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Pfarrbrief aus der D端sseldorfer

St. Peter

St. Antonius

Friedrichstadt

We i h n a c h t e n 2 0 11


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Was erwartet Sie? Was erwartet Sie? 2 Liebe Mitchristen aus der Friedrichstadt! 3 Adveniat-Aktion 4 Festgottesdienste 5 Torsten Hohmann, Diakon und Seminarist 6 Zur Person - Martina Kreß 7 Altenseelsorge in unserem Seelsorgebereich 10 Gebet im Alter 11 Ade, auf Wiedersehn !! 12 Konzert-Termine 14 Stern über Düsseldorf 15 Der Junge mit dem Wasserkanister 16 „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ 17 Bauarbeiten in der Talstraße 65 19 Staub, Dreck und Lärm – wir bauen um!!! 20 EinBlick in die Kita St. Peter, Florastraße 22 himmelwärts 23 Der frühe Vogel fängt den Wurm 24 Unsere neuen MessdienerInnen 25 Kinderseiten 26 Gottesgeschichten, Auflösung Kinderrätsel 28 MittenDrin 29 Es bleiben die Erinnerungen und sie geben Kraft für das Neue 2 9 Eine Stunde mit Christus 31 Superbilk 2011 – Auf geheimer Spur 32 Weltjugendtag 2011 in Spanien 34 Weltgebetstag der Frauen 2012 40 Gemeinsames Herbstfest 42 Veränderung im Ortsausschuss St. Peter 42 Tradition 43 Einladung zum Neujahrsempfang 43 Winterzeit > Bücherzeit 44 Tausend Tische für den Sonntag 46 Termin-Vorschau 47 Chronik 48 Gruppen und Ansprechpartner 50 Öffnungszeiten Pfarrbüro und Bücherei, regelmäßige Treffen 51 Kontaktmöglichkeiten, Eucharistiefeiern 52 Seite -2-


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Liebe Mitchristen aus der Friedrichstadt! Die kath. Kirche ist etwas schneller als andere – zumindest was den Jahreswechsel angeht. Wir Christen beginnen schon mit der Adventzeit das neue (Kirchen-)Jahr. Anlässlich des “Jahreswechsels” dürfen wir mit grosser Dankbarkeit auf 2011 zurückschauen: Herausragendes Ereignis für die Friedrichstadt war die Wiedereröffnung unserer Kirche St. Peter: Kardinal Meisner feiert am 20. Februar in der bis zum letzten Platz gefüllten Kirche ein durch grossartige Musik geprägtes Festhochamt. Auch für unsere “Schwestergemeinden” gab es besondere Festtage: Vor fünfzig Jahren wurde die PiusKirche geweiht. Damals ahnte noch keiner, dass wir den Jubiläumsgottesdienst am 20. März mit dem späteren Erzbischof von Berlin Rainer Maria Woelki gefeiert hatten. St. Martin weihte im September eine wunderschöne neue Kindertagesstätte ein und kurz danach war Kardinal Meisner noch einmal bei uns: zur Altarweihe in St. Martin – ebenfalls ein beeindruckendes und

selten gewordenes Ereignis. Der Weltjugendtag in Madrid begeisterte auch aus unseren Gemeinden Jugendliche und nicht zuletzt besuchte Papst Benedikt XVI Deutschland. Über manche Ereignisse des vergangenen Jahres lesen Sie in diesem Heft. Die Zukunft wird für die Gemeinde St. Antonius einige räumliche Verbesserungen bringen: wir arbeiten derzeit an Plänen für den Neubau unserer Kindertagesstätte, die deutlich erweitert werden wird. Gleichzeitig sollen anstelle des alten überdimensionierten Pfarrsaals kleinere, moderne und ansprechende Gemeinderäume geschaffen werden. Da die letzten Verträge zu diesen Vorhaben in diesen Tagen geschlossen werden, berichten wir erst in der nächsten Ausgabe ausführlicher darüber. Die Adventzeit lädt nun zum Ruhig werden und zur Muße ein. Gönnen Sie sich in den kommenden Wochen ab und zu eine Stunde ohne alles: ohne Internet und Handy, ohne Menschentrubel und Geräuschpegel – gerne auch in unseren Kirchen St. Antonius und St. Peter. Auch in Zukunft freuen wir uns auf Sie und laden Sie herzlich ein, sich in unserer Gemeinde wohlzufühlen und – je nach Ihrer Zeit und Ihren Interessen – mit zu tun. Ihr Pastor Ansgar Puff

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Das Jahr 2011 steht bei der Bischöflichen Aktion Adveniat im Zeichen des 50-jährigen Bestehens. Seit einem halben Jahrhundert steht Adveniat an der Seite der Menschen in Lateinamerika und

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der Karibik. Jahr für Jahr werden mehr als 3.000 Projekte mit circa 45 Millionen Euro gefördert. Das Jubiläum steht unter dem Leitwort „Dein Reich komme“ und greift damit das Grundanliegen der Vaterunser-Bitte auf, die Adveniat den Namen gab: „adveniat regnum tuum“. Im Jubiläums-Jahr und mit der Aktion 2011 will Adveniat zeigen, wie die Menschen in Lateinamerika und der Karibik ihr Leben an der verändernden Kraft des Reiches Gottes ausrichten, wie die Kirche die Wirksamkeit des Reiches Gottes erfahrbar macht und wie Adveniat die Arbeit der Kirche in Lateinamerika und der Karibik dabei unterstützt. Anlässlich des Jubiläumsjahres eröffnet Adveniat seine Jahresaktion am ersten Adventssonntag, 27. November 2011, mit einer Messe in einem Armenviertel in São Paulo. Der Gottesdienst wird live vom ZDF übertragen. Die Eröffnung in Deutschland findet am 11. Dezember 2011 im Kölner Dom statt.

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Wi r l a d e n S i e g a n z herzlich zu unseren Festgottesdiensten ein Sa.24.12.2011 15.00 Uhr WortGottesFeier Heiligabend für Kinder

(St. Antonius)

17.00 Uhr Familienchristmette (St. Antonius) 21.30 Uhr weihnachtliche Musik (St. Peter) 22.00 Uhr Christmette für Erwachsene (St. Peter) So.25.12.2011 09.30 Uhr Weihnachtsmesse (St. Antonius)  1. Weihnachtstag Mo.26.12.2011 12.30 Uhr Weihnachtsmesse (St. Peter)  2. Weihnachtstag Sa.31.12.2011 18.00 Uhr Jahresabschlussmesse Silvester für die Friedrichstadt (St. Antonius) So.01.01.2011 12.30 Uhr Neujahrsmesse Neujahr für die Friedrichstadt (St. Peter) So. 08.01.2011 11.00 Uhr Sternsingeraussendung (St. Martin) 

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Torsten Hohmann, Diakon und Seminarist Geboren wurde ich 1967 in Baden Württemberg. Nach einigen Umzügen – bedingt durch den Beruf des Vaters – kamen meine beiden Geschwister, Eltern und ich im Jahr 1977 nach Ratingen. Hier wuchs ich auf und legte 1986 meine Allgemeine Hochschulreife ab. Es folgte eine kaufmännische Ausbildung in Düsseldorf, in einem Betrieb der Mannesmann AG. 15 Monate Dienst bei der Bundeswehr schlossen sich in Wuppertal an. Nach der Bundeswehr war ich als kaufmännischer Angestellter wieder bei Mannesmann tätig. Meine Heimatgemeinde liegt im Ratinger Süden. Hier leben und wirken seit Jahrzehnten Franziskanerminoriten. Das Gemeindeleben und zahlreiche Geistliche haben mich sehr geprägt. Der Wunsch nach einem Beruf in der Kirche ist früh aufgekommen – Zeit brauchte die Überlegung zu einem entscheidenden Schritt. Von 1998 bis 2002 legte ich dann das Abendstudium der Theologie im Erzbischöflichen Diakoneninstitut Köln ab. Unser Erzbischof Joachim Kardinal Meisner spendete mir und 5 weiteren Männern am 23.11.2002 das Sakrament der Weihe zum Diakon. Meine kaufmännische Tätigkeit gab ich zum 31.12.2003 auf, um im Erzbistum als Diakon arbeiten zu können. Von Januar 2004 bis Sommer 2011 durfte ich in Langenfeld leben und meinen Dienst Seite -6-

als Diakon verrichten. Tauffeiern, Trauungen, die Predigt, Besuche bei Alten und Kranken, Begegnungen in der Trauer und Trauergottesdienste sind einige der Aufgaben gewesen. Das größte pastorale Feld meiner Tätigkeit in den Gemeinden war die Jugendarbeit. Ausgleich zu meinem schönen Dienst finde ich bei Wanderungen. Ausgiebige Bergtouren plane ich in meinen Sommerferien. Zahlreiche Berggipfel im Chiemgau, Berchtesgadener Land und der Zentralschweiz konnte ich dabei bisher erreichen. Vor einigen Monaten habe ich dem Erzbischof meinen Wunsch der


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möglichen Priesterweihe angeboten. Kardinal Meisner hat mich zum Sommer 2011 als Kandidat in das Erzbischöfliche Priesterseminar aufgenommen. Unser Kurs besteht aus 10 Kandidaten, die sich nun in den kommenden 2 Jahren auf die Priesterweihe vorbereiten. Die Ausbildung findet im Priesterseminar in Köln und im Kirchengemeindeverband Oberbilk, Unter-

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bilk, Friedrichstadt und Eller-West statt. Im KGV findet die praktische Ausbildung in Abstimmung mit meinem Mentor, Pfarrer Puff, statt. Kardinal Höffner hat das Wort von der „Geh-hin-Kirche“ geprägt. Ich möchte mich mit den Menschen im Kirchengemeindeverband auf den Weg machen. Mit Christus, auf den Herrn zu. Torsten Hohmann

Zur Person - Martina Kreß (49) Seit Januar 2011 bin ich „Referentin für Altenpastoral“ im Seelsorgebereich Ober- und Unterbilk, Friedrichstadt und Eller West und damit Mitglied im Pastoralteam. Angestellt bin ich mit 23 Wochenstunden beim Caritasverband Düsseldorf, der in einem Kooperationsvertrag mit dem Kirchengemeindeverband diese Stelle geschaffen hat. Ziel dieser neuen Funktion ist die Förderung und Stärkung der Seniorenarbeit und -pastoral in den verschiedenen Gemeinden und Altenzentren. Ich bin Diplom Religionspädagogin und einige kennen mich aus meiner Zeit als Gemeindereferentin in St. Antonius, wo ich bis zur Geburt unseres zweiten Kindes tätig war und mich auch danach ehrenamtlich engagierte. Ab 1997 war ich als „Referentin für geistliche Begleitung“ beim Caritasver-

band Düsseldorf für die Mitarbeiterseelsorge zuständig. Während dieser Zeit habe ich beim Erzbistum Köln eine Weiterbildung für geistliche Begleitung / Exerzitienleitung gemacht und in Offenburg eine Ausbildung als Eutoniepädagogin und –therapeutin. Was gehört zu meinen neuen Aufgaben? Drei Schwerpunkte sind zu nennen: • Die Gestaltung von pastoralen Angeboten für Senioren. • Die Vernetzung der Seniorenarbeit zwischen der Pfarreien-Gemeinschaft und den Altenzentren im Seelsorgebereich • Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Gemeindemitgliedern in den Altenzentren. Martina Kress

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Fr. Martina Kreß füllte auch unseren Fragebogen aus.

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Welche Hobbys haben Sie? Ich entspanne mich gerne mit Bewegung an der frischen Luft, aber auch beim Lesen und Musikhören. Mein Interesse gilt der guten Verbindung von Leib und Seele und so beschäftige ich mich neben der Seelsorge seit langen mit Körperarbeit.

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Wen hätten Sie gerne mal kennengelernt? Gerda Alexander, eine Pionierin der Körperarbeit, die Begründerin der Eutonie.

?Wenn Sie in einer anderen Zeit leben könnten, welche wäre es?

In einer Zeit, in der die Menschen weniger unter Zeit- und Informationsund Konsumdruck ständen und mehr Zeit für das Wesentliche – meist Unbezahlbare – hätten.

?Was hätten Sie gerne erfunden?

Manchmal würde ich mich in diesem großen Seelsorgebereich gerne von einem Ort zum anderen „beamen“ können.

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Was mögen Sie an sich? Die Fähigkeit, das Gute im Menschen zu sehen.

?Was mögen Sie an sich gar nicht?

Wenn der „innere Schweinehund“ mal wieder gesiegt hat.

?Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? Die Fehler, zu denen man steht.

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Was würde ihr Leben einfacher machen? Wenn sich mehr Menschen mehr füreinander interessieren und sich gegenseitig unterstützen würden – dann gäbe es z.B. nicht so viele vereinsamte alte Menschen oder überforderte Familien. Seite -8-


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Sie gewinnen eine Million - was nun? Ein Sabbatjahr nehmen, einen Teil als Sicherheit für die Familie anlegen und einen anderen für ein Projekt von Don Bosco spenden.

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Was ist für Sie das größte Unglück? Wenn denen, die mir lieb sind, etwas zustoßen würde.

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Und was macht Sie glücklich? In Frieden und Harmonie zu leben. Zu erleben, dass etwas gelingt. Und wenn mich etwas in meinem Innersten berührt. Das kann die Begegnung mit einem Menschen sein, aber auch die Schönheit der Natur, ein Musikstück, eine erfüllte Stille im Gebet…

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Haben Sie einen Lebenstraum? Am Ende sagen zu können, dass ich aus den Talenten, die mir anvertraut wurden, etwas gemacht habe.

?Welche Theater- oder Filmrolle würden Sie gerne spielen?

Die Lena aus dem Film „Wie im Himmel“.

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Ihre liebsten Romanhelden? Das wechselt. Gerade lese ich Martin Walser: „Muttersohn“. Einer der Hauptfiguren „Percy“ fasziniert mich. Unter anderem wegen seines Themas: „Ich sage nicht, was ich weiß. Ich sage, was ich bin.“

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Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind? Krankenschwester. Die jüngste Schwester meiner Mutter war damals Schwesternschülerin und ich bewunderte sie sehr. Unterstützt wurde das durch diverse Mädchenbücher in denen Krankenschwestern die Heldinnen waren. Ich bin trotzdem keine geworden, aber Heldinnen sind für mich die Krankenschwestern und Altenpflegerinnen und deren Kollegen noch heute – jenseits der verkitschten Welt der damaligen Mädchenbücher…

 Schenken Sie uns eine Lebensweisheit. „Das Beste kommt noch!“ (Leben aus dem Glauben an die Auferstehung, lässt schwierige Lebenssituationen besser ertragen…) Seite -9-


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Altenseelsorge in unserem Seelsorgebereich Als Referentin für Altenpastoral bin ich unter anderem auch für die Senioren in St. Antonius und St. Peter zuständig. Ich möchte Ihnen meinen Aufgabenbereich heute kurz vorstellen. Zuerst ein paar Zahlen: Im Seelsorgebereich Ober- und Unterbilk, Friedrichstadt und Eller-West sind insgesamt 19.598 Katholiken gemeldet, davon sind 4666 über 60 Jahre alt. Von den 4666 sind 1741 Katholiken über 75 Jahre. Zum Seelsorgebereich gehören neben den sechs Kirchen auch sechs Altenheime, für die ich Ansprechpartnerin bin: die Caritas Häuser St. Josef, St. Martin und das Hubertusstift, die Altenzentren am Fürstenwall, an der Industriestaße und Kruppstraße. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Dazu gehört die Vernetzung der Seniorenarbeit zwischen der Pfarreien-Gemeinschaft und den Altenzentren im Seelsorgebereich. Außerdem koordiniere und organisiere ich Angebote für Senioren z.B. den Seniorennachmittag zu Lichtmess in St. Josef und St. Antonius. Ich gestalte Wortgottesdienste in den Altenheimen oder begleite die Hl. Messen dort. Senioren, die nicht mehr aus dem Haus Seite -10-

können, bringe ich auf Wunsch die Krankenkommunion oder besuche sie zu Hause. Ich halte Kontakt zu den Seniorenclubs und ihren Leitungen und gestalte thematische Nachmittage. Mein Büro habe ich im caritas zentrum plus auf der Kölner Str. 265 – auch für die BesucherInnen dort bin da. Einmal im Monat organisiere ich ein gemeinsames Treffen zwischen den BesucherInnen des zentrum plus und den BewohnerInnen des Altenzentrums St. Josef. Und dann gibt es noch viele Einzelaktivitäten und –kontakte, die ich hier gar nicht darstellen kann. Ein wichtiges Anliegen ist mir, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Denn Sie können an den genannten Zahlen und Aufgabengebieten erkennen, dass das Pastoralteam und ich mit meiner ½ Stelle gar nicht für alle Senioren da sein können, die vielleicht auf einen Besuch von der Kirche hoffen. Vor allem in St. Antonius fehlt es an einem Besuchsdienst, seitdem die kfd diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann. Gerne würde ich eine neue Gruppe aufbauen. Sind Sie kontaktfreudig, rüstig und haben etwas Zeit für andere übrig? Dann freue ich mich, wenn Sie sich bei mir melden – gemeinsam können wir etwas gegen die Vereinsamung vieler alter Menschen in unserer Nachbarschaft tun. Gehören Sie aber zu dem Kreis der


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Gemeindemitglieder, die altersgebrechlich sind und kaum noch das Haus verlassen können, möchte ich Sie ermutigen, selbst aktiv zu werden und sich im Pfarrbüro oder bei mir zu melden, wenn Sie einen Besuch wünschen oder die Krankenkommunion empfangen möch​ ten. Für nächstes Jahr plane ich die Herausgabe eines Programmheftes, Telefon: 0160 7169760 Mail: Martina.Kress@kiog.de

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in dem die Angebote für Senioren aufgelistet sind. Unter anderem wird es Besinnungsnachmittage für Senioren geben – und im August eine Ferienfreizeit im Westerwald. Lassen Sie sich überraschen! Über Ihre Anregungen und Unterstützung freue ich mich. Sie erreichen mich über die Pfarrbüros oder unter:

Martina Kress

Gebet im Alter Mein Wirkungsfeld ist zusammengeschrumpft. Kann man überhaupt sagen, dass ich noch Wirkung ausübe zum Nutzen anderer? Ich bin gezwungen zur Untätigkeit, zum Geschehenlassen, zum Stillhalten. Ich komme mir oft überflüssig vor, mein Überleben will mir wie ein Überbleibsel erscheinen. Aber mein Glaube sagt, dass ich Dir, Herr, niemals überflüssig vorkomme, weil Du mich erwählt hast zu Deinem Eigentum. Vor dir ist kein Dasein unwert, keine Zeit unnütz. Du misst nicht nach Erfolg und Leistung. Den Maßstab, mich einzuschätzen, will ich von deinem Sohn übernehmen, der sein irdisches Leben mit der Passion vollendet hat. Ich habe die Aufgabe, ihm ähnlich zu werden. Ich will sie nicht gering achten. Jesus, Du hast mich berufen, Dir nachzufolgen. Bleib nah! Halte mich auf deinem Weg! Amen (Verfasser unbekannt) Seite -11-


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Ade, auf Wiedersehn !!

Bald heißt es Abschied nehmen von unserem Kantor Marcel Ober. Herr Ober wird uns zum 31.12.2011 verlassen, um ab 01.01.2012 eine neue Kantorenstelle in St. Lambertus Altstadt anzutreten. Ein kurzer Rückblick: Im Jahr 2005 trat Herr Ober die Nachfolge von Stefan Schmidt an, der seitdem als Domorganist in Würzburg tätig ist. Herr Ober, der in den Jahren zuvor schon als Assistent von Prof. Stefan Schmidt in unseren Gemeinden St. Antonius und St. Peter tätig war, übernahm zunächst als Interimskantor vom 01.01.-30.06.2005 hernach ab 01.07.2005 mit Festanstellung die kirchenmusikalische Leitung in den Gemeinden. Das heißt Leitung der Kirchenchöre St. Peter und St. Martin, Junger Chor, Seite -12-

Ars cantandi und Choralschola an St. Peter. Desweiteren spielte er in den Gottesdiensten von St. Antonius, St. Peter und St. Martin die Orgel. Seine musikalischen Tätigkeiten fanden sich auch in Orgelkonzerten und Chorkonzerten wieder. Im Jahr 2010 wurde unser Seelsorgebereich erweitert und Herr Ober wurde Seelsorgebereichsmusiker für die Gemeinden St. Pius, St. Apollinaris, St. Josef, St. Antonius, St. Peter und St. Martin. Sein Aufgabenfeld erweiterte sich somit um 3 Gemeinden. Im Jahr 2009 übernahm Herr Ober zudem die Leitung des Kindergartenchores St. Peter Talstraße. Als im Jahr 2007 die St. Peter Kirche brannte, war das sowohl für die Gemeinde, als auch für den Kirchenchor von St. Peter ein großer Schock. Herr Ober führte uns durch diese schwierige Zeit, indem er kontinuierlich weiter Proben abhielt und dafür sorgte, dass wir in Gottesdiensten singen konnten, sei es in St. Antonius, vor der St. Peter Kirche auf dem Kirchplatz oder in St. Peter unter dem Paradies (die Kirche war zu dem Zeitpunkt noch eine Baustelle). Zu kleineren Andachten sangen wir auch in unserer Kapelle Talstraße .Wir konnten es kaum mehr erwarten wieder Einzug in unsere Kirche zu halten. Im Februar 2011 war es dann endlich so weit. Unter Mitwirkung der Chöre St. Peter, St. Martin, Ars


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cantandi und Junger Chor wurde das Gotteshaus feierlich wiedereröffnet. Wie sangen die „Mariazeller Messe“ von J. Haydn für Chor, Orgel und Orchester. Seit März 2010 proben die Kirchenchöre von St. Martin und St. Peter gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig bei ihren sängerischen Verpflichtungen. Ich denke, meine Mitsängerinnen und -sänger werden mir beipflichten, wenn ich sage, dass wir Herrn Ober nur sehr ungern ziehen lassen. Er hat unseren Chor durch seine unermüdliche Art und Weise immer wieder motiviert, unser Repertoire zu erneuern und zu erweitern. Auch wenn wir so manches Mal scheinbar überfordert waren, gab er nicht auf. Für ihn war die Arbeit mit uns nicht ein „notgedrungenes Muss“, weil es zur Arbeit eines Kantors gehört, sondern er hatte den Ehrgeiz, uns weiter zu bringen und die Freude am Gesang zu fördern. Dabei hat er uns an seinem fundierten Wissen über die Li-

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teratur teilhaben lassen. Er erklärte Hintergründe und Zusammenhänge in Liturgie und Musik. Dabei kam auch weltliches Liedgut zum Einsatz, das vom Kirchenchor sehr gerne zum Vortrag gebracht wurde. Wir verlieren in Herrn Ober nicht nur einen außergewöhnlich hochbegabten Kirchenmusiker, sondern ebenfalls einen Menschen, der tief mit seinem Glauben verbunden ist, was seine Arbeit so wertvoll und anspruchsvoll machte. Obwohl wir ihn nur mit Wehmut gehen lassen, können wir seine Entscheidung gut verstehen und wünschen ihm für seinen beruflichen Weg, neue Herausforderungen, eine nette Gemeinde und einen sangesfreudigen Kirchenchor. Für seinen privaten Lebensweg wünschen wir ihm Gesundheit, ein erfülltes Leben zu zweit (mit Frau Kristina Hein) und Gottes Segen. Für den St. Gregorius Kirchenchor von 1876 an St. Peter Constanze Weigel-Willim

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Konzert-Termine

* Mittwoch, 14. Dezember, 18.00 Uhr Turmblasen auf dem Kirchplatz. * Montag, 19. Dezember, 19.30 Uhr Orgelkonzert „Hommage à Alexandre Guilmant“ (100. Todestag) Werke von A. Guilmant, Louis Vierne, Sigfrid Karg Elert und Marcel Dupré Orgel: Prof. Roland Maria Stangier, Essen * Mittwoch, 28. Dezember, 19.30 Uhr Chorkonzert „Christmas-Carols aus England, weihnachtl. Lieder u. Orgelmusik” Werke von Gustav Holst, Felix Mendelssohn, John Rutter und anderen JUNGER CHOR, Vokalensemble ARS CANTANDI Leitung: Marcel Andreas Ober * Montag, 16. Januar 2012, 19.30 Uhr Winterliches Orgelkonzert des Kantorenkonventes. „Missa cum jubilo“ von Duruflé mit Männerschola des katholischen Kantorenkonvents Leitung: Odilo Klasen Orgel: Robert Mäuser Seite -14-


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Stern über Düsseldorf Zum sechsten Mal führen die Evangelische Frieden-Kirchengemeinde und die katholischen Schwestergemeinden St. Martin, St. Peter und St. Antonius einen „Lebendigen Adventskalender“ durch. (www.lebendiger-adventskalender-bilk.de) Bewusst setzen die Gemeinden damit ein Zeichen im Advent gegen die hektische Betriebsamkeit unserer Stadt. Ziel ist es, erfahrbar zu machen, worauf es im Advent ankommt: Ruhe, Gemeinschaft, Erwartung. Unter dem Motto „Stern über Düsseldorf“ wird an jedem Abend im Advent um 18 Uhr für ca. 20-30 min ein besinnliches Angebot gemacht, z.B. ein Schattenspiel, Lichtfeiern, offenes Singen, Gottesdienste, Meditationen, Turmbläser… Wir treffen uns dazu an den Stätten kirchlichen Lebens im Stadtteil wie den Kirchen, Kindertagesstätten, Krankenhäusern, Altenheimen und dem Tagesaufenthalt

für wohnungslose Menschen der Diakonie. Auch im Polizeipräsidium macht der Adventskalender Station. Ort und Thema des jeweiligen Abends finden Sie wieder in einem Adventskalender, der in den kirchlichen Einrichtungen und in einigen Geschäften kostenlos zum Mitnehmen bereit liegt. Ab Ende November sind alle Informationen auch im Internet unter www.lebendiger-adventskalender-bilk.de Seien Sie neugierig und kommen Sie auch vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch. Nähere Informationen erhalten Sie unter 0211-9053343. Pastorin Konstanze Meschke

Die Pfarrbriefredaktion durfte schon hinter einige Türchen schauen: Do. 01.12. St. Martin/Bilker Kirche (Eröffnung) So. 04.12. St. Martin Vespergottesdienst Mi. 14.12. Turmblasen auf der St. Peter-Kirche Seite -15-


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Der Junge mit dem Wasserkanister

Ricardo aus Nicaragua isst am liebsten Grillhähnchen, und auch sonst ist er ein ganz normaler Neunjähriger. Auch wenn es ihm schwer fällt, still zu sitzen – in die Schule geht er gern. Wenn Ricardo groß ist, möchte er seiner Mutter und seinen Geschwistern helfen. Allerdings hat er seine Mutter schon lange nicht mehr gesehen. Als er noch zuhause wohnte, muss-

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ten er und seine drei Geschwister betteln gehen. Brachten die Kinder nicht genug Geld mit nach Hause, mussten sie auf der Straße schlafen. Oft waren die Eltern betrunken. Irgendwann ließen sie Ricardo dann ganz allein, und er lebte eine Zeit lang auf der Straße. Weil er Hunger und Durst hatte, stahl er Cola von einem Lieferwagen. Zum Glück bemerkte der Fahrer, was mit ihm los war und sorgte dafür, dass sich wieder jemand um Ricardo kümmerte. Seitdem lebt Ricardo im Zentrum „Madre de Toda Bondad“ in Juigalpa, das die Sternsinger unterstützen. Anfangs hatte er es hier nicht leicht, aber inzwischen spielt er mit den anderen Kindern und erzählt gern selbst ausgedachte Geschichten. Das Zentrum ist für Ricardo ein neues Zuhause geworden. Hier helfen Sozialarbeiter ihm, das Erlebte zu verarbeiten. Natürlich hilft Ricardo auch mit, wenn die Pflanzen im Garten des Kinderzentrums gegossen werden müssen. Das sehen wir auf dem Foto, das auf den Plakaten der diesjährigen Sternsingeraktion zu sehen ist.


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„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ Aktion Dreikönigssingen 2012

Ganz herzlich laden wir die Kinder aus unseren Stadtteilen Friedrichstadt und Unterbilk ein, sich an der diesjährigen Sternsingeraktion zu beteiligen. Dabei erhalten sie die Gelegenheit etwas ihrer Ferienzeit für Kinder in Not einzusetzen und dabei noch jede

Menge Spaß zu haben. Wie im vergangenen Jahr wird bereits im Advent ein Aktionstag stattfinden, bei dem sich die Kinder kennenlernen, mehr über die Aktion erfahren und das passende Königsgewand finden können. Bitte sprechen Sie auch Kinder in Ihrer Verwandtschaft und im Bekanntenkreis an, damit wir eine große Schar zusammenbekommen, die das Gebiet von St. Antonius, St. Peter und St. Martin „besingen“ kann.

Großer Aktionstag der Sternsinger: Samstag, der 3. Dezember, 11 - 16 Uhr (für eine warme Mahlzeit ist gesorgt) im Forum St. Martin (im vorderen Teil der Pfarrkirche an der Neusser Straße) Seite -17-


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Die Sammlung in den Häusern unserer Stadtteile sowie in den Geschäften und Regierungsgebäuden wird von Donnerstag, dem 5.1. bis Samstag, den 7.1. gehalten. In einem feierlichen Gottesdienst in St. Martin am Sonntag, dem 8.1. findet die Aktion ihren Abschluss. Wenn Sie den Besuch der Sternsinger wünschen und im vergangenen Jahr nicht besucht worden sind, melden Sie sich bitte bis zum 30.12. auf dem beigefügten Abschnitt im Pfarrbüro

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an. Weitere Informationen zur Aktion und zu den Sammelzeiten finden Sie im Miteinander und an der Stellwand, die in unserer Kirche aufgestellt wird. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Thomas Johannsen, Gemeindereferent

Ich möchte, dass mich die Sternsinger besuchen.

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(Bitte bis zum 30.12.2011 im Pfarrbüro abgeben!) Name:

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Bauarbeiten in der Talstraße 65 Seit Mitte Juli dieses Jahres gibt es unfangreiche Baumaßnahmen in der Talstraße 65. Diese haben ei-

gentlich eine erfreuliche Ursache. Denn im Gegensatz zu den meisten deutschen Städten und Gebieten erfreut sich Düsseldorf zunehmender Geburtenzahlen. Das gilt besonders für unseren Stadtteil BilkFriedrichstadt. Aufgrund dieser Entwicklung werden wesentlich mehr Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren benötigt. Das führte zu einer Umstrukturierung unserer Kindergärten in St. Martin,wo ein völlig neues Gebäude mit wesentlich mehr Räumen und Spielfläche entstanden ist. In St. Antonius wird es voraussichtlich in 2012 ebenfalls zu einem Neubau für mehr und unterschiedliche Kindergruppen kommen. Unser St. Peter-Kindergarten in der Talstraße wird ebenfalls umstrukturiert, weil für die jüngeren Kinder unter drei Jahren nicht nur mehr Erzieher/innen und Betreuer/innen benötigt werden, son-

dern auch ein wesentlich größerer Raumbedarf entstanden ist - zum Beispiel müssen die Kleinen z. T. nicht nur gewickelt werden, sondern sie brauchen auch Plätze für den Mittagsschlaf usw., usw.. In der Talstraße, in der es keine Baufläche für zusätzliche Gebäude gibt, bot sich die Möglichkeit zur Nutzung der ersten Etage im Vorderhaus. Diese wird zur Zeit kindgerecht umgebaut und erhält einen Zugang vom Gebäude des Kinder-

gartens im Hinterhaus. Und natürlich benötigen die Kinder auch Waschräume und Toiletten. Die erste Etage umfasste bisher die recht großzügig angelegten Räume für Veranstaltungen und Gruppentreffen aus der Gemeinde. Als Ersatz dafür wird jetzt das Parterre aus- und umgebaut. Die bisherige Kapelle wird in Zukunft der Raum für kleinere Veranstaltungen und Treffen von Gruppen aus der Gemeinde sein. Dazu werden eine kleine Küche und Toilettenräume eingerichtet. Die erheblichen Kosten für den Seite -19-


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Ausbau des Kindergartens werden vom Jugendamt der Stadt Düsseldorf bzw. vom Landschaftsverband getragen. Die Änderung der Kapelle zum Gemeinderaum fi-

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nanziert das Erzbistum Köln. Die Gottesdienste, die vor allem während der Renovierung von St. Peter in der Kapelle stattfinden mussten, finden nach der Wiedereröffnung in der Kirche St. Peter statt. Unsere Mitbewohner von Haus Nr. 65 und auch die Kinder und Erzieher/innen des Kindergartens werden - hoffentlich nur noch im November - den Baulärm und -schmutz ertragen müssen. Es ist für einen guten Zweck! Jost Steinhausen

Staub, Dreck und Lärm – wir bauen um!!!

Liebe Leser Staub, Dreck und Lärm – wir bauen um!!! Das ist unser Thema im diesjährigen Herbst. Unser Architekt und auch die ausführenden Gewerke sind guter Hoffnung, dass der Zeitplan eingehalten werden kann und wir Ende 2011 fertig sind. Na gut, glauben wir das mal und hoffen darauf, Anfang 2012 die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen zu können. Wer, wie, wo, das wird uns in den nächsten Wochen beschäftigen. Wer bezieht welche Räume? Wie sieht dann die Gruppenstruktur aus? Wo stehen wir im nächsten Seite -20-

Kindergartenjahr? Viele wichtige Fragen, die nach vernünftigen Antworten verlangen. Wir werden versuchen, sie alle möglichst zeitnah und pädagogisch ‘sinnvoll’ zu beantworten, um weiterhin so zu arbeiten, wie die meisten es von uns erwarten und gewohnt sind, was viele positive Bemerkungen über uns und unsere Art Erzieher zu sein, die an uns herangetragen werden, vermuten lassen. Arbeit bedeutet natürlich auch immer Anstrengung und Kräfteverzehr. Dagegen hat unsere Köchin aber immer wieder ein gutes Mittel, wie z.b. eine kräftigende, def-


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tige, von vielen geliebte ( Kinder, Personal, Ordnungshüter… ) Linsensuppe.

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So gestärkt kann es dann in die frohe und besinnliche Jahreszeit gehen, oder?

Weihnachten fängt vorher an! Weihnachten fängt vorher anDas wissen doch alle! Geht man die Straße rauf und runter, sieht man in jedem Falle, schaut man hinauf, schon Anfang November Weihnachtslichteraber auch strahlende Gesichter? Weihnachten als Fest der Werbung und Gewinne, aber nicht in des Neugeborenen Sinne . Weihnachten fängt vorher anDas wissen doch alle! Ab dem 01. Januar dann, hoppeln die Osterhasen schon heran. Die Kinder stehen verwirrt dabei, für sie wird’s zum Festlichkeiten-Einerlei. Wahrscheinlich dauert’s nicht mehr lange, und wir feiern Ostern unter der Weihnachtstanne. Weihnachten fängt vorher anDas wissen doch alle! Doch wollen wir auch in die Tiefe gehen, das Fest als Beginn von Freude und Liebe sehn begreifen, was die Weihnacht uns sagen kann? Weihnachten fängt vorher an – Das ist uns doch nun allen klar Und dauert tatsächlich das ganze Jahr! W. W. Mit diesen kurzen Gedanken möchte ich Sie in eine lichterfüllte, wärmende Advents- und Weihnachtszeit schicken, mit dem Wunsch, dass wir alle verstehen,

dass Weihnachten jeden Tag des Jahres stattfinden kann! Für das TalstrassenTeam

Wolfgang Walter Seite -21-


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EinBlick in die Kita St. Peter, Florastraße Nach den Sommerferien nahmen wir 15 Kinder in unsere beiden Gruppen auf und begrüßten auch unsere Kita-Leiterin Kerstin Horster nach ihrer Elternzeit zurück ins Team. Recht schnell und ohne viele Tränen haben sich unsere „Neuen“ eingelebt. Das Wink-Ritual mit Erzieherin am Bürofenster wird weiterhin von vielen Kindern gern genutzt. Fleißig wurde zum Herbst die Kita dekoriert. Die Waldwichtel sammelten Herbstschätze auf ihren Waldreisen. Natürlich wurden auch eifrig Laternen gebastelt. So trafen wir uns am 8.November mit unseren Laternen in der Kita. Der Umzug startete mit einer gemütlicher Liederrunde und warmen Getränken. Anschließend zogen wir gemeinsam Richtung Kirche zur Mantelteilung. In der Adventszeit wird es bei uns gemütlich und stimmungsvoll. Plätzchen werden gebacken, Lieder gesungen, es wird gebastelt und den Kindern wird die Weihnachtsgeschichte vermittelt. Nach der Teilnahme an der Fachkonferenz Religion werden Frau Czajkowski

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und Frau Lennartz den Kindern die Weihnachtsgeschichte unter anderem mit Hilfe von Glyphen näher bringen. Was sind Glyphen? Das Sprechzeichen (Glyphen) ist eine erzählbegleitende Visualisierung biblischer Geschichten. Erzählen und Zeichnen geschehen zusammen. Der Bibeltext wird auf das Wesentliche reduziert und Details werden auf das Nötigste zurück genommen, da ansonsten die Gleichzeitigkeit von Zeichen und Erzählen verloren gehen oder der Erzählrhytmus ins Stocken gerät. Den Kindern auf diese Art eine biblische Geschichte zu vermitteln ist für uns eine neue spannende Erfahrung, die hoffentlich noch häufig zum Einsatz kommen kann. Wenn Sie einen persönlichen EinBlick in unsere Kita werfen möchten, sind sie ganz herzlich eingeladen, am 15. Dezember im Rahmen des Lebendigen Adventkalenders abends unsere Kita zu besuchen. Eine besinnliche Adventzeit und einen guten Start in ein gesundes neues Jahr wünscht das Team von St. Peter! Silvia Lennartz Kerstin Horster


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himmelwärts Messe für Eltern mit größeren Kindern Antoniuskirche, Fürstenplatz Für unseren Seelsorgebereich sind wir im Herbst 2011 in St. Antonius am Fürstenplatz, Friedrichstadt mit Messen für Eltern mit größeren Kindern (ab 2. Schuljahr) gestartet. In diesem Gottesdienst werden die biblischen Erzählungen auf unterschiedliche Weise (Gespräch, Anspiel, Bildbetrachtung o.ä.) erschlossen. Wir singen moderne Lieder, die von einer kleinen Band begleitet werden. Nach dem Gottesdienst gibt es noch Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee oder einem Becher Saft zu einem Gespräch zusammen zu stehen. Kommen Sie doch vorbei und erzählen sie auch anderen Familien von diesem Angebot, denn Gemeinschaft steckt an! Wer von den Eltern Interesse und Freude hat, die Messen in einer Vorbereitungsgruppe mit mir vorzubereiten oder die Musikgruppe mit einem Instrument zu verstärken, kann sich gerne an mich wenden. х Sonntag х Sonntag х Sonntag х Sonntag х Sonntag х Sonntag х Sonntag х Sonntag

04.12.2011 22.01.2012 04.03.2012 25.03.2012 06.05.2012 10.06.2012 01.07.2012 09.09.2012

12.30 12.30 12.30 12.30 12.30 12.30 12.30 12.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Information: www.himmelwaerts-duesseldorf.de Kontakt: Monika Lingnau 0211/1756297 oder monika.lingnau@erzbistum-koeln.de Seite -23-


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Der frühe Vogel fängt den Wurm Wer bei einer päpstlichen Generalaudienz einen Blick auf den Heiligen Vater erhaschen möchte, muss zeitig aufstehen. Also machten sich Messdiener David Reinhard und seine Eltern während ihres Romurlaubs im August in aller Herrgottsfrühe auf den Weg nach Castel Gandolfo zur Sommerresidenz des Papstes. Sie berichten für den Pfarrbrief: 7.20 Uhr, Rom Terminibahnhof: Der Zug nach Castel Gandolfo fährt ab. In 40 Minuten sind wir in den Albaner Bergen. Wir sind nicht allein, denn dass hier nur der frühe Vogel den Wurm fängt, hat sich herumgesprochen. Menschen aus aller Herren Länder haben an diesem Mittwochmorgen das selbe Ziel: sie wollen einen Blick auf

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Papst Benedikt XVI. erhaschen! Als wir in dem Bergörtchen ankommen, reihen wir uns ein in die Prozession, die uns steil bergauf zum Platz vor dem Papstpalast führt. Jetzt heißt es: zwei Stunden warten und den Platz in der riesigen Menschentraube behaupten – zum Glück liegt der Platz im Schatten. Bevor uns Sicherheitsleute in den Hof des Palastes vorlassen, kontrollieren sie unsere Rucksäcke. David muss schweren Herzens sein neues rotes Blechauto vor dem Eingangstor ablegen. Ein Platz in einer der ersten Reihen ist uns sicher – nützt aber wenig. Sobald der Heilige Vater auftaucht, recken alle ihre Arme hoch, um Fotos zu schießen. Und wie im Fußballstadion feuern die Pilgerinnen und Pilger ihren „Papa“ an. Auch das spanische Grüppchen vor uns ist völlig aus dem Häuschen geraten. Jetzt hat nur noch David den Überblick. Der sitzt nämlich auf den Schultern seines Vaters. Zum Glück für das kleine chinesische Mönchlein hinter uns.


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Der drückt David schüchtern seinen Fotoapparat in die Hand und

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kommt so noch zu einem erstklassigen Papstfoto. Eine italienische Ansprache, ein lateinisches Vaterunser und einen Schlusssegen später entschwindet der Heilige Vater wieder in seine Gemächer und ganz aus unserem Blick. Wir strömen Richtung Ausgang. Das rote Auto ist zum Glück noch da. Martina und David Reinhard

Unsere neuen MessdienerInnen

Am 17. Juli 2011 wurden Katharina Hallay, Antonios Ogba Michael und Simon Klees in die Gemeinschaft der MessdienerInnen von St. Antonius und St. Peter aufgenommen. Sie wurden von Anna Mantica und Antonia Berger mit Unterstützung von Thomas Johannsen und Ulla Neef auf ihren Dienst vorbereitet. Wir freuen uns besonders über die Verstärkung der Messdienerschaft, weil es heute nicht mehr selbstverständlich ist, dass sich junge Menschen in der Kirche engagieren. Hans-Jürgen Neef

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Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann, wen gibt es wirklich? Keinen von allen, werdet ihr sagen. Das sind doch Märchen für kleine Kinder! Aber etwas Wahres ist dran an diesen Geschichten. Natürlich gibt es diese Geschenke-Heranschlepper nicht so, wie es euch gibt oder Nachbars Hund. Aber wenn sich heute Männer als Nikolaus verkleiden und in die Kindergärten oder sogar nach Hause kommen, dann erinnern sie uns an Bischof Nikolaus, der ein offenes Auge hatte für die Not von armen und kleinen Leuten, auch von Kindern. Sein Besuch und seine Geschenke erinnern daran: Geschenke kann man sich nicht verdienen. Geschenke sind auch nicht dazu da, andere zu bestechen oder zu belohnen. Geschenke wollen froh machen, einfach so, weil es schön

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ist, wenn der Beschenkte strahlt. Diese Idee steckt auch hinter der Erzählung vom Christkind, das am Heiligen Abend heimlich die Geschenke versteckt. (Diese Figur soll übrigens Martin Luther erfunden haben, um den Nikolaus als Gabenbringer abzulösen!) Das Christkind ist eigentlich Jesus, der alle Menschen, egal, was sie in unseren Augen wert sind, mit seiner Liebe und Gnade beschenkt. Und der Weihnachtsmann? Der ist tatsächlich nichts anderes mehr als ein pünktlicher Lieferant der bestellten Geschenke, den die Werbung aus vielen alten Sagengestalten zusammengebastelt hat. An den muss man wirklich nicht glauben! Christina Brunner


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S e e l s o r g e b e r e i c h

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B i l k - F r i e d r i c h s t a d t

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Findest du heraus, was auf dem Wunschzettel steht? Errate die dargestellten Begriffe und streiche oder ersetze die angegebenen Buchstaben! Vielleicht kannst du auch noch die Geschenkbänder ordnen.

K i n d e r s e i t e ?

Finde die acht Unterschiede!

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Gottesgeschichten

Messe für Eltern mit kleinen Kindern Antoniuskirche, Fürstenplatz х х х х х х х х

Sonntag 11.12.2011 Sonntag 15.01.2012 Sonntag 26.02.2012 Sonntag 11.03.2012 Ostermontag 09.04.2012 Sonntag 13.05.2012 Sonntag 17.06.2012 Sonntag 15.07.2012 Sommerpause х Sonntag 02.09.2012

11.00 11.00 11.00 11.00 11.00 11.00 11.00 11.00

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

11.00 Uhr

Information: www.gottesgeschichten-duesseldorf.de Kontakt: Beatrix Reese 0211/6959078 oder

beatrix.reese@erzbistum-koeln.de

Auflösung - Rätsel auf der Kinderseite: 1. EIN NEUES FAHRRAD 2.

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Datum / Uhrzeit Termin Mi. (14-tägig) Caritas-Erziehungsberatung 14.30 – 16.30 Uhr mit Frau Kathrin Müller Logopädische Sprechstunde nach Vereinbarung mit Frau Radonij Logopädische Sprechstunde nach Vereinbarung mit Frau Radonij

KiTa St.Peter, Talstr. St. Antonius St.Peter, Talstr.

Über die Kindergärten können Sie auch unsere Bezirkspolizisten, Herrn Zeitner und Herrn Dohmen, erreichen oder erfahren, wann sie wieder eine Sprechstunde in den Einrichtungen abhalten.

www.mitten-drin.net

Es bleiben die Erinnerungen und sie geben Kraft für das Neue

Ganz persönliche Gedanken zu den Straßen in unserer Umgebung In meiner Kindheit spielten wir in den Trümmergrundstücken auf der Hüttenstraße. Der zweite Weltkrieg hatte sie hinterlassen. Wir kannten nicht die Schrecken jener Zeit, waren wir doch im Jahr 1946 erst geboren. Für uns Jungen waren es gefährliche und spannende, weil von den Eltern streng verbotene Spielplätze. Wir lernten die Risiken einzuschätzen, Ängste zu überwinden und vor allem mach-

te es großen Spaß, dort in den Kellern „Räuber und Gendarm“ zu spielen. Der Lessing-Platz mit Apollinaris-Kirche galt als „genehmigter“ Spielplätze und so verbrachten wir unsere Freizeit im „magischen Dreieck“ Lessingplatz, Fürstenplatz und Turu-Platz. Leider vertrieb uns oft der „alte Hassels“ vom Platz, weil wir nicht im Verein waren. Aber wir hatten auch Pflichten zu erfüllen wie die Hilfe bei der Hausarbeit und beim Einkauf. Seite -29-


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Meine Mutter schickte mich zur Metzgerei Deutzmann in der Hüttenstraße oder zum Fischgeschäft Bruhns an der Helmholtzstraße Ecke Scheurenstraße. Dort, wo der Fisch noch ahnungslos im Becken schwamm, bevor er in der Pfanne landete, riecht es heute nach Pommes Frites und Currywurst. In der Gaststätte „Stettiner Hof“ Hüttenstraße Ecke Gustav-Poensgen-Straße durfte ich 1954 mit meinem Vater am Fernsehgerät miterleben, wie Deutschland Fußballweltmeister wurde. Das war etwas ganz Besonderes und bleibt unvergesslich, denn ein TV Gerät gab es bei uns zu Hause nicht. Für die Einschulung in das erste Schuljahr kam die Schule an der Helmholtzstraße nicht in Betracht. Katholische Kinder besuchten die katholische Volksschule an der Höhenstraße. Bis heute habe ich die verachtende Strenge des Lehrers dort nicht vergessen und ebenso kann ich mich an Ängste erinnern, obwohl meine Zeugnisse doch gute und sehr gute Noten auswiesen. Als ich mich später für den Lehrerberuf entschied, wollte ich nicht zuletzt wegen dieser „Erlebnisse“ beweisen, dass Lernen durch Freude viel besser gelingen kann. Als Schüler des GeschwisterScholl-Gymnasiums lernte ich zunächst die kaum vorstellbare Situation des „Schichtunterrichts“ kennen. Der Unterricht fand im Seite -30-

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Gebäude des Lessing-Gymnasiums an der Ellerstraße wechselweise eine Woche am Vormittag und in der darauffolgenden Woche am Nachmittag statt. Die Schüler des Lessing-Gymnasiums teilten unser Schicksal, bis wir das neue Schulgebäude an der Redinghovenstraße beziehen durften. An eine offene Ganztagsschule dachte damals noch niemand. Meine Eltern zogen von der Oberbilker Allee zur Pionierstraße und wir gehörten nun nicht mehr zu St. Apollinaris, wo ich lange Zeit als Messdiener engagiert war, sondern zur St. Antoniusgemeinde. Unser Pfarrer Nüsse und Pastor Wessler aus Eller zelebrierten 1972 anlässlich unserer Hochzeit in St. Antonius einen ökumenischen Gottesdienst. Ökumene bedeutete für meine Frau und mich mehr als nur ein Event, es war eine Perspektive, an die wir noch immer glauben. Der Fürstenplatz und seine Umgebung verlor bis auf die Besuche bei meinen Eltern nun zunehmend seine Bedeutung. Dafür rückte der Turu-Platz immer mehr in den Mittelpunkt. Einige der Leserinnen und Leser werden sich an die großen Zeiten der Fußball-Pfingstturniere erinnern. Als Trainer der A-Jugend durfte ich zwei erfolgreiche Jahre an der Feuerbachstraße erleben. Vor fast 25 Jahren machte mich der Schulleiter Herr Burg darauf aufmerksam, dass an der Grundschule Helmholtzstraße die Stelle des


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Konrektors zu besetzen sei. Den Wechsel von der Sekundarstufe in die Primarstufe habe ich bis heute nicht bereut. Nach dem Ausscheiden von Herrn Burg durfte ich mit einem engagierten Kollegium die gemeinsam begonnene pädagogische Arbeit als Schulleiter fortsetzen. Nun, nach über 40 jähriger Dienstzeit, ist es an der Zeit, in den Ruhestand zu treten. Ein Kapitel ist beendet. Gern schaue ich auf meine Zeit an der Helmholtzschule. Eine Schule wie diese mit mehr als 50 Mitarbeitern ist heute wie ein Unternehmen zu führen. Ganz besonders stolz bin ich auf das Kollegium, alle Mitarbeiter und die vielen engagierten Eltern, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben.

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In besonderem Maße aber schätze ich die tägliche Begegnung mit den fröhlichen und freundlichen Kindern unserer Schule. Es bleiben die Erinnerungen. Nun gilt es bereit zu sein, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich wünsche den Lesern des Pfarrbriefs alles Gute.

K.-W. Jammers, Rektor der GGS Helmholtzstrasse

Eine Stunde mit Christus

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Freunde, ganz herzlich laden wir Sie an jedem ersten Sonntag im Monat in unsere Hauskapelle am Fürstenwall 165 zu einer Eucharistischen Anbetungsstunde ein. Wir beginnen um 18:00 Uhr an folgenden Terminen: So. 4. Dezember 2011 So. 7. Januar 2012 So. 5. Februar 2012 So. 4. März 2012 Eine wichtige Vorankündigung für Sie: Die Paulus-Buchhandlung wird in den ersten Monaten des neuen Jahres in die Friedrich-Ebert.Str. 35 (ehemals Fa. Gebrüder Clasen) umziehen. Wir freuen uns, Sie dann in den neuen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen. Der genaue Termin der Neueröffnung wird noch bekannt gegeben. Seite -31-


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Superbilk 2011 – Auf geheimer Spur Auch in diesem Jahr nahmen wieder über 120 Kinder an der von unseren Kirchengemeinden organisierten Ferienbetreuung Kinderzeltstadt Superbilk teil, in den letzten beiden Wochen der Sommerferien kamen sie von montags bis freitags um neun Uhr zusammen, um bis 17 Uhr gemeinsam Spaß zu haben, zu spielen, Ausflüge zu unternehmen. Sie bekamen ihre Superbilk T-Shirts, trugen sie und lebten zwei Wochen nach dem diesjährigen Motto „Ich bin ein Superbilker auf geheimer Spur“, mit Highlights wie der „AgentenTeam-Challenge“, dem Fußballspiel gegen die Oberbilker Polizei und der großen Abschlussbühne. Die Teilnehmer, in diesem Jahr allesamt Detektive, werden nach

Altersstufen auf zehn Gruppen verteilt, die von mehreren Jugendleitern geleitet werden und ihr eigenes Zelt haben. Und diesmal wurde auch ein großes Jubiläum gefeiert: Zum 15. Mal öffnete die Zeltstadt auf dem ehemaligen BuSeite -32-

Ga-Gelände ihre Tore. Aus diesem Grund sollte ein wertvolles, von Superbilkleitern selbst gemaltes Gemälde versteigert werden, das eine Summe im mindestens fünfstelligen Bereich einbringen sollte. Doch, oh Schreck: Plötzlich war das Gemälde verschwunden und durch eine billige Nachahmung ersetzt worden! Das rief Sherlock Holmes und Doktor Watson auf

den Plan, die nun täglich bei der allseits beliebten Morgen- und Abendbühne auftraten. An jedem Tag wurden sie von einer anderen Gruppe „Londoner Straßenkinder“ unterstützt, die mit großem Eifer zur Lösung des Rätsels beitrugen: Heiko, ein Leiter, der seit dem ersten Superbilk 1997 dabei war, hatte das Bild gestohlen, weil er etwas auf seiner Arbeit brauchte, was ihn an Superbilk erinnert; schließlich konnte er nicht selber dabei sein, weil er keinen Urlaub bekommen hatte. Für ihn war kurzfristig unser Kaplan Juraj Ledic eingesprungen, der dann zusammen mit Thomas Johannsen die Leitung übernahm. Eine wichtige Rolle spielen auch


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die Küchendamen, die ganz Superbilk jeden Tag mit Frühstück, warmen Mittagessen und Nachmittagssnack beglücken und das Technikteam, das dafür sorgt, dass die Küche Strom hat, gegrillt wird und kleinere und größere Reparaturen vorgenommen werden. Sehr wichtig für Superbilk ist auch die Nachtwache, die nachts am Platz ist und aufpasst, dass nichts geklaut oder weggeweht wird. In diesem Jahr gab es sogar ein „Reisebüro“, das für die Gruppen Ausflüge buchte und organisierte. Neben den JugendleiterInnen gibt es nun im zweiten Jahr auch die „Special Force“, Jugendliche, die zu alt für die Gruppen, aber auch noch zu jung sind, um „richtige“ Leiter zu

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sein. Sie sind sozusagen Leiter in Ausbildung, Praktikanten, und bieten Programme an, die die Gruppen für ihr Tagesprogramm „buchen“ können. Nicht zu vergessen die vielen Helfer, die mit uns den Auf- und Abbau bewältigt haben! Für alle diese Jobs finden sich

nach 15 Jahren nach wie vor viele Menschen, die diese Aufgaben ehrenamtlich übernehmen und damit Superbilk unterstützen. Und das ist auch gut so! Superbilk 2011 war ein voller Erfolg: Das Wetter hat (meist) gehalten, an einigen Tagen war sogar echtes „Wasserschlacht-Wetter“. Die Kinder hatten tolles Programm und die Ausflüge sind alle gut gelaufen. Für weitere Informationen: www.superbilk.de PS: Der Termin für Superbilk 2012 steht übrigens auch schon fest: Es findet in den ersten beiden Ferienwochen, vom 09.07.bis 20.07.2012 statt. Antonia Berger

(„Special Force Mitglied”) Seite -33-


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Weltjugendtag 2011 in Spanien Der Weltjugendtag 2011 in Spanien – die Reise in ein fremdes Land, das Treffen mit 1,5 Millionen Jugendlichen aus der ganzen Welt, das Feiern der Heiligen Messe mit dem Papst. Das und noch vieles mehr sollte uns erwarten, als 20 Jugendliche aus unseren Gemeinden sich mit etwa 200 weiteren Düsseldorfern am 10. August um 21 Uhr vom Worringer Platz aus auf den Weg nach Barcelona machten. Bereits auf der 20-stündigen Busfahrt lernte ich unsere Gruppe besser kennen, und auf dem Weg quer durch Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Spanien trafen wir Pilger aus Italien und Deutschland. Nach der anstrengenden Fahrt kamen wir endlich in Barcelona an, und auf der Suche nach unserer Unterkunft bekamen wir einen wundervollen Eindruck von einer unglaublich schönen Stadt , mit den großen Alleen, verwinkelten Gassen und verzierten Häusern. Nachdem wir uns bei 36° Grad in der Turnhalle eingerichtet hatten, gab es nur noch ein Ziel: der Strand von Barcelona! Nach der Irrfahrt durch Barcelonas U-BahnWelt mit Ticket-Kontrolle an jedem Ein- und Ausgang, waren wir endlich da! Traumhaft blauer Himmel, warmes Wasser und eine tolle Atmosphäre! Und so ließen wir den ersten Tag in Barcelona ausklingen. Seite -34-

Bereits am nächsten Tag machten wir uns relativ unbeliebt bei den anderen Gruppen. Während diese um 6 Uhr morgens aufstanden (die Mädchen teilweise um 4 Uhr, wegen der wenigen Duschen) um zum Gebäude zu kommen wo die Essenverteilung war, hatte sich unsere Gruppe gemütlich um halb 9 getroffen. Unser Vorteil war, dass wir die Bushaltestelle gefunden haben und an den anderen Gruppen vorbeigefahren waren, die einen 15-minütigen Fußmarsch in praller Sonne vor sich hatten. Im Endeffekt waren wir sogar als eine der ersten Gruppen da. Die nächsten Tage verbrachten wir vormittags in der Stadt, besichtigten Kathedralen und Museen und bestaunten die Werke von Gaudí. Nachmittags wurde es unerträglich heiß in der Stadt und wir flüchteten an den Strand, umgeben von nervigen Strandverkäufern, die Massagen oder Mojitos anboten. Samstagabend waren einige auf einem Jugendfestival und bei der Musik einer U2-Coverband vor tausenden Jugendlichen wurde noch bis in den Morgen die wundervolle Zeit gefeiert. Einer der besonderen Höhepunkte in Barcelona war die Heilige Messe in der Sagrada Familia. Nachdem wir gefühlte 2 Stunden in einer langen Schlange gequetscht gewartet hatten, konnten wir in die Kathedrale und saßen in


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direkter Nähe zum Altar. Die Kirche ist sehr faszinierend, weil sie viele unterschiedliche Baustile in sich vereinigt. Einige Seiten sehen aus wie aus dem Mittelalter, andere wiederum sehen sehr modern aus. Die Fenster aus buntem Glas bekommen durch die Sonne eine unglaubliche Farbintensität und jeder Winkel sieht verschieden aus. Die Kirche glich mit den ganzen Menschen, die auf dem Boden saßen und den unzähligen Flaggen und bunten T-Shirts eher einem Fußballstadion, aber genau das machte diese Messe zu etwas ganz Besonderm, als Menschen aus der ganzen Welt andächtig den Worten des Weihbischofs von Barcelona und unserem Weihbischof Kardinal Meisner folgten, Deutsche, Spanier, Italiener, Brasilianer, Engländern und viele mehr. Sehr ergreifend war die plötzlich Stille während der Wandlung; kurz vorher hatten wir begeistert der Predigt applaudiert und von einem Moment auf den anderen herrschte ein andächtiges Schweigen, die nur von den Wandlungsworten der Priestern und Bischöfen unterbrochen wurde. Die letzte Nacht in Barcelona verbrachten wir mit anderen Jugendlichen aus Bonn und der Eifel vor der Unterkunft, und holten dann die Koffer für die Weiterfahrt nach Madrid. Schon bald sollten wir merken, wie sehr wir diese Stadt und die am Anfang für ungemüt-

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lich gehaltene Unterkunft vermissen werden würden. Nach einer 10-stündigen Fahrt, die zu Beginn 4 Stunden dauern sollte, kamen wir am 15. August in Getafe, einem Vorort von Madrid an, der –wie wir später noch merken sollten- nicht gerade zu den vornehmeren Gebieten gehört. Kaum kamen wir aus dem klimatisierten Bus raus, schlug uns auch schon die 46 ° Grad heiße Luft entgegen. Als wir in der relativ kleinen Halle ankamen, hatten wir noch einigermaßen Platz, doch bereits am Abend waren wir schon 750 Menschen, sodass einige es vorzogen die Nacht im Freien zu verbringen. Die Turnhalle war sehr viel kleiner als in Barcelona, viele schliefen im Treppenhaus oder oben auf dem Rundgang um die Halle herum. Die sanitären Anlagen waren eine Katastrophe. Das eiskalte Wasser in den vier Gemeinschaftsduschen (zwei für die Jungs, zwei für die Mädchen) war abends noch ganz angenehm, doch es gab zu wenige Waschbecken und Toiletten, was morgens zu einem regelrechtem Kampf führte. Häufig reichte das Frühstück nicht für alle und auch von den –vom Veranstalter – zugesicherten Wasserspendern in der Stadt bekam man nichts mit. Die Stadt, die während der Sommermonate normalerweise menschenleer ist, platzte fast vor Pilgern, was man besonders in den total überfüllten U-Bahnen spürte. Seite -35-


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Trotzdem waren diese Tage etwas Besonderes. Wir haben uns mit vielen Menschen aus verschiedenen Ländern unterhalten wie Puerto Rico, Brasilien, Alaska, der Schweiz, Australien, Italien, Kanada. Überall wurden „FlashmobFotos“ geschossen: irgendjemand rief „Picture“ und von allen Seiten strömten Menschen mit den Flaggen zusammen und es gab ein riesiges Gruppenfoto. Am Dienstag, den 16.08., fand auf dem Cibeles-Platz die Eröffnungsmesse statt. Der Ort glich mit all den Menschen einer Partymeile. Leider hatte hier die Organisation völlig versagt. Zu Beginn der Messe fuhren noch Autos und Busse auf dem Kreisverkehr, wo wir standen. Doch auch die kamen irgendwann nicht mehr durch. Der Platz war völlig überfüllt, sodass selbst die Rettungswagen Probleme hatten, zu den Menschen zu kommen, die durch die Hitze umgekippt waren. Kurz nach Beginn der Messe entschied sich unsere Gruppe den Platz zu verlassen, und so nutzten wir den Abend, um ungestört von Madrid nach Getafe zu fahren. Den nächsten Tag verbrachten wir im Park neben dem Cibeles-Platz. Der Park war einer der wenigen Orte in Madrid, in den man den Tag im Schatten verbringen konnte. Der Park war total überfüllt, die meisten Jugendlichen holten den Schlaf der letzten Nächte nach, andere feierten an der Bühne wo Seite -36-

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Bands aus vielen verschiedenen Ländern spielten, oder erfrischten sich im großen Springbrunnen. Am nächsten Tag sollte am gleichen Ort das Papstwillkommen stattfinden, und da wir aus den letzten Tagen gelernt hatten, verbrachten wir den Vormittag in den Arcaden an der anderen Seite der Stadt, wo wir endlich wieder normal essen konnten und so von McDonalds zu Burger King wechselten. Wir hatten für die Tage in Madrid Coupons als Bezahlmittel, die allerdings nur für einzelne Geschäfte galten, was darauf hinauslief, das wir uns fast eine Woche zweimal täglich von Fastfood ernährten. Die Ankunft des Papstes schauten wir uns dann im Fernseher in einem leeren und klimatisierten Restaurant an, was eine wahre Wohltat bei einer Außentemperatur von 46° Grad war. Am Freitag sollte in der Stadt verteilt der Kreuzweg nachgebildet werden. An den großen Alleen waren riesige Leinwände aufgebaut und überall saßen die Leute in Gruppen zusammen, sahen dem Geschehen auf den Leinwänden zu, spielten Kartenspiele oder schliefen. Am Samstag feierten wir morgens mit unserem Kardinal Meisner die Messe, bevor wir uns auf dem Weg zum Militärflughafen machten, wo wir mit 1,5 Millionen Menschen den Tag und die Nacht verbringen sollten. Nachdem wir


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mit komplett überfüllten Bahnen gefahren waren, lag vor uns noch ein etwa einstündiger Fußmarsch in der prallen Sonne. Ein Highlight waren ein paar Bewohner, die von den Balkonen Wasser auf die darunter herlaufenden Pilger spritzen. Bis wir auf dem Feld waren, unseren Abschnitt und einen Platz für die Nacht gefunden hatten, verging eine sehr anstrengende Zeit. Aber wir hatten einen ziemlich guten Platz erwischt: in unmittelbarer Nähe waren die Wasserleitungen, eine große Leinwand, und wir konnten den Papst als roten Punkt auf der riesigen Bühne erkennen. Auf dem Feld herrschte aus meiner Sicht ein ziemliches Chaos, die Wasserleitungen funktionierten nicht, auf den Wegen kam es immer wieder zu Staus. Eine willkommene Abwechslung war die Feuerwehr die mit mehreren Löschzügen zwischen den Abschnitten hin- und herfuhren und die Menge mit Wasser abspritzte. Den ganzen Tag war es unnatürlich heiß und schwül gewesen und während der Vigil zogen dunkle Wolken am Horizont auf. Kurze Zeit später fing es an richtig zu gewittern und wir zogen uns in die großen Zelte zurück, die als Kapellen dienten, doch wir mussten wieder raus, weil einige davon zusammengebrochen waren. Es war ein absolutes Gänsehautfeeling mitzubekommen, dass während des Sturms einige Gruppen das

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Feld verließen, der Großteil der Menschen aber sitzen blieb und weitersang. Während die einen das Feld sofort verlassen wollten, wollte der Rest noch die Messe am nächsten Tag miterleben. Schließlich beschlossen wir in der Nähe einer der Ausgänge zu übernachten. In der plötzlichen Stille während der Eucharistieanbetung, in der man nur das Knattern der Flaggen im Wind hörte, bereiteten wir unsere Matten für die Nacht und waren schon bald eingeschlafen. Am nächsten Morgen wurden wir früh wach und packten schnell unsere Sachen zusammen, um noch einen guten Platz zu bekommen. Die Messe fand ich sehr spektakulär, wie um einen herum plötzlich fast alle Menschen auf die Knie sanken und auf dem steinigen Boden knieten und in hunderten Sprachen das gleiche Gebet sprachen. Leider mussten wir schon nach der Kreuz-Segnung das Feld verlassen um möglichst ohne Schwierigkeiten zu unserer Unterkunft kommen zu können. Trotzdem wurde es vor den U-Bahn Eingängen unangenehm eng, denn die Polizei hatte die Eingänge gesperrt und ließ nur so viele Menschen runter, wie auf den Bahnsteig passten, was unten sehr angenehm war und zu relativ freien Bahnen führte. Völlig erschöpf kamen wir an unserer Unterkunft an. Unsere Gruppe hatte das große Glück als einer Seite -37-


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der ersten anzukommen, sodass wir vor der 25- stündigen Busfahrt noch duschen konnten. Doch kaum waren wir reisefertig, zeigte Spanien sich von seiner schwarzesten Seite. Als wir durch das Treppenhaus kamen, waren die bereits gepackten Taschen offen und der Inhalt auf dem Boden verteilt. Schnell stellte sich heraus, dass Fremde in die Halle eingebrochen waren, Taschen und Koffer durchwühlt, teilweise aufgeschnitten waren. Der komplette Rundgang, der hintere Jungenbereich und einige Koffer auf der Mädchenseite waren durchwühlt worden, die Menge der gestohlenen Sachen war enorm, es fehlten Kameras, Handys, Portemonnaies, Schuhe, T-Shirts, Hosen, teilweise sogar Unterwäsche. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir dann am Nachmittag ab. Trotz des Schlafmangels war unsere Gruppe super drauf, was zu einigen bissigen Kommentaren der anderen Gruppen im Bus führte. Irgendwann lief dann auch noch das Kühlwasser aus der Decke aus, und durchnässte die Sitze darunter in Minuten. Bis wir im relativ kalten Deutschland ankamen, hatte sich dort eine beachtliche Pfütze gebildet. Erschöpft aber glücklich verabschiedeten wir uns voneinander. Diese Fahrt würde für immer in unserem Gedächtnis sein. Für mich war es der erste Weltjugendtag und ich muss sagen, dass Seite -38-

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er komplett anders war als ich ihn mir vorgestellt hatte. Zum einen hatten wir eine echt großartige Gruppe, wir haben uns erst auf der Hinfahrt richtig kennengelernt und sind jeden Tag mehr zusammengewachsen und haben uns immer besser verstanden. Die „Tage der Begegnung“ in Barcelona waren eine gute Mischung aus Kultur, Freizeit am Strand und Spiritualität. Wir haben gemeinsam Gottesdienste besucht, konnten aber auch “Ferien“ beim Shoppen oder halt am Strand haben. Die Unterkunft war besser als ich persönlich erwartet hatte. Die Verpflegung fand ich nicht gelungen, zwar bekamen wir jeden Morgen Frühstück und ein Lunchpaket, allerdings bestand dies aus Salami-Baguette, Salat und Joghurt, die man zwar auch ungekühlt aufbewahren konnte, ich aber doch riskant fand bei fast 40° Grad. Meist mussten wir uns selbst versorgen, was bei den hohen Lebensmittelpreisen nicht immer ein Vergnügen war. Sehr spektakulär fand ich die Messe in der Sagrada Familia, in der ich das erste Mal richtig realisierte was der Weltjugendtag bedeutet: das Zusammensein mit Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Ländern, die alle aus dem gleichen Grund die Strapazen auf sich nehmen, um ein einmaliges Erlebnis zu haben. Eine Herausforderung war sicherlich die Woche in Madrid. Die Unterbringung war einfach zu klein


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für so viele Menschen. Es gab keine Rückzugsmöglichkeit, man war ständig unter Leuten, aber das war andererseits auch eine faszinierende Erfahrung. Die Unterkunft war nicht wirklich angenehm. Auch die Organisation während der Großveranstaltungen hatte teilweise versagt, es gab keine erkennbaren Fluchtmöglichkeiten und keine Wasserversorgungsstellen. Doch trotz dieser Probleme war es eine wundervolle Zeit, und etwas Besonderes mit so vielen Menschen seinen Glauben zu feiern, oder einfach zu reden, Erfahrungen auszutauschen oder über das fremde Land zu sprechen. Der Weltjugendtag hat mir viel gezeigt, zum Bespiel wo meine Grenzen liegen. Ich habe mich weiterentwickelt und bin selbstbewusster geworden. Ich habe das Christentum in einer

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neuen Weise kennengelernt. Die Messe in der Sagrada Familia oder die große Abschlussmesse auf dem Feld mit dem Papst… es sind einzigartige Erlebnisse, die man nie wieder vergessen wird. Ich bin sehr froh, dass ich mich entschieden habe mit zufahren und dass ich eine super Gruppe hatte. Jeder muss für sich selber wissen, ob er bereit ist, eine solche Reise zu machen, aber ich würde sie jedem empfehlen. Weltjugendtag heißt nicht nur, jeden Tag in die Messe zu gehen, oder Liturgien über sich ergehen zu lassen. Weltjugendtag heißt, mit fremden Menschen seinen Glauben zu feiern, Freundschaften zu schließen und Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Anna Mantica

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Weltgebetstag der Frauen 2012 – Steht auf für Gerechtigkeit –

„Steht auf für Gerechtigkeit – Zum Weltgebetstag aus Malaysia am 2. März 2012 Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion .Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesisch-stämmige (23,7%) und indisch-stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) geSeite -40-

hören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten. So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah“ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah“ nennen dürfen. Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil. Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben. Die Weltgebets-


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tagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden... Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott.“ Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu wi-

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derlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen: „Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.“ (Renate Kirsch) Unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“ findet am 2. März 2012 der Weltgebetstag der Frauen statt! Diese ökumenisch geprägte Veranstaltung findet um 17 Uhr in der Gemeinde St. Blasius in Düsseldorf-Hamm statt. Anschließend laden wir zu einem gemütliches Beisammensein im Gemeindezentrum. Wir laden Sie recht herzlich ein, uns bei der Vorbereitung des Weltgebetestages der Frauen zu unterstützen. Die Vorbereitungstermine finden wie folgt im Gemeindezentrum St. Blasius Hammerdorfstr. 121 jeweils um 16 Uhr statt: 31.01.2012; 07.02.2012 und 28.02.2012. Über Ihre Rückmeldung oder Fragen freut sich Pfarrerin Müller Sterl (0211 30 58 53). Petra Uehren

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Gemeinsames Herbstfest kfd St. Peter - Frauenhilfe der Friedenskirche

Das Foto entstand auf dem gemeinsamen Herbstfest der kfd St. Peter und der Frauenhilfe der Friedenskirche. Mit Gesang, Kuchen und Gebet wurde der Nachmittag

begangen. Es wurde viel gelacht und erzählt, eine rundum gelungene Veranstaltung. Bis zum nächsten Jahr! Petra Uehren

Veränderung im Ortsausschuss St. Peter Liebe Gemeindemitglieder, der bisherige Vorsitzende des Ortausschusses Mike Cramer teilte dem Gremium bei der Sitzung am 12.9.2011 mit, dass er aus beruflichen Gründen vorerst dieses Amt nicht mehr wahrnehmen kann. Aufgrund dieser Tatsache habe ich nun die Teamlei-

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tung übernommen und freue mich sehr, wenn ich von Ihnen Anregungen, Tipps und auch Kritik entgegennehmen kann. Ihre

Doris Lammert


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Tradition Auch in diesem Jahr geben wir die Bitte des Kath. Gefängnisvereins an Sie weiter, Päckchen für die Menschen im Gefängnis zu spenden, die oft keinen Kontakt mehr zur Außenwelt haben. In Erinnerung an die Worte; liebet eure Feinde, tuet Gutes denen, die euch hassen. Eingepackt werden dürfen z.B.: Tee, Kaffee, Pulverkaffee, Kerzen, Skatkarten, Zucker, Gebäck, Schokolade, Rauchwaren, Comics, Socken, Unterwäsche, T-Shirts, Spielkarten, Gesellschaftsspiele, Mal-, Zeichenblöcke etc. Verboten sind: alkoholartige Getränke, Pralinen o.ä. und Spraydosen leicht ver-

derbende Lebensmittel wie Obst. Schön wäre es auch, wenn Sie einen Gruß an die Inhaftierten (ohne Namen und Adresse!) schreiben würden. Auch eine Geldspende an den Gefängnisverein ist willkommen: Konto 74 55 85 06 BLZ 370 100 50 Postbank Köln Bitte auf vollständige Absenderangabe achten, besonders wenn eine Spendenquittung gewünscht wird. Die Päckchen können bei den Küstern in der Kirche oder in den beiden Pfarrbüros abgegeben werden.

Herzliche Einladung zum Neujahrsempfang an alle Gemeindemitglieder von St. Antonius und St. Peter! Sonntag, 8. Januar 2011

(nach der Hl. Messe in St. Peter) im beheizten Zelt vor St. Peter Seite -43-


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WINTERZEIT > BÜCHEREIZEIT Bücherei ist Familiensache

Wenn alle ausleihen, macht es erst richtig Spaß! Mit unseren Neuanschaffungen von Romanen, Sachbüchern, Hörbüchern, Filmen, Spiele, CD-Roms erleben Sie Spaß ohne Ende! Die Tage werden kürzer und kälter. Wir freuen uns wieder aufs gemütliche Zuhause bei Kerzenschein mit Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen. Trotz aller guten Vorsätze des vergangenen Jahres, immer wieder werden wir vom Stress, der Hektik und des Trubels der Vorweihnachtszeit eingeholt. Es gibt ein wunderbares Mittel um

Ruhe und Entspannung im Kreise der Familie zu finden. Das Zauberwort heißt Bücherei! Viele Neuanschaffungen, die ab sofort in der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Antonius auf der Antoniusstraße 2 ausgeliehen werden können, helfen Ihnen dabei. Hier eine kleine Auswahl für Jung und Alt:

Romane für Erwachsene: * Jennifer Donnelly: Das Blut der Lilie Die College-Absolventin Andi macht für ihre Abschlussarbeiten eine historische Entdeckung. * Volker Klüpfel: Schutzpatron Hauptkommissar Kluftinger erlebt eine Posse um einen Kunstdiebstahl. * Ulrich Wickert: Das achte Paradies Ein neuer Fall für den aufrechten Pariser Untersuchungsrichter Monsieur Ricou. Sachbücher: * Partystrolche: unvergessliche Kindergeburtstage Umfangreiche Ideen- und Vorschlagssammlung für Kindergeburtstagsfeiern. * Himmlisch lecker – verführerische Rezepte mit Schokolade Von warmen und kalten Schokoladendesserts über Pralinen, Trüffel, Kuchen und Brownies – eine opulente Vielfalt an Rezepten. * Lyla Ward: Wo ist meine Lesebrille?: Mein amüsantes Leben zwischen Jugendwahn und Seniorenteller Amüsantes Plädoyer für einen entspannten Umgang mit dem Alter. Kinderbücher: * Alexander Steffensmeier: Lieselotte bleibt wach Kuh Lieselotte kann nicht einschlafen. (ab 4) Seite -44-


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* Das Wimmel-Wörterbuch: Spielerische und optisch ansprechende Förderung sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten.(ab 4) * Inge Siegner: Der kleine Drache Kokosnuss Ein Vorlese-Bilderbuch über einen kleinen Drachen auf Entdeckungsund Abenteuerreise. (ab 5) Hörbücher für Groß und Klein: * Theo : Antworten aus dem Kinderzimmer Ausgesprochen humorvoller Hörspaß um die Entwicklung von Theo von seiner Geburt bis zum 14. Lebensjahr. * Carlos Ruiz Zafon: Der Mitternachtspalast Der neue Jugendroman des spanischen Bestsellerautors, gelesen von Rufus Beck. * Die Kuh, die vom Himmel fiel Humorvolle Geschichte über ein Dorf, in dem plötzlich die Kühe vom Himmel fallen. (ab 8) Filme für Groß und Klein: * Brothers (ab 16) Tommy Cahill nimmt mehr und mehr den Platz seines im Afghanistan-Krieg tot geglaubten Bruders als Ehemann und Familienvater ein. * Liebe Mauer (ab 10) Die Westberliner Studentin Franzi verliebt sich im Herbst 1989 in einem Ostberliner Grenzsoldaten. * Der kleine Nick (ab 10) In einem Gespräch seiner Eltern hat Nick gehört, dass seine Mama schwanger ist. Er organisiert schon mal vorab die Entführung des Rivalen. Klassische Spiele und PC-Spiele: * Prinzessin Lillifee – CD-Rom ab 5 Gemeinsam mit Prinzessin Lillifee die Freude und Begeisterung für die Schule und fürs Lernen entdecken. * Willi wills wissen – Braintrainer – CD-Rom ab 10 Kurze Spiele für den Computer, die Geschicklichkeit und Cleverness verlangen. * Da ist der Wurm drin – ab 4 Wurmwühlrallye durchs Gemüsebeet! * Monsterfalle – ab 6 Rasantes „Monster-Schiebe-Spiel“ mit Teamarbeit. Brigitte Thönniss, Büchereileiterin Seite -45-


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Tausend Tische für den Sonntag Am 3. Juli 321, vor 1690 Jahren, trat das Dekret in Kraft, mit dem Kaiser Konstantin den Sonntag zum allgemeinen Ruhe- und Feiertag erklärte. Am 3. Juli 2011 sorgten tausende engagierter Düsseldorfer an 1102 Tischen dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt! Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) wollte in der Landeshauptstadt ein deutliches Zeichen gegen die große Zahl von verkaufsoffenen Sonntagen - stadt-

weit und in den Stadtteilen - setzen und hatte die Düsseldorfer aufgerufen, sich an diesem Tag ab mittags mit Nachbarn, Freunden und Bekannten an Sonntagstischen vor ihren Häusern, auf der Straße, im Stadtteil oder auch an der Kirchengemeinde zu treffen und gemeinsam das Geschenk des Sonntags zu feiern. Auch unsere Gemeinden trugen zum Gelingen dieser Aktion bei. Hans-Jürgen Neef

© Sonja Haren-Hackenberg  

© Norbert Stratmann   Seite -46-


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Te r m i n - Vo r s c h a u Datum / Uhrzeit Do. 1.12.2011 18:00 Uhr Mi. 14.12.2011 18:00 Uhr Do. 5.1.2012 - Sa. 7.1.2012 So. 8.1.2012 ~ 13:30 Uhr

Anlass Eröffnung „Lebendiger Adventkalender 2011” in St. Martin Turmblasen vor St. Peter Sternsingeraktion 2012 (siehe S. 16-18) Neujahrsempfang vor St. Peter im beheizten Zelt

Fr. 2.3.2012 Weltgebetstag der Frauen (siehe S. 40-41) Sa. 24.3.2012 voraussichtlich Trödelmarkt vor St. Peter Sa. 2.6.2012 voraussichtlich Trödelmarkt vor St. Peter So. 22.4.2012 Erstkommunion in St. Antonius in St. Antonius So. 2012 Firmung Der Termin wird noch vom Erzbistum festgelegt. 3. Mo. im Monat Konzert in St. Peter

Redaktionsschluss für den Pfingst-Pfarrbrief: Sonntag, der 15.4.2012 Bitte reichen Sie uns Ihre Wünsche, Anregungen und Artikel per Mail ein. Sie erreichen uns unter der Mail-Adresse: pfarrbrief@gmx.net Ganz herzlichen Dank an alle, die uns mit Wort- und Bildbeiträgen bei der Erstellung des Pfarrbriefes unterstützt haben. Seite -47-


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Chronik Taufen Mai 2011

A P A A A A A

O’Donnell, Padraig Sean Otto, Lucy Schoeren, Benjamin Marlo Schmidt, Theodor Valentin Siepe, Jakob Georg Robert Reynolds, Emily Rose Wöller, Mara Marie

Juni 2011

A Beck, Philine

Juli 2011

A A A P

Beßler, Theo Granegger, Nadine Granegger, Vanessa Klement, Jacob Ben

September 2011 A Müller, Tim A Keusgen, Shawn Marek Oktober 2011

A A P A P A

Eben, Nahla Marie Gierse, Lea Antonia Papez, Devid Rathmacher, Artur Rölleka, Judith Ava Strehl, Fiona Marie

Trauungen Juni 2011 A P Seite -48-

Elster, Frank Paul & Erpenbach, Jutta Steffes Mies, Bernd & Willmes, Leonie Maria


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Chronik Juli 2011 P A A

Braukhoff, Michael &Rudnik, Martina Maria Schmalz, Dominik Franz & Jenett, Dörte Kerstin Dr. Webler, Robert & Dr. Siemes, Annette

August 2011 P

Hofstätter, Nils & Takakura, Ajako

September 2011 P Unzen, Philipp & Burghardt, Sonja A Wlossek, Thomas Josef & Mai, Carola A Wolters, Mark & Jerkovic, Karolina

Verstorbene Mai 2011

A Canola, Irmgard P Kamperhoff, Sofia geb. Henkel P Kremer, Theo

Juli 2011

A Candeias, Francisco Cardoso P Stegmann, Hans

August 2011

A Glos, Klaus A Rottmüller, Elisabeth

September 2011 A Bücker, Maria Rosa P Behren, Helga P Hansmann, Käthe Alwine geb. Wylezol P Hinz, Karl Heinz  Seite -49-


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Gruppen und Ansprechpartner

Chöre  Marcel Ober  479 00 69 DPSG – Pfadfinder A Florian Neef  46 84 50 08 Elisabethkonferenz P Marianne Pukallus  316 01 02 Hausmeister A N.N. / Pfarrbüro  385 11 -0 P Jania Stamcar  38 25 58 kfd – Frauengemeinschaft A N.N. / Pfarrbüro  385 11 -0 P Birgit Klein  34 34 86 Kindertagesstätten A Helmholtzstr. 42  37 46 84 P Florastr. 15  37 89 02 P Talstr. 65  37 92 08 Kirchenvorstand A Detlef Preetz  37 73 82 P Klaus Philippen  38 11 74 Kleinkindergottesdienst  Beatrix Reese  695 90 78 köb - Bücherei A Brigitte Thönniß  385 11 -12 Kommunionhelfer A Pfarrbüro  385 11 -0 P Victor Stemper  37 73 79 Komunionvorbereitung  Beatrix Reese  695 90 78

A St. Antonius

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Krankenhausbesuchsdienst  Sukubina Drstvensek  31 73 45 Lektoren A Hans-Jürgen Neef  38 37 73 P Victor Stemper  37 73 79 Ortsausschuss A N.N.     P Doris Lammert  733 43 48 Ministrant/innen  Thomas Johannsen  30 71 72 Pfarrbesuchsdienst A Marion Schmitz  37 96 27 P Birgit Klein  34 34 86 Pfarrgemeinderat – Vorsitz  Heinz Horst Dickopp  21 65 80  Franz Karger  39 66 24 Pfarrgemeinderat A Christine Geyer  97 71 67 08 A N.N.  P Rosemarie Kater  38 13 31 P Doris Lammert  733 43 48 A Natalie Schneider  0160/746 64 42 P Manfred Uehren  37 71 14 Seniorenarbeit  Martina Kreß  0160/716 97 60 A Barbara Breuer  02173/92 94 89 P Ingrid Mindak  37 84 74

P St. Peter

/

 Seelsorgebereich

Die Pfarrbriefredaktion wünscht Ihnen:

frohe und gesegnete Weihnachten und ein Seite -50-

gutes neues Jahr 2012


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Öffnungszeiten der Pfarrbüros

St. Antonius, Helmholtzstr. 42 Mo Di, Do, Fr St. Peter, Friedrichstr. 80 Di Mi, Do St. Martin Benzenbergstr. 5 Mo, Fr Di, Do

Tel.: 38 511 0 Fax: 38 511 20 Mail: antonius_pfarramt@online.de 15.00 – 17.00 Uhr 10.30 – 12.00 Uhr Tel.: 37 21 20 Fax: 37 11 88 Mail: peter_pfarramt@online.de 15:00 - 17:00 Uhr 10:00 - 12:00 Uhr Tel.: 30 71 69 Fax: 30 71 77 Mail: pfarramt@st-martin-bilk.de 10:00 – 12:00 Uhr 16:00 – 18:00 Uhr

regelmäßige Treffen

Chöre - Junger Chor Fr im Wechsel Fr - Choralschola Mi - Kirchenchor Do. letzter Mittwoch im Monat DPSG - Rover (13-..) Di - Wölflinge (7-10) Mi - Juffis (10-13) Fr - Pfadis (13-16) Fr Seniorenclubs Mo dritter Donnerstag im Monat

19:00 Uhr 19:00 Uhr 18:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

Pfarrsaal, Talstr. 65 Pfarrsaal, Itter Pfarrsaal, Talstr. 65 Pfarrsaal, St. Martin Pfarrsaal, Talstr, 65

20:00-21:00 Uhr Antoniuskeller, Antoniusstr. 2 16:30-17:30 Uhr Antoniuskeller, Antoniusstr. 2 16:30-17:30 Uhr Antoniuskeller, Antoniusstr. 2 17:30-18:30 Uhr Antoniuskeller, Antoniusstr. 2 14:30 Uhr Pfarrzentrum, Talstr. 65 15:00-17:00 Uhr Pfarrheim, Antoniusstr. 2

Öffnungszeiten der Bücherei So Mo Mi Fr

10:30-12:30 Uhr Antoniusstr. 2 18:00-19:30 Uhr Antoniusstr. 2 16:00-18:00 Uhr Antoniusstr. 2 11:00-12:00 Uhr Antoniusstr. 2 Seite -51-


Pastoralteam

Pastor Ansgar Puff Josefplatz 12 0172 / 204 61 83 Pfarrvikar Wolfgang Härtel Benzenbergstr. 5  30 71 69 Kaplan Juraj Ledic Kölner Straße 267 77 05 97 17 Pastoralreferntin Beatrix Reese van Douven Str. 6  695 90 78 Pastoralreferntin Kristina Hein van Douven Str. 6 16 34 93 91 Gemeindereferent Thomas Johannsen Florastr. 15 30 71 72 Gemeindereferentin Monika Lingnau Bocholter Str. 13 175 62 97 Diakon Torsten Hohmann Florastr. 15 15 76 60 27 Alle Mitglieder des Pastoralteams sind per Mail erreichbar nach dem Muster: Vorname.Name@erzbistum-koeln.de Ref. f. Seniorenpastoral Martina Kreß Kölner Straße 265 0160 / 716 97 60 Priesterliche Rufbereitschaft im Sterbe-Notfall: 0175 / 264 14 49

Besuchen Sie uns im Internet

Allgemeine Infos www.sankt-antonius-friedrichstadt.de www.sankt-peter-friedrichstadt.de www.kiog.de www.st-martin-bilk.de Infos über den Firmkurs www.heiliger-geist-fuer-dich.de Infos über Kleinkindergottesdienste www.gottesgeschichten-duesseldorf.de Infos über Familiengottesdienste www.himmelwaerts-Duesseldorf.de Infos über Jugendarbeit www.superbilk.de samstags sonntags montags dienstags mittwochs donnerstags freitags

Eucharistiefeiern

18.00 Uhr 9.30 Uhr 11.00 Uhr 12.30 Uhr 18.30 Uhr 8.15 Uhr 12.30 Uhr 18.30 Uhr 9.30 Uhr 18.00 Uhr 8.15 Uhr 12.30 Uhr 16.30 Uhr 18.00 Uhr

St. Apollinaris und St. Martin St. Antonius und St. Pius St. Josef und St. Martin St. Peter St. Apollinaris St. Antonius St. Peter St. Josef Josefshaus St. Martin St. Pius St. Peter St. Apollinaris Martinuskrankenhaus

Verantwortliche Herausgeber: Pfarrgemeinderat Seelsorgebereich Friedrichstadt St. Antonius am Fürstenplatz & St. Peter (Kirchplatz) Redaktionsteam: Klaus Hagedorn, Rosemarie Kater, Doris Lammert, Hans-Jürgen Neef, Jost Steinhausen erreichbar unter: pfarrbrief@gmx.net


2011 Weihnachten