Page 1

Gemeinsamer Pfarrbrief des Seelsorgebereichs Pottenstein und Umland Pfingsten 2012


1

Inhaltsverzeichnis Vorwort Kirche weltweit ­ Erzdiözese Bamberg ­ Dekanat Auerbach Bamberger Domjubiläum Christian Körber schreibt aus dem Südsudan Gebetsstaffel im Dekanat Auerbach Seelsorgebereich Taize­Gebet Bericht aus dem Seelsorgebereichsrat Ausflug des Seelsorgebereichs Kommunionkinder Firmvorbereitung im Seelsorgebereich Jugendgottesdienste Pfarrei Elbersberg Fastenessen in Elbersberg Kindergarten Elbersberg Pfarrei Hohenmirsberg Familien­ und Kinderwortgottesdienste Kindergarten St. Martin Hohenmirsberg KAB Ortsgruppe Hohenmirsberg Pfarrei Kirchenbirkig Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Christoph Körber 75. Weihejubiläum der Pfarrkirche Kirchenbirkig Kindergarten Kirchenbirkig Seniorenkreis Kirchenbirkig Ehrung für 35 Jahre Orgeldienst Pfarrei Pottenstein Aus der Arbeit der Kirchenstiftung Pottenstein Übernachtung der Ministranten im Pfarrheim Kardinal Meisner in Auerbach Glückwunschschreiben der Minis an den Hl. Vater Antwort aus dem Vatikan Bericht der KAB Pottenstein Hinweis Wallfahrt Gößweinstein Vereinsgottesdienst in Pottenstein Abschiedsworte von H.H. Pfarrer Heinz Termine

2 5 7 9 10 11 12 13 15 17 18 19 21 22 23 24 25 26 27 28 29 31 32 33 34 35 36 36 38 41


2

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes, diesmal geben wir unseren Pfarrbrief zum Pfingstfest heraus und möchten, dass Sie über das Geschehen des SSB – Pottenstein und Umland auf diesem Weg erfahren. Erlauben Sie mir einige Gedanken zum Pfingstfest. Pfingsten ist eines der schönsten Feste. Vermutlich hat diese Wertung auch etwas damit zu tun, dass Pfingsten in den Frühling fällt, wenn es in der Regel warm ist und alles in Blüte steht. Aber gewiss empfinden wir auch den Inhalt des Festes als besonders tröstlich und aufbauend, spricht die Heilige Schrift doch vom Heiligen Geist als dem Tröster. Wenn wir näher hinschauen, entdecken wir eine ganz unerwartete Fülle von biblischen Bildern und Namen für den Heiligen Geist, einen solchen Reichtum, daß ich heute nur einen ganz kleinen Ausschnitt davon darlegen kann. Unsere Zeit leidet sehr unter der Geistlosigkeit, wogegen sich schon der Apostel Paulus mit der Mahnung wenden mußte: „Löscht den Geist nicht aus!“ (1 Thess 5,20) Geistlosigkeit gibt es in verschiedenen Ausprägungen: als

platten Materialismus, d.h. als theoretische Lehre, wonach alles eine Funktion der Materie ist, auch das menschliche Denken, Fühlen und Wollen, womit zugleich eine Praxis verbunden ist, insbesondere die Verherrlichung des Konsums, die Anbetung des Geldes und die Vergötzung der Gesundheit als des höchsten Gutes. Geistlosigkeit äußert sich ferner in einer gewissen rationalistischen Denkungsart, die nur das gelten läßt, was sich wissenschaftlich nachweisen läßt. Der Mensch wird auf seinen Kopf, seinen Verstand reduziert, das Herz, der Sitz der Gefühle, wird nicht ernst genommen. Als Folge wird im Menschen jede Freude erstickt. Geistlosigkeit gibt es selbst in der Kirche. Wir spüren, wir sind heute mehr denn je auf den Geist Gottes angewiesen. Paulus schreibt im Römerbrief: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5) Die Wahrheit dieses Satzes können wir nicht wissenschaftlich beweisen, und sie schlägt sich auch nicht unmittelbar im äußerlich sichtbaren Leben der Kirche nieder.


3

Es ist zum Beispiel keineswegs sicher, daß die deutsche Kirche mehr vom Geist Gottes mitbekommen hat als etwa die französische, obwohl unsere Kirchengebäude super intakt sind und wir unvergleichlich viel mehr Institutionen unterhalten als die französischen Christen. Es ist zwar bedauerlich, daß zur Zeit die Kirchensteuermittel drastisch zurückgehen, aber dieser Umstand bedeutet keineswegs, daß uns der Heilige Geist mehr und mehr fehlt. Es könnte sogar sein, daß der ungewohnte Zwang zum Sparen uns die Augen neu öffnet für die viel bedeutendere Wirklichkeit des Heiligen Geistes. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ Was damals in Jerusalem geschehen ist, das ist nichts Einmaliges, sondern ist im

Gegenteil etwas, das sich immer wieder ereignet. Das einzig Besondere am Pfingstereignis waren die spektakulären Begleitumstände der Geistsendung: das Sturmesbrausen, das Sprachenwunder und die große Zahl derjenigen, die durch die Predigt des Petrus bekehrt wurden. Ansonsten aber geschieht jeden Tag auf der ganzen Welt Eingießung des Heiligen Geistes. Natürlich nicht überall und bei jedem! Die Apostel haben sich zuvor zum einmütigen Gebet versammelt (Apg 1 ,1 4), sie mußten geduldig warten und konnten das Kommen des Geistes nicht herbeizwingen. Und sie wußten, was ihnen fehlte! Sie hatten die Abschiedsworte Jesu noch gut im Gedächtnis, wonach er sie nicht allein lassen, sondern ihnen den Beistand senden wollte, den Geist, der sie in der Wahrheit halten und


4

in der Anfechtung stärken sollte. Sie fühlten die Leere in ihren Herzen und sehnten sich danach, daß Gott selbst diese Leere füllen möge! Das, liebe Brüder und Schwestern, ist die Voraussetzung für das Kommen des Geistes und wohl das, was uns zu allererst fehlt. Selbst in den Stunden, in denen wir uns leer fühlen, erwarten wir nicht von Gott, daß er uns umwandeln und neuschaffen möge – sondern wir suchen unruhig nach Ersatzmitteln, die uns die Leere nicht spüren lassen, oder wir schimpfen über Gott und die Welt und versinken in Mißmut. Und warum ist das so? Weil uns von allen Seiten eingeredet wird, jeder Mangel ließe sich durch Konsum beheben: Hunger durch Essen, Kopfschmerzen durch Pillen, Liebeskummer durch Alkohol usw. Womit wir wieder beim Thema Geistlosigkeit wären. Der geistlose Mensch weiß am allerwenigsten, was ihm fehlt. Wir haben zu wenige Vorbilder, Menschen, deren sprühender Geist uns auf die richtige Spur bringt, deren Begeisterung uns ansteckt und deren Liebenswürdigkeit uns aus unserer Selbstsucht herausreißt. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben

ist.“ Paulus beschreibt hier eine Erfahrung, die er an sich selbst und an den Mitgliedern seiner Gemeinden gemacht hat. Gottes Geist ist uns ins Herz gegeben, in das Zentrum unserer Persönlichkeit. Auf dem Grunde unserer Seele flößt er uns gute Gedanken ein und richtet uns auf das Heilige aus, lockt uns immer neu, daß wir das Hohe und Heilige lieben. Ein Theologe aus dem 1 2. Jahrhundert drückt dies so aus: „Der Heilige Geist ist in Wahrheit göttliches Feuer. Alle Liebe ist Feuer, aber geistiges Feuer. Was das stoffliche Feuer mit dem Eisen tut, das bewirkt dieses göttliche Feuer im unreinen, kalten, harten Herzen. Wo es ihm eingesenkt wird, legt der Menschengeist allmählich alle Schwärze, Kälte, Starre ab und wird ganz nach dem Wesen dessen, der ihn in Brand setzt, verwandelt. Durch das Flammen des göttlichen Feuers wird er in Glut versetzt, beginnt zu brennen, wird verflüssigt in die Liebe Gottes hinein, nach dem Wort des Apostels: Die Liebe Gottes ist ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist (Röm 5,5).“ Wünsche allen Gottes Segen und den Beistand, den Heiligen Geist! Leitender Pfr. Anton Heinz


5

Bamberger Domjubiläum

Es war wohl einer der bedeutendsten Kniefälle der Geschichte: Demütig kniete an Allerheiligen 1 007 König Heinrich II. vor den Bischöfen des Reiches nieder und bat darum, ein neues Bistum errichten zu dürfen. Die Geste des Königs zeigte Wirkung: Die Bischöfe stimmten der Gründung des Bistums Bamberg zu. Am 6.Mai 1 01 2, dem Geburtstag Heinrichs II., sollte der neue Bamberger Dom geweiht werden. 1 01 4 wurde Heinrich II. zum Kaiser gekrönt, 11 46 von der Kirche heiliggesprochen.

Die Domweihe 1 01 2 vollzogen acht Bischöfe und Erzbischöfe aus Köln, Trier, Mainz, Salzburg, Magdeburg, dem ungarischen Gran, aus Aquileja und natürlich aus Bamberg. Insgesamt waren damals rund 40 Bischöfe anwesend. 1 000 Jahre danach, wurde dieses eindrucksvolle Ereignis wiederholt: Die Nachfolger, beziehungsweise die Vertreter dieser Bischöfe sowie viele Bischöfe aus dem Freistaat feierten am 6.Mai 201 2 zusammen mit Erzbischof Ludwig Schick einen Festgottesdienst im Bamberger Dom. Das Heinrichsfest vom 6. bis 8.Juli ist einer der weiteren Höhepunkte anlässlich des 1 000-jährigen Domjubiläums. Im Rahmen des Heinrichsfestes findet an diesem Wochenende eine Lichtinstallation im Dom und auch die Diözesanjugendwallfahrt statt. Der Bamberger Dom ist Haus Gottes, Mutterkirche der Erzdiözese und Kunstwerk von erstem Rang. Das Diözesanmuseum präsentiert vom 4.Mai bis 31 .Oktober (Di-So 1 0.00-1 7.00 Uhr) eine große Sonderausstellung unter dem Motto „Dem Himmel entgegen – 1 000


6

Jahre Kaiserdom Bamberg 1 01 2201 2“. Auf zwölf Stationen und 1 .000 qm Ausstellungsfläche wird die Geschichte des Bamberger Doms von 1 01 2 bis zur Gegenwart sichtbar. Mit der Nachbildung der Heinrichskrone kehrt ein Teil des Domschatzes nach Bamberg zurück. Das Diözesanmuseum bietet anlässlich des 1 000-jährigen Domjubiläums Spezialführungen, wie beispielsweise „Verborgene Orte“ an. Besucher haben hier die Möglichkeit an ansonsten verschlossene Orte des Domes, wie die Westkrypta oder Kapellen

zu besuchen, die sonst nicht zugänglich sind. Auch Schulklassen, Jugendgruppen oder Firmgruppen sind eingeladen, sich mit der Geschichte der Bamberger Kathedrale auseinander zu setzen. Das Diözesanmuseum bietet hier ein spezielles museumspädagogisches Angebot an. Weitere Informationen sind unter 0951 /502-330 oder per E-Mail domtouristik@erzbistumbamberg.de erhältlich. Einen Einblick über das Domjubiläum und die Veranstaltungen sind unter www.dem-himmel-entgegen.de möglich.


7

Christian Körber schreibt aus dem Südsudan

Liebe Freunde und Bekannte,

Denk- und Kulturwelt entstammen. Die Menschen haben nach seit meinem letzten Schreiben im unserem Verständnis oftmals nur Pfarrbrief 2008 lasse ich gerne mal das Notwendigste zum Leben. wieder von mir hören. Im Februar Dementsprechend ist das diesen Jahres konnte ich nach Lebensgefühl. einem mehrjährigen Studium der Theologie die wissenschaftliche Ausbildung in Würzburg abschließen. Damit ergab sich für mich die Möglichkeit, die Zeit bis zum Beginn des Pastoralkurses im kommenden September für einen Besuch bei meinem Bruder Markus in Tali im Südsudan zu nutzen. Zusammen mit meinen beiden Brüdern Andreas und Johannes, Stress oder Hektik sind hier die mich zwei Wochen lang Fremdwörter. Das Einzige, was die begleiteten, sind wir Ende März meisten haben, ist Zeit. Was man dorthin aufgebrochen. Die am Ende eines Tages geschafft hat, Erfahrungen, die ich hier in den ist eher nebensächlich. Aufgrund Missionsstationen mache, erweisen der momentanen Hitze (ca. 40 °C) sich als ausgesprochen hilfreich für ist es sowieso schwierig, den meine Priesterausbildung. Vor ganzen Tag zu arbeiten. Deshalb allem in den Außenstationen lerne sitzt man viel Zeit zusammen, redet ich eine Welt kennen, in der die Zeit ein bisschen und verbringt den Tag stehen geblieben zu sein scheint. im Schatten. Vieles regelt sich hier Ich sehe Männer mit Pfeil und über den direkten Kontakt. Bogen, Frauen, die unter Bäumen Probleme und Konflikte werden das Essen zubereiten, Kinder, die deshalb offen ausgetragen. Was die nackt auf der Erde spielen. Hier im Menschen sehr stark verbindet, ist Südsudan sieht sich ein Missionar die Stammeszugehörigkeit. Hin und mit Fragen und Aufgaben wieder finden Kämpfe zwischen konfrontiert, die einer völlig anderen den verschiedenen Stämmen statt.


8

Für unser Verständnis mag das eher befremdlich klingen, aber in Wirklichkeit ist es eine andere Art und Weise mit Spannungen und Meinungsverschiedenheiten umzugehen. Mein dreimonatiger Aufenthalt gibt mir einen kleinen Einblick in das, was Weltkirche bedeutet. Die Menschen hier im Südsudan sehen Kirche von einem anderen Blickwinkel aus. Sie stellen andere Fragen an das, was Kirche bedeutet. Viele biblische Erzählungen können sie aufgrund der Nähe zu ihrer eigenen Kultur als Viehhirten wohl leichter nachempfinden als wir in Deutschland. Aber auch das, was den Menschen wichtig und erstrebenswert erscheint, entspricht oftmals nicht unserer westlichen Vorstellung. Ansehen genießt hier beispielsweise ein Mann dann, wenn er möglichst viele Frauen und Kinder hat. Das entspricht zwar nicht unserer Vorstellung, aber trotzdem drängt sich mir dabei als Mitteleuropäer die Frage auf, was von höherem Wert ist, eine Familie oder die berufliche Karriere. Im Hintergrund der Erfahrungen lerne ich dabei das Gute, aber auch die Missstände unserer eigenen Gesellschaft und Mentalität klarer zu erkennen. Ich lerne deutsche Werte wie Pünktlichkeit,

Zielstrebigkeit, Gründlichkeit, methodisches Vorgehen usw. schätzen, erkenne aber auch Missstände wie z.B. Konsumsucht, Schnelllebigkeit, zunehmende Kommunikationsunfähigkeit aufgrund moderner Medien in unserer deutschen Gesellschaft. Der Aufenthalt in einer fremden Kultur schärft in erster Linie den Blick auf die eigene Kultur und hilft, sich kritisch damit auseinander zu setzen. Im Vorausblick auf meinen weiteren Ausbildungsweg lerne ich hier neue pastorale Arbeitsmethoden kennen, die mir vielleicht helfen können, einen guten Weg in die Zukunft zu gehen. Was meinen weiteren Weg konkret anbelangt, werde ich im kommenden Herbst in eine Pfarrei im Erzbistum Bamberg für den zweijährigen Pastoralkurs geschickt. Nach dem derzeitigen Stand steht dann im kommenden Jahr voraussichtlich die Diakonenweihe, im Juni 201 4 die Priesterweihe an. Für Eure Unterstützung im Gebet möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Herzliche Grüße Südsudan! Christian Körber

aus

dem


9

Gebetsstaffel im Dekanat Auerbach

Am 29. April, dem vierten Sonntag der Osterzeit ist traditionell der Weltgebetstag für geistliche Berufe. Er steht in Deutschland unter dem Motto: „Zum Beispiel: Du!“ Falls Sie sich also fragen sollten: „Gibt es denn heute überhaupt noch Berufungen? oder: Wer ist berufen?“, dann antwortet dieses Leitwort: „Zum Beispiel: Du!, oder Du!, oder Du!“ Gott ruft. Immer. Selten laut, oft leise. Im Wort der Heiligen Schrift und im stillen Gebet. In der Begegnung mit dem Nächsten. Durch seinen Leib und sein Blut in der Feier der Eucharistie. Zum Auftakt der Gebetsstaffel um geistliche Berufungen im Dekanat Auerbach, kam Äbtissin Mutter Mechthild aus der Benediktienerinnenabtei Mariea Frieden in Kirchschletten.

Sie berichtete über ihren Werdegang und über ihre Berufung. Das Zeugnis von Mutter

Mechthild war beeindruckend. Sie kommt selber aus unserer Gegend und ist ihrer Heimat sehr verbunden, auch im Gebet. Berufungsbeauftragte für geistliche Berufe (Berufungspastoral) im Dekanat Auerbach waren im Gottesdienst dabei und eröffneten somit die Gebetsstaffel. Herr Franz Eller zündete die Kerze an und brachte das Bild mit, das seine Runde im Dekanat machen wird. Bitten wir den Herrn der Ernte, Er möge viele Arbeiter in seinen Weinberg berufen – auch aus unserer Mitte. Pfr. Anton Heinz


10

Taize­Gebet

Taize ist ein kleiner Ort in Burgund/Frankreich. Dort schuf Frère Roger im zweiten Weltkrieg einen Ort, wo Menschen Zuflucht fanden, die auf der Flucht waren. Bald darauf gründete er eine Gemeinschaft – die Bruderschaft von Taizé. Heute zählt die Communauté de Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. Mit den Jahren nahm die Zahl der jungen Gäste in Taizé zu; sie kommen von allen fünf Kontinenten, um an den wöchentlichen Jugendtreffen teilzunehmen. Heute organisiert die Bruderschaft überall auf der Welt Jugendtreffen, bei denen Menschen zum Gebet und Gespräch zusammenkommen, sich gegenseitig stärken und austauschen. Die ruhige Art des Taizé-Gebets ist geprägt von kurzen eingängigen Liedern, die meist nur aus ein bis zwei Sätzen bestehen und

meditativ wiederholt werden. Es soll die Menschen zu ihrer eigenen Mitte führen, in der sie Gott begegnen können. Im Seelsorgebereich Pottenstein finden regelmäßig solche TaizéGebete in Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde statt. Oft in der Kapelle in Püttlach, aber auch in anderen Pfarrgemeinden und einmal im Jahr in der Teufelshöhle in Pottenstein.

Herzliche Einladung an alle, die sich eine Auszeit gönnen möchten, um ihrer eigenen Mitte und Gott nachzuspüren! Vorschau: 1 6. September: Taizé-Gebet in der Teufelshöhle (Uhrzeit und den genauen Ort entnehmen Sie bitte den aktuellen Gottesdienstordnungen.)


11

Bericht aus dem Seelsorgebereichsrat

Seit dem letzten SSB Brief konnte die Internetseite für den gesamten Seelsorgebereich komplettiert werden. Jede Pfarrei hat zwei Administratoren, die für die Gestaltung und Berichte verantwortlich sind. Die Homepage ist ein weiterer, wichtiger Baustein für unseren gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit und eine Informationsquelle für alle Interessierten. Das Redaktionsteam freut sich über jeden konstruktiven Beitrag von Pfarrangehörigen, diese können jederzeit an die Pfarrbüros übermittelt werden. Der angekündigte Neujahrsempfang für alle Verantwortlichen aus den Pfarreien fand zum geplanten Termin statt. Der neu gewählte Vorsitzende des Dekanatsrates, Herr Appl, war ebenfalls anwesend und nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen und die Vertreter kennen zu lernen. Die Teilnahme aus den einzelnen Pfarreien war sehr gut; die angeregten Gespräche untereinander bestätigten, dass sich die Verantwortlichen inzwischen besser kennen und der Austausch untereinander gut funktioniert. Am Sonntag, den 25.03.201 2 haben Gläubige aus dem gesamten

Seelsorgebereich bei strahlendem Sonnenschein den Kreuzweg zur Pirkenreuther Kapelle mit gebetet.

Ganz besonderen Dank an die Verantwortlichen der Pfarrei Elbersberg für die Organisation und die Einladung auf Seelsorgebereichsebene. Der bevorstehende personelle Wechsel für Herrn Pfarrer Heinz ist vor allem auch für den Seelsorgebereichsrat eine weitere Herausforderung. Wir hoffen sehr, dass es eine nahtlose Neubesetzung gibt und dass wir die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Nachfolger fortsetzen können. Herrn Pfarrer Heinz wünschen wir bereits auf diesem Weg alles erdenklich Gute, viel Erfolg und vor allem Gottes Segen für seine neue Aufgabe.


12

Ausflug des Seelsorgebereichs

Alle Pfarrgemeinderäte, Kirchenverwaltungen und Angestellte im Seelsorgergebereich waren am Sa, 29. April zu einem Ausflug eingeladen. Das Wetter, das für diesen Tag extra bei Petrus bestellt war, war schon ein guter Vorgeschmack auf den Sommer. Zwischen 08.00 und 09.00 Uhr ging es los. Wir fuhren mit dem Bus nach Bamberg. Das erste Ziel war die St. Getreu Kirche, oberhalb des Michaelsberges. Alle konnten sich davon überzeugen, dass diese kunstvolle Barockkirche zu Unrecht ein Schattendasein unter den Sehenswürdigkeiten Bambergs einnimmt.

In der ehemaligen Klosterkirche St. Michael, mit einem Herbarium von über 600 Pflanzen an der Decke und einer beeindruckenden HeiligGrab-Kapelle konnten die

Teilnehmer durch das Grab des Hl. Otto schlupfen. Man erzählt sich, dass das gut gegen Kreuzschmerzen ist.

Nach der Mittagspause ging es dann zu einem historischen Stadtrundgang mit Erklärungen und kleinen Geschichten zur Stadtgeschichte Bambergs. Alle Teilnehmer wissen jetzt woher der Ausdruck kommt „blau machen“ und auch „jemand schwimmen die Felle davon“. Um 1 5.00 Uhr folgte eine kurze Andacht zu den Bistumspatronen in der Nagelkapelle des Domes. – Dann gab es kein Halten mehr: Die Hitze trieb uns in eine Eisdiele! Und schon ging es weiter: Mit dem Bus nach Hallerndorf; auf einen der drei Keller. Dort konnten wir ein üppiges Abendessen einnehmen, bevor wir wieder in Richtung Heimat aufbrachen.


13

Kommunionkinder

Elbersberg: David Körber Jan Körber Lukas Müller Benedikt Radke Annika Sieber Theresa Spethling Jonas Wachowiak Dennis Wölfel Katja Wölfel Lara Zitzmann

Hohenmirsberg: Tobias Lodes Maximilian Stiefler Nico Strobel


14

Kirchenbirkig: Anna-Lena Arnold Maria Bager Lea Eckert Timo Eckert

Sophia Grembler Simon Helldörfer Alexander Hofmann Maximilian Kneuer Hannes Leipold Felix Pennekamp Marie Pennekamp Milena Pischel Timo Polster Amelie Späthling Fabian Steinlein Fabienne Weidinger Alisa Wolf Sophia Zapf

Pottenstein: Lukas Bothe Nikola Hoch Hanna Körber Leon Lonnon Johannes Brütting Maria Eichenmüller Alexandra Nöttling Melissa Zitzmann


15

Firmvorbereitung im Seelsorgebereich

Die Vorbereitung der Firmlinge gliedert sich in zwei große Einheiten: 1. Die vier thematischen Gruppenstunden zu den Themen: - Ich glaube an Gott. - Ich glaube an Jesus Christus. - Die Sache Jesu geht weiter. - Ich glaube an den Heiligen Geist. Firmung. 2. Eine Vielzahl von erfahrungsbezogenen Aktionen, aus denen die Firmlinge mindestens zwei auswählen: Im Nächsten Gott finden – Ein Besuch im Alten- und Pflegeheim Senivita Fasten mit Filmen – Über einen guten Film muss man einfach reden Das Genie in Dir – Ein Töpferkurs für ein eigenes Firmkreuz Mit Gott über Mauern springen – Eine Klostertour in Bamberg Den Glauben feiern – Osterwache zur Vorbereitung auf die Osterliturgie Entdecke Dich – Malwerkstatt zum Thema Tod und Auferstehung Du kannst die Welt verändern – Schwitzen für Menschen in Not Was erlebte Elija in der Höhle? Daneben werden die Firmlinge zu allen besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen extra

eingeladen, die für ihre Altersgruppe interessant sind. Die Firmvorbereitung soll eine Zeit sein, auch mal Gottesdienste zu besuchen, in die man sonst nicht gehen würde. Es gibt viele verschiedene Formen, unseren Glauben zu leben und zu feiern. Jeder sollte die Form suchen, die ihm am besten entspricht. Bei der Firmvorbereitung sollen die Firmlinge erleben, dass sie in den Gemeinden herzlich willkommen sind. Sie sollen spüren, dass ein jeder von ihnen einmalig und von Gott geliebt wird. Im Einsatz für andere Menschen und im Miteinander sollen sie sich als die wertvollen Menschen erfahren, die sie schon immer sind. – So wird die Firmvorbereitung für die jungen Menschen das sein, was Firmung bedeutet, nämlich Stärkung. Durch die Firmvorbereitung kann unser christlicher Glaube an den dreifaltigen Gott als eine Kraftquelle erfahren werden, die Gemeinschaft der Kirche, die den Glauben lebt und feiert kann einladend entdeckt werden und so die Bereitschaft, als Christ in der Nachfolge Jesu zu leben, gefördert werden. Wer sich firmen lässt, sagt öffentlich


16

„ja“ zur Kirche, zeigt seine Bereitschaft, dass er dem Geist Gottes in seinem Leben Raum geben möchte, und er bittet dazu Gott selbst um seinen Beistand, den Heiligen Geist. Die Firmgottesdienste sind am: Fr, 1 5 Juni 201 2, um 1 7.00 Uhr in Pottenstein (für die Pfarreien Pottenstein und Elbersberg)

und am Sa, 1 6. Juni 201 2, um 1 0.00 Uhr in Kirchenbirkig (für die Pfarreien Kirchenbirkig und Hohenmirsberg). Herr Domkapitular Dr. Zerndl (aus Bayreuth) wird jeweils die Firmung spenden. Bitte schließen Sie Firmlinge in Ihr Gebet ein!

unsere


17

Jugendgottesdienste Time out – Der etwas andere Gottesdienst

In Zusammenarbeit mit der KLJB und einigen Jugendlichen aus der Pfarrei Hohenmirsberg war es möglich, wieder Jugendgottesdienste für den Seelsorgebereich Pottenstein zu organisieren. Das Motto: „Time Out“ meint: Auszeit aus dem Alltag, um zur Ruhe zu kommen, nachzudenken, zu hinterfragen, sich auszutauschen, aufzutanken, zu singen und zu beten. Die „Time-Out“- Gottesdienste sind als Zusatzangebot zu den regulären Gottesdiensten gedacht und deshalb ohne Eucharistiefeier. Musikalisch werden sie von der Dekanatsband gestaltet.

in Kirchenbirkig, unter dem Motto: „Dem Himmel entgegen“. So ein Gottesdienst lebt davon, dass ihn viele gemeinsam vorbereiten und auch bei der Durchführung Aufgaben übernehmen. Dann wird er richtig lebendig und spiegelt unser aller Gedanken, Ideen und Fragen vor Gott. Vor allem in den Pfarrgemeinden, in denen die Gottesdienste stattfinden, wäre es wünschenswert, wenn sich Jugendliche vor Ort bereiterklären, Aufgaben zu übernehmen. Dadurch können sie selbst eine Bereicherung erfahren. Egal, ob Du gerne mit anderen überlegst, wie man so einen Gottesdienst gestalten könnte, ob Du gerne etwas vorliest, einen Sketch spielst oder eine PowerPoint-Präsentation am PC erarbeitest, ob Du benötigte Utensilien besorgst, oder Dich anders nützlich machst, wir brauchen DICH! Sie sollen im gesamten Bitte melden bei Seelsorgebereich rotieren. Der PR A. Löbenfelder: 09243/701 361 , erste „Time-Out“-Gottesdienst fand aloebenfelder@googlemail.com in Hohenmirsberg zum Thema (Uhrzeiten und den genauen Ort „Beten“ statt, der zweite im entnehmen Sie bitte den aktuellen Rahmen des Sonntags der Jugend Gottesdienstordnungen.)


18

Fastenessen in Elbersberg

Hähnchenschenkel mit Kartoffelspalten, HackfleischLauch-Topf und Chilli con carne – diese drei Gerichte standen auf dem Speiseplan beim Fastenessen am 1 8. März 201 2 im Pfarrheim in Elbersberg. Man hatte den Termin so gelegt, dass die Besucher des Sonntagsgottesdienstes anschließend gleich zum Essen ins Pfarrheim gehen konnten. Diesem

Angebot folgten viele, so dass aufgrund des guten Zuspruchs aber auch dank der großzügigen Spenden der vielen Teilnehmer 1 55 Euro erwirtschaftet werden konnten. Das Geld wurde für den schönen Osterblumenschmuck in der Elbersberger Pfarrkirche verwendet.


19

Kindergarten Elbersberg

Der Frühling ist eine ganz besondere Jahreszeit, in der die Natur zu neuem Leben erwacht und alles grünt und blüht. Auch die Kinder sind von diesem Naturspektakel sehr fasziniert. Zudem gibt es für die Kinder draußen immer wieder Neues zu entdecken, z.B. summende Bienen, wachsende Blumen in Beet und Wiese, vorbei marschierende Ameisen oder flatternde Schmetterlinge. Alles wird also bunter und farbenfroher. Seit einigen Wochen erleben die Kinder die Farben mit allen Sinnen. Bereits im Januar startete unser Farbenprojekt. Dazu besuchten uns Gabi Gelb, Rita Rot und Bruno Blau. Wir haben schon viel über die Ländereien der drei erfahren, in denen alles gelb, rot oder blau ist. Weil die Kinder an dem Farbenprojekt soviel Freude haben, findet unser Sommerfest unter dem Motto: " Die Welt ist voller Farben" statt.

Wir laden euch alle zu unserem Sommerfest ein, welches am 08.07.1 2 um 1 4:00 Uhr stattfindet. Vielleicht sind auch Rita, Gabi und Bruno zu Besuch und erzählen euch, wie man Farben erleben kann. Außerdem wird es eine Tombola geben. Für den Erlös möchten wir den Kindern ein neues Spielgerät für das Außengelände kaufen. Auch in unserem Garten ist der Frühling eingekehrt. Im April startete unsere Gartenaktion, bei der die Eltern eingeladen wurden, die Spuren des Winters zu beseitigen. Viele fleißige Helfer waren am Start. Mamas, Papas und einige Kinder haben in zwei Tagen viel gearbeitet. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal herzlich für den tollen Einsatz bedanken.


20

In den letzten Wochen widmeten wir uns dem Thema Frühling. Wir sangen viele Frühlingslieder, hörten allerlei Geschichten und betrachteten die Natur, wie sie sich verändert. Viel Spaß hatten die Kinder bei der "Frühlingsrallye". Die Rallye startete im Kindergarten und führte uns durch das Dorf. An verschiedenen Stationen warteten einige kleine Aufgaben auf die Kinder. Mit Hampelmannhüpfen, Balancieren und um Bäume laufen Die Kinder eröffneten den kamen sie ihrem Ziel immer näher. Gottesdienst mit dem Lied: "Gott liebt die Kinder". Sie erklärten der Gemeinde, dass die Sonne für uns alle scheint. Wir hörten dann noch eine schöne Geschichte von einem Gänseblümchen. Beendet wurde der Gottesdienst mit dem Lied: "Vom Anfang bis zum Ende", bei dem die Kinder kräftig mitsangen. Für alle Besucher des Gottesdienstes gab es noch eine Im Wald fanden die Kinder an der Blume, die die Kinder für diesen letzten Station einen Schatz, über Anlass gebastelt hatten. den sie sich riesig freuten. Danach stand für uns das Thema Unterstützt wurden wir dabei von "Muttertag" im Vordergrund. Für die Lukas, Daniel, Martin und Marco, Mamas wurde eine tolle die bei uns den "Boy´s Day" Überraschung vorbereitet. verbrachten. Nun werden wir uns den Am 29.04. gestalteten wir Sommerfestvorbereitungen gemeinsam mit den Kindern einen widmen. Die Kinder und das Gottesdienst, der unter dem Kindergartenteam freuen sich auf Thema: "Die Sonne scheint für uns viele Besucher. alle" stand.


21

Familien­ und Kinderwortgottesdienste

Seit einiger Zeit finden in der Pfarrei Hohenmirsberg wieder regelmäßig Familienund Kinderwortgottesdienste statt. Bei den Familiengottesdiensten gestalten Kinder den Gottesdienst mit, indem sie verschiedene kleinere Aufgaben übernehmen und ein Thema genauer beleuchten, wie zum Beispiel den Adventskranz oder den Emmausgang der Jünger. Außerdem ist der Gottesdienst neben traditionellen Liedern, geprägt von Musik aus dem „Neuen Geistlichen Lied“. Die Kinderwortgottesdienste zeichnen sich dadurch aus, dass parallel zum Gottesdienst in der Pfarrkirche das entsprechende

Sonntagsevangelium im Haus Sankt Martin kindgerecht mit allen Sinnen erarbeitet wird. Anschließend feiern alle gemeinsam in der Pfarrkirche die Eucharistie. Zum Vorbereiten und Organisieren der Familienund Kinderwortgottesdienste sind Helfer herzlich willkommen!!! Bitte melden bei: Barbara Grellner, Püttlach 48 Tel.: 09246/1 259. Vorschau: Familiengottesdienste: 24. Juni, 29. Juli Kinderwortgottesdienste: 1 7. Mai, 1 5. Juli (Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den aktuellen Gottesdienstordnungen.)


22

Kindergarten St. Martin Hohenmirsberg Unser momentanes Jahresthema Sie durften beim Singen, Tanzen, lautet: "Helden und Vorbilder". Turnen und Spielen zeigen, was sie Dabei sind wir in der Adventszeit während des Jahres gelernt haben. auch auf unsere Namenspatrone Die Aussage eines Kindes am eingegangen. Jeden Tag wurde nächsten Tag: "Wann ist wieder so eine andere Heiligenlegende, ein schönes Fest?" war dann wohl passend für die Kindernamen, der schönste Dank für all die Mühe, vorgelesen. die die Vorbereitung und Durchführung des Festes gemacht hat.

So haben wir mit den Kindern entdeckt, dass auch wir Helden sein können. Schon allein auf Grund dessen, weil wir unsere Fähigkeiten erkennen und diese täglich einsetzen. Dadurch werden wir dann wieder Vorbilder für andere, was unseren Kreis schließt, aber auch immer wieder neu anfangen lässt. Ihr Können und ihre Talente nun haben die Kinder beim Frühlingsfest unter Beweis gestellt.


23

KAB Ortsgruppe Hohenmirsberg

Am Palmsonntag fand wieder unser alljährliches Fastenessen statt, das auf große Resonanz der Pfarrangehörigen stieß. Auf der Speisekarte stand Gemüseeintopf mit Rindfleisch, Speck und Brot. Für die Kinder gab es Wienerle mit Brötchen. Der Eintopf wurde von einigen Frauen der KAB Ortsgruppe zubereitet. Vielen Dank weißen Marter und beteten eine an die Helferinnen. Maiandacht. Anschließend kehrten wir im Maihof zur Stärkung ein. In der Jahreshauptversammlung wurde erwägt, im Sommer die Landesgartenschau in Bamberg zu besuchen. Näheres wird noch bekannt gegeben. Für das Haus St. Martin erwarb die KAB-Ortsgruppe einen KärcherAm 06. Mai fand unsere Staubsauger, um zukünftig die Maiwanderung statt. Wir fuhren mit Reinigungsarbeiten im Pfarrsaal zu den Autos nach Köttweinsdorf zum erleichtern. Maihof. Von dort wanderten wir zur


24

Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Christoph Körber

Am Sonntag, 1 8. März 201 2, feierte Geistlicher Rat i. R. Christoph Körber aus Buttenheim sein 50jähriges Priesterjubiläum in der Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer” in Kirchenbirkig. Bei strahlendem Sonnenschein wurde er zusammen mit seinen Mitbrüdern in einem Festzug unter Mitwirkung der Blaskapelle Kirchenbirkig zum Dankgottesdienst um 1 5.00 Uhr in die Kirche begleitet.

begleitet haben. Am Ende des Gottesdienstes überbrachten ihm die Kirchenverwaltungen Kirchenbirkig und Kühlenfels sowie Gäste aus seiner Heimat Buttenheim ihre Glückwünsche und Geschenke. Bei einem Stehempfang im Pfarrheim im Anschluss an den Gottesdienst hatte man noch einmal Gelegenheit, persönlich mit dem Jubilar ins Gespräch zu kommen. Der gebürtige Kühlenfelser empfing am 1 9. März 1 962 in Bamberg die Priesterweihe durch Erzbischof Josef Schneider. Seinen Primizgottesdienst zelebrierte er in der Pfarrkirche Kirchenbirkig. Nach dem Benefiziat und seiner Tätigkeit als Kaplan in Buttenheim war er dort seit Juni 1 975 bis zu seinem Ruhestand als Pfarrer tätig und verbringt nun auch seinen Lebensabend in Buttenheim. Auch die Abordnungen vieler (Bilder NN Böhm) pfarrei-ansässiger Vereine – zum Teil mit Fahnen – waren gekommen, um seinen Jubeltag mit ihm zu feiern. Der Jubilar zelebrierte den Gottesdienst trotz seiner angeschlagenen Gesundheit mit Unterstützung seiner Mitbrüder selbst und dankte in seiner Ansprache allen, die ihn auf seinem bisherigen Lebensweg


25

75. Weihejubiläum der Pfarrkirche Kirchenbirkig

Am 24.06.201 2 feiert die Pfarrei Kirchenbirkig das Weihejubiläum ihrer Pfarrkirche, St. Johannes der Täufer. Das Fest soll würdevoll gestaltet werden. Für alle Interessenten wurde ein Kirchenführer erarbeitet, in dem man die Chronik der Pfarrei, aber auch die Geschichte und die Gestaltung der Kirche nachlesen kann. Bereits am Sonntag, den 1 7.06.201 2, wird um 1 7.00 Uhr ein Kirchenkonzert mit der einschlägig bekannten Brigitte Träger stattfinden.

Den Höhepunkt bildet der Festgottesdienst am Sonntag, den 24.06.201 2 um 09.00 Uhr. Sein Kommen zugesagt hat Herr Domkapitular Prof. Dr. Klausnitzer, der den Gottesdienst zelebrieren wird. Der Kirchenchor wird den Gottesdienst musikalisch umrahmen. Schriftliche Einladung ergeht an die Vereine der Pfarrei und an die kommunalen Vertreter. Anschließend findet - bei schönem Wetter um die Pfarrkirche - ein Weißwurst-frühschoppen statt. Herzliche Einladung ergeht an Alle, die diesen Festtag mit uns mitfeiern möchten.


26

Kindergarten Kirchenbirkig

Auch wir, die Kinder und Betreuer des Kindergartens „St. Johannes“, Kirchenbirkig möchten uns an dieser Stelle zu Wort melden, um über unser gemeinsames Leben und Lernen hier im Haus zu berichten! Seit September 2011 sind wir unter dem Motto „Was alles in mir steckt – und vielleicht neue Talente weckt...“ gemeinsam unterwegs!!!

Ein Zitat des Religionspädagogen Franz Kett will uns dabei Leitmotiv sein. „Jeder Tag muss von der Erfahrung gefüllt werden: Es ist schön, dass ich lebe. Es ist gut, dass es mich gibt. Ich freue mich, dass ich da bin. Würde im Kindergarten nichts anderes vermittelt werden als dies, die Arbeit hätte sich gelohnt, die Hauptaufgabe elementarer Erziehung wäre geleistet.“

Neben den Basiskompetenzen Religion/Ethik, Sozialerziehung, Sprache und Mathematik setzen wir In diesem Sinne wünschen wir allen im laufenden Kindergartenjahr Lesern Freude am eigenen Dasein folgende Schwerpunkte: und schicken viele liebe Grüße. Die Eulenturmkinder mit Daniela - Unsere Kinder leben ihre eigene und Anita Kreativität aus Die Regenbogenkinder mit Patrick - Unsere Kinder erleben Freude an und Manuela Musik und Rhythmus Die Sonnenkäferkinder mit Ingrid - Unsere Kinder lernen vielfältige und Monika Bewegungsmöglichkeiten kennen. - Unsere Kinder erfahren die Vielfalt der Natur. Viele Ereignisse, Begegnungen und gute Gespräche bestärken uns in der Art unsere Kinder ganzheitlich/sinnorientiert zu erziehen und zu begleiten!


27

Seniorenkreis Kirchenbirkig

Die Senioren der Pfarrei „St. Johannes der Täufer“ Kirchenbirkig treffen sich im Herbst/Winter jeweils am 2. oder 3. Mittwoch im Monat im Pfarrheim Kirchenbirkig zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Liebevoll gedeckte Tische und ein reichhaltiges Angebot an selbst gebackenen Kuchen warten auf die Besucher. An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott an die Damen,die dies alles vorbereiten! Rückblick Dezember 2011 Der Seniorennachmittag im Advent wurde mitgestaltet von der kleinen Singgruppe aus Bärnfels. Mit vorweihnachtlicher Zither-Musik und Gesang und adventlichen Gedanken und Gedichten stimmte sie die zahlreichen Besucher auf das kommende Weihnachtsfest ein. Januar 201 2 Auf dem Programm stand ein Lichtbildervortrag zum Thema „Lourdes – eine Stätte der Hoffnung". Der Film dokumentierte die Erlebnisse und Eindrücke einer Pilgergruppe in Lourdes.

Pfarrer Janusz Gadek CR ergänzte die Filmvorführung mit wissenswerten und interessanten Informationen. Februar 201 2 Bei diesem Seniorennachmittag war Fasching angesagt. Rudi Eckert aus Leienfels sorgte für musikalische Unterhaltung und lud zum Mitsingen und Schunkeln ein. März 201 2 In der Fastenzeit gestaltete Pfarrer Janusz Gadek CR den Seniorennachmittag mit geistlichen Impulsen und Bildern aus Afrika. Er stellte einen afrikanischen Kreuzweg vor und zeigte Bilder seines Mitbruders aus Tansania aus dessen Pfarrei und Leben. Erfreulicherweise waren die Seniorennachmittage immer gut besucht. Nach der Sommerpause geht es im Oktober 201 2 weiter. Die Senioren laden bereits heute herzlich ein für die nächste „HerbstWinter-Saison" und freuen sich schon jetzt auf Ihren Besuch.


28

Ehrung für 35 Jahre Orgeldienst

Am 25. Febraur 201 2 wurde der aus Morschreuth (Gemeinde Gößweinstein) stammende Organist Richard Wunder für 35 Jahre Orgeldienst in der Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer" Kirchenbirkig geehrt. In der Kirchenchronik Kirchenbirkig ist festgehalten, dass Richard

Bis zum Jahr 2007 spielte er an den Wochenenden regelmäßig in Kirchenbirkig die Orgel. Auch jetzt noch, nachdem Claudia Thiem aus Pottenstein den regelmäßigen Orgeldienst übernommen hat, hat Richard Wunder stets ein offenes Ohr, wenn es seine Zeit erlaubt und Kirchenbirkig eine Aushilfe sucht.

Am Ende der Vorabendmesse dankten Pfarrer Janusz Gadek CR und Kirchenpfleger Konrad Polster ihm für seine langjährigen treuen Dienste und übereichten ihm eine Urkunde aus dem Referat für Kirchenmusik und Liturgie des erzbischöflichen Ordinariats Bamberg, in der er für seinen ehrenvollen Einsatz „im Dienste der Wunder „als junger Bursch aus musica sacra" gewürdigt wird. Ein von der Morschreuth" 1 977 mit 1 5 Jahren in Geschenkkorb Kirchenverwaltung Kirchenbirkig Kirchenbirkig den Orgeldienst war fürs leibliche Wohl bestimmt. übernahm. Er war vom damaligen Pfarrer von Moggast, Ludwig Ebensberger, am Harmonikum unterrichtet worden und hatte 1 973 nach seiner Orgelausbildung bei Regionalkantor Georg Schäffner aus Gößweinstein seine Orgelausbildung mit dem DSchein abgeschlossen.


29

Aus der Arbeit der Kirchenstiftung Pottenstein

1 . Fertigstellung der Pelletheizung 2011 hat die Kirchenstiftung bereits die Heizungsanlage mit einem Kostenaufwand von 59.000 € (statt möglicher 78.000 €) erneuert und eine Pelletheizung eingebaut. Die neue Heizung versorgt nun die Kirche, das Pfarrheim, das Pfarrhaus und die Mietwohnung. Die Kirchenverwaltung hofft, durch den Einsatz von Pellets langfristig Kosten zu sparen.

Nachdem durch Herrn Rottmann vom Bauamt festgestellt wurde, dass die Luftfeuchtigkeit in der Kirche zu hoch ist, ird derzeit ein Vorschlag der Firma Mahr zur Entlüftung geprüft. Hierbei soll hinter dem Hochaltar ein Zuluftgerät aufgestellt werden, das Außenluft ansaugt, filtert und dem Chorraum zuführt. Geprüft wird nun, ob nicht die Luft kostengünstig angewärmt werden kann, da sich im Chorraum keine Heizung befindet.

2. Maßnahmen in der Pfarrkirche Bereits abgesegnet durch das erzbischöfliche Bauamt wurden Als letzter Schritt ist dann die folgende Maßnahmen in und an der Restaurierung des Hochaltars vorgesehen. Pfarrkirche: •Überprüfung der Mikrofonleitungen Da vermutlich die Leitung im Boden vom Ambo zum Mikrofonanschluss manchmal feucht wird, kommt es zu Störungen. Dies soll durch eine provisorische Leitung überprüft werden. •Ersatz der Strahler im Chorbereich Die Strahler im Chorbereich werden durch wesentlich verbrauchsärmere LED-Lampen ersetzt. •Schneefang Der defekte Schneefang an der Südseite des Chores wird ersetzt, um Gefährdungen der Gottesdienstbesucher möglichst auszuschließen.


30

Der Sanierungsvorschlag geht von Kosten in Höhe von ca 43.000 € aus, die seit der letzten Sanierung vor zwölf Jahre entstanden sind. 3. Maßnahmen am und im Pfarrheim Durch ein Sanierungsgutachten der Erzdiözese im Dekanat Auerbach wurden das Pfarrhaus, das Gebäude Kirchplatz 8 und das Pfarrheim mit den Jugendräumen geprüft. Im Hinblick auf die finanziellen Möglichkeiten der Kirchenstiftung wurde in einer Sitzung beschlossen, nur das Pfarrheim mit Neu- und Altbau in das Sanierungskonzept aufzunehmen. Auch hierfür wurden höchstmögliche Zuschüsse zugesagt. •Pfarrsaal (Isolierung der Dachschalung) Wegen der Pultbauweise des Daches steigt die Wärme in die Höhe und wird dort zu wenig zurückgehalten. Die Kirchenstiftung plant nun auf die jetzige Sichtschalung eine neue Isolierung aufzusetzen. • Pfarrsaal (Isolierung der Heizkörper zu den Fenstern) Durch die Platzierung der Heizkörper direkt vor der Fensterfront geht viel Wärme verloren. Deshalb ist hier eine Isolierung geplant. Die Kosten von

1 660,00 € beruhen auf einem Kostenvoranschlag. • Pfarrsaal (Verlust von Wärme an der Südwand) Da die Südwand des Pfarrsaals stellenweise feucht ist, plant die Kirchenverwaltung das Heizungsrohr zur Austrocknung aus dem Boden in die Wand zu verlegen, um langfristig den durch die Feuchtigkeit entstehenden Wärmeverlust zu verhindern. Die Kosten von 1 932,56 € beruhen auf einem Kostenvoranschlag. • Altbau (Isolierung der Dachschalung) Wegen der wesentlich einfacheren Lösung soll hier das Dach bis zu den Querbalken (also ohne Dachspitze) gedämmt werden. Der Kostenansatz entspricht der Vorlage. • Altbau (Austausch von Fenstern) Der Altbau hat insgesamt 1 5 Fenster, die alle größer als jeweils 1 m2 sind. Da das Gebäude unter Ensembleschutz steht, ist nur ein Austausch der weißen HolzSprossenfenster gegen andere möglich. Diese Maßnahmen werden jedoch frühestens im kommenden Jahr – und dann voraussichtlich nur in Teilen – umgesetzt. Johann Böhmer, Kirchenpfleger


31

Übernachtung der Ministranten im Pfarrheim

Für die Ministranten unserer Pfarrei fand am Freitag, den 1 3. April, die alljährliche Übernachtung im Pfarrheim im statt; mit viel Vorfreude und Begeisterung kamen fast alle Minis.

Begonnen wurde unsere Übernachtung mit einigen Spielen, bevor unser Herr Pfarrer Heinz mit uns eine eucharistische Andacht in der Pfarrkirche feierte. Dabei wurde für besondere Anliegen gebetet und gesungen und Maximilian Thiem, einer unserer Minis, begleitete mit den wunderschönen Klängen seiner Trompete. Nachdem die Minis geistig gestärkt worden waren, sollte nun auch eine leibliche Speisung folgen; bereichert wurde das Essen mit

Vor- und Nachspeisen, die einige Eltern dankenswerter Weise beigesteuert hatten. Danach konnten unsere Minis sich in ihren pantomimischen, zeichnerischen und sprachlichen Fähigkeiten beim „Mini-Activity“ beweisen. Dabei ging es, in Anlehnung an das bekannte Spiel „Activity“, darum, Begriffe aus dem kirchlichen Bereich auf unterschiedliche Weise darzustellen. Mit viel Einsatz und Kreativität waren alle Minis hier dabei. Anschließend wurden die Minis zur Vorbereitung auf die ereignisreiche Woche unseres Hl. Vaters (85. Geburtstag, 7-jähriges Pontifikatsjubiläum) über den Vatikan, v.a. über die Ministranten im Vatikan, spannend informiert. Als es nun dunkel geworden war, machte sich die große Ministrantenschar im Fackelschein zu einer Nachtwanderung auf: Als wir den Kreuzberg erklommen hatten, beteten wir ein Vaterunser. Danach durfte eine Gruselgeschichte, vorbereitet von unsere jüngsten Ministrantin Lea, nicht fehlen. Den Abschluss unserer Wanderung bildete eine Ostereiersuche- wir befanden uns ja schließlich noch in der Osteroktav!


32

Zurückgekehrt ins Pfarrheim sprachen wir unser gemeinsames Nachtgebet. Die Minis, die noch nicht müde waren, konnten sich mit Karaoke vergnügen, bevor schließlich alle erschöpft in ihre Schlafsäcke fielen. Nach dem Morgengebet und dem gemeinsamen Frühstück endete unsere Übernachtung am nächsten Tag. Kardinal Meisner in Auerbach

Am 5. Mai besuchte Seine Eminenz Kardinal Meisner das Mutterhaus der Schulschwestern v.U.L.F.. Dort verbrachte er den Nachmittag, um am Abend den Tag mit einer feierlichen Maiandacht mit anschließender Prozession durch den Klosterpark zu beschließen. Einige Ministranten waren dazu eingeladen, mit Pfarrer Heinz, unserer Mesnerin Frau Kallus und zwei weiteren Begleitern nach Auerbach zu kommen, um mit Kardinal Meisner, Kardinal Brandmüller und vielen anderen Gläubigen die Andacht zur Ehren unserer Gottesmutter zu feiern. Vor der Maiandacht begrüßte Seine Eminenz die Pottensteiner sogar persönlich und stellte sich für ein Gruppenfoto zur Verfügung. In seiner ergreifenden Predigt ging er auf die „Sternstunden“ im Leben der Jungfrau Maria ein : fiat,

magnificat, conservabat, stabat, assumpta. Auf diese Worte sollen auch wir stets in unserem Tun und Handeln blicken, um unter Führung der Mutter Christi, die auch unsere Mutter ist, einst mit dem ewigen Leben gekrönt zu werden. Die anschließende Lichterprozession durch den Park, der mit unzähligen Kerzen wunderschön erleuchtet wurde, endete an der illuminierten Lourdesgrotte.


33

Glückwunschschreiben der Minis an den Hl. Vater

Anlässlich des 7-jährigen Pontifikatsjubiläums und 85. Geburtstags unseres Hl. Vaters, Papst Benedikts XVI., sandten unsere Ministranten ein Glückwunschschreiben in den Vatikan. Dabei wünschten sie dem Papst von Herzen den überreichen Segen Gottes, viel Kraft und Gesundheit für sein weiteres Pontifikat. Das besondere war sicherlich die Sprache des Schreibens: Lateinisch- auch heute noch offizielle Amtssprache des Heiligen Stuhls. Gestaltet war der Gruß an den Hl. Vater mit gotischer Schrift und den „Betenden Händen“ von Albrecht Dürer.


34

Antwort aus dem Vatikan

Kurze Zeit später erhielten wir Petrus hat sich über eine solch folgende Antwort aus dem Vatikan herausragende Frömmigkeit und Erfüllung der treulichen Pflicht außerordentlich gefreut und dankt überaus von Herzen. Während er, sich erinnernd an Eure Glückwünsche, die Übermittlung der guten Wünsche und Euer Zeugnis von Hochschätzung vergeltet, gewährt der Hl. Vater Euch, liebe Ministranten, dauerhaft den erbetenen Apostolischen Segen. Überdies wünscht der Hl. Vater, dass ihr Euch gebührend glücklich preist für Euer Amt, durch das ihr in Pottenstein eifrig Teilnehmer an der göttlichen Liturgie seid, „in der, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, sich das Werk unserer Erlösung vollzieht“ (Sacrosantum Concilium, 2) zum Lob des (Übersetzung aus dem Allerhöchsten, zur Ehre Gottes und Lateinischen): zum Seelenheil der anwesenden Christgläubigen. Liebe Ministranten, Für diese mir anvertraute Aufgabe antwortend, entbiete ich Euch allen anlässlich des glückseligen 7- überaus meine dargebotene jährigen Pontifikatsjubiläums habt Hochachtung im Herrn ihr seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI., freundlich Segenswünsche in Petrus Brennus Wells (Assessor einem schönen Sendschreiben und Secretariae Status) unter Verwendung der lateinischen Sprache überbracht. Der Nachfolger des Hl. Apostels


35

Bericht der KAB Pottenstein

der im letzten Jahr bereits vier Jahre nach seinem Tod selig gesprochen wurde. Die Bildungsarbeit wurde Ende April im Rahmen der Pottensteiner Gesundheitstage mit dem Thema „Pflegeversicherung- Grundlagen, Voraussetzungen und Leistungen im Pflegefall“ fortgesetzt. Der Referent Marco Gräbner von der AOK behandelte das Thema sowohl aus der Sicht des Pflegebedürftigen als auch aus der Sicht der Angehörigen eines Pflegefalles. Die alljährliche Frühjahrswanderung, die heuer durch das obere Püttlachtal nach Prüllsbirkig führte, rundete den Veranstaltungsreigen ab. Die im Juni geplante Studienfahrt führt uns nach Würzburg. Dort Die übrigen Mitglieder der wollen wir u.a. das Lebensumfeld Vorstandschaft wurden in ihrem unserer Theologiestudenten Amt bestätigt. Das Leben und kennenlernen. Wirken von Papst Johannes Paul II Die traditionelle Herbstwanderung stand im Mittelpunkt des Vortrages Mitte Oktober wird uns über den von KAB Ortspräses Pfarrer Anton Psalmenweg von Pottenstein nach Heinz, mit dem Anfang März die Hohenmirsberg führen. Bildungsarbeit des Ortsverbandes Wer an den genannten Verin diesem Jahr begonnen wurde. In anstaltungen teilnehmen möchte, diesem Vortrag wurden die möge sich bei Frau Hildegard Löhr Leistungen dieses Papstes (09243/345) oder Frau Sieglinde beleuchtet, Hoch (09243/427) melden. Was hat sich in 201 2 schon alles getan? Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ging relativ reibungslos über die Bühne. Für die nicht mehr kandidierende Vorsitzende Elisabeth Schriefer wurde Frau Hildegard Löhr als Nachfolgerin gewählt. Wir danken der ehemaligen Vorsitzenden für ihre Arbeit und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.


36

Hinweis Wallfahrt Gößweinstein

Am Sonntag, den 01 . Juli 201 2 findet wieder unsere alljährliche Wallfahrt nach Gößweinstein statt. Wir werden um 06.1 0 Uhr von der Kirche St. Bartholomäus losgehen und den gewohnten Weg nach Gößweinstein pilgern. Wie im vergangenen Jahr auch schon, treffen wir im Wallfahrtsort an der Kreuzung Staatsstraße/ Schützenstraße auf die Pilger der Pfarrei Hohenmirsberg!

Gemeinsam ziehen beide Pfarreien auf der Straße hoch zur Basilika, in der um 08.00 Uhr das gemeinsame Wallfahrtsamt stattfinden wird. Wir hoffen auf gutes und passendes Wetter, um einen geordneten und würdigen Einzug des Prozessionszuges in die Basilika antreten zu können. Den Rückzug werden die Pfarreien wieder getrennt antreten. Für die Pfarrei Pottenstein startet der Rückweg, wie gewohnt, um 1 0.1 5 Uhr aus der Basilika. Herzliche Einladung an alle und jetzt schon ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Helfern und Gläubigen an dieser Prozession!

Vereinsgottesdienst in Pottenstein Der seit vielen Jahren einmal im In diesem feierlichen Rahmen Jahr von der Pottensteiner gedenken wir auch der Vereinsgemeinschaft gestaltete verstorbenen Vereinsmitglieder des Vereinsgottesdienst ist nun schon vergangenen Jahres. eine feste Einrichtung im Kirchenjahr geworden und wird in diesem Jahr am 26. August stattfinden.

Gemeinsam mit unserem Pfarrer und der Gemeinde wird der Gottesdienst unter Beteiligung der Vereine festlich gestaltet.


37


38

Abschiedsworte von H.H. Pfarrer Heinz Meine unmittelbare Mitarbeiterinnen Liebe Brüder und Schwestern , und Mitarbeiter möchte ich dennoch nun rückt die Zeit des Abschieds benennen. immer näher. Dies ist der letzte danke ich den Pfarrbrief, den ich mit gestalten Zunächst darf. Wenn auch die letzten Pfarrsekretärinnen: Frau Böhmer, Wochen im SSB Pottenstein und Frau Berner, Frau Persau und Frau Umland mit einer Geschäftigkeit Zitzmann. Sie waren für mich und alltäglichen Aufgaben in unverzichtbar! Ich danke den Seelsorge und Verwaltung gefüllt Messnern, Ihnen allen bekannte sind und nicht viel Zeit zulassen für Frau Kallus, die Herren Krellner, einen detaillierten Rückblick, so Schmitt und Lang, Frau Stiefler. steht doch über dieser Zeit eine DANKE! Ihre Hilfe und Mitarbeit war Stimmung des Abschiednehmens mir sehr wertvoll und wir hatten eine anstrengende aber für mich und des „das letzte Mal“. auch schöne Zeit zusammen. Vieles geht durch den Kopf. Erinnerungen an verschiedene Mein besonderer Dank gilt den Menschen, die mich hier in meinen Ministrantinnen und Ministranten, Aufgaben begleitet, mir mitgeholfen besonders den Oberministranten in Elbersberg und haben, die mir ein gutes, Pottenstein, ermutigendes Wort schenkten oder Hohenmirsberg. Liebe Minis, Euer einfach ein freundliches Lächeln. Dienst ist großartig! Ich bin stolz auf Menschen, die mir gute Ratschläge Euch, ihr seid eine echt tolle gegeben und „angepackt“ haben Truppe! Bleibt so und lasst euch bei verschiedenen Anlässen. Es nicht beirren. gab immer Menschen, die zu mir Danke den Mitgliedern der den standen, wenn es schwierig war Kirchenverwaltungen, danke den und mich nicht im Stich ließen. Kirchenpflegern, Menschen, die mich im Gebet Pfarrgemeinderäten und deren Danke den getragen haben und so meine Vorsitzenden. „Träger“ waren. Wenn ich all jene Mitgliedern des SSB-Rates und des aufzählen müsste, würde dies hier Finanzauschusses des SSB für die gute und konstruktive Zusammenden Rahmen sprengen. arbeit.


39

An dieser Stelle danke ich ganz herzlich Herrn Bürgermeister Stefan Frühbeißer und Mitarbeitern in der Stadt Pottenstein für ein offenes Ohr in unseren Anliegen und ein wohlwollendes Entgegenkommen. Nicht zuletzt danke ich Pater Janusz, Pfr. Georg Popp und Andreas Löbenfelder für die großzügige Unterstützung und Zusammenarbeit! An dieser Stelle sage ich ALLEN ein herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott für alles, was Sie für mich und für die Pfarrgemeinden getan haben!!! Im Rückblick darf ich Ihnen sagen: Ich bin froh und stolz in der – wenn auch nicht allzu langen – Zeit, Ihr Pfarrer gewesen zu sein. Sie haben mich mit reichen Erfahrungen beschenkt. Ich konnte bei Ihnen vieles erlernen – es war ja meine erste Pfarrei auf dem Land. Seelsorge und Verwaltung haben mir Freude gemacht, wenn auch die Sorgen nicht ausgeblieben sind. Immer wieder konnten wir gemeinsam unterschiedliche Herausforderungen gut meistern. Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung waren gute Stützen für die Zusammenarbeit. Der Zusammenhalt, wenn es darauf ankam, war großartig! Das bemerkt

man von außen kaum. Aber jeder fragt sich und wundert sich in Anbetracht der vielfältigen Aktivitäten der Pfarreien, wie das denn möglich sei? Ja, SIE sind WER, und darauf dürfen SIE mit Recht stolz sein! Im September vor fünf Jahren, wurde ich in Pottenstein in das Amt des Pfarrers für die drei Pfarrgemeinden eingeführt. Mein Anliegen war es, als Ihr Hirte auf IHN -Christus- zu hören und Sie, als Gemeinde des Herrn, in SEINEM Auftrag zu leiten. Ihnen das Wort Gottes zu verkünden, die Sakramente der Kirche zu spenden. Sie zu ermutigen und wo nötig – zu korrigieren. Sie trösten, Ihnen beizustehen und mit Ihnen den Weg des Glaubens mitzugehen. Das waren mein Ziel und mein Anliegen. Mir ist es bewusst, dass ich nicht allem und allen entsprochen habe. Mein „Werk“ ist und bleibt ein „Stückwerk“. Allein der Herr kann es vollenden, er hat die Macht und die Güte. Wenn ich jemandem weh getan habe, bitte ich um Vergebung und zugleich vergebe ich allen, die mir den Dienst schwer gemacht haben. Es galt, nicht mein Wille und mein Wollen, sondern der Auftrag, dem ich verpflichtet bin: „AUF IHN SOLLT IHR HÖREN!“


40

Das war und ist mein Leitwort, dem ich gerecht werden will. Für das Verständnis und das Mitgehen danke ich allen! Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, ich verlasse zum Ende Juli die Pfarreien mit Wehmut und Dankbarkeit. Der Abschiedsgottesdienst am 29. Juli um 1 0.30 Uhr bietet noch einmal die Möglichkeit Gott zu danken für die geschenkte, gemeinsame Zeit. Ich hoffe und bitte um Ihr begleitendes Gebet. Sie alle schließe ich in mein Dankgebet ein. Möge der Herr Sie alle in der Zukunft geleiten. Nun erwarten mich ab September neue Aufgaben in Bamberg St. Martin und St. Joseph. Ich freue mich darauf. Ein neuer Anfang, neue Erfahrungen, andere Menschen.

Es ist eine Herausforderung, der ich mich als Priester gerne stelle im Vertrauen, dass Gott mein Begleiter ist. Vieles wird anders, für Sie und für mich. Doch eines bleibt uns allen unverändert: den Ruf Gottes zu hören und IHM zu folgen. Denn ER ist unser Ziel und unsere Erfüllung! Ich wünsche und erbitte für Sie ALLE Gottes Geleit und den Beistand der Allerseeligsten Gottesmutter Maria. In Dankbarkeit immer IHR Pfarrer, Anton Heinz


41

Termine

Andacht am Andachtsweg in Kühlenfels 03.06.201 2, 1 4.00 Uhr Pfarrfest in Kirchenbirkig: 07.06.201 2 im Anschluss an die Fronleichsnamsprozession um 8:00 Uhr in Pottenstein: 07.06.201 2 im Anschluss an die Fronleichsnamsprozession Firmung in Pottenstein (Pottenstein & Elbersberg): 1 5.06.201 2, 1 7:00 Uhr in Kirchenbirkig(Kirchenbirkig & Hohenmirsberg): 1 6.06.201 2, 1 0.00 Uhr Kirchenkonzert in Kirchenbirkig mit Brigitte Traeger 1 7.06.201 2, 1 7.00 Uhr 75-jähriges Weihejubiläum der Pfarrkirche Kirchenbirkig 24.06.201 2, 9.00 Uhr Fahrzeugsegnung in Prüllsbirkig 22.07.201 2 Wallfahrt nach Gößweinstein 01 .07.201 2 ab Pottenstein 6:1 0 Uhr ab Hohenmirsberg 5:00 Uhr 08.07.201 2 ab Kühlenfels 5:30 Uhr ab Kirchenbirkig 6:00 Uhr Ökumenische Wallfahrt nach Birk 1 5.07.201 2 Verabschiedung von Pfarrer Heinz 29.07.201 2 um 1 0:30 Uhr mit einem Gottesdienst in Pottenstein Vereinsgottesdienst in Pottenstein 26.08.201 2 9:00 Uhr Erntedankessen in Pottenstein: 07.1 0.201 2 in Hohenmirsberg: 1 4.1 0.201 2 Die aktuellen Gottesdienstzeiten finden Sie in der Gottesdienstordnung und auf unserer Homepage: www.sb-pottenstein.de


42

Kontakt & Impressum

Katholisches Pfarramt Elbersberg St. Jakob der Ältere Jakobusstraße 1 4, 91 278 Pottenstein Telefon: 09243/324 Telefax: 09243/7009932 Kontakt: st-jakobus.elbersberg@erzbistum-bamberg.de Katholisches Pfarramt Hohenmirsberg St. Martin Hohenmirsberg 9, 91 278 Pottenstein Telefon: 09243/70061 2 Telefax: 09243/921 31 Kontakt: st-martin.hohenmirsberg@erzbistum-bamberg.de Katholisches Pfarramt Kirchenbirkig St. Johannes der Täufer St.-Johannes-Str. 28, 91 278 Pottenstein Telefon: 09243/322 Telefax: 09243/90331 7 Kontakt: st-johannes.kirchenbirkig@erzbistum-bamberg.de Katholisches Stadtpfarramt St. Bartholomäus Kirchplatz 4, 91 278 Pottenstein Telefon: 09243/921 30 Telefax: 09243/921 321 Kontakt: st-bartholomaeus.pottenstein@erzbistum-bamberg.de Homepage:

www.seelsorgebereich-pottenstein.de www.sb-pottenstein.de

Pfarrer:

Pfarrer Anton Heinz P. Janusz Gadek CR Pfarrer i. R. Georg Popp

Pastorale Mitarbeiter: Pastoralreferent Andreas Löbenfelder


Komm, Sturm. Zerreiße die Wolken der Traurigkeit. Lass uns die Sonne sehen: Christus. Komm, Atem des Lebens. Hauche uns an, damit wir unsere Gräber verlassen und auferstehen aus Trägheit und Angst. Komm, Feuer. Taue das Eis auf in unseren Herzen. Öffne uns - für dich und füreinander. Komm, Heiliger Geist. Wärme, belebe, bewege uns. (Karl-Heinz Ronecker)

Gemeinsamer Pfarrbrief Pottenstein und Umland - Weihachten 2011  

Pfarrbrief Pfingsten 2012

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you