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SSB - BRIEF Pottenstein und Umland Weihnachten 2010


Die Schenkenden sind die Beschenkten In der Liebfrauenkirche von Schotten in Oberhessen steht ein wunderbarer, auf Eichenholz gemalter Altar. Den Künstler kennt niemand mehr; der Kunstgeschichte zufolge muss er sein Werk um 1385 geschaffen haben. Was für Zeiten: In Gestalt eines Königs kniet da die Macht und der Glanz der Welt vor dem Gotteskind, dahinter wartet ein zweiter, um ihm sein Kostbares anzubieten. Und das Christkind nimmt. Kleinen Kindern aber bringt man bei, dass das Christkind gibt. Stofflöwe, Eisenbahn, Puppenküche und was da sonst noch glitzert, blinkt und glänzt unter dem Christbaum sind nicht Eltern oder Verwandten zu verdanken – nein „das hat das Christkind gebracht.“ Früher oder später kommen die Kinder den Eltern auf die Schliche. „Du glaubst wohl noch ans Christkind“, heißt dann so viel wie: Bist du aber naiv! Wer sich auch als Erwachsener nicht von diesem Kind abbringen lässt, wird feststellen: der Schottenmeister hat recht. Dieses Kind nimmt! Auf Jesus kann man sich nicht nur gelegentlich, in der Freizeit, bei religiösen Anwandlungen oder in Trauerfällen einlassen. Wer ihm den kleinen Finger hinstreckt, von dem nimmt er die ganze Hand. Er will alles. Alle Gedanken, alle Träume, alle Kraft, alle Beziehungen, alle Zeit. Gott ist erst dann zufrieden, wenn man ihm buchstäblich alles übereignet hat. Er nimmt, er enteignet, er beutet die Menschen aus. Fragen darum so viele: Was hab’ ich denn davon, wenn ich glaube? Das ist die gleiche Frage, die sich Menschen in der Liebe, der Freundschaft, der Ehe stellen: Was hab’ ich denn von der Liebe? Da zahle ich bloß drauf. Ohne Liebe kann ich alles für mich behalten, brauche nichts zu teilen. Ich kann mich ganz auf meinen Spaß konzentrieren. Ich kann eiskalt rechnen, wozu sich welcher Mensch wie lange gebrauchen lässt. Es geht nicht nur um Menschen: Für den Nichtliebenden verwandelt sich die ganze Welt mit einem Schlag in ein riesiges Materialreservoir zum eigenen Vorteil. Die Zerstörung unserer Umwelt kommt vom Verschwinden der Liebenden. Unter dem Strich ist das die Hölle, menschlich wie global. Wer das Geheimnis der Liebe verstanden hat, versteht auch, warum Gott nimmt. Lieben heißt: Reich werden durch Hergeben. Gott wurde dieses kleine Kind, damit in uns abgebrühten Kosten-Nutzen-Rechnern der Funke von Gefühl und Liebe wieder wach wird. Dieser Gott sagt: Gib dich her, wie ich mich hergeben habe. Denn das Hergeben ist der Anfang des Himmels. Besser: Das Lieben ist der Anfang des Himmels. Denn von „Geben“ und „Nehmen“ ist in der Liebe nicht Mehr die Rede. So reden Außenseiter davon. In seiner Liebe ist noch keiner zu kurz gekommen. Bernhard Langenstein

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Inhaltsverzeichnis Kirche weltweit Papstbesuch in Deutschland Von unserem Missionaren Seelsorgebereich Neuer Seelsorgebereichsrat Rückblick von Herrn Friedmann Homepage des Seelsorgebereichs Firmung 10. Kinderbibeltage Sternsingeraktion Internationale Ministranten-Rom-Wallfahrt 2010 Elbersberg Pfarrgemeinderat Elbersberg Relief des Pantokratos Kindergarten Elbersberg Verabschiedung der Ministranten Seniorennachmittag Pfarrfrühstück Frauenkreis Elbersberg Prozession zur Elbersberger Kapelle Sternwallfahrt nach Elbersberg Wegkreuze am Höhenweg Goldenes Priesterjubiläum Hohenmirsberg Kirchenrenovierung Hohenmirsberg 85. Geburtstag von Pfarrer Popp Wallfahrt nach Vierzehnheiligen KAB-Ortsgruppe Hohenmirsberg Kindergarten St. Martin KLJB Hohenmirsberg Kirchenbirkig Pfarrgemeinderat Kirchenbirkig Johanni-Fest in Kirchenbirkig Pilgerreise nach Polen Kindergarten St. Johannes Pottenstein Pfarrgemeinderat Pottenstein - Hohenmirsberg Aus der Kirchenverwaltung Pottenstein KAB Ortsverband Pottenstein Übernachtung der Minis im Pfarrheim Gottesdienste Statistik aus den Pfarrämtern

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Liebe Christen unserer Gemeinden im Seelsorgsbereich Pottenstein und Umland, Am Fest der Geburt des Herrn bekennen wir, dass Gott Mensch geworden ist. Er hat sich uns Menschen offenbart als der „JAHWE“, als der, der immer da war, da ist und da sein wird. „Christ, der Retter, ist da.“ So singen wir in der Heiligen Nacht. Durch den Glauben an das Dasein des liebenden Gottes, dessen Herrlichkeit in der Jesusgestalt aufstrahlt, kann der Mensch jetzt schon Rettung und Erlösung, d.h. Befreiung von allen Ängsten, finden. Aus dieser Glaubenserfahrung entspringt die Hoffnung, dass im Tod, wenn das Glauben zum Schauen wird, alle Menschen durch die Herrlichkeit und Herrschaft Gottes Rettung finden. Wir wünschen allen ein gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Pfarrer Anton Heinz

Pater Janusz Gadek

Pfarrer Georg Popp

PR Andreas Löbenfelder

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Papstbesuch in Deutschland Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch "Papst Benedikt XVI. wird im kommenden Jahr Deutschland besuchen. Ich freue mich, dass der Heilige Vater die Einladungen von Bundespräsident Christian Wulff und unserer Bischofskonferenz angenommen hat. Der Besuch des Heiligen Vaters in Deutschland wird ein bedeutender Moment im Leben unseres Landes und im Leben unserer Kirche sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass von ihm für viele Menschen kraftvolle Impulse ausgehen werden. Papst Benedikt XVI. wird Deutschland voraussichtlich im September besuchen. Dabei wird er in den Erzbistümern Berlin und Freiburg und im Bistum Erfurt zu Gast sein. Die Deutsche Bischofskonferenz ist dem Heiligen Vater für seine Entscheidung zutiefst dankbar. Sein Besuch wird die Kirche in Deutschland und ihren Dienst für die Menschen und die Gesellschaft stärken. Stets hat der Papst mit Hingabe Anteil genommen an unserem Weg der Glaubensverkündigung und des christlichen Zeugnisses. Es ist eine Ehre, dass er nun zu uns kommt und durch diesen großen persönlichen Einsatz die Verbundenheit mit den Katholiken und mit allen Menschen in seinem Heimatland bekräftigt. Ich gehe davon aus, dass wir nach den entsprechenden Absprachen über weitere Details der Reise noch vor Weihnachten informieren können." Auch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken begrüßt den Papstbesuch in der Diaspora Ostdeutschlands im kommenden September. „Dass Benedikt XVI. nach Berlin und Erfurt kommen möchte, zeigt die besondere Wertschätzung Roms gegenüber den Gläubigen, die in einer extremen Minderheitensituation leben", sagte Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Zugleich rücke die angekündigte Seite 5


Visite eine der am meisten säkularisierten Regionen Europas in den Blick der Öffentlichkeit. „Mit dem Besuch in die ostdeutschen Diözesen Berlin und Erfurt beweist der Papst, wie stark ihm die Neuevangelisierung Europas am Herzen liegt", erklärte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. Zugleich verdeutlichte Austen die Bereitschaft des DiasporaHilfswerkes, zu einem gelingenden und vertrauensbildenden Treffen beizutragen. In Ostdeutschland gehören mehr als drei Viertel der Bevölkerung keiner christlichen Kirche an. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung liegt im Erzbistum Berlin bei 6,8 und im Bistum Erfurt bei 7,9 Prozent. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen in der Diaspora Ost- und Norddeutschlands seit 160 Jahren.

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Von unseren Missionaren Liebe Freunde daheim, viele Grüße an Euch alle, besonders an Pfarrer Anton Heinz in Pottenstein, meiner Heimatpfarrei, allen anderen Mitbrüdern im Priesteramt und allen Bürgern der Großgemeinde Pottenstein. Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür. Für die Leute im (Süd-)Sudan ist wohl einer der wichtigsten Momente ihrer Geschichte angebrochen: die unmittelbare Vorbereitung auf das Referendum am 9. Januar 2011. Darin kann die schwarzafrikanische Bevölkerung des Südens über die Unabhängigkeit vom arabischen Norden entscheiden. Dafür sind mindestens 60% der Stimmen nötig. Von Mitte November bis Anfang Dezember findet die Eintragung in Listen statt, die die Voraussetzung für eine gültige Stimmabgabe im Januar ist. Viele Südsudanesen, die im Norden wohnen, kehren derzeit in den Süden zurück. Umgekehrt verlassen viele arabische Händler den Süden, so dass v.a. im Grenzgebiet die Preise auf dem Markt in die Höhe schnellen. Zudem sind viele Soldaten ins Grenzgebiet abgezogen worden, da sowohl Nord wie Süd das dortige Erdölvorkommen für sich beanspruchen. Falls es zum Krieg kommt, dann wird er höchstwahrscheinlich in diesem Grenzgebiet ausbrechen. Zum Glück ist unsere Missionsstation Tali weit davon entfernt. Die Kirchen im Land haben mehrere Initiativen gestartet. In allen katholischen Diözesen wird täglich um einen friedvollen Verlauf des Referendums gebetet, so auch in unserer Mission. Man spürt dabei richtig, wie sich die Leute im Süden nach der Unabhängigkeit sehnen. Besonderes Aufsehen hat ein Attentat auf den Kardinal Gabriel Zubeir von Khartum erregt. Während einer Messe am Festtag des Hl. Daniel Comboni hat ein Mann versucht, sich während des Gloria mit einem Messer dem Altar zu nähern. Er wurde aber rechtzeitig vom Zeremonienmeister erkannt und anschließend verhaftet. Seite 7


Was unsere Missionstation Tali angeht, so bekommen wir vieles, was sich derzeit im Land abspielt, meist sehr spät oder überhaupt nicht mit. Der Ort liegt so weit von vernünftigen Straßen- und Telefonverbindungen entfernt, dass die Leute einfach mit ihren normalen alltäglichen Problemen beschäftigt sind. Das Ende der Regenzeit ist erreicht. Die Ernte ist relativ gut und die Leute haben genug zu essen. Mindestens zweimal pro Woche versammeln sie sich auf dem Sportplatz, um entweder aktiv oder passiv ihrem Lieblingssport nachzugehen: dem Ringkämpfen. Die Sieger werden dabei nicht mit einem Preis ausgezeichnet. Die Menschen freuen sich einfach über das Ereignis: Dabeisein ist eben alles. Danach feiern sie dann weiter, indem sie traditionelle Tänze aufführen. Es finden in diesem Abschnitt des Jahres überdurchschnittlich viele Hochzeiten statt. Der Hauptgrund dafür ist, dass es für alle genug zu essen gibt. Ende Sptember hat sich ein Paar sogar in der Kirche trauen lassen. Es war das erste Mal in der Geschichte unserer Pfarrei. Wie Ihr sicherlich noch wisst, sind wir vier Mitbrüder in unserer Missionsstation. Einer davon ist Diakon Gregor Schmidt aus Berlin. Er wird höchstwahrscheinlich Ende März 2011 in seiner Heimatdözese zum Priester geweiht. Ich hoffe, dass er dann als neugeweihter Priester zu Euch in die Pfarrei kommen kann, um den Primizsegen zu spenden. In der Zwischenzeit könnt Ihr ihn und uns alle in Eure Gebete einschließen. Wir werden umgekehrt für Euch und Eure Anliegen beten. Ich wünsche Euch allen eine gute Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Das Fest der Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem möge Euch dazu einladen, die Größe unseres christlichen Gottes in einem hilflosen Kind zu bestaunen, das unserer Liebe und Fürsorge bedarf. Gesegnete Weihnachten aus dem Südsudan wünscht Euch P. Markus Körber Seite 8


Neuer Seelsorgebereichsrat Im März 2010 fanden die Pfarrgemeinderatswahlen in der gesamten Erzdiözese statt. Nach den konstituierenden Sitzungen in den einzelnen Pfarreien wurden jeweils Vertreter für die Seelsorgebereichsräte entsandt. Für unseren Seelsorgebereich Pottenstein und Umland wurden folgende Personen delegiert: Pfarrei Elbersberg

Brendel Robert, Persau Marion

Pfarrei Hohenmirsberg

Lautner Elke, Thiem Sandra

Pfarrei Pottenstein

Hofmann Michael, Krellner Sieglinde Pfarrei Kirchenbirkig mit Filiale Eckert Brigitte, Herlitz Rosi und Kühlenfels Späthling Silvia Selbstverständlich sind die „geborenen Mitglieder“ Herr Pfarrer Heinz, Pater Janusz und Pastoralreferent Andreas Löbenfelder im Gremium. Herr Pfarrer Heinz ist leitender Pfarrer unseres Seelsorgebereichs. In der ersten Sitzung am 22.06.2010 wurden als Schriftführerin Lautner Elke, 2. Vorsitzende Krellner Sieglinde und 1. Vorsitzende Herlitz Rosi gewählt. Das Ziel und die Aufgabe des Seelsorgebereichsrates ist es in erster Linie, über die „eigene Kirchturmspitze hinaus zu denken“ und die Zusammengehörigkeit zu stärken. Das Engagement und die Verantwortung in den einzelnen Pfarreien soll unterstützt und gefördert werden. Durch die Zusammenarbeit sollen oft vierfache Arbeiten gebündelt werden und jede Pfarrei davon profitieren. Zum Beispiel durch die gemeinsame Kommunion- und Firmvorbereitung; Jugendund Familiengottesdienste; Ministrantenarbeit und gemeinsame Bittgänge. Der Seelsorgebereichsbrief ist ein weiterer Punkt der gemeinsamen Arbeit und der Informationen innerhalb des Seelsorgebereichs. Seite 9


Für den 15.01.2011 wurde ein Treffen der gesamten Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen festgelegt. Beginn ist um 18.30 Uhr mit der VAM in Pottenstein, anschließend besteht für alle im Pfarrheim die Möglichkeit zum Kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Ich bin mir sicher, dass wir in unserem Seelsorgebereich auf dem richtigen Weg sind. Das Gespräch miteinander, die Wünsche und Vorstellungen der einzelnen Pfarreien müssen weiter im Fokus dieses Gremiums stehen, damit wir die Schwierigkeiten und Probleme der nächsten Jahre meistern können. Herlitz Rosi 1.Vorsitzende des Seelsorgebereichrates

Rückblick von Herrn Friedmann Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Schwestern und Brüder! Einen Monat „Zugabe“ mit dem September 2010 gab es noch. So durfte ich mit den 111 Firmlingen den Firmweg mit der Firmung abschließen. Alle Unterlagen hierzu sind nun in den Pfarrbüros abgeheftet, meine Dienstschlüssel sind abgegeben, in allen Pfarreien wurde ich verabschiedet. Nun ist es endgültig: meine Dienstzeit bei Euch und Ihnen ist zu Ende gegangen. 10 Jahre durfte ich meinen Dienst als Pastoralreferent in Pottenstein und Hohenmirsberg tun, die gemeinsame Zeit in Elbersberg (seit Sept. 2005) und Kirchenbirkig (seit Sept. 2006) war etwas kürzer. Und eines vorweg: es waren wunderbare, erlebnisreiche und wertvolle Jahre. Schon hier: Herzlichen Dank für ALLES!!! Egal, wo sich unsere Wege wieder begegnen, ich freu mich darauf. Gerade die insgesamt 10 Jahre wurden geprägt durch besondere Ereignisse, z.B.: den Weltjugendtag 2005 in Köln mit allen Vorbereitungen und weiteren Begegnungen mit der Seite 10


Bretagne, das Bistums- und Elisabethjubiläum, das Paulusjahr, die Einweihung des Andachtsweges in Kühlenfels, die Ökumenische Wallfahrt des Dekanates 2009 nach Pottenstein, die zwei Ministranten-Rom-Wallfahrten (2006 und 2010), Dekanats- und Diözesanminitage, die diözesanen Sternsingeraussendungen, neun Kinderbibeltage und die Bildung der Seelsorgebereiche (übrigens: unser SB ist da vorbildlich!) Über die alltägliche Arbeit, die ich immer gern und mit Freude getan habe, bleiben mir einige Höhepunkte unvergesslich: - mit den Minis haben wir eine Glückwunschkarte zur Wahl von Papst Benedikt XVI. nach Rom geschrieben - beim Kinderbibeltag 2006 waren wir mit zwei Bussen zur Domführung mit unserem Erzbischof in Bamberg: wegen uns musste sogar der Domchor seine Probe unterbrechen - für den Kinderbibeltag 2009 schrieb der Erzbischof eigens einen Hirtenbrief an unsere Kinder - bei der bundesweiten Sternsingeraussendung 2007 in Bamberg gab es für 3500 Sternsinger einen Bratwurststand - in Hohenmirsberg bin ich sogar einige Meter im Bischofsauto gefahren - ein Sternsinger erlegte im Pfarrsaal in Pottenstein mit seinem Stern die Glaskugel einer Deckenlampe; wie durch ein Wunder wurde er nicht verletzt; ich jedoch dürfte das einzige mal in den Jahren dafür kreidebleich gewesen sein - eines habe ich nicht geschafft (da war ich immer etwas „neidisch“ auf die Elbersberger): mit den Sternsingern nach Berlin ins Bundeskanzleramt zu fahren - schön und lustig war es bei uns zuhause, als wir 2007 eine 7köpfige Familie aus der Bretagne beherbergten - Höhepunkte waren die Ewigen Anbetungen, die Erstkommunionfeiern und Firmungen, ebenso die ehrenvolle Aufgabe, in Hohenmirsberg an Fronleichnam und bei der Flurprozession Herrn Pfarrer Popp durch das Tragen der Monstranz helfen zu dürfen. Seite 11


Ich bin für diese gemeinsame Zeit mit Euch und Ihnen sehr dankbar, ich nehme viele Erfahrungen, Begegnungen und einen bereicherten Glauben mit, ich werde diese schönen Jahre in guter Erinnerung behalten. Ab sofort gehört diese Zeit zu meiner Lebensgeschichte und zu der meiner Familie. Ich habe mich immer wohl- und angenommen gefühlt, es gab immer eine sehr gute Zusammenarbeit und gutes Miteinander, ich werde viele und vieles vermissen, der Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Nun also bin ich in meinem Freijahr, das ich mit meiner Familie genießen will. Herzlichen Dank für die einzelnen Verabschiedungen, danke den jeweiligen PGR-Vorsitzenden, danke den Minis, die bei den Verabschiedungen dabei waren und die auch sonst immer mit Fleiß und Freude ihren Dienst am Altar ausgeübt haben, danke für die vielen lobenden, wohltuenden und wertschätzenden Worte, danke für die zahlreichen Abschiedsgeschenke, danke den Jugendlichen, die mit mir „groß geworden“ sind, danke allen Ehrenamtlichen und den verschiedensten Vorbereitungskreisen für alle Mitarbeit und Unterstützung, danke den Pfarrsekretärinnen und Mesnern für das gute Miteinander und die gute Atmosphäre, danke den Pfarrgemeinderäten, Herrn Pfarrer Popp, Herrn Pfarrer Heinz und Herrn P. Janusz für die immer gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen! Ihr und Euer Georg Friedmann, PR - auch im Namen meiner Familie

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Ein Seelsorgebereich – Eine Homepage Seit kurzem ist die gemeinsame Homepage des Seelsorgebereichs unter der Adresse www.sb-pottenstein.de erreichbar. Auf dieser Seite sollen in Kürze Informationen, Berichte, Termine und Gottesdienstzeiten aller vier Pfarreien zentral verfügbar sein. Da sich die Homepage derzeit noch im Aufbau befindet, sind einige Seiten noch unzureichend mit Inhalt gefüllt, dies soll aber in den nächsten Wochen und Monaten in Zusammenarbeit der Pfarreien verbessert werden. Berichte, die auf der Homepage veröffentlicht werden sollen, können gerne an die Adresse homepage.sbpottenstein@googlemail.de geschickt werden.

Patrick Pospischil Sachausschuss Medien des gemeinsamen Pfarrgemeinderates Pottenstein & Hohenmirsberg Seite 13


Firmung „Firm für den Weg“, unter diesem Leitwort steht in diesem Jahr unser Firmvorbereitungskurs, mit dem sich seit Pfingsten insgesamt 111 Jugendliche aus den vier Pfarreien unseres Seelsorgebereiches (16 aus Elbersberg, 4 aus Hohenmirsberg, 50 aus Kirchenbirkig, 41 aus Pottenstein) auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vorbereitet haben. In sieben Gruppenstunden wurde für die Firmlinge ihr persönlicher „Glaubensrucksack“ gepackt, der grundlegendes Wissen über unserem Glauben enthält. Ebenso gehörten u.a. Gottesdienste, die Beichte und ein Aktionstag zum Vorbereitungskurs. Firmung bedeutet Stärkung und Sendung: Der Hl. Geist, der auf die Firmlinge herab gerufen wird, soll sie stärken, d.h. ihren Glauben stark und firm machen, damit sie diesen Glauben leben und als Gesandte Jesu Verantwortung in der Welt und für die Kirche übernehmen. Auch in unserer Pfarrgemeinde sollen die Jugendlichen ihren Platz finden. Herzlichen Dank an die insgesamt 30 Gruppenleiter/innen, die durch ihr Engagement eindrucksvoll Zeugnis von ihrem Glauben abgelegt haben. Zu den Firmungen ist Bischof Joseph Werth in unseren Seelsorgebereich gekommen: Am Samstag, 25.9.2010, hat er die 50 Jugendlichen in Kirchenbirkig gefirmt, am Sonntag, 26.9.2010, dann 61 junge Christen (16 aus Elbersberg, 4 aus Hohenmirsberg, 41 aus Pottenstein) in Pottenstein. Nach der Feier der Firmung sind die Firmlinge und ihre Angehörigen zu einer Begegnung mit Bischof Joseph Werth ins Pfarrheim gegangen. Georg Friedmann, PR Seite 14


10. Kinderbibeltage 10 jähriges Jubiläum konnten heuer unsere Kinderbibeltage im November feiern. An zwei Nachmittagen setzten sich mehr als 50 Kinder mit dem Thema Engel auseinander. Sie lernten, dass in der Bibel die Rede von Engeln für die biblische Zeit ganz normal war. Engel sind Diener Gottes. Sie handeln in seinem Auftrag und sie richten göttliche Botschaften aus oder deuten im Auftrag Gottes das Geschehene für den Menschen. Einen Engelkult lehnt die Bibel ab, denn allein Gott, dem Auftraggeber der Engel, gebührt Ehre, Lob und Dank. In unserer Alltagssprache weiß jeder, was gemeint ist, wenn Menschen zueinander sagen: „Du bist ein Engel“, oder „Dich schickt der Himmel“. Wenn wir uns von Gott in Dienst nehmen lassen, dann können wir für andere wie Engel sein; Boten Gottes, die seine Leben spendende Frohe Botschaft der Nähe Gottes zu den Menschen bringen. In fünf Workshops gingen die Kinder der Frage nach, warum in der Kirche so viele Engel dargestellt sind, sie bastelten Kerzen und einen Engel mit Herz, erlebten in einer Phantasiereise am Beispiel des Tobias, was es heißt unter dem Schutz Gottes zu stehen und führten ein Interview mit Elija. Dazu sangen, spielten und beteten die Kinder fröhlich miteinander. Die Kinderbibeltage im Seelsorgebereich sind bereits zu einer guten Tradition geworden. Diese Bibeltage sind nur möglich, weil viele Jugendliche und Erwachsene gemeinsam an der Planung und Durchführung mitgearbeitet und mitgedacht haben. Allen dafür ein herzliches Vergelt’s Gott! Andreas Löbenfelder, Pastoralreferent Seite 15


Sternsingeraktion Kinder zeigen Stärke - damit Kinder heute leben können. Zu Beginn des neuen Jahres werden wieder viele Kinder als Sternsinger durch die Pfarreien unseres Seelsorgebereichs ziehen. Aufgabe der Kinder und Jugendlichen ist es, die Botschaft von der Geburt Jesu und die Weihnachtsfreude zu den Menschen zu bringen. Die Sternsinger überbringen Segenswünsche für das neue Jahr und bitten für arme Kinder um Unterstützung. Die Sternsingeraktion ist die größte Aktion, die von Kindern für Kinder durchgeführt wird. Das gesammelte Geld wird über das Päpstliche Missionswerk der Kinder vor allem für Projekte eingesetzt, die Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen. „Kinder zeigen Stärke“ ist das Motto der diesjährigen Aktion. Die Projekte, die die Sternsinger unterstützen sind zwar weltweit, es wird aber jedes Jahr ein Beispielland mit der Situation der dortigen Kinder vorgestellt. In diesem Jahr ist das Kambodscha. Dort leben viele Kinder, die aufgrund furchtbarer Kriege verstümmelt sind und mit Behinderungen leben müssen. Bitte unterstützen Sie diese Aktion! Lassen Sie sich von den Kindern und Jugendlichen vom Geschehen der Weihnacht erzählen und helfen Sie durch Ihre Spende mit, die Not so Vieler zu lindern. Helfen Sie unseren Sternsingern, anderen Kindern und Jugendlichen zu helfen! Andreas Löbenfelder, Pastoralreferent Seite 16


Internationale Ministranten-Rom-Wallfahrt 2010 1.8.2010 – 7.8.2010 „Aus der wahren Quelle trinken“ Hier im „Telegrammstil“ ein kurzer Reisebericht: Sonntag, 1.8.2010 Familiengottesdienst in Pottenstein mit Reise-Segen Abfahrt in Pottenstein, Zustieg in Oberasbach Gottesdienst zur Verabschiedung in Nürnberg, Pfarrei Allerheiligen, mit Weihbischof Werner Radspieler und ReiseSegen Busfahrt über München, Brenner, Florenz nach Rom Montag, 2.8.2010 Ankunft in Rom Beziehen der Hotelzimmer Gemeinsames Mittagessen im Hotel Zeit zur Erholung Fahrt in die Stadt für ein erstes Kennenlernen der „Ewigen Stadt“ und des römischen Lebensstiles: Gang über den Petersplatz, Piazza Navona, Pantheon, Trevi-Brunnen, Span. Treppe, Hard Rock Cafe Rückkunft im Hotel Dienstag, 3.8.2010 gemeinsames Frühstück Fahrt in die Innenstadt zur Besichtigung der Kirche St. Paul vor den Mauern Rückweg: vorbei an Circus Maximus, St. Maria in Cosmedin (Mund der Wahrheit), entlang des Tibers, über die Tiberinsel mit Kirche des hl. Bartholomäus (auch der Patron der Pottensteiner Pfarrkirche) Seite 17


Gemeinsamer Pilgerweg mit 3 Stationen (Thema: „Aus der wahren Quelle trinken“) zum Grab des hl. Petrus (Peterskirche) CIM-Jubiläumsfest (Internationaler Ministrantenverband) mit anschl. Abendgebet auf dem Petersplatz Gemeinsame Rückfahrt ins Hotel Mittwoch, 4.8.2010 gemeinsames Frühstück Fahrt zum Petersplatz, Einnehmen der Plätze für die PapstAudienz Mitfeier der Papst-Audienz auf dem Petersplatz, viele erleben zum ersten Mal den Papst live Besichtigung des antiken Rom: Forum Romanum, Kolosseum, Palatin, Konstantinbogen gemeinsames Abendessen im Hotel Donnerstag, 5.8.2010 gemeinsames Frühstück Fahrt zum Vatikan: Deutscher Friedhof, Peterskirche (die größte Kirche der Welt) Aussichtsterrasse auf dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuel II. Besichtigung der Lateranbasilika, die zu den 7 Hauptkirchen Roms gehört, Rückfahrt zum Hotel, Zeit für Erholung Fahrt zur Kirche St. Maria Maggiore: Festival auf dem Vorplatz in Erinnerung an den Grund zum Bau der Kirche (Schnee im August), Rückfahrt zum Hotel Freitag, 6.8.2010 gemeinsames Frühstück, Koffer packen Seite 18


Fahrt zum Vatikan, in Kleingruppen werden Souvenirs gekauft - eine Gruppe: Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle - zweite Gruppe: Aventin (Blick durchs Schlüsselloch, St. Anselmo, St. Sabina), St. Maria in Cosmedin, Circus Maximus gemeinsamer Abschluss-Gottesdienst mit Erzbischof Ludwig Schick in St. Maria degli Angeli, Rückfahrt zum Hotel, Beladen des Busses Abfahrt in Rom Busfahrt über Florenz, Brenner, München zurück nach Pottenstein Samstag, 7.8.2010 Ausstieg der Oberasbacher, Weiterfahrt Richtung Heimat Ankunft in Pottenstein: => um 11.40 Uhr waren wir alle wieder gesund und wohlbehalten zuhause

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Pfarrgemeinderat Elbersberg Am 7. März 2010 wurde der neue Pfarrgemeinderat gewählt. Seit der konstituierenden Sitzung im April 2010 setzt sich das Vorstandsteam aus folgenden Personen zusammen: Herr Robert Brendel Frau Marion Persau Frau Maria Zitzmann Frau Stefanie Schriefer

Vorsitzender Schriftführerin Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit

Die Sachausschüsse setzen sich aus den folgenden Personen zusammen: Frau Ingrid Berner Frau Paula Meyer Herr Horst Ratschker Frau Maria Zitzmann Frau Carola Wittmann Frau Stefanie Schriefer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ausschuss Feste u. Ökumene Ausschuss Liturgie u. KAB Ausschuss Kirchenmusik u. Caritas Ausschuss Ökumene Ausschuss Kinder, Jugend-/ Ministrantenarbeit

Die Vertreter im Seelsorgebereich sind Herr Robert Brendel und Frau Marion Persau. Im Dekanatsrat sind vertreten Herr Georg Kaul und Herr Robert Brendel. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates wünschen allen Pfarrangehörigen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2011!

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Relief des Pantokratos Sicher hat es sich schon rumgesprochen, dass wir ein Relief an die Außenwand der Pfarrkirche von der Friedhofseite her erhalten. Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung haben die Idee aufgegriffen, um das ehemalige Portal zum Friedhof würdig zu gestalten. Nun ist aus der Idee etwas Konkretes geworden. Bildhauer Herbert Holzheimer hat eine sehr anspruchsvolle Arbeit geleistet. Das Bild zeigt hier eine Christusdarstellung, die in der sakralen Kunst als Pantokrator gekennzeichnet wird: Christus, der am Ende der Zeiten wiederkommen wird, um alle zum Himmlischen Vater zu führen. Pantokrator bedeutet Allherrscher, Weltenherrscher. Typisch sind der Kopf, der den Betrachter gerade anschaut, die Haltung der rechten Hand, die den Betrachter segnet, und das aufgeschlagene Evangelienbuch in der linken. Der PantokratorTypus betont die Gottgleichheit Christi, seine Weltherrschaft, seine Segensmacht und seine Lehrautorität. Ich finde es für diesen Platz an der Pfarrkirche mit der Ausrichtung zum Friedhof sehr passend. Die Erwartung der Wiederkunft Jesu Christi ist eine christliche Grundhaltung. Das Bewusst werden, dass wir alle, Lebende und Tote, vor unseren Herrn treten müssen, kann als Impuls hervorgehen. Das Relief wird ca. 2 x 1,5 Meter groß sein und aus Bronze gegossen. Das Anbringen des fertig gegossenen Reliefs ist im Januar vorgesehen. Fa. Trautner hat uns bereits im Oktober die Außenwand fachmännisch vorbereitet und farblich abgestimmt. Eine gut gelungene Arbeit. Um dieses Unikat für unsere Kirche zu finanzieren, bitten wir um Unterstützung und Spenden und sagen schon jetzt ein herzliches Vergelt´s Gott allen, die bereits dieses Projekt unterstützt haben, und allen, die es noch tun werden. Ihr Pfr. Anton Heinz Seite 21


Kindergarten Elbersberg Viele Stunden der Vorbereitung. Viele Sitzungen mit dem Elternbeirat, von Beginn an mit vollem Engagement. Viele Ideen und tolle Unterstützung durch das Kindergartenpersonal. Viele fleißige Hände und viele freiwillige Helfer. Am 13. Juni 2010 war es dann endlich soweit. Das erste Naturfest des Kindergartens St. Christophorus Elbersberg. Nach dem vorausgegangenen Familiengottesdienst begrüßte Edmund Looshorn Herrn Pfarrer Anton Heinz, Stadträte der Stadt Pottenstein und eine sehr große Schar von Besuchern aus Nah und Fern zum Kindergartenfest der besonderen Art, zum ersten Naturfest. Mittagstisch gab es, naturgetreu, aus dem Holzbackofen.Kaffee und Kuchen, Pizza, Crepes, Obatzta, Schnittlauchbrote usw. und natürlich reichlich Getränke rundeten das kulinarische Angebot ab. Um 13.30 Uhr standen die Vorführungen der Kinder auf dem Programm. Tolle Darbietungen, u.a. auch bezogen auf die zur gleichen Zeit laufende Fußballweltmeisterschaft, bedacht mit viel Beifall. Vom Imker bis zum Seiler, vom Kinderschminken bis zur Kräuterpädagogin, auf dem weitläufigen Gelände war für jeden Besucher etwas geboten. Die Staffel der Hundeschule Immenreuth, zunächst etwas skeptisch betrachtet, verstand es unter Einbeziehung der Kinder hervorragend die Zuschauer zu begeistern und wurden somit nahezu zum Highlight des Nachmittags. Seite 22


All die Mühen der Vorbereitung und der Organisation haben sich gelohnt. Traumhaftes Wetter, zufriedene Gäste, 17 Aussteller / Anbieter, die zugleich auch Mitgestalter waren, haben den Weg nach Elbersberg gefunden. Ein einheitliches Resümee von allen Seiten: Eine tolle Veranstaltung, ein gelungener Tag, eine Idee die eine Wiederholung verdient. Zum Tagesgeschehen: Aktuell werden 30 Kinder betreut. Ab Januar 2011 werden es 34 Kinder sein die unsere Einrichtung besuchen. Um das anerkannt hohe Niveau unseres Kindergartens zu halten, bzw. noch weiter zu steigern, wird auch sehr viel Zeit in die Weiterbildung investiert. Im abgelaufenen Jahr fanden zwei Zusatzqualifikationen für das gesamte Kiga - Team statt. Die Themen waren Bildung und Beobachtung. In Kooperation mit dem Caritasverband nimmt unsere Einrichtung zur Zeit am Projekt „Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen“ teil. Diese Fortbildung wird getragen von der Bayerischen Staatsregierung und erstreckt sich über ein ganzes Kiga – Jahr. Am Schluss steht ein weiteres Qualitätszertifikat für unseren Kindergarten. Zwei Mitarbeiterinnen machen berufsbegleitend die Zusatzausbildung zur Kleinkindpädagogin. Ihre Kinder sind in unserem Kindergarten St. Christophorus in besten Händen. Die Mitglieder der Kirchenverwaltung und das gesamte Personal des Kindergartens wünscht allen Pfarrangehörigen ein friedvolles, geruhsames Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2011. Seite 23


Verabschiedung der Ministranten Am Sonntag, den 19. September 2010, wurden im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes vier unserer Ministrantinnen, Sonja Müller, Julia Ratschker, Jasmin Looshorn und Lena Brendel, verabschiedet. Julia Ratschker übte ihren Dienst als Oberministrantin sechs Jahre lang aus, wofür sie als Dankeschön ein Buch erhielt. Die Pfarrgemeinde Elbersberg wünscht ihnen für ihre Zukunft alles Gute.

Seniorennachmittag Die Senioren der Pfarrei Elbersberg waren zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen ins Pfarrheim eingeladen. Aufgrund von Platzmangel musste der geplante Vortrag von Herrn Pfarrer Anton Heinz kurzfristig in die Pfarrkirche verlegt werden. Dort zeigte er Dias und erzählte über seinen Besuch in seinem Heimatland Kasachstan. Für ein Kinderheim, das dort von der katholischen Kirche unterhalten wird, wurde gespendet. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst endete der Nachmittag.

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Pfarrfrühstück Am Freitag, den 19. Februar 2010 fand im Pfarrheim in Elbersberg ein Pfarrfrühstück statt, zu dem der Mandlauer Missionar Pater Markus Körber eingeladen war. Nachdem man die Heilige Messe gefeiert hatte, versammelten sich die vielen Frauen und Männer zum gemeinsamen Frühstück. In geselliger Runde erzählte Pater Markus in eindrucksvoller Weise von seinem Alltag in der Missionsstation im Südsudan. Auch die vielen interessanten Fragen der gespannten Zuhörer blieben ihm nicht erspart, die er gerne beantwortete. Das Frühstücksteam konnte aus dem Erlös dieser Aktion eine stolze Summe von 1 000 Euro für den Auf- und Ausbau der Missionsstation an Pater Markus Körber überreichen.

Frauenkreis Elbersberg Der Frauenkreis Elbersberg besteht zur Zeit aus 14 Frauen, die sich einmal im Monat treffen. Wir kommen zusammen, um runde Geburtstage zu feiern, Advent und Weihnachten wird gefeiert und wir treffen uns zum Fasching und Muttertag. Unsere Feiern finanzieren wir durch unseren Jahresbeitrag selbst. Außerdem wird der jährliche große Adventskranz für die Pfarrkirche von uns gebunden und geschmückt. Ansonsten wird, wenn wir uns treffen, gestrickt, gehäkelt, Spiele gemacht sowie gekartelt. Natürlich kommt auch das Gespräch nicht zu kurz. Über neue Mitglieder in unserem Kreis würden wir uns sehr freuen! Seite 25


Sternwallfahrt nach Elbersberg Am 11.05.2010 fand zum zweiten Mal der Bittgang nach Elbersberg statt. An diesem Tag trafen sich Gläubige aus Elbersberg, Kirchenbirkig und Pottenstein. Pottenstein durfte die Pfarrgemeinde St. Jakobus zum ersten Mal begrüßen, wohin wir Kirchenbirkig zum zweiten Mal willkommen heißen durften. Nach einer kurzen Andacht in Weidenhüll, machten sich die Elbersberger auf den Weg zur St. Jakobus Kirche, bei der sie sich mit den Bittgängern aus Kirchenbirkig und Pottenstein trafen. Nach dem gemeinsamen Bittamt wurden Getränke gereicht, um die Wallfahrer für den Heimweg zu stärken. Wir danken allen für die zahlreiche Teilnahme und hoffen, dass diese für das nächste Jahr genauso stark ausfällt.

Prozession zur Elbersberger Kapelle Am 6.6.2010 wurde erstmals wieder nach fast 50 Jahren in einer feierlichen Prozession die festlich geschmückte Marienstatue zur Elbersberger Kapelle getragen. Dort wurde im Anschluss an die Prozession eine kurze feierliche Marienandacht gefeiert. Da die Prozession bei den Gläubigen guten Anklang fand, soll diese auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

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Wegkreuze am Höhenweg Im Frühjahr diesen Jahres macht sich der CSU-Ortsverband Elbersberg zur Aufgabe, die drei großen Marterl’n am Höhenwanderweg zwischen Elbersberg und Pottenstein zu restaurieren. Die Natursteinsäulen wurden dabei sandgestrahlt, die Kruzifixe abgebaut, gründlich gereinigt und neu gestrichen. Zusätzlich wurde jedes Marterl mit einer Granitsteineinfassung versehen und davor ein Rosenstrauch gepflanzt. Die Sanierung fand große Anerkennung bei der heimischen Bevölkerung sowie den vielen Wanderern, die das ganze Jahr über diesen Weg gehen.

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Goldenes Priesterjubiläum Wie im letzten SSB-Brief zu Ostern 2010 eigentlich angekündigt, hätten wir in diesem Jahr am Tag unseres Patroziniums am 25. Juli in der Pfarrgemeinde St. Jakobus auch das 50jährige Priesterjubiläum von Hr. Pater Helmuth Peter gefeiert, der aus Elbersberg kommt und seit Jahrzehnten im fernen Osten, derzeit in Hongkong, seinen unermüdlichen priesterlichen Dienst in der Mission leistet. Doch nicht alle Feste fallen so, dass sie gefeiert werden wollen. Im Mai verstarb unerwartet die Mutter von Hr. Pater Peter, so dass er schon früher als geplant seine Reise nach Elbersberg antrat. Ein Aufenthalt bis zum Tag seines Priesterjubiläums als auch eine spätere erneute Anreise aus dem fernen Hongkong war aus organisatorischen Gründen letztendlich jedoch leider nicht möglich. Sowohl am Patrozinium, als auch an seinem Weihetag, am 4. August, waren wir jedoch, seine Freunde und Bekannten der Pfarrgemeinde St. Jakobus, in Gedanken bei ihm und schlossen ihn in unser gemeinsames Gebet ein.

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Kirchenrenovierung Hohenmirsberg Im Juli diesen Jahres startete die konkrete Phase der Innenrenovierung unserer Pfarrkirche St. Martin mit dem Ausräumen des Kirchenraumes, einiger Figuren, sowie der Kirchenbänke. Die Arbeiten wurden von unseren Pfarrangehörigen in Eigenleistung getätigt. Im Anschluss begann der Gerüstaufbau im Kirchenschiff und die damit verbundenen Malerarbeiten an der Decke und den Wänden. Die Wand- und Deckenflächen wurden gereinigt, die Sockelzone neu verputzt, und Stuckarbeiten am Deckengesimse fanden durch die beauftragten Maler statt. Parallel dazu wurde der Chorraumboden durch fleißige Helfer der Pfarrei aufgegraben, um die Basis für die Heizkanäle der neuen Pelletsheizung zu schaffen. Die Elektriker begannen ebenfalls mit Installationsarbeiten im Kircheninnenraum. Im September erfolgte die Einrüstung des Chorraumes, die damit verbundene Fortführung der Malerarbeiten, der Elektroinstallation und der Alarmanlage. Der Einbau der Heizungskanäle sowie der neuen Kirchenheizung wurde termingerecht ebenfalls im September, durch eine spezialisierte Firma aus Aachen erledigt. Das für die Pelletsheizung benötigte Lager wurde im Oktober durch eine Baufirma im Pfarrgarten eingerichtet. Nun konnte der Einbau des Heizkessels durch eine örtliche Firma erfolgen und die Heizzentralen in der Kirche und dem Pfarrhaus verbunden werden, so dass eine Inbetriebnahme im November erfolgen konnte. Seite 29


Ende Oktober erhielt die Kirchenstiftung sowie die beauftragten Maler die Farbfreigabe der Endanstriche durch das Landesamt für Denkmalpflege, das unsere Renovierung ebenfalls bezuschusst. Betreffend der neuen Altarraumgestaltung, des neuen Volksaltares, des Ambos, usw., bei der drei Künstler ihr Modell vorstellten, erfolgte im Oktober eine klare Entscheidung der Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Pfarrer Heinz und der AG Pfarrgemeinderat Hohenmirsberg. Modelle des Altares und des Ambos in Originalgröße wurden durch Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates erstellt. Mit der Fertigstellung der Kirchenmalerarbeiten wurde auch das Innengerüst im November wieder entfernt. Daraufhin wurde mit dem Einbau der neuen Bankpodeste durch eine beauftragte Schreinerei begonnen. Die Kirchenfenster wurden saniert und mit neuen Lüftungsflügeln versehen. Überschaubar wurden nun auch die Elektroarbeiten. Die wesentlichen Arbeiten sind nun zum Abschluss gekommen, so dass pünktlich zum Geburtsfest unseres Erlösers Jesus Christus, mit der Christmette, die Eucharistiefeier in der fast neu renovierten Pfarrkirche stattfinden kann. Auch unsere Sakristei erhält eine neue Einrichtung, Paramentenschrank und Auflagetisch, die wahrscheinlich erst Anfang des neuen Jahres eingebaut wird. Ein herzliches Vergelt´s Gott allen Helferinnen und Helfern, die in zahlreichen Arbeitsstunden tatkräftig den 1. Abschnitt der Innenrenovierung unserer Pfarrkirche unterstützten. Für den 2. Bauabschnitt im kommenden Jahr 2011 wird die Renovierung mit der Restaurierung der Altäre, der Kanzel, der Emporebrüstung fortgesetzt und kann voraussichtlich im 2. Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Ein herzliches Vergelt´s Gott allen Spenderinnen und Spendern! Durch Ihre Hilfe konnten wir die Innensanierung unserer schönen St. Martinskirche durchführen. Pfr. Anton Heinz Seite 30


85. Geburtstag von Pfarrer Popp Am 18.11.2010 konnte Pfarrer Popp in Hohenmirsberg seinen 85. Geburtstag feiern. Er wurde in Wattendorf (Lkr. Bamberg) geboren und studierte an der Theologischen Hochschule Bamberg Theologie und Philosophie. 1953 wurde er im hohen Dom zu Bamberg zum Priester geweiht. Seine erste Stelle als Geistlicher trat er in Michelfeld an. Im selben Jahr wurde er Kaplan in Neuhaus a.d. Pegnitz und 1955 Pfarrer von Hohenmirsberg, wo er heute noch lebt und wirkt. Während seiner Amtszeit betreute er auch 40 Jahre lang die Kuratie in Poppendorf. Am Abend waren viele Angehörige der Pfarrei, Vertreter der örtlichen Vereine, sowie der Bürgermeister auf den Beinen um ihren Pfarrer zu gratulieren. Die Mitglieder der Feuerwehren und der Soldatenkameradschaft standen mit Fackeln Spalier, und für die vielen Gratulanten gab es Glühwein und Lebkuchen. Zum Ständchen spielte die Trachtenkapelle und der St. Thomas Chor aus Trockau gratulierte ebenfalls musikalisch. Pfarrer Popp ist zwar heute im wohlverdienten Ruhestand, doch den Gottesdienst hält er nach wie vor. Dies will er auch so lange machen, wie es seine Gesundheit zulässt. Bereits am Sonntag feierte er dann im Haus St. Martin zusammen mit Herrn Pfarrer Heinz einen Dankgottesdienst. Die Bürgermeister Frühbeißer und Dannhäußer, sowie Vertreter aus Politik und den Pfarrgemeinderäten des Seelsorgebereichs und der Kuratie Poppendorf überbrachten am Ende des Gottesdienstes ihre Glückwünsche und Geschenke.

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Herr Pfarrer Popp bedankte sich bei allen, die gekommen waren, um diesen Gottesdienst mitzufeiern und gab bekannt, dass er die Geldgeschenke und Spenden, die er erhalten hat, an Pater Körber, der als Missionar im Süd-Sudan tätig ist, weitergeben wird.

Der gemeinsame PGR Pottenstein und Hohenmirberg, überreicht Pfarrer Popp ein Bild, das ihn als Seelsorger von Hohenmirsberg zeigt. Arbeitskreis Hohenmirsberg des gemeinsamen PGR Pottenstein und Hohenmirsberg

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Wallfahrt nach Vierzehnheiligen Seit September diesen Jahres ist unser Pfarrer und geistlicher Rat Georg Popp nunmehr 55 Jahre Seelsorger in der Pfarrei St. Martin in Hohenmirsberg. Aus diesem Anlass haben wir Ihm einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Eine Wallfahrt nach Vierzehnheiligen. Am Sonntag, den 19. September fuhren wir mit zwei Bussen und über einhundert Teilnehmern, die dem beliebten Geistlichen die Ehre erwiesen, nach Lahm. Von dort machte sich die Wallfahrt, begleitet von der Trachtenkapelle Hohenmirsberg, auf die ca. 8km lange Strecke nach Vierzehnheiligen. An diesen besonderen Tag wurde selbst das alte Wallfahrtsbild, das vor ca. 10 Jahren restauriert wurde, mitgetragen. Herr Pfarrer Popp konnte den Großteil des Weges selbst zu Fuß zurücklegen und anschließend das Wallfahrtsamt in der Basilika mitzelebrieren. Danach war ein gemeinsames Mittagessen im Diözesanhaus organisiert. Im Anschluss an eine kurze Andacht überbrachte der Kirchenpfleger Martin Packebusch die Glückwünsche der Gemeinde und Mitglieder des Pfarrgemeinderats überreichten dem Jubilar Geschenke. Seite 33


Die Heimfahrt führte uns dann noch über Wattendorf, vorbei am Geburtshaus von Herrn Pfarrer Popp. Dies war mit Sicherheit ein sehr gelungener Tag, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Arbeitskreis Hohenmirsberg des gemeinsamen Pfarrgemeinderats Pottenstein und Hohenmirsberg

KAB-Ortsgruppe Hohenmirsberg Die KAB-Ortsgruppe hat zur Zeit 34 Mitglieder und wird von einem vierköpfigen Vorstandsteam geleitet. Alljährliche Veranstaltungen sind das Fastenessen am Palmsonntag und das beliebte Adventskonzert am 2. Adventssonntag. Im Mai organisiert die KAB immer eine Maiwanderung, an der Jeder teilnehmen kann. Im Frühjahr und im Herbst wird jeweils ein Vortrag angeboten, zu dem ebenfalls jeder willkommen ist. Die nächsten Termine: 07.01.2011 Zum Start ins Neue Jahr Feier der KAB-Mitglieder 19.30 Uhr und gemütl. Beisammensein im Gasthaus „Zur Post“ in Hohenmirsberg 11.02.2010 Oberfränkische Bräuche und Feste zur 19.30 Uhr Faschingszeit Referent: Horst Schröder, Bayreuth Musikalische Umrahmung: Barbara und Thorsten Grellner; Gasthaus „Zur Post“ in Hohenmirsberg 25.3.2011 Jahreshauptversammlung 19.30 Uhr Gasthaus „Zur Post“ in Hohenmirsberg

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Kindergarten St. Martin Teilen wie St. Martin Die Kinder des Kindergartens St. Martin in Hohenmirsberg haben sich ihren Namenspatron zum Vorbild genommen und mit bedürftigen Menschen geteilt. In der Andacht am 11. November 2010, gefeiert mit dem neuen Pastoralreferenten Herrn Löbenfelder, ging es speziell um das Thema: „Teilen mit denen, die nicht so viel haben“. So trugen die Kinder hierfür ihre mitgebrachten Lebensmittel, Obst, Gemüse und auch Süßigkeiten nach vorne an den Tisch, auf dem auch die Figur des Bettlers gestellt war. Diese Gaben wurden dann am nächsten Tag zur Pegnitzer Tafel gefahren und dort von den Vorschulkindern abgegeben. Nach der Andacht zog sich der Martinsumzug durch Hohenmirsberg angeführt vom Pferd mit Reiter, begleitet mit verschiedenen Martinsliedern. Am Ortsausgang bei der Fa. Strobel sammelten sich die Kinder nochmals in einem Kreis, sangen ein Lied und bekamen von Pastoralreferenten Herrn Löbenfelder den Segen. Zum Abschluss wurde nochmal geteilt und zwar Lebkuchen für alle.

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Harte Zeiten für die KLJB Hohenmirsberg Im folgenden Bericht möchten wir Sie zunächst über die Arbeit und Unternehmungen der Jugendgruppe informieren: Die KLJB erledigt die Aufgaben, welche im Laufe des Kirchenjahres anfallen, mit gewohnter Zuverlässigkeit und Souveränität, sodass beispielsweise immer ein Adventskranz, eine geschmückte Kirche zum Erntedankfest oder eine Altenfeier zur Adventszeit bereit stehen. Das Dasein in der KLJB besteht aber nicht nur aus Arbeit für den kirchlichen Zweck oder gegenwärtigen kleinen Problemen, sondern auch aus sämtlichen Ausflügen, Kurzurlauben oder gemeinsamen Zusammenseins. Sowie letztes Jahr ein Kurztrip nach Berlin anstand, unternahmen in diesem Jahr neun Hohenmirsberger einen Wochenendurlaub in Plößberg nahe der tschechischen Grenze, welcher sich als Erfolg entpuppte. Die zweiwöchentlichen Jugendstunden werden mit diversen Spielen oder einfach nur mit Unterhaltung gestaltet und unsere Jugendgruppe nimmt auch als Mannschaft am jährlichen Fußballturnier in Creußen teil, welches von der Landjugend Prebitz–Seidwitz ausgerichtet wird. Außerdem versuchen wir an anderen Veranstaltungen für Jugendgruppen teilzunehmen, was sich aber durch terminliche Schwierigkeiten nicht immer verwirklichen lässt. Für die Zukunft können wir nur hoffen, dass die erfolgreiche Jugendgestaltung und Arbeit der KLJB, weitergeführt werden und sogar verbessert werden, um die KLJB aufrecht zu erhalten. Die Jugendgruppe

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Pfarrgemeinderat Kirchenbirkig Am 6. und 7. März 2010 fand in Kühlenfels und Kirchenbirkig die Wahl des Pfarrgemeinderates statt. Von 1526 Wahlberechtigten gingen 291 Personen (19,07%) zur Wahl. 14 Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, davon wurden 9 gewählt, weitere 3 Kandidaten wurden in der konstituierenden Sitzung vom 28.4.2010 in das Amt berufen. Somit besteht der Pfarrgemeinderat aus 12 Personen. Mitglieder im Pfarrgemeinderat: Herlitz Roswitha, Eckert Brigitte, Brendel Berta, Neuner Otto, Marsching Doris, Wiegärtner Erna, Speckner Vroni, Späthling Silvia, Schrüfer Gunda, Heim Manfred, Hölzel Johann, Röhrer Christian,

Kirchenbirkig (Vorsitzende) Kühlenfels (stellvertretende Vorsitzende) Kirchenbirkig Kirchenbirkig Regenthal Kirchenbirkig Waidach Waidach Kühlenfels Trägweis Weidenloh (Schriftführer) Weidenhüll

Neu im Pfarrgemeinderat sind Vroni Speckner und Christian Röhrer. Vetreter im Seelsorgebereichsrat: Herlitz Roswitha, Eckert Brigitte, Späthling Silvia Vertreter im Dekanatsrat: Herlitz Roswitha, Brendel Berta, Marsching Doris

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Johanni-Fest in Kirchenbirkig Der 24. Juni (Johanni-Tag) wird in der Pfarrei Kirchenbirkig als besonderer Feiertag begangen - als Patrozinium, da unsere Pfarrkirche dem Hl. St. Johannes dem Täufer geweiht ist - als Kirchweihtag, da die feierliche Einweihung der Kirche in der heutigen Form am 24. Juni 1937 erfolgte. Beim Festgottesdienst am Morgen erstrahlt unsere Pfarrkirche in feierlichem Glanz und ist zahlreich gefüllt. Sogar die Schule in Kirchenbirkig bricht zum Gottesdienst den Unterricht ab, damit Lehrerkollegium und Schüler geschlossen an der Feier teilnehmen können. Das alte Kirchenlied der Pfarrei Kirchenbirkig „Johannes auserkoren, du starker Gottesmann ...“, wird in Kirchenbirkig nur einmal im Jahr - und zwar gerade am Johanni-Tag zu Ehren unseres Kirchenpatrons - gesungen. Auch eine alte Tradition findet an diesem Tag ihre Anwendung: Als Ministranten fungieren vier Männer aus Kirchenbirkig, die dieses Ehrenamt am Johanni-Tag mit Freude übernehmen und stolz die aus Gößweinstein geliehenen Ministrantengewänder tragen. Es sind dies: Richard Bauer, Georg Brütting, Georg Distler und Sebastian Herlitz. Sofern es der gebürtige Kirchenbirkiger Steyler-Missionar - Pater Johannes Wölfel – einrichten kann, zelebriert er zusammen mit unserem Herrn Pfarrer den Festgottesdienst. In diesem Jahr standen sogar drei Zelebranten am Altar, da ein Mitbruder von Pater Janusz aus Australien zu Gast war. Der traditionelle Frühschoppen nach dem Gottesdienst und das abendliche JohannisFeuer gehören natürlich ebenfalls als feste Bestandteile zu diesem Kirchenbirkiger Festtag. Seite 38


Pilgerreise nach Polen vom 14. bis 18. Juni 1. Tag: Um ca. 5.00 Uhr am Morgen brachen wir (34 Personen) in Begleitung unseres Herrn Pfarrers, Pater Janusz Gądek CR, mit dem Busunternehmen Sebald in Kirchenbirkig auf – mit dem Reisesegen von Pater Janusz und voller Erwartungen auf die kommenden Tage. Unterwegs besuchten wir den wichtigsten katholischen Wallfahrtsort Oberschlesiens - den St.-Anna-Berg mit der Hl. Anna Selbdritt. Dort feierte Pater Janusz mit uns den ersten Gottesdienst unserer Pilgerreise. Außerdem erfuhren wir von einem ansässigen Franziskanerpater alles Wesentliche und Wissenswerte über die Entstehung und Geschichte des Klosters und des Wallfahrtsortes. Gegen Abend erreichten wir dann wohlbehalten unser Hotel in Czestochowa (dt. Tschenstochau). 2. Tag: Gleich nach dem Frühstück brachen wir auf zum eigentlichen Ziel unserer Reise, dem „Jasna Góra“ (dt. Heller Berg) – dem größten Marienheiligtum Mittel- und Osteuropas und dem bedeutendsten polnischen Nationalheiligtum. Von Befestigungsanlagen umgeben, wird er seit über sechs Jahrhunderten vom Orden der Pauliner betreut. Jährlich besuchen ca. drei bis vier Millionen Pilger diesen heiligen Ort, der eine alte Ikone der Schwarzen Madonna beherbergt. Pater Janusz hatte uns bereits im Bus über die Hintergründe und die Geschichte des Jasna Góra informiert und uns die Bedeutung der Schwarzen Madonna von Czestochowa als Königin und Beschützerin des Landes erklärt. Hier durften wir auch gleich den Höhepunkt unserer Reise erleben: Pater Janusz hatte für uns einen Gottesdienst direkt vor dem Gnadenaltar mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Czestochowa organisiert, den er auch selbst zelebrierte. Anschließend lernten wir in einer ausgiebigen Führung die Basilika mit barockem Innenraum und das Kloster kennen, in dem sich auch ein Museum, eine Schatzkammer Seite 39


und ein Arsenal befinden. Die Zeit danach konnte jeder nach seinen persönlichen Anliegen und Wünschen selbst gestalten. Am Nachmittag trafen wir uns zum gemeinsamen Kreuzweg an den imposanten steinernen Kreuzwegstationen entlang der Befestigungsmauern rund um den Jasna Góra, bevor wir zu unserem Hotel zurückfuhren. Bereits an diesem Tag waren wir sehr beeindruckt von der Tiefe des polnischen Glaubens und mit welcher Intensität dieser gelebt und offen bekundet wird. 3. Tag: Gleich am Morgen fuhren wir nach Krakau weiter und hatten eine umfangreiche Stadtführung auf dem Programm. Nach dem jüdischen Viertel mit der alten Synagoge ging es Richtung Altstadt. Zuerst besuchten wir die bekannte Marienkirche - im gotischen Baustil aus handgefertigten Ziegelsteinen errichtet. Die prachtvolle Decken- und Wandgestaltung und der imposante spätgotische Marienaltar aus geschnitztem Lindenholz des Nürnberger Künstlers Veit Stoss – der größte Hochaltar Europas - versetzte uns bereits beim Betreten der Kirche in Erstaunen. Er besteht aus einem Mittelteil sowie zwei beweglichen und zwei feststehenden Seitenflügeln. Im Innern der Marienkirche sind alle Stilepochen vertreten. Besonders beeindruckend sind auch die großen gotischen Glasfenster im Chorraum. Danach besichtigten wir den Hauptmarkt mit den Tuchhallen, die alte im Jahr 1364 gegründete Universität – eine der ältesten Europas - und ein paar der vielen Kirchen Krakaus. Auf dem Königshügel „Wawel“ stand zuerst eine Führung durch das Königsschloss mit den königlichen Gemächern und Kunstsammlungen, dem Kronschatz und der Rüstkammer auf Seite 40


dem Programm und dann der Besuch der Kathedrale, dem Krönungsort der polnischen Könige – auch bekannt durch die gewaltige Glocke im Sigismundturm. Auch die Königsgräber sind dort zu besichtigen. Sowohl Schloss als Kathedrale vermittelten uns einen Einblick in formvollendete polnische Kunst – verbunden mit Pracht und liebevollem Design. Überhaupt wird Krakau uns als wunderschöne Stadt – mit viel Kultur und Flair - in Erinnerung bleiben. 4. Tag: Am Vormittag besuchten wir das Salzbergwerk „Wieliczka“ – ein UNESCO Weltkulturerbe. Auf 64 bis 135 Meter Tiefe führt eine zwei Kilometer lange Touristenroute durch eine „unterirdische Stadt aus Salz“ – eine Märchenlandschaft aus schimmernden Kristallgrotten, leuchtenden smaragdgrünen Seen und Kapellen mit kunstvoll in Salz geschnitzten Ornamenten und Skulpturen. Die größte und schönste Kapelle ist nach der Hl. Kunigunde (poln. Kinga) benannt. Hier waren wir von der Pracht und Akustik des Raumes so übermannt, dass wir kurzerhand das Marienlied „Meerstern, ich dich grüße ...“ anstimmen mussten. Am Nachmittag stand das Kloster der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Lagiewniki auf dem Programm. Wir besichtigten die neu erbaute Kirche, nahmen am täglichen Rosenkranz zur Todesstunde Jesu um 15.00 Uhr teil, der an diesem Tag zweisprachig (polnisch – deutsch) gebetet wurde und feierten mit Pater Janusz in einer der Kapellen die Heilige Messe. Vor allem aber erhielten wir einen umfangreichen Einblick in das Leben der Hl. Schwester Faustyna Kowalska mit ihrer Seite 41


Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus ihr in einer Vision übermittelt hatte. Die sterblichen Überreste von Schwester Faustyna sind in der Kapelle beigesetzt, in der das Gnadenbild des Bamberzigen Jesus (mit den aus dem durchbohrten Herzen fließenden Strahlen von Blut und Wasser und den Wundmalen an Händen und Füßen) verehrt wird. 5. Tag: Gleich nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an. Schon einmal in Polen, wollten wir es aber nicht versäumen, auch die Heimatkirche von Pater Janusz in Olkusz zu besichtigen. Und der Besuch hat sich gelohnt: Wir fanden eine reich mit Blumen geschmückte alte gotische Kirche vor - mit viel Renaissance und einem wunderschönen gotischen Marienaltar. Die Basilika, die dem Hl. Andreas geweiht ist, stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber mehrfach umgebaut. Nahezu im Originalzustand erhalten und auch so eingestimmt ist die Renaissance-Hummel-Orgel aus der frühen Barockzeit (1612-1623). Gegen Abend kamen wir gesund und wohlbehalten wieder in der Heimat an und waren uns alle einig, dass wir unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke mit nach Hause brachten und dass uns Pater Janusz nicht nur als Seelsorger und Priester ein sehr wertvoller Begleiter war, sondern auch als polnischer Landsmann mit wertvollem Insiderwissen, Tipps und natürlich polnischen Sprachkenntnissen. Eine solche Pilgerreise ist durchaus wiederholungsfähig! Veronika Speckner

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Kindergarten St. Johannes Liebe Leser des Weihnachtsbriefes 2010! Auch wir vom Kindergarten in Kirchenbirkig möchten uns an dieser Stelle zu Wort melden und einen kleinen Beitrag leisten – auch um Ihnen einen Einblick in unser miteinander Leben und Lernen zu ermöglichen. Das erste Viertel des laufenden Kindergartenjahres 2010/2011 ist bereits vorüber und es gab für unsere Kinder während dieser Zeit bereits viel zu entdecken, zu erleben und zu lernen! „Es ist normal, verschieden zu sein ...“ Dieses Motto ist heuer Leitmotiv für die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern! Alle Kinder mit ihren individuellen Stärken und Schwächen – in ihrem „Eigensein“ – anzunehmen, zu begleiten und bestmöglich zu fördern, ist uns dabei elementare Aufgabe. Auch unsere Öffnung – hin zur integrativen Erziehungsarbeit – erleben wir als Lernfeld für alle Kinder und Erwachsenen hier im Haus als große Bereicherung und als Geschenk! In den Wochen vor Weihnachten steht bei uns das „Helfen und Teilen, das Schenken und Beschenkt werden“ im Mittelpunkt. Auf vielerlei Arten (Geschichten, Lieder, Rollenspiele, das Erzählen von Legenden ...) wollen wir den Kindern vermitteln, dass wir Menschen nur im guten Miteinander froh und glücklich sein können. Auf ganz praktische Art und Weise machen sich unsere Vorschulkinder zu diesem Thema auf den Weg und wollen Freude und Licht schenken. Bei einem Besuch im Seni Vita Haus St. Elisabeth wollen wir Gebende und Schenkende sein und dadurch selbst reich beschenkt werden ... ... Wir meinen, dass dies eine wichtige und wertvolle Erfahrung für unsere Kinder wird! Nun wünschen wir allen Großen und Kleinen, Alten und Jungen frohe und gesegnete Weihnachtstage! Es grüßt ganz herzlich das Kiga-Team „St. Johannes“ Seite 43


Pfarrgemeinderat Pottenstein - Hohenmirsberg Am 07. März diesen Jahres fanden die Pfarrgemeinderatswahlen für die Periode 2010 bis 2014 statt. Neu ab dieser Amtszeit ist die Zusammenlegung des Pfarrgemeinderates von Pottenstein und Hohenmirsberg. Der neue PGR setzt sich aus zehn Mitgliedern der Pfarrei Pottenstein sowie vier Mitgliedern der Pfarrei Hohenmirsberg zusammen. Die Räte sind unter anderem Vertreter, Ansprechpartner und Beauftragte von verschiedenen Sachausschüssen, welche für ein lebendiges Pfarrleben wichtig sind. Für die beiden Pfarreien wurden 13 verschiedene Ausschüsse gebildet, die auch von Nicht- Mitgliedern unterstützt werden können. Der neue Pfarrgemeinderat Pottenstein- Hohenmirsberg setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: 2. Vorsitzenden: Schriftführer: PGR- Mitglieder:

Körber Andreas Krellner Sieglinde Stiefler Michael Pospischil Patrick Arnold Lorenz Fuchs Maria Goldfuß Anita Hofmann Erika Hofmann Michael Kallus Sabrina Lautner Elke Ringler Joseph Schrödl Elisabeth Thiem Sandra

Vertreter im Dekanatsrat: Körber Andreas für Pottenstein Pospischil Patrick für Pottenstein Stiefler Michael für Hohenmirsberg Seite 44


Vertreter im Seelsorgebereichsrat: Hofmann Michael Krellner Sieglinde Lautner Elke Thiem Sandra Vertreter in der Kirchenverwaltung: Arnold Lorenz für Pottenstein Stiefler Michael für Hohenmirsberg Sachausschüsse: Brauchtum, Entwicklung und Schöpfung Ehe und Familie Erwachsenenbildung Erziehung und Schule Feste und Feiern

Fremdenverkehr Jugendarbeit KAB

Liturgie, Verkündigung und Medien Mission, Gerechtigkeit und Frieden Ökumene Seniorenarbeit Soziales und Caritatives

Ringler Joseph Fuchs Maria Löhr Hildegard Krellner Sieglinde Lorenz Arnold Hofmann Michael Thiem Sandra Schrödl Elisabeth Bernard Thomas Kallus Sabrina Thiem Sandra Krellner Sieglinde Hofmann Erika Schrödl Elisabeth Lautner Elke Pospischil Patrick Körber Andreas Goldfuß Anita Eichenmüller Andrea Hofmann Erika

Andreas Körber, 1. Vorsitzender des gemeinsamen Pfarregemeinderates Pottenstein und Hohenmirsberg Seite 45


Aus der Kirchenverwaltung Pottenstein 1.Entbuschung des Pfarrgartens Die bereits 2009 beschlossene Entbuschung des Pfarrgartenhanges wurde zu Anfang dieses Jahres durchgeführt. Mit Eigenleistungen belief sich die Maßnahme auf nahezu 18.000 €. Für die kommenden Jahre wird versucht, durch ökologische Maßnahmen den Bewuchs möglichst niedrig zu halten. Unser Dank gilt den Jugendlichen und der Kirchenverwaltung Elbersberg sowie dem Ordinariat Bamberg. Kommunale bzw. staatlichen Hilfen wurden nicht gegeben. 2.Sanierung der Treppen Die Fugen der Treppen am Pfarrhaus und an der Kirche waren in erheblichem Umfang ausgespült. Damit die Steintreppen nicht reißen,muss mit dehnfähigem Mörtel gearbeitet werden. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde diese Maßnahme beschlossen und umgesetzt. 3.Sicherungspflicht am ehemaligen Aufgang zur Burg Um der Sicherungspflicht am ehemaligen Aufgang durch den Pfarrgarten gerecht zu werden, wird an der obersten Treppe eine Tür angebracht, die in der Regel verschlossen ist. 4.Sicherungspflicht in der Pfarrkirche Auf der Empore sind Absicherungen der vordersten Bänke nicht hoch genug. Auf Anraten des erzbischöflichen Bauamtes wurden Schilder angebracht, die das Betreten der Kniebänke verbieten. Zudem werden an den Stirnseiten Bügel befestigt. 5.Reinigung der Glasfenster in der Kirche Das erzbischöfliche Bauamt hat die Reinigung und Überprüfung der Fenster der Pfarrkirche genehmigt. Dabei soll festgestellt werden, ob Glasbrüche aufgetreten sind, um diese baldigst zu reparieren. 6.Sammlung an Allerheiligen 2010 Die Friedhofssammlung durch die Kirchenverwaltung hat 992 € erbracht. Das Gelt dient der Kostenreduzierung von St. Kunigund. Wir sagen den Spendern ein herzliches Vergelt´s Gott. Seite 46


KAB Ortsverband Pottenstein „Für gerechte Verteilung“ Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) setzt sich seit mehr als 150 Jahren aktiv für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein, was in Zeiten des sozialen Kahlschlags besonders wichtig ist. Die KAB vertritt Ihre Interessen als: - Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer - Familie - Rentnerin/Rentner Die KAB bietet Ihren Mitgliedern kostenlose Beratung in den Bereichen: - Arbeitsrecht z.B. Kündigung, Abfindung - Mobbing - Sozialrecht z.B. Rentenversicherung Sie vertritt ihre Mitglieder vor dem Arbeits- und Sozialgericht. Darüber hinaus bietet sie z.B. Fortbildungsangebote, Besinnungstage und preiswerte Freizeit- und Ferienangebote. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ortsvorsitzenden Frau Schriefer (Tel. 09243/701980), bei Frau Gerstner vom zuständigen KAB Sekretariat in Kronach (Tel. 09261/52015) oder beim Diözesanverband in Bamberg (Tel. 0951/91691-0) oder einfach unter www.kab-bamberg.de. Wenn Sie uns näher kennenlernen möchten, dann kommen Sie einfach zu einer unserer geselligen Veranstaltungen im kommenden Jahr: Sonntag, 15.05.2011 Maiwanderung Freitag/Samstag, 03. bis 04.06.2011 Musical-Fahrt Sonntag 16.10.2011 Brauereibesichtigung Samstag 03.12.2011 Weihnachtstöpfermarkt Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Übernachtung der Minis im Pfarrheim Auf vielfachen Wunsch fand vom 19. auf den 20. November 2010 wieder eine Übernachtung für die Ministranten unserer Pfarrei im Pfarrheim statt. Als die 20 Minis, die sich angemeldet hatten, um 19.00 Uhr gekommen waren und ihr „Gepäck“ (Schlafsack, Isomatte) verstaut hatten, wurde der Abend mit einem kurzen Spiel gestartet und dann gemeinsam gegessen. Zu den Hauptspeisen - Bratwürste und Lasagne - hatte jeder Ministrant eine leckere Vorspeise/Nachspeise beigesteuert. Vom Essen gestärkt, machten sich die Minis dann in zwei Gruppen zu einer Nachtwanderung auf. Die Nachtwanderung wurde in Form einer Schnitzeljagd mit kniffligen Fragen zur Liturgie, zum Ministrantendienst und zu Pottenstein gestaltet und führte die eine Gruppe bis ins Mariental, die andere bis hinauf zur Burg. Im Kurpark kamen die zwei Gruppen dann wieder zusammen und eine schaurige Gruselgeschichte wurde erzählt. Abgerundet wurde die Nachtwanderung von einem „Überfall“, bei dem jeder seinen Spaß hatte. Wieder im Pfarrheim angekommen, konnte man sich zuerst mit einem heißen Tee wärmen, bevor weitere Spiele auf dem Programm standen. Die Spiele reichten von ruhigeren (z.B. „Werwolf“), bis hin zu turbulenten Spielen (z.B. „Rollball“). Ziemlich müde fielen viele spät am Abend in ihre Schlafsäcke, andere nutzten die Gelegenheit noch, um sich zu unterhalten. Am nächsten Morgen wurden die Minis, viele davon noch müde, um 9.30 Uhr von ihren Eltern abgeholt, nachdem alle zusammen gefrühstückt hatten. Seite 48


Gottesdienste in Elbersberg 24.12.2010 Heiligabend

16:30 Wortgottesdienst mit Krippenspiel und Kindersegnung 20:00 Christmette

25.12.2010 1. Weihnachtstag 09:00 Festgottesdienst

26.12.2010 2. Weihnachtstag 10:30 Eucharistiefeier

31.12.2010 Silvester

17:00 Wortgottesdienst zum Jahresschluss

01.01.2011 Neujahr

17:00 Festgottesdienst anschl. Stehempfang

02.01.2011 Sonntag

09:00 Pfarrgottesdienst

06.01.2011 Hl. Drei Kรถnige

10:30 Festgottesdienst mit Aussendung der Sternsinger

09.01.2011 Sonntag

10:30 Eucharistiefeier mit den Sternsingern

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Gottesdienste in Hohenmirsberg 19.12.2010 4. Advent

10:30 Eucharistiefeier

22.12.2010 Mittwoch

18:00 Rosenkranz in Püttlach

18:30 Rorate in Püttlach

24.12.2010 Heiligabend

15:00 Wortgottesdienst mit Krippenspiel 20:00 Christmette

25.12.2010 1. Weihnachtstag 10:30 Hochamt

26.12.2010 2. Weihnachtstag 09:00 Eucharistiefeier 01.01.2011 Neujahr

09:00 Hochamt

02.01.2011 Sonntag

10:30 Eucharistiefeier

06.01.2011 Hl. Drei Könige

10:30 Hochamt

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Gottesdienste in Kirchenbirkig 19.12.2010 4. Advent

09:00 Eucharistiefeier in Kirchenbirkig 17:00 Adventskonzert in Kühlenfels

24.12.2010 Heiligabend

16:00 Andacht mit Krippenspiel 22:00 Christmette

25.12.2010 1. Weihnachtstag 09:00 Festgottesdienst in Kirchenbirkig 10:30 Festgottesdienst in Kühlenfels 26.12.2010 2. Weihnachtstag 09:00 Eucharistiefeier 14:00 Andacht mit Kindersegnung 31.12.2010 Silvester

16:30 Jahresschlussgottesdienst in Kirchenbirkig 18:30 Jahresschlussgottesdienst in Kühlenfels

01.01.2010 Neujahr

09:00 Neujahrsgottesdienst

02.01.2010 Sonntag

09:00 Eucharistiefeier mit den Sternsingern

05.01.2010 Mittwoch

18:30 Vorabendmesse zu Hl. Drei Könige

06.01.2010 Hl. Drei Könige

09:00 Festgottesdienst

07.01.2010 Freitag 08:00 Eucharistiefeier Ewige Anbetung Seite 51


Gottesdienste in Pottenstein 24.12.2010 Heiligabend

16:00 Kindermette

22:00 Christmette 25.12.2010 1. Weihnachtstag 07:30 Hirtenamt

10:30 Hochfest 17:00 Festandacht

26.12.2010 2. Weihnachtstag 10:30 Festgottesdienst mit Kndersegnung 31.12.2010 Silvester

17:00 Eucharistiefeier

01.01.2011 Neujahr

10:30 Hochfest

02.01.2011 Sonntag

10:30 Pfarrgottesdienst mit den Sternsingern

05.01.2011 Mittwoch

08:00 einsetzungsamt, 1. Bettag

06.01.2011 Hl. Drei Kรถnige

09:00 Hochamt

09.01.2011 Sonntag

10:30 Taufe des Herrn

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Statistik aus den Pfarr채mtern Elbersberg Hohenmirsberg Kirchenbirkig Pottenstein

Taufe

5

1

16

9

Kommunion

9

4

12

13

Firmung

16

4

50

41

Ehepaare

3

4

8

1

Beerdigung

10

10

13

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Impressum: V.i.S.d.P.: Katholisches Stadtpfarramt St. Bartholom채us, Kirchplatz 4, 91278 Pottenstein, Tel.: 09243/92130, Fax: 09243/921321

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Friede unter Geschwistern Mit Marias Zustimmung zum Willen Gottes hat sich fĂźr uns Menschen eine Freiheitsgeschichte erĂśffnet. Jesus ist unser Bruder geworden. Unser aller Bruder. Wann nehmen wir diese Wahrheit in uns auf? Wann wird endlch Friede zwischen den unterschiedlichen Geschwistern sein?


SSB-Brief Pottenstein und Umland - Weihachten 2010