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PFARRblatt

blons st. gerold th체ringerberg Ausgabe 25 - J채nner 2014


Pater Christoph Müller

ein wort zuvor ...

Liebe Pfarrangehörige! Die neun Monate von der Zeugung bis zur Geburt eines Kindes gehören zu den wohl am besten erforschten Gebieten der Humanmedizin. Da gibt es praktisch keine Geheimnisse mehr. Und doch! Es ist interessant zu lesen wie Frauen, angesprochen auf das schönste Erlebnis ihres Lebens, an oberster Stelle oft die Geburt ihrer Kinder anführen. Auf die Frage nach einem besonderen Gotteserlebnis in ihrem Leben sind es wiederum nicht wenige, die dann die Geburt ihrer Kinder erwähnen. Auch wenn die physiologischen Vorgänge beim Werden und bei der Entwicklung eines Kindes im Mutterschoß mehr als bekannt sind, so überwiegt nach der Geburt dann doch das dankbare und geheimnisvolle Staunen, wenn man das Kind zum ersten Mal in die Arme schließen darf. Es ist plötzlich etwas da wie aus einer anderen Welt. Und es will 2

nun leben und wachsen und fordert lautstark die Stillung seiner Bedürfnisse, auch wenn es mehrere Male in der Nacht ist. Das kann besonders für ein junges Paar, das bis dahin fast absolute Freiheit genoss, eine nicht geringe Herausforderung sein. Während man seine Partnerin oder seinen Partner aussuchen kann, sind einem die Kinder einfach so in die Wiege gelegt. Klar haben Vater und Mutter dazu etwas beigetragen, und man sagt gerne einmal: „Das ist ganz der Vater!“, oder „Es ist so brav! Ganz die Mama!“ Aber letztlich ist da ein völlig neues und einmaliges Menschenkind auf die Welt gekommen, das es in einer Jahrmillionen schweren Menschheitsgeschichte mit Milliarden von Menschen so noch nie gegeben hat. Der Mensch kommt im Vergleich zu anderen Lebewesen viel zu früh auf die Welt und wäre, auf sich allein gestellt, bald tot. Nicht einmal die embryonale Entwicklung ist bei der Geburt vollständig abgeschlossen. Dazu bedürfte es einer Schwangerschaft von 21 Monaten. Alles, was das Kind zum selbstständigen Überleben braucht, entwickelt sich nun ganz langsam außerhalb des Mutterleibes. Typische menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, wie z.B. der aufrechte Gang, die Sprache und das Denken, sind zwar angelegt, bei der Geburt jedoch noch nicht ausgebildet. Sie entwickeln sich erst im Lauf einer für Lebewesen einzigartig langen Zeit. In dieser Zeit ist der kleine Mensch existenziell auf ein güns-

tiges Umfeld angewiesen – im Idealfall ist es die Familie – die ihn darin fördert. Christian und Sylvia aus St. Gerold haben die Entwicklung in den ersten zwölf Monaten ihres Sohnes Elija, der am Dreikönigsfest 2013 geboren wurde, fotografisch dokumentiert. Wir können anhand dieser monatlich geknipsten Bilder verfolgen, wie der Kleine nach und nach und Stück für Stück ins Menschsein, in die Familie und in die Welt hineinwächst. Christian gab den Bildern folgende Namen: Geburt, Taufe, Lachen, Greifen, Essversuche, Krabbelversuche, Geschwisterliebe, Sitzen, Gehversuche, selbstständig stehen, steht und geht. Der Name Elija ist ein zusammengesetzter hebräischer Name. „El“ bedeutet ganz allgemein „Gott“ und findet sich auch in den Namen Gabri-El, Rafa-El, Micha-El, und EL-isabeth. Ein angehängtes „i“ bedeutet hebräisch „mein“. „Eli“ heißt also „mein Gott“. Nach „Eli“ folgt „-ja“. Es ist eine Abkürzung für den Namen Gottes „Ja-hwe“, den man aus Ehrfurcht nie ganz aussprechen durfte. Man findet dieses abgekürzte „ja“ auch beim Wort „Hallelu-ja“, was übersetzt heißt: „Lobet Ja-hwe.“ Der Name „Jahwe“ bedeutet: „Ich bin da, wo du bist.“ Möge dieser Name Gottes im Neuen Jahr wahr werden für den kleinen Elija und für uns alle. Euer Pfarrer


aus der pfarre

Ministrantenaufnahme St. Gerold Am 24. November 2013 wurden in St. Gerold vier Kinder bei den Ministranten neu aufgenommen. Theresa, Jana, Adrian und Fabio freuen sich schon sehr darauf endlich im Gottesdienst mitzuhelfen. Wir sind ihnen für ihre Hilfe sehr dankbar! Theresia Egle

In der vorderen Reihe sind die neuen Minis: Theresa Ganahl, Jana Burtscher-Raminger, Adrian Joswig, Fabian Burtscher

Thüringerberg Am Sonntag, dem 17. November 2013, wurden im Gottesdienst Chiara Jenni, Lukas Linder, Leah Stark, Lucas Stöckl und Kai Tinkhauser feierlich als neue Ministranten aufgenommen. Die Pfarrgemeinde wünscht ihnen viel Freude und Gottes Segen bei ihrem Dienst.

Blons Am Christkönigssonntag wurden Katharina Legat, Johannes Kaufmann und Klara Erhart feierlich als neue Ministranten aufgenommen. Seither sind die drei schon fleißig im Einsatz. Nach der Erstkommunion hat jedes Kind die Möglichkeit, Ministrant zu werden. Insgesamt gibt es 24 Minis in Blons. Bei den gemeinsamen Gruppenstunden wird das Ministrieren geprobt, es werden Bibelstellen durchleuchtet und zur Auflockerung wird gebastelt oder gebacken. Besonders viel Spaß machen aber die Marienwanderungen oder andere Ausflüge mit Hüttenübernachtung. Durch den Minidienst können die Kinder am Gottesdienst aktiver teilnehmen. Natürlich sind auch Verantwortung und Pünktlichkeit wichtige Bedingungen in dieser Gemeinschaft. Wir wünschen den drei Neulingen viel Freude und alles Gute mit der neuen Aufgabe. Mögen unserem Pater Christoph eure Weiß-Sauer-Mischungen wohl munden! die Ministrantenbetreuerinnen Jutta, Silvia und Simone

Klara Erhart, Johannes Kaufmann und Katharina Legat die neuen Minis von Blons


kinderseite

- Seite Hallo liebe Kinder, nehmt euch Farbstifte und malt die Heiligen Drei Könige bunt an. Viel Spaß dabei!

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aus der pfarre

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. (Psalm 139, 14a)

Thüringerberg

Aloisia Rinderer

geb. 15. September 1920 gest. 26. November 2013 Für die Angehörigen bitten wir um Kraft und Trost!

Marwin erblickte am 25. November 2013 als drittes Kind

von Monja und Werner Pichler aus Blons das Licht der Welt.

Verstorbene im Jänner der letzten 10 Jahre Blons

Karl Dobler, 11.1.2004 Delphine Müller, 15.1.2004 Magdalena Bischof, 10.1.2005 Friederike Blach, 11.1.2009

St. Gerold

Leni Ganahl, 8.1.2013

Thüringerberg

Olivia wurde als erstes Kind von Angela Nigsch und Thomas

Anton Martin, 12.1.2004 Maria Dobler, 18.1.2004 Otto Küng, 23.1.2006 Gertrud Konzett, 24.1.2009 Ernst Dünser, 4.1.2010 Maria Luise Martin, 18.1.2011 Wolfgang Martin, 20.1.2013 Emma Nigsch, 11.12.2011

Battisti aus Thüringerberg am 16. November 2013 geboren.

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namen

Namensgebung Der 1. Jänner war früher das Fest der Namengebung Jesu, da die jüdischen Kinder acht Tage nach der Geburt ihren Namen bekommen. Bei Jesus stand der Name schon lange fest: „Man gab ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen worden war." (Lukas 2,20) Die Namengebung ist ein interessantes Phänomen. Sie variiert je nach Land, Religion und Zeit. Im deutschsprachigen Raum gab und gibt es verschiedenste Gründe, warum man einem Kind einen bestimmten Namen gibt. Man wählt Namen, die man als wohlklingend empfindet, oft wegen ihrer vielen Vokale z.B. Amanda, Alexander. Oder man wählt einen eher kurzen Namen (z.B. Jan, Kay, Tim), weil z.B. der Familienname sehr lang ist. Namen, die in der Familie eine Tradition haben (der Großvater hieß z.B. so) oder Namen von Verwandten oder Bekannten, die 6

man besonders schätzt. Namen von Prominenten, Filmstars, geschichtlichen Größen oder Sportlern, die man bewundert (z.B. Vanessa, Kevin). Namen, die sehr individuell sind (Zahara) und sich von allen anderen unterscheiden. Namen, die bewusst einem bekannten Heiligen oder Patron zugeordnet sind (z.B. Josef, Maria, Martin). Da die Reformation die Heiligenverehrung abschaffte, bekamen protestantische Kinder, um sich von den katholischen zu unterscheiden, eher Namen aus dem Alten Testament (z.B. Samuel, David, Sarah, Salome) oder solche mit „Gott-“ oder „Christ-“, (z.B. Gottlieb, Gottfried, Gotthold, Christian). Namensforscher hat es immer interessiert, ob die Namensgebung von bestimmten soziologischen Faktoren (Bevölkerungsschicht, Einkommen) abhängig ist. So kam vor 20 Jahren eine Untersuchung heraus, die meinte, fol-

gende Tendenzen feststellen zu können: Die Oberschicht wählte demnach eher klassische Namen, die Mittelschicht eher „exotische“ oder Prominentennamen, die Unterschicht eher englisch anklingende Namen (Lee, Cassidy). Als Pfarrer taufe ich selbstverständlich jedes Kind auf jenen Namen, den die Eltern ausgewählt haben. Es freut mich natürlich, wenn das Kind durch seinen Namen (oder durch seinen Zunamen) einen Patron oder eine Patronin hinter sich weiß, der oder die ihn ein Leben lang begleitet und deren Leben und Wirken es kennt. So kann es auch einmal im Jahr seinen Namenstag feiern. Wenn man ins Kloster eintritt, ändert man den Vornamen als Zeichen eines Neubeginns. So hieß P. Romuald früher Otto, P. Nathanel Paul, P. Rafael Jürg, P. Kolumban Thomas und ich Pierre. P. Christoph


aus der pfarre

Innensanierung Pfarrkirche Blons

Gedenkmessen Thüringerberg: 1. Jahrtag für

Wolfgang Martin 18.1.2014 - 19.30 Uhr

Im Jahr 1991 wurde bei unserer Pfarrkirche eine Innenrenovierung durchgeführt. In letzter Zeit fällt auf, dass die Wände dunkel wurden und Risse entstanden sind. Der Pfarrkirchenrat hat sich nun mit dem Baumeister der Diözese, Herrn Herbert Berchtold, bezüglich Malerarbeiten in Verbindung gesetzt. Nun ist es nötig, ein ganzheitliches Gerüst aufzustellen, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten. Neben der Durchführung der Spachtel- und Malerarbeiten ist es sinnvoll, auch die Deckenbilder zu reinigen. Die Temperatur darf nicht zu niedrig sein, darum ist die Arbeit nur im Frühjahr oder Sommer möglich. Die Dauer der Arbeiten wird auf vier Wochen geschätzt und im Moment rechnen wir mit ca. € 60.000,- Kostenaufwand. Vom Bundesdenkmalamt, dem Land Vorarlberg und der Gemeinde erwarten wir Zuschüsse, trotzdem kommt auch auf die Pfarre ein erheblicher Anteil der Kosten zu. Wie bereits beim Bau des Glockenstuhls nehmen wir wieder monatlich ein Opfer für die Innensanierung auf. Vielen Dank bereits im Voraus allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung. Maria Ganahl

Öffnungszeiten Pfarrbüro Thüringerberg Allgemeine Bürozeiten Di: 8.30 - 10.30 Uhr Do: 18.00 - 19.00 Uhr Das Pfarrbüro Thüringerberg bleibt am 2.1.2014 geschlossen.

Auch heuer war das Binden des Adventkranzes für die Blonser Kirche wieder eine tolle gemeinsame Aktion! Mit viel Energie und guter Laune wurden Zweige geschnitten, an den Kranz gebunden und zum Schluss noch schön verziert. Herzlichen Dank an Maria, Daniela, Marianne, Conny und Carina für das Binden, an Silvia Stark für das Schmücken und an Kuno für das Besorgen des Tannenreisigs!

Sprechstunde von Pater Christoph Do: nach Vereinbarung vor und nach der Messe Tel. Pfarrbüro: 05550/3345 E-Mail pfarre.thueringerberg@aon.at Krankensalbung, Notfall 05553/8102670 p.christoph@bluewin.ch

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sternsinger

Sternsingen: Weil Gott ein Gott des Lebens ist! „Weil Gott ein Gott des Lebens ist, nimmt er Partei für all jene, denen das Leben verweigert, geraubt, abgesprochen wird, die in ihrem Leben gefährdet oder bedroht sind, die nach mehr Leben schreien.“ Dom Erwin Kräutler, Bischof vom Xingu/Brasilien

60 Jahre Sternsingen – Wir setzen Zeichen für eine gerechte Welt! Heuer ist eine ganz besondere Sternsingeraktion. Die Katholische Jungschar hat nämlich vor 60 Jahren damit begonnen, Sternsingen zu gehen und die weihnachtliche Friedensbotschaft in die Häuser zu bringen. Beim ersten Mal konnten drei Motorräder finanziert werden. Mit großartiger Unterstützung der Bevölkerung wurde daraus die größte österreichische Solidaritätsaktion für notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. In den Entwicklungsländern ist unser Beitrag weiterhin dringend nötig. Mit unserer Geldspende setzen wir Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe. In den letzten 60 Jahren wurden von den Sternsingern rund 350 Millionen Euro für notleidende Menschen ersungen.

A Sternsingerfüm Eine Sternsingergruppe erzählt. Was sie zum Sternsingen motiviert, erzählt eine Gruppe aus Niederösterreich in einem selbst gestalteten Film. Die begeisterten Sternsinger/innen zeigen den Brauch in Bildern und Reaktionen von Passant/ innen. Außerdem stellen sie zwei Beispiele in Kolumbien und Indien für die Verwendung der Spendengelder vor. http://www.dka.at/sternsingen/medienservice/steansingafuem/

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Im Gehen von Haus zu Haus singen die Sternsinger/innen vom Versprechen Gottes: die Fülle des Lebens für Alle! Der Stern von Bethlehem weist uns den Weg zu einer gerechten und friedlichen Welt.

Unrecht geht uns alle an! Was keiner wagt, das sollt ihr wagen Was keiner sagt, das sagt heraus Was keiner denkt, das wagt zu denken Was keiner anführt, das führt aus. Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben Wenn alle mittun, steht allein. Wo alle loben, habt Bedenken Wo alle spotten, spottet nicht Wo alle geizen, wagt zu schenken Wo alles dunkel ist, macht Licht. Lothar Zanetti


sternsinger

Wir Kinder dieser Welt wollen eine Welt… ... ohne Armut

... ohne Unterdrückung ... ohne Unrecht ... ohne Kinderarbeit

Dafür gehen wir jetzt Sternsingen! Thüringerberg → Freitag, 3. Jänner 2014, 16.00 Uhr Ankleideprobe!

Blons Seit einigen Jahren sind in Blons die Firmlinge Anfang des Jahres als Sternsinger unterwegs. 2014 werden Sabrina Domig, Adrian Erhart, Nina Hartmann, Renato Müller, Dieter Pfister, Michelle Türtscher, Emanuel Studer, Annalena und Isabella Schneider gefirmt. So haben sie heuer die Aufgabe, von Haus zu Haus zu ziehen, um Geldspenden für notleidende Menschen zu sammeln. Am Sonntag, den 5. Jänner, nach dem Gottesdienst ist Marie Claire mit den Sternsingern in Blons Zentrum, Oberblons und Unterrain unterwegs. Am Montag, den 6. Jänner, begleitet Maria die Sternsinger in Valentschina, Hinteregg, Mutta, Stutz und Garsella. Im Voraus vielen Dank für die freundliche Aufnahme der Sternsinger! Maria Ganahl

→ Sonntag, 5. Jänner 2014 Sternsingeraktion, Treffpunkt um 8.45 Uhr ab 9.00 Uhr kommen die Sternsinger wieder den ganzen Tag in die Haushalte.

St. Gerold In St. Gerold setzen sich heuer acht Firmlinge freiwillig für die Sternsingeraktion ein. Dies sind: Lena Erhart, Anna - Lena Burtscher, Nikolai Katschitsch, Linus Burtscher, Raphael Nigsch, Simon Frühwirth, Josef Fink und Kilian Fink. Die Sternsinger besuchen am Montag, den 6. Jänner 2014, alle Menschen in ihren Häusern, sagen Sprüche auf und singen ein Lied. Wir möchten mit tollen Liedern und passenden Texten auch die Messe am 6. Jänner festlich mitgestalten. Gott soll sie segnen für ihr Singen und Tun, damit sie Segen bringen durch die frohe Botschaft, die sie verkünden. Für die Sternsingeraktion 2014 wurde Brasilien (Amazonasgebiet) ausgewählt. Ihre Spende ermöglicht menschenwürdiges Leben. Herzlichen Dank Maria Erhart

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nachruf

Zum Gedenken Aloisia (Luise) Rinderer

Luise, das vierte Kind von insgesamt sieben Kindern, wurde am 15. September 1920, also in der Nachkriegszeit, in Altach geboren. Ihr Vater, Hermann Egle, hatte sein Haus mit Stickerlokal in Brols gebaut und war Sticker. Seine Frau Luise – Raggoler Luis – war Nachstickerin und arbeitet im Lokal mit. Die ersten zehn Jahre wuchs unsere Mama in Brols auf. Dies waren recht unbeschwerte Kindheitsjahre. Nach bewegten Zeiten, wo sie Hab und Gut verloren, fanden sie zuletzt eine Bleibe in der Löwengasse 10. Z’Luisle musste gleich nach der Schule wie ihre ältere Schwester Hermina in Haushalten eine sogenannte Hausmagd sein, um wenigstens ein paar Schillinge dazu zu verdienen. Während dem Weltkrieg arbeitete Mama in Götzis bei der Firma Häus / Alus in der Büglerei. 10 10

† 26. November 2013

Der Krieg forderte auch in dieser Familie seinen Tribut: Hermann fiel in Afrika gefallen, Hermine war bei der Flag, Blanca als Krankenschwester im Lazarett und Alfons beim letzten Aufgebot. Luise war diejenige, die neben der Fabrik auch noch im Haus, im Garten und auf dem Acker mitarbeiten konnte. Aus gesundheitlichen Gründen wurde ihr nach Ende des 2. Weltkrieges vom Arzt empfohlen, für ein paar Tage eine Luftveränderung vorzunehmen. In diesem Zusammenhang kam sie nach Thüringerberg zur Familie von Veronika und Leopold Rinderer. Und wie wir aus ihrem Nachnamen ersehen können, ist aus diesen paar Tagen der Luftveränderung noch etwas anderes entstanden – ihre neue Familie. Sie lernte Franz kennen und lieben. 1949 läuteten die Hochzeitsglocken in Thüringerberg. Zwischen 1950 und 1961 wurden fünf Kinder geboren  –  drei Mädchen und zwei Buben – wobei Hermann mit einem Jahr und Imelda mit sechs Monaten diese Erde wieder verließen. Es folgten die Kindererziehung, Hausarbeit, Garten- und Feldarbeit und ein langjähriger Hausbau. Dank der Unterstützung beider Herkunftsfamilien gelang es, auf dem Berg zu bauen. Neben der Sorge ums tägliche Le-

ben traten immer wieder krankheitsbedingte Unterbrechungen ins Leben von Mama. Als die älteste Tochter ins erwerbsfähige Alter kam, legte ihr Mama nahe, nicht in die Schule für Handarbeitslehrerinnen zu gehen, sondern in die Fabrik, damit das Einkommen der Familie aufgestockt werden könnte. - So geschah es dann auch. Zu Beginn der 80er Jahre heiratete die älteste Tochter Dolores und Sohn Markus trat in den Franziskanerorden ein. 1985 wurde er zum Priester geweiht. Ulrike blieb in Thüringerberg. Durch die umtriebigen Leute des neugegründeten Seniorenbundes lernte Mama die Veranstaltungen und Ausflüge schätzen und lieben. Ebenso besuchten Mama und Däti gerne ihren Sohn, wo auch immer er sich längere Zeit aufhielt. Allein Südamerika war und blieb auf der Warteliste. Schwer war es für Luise, als 2002 ihr Ehemann Franz starb. Gott sei Dank legte sich mit der Zeit ihre Trauer. Es blieben ihr noch elf Jahre und zwei Monate, bis sie ihm nachfolgte. Der Spruch: „Zwei Lebensstützen brechen nie  - Gebet und Arbeit heißen sie." Das traf auf unsere Mama zu. Ulrike Rinderer


kennen sie schon?

Kennen Sie schon? Name: Christian Schwald Beruf: Lehrer geboren: 12.10.1983 Kinder: Jeremia und Elija Aurel lebt/wirkt in St. Gerold: seit der PGR-Wahl aktiv in der Pfarre als: PGR-Mitglied 1. Wo ist dein Lieblingsplatz in St. Gerold? Alpe Plansott, beim Bergahorn 2. Welche Eigenschaft schätzt du bei anderen Menschen am meisten? Ehrlichkeit 3. Was war dein bisher wichtigstes Erlebnis im Leben? Die Geburten meiner beiden Söhne. 4. Wie sieht dein perfekter Sonntag aus? Die freie Zeit mit der Familie in der Natur zu verbringen scheint perfekt zu sein. 5. Was wäre für dich das größte Unglück? Wenn nichts mehr gehen würde. 6. Was liegt immer in deinem Kühlschrank? Milch 7. Was verschenkst du am liebsten? Zeit 8. Wie feierst du Weihnachten? Mit der Familie 9. Was ist deine liebste Bibelstelle? Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit ...

Kohelet 3

impressum: Herausgeber: Pfarrverband Blons, St. Gerold, Thüringerberg Redaktion (verantwortlich) & Layout: Conny B. e-mail: pfarrblatt@blons.net; Druck: diöpress Feldkirch Fotos: Titelblatt: Christian Schwald; Seite 2: Conny B.; Seite 5: Monja P., Angela N.; Illustrationen Sarah Frank/pfarrbriefservice.de; Seite 6: Theresa E., Jutta E.; Seite 7: Illustrationen: Sarah Frank/pfarrbriefservice.de, Maria G.; Seite 8/9: http://www.dka.at/sternsingen; Seite 10: Ulrike R.; Seite 11: Christian Sch. Das nächste Pfarrblatt erscheint am: Sonntag, 2. Februar 2014 Redaktionsschluss: Mittwoch, 15. Jänner 2014

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gottesdienste im jänner 2014 2012

Blons

St. Gerold

Thüringerberg

Di Silvester

19.30 Eucharistie

23.00 Eucharistie

18.00 Eucharistie

Mi 1. Neujahr

8.45 Rosenkranz

10.00 Eucharistie

8.45 Eucharistie

Do 2.

18.00 Eucharistie

Fr 3.

20.00 Taizégebet

2. Sonntag nach Weihnachten Sa 4.

19.30 Eucharistie

So 5.

8.45 Eucharistie Dreikönige 10.00 Eucharistie

8.45 Rosenkranz

Mo 6. DREIKÖNIGE

8.45 Rosenkranz

8.45 Eucharistie

Mi 8.

19.30 Eucharistie

Segnung von Salz und Wasser Aussendung der Dreikönige

10.00 Eucharistie

Segnung von Salz und Wasser Aussendung der Dreikönige

Do 9.

Segnung von Salz und Wasser

18.00 Eucharistie

Taufe Jesu Sa 11.

19.30 Eucharistie

So 12.

8.45 Rosenkranz

Mi 15.

19.30 Eucharistie

Frauenmesse 60-jähriges Gedenken Lawinenkatastrophe

10.00 Eucharistie

Do 16.

8.45 Eucharistie 8.00 Eucharistie mit der VS

2. Sonntag Sa 18.

19.30 Eucharistie

So 19.

8.45 Eucharistie

Mi 22.

keine

Do 23 Fr 24.

10.00 Eucharistie

8.45 Rosenkranz

8.00 Eucharistie mit der VS 18.00 Eucharistie 8.00 Eucharistie mit der VS

3. Sonntag Sa 25.

19.30 Eucharistie

So 26.

8.45 Rosenkranz

Mi 29.

19.30 Eucharistie

10.00 Familiengottesdienst 8.45 Eucharistie mit Pfarrcafé

Do 30.

18.00 Eucharistie

Sa 1. Februar

19.30 Eucharistie

So 2.

8.45 Eucharistie

8.45 Rosenkranz


Pfarrblatt Jänner 2014