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PFARRblatt

blons st. gerold thüringerberg Ausgabe 27 - März 2014

helfende Hände - Hospiz


Pater Christoph Müller

ein wort zuvor ...

Liebe Pfarrangehörige! Haben Sie schon einmal von einem „Hospiz“ gehört? Wer die Bernhardinerhunde kennt, der weiß, dass diese, fast kälbergroßen Hunde, auf dem Hospiz St. Bernhard (2469 m) im Wallis von den dortigen Mönchen gezüchtet wurden, um Lawinenverschüttete zu orten und zu bergen.

Das Wort „Hospiz“ stammt vom Lateinischen „Hospitium“, was „Herberge“ bedeutet. In einem Hospiz betreute man früher Pilger, Fremde, Arme oder Kranke. 2

Daher stammt der Name „Hospital“ oder der heute verwendete Begriff „Spital“. 1967 wurde in England ein Hospiz gegründet, das sich vor allem der Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen annahm. Bald darauf entstand weltweit die sogenannte Hospizbewegung, von deren Idealen sich auch Caritasseelsorger Elmar Simma anstecken ließ, der sie nach Vorarlberg brachte und für sein Wirken den Dr. Toni-RussPreis entgegen nehmen durfte. Es geht um die Begleitung Schwerkranker und Sterbender, denen man in dieser schwierigen Zeit nahe sein will. Im Falle eines Todes werden die Angehörigen in ihrer Trauer begleitet. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Tag und Nacht verfügbar. Elmar Simma: „Das Maß aller Dinge ist der Patient. Wir tun nur das, was der Patient möchte.“ In erster Linie wird ihm Zeit geschenkt. Die Hospizarbeit ist nicht einfach. Man begleitet einen Menschen ein Stück auf seinem letzten Weg und muss mit ihm Ohnmacht und Schwäche aushalten. Jede Begegnung mit einem Todkranken geht tief. Das wissen alle, die selber schon Sterbende begleitet haben. „Aber die Freude, die sie zeigen, wenn man kommt, wiegt alles auf.“, sagt Elmar Simma. Die Haussammlung im März kommt vor allem der Hospizarbeit zugute, ferner werden Mütter und Kinder in schwierigen Situationen unterstützt. Es ist immer schwieriger, Sammler und Sammlerinnen für diese Arbeit zu finden. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle einmal

bei allen von ganzem Herzen bedanken. Die Firmlinge von Thüringerberg unterstützen diese Aktion schon seit Jahren. Nun wollen auch die St. Gerolder Firmlinge diese Sammlung übernehmen. Da die Firmung nur alle zwei Jahre stattfindet, werden die Firmlinge also zwei Jahre nacheinander sowohl für die Sternsingeraktion, die den Armen der Dritten Welt zugute kommt, als auch für die Märzsammlung, die für die oben erwähnten Sozialwerke in Vorarlberg bestimmt ist, von Haus zu Haus gehen. Dafür gebührt ihnen und den Personen, die sie begleiten, ein tiefer Dank! In Blons macht es dankenswerterweise weiterhin Helmut Nigsch, der im Moment für zwei Monate als Entwicklungshelfer in Indien weilt. Der Caritasseelsorger Elmar Simma und sein Team sind Garanten dafür, dass das Geld direkt zu den Bedürftigen kommt. Die Aktion besitzt das Gütesiegel, und man kann auf dem Sammelblatt vermerken, wenn man eine Spendenquittung wünscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich bin allen sehr dankbar, die die Jugendlichen, die an die Tür klopfen, wohlwollend aufnehmen. In der Fastenzeit mit anderen zu teilen, die es nicht so gut haben wie wir, ist eine andere Form von Gottesdienst. Wird doch Jesus uns einmal sagen: „Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ – oder eben nicht. Euer Pfarrer


aus der pfarre

Weltgebetstag 7. März 2014 - "Ströme in der Wüste" Aktueller denn je ... christliche Frauen aus Ägypten haben diesen Gottesdienst inhaltlich vorbereitet. Ihre Themen sind: Grenzen überwinden, Frieden leben, gemeinsam die Zukunft gestalten. Die Verfasserinnen wünschen sich, dass das lebendige Wasser, die Quelle allen Lebens auf der Erde werde, und dass alle Menschen in Frieden miteinander leben können. Die Ägypterinnen bedanken sich besonders für den Nil, der ihre Felder fruchtbar und das Leben in ihrem Land erst möglich macht.

Feiern wir gemeinsam am 7. März 2014 um 19:30 Uhr in der Propsteikirche St. Gerold!

"ich und du - beziehungs-weise" Ein Versöhnungsweg durch die Fastenzeit 2014 Jeweils Sonntagabend 18:00 - 20:00 Uhr - Geroldshus in St. Gerold Es ist eine Ursehnsucht des Menschen in glückenden Beziehungen zu leben – und das auf allen Ebenen: in Schule und Beruf, in Kirche und Gesellschaft, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft und ganz besonders in der Familie. Für viele Menschen ist die Fastenzeit eine Zeit der Umkehr und des neuen Aufbruchs. Wir möchten diese Sehnsucht nützen und zu einem Weg der Versöhnung und des Neuanfangs einladen. „ich und du - beziehungs-weise“ ist ein Angebot, diesen österlichen Weg in Gemeinschaft zu gehen und dabei Stärkung und Ermutigung zu erfahren.

Gestaltung der Treffen:

Heilendes Singen zum Ankommen | Impulsreferat | Kleingruppengespräch | Ritual zur Vertiefung | Gemeinsame Mahlzeit - Fastensuppe

Termine – Themen – Referenten 16. März Der Mensch als Beziehungswesen - meine Beziehung zu mir selbst, zum Nächsten, zu Gott 23. März Beziehungsverletzungen und das Scheitern einer Bindung als persönliche Wachstumsaufgabe

Pater Christoph Müller Pfarrer und Dekan, Blons Dr. Melitta Schwarzmann Psychotherapeutin, Feldkirch

30. März Haltungen einüben, die uns Halt geben und im Annamaria und Edgar Beziehungsalltag zur Kraftquelle werden können Ferchl-Blum, Leiter Ehe-und Familienzentrum, Feldkirch 6. April

Versöhnung leben - dem Neubeginn trauen Biblische Ermutigung, Tauferinnerung und Segen

Dr. Benno Elbs, Bischof von Feldkirch

Organisation und Begleitung:

P. Kolumban Reichlin, St. Gerold und das „Quellenteam“ (neun Frauen aus dem Dekanat Walgau-Walsertal, die auch das monatliche Taizégebet in St. Gerold gestalten)

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caritas/hospiz - kinderecke

Nacht der Trauer und des Trostes

Suppentag Blons

„Verdrängte Trauer kann ersticken, gelebte Trauer hingegen Schönes festhalten und Schmerz verarbeiten. Trauer braucht unterschiedliche Räume: Worte, Zeichen, Gemeinschaft“, erläutert Eva Corn von der Pfarrcaritas. Caritasseelsorger Elmar Simma, Krankenhausseelsorgerin Hildegard Burtscher und Pfarrerin Eva-Maria Franke gestalten einen ökumenischen Trauergottesdienst, die musikalische Gestaltung übernimmt die Chorgemeinschaft Cantemus. Im Anschluss bieten „Stationen der Ermutigung“ Gelegenheit zur Auseinandersetzung und Stille. MitarbeiterInnen von Hospiz Vorarlberg sowie SeelsorgerInnen laden im Laufe des Abends zudem zu Einzel- und Gruppengesprächen. Um 21:30 Uhr ist schließlich ein musikalischer Abschluss in der Kirche geplant.

So 30. März 2014 Aula der MS Blons

Nacht der Trauer und des Trostes

Freitag, 21. März, 19:00 Uhr Pfarrzentrum „Zemma“, Pfarre Heilig Kreuz Bludenz, Sägeweg 16 Infos: Eva Corn, T: 05522-200, E: eva.corn@caritas.at, I: www.caritasvorarlberg.at Eine gemeinsame Veranstaltung von Hospiz Vorarlberg, Pfarrcaritas, Evangelische Kirche H.B., Krankenhausseelsorge Bludenz, Katholische Kirche im Lebensraum Bludenz

Um 8.45 Uhr feiern wir den Gottesdienst in der Pfarrkirche, bei dem die Erstkommunionkinder vorgestellt werden. Anschließend sind alle zum diesjährigen Suppentag recht herzlich eingeladen. Mit den freiwilligen Spenden möchten wir die Innenrenovierung unserer Pfarrkirche unterstützen. Im Rahmen der Firmvorbereitung organisieren die Firmlinge eine selbst ausgesuchte Sozialaktion. Dankenswerterweise helfen sie uns heuer bei der Durchführung des Suppentages. Es werden auch wieder Produkte aus dem Weltladen verkauft.

- Ecke

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aus der pfarre

Infos des Pfarrers Totenwache

Ich bin sehr dankbar, dass in allen drei Gemeinden Frauen und Männer bereit sind, am Abend vor der Beerdigung die gestaltung der Totenwache zu übernehmen (außer bei Eucharistiefeiern am Vorabend). Sobald jemand stirbt, gehen diese auf die trauernden Angehörigen zu und machen Vorschläge, wie die Totenwache gestaltet werden kann. Die Totenwache ist eine ruhige, meditative Vorabendfeier, die auf die verstorbene Person ausgerichtet ist. Sie beinhaltet Texte, Lieder, Stille und einen Teil des Rosenkranzes. - Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, ganz einfach wie früher den schmerzhaften oder glorreichen Rosenkranz zu beten. Wer diese letztere Art bevorzugt, möge schon zu Lebzeiten den Angehörigen oder mir diesen Wunsch mitteilen.

Kirchenaustritt und Beerdigung

Aus der Kirche Ausgetretene werden dringend gebeten, ihre Angehörigen über ihren Austritt zu informieren, damit es bei ihrem Tod keine Überraschungen gibt. Es gibt ausgebildete Trauerredner, die man in solchen Fällen für die Beerdigung anfragen kann und die das professionell machen. Wenn man sich trotz des Austritts meine Teilnahme bei der Beerdigung wünscht, soll man es den Angehörigen mitteilen oder schriftlich festhalten. Wie weit der Pfarrer bei der Beerdigung einer aus der Kirche ausgetretenen Person mitwirken soll,

ist nicht definitiv geregelt. Streng genommen gibt man mit seinem Austritt zu verstehen, dass man die Kirche (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr länger unterstützt und im Gegenzug von ihr auch keine Unterstützung mehr erwartet, auch nicht bei seinem Tod. Ich selber werde, solange ich hier Pfarrer bin, keinem meine Teilnahme bei der Beerdigung verweigern, wenn die ausgetretene Person es vor ihrem Tod so gewünscht hat. P. Christoph

Verstorbene im März der letzten 10 Jahre Blons Karl Domig, 5.3.2009 Lina Türtscher, 18.3.2012

St. Gerold Gebhard Müller, 8.3.2010

Blons

Martina Kaufmann geb. 9. Oktober 1921 gest. 6. Februar 2014

Dr. Otto Holler

geb. 24. März 1925 gest. 21. Februar 2014 St. Gerold

Tobias Müller

geb. 1. Juli 1929 gest. 13. Februar 2014 Für die Angehörigen bitten wir um Kraft und Trost!

Gedenkmessen Thüringerberg: Gedenken für

Corinna und Erich Fischer, Albin Jochum 13.3.2014 – 18:00 Uhr

Thüringerberg Gebhard Dünser, 13.3.2006 Josef Dobler, 13.3.2008 Elisabeth Mäser, 4.3.2010 Corinna Fischer, 13.3.2011 Anna-Frieda Müller, 15.3.2011 Juliana Müller, 28.3.2011

Der Kirchenchor Blons möchte sich recht herzlich bei Josef Bickel, Erich Türtscher und Gottlieb Kaufmann für ihre großzügigen Spenden bedanken. 5


erstkommunion

„Ich bin geborgen in Gottes Hand“ Die diesjährige Erstkommunion haben wir unter das Thema: „Ich bin geborgen in Gottes Hand“ gestellt. In die Hände der Eltern wird das Kind nach der Geburt gelegt. Es wird ihnen als Geschenk für wenige Jahre anvertraut. Die kleinen Hände nehmen sie oft in ihre großen Hände. So lehren sie ihr Kind laufen und geben ihm Halt. So wie Eltern ihr Kind umsorgen und tragen, so trägt es auch Gott. Im Religionsunterricht, bei den Tischrunden und mit P. Christoph bereiten sich die Kinder auf die Erstkommunion vor. Wir wünschen uns, dass die Kinder erfahren können, dass sie in Gottes Händen aufgehoben, geborgen und getragen sind und sich in sie fallen lassen können.

Erstkommunionfeiern: St. Gerold 27. April 2014 – 10:00 Uhr Thüringerberg 4. Mai 2014 – 9:30 Uhr Blons 11. Mai 2014 – 8:45 Uhr

Urvertrauen

Geborgenheit in Gott Wo immer Du gehst, wo immer Du stehst, was immer Du tust, wo immer Du ruhst, Du bist in Gottes Hand und bist dort wohl geborgen. ER ist Dein Vater, der Dich liebt und Dir die Kraft zum Leben gibt. ER hat Dich In Seine Hand geschrieben; Auf ewig bist Du Sein. © Heinz Pangels, 05/1981 www.heinzpangels.de/meditationen © Heinz Pangels, 2008

St. Gerold

Marcel Tomaselli

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Viktoria Ganahl

Mario Burtscher

Silvia Ganahl

Carmen Erhart

Sophia Behmann

Chiara Müller


erstkommunion

Thüringerberg

Amelie Morscher

Emily Wehde

Veronika Geiger

Angelina Wehinger

Mona Zsömbölyi

Julian Hartmann

Sarah Kaufmann

Linnea Konzett

Niklas Furxer

Noah Nigsch

Tina Geiger

Philip Kaufmann

Vanessa Zech

Enrico Schneider

Christoph Mittendorfer

Ayleen Türtscher

Blons

Felix Nigsch

Joshua Rützler

Lia-Indira Jenny

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nachruf

Zum Gedenken Martina Kaufmann † 6. Februar 2014

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Der Satz vom Franz Kafka trifft sehr guat of d’Oma zua – denn des Schöne im Leaba hätt si würkli gse. Jeds neue Blüamle wo im Gorta koh isch, hätt si gfreut und as Minzi isch immar döt gse wo si gse isch. D Bildar vo ihra Kindar, Enkel und Urenkel sind ah ganz nöch bi ihra of am Stubakaschta gstanda. Si hätt gera schö d‘Hoor grechtat kah und isch a gera schö agläd gse. Guat essa und ondar da Lüt si – Usflüg macha – in Buchboda, of Hügga uffa das hätt ahra gfalla. Z Blos am 9. Oktober 1921 hätt für si als agfanga. Zemma mit ihra es Johr ältara Schwöstar Anna isch si in Valentschina ufgwachsa. Mit dar Mama Christine und am Vattar Gottliab Bischof hätt sie scho früah i dar Landwirtschaft agfanga mit Schaffa. Of dar Alp Hügga – bim Maisäs – dahem s’Valentschina über8 8

all hätt si zemma mit am Vattar Josef vom Morgat bis Obad alls gmacht, was gmacht werra hätt müassa. Ihre Schwöstar Anna war leidar ah sehr schwaches Kind und dadurch ah viel krank. So hätt sie efach für zwai mitgholfa. Zum Vattar hätt si dadurch ah an sehr starka Bezug kah. Mit 34 Johr hätt si ihran Mah da Hubert kenna glernt und ghürotat. Wo si de zemma in Buachboda ihi ganga sind – war des für alle net ganz efach. Glei a mol donoch 1956 hätt si ihran Vattar zu Grabe träga müassa. Gemeinsam mit ihram Mah Hubert hot si ihre Landwirtschaft im Buachboda ufbaut. Noch und noch isch ihre Familie immar größar worra und 7 Kind sind entstanda. Wo’s ihra Mama denn nömma guat ganga isch, hätt si si zu sich gnoh und nebat dar Landwirtschaft und da Kind a ganzes Johr lang noch pflegt, bis si denn ehschlofa hätt dürfa. Denn isch si selbar krank worra. Übar 30 Johr lang hätt si ganz streng noch Diät leba müssa. Diszipliniert wia si war, hätt si des eisarn durchzoga. Mit Durchhaltevermöga hätt sie letztlich ihri Zuckarkrankat tatsächlich in Griff brocht. 1967 isch si denn zemma mit ihra Familie zruck of Blos zoga. Gemeinsam hön si dar Hof saniert und d Landwirtschaft neu ufbaut. 1971 hätt si denn ihre Schwöstar Anna zu sich is Hus gholt. 20 Johr lang hätt si si pflägt, bis de ah si ehschlofa hätt dürfa. Ihr Mah isch nebs dar Landwirtschaft ah immar noch gi schaffa ganga. Gemeinsam hön si versuacht, des beschte Tag für Tag zom leista. Si hätt viel gschaffat – ob im Hus, im Stall, of am Feld. Es war a großi Verantwortig und viel Orbat, aber sie hätt gmacht und tua und gemeinsam hön si des gschafft. Denn sind Kind langsam os am

Hus gse. Landwirtschaft isch ah immar klienar worra und ruhigar sind Täg omi ganga. 2000 an großa Schicksalsschlag – sie verlüran ihre älteste Tochter Marlis. Grad do hätt ihna ah da Glauba ganz viel Kraft geh. Id Kircha isch si immar gera ganga und solangs körperlich für sie möglich war, hätt si des ah gmacht. Sie hätt sich aber ah sunsch sehr guat mit sich selbst beschäftiga könna. Sie hätt gera g’lesa und g’strickt und des hätt si ah bis 92gi noch ohne Brilla könna. Die graua Hoor hätt mah bi ihra vergeblich gsuacht. Viellicht war des ah drom, weil si ganz an positiv denkanda Mensch war. Egal was koh isch si hätts Leba so gno wias gse isch und hätt efach versuacht des Beste os dar Situation zom macha und des ah immar mitara unglaublicha Gelassenheit und Ruhe. Ufgeh hätt si nia – si hätt wietar kämpft und ihr starka Glauba hätt ihra ah ganz viel positive Kraft geh. Im Oltar war si denn sehr gera dahem. Da ihri zwei Buba da Gottliab und da Bertram glei nebat ihra gwohnt hön war si ah nia alleh. Mit ihra andara Kind hätt si ah versuacht da Kontakt ufrecht zom erholta. Dreizehn Enkel und füf Urenkel. Bi dar Oma hätt dar Ostarhas für üs Enkel immar Schoko-Bibilie do loh. Nächstes Johr wären si 60 Johr verhürotat gse, solang hön si des gemeinsam über all dia Johre gschafft. Dahem hätt sie sich immar am wohlsta gfühlt. Döt hätt sie sich ah am schnellsta erholt, wenn sie halt doch mol is Krankahus hätt müassa, was grad die letzta Johr immar mol wedar dar Fall gse isch. Älter sind si beda worra und solangs ganga isch hätt mah gemeinsam mit allna versuacht si bestmöglich zom ontarstütza. Wos de aber immar intensivar worra isch hön mar des große Glück kah, zwei ganz wunderba-


aus der pfarre

re Pflägerinna zom finda d‘Ulrika und d’Maria hön zemma mit dar Brigitte und dar Brunhilde vo Afang ah a tolles Team bildat, zemma mit dar Frau Dr. Fabianek-Türtscher und dar Krankaschwöstara da Mirjam und da Carina isch ah 24 Stonda Betreuung möglich gse. Au ihre Maigana d’Lotte und d’Herlinde hön onterstützend ihran Beitrag gleischtat. Des Schöna war, dass as mehr als nur ah Betreuung gse isch. Sehr schnell hön beda ganz ah intensive, emotinale Verbindung ufbaut. Ah dar Pater Christoph hätt di letzta Johr ihra immar Kommunion brocht. Des hätt ara wahnsinnig guat tua. DANKE was ihr alli alls gleistat hönd in derra Ziet. D‘Oma hätt ihre letzta Lebensjohre gemeinsam mit ihram Mah mit schöna Momente und an ama sehr liebevolla Umgang in dar Pflege erläba dürfa. Sobolds Temperatura zua loh hön, isch si gera ussi ofs Holzbänkli vor am Hus wo si z‘Sonna gnossa hätt. De hätts ah dar Opa nömma lang im Hus henna keppt. Solangs ganga isch, isch si gera ihre Runde zom Nochbur ähi glofa. Im Wintar hätt si de wedar agfanga stricka und zemma mit da Maria gera Mensch ärgere dich net gspielt. Geduldig – gläubig – diszipliniert – still – ruhig und bescheiden so war si. Si isch dahem gse – döt wo si sich wohlgfühlt hätt – wo s`ara guat ganga isch und wo sie ganz friedlich und ruhig ehgschlofa isch. Oma - du bliebst in üsara Herza, in üsara Erinnerunga. Dini positive Einstellung zum Leba und din Humor. Oma mir hön di lang begleita dürfa und mir sägan dar DANKE für alle Momente, wo du üs gschecht hesch. Familie Kaufmann

Ich liege und schlafe ganz im Frieden; denn allein, du, Herr, hilfst mir; dass ich sicher wohne. Psalm 4,9

Rainer

erblickte am 25. Jänner 2014 als drittes Kind von Claudia und Paul Nigsch aus Thüringerberg das Licht der Welt.

David

wurde als erstes Kind von Susanne Willam und Mathias Erhart aus Blons am 3. Februar 2014 geboren.

Vorankündigung für den Suppentag in Thüringerberg Dieses Jahr findet der Suppentag wieder am Palmsonntag, den 13. April 2014, nach der Hl. Messe im Sunnasaal statt. Die Spenden kommen den Opfern des syrischen Bürgerkrieges zugute. Der PGR bittet die Bevölkerung erneut um großzügige Unterstützung bei der Durchführung des Suppentages. Ab Ende März werden hinten in der Kirche die bekannten Listen aufliegen, in die man den jeweiligen Beitrag in Form von Kuchen, Suppen oder Brot eintragen kann. Außerdem besteht die Möglichkeit bei Bettina Jenni (Tel.: 0664 / 114 92 03) oder bei Renate Jenni (Tel.: 0664 / 239 08 67) anzurufen.

Kreuzwegandachten in Thüringerberg In der Fastenzeit werden öfters anstatt des Rosenkranzes Kreuzwegandachten gebetet.

Im März sind die Termine dafür: 20.3. um 17.30 Uhr 27.3. um 17.30 Uhr 30.3. um 8.45 Uhr 9


nachruf

Zum Gedenken Tobias Müller

† 13. Februar 2014

Tobias ist nach einem erfüllten Leben wenige Monate vor seinem 85. Geburtstag am Ziel seines Weges angekommen. Sein großer Wunsch, zu Hause sterben zu dürfen, ist in Erfüllung gegangen. Wir sind dankbar für all das, was er uns war. Wer und was war Tobias? Am Beginn seines Lebens das 12. Kind seiner Eltern, Amalia und Rudolf Müller. Wir haben richtig gelesen, das 12. Kind und zwar von insgesamt 15. Somit wurde ihm die Geselligkeit, ein typischer Wesenszug von Tobias, sozusagen in die Wiege gelegt und darüber hinaus viele andere Eigenschaften, die ihn für sein ganzes Leben geprägt haben. Wer in so einer riesigen Großfamilie aufwächst, in so einer entbehrungsreichen Zeit wie damals, der lernt sich durchzusetzen, der kann dominant sein, aber auch Rücksicht nehmen. Der lernt, sozial zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Der kann Verzicht üben, ohne ehrgeizige Ziele aus dem Auge zu verlieren. So einer kann anpacken, genügsam und gleich10 10

zeitig großzügig sein. So, genau so, haben wir unseren Däta in Erinnerung, als einen, auf den man sich verlassen konnte. Tobias ist in St. Gerold geboren und aufgewachsen. Als 29er Jahrgang war er gerade noch zu jung, um als Soldat in den Krieg geschickt zu werden, gegen Kriegsende wurde er in Hall in Tirol noch auf einen Einsatz vorbereitet, zu dem es glücklicherweise nicht mehr kam. Er erlebte dort die Schrecken des Krieges aber noch hautnah, als die Stadt bombardiert wurde. Zwei seiner Brüder, Alfred und Eugen, kamen an der Front ums Leben und Tobias musste zusammen mit den anderen Geschwistern schon in jungen Jahren hart in der Landwirtschaft seiner Eltern mitarbeiten. Er machte eine Lehre als Zimmermann, arbeitete später als Säger bei der Firma Erhart in Garsella, bevor er sich 1967 als Zimmerer selbständig machte und seine Werkstatt aufbaute. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1990. Am 16. April 1951 wurde der Bund der Ehe mit seiner Frau Hirlanda aus Raggal geschlossen. Die Beiden schenkten vier Kindern das Leben, den Zwillingen Marianne und Renate sowie den beiden Söhnen Helmut und Erich. Das Ehepaar darf sich über 10 Enkel und 9 Urenkel freuen. Für Tobias war diese Kinderschar immer ein Quell großer Freude. Neben seiner Arbeit für Familie und Beruf nahm sich Tobias Zeit für das Gemeinwesen. Er engagierte sich als Gemeinderat und war Kommandant und langjähriges Mitglied bei der Ortsfeuerwehr. Ein großes Anliegen war ihm die Pflege des Brauchtums, er fertigte Jahr für Jahr unzählige Holzfackeln für die „Funkabuaba“. In seiner spärlichen Freizeit

beschäftigte er sich mit der Jagd und der Imkerei. Im wohlverdienten Ruhestand konnte er endlich die Früchte seiner Arbeit auf der von ihm so sehr geliebten „Gaßner Alp“ genießen, die er 1972 erworben und in Etappen über die Jahre mit viel Herzblut zu einer stattlichen Alphütte renoviert hatte. Es gibt sicher viele die auf der „Gaßner Alp“ die Gastfreundschaft von Tobias und Hirlanda genossen und geschätzt haben, eine Gastfreundschaft, die auch im Tal im Wohnhaus und in der Werkstatt gelebt wurde. Obwohl gesundheitlich schon angeschlagen, hat Tobias es sich nicht nehmen lassen, am 1. September vergangenen Jahres bei der Einweihung des neuen Alpkreuzes dabei zu sein. Dieses Kreuz war eines der letzten Werkstücke, das in seiner Werkstatt hergestellt wurde. Noch im November hat er mitgeholfen, die Hütte winterfest zu machen. So wie wir in diesem Moment auf das Bild von Tobias blicken können, kennen ihn die meisten und so wollen wir ihn in Erinnerung behalten: Zeit seines Lebens ein Mensch voller Lebensfreude und Tatendrang mit einer manchmal harten Schale, aber stets einem weichen Kern, ein „Schaffer“ und Genießer, ein sympathischer, liebenswürdiger, verschmitzter Däta, wie man an diesem für ihn so typischen Gesichtsausdruck erkennen kann. Mit diesem Blick kann Tobias dankbar und zufrieden auf sein Leben, auf seine Familie zurückblicken. Diese Dankbarkeit und Zufriedenheit war ihm in den letzten Monaten auch anzumerken, in denen er von Hirlanda, so wie die mehr als sechs Jahrzehnte zuvor, liebevoll umsorgt wurde. Für meinen Däta im Namen meiner Familie, Helmut Müller.


kennen sie schon?

Kennen Sie schon? Name: Erika Erhart Beruf: Pensionistin geboren: 14. Juli 1940 Kinder: Rita, Andreas, Thomas, Inge lebt/wirkt in Blons seit 1965 Aktiv in der Pfarre als Mitglied des PGR, PKR und des Kirchenchors

1. Wo ist dein Lieblingsplatz in Blons? am Stutz 2. Welche Eigenschaften schätzt du bei anderen Menschen am meisten? Ehrlichkeit und Fröhlichkeit 3. Was war dein bisher wichtigstes Erlebnis im Leben? dass mir Gott die Kraft gab, meiner Mutter zu verzeihen 4. Wie sieht dein perfekter Sonntag aus? in die Kirche gehen und dann den Sonntag genießen 5. Was wäre für dich das größte Unglück? wenn jemandem aus meiner Familie ein Unglück zustoßen würde 6. Was liegt immer in deinem Kühlschrank? Milch 7. Was verschenkst du am liebsten? Liebe und Freizeit 8. Wie feierst du Weihnachten? Am Abend esse ich gemeinsam mit meiner Tochter oder meinem Sohn mit Familie, dann besuche ich die Christmette. 9. Was ist deine liebste Bibelstelle? Liebet Eure Feinde, tut Gutes denen die Euch hassen, wie ihr behandelt sein wollt von den Menschen, so behandelt auch ihr sie. (ist manchmal sehr schwer) Lukas 6, 27-31

impressum: Herausgeber: Pfarrverband Blons, St. Gerold, Thüringerberg Redaktion (verantwortlich) & Layout: Conny B. e-mail: pfarrblatt@blons.net; Druck: diöpress Feldkirch Fotos: Titelblatt: Bistum Essen, pfarrbriefservice.de; Seite 2: Conny B.; Seite 4/5: Illustration Sara Frank, pfarrbriefservice.de; Seite 6/7: Illustration pfarrbriefservice.de, Fotos privat; Seite 8: Fam. Kaufmann.; Seite 9: Claudia N., Susanne W.; Seite 10: Fam. Müller; Seite 11: August B. Das nächste Pfarrblatt erscheint am: Sonntag, 30. März 2014 Redaktionsschluss: Samstag, 15. März 2014

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gottesdienste im märz jänner2014 2012

Blons

St. Gerold

Thüringerberg

8. Sonntag Sa 1.

19.30 Eucharistie

So 2.

8.45 Eucharistie

10.00 Eucharistie

8.45 Rosenkranz

Mi 5. Aschermittwoch

19.30 Eucharistie

8.00 Schülermesse

9.30 Schülermesse

Aschenausteilung

Aschenausteilung

Do 6.

Aschenausteilung Familienfastenopfer

18.00 Eucharistie

Fr 7.

19.30 Weltgebetstag

1. Fastensonntag Sa 8.

19.30 Eucharistie

So 9.

8.45 Rosenkranz

Mi 12.

19.30 Eucharistie

von Frauen gestaltet

10.00 Eucharistie

Do 13.

8.45 Eucharistie 18.00 Eucharistie

Fr 14.

20.00 Taizégebet

2. Fastensonntag Sa 15.

19.30 Eucharistie

So 16.

8.45 Eucharistie

Mi 19.

19.30 Eucharistie

10.00 Eucharistie

Do 20.

8.45 Rosenkranz 18.00 Eucharistie

3. Fastensonntag Sa 22.

19.30 Eucharistie

So 23.

8.45 Rosenkranz

Mi 26.

19.30 Eucharistie

10.00 Eucharistie

Do 27.

8.45 Eucharistie 18.00 Eucharistie

4. Fastensonntag Sa 29. So 30.

19.30 Eucharistie 8.45 Eucharistie mit Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunikanten Suppentag

10.00 Familienmesse mit Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunikanten

8.45 Rosenkranz


Pfarrblatt März 2014