freude und Spaß hatten die Kinder, die beim Ferienpass teilnahmen und einen Nachmittag auf dem Reiterhof von Angelika Auböck verbrachten. Ein Dankeschön an Angelika, dass wir immer wieder reiten kommen dürfen.

Kantate HOMO HOMINI LUPUS

Gertraud Brandstätter

Musik zum Gedenken an die Opfer des Holocaust. Ein beeindruckendes Werk über Leben, Leiden, Sterben und Befreiung im Konzentrationslager Mauthausen. Compact Disk - D D D - stereo Studioaufnahme

€ 15,00

Erhältlich: Jazzy (Marktplatz), im Pfarramt, bei den Chormitgliedern und online auf der Webseite www.cpm-musicaviva.at

Samstag, 5.Nov. 2011 20 Uhr Schloss Pragstein Simon Pichler & Leo Lukas mit dem erfolgreichen Kabarett

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Die Sekt-Bar im Schloss Pragstein ist vor jeder Veranstaltung und während der Pause für Sie geöffnet.

„Nackte Zahlen“ Ein Abend der sich auszahlt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


30 Jahre Chor der Pfarre Mauthausen Nostalgie. Volldampf. Vielfalt. Die außergewöhnliche 30-jährige Geschichte des cpm musica viva war schon ein Grund zum Feiern. Und dazu brauchte es außergewöhnliche Ereignisse, wie diese:

Beethovenmesse zu Pfingsten In der Geschichte der Kirchenmusik an der Pfarrkirche Mauthausen war es wohl das größte Werk, das je erklungen ist: Die eindrucksvolle Messe in C op 86 von Ludwig van Beethoven. Ein etwa 50-köpfiger Chor, vier Solisten (Brigitte Guttenbrunner – Sopran, Gerda Rei ter-Strobl – Alt, Wolfram Derntl – Tenor, Walter Fischer – Bass) und ein Orchester bestehend aus 27 Musikern brachten das tiefgängige, spirituelle Werk des großen Meisters fulminant zum Klingen. – Eine wahre musikalische Sternstunde, die da geglückt ist.

Käptn Aichhorn

Allerlei Jazziges

Gisi & Peter: Love Boat

Dass dieses große Werk in solch großer Besetzung dargeboten werden konnte, ist Peter Aichinger zu danken, der zu diesem Zweck die gesamte Empore umgebaut hat.

Nostalgiefahrt auf der Schönbrunn Natürlich hätte man auch wieder ein traditionelles Jubiläumskonzert mit „Highlights“ aus der Chorgeschichte machen können. Mit der musikalischen Schifffahrt auf der Schönbrunn wollte der cpm sein Jubiläum in ganz ungewöhnlicher Weise begehen. Trotz des eher ungünstigen Wetters war das Schiff mit vielen Menschen gefüllt, die unserer Chorgemeinschaft nahe stehen. Musikalische Darbietungen aller Art mit Ensembles verschiedener Besetzung, großteils aus eigenen Reihen, sorgten für eine ungezwungene, fröhliche Stimmung. Neugierige Blicke in den Heizraum des Schiffs verrieten das Staunen darüber, dass ein nahezu 100-jähriges Schiff immer noch funktioniert. Und wie. Die Fahrt von Mauthausen ins nächtliche Linz und zurück wurde nicht langweilig. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

cpm musica viva: Ol Man River. Von Missisippi bis River Jordan

Schönbrunner Mädels: Ein Schiff wird kommen

Ein grandioses Feuerwerk, das trotz finanzbedingter Kürze seinesgleichen sucht, bildete den krönenden Abschluss. Insbesondere bei den Chormitgliedern war diese Fahrt verbunden mit dem Staunen darüber, dass das „Unternehmen musica viva“ nun tatsächlich unglaubliche 30 Jahre lang besteht und über die Jahre nichts an Volldampf und Vielfalt eingebüßt hat. Bleibt nur zu sagen: VIELEN DANK an alle, die das Fest ermöglicht und uns so tatkräftig unterstützt haben. Ohne die vielen Helfer wäre so etwas undurchführbar. Dem „Motor“ dieser Veranstaltung, unserem Vorsitzenden und Gründungsmitglied Wolfgang Frühwirth sei hier ganz besonders gedankt. Bei ihm sind alle Fäden zusammengelaufen.

Danubian Harmonists: What shall we do with the drunken sailor?

Ad multos annos! Alfred Hochedlinger

Käptn Frühwirth

Käptn Hochedlinger

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Öffentliche Bibliothek Mauthausen im Pfarrheim Mauthausen

Weltrekordversuch Die längste Bücherleine der Welt Sonntag, 6. November 2011 10.30 Uhr: Siegerehrung der LeseKönigInnen mit anschließendem Weltrekordversuch Mit Hilfe der Kinder- und Jugendlichen sollen die in den Ferien gelesenen Bücher an einer "WÄSCHELEINE" angeklammert werden. Ziel ist zumindest 195,5 m zusammenzubringen. Helft bitte alle mit, dieses Ziel zu erreichen und den Rekord aufzustellen. Bibliothekskaffee und Frühschoppen der Kath. Männerbewegung sorgen für leibliches Wohl!!! Ihre Öffentliche Bibliothek Mauthausen

Öffnungszeiten

Sonntag: 8.15 - 8.30 Uhr Sonntag: 9.00 - 11.00 Uhr Mittwoch: 8.30 - 10.30 Uhr Donnerstag: 16.30 - 18.00 Uhr Samstag: 17.30 - 19.00 Uhr

mauthausen@bibliotheken.at www. mauthausen.bvoe.at Fällt ein Öffnungstag auf einen Feiertag, so gilt Sonntagsordnung!!!

Eine-Welt-Kreis der Pfarre Mauthausen Deren Gesundheit – unsere Gesundheit! In der Fernsehwerbung für Bio-Produkte stehen meist Geschmack und Genuss für die KonsumentInnen im Vordergrund. Dass bei einer Kaufentscheidung für Bio und Fair Trade viel mehr auf dem Spiel steht, veranschaulichen die folgenden Zeilen über den konventionellen Anbau einiger unserer lieb gewonnenen Südfrüchte. Anton Maurer ist ein Wiener Student und leistete 2009 seinen Zivilersatzdienst in Costa Rica ab. Dabei konnte er sich näher mit den Bedingungen des Ananasanbaues beschäftigen, worüber er in der Ausgabe vom Dezember 2010 der PAX - Zeitschrift der Friedensbewegung Pax Christi Österreich berichtete. Demnach beeinflussen bekannte Markengroßkonzerne die Regierungen kleiner Staaten wie Costa Rica, um dort Fuß fassen zu können. In der Folge bekommen Kleinbauern keine Kredite mehr, und der Staat nimmt ihnen auch ihre Produkte nicht ab, während Tochterunternehmen der Großkonzerne staatliche Exportförderungen erhalten. Eingeschlossen von den Großpflanzungen der internationalen Konzerne geben viele KleinbäuerInnen auf und verkaufen ihre Grundstücke. Der extrem hohe Chemikalieneinsatz der Ananas- und Bananenindustrie macht sich bei den ArbeiterInnen zunächst durch Hautausschläge, Juckreiz und Übelkeit bemerkbar. Die ArbeiterInnen sind diesen Chemikalien oft sieben Tage

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die Woche zwölf Stunden täglich ausgesetzt. Auch bei der Entfernung der Stile von den Früchten werden gefährliche Chemikalien eingesetzt. Langfristig kann der Kontakt mit hochwirksamen Pflanzengiften zu Atemwegserkrankungen, Krebs, Unfruchtbarkeit, Lähmung, Koma und Tod führen. Konzerneigene ÄrztInnen hingegen bescheinigen den ArbeiterInnen oft „beste Gesundheit“. In einem Fall wurde allerdings von einer Arbeiterin berichtet, deren Tochter ohne Arme zur Welt kam. Einheimische Organisationen, die gegen solche Zustände protestieren, lösen sich rasch auf, wenn ihre Mitglieder von mysteriösen Schlägern bedroht werden. Von staatlicher Seite gibt es hingegen keine Unterstützung. Fair Trade Bio-Bananen werden schon durchgehend von vielen Handelsketten angeboten. Frische Bio-Ananas sind oft nur im Bio-Fachhandel erhältlich und gelegentlich auch im konventionellen Handel. Auf schonende Weise haltbar gemachte Bio-Ananas gibt es hingegen auch bei einer bekannten Handelskette zu kaufen. Aus oben genannten Gründen nehme ich solche Produkte möglichst nur aus biologischer Landwirtschaft - und noch lieber ist es mir, wenn zusätzlich das Fair Trade Siegel drauf ist. Ihr Eine Welt Kreis Mauthausen i.A. Adam Schmidtberger


Fr. 4. Nov. 2011 19.30 Uhr Pfarrzentrum Mauthausen Vorverkauf: € 10,-Abendkasse: € 12,--

Lesung mit

Auszüge aus dem neuen Roman, weiters Satiren und Parodien Eröffnungsabend der Buchausstellung Mit musikalischer Umrahmung Gepflegte Getränke und ein kleines Buffet sorgen für Ihr Wohlergehen.

Kinder- und Jugendbuchausstellung Freitag 4. bis Sonntag 5. November Sa 14.00 - 19.00 Uhr, So 8.15 - 17.00 Uhr

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Hier spricht die Kirchenmaus Grüße aus dem Gotteshaus, sendet euch die Kirchenmaus. Da jeder Mensch die Erholung liebt, ist es guat, dass es den Urlaub gibt. Doch vorbei ist jetzt die Urlaubszeit, für die meisten Leit nicht grad a Freid. Als Maus ist mir das ganz egal, denn der Sommer ist eher a Qual, weil d`Leut nur schimpfen, lamentiern, denn das Wetter ist nicht zu akzeptiern. Dem einen ist`s z`heiß, dann wieder z`kalt, regnets einmal, wär`s zwar guat für`n Wald, für`n Urlauber jedoch eine Katastrophe, denn schnell vorbei ist so a Urlaubswoche. Ja, ja das Wetter des hat`s schwer, denn schimpfen tuat irgendwo irgendwer. Es ist guat so, es weiß auch jedermann, dass keiner noch das Wetter machen kann.

Mauthausner

Die Zeit, in der die Gärten mehr Gemüse und Obst hervor bringen als selber benötigt wird, ist vorbei. Das SozialGartl schließt daher seine Türen und freut sich auf eine gute Gartensaison im nächsten Jahr.

Wir bedanken uns recht herzlich für die großartige Hilfsbereitschaft… … bei denen, die uns ihr Gemüse und Obst zur Verfügung stellten. … bei denen, die den Marktstand betreuten und organisierten. … bei der Gemeinde Mauthausen für die Räumlichkeiten.

Es gibt aber Dinge, die hat man selber in der Hand, kann selber entscheiden, mit klarem Verstand. Und es ist guat so, des kinnt`s ma glauben wenn`s darum geht alte Strukturen zu entstauben. Es gibt eine Initiative, die stellt auf jetzt an Bam, mutig ruft sie auf zum UNGEHORSAM. Es ist nicht irgendwer, so a Pflanzerl a klan´s, die Betroffenen selber, ja die Priester san´s. Ich finde das gigantisch, ja richtig schen, denn jetzt könnte da endlich was weitergeh`n. Forderungen werden dabei erhoben, die kann man wirklich zustimmend loben. Forderungen, die in Mauthausen und a anderswo, schon lang umgesetzt und Status quo. Und es ist guat so, für d`Kircha ganz bestimmt, dass da einmal eine Bewegung eini kimmt.

… bei denen, die für die Gartenprodukte zum Teil sehr großzügige Spenden gaben. Sie alle haben mit ihrem Engagement in Not geratenen MauthausnerInnen geholfen. Danke! Wir bitten im Frühling 2012 weiterhin um die Unterstützung dieses Sozialprojektes. Der Caritas Ausschuss der Pfarre Mauthausen

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus, des sieht man a aus den heutigen Berichten heraus. Die Pfarrgemeinderatswahl steht an, bei der sich jeder selbst beteiligen kann. Aktiv oder passiv – je nachdem wie man es nimmt, ob man sich aufstellen lässt oder nur mitbestimmt. Es tuat`s a jeder, der seine Pfarrgemeinde liebt, und es ist sehr GUAT, DASS ES DIE PFARRE GIBT! Das wär`s, alles Gute wünscht euch die Kirchenmaus für diese spannende Zeit rund um das Gotteshaus.

Erstkommunion 2012 28 Kinder werden im kommenden Jahr das Fest der Erstkommunion feiern. Folgende wichtige Termine stehen bereits fest: Erster Elternabend, 23. Jänner 2012 - 20.00 Uhr - Pfarrsaal Erstes Tischmüttertreffen, 6. Februar 2012 - 20.00 Uhr Pfarrheim Vorstellgottesdienst, 11. Februar 2012 - 18.00 Uhr Pfarrkirche Erstkommunionfeier, 17. Mai 2012 - 9.15 Uhr Abgang vom Seniorium 14


Lebendige Pfarre in Bildern Junscharlager-Impressionen

Kabarett - Fredi Jirkal

Goldene Jubelpaare 2011

Jugendstart 2011

Erntedankfest

Bergmesse 2011 - Dambergwarte

Silberne Jubelpaare 2011

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Termine 20. Oktober 2011, 14.00 Seniorenclub im Pfarrheim

21. – 26. Oktober 2011 Reise der Pfarre Mauthausen in die Herzegowina (Aladinici, …) 3. November 2011 14.00 Seniorenclub im Pfarrheim 4. November 2011 19.30: Dichterlesung mit Rudolf Habringer Pfarrheim Mauthausen 4. – 6. November 2011 Buchausstellung mit der Buchhandlung Veritas (Pfarrheim)

Allerheiligen Allerseelen Gottesdienstordnung Di., 1. Nov. 2011 Allerheiligen 7:30 Eucharistiefeier 9:30 Eucharistiefeier musikal. Gestaltung: Chor der Pfarre musica viva

14:00 Allerseelenandacht Wortgottesdienst in der Kirche Gebet beim Kriegerdenkmal Prozession zum Friedhof (in Stille) Friedhofsandacht (ca. 15:00) mit Gräbersegnung

Mi., 2. Nov. 2010 Allerseelen 19:00 Eucharistiefeier für alle unsere verstorbenen Angehörigen. Besonders eingeladen sind die Angehörigen der seit letztem Allerheiligen Verstorbenen.

6. November 2011 Bibliothekskaffee, Siegerehrung der Lesekönige 9. November 2011 19.30: KBW-Vortrag: „Grenzen setzen in einer grenzenlosen Welt“ Pfarrheim Mauthausen 14. November 2011 8.30: kfb – Türkranzbinden (beim Walenta) 17. November 2011 14.00 Seniorenclub im Pfarrheim 19. – 20. November 2011 Adventmarkt der Gemeinde 24. November 2011 20.00: Elternabend - Firmung 1. Dezember 2011 14.00: Seniorenclub im Pfarrheim

Musik im Gottesdienst Allerheiligen 1. November 2011 9.30 Uhr Alfred Hochedlinger

Deutsche Messe in F Psalm 25 Zu dir, Herr, erhebe ich * Psalm 19 Die Himmel rühmen * *) Uraufführung Chor der Pfarre Mauthausen musica viva Peter Aichinger, Piano, Orgel Leitung: Alfred Hochedlinger

2. Dezember 2011 18.00: Start der Firmvorbereitung (Pfarrheim) 3. Dezember 2011 16.00 – 19.00: Besinnungsnachmittag (kfb + KMB) im Pfarrsaal 14. Dezember 2011 17.00: Kapellenwanderung (kfb) – Treffpunkt Pfarrheimparkplatz 15. Dezember 2011 14.00: Seniorenclub im Pfarrheim

Vorankündigung für die Pfarrreise 2012 26. 4. (Abend) – 1. Mai nach Assisi Wir laden Interessierte ein, sich jetzt schon bei Erika Breuer oder Thomas Pree zu melden. Das Reiseprogramm wollen wir in gemeinsamer Absprache erstellen.

Lebesfluss 10/2011  

Pfarrnachrichten der Pfarre Mauthausen St. Nikolaus - Ausgabe Herbst 2011

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