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Pfarramtliche Mitteilungen

Herbst 2019

30. Jahrgang

Nummer 82

DANKBARKEIT


Leitartikel

Pfarrer Laurenz Neumüller

Liebe Pfarrangehörige! Liebe PfarrblattleserInnen! Unseren Jahresablauf bestimmen und prägen zunächst die einzelnen Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jede dieser Zeiten zeigt sich in der Natur in ihrem je eigenen Gewand. Da der Mensch Teil der Natur ist, färben die Jahreszeiten auch das Gemüt der Menschen. Das gesellschaftliche Leben gestaltet sich nach dem jeweiligen Stand der Sonnenbahn nördlich oder südlich des Äquators. Und so feiern wir unsere Jahreszeitenfeste, die uns auch einen gewissen Rhythmus vermitteln, um nicht in ein Chaos zu verfallen. In diesem Monat steht wieder das Erntedankfest auf dem Programm. Sehr früh in der Menschheitsgeschichte, als der Mensch sich zum Gemeinschaftsleben zusammenrottete, wusste er um seine Abhängigkeit von den Gaben der Natur oder von der Gunst der Götter, später dann vom Schöpfergott. Das derzeitige Bewusstsein vermittelt uns eher, dass der Mensch beinahe alles selbst schaffen und sich auf sich selbst verlassen kann. Dankbarkeit verblasst Die rasante technische Entwicklung unserer Zeit lässt uns zuweilen erschaudern, zum Beispiel künstliche Intelligenz, deren Auswirkungen 2 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

noch nicht so recht abzuschätzen sind und deshalb Unvorhersehbares in weiten Bevölkerungsschichten erahnen lassen. Was der Mensch früher seinem allmächtigen Schöpfergott als Dank schuldete, übergibt die jetzige Generation mehr dem Erfindergeist. Dankbarkeit verblasst im Ringen zur Selbstbestimmung. Die Ego-Gesellschaft – das Ich-Bewusstsein – tritt wieder auf den Plan. Das ist die Bezeichnung für eine (unsere) Gesellschaft, in der Leistung und Wettbewerbsfähigkeit zu den wichtigsten Werten geworden sind – „Ich zuerst!“ Eine Welt von „Ichlingen“ Die deutsche Politikwissenschaftlerin Heike Leitschuh beschreibt in ihrem Buch „Ich zuerst – eine Gesellschaft auf dem Egotrip“ eine Welt von „Ichlingen“. Darin stellt sie fest, dass es in unserer Gesellschaft immer ruppiger, respektloser und auch unsolidarischer zugeht. In den letzten Jahrzehnten zeigt sich zunehmend, dass die elementaren Verhaltensweisen wie Höflichkeit, Freundlichkeit oder gegenseitige Achtung nicht mehr so selbstverständlich angewendet werden. Auf die Frage, ob der Egoismus zugenommen hat, meint sie: „Ich denke nicht, dass wir ein Volk von Egoisten geworden sind. Vielmehr geht der Riss durch uns hindurch: Wir können liebenswürdig und hilfsbereit sein, aber auch total unsympathische Ichlinge. In den Familien, im Freundes- und Kollegenkreis funktioniert es meist noch ganz gut mit der Solidarität. Fremden aber gegenüber werden oft die Ellbogen ausgefahren. Das hat viel damit zu tun, dass die Menschen im täglichen Konkurrenzkampf stark unter Stress stehen.“ Eine Menschheitsstudie beschreibt den ständigen Wechsel vom ICH zum WIR und wieder zum ICH usw. War es früher um vieles besser? Natürlich nicht. Darüber dürften wir uns einig sein. Doch viele der höf-

lichen Verhaltensweisen und Umgangsformen wurden als selbstverständlich erachtet und gehörten nicht nur zum guten Ton. Die christliche Religion hat in den ersten drei Jahrhunderten in ihrer Besinnung auf die Lehre und das Leben Jesu ganz wesentlich auf die damalige Gesellschaft Einfluss genommen, wie wir in unserer Glaubensunterweisung unterrichtet worden sind. Gott sei Dank hat die Kirche viele positive, segensreiche Entwicklungen und Werte der christlichen Botschaft seither in unsere Gegenwart herübergerettet, trotz ihrer vielen Entgleisungen im Laufe der Geschichte. Die Rolle der Religion Wie schon angeführt scheinen die technischen Entwicklungen unserer Tage mit ihren Auswirkungen auch für das Selbstverständnis der Menschen und somit auch für religiöses Empfinden und Erleben von wesentlicher Bedeutung zu sein. Aus der Ich-Bezogenheit ergibt sich auch, dass Religion und Glaube zur Privatangelegenheit verkommen. Wir beklagen diese Entwicklung, aber wir kennen auch das Prinzip des Pendelausschlages. Die strengen Ordnungen im religiösen Bereich dienten einerseits der Gottgefälligkeit und dem geordneten Zusammenhalt der Kirche, andererseits entwickelten sich daraus Intoleranz, Zwang, Fundamentalismus, Fanatismus, Untertänigkeit und ein rigides Strafsystem. Es versteht sich beinahe von selbst, dass sich die Menschen aus diesen Zwängen befreien wollen. Aus dieser Befreiungsbewegung kann sich schließlich auch die Freiheit zum Guten wenden. Die Botschaft Gottes heißt: Zur Freiheit der Kinder Gottes sind wir berufen: Ehp 4,14. Auf die Zusage Jesu lasst uns bauen: Das Reich Gottes ist im Anbrechen. Ändert euren Sinn, wandelt euch, erneuert euer Bewusstsein! Glaubt diese gute Nachricht! (vgl. Mk 1,15).


Themenschwerpunkt

Die Kraft der Dankbarkeit von Josef Jungwirth Foto: Maridav – stock.adobe.com

Obwohl es uns aus materieller Sicht so gut geht wie nie zuvor, sind heute viele Menschen unzufrieden. Ihr Fokus liegt oft auf dem, was sie haben möchten und nicht auf dem, was sie bereits alles haben. Ich habe dazu eine kleine Geschichte gefunden: Eine weise, alte Frau lebt zufrieden in ihrer kleinen Hütte. Eines Tages kommen die Kinder des Dorfes zu ihr. Schüchtern stehen sie am Gartenzaun. Die Frau, die das aufgeregte Wispern natürlich längst wahrgenommen hat, wartet geduldig, bis sich eines der Kinder traut, sie anzusprechen. „Die Leute im Dorf sagen, dass du reich bist“, sagt das Kind. „Warum lebst du dann in dieser kleinen Hütte und nicht in einem großen Schloss?“ Nachdenklich blickt die alte Frau die Kinder an. „Sagen die Leute das? Nun, sie meinen damit nicht, dass ich viel Geld habe. Ich habe viel Freude am Leben – und deshalb bin ich reich.“ Nicht viel Geld und trotzdem reich? Wie war das zu verstehen? Die Kinder schauen erstaunt. „Soll ich euch mein Geheimnis verraten?“, fragt die Frau. Erwartungsvolles Nicken bei den Kindern. Natürlich wollen sie das Geheimnis wissen. Die Frau greift in die linke Tasche ihrer Weste und holt eine Handvoll Bohnen heraus. „Das ist das Geheimnis meines Glücks und meines Reichtums: Jeden Tag, wenn ich auf-

stehe, stecke ich eine Handvoll Bohnen ein – in die linke Tasche. Und jedes Mal, wenn mir etwas gut gefällt und es mein Herz berührt, nehme ich eine Bohne und lege sie in meine rechte Tasche. Zum Beispiel wenn ich mich darüber freue, wie prächtig die Rosen in meinem Garten blühen – eine Bohne in die rechte Tasche. Wenn ein Vogel singt – eine Bohne. Wenn ein Mensch mich freundlich grüßt oder wenn die Sonne meine Haut wärmt – wieder eine Bohne. Am Abend nehme ich all die Bohnen dieses Tages aus meiner rechten Tasche. Ich erin-

„Wer sich über das freut und dafür dankbar ist, was er hat, hat keine Zeit mehr, über das zu klagen, was er nicht hat.“ Ernst Ferstl

nere mich daran, wie viel Gutes und Schönes ich an diesem Tag erlebt habe und sage Gott „Danke“ dafür. Die Dankbarkeit macht mich reich! Wartet einen Moment! Ich hole etwas für euch ...“ Still und staunend schauen die Kinder der alte Frau nach, die im Haus verschwindet. Die Dankbarkeit macht sie reich?! Mit einem Körbchen voller Bohnen

taucht da die Frau schon wieder in der Haustür auf. Jedem Kind hält sie das Körbchen hin und jedes steckt eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Und was tut die Frau, als die Kinder kurze Zeit später fröhlich abmarschieren? Sie nimmt nicht nur eine Bohne sondern sogar zwei aus der linken Tasche und legt sie in die rechte.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ Francis Bacon

Wie oft sind wir mit unseren letzten Gedanken kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen bei irgendwelchen negativen Dingen? Wie oft sind wir gleich nach dem Aufstehen schon wieder mitten im Alltagstrubel und übersehen die Fülle, in der wir leben dürfen? Es gibt viele Gründe, dankbar zu sein: dafür, dass wir gesund aufgewacht sind, dass wir ein Dach über dem Kopf haben und genug zu essen, dass wir in einer friedlichen Zeit und Gegend leben dürfen – alleine aus diesen Gesichtspunkten geht es uns besser als 80 % der Menschen auf unserem Planeten. Wie würde sich unser Leben verändern, wenn wir jeden Tag in Dankbarkeit beginnen und beenden? Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 3


Im Interview: Abt Lukas Dikany Foto: Stift Schlägl / Christian Mathe

Am 11. Juni wählten die Brüder des Stifts Schlägl Lukas Dikany zu ihrem neuen Abt. Im Interview beantwortet er Fragen zu seiner neuen Aufgabe und seinen Zielen. von Josef Jungwirth

Lieber Abt Lukas, zu Beginn noch einmal herzlichen Glückwunsch zur Abtwahl! Nun sind ein paar Wochen vergangen - wie geht es dir jetzt? Danke für die Glückwünsche! Unglaublich viele Menschen haben mir in den letzten Wochen gratuliert und mir gesagt, dass sie sich darüber freuen und für mich beten. Das trägt. Im Grunde genommen geht es mir sehr gut. Ich weiß mich von einem großen Gottvertrauen getragen, dass ich diese große Aufgabe mit den Herausforderungen schaffen werde. Meine Mitbrüder und Gott trauen mir das zu. Das gibt Kraft und Zuversicht. Was hat sich in den letzten Wochen für dich geändert? Mit dem Ja, die Wahl anzunehmen, bist du sofort im Dienst. Daher können keine Übergänge gestaltet werden. So bin ich nach wie vor Pfarrer von Arnreit, Krankenhausseelsorger 4 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

und zusätzlich kommen jetzt auch die Aufgaben als Abt hinzu. Bisher war ich es z. B. nicht gewohnt, Interviews zu geben, von Medien angefragt zu werden. Ich bin sicherlich mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Worauf freust du dich bzw. was wird dir abgehen? Ich freue mich auf die vielen Begegnungen mit den Menschen und dass ich mit meinen Mitbrüdern an der Gegenwart und Zukunft des Stiftes Schlägl bauen darf. Da ist es mir vor

„Ich möchte durch mein Leben sagen: Zu glauben ist unglaublich schön, wer glaubt ist nie allein, der Glaube an Jesus schenkt Vertrauen und Zuversicht..“ Abt Lukas Dikany

allem sehr wichtig, dass wir ein geistliches und seelsorgliches Zentrum bleiben. Fehlen wird mir besonders meine Pfarrgemeinde. Ich war so

gerne Pfarrer in Arnreit, weil es eine lebendige Pfarre ist. Ich habe dort auch persönlich viel an Herzlichkeit und Zuneigung erfahren, aber auch, dass ich als Pfarrer etwas bewegen kann. Natürlich werde ich in Zukunft auch weniger in der Krankenhausseelsorge sein können, die mir wirklich ein Herzensanliegen ist. Was ist daran so besonders? Krankenhausseelsorge bedeutet ganz nahe am Menschen und am Leben zu sein. Ich habe unglaublich viel von den Kranken gelernt, z. B. Ehrlichkeit und den spontanen inneren Impulsen zu folgen. Die Gespräche waren oft so ehrlich, wir haben miteinander geweint und gelacht. Niemals habe ich gespürt, dass etwas sinnlos wäre. Was fällt dir spontan zur Pfarre Kollerschlag ein? Kollerschlag ist eine lebendige Pfarre mit vielen Ehrenamtlichen und Gottesdienstbesuchern. Das Gotteshaus ist den Kollerschlägern ein wichtiges Anliegen, darum wurde es wunderschön restauriert. Meine erste Erinnerung an Kollerschlag reicht in meine Jugendzeit zurück, als ich bei der Primiz von P. Georg Pfeil war. Da erinnere ich mich an die übervolle Kirche. Es war ein schönes Fest.


Neuer Abt Ich habe den Eindruck, dass die Leute merken, dass es mehr als die materielle Welt geben muss und dass sie Orientierung und Zugang zur Spiritualität suchen. Wie siehst du das? Wir leben heute in einer sehr äußerlichen und oberflächlichen Welt. Der Leistungsdruck wird immer größer und die Würde und der Wert eines Menschen werden von seiner Leistung, vom Erfolg her definiert. Da denke ich, dass die Menschen spüren, dass da etwas schief liegt. Ich sehe nicht die große Trendwende, aber das Bedürfnis nach Einfachheit, Leben mit der Natur (wandern, pilgern), auch die Sehnsucht nach Stille wird mehr. Das führt in die Tiefe, den Menschen zu sich selbst und letztlich zu Gott hin. Glaubst du, dass die katholische Kirche wieder mehr Zulauf erhalten würde, wenn sie sich mehr öffnen würde z. B. in Themen wie Zölibat, Frauen in Weiheämtern, Umgang mit Geschiedenen und Sexualität, um nur einige zu nennen? Ich glaube, dass wir uns in unserer Wohlstandsgesellschaft und Eventgesellschaft in einer Gotteskrise befinden, die durch keine Strukturreform zu lösen ist. Die Menschen

beurteilen die Frage nach Gott, so wie man mit Dingen umgeht: Wofür brauche ich Gott? Was habe ich davon? Das ist die Grundkrise! Wir wissen nicht mehr, dass wir seine Geschöpfe sind. Natürlich bedarf es der Offenheit in den Fragen der Zeit und dass wir uns nicht einigeln, aber die Kirche lebt vom Glauben, dass ich dem Evangelium etwas zutraue und letztlich nicht von Strukturfragen, sonst müsste die evangelische Kirche blühen und keinen Priestermangel haben, der allerdings genauso groß ist wie bei uns. Ist es aus deiner Sicht realistisch, dass sich in diesen Bereichen in den nächsten Jahren etwas tun wird? Papst Franziskus bemüht sich sehr, die Kirche zur Ehrlichkeit zu führen und so manche verkehrte Struktur zu ändern. Ihm und dem Hl. Geist traue ich viel zu. Hast du dir schon irgendwelche Ziele für deine Amtszeit gesetzt? Die große Herausforderung wird der Strukturprozess unserer Diözese. Momentan gibt es da viel Unsicherheit, noch ganz viele offene Fragen. Ich hoffe, dass wir hier gute Entscheidungen für die Gemeinschaft und für unsere Pfarrer finden. Unter Abt

Abt Lukas bei der Vesper in der Pfarrkirche Kollerschlag

Wie lief die Abtwahl ab? Am 11. Juni traten die 35 wahlberechtigten Brüder des Konvents zusammen, um ein neues Oberhaupt zu wählen. Wahlberechtigt war jeder Priester, der dem Orden mindestens seit fünf Jahren mit ewiger Profess angehörte. Jeder von ihnen konnte theoretisch auch zum Prälaten bestimmt werden. Der eigentlichen Wahl gingen drei Abstimmungen voran: Zuerst stimmten die Brüder darüber ab, ob der Abt auf Lebenszeit oder zeitlich begrenzt gewählt wird – das Ergebnis war eine zeitlich begrenzte Amtszeit. Danach stimmten die Chorherren ab, wie lange diese Amtszeit laufen soll. Zur Auswahl standen neun, zehn, elf oder zwölf Jahre – die Wahl fiel auf zehn Jahre. Die letzte Abstimmung vor dem eigentlichen Wahlgang legte fest, mit welchem Alter der künftige Abt seine Resignation einreichen muss, mit 65, 70 oder 75 Jahren. Da das Ergebnis dieser Abstimmung nicht relevant ist, wird auch nicht weiter darauf eingegangen. Dann schritten die Brüder zur Wahl. Als Wahlurne diente der Kelch von Martin Greysing aus dem 17. Jahrhundert. Vor der Wahl hinter verschlossenen Türen wurde ein Gottesdienst gefeiert, in dem der Heilige Geist angerufen wurde. Die Brüder wählten dann jenen Mann, den sie „alleine Gott und das Wohl der Gemeinschaft vor Augen, wirklich für würdig und geeignet halten“. Der mehrheitlich gewählte Kandidat – Lukas Dikany – war ab diesem Zeitpunkt Abt. Als Zeichen der Prälatenwürde bekam er das „Sisi-Kreuz“ überreicht, welches ehemals der Abt Dominik Lebschy von der Kaiserin höchstpersönlich bekommen hatte. Am 8. September um 15:00 Uhr folgt die Benediktion, bei der Abt Lukas vom Bischof Ring, Stab und Mitra überreicht bekommt. Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 5


Neuer Abt

Werdegang Geboren am 27. 12. 1966 in Linz, aufgewachsen in Putzleinsdorf Schule: Volksschule Putzleinsdorf, Hauptschule Lembach, Aufbaugymnasium im Stift Lambach Theologiestudium in Salzburg, Innsbruck und Linz Einkleidung: 28. Aug. 1987 Einfache Profess: 28. Aug. 1988 Feierliche Profess: 28. Aug. 1991 Priesterweihe: 6. Juni 1993 in der Stiftskirche durch Bischof Maximilian Aichern 1993 - 1998: Kaplan in Ulrichsberg 1992 - 2002: Gastmeister 1998 - 2016: Prior und Seelsorger an der Stiftskirche 2003 - 2004: Novizen- und Klerikermeister 2016 - 2019: Pfarrer in Arnreit und Krankenhausseelsorger

Martin ist das Stift Schlägl zu einem geistlichen Zentrum gewachsen. Das weiterzuführen und die Gemeinschaft der Mitbrüder zu stärken bedeutet mir viel. Hast du eine Vision oder ein Motto, unter das du deine Amtszeit stellen möchtest? Jeder Abt hat einen Wahlspruch. Ich habe ein Wort aus dem Lukasevangelium gewählt: „Unser Herz ist brennend.“ Als die Emmausjünger den Auferstandenen erkannt hatten, sagten sie zueinander: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss!“ Auch unser Ordensvater Augustinus wird mit einem brennenden Herzen dargestellt. Der Glaube möge unser Herz erfassen und die Botschaft der Auferstehung und dass Gott uns niemals verlässt, möge in unserem Inneren brennen.

Auf welche Frage möchtest du als Abt des Stiftes Schlägl die Antwort sein? Macht der Glaube das Leben erfüllt und glücklich? Ich möchte durch mein Leben sagen: Zu glauben ist unglaublich schön, wer glaubt ist nie allein, der Glaube an Jesus schenkt Vertrauen und Zuversicht. Was möchtest du den Leuten von Kollerschlag abschließend noch mitgeben? Lasst euer Herz von Christus berühren! Baut weiterhin mit an einer lebendigen Pfarre und euer sichtbares Glaubenszeugnis ist wirkungsvoll für die ganze Kirche und Gesellschaft. Lieber Abt Lukas, vielen Dank, dass du dir in dieser für dich sehr hektischen Phase die Zeit für dieses Interview genommen hast. Alles Gute und viel Kraft für dein Wirken als Abt des Stifts Schlägl!

Konvent des Stifts Schlägl Vordere Reihe: Clemens Höglinger, Ludolf Miesbauer, Adalbert Haudum, Augustin Kainberger, Abt em. Martin Felhofer, Abt Lukas Dikany, Generalabt Jos Wouters, Albert Dölken (Abt von Hamborn), Isfried Pichler und Stephan Weber. Zweite Reihe: Christian Zoidl, Jeremia Mayr, Josef Hofer, Wolfgang Groiß, Markus Rubasch, Othmar Wögerbauer, Gottfried Fischer, Ulrich Leinsle, Maximilian Pühringer und Jakob Eckerstorfer. Dritte Reihe: Br. Gabriel Felhofer, Engelbert Kobler, Paulus Manlik, Kasimir Marchaj, Gerhard Kobler, Florian Sonnleitner, Laurenz Neumüller, Severin Lederhilger, Alfred Höfler und Petrus Bayer. Hintere Reihe: Vinzenz Ecker, Stephan Prügl, Ewald Nathanel Donhoffer, Johannes Wohlmacher, Franz Lindorfer, Matthäus Stuphann, Hermann Josef Hehenberger, Vitus Glira und Thomas Jansen. Foto: Stift Schlägl / Christian Mathe


Nachgefragt

Dankbarkeit bedeutet für mich ...

Otto Saxinger, Kollerschlag

Dankbarkeit ist nicht selbstverständlich, aber man soll noch froh sein, dass man dankbar sein kann. Uns geht es sehr gut, uns in Kollerschlag und in Österreich. Überhaupt in Europa geht es uns sehr gut und dafür sollten wir dankbar sein, denn es ist nicht selbstverständlich.

Wenn wir die Nachrichten hören und die Bilder im Fernsehen oder im Internet sehen, merken wir erst, wie schlecht es den Leuten in vielen Gebieten oft geht. Uns ist oft gar nicht bewusst, wie viel Glück wir haben, dass wir in Frieden leben können. Dass man gesund ist, das ist das Wichtigste und dafür sollte man dankbar sein. Auch Gesundheit ist nicht selbstverständlich. Man kann zwar selber durch seinen Lebenswandel dazu etwas beitragen, aber letztendlich bestimmt jemand anderer. Man kann nicht alles selber regeln – nicht einmal ein Doktor. Darum soll man dankbar sein, wenn man gesund ist. Wenn ich ganz bewusst darüber nachdenke, wofür ich in meinem Leben dankbar bin, fällt mir sehr viel ein. Gott sei D ank für Gl A ube Gesu N dheit glückliche K indheit Her B ert Sabine Falkner, Kollerschlag Pf A rrleben gute F R eunde unsere K inder, Schwieger- und Enkelkinder S E gen Fr I ede in der Familie und im Land Gemeinschaf T im Chor Weil ich gerne singe und mit Freude beim Kirchenchor dabei bin, habe ich – passend zum Thema Dankbarkeit – dieses schöne Lied in meinen Gedanken: Sing mit mir ein Halleluja, sing mit mir ein Dankeschön. Denn im Danken da liegt Segen und im Danken preis ich ihn.

Es ist wichtig, dass man dankbar ist und dass man Dinge im Alltag schätzt bzw. schätzen kann – sowohl im Großen als auch im Kleinen. Wir haben ein gesundes Kind – das ist ein riesengroßes Geschenk, für das wir sehr dankbar sind.

Florian Pfeil, Nebelberg

Der Bau unseres Hauses ist unfallfrei verlaufen und es haben uns so viele Leute dabei geholfen – das ist nicht selbstverständlich. Überhaupt ist der Zusammenhalt in unserer Familie sehr gut. Das ist sowohl bei großen Projekten wie dem Hausbau als auch bei den kleinen Dingen des Alltags unendlich wertvoll. Dankbar sollte man auch für die Gesundheit sein – auch da haben wir in unserer Familie gesehen, dass das nicht selbstverständlich ist.

Danke sagt man aus Höflichkeit, aber Dankbarkeit kommt von Herzen. „Dankbarkeit“ – dieses Wort ist im modernen Sprachgebrauch nicht mehr sehr gebräuchlich. Ich erwarte für Gefälligkeiten, die ich meinen Vroni Gruber, Kollerschlag Mitmenschen erweise, keine Dankbarkeit, denn das mache ich gerne, jedoch über ein ehrliches, von Herzen kommendes „Dankeschön“ freue ich mich immer. Danke sage ich dem Herrgott jeden Tag für mein Leben, dass es so ist, wie es ist.

Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 7


Im Interview: Grete Hierzer

Im Juni feierte unsere Chorleiterin Grete Hierzer ihren 60. Geburtstag. Im Interview erzählt sie, wie sie zu dieser Funktion gekommen ist und was ihr bei ihrer Arbeit wichtig ist. von Josef Jungwirth

Grete, seit wann bist du schon beim Kirchenchor dabei? Mitglied bin ich seit 1990. Schon seit meiner Kindheit habe ich gerne gesungen, dafür war unsere Mutter beispielgebend. So habe ich fast immer irgendein Lied im Kopf, das ich singe

oder summe. Ich hab dann einmal Roswitha gefragt, was man können muss, um beim Kirchenchor mitsingen zu dürfen. Sie war erstaunt über mein Interesse – und ich war dabei.

der Musikschule Freistadt anbietet. Er meinte, ich solle da mitmachen: „Das wär‘ was für dich.“ Ich erklärte ihn für „verrückt“, weil ich anfangs damit gar nichts anfangen konnte.

Wie ist es dazu gekommen, dass du Chorleiterin wurdest? Ab September 2000 war der Kirchenchor verwaist und obwohl Hans Saxinger sich bemühte, den Chor zusammenzuhalten, spürten wir, dass es immer schwieriger wurde und die Chorgemeinschaft auseinanderzubrechen drohte, wenn wir keinen Chorleiter finden. Zufällig traf ich Anfang Dezember in Götzendorf bei einem Adventsingen der „Leonfeldner Kantorei“ meine Freunde Maria und Josef Kaineder. Josef sagte mir, dass die Chorleiterin Elisabeth Presenhuber einen Vorbereitungslehrgang zur Chorleiterausbildung in

Bei der nächsten Probe ging es wieder etwas turbulent zu und das veranlasste mich, doch bei der Musikschule Freistadt anzufragen und so startete ich noch im Dezember an zwei Abenden gemeinsam mit Josef den Vorbereitungslehrgang in Freistadt, der bis Ende des Schuljahres 2000/2001 dauerte.

Josef Jungwirth, Pfarrer Laurenz und Hans Saxinger gratulierten Grete Hierzer im Rahmen einer kleinen Feier nach der Pfarrfirmung. 8 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

Wie ist es dann weitergegangen? Im August 2001 entschied ich mich nach längerem Überdenken, mit der Ausbildung weiterzumachen und die Aufgabe als Chorleiterin zu übernehmen. Ab der Vorbereitung für das Erntedankfest war ich allein für den Kirchenchor zuständig. Durch die große Unterstützung von Anfang an – sowohl von den Chormitgliedern als auch von Pfarrer Laurenz (in Liturgiefragen) – war es leichter, in diese Rolle hineinzuwachsen. Ich getrau mich heute zu sagen, dass wir uns zu einer sowohl gesanglich wie auch menschlich großartigen Gemeinschaft entwickelt haben, für die ich sehr dankbar und auch stolz bin. Was ist dir bei der Arbeit im Kirchenchor wichtig? Da gibt es einige Punkte. Das wertvolle, wertschätzende und fröhliche Miteinander. Dass wir altersmäßig gut durchgemischt sind, der Gesang homogen ist – also keine Einzel-


Interview, KMB, KFB stimme hervorsticht. Dass wir bei den Feiern sowohl mit Text als auch Melodie unsere Zuhörer erreichen, schlicht die Freude an Gott und am Leben rüberbringen. Ein besonderes Anliegen ist dir auch der Begräbnischor. Ja, ich denke, es ist sehr wertvoll, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten und auch die Angehörigen zu unterstützen. Wenn von den Angehörigen keine Wünsche oder Vorschläge kommen, bemühe ich mich, nach Gefühl Lieder auszuwählen, die zu der/dem Jeweiligen passen und die vor allem auch Zuversicht und Geborgenheit bei Gott zum Ausdruck bringen. Ich bin sehr dankbar, dass sich die Chormitglieder so großartig einbringen, denn wochentags ist es berufsbedingt oft schwierig, sich Zeit zu nehmen!

Beim Männertag sprach Referent Fritz Dobringer zum Jahresthema 2018/19 der KMB: „Dazugehören“. Er zeigte auf, wie unter heutigen Bedingungen Beteiligung bzw. „dazugehören“ im sozialen, politischen oder kirchlichen Umfeld möglich ist.

Neben deiner Tätigkeit im Kirchenchor warst du auch im Pfarrgemeinderat aktiv. Ja, ich war von 2002 bis 2012 Mitglied des Pfarrgemeinderats und in diesen beiden Perioden auch Leiterin des Liturgieausschusses. Mein wichtigstes Anliegen war in dieser Zeit, viel neues (altes) Liedgut zu integrieren. Altabt Martin sagte, dass es schon beachtlich ist, welch großes Repertoire an Liedern wir haben. Und die Lieder werden auch immer mehr angenommen. Noch einmal alles Gute zu deinem 60. Geburtstag, herzlichen Dank für dein Engagement in der Pfarre und noch viel Freude bei deinem Wirken im Kirchenchor! NS: Wir freuen uns über jede oder jeden, die oder der in unserer Gemeinschaft mitsingen will. Und noch etwas: Obwohl viel Arbeit und Zeit dahinterstecken, so ist es immer wieder eine enorme Bereicherung, die man in und mit der Chorgemeinschaft spürt und erlebt und dadurch viel Kraft gibt. Aus tiefstem Herzen DANKE dafür!

Die Wallfahrt der KFB führte die Frauen heuer nach Maria Schutz am Bründl bei Bad Leonfelden. Die Wallfahrtskirche, auch Bründlkirche genannt, ist der Gottesmutter Maria geweiht. Sie steht an der westlichen Stadtausfahrt an der Straße zum Ortsteil Spielau und ist nordöstlich ausgerichtet. Die Kirche wurde 1691 errichtet und 1791 auf die heutige Größe ausgebaut. Nach einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche stand noch ein Besuch des Mühlendorfs in Reichenthal auf dem Programm. Foto: commons.wikimedia.org / Isiwal Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 9


Namenstagsfeier der Chorherren des Stifts Schlägl

Nach einer kurzen Kapitelsitzung feierten die Chorherren am 31. Juli die Vesper in der Pfarrkirche.

fr. Ewald Nathanael Donhoffer spielte während der Vesper an der Kirchenorgel.

Abt Lukas gratulierte H. Jakob, H. Jeremia und Sr. Carmen zum Namenstag und H. Ludolf zum 70. Geburtstag.

FĂźr Pfarrer Laurenz gab es doppelten Anlass zur Gratulation: seinen Namenstag und den 71. Geburtstag.

10 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019


Diakonweihe

Martin Thaller zum Diakon geweiht Am 29. Juni 2019 weihte Weihbischof Franz Scharl Br. Martin Thaller gemeinsam mit einem Mitbruder in der Basilika Klein-Mariazell zum Diakon.

Pfarre Kollerschlag meine Heimatpfarre nennen zu dürfen. Ich freue mich auf weitere Zeiten des gemeinsamen Gebetes und auf schöne Be-

gegnungen.“ Wenn alles nach Plan läuft, wird die Weihe zum Priester und die Primiz in Kollerschlag nächstes Jahr stattfinden.

von Josef Jungwirth

Br. Martin Paul Thaller ist 2012 in die Gemeinschaft der Brüder Samariter FLUHM (der volle Name ist: Brüder Samariter der Flamme der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens) eingetreten, im Jahr 2017 hat er die ewigen Gelübde abgelegt.

Weihbischof Franz Scharl legt Br. Martin Thaller die Hände auf.

Am Tag des Festes der Apostel Petrus und Paulus weihte der Weihbischof und Bischofsvikar der Erzdiözese Wien, Franz Scharl, Br. Martin Paul Thaller gemeinsam mit seinem Mitbruder Br. Michael Gerhard Kassler durch Handauflegung und Gebet zum Diakon. Auch eine Delegation aus Kollerschlag war in Klein-Mariazell und gratulierte anschließend dem neuen Diakon. An sie möchte Br. Martin Thaller ein paar Dankesworte richten: „Für Euer Wohlwollen, Eure Unterstützung und vor allem Euer Gebet möchte ich mich von Herzen bedanken und Vergelt´s Gott sagen. Es ist mir eine Freude, die lebendige

V.l.n.r.: Stefan Krummel (Diakon der Pfarre Klein-Mariazell), Br. Michael Gerhard Kassler (neugeweihter Diakon), Br. Gabriel Maria Hüger (Leiter der Gemeinschaft Brüder Samariter FLUHM), Mag. Dr. Franz Scharl (Weihbischof Erzdiözese Wien), Dr. P. Anton Lässer CP (Rektor des Passionistenklosters Maria Schutz), Br. Martin Thaller (neugeweihter Diakon) und Pfarrer Laurenz Neumüller Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 11


Pfarrgeschehen

Erstkommunion: Am 30. Mai 2019 feierten 21 Kinder (11 Mädchen und 10 Buben) aus den Voksschulen Kollerschlag und Heinrichsberg das Fest der Erstkommunion. Vordere Reihe v.l.n.r: Levin Mandl, Sarah Winkler, Clara Thaller, Daniel Kickingereder, Laura Fesl, Marcel Knapp, Liam Schauer und Milena Karl. Mittlere Reihe v.l.n.r: Pfarrer Laurenz Neumüller, Amelie Bogner, Felix Thaller, Helene Schwarzbauer, Jana Resch, Benedikt List, Elisa Zöchbauer und Sabine Wess. Hintere Reihe v.l.n.r.: Karin Rammerstorfer, Jana Thaller, Frieda Pfoser, Lena Heinzl, Lisa Koblmüller, Sebastian Egger, Maximilian Leimpek, Simon Hutter, Elias Bogner und Maria Hofmann.


Pfarrgeschehen

Pfarrfirmung: 69 Firmlinge (hauptsächlich aus den Pfarren Kollerschlag, Julbach und Peilstein) waren gekommen, um von Abt Martin Felhofer am 8. Juni in der Pfarrkirche Kollerschlag das Sakrament der Firmung zu empfangen. Als Konzelebranten waren Laurenz Neumüller und Florian Sonnleitner an seiner Seite, Assistent war der frisch geweihte Priester Vitus Glira. Thema des Gottesdienstes war „Wasser des Lebens! Wer Durst hat, der komme!“

Jubelpaarfeier: Am 30. Juni 2019 feierten 21 Jubelpaare gemeinsam mit ihren Familien ihre Hochzeitsjubiläen. Heuer begingen vier Paare das 50-jährige (Gold), zehn Paare das 40-jährige (Rubin) und sieben Paare das 25-jährige (Silber) Hochzeitsjubiläum.


Kinderliturgie

Kinder-Bibelnacht begeisterte alle

Im Zuge des Ferienprogramms hat sich das Kinderliturgie-Team mit einem Event der besonderen Art beteiligt. Zum ersten Mal wurde eine Kinder-Bibelnacht veranstaltet.

Gottesdienst geplant. Es wurden – zum Thema passend – ein kleines Rollenspiel und passende Lieder einstudiert. Zum Abschluss wurde am Sonntag um 9:30 Uhr gemeinsam der Gottesdienst gefeiert, bei dem die Kinder die Ergebnisse ihrer Projekte präsentieren konnten. Das Feedback auf diese Veranstaltung war extrem positiv. Sowohl die Kinder, die an dieser Veranstaltung teilgenommen hatten, als auch die

Besucher der Messe am Sonntag waren begeistert. Ein herzliches Dankeschön an das Kinderliturgie-Team für den Einsatz bei diesem Ferienspiel! Und danke für die vielen positiven Rückmeldungen aus der Pfarrbevölkerung! Es wäre eine Bereicherung, wenn so eine Veranstaltung vielleicht auch nächstes Jahr wieder angeboten werden könnte.

von Verena Raab

Am Samstag, dem 13. Juli war es so weit: 22 Kinder folgten der Einladung. Sie wurden von acht Erwachsenen bei diesem Projekt betreut. In verschiedenen Workshops gab es die Möglichkeit, sich spielerisch und kreativ mit der Geschichte von Noah und seiner Arche auseinanderzusetzen. Im ersten Teil der Projektphase wurde den Kindern die Geschichte veranschaulicht. Nach einer Jausenpause ging es in die zweite Projektphase. In dieser wurde dann der

Übernachtet wurde im Pfarrheim. 14 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

Beim Gottesdienst um 9:30 Uhr hatten die Kinder Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer Projekte den Kirchenbesuchern zu präsentieren.

Thema der Bibelnacht war die Arche Noah.


Spiegel

Jubiläumsfest von SPIEGEL

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens hat Spiegel OÖ alle seine ehemaligen und aktiven Mitarbeiter aus ganz OÖ am 2. Juni in den Meierhof nach Aigen-Schlägl geladen. von Verena Raab

Das Fest startete mit einem schwungvollen Familiengottesdienst in der Stiftskirche. Im Anschluss ging die Feier im Meierhof weiter. Das Angebot war vielfältig – ein Luftballonstart, Spielestationen, eine Aufführung der Kinder-Volkstanzgruppe St. Peter, eine Tombola oder leckeres Gratis-Eis ließ Kinderherzen höher schlagen. Ein ganz besonderes Highlight war ein Familienkonzert mit der Gruppe „Bluatschink“. Diese Band lässt sowohl Kinder als auch Erwachsene bei ihrer „HaHaHa-HiHi“ Tournee das Lachen als beste Medizin erleben.

Dieses Fest ließen sich auch die Mitarbeiterinnen aus unserem Treffpunkt nicht entgehen. Fast alle aktiven Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen folgten mit ihren Familien der Einladung und genossen gemeinsam einen erlebnisreichen Tag. In einem von über 210 Treffpunkten in ganz OÖ dürfen auch wir uns in unserem Treffpunkt um das Wohl der Eltern und Kinder kümmern. Es ist toll, Teil dieser großen SPIEGEL-Familie zu sein!

Video Unter https://www.youtube.com/ watch?v=XYh2sysPs_o gibt es ein Video von diesem Fest zu sehen (oder mit dem Handy den QR-Code einscannen.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen erlebten bei den Klängen der Gruppe „Bluatschink“ das Lachen als beste Medizin.

Die Kinder konnten nach Herzenslust spielen und basteln.

Das Fest begann mit einem Familiengottesdienst. Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 15


Ministranten

Erfreulicher Zuwachs in unserer Ministrantengruppe Neun Ministrantinnen und Ministranten haben sich heuer bereit erklärt, unsere Gruppe zu unterstützen. Nach zwei Einschulungsterminen mit Pfarrer Laurenz werden sie während der Sommerferien von einem großen Mini in ihren Dienst eingeführt. Insgesamt haben wir momentan eine Ministrantengruppe von 54 Mädchen und Buben. von Johanna Baumüller

Am 25. Mai lud das Stift St. Florian zum MinistrantInnentag ein. Mit 24 Kindern und 5 Begleitpersonen folgten wir der Einladung und verbanden es gleich mit unserem jährlichen Ausflug. Nach dem Startgottesdienst in der Stiftskirche mit Bischof Manfred Scheuer wurde ein buntes Programm mit verschiedenen Stationen, verteilt über das gesamte Stiftsgelände, geboten. Unter anderem gab es Bubble Soccer, Hüpfburg, Werkstatt Bibel,

viele Bastel- und Experimentierstationen und noch vieles, vieles mehr. Am Abend fuhren wir dann nach Lasberg, wo wir uns für die Nacht im Ferienparadies Hiaslbauer einquartierten. Nach einer Erkundungstour über den Hof ließen wir den Tag gemütlich am Lagerfeuer beim Knackergrillen ausklingen. Nach einem leckeren Frühstück am nächsten Tag ma­ chten wir mit Pferd Lady eine kleine Wanderung – natürlich nachdem sie ausführlich von den Mädchen geputzt worden war. Vor der Heimfahrt durften wir noch in das Bogenschießen am hofeigenen Bogenparcour hineinschnuppern. Nach einem Zwischenstopp beim Maci kamen wir alle wieder wohlbehalten zu Hause an.

Bischof Manfred Scheuer beobachtet Martin Luger, Georg Peinbauer und Jonathan Wöss in der Bibelwerkstatt beim Bauen der Arche Noah. 16 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

Miriam Thaller und Leonie Mayerhofer beim Bogenschießen am hofeigenen Parcour in Lasberg.

Neue Minis: hinten v.l.n.r.: Simon Hutter, Maximilian Leimpek, Benedikt List und Elias Bogner. Vorne v.l.n.r.: Clara Thaller, Sarah Winkler, Elisa Zöchbauer und Laura Fesl.


Pfarrkirche

Instandhaltungen im Außenbereich Der Frost bzw. die Stürme im Frühling haben im unteren Bereich der Westfassade bzw. beim Haupteingang der Kirche ihre Spuren hinterlassen. An der Beseitigung dieser Schäden wird gearbeitet … von Josef Jungwirth

native wäre ein Ausbessern mit Sanierputz gewesen, aber dann hätten wir große Flächen weit hinein abschlagen und neu verputzen müssen. So ist es nur notwendig, dass wir die beiden Eckbereiche Richtung Raiffeisenbank und Lauß ausbessern, was in Eigenregie gemacht wird.

Vielen Dank an Finanzausschussobmann Josef Kroiß und Herbert Falkner für die Koordinierung dieser Arbeiten! Danke auch an Hans Saxinger, Roman Zöchbauer und Erwin Stadlbauer, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Glastüren Bei Frühlingsstürmen im März gingen drei Glastüren im Bereich des Haupteingangs zu Bruch. In der Nacht auf den 11. März jeweils eine auf der West- und Südseite und in der Nacht auf den 16. März eine dritte. Daraufhin mussten wir auch die restlichen Türen abbauen, sodass der Vorbau seit Ende März ungewohnt leer ist. Die Schäden wurden rechtzeitig der Versicherung gemeldet und sie sind zum Großteil auch über den Versicherungsschutz gedeckt. Die neuen Türen werden voraussichtlich Ende September / Anfang Oktober durch die Firma Grabner montiert. Die neuen Türen können im Boden verriegelt werden, was verhindert, dass sie bei Sturm in Schwingung geraten und zu Bruch gehen. Bedingt durch die Auftragslage der ausführenden Firma ist ein früherer Montagezeitpunkt nicht möglich.

Die zerbrochenen Türen am 11. März 2019

So soll es bald wieder aussehen.

Kirchenfassade Nach der gründlichen Sanierung 2017, die noch im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung erfolgt ist, sind in diesem Winter wieder deutlich sichtbare Frostschäden aufgetreten. Vor allem im unteren Teil der Westfassade bröckelt der Putz ab. Um eine nachhaltige Lösung zu erreichen, wird der Bereich bis zur Lisenenunterkante mit hinterlüftet montierten Granittafeln verkleidet. Dieses Vorgehen hat sich bereits im Bereich unmittelbar neben dem Haupteingang bewährt. Eine Alter-

Die Frostschäden an der Fassade Richtung Lauß Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 17


Zurückgeschaut

Foto: Ida Leitner-Ranninger

Foto: Walter Feichtenschlager

1964: Der Mistlberger Matthias Zinöcker feierte am 6. Juli 1964 in Kollerschlag die Primiz.

Foto: VS Kollerschlag

Foto: Albert Hofmann

1969: Nachdem die neue Volksschule den Betrieb aufgenommen hat, wird die alte neben der Kirche abgerissen.

Foto: Ignaz Märzinger

1994: Erneuerung des Wandlungsturms 18 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

1964: Festzug anlässlich der Primiz von Matthias Zinöcker am 6. Juli 1964

1984: Georg (Johann) Pfeil aus Nebelberg 14 feierte 1984 in der Heimatpfarre Kollerschlag die Primiz.

Foto: Ignaz Märzinger

1994: Pfarrer Wohlschlager weiht die von ihm gespendete Wandlungs- und Sterbeglocke.

Foto: Ignaz Märzinger

1999: Pfarrer Wohlschlager feiert sein goldenes Priesterjubiläum.


Die letzten sieben Tage der Schöpfung Foto: Evgeniy Shvets – stock.adobe.com

Der nachfolgende Text stammt von Jörg Zink aus dem Buch „Die Welt hat noch eine Zukunft – eine Anregung zum Gespräch“. Obwohl er Anfang der 70er Jahre geschrieben wurde, ist er jetzt aktueller denn je. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach: „Wer redet hier von Gott? Ich nehme meine Zukunft selbst in die Hand. Er nahm sie und es begannen die letzten sieben Tage der Erde. Erster Tag Am Morgen des ersten Tages beschloss der Mensch frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er etwas glauben musste, glaubte er an die Freiheit und an das Glück, an Zahlen und Mengen, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung und seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen. Zweiter Tag Am zweiten Tag starben die Fische in den Industrieabwässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von

Zeilen zum Nachdenken der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe der Wurst, die Heringe am Öl auf dem Meer und an dem Müll auf dem Grund des Ozeans. Denn der Müll war aktiv. Dritter Tag Am dritten Tag verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund der schönen Donau. Vierter Tag Am vierten Tag gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an Krankheiten, die der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen die Behälter zu schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange schon wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die einen starben am Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen doch das Glück schuldig war. Er war doch der liebe Gott! Fünfter Tag Am fünften Tag drückten die letzten

Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, die Meere verdampften. Und die Betonskelette in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten. Sechster Tag Am sechsten Tag ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht gut bekam. Siebter Tag Am siebenten Tag war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte von dem Menschen, der seine Zukunft selbst in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel. Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 19


Diverses

Gemeindeüberschreitende Zusammenarbeit

Zusteller aus Kollerschlag und Nebelberg bringen das Essen zu den Leuten.

Eine Zusammenarbeit zwischen mehreren Gemeinden macht durchaus Sinn, wie die Arbeit des örtlichen Sozialkreises zeigt. Der Sprengel des Sozialkreises umfasst nicht nur die Gemeinde Kollerschlag, sondern auch Teile der Gemeinden Nebelberg und Oberkappel. Durch eine

gemeinsame Spende von Kollerschlag und Nebelberg konnte jetzt ein weiteres elektrisches Pflegebett angekauft werden. Die Krankenbehelfe des Sozialkreises werden zur Erleichterung der Pflege zu Hause kostenlos verliehen. Es darf nicht vergessen werden, dass es auch immer wieder Unterstützung aus der Bevölkerung und der Wirtschaft aus beiden Gemeinden gibt. Die Mannschaft der Essenszusteller besteht aus Kollerschlägern und Nebelbergern, die in beiden Gemeinden die Essen zustellen. Die Arbeit untereinander darf als freundschaftlich bezeichnet werden.

Da sich das Thema Dankbarkeit wie ein roter Faden durch dieses Pfarrblatt zieht, möchten wir in dieser Ausgabe ein herzliches Dankeschön an unsere Büchereileiterin Theresia Heuser richten. Sie ist stets bemüht, passende Literatur für alle Altersgruppen anbieten zu können. In ihrer Zusammenarbeit mit den Büchereibesuchern versucht sie, deren Interessen herauszufinden und passende Literatur zu organisieren. Dies gelingt ihr sehr gut. Nicht nur Kinder/Schüler, sondern auch Erwachsene kann sie mit ihrem Angebot zum Lesen begeistern! Bilderrätsel: Das rechte Bild unterscheidet sich vom linken durch fünf Fehler.

20 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019


K I N D E R S E I T E Kannst du den Text dieser geheimen Botschaft entschlüsseln?

Die Radtour Lukas, Peter und Tom waren mit ihren Fahrrädern vier Tage unterwegs. Sie fuhren an jedem Tag um zehn Kilometer weniger als am vorhergehenden Tag. Insgesamt legten sie 140 km zurück. Wie viele Kilometer betrugen die einzelnen Etappen?

SZOOL ORHZ!

DVMM WF WRVHV YLGHXSZUG VMGARUUVIM PZMMHG, 1. Tag: _____km 2. Tag: _____km 3. Tag: _____km 4. Tag: _____km YVPLNNHG WF SVFGV FN WIVR FSI YVR NRI AFSZFHV VRMVM IRVHRTVM VRHYVXSVI. Obstpuzzle Setze die Buchstabenfelder so zusammen, dass in jeder Zeile eine Obstsorte zu lesen ist! WVRMV UIVFMWRM GSVIVHZ (Tipp: Z=A, Y=B, X=C, W=D, …)

SUDOKU

MAHLZEIT!

Die Ziffern von 1 bis 9 müssen in jeder Reihe, in jeder Spalte und in jedem Quadrat genau einmal vorkommen.

Was gibt es heute zu essen? Streiche alle Buchstaben durch, die mehr vorkommen! Lies die Buch staben, die nur einmal vork nach der Reihe!

9

2 6 1 3 6 2 4 3 7 4 9 8

A Q U

Brückenwörter Ein Brückenwort bildet sowohl das Ende des linken als auch den Anfang des rechten Wortes. Z.B: Bauern_____tür: Das Brückenwort heißt HAUS. Es lassen sich die Wörter Bauernhaus und Haustür bilden. Die Anfangsbuchstaben der Brückenwörter ergeben das Lösungswort.

5 7 1

8 1 5 4 9 6 7 7 4 9 6 2 6 3 2 7 1 8 4 9 1 8 5 2 3

K C P

O S M G F F V A B R G W J O H M

Magisches Quadrat In diesem Quadrat kommen die Ziffern von 1 bis 9 je einmal vor. Die Summen waagrecht, senkrecht und diagonal ergeben jeweils 15.

K A M R X K Y O J D I G W M W F Y M U T R Q F B

P J V

Z O G X D D B K A Y O P L M G

Geschwister

Die Radtour: 50, 40, 30 und 20 km Obstpuzzle: FBANANES, APFELNIG, TRBIRNEZ, TRAUBEAL, KRORANGE, VANANASH, PFLAUMET, BKIRSCHE, ERDBEERE, PFIRSICH, AMARILLE, HIMBEERE Brückenwörter: Hut, Eis, Ring, Bau, Stadt, Teig, Tee, Apfel, Glas Lösung: HERBSTTAG

Jakob hat vier Brüder: Niklas, Elias, Tobias und Sebastian. Niklas ist älter als Sebastian, a jünger als Tobias. Elias ist älter als Jakob, aber jünger als Sebastian. Weißt du, in welche Reihenfolge die Geschwister geboren wurden? LÖSUNGEN

Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 21

Magisches Quadrat:


Matriken, Seminarzentrum

Das Sakrament der Taufe empfingen 14. Apr. David Graml, Eltern: Katrin und Helmut Graml, Hanriederstraße 39 28. Apr. Laura Marie Leitner, Eltern: Judith und Joachim Leitner, Raidern 6/1 19. Mai. Carlotta Buttmann, Eltern: Andrea und Bastian Buttmann, Rohrbacherstraße 18 28. Juli Anna Hochgatterer, Eltern: Viktoria Hochgatterer und Josef Löffler, Wien 04. Aug. Magdalena Sophie Drachsler, Eltern: Natalie Drachsler und Dominik Reischl, Hanging 14 11. Aug. Katharina Kapfer, Eltern: Daniela und Sebastian Kapfer, Schöffgattern 1 18. Aug. Helena Moser, Eltern: Katrin und Thomas Moser, Leitenweg 11 Wir gratulieren zur Hochzeit 11. Mai Theresa & Josef Saxinger, Hanging 3 01. Juni Carolin & Mathias Kapfer, Hanriederstraße 18 10. Aug. Caroline & David Panholzer, Höhenweg 7 10. Aug. Veronika und Manuel Falkner, Birkenfeld 48 Wir gedenken unserer Verstorbenen 06. Apr. Friederike Saxinger, Kollerschläger Mühle 2, im 95. Lebensjahr 17. Apr. Maria Koblmüller, Sauedt 11, im 90. Lebensjahr 19. Mai Franz Karl, Stratberg 28, im 69. Lebensjahr 15. Juni Anton Pfeil, Nebelberg 14, im 98. Lebensjahr 16. Juni Franz Kumpfmüller, Markt 47, im 83. Lebensjahr 26. Juni Franz Ranninger, Mistlberg, im 89. Lebensjahr 12. Aug. Friedrich Koblmüller, Sauedt 11, im 65. Lebensjahr

Spirituell unterwegs im Schöpfungsgarten Spazieren Sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Diözese Linz auf dem „Pfad der Verantwortung“ und nehmen Sie an zahlreichen Veranstaltungen im Stiftshof teil. Termin/Ort: Jeden Mittwoch während der Landesgartenschau (bis 9. Oktober 2019) um 14:00 Uhr im Schöpfungsgarten und um 18:30 Uhr im Raum Falkenstein Ausgewählte Beispiele 02.10.2019: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes Filmvorführung im Stiftshof 09.10.2019: Unser Lebensstil und die globale Gerechtigkeit - Gesprächsrunde mit Regina Höller

22 Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019

„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn Zum Abschluss des Jubiläumsjahres 800 Jahre Stift Schlägl wird dieses äußerst populäre Werk in der Stiftskirche Schlägl aufgeführt. Termin: 29.09.2019, 16:00 Uhr Leitung: fr. Ewald Nathanael Donhoffer Eintrittspreis: € 25,- pro Person Bibel bewegt: Bibelrunde zum Kirchenjahr Mo., 14. Oktober 2019, 19:30 bis 21:30 Uhr Mo., 11. November 2019, 19:30 bis 21:30 Uhr Mo., 9. Dezember 2019, 19:30 bis 21:30 Uhr Referent: Mag. Paulus Manlik, Religionslehrer am BG/BRG Rohrbach und Pfarrer in Arnreit Details und weitere Veranstaltungen sind im Seminarkalender am Schriftenstand sowie im Internet unter www.stift-schlaegl.at zu finden. Anmeldung: Seminarzentrum Stift Schlägl, 4160 Schlägl 1, Tel.: 07281/8801 400


Diverses

Pfarrfest 2019 Am 8. September feiern wir wieder das Erntedank- und Pfarrfest. An Stelle des Festzugs erfolgt heuer der Einzug der Erntekrone und der Gabenkörbchen in die Pfarrkirche vom Marktplatz aus über die Stiege.

Priesterweihe: Am 6. Juni weihte Bischof Manfred Scheuer Vitus Stefan Glira in der Stiftskirche Schlägl zum Priester. Am 21. Juli spendete er in der Pfarrkirche Kollerschlag den Primizsegen.

Um 09:30 Uhr wird der Festgottesdienst zelebriert und anschließend findet im Pfarrheim und -garten das Pfarrfest statt. Für das leibliche Wohl wird wieder bestens gesorgt sein und auch die Kinder sind bei unseren Betreuerinnen und Betreuern gut aufgehoben. Bei schlechtem Wetter werden wieder Zelte im Pfarrgarten aufgestellt. Kommen Sie ins Pfarrheim, verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden und treffen Sie wieder einmal Leute, zu denen Sie schon länger nicht mehr gekommen sind!

Garniturenspende: Die Goldhauben- und Kopftuchgruppe Kollerschlag spendete vier Garnituren (bestehend aus einem Tisch und zwei Bänken) im Wert von 520,- € – Vielen Dank dafür!

Impressum Kommunikationsorgan der Pfarre Kollerschlag Eigentümer, Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Pfarrer KR Laurenz Neumüller, Markt 3, Telefon: +43 7287 8117, Fax: Durchwahl 23 pfarre.kollerschlag@diozese-linz.at, www.pfarre-kollerschlag.at Redaktionsteam: Laurenz Neumüller, Josef Jungwirth, Christine Hauer, Maria Hofmann, Johanna Baumüller und Verena Raab Vervielfältigung: Onlineprinters.at Pfarrblatt Kollerschlag, Herbst 2019 23


Erntedankfest mit anschließendem

Pfarrfest

Sonntag, 8. September 2019 ab 09:20 Uhr: Aufstellung am Marktplatz und Einzug in die Kirche anschließend: Festgottesdienst ab ca. 10:45 Uhr: Pfarrfest mit den „Fetzadn 3“ Kinderprogramm Der Reinerlös dient zur Finanzierung der Kirchensanierung

Profile for Pfarre Kollerschlag

Pfarrblatt Herbst 2019  

Pfarrblatt Herbst 2019  

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