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PFARRBLATT Pfarrverband Schoppernau – Schröcken – Warth

Liebe Pfarrgemeinden! Eine alte italienische Legende erzählt eine merkwürdige Geschichte: In der Kreuzfahrtzeit wettete ein Soldat um viel Geld, dass er es schaffen würde, ein Kerzenlicht von der Krippe in Bethlehem bis nach Florenz zu bringen – ohne dass dieses Licht erlöscht. Das war damals eine schwierige Sache. Heute wäre es ganz einfach: Mit dem Flugzeug kann man das Licht nach Italien aber auch in die ganze Welt bringen, auch zu uns. Wir sehen es jedes Jahr in Schoppernau zu Weihnachten beim Friedenslicht aus Bethlehem - heuer auch in Schröcken und in Warth. Damals hat so ein Weg Wochen und Monate gedauert. Dazu sind tausend Schwierigkeiten und Probleme gekommen: Wind und Wellen, Regen und Kälte mussten bestanden werden, sie haben Licht und Lichtträger gefährdet. Die größte Gefahr waren wohl die Räuber und Wegelagerer, die den Soldaten auflauerten, um ihn um Hab und Gut, um Leib und Leben zu bringen. Nach unzähligen Abenteuern, so erzählt die Legende weiter, erreichte der Soldat endlich mit seinem Licht die Heimatstadt Florenz- völlig erschöpft, aber glücklich. Es war genau am Heiligen Abend, als er angekommen war. Mit seinem Licht durfte er die Kerzen an der Krippe und am Altar entzünden. Der Soldat hat die Wette gewonnen. Noch wichtiger aber war: Er hat sein Kriegshandwerk aufgegeben und sein Leben dafür eingesetzt, dass eine schutzlose, wehrlose Flamme erhalten geblieben ist – mitten in Not und Gefahr, gegen alle Bedrohung und Gefährdung.

2. Ausgabe

Dezember 2012 -1-

Liebe Pfarrgemeinden! Weihnachten ist das Fest der Lichter, das Fest des Lichtes: Zum Zeichen dafür entzünden wir zu Hause und in den Kirchen die Kerzen und Lichter. Die vielen Lichter von Weihnachten verweisen auf das Kind in der Krippe, das später von sich sagen wird: „ Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“. Weihnachten fordert uns wieder neu zu einer Entscheidung auf: Sind -2-


PFARRBLATT Pfarrverband Schoppernau – Schröcken – Warth

Liebe Pfarrgemeinden! Eine alte italienische Legende erzählt eine merkwürdige Geschichte: In der Kreuzfahrtzeit wettete ein Soldat um viel Geld, dass er es schaffen würde, ein Kerzenlicht von der Krippe in Bethlehem bis nach Florenz zu bringen – ohne dass dieses Licht erlöscht. Das war damals eine schwierige Sache. Heute wäre es ganz einfach: Mit dem Flugzeug kann man das Licht nach Italien aber auch in die ganze Welt bringen, auch zu uns. Wir sehen es jedes Jahr in Schoppernau zu Weihnachten beim Friedenslicht aus Bethlehem - heuer auch in Schröcken und in Warth. Damals hat so ein Weg Wochen und Monate gedauert. Dazu sind tausend Schwierigkeiten und Probleme gekommen: Wind und Wellen, Regen und Kälte mussten bestanden werden, sie haben Licht und Lichtträger gefährdet. Die größte Gefahr waren wohl die Räuber und Wegelagerer, die den Soldaten auflauerten, um ihn um Hab und Gut, um Leib und Leben zu bringen. Nach unzähligen Abenteuern, so erzählt die Legende weiter, erreichte der Soldat endlich mit seinem Licht die Heimatstadt Florenz- völlig erschöpft, aber glücklich. Es war genau am Heiligen Abend, als er angekommen war. Mit seinem Licht durfte er die Kerzen an der Krippe und am Altar entzünden. Der Soldat hat die Wette gewonnen. Noch wichtiger aber war: Er hat sein Kriegshandwerk aufgegeben und sein Leben dafür eingesetzt, dass eine schutzlose, wehrlose Flamme erhalten geblieben ist – mitten in Not und Gefahr, gegen alle Bedrohung und Gefährdung.

2. Ausgabe

Dezember 2012 -1-

Liebe Pfarrgemeinden! Weihnachten ist das Fest der Lichter, das Fest des Lichtes: Zum Zeichen dafür entzünden wir zu Hause und in den Kirchen die Kerzen und Lichter. Die vielen Lichter von Weihnachten verweisen auf das Kind in der Krippe, das später von sich sagen wird: „ Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben“. Weihnachten fordert uns wieder neu zu einer Entscheidung auf: Sind -2-


wir bereit, diesem Licht Jesu zu folgen, uns aus aller Finsternis zu lösen, die uns umgibt, und in den Lichterkreis des Kindes in der Krippe zu treten? Die Welt der Finsternis ist auch heute mächtig: Hass und Feindschaft, Unfriede und Streit, Unversöhnlichkeit in der großen und in der kleinen Welt. Viele Menschen sehen nur das Materielle. Für sie hat Weihnachten nur den äußeren Wert des Schenkens und des beschenkt werden und das Kind in der Krippe, das Licht der Welt, kümmert sie kaum. Für viele gilt deshalb das andere Wort Jesu aus dem Evangelium nach Johannes: „Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse. Jeder der Böses tut, hasst das Licht (...) Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht.“ Nicht von ungefähr wird am Weihnachten das erste Kapitel des Johannesevangeliums verlesen, wo es heißt: „ Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt (...) Aber die Welt erkannte es nicht“. Wir werden in der Heiligen Nacht, wenn wir zur Christmette gehen, aus der Finsternis zum Licht kommen – hoffentlich nicht nur wegen der Tradition und der Weihnachtsstimmung. Wir gehen, weil wir uns zu Jesus bekennen, dem Licht der Welt, und weil wir bereit sind, diesem Licht zu folgen. Das gelingt durch das Leben aus dem Glauben, durch ein Leben des Einsatzes für andere, durch ein Leben der Hoffnung, dass Gottes Licht stärker ist als alle Dunkelheit in meinem Leben und in dieser Welt. Jesus ist unser Friede, unsere Freude und die Kraft unseres Lebens. In der Heiligen Nacht und an allen Tagen, die uns zu leben geschenkt sind. Das ist die Botschaft zu Weihnachten: Heute ist uns der Heiland geboren: Christus, der Herr. Wir feiern nicht nur die Erinnerung, wir feiern, dass Gott bis heute ein Emmanuel – ein Gott mit uns ist.

-3-

So wünsche ich Euch von Herzen ein gesegnetes und friedenvolles Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen für das Jahr 2013! Pfr. P. Johannes

Wichtige Informationen: Pfr. P. Johannes Kolasa OFM Pfarrhof Schoppernau, Unterdorf 1, 6886 Schoppernau Tel.: 05515/2118 (Umleitung aufs Handy) Mob.: 0660/5034523 Fax: 0660/335034523 E-mail: johannes.kolasa@franziskaner.at Franziskanerkloster in Bezau Platz 38, 6870 Bezau Tel.: 05514/2256-17 (P. Johannes)

Pfarrbüro in Schoppernau für alle Gemeinden - Öffnungszeiten: Mittwoch nach der Abendmesse (ab ca. 20.15 Uhr) Donnerstag: 14.00 -16.00 Uhr Man kann auch manche dringende Anliegen und Sachen nach vorherigen telefonischer Vereinbarung (oder Email) früher durchführen. -4-


wir bereit, diesem Licht Jesu zu folgen, uns aus aller Finsternis zu lösen, die uns umgibt, und in den Lichterkreis des Kindes in der Krippe zu treten? Die Welt der Finsternis ist auch heute mächtig: Hass und Feindschaft, Unfriede und Streit, Unversöhnlichkeit in der großen und in der kleinen Welt. Viele Menschen sehen nur das Materielle. Für sie hat Weihnachten nur den äußeren Wert des Schenkens und des beschenkt werden und das Kind in der Krippe, das Licht der Welt, kümmert sie kaum. Für viele gilt deshalb das andere Wort Jesu aus dem Evangelium nach Johannes: „Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse. Jeder der Böses tut, hasst das Licht (...) Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht.“ Nicht von ungefähr wird am Weihnachten das erste Kapitel des Johannesevangeliums verlesen, wo es heißt: „ Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt (...) Aber die Welt erkannte es nicht“. Wir werden in der Heiligen Nacht, wenn wir zur Christmette gehen, aus der Finsternis zum Licht kommen – hoffentlich nicht nur wegen der Tradition und der Weihnachtsstimmung. Wir gehen, weil wir uns zu Jesus bekennen, dem Licht der Welt, und weil wir bereit sind, diesem Licht zu folgen. Das gelingt durch das Leben aus dem Glauben, durch ein Leben des Einsatzes für andere, durch ein Leben der Hoffnung, dass Gottes Licht stärker ist als alle Dunkelheit in meinem Leben und in dieser Welt. Jesus ist unser Friede, unsere Freude und die Kraft unseres Lebens. In der Heiligen Nacht und an allen Tagen, die uns zu leben geschenkt sind. Das ist die Botschaft zu Weihnachten: Heute ist uns der Heiland geboren: Christus, der Herr. Wir feiern nicht nur die Erinnerung, wir feiern, dass Gott bis heute ein Emmanuel – ein Gott mit uns ist.

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So wünsche ich Euch von Herzen ein gesegnetes und friedenvolles Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen für das Jahr 2013! Pfr. P. Johannes

Wichtige Informationen: Pfr. P. Johannes Kolasa OFM Pfarrhof Schoppernau, Unterdorf 1, 6886 Schoppernau Tel.: 05515/2118 (Umleitung aufs Handy) Mob.: 0660/5034523 Fax: 0660/335034523 E-mail: johannes.kolasa@franziskaner.at Franziskanerkloster in Bezau Platz 38, 6870 Bezau Tel.: 05514/2256-17 (P. Johannes)

Pfarrbüro in Schoppernau für alle Gemeinden - Öffnungszeiten: Mittwoch nach der Abendmesse (ab ca. 20.15 Uhr) Donnerstag: 14.00 -16.00 Uhr Man kann auch manche dringende Anliegen und Sachen nach vorherigen telefonischer Vereinbarung (oder Email) früher durchführen. -4-


In Schröcken steht Ihnen auch zur Verfügung: Sr. Dominica Frericks Heimboden 1, 6886 Schröcken Tel.: 05519/277 In Warth steht Ihnen auch zur Verfügung: Pfr i.R. Hans Partl Dorf 1, 6767 Warth Tel.: 05583/3503

Zu Sonderfesten im Kirchenjahr werden die zusätzlichen Termine in den Verlautbarungen immer bekanntgegeben. „Beichtstuhl des Bregenzerwaldes“ wird auch das Franziskanerkloster in Bezau genannt, wo die Beichtgelegenheit von Dienstag bis Samstag von 16 -18 Uhr auf die Beichtglocke (in der Barmherzigkeitskapelle) stattfindet. Man kann auch einen Termin mit dem jeweiligem Pater im Kloster (P.Ewald - Pfr. in Reuthe, P. Cyrus - Kap. in Bezau und Bizau sowie mit P. Johannes - Pfr. in Schoppernau, Schröcken und Warth) für das Beichtgespräch ausmachen: 05514/2256 Erstkommunion:

Informationen zum Pastoral: Taufe: In Schoppernau wird versucht, einen Termin im Monat festzulegen (üblicherweise 1. Sonntag im Monat am Nachmittag) In Schröcken und in Warth wird die Taufe bei einem vorher mit den Eltern ausgemachten Sonntagsgottesdienst gespendet.

Vorbereitungen starten wir im Jänner 2013. Die Eltern bekommen dann die Einladung zum ersten Elternabend und die Informationen zum Erstkommunionfest ihrer Kinder. Auf den Wünsch der Eltern wurde beschlossen, dass die Kinder von Warth und Lechleiten die Vorbereitungen und das Erstkommunionsfest gemeinsam mit den Kindern in Schröcken feiern werden. Firmung:

Die Anmeldung zur Taufe sowie Taufgespräch findet rechtzeitig früher mit den Eltern und Paten (nach Möglichkeit) statt.

Die Vorbereitungen und Anmeldungen laufen ab Herbst 2013.

Bußsakrament:

Hochzeit:

In Schoppernau – mittwochs vor der Hl. Messe um 19.30 Uhr.

Die Termine und alle dafür nötigen Schritte werden immer persönlich mit dem Pfarrer ausgemacht. Man erinnert an das Ehe-Seminar, das in unsere Diözese verlangt wird.

In Warth und Schröcken werden grundsätzlich die Beichtzeiten vor Weihnachten und Ostern angeboten.

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In Schröcken steht Ihnen auch zur Verfügung: Sr. Dominica Frericks Heimboden 1, 6886 Schröcken Tel.: 05519/277 In Warth steht Ihnen auch zur Verfügung: Pfr i.R. Hans Partl Dorf 1, 6767 Warth Tel.: 05583/3503

Zu Sonderfesten im Kirchenjahr werden die zusätzlichen Termine in den Verlautbarungen immer bekanntgegeben. „Beichtstuhl des Bregenzerwaldes“ wird auch das Franziskanerkloster in Bezau genannt, wo die Beichtgelegenheit von Dienstag bis Samstag von 16 -18 Uhr auf die Beichtglocke (in der Barmherzigkeitskapelle) stattfindet. Man kann auch einen Termin mit dem jeweiligem Pater im Kloster (P.Ewald - Pfr. in Reuthe, P. Cyrus - Kap. in Bezau und Bizau sowie mit P. Johannes - Pfr. in Schoppernau, Schröcken und Warth) für das Beichtgespräch ausmachen: 05514/2256 Erstkommunion:

Informationen zum Pastoral: Taufe: In Schoppernau wird versucht, einen Termin im Monat festzulegen (üblicherweise 1. Sonntag im Monat am Nachmittag) In Schröcken und in Warth wird die Taufe bei einem vorher mit den Eltern ausgemachten Sonntagsgottesdienst gespendet.

Vorbereitungen starten wir im Jänner 2013. Die Eltern bekommen dann die Einladung zum ersten Elternabend und die Informationen zum Erstkommunionfest ihrer Kinder. Auf den Wünsch der Eltern wurde beschlossen, dass die Kinder von Warth und Lechleiten die Vorbereitungen und das Erstkommunionsfest gemeinsam mit den Kindern in Schröcken feiern werden. Firmung:

Die Anmeldung zur Taufe sowie Taufgespräch findet rechtzeitig früher mit den Eltern und Paten (nach Möglichkeit) statt.

Die Vorbereitungen und Anmeldungen laufen ab Herbst 2013.

Bußsakrament:

Hochzeit:

In Schoppernau – mittwochs vor der Hl. Messe um 19.30 Uhr.

Die Termine und alle dafür nötigen Schritte werden immer persönlich mit dem Pfarrer ausgemacht. Man erinnert an das Ehe-Seminar, das in unsere Diözese verlangt wird.

In Warth und Schröcken werden grundsätzlich die Beichtzeiten vor Weihnachten und Ostern angeboten.

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Krankenkommunion – Krankensalbung:

S’Aveglöggle

Die Krankenbesuche mit Kommunion finden jeweils am Herz-JesuFreitag (erster Freitag im Monat) am Vormittag/Mittag in Warth, am früheren Nachmittag in Schröcken und Nachmittag in Schoppernau statt. Falls Sie sich einen Krankenkommunionbesuch wünschen, rufen Sie den Pfarrer direkt an (natürlich auch die Familie oder Angehörige können den Pfarrer verständigen). Die Kranken werden immer früher vor dem Besuch vom Pfarrer angerufen und über die Besuchszeit verständigt.

Losod- hörodor’s Glöggle klingo, i koltar Wiatorluftas ladot üs id‘Rorate inn, zum seagensbringenda Wiehrohduft. As ischt Abvent – Stille und Ruoh – as gaut d’Weag dm Krippele zuo. Huomeligs, wahms Liat schinkod üs dia breannodo Kerzogonz andächtig wiat üs im Herzo.

Beerdigung:

So lomor’s Glöggle in Tag ie klingotuomor anam Andoro, a goats Woat üborbringo. An einsama odr kranka Minscho bsuocho, für a Stündlea Wiehnahtskato schriebo, mit nam Gruoß, gonz fründle. A offos Ohn und Herz hea, für andor Nötadas bringt für jeden a klinn Wiehnahtsfröda.

Im Fall des Todes versuchen Sie unverzüglich immer den Pfarrer zu erreichen (Telefon /auch Sprachnachricht /, Email, SMS – siehe Infos oben). Alle Termine und Schritte der betreffenden Beerdigung und Beisetzung müssen zuerst mit dem Pfarrer ausgemacht werden.

S’Aveglöggle lütot o zur goato Naht, üborn Bergo kunnt Friedo und Ruoh, drum Lüttle, leggod s’Tagwerk uf Zitto und seigod ,,Vorgelts Gott“ dozuo. Dankbar das’mor leabod i dear hütigo, goato Zitt und i nam friedlicho Land, ,,Zufriedenheit“ ist a wichtigs Woat und git a starks Band. So söll i üs o a fröhlichs Glöggle klingo, dinn ka d‘ Wiehnahtsbotschaft bis i Seel ie dringo. A Wiehnahtsglöggle lütot i dear heiligo Naht, wia d‘ Heato ufom Feld, ischt doch üs geboro, dr Arlösar dear Welt. Friedensliat, schienn i jed’s Huusbring Friedo und Seago, jedam, wau dau gaut, inn und uus. Gertrud Spiegel -7-

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Krankenkommunion – Krankensalbung:

S’Aveglöggle

Die Krankenbesuche mit Kommunion finden jeweils am Herz-JesuFreitag (erster Freitag im Monat) am Vormittag/Mittag in Warth, am früheren Nachmittag in Schröcken und Nachmittag in Schoppernau statt. Falls Sie sich einen Krankenkommunionbesuch wünschen, rufen Sie den Pfarrer direkt an (natürlich auch die Familie oder Angehörige können den Pfarrer verständigen). Die Kranken werden immer früher vor dem Besuch vom Pfarrer angerufen und über die Besuchszeit verständigt.

Losod- hörodor’s Glöggle klingo, i koltar Wiatorluftas ladot üs id‘Rorate inn, zum seagensbringenda Wiehrohduft. As ischt Abvent – Stille und Ruoh – as gaut d’Weag dm Krippele zuo. Huomeligs, wahms Liat schinkod üs dia breannodo Kerzogonz andächtig wiat üs im Herzo.

Beerdigung:

So lomor’s Glöggle in Tag ie klingotuomor anam Andoro, a goats Woat üborbringo. An einsama odr kranka Minscho bsuocho, für a Stündlea Wiehnahtskato schriebo, mit nam Gruoß, gonz fründle. A offos Ohn und Herz hea, für andor Nötadas bringt für jeden a klinn Wiehnahtsfröda.

Im Fall des Todes versuchen Sie unverzüglich immer den Pfarrer zu erreichen (Telefon /auch Sprachnachricht /, Email, SMS – siehe Infos oben). Alle Termine und Schritte der betreffenden Beerdigung und Beisetzung müssen zuerst mit dem Pfarrer ausgemacht werden.

S’Aveglöggle lütot o zur goato Naht, üborn Bergo kunnt Friedo und Ruoh, drum Lüttle, leggod s’Tagwerk uf Zitto und seigod ,,Vorgelts Gott“ dozuo. Dankbar das’mor leabod i dear hütigo, goato Zitt und i nam friedlicho Land, ,,Zufriedenheit“ ist a wichtigs Woat und git a starks Band. So söll i üs o a fröhlichs Glöggle klingo, dinn ka d‘ Wiehnahtsbotschaft bis i Seel ie dringo. A Wiehnahtsglöggle lütot i dear heiligo Naht, wia d‘ Heato ufom Feld, ischt doch üs geboro, dr Arlösar dear Welt. Friedensliat, schienn i jed’s Huusbring Friedo und Seago, jedam, wau dau gaut, inn und uus. Gertrud Spiegel -7-

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Das Ziel Locker und entspannt etwas erfahren von der Gegenwart Gottes, von seinem Mit-uns-sein, von seiner Freude und Kraft. Dem lebendigen Gott begegnen und sein Wort besser verstehen lernen. Geben Sie dem Glauben und damit sich selbst eine neue Chance.

Komm und Sieh - Glaubensseminar 21. Januar bis 18. März 2013 jeweils Montag 19.00 – 21.45 Uhr Pfarrsaal Mellau Dem Glauben und damit sich selbst eine neue Chance geben. Ein Glaubensseminar der besonderen Art: in zeitgemäßer Form - für alle Altersgruppen geeignet Das Motiv Gesellschaft, Partnerschaft, Familie und Beruf stellen für uns täglich eine Herausforderung dar. Wahrlich Grund genug, sich nicht passiv zu verhalten, sondern hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und dabei auch unsere Einstellung zum Glauben und unser Verhältnis zur Kirche zu hinterfragen. Der Weg Ein Glaubensseminar der besonderen Art mit einer klaren Ausrichtung: In acht Impulsen und Gesprächsrunden – hören Sie positive Denkanstöße, wie sich beispielsweise Charakterstärke und Selbstwertgefühl auch dank unseres Glaubens an Gott optimieren lassen. Sie werden überrascht sein von der guten Atmosphäre. -9-

Themen und Referenten: • 21.01.13 Jeder Mensch ein Original - „Du bist einzigartig“ - Pfr. Leo Tanner, Jonschwil (CH) • 28.01.13 Gott ist anders - „Wenn einer mit dir geht“ - Rosemarie Batlogg, Lorüns • 04.02.13 Dimensionen einer Freundschaft - „Damit dein Leben gelingt“ - Prof. Dr. Walter Rhomberg, Bludenz • 18.02.13 Heilsame Begegnungen „Lass dich lieben“ - Lucia Maria Hauser, Altenstadt (D) • 25.02.13 Das Fest der Befreiung - „Lass dir vergeben“ - Reinhard Domig, Feldkirch • 04.03.13 Die Dynamik des Anfangs - „Was dich begeistern wird“ MMMag. Georg, Mayr-Melnhof, Salzburg • 11.03.13 Menschen des neuen Weges - „Es braucht dein Ja“ Veronika Alton, Dornbirn • 18.03.13 Die Freude am Glauben - „Du bist gesandt“ Pfr. Armin Fleisch, Bezau • Der 04.03.13 ist ein offener Abend auch für alle Interessierten, die nicht am ganzen Seminar teilnehmen. Anmeldung: Die ersten zwei Abende können unverbindlich als Schnupperabende besucht werden. Damit wir aber das Glaubensseminar möglichst gut vorbereiten können, sind wir über eine frühzeitige Anmeldung dankbar, auch wenn sie nur schnuppern wollen.

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Das Ziel Locker und entspannt etwas erfahren von der Gegenwart Gottes, von seinem Mit-uns-sein, von seiner Freude und Kraft. Dem lebendigen Gott begegnen und sein Wort besser verstehen lernen. Geben Sie dem Glauben und damit sich selbst eine neue Chance.

Komm und Sieh - Glaubensseminar 21. Januar bis 18. März 2013 jeweils Montag 19.00 – 21.45 Uhr Pfarrsaal Mellau Dem Glauben und damit sich selbst eine neue Chance geben. Ein Glaubensseminar der besonderen Art: in zeitgemäßer Form - für alle Altersgruppen geeignet Das Motiv Gesellschaft, Partnerschaft, Familie und Beruf stellen für uns täglich eine Herausforderung dar. Wahrlich Grund genug, sich nicht passiv zu verhalten, sondern hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und dabei auch unsere Einstellung zum Glauben und unser Verhältnis zur Kirche zu hinterfragen. Der Weg Ein Glaubensseminar der besonderen Art mit einer klaren Ausrichtung: In acht Impulsen und Gesprächsrunden – hören Sie positive Denkanstöße, wie sich beispielsweise Charakterstärke und Selbstwertgefühl auch dank unseres Glaubens an Gott optimieren lassen. Sie werden überrascht sein von der guten Atmosphäre. -9-

Themen und Referenten: • 21.01.13 Jeder Mensch ein Original - „Du bist einzigartig“ - Pfr. Leo Tanner, Jonschwil (CH) • 28.01.13 Gott ist anders - „Wenn einer mit dir geht“ - Rosemarie Batlogg, Lorüns • 04.02.13 Dimensionen einer Freundschaft - „Damit dein Leben gelingt“ - Prof. Dr. Walter Rhomberg, Bludenz • 18.02.13 Heilsame Begegnungen „Lass dich lieben“ - Lucia Maria Hauser, Altenstadt (D) • 25.02.13 Das Fest der Befreiung - „Lass dir vergeben“ - Reinhard Domig, Feldkirch • 04.03.13 Die Dynamik des Anfangs - „Was dich begeistern wird“ MMMag. Georg, Mayr-Melnhof, Salzburg • 11.03.13 Menschen des neuen Weges - „Es braucht dein Ja“ Veronika Alton, Dornbirn • 18.03.13 Die Freude am Glauben - „Du bist gesandt“ Pfr. Armin Fleisch, Bezau • Der 04.03.13 ist ein offener Abend auch für alle Interessierten, die nicht am ganzen Seminar teilnehmen. Anmeldung: Die ersten zwei Abende können unverbindlich als Schnupperabende besucht werden. Damit wir aber das Glaubensseminar möglichst gut vorbereiten können, sind wir über eine frühzeitige Anmeldung dankbar, auch wenn sie nur schnuppern wollen.

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Anmeldeschluss: Freitag, 11.01.13 Pfr. Armin Fleisch, pfarramt.bezau@aon.at / T 05514/2259 Veronika Walch-Gorbach, veronika.walch-g@aon.at /M 0664/5260347 Diakon Ludwig Zünd ludwig.zuend@aon.at /M 0664/88647580 Kursort Pfarrsaal / Pfarrkirche Mellau Veranstalter Pfarren des Mittel- und Hinterbregenzerwaldes Kurselemente Kleines Abendessen Musikalische Einstimmung Impulsreferat (mit persönlichen Erfahrungen) Austausch Meditative Elemente Kosten Freiwillige Spenden Wer noch weitere Informationen benötigt, oder z. B. eine Mitfahrgelegenheit sucht, meldet sich bitte bei: Schoppernau: Franziska Graf Tel. 05515/30036 Schröcken: Bärbel Jochum, Tel. 05519/253 Warth: Elisabeth Weissenbach, Tel. 05583/2793

Schoppernau Adventfeier vom Pfarrkreis Am Nikolaustag trafen sich zahlreiche Seniorinnen und Senioren, mit Pater Johannes, zur Adventfeier. Im weihnachtlich-dekorierten Raum, mit duftendem Früchtetee und Keksen, war es ein leichtes in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Die Stubenmusik spielte adventliche Weisen und zauberte ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme in unsere Herzen. Auch die warmen Klänge der steirischen Harmonika und Gitarre erfüllte uns mit Freude und stimmte uns in diese besondere, stille Zeit ein. Bei besinnlichen Worten und Liedern zur Advent und Weihnachtszeit, wurde die Feier zum gemütlichen Nachmittag. Auch der Nikolaus besuchte uns und trug manches aus seinem goldenen Buch vor. Zur Überraschung und Freude übereichte er jedem Anwesenden ein Nikolaussäckchen. Mit gegenseitig guten Wünschen und Freude auf ein Wiedersehen, verabschiedeten sich die Senioren bei Einbruch der Dunkelheit. Ein Danke den Mitwirkenden – der Stubenmusik, mit Pia auf der Zither, Diana Sofie auf dem Hackbrett und Diana mit der Gitarre, so wie dem Duo – Barbara auf der steirischen Harmonika und Elfriede mit der Gitarre. Dem Musikverein ein Danke, dass wir das Probelokal benützen dürfen, sowie den Gemeindebediensteten für die Mithilfe beim Tragen der Tische. STILLE NACHT – die Sterne künden: Frieden über Flur und Feld. Menschen sollen Frieden finden, FRIEDEN, FRIEDEN – aller Welt.

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Anmeldeschluss: Freitag, 11.01.13 Pfr. Armin Fleisch, pfarramt.bezau@aon.at / T 05514/2259 Veronika Walch-Gorbach, veronika.walch-g@aon.at /M 0664/5260347 Diakon Ludwig Zünd ludwig.zuend@aon.at /M 0664/88647580 Kursort Pfarrsaal / Pfarrkirche Mellau Veranstalter Pfarren des Mittel- und Hinterbregenzerwaldes Kurselemente Kleines Abendessen Musikalische Einstimmung Impulsreferat (mit persönlichen Erfahrungen) Austausch Meditative Elemente Kosten Freiwillige Spenden Wer noch weitere Informationen benötigt, oder z. B. eine Mitfahrgelegenheit sucht, meldet sich bitte bei: Schoppernau: Franziska Graf Tel. 05515/30036 Schröcken: Bärbel Jochum, Tel. 05519/253 Warth: Elisabeth Weissenbach, Tel. 05583/2793

Schoppernau Adventfeier vom Pfarrkreis Am Nikolaustag trafen sich zahlreiche Seniorinnen und Senioren, mit Pater Johannes, zur Adventfeier. Im weihnachtlich-dekorierten Raum, mit duftendem Früchtetee und Keksen, war es ein leichtes in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. Die Stubenmusik spielte adventliche Weisen und zauberte ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme in unsere Herzen. Auch die warmen Klänge der steirischen Harmonika und Gitarre erfüllte uns mit Freude und stimmte uns in diese besondere, stille Zeit ein. Bei besinnlichen Worten und Liedern zur Advent und Weihnachtszeit, wurde die Feier zum gemütlichen Nachmittag. Auch der Nikolaus besuchte uns und trug manches aus seinem goldenen Buch vor. Zur Überraschung und Freude übereichte er jedem Anwesenden ein Nikolaussäckchen. Mit gegenseitig guten Wünschen und Freude auf ein Wiedersehen, verabschiedeten sich die Senioren bei Einbruch der Dunkelheit. Ein Danke den Mitwirkenden – der Stubenmusik, mit Pia auf der Zither, Diana Sofie auf dem Hackbrett und Diana mit der Gitarre, so wie dem Duo – Barbara auf der steirischen Harmonika und Elfriede mit der Gitarre. Dem Musikverein ein Danke, dass wir das Probelokal benützen dürfen, sowie den Gemeindebediensteten für die Mithilfe beim Tragen der Tische. STILLE NACHT – die Sterne künden: Frieden über Flur und Feld. Menschen sollen Frieden finden, FRIEDEN, FRIEDEN – aller Welt.

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Frohe Weihnachten und den Segen der Heiligen Nacht, der uns begleiten mĂśge, in ein friedliches Neues Jahr! Dies wĂźnscht von Herzen das Pfarrkreisteam (ehem. Sozialkreis) Gertrud Spiegel

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Frohe Weihnachten und den Segen der Heiligen Nacht, der uns begleiten mĂśge, in ein friedliches Neues Jahr! Dies wĂźnscht von Herzen das Pfarrkreisteam (ehem. Sozialkreis) Gertrud Spiegel

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Orgel Jubiläum Es sind 30 Jahre her, seit unsere Kirche mit einer neuen Rieger-Orgel ausgestattet wurde. Dies war damals eine große Sache, baulich und auch finanziell. Für den damaligen Pfarrer Josef Bereuter war es eine große Herausforderung. An der alten Orgel waren die Holzwürmer am Werk. Eine Restaurierung lehnten Fachleute ab. Lehrer Hugo Morscher war damals Organist, und er hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe und Verantwortung zu übernehmen. Jetzt wurde ein Komitee gegründet, Fachleute beigezogen, beraten und geplant. Wem soll man den Auftrag geben? Wie groß soll die Orgel werden? Und von wo sollen die finanziellen Mittel hergenommen werden? Unterstützung bekam man von der Gemeinde und von der Diözese. In der Kirche wurden Opfer aufgehoben, bei Firmen wurde vorgesprochen, Agrargemeinschaften, Waldbesitzer aller erdenklichen Vereine und Leute bat man um Mithilfe. Bittbriefe wurden verschickt an alle auswärtigen Schoppernauer, und durch viele spendenfreudige Gönner wurde dies möglich - so wurde es ein Gemeinschaftswerk. Nach einem Jahr Bauzeit strahlte die Königin der Instrumente zur Freude der Kirchenbesucher!

Es war ein Fest, fast des Jahrhunderts eine Freude und ein Fest für das ganze Dorf. In Vertretung des Bischofs nahm Generalvikar Hofer die Weihe der Orgel vor. Eine große Freude und eine Genugtuung war es für die Verantwortlichen, die Erbauer, die Handwerker und die vielen Gönner. Es braucht natürlich auch Leute, die das Instrument auch spielen können. Hugo Morscher war und ist der Mann, der schon jahrzehntelang bei uns im Bregenzerwald Organisten ausbildet. Dies braucht viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Schon junge Klavierschüler machte er aufmerksam und begeisterte sie zum Orgelspiel. Viele Jahre fanden bei uns Kirchen-Konzertreihen statt. Internationale Künstler schätzten die Orgel sehr. Dies zog viele Besucher an, es war damals für unser Dorf eine kulturelle Bereicherung. An dieser Stelle sei einmal allen früheren und jetzigen Organisten ein großer Dank gesagt für den selbstlosen Einsatz! Ein Organist muss viel üben, immer allein. In der Kirche ist es oft kalt, besonders im Winter. Es braucht auch Freude und Idealismus und einen Bezug zur Liturgie und zur geistlichen Musik. Nach 30 Jahren darf man sagen, es war und ist ein gelungenes Werk, auch für die weitere Zukunft. Es ist ein geistiges Vermögen, die Orgelmusik ist ein Gebet und ein Lob und Dank an Gott. Im Jubiläumsjahr ist als Erinnerung ein Orgelkonzert vorgesehen! Germana Nigsch

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Orgel Jubiläum Es sind 30 Jahre her, seit unsere Kirche mit einer neuen Rieger-Orgel ausgestattet wurde. Dies war damals eine große Sache, baulich und auch finanziell. Für den damaligen Pfarrer Josef Bereuter war es eine große Herausforderung. An der alten Orgel waren die Holzwürmer am Werk. Eine Restaurierung lehnten Fachleute ab. Lehrer Hugo Morscher war damals Organist, und er hat sich bereit erklärt, diese Aufgabe und Verantwortung zu übernehmen. Jetzt wurde ein Komitee gegründet, Fachleute beigezogen, beraten und geplant. Wem soll man den Auftrag geben? Wie groß soll die Orgel werden? Und von wo sollen die finanziellen Mittel hergenommen werden? Unterstützung bekam man von der Gemeinde und von der Diözese. In der Kirche wurden Opfer aufgehoben, bei Firmen wurde vorgesprochen, Agrargemeinschaften, Waldbesitzer aller erdenklichen Vereine und Leute bat man um Mithilfe. Bittbriefe wurden verschickt an alle auswärtigen Schoppernauer, und durch viele spendenfreudige Gönner wurde dies möglich - so wurde es ein Gemeinschaftswerk. Nach einem Jahr Bauzeit strahlte die Königin der Instrumente zur Freude der Kirchenbesucher!

Es war ein Fest, fast des Jahrhunderts eine Freude und ein Fest für das ganze Dorf. In Vertretung des Bischofs nahm Generalvikar Hofer die Weihe der Orgel vor. Eine große Freude und eine Genugtuung war es für die Verantwortlichen, die Erbauer, die Handwerker und die vielen Gönner. Es braucht natürlich auch Leute, die das Instrument auch spielen können. Hugo Morscher war und ist der Mann, der schon jahrzehntelang bei uns im Bregenzerwald Organisten ausbildet. Dies braucht viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Schon junge Klavierschüler machte er aufmerksam und begeisterte sie zum Orgelspiel. Viele Jahre fanden bei uns Kirchen-Konzertreihen statt. Internationale Künstler schätzten die Orgel sehr. Dies zog viele Besucher an, es war damals für unser Dorf eine kulturelle Bereicherung. An dieser Stelle sei einmal allen früheren und jetzigen Organisten ein großer Dank gesagt für den selbstlosen Einsatz! Ein Organist muss viel üben, immer allein. In der Kirche ist es oft kalt, besonders im Winter. Es braucht auch Freude und Idealismus und einen Bezug zur Liturgie und zur geistlichen Musik. Nach 30 Jahren darf man sagen, es war und ist ein gelungenes Werk, auch für die weitere Zukunft. Es ist ein geistiges Vermögen, die Orgelmusik ist ein Gebet und ein Lob und Dank an Gott. Im Jubiläumsjahr ist als Erinnerung ein Orgelkonzert vorgesehen! Germana Nigsch

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Ministranten-Team gesucht! Wir möchten gerne einen weiteren Arbeitskreis schaffen, nämlich ein Team, das für unsere Ministranten und Ministrantinnen zuständig ist! Unser Ziel ist es, dass die Ministrant/-innen wieder regelmäßig 1x im Monat zu einer Ministrantenstunde eingeladen werden. Diese Stunde kann verschieden gestaltet werden: religiös, liturgisch, gemeinschaftlich, sozial,…. – an Ideen wird es nicht fehlen. Und je mehr Leute dabei sind, desto weniger Aufwand ist es für jeden Einzelnen. So hoffen wir sehr, dass ein paar von Euch (Jugendliche, Eltern,….) für diese Arbeit begeistern können. Bringt Eure eigenen Vorschläge mit. Nehmt Euch diese wertvolle Zeit und schenkt sie unseren eifrigen Ministrant/-innen. Ob allein oder in 2-er Teams, ganz egal. Meldet Euch bei uns, dann setzen wir uns in einer gemütlichen Runde zusammen und besprechen unsere Vorstellungen. (Monika Tel. 30073, monika.greber@au-schoppernau.at oder Sabine Tel. 2986 herbert.strolz@aon.at) Wir würden uns sehr freuen, wenn das klappt. P. Johannes und der Pfarrgemeinderat Schoppernau

Weihnachten im Vorsäß

Alle Schüler halfen mit……. ……auch sie sind alle 30 Jahre älter geworden! - 17 -

Heute spricht man oft von Weihnachtsstress. Ein bisschen Eile war früher auch dabei, aber nicht beim Einkaufen sondern beim selber herstellen. Wir waren von Anfang November bis Ende Dezember mit dem Vieh im Vorsäß, das ca. eine dreiviertel Stunde vom Dorf entfernt war. Unsere Mutter hatte vor Weihnachten einfache Kekse und Birnenbrot im alten Holzherd gebacken. Am Heiligen Abend stellten wir auf einem Brett im „Kannapeewinkel“ den Christbaum auf. Er wurde mit uraltem Christbaumschmuck geziert. Nach dem - 18 -


Ministranten-Team gesucht! Wir möchten gerne einen weiteren Arbeitskreis schaffen, nämlich ein Team, das für unsere Ministranten und Ministrantinnen zuständig ist! Unser Ziel ist es, dass die Ministrant/-innen wieder regelmäßig 1x im Monat zu einer Ministrantenstunde eingeladen werden. Diese Stunde kann verschieden gestaltet werden: religiös, liturgisch, gemeinschaftlich, sozial,…. – an Ideen wird es nicht fehlen. Und je mehr Leute dabei sind, desto weniger Aufwand ist es für jeden Einzelnen. So hoffen wir sehr, dass ein paar von Euch (Jugendliche, Eltern,….) für diese Arbeit begeistern können. Bringt Eure eigenen Vorschläge mit. Nehmt Euch diese wertvolle Zeit und schenkt sie unseren eifrigen Ministrant/-innen. Ob allein oder in 2-er Teams, ganz egal. Meldet Euch bei uns, dann setzen wir uns in einer gemütlichen Runde zusammen und besprechen unsere Vorstellungen. (Monika Tel. 30073, monika.greber@au-schoppernau.at oder Sabine Tel. 2986 herbert.strolz@aon.at) Wir würden uns sehr freuen, wenn das klappt. P. Johannes und der Pfarrgemeinderat Schoppernau

Weihnachten im Vorsäß

Alle Schüler halfen mit……. ……auch sie sind alle 30 Jahre älter geworden! - 17 -

Heute spricht man oft von Weihnachtsstress. Ein bisschen Eile war früher auch dabei, aber nicht beim Einkaufen sondern beim selber herstellen. Wir waren von Anfang November bis Ende Dezember mit dem Vieh im Vorsäß, das ca. eine dreiviertel Stunde vom Dorf entfernt war. Unsere Mutter hatte vor Weihnachten einfache Kekse und Birnenbrot im alten Holzherd gebacken. Am Heiligen Abend stellten wir auf einem Brett im „Kannapeewinkel“ den Christbaum auf. Er wurde mit uraltem Christbaumschmuck geziert. Nach dem - 18 -


Abendessen zündete die Mutter die Kerzen am Christbaum an und alle sangen „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „o Tannenbaum“. Nachher hieß es für uns Kinder schnell ins Bett. Am Weihnachtsmorgen um drei Uhr standen wir auf. In der Stube auf dem Tisch stand für jedes Kind und jeden Erwachsenen ein Teller mit Keksen, Feigen und Äpfeln und noch etwas zum Anziehen, das Mutter heimlich gestrickt oder genäht hatte. Wir durften nichts essen, weil man nach dem alten Kirchengesetz ab Mitternacht nüchtern sein musste, wenn man die heilige Kommunion empfangen wollte. Dann gingen wir gleich los, wenn es Schnee hatte mit dem Rodel und sonst zu Fuß. Der Vater und die älteste Schwester blieben daheim um die Kleinkinder und das Vieh zu betreuen. Um vier Uhr war das „Engelamt“. Vorher gingen wir noch in unser Haus im Dorf und zogen die Sonntagsmäntel an. Nach dem Amt heizte die Mutter zu Hause ein und machte das Frühstück. Fürs Mittagessen stellte sie dann einen Eintopf und Kompott aus Äpfeln und gedörrten Heidelbeeren in den Ofen. Am Vormittag gingen wir wieder in die Kirche und nach dem Mittagessen wieder ins Vorsäß. Vier, fünf Tage später zogen wir wieder mit Sack und Pack ins Dorf. Am Silvester war es Brauch, dass die Kinder von Haus zu Haus gingen und ein gutes Neues Jahr wünschten. Dafür bekamen sie Äpfel oder etwas Geld. Über das Geld freuten wir uns sehr, es wurde aufgespart bis in den Februar. Dann hatte nämlich unsere Mutter Geburtstag. Es reichte nur für ein kleines Geschenk, aber es kam von Herzen. aufgeschrieben Hedwig Kohler, geb.1922 aufgewachsen in Schoppernau Diese Erinnerung findet ihr neben noch vielen anderen im Buch „ Reas hea…“ , erhältlich in der Bücherei.

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Sternsingen 2013 Es tut sich viel in unserer Welt und meist dominieren die negativen Schlagzeilen: Klimawandel, Wirtschafts- und Schuldenkriese, Kriege und Hungerkatastrophen. An vielen Orten zeigt sich aber auch, dass Menschen aktiv werden, um sich für ein faires Miteinander und für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen . Unsere Sternsingeraktion ist eine dieser Möglichkeiten, positive Entwicklung zu gestalten. Den Menschen im Land den weihnachtlichen Segen zu bringen und gleichzeitig für unsere Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika tätig zu werden ist ein großes Zeichen der Nächstenliebe. In diesem Jahr richtet sich die Hilfe besonders an die Menschen in Äthiopien. In Qarssa, dem Beispielprojekt dieser Sternsingeraktion bedroht die Armut in der Region das Überleben vieler Menschen. Nahrungsmangel, verschmutztes Trinkwasser und fehlende medizinische Versorgung führen zu Krankheiten und hoher Kindersterblichkeit. Unterstützt mit Sternsinger Spenden wenden die Frauen von Qarssa das Leben ihrer Familien dank einer Schulbildung zum Besseren.

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Abendessen zündete die Mutter die Kerzen am Christbaum an und alle sangen „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „o Tannenbaum“. Nachher hieß es für uns Kinder schnell ins Bett. Am Weihnachtsmorgen um drei Uhr standen wir auf. In der Stube auf dem Tisch stand für jedes Kind und jeden Erwachsenen ein Teller mit Keksen, Feigen und Äpfeln und noch etwas zum Anziehen, das Mutter heimlich gestrickt oder genäht hatte. Wir durften nichts essen, weil man nach dem alten Kirchengesetz ab Mitternacht nüchtern sein musste, wenn man die heilige Kommunion empfangen wollte. Dann gingen wir gleich los, wenn es Schnee hatte mit dem Rodel und sonst zu Fuß. Der Vater und die älteste Schwester blieben daheim um die Kleinkinder und das Vieh zu betreuen. Um vier Uhr war das „Engelamt“. Vorher gingen wir noch in unser Haus im Dorf und zogen die Sonntagsmäntel an. Nach dem Amt heizte die Mutter zu Hause ein und machte das Frühstück. Fürs Mittagessen stellte sie dann einen Eintopf und Kompott aus Äpfeln und gedörrten Heidelbeeren in den Ofen. Am Vormittag gingen wir wieder in die Kirche und nach dem Mittagessen wieder ins Vorsäß. Vier, fünf Tage später zogen wir wieder mit Sack und Pack ins Dorf. Am Silvester war es Brauch, dass die Kinder von Haus zu Haus gingen und ein gutes Neues Jahr wünschten. Dafür bekamen sie Äpfel oder etwas Geld. Über das Geld freuten wir uns sehr, es wurde aufgespart bis in den Februar. Dann hatte nämlich unsere Mutter Geburtstag. Es reichte nur für ein kleines Geschenk, aber es kam von Herzen. aufgeschrieben Hedwig Kohler, geb.1922 aufgewachsen in Schoppernau Diese Erinnerung findet ihr neben noch vielen anderen im Buch „ Reas hea…“ , erhältlich in der Bücherei.

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Sternsingen 2013 Es tut sich viel in unserer Welt und meist dominieren die negativen Schlagzeilen: Klimawandel, Wirtschafts- und Schuldenkriese, Kriege und Hungerkatastrophen. An vielen Orten zeigt sich aber auch, dass Menschen aktiv werden, um sich für ein faires Miteinander und für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen . Unsere Sternsingeraktion ist eine dieser Möglichkeiten, positive Entwicklung zu gestalten. Den Menschen im Land den weihnachtlichen Segen zu bringen und gleichzeitig für unsere Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika tätig zu werden ist ein großes Zeichen der Nächstenliebe. In diesem Jahr richtet sich die Hilfe besonders an die Menschen in Äthiopien. In Qarssa, dem Beispielprojekt dieser Sternsingeraktion bedroht die Armut in der Region das Überleben vieler Menschen. Nahrungsmangel, verschmutztes Trinkwasser und fehlende medizinische Versorgung führen zu Krankheiten und hoher Kindersterblichkeit. Unterstützt mit Sternsinger Spenden wenden die Frauen von Qarssa das Leben ihrer Familien dank einer Schulbildung zum Besseren.

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Persönlich möchten wir uns bedanken, dass wir bei uns in Schoppernau immer so freundlich und herzlich aufgenommen werden. Da wir durchgehend positive Erfahrungen machen und viel Schönes auf unseren Wegen erleben, finden auch wir leichter Kinder die mitgehen um die frohe Botschaft noch einmal zu verkünden und der Kreis der Nächstenliebe schließt sich wieder! Ein Dank an die 5 Buben und 7 Mädchen, die uns dieses Jahr besuchen werden. Wir bitten auch wieder unsere Gastwirte: unterstützen Sie uns mit einer Spende in Form einer Verköstigung für die Sternsinger, die einen anstrengenden und kalten Weg vor sich haben. Wer sich für diese zusätzliche Art der Spende bereit erklärt, melde sich bitte bei Pfr. Johannes unter der Nummer 0660/5034523 oder per E-Mail an johannes.kolasa@franziskaner.at Allen ein herzliches Vergelt´s Gott im Voraus und eine Gesegnete Weihnachtszeit!

Sternsinger 2012

Die Sternsinger besuchen Euch an folgenden Tagen: Donnerstag, 03.01. ab 13 Uhr a) Gräsalp b) Gschwend, Hinterm Stein, Oberdorf Freitag, 04.01. ab 13 Uhr

a) Halde, Niederau b) Mühlebündt, Siedlung, Holderstauden

Samstag, 05.01. ab 13 Uhr

a) Mitteldorf b) Unterdorf, Riese

Am Mittwoch um 19.30 Uhr findet bei der Abendmesse die Sendungsfeier statt. Renate Kohler - 21 -

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Persönlich möchten wir uns bedanken, dass wir bei uns in Schoppernau immer so freundlich und herzlich aufgenommen werden. Da wir durchgehend positive Erfahrungen machen und viel Schönes auf unseren Wegen erleben, finden auch wir leichter Kinder die mitgehen um die frohe Botschaft noch einmal zu verkünden und der Kreis der Nächstenliebe schließt sich wieder! Ein Dank an die 5 Buben und 7 Mädchen, die uns dieses Jahr besuchen werden. Wir bitten auch wieder unsere Gastwirte: unterstützen Sie uns mit einer Spende in Form einer Verköstigung für die Sternsinger, die einen anstrengenden und kalten Weg vor sich haben. Wer sich für diese zusätzliche Art der Spende bereit erklärt, melde sich bitte bei Pfr. Johannes unter der Nummer 0660/5034523 oder per E-Mail an johannes.kolasa@franziskaner.at Allen ein herzliches Vergelt´s Gott im Voraus und eine Gesegnete Weihnachtszeit!

Sternsinger 2012

Die Sternsinger besuchen Euch an folgenden Tagen: Donnerstag, 03.01. ab 13 Uhr a) Gräsalp b) Gschwend, Hinterm Stein, Oberdorf Freitag, 04.01. ab 13 Uhr

a) Halde, Niederau b) Mühlebündt, Siedlung, Holderstauden

Samstag, 05.01. ab 13 Uhr

a) Mitteldorf b) Unterdorf, Riese

Am Mittwoch um 19.30 Uhr findet bei der Abendmesse die Sendungsfeier statt. Renate Kohler - 21 -

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Neues der Dorfchronistin: Seit dem letzten Pfarrblatt und meiner Bitte an Euch Alle, habe ich sehr viele nette Reaktionen und Rückmeldungen erhalten. Einige haben mich schon zu sich eingeladen und mir ihre Schätze aus der Vergangenheit gezeigt. Es sind einige ganz interessant Fotos, Karten und Briefe die ich an das Bregenzerwald Archiv weitergereicht habe. Dort werden sie digitalisiert und die Original bringe ich wieder zurück. Bei diesen netten Einladungen habe ich auch sehr viel über die Dorfgeschichte erfahren und bin überzeugt, dass es für das Bregenzerwald Archiv und somit für mich als Dorfchronist noch sehr viel Interessantes zu entdecken und zu bewahren gibt. Für unsere Dorfgeschichte habe ich von Frau Lilly Felder, Gasthaus Rössle, sehr aufschlussreiche Schriftstücke erhalten. Es handelt sich dabei um Aufzeichnungen, die sie von ihren Verwandten, der Familie Sohm, zur Aufbewahrung erhalten hat. Oberschulrat Adolf Sohm hat hier eine sehr umfangreiche und detaillierte Stammbaumsammlung aller Familien von Schoppernau zusammengestellt. Angefangen mit der Fam. Aberer bis zur Fam. Zauser. Ebenso wie eine Aufstellung aller Häuser mit den jeweiligen Besitzern, Pächtern oder zum Teil auch die Mieter. Diese Daten und Aufzeichnungen verwendete Di Sohm sicher um das besonders schön ausgeführte Heldenbuch der Gefallenen beider Weltkriege zu schreiben. Darin findet man ein Bild des Gefallenen und auch die Auskunft über sein Geburtshaus und die Verwandtschaftsverhältnisse. Das Heldenbuch ist im Besitz des Kameradschaftsbundes und wurde schon vor einiger Zeit in der Bücherei aufgelegt, um es der Bevölkerung zugänglich zu machen. Derzeit befindet es sich auch zum Digitalisieren im Archiv in Egg.

In Absprache mit der Leiterin des Archives Frau. Mag. Katrin Netter, habe ich im kommenden Jahr ein Weg gefunden, allen Interessierten die Aufzeichnung zu zeigen. In Zusammenarbeit mit der Bücherei, in der ich schon viele Jahre mitarbeite, bietet sich eine Lösung an. Ab Jänner werden die Aufzeichnungen in der Bücherei aufbewahrt und somit allen Interessierten zugänglich gemacht. Auch das Heldenbuch der Gefallenen ist dann wieder zurück in Schoppernau. Unter dem Projektnamen: „Treffpunkt Dorfgeschichte“ richte ich eine Art Dorfchronisten - Sprechsunde in der Bücherei ein. Jeweils an einem Montag pro Monat bin ich während der Öffnungszeiten für alle Anliegen, Fragen und hoffentlich interessante Gespräche rund um unsere Dorfgeschichte da. Somit sind auch alle herzlich eingeladen, die sich die wirklich interessanten Aufzeichnungen von Oberschulrat Sohm anschauen möchten. Natürlich bin ich außerhalb dieser Sprechstunde erreichbar und komme gerne vorbei, wenn jemand etwas aus der Vergangenheit für mich hat. Der erste Termin für „Treffpunkt Dorfgeschichte“ ist am Montag 7. Jänner von 16:00 bis 18:00 Uhr in der Bücherei. Die weiteren Termine geben wir jeweils im Gemeindeblatt und in den Anschlagkästen bekannt. Hier schon einmal ein kleiner Einblick in die Aufzeichnungen: Hier sehen wir eine Postkarte von Schoppernau um ca. 1900. Das große Gebäude am rechten Rand ist das Haus Oberdorf 48, in dem ich mit meiner Familie wohne.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass diese Schriftstücke nicht sofort an das Bregenzerwald Archiv übergeben werden, sondern zuerst einige Zeit für die Schoppernauer zugänglich gemacht werden. - 23 -

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Neues der Dorfchronistin: Seit dem letzten Pfarrblatt und meiner Bitte an Euch Alle, habe ich sehr viele nette Reaktionen und Rückmeldungen erhalten. Einige haben mich schon zu sich eingeladen und mir ihre Schätze aus der Vergangenheit gezeigt. Es sind einige ganz interessant Fotos, Karten und Briefe die ich an das Bregenzerwald Archiv weitergereicht habe. Dort werden sie digitalisiert und die Original bringe ich wieder zurück. Bei diesen netten Einladungen habe ich auch sehr viel über die Dorfgeschichte erfahren und bin überzeugt, dass es für das Bregenzerwald Archiv und somit für mich als Dorfchronist noch sehr viel Interessantes zu entdecken und zu bewahren gibt. Für unsere Dorfgeschichte habe ich von Frau Lilly Felder, Gasthaus Rössle, sehr aufschlussreiche Schriftstücke erhalten. Es handelt sich dabei um Aufzeichnungen, die sie von ihren Verwandten, der Familie Sohm, zur Aufbewahrung erhalten hat. Oberschulrat Adolf Sohm hat hier eine sehr umfangreiche und detaillierte Stammbaumsammlung aller Familien von Schoppernau zusammengestellt. Angefangen mit der Fam. Aberer bis zur Fam. Zauser. Ebenso wie eine Aufstellung aller Häuser mit den jeweiligen Besitzern, Pächtern oder zum Teil auch die Mieter. Diese Daten und Aufzeichnungen verwendete Di Sohm sicher um das besonders schön ausgeführte Heldenbuch der Gefallenen beider Weltkriege zu schreiben. Darin findet man ein Bild des Gefallenen und auch die Auskunft über sein Geburtshaus und die Verwandtschaftsverhältnisse. Das Heldenbuch ist im Besitz des Kameradschaftsbundes und wurde schon vor einiger Zeit in der Bücherei aufgelegt, um es der Bevölkerung zugänglich zu machen. Derzeit befindet es sich auch zum Digitalisieren im Archiv in Egg.

In Absprache mit der Leiterin des Archives Frau. Mag. Katrin Netter, habe ich im kommenden Jahr ein Weg gefunden, allen Interessierten die Aufzeichnung zu zeigen. In Zusammenarbeit mit der Bücherei, in der ich schon viele Jahre mitarbeite, bietet sich eine Lösung an. Ab Jänner werden die Aufzeichnungen in der Bücherei aufbewahrt und somit allen Interessierten zugänglich gemacht. Auch das Heldenbuch der Gefallenen ist dann wieder zurück in Schoppernau. Unter dem Projektnamen: „Treffpunkt Dorfgeschichte“ richte ich eine Art Dorfchronisten - Sprechsunde in der Bücherei ein. Jeweils an einem Montag pro Monat bin ich während der Öffnungszeiten für alle Anliegen, Fragen und hoffentlich interessante Gespräche rund um unsere Dorfgeschichte da. Somit sind auch alle herzlich eingeladen, die sich die wirklich interessanten Aufzeichnungen von Oberschulrat Sohm anschauen möchten. Natürlich bin ich außerhalb dieser Sprechstunde erreichbar und komme gerne vorbei, wenn jemand etwas aus der Vergangenheit für mich hat. Der erste Termin für „Treffpunkt Dorfgeschichte“ ist am Montag 7. Jänner von 16:00 bis 18:00 Uhr in der Bücherei. Die weiteren Termine geben wir jeweils im Gemeindeblatt und in den Anschlagkästen bekannt. Hier schon einmal ein kleiner Einblick in die Aufzeichnungen: Hier sehen wir eine Postkarte von Schoppernau um ca. 1900. Das große Gebäude am rechten Rand ist das Haus Oberdorf 48, in dem ich mit meiner Familie wohne.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass diese Schriftstücke nicht sofort an das Bregenzerwald Archiv übergeben werden, sondern zuerst einige Zeit für die Schoppernauer zugänglich gemacht werden. - 23 -

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Zu diesem Gebäude hat Oberschulrat Sohm aufgezeichnet: alt Nr.: 50 neu Nr.: 48 1786 Jok. Philip Felder( Eltern Andreas Felder u. M. Albrechtin) 1790 Joh.Fr. Xaver Simma 1794 Anna Felder u. Konrad Felder 1843 Josef Felder u. M. Kath. Egender ( Hochzeit 1842, 40 + 39 J.) 1888 Joh. Jos. Moosbrugger Dann Besitzer Jodok Moosbrugger früher Kronenwirt, dann Badwirt. Ab 1911 seine Kinder, Gebhard, Vere und als letzte Margretha 1941 gestorben. Franz Rusch u. Emma Moll Hochzeit 1917 bis 1925 im Haus Nr. 230 Heribert Winkel u. Irma Rusch Hochzeit 1947 , 1950 nach Haus Nr. 20 Joh. Jos. Moosbrugger u, Maria Herburger Hochzeit 16.10.1933 vorher von 1933 bis 1950 in Nr.: 57 Mein Großvater kaufte dieses Haus von den Erben von „Badwirts Margreth“. Vor dem Umbau 1954 trug es ein so mächtiges Dach wie auf dem Bild zusehen. Der Bruder von Margaretha, Gebhard Moosbrugger (1866 bis 1922), war Bildhauer und Schnitzer. Er schuf neben vielem anderem 1895 die Reliefs „Moses im brennenden Dornbusch“ an der Kirchentüre und 1908 die Weihnachtskrippe, die wir Schoppernauer jedes Jahr in der Kirche bestaunen können. Auch die Weihnachtskrippen in Schröcken und Langen stammen aus der Hand von Gebhard Moosbrugger. Als Mensch war Gebhard allgemein beliebt und geachtet, als guter, mit Witz und Humor begabter Gesellschafter weitum bekannt. Er, der welterfahrene Mann, war führend im kulturellen Leben der Dorfgemeinschaft. Leider war sein Gesundheitszustand nicht immer der beste. Er litt an Lungentuberkulose, dadurch war er auch in seinem künstlerischen Werdegang gehemmt. Dem Schicksal, das ihm beschieden war, hat er sich mit Humor entgegengestellt. Das einzige was er sehr bereute war, dass er nie geheiratet hatte. - 25 -

Er schrieb an Frau Mathilde Schugg in Augsburg: „…Ehe ist besser als ledig sein, habe dies vor einem Vierteljahrhundert nicht erkannt. Hätte aber damals wie heute Existenzschwierigkeiten gehabt!“

Am 1.11.1911 verkauften die Geschwister das Bad Hopfreben und übersiedelten ins Oberdorf 48. Nach schwerem und langwierigem Leiden legte Gebhard am 30. Juni 1922 seine Talente zurück in die Hände des Schöpfers. Als letzte der Geschwister verstarb 1941 Margaretha Moosbrugger. Nun wünsche ich Euch allen eine schöne und friedliche Weihnachtszeit und freue mich, wenn der Eine oder Andere im Neuen Jahr beim „Treffpunkt Dorfgeschichte“ vorbei schaut. Ingrid Manser - 26 -


Zu diesem Gebäude hat Oberschulrat Sohm aufgezeichnet: alt Nr.: 50 neu Nr.: 48 1786 Jok. Philip Felder( Eltern Andreas Felder u. M. Albrechtin) 1790 Joh.Fr. Xaver Simma 1794 Anna Felder u. Konrad Felder 1843 Josef Felder u. M. Kath. Egender ( Hochzeit 1842, 40 + 39 J.) 1888 Joh. Jos. Moosbrugger Dann Besitzer Jodok Moosbrugger früher Kronenwirt, dann Badwirt. Ab 1911 seine Kinder, Gebhard, Vere und als letzte Margretha 1941 gestorben. Franz Rusch u. Emma Moll Hochzeit 1917 bis 1925 im Haus Nr. 230 Heribert Winkel u. Irma Rusch Hochzeit 1947 , 1950 nach Haus Nr. 20 Joh. Jos. Moosbrugger u, Maria Herburger Hochzeit 16.10.1933 vorher von 1933 bis 1950 in Nr.: 57 Mein Großvater kaufte dieses Haus von den Erben von „Badwirts Margreth“. Vor dem Umbau 1954 trug es ein so mächtiges Dach wie auf dem Bild zusehen. Der Bruder von Margaretha, Gebhard Moosbrugger (1866 bis 1922), war Bildhauer und Schnitzer. Er schuf neben vielem anderem 1895 die Reliefs „Moses im brennenden Dornbusch“ an der Kirchentüre und 1908 die Weihnachtskrippe, die wir Schoppernauer jedes Jahr in der Kirche bestaunen können. Auch die Weihnachtskrippen in Schröcken und Langen stammen aus der Hand von Gebhard Moosbrugger. Als Mensch war Gebhard allgemein beliebt und geachtet, als guter, mit Witz und Humor begabter Gesellschafter weitum bekannt. Er, der welterfahrene Mann, war führend im kulturellen Leben der Dorfgemeinschaft. Leider war sein Gesundheitszustand nicht immer der beste. Er litt an Lungentuberkulose, dadurch war er auch in seinem künstlerischen Werdegang gehemmt. Dem Schicksal, das ihm beschieden war, hat er sich mit Humor entgegengestellt. Das einzige was er sehr bereute war, dass er nie geheiratet hatte. - 25 -

Er schrieb an Frau Mathilde Schugg in Augsburg: „…Ehe ist besser als ledig sein, habe dies vor einem Vierteljahrhundert nicht erkannt. Hätte aber damals wie heute Existenzschwierigkeiten gehabt!“

Am 1.11.1911 verkauften die Geschwister das Bad Hopfreben und übersiedelten ins Oberdorf 48. Nach schwerem und langwierigem Leiden legte Gebhard am 30. Juni 1922 seine Talente zurück in die Hände des Schöpfers. Als letzte der Geschwister verstarb 1941 Margaretha Moosbrugger. Nun wünsche ich Euch allen eine schöne und friedliche Weihnachtszeit und freue mich, wenn der Eine oder Andere im Neuen Jahr beim „Treffpunkt Dorfgeschichte“ vorbei schaut. Ingrid Manser - 26 -


Liturgie Jänner bis Palmsonntag : (zum herausnehmen)

Schoppernau

Schröcken:

Sa 22.12.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 24.12.

16.00 Uhr

Messe m. Krippenspiel d. Kinder

So 23.12.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Di 25.12.

10.30 Uhr

Messe

Mo 24.12.

16.30 Uhr

Kindermette

keine Messe

Mo 24.12.

22.00 Uhr

Christmette der Pfarrgemeinde (mit Chörle Bonaventura und Orgel)

Di 25.12.

09.00 Uhr

Festgottesdienst (mit Chor Audite)

Mi 26.12.

09.00 Uhr

Festgottesdienst (mit Klarinettenensemble)

Sa 29.12.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 30.12.

09.00 Uhr

Dankgottesdienst

So 30.12.

14.00 Uhr

kurze Andacht mit Kindersegnung

Di 01.01.

09.00 Uhr

feierliches Hochamt zu Neujahr

Di 01.01.

17.00 Uhr

Festmesse

Sa 05.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 06.01.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst mit Sternsinger

Sa 12.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 26.12. Do 27.12.

07.30 Uhr

Messe

So 31.12.

10.30 Uhr

Messe

Di 01.01.

10.30 Uhr

Messe (anschl. Austeilung Vögel)

Sa 05.01.

17.00 Uhr

Vorabendmesse mit Sendung der Sternsinger

So 13.01.

10.30 Uhr

Messe

Sa 19.01.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 27.01.

10.30 Uhr

Messe

Sa 02.02.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 10.02.

10.30 Uhr

Messe

Do 14.02.

07.30 Uhr

Gemeindemesse mit Ascheauflegung

Sa 16.02.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 13.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Mo 24.02.

10.30 Uhr

Messe

Sa 19.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 02.03.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 20.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 10.03.

10.30 Uhr

Messe

Sa 26.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 16.03.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 27.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 24.03.

10.30 Uhr

Messe

Sa 02.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 03.02.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst

Sa 09.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

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Liturgie Jänner bis Palmsonntag : (zum herausnehmen)

Schoppernau

Schröcken:

Sa 22.12.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 24.12.

16.00 Uhr

Messe m. Krippenspiel d. Kinder

So 23.12.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Di 25.12.

10.30 Uhr

Messe

Mo 24.12.

16.30 Uhr

Kindermette

keine Messe

Mo 24.12.

22.00 Uhr

Christmette der Pfarrgemeinde (mit Chörle Bonaventura und Orgel)

Di 25.12.

09.00 Uhr

Festgottesdienst (mit Chor Audite)

Mi 26.12.

09.00 Uhr

Festgottesdienst (mit Klarinettenensemble)

Sa 29.12.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 30.12.

09.00 Uhr

Dankgottesdienst

So 30.12.

14.00 Uhr

kurze Andacht mit Kindersegnung

Di 01.01.

09.00 Uhr

feierliches Hochamt zu Neujahr

Di 01.01.

17.00 Uhr

Festmesse

Sa 05.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 06.01.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst mit Sternsinger

Sa 12.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 26.12. Do 27.12.

07.30 Uhr

Messe

So 31.12.

10.30 Uhr

Messe

Di 01.01.

10.30 Uhr

Messe (anschl. Austeilung Vögel)

Sa 05.01.

17.00 Uhr

Vorabendmesse mit Sendung der Sternsinger

So 13.01.

10.30 Uhr

Messe

Sa 19.01.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 27.01.

10.30 Uhr

Messe

Sa 02.02.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 10.02.

10.30 Uhr

Messe

Do 14.02.

07.30 Uhr

Gemeindemesse mit Ascheauflegung

Sa 16.02.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 13.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Mo 24.02.

10.30 Uhr

Messe

Sa 19.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 02.03.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 20.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 10.03.

10.30 Uhr

Messe

Sa 26.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 16.03.

17.00 Uhr

Vorabendmesse

So 27.01.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 24.03.

10.30 Uhr

Messe

Sa 02.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 03.02.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst

Sa 09.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

- 27 -

- 28 -


So 10.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Warth:

Sa 16.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 24.12.

22:00 Uhr

Christmette

So 17.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Di 25.12.

17:00 Uhr

Hochamt

Sa 23.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 26.12.

11:00 Uhr

Festmesse

So 24.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 29.12.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 02.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 31.12.

17:00 Uhr

Jahresschlussgottesdienst

So 03.03.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst

Di 01.12.

11:00 Uhr

Hochamt

So 03.03.

13.30 Uhr

Kreuzweg f端r die Verstorbenen

Fr. 04.12.

10:00 Uhr

Herz-Jesu-Freitag

Sa 09.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 06.01.

11:00 Uhr

Feiertagsmesse

So 10.03.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 12.01.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 16.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 20.01.

11:00 Uhr

Festtagsmesse/ Kirchenpatron

So 17.03.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 26.01.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Di 19.03.

09.00 Uhr

Festgottesdienst

Fr 01.02.

10:00 Uhr

Sch端lermesse

Sa 23.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse zum Palmsonntag

So 03.02.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 24.03.

09.00 Uhr

Festgottesdienst

Sa 09.02.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 13.02.

17:00 Uhr

Aschermittwochmesse

So 17.02.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 23.02.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Fr 01.03.

10:00 Uhr

Sch端lermesse

So 03.03.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 09.03.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

So 17.03.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 23.03.

19:30 Uhr

VA. Messe zum Palmsonntag

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So 10.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Warth:

Sa 16.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 24.12.

22:00 Uhr

Christmette

So 17.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Di 25.12.

17:00 Uhr

Hochamt

Sa 23.02.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 26.12.

11:00 Uhr

Festmesse

So 24.02.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 29.12.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 02.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

Mo 31.12.

17:00 Uhr

Jahresschlussgottesdienst

So 03.03.

09.00 Uhr

Familiengottesdienst

Di 01.12.

11:00 Uhr

Hochamt

So 03.03.

13.30 Uhr

Kreuzweg f端r die Verstorbenen

Fr. 04.12.

10:00 Uhr

Herz-Jesu-Freitag

Sa 09.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 06.01.

11:00 Uhr

Feiertagsmesse

So 10.03.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 12.01.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Sa 16.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

So 20.01.

11:00 Uhr

Festtagsmesse/ Kirchenpatron

So 17.03.

09.00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 26.01.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Di 19.03.

09.00 Uhr

Festgottesdienst

Fr 01.02.

10:00 Uhr

Sch端lermesse

Sa 23.03.

19.00 Uhr

Vorabendmesse zum Palmsonntag

So 03.02.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

So 24.03.

09.00 Uhr

Festgottesdienst

Sa 09.02.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Mi 13.02.

17:00 Uhr

Aschermittwochmesse

So 17.02.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 23.02.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

Fr 01.03.

10:00 Uhr

Sch端lermesse

So 03.03.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 09.03.

17:00 Uhr

Vorabendmesse

So 17.03.

11:00 Uhr

Sonntagsgottesdienst

Sa 23.03.

19:30 Uhr

VA. Messe zum Palmsonntag

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Dankeschön an alle Spender beim Bücherflohmarkt am Adventmarkt ! Unter dem Motto: Nun ist in unseren Regalen wieder für Neues Platz doch vielleicht findet Ihr noch einen Bücherschatz! So nehmen wir dafür gerne aus Euren Händen, für unsere Pfarrkirche ein paar feine Spenden! veranstalteten wir zum ersten Mal einen Bücherflohmarkt.

Friedenslicht Die Jugendbergrettung Schoppernau möchte wieder, wie im Vorjahr in unserer Gemeinde das Friedenslicht verteilen. Wir werden am 24.12. von 08.00 bis 11.00 Uhr alle über 70 Jährigen besuchen. Allen werden wir das Friedenslicht und auf Wunsch ein Säckchen mit Weihrauch sowie eine kleine Kerze überreichen. Dieses werden wir aus den Spenden vom letzten Jahr finanzieren und gratis an unsere älteren Mitbürger weitergeben.

Den Erlös von € 319,33 haben wir voll Freude an Pater Johannes übergeben und hoffen, dass wir damit ein Zeichen setzen können und nochmals Vergelt`s Gott an alle Spender!

Die jungen Bergretter wurden im letzten Jahr sehr einladend behandelt und so nebenbei ist es ein sich kennen lernen im eigenen Dorf und etwas Gutes tun so kurz vor dem großen Fest.

Das Bücherei Team

Herbert Strolz - Jugendleiter Bergrettung

Die musikalische Mitgestaltung in einer Hl. Messe ist von großer Bedeutung, alle Kirchenbesucher erfreuen sich an instrumentaler Musik oder Gesang. Wenn jemand bereit ist, eine liturgische Feier einmal musikalisch mitzugestalten, sind wir sehr dankbar und freuen uns, wenn Ihr auch direkt auf uns zukommt oder Euch bei uns meldet. Ansprechperson in Schoppernau ist Theresia Moosbrugger, Oberdorf – oder direkt bei einem Organisten/Organistin.

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Dankeschön an alle Spender beim Bücherflohmarkt am Adventmarkt ! Unter dem Motto: Nun ist in unseren Regalen wieder für Neues Platz doch vielleicht findet Ihr noch einen Bücherschatz! So nehmen wir dafür gerne aus Euren Händen, für unsere Pfarrkirche ein paar feine Spenden! veranstalteten wir zum ersten Mal einen Bücherflohmarkt.

Friedenslicht Die Jugendbergrettung Schoppernau möchte wieder, wie im Vorjahr in unserer Gemeinde das Friedenslicht verteilen. Wir werden am 24.12. von 08.00 bis 11.00 Uhr alle über 70 Jährigen besuchen. Allen werden wir das Friedenslicht und auf Wunsch ein Säckchen mit Weihrauch sowie eine kleine Kerze überreichen. Dieses werden wir aus den Spenden vom letzten Jahr finanzieren und gratis an unsere älteren Mitbürger weitergeben.

Den Erlös von € 319,33 haben wir voll Freude an Pater Johannes übergeben und hoffen, dass wir damit ein Zeichen setzen können und nochmals Vergelt`s Gott an alle Spender!

Die jungen Bergretter wurden im letzten Jahr sehr einladend behandelt und so nebenbei ist es ein sich kennen lernen im eigenen Dorf und etwas Gutes tun so kurz vor dem großen Fest.

Das Bücherei Team

Herbert Strolz - Jugendleiter Bergrettung

Die musikalische Mitgestaltung in einer Hl. Messe ist von großer Bedeutung, alle Kirchenbesucher erfreuen sich an instrumentaler Musik oder Gesang. Wenn jemand bereit ist, eine liturgische Feier einmal musikalisch mitzugestalten, sind wir sehr dankbar und freuen uns, wenn Ihr auch direkt auf uns zukommt oder Euch bei uns meldet. Ansprechperson in Schoppernau ist Theresia Moosbrugger, Oberdorf – oder direkt bei einem Organisten/Organistin.

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Taufen: Jakob Moosmann, Siedlung Valentin Oberhauser, Gräsalp

Hochzeit: Ludwig Simma & Christine Willi

Geburtstage: 19.12. 19.12. 20.12. 21.12. 23.12. 25.12.

Jakob Zauser, Gschwend 66 Elmar Moosmann, Gräsalp 79 Irmtraud Flatz, Halde 297 Anton Albrecht, Niederau 90 Marianne Vigl, Niederau 294 Maria Herburger, Hinterm Stein 270

82 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre

09.01. 16.01. 25.01. 30.01.

Germana Ciola, Niederau 267 Helena Baurenhas, Unterdorf 18 Reingard Wüstner, Riese 265 Kaspar Felder, Oberdorf 245

87 Jahre 88 Jahre 83 Jahre 75 Jahre

01.02. Hildegard Ritter, Holderstauden 282 02.03. Germana Nigsch, Unterdorf 25 09.03. Reinelde Beer, Oberdorf 47

70 Jahre 83 Jahre 85 Jahre

Wir veröffentlichen alle 70. und 75. Geburtstage sowie alle ab dem 80. Lebensjahr. Wenn jemand nicht im Pfarrblatt stehen möchte, bitte dies im Pfarramt oder direkt bei Monika Greber melden.

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Taufen: Jakob Moosmann, Siedlung Valentin Oberhauser, Gräsalp

Hochzeit: Ludwig Simma & Christine Willi

Geburtstage: 19.12. 19.12. 20.12. 21.12. 23.12. 25.12.

Jakob Zauser, Gschwend 66 Elmar Moosmann, Gräsalp 79 Irmtraud Flatz, Halde 297 Anton Albrecht, Niederau 90 Marianne Vigl, Niederau 294 Maria Herburger, Hinterm Stein 270

82 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre

09.01. 16.01. 25.01. 30.01.

Germana Ciola, Niederau 267 Helena Baurenhas, Unterdorf 18 Reingard Wüstner, Riese 265 Kaspar Felder, Oberdorf 245

87 Jahre 88 Jahre 83 Jahre 75 Jahre

01.02. Hildegard Ritter, Holderstauden 282 02.03. Germana Nigsch, Unterdorf 25 09.03. Reinelde Beer, Oberdorf 47

70 Jahre 83 Jahre 85 Jahre

Wir veröffentlichen alle 70. und 75. Geburtstage sowie alle ab dem 80. Lebensjahr. Wenn jemand nicht im Pfarrblatt stehen möchte, bitte dies im Pfarramt oder direkt bei Monika Greber melden.

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Schröcken Das Jahr des Glaubens In diesem Jahr hat Papst Benedikt XVI. das Jahr des Glaubens ausgerufen. Er sagt dazu: Im Jahr des Glaubens „soll intensiver über den Glauben nachgedacht werden, um allen, die an Christus glauben, zu helfen, ihre Zustimmung zum Evangelium bewusster und stärker werden zu lassen…“

Ein kleiner Gedanke zum Advent Bleib einmal stehen und haste nicht und schau das kleine stille Licht. Hab einmal Zeit für dich allein zum reinen unbekümmert sein. Lass Deine Sinne einmal ruhn und hab den Mut zum gar nichts tun. Lass diese wilde Welt sich drehn und hab das Herz, sie nicht zu sehn. Sei wieder Mensch und wieder Kind und spür, wie Kinder glücklich sind. Dann bist von aller Hast getrennt, auf dem Weg hin zum Advent.

- 35 -

Was beinhaltet das Wort „glauben“ überhaupt? Wenn ich einem anderen etwas glaube, dann heißt das doch, ich weiß nicht alles. Ich muss ihm vertrauen, mich ihm anvertrauen, mich mehr oder weniger in seine Hand begeben. Einem Menschen Vertrauen schenken fällt sicher leichter, wenn ich ihn kenne, wenn ich weiß, dass er es gut mit mir meint. So ist es eigentlich auch mit unserem christlichen Glauben: Wir wissen, dass Gott es gut mit uns meint, weil Er uns liebt. Deshalb können wir Seinem Wort glauben und dürfen uns Ihm ganz anvertrauen, auch wenn wir ihn noch nicht sehen können. Letzteres erschwert natürlich die ganze Sache für uns Menschen. Paulus sagt ganz deutlich, was Glauben bedeutet: „Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ (Heb.11,1) Es ist auffallend, dass das Wort Glauben im NT viel häufiger vorkommt als im AT. Eigentlich haben wir doch keine Schwierigkeiten sonntags in der Messe zu bekennen, an was wir alles glauben können: Ich glaube an Gott den Vater, Ich glaube an Jesus Christus, Ich glaube an den Hl. Geist, Ich glaube an die hl. kath. Kirche, Ich glaube an die Vergebung der Sünden, Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das Ewige Leben…. Doch glaube ich das wirklich alles? Für mich bedeutet das Jahr des Glaubens eine Chance mir bewusst zu werden: Wo stehe ich im Glauben, was bedeutet er mir, was glaube ich wirklich? Ich möchte, - 36 -


Schröcken Das Jahr des Glaubens In diesem Jahr hat Papst Benedikt XVI. das Jahr des Glaubens ausgerufen. Er sagt dazu: Im Jahr des Glaubens „soll intensiver über den Glauben nachgedacht werden, um allen, die an Christus glauben, zu helfen, ihre Zustimmung zum Evangelium bewusster und stärker werden zu lassen…“

Ein kleiner Gedanke zum Advent Bleib einmal stehen und haste nicht und schau das kleine stille Licht. Hab einmal Zeit für dich allein zum reinen unbekümmert sein. Lass Deine Sinne einmal ruhn und hab den Mut zum gar nichts tun. Lass diese wilde Welt sich drehn und hab das Herz, sie nicht zu sehn. Sei wieder Mensch und wieder Kind und spür, wie Kinder glücklich sind. Dann bist von aller Hast getrennt, auf dem Weg hin zum Advent.

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Was beinhaltet das Wort „glauben“ überhaupt? Wenn ich einem anderen etwas glaube, dann heißt das doch, ich weiß nicht alles. Ich muss ihm vertrauen, mich ihm anvertrauen, mich mehr oder weniger in seine Hand begeben. Einem Menschen Vertrauen schenken fällt sicher leichter, wenn ich ihn kenne, wenn ich weiß, dass er es gut mit mir meint. So ist es eigentlich auch mit unserem christlichen Glauben: Wir wissen, dass Gott es gut mit uns meint, weil Er uns liebt. Deshalb können wir Seinem Wort glauben und dürfen uns Ihm ganz anvertrauen, auch wenn wir ihn noch nicht sehen können. Letzteres erschwert natürlich die ganze Sache für uns Menschen. Paulus sagt ganz deutlich, was Glauben bedeutet: „Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ (Heb.11,1) Es ist auffallend, dass das Wort Glauben im NT viel häufiger vorkommt als im AT. Eigentlich haben wir doch keine Schwierigkeiten sonntags in der Messe zu bekennen, an was wir alles glauben können: Ich glaube an Gott den Vater, Ich glaube an Jesus Christus, Ich glaube an den Hl. Geist, Ich glaube an die hl. kath. Kirche, Ich glaube an die Vergebung der Sünden, Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das Ewige Leben…. Doch glaube ich das wirklich alles? Für mich bedeutet das Jahr des Glaubens eine Chance mir bewusst zu werden: Wo stehe ich im Glauben, was bedeutet er mir, was glaube ich wirklich? Ich möchte, - 36 -


dass das Jahr des Glaubens bei mir bewirkt, dass ich jederzeit von Herzen sagen kann, wie Paul Gerhardt es in einem seiner Weihnachtslieder ausgedrückt hat: “Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen!“

Diesem Hirten erscheint der Engel um die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn zu verkünden. So hat sich das Wort erfüllt. Der Retter ist da; ohne zu zögern, machen sich alle Hirten von der ganzen Gegend auf den Weg um das Kind zu sehen. Als sie zum Stall kommen, sehen sie den großen Reichtum dieser Familie. Trotz aller Entbehrungen wird der Schutz, die Geborgenheit und die Wärme Ausdruck der Liebe, die diesem Kind entgegengebracht wird. Es ist eine heilige Nacht.

Bärbel Jochum

Mit der Einfachheit der Hirten, mit Josef und Maria als Eltern des neugeborenen Christus, ist diese Nacht erfüllt von der Liebe, die größer ist als alles andere auf Erden.

Die Hirten und Weihnachten

Jesus Christus ist auf die Welt gekommen um uns das Heil zu bringen. Er ist Mensch geworden.

Schon im Alten Testament finden wir metaphorische Deutungen des Hirtentums. Dort sind es Könige – wichtige Persönlichkeiten – auch Priester, die als Hirten bezeichnet werden. Es ist die Rede von guten sowie schlechten Hirten, ihre Wirkung hat immer Folgen. So geht es bei dem guten Hirten immer um das Wohl der Herde, und obwohl er ganz vorne steht, dient er. Anders ist es bei dem schlechten Hirten, ihm geht es ausschließlich um sich selbst. Er steht für Macht, Habgier und für besitzergreifenden Reichtum.

Heute sind wir die Hirten. Wir tragen Verantwortung für den Nächsten, für unsere Kinder, für eine Gemeinschaft, für Bücher, für Töpfe ... für unseren täglichen Umgang.

Aber heute geht es um das ursprüngliche Bild des Hirten. Um ihn, der seine Herde auf die Weide treibt, der bei ihnen bleibt, der auf die Suche geht und für das

Der Engel hat zuerst den Hirten die Botschaft überbracht, um die Freude von der Geburt des Herrn in ihr Herz zu legen.

In Demut unserer Verantwortung zu dienen und so die Einfachheit des Lebens zu erkennen. Offen und wachsam, jeden Tag seiner Verantwortung bewusst, das Beste zu versuchen. Das Glück in sich zu tragen.

Wohl des ihm Vertrauten sein Leben riskiert. Um ihn, der am Rande der Gesellschaft ausgegrenzt und unbemerkt sein Leben führt. In einer kargen Gegend, jeden Tag das Nötige für seine Herde zu finden, macht ihn zu einem Nomaden, der unter freiem Himmel bei den Tieren lebt. In den kalten Nächten seinen Leib zur Ruhe bettet, bleibt er dennoch wachsam. - 37 -

Edith Jochum

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dass das Jahr des Glaubens bei mir bewirkt, dass ich jederzeit von Herzen sagen kann, wie Paul Gerhardt es in einem seiner Weihnachtslieder ausgedrückt hat: “Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen!“

Diesem Hirten erscheint der Engel um die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn zu verkünden. So hat sich das Wort erfüllt. Der Retter ist da; ohne zu zögern, machen sich alle Hirten von der ganzen Gegend auf den Weg um das Kind zu sehen. Als sie zum Stall kommen, sehen sie den großen Reichtum dieser Familie. Trotz aller Entbehrungen wird der Schutz, die Geborgenheit und die Wärme Ausdruck der Liebe, die diesem Kind entgegengebracht wird. Es ist eine heilige Nacht.

Bärbel Jochum

Mit der Einfachheit der Hirten, mit Josef und Maria als Eltern des neugeborenen Christus, ist diese Nacht erfüllt von der Liebe, die größer ist als alles andere auf Erden.

Die Hirten und Weihnachten

Jesus Christus ist auf die Welt gekommen um uns das Heil zu bringen. Er ist Mensch geworden.

Schon im Alten Testament finden wir metaphorische Deutungen des Hirtentums. Dort sind es Könige – wichtige Persönlichkeiten – auch Priester, die als Hirten bezeichnet werden. Es ist die Rede von guten sowie schlechten Hirten, ihre Wirkung hat immer Folgen. So geht es bei dem guten Hirten immer um das Wohl der Herde, und obwohl er ganz vorne steht, dient er. Anders ist es bei dem schlechten Hirten, ihm geht es ausschließlich um sich selbst. Er steht für Macht, Habgier und für besitzergreifenden Reichtum.

Heute sind wir die Hirten. Wir tragen Verantwortung für den Nächsten, für unsere Kinder, für eine Gemeinschaft, für Bücher, für Töpfe ... für unseren täglichen Umgang.

Aber heute geht es um das ursprüngliche Bild des Hirten. Um ihn, der seine Herde auf die Weide treibt, der bei ihnen bleibt, der auf die Suche geht und für das

Der Engel hat zuerst den Hirten die Botschaft überbracht, um die Freude von der Geburt des Herrn in ihr Herz zu legen.

In Demut unserer Verantwortung zu dienen und so die Einfachheit des Lebens zu erkennen. Offen und wachsam, jeden Tag seiner Verantwortung bewusst, das Beste zu versuchen. Das Glück in sich zu tragen.

Wohl des ihm Vertrauten sein Leben riskiert. Um ihn, der am Rande der Gesellschaft ausgegrenzt und unbemerkt sein Leben führt. In einer kargen Gegend, jeden Tag das Nötige für seine Herde zu finden, macht ihn zu einem Nomaden, der unter freiem Himmel bei den Tieren lebt. In den kalten Nächten seinen Leib zur Ruhe bettet, bleibt er dennoch wachsam. - 37 -

Edith Jochum

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Am 2. Dezember wurde Luisa Leitner getauft. Luisa ist das 4. Kind von Marion und Eric Leitner. Die Patenschaft 端bernahmen Elisabeth Streicher und Sepp Schaschl.

Taufen:

Am 27. Oktober wurde Mathilda, das erste Kind von Nicole Meyer und Mathias Jochum, getauft. Die Taufpaten sind David Meyer und Albert Jochum.

Geburtstage: 21.10. Anton Schwarzmann

80 Jahre

23.10. Gottlieb Klocker

99 Jahre

29.12. Wilhelmina Christina Bischof

88 Jahre

Beerdigungen: Am 19. November 2012 verstarb Anna Staggl. - 39 -

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Am 2. Dezember wurde Luisa Leitner getauft. Luisa ist das 4. Kind von Marion und Eric Leitner. Die Patenschaft 端bernahmen Elisabeth Streicher und Sepp Schaschl.

Taufen:

Am 27. Oktober wurde Mathilda, das erste Kind von Nicole Meyer und Mathias Jochum, getauft. Die Taufpaten sind David Meyer und Albert Jochum.

Geburtstage: 21.10. Anton Schwarzmann

80 Jahre

23.10. Gottlieb Klocker

99 Jahre

29.12. Wilhelmina Christina Bischof

88 Jahre

Beerdigungen: Am 19. November 2012 verstarb Anna Staggl. - 39 -

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Manchmal Manchmal geschieht es, dass Menschen gut zu anderen sind und für einander sorgen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal geschieht es, dass Menschen einen Streit beenden und sich wieder vertragen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal geschieht es, dass Menschen sich einsetzen für Schwächere, denen Unrecht geschieht. Darin zeigt sich etwas von Gott.

Warth Gedanken zum 2. Pfarrblatt, Dezember 2012: Und wieder ist Advent, nach Heinrich Waggerl einmal die „stillste Zeit“ des Jahres. Heute ist sie abgelöst durch hektisches Treiben, emsiges Vorbereiten auf Weihnachten, von weihnachtlich dekorierten Straßen und Geschäften. Nun, wir können dem Zeitgeist nicht entfliehen, aber versuchen, ein wenig innezuhalten, in abendlichen Stunden – versammelt um den Adventkranz – mit Gebeten und Liedern, dem Eigentlichen dieser Zeit auf die Spur zu kommen. An den ersten Advent (=Ankunft) zu denken, als der Herr und Heiland, Gottes Sohn, zu unserer Erlösung in diese Welt eingetreten ist. Vorausschauend – in Bereitung mit Gebet und Sakramentenempfang – die Gedanken hinzuwenden an die besonders gnadenhafte Ankunft Jesu an Weihnachten, begleitet von dem Grundakkord des wiederkommenden, uns heimholenden Herrn in sein bleibendes Sein. Natürlich bewegen uns auch – neben persönlichen Plänen – als Dorfgemeinschaft Gedanken an die Restauration der höchstgelegenen Bergkirche des Landes, der Kirche auf dem Simmel.

Manchmal geschieht es, dass Menschen Worte sprechen, die andere froh machen und ihnen die Angst wegnehmen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal wird Weihnachten Wirklichkeit auch heute! - 41 -

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Manchmal Manchmal geschieht es, dass Menschen gut zu anderen sind und für einander sorgen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal geschieht es, dass Menschen einen Streit beenden und sich wieder vertragen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal geschieht es, dass Menschen sich einsetzen für Schwächere, denen Unrecht geschieht. Darin zeigt sich etwas von Gott.

Warth Gedanken zum 2. Pfarrblatt, Dezember 2012: Und wieder ist Advent, nach Heinrich Waggerl einmal die „stillste Zeit“ des Jahres. Heute ist sie abgelöst durch hektisches Treiben, emsiges Vorbereiten auf Weihnachten, von weihnachtlich dekorierten Straßen und Geschäften. Nun, wir können dem Zeitgeist nicht entfliehen, aber versuchen, ein wenig innezuhalten, in abendlichen Stunden – versammelt um den Adventkranz – mit Gebeten und Liedern, dem Eigentlichen dieser Zeit auf die Spur zu kommen. An den ersten Advent (=Ankunft) zu denken, als der Herr und Heiland, Gottes Sohn, zu unserer Erlösung in diese Welt eingetreten ist. Vorausschauend – in Bereitung mit Gebet und Sakramentenempfang – die Gedanken hinzuwenden an die besonders gnadenhafte Ankunft Jesu an Weihnachten, begleitet von dem Grundakkord des wiederkommenden, uns heimholenden Herrn in sein bleibendes Sein. Natürlich bewegen uns auch – neben persönlichen Plänen – als Dorfgemeinschaft Gedanken an die Restauration der höchstgelegenen Bergkirche des Landes, der Kirche auf dem Simmel.

Manchmal geschieht es, dass Menschen Worte sprechen, die andere froh machen und ihnen die Angst wegnehmen. Darin zeigt sich etwas von Gott. Manchmal wird Weihnachten Wirklichkeit auch heute! - 41 -

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Nach Plänen und Beratungen mit der Diözese und dem Denkmalamt wurde beschlossen, den Hochaltar, dieses Kleinod mit der Erbauerzahl 1662, wieder auf den Originalzustand zu bringen. Nach Auskunft der Experten ist er ein sehr wertvolles Stück mit Seltenheitswert – gerade aus dieser Zeit.

zur Zwischenlagerung – kam es immer weniger zu Salztransporten über Hochkrumbach. Die Dorfbewohner hatten von daher keine Einkünfte mehr. Die jungen Leute zogen ab und nur mehr wenige, alte Leute blieben übrig, sodass 1856 die Pfarrei aufgelöst und mit Warth verbunden wurde.

Nach dem Abbau und Transport in eine Spezialwerkstätte in Wien, wo derzeit daran gearbeitet wird, soll er im Sommer wieder aufgestellt werden. Zuvor muss zur Sicherung allerdings noch eine Spezialalarmanlage eingebaut, sowie der Innenraum ausgemalt werden. Zur Finanzierung hoffen wir – neben der Hilfe durch die Theodulbruderschaft – Zuschüsse von Land, Denkmalamt und Diözese zu erhalten und natürlich auch Spenden von privaten Personen.

Im neunzehnten, dem „Marianischen Jahrhundert“ (Marienerscheinungen in Paris an Caterhine Labouré (1830), in La Salette (1848), dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis (1854), den Marienerscheinungen in Lourdes (1858), wurde aus der Jakobuskirche eine Kirche zu Ehren der Muttergottes. Was lag näher als sie „Maria Heimsuchung“ zu nennen (Maria geht übers Gebirge zur Base Elisabeth). In der Folge erfreute sich Hochkrumbach im Sommer immer einer stattlichen Zahl von Pilgern, die zu Maria ihre Zuflucht nahmen und heute wollen Brautleute aus dem Ausland, gerade hier den Ehebund schließen. Wir sehen nun in Freude auf die Zeit im nächsten Sommer, wenn das Kirchlein in neuem Glanz erstrahlen soll. Aber jetzt wünschen wir noch allen Lesern und Bewohnern einen besinnlichen, gnadenhaften Advent.

Das Kirchlein wurde ursprünglich dem hl. Jakobus als Patron geweiht. Über das Lechtal zog sich einer der vielen Jakobuswege nach Santiago. Es war auch die sogenannte Salzstraße, auf der auf Pferderücken das Salz von Hall in den süddeutschen Raum gesäumt wurde. Damit war eine Verdienstmöglichkeit für die Dorfbewohner gegeben. Nachdem aber dann der Salztransport über bzw. durch den Arlberg kürzer und leichter war – mit einem Salzstadel in Feldkirch - 43 -

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Nach Plänen und Beratungen mit der Diözese und dem Denkmalamt wurde beschlossen, den Hochaltar, dieses Kleinod mit der Erbauerzahl 1662, wieder auf den Originalzustand zu bringen. Nach Auskunft der Experten ist er ein sehr wertvolles Stück mit Seltenheitswert – gerade aus dieser Zeit.

zur Zwischenlagerung – kam es immer weniger zu Salztransporten über Hochkrumbach. Die Dorfbewohner hatten von daher keine Einkünfte mehr. Die jungen Leute zogen ab und nur mehr wenige, alte Leute blieben übrig, sodass 1856 die Pfarrei aufgelöst und mit Warth verbunden wurde.

Nach dem Abbau und Transport in eine Spezialwerkstätte in Wien, wo derzeit daran gearbeitet wird, soll er im Sommer wieder aufgestellt werden. Zuvor muss zur Sicherung allerdings noch eine Spezialalarmanlage eingebaut, sowie der Innenraum ausgemalt werden. Zur Finanzierung hoffen wir – neben der Hilfe durch die Theodulbruderschaft – Zuschüsse von Land, Denkmalamt und Diözese zu erhalten und natürlich auch Spenden von privaten Personen.

Im neunzehnten, dem „Marianischen Jahrhundert“ (Marienerscheinungen in Paris an Caterhine Labouré (1830), in La Salette (1848), dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis (1854), den Marienerscheinungen in Lourdes (1858), wurde aus der Jakobuskirche eine Kirche zu Ehren der Muttergottes. Was lag näher als sie „Maria Heimsuchung“ zu nennen (Maria geht übers Gebirge zur Base Elisabeth). In der Folge erfreute sich Hochkrumbach im Sommer immer einer stattlichen Zahl von Pilgern, die zu Maria ihre Zuflucht nahmen und heute wollen Brautleute aus dem Ausland, gerade hier den Ehebund schließen. Wir sehen nun in Freude auf die Zeit im nächsten Sommer, wenn das Kirchlein in neuem Glanz erstrahlen soll. Aber jetzt wünschen wir noch allen Lesern und Bewohnern einen besinnlichen, gnadenhaften Advent.

Das Kirchlein wurde ursprünglich dem hl. Jakobus als Patron geweiht. Über das Lechtal zog sich einer der vielen Jakobuswege nach Santiago. Es war auch die sogenannte Salzstraße, auf der auf Pferderücken das Salz von Hall in den süddeutschen Raum gesäumt wurde. Damit war eine Verdienstmöglichkeit für die Dorfbewohner gegeben. Nachdem aber dann der Salztransport über bzw. durch den Arlberg kürzer und leichter war – mit einem Salzstadel in Feldkirch - 43 -

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Erntedank am 30. September

Missionssonntag

Die Pfarrgemeinde konnte für ein gutes Jahr ohne Katastrophen, Unfälle "Danke" sagen, besonders aber die Landwirte dankten an diesem Sonntag für eine gute Heuernte und einen guten Alpsommer ohne Unwetter .

Produkte aus dem "Welt-Laden" angeboten und gekauft. Das Missionsopfer beim Gottesdienst erbrachte den Betrag von € 630.-.

Die Erntekrone wurde von den Bäuerinnen erstellt, das Gemüse wurde in einem Warther Garten geerntet und die Kirche wurde herbstlich geschmückt.

Seniorenausflug

Nach der hl. Messe verteilten die Bäuerinnen kleine Laugenbrezel an die Gottesdienstbesucher.

In diesem Jahr nahmen nur wenige Senioren am Ausflug teil, aber diese ließen sich trotz schlechtem Wetter die Freude nicht verderben. Die Gondelfahrt (noch ohne Nebel) war für einige die erste Fahrt zum Diedamskopf. Beim Aufstieg zum Gipfel kam dann der Nebel und wir konnten nicht allzuviel sehen. Das Gipfelkreuz haben wir in Begleitung von Pater Johannes erreicht. Er betete mit uns für "alle Daheim" besonders für die Kranken. Nach dem Mittagessen in der Bergstation haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Als Abschluss sind wir noch im Wartherhof eingekehrt, um bei Kaffee und Kuchen gemütlich ein wenig zu plaudern. Auch "Gerhard" kam noch um die Senioren zu begrüßen. Einige hatten Ihn schon lange nicht mehr gesehen und freuten sich sehr ihm zu begegnen. Auch unser Bürgermeister hatte noch Zeit für die Senioren. Vielen Dank an die Gemeinde für die Übernahme der Kosten für Bahnfahrt und Kaffeepause. Herzlichen Dank für das kostenlose zur Verfügung stellen des Busses an das Hotel Adler. Auch an das Hotel Jägeralpe und Hotel Wartherhof, die die Jahre zuvor immer die Busse kostenlos zur Verfügung gestellt haben - "Vergelt´s Gott"!

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Erntedank am 30. September

Missionssonntag

Die Pfarrgemeinde konnte für ein gutes Jahr ohne Katastrophen, Unfälle "Danke" sagen, besonders aber die Landwirte dankten an diesem Sonntag für eine gute Heuernte und einen guten Alpsommer ohne Unwetter .

Produkte aus dem "Welt-Laden" angeboten und gekauft. Das Missionsopfer beim Gottesdienst erbrachte den Betrag von € 630.-.

Die Erntekrone wurde von den Bäuerinnen erstellt, das Gemüse wurde in einem Warther Garten geerntet und die Kirche wurde herbstlich geschmückt.

Seniorenausflug

Nach der hl. Messe verteilten die Bäuerinnen kleine Laugenbrezel an die Gottesdienstbesucher.

In diesem Jahr nahmen nur wenige Senioren am Ausflug teil, aber diese ließen sich trotz schlechtem Wetter die Freude nicht verderben. Die Gondelfahrt (noch ohne Nebel) war für einige die erste Fahrt zum Diedamskopf. Beim Aufstieg zum Gipfel kam dann der Nebel und wir konnten nicht allzuviel sehen. Das Gipfelkreuz haben wir in Begleitung von Pater Johannes erreicht. Er betete mit uns für "alle Daheim" besonders für die Kranken. Nach dem Mittagessen in der Bergstation haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Als Abschluss sind wir noch im Wartherhof eingekehrt, um bei Kaffee und Kuchen gemütlich ein wenig zu plaudern. Auch "Gerhard" kam noch um die Senioren zu begrüßen. Einige hatten Ihn schon lange nicht mehr gesehen und freuten sich sehr ihm zu begegnen. Auch unser Bürgermeister hatte noch Zeit für die Senioren. Vielen Dank an die Gemeinde für die Übernahme der Kosten für Bahnfahrt und Kaffeepause. Herzlichen Dank für das kostenlose zur Verfügung stellen des Busses an das Hotel Adler. Auch an das Hotel Jägeralpe und Hotel Wartherhof, die die Jahre zuvor immer die Busse kostenlos zur Verfügung gestellt haben - "Vergelt´s Gott"!

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Christkönigsonntag Am Sonntag den 25.11.2012 feierten wir gemeinsam eine sehr schöne Festtagsmesse, mitgestaltet vom Kirchenchor Warth. Ein herzliches Dankeschön dem Chor unter der Leitung von Toni Hribernik für den immer wieder schönen Gesang. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön den Organistinnen Johanna Kratzer, Elfriede Drexel, Annelies Fritz und Barbara Strolz. Es steckt doch immer sehr viel Probenarbeit dahinter und trägt sehr viel zur feierlichen Gestaltung der hl. Messen an Sonn- und Feiertagen das ganze Jahr über bei.

Schülermesse im Advent Am Freitag, 7. Dezember feierten die Schüler der VS und HS Lechleiten wieder Schülermesse mit Pater Johannes. Das Kyrie, die Fürbitten und ein Dankgebet nach der Kommunion wurden von den Kindern gestaltet und dazu noch schöne Lieder gesungen. Auch Pfarrer Partl, einige Mütter und einige Senioren haben sich mit den Kindern gefreut und auch kräftig mitgesungen. Die nächsten Schülermessen sind am 1. Februar und am 1. März 2013 um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche Warth.

Ministrieren zu Weihnachten und Neujahr Liebe Ministranten, besonders die, die es noch werden möchten, kommt bitte zu den Gottesdiensten und tragt zur feierlichen Gestaltung bei. Pater Johannes und Pfarrer Partl freuen sich über jeden von "Euch". - 47 -

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Christkönigsonntag Am Sonntag den 25.11.2012 feierten wir gemeinsam eine sehr schöne Festtagsmesse, mitgestaltet vom Kirchenchor Warth. Ein herzliches Dankeschön dem Chor unter der Leitung von Toni Hribernik für den immer wieder schönen Gesang. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön den Organistinnen Johanna Kratzer, Elfriede Drexel, Annelies Fritz und Barbara Strolz. Es steckt doch immer sehr viel Probenarbeit dahinter und trägt sehr viel zur feierlichen Gestaltung der hl. Messen an Sonn- und Feiertagen das ganze Jahr über bei.

Schülermesse im Advent Am Freitag, 7. Dezember feierten die Schüler der VS und HS Lechleiten wieder Schülermesse mit Pater Johannes. Das Kyrie, die Fürbitten und ein Dankgebet nach der Kommunion wurden von den Kindern gestaltet und dazu noch schöne Lieder gesungen. Auch Pfarrer Partl, einige Mütter und einige Senioren haben sich mit den Kindern gefreut und auch kräftig mitgesungen. Die nächsten Schülermessen sind am 1. Februar und am 1. März 2013 um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche Warth.

Ministrieren zu Weihnachten und Neujahr Liebe Ministranten, besonders die, die es noch werden möchten, kommt bitte zu den Gottesdiensten und tragt zur feierlichen Gestaltung bei. Pater Johannes und Pfarrer Partl freuen sich über jeden von "Euch". - 47 -

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Geburtstage: 07.12.

Lydia Drexel

87 Jahre

17.12.

Johanna Kratzer

71 Jahre

24.01.

Eugen Huber (Haus St. Josef, Au)

89 Jahre

05.02.

Antonia Rüscher

87 Jahre

09.02.

Herbert Folie

70 Jahre

08.03.

Margarethe Strolz

74 Jahre

18.03.

Josefa Herburger

82 Jahre

19.03.

Johann Brenner

70 Jahre

Wir wünschen euch viel Spaß beim anmalen dieses Bildes

Wir veröffentlichen alle Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr. Wenn jemand nicht im Pfarrblatt stehen möchte, bitte dies bei Elisabeth melden.

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Geburtstage: 07.12.

Lydia Drexel

87 Jahre

17.12.

Johanna Kratzer

71 Jahre

24.01.

Eugen Huber (Haus St. Josef, Au)

89 Jahre

05.02.

Antonia Rüscher

87 Jahre

09.02.

Herbert Folie

70 Jahre

08.03.

Margarethe Strolz

74 Jahre

18.03.

Josefa Herburger

82 Jahre

19.03.

Johann Brenner

70 Jahre

Wir wünschen euch viel Spaß beim anmalen dieses Bildes

Wir veröffentlichen alle Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr. Wenn jemand nicht im Pfarrblatt stehen möchte, bitte dies bei Elisabeth melden.

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Hast du ein bisschen Zeit für mich? (von Ursel Scheffler) Dingdongding! Das war die Ladenglocke. Der alte Uhrmacher legte die Lupe beiseite und ging aus der Werkstatt in sein Uhrengeschäft hinüber. Aber da war niemand. "Hallo?", fragte er. Doch außer dem Ticken der Uhren, die überall an den Wänden hingen, bekam er keine Antwort. "Lausbuben!", murmelte er. Bestimmt hatten die Jungen aus der Nachbarschaft die Tür aufgerissen um ihn aus der Werkstatt zu holen. Fiel denen nichts anderes ein, als anderen Leuten die Zeit zu stehlen? Ein wenig ärgerlich drehte er sich um. Gerade wollte er wieder in die Werkstatt zurück, da sagte ein schüchternes Stimmchen: "Hallo, ich bin's - die Johanna." "Ah! Johanna! Ich hab dich erst gar nicht gesehen!", rief der Uhrmacher überrascht. "Willst du Mamas Armbanduhr abholen? Die ist leider noch nicht fertig!" "Nein", murmelte Johanna verlegen. "Ich wollte nur was fragen. Hast du ein bisschen Zeit für mich?" "Ja, das heißt nein, ich hab viel zu tun ...", brummte der Uhrmacher. " Nein, ich meine es ganz anders - ob du mir ein bisschen Zeit verkaufen kannst?" Dabei sah sie ihn aus ihren dunkelbraunen Augen so ernsthaft an, dass der alte Uhrmacher begriff: Diese seltsame Bitte war ehrlich gemeint. "Zeit verkaufen, wie meinst du das?", erkundigte er sich und schob die Brille auf die Stirn. "Na ja, es ist so: Mama hat morgen Geburtstag. Alles, was sie braucht, kauft sie sich eigentlich immer selber. Aber eins hat sie nie: Zeit. Und da hab ich gedacht, dass ich ihr ein bisschen Zeit schenke." Johannas Blick wanderte an der Wand entlang über die vielen Uhren, die ringsum fleißig die Zeit maßen. "Ah, jetzt verstehe ich...", sagte der Uhrmacher und lächelte. "Aber ich bin kein Zeitmacher, nur Uhrmacher. Uhren messen die Zeit, sie stellen sie nicht her." - 51 -

"Woher kommt dann die Zeit?", erkundigte sich Johanna. Der Uhrmacher überlegte einen Augenblick und sagte dann: "Die Zeit ist immer da, man muss sie sich nur nehmen." Wie meinst du das?", fragte Johanna. "Man muss einfach Zeit füreinander haben. So wie wir beide jetzt. Auch wenn man noch so viel zu tun hat." "Mama hat nie Zeit, mir eine Geschichte vorzulesen. Selbst kann ich es noch nicht so gut. Und ich mag doch Geschichten und Gedichte so gern", seufzte Johanna. "Ich glaube, da hab ich was für dich", sagte der Uhrmacher geheimnisvoll. Er verschwand hinter dem dunkelroten Vorhang, der den Laden von der Werkstatt trennte. Dann kam er mit einer kleinen Sanduhr zurück. "Die hab ich von meinem Zahnarzt. Der hat sie mir mal geschenkt, damit ich mir immer Zeit nehme zum Zähneputzen. Jetzt brauche ich sie nicht mehr." Er stellte die Eieruhr auf den Ladentisch. Neugierig sah Johanna zu, wie der feine Sand langsam von der oberen Hälfte des Röhrchens in die untere rann. "Hier kann man richtig zusehen, wie die Zeit vergeht", sagte der Uhrmacher. . "Du könntest deiner Mutter diese Sanduhr schenken. Und wenn du möchtest, dass sie Zeit für dich hat, dann sag einfach: Nur eine Sanduhr lang!" "Das ist toll!", sagte Johanna und strahlte über das ganze Gesicht. "Reicht das für eine Vorlesegeschichte?" "Manchmal. Und wenn die Geschichte länger ist, dreht man die Uhr einfach um und nimmt sich noch ein bisschen mehr Zeit." "Danke!", sagte Johanna. "Und was kostet die Sanduhr?" "Zeit kostet nichts", sagte der Uhrmacher, als er die Sanduhr in ein kleines Schächtelchen legte, um sie als Geschenk zu verpacken. "Dafür ist sie zu kostbar!"

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Hast du ein bisschen Zeit für mich? (von Ursel Scheffler) Dingdongding! Das war die Ladenglocke. Der alte Uhrmacher legte die Lupe beiseite und ging aus der Werkstatt in sein Uhrengeschäft hinüber. Aber da war niemand. "Hallo?", fragte er. Doch außer dem Ticken der Uhren, die überall an den Wänden hingen, bekam er keine Antwort. "Lausbuben!", murmelte er. Bestimmt hatten die Jungen aus der Nachbarschaft die Tür aufgerissen um ihn aus der Werkstatt zu holen. Fiel denen nichts anderes ein, als anderen Leuten die Zeit zu stehlen? Ein wenig ärgerlich drehte er sich um. Gerade wollte er wieder in die Werkstatt zurück, da sagte ein schüchternes Stimmchen: "Hallo, ich bin's - die Johanna." "Ah! Johanna! Ich hab dich erst gar nicht gesehen!", rief der Uhrmacher überrascht. "Willst du Mamas Armbanduhr abholen? Die ist leider noch nicht fertig!" "Nein", murmelte Johanna verlegen. "Ich wollte nur was fragen. Hast du ein bisschen Zeit für mich?" "Ja, das heißt nein, ich hab viel zu tun ...", brummte der Uhrmacher. " Nein, ich meine es ganz anders - ob du mir ein bisschen Zeit verkaufen kannst?" Dabei sah sie ihn aus ihren dunkelbraunen Augen so ernsthaft an, dass der alte Uhrmacher begriff: Diese seltsame Bitte war ehrlich gemeint. "Zeit verkaufen, wie meinst du das?", erkundigte er sich und schob die Brille auf die Stirn. "Na ja, es ist so: Mama hat morgen Geburtstag. Alles, was sie braucht, kauft sie sich eigentlich immer selber. Aber eins hat sie nie: Zeit. Und da hab ich gedacht, dass ich ihr ein bisschen Zeit schenke." Johannas Blick wanderte an der Wand entlang über die vielen Uhren, die ringsum fleißig die Zeit maßen. "Ah, jetzt verstehe ich...", sagte der Uhrmacher und lächelte. "Aber ich bin kein Zeitmacher, nur Uhrmacher. Uhren messen die Zeit, sie stellen sie nicht her." - 51 -

"Woher kommt dann die Zeit?", erkundigte sich Johanna. Der Uhrmacher überlegte einen Augenblick und sagte dann: "Die Zeit ist immer da, man muss sie sich nur nehmen." Wie meinst du das?", fragte Johanna. "Man muss einfach Zeit füreinander haben. So wie wir beide jetzt. Auch wenn man noch so viel zu tun hat." "Mama hat nie Zeit, mir eine Geschichte vorzulesen. Selbst kann ich es noch nicht so gut. Und ich mag doch Geschichten und Gedichte so gern", seufzte Johanna. "Ich glaube, da hab ich was für dich", sagte der Uhrmacher geheimnisvoll. Er verschwand hinter dem dunkelroten Vorhang, der den Laden von der Werkstatt trennte. Dann kam er mit einer kleinen Sanduhr zurück. "Die hab ich von meinem Zahnarzt. Der hat sie mir mal geschenkt, damit ich mir immer Zeit nehme zum Zähneputzen. Jetzt brauche ich sie nicht mehr." Er stellte die Eieruhr auf den Ladentisch. Neugierig sah Johanna zu, wie der feine Sand langsam von der oberen Hälfte des Röhrchens in die untere rann. "Hier kann man richtig zusehen, wie die Zeit vergeht", sagte der Uhrmacher. . "Du könntest deiner Mutter diese Sanduhr schenken. Und wenn du möchtest, dass sie Zeit für dich hat, dann sag einfach: Nur eine Sanduhr lang!" "Das ist toll!", sagte Johanna und strahlte über das ganze Gesicht. "Reicht das für eine Vorlesegeschichte?" "Manchmal. Und wenn die Geschichte länger ist, dreht man die Uhr einfach um und nimmt sich noch ein bisschen mehr Zeit." "Danke!", sagte Johanna. "Und was kostet die Sanduhr?" "Zeit kostet nichts", sagte der Uhrmacher, als er die Sanduhr in ein kleines Schächtelchen legte, um sie als Geschenk zu verpacken. "Dafür ist sie zu kostbar!"

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Zum Jahresende Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Ich denke an den Sommer, als wäre es gestern gewesen: Die Tage der Ruhe und Erholung im Urlaub, die herrliche warme Sonne, in der ich mich so wunderbar frei fühlte. Aber ich sehne auch noch die Mücken, die um meinen Kopf schwirren und mich ärgern. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Gerade erst verwandelten sich die Blätter an den Bäumen in die schönsten Farben und der Wind wehte sie stürmisch in alle Himmelsrichtungen. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Ich hab einen Jahresring mehr, so wie die Bäume, ich hab eine dickere Rinde, aber auch ein dickeres Fell? So manches ist mir in diesem Jahr unter die Haut gegangen; so manches hat Kraft gekostet, viel Kraft. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Gerne denke ich auch an die schönen Ereignisse und an die gelungenen Begegnungen zurück. Ich hab ein paar Lachfalten mehr im Gesicht. Am Ende dieses Jahres wird mir ein Wort ganz wichtig: DANKE! Danke, Herr, für all das, was mein Leben bereichert hat in diesem Jahr. Aber ich danke auch für die schweren Stunden, die ich mit deiner Hilfe überwunden habe. Durch sie hat mein Leben mehr Tiefe bekommen. Reinhard Mey - 53 -

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Zum Jahresende Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Ich denke an den Sommer, als wäre es gestern gewesen: Die Tage der Ruhe und Erholung im Urlaub, die herrliche warme Sonne, in der ich mich so wunderbar frei fühlte. Aber ich sehne auch noch die Mücken, die um meinen Kopf schwirren und mich ärgern. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Gerade erst verwandelten sich die Blätter an den Bäumen in die schönsten Farben und der Wind wehte sie stürmisch in alle Himmelsrichtungen. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Ich hab einen Jahresring mehr, so wie die Bäume, ich hab eine dickere Rinde, aber auch ein dickeres Fell? So manches ist mir in diesem Jahr unter die Haut gegangen; so manches hat Kraft gekostet, viel Kraft. Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Gerne denke ich auch an die schönen Ereignisse und an die gelungenen Begegnungen zurück. Ich hab ein paar Lachfalten mehr im Gesicht. Am Ende dieses Jahres wird mir ein Wort ganz wichtig: DANKE! Danke, Herr, für all das, was mein Leben bereichert hat in diesem Jahr. Aber ich danke auch für die schweren Stunden, die ich mit deiner Hilfe überwunden habe. Durch sie hat mein Leben mehr Tiefe bekommen. Reinhard Mey - 53 -

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Spende fürs Pfarrblatt In anderen Pfarrgemeinden unseres Landes ist es schon seit Jahren üblich, um eine Spende für die Herstellungskosten der PfarrblattAusgaben zu bitten. Auch wir wagen nun diesen Schritt und wenden uns an Euch, liebe Leserinnen und Leser. Wir, das Pfarrblatt-Team, bemühen uns einige Male pro Jahr, Euch liebe Einheimische und auch die Gäste, über aktuelle Themen unserer Pfarrgemeinde und unserer Kirche zu informieren. Dies geschieht nicht ohne zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand. Wenn Sie Freude am Lesen unseres Pfarrblattes haben und die vielen Stunden der Arbeit unseres Redaktionsteams schätzen, lasst uns dies durch eine Spende wissen. Einen Erlagschein findet Ihr beiliegend in dieser Pfarrblatt-Ausgabe. So können wir auch in Zukunft unser buntes und informatives Pfarrblatt verteilen und für die Gäste in unseren Kirchen auflegen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ im voraus. Pater Johannes und das Pfarrblatt-Team Schoppernau/Schröcken/Warth Wir wünschen allen Pfarrangehörigen von Schoppernau, Schröcken und Warth ein besinnliches Weihnachtsfest und besonders Gesundheit und Zuversicht fürs Neue Jahr! Die Pfarrgemeinderäte sowie das gesamte Pfarrblatt-Team - 55 -

Herausgeber und Verleger:

Pfarramt Schoppernau

Für den Inhalt verantwortlich: P. Johannes Kolasa und die PfarrblattTeams von Schoppernau, Schröcken und Warth

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Spende fürs Pfarrblatt In anderen Pfarrgemeinden unseres Landes ist es schon seit Jahren üblich, um eine Spende für die Herstellungskosten der PfarrblattAusgaben zu bitten. Auch wir wagen nun diesen Schritt und wenden uns an Euch, liebe Leserinnen und Leser. Wir, das Pfarrblatt-Team, bemühen uns einige Male pro Jahr, Euch liebe Einheimische und auch die Gäste, über aktuelle Themen unserer Pfarrgemeinde und unserer Kirche zu informieren. Dies geschieht nicht ohne zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand. Wenn Sie Freude am Lesen unseres Pfarrblattes haben und die vielen Stunden der Arbeit unseres Redaktionsteams schätzen, lasst uns dies durch eine Spende wissen. Einen Erlagschein findet Ihr beiliegend in dieser Pfarrblatt-Ausgabe. So können wir auch in Zukunft unser buntes und informatives Pfarrblatt verteilen und für die Gäste in unseren Kirchen auflegen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ im voraus. Pater Johannes und das Pfarrblatt-Team Schoppernau/Schröcken/Warth Wir wünschen allen Pfarrangehörigen von Schoppernau, Schröcken und Warth ein besinnliches Weihnachtsfest und besonders Gesundheit und Zuversicht fürs Neue Jahr! Die Pfarrgemeinderäte sowie das gesamte Pfarrblatt-Team - 55 -

Herausgeber und Verleger:

Pfarramt Schoppernau

Für den Inhalt verantwortlich: P. Johannes Kolasa und die PfarrblattTeams von Schoppernau, Schröcken und Warth

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Pfarrblatt Dezember 2012