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Informationszeitung der Gemeinde Pf채ffikon

www.pf채ffikerin.ch 27. /28. Mai 2020 | Nr. 271 | 24. Jahrgang

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blickpunkt

Liebe Leserinnen und Leser

Zum Titelbild Anlässlich der Wiedereröffnung des Seequais am 8. Mai 2020 schoss Gabriela Sieber über Mittag das Titelbild der vorliegenden Ausgbabe.

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Pfäffiker Wochenmarkt Gelungener Start des neuen Wochenmarkts mit zehn Verkaufsständen

Der 8. Mai – der Tag, an dem bei Sonnenschein das Seequai und alle öffentlichen Anlagen wieder frei zugänglich gemacht wurden. Welch ein befreiendes Gefühl! Gleich darauf erfolgte am 11. Mai die Wiedereröffnung – unter strengsten Auflagen – für den gesamten Detailhandel und der Gastronomie. Die Schüler dürfen wieder in die Schule. Eltern, Lehrer und Schüler haben in den letzten Monaten viel durchgemacht. Mehr lesen Sie im Bericht unserer neuen Redakteurin Marta Rüegg (mr). Auch der Gastrobetrieb in der Badi am See durfte öffnen, jedoch ist der restliche Betrieb für die Öffentlichkeit bis voraussichtlich 8. Juni geschlossen, sprich kein Schwimmen im Pool oder See … Gelegentlich würde auch ich gerne mal wieder zum Coiffeur, doch bis anhin hat mich die Maskenpflicht gebremst. Ich möchte mir ersparen, meine eigene Atemluft wieder einzuatmen, um das CO2 (Kohlendioxid) in meine Lungen zu verteilen ... Nur schon die Vorstellung ist irgendwie zu skurril für mich … macht nichts, Natur soll schön sein. Und dem ist auch so. Die Berichte des Naturschutzzentrums und des Vogel- und Naturschutzvereins zeigen es deutlich auf. Nirgends kann man sein Immunsystem so gut stärken wie draussen in der Natur. Dazu die Ernährung mit feinsten Kräutern. Am 16. Mai durfte der erste öffentliche Anlass stattfinden – der Wochenmarkt hatte Première! Es ist toll, wie die Gewerbler sich wieder aufrappeln und mit neuem Mut weitermachen. Schleichende Einkehr zur sogenannten «Normalität». Trotzdem ist nicht zu übersehen, wie viel Leid der Virus verursacht hat. So haben die Krise leider auch nicht alle Gewerbetreibende überstanden. Das Allegria und Fricker Shoes mussten schliessen. Und doch bleibt einem nichts anderes übrig als einfach das Beste aus der Situation zu machen. Die gelockerten Massnahmen helfen, wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wie sagte doch am 8. Mai unser Bundesrat Ueli Maurer so treffend: «Ich habe genug von dieser Krise! Raus aus dem Krisenmodus – Aufbruchstimmung verbreiten» und «Raus aus dem Beerdigungsmodus – Freude ausstrahlen»! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Pfingsten! Gabriela Sieber Das Alterszentrum Sophie Guyer in Corona-Zeiten

Zwischen Wohlsein und «am Rande des Durchdrehens» Zu den Hauptbetroffenen des Lockdowns infolge des Coronavirus gehören die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums. Rund sechs Wochen waren sie von der Umwelt und ihren Angehörigen und Freunden abgeschottet. Je nach persönlicher Einstellung fühlten sich die alten Menschen in Sicherheit und freuten sich über jede Aktion, die ihnen Abwechslung in den Alltag brachte. Hansjürg Klossner durfte die Bewohnerin Lilo Pfenninger in der Cafeteria besuchen. Und Daniel Bachmann, Geschäftsleiter des Alterszentrums, fasst die turbulenten letzten zwei Monate für uns zusammen.

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Hairstyle C~B ab 1. Juli in neuen Händen Neu wird Chiara Ricciardelli den Salon weiterführen.

hjk. Vom 13. März bis 30. April herrschte im Alterszentrum ein absolutes Besuchsverbot, auch für

engste Angehörige. «Ich erhielt die schriftliche Anweisung, das Besuchsverbot sei uneingeschränkt

durchzusetzen, notfalls mit der Polizei», erinnert sich Geschäftsführer Daniel Bachmann. Im Rahmen der


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Lockerungen von Anfang Mai sind Besuche von Angehörigen unter Einhaltung von strengen Hygiene- und Abstandsregeln einmal pro Woche wieder möglich. Für alle Involvierten waren diese sechs Wochen stark fordernd. Einige Bewohner sahen sich urplötzlich aller Bewegungsfreiheiten, die das Leben erst lebenswert machen, beraubt und fühlten sich infolge des Besuchsverbots je länger je einsamer und verzweifelt. Vielleicht realisierten sie nicht, dass es «draussen» vielen Menschen aus der so genannten Risikogruppe nicht besser ging, die ebenfalls von einem Moment auf den anderen zuhause bleiben sollte. Die Verantwortlichen und das Personal gaben jedenfalls ihr Bestes, um ihren Schützlingen so viel Unterstützung und Abwechslung als möglich anzubieten.

«Alles für uns getan» Zu den Bewohnerinnen, welche die Leistungen des Personals zu würdigen wissen und für dessen Probleme viel Verständnis zeigen, gehört Lilo Pfenninger. Ich treffe die 79-jährige, während langer Jahre als Verkäuferin bei Burri-Moden in Pfäffikon wohlbekannt, bei bester Gesundheit und ebensolchem Gemütszustand in der Cafeteria. Als Besucher musste ich mich draussen mit den Kontaktdaten einschreiben und wurde anschliessend durch Daniel Bachmann in die Cafeteria an einen der fünf vorbereiteten Besuchstische geführt. Der Chef kümmert sich an diesen

Lilo Pfenninger, fröhlich wie immer

Besuchertisch mit Plexiglaswand

kühlen Nachmittag persönlich um die Besuche und freut sich sichtlich über alle, die sich angemeldet haben. Getrennt durch eine grosse Plexiglasscheibe unterhalte ich mich mit Lilo Pfenninger. Da drei Besuchstische belegt sind und alle wegen der schwierigen Akustik laut sprechen müssen, ist die Kommunikation nicht einfach. Ein freundlicher Mitarbeiter serviert mir einen Kaffee, meinem Vis-à-vis ein Rivella. Er bestätigt, dass viele Besucher Probleme mit dem Verstehen ihrer Gegenüber hätten und man nach gangbaren Lösungen für Verbesserungen suche. Die Situation ist halt für alle neu; hier hat man mit viel Goodwill nach einer Lösung gesucht und eben improvisiert. Lilo Pfenninger ist dank regelmässigen Kontakten mit ihren Angehöri-

gen – ihre beiden Söhne kümmern sich um sie – und dem einfühlsamen Pflegepersonal stets optimistisch geblieben. «Unser Personal gibt alles. Das beginnt beim Chef und gilt für alle anderen gleichermassen. Sie können doch nichts für die Einschränkungen, dass wir zum Beispiel oben im ersten Stock essen mussten. Auch ich brauchte ab und zu Nerven, vor allem, wenn sich andere Bewohner übermässig aufregten. Doch am Ende entschied immer der gute Wille und ich mache das Beste aus der Situation. Natürlich habe ich (Lilo Pfenninger schmunzelt) einen grossen Vorteil. Ich kann schlafen wie ein Murmeli. Und zudem bleibe ich oft lange wach und höre Radio.» Nicht alle Mitbewohner ertrugen die Zwangsquarantäne gleich, speziell

nicht, wenn sie es früher gewohnt waren, täglich das Alterszentrum zu verlassen. Meine Gesprächspartnerin liess sich jedenfalls nicht anstecken. Ich unterhalte mich fast eine Stunde mit Lilo Pfenninger. Sie erzählt aus ihrem Leben, auch von ihren Tischtennisspielen mit Helmut Fröhlich, dem ehemaligen Redaktor der Pfäffikerin, der später in Weiss­ lingen die Lokalzeitung redigierte. Dann wird sie von einer jungen Mitarbeiterin wieder abgeholt. Auch die anderen Tische haben sich geleert. Es ist Schichtwechsel im Besucherraum. Draussen warten die nächsten Angehörigen.n

Daniel Bachmann blickt zurück auf die Corona-Zeit im Alterszentrum Sophie Guyer «Seit Anfang März ist vieles anders geworden. Die anrollende Pandemie hat es nötig gemacht, die Betriebsabläufe und die Organisation von vielen Bereichen im Alterszentrum mehrfach zu ändern und anzupassen. Das erforderte von den Mitarbeitenden stets grosse Flexibilität, Geduld und Ausdauer. Die Bewohnenden starteten mit meist stoischer Gelassenheit in die recht einschränkende Zeit. Die fehlenden Besuche, die abgesagten Veranstaltungen und Aktivitäten sowie die einschränkenden Massnahmen im Bewegungsradius im und ums Gelände lösten bei einigen Bewohnerinnen und Bewohnern auch Trauer aus. Auf den Pflegeabteilungen wurden die Aktivierungsangebote intensiviert und den individuellen Bedürfnissen angepasst. Am Anfang des Besuchs-

verbotes wurden zum Beispiel regelmässig Film- oder Spielnachmittage angeboten. Auch Andachten und Gottesdienste konnten noch stattfinden. Als dann auch diese internen Veranstaltungen abgesagt werden mussten, wurde es für einige Bewohnende zusehend schwierig. Um den Kontakt auch von Seiten der Bewohnenden zu den Angehörigen zu pflegen, wurden viele Postkarten mit Sujets von strahlenden Bewohnern verschickt, was grosse Freude machte.

Zivilschützer im Einsatz Durch die spontane und kurzfristige Vermittlung der Regionalen Führungs-Organisation konnten ab dem 20. März drei bis vier Zivilschützer zur aktiven Mithilfe aufgeboten werden. Beim Begleiten von Bewohnern

bei Spaziergängen, bei der Mitarbeit in der Aktivierung und bei anderen Betreuungs- und Hauswirtschaftsarbeiten waren und sind die Zivilschützer eine grosse Unterstützung. Es hat sich gezeigt, dass sich die jährlichen Zivilschutzwochen jetzt im Ernstfall bewährt haben. Um diesen zusätzlichen Manpower sind wir sehr dankbar. Glücklicherweise sind wir (bisher) von COVID-19-Fällen verschont geblieben, bei den Bewohnenden wie auch beim Personal. Die personellen Konsequenzen wären bei COVID19-Erkrankungen weitaus schwieriger, da dann noch einmal eine andere Arbeitsorganisation nötig geworden wäre… Allen Mitarbeitenden gebührt ein grosses Dankeschön für die zum Teil erweiterten Arbeitseinsätze, für ihre Ausdauer und Flexibi-

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Geschäftsleiter Daniel Bachmann am Besuchereingang


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heitsdirektion/Bundesrat unter einen Hut zu bringen. Es gab auch absurde Anordnungen oder Empfehlungen: Zum Beispiel hätte die Heimleitung einem Bewohner, welcher sich nicht an die Ausgangsregelung hält, nach Gesprächen und Verwarnung den Wohnplatz kündigen sollen. Obschon wir solche Momente erlebten, käme es uns nicht in den Sinn, eine solche Massnahme umzusetzen. Wir haben andere Lösungen gefunden. Jetzt ist die langersehnte sukzessive Lockerung der einschränkenden Massnahmen in vollem Gang. Mit dem Besuchercafé in unserer Cafeteria haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass sich bis maximal fünf Besuche auf einmal in lockerer Atmosphäre und doch mit Abstand treffen können. Der Speisesaal kann wieder benutzt werden. Somit sind wieder Kontakte der Bewohnenden aus verschiedenen Abteilungen möglich. Weitere Lockerungen werden folgen, langsam aber stetig. Wir freuen uns, wenn wir wieder Veranstaltungen im und ums Sophie Guyer durchführen können und auf externe Besucherinnen und Besucher.

Fasnachtsmontag im Alterszentrum. Zehn Tage später wurden Besuche verboten

Blumen machen Freude

Begeisterung für Anina Freidls Gitarrenkonzert lität. Auch ihre Angehörigen trugen mit ihrem umsichtigen Familienund Freizeitverhalten wesentlich dazu bei, dass keine Ansteckungen passierten. Ende Februar wurden schweizweit die ersten Regeln zum Schutz der Bevölkerung vom BAG herausgegeben. Im Sophie Guyer feierten wir am Fasnachtsmontag, dem 3. März 2020 unseren traditionellen Maskenball. Auswärtige Besuchende wurden bereits da nur eingelassen, wenn sie gesund waren und die Hände desinfizierten. Der Maskenball war die letzte grössere Veranstaltung im Haus. Vermutlich für eine lange Zeit. Dann ging es Schlag auf Schlag: Innert weniger Tage mussten wir die Besuche zuerst auf die Zimmer beschränken und ein

paar Tage später ganz verbieten. Unsere Häuser mit Bewohnerzimmern wurden für Besuche geschlossen. Wir haben während der ganzen Zeit unser Ziel erreicht, es den Bewohnenden immer ermöglichen zu können, sich auf dem Areal frei zu bewegen und trotzdem keine Gitter oder eine andere Absperrung montieren zu müssen.

Die Situation in den Alterswohnungen Unseren Mieter/innen in den Alterswohnungen, die den Heimbereich nicht mehr betreten durften, konnten wir einen Mahlzeitendienst anbieten. Im Vergleich mit den Bewohnenden hatten die Mieter/innen ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit fast vollständig bewahren kön-

nen. Am Anfang der Pandemie konnten wir Helferinnen und Helfer vermitteln, die für die Mieter/innen Einkäufe erledigten.

Der gesunde Menschenverstand Für die Sophie Guyer-Leitungscrew war und ist die Corona-Zeit eine grosse Herausforderung. Tägliche kurze Lagebesprechungen, Erarbeiten von Lösungen, Entscheide treffen und viele Informationsschreiben prägten die Zeit. Alle Anspruchsgruppen mussten zeitnah und umfassend informiert sein. Das «normale» Tagesgeschäft musste ja auch erfüllt werden, was nicht immer einfach war. Die grössten Herausforderungen waren, die verschiedenen Bedürfnisse von Bewohnenden, Angehörigen, Personal und Gesund-

Die besucherfreie Zeit wurde immer wieder aufgelockert durch Aktionen, welche uns von «aussen» erreichten. So durften wir vor Ostern viele Blumen im ganzen Haus verteilen, welche wir von Lamprecht Blumen aus Horben-Illnau und dem Garten-Center Meier, Dürnten, geschenkt erhielten. Briefe und Zeichnungen erreichten uns von Schulklassen, süsse Ostergrüsse vom Coop, Blumensträusse und Süssigkeiten von Privatpersonen, Glace von Frisco oder Briefe und Gesprächsangebote von den Seelsorgenden der Pfäffiker Kirchgemeinden. Anina Freidl aus Russikon offerierte den Bewohnenden ein Gitarrenkonzert mit Evergreens und aktuellen Songs auf dem Vorplatz. Von den Balkonen, von den Zimmern aus und mit Abstand auf Sitzplätzen genossen alle das Konzert in vollen Zügen. Die Aufmunterungs- und Sympathiebekundungen der Bevölkerung, die Unterstützung der Behörden und Zivilschutz, der Rückhalt vom Stiftungsrat und die grossartigen Einsätze der Mitarbeitenden und des Kaders haben das Alterszentrum Sophie Guyer die aussergewöhnliche Zeit von Corona gut meistern lassen. Allen ein grosses Dankeschön!» n


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Investitionen

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Pfäffikon werden eingeladen zur Teilnahme an der

Gemeindeversammlung Montag, 15. Juni 2020, 20.00 Uhr, im Dorfsaal Chesselhuus Pfäffikon

Geschäft 1 Genehmigung der Jahresrechnung 2019 (inkl. Globalbudgets)

Geschäft 2 Baugenossenschaft Pfäffikon BGP, Baumgartenstrasse 4–12, Erweiterung des Baurechtsvertrages vom 18. September 1973 Zu allen Geschäften sind schriftliche Anträge und Berichte abgefasst worden. Diese werden auf www.pfaeffikon.ch unter der Rubrik Politik publiziert. Die Informationsbroschüre kann dort als PDF-Datei ab dem 25. Mai 2020 heruntergeladen werden. Der Ausdruck kann auch bei der Gemeinderatskanzlei bezogen werden. Die Akten zu den einzelnen Geschäften liegen ab dem 25. Mai 2020 in der Gemeinderatskanzlei während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gemeinderat Pfäffikon ZH

Geschäft 1 Erfolgsrechnung: Ertragsüberschuss von 1,6 Mio. Franken Die Jahresrechnung 2019 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,6 Mio. Franken ab. Das Budget war von einem Aufwandüberschuss von 2,5 Mio. Franken ausgegangen. Anfang August 2019 zeigte die Hochrechnung noch ein Defizit von 2,2 Mio. Franken. Dem Gesamtaufwand von 70,3 Mio. Franken stehen Erträge von 71,9 Mio. Franken gegenüber. Der Steuerertrag von 46,7 Mio. Franken liegt um 3,9 Mio. Franken höher als budgetiert. Dies hängt vor allem mit höheren Steuereinnahmen Vorjahre von 2,7 Mio. Franken aber auch mit höheren Grundstückgewinnsteuern von 1,1 Mio. Franken zusammen. Erfreulicherweise ergaben sich bei der Schule gesamthaft Minderkosten von 1,6 Mio. Franken gegenüber dem Budget. Es resultieren tiefere Ausgaben bei den externen Sonderschulen und ein geringerer Kostenbeitrag aufgrund weniger Schülerinnen und Schüler am Gymnasium. Des Weiteren mussten die zusätzlich budgetierten Klassen im Kindergarten und auf der Primarstufe noch nicht eröffnet werden. Bei der Oberstufe wurde die zusätzlich budgetierte Klasse erst ab Schuljahr 2019/2020 nötig. Der Bereich Soziales schnitt um 0,3 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Die höheren Kosten bei den Ergänzungsleistungen (mehr Heimfälle) konnten durch eingereichte Nachtragsforderungen sowie optimiertes Fallmanagement bei der Gesetzlichen Wirtschaftlichen Hilfe mehr als kompensiert werden. Der Finanzausgleich ist um 1,3 Mio. Franken tiefer wegen den höheren Steuereinnahmen Vorjahre, welche die Zunahme wegen der neuen Abgrenzungsmethode mehr als kom-pensieren. Mehrkosten von 1,2 Mio. Franken mussten beim Bereich Gesundheit hingenommen werden, weil die Pflegefinanzierungskosten weiter steigen. Der Personalaufwand liegt mit 13,2 Mio. Franken um 0,6 Mio. Franken unter dem Budget. Minderaufwand bei den Löhnen sowie Auflösung von Rückstellungen für Teuerungszulagen auf Renten und Überbrückungsrenten sind die Hauptgründe. Der Sachaufwand (Betrieb und Dienstleistungen) liegt mit 11,8 Mio. Franken rund 0,7 Mio. Franken über dem Budget, dies aufgrund höherer Kosten für Dienstleistungen und Honorare (Springer Sozialamt und Springer Schulleitungen sowie Honorare Bauamt).

Die Netto-Investitionen beliefen sich auf 8,22 Mio. Franken und erreichen damit 107,7% des veranschlagten Gesamtbetrages. Die grössten Investitionen betreffen die Sanierung Schulhaus Pfaffberg mit 4,2 Mio. Franken, die Bodensanierung Schiessanlage mit 1,7 Mio. Franken sowie die Sanierung Seestrasse mit 1,6 Mio. Franken. Die Selbstfinanzierung beträgt 6,1 Mio. Franken und deckt die Nettoinvestitionen von 8,22 Mio. Franken nicht ab. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt somit nur rund 75%.

Gesamtwürdigung und Ausblick 1. Mit dem vorliegenden Jahresabschluss wurden nur noch zwei der drei langfristigen finanzpolitischen Ziele erreicht. Gesunde Substanz (Nettovermögen von 25 Mio. Fr., Schwankungsbreite von +/– 10 Mio. Fr.): Das Nettovermögen liegt mit 15,09 Mio. Fr. nur dank der gesetzlich geforderten Umgliederung von Fremdkapital (passivierte Investitionsbeiträge von 6,4 Mio. Fr.) zum Anlagevermögen noch knapp im Zielbereich. 2. Mittelfristig eine angemessene Selbstfinanzierung mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 100%. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 75%. 3. Keine Steuererhöhung in dieser Legislatur (2018 – 2022): Dieses Ziel wurde erreicht. Trotz des positiven Ergebnisses muss dem Finanzhaushalt weiterhin grösste Beachtung geschenkt werden, damit der mittelfristige Rechnungsausgleich erreicht wird und die geplanten Investitionen finanziert werden können.

Geschäft 2: In den siebziger Jahren hat die Baugenossenschaft Pfäffikon BGP, Baumgartenstrasse 4 –12 im Baurecht auf der gemeindeeigenen Parzelle Kat. Nr. 8500, fünf Mehrfamilienhäuser und eine Unterniveaugarage erstellt. Der Baurechtsvertrag vom 18. September 1973 läuft am 31. Dezember 2072 aus. Seit Anfang 2016 ist die Genossenschaft im Gespräch mit dem Gemeinderat über eine Erweiterung der bestehenden Siedlung auf dem benachbarten Grundstück Kat. Nr. 8452, ebenfalls im Eigentum der Gemeinde. Zu der heutigen benutzen Fläche von 7440 m² auf dem Grundstück Kat. Nr. 8500, kämen weitere 2291 m² der Kat. Nr. 8452, hinzu. Beide Flächen befinden sich in der Wohnzone 2.6 ES II. Heute wird die Teilparzelle für Schrebergärten und als Spielwiese genutzt. Die Baugenossenschaft beabsichtigt, die Siedlung mit zwei weiteren Mehrfamilienhäusern mit 20 Wohnungen zu erweitern. Das Bauprojekt ist jedoch nicht Gegenstand dieser Vorlage. Gemeinsam mit der Baugenossenschaft wurde ein entsprechender Dienstbarkeitsvertragsentwurf ausgearbeitet. Die Berechnung des zukünftigen Baurechtzinses orientiert sich nach dem «Musterbaurechtsvertrag», ein Leitfaden welcher vom Schweizerischen Verband für Wohnungswesen und der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich herausge-geben wird. Die ausgewiesenen Subventionen wie der Nachlass auf den Verkehrswert und den Referenzzinsatz entsprechen der heutigen Praxis. Der bisherige Baurechtszins für das Grundstück Kat. Nr. 8500: Grundstücksfläche 6585 m² Basislandpreis pro m² (70 % des Verkehrswertes) Fr. 595.– Referenzzinssatz Bundesamt für Wohnungswesen 1,75% – Vergünstigung von 0,25 % = 1,5% 6585 m² à Fr. 595.– x massgebender Zinssatz (1,5 %) = Baurechtszins pro Jahr (Fr. 58 771.–) Der zukünftige Baurechtszins für das Grundstück Kat. Nr. 8500 und ein Teil von Kat. Nr. 8452 Grundstücksfläche Kat. Nr. 8500 7440 m² Basislandpreis pro m² (70% des Verkehrswertes) Fr. 595.– Referenzzinssatz Bundesamt für Wohnungswesen 1,5% – Vergünstigung von 0,25 % = 1,25% 7440 m² à Fr. 595.– x massgebender Zinssatz (1,25 %) = Baurechtszins pro Jahr (Fr. 55 335.–)


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Grundstücksfläche Kat. Nr. 8452 2291 m² Basislandpreis pro m² (70 % des Verkehrswertes) Fr. 980.– Referenzzinssatz Bundesamt für Wohnungswesen 1,5 % - Vergünstigung von 0,25 % = 1,25% 2291 m² à Fr. 980.– x massgebender Zinssatz (1,25%) = Baurechtszins pro Jahr (Fr. 28 064.75) Somit sieht der Dienstbarkeitsentwurf einen jährlichen Baurechtszins von Fr. 83 399.75 für beide Flächen vor. Ausserdem wird für das Berechnungsmodell ein Mindestzinssatz von 0,5% festgelegt. Die Erweiterungsbauten sind bis spätestens 31.12.2023 zu initiieren und der Baurechtsvertrag ist längstens bis 31.12.2087 zu verlängern.

Das Grundstück Kat. Nr. 8452 (neu 13301) befindet sich zu gut 80% in der Landwirtschaftszone und deshalb im Finanzvermögen. Die K ­ ulturlandfläche ist mit Fr. 87 000.– bewertet. Indem die überbaubare Teilfläche von 2291 m² der Baugenossenschaft zur Verfügung gestellt wird, muss diese Fläche zuerst im Finanzvermögen als Bauland aufgewertet und dann ins Verwaltungsvermögen übertragen werden. Nach der Aufwertung liegt der Buchwert bei Fr. 1 832 800.–. Diese Transaktion ist wie eine Ausgabe zu behandeln (siehe Antrag Ziffer 3), obwohl kein Geld fliesst. Der Gemeinderat begrüsst die Initiative der Baugenossenschaft und ist bereit, ihr das zusätzliche Land im Baurecht zu überlassen. Mit den ausgewiesenen Vergünstigungen (reduzierter Landwert und Zinssatz) unterstützt der Gemeinderat bewusst den gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnungsbau. Er empfiehlt, dieser Vorlage zuzustimmen.

Der Gemeinderat Pfäffikon berichtet

Projektwettbewerb Oberstufen­ schulzentrum Pfaffberg Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 19. November 2019 die Keller Partner Bauberater AG, 8610 Uster, mit der Durchführung eines Projektwettbewerbs auf dem Areal der Sekundarschule Pfaffberg beauftragt. Das Vorgehen für den General­planerProjektwettbewerb ist nun festgesetzt und die prognostizierten Aufwendungen betragen rund 200  000 Franken. Im Rahmen des öffentlichen Beschaffungswesens wird ein Projekt-

wettbewerb über das Oberstufenzentrum Pfaffberg durchgeführt. Hierfür ist ein Preisgericht erforderlich, welches wie folgt zusammen­ gesetzt wird: • 3 stimmberechtigte Fachpreisrichter (Architekten) • 4 stimmberechtigte Sachpreisrichter (Bauherrenvertretung) • 3 nicht stimmberechtigte Experten (HLS- und Elektroplanung, Bauingenieur, Energie und Nachhaltigkeit)

Es sind bewusst keine lokalen Planungsfirmen für das Preisgericht vorgesehen. Dadurch erhalten diese die Chance, ein Angebot für die Planung des Oberstufenzentrums Pfaffberg einzureichen. Der Projektwettbewerb soll umgehend gestartet werden, um den Realisierungszeitplan des Erweiterungstrakts der Schulanlage Pfaffberg nicht zu gefährden. Die dazu notwendigen Kosten im laufenden Jahr

Der Gemeinderat Pfäffikon berichtet

Kreditantrag Sanierung Friedhofgebäude Am 17. Februar 2015 beschloss der Gemeinderat, das bestehende Friedhofgebäude zu sanieren. Im Jahre 2016 wurden in einer ersten Etappe die Heizung und die Sanitäranlagen des Betriebsgebäudes erneuert. In einem zweiten Schritt stehen nun die übrigen Sanierungsarbeiten an. Die komplette Gebäudehülle entspricht nicht den heute gültigen wärmedämmtechnischen Vorschriften. Die Fassade weist klare Zeichen von Feuchtigkeit auf, welche vom Boden aufgenommen wird. In den vergangenen Jahren traten wiederholt Probleme wegen der Undichtigkeit des Daches auf. Ein weiterer Aufschub ist aus Sicht der Fachplaner nicht möglich.

Raumaufteilung Da die aktuelle Raumaufteilung nicht optimal ist, erfolgt gleichzeitig

eine Umgestaltung. Der vierte Katafalk, welcher nur wenige Male im Jahr benutzt wird, soll aufgehoben werden und als Lager für Gerätschaften dienen. Nach Abschluss des Neubauprojektes «Stocker» des Alterszentrums Sophie Guyer wird im Alterszentrum ein weiterer Aufbahrungsraum zur Verfügung stehen. Somit bleibt das Angebot an gekühlten Aufbahrungsräumen auf dem Gemeindegebiet bestehen. Katafalk 1 und 2 wurden im Jahr 2002 modernisiert, d.h. die Glasscheibe wurde entfernt. Dies soll im Katafalk 3 nun auch geschehen. Gleichzeitig werden die drei Katafalke erneuert und behindertengerecht zugänglich. Das gewählte Materialund Farbkonzept soll zu einem würdigen Abschiednehmen beitragen.

Genauer Zeitpunkt Baustart noch ungewiss

betragen rund 26 000 Franken (inkl. MwSt.). Diese sind nicht im Budget 2020 eingestellt und gehen zu Lasten der Ausgabenkompetenz des Gemeinderats. Der restliche Betrag von ca. 174  000 Franken (inkl. MwSt.) wird im Budget 2021 eingestellt. Die Gewinner des Projektwettbewerbes Oberstufenschulzentrum Pfaffberg werden Ende März 2021 feststehen.

Abgesagt: Informationsanlass Schulraumplanung 7. Mai 2020. Ein neues Datum steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest. Bennie Lehmann Gemeindeschreiber-Stellvertreter

nen erfolgt auswärts (z.B. im Krematorium Rüti, im Friedhof der Nachbargemeinden Hittnau und Russikon), um die Totenruhe zu gewährleisten. Für kurze Aufbahrungen im Gemeindegebiet wird im Einzelfall abgeklärt, ob der Aufbahrungsraum im Altersheim GerAtrium zur Verfügung steht.

Es wird mit einer Bauzeit von zirka fünf Monaten gerechnet. Der Baustart war ursprünglich im Sommer 2020 geplant. Aufgrund der unsicheren Prognosen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist es nicht ratsam, das Gebäude in dieser heiklen Phase ausser Betrieb zu neh-men. Die Lage wird laufend neu beurteilt und der Baustart soll spätestens im Frühling 2021 erfolgen. Es soll vermieden werden, dass durch einen ungünstigen Baustart Mehrkosten bei den Ausführungsarbeiten (Flachdach und Fassade) entstehen.

Kosten

Betrieb während Bauzeit

Den Gemeinderatsbeschluss finden Sie unter www.pfaeffikon.ch in der Rubrik Politik.

Während der Bauphase kann das Gebäude nicht benutzt werden und es wird eine mobile Toilette installiert. Die Aufbahrung der Verstorbe-

Während den Bestattungen auf dem Friedhof werden keine Bauarbeiten ausgeführt.

Für diese zweite Sanierungsetappe hat der Gemeinderat einen Kredit von insgesamt 654 000 Franken gesprochen. Die Ausgabe ist gebunden und liegt somit in der Kompetenz des Gemeinderates.

Bennie Lehmann, Gemeindeschreiber-Stellvertreter


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Der Gemeinderat Pfäffikon berichtet

können andere auch interessierte Organisationen und Einzelpersonen eine Stellungnahme einreichen.

Neue Polizeiverordnung zur Vernehm­ lassung verabschiedet Die Polizeiverordnung stammt aus dem Jahr 2002 und soll umfassend revidiert werden. In Zusammenarbeit mit den am regionalen Polizeiverbund beteiligten Gemeinden Fehraltorf und Russikon sowie dem Dienstchef der Kommunalpolizei Region Pfäffikon wurde eine neue, möglichst einheitliche Polizeiverordnung erarbeitet. Durch die übereinstimmende Gliederung und eine möglichst ähnliche Regelung soll die Anwendung durch die Kommunalpolizei in den drei Gemeinden vereinfacht werden.

Wesentliche Änderungen gegenüber der heutigen Verord­ nung In der neuen Polizeiverordnung sind vor allem Bestimmungen zum Auf-

rechterhalten der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung, zum Schutz von öffentlichen Sachen und zum Schutz vor übermässigen Immissionen enthalten. Der Abschnitt «Niederlassung und Aufenthalt» wurde komplett gestrichen, da dieses Thema übergeordnet geregelt ist. Im Bereich Videoüberwachung wurde die gesetzliche Grundlage geschaffen, zeitlich befristet den öffentlichen Raum an Orten zu überwachen, wo die öffentliche Ruhe und Ordnung häufig gestört wird (z.B. Abfallentsorgungsstellen, Schulanlagen) und eine Videoüberwachung dazu beiträgt, die strafbaren Handlungen leichter aufzuklären. Gemeindespezifisch wird erwähnt, dass vorschriftswidrig stationierte

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Schiffe auf Kosten des Eigentümers weggeschafft werden können. Zudem wird geregelt, dass Anordnungen des Sicherheitsvorstehers anlässlich einer Seegfrörni zu befolgen sind. Die Bereiche wie Tierhaltung, Strassen, Plätze und Fusswege, Campieren (inkl. Fahrende), Immissionen, Lärmschutz (Feuerwerk, Glockengeläut), Wirtschafts- und Gewerbepolizei wurden an die heutigen Gegebenheiten und das übergeordnete Recht angepasst.

Die Vernehmlassung läuft wegen den zurzeit eingeschränkten Versammlungsmöglichkeiten bis am 30. September 2020. Die Genehmigung durch die Gemeindeversammlung ist im März 2021 geplant.

Kurzmitteilung Der Gemeinderat hat … ... dem hindernisfreien Ausbau der Bushaltestelle Wiesengrund (Wallikerstrasse) zugestimmt. Die Gemeinderatsbeschlüsse finden Sie unter www.pfaeffikon.ch in der Rubrik Politik. Bennie Lehmann Gemeindeschreiber-Stellvertreter

Vernehmlassung Mittels einer Vernehmlassung werden insbesondere die Ortsparteien und die RGPK um Stellungnahmen gebeten, damit eine tragfähige Vorlage entsteht. Selbstverständlich

Das Bauamt Pfäffikon berichtet

Neue Velostation Bahnhof Süd

konnte nach einer kurzen und speditiven Planungs- und Bauzeit bei schönstem Wetter eingeweiht werden. Die Kosten von rund Fr. 37 000.–

werden je zur Hälfte durch die SBB und die Gemeinde Pfäffikon übernommen. René Iten, Leiter Bauamt

Die Altpapiersammlung vom 27. Juni 2020 findet statt Trotz der aktuellen Umstände sind der Männerturnverein und die Pfadi bereit, die Altpapiersammlung durchzuführen. Vielen Dank für diese Bereitschaft! Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Vereine und stellen Sie das Altpapier am Sammeltag bereit: – gebündelt (nicht in Säcken) – Bündelhöhe max. 20 cm – bis spätestens Samstag, 8 Uhr – auf «gelbe» Punkte Danke!

pixelio.de

pe der Unterführung konnte ein strategisch günstiger Standort gefunden werden, der auch über die notwendige Grösse verfügt. Das Ingenieurbüro AFRY/Pöyry wurde beauftragt, mögliche Varianten auszuarbeiten. Die SBB und das Bauamt haben sich auf eine weitsichtige Lösung geeinigt. Der neue Unterstrand bietet Platz für 28 Velos auf zwei Etagen. Die Platzverhältnisse sind zwar eng, aber auch das Handling für Velos in der oberen Etage ist recht einfach und erfordert nur wenig Kraft. Am Freitag 8. Mai 2020, wurde die neue Velostation auf der Südseite des Bahnhofs fertiggestellt und

© iwona golcz yk/

Seit Jahren fehlte auf der südlichen Seite des Bahnhofs Pfäffikon eine Veloeinstellanlage. Mit der Einführung der Bahnlinie S19 hat sich dieses Bedürfnis weiter verstärkt. Wild abgestellte Velos nahmen stetig zu, so dass dringender Handlungsbedarf bestand. Da die Gemeinde in diesem Bereich keine Grundstücke besitzt, war die Suche nach dem geeigneten Standort nicht ganz einfach. Im Rahmen des Baubewilligungs-Verfahrens für den Umbau des P+R-Parkplatzes war es schliesslich gelungen, zusammen mit den SBB eine geeignete Lösung zu finden. Direkt angrenzend an die Ram-


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Midnight Pfäffikon: Jugendliche übernehmen Verantwortung Die aktuellsten Informationen unter www.badiamsee.ch Fast normal Seit Montag, 11. Mai ist das BadiRestaurant wieder geöffnet. Die anfängliche Freude über den Bundesratsentscheid trübte sich aber vorerst nach Durchsicht des Schutzkonzeptes vom Gastrosuisse-Verband. Plexiglasscheiben und AbstandsKleber wurden organisiert, montiert oder aufgeklebt. Im Wintergarten wie auf der Terrasse wurden Tische und Stühle mit dem nötigen Sicherheitsabstand aufgestellt. Zudem wurde das Personal bezüglich aller Hygiene-Massnahmen eingehend geschult. Nach den ersten Gästen und ein paar kleinen Optimierungen haben sich die Abläufe schnell und gut eingespielt. Schlussendlich sind Angestellte wie Gäste froh über ein kleines Stück «Fastnormalität» mehr. Das Restaurant ist täglich geöffnet. Bei schlechter Witterung wird eine kleinere Karte angeboten.

Wer schwimmt den da? Ebenfalls seit 11. Mai dürfen Wassersportvereine wie die SLRG und der Kanu-Klub sowie die Schwimmerinnen und Schwimmer von Swissolympics ihre Trainings in der Badi wieder durchführen. Jeder dieser Klubs und Organisationen musste jedoch bei der Strandbadleitung ein umfangreiches Schutzkonzept einreichen. Auch von Seiten der Badi mussten einige Vorkehrungen getroffen werden, damit die Trainings ohne Probleme durchgeführt werden können.

Aus alt wird rustikal Nebst der Pflege der Anlage und des Bassins nutzten die Badmeister die Zeit seit Anfang Mai auch um Unterhaltsarbeiten jeglicher Art auszuführen für die sonst kaum Zeit bleibt. So wurden unter anderem die Aussenwände der Sauna, die durch Regen und Schnee stark verwittert waren, von Badmeister Luc Morneault gekärchert, geschliffen und mit Holzschutzmittel behandelt. Die Sauna erstrahlt jetzt in neuem Glanz mit rustikalem Touch. Nun hoffen wir, dass die Badi bald ihre Tore öffnen darf. Die aktuellsten Informationen dazu finden sich auf der Startseite von badiamsee.ch und werden auf den sozialen Medien der Gemeinde aufgeschaltet.

Auch in der Saison 2019/2020 von Midnight Pfäffikon trafen sich wieder zahlreiche Jugendliche in der Turnhalle Steinacker, um ihren Samstagabend mit Sport, Spass und ihren Kolleginnen und Kollegen zu verbringen. Zu Spitzenzeiten kann Midnight zwischen 20 und 23 Uhr bis zu 80 BesucherInnen verzeichnen. Bedingt durch den eher warmen Winter kam es in dieser Saison allerdings zu einem Rückgang der BesucherInnenzahlen und schliesslich zu einem vorzeitigen Saisonende wegen der Umstände rund um das Coronavirus. Gleichwohl leiteten jeweils abwechselnd vier der insgesamt 24 jugendlichen Coaches gegen ein Entgelt zuverlässig und umsichtig die Abende, wobei ihnen immer eine erwachsene Abendleitung unterstützend zur Seite stand. Andrin Meier, Mitglied der Steuergruppe Midnight, wollte von Coach Kevin Fuchs wissen, wie solche Abende konkret ablaufen und welche Motivation hinter seinem Engagement bei Midnight steckt. Kevin, wie bist Du zu deiner Aufgabe bei Midnight gekommen? Ich wurde von einer Kollegin dazu ermutigt, bei Midnight mitzuarbeiten. Sie ist bereits länger als Coach bei Midnight dabei. Wir kennen uns bereits von der Oberstufe und sind gemeinsam im Schiessverein. Was hat dich schlussendlich ermutigt, als Coach mitzuarbeiten? Es macht mir Freude, mit Jugendlichen zu arbeiten und ich würde mich selbst als sehr sozial und umgänglich bezeichnen. Ausserdem bereitet es mir Freude, eine Rolle als Vorbild einzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Dies ist nicht deine erste Saison als Coach. Zum wievielten Mal bist du bereits dabei und wann hast du begonnen? Dies ist aktuell die zweite Saison. Das erste Mal bei Midnight gearbeitet habe ich, als ich in der dritten Oberstufe war. Welche Aufgaben muss man als Coach erledigen und welche über­ nimmst du jeweils?

Der 17-jährige Pfäffiker Kevin Fuchs engagiert sich als Midnight-Coach. Es gibt grundsätzlich drei Funktionen, die von den Coaches übernommen werden. Die Funktionen beinhalten den Empfang, die Aufsicht in der Turnhalle und die Betreuung des Kiosks. Die Aufgabenverteilung ist nicht jeden Abend gleich. Ich habe also bereits als Aufsichtsperson in der Turnhalle und auch am Kiosk gearbeitet. Der Abend startet damit, dass wir in der Halle einige Geräte aufstellen, den Eingang einrichten und den Kiosk vorbereiten. Während des Abends sind wir Coaches damit beschäftigt, für einen geregelten Ablauf zu sorgen. Eine weitere Aufgabe der Coaches ist es, dafür zu sorgen, dass den ganzen Abend Musik läuft in der Turnhalle. Damit ein solcher Abend stattfinden kann, wird sicherlich noch einiges mehr benötigt. Welches sind die restlichen Arbeiten, die vom Team übernommen werden? Wir achten den ganzen Abend hindurch auf die Einhaltung der Regeln und sind die Ansprechpersonen, falls jemand ein Anliegen hat. Während des Abends machen wir ausserdem Kontrollgänge auf dem Schulareal. Nachdem die Besuchenden am Ende des Abends die Turnhalle verlassen haben, muss natürlich alles wieder aufgeräumt und, falls nötig, geputzt werden.


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Weshalb kommen aus deiner Sicht regelmässig Jugendliche am Samstagabend in die Turnhalle Steinacker? Sie kommen, um sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen an einem warmen Ort treffen zu können. Es gibt auch immer einige, die die Möglichkeit nutzen, um sich in der Turnhalle auszutoben. Fällt es dir leicht, deine Rolle als Vorbild und Aufsichtsperson unter Gleichaltrigen auszuüben? Ja, das fällt mir leicht. Ich habe das Gefühl, dass die Besuchenden genügend Respekt vor mir haben. Es hilft mir sicher, dass ich die meisten kenne. Somit habe ein lockeres Verhält-

nis zu ihnen. Sollte ich Probleme haben, mich durchsetzen zu können, kann ich die erwachsene Abendleitung vor Ort zur Hilfe ziehen. Im Sommer startet das zweite Jahr deiner Lehre. Wird man dich dann immer noch als Coach in der Turnhalle antreffen können? Ja, sehr sicher. Ich habe dies auch bereits mit meiner Ausbildungsverantwortlichen abgesprochen, damit ich am Samstag jeweils in der frühen Schicht arbeiten kann. Im Detailhandel arbeite ich oft samstags. Mein Engagement für Midnight wird von meinem Arbeitgeber sehr positiv gewertet und unterstützt.

Stolz auf die Jugendlichen Die ausserordentliche Lage während der Corona-Krise hat die Pfäffiker Jugendarbeit herausgefordert. Um den Kontakt mit den Jugendlichen nicht zu verlieren, intensivierten die Jugendarbeitenden ihre aufsuchen­ de Arbeit, richteten einen Videotreff ein und telefonierten regelmässig mit ihnen. Der Gemeinderat ist zufrieden – mit der Jugendarbeit ebenso wie mit den Jugendlichen, die sich über die Erwartungen hinaus vorbild­ lich verhielten.

Als der Bund Schutzmassnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erliess, ging es dem Pfäffiker Gemeinderat wie allen Behörden: «Wir konnten nicht absehen, was auf uns zukommt», sagt Sozialvorsteher Lukas Weiss. Auch um die Kinder und Jugendlichen sorgte man sich. Man habe befürchtet, dass es in manchen Familien zu unerträglichen Spannungen kommen könnte, erinnert sich der Gemeinderat: «Kinder sind viel stärker vom familiären Umfeld abhängig als Erwachsene.» Umso erleichterter ist er jetzt, ein gutes Fazit ziehen zu können: Es sei kaum zu Eskalationen gekommen und auch die Jugendlichen selbst hätten die Krise sehr gut gemeistert. Dass die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft weiterhin Vertrautheit ausserhalb der Familie erleben und die Möglichkeit haben, ihre Themen mit Dritten zu besprechen, war dem Gemeinderat ein grosses Anliegen: «Unsere Jugendarbeit hat diese Rolle auch in der Krise erfolgreich ausgefüllt», sagt Lukas Weiss.

ten, datengeschützten Videotreff auch die Möglichkeit gegeben, sich virtuell zu treffen; immer begleitet von ihrer vertrauten Jugendarbeiterin, die für einen respektvollen Umgang sorgte. Zudem haben die Verantwortlichen während fester Telefonzeiten Anrufe der Jugendlichen entgegengenommen und auch selbst jene angerufen, zu denen bereits ein Vertrauensverhältnis bestand. Alle drei Kanäle zusammen ermöglichten der Jugendarbeit, den Kontakt zu den unterschiedlichen Altersklassen aufrecht zu erhalten. «Am Anfang war Corona auch bei Jugendlichen ein grosses Thema, inzwischen tauschen sie sich mit den Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern auch gerne wieder über ihre eigentlichen Themen aus, etwa Beziehungsprobleme oder die Lehrstel-

Midnight Pfäffikon Einst als Projekt erprobt, hat sich Midnight Pfäffikon in den vergangenen Jahren zu einem festen Angebot mit wichtigen Elementen in den

­Bereichen Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention und soziale Integration entwickelt. Die Fachstelle Kind Jugend Integration – Teil der Abteilung Soziales der Gemeindeverwaltung – ist Trägerin dieses Angebots. Für dessen Entwicklung, Steuerung und Qualitätssicherung stehen mehrere engagierte PfäffikerInnen als Steuergruppe Midnight im Einsatz. Darüber hinaus kann Midnight auf drei erwachsene und erfahrene Abendleitungen zählen, die alternierend den Jugendlichen vor Ort zur Seite stehen. Timo Sulzer, Leiter Midnight Pfäffikon, Fachstelle Kind Jugend Integration

lensuche», erklärt die Jugendbeauftragte des Pfäffiker Teams, Alexandra Matulla. Der Videotreff werde zwar nur von wenigen, von diesen aber gerne genutzt – zum Plaudern und oft auch für gemeinsame Spiele wie etwa Stadt-Land-Fluss.

Für Massnahmen sensibilisieren Eine weitere wichtige Aufgabe nahm die Jugendarbeit zu Beginn der Krise wahr: die Sensibilisierung der Jugendlichen für die Schutzmassnahmen. «Zunächst hielten sich die wenigsten daran», erinnert sich Alexandra Matulla. Doch bereits nach kurzer Zeit seien im öffentlichen Raum deutlich weniger Jugendliche anzutreffen gewesen, und auch das Versammlungsverbot sei grösstenteils eingehalten worden. «Um selbst nicht die Regeln zu brechen, begrüssten wir grössere Gruppen nur von Weitem und sprachen die Jugendlichen erst darauf an, wenn wir sie später einzeln antrafen.» Der Sozialvorsteher und die Leiterin der Offenen Jugendarbeit betonen, dass die Jugendlichen sich in der ­Situation gut zurechtgefunden und das Beste daraus gemacht haben. ­Ältere Bürgerinnen und Bürger sind in Gesprächen mit Lukas Weiss voll des Lobes über die Hilfsbereitschaft der Jugendlichen gewesen. Er resümiert: «Pfäffikon darf stolz auf seine Jugendlichen sein.»

Oliver Schmid, Jugendarbeiter MOJUGA, unterwegs MOJUGA – ist für die Steuerung, Entwicklung und Qualitätssicherung der Jugendarbeit zuständig. Die Fachstelle Kind Jugend Integration arbeitet eng mit MOJUGA zusammen.

Kontakt und Informationen Offene Jugendarbeit Pfäffikon Die aktuellen Öffnungszeiten, aktuelle Elternratgeber und weitere Informationen zur Offenen Arbeit finden Sie unter jugendarbeitpfäffikon.ch oder bei Alexandra Matulla, Leitung Offene­Jugendarbeit MOJUGA, 079 941 34 32, alexandra.matulla@mojuga.ch Susanne Keller Leiterin Fachstelle Kind Jugend Integration

Offene Jugendarbeit Pfäffikon MOJUGA

Im Kontakt bleiben Tatsächlich haben die Pfäffiker Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter die Jugendlichen nicht nur regelmässig an Treffpunkten im öffentlichen Raum aufgesucht, sondern ihnen mit einem eigens eingerichte-

Die Fachstelle Kind Jugend Integra­tion bedankt sich bei allen Coaches und insbesondere bei Kevin Fuchs, der Steuergruppe sowie den Abendleitungen für ihr grosses Engagement in der vergangenen Saison. Jugendliche, die bei Midnight mitwirken möchten, können sich jederzeit an Timo Sulzer, Fachstelle Kind Jugend Integration, wenden. Ein weiterer und ausführlicher Einblick erwartet Sie an dieser Stelle im Rahmen der nächsten – zehnten! – Saison.

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Christina Ignevski, Jugendarbeiterin MOJUGA, unterwegs

Aufgrund einer Leistungsvereinbarung erbringt die Stiftung MOJUGA für die Gemeinde die Aufsuchende Jugendarbeit und die Begleitung der Jugendräume. Die Steuergruppe Offene Jugendarbeit – zusammengesetzt aus Vertretungen von Politik, Verwaltung und

Alexandra Matulla, Christina Ignevski, Oliver Schmid


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Schüler erzählen vom Homeschooling Für die Schülerinnen und Schüler der Schuleinheit Mettlen/Auslikon begann ab dem 16. März 2020 das Homeschooling. Sie erzählen uns, wie sie diese besondere Zeit erlebt haben. Der Anfang macht Menisa aus der 1a mit einem Brief an alle Leserinnen und Leser der Pfäffikerin:

Wie findest du das Home­ schooling? Ich finde es sehr cool, weil man am Morgen und Nachmittag nicht in die Schule gehen muss. Es ist aber manchmal auch schwierig, weil man, wenn man etwas nicht versteht, nicht einfach die Klassenkameraden oder die Lehrperson fragen kann. Ich vermisse auch meine Freunde, denn einige müssen zu Hause in Quarantäne bleiben. Marco, 6b

Alltag im Homeschooling Corona hat uns viel genommen. Man kann keine Ausflüge machen, besonders in den Ferien ist das blöd. Es ist öde, dass man seine Kollegen, Freunde, Oma und Opa nicht mehr treffen kann. Corona hat aber nicht nur negative Aspekte, sondern auch positive. Zum Beispiel das Homeschooling. So kann ich ein bisschen länger schlafen. Unsere Lehrerin macht gute Wochenpläne. Sie ist bei Fragen zu regulären Schulzeiten immer erreichbar. Dadurch, dass ich so flexibel arbeiten kann, habe ich mehr Zeit zum Spielen, Basteln und generell für Hobbys. Ich geniesse es, mehr in der Natur zu sein. Abwechslung bieten auch die lustigen Challenges unserer Jungschi. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wünsche allen einen guten Start. Lara, 4a

Ich habe lieber normale Schule, weil man in der Schule auch Gruppenarbeit mit Freunden machen kann. Aber der Vorteil am Homeschooling ist: Wenn man fertig ist, kann man gleich rausgehen. Das Homeschooling ist eine wichtige Massnahme gegen das Coronavirus. Manuel, 3b

mehr bewegen. Ich bin erleichtert, dass wir Kinder anscheinend Covid-19 nicht übertragen können und freue mich schon auf den Schulanfang am Mittwoch, den 13. Mai 2020.  Arel, 3b Ja, schon gut. Ich habe viel Zeit zum Spielen. Aber ich warte immer noch auf einige Päckli mit Spielsachen, welche ich mit meinem Taschengeld bestellt habe. Weisst du, was schade ist? Wenn die Schule wieder anfängt, macht es «Schwupps» und die erste Klasse ist schon vorbei.  Miguel, 1b Mir geht es im Homeschooling gut. Aber die normale Schule vermisse ich sehr. Ich freue mich wieder in die Schule zu gehen. Isabel, 3b

Als die Schule geschlossen wurden, war ich sehr traurig, weil ich meine Freunde und Lehrerinnen nicht mehr sehen konnte. Sehr schade fand ich, dass ich nicht mehr Fussball spielen konnte, weil der Fussballplatz abgesperrt war. Gut, aber mir fehlen meine Freunde und es ist auch langweilig. Ich freue mich, wenn alles wieder vorbei ist. Dann kann ich endlich meine Freunde wiedersehen und im Zoo die Lewa-Savanne anschauen. Remo, 3b

Erlebnisse in der Corona-Zeit

Ich staunte darüber, wie viel Hausaufgaben ich bekam. Doch ich konnte es schaffen. Es machte mir grosse Freude am Computer zu lernen. Dabei begleiteten mich meine Eltern. Selbstverständlich habe ich ihnen dafür im Haushalt geholfen. Am Morgen machte ich die Hausaufgaben und am Nachmittag spielte ich mit meinen Freunden aus der Nachbarschaft. Wir waren zu viert und erfüllten so die Vorgaben des Bundesrates. Wir als Kinder haben das «Social Distancing» ernst genommen und streng eingehalten. Ich finde es gut, dass das Schulareal Ende April wieder geöffnet wurde. Meine Freunde und ich können nun endlich wieder zusammenspielen und uns viel

Auch in der Zeit des Homeschoolings war bei den Schülerinnen und Schülern viel los, wie der nachfolgende Bericht von Livia aus der Klasse 2b zeigt: Mama hat für meine Schwester und mich eine grosse Pinnwand gemacht. Darauf haben wir die Aufgaben vom Wochenplan, den ich von meiner Lehrerin bekommen habe, gepinnt. Einmal in der Woche hat meine Lehrerin mich angerufen. Am Vormittag haben wir die Hausaufgaben mit Papa gemacht. Viel mehr Spass hat es aber gemacht mit Papa zu bauen oder mit meiner Schwester im Garten zu spielen. Für die Patienten und Bewohner auf Mamis Arbeit habe ich Bilder gemalt. Sie sind ganz allein und können keinen Besuch von ihrer Familie bekommen. Ich

hoffe, sie freuen sich über meine Bilder. Das Wetter in den ersten Wochen war sehr schön und wir haben viel Zeit im Freien verbracht. Unsere Nachbarin Tabea und Mama haben vier Hochbeete für uns bestellt. Als diese geliefert wurden, haben wir sie gleich aufgebaut und wollten sie befüllen. Ich bin mit meinem Velo und Papi in den Wald gefahren, um Äste für das Hochbeet zu sammeln. Dann bin ich mit dem Velo gestürzt und hatte ein so schlimmes Aua, dass Papi den Krankenwagen anrufen ­ musste, aber weil er so aufgeregt war, hatte Papi die Polizei angerufen. Sie haben dann den Krankenwagen geschickt. Im Spital wurde die Wunde behandelt. Da die Wunde so gross war, wurde sie im Operationsaal genäht. Wegen Corona konnte Mami mich nicht im Spital besuchen, aber Papa war die ganze Zeit bei mir. Ich muss zugeben, dass dieses Wochenende das doofste Wochenende war! Als ich wieder auf den Beinen war, hatte Mami schon ein paar Pflanzen besorgt und wir konnten sie im Hochbeet einpflanzen und ich habe


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noch Karotten und Radieschen gesät. Am 5. Mai haben wir unseren ersten eigenen Salat gegessen. Livia K.

Erwachsene und das Home­ schooling Wie haben die Erwachsenen die Corona-Zeit erlebt? Nelio aus der Klasse 5b hat dazu die Schulleitung und eine Klassenlehrerin befragt. Ein Interview mit ihrer Mutter zu diesem Thema führte Sara aus der Klasse 6b durch.

Frage an Heidi Fäh, Klassen­ lehrerin 2b – Was haben Sie in dieser Zeit gelernt? Ich habe alles über Videos gelernt! Wie man ein Erklärvideo macht, wie man aus einer Powerpoint-Präsen­ tation ein Video macht, wie man Videos komprimiert, wie man Videos auf Youtube hochlädt. Aber auch: wie man ein Bilderbuch am Computer erzählt, den Cupsong und dass mir Schule im Klassenzimmer immer noch am meisten Spass macht.

Frage an Mutter von zwei Schülerinnen und Schüler • Wie findest du den Coronaalltag? Ich finde ihn surreal und komisch, aber auch schön, denn in der Fami-

lie ist es viel ruhiger. Lange könnte ich nicht mehr so leben, weil ich meine Freunde vermisse. • Wirst du etwas mitnehmen? Mehr Zeit in der Familie verbringen / nicht so viel Stress. • Freust du dich darauf, wenn alles vorbei ist? Ja, aber das geht noch lange.

Frage an Barbara Schwarz de Groot, Schulleitung Mettlen/ Auslikon • Werden wir Schüler und Schülerinnen (SuS) auch in Zukunft mit Microsoft Teams arbeiten? JA! Die Möglichkeiten von Microsoft Teams werden wir als Schule weiterhin nutzen. • Was haben die Lehrer und Lehrerinnen (LP) aus dieser Krise gelernt? Unglaublich schnell haben die LP auf Fernunterricht umgestellt und teilweise digitalen Unterricht erteilt. Sämtliche Sitzungen wurden per Videokonferenz abgehalten, das wäre vor einigen Monaten nie denkbar gewesen. • Wird sich der Unterricht in der Zukunft ändern und wenn ja, wie? Das ist eine sehr gute Frage, die auch mich beschäftigt. Wir werden auf jeden Fall zurückschauen und

Gelerntes in den Unterricht einfliessen lassen. Die SuS haben im Fernunterricht gelernt zu planen und selbstständiger zu arbeiten, was neue Lernformen ermöglicht. Ganz sicher hat sich aber gezeigt, dass persönliche Beziehungen für den Lerneffekt sehr wichtig sind. • Was haben Sie als Schulleiterin aus dieser Krise gelernt? Immer flexibel zu bleiben und dass wir eine grossartige Schule sind. An dieser Stelle danke ich im Namen der Schulleitung allen Personen herzlich, die mitgeholfen haben den Fernunterricht durchzuführen, besonders allen Kindern für das fleissige Arbeiten und ihren Eltern, für die grosse Unterstützung und ihre Geduld, wenn mal etwas nicht auf Anhieb funktionierte. Auch herzlichen Dank dem ganzen Team der Tagesstrukturen für ihren grossen und sehr wichtigen Einsatz in dieser herausfordernden Zeit.

Corona-Zeit im Kindergarten von Danja Neuner «Bliibed gsund!» Ein Spruch, den man sich oft gegenseitig wünscht. Deshalb haben die zwei MettlenKindergärten (A und C) das Thema Gesundheit zusammen für das Fern-

lernen gewählt. Jedes Kindergartenkind bekam eine Gesundheitsbox, welche themenorientierte Spiele und Utensilien enthielt. Jeden Tag galt es, einen Auftrag möglichst selbstständig zu erledigen. Die Kinder schauten sich die Bilderbuchgeschichte online an. Da hat sich zum Beispiel die Figur Karo im Turnunterricht den Fuss fest verletzt. In der Box fanden die Kinder dazu einen Verband. Ein Arzt erklärte via Kurzfilm, wie man einen Verband richtig anbringt. Als Übung verarzteten die Kinder zuhause ihre Plüschtiere. Auch lernten die Kinder eine Fussund Handmassage, mit welcher die Kinder ihre Mamas am Muttertag verwöhnten. Die vielen positiven Rückmeldungen der Familien haben uns sehr gefreut. Wir staunten über die grosse Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder im Fernlernen zu begleiten. Ohne dies wäre der Fernunterricht auf der Kindergartenstufe kaum möglich gewesen. Wir danken allen Pfäffiker-Eltern für ihren grossen Einsatz. Jetzt freuen wir uns sehr, endlich wieder die Kinder live unterrichten zu dürfen und das Thema Gesundheit mit ihnen noch weiter zu vertiefen. DaZ-Lehrperson Susanne Epprecht Schuleinheit Mettlen/Auslikon


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Die Lage kann sich jederzeit ändern. Für aktuelle Informationen und Angaben zum Bestellservice

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kontaktieren Sie bitte regelmässig unsere Website www.bibli-pfaeffikon.ch. Der Rückgabekasten vor der Bibliothek ist immer offen, damit Sie die ausgeliehenen Medien zurückbringen können.

Die Bibliothek ist offen – offen für Sie und offen für den neuen Alltag Herzlich willkommen zurück! Endlich dürfen wir Sie wieder bei uns in der Bibliothek begrüssen. Leider nicht in vertrautem Rahmen, nicht zu den üblichen Öffnungszeiten, nicht zu den gewohnten Bedingungen – aber mit grosser Freude und vielen Büchern und anderen Medien, die darauf warten, ausgeliehen zu werden. Wie überall im neuen Alltag müssen wir unseren Betrieb in der Bibliothek gemäss Vorgaben des BAG anpassen – Vorsicht, Umsicht und vor allem Zuversicht sind die neuen Sichtweisen.

Unsere Neuerungen auf einen Blick (alle Details auf www.biblipfaeffikon.ch): – Angepasste Öffnungszeiten bis auf Weiteres – Einlassbeschränkung max. 10 Personen – Keine Ausleihe von Zeitschriften – Abstand halten innerhalb und ausserhalb der Bibliothek – Nicht in der Bibliothek verweilen – Reservations- und Abholservice sowie Lieferdienst für Risikopersonen bleiben bis auf Weiteres bestehen

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn etwas nicht so läuft wie bis anhin; wenn Sie mal eine längere Wartezeit in Kauf nehmen müssen oder wenn ein Medium nicht von Ihrem Konto abgebucht ist, da wir die Medien zu Ihrem und unserem Schutz noch drei Tage lagern, reinigen und desinfizieren. Wir geben unser Bestes, damit wir Sie trotz der neuen Bedingungen weiterhin mit spannenden Büchern und tollen Spielen versorgen können. Im März haben wir einen KinderMalwettbewerb veranstaltet, der aufgrund der abrupten Schliessung leider ziemlich untergangen ist. Dennoch haben uns die eingereich-

ten wunderschönen Bilder der Kinder die Arbeit in der leeren Bibliothek versüsst und ein bisschen Farbe und Leben in die Stille gebracht. Wir haben entschieden, dass alle Kinder, die am Wettbewerb teilgenommen haben, ein Geschenk erhalten werden. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen und Gewinnern und vielen Dank für die schönen Zeichnungen! Die Kinder werden von uns persönlich benachrichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Besuche bei uns in der Bibliothek, wenn auch unter anderen Umständen. Aber in der Kürze liegt die Würze! Das Team der Bibliothek

Angepasste Öffnungszeiten bis auf Weiteres: (aktuelle Infos sind jederzeit ersichtlich auf www.bibli-pfaeffikon.ch) Montag 09.00 – 12.00 Uhr Dienstag 15.00 – 19.00 Uhr Mittwoch 14.00 – 16.00 Uhr ausschliesslich Abholdienst für Reservationen Donnerstag geschlossen Freitag 14.00 – 18.00 Uhr Samstag 09.00 – 11.00 Uhr ausschliesslich Abholdienst für Reservationen Am Pfingstwochenende (30.5.– 1.6.2020) bleibt die Bibliothek geschlossen. Medien können aber jederzeit im Rückgabecontainer deponiert werden.

Gemeindebibliothek Pfäffikon Im Platz 1, 8330 Pfäffikon ZH Telefon 044 952 54 31 www.bibli-pfaeffikon.ch Unsere Öffnungszeiten Montag 9.00–12.00it Uhr e en ungsz Uhr Dienstag 15.00–19.00 n ff Ö te änder 14.00–18.00 Uhr Mittwoch ng: ge Achtu Donnerstag 9.00–12.00 Uhr Freitag 14.00–18.00 Uhr Samstag 9.00–12.00 Uhr

Dichtestress im Wald Ganz viele von uns müssen seit Wochen mit einem stark eingeschränkten Aktionsradius vorlieb nehmen. In dieser belastenden Situation haben weitaus mehr Familien und Einzelpersonen als üblich den Wald aufgesucht, um die wohltuende Wirkung des Waldes zu erfahren. In den letzten Wochen sind die siedlungsnahen Wälder geradezu mit Erholungssuchenden überflutet worden. Die eingeschränkte Mobilität, das Wegfallen von sozialen, kulturellen und sportlichen Anlässen, geschlossene Schulen und Arbeitsstätte – und das bei schönstem Frühlingswetter – hat den Wald zum beliebtesten Ort für die unterschiedlichsten Aktivitäten werden lassen.

Das hat in etlichen Fällen zu Konflikten zwischen den verschiedenen Besucherkategorien geführt: Während einige auf einem beschaulichen Spaziergang Naturbeobachtungen machen möchten oder mit den Kindern am Bach spielen, sind andere mit dem Hund unterwegs oder joggen und biken sportlich durch den Wald. In der Schweiz ist der Wald allen Bürgerinnen und Bürgern öffentlich zugänglich. Der Förster des Forstreviers Pfäffikon-Hittnau, Ralf Krummenacker, bestätigt denn auch, dass die Besucher im Wald als Gäste willkommen sind. Gleichzeitig betont er aber, dass es beim Betreten des Waldes Verhaltensregeln zum Schutz des Waldes und der übrigen Besu-

cher zu beachten gilt. Den Wenigsten ist bewusst, dass der Wald in unserer Gemeinde zum grössten Teil Privateigentum ist. Von den 408 Hektaren Wald in der Gemeinde Pfäf­ fikon sind nur gerade rund 14 Hek­ taren im Besitz der öffentlichen Hand. Die restliche Waldfläche verteilt sich auf circa 230 Privateigentümer. Respektvolles Verhalten scheint trotzdem nicht selbstverständlich zu sein, so hat Ralf Krummenacker auch schon Sprayereien an Bäumen oder mehrere Feuerstellen abseits von eingerichteten Feuerstellen festgestellt. In letzter Zeit werden auch vermehrt parkierte Autos im Wald beobachtet. Öfter wie früher wird die Arbeit des Försters im Wald er-

schwert, da Bürgerinnen und Bürger die Sicherheitsabsperrungen missachten oder gar dem Forstpersonal bei der Ausübung seiner Aufgaben Anweisungen geben möchten. Die Arbeitsgemeinschaft für den Wald hat zusammen mit ihren Mitgliederorganisationen auf die Missstände im Wald reagiert und einen empfehlenswerten und witzig illustrierten Flyer Wald-Knigge erarbeitet, zu finden unter dem Link www. waldknigge.ch


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Kirchgemeindesekretariat Leiter Administration: Johann Kaiser Bürozeiten: Dienstag–Freitag, 9–12 Uhr Telefon 044 950 02 65 sekretariat@refkirchepfaeffikon.ch Weitere Adressen und Infos: www.refkirchepfaeffikon.ch

Gottesdienste im Juni Sonntag, 7. Juni Gottesdienst via Homepage Pfarrer Thomas Strehler Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr Gottesdienst Kirche/Homepage Pfarrer Thomas Strehler Sonntag, 21. Juni, 9.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Paul Kleiner Sonntag, 28. Juni, 9.30 Uhr Gottesdienst Pfarrer Thomas Strehler

Viel Spass im Kinderchor Pfäffikon Singt Ihr Kind gerne? Im Kinderchor Pfäffikon gibt es für jedes Alter eine passende Gruppe. Nicolas Plain leitet das gemeinsame Angebot der Musikschule und der ref. Kirche. Alle Gruppen beginnen am 24. August: «Chindersinge» (montags, Fr. 100.– pro Halbjahr) für Kindergarten von 16.20 – 17.00 Uhr, Unterstufe von 17.00 bis 17.40 Uhr. «Domino Sing» für die Mittelstufe (alle zwei Wochen, Fr. 80.– pro Jahr): 18.00 – 19.30 Uhr, inklusive Nachtessen. Informationen: nplain@refkirchepfaeffikon.ch oder 055 245 15 90

Kirche ohne Anlässe Die Kirchenglocken läuten und niemand kommt zum Gottesdienst. Doch unsere Kirche ist offen und ein guter Ort, um Stille und Inspiration zu finden: ein persönliches Gebet aufschreiben und in die Ritze der Klagemauer stecken, ein Anliegen an die Gebetswand pinnen und so andere zum Mitbeten einladen, oder eine Kerze auf dem Taufstein anzuzünden, um an einen Menschen zu denken. Die 14 Stationen der Via Lucis laden zur Bibeltextmeditation ein und Bänke sind genügend vorhanden, um in sicherem Abstand voneinander einfach «da zu sein vor Gott». Wer ein Gespräch mit einem Mitmenschen wünscht, findet beim Pfarrteam ein offenes Ohr.

Das Wunder von Pfingsten Die Zeit vor Pfingsten war für die Vertrauten von Jesus eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen. Zwar hatten sie den Auferstandenen wahrhaftig gesehen – und doch war die Botschaft von seiner Auferstehung noch schwierig anzunehmen, brachte sie doch ihr ganzes Weltbild ins Wanken. Ausserdem hatte Jesus ihnen geboten, in Jerusalem auf den Heiligen Geist zu warten. So zogen sie sich zurück in einen Raum in der Stadt und warteten – 50 Tage lang! Darin lassen sich Parallelen zu unserer Zeit erkennen: Auch wir haben auszuharren in unseren Räumen, isoliert von anderen Menschen, zwischen Hoffen und Bangen. Unser Weltbild hat sich verändert. Vieles, was dem Leben Inhalt und Sinn gab, ist weggefallen. Das kann unbequeme Fragen aufwerfen: Was ist der Sinn meines Lebens? Wohin führt mein Weg? In Krisen liegt immer die ungeheure Kraft der Erneuerung. Wenn Altes schmerzlich wegbricht, entsteht Raum für die Frage: Was liegt mir am Herzen? Wonach richte ich mich aus? Paulus schrieb an die Gemeinde in Ephesus: «Lasst euch durch den Geist erneuern in eurem inneren Wesen ...» (Eph 4,23; ZB 1955). Die Vertrauten von Jesus, die Menschen in den Gemeinden des Paulus und seither zahllose Menschen haben sich ausgerichtet nach der heiligen Geistkraft, dem Geist des Lebens, der Liebe und der Wahrheit. Ihr Beispiel zeigt auf, was auch wir können: Uns ab und zu für wenige Atemzüge in unser Inneres zurückziehen, uns ergreifen lassen von der dort wohnenden heiligen Geistkraft und uns speisen zu lassen, aus der Fülle Gottes.


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Pfarrei St. Benignus

Schauen Sie in dieser Zeit auf die Startseite unserer Homepage www.benignus.ch, dort erhalten Sie laufend die aktuellen Informationen.

Gottesdienste Eventuell finden ab 8. Juni wieder Gottesdienste statt. Sicher ist, dass die Samstagabendgottesdienste bis Ende August 2020 ausfallen werden. Wir sind für Sie da: Wenn Sie selbst in irgendeine Not geraten, wenn Sie jemand zum Reden brauchen oder sonst eine Unterstützung, kontaktieren Sie uns bitte. So erreichen Sie uns: 043 288 70 70 079 101 29 29 076 675 70 80 043 288 70 81 043 288 70 83

Sekretariat Felix Hunger (Pfarramtsnatel) Ludwig Widmann Patricia Machill Karin Reinmüller

sekretariat@benignus.ch felix.hunger@benignus.ch ludwig.widmann@benignus.ch patricia.machill@benignus.ch karin.reinmueller@benignus.ch

Inklusion in der katholischen Pfarrei Pfäffikon ZH «Mein Handicap ist mein special effect, ist meine Stärke». Dieser Ausspruch einer jungen Frau rüttelt auf. Menschen mit einer Beeinträchtigung sind Teil unserer Gesellschaft. Deshalb soll in unserer Pfarrei nicht nur die Kirche barrierefrei werden, sondern wir wollen auch eine inklusive Kirchgemeinde sein, in der alle willkommen sind und sich gleichwertig behandelt fühlen. Der Begriff Inklusion, abgeleitet von lat. includere = einschliessen, dazugehören, einbezogen werden, beschreibt das vollwertige und gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in der Gesellschaft. Im Jahr 2014 wurde in der Schweiz die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft gesetzt, das heisst: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung haben die gleichen Rechte. Menschen mit einer Behinderung sind gemäss der Konvention Personen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben. Eine Beeinträchtigung kann angeboren sein oder durch Krankheit, Unfall oder im Alter erworben werden. Jeder kann davon betroffen werden. Das grösste Bedürfnis dieser Menschen, ja deren Recht ist, dass sie als gleichwertige Mitglieder anerkannt und in die Gesellschaft miteinbezogen werden. Aus dem Nebeneinander soll ein Miteinander werden. In unserer Pfarrei wissen wir, dass es noch einiges zu tun gibt und setzen uns dafür ein, Inklusion zu leben. Seit Jahren besuchen Angehörige unserer Pfarrei Bewohner*innen der Stiftung zur Palme in Pfäffikon. In den Heimen Buechweid in Russikon und Ilgenhalde in Fehraltorf wird Religionsunterricht erteilt. Hier werden Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf unterstützt. Sehr erfahrene und motivierte Katechetinnen bereiten sie einzeln oder in Kleingruppen wertschätzend und einfühlsam auf den Empfang der Sakramente Taufe, Erstkommunion und Firmung vor. In Zusammenarbeit mit der katholischen Behindertenseelsorge des Kantons ZH, die sich für die Belange von Menschen mit einer Beeinträchtigung einsetzt, versuchen wir, unsere Mitmenschen für die Inklusion zu sensibilisieren. Sensibilisierungsprojekte finden vor allem im Religionsunterricht statt, wo die Schüler*innen das Thema «Behinderung und Inklusion» kennenlernen. Durch Begegnung und Austausch entsteht Nähe und Verständnis und daraus kann ein neues Miteinander wachsen. Eines Tages soll Inklusion nicht nur ein Thema, sondern unsere Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens sein! Der Pfarreirat der katholischen Pfarrei Pfäffikon ZH PS: Den ausführlichen Bericht finden Sie auf unserer Website.


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Blumen und Pflanzen täglich frisch

Im neu erbauten Haus Stocker werden ab April 2021 neben dem Coiffeursalon auch eine Praxis für Dentalhygiene, Fusspflege und Massage ihren Standort haben. Die Räume sind ebenerdig und hausintern via Verbindungsgänge und Lift bestens erreichbar.

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Der Raum ist 29 m2 gross und muss selber eingerichtet werden; die entsprechenden Anschlüsse sind vorbereitet. Die hauseigenen Dienstleistungen können günstig mitgenutzt werden. Wir erwarten, dass der Coiffeursalon an mindestens 5 Tagen geöffnet ist. Weitere Informationen unter Telefon 044 952 56 56, Geschäftsleiter, Daniel Bachmann oder per Mail: gl@alterszentrum-pfaeffikon.ch

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Mykotherapie (Vitalpilze)

Immunstärkung natürlich! Die Mykotherapie ist eine in Asien bewährte Form der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Auch hierzulande gewinnen die Vitalpilze immer mehr an Popularität. Der Mensch setzt je länger je mehr wieder auf natürliche Produkte zur Unterstützung der Gesundheit von Körper und Geist. Nadja In-Albon weiss als ausgebildete Mykotherapeutin, wie die vitalisierenden Pilze einzusetzen sind.

nia. «Mykotherapie ist eine hochverträgliche Anwendung in der Naturheilkunde. In der heutigen Zeit werden Vitalpilzprodukte meist mit einem Acerola-Zusatz (Vitamin C) angeboten. Diese Kombination unterstützt – zusammen mit der ganzheitlichen Achtsamkeit und Fürsorge für Körper und Geist – eine stabile Gesundheit. Dies hilft, eine allfällige Krankheit, zum Beispiel eine Virusinfektion, möglichst unversehrt zu überstehen», erklärt sie.

Qualität Dank Mykoplan Nadja In-Albon durfte 2014 ihre Ausbildung zur Mykotherapeutin bei einem der angesehensten Ausbildner auf diesem Gebiet geniessen: Thomas Falzone. «Ich habe vor zwei Jahren Mykoplan Schweiz gegründet. Unser Rohstoff wird ausschliesslich in Nordamerika kultiviert und anschliessend in der Schweiz verarbeitet. Wir haben bewusst auf Rohstoffe aus China verzichtet. Die Kultivierung von biologischen Vitalpilzprodukten ist wissensintensiv, aufwendig und teuer. Pilze zu kultivieren ist eine Meisterkunst, sie erfolgt nach standardisierten Vorgaben in spe­ ziell dafür gemachten Wachstumskammern. Da es sich um ein einzigartiges Naturheilprodukt handelt, wird die Herstellung unter Berücksichtigung höchster Standards durchgeführt. Ein entsprechendes Biozertifikat zeigt die hohe Güte und Qualität eins Produkts», erzählt Thomas Falzone.

kurrenz bedroht und muss sich entsprechend schützen. Für den Eigenschutz produzieren die Pilze nun eine Reihe von interessanten Stoffen, wie Verdauungsenzyme, antibiotisch/antiviral wirkende Substanzen, antimykotische (pilzhemmende/-abtötende) Substanzen und viele sekundäre Metaboliten. «Die Wissenschaft hat unlängst herausgefunden, dass Pilze ein ähnliches Feindbild haben wie Mensch und Tier. Es erstaunt daher nicht, dass die gebildeten Stoffe für die Gesundheit von Mensch und Tier von grosser Bedeutung sind und gezielt in der Mykotherapie genutzt werden können.»

Prävention und Therapie Vitalpilze sind im besonderen Masse hilfreich in der Prävention und Therapie von chronischen Krankheiten. Vitalpilze können hervorragend das Immunsystem modulieren, wirken

Champignons direkt antiviral und antibakteriell, sowie entzündungshemmend. Als Mittel zur Regulation können Vitalpilze Körperfunktionen ausgleichen und so Blutdruck, Zucker- und Fettstoffwechsel wieder normalisieren. Vitalpilze entgiften und können Kraft und Energie aufbauen. Mehr Infos auf potzpilz.ch

Reishi-Pilz und Tier stärken. Bereits seit Tausenden von Jahren wird deren Kraft dafür eingesetzt, geschwächte Systeme zu stärken und die gesunde Abwehrmechanismen aufrechtzuerhalten», so In-Albon. «Nebenwirkungen sind sehr selten und verlaufen meistens moderat im Sinne einer kurzen Erstverschlimmerung.» Vitalpilze sind reich an verschiedenen Inhaltsstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Da die Inhaltsstoffe bei Top-Produkten in perfekter Komposition vorliegen, ist normalerweise kein zusätzliches Nahrungsergänzungsmittel nötig. Im Bedarfsfall kann ein erfahrener Mykotherapeut weitere Naturheilmittel zur Mykotherapie ergänzen. «Wichtig ist, dass das Produkt biozertifiziert ist und schonend verarbeitet wurde. Produkte, die sehr günstig im Internet angeboten werden, sind häufig unseriös», warnen beide.

Immunsystem stärken ist das A und O

Unterschätzte Wunder der Natur

Egal zu welcher Jahreszeit. Die permanente Fürsorge für ein gestärktes Immunsystem ist der Schlüssel für Gesundheit. Die Corona-Pandemie hat diesen Fakt erneut in die Köpfe der Menschen transferiert: «Solange die moderne Medizin uns nicht das Allheilmittel gegen Covid-19 beschert, müssen wir unserer Gesundheit zuliebe auf Bewährtes setzen. Zum Beispiel auf Vitalpilze. Diese sind besonders bekannt dafür, dass sie das Immunsystem von Mensch

Um die Wirkungsweise der Heilpilze verstehen zu können, sollte man zuerst die Entstehung und das Wachstum der Pilze verstehen. Pilze sind die grössten Recycler der Natur. Sie wandeln «Biomüll» in wertvollen Humus und liefern so Nährstoffe für das Wachstum von Pflanzen. Der eigentliche Pilz, das Mycel, lebt quasi in der tiefsten sozialen Schicht, im Erdreich von Wäldern und Wiesen. Hier wird der Pilz permanent von Fressfeinden und parasitärer Kon-

Foto des Monats: Mai 2020 Das Foto des Monats schoss diesen Monat Sampo Lenzi aus Pfäffikon. Das Bild zeigt das Abendleuchten bzw. das Alpenglühen vom Pfäffikersee aus. Und zwar am 7. Mai 2020 abends um 20.48 Uhr. Die glühenden Berge sind Clariden, Chammliberg und Schärhorn der Glarner Alpen.

Haben auch Sie ein Foto Pfäffikons, welches Sie mit unseren Leserinnen und Lesern teilen möchten? Senden Sie es doch mit dem Betreff «Fotowettbewerb» an verlag@schellenbergdruck.ch, und vielleicht sehen Sie schon bald Ihr eigenes kleines Meisterwerk in der ­Pfäffikerin.

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SERIE BÄNKLI-

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Dolce Vita Hair & Beauty, Kempttalstrasse 5

Es kehrt wieder Leben ein Mit den ersten Lockerungen der Massnahmen gegen Covid-19 kehrt ein Stück Normalität zurück. Am meisten vermisst haben viele den Coiffeur, dafür durften die Coiffuresalons auch als erste wieder öffnen. Der Pfäffiker Salon Dolce Vita gewährt Einblick.

kt. Es ist Montag, der 4. Mai – eine Woche nach der Wiedereröffnung der Coiffuresalons. Im Dolce Vita sitzt eine Kundin mit Mundschutz und lässt sich die Haare föhnen, am anderen Ende des Salons wartet eine weitere auf ihren Termin bei der Kosmetikerin. Die Geschäftsführerin Silvia Sorrentino empfängt mich mit einem mutmasslichen Lächeln hin-

ter der Maske und führt mich sogleich zur Hintertür wieder hinaus an die Sonne. Mit zwei Meter Abstand lehnt sie sich gegen einen Holzzaun und nimmt sich die Maske vom Gesicht: «Ich bin froh, dieses Ding für einen Moment los zu sein.» Diesmal ist ihr Lächeln deutlich sichtbar. Als sie ihr Geschäft schliessen musste, ging es zunächst hektisch zu und her. «Ich und alle Mitarbeitenden hatten die Agenda voll. Wir mussten alle Termine absagen, mit allen Kunden persönlich sprechen», erklärt sie. Doch Silvia Sorrentino ist lösungsorientiert: «Wir gaben den Kunden die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Dieses Angebot wurde rege genutzt und als wir am 27. April endlich wieder öffnen konnten, füllte sich die Agenda rasch wieder.» Dank der Warteliste wusste Sorrentino immer, dass ihre Kundschaft nach dem Lockdown schon auf sie warten würde. Das freute sie und machte ihr auch in dieser ungewohnten Situation Mut. Lachend erzählt sie: «Das letzte Mal, als ich sechs Wochen zu Hause geblieben bin, war nach der Geburt meines Sohnes.»

Als die Coiffeure endlich grünes Licht für die Wiedereröffnung erhielten, konnte sie aufatmen. «Ich war sehr erleichtert, wieder arbeiten zu dürfen», so Sorrentino. Sofort stürzte sie sich in die Vorbereitungen: Sie wollte sicher sein, dass sie wirklich alle Schutzmassnahmen einhalten können; besorgte Masken, brachte Markierungen im Salon an, schnitt

sogar selbst Einwegmäntel für die Kund(inn)en zu. Nach der Eröffnung war der Andrang gross: «Jetzt arbeiten wir zuerst einmal die Warteliste wieder ab. Coiffeure braucht man halt einfach.» Dass ihr die Kundschaft das nötige Vertrauen entgegenbringt, ist für Sorrentino nicht selbstverständlich: «Wir sind all unseren Kunden sehr dankbar. Wir wussten schon bei der Schliessung, dass sie wiederkommen würden. Das war wirklich schön.» Dieses Vertrauen hat sich die Geschäftsführerin auch verdient. Sie achtet penibel darauf, alle Massnahmen einzuhalten und gibt selbst alles, um den Kundinnen und Kunden gerecht zu werden – selbst wenn sie dafür länger arbeiten oder auf Ferien verzichten muss. «Als Kapitän ist man eben als letzter auf dem Schiff», findet sie. Obwohl ihr Coiffuresalon und auch ihr Personal diesmal unbeschadet durch die Krise gekommen ist, möchte Sorrentino so etwas nicht noch einmal erleben: «Deshalb hoffe ich, dass sich wirklich alle an die Massnahmen halten.»

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In unserer Serie treffen wir jeden Monat einen Pfäffiker Vereinspräsidenten auf seinem Lieblings-Verkehrsvereinsbänkli in der Gemeinde.

«Bänkli-Gespräch», Präsident des Turnverein Pfäffikon ZH, Christoph Leutenegger

«Immer in Bewegung bleiben» Der 33-jährige Christoph Leutenegger lebt seit jeher im – O-Ton – wunderschönen Pfäffikon. Seit 2019 ist er im Amt als Präsident des Turnvereins Pfäffikon. Entsprechend gehört Sport für ihn zu einem wichtigen Teil im Leben.

nia. «Mit Anfang 20 lebte ich für ein halbes Jahr in Hittnau, wo auch meine Schwester mit ihrer Familie lebt. Ansonsten war ich immer unserem Pfäffikon treu», schmunzelt Christoph Leutenegger. Eigenen Nachwuchs hat er zwar noch nicht, aber: «Ich schätze es sehr meine Familie in der Nähe zu haben. Meine Mutter lebt ebenfalls in Pfäffikon». Bei der Firma Krebs AG hier im Dorf hatte er die Lehre als Elektromonteur absolviert. Ein Jahr im Militär als Durchdiener sowie die Ausbildung zum Elektroplaner folgten. «Da man stets in Bewegung bleiben sollte, entschied ich mich 2010 den Abschluss zum eidg. Dipl. Bauleiter in Angriff zu nehmen und schloss diesen 2015 erfolgreich ab.» Aktuell arbeitet er als Bau- und Projektleiter bei der Caretta + Gitz AG in Küsnacht.

den Verein kommen. «Das Ziel des Turnvereins ist klar, an den diversen Wettkämpfen solide Resultate zu erreichen», so Leutenegger. «Neuen Mitgliedern den Vereinssport näherzubringen und die körperliche Fitness wöchentlich neu herauszufordern.»

«Jede ufm Land isch imene Turnverein» Diese Aussage kommuniziert einen Teil von Leuteneggers Wunsch. «Wir möchten im Dorf wieder ein beständiger Begriff werden. Die Findung von sportlichem Nachwuchs und

Turnen tut gut «Als ich sieben Jahre alt war, ging ich in die Jugendriege Pfäffikon. Mit zwölf trat ich offiziell zum Turnverein über», berichtet der aktive Turnvereinspräsident. «Bereits mein Vater Kurt war viele Jahre im TV tätig». Während seiner Lehrzeit legte Christoph Leutenegger dann eine Vereinspause ein, die länger als geplant dauerte. «Im Alter von 26 verspürte ich einen solch starken Bewegungsmangel, dass ich mich entschloss dem Turnverein wieder beizutreten. Ein guter Entscheid», lacht er. Auch Biken und Golfen bereiten dem jungen Mann Freude, sofern es seine Zeit erlaubt. 2018 übte er das Amt als Vizepräsident aus, um sich so auf das Präsidentenamt vorzubereiten konnte. Der ehemalige Präsident hatte den Posten über 20 Jahre bekleidet. Mit der Wahl von Christoph Leutenegger sollte wieder frischer Wind in

Mitgliedern, die wir zum Turnen motivieren können: Das ist unser Ziel für die Zukunft!». Der Verein kämpft mit der Überalterung. Umso mehr herrscht Mangel an Jüngeren. «Momentan zählen wir 13 Aktivmitglieder. Zwei davon sind Frauen.»

Die Stille geniessen auf dem VVP-Bänkli Leuteneggers Lieblingsbänkli liegt in Oberwil, unterhalb des Heizenrain Waldes bzw. oberhalb vom Hägstel. «Auf diesem Bänkli hat man einen fantastischen Ausblick über ganz Pfäffikon und den See. Ich geniesse an diesem Platz besonders die Stille, um meine Gedanken schweifen zu lassen».  Mehr über den Turnverein Pfäffikon ZH unter www.tvpfaeffikon.ch


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Verein Wochenmarkt Pfäffikon

Start des ersten Wochenmarkts in Pfäffikon Während der ganzen Corona-Ausnahmezeit hat Claudia Knecht – Initiantin und Präsidentin des Pfäffiker Wochenmarkts – fest daran geglaubt, dass der Wochenmarkt am Samstag, 16. Mai 2020, starten kann und hat mit dem OK unermüdlich die Vorbereitungen vorangetrieben. Ihr Gefühl hat sie nicht getäuscht. Am erwähnten Samstag durfte der Markt mit zehn Ständen tatsächlich starten.

gs. Es ist ausserdem der erste öffentliche Anlass seit dem Lockdown und wurde daher auch rege besucht. Ganz so normal wie ursprünglich geplant, verlief der Anlass zwar ­ nicht, denn überall waren am Boden

­Abstandsmarkierungen angebracht und die Stände wurden die ganze Seestrasse hinunter aufgestellt. Nur so konnten die Auflagen des BAG eingehalten werden. Leider nahm dies auch etwas von der Markt-

atmosphäre und Stimmen wie «Ich stehe doch nicht so lange für ein Brötchen an, so ein Quatsch» und «Schön wäre, wenn alle Stände gleich aussehen würden» und ähnliches waren zu hören. Doch absolut

überwiegte der Grossteil der positiven Stimmen. Vor allem durfte die Bevölkerung wieder unter die Leute und in einem der geöffneten Gartenrestaurants einen gemütlichen Kaffee trinken und das Treiben beobachten. Fazit, trotz den Bestimmungen der Bundesregierung wurde das Einkaufen an den Ständen genossen und darf durchaus als gelungen betitelt werden. Der Wochenmarkt findet bis am 14. November nun jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr statt.

www.wochenmarktpfaeffikon.ch


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WAS MACHT EIGENTLICH Giacinto In-Albon?

Engagierter ModeratOhr Vielen ist der Name Giacinto In-Albon nach wie vor ein Begriff. Bis vor ein paar Jahren machte ihn hauptsächlich seine Stimme bekannt. Als ehemaliger Radiomoderator lebt er seine Leidenschaft jedoch auch nach seiner Tätigkeit bei Radio Zürisee facettenreich aus.

nia. Der in Madetswil und Russikon aufgewachsen Giacinto In-Albon lebt seit über 20 Jahren in Pfäffikon. «Mein Zuhause. Hier fühle ich mich wohl», so In-Albon. Wie sehr ihm Pfäffikon am Herzen liegt, zeigt sich auch durch sein Engagement für den VVP (Verkehrsverein Pfäffikon). Als Vorstandsmitglied ist er primär für die Bereiche Marketing und Kom­ munikation zuständig.

Von Blumen und Fussball «Ich bin in einem kreativen Umfeld aufgewachsen», erinnert sich Giacinto, der regelmässig auf seinen «exotischen» Namen angesprochen wird. Sein Vorname kommt aus dem Italienischen und steht für die Blu-

me Hyazinthe. Umso passender, da In-Albon aktuell für den Schweizer Floristenverband als Marketingleiter tätig ist. Der Nachname ist ein typisches Walliser Geschlecht: «Ich werde oft gefragt, ob ich mit dem ehemaligen Schweizer Fussballer Charly «Eisenfuss» In-Albon verwandt bin. Die Antwort bleibt jedoch geheim», grinst er. Mit Fussball hat Giacinto nicht viel am Hut. «Viel mehr interessierte mich schon immer das Medium Radio. Am Mikrofon zu sein, das war mein Wunsch!», erzählt er. Bereits als Teenager bekam er seinen Platz am Radiomikrofon beim Zürcher Lokalradio Lora. Nach der Grundschule machte er jedoch erst eine kaufmännische Lehre

Giacinto In-Albon mit Steve Lee, dem 2010 verstorbenen Sänger der Rockband Gotthard bei der Zürcher Kantonalbank, da ihm nebst einem flotten Mundwerk auch ein rechnerisches Flair in die Wiege gelegt wurde.

In-Albon im Ohr und auf der Bühne Die Liebe fürs Radiohandwerk liess ihm jedoch keine Ruhe. So wagte er

im Jahr 2000 den Schritt und bewarb sich mit einem Demotape beim in Rapperswil SG stationierten Radio Zürisee. Erfolgreich! Schon kurze Zeit später wurde er zum (Morgenshow-) Moderator in die Frühschicht um vier Uhr «befördert», die er über zwölf Jahre mit viel Freude moderierte und dabei zum Earlybird wur-


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Mit Marco Riemann (rechts) an einem der berühmten Radio Zürisee-Wukos im HB Zürich

Zu prominenten Interview-Gästen – wie hier mit Pegasus – hatte In-Albon stehts einen guten Draht

de. Nebst den Moderationen über den Äther folgten vermehrt auch Livemoderationen von unterschiedlichen Events. In besonderer Erinnerung sind ihm Aufritte unter anderem für das Madonna-Konzert in Dübendorf oder die Girebader Nidlete geblieben. «Schon speziell, was

und Verkaufsleiter ausbilden und sammelte – auch in der hektischen und vielseitigen Eventbranche – wertvolle Erfahrungen. «Meine Interessen und damit verbundenen Talente sind breitgefächert», lacht er. Am ­Radiomikrofon ist Giacinto zurzeit nur wenig hörbar. Auf seinem

ich bisher alles tun durfte», schmunzelt In-Albon. Auch das Fernsehen liess nicht auf sich warten. Und so kam es, dass er die letzte Staffel der Sat1-Schweiz-Show «Celebrations» moderierte. Nach seinem Ausstieg beim Radio Zürisee liess er sich zum Marketing-

eigenen Web-Radio-Stream läuft InAlbons Lieblingsmusik. «Diese teile ich gerne mit allen. Einfach einschalten auf moderator.ch», lädt der 45-Jährige zum Schluss ein. n

Text/Konzept: Thierry Pfau, Forch

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Homeschooling – nichts war mehr wie eine Woche zuvor Schule einmal ganz anders – für die meisten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Behördenmitglieder, Lernenden und Lehrpersonen begann mit dem Lockdown der Schulen ein abrupter Wechsel ihrer liebgewordenen Gewohnheiten des Schulalltags. Wurden doch alle durch die Schulschliessung mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Der Familienalltag hat sich entschleunigt mr. «Am Freitag räumte ich mein Pult», erklärt mir Annina Ha­yoz (3. Klasse). Sämtliches Schul­ material trugen die Sprösslinge mit nach Hause. Gewisse Eltern fühlten sich von der neuen Situation überfahren, war doch in der ersten Woche noch vieles ungewiss, sogar chaotisch. Doch in der Woche darauf kehrten Ruhe und Ordnung ein, da von der Schule klare Anweisungen kommuniziert wurden. Auch der Kontakt zu den Kindern und Eltern wurde regelmässig aufrechterhalten. «Es ist eine spezielle Situation für uns alle. Es schweisst unsere Familie zusammen, wir verbringen viel Zeit miteinander», erzählt mir Jenny Hayoz. Ihr Mann und sie sind in der glücklichen Lage, ihre Tochter bei schulischen Belangen unterstützen zu können, was nicht bei allen Kindern gleich gut möglich ist. Dennoch vermisst Annina die kleinen Rituale, die sie sonst jeden Tag geniesst, seien es die Erlebnisse auf dem Schulweg mit ihren «Gschpänli», die Begrüssung der Lehrerin oder das morgendliche Lied bei Stundenbeginn.

Stimmen aus der Schülerperspektive «Zu Beginn freuten wir uns auf die Schulschliessung, denn wir wussten, dass ab Montag, den 16. März 2020 die Hausaufgaben im Internet und zu Hause gelöst werden konnten», gab Jan Bürge (2. Oberstufe) mit einem Lächeln zu. Doch sehr schnell wurde die ungewohnte Situation zum neuen, strukturierten Alltag. ­Etwas Sorgen bereiten Jan seine geplanten Schnupperlehren, die ins Wasser gefallen sind. Seine Schwester, Delia Bürge, Lernende im 2. Lehrjahr, erlebte zu Beginn Schwierigkeiten bei der Organisation. Nicht alle Lernenden verfügen über eigene Computer. So müssen Lehrpersonen über E-Mail, auf Whatsapp und Microsoft TEAMS Unterrichtsmaterial bereitstellen. Die technische Seite von Homeschooling zeige sich als absolut uneinheitlich, was auch zu unfairen Beurteilungen führen könne.

«Andererseits haben wir gestaunt, wie schnell Lehrpersonen nach wenigen Tagen und Wochen bereits routiniert vorgehen», so Delia. Ihrer Meinung nach sei der Aufwand exorbitant, und zwar für Lehrer und Schüler.

Erklärung zu TEAMS Microsoft Teams ist eine Art Arbeitsplatz in Microsoft 365. Dieses Tool kommt zum Einsatz, wenn jemand zu Hause arbeitet. Es ist aber auch praktisch für die schnelle Kommunikation im Büro- oder Schulalltag.

Auch Sie vermissen ihre Kolleginnen und Kollegen, da keine Pausengespräche stattfinden. «Wir haben weniger Austausch miteinander und erklärende Tipps der Fachlehrpersonen helfen mir zurzeit sehr», fügt Delia an. Schön empfinden beide die positiven Erlebnisse, die sie während der Coronazeit erfahren dürfen. So motivieren Oberstufenlehrpersonen mit aufmunternden Fotos die Schüler, andere fragen stets nach, wie es ihnen gehe.

Die Oberstufe legte sich mächtig ins Zeug – wir waren gut vorbereitet Schon in der Woche vor dem Lockdown der Schulen ahnte der Schulleiter, Andi Räz, dass eine Schliessung der Schule bevorstehen könnte. Mit viel Engagement bereitete er die

Lehrer vor und erstellte zusammen mit der für die Pfäffiker Schule zuständigen IT-Firma, für alle Klassen die Gruppen auf TEAMS. Bevor die Schülerinnen und Schüler die Schulhäuser der Oberstufe am Freitag verliessen, wurden sie während einer einstündigen Einführung auf dem Computerprogramm geschult. Schüler, die über keinen Computer verfügten, wurden mit einem Laptop ausgerüstet. Noch am selben Tag verschickte die Schule unter der Leitung des Präsidenten, Hanspeter Hugentobler, einen Brief an sämtliche Eltern. Lehrpersonen kommunizierten bereits über das Wochenende mit ihren Schülern, um sie bei den ersten Schritten zu unterstützen. «Am Montag waren wir gerüstet und konnten mit dem Unterricht beginnen», so Pirmin Gmür (langjähriger Oberstufenlehrer). Allerdings habe auch er fast das ganze Wochenende gearbeitet. Ein Kompliment an die ganze Schule, vor allem an den Schulleiter, der vorausschaute und vorzügliche Arbeit leistete. Dieses Echo war auch von vielen Eltern nicht zu überhören. Der eine oder andere Vater solle gestaunt haben, was die Lehrpersonen in solch kurzer Zeit auf die Beine stellten. Andi Räz meint: «Es wäre schön, wenn wir da einiges für die NachCorona-Zeit übernehmen könnten, was Auftragserteilung und Verwendung von IT-Mitteln angeht.» Um eine Tagesstruktur zu gewährleisten, erstellen Lehrpersonen ab-

Annina löst Mathematikaufgaben und wird von ihrer Mutter unterstützt

wechselnd Morgenaufträge, die jeweils Punkt 9 Uhr abgeliefert werden müssen. Ein spezieller Stundenplan, Videokonferenzen, Untergruppen, Klassen­ chats und tägliche Präsenzzeiten der Lehrer sind nur ein paar Beispiele, die zeigen, dass Lehrpersonen keinen Aufwand scheuen. Pascal Maag, ebenfalls Oberstufenlehrer, und Pirmin Gmür finden diese Zeit sehr ungewohnt. Wir lernen täglich dazu, mit dieser neuen Art von Schule umzugehen und tauschen uns rege aus. Wir geben den Schülern auch Verantwortung ab, ­indem jeder selbstständig einen Arbeitsplan erstellen muss. So lernen Schüler, sich zu organisieren und sind gezwungen, alleine zu arbeiten. Natürlich gibt es auch solche, die mehr Mühe mit der ganzen Situa­ tion und Organisation bekunden. Dafür sind die Lehrpersonen während der Unterrichtszeiten stets online und im Oberstufenschulhaus erreichbar. Trotz immensem Einsatz der Lehrkräfte, kann die Schule nicht alles abdecken. Während Homeschooling bei einigen Fächern geradezu genial funktioniert, können in den Fremdsprachen z.B. gewisse Kompetenzen gar nicht geschult werden und das fehlt den Schülerinnen und Schülern. Stark ins Gewicht fällt das Fehlen des persönlichen Kontakts. Das Zusammensein mit den Schülern prägt trotz technischer Geräte den Unterricht immer noch am meisten. Dies bestätigen die Schülerinnen und Schüler auch in der Online-Umfrage, welche von der Oberstufe durchgeführt wurde. Am 11. Mai startet der Präsenzunterricht wieder. Die Vorfreude ist gross, aber bei all den Befragten schwingt eine gewisse Portion Respekt mit. (Zur Zeit der Befragung war das Konzept zur Eröffnung der Schulen im Kanton Zürich in Bearbeitung.) Was folgt, weiss noch niemand genau. Fest steht, die Coronazeit wird niemand so schnell vergessen. Was wird bleiben? Social distancing – Hygienemassnahmen – mehr Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen – gelassenerer Umgang mit technischen Problemen … n


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SERIE – Mein Hobby Richi Keel

Im Handumdrehen Freude bereiten Viele Menschen mögen den Klang einer Drehorgel. Sie erinnert an unbeschwerte Momente, an Jahrmärkte, Zirkusbesuche und Chilbi. Richi Keel spielt in seiner Freizeit auf seiner eigenen Drehorgel und bereitet so manchem Zuhörer Freude.

nia. «Geboren bin ich in Arbon und aufgewachsen in Steinach SG. Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, ­zogen meine Familie und ich nach Trimbach bei Olten. Seit 1981 bin ich glücklich in Pfäffikon zu Hause», er­ zählt Richi Keel. Im selben Jahr hat er seine heutige Frau geheiratet, mit der er mittlerweile zwei erwachsene Kinder hat.

Erst die Arbeit, dann das Hobby Der ursprünglich gelernte Maurer hat einen spannenden Lebenslauf vorzuweisen: «Nach meiner Tätig­ keit als Maurer habe ich in den unterschiedlichsten Berufen gear­ ­ beitet. Im Korrosionsschutz, in der

hiesigen Stiftung zur Palme als Be­ treuer in der Werkstatt und als Auto­ bahnvorarbeiter. 1996 gründete ich mein eigenes Reinigungsunterneh­ men. Seit zwei Jahren geniesse ich mein Leben als Rentner», lächelt er.

«Drehörgele» Wie Richi Keel auf sein ausserge­ wöhnliches Hobby gestossen ist, weiss er gar nicht mehr so genau. Allerdings hatte er sich schon länger für die Drehorgel interessiert. «Zu­ sammen mit meiner Frau haben wir auch immer mal wieder welche an­ geschaut», erinnert er sich gut. «An­ lässlich eines gemeinsamen Ausflu­ ges sind wir eines Tages auf eine

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Gartentipps Die wohlbekannten Küchenkräuter sind nicht nur zum Würzen gut, sie helfen, die Gesundheit auf natürli­ che Art im Gleichgewicht zu halten. Viele Inhaltsstoffe der Küchenkräu­ ter haben antioxydative Wirkung. Das heisst, sie erhöhen die Abwehr­ kraft des Körpers gegen diverse

Peterli, Rosmarin, Basilikum, Thymian)

Krankheiten wie Bluthochdruck, Dia­ betes, Harnwegserkrankungen und Krebs. Petersilie enthält viel Kalium, Vita­ min C sowie ätherische Öle. Das ätherische Öl Apiol hlift bei Harn­ wegserkrankungen. In der Küche soll Peterli nicht nur zum Dekorieren

wirklich wunderschöne Drehorgel gestossen. Meine Frau hat mir diese dann zu meinem 50. Geburtstag ge­ schenkt», strahlt er. «Nur die Bilder an der Frontseite der Orgel wollte ich noch auswechseln, gegen solche mit Pfäffiker Sujets. Mein Freund, der Pfäffiker Künstler Christian Engi, hat mir Bilder mit der reformierten Kir­ che und dem Fischerjungen gemalt. Unterricht nehmen musste ich glücklicherweise nie. Das Drehorgel­ spielen ist vor allem eine Gefühls­ sache und man lernt es autodidak­ tisch». Von diesem Zeitpunkt an spielt Richi Keel bei allen möglichen Anlässen. Beliebt sind Jubiläumsfeiern, Hoch­

sondern auch zum Kochen und in Salaten verwendet werden. Im Haus­ garten lässt sich Peterli sehr einfach anbauen. Peterli mag einen nähr­ reichen frischen Boden. Steht er an zu heissem, trockenen Standort, so wird Peterli oft von Läusen befallen. Diese kann man am einfachsten mit einem scharfen Wasserstrahl weg­ schwemmen. Der italienische, grob­ blättrige Peterli hat ein milderes Aroma als der Krause Peterli. Rosmarin ist ein mediteranes Ge­ hölz, welches an milden Standorten gut überwintert. Die ätherischen Öle des Rosmarins verschaffen Linde­ rung bei Bauchschmerzen und sind krampflösend. Je sonniger der Stand­ ort, desto mehr dieser wertvollen Stoffe sind darin enthalten. Rosma­ rin liebt es sonnig und warm. Tro­ ckenheit ist das kleinere Übel als dauernde stehende Nässe. Wirklich gute Küchenrezepte sind RosmarinKartoffeln und Hühnchen à la Ros­ marin. Basilikum enthält verschiedene ätherische Öle, welche ihm den ein­ zigartigen Duft verleihen. Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen. In der Küche ist er zusammen mit Tomaten nicht wegzudenken. Im Garten liebt der

zeiten und Geburtstage. «Besonders grosse Freude bereitet mir das Spie­ len in den Altersheimen in Pfäffikon. Die älteren Menschen kennen noch sehr viele Musikstücke von früher und freuen sich immer sehr, was mich natürlich ebenfalls sehr zufrie­ den macht», so Keel. «Bei diesen Be­ suchen ergeben sich auch immer wieder interessante Gespräche, bei denen man viel über vergangene Zeiten erfahren kann.» «Sehr speziell für mich war auch die Erfahrung vor einigen Jahren in ei­ nem professionellen Tonstudio eine CD von mir einzuspielen», sagt er stolz. «Das war sehr interessant! Ausserdem ist der Tonträger bei vie­ len Leuten gut angekommen. Sogar bei Personen, die sonst nicht unbe­ dingt Drehorgel hören, weil sie es als zu laut empfinden. Hier bot sich die individuelle Lautstärkenregulation an», lacht er. Auf der CD sind ver­ schiedene Musikrichtungen zu hö­ ren. Von Volksmusik über Schlager, bis hin zu Rock’n’Roll. «Ich hoffe, dass ich den Menschen noch lange Freude bereiten kann mit meiner Drehorgel». n

Basilikum die Wärme. Wenn’s zu kalt oder zu nass ist, macht er schlapp. Ist es richtig sommerlich warm, wächst er wie Unkraut. Im Ju­ ni und Juli kann man zusammen mit Kindern ganz einfach selber Basili­ kum aussäen. Thymian wirkt schleimlösend und wird daher gegen Husten und Bron­ chitis eingesetzt. Diese Funktion verdankt auch der Thymian den ätherischen Ölen. Thymian ist wich­ tiger Bestandteil diverser Heilmittel. In der Küche wird er häufig als Tee­ kraut, aber auch als Würze verwen­ det. Im Garten wächst Thymian an sonnigen warmen Standorten. Die Nachbarschaft zu Rosmarin behagt ihm. Der blühende Thymian wird gerne von Bienen besucht. Thymian kann gut getrocknet werden. Neben dem wilden Thymus vulgaris sind auch Thymus citrodorus (mit Zitro­ nenaroma) und Thymus variegata (mit bunten Blättern) bekannt. n Die Gärtnerei Hüssy, unmittelbar hinter dem Schulhaus Obermatt ge­ legen, ist zu Fuss oder mit dem Fahr­ rad bequem zu erreichen. Öffnungszeiten und Anfahrt unter www.gaertnerei-huessy.ch oder Tele­ fon 044 950 21 10


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Digital News von Dipl.-Ing. Sanjev Jagtiani

Schöne neue smarte Welt – Teil 3: SmartPhone SmartPhones begleiten uns inzwischen dauerhaft, sie sind zu unseren persönlichen Assistenten, gar besten Freunden geworden und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Verwendet man die bordeigenen Sprachassistenten, sollte man sich bewusst sein, dass die gestellten Fragen nicht vom SmartPhone selbst beantwortet werden, sondern zunächst an die Hersteller-Cloud (Google, Apple, Amazon, Microsoft …) übermittelt werden und dort gespeichert und ausgewertet werden.

Künstliche Intelligenz bei SmartPhones Eine künstliche Intelligenz, also eine selbstlernende Software, wandelt Ihre gesprochenen Worte digital um, erkennt Ihre Frage und liefert eine (für den Hersteller) passende Antwort. Eine Bevormundung bzw. Beeinflussung zeigt dieses Beispiel: Fragt man Apples Siri nach einem Jailbreak (eine halblegale Software für das iOS-Betriebssystem, mit dem das iPhone für gesperrte Fremdanwendungen geöffnet werden kann,

wobei die Garantie des Geräts aber sofort erlischt), mahnt Siri: «Ich halte das für keine gute Idee.» oder «Das würde ich lieber lassen.» Logisch, denn Apple hat kein Interesse daran, dass Sie sich mit einer Jailbreak-Software aus den Zwängen Ihres iPhone selbst befreien möchten, um auch Fremdsoftware auf dem iPhone zu installieren. Selbst wenn Sie sich nun von Ihrer Jailbreak-Idee verabschieden, die Information, dass Sie Ihr eigenes iPhone jailbreaken wollten bleibt erhalten – wundern Sie

sich also nicht, wenn Sie bei einem etwaigen späteren Garantieschaden Ihres iPhones womöglich keine Unterstützung von Apple erhalten.

Data Mining & Big Data Nicht nur, dass wir gelegentlich keine passende Antwort der Sprachassistenten auf unsere Fragen erhalten, alle Fragen und Antworten (Daten) werden dauerhaft von der Datenindustrie gesammelt (Data Mining) und gespeichert (Big Data), zu Informationen weiterveredelt und

Äxgüsi...! Die Restaurants und Läden sind wieder geöffnet – und öfters mal leer Was wurden diese Öffnungen in den letzten langen Wochen doch herbeigesehnt. Es gibt wieder Schuhe zu kaufen – seit der Schliessung der Fricker-­ Filiale wenigstens noch bei Vögele Shoes. Das Elektrofachgeschäft an der Seestrasse, das Haushalts- und Eisenwarengeschäft an der Bahnhofstrasse und die Kleiderboutiquen sind wieder zugänglich. Auch die Cafés und Restaurants sind wieder geöffnet – doch die Stammgäste bleiben, vorerst zumindest, teilweise aus. Wer sich trotzdem hineinwagt – die als Risikogruppe verschrienen Alten trauen sich noch nicht so recht –, muss sich in Pfäffikon wenigstens nicht über maskiertes Personal ärgern. Es reicht, dass die Schweiz den in Österreich empfohlenen Mindestabstand im Gastgewerbe von einem auf zwei Meter verdoppelt hat und damit dem kleinen Teil der Gastronomen, welche ihr Metier von Grund auf gelernt haben, am Sinn der Wiedereröffnung zweifeln lässt. Wer nicht eine Take-away-Stammkundschaft aufgebaut hat, kann von einem ausreichenden Verdienst oft nur träumen. «Für 2000 Franken musste ich für die Wiedereröffnung Waren einkaufen. Nach drei Tagen habe ich diesen Betrag noch nicht auf der Kasse und sollte von den Ein­nahmen noch Personalkosten und Miete aufbringen», erzählt mir die Betreiberin eines Lokals. Corona und die verordnete Schliessung ­haben nicht nur ihr die Stammgäste und den Umsatz genommen. Mit den von Berner Beamten – die halt nie einen Franken selber erwirtschaften müssen – ­erfundenen Schikanen lohnt es sich in vielen Fällen schlicht nicht, am Morgen überhaupt aufzuschliessen. Informationsdefizit Wie weit der Globalisierungswahn die Schweiz gebracht hat, hat sich gleich zu Beginn der Corona-Krise eindrücklich gezeigt. Es gab keine Schutzmasken und keine Desinfizierungsmittel. Die damit konfrontierten Virologen des Bundes mussten zu Notlügen greifen, um einer Panik vorzubeugen. Da auch ein überzeugendes Informationskonzept trotz Pandemiegesetz inexistent war, gingen die wichtigsten Personengruppen – jüngere, nicht primär gefährdete Leute mit unvollständigen Deutschkenntnissen – unter. Statt sie mittels Einsatz z.B. bekannter Sportler «abzuholen», beantworteten altgediente Politiker und Fachleute in Livesendungen die immergleichen und selten provokanten Fragen ausgesuchter Journalisten. Wer zu seinem Migra­ tionshintergrund stand, war auf einem anderen Kanal. Die Informationsqualität wurde auch dann nicht besser, als sich im Dauerwahlkampf begriffene Regionalpolitiker mit ihren Forderungen nach Lockerungen bemerkbar machten. Online oder vor Ort einkaufen? Wenn wir sehen, wie viele Pakete die Post und andere Dienstleister täglich herumschleppen – und oft am selben Abend wieder bei der Poststelle abholen und wieder zurückschicken, erkennen wir leicht das Fatale an dieser Krise. Da sieht selbst der Laie immer öfter Leute mit schlecht sitzenden weil eben aus dem Katalog ausgesuchten Outfits, die der geplagte Lebensabschnittspartner notdürftig abgesteckt hat. Manch elektronische Geräte halten nicht, was die Werbung versprach, wurden aber nach zweimaligem Retournieren und Umtausch schliesslich doch behalten. Im Pfäffiker Fachgeschäft hätte man sich solche Pleiten ersparen können. Doch die waren ja zu und die Kinder wollten eben nicht warten und haben im Familienrat ohnehin die Mehrheit ... All die Läden sind jetzt wieder offen. Eigentlich müssten die Pöstler jetzt den Fuss vom Gas nehmen können. (Fast) alles bekäme man auch in Pfäffikon und Umgebung ohne Aufpreis. Spätfolgen? Als Angehöriger der Risikogruppe hat man Zeit, Erkenntnisse aus der weltweiten Berichterstattung zum Coronavirus zu lesen. Es fällt auf, dass die grössten Risiken für Benutzer des öffentlichen Verkehrs entstehen. Das überall in den Zügen herumliegende und auch von Infizierten gelesene «20 Minuten» darf trotzdem immer noch an den Bahnhöfen verteilt werden. Im Zug kann der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden. Das Umsteigen aufs Auto würde helfen, doch wohin damit nach Eintreffen am Arbeitsplatz? Wir bräuchten also entweder mehr Platz in Bahn, Bus und Tram, oder mehr Leute, die zu Hause arbeiten. Nur, wenn lediglich 10 bis 20 Prozent der Pendler dies täten, würden schweizweit zehntausende von Büro­arbeitsplätzen überflüssig. Also keine zusätzlichen Neubauten, keine zusätzlichen ausländischen Arbeitskräfte für deren Bau, kein zusätzlicher Bedarf an Industrieland und deshalb keine nicht budgetierten Grundstückgewinnsteuern, keine 10-Millionen-Schweiz, keine zusätzlichen fremdsprachigen Schulkinder, weniger Klassenzimmer, Lehrer, Psychologen und Psychiater usw ... Mir wird schlecht, ich gehe zu Bett ... Hansjürg Klossner


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anschliessend gewinnbringend genutzt – ohne dass Sie etwas davon haben. Zugestimmt haben Sie dem beim Akzeptieren der Nutzungsbedingungen dieser «bequemen» Apps und Services.

Unser Tipp Vermeiden Sie generell Sprachassistenten, denn es werden nicht nur Ihre Daten (Fragen) gespeichert, sondern auch der biometrische Abdruck Ihrer Stimme und Ihres Sprachmusters. So sind Sie für fremde Konzerne und andere Institutionen als Person eindeutig erkenn- und identifizierbar, auch wenn Sie dies vielleicht gar nicht möchten. Abgesehen davon haben die Abhörskandale bei Amazon, Apple und Microsoft gezeigt, dass Alexa, Siri und Skype sehr wohl

mithören und aufzeichnen, was Sie besprechen.

Corona-Update Die Schweizer App «Next Step» zur Nachverfolgung von Infektionsketten ist eine sog. Proximity-TracingApp; Sie erkennt mittels BluetoothNahfunk direkte Begegnungen mit anderen Personen, welche die App auch freiwillig nutzen. Die Daten und Informationen werden verschlüsselt auf den einzelnen SmartPhones gespeichert. Im Falle einer Infektion erhält die Behörde (Gesundheitsamt/BAG) den Codeschlüssel eines positiv Getesteten nur dann, wenn dieser die Veröffentlichung freigeben hat. Hiermit kann dann die Ausbreitung der Infektion nachverfolgt und eingedämmt wer-

den. Die Kontaktpersonen erhalten nach der Freigabe eine Nachricht über eine bestätigte Infektion. Diese ist anonymisiert und lässt sich nicht zum Infizierten zurückverfolgen. Basierend auf diesem dezentralen Ansatz werden weit weniger Informationen zentral gespeichert, als bei anderen Apps (Österreich, Deutschland, Südkorea, China …). Die «Task Force Corona» des EDÖB (Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter) hat die technische Umsetzung für die geplante App geprüft und die dort stattfindende Datenverarbeitung als «verhältnismässig» erklärt. Wann die App eingeführt wird ist unklar, der ursprüngliche Starttermin 11. Mai musste verschoben werden, da das Parlament bei der aus-

Denise Wahlen, Ernährungsberaterin, Kempttalstrasse 26

Darm-, Cholesterin- und Gewichtsprobleme, müde und ausgelaugt? Wenn Sie an einem – oder mehreren – dieser Symptomen leiden, sind Sie bei Denise Wahlen genau an der richtigen Adresse. Als diplomierte Naturheilpraktikerin für traditionelle europäische Naturheilkunde (TEN) hat sie sich auf Ernährungsberatung und orthomolekulare Medizin (Vitalstofftherapie) spezialisiert.

gs. Vor mir steht – selbstverständlich mit dem in Corona-Zeiten gebotenen Abstand – die quirlige Denise Wahlen (61), welche als älteste von drei Geschwistern in Zürich-Witikon aufgewachsen ist. Mit sieben Jahren wurde sie vom Pferdevirus infiziert und lernte reiten. Nach der Schulzeit liess sie sich zur Hauswirtschaftslehrerin in Pfäffikon ZH ausbilden. Später lebte sie mit ihrem Mann im Jura auf einem Bauernhof, bekam zwei Kinder und züchtete Pferde, Esel und Schafe. Die Pferde bildete sie in der Pferdesportdisziplin Dressur aus. Nach dem frühen Tod ihres Mannes zog sie mit den Kindern in die alte Heimat in Witikon zurück. In dieser Zeit absolvierte sie die Ausbildung zur Dipl. Naturheilpraktikerin TEN und zur Dipl. Ernährungsberaterin. Bald darauf eröffnete sie ihre eigene Praxis in Witikon, wo sie noch heute als Ernährungs- und Vitalstofftherapeutin tätig ist. Zudem war sie während elf Jahren Dozentin an einer Höheren Fachschule, heute gibt sie bei CURAVIVA Kochkurse für Köche. Sie ist Gründungsmitglied der GLP (Grünliberale Partei) und war als Vorstandsmitglied Vertrete-

rin des Kantons Zürich. 2011–2015 amtete sie als Kantonsrätin. Als der Powerfrau die anonyme Stadt nicht mehr zusagte, zog sie kurzerhand mit ihrem Lebenspartner (dem Gemeindeschreiber von Bauma) aufs Land – nach Pfäffikon an den wunderschönen See. Im Juli 2019 hat Denise Wahlen eine weitere Praxis eröffnet – in der SpaRita, Zentrum für Mensch und ­ Gesundheit in Pfäffikon. Die Praxistätigkeit ist die Berufung der energiegeladenen Frau. Sie freut sich, wenn ihre Kunden die Gesundheit wiedererlangen. Gerne begleitet sie diese bei der Ernährungsumstellung. In der orthomolekularen Medizin werden Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente the­ rapeutisch eingesetzt. Diese Stoffe kommen natürlich im Körper vor. Bei einseitiger Ernährung kommt es zu einem Mangel von Mikronährstoffen mit entsprechenden Symptomen. Häufig empfiehlt Denise Wahlen Pflanzenextrakte, zum Beispiel zur Regeneration der Leber, mit dem Ziel einer Senkung des Cholesterinspiegels. Sie hat sich zudem auf die Behandlung von Nahrungsmittelallergien

spezialisiert, gestützt auf Laborbefunde. Wenn der Dünndarm gesund ist, sind wir es auch. Manchmal lohnt es sich, einige Nahrungsmittel für eine gewisse Zeit wegzulassen, eine «Darmsanierung» zu machen und die Symptome verschwinden. Auch Rheuma und Müdigkeit können u.a. Zeichen einer Nahrungsmittelallergie im Hintergrund sein. Wenn das Immunsystem dauernd in

serordentlichen Session in Bern beschlossen hat, dass zuerst ein Gesetz (mit den Empfehlungen des EDÖB) zu einer neuen Corona-Warn-App verabschiedet werden muss, bevor jeder Bürger die App auf sein Smartphone laden kann. Ob Sie an diesem Tracing teilnehmen werden oder lieber nicht, das müssen Sie selbst mit sich ausmachen. Mindestens 60% Freiwillige (über 3 Mio. SmartPhone Nutzer) werden flächendeckend benötigt, damit die App wirksam die Infektionsrate niedrig halten kann und somit die gelockerten Massnahmen nicht wieder aufgehoben werden müssen. n Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www. doc-it.ch/news

Alarmbereitschaft ist, braucht es nur wenig – wie beispielweise Pollen – für eine Reaktion wie einen heftigen Heuschnupfen. Der Stoffwechsel eines jeden Menschen ist verschieden. Daher ist die Beratung sehr individuell und persönlich abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation und Vorlieben. Für einen langfristigen Erfolg werden «massgeschneiderte» Konzepte entwickelt. Den Ausgleich zu ihrem vollen Tagesplan findet sie beim Schwimmen, Ski fahren, Kochen, Tanzen und einfach beim geselligen Zusammensein mit der Familie und Freunden. n

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Naturzentrum Pfäffikersee Naturzentrum Pfäffikersee

Die Natur erleben – mit Respekt Die einmalige Landschaft lockt ins Freie. Der warme und sonnige Frühling lässt die Natur rund um den Pfäffikersee aufblühen! Lange wirkten die Rietwiesen im Schutzgebiet von nationaler Bedeutung bräunlich,

dann wurden sie durch die vielen Sauergräser allmählich grün und jetzt sind die Farbtupfer nicht mehr zu übersehen: Pinkfarbener Schlangenknöterich und rotviolette Orchideen, edle Sibirische Schwertlilien oder die zarten aber zahlreichen Blüten der Moosbeere in der einmaligen Moorlandschaft. Nicht minder farbenprächtig sind die gaukelnden Blütenbesucher wie der schillernd grüne Brombeerzipfelfalter, der Skabiosen-Scheckenfalter oder der Zi­ tronenfalter. Unzählige Menschen lockt es nun wieder an den See und in Zeiten von physischer Distanz lernen viele neue Besucher und Besucherinnen die Schönheit der Moorlandschaft am Pfäffikersee erst kennen und hoffentlich auch schätzen.

Anlaufstelle rund um die Natur Die Breitblättrige Fingerwurz ist eine Orchidee und blüht vielerorts direkt am Weg  (Foto: Naturzentrum Pfäffikersee)

Das Naturzentrum Pfäffikersee öffnet voraussichtlich am 10. Juni wieder seine Türen und bringt am Mittwochnachmittag und an den Wo-

Der Haubentaucher brütet auf Schwimmnestern in Ufernähe  (Foto: Michael Gerber)

Die Gemeine Moosbeere ist eine typische Art der Hochmoore  (Foto: Naturzentrum Pfäffikersee)

chenenden den vielen Freizeitsuchenden die Naturperlen am Pfäffikersee näher. Das Zentrums-Team informiert über die Lebensweisen von fleischfressenden Pflanzen oder schillernden Flugkünstlern – Libellen – mit ausgeklügelten Fangmasken und verrät ihnen, wo es im Gebiet Spannendes zu entdecken gibt. Für hautnahe Beobachtungen vom Spazierweg aus und ganz ohne Störung für die Natur, können Feldstecher im Zentrum ausgeliehen werden. Gerade jetzt, wo Haubentaucher, Blässhühner, verschiedene Rohrsänger oder Rohrammern im Schilf und Fitisse oder Schwarzkehlchen in den Rietwiesen ihre Nester bauen, ist es sehr wichtig, dass die Wege im Schutzgebiet nicht verlassen werden, Hunde stets an der Leine geführt werden und Wassersportler die Seeschutzzonen, die mit gelben Bojen markiert sind, respektieren und vom Schilfgürtel immer mindestens 25 m Abstand halten. Alle nötigen Informationen zu den Verhaltensregeln sind den Schutzgebietstafeln zu entnehmen. Das Team des Naturzentrums Pfäffikersee berät sie gerne und zögern Sie nicht, die Pfäffikersee-Ranger, die täglich auf dem Seerundweg unterwegs sind, zu fragen, was im Gebiet erlaubt ist und was zum Schutz von Vögeln & Co. zu unterlassen ist. Halten Sie sich an die Schutzregeln – der Natur und ihren seltenen Bewohnern zuliebe. Danke, dass Sie Ihre Freizeit am Pfäffikersee respektvoll geniessen! n

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Die Sibirische Schwertlilie fällt durch ihre Grösse und Farbe auf  (Foto: Naturzentrum Pfäffikersee).

Der Skabiosenscheckenfalter ist vor allem in den Riedweisen anzutreffen  (Foto: Jonas Landot)

Die Rohrammer brütet im Schilf­ röhricht  (Foto: Michael Gerber)

Die Seeschutzzonen sind mit gelben Bojen markiert  (Foto: Naturzentrum Pfäffikersee)


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Tolle Toller Monica Weilenmann liebt ihre Toller-Hündinnen und züchtet in geregelten Abständen. Diese Hunderasse hat einen speziell aufgeweckten Charakter und sticht dank dem roten Fell auch optisch schnell ins Auge.

nia. Die 53-jährige Monica Weilenmann ist gelernte MPA und arbeitet momentan als Integrationsbegleiterin und Beraterin ICL. «Im Retriever Club Schweiz bin ich in der Zuchtkommission tätig, begleite andere Züchter*innen und führe Zucht- und Welpenkontrollen durch», so die verheiratete Familienmanagerin.

Auf den Hund gekommen «Dank unserem ältesten Sohn, der motorische Defizite hatte, sind wir vor über zwanzig Jahren auf den Hund gekommen», lacht Weilenmann. «Mit dem Hundevirus infiziert, kristallisierte sich sehr bald heraus, dass wir gerne eigene Welpen hätten. Ich habe mich deshalb intensiv mit dem Thema Hundezucht auseinandergesetzt und unsere Mischlingshündin allen nötigen gesundheitlichen Tests (Hüft-, Ellenbogenröntgen und Augentests) ausgesetzt. Anschliessend wurde ein passender Rüde gesucht. Im Jahr 2000 kam dann der erste Wurf zur Welt.» Schnell darauf wurde klar, dass für weitere Würfe ein Rassehund mit einem von der Schweize­ rischen Kynologischen Gesellschaft anerkannten Stammbaum gesucht werden soll. «So sind wir auf den wasserliebenden und apportierfreudigen Toller gestossen.»

Eine tolle Hunderasse Die Fellfarbe des Tollers ist rot in ganz vielen Schattierungen. «Es gibt Toller, die haben ein hellrosa Pigment an der Schnauze und den

­idern, dazu bernsteinfarbige AuL gen. Und es gibt welche, die haben ein leberfarbiges bis schwarzes Pigment mit dunkelbraunen Augen», beschreibt Monica Weilenmann das Erscheinungsbild der Hunde. «Sehr ­ selten gibt es bufffarbige (ocker) Toller. Dies gilt in der Zucht jedoch als Farbfehler. Es entstehen oft zusätzlich Hautallergien, was natürlich nicht erwünscht ist». Im Normalfall erreichen sie ein Alter von rund dreizehn Jahren. Ein Toller arbeitet nicht nur gerne mit dem Körper, sondern auch mit dem Kopf. «Sie gehören zu den Gebrauchshunderassen. Heisst, dass diese Rasse ursprünglich für eine Aufgabe gezüchtet wurde. Er ist ein Spezialist zum Anlocken und zu­ verlässigem Apportieren von Federwild», berichtet Weilenmann. Die Freude am Wasser und eine hervorragende Nase zählen ebenfalls zu den tollen Eigenschaften. «Gerne als Helfer im Einsatz, als Jagdhund, Rettungshund oder auch Diensthund am Zoll. Er spürt Sprengstoff, Drogen oder auch verletztes Wild auf». Monica Weilenmann selbst arbeitet mit ihren drei Hündinnen im Mantrailing (aufspüren von vermissten Personen anhand eines Geruchs).

Auf dem Grimselpass

Anary zieht das SUP-Board an Land

Keine Gebärmaschinen! Für die aktive Frau ist das Züchten im eigenen Haushalt ein «kostendeckendes Hobby», wie sie es selber bezeichnet. «Mit Züchten den Lebensunterhalt verdienen geht für mich nicht», sagt sie. «Unsere Hündinnen

Mutterglück sind keine Gebärmaschinen, sondern vierbeinige Freunde, die von der Geburt bis zum Tod bei uns wohnen. Sie sind das ganze Jahr mit uns unterwegs und kriegen – egal bei welcher Witterung – genug Auslauf. Beim Segeln oder Stand-up-Paddeln, an Kursen und auch in den Ferien sind sie ebenfalls mit dabei», betont Weilenmann. «Eine Hündin hat bei mir maximal drei Würfe in einem Abstand von je zwei Jahren». Diesen April wurde der hundertste Welpe aus ihrer Zucht offiziell eingetragen. «Es ist nicht immer einfach, die liebgewonnenen Welpen nach

ca. zehn Wochen Aufzucht wegzugeben», erzählt die Züchterin, die bei ihrem tierischen Hobby von ihrem Mann Unterstützung erhält. «Aber man merkt ab einer gewissen Zeit, wann die Kleinen bereit sind, Neues zu entdecken und die Welt zu erkunden. Zudem kenne ich die zukünftigen Welpeneltern oft schon eine Zeit lang und weiss, dass die Welpen freudig erwartet werden und an guten Plätzen ein neues Zuhause auf sie wartet». n

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Corinne Isler-Brunner übergibt ihren Coiffuresalon in die besten Hände Sie war gerade erst 20 Jahre alt, als Corinne Isler-Brunner ganz alleine nach Pfäffikon kam und ihren eigenen Coiffuresalon, Hairstyle C~B, gründete. Zehn erfolgreiche Jahre später übergibt sie das Geschäft ihrer Mitarbeiterin Chiara Ricciardelli, um sich der Familie zu widmen.

kt. Sich im Alter von nur 20 Jahren einen Lebenstraum zu erfüllen, schafft nicht jede(r). Die Coiffeuse Corinne Isler hat es gewagt, und

zwar mit Erfolg. Obwohl sie aus Bubikon kam und im Dorf noch gar niemanden kannte, nahm der junge Coiffuresalon schnell Fahrt auf. «Es

Corinne Isler-Brunner (rechts) mit ihrer Nachfolgerin Chiara Ricciardelli

lief von Anfang an gut, das war ein Riesengeschenk», erinnert sie sich. «Ich hatte zehn sehr gesegnete Jahre. Viele neue Kunden kamen und sind geblieben.» In den vergangenen zehn Jahren lebte Corinne Isler voll für das Geschäft, engagierte sich im Gewerbeverein, fand ihre grosse Liebe – und wurde mit der Zeit zu einer richtigen Pfäffikerin. Hier hatte sie sich von Anfang an wohl gefühlt, obwohl sie das hiesige Ladenlokal eigentlich aus Zufall gefunden hatte. «Ich bin den Menschen in diesem Dorf sehr dankbar, dass sie mich so freundlich aufgenommen haben», sagt sie. Nun übergibt sie ihr Geschäft per

1. Juli an Chiara Ricciardelli, die seit vier Jahren bei C~B Hairstyle arbeitet. «Chiara kam noch während der Lehre zu mir. Mit ihr hat sofort alles super funktioniert und wir kamen gut miteinander aus.» Deshalb freut sich Isler umso mehr, dass sie den Salon übernimmt. «Es ist für mich die perfekte Situation: Ich weiss, dass das Geschäft und die Kunden bei Chiara in den besten Händen sind.» Auch wenn sich Corinne Isler auf ihre neue Rolle als Mutter freut, packt sie zwischendurch ein bisschen Wehmut. «Wir hatten wirklich eine schöne Zeit zusammen», sagt sie. «Und jetzt muss ich eben loslassen.» Vorerst wird sie sich aus dem Geschäft zurückziehen und sich ganz der Familie widmen. Für sie war schnell klar, dass sie den Salon nach der Familiengründung nicht selbst weiterführen will. «Es würde mir einfach nicht zusagen, wenn ich nicht voll und ganz für das Geschäft da sein könnte und trotzdem die Verantwortung für Personal und Kunden zu tragen hätte.» Dass sie später für einen Tag pro Woche oder ab und zu für eine Ferienvertretung in den Salon zurückkehren wird, kann sie sich aber gut vorstellen. «Da müssen wir einfach beide zuerst schauen, wie es sich entwickelt.» Doch zunächst will Corinne Isler ihre verbleibenden Wochen als Coiffeuse geniessen. Ab 1. Juli wird Chiara das Geschäft weiterführen, am selben Ort und mit derselben Telefonnummer. Nebst der Geschäftsführerin ändert nur der Name. Künftig wird der Salon «Home of Hairstyle» heissen.

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gewerbe 37

HiFi-Shop AG, Barzloostrasse 20

Schätzen, was man hat Am 11. Mai durften nach dem acht Wochen langen Lockdown alle Läden wieder öffnen, darunter auch Ali Özkuls HiFi-Shop. Das HeimelektronikGeschäft hat die Krise bisher gut überstanden – sicher auch dank seinem optimistischen Besitzer. Trotz Schliessung verlor er nie das Ziel aus den Augen und setzte alles daran, für seine Kundschaft da zu sein.

kt. Als der Bundesrat am 16. März den Notstand erklärte und entschied, dass alle Läden geschlossen werden müssen, stand Ali Özkul ­gerade mit seinem Kollegen auf dem Golfplatz. Erst abends in einer Bar erfuhr er, dass er sein Fachgeschäft für Heimelektronik per sofort schliessen muss. Als der Ladenbesitzer am nächsten Tag im Geschäft ankam, herrschte leichte Panik. «Im ersten Moment wusste niemand, was auf uns zukommt», erinnert er sich. «Doch als Chef muss man in einer solchen ­Situation Verantwortung übernehmen.» Zum Glück ist Ali Özkul kein

ängstlicher Mensch – «Angst bringt nichts», findet er. «Doch was der Bundesrat sagt, ist wichtig, und man muss die Regeln respektieren.» Dabei war für ihn das oberste Ziel, die Kundschaft nicht im Stich zu lassen. So setzte er ein Schreiben an die Kund(inn)en auf und informierte, dass der HiFi-Shop und seine Mitarbeitenden auch weiterhin für sie da seien. «Wir boten unsere SupportLeistungen eben online und telefonisch an. Das gelang sehr gut und die Kunden waren dankbar.» Auch der Onlineshop lief während der Krise ganz normal weiter. In der Heimelektronik-Branche haben On-

Hoppla Fashion, Seestrasse 27

Mit Webshop durch die Krise Schlechter hätte das Timing nicht sein können: Die Coronavirus-Pandemie zwang die Modegeschäfte zur Schliessung, wenige Tage nach Eintreffen der Frühlingskollektion. Ueli Schöpfer, Besitzer von Hoppla Fashion, zögerte nicht lange und baute kurzerhand einen Webshop auf.

kt. Ueli Schöpfers Boutique im «Dorfmärt» entstand im Jahr 2014 aus der Übernahme von Burri Herrenmode. Schöpfer baute das Angebot aus, bot neu auch Damenmode an, rüstete richtig auf – bis ihn die Coronakrise mit voller Wucht traf. Bereits im Februar und Anfang März bekam er erste Auswirkungen der Pandemie zu spüren: «Wir hatten deutlich weniger Kunden. Die Verunsicherung war spürbar», erzählt er. Einen kompletten Lockdown hatte er nicht erwartet. Am 16. März musste er seinen Laden dennoch schliessen, wie alle anderen Nonfood-Läden auch.

Ausweichen auf Onlineshop Aber trotz geschlossenem Laden hatte Ueli Schöpfer zunächst keine ruhige Minute. Die ersten zwei Wochen verbrachte er damit, einen Webshop aufzubauen, um die Schliessung zu überbrücken. Dies war mit viel Arbeit verbunden; nebst der Programmierarbeit mussten sämtliche Artikel fotografiert und

für die Webseite aufbereitet werden. Ob sich der Aufwand gelohnt hat? «Es kamen einige Bestellungen rein, aber natürlich nicht so viele wie sonst im Laden», so Schöpfer. «Viele

linegeschäfte in den letzten Jahren stark zugenommen; hier will sich Özkul deshalb weiter verbessern. Aber der persönliche Kontakt zur Kundschaft steht für ihn an erster Stelle – das ist es auch, was ihn von der Online-Konkurrenz abhebt. Ausserdem sei es ein Trugschluss, dass kleinere Geschäfte wie der HiFi-Shop teurer seien als grosse Discounter. «Auch wir sind an Einkaufsgemeinschaften angeschlossen, wodurch wir grosse Mengen an Waren ein-

Leute dachten sich vermutlich: ­Wozu soll ich neue Kleider kaufen, wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin?» Jetzt, da die Massnahmen gelockert und die Geschäfte wieder öffnen durften, scheinen die Konsument(inn)en wieder Lust zu haben, einkaufen zu gehen. Bereits am Morgen des 11. Mai, dem ersten Tag der Öffnung, verzeichnete Schöpfer eine erfreuliche Kundenfrequenz. Vor einer Ansteckung in seinem Laden braucht man auf jeden Fall keine Angst zu haben: Bei Hoppla Fashion

kaufen und unseren Kunden gute Preise anbieten können», erklärt er. Ali Özkul setzt auf sein lokales Netzwerk, ob in der Krise oder nicht. Ähnliche Geschäfte in der Region sieht er nicht als Konkurrenz, sondern als Partner. Sein Motto: das Glück in der Nähe suchen und schätzen, was man hat. Die Corona-Krise hat wieder einmal bewiesen, dass Abhängigkeiten von ausländischen Anbietern gefährlich sind. So hofft Özkul, dass die Menschen durch die Krise die Nähe, das Face-to-Face, wieder zu schätzen lernen. Am 11. Mai konnte Ali Özkul sein Geschäft schliesslich wieder öffnen. Er ist optimistisch, dass es nun aufwärtsgehen wird. «Es war eine spezielle Zeit und ich bin froh, dass sie jetzt vorbei ist.» Trotzdem ist die Gefahr noch nicht gebannt, warnt er: «Jetzt müssen wir alle Verantwortung übernehmen und uns an die Regeln halten, dann kommt’s gut.»

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stehen nebst Desinfektionsmittel Masken zur freiwilligen Verwendung zur Verfügung. Kleidung, die nach einer Anprobe nicht gekauft wird, steht danach für 24 Stunden nicht zum Verkauf bereit. Ueli Schöpfer freut sich und hofft, dass es keine zweite Welle gibt bzw. die Regeln nicht wieder verschärft werden. Bald kommt nun auch die Sommermode ins Geschäft und lädt zum Einkaufen ein. n

www.hoppla-fashion.ch


38 gewerbe

KENSINGTON Zürcher Oberland/PKI Swiss Properties GmbH - Petra Kindermann, Tunnelstrasse1

Immobilienvermarktung aus Leidenschaft – Im Zürcher Oberland zu Hause Nach einem erfolgreichen Start vor gut 2 1/2 Jahren hat die gebürtige Pfäffikerin Petra Kindermann ihren Geschäftssitz in den markanten, grünen Neubau an der Tunnelstrasse 1 verlegt. Die Nähe zu ihren Kunden und die Sichtbarkeit von Aussen sind ihr extrem wichtig und haben sie zu diesem Schritt bewogen. Als Eröffnungsgeschenk offeriert sie ihrer Kundschaft eine kostenfreie und unverbindliche Bewertung ihrer Immobilie im Gegenwert von 590 Franken.

Petra Kindermann hinter ihrer Corona-Schutzabdeckung am ­Besprechungstisch hjk. Der vor gut 2 1/2 Jahren eingeschlagene Weg mit dem Anschluss ans KENSINGTON-Netzwerk mit seiner über 20-jährigen Markterfahrung und mit dem Erwerb der Ge-

bietslizenz fürs gesamte Zürcher Oberland hat sich als erfolgreich erwiesen. Er hat unter anderem zur Eröffnung des Ladenlokals an der Tunnelstrasse 1 geführt. «Die Nähe

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Vor, während, nach dem Covid-19-Lockdown Mit viel Freude, Tatendrang, Engagement, Zeit und Motivation, startete ich mein Business am 1. Februar 2020. Eigenhändig verteilte ich Flyer und warb um Kundschaft. Es war ein auf und ab! Ich bin ein «StehaufFrauchen» und versuchte, immer wieder von neuem zu kämpfen. Ja es ist nicht einfach eine Firma zu gründen und zu starten.

Am 16. März kam die Hiobsbotschaft vom BAG und zerstörte für eine kurze Zeit all meine Träume! Die ­ Hiobsbotschaft hiess Covid-19 und ­ schränkte uns in allem ein. Ich war mir nicht bewusst, was das alles heisst – dieses Covid-19 – und welches Ausmass das alles habe sollte. Trotzdem durfte ich den Kopf nicht hängen lassen. Jetzt hiess es, sich neu zu orientieren und die Gedanken auf die Zukunft zu fokussieren. Gemeint ist, wie nutze ich diese Zwangspause? Ich nutzte diese mit Hintergrundarbeit, welche auch erledigt werden musste. Gott sei Dank

zu meinen Kunden und die sprichwörtliche Sichtbarkeit unserer Leistungen ist mir sehr wichtig», so Petra Kindermann. Wer bei ihr eine Immobilie kaufen oder verkaufen will, profitiert von ihrer langjährigen Markterfahrung und ihrem umfassenden Know-how, welches sich die gelernte Betriebswirtin in den letzten 20 Jahren ihrer Selbständigkeit angeeignet hat. Ausserdem verfügt sie über ein umfassendes Netzwerk und eine grosse Datenbank mit Suchkunden, die schon lange darauf hoffen, ihre Traumimmobilie zu finden. «Für meine Kunden da zu sein und einen sehr guten Job zu machen, hat bei mir oberste Priorität!» Die Immobilienexpertin offeriert ihren Kunden, vor dem eigentlichen Vermarktungsstart einer Immobilie, eine umfassende Marktwertschätzung und eine Marktwertanalyse.

habe ich einen Hund und durfte mit ihm laufen gehen. So war ich etwas abgelenkt von meinen Sorgen und wie die Konsequenzen wohl aussehen werden. Ich war sehr erstaunt, wie viele Menschen sich draussen mit Velofahren oder Joggen im Wald aufhielten. Natürlich, das Wetter war auch sensationell. Schade, dass man sich nicht in die Cafés setzen und – für mich eine der schönsten Jahreszeiten – den Frühling geniessen konnte. Was für eine schwierige Zeit für die Gastronomen. Endlich kam nach über zwei Monaten die gute Nachricht von Bundesrat, dass die Kosmetikgeschäfte wieder öffnen dürfen. Meine Neueröffnung vom Februar wird zu einem späteren Zeitpunkt verlegt und wird jetzt zu einer Wiedereröffnung! Smile! Los gehts und mit zusätzlichem Aufrüsten mit Masken und Handschuhen. Die Schutz-und Hygienemassnahmen im Kosmetiksegment wurden schon immer grossgeschrieben, doch jetzt noch etwas mehr. Da ich auch Microblading anbiete, muss ich ganz besonders auf die Hygiene

Die Liegenschaft soll schliesslich weder unter ihrem Wert noch zu einem unrealistischen Preis angeboten werden. Petra Kindermann arbeitet zu hundert Prozent auf Erfolgsbasis. Es gibt für den Auftraggeber keine Vorleistung zu bezahlen. Petra Kindermann: «Ich gebe meinem Kunden eine umfassende Leistungsgarantie ab. Sollte ich diese nicht erfüllen, können sie den Verkaufsauftrag ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist auflösen. Das Risiko, sollte es mit dem Verkauf nicht klappen, liegt allein bei mir. Durch die aktuellen Gegebenheiten, rund um die Coronakrise, haben wir unser Geschäft digital soweit aufgestellt, dass wir zum Beispiel Verkaufsliegenschaften virtuell besichtigen lassen können, ohne dass wir in einem ersten Schritt den direkten Kontakt benötigen. Das zum Schutz unserer Kunden.» Petra Kindermann ist gelernte Betriebswirtin mit Weiterbildungen im Bereich Immobilienvermarktung und -bewertung. Für vorgemerkte Kunden sucht sie laufend Einfamilienhäuser, Wohnungen sowie Anlageimmobilien im Zürcher Oberland. n

Kontakt petra.kindermann@ kensington-international.com Telefon: 044 951 22 88

achten. Nun hiess es, Handschuhe und mehr Schutzmasken zu organisieren, da ich auch die Kunden damit ausstatten muss. Das Virus ist noch nicht vorbei und es ist noch nicht alles überstanden, doch mit einem Mit­ einander geht alles einfacher bzw. besser. Nun bin ich sehr happy, kann es wieder losgehen. Mein Tatendrang ist ungebrochen und ich freue mich, dass ich wieder meine bisherigen und hoffentlich zahlreiche neue Kunden verwöhnen und verschönern darf oder ihen einfach etwas Gutes tun darf. Das Wohl meiner Kunden liegt mir am Herzen. Gerne versetze ich diese bei einer Behandlung in eine andere Welt mit ätherischen Ölen und Entspannungsmusik. Da ich sehr vielseitig bin, habe ich sicher für fast jeden Wunsch das dazu passende Angebot. Ich freu mich auf Sie. n Beatrice Burgermeister

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Seniorenverein Pfäffikon

50 Jahre Forellenfest Pfäffikon - Ersatzdatum 2021

Alle Aktivitäten eingestellt

«Das Jubiläumsfest wird um ein Jahr verschoben»

Der Vorstand musste infolge des Coronavirus sämtliche Aktivitäten einstellen und beobachtet die Lage aufmerksam. Sobald möglich nehmen wir unsere Aktivitäten wieder auf, auch teilweise. Unsere Mitglieder werden rechtzeitig per Zirkularschreiben informiert. Die Website ist stets aktuell.

Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern Durchhaltevermögen, persönliches Wohlergehen und beste Gesundheit! Der Vorstand

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Modellflug-Verein Pfäffikon

Modellflugbetrieb wieder angelaufen Für «nur» ein paar Wochen war der Modellflugplatz bis auf ein paar Wanderer verwaist. Trotz idealen Wetterbedingungen wurde der Flugbetrieb eingestellt, denn für einmal hat ein anderer Virus den Modellflugvirus besiegt. Nun ist der Flug­ betrieb mit den bekannten gesetzlichen Einschränkungen wieder angelaufen. Mit maximal fünf Personen auf dem Platz sowie den Abstands­ regeln kann wieder geflogen werden. Organisiert wird die Belegung mittels Smartphone-Chat. Die Durchführung des traditionellen internationalen Elektroflugmeetings über das Auffahrtswochenende sowie der Modellbaukurs für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe musste schweren Herzens gestrichen werden. Letzterer kann eventuell auf die Herbstferien verschoben werden. Wie weit der Retro-Day Anfang Juli stattfinden kann, werden die kommenden Wochen zeigen. Die Pfäffiker Hobbyflieger haben sich während Flugplatzsperrzeit ver-

Für den diesjährigen runden Geburtstag hat sich das Organisationskomitee des legendären Forellenfestes am Pfäffiker-Seequai einige Überraschungen ausgedacht. Die Geburtstagsfeier und das Jubiläumsfest verschieben sich aus bekannten Gründen um ein Jahr. Die Macher versprechen aber: «Wir werden einfach später feiern – in guter alter Tradition!»

mehrt den handwerklich-technischen Arbeiten gewidmet sei es, indem sie ihre Neubauprojekte weitergebracht haben oder längst fällige Reparaturarbeiten erledigten. Die jüngere Generation übte an immer realistischeren PC-Modellflugsimulatoren – Eltern dürfen auch einmal – die Perfektionierung von Kunstflugfiguren. Sie freuen sich, wenn sie den Flugplatz in der Längi wieder unkomplizierter benutzen dürfen. Emil Giezendanner

Der Flugmodellbaukurs wird voraussichtlich auf die Herbstferien verschoben

«Für viele ist der Corona-Gedulds­ faden dünn geworden», so René Fluri, Präsident des Verkehrsvereins Pfäffikon, welcher für das Fest verantwortlich ist. «Ich bin besonders deshalb dankbar, dass seit Mitte Mai die meisten Betriebe im Dorf wieder ihre Türen geöffnet haben dürfen. Damit kehrt schrittweise eine Art Normalität zurück – wenn auch eine veränderte. Sie fordert nach wie vor viel Disziplin und Durchhaltevermögen», so Fluri.

Die letzten Wochen waren unglaublich fordernd An allen Ecken und Enden werden Extrameilen gelaufen, um der Krise die Stirn zu bieten. «Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern gute Gesundheit und viel Stärke für das

Glückliche Festbesucherinnen mit einer Forelle aus dem geheimen Sud

Die Forellenfestköche in bester Laune

weitere Denken und Schaffen. Wir nutzen die Kraft unter anderem, dass unser schönes Forellenfest im nächsten Jahr doch noch gebührend seinen Geburtstag feiern kann», versichert René Fluri. «Die meisten unserer 130 Helferinnen und Helfer haben für das nächste Jahr bereits ­ ihren Einsatz zugesagt. Herzlichen ­ Dank dafür!»

Forellenfest Ersatzdatum «50-Jahre-Jubiläum»: Samstag, 26. Juni 2021, Seequai Pfäffikon, 17 – 24 Uhr

Positiv denken! Der Pfäffiker Verkehrsverein ist zuversichtlich, dass bald auch wieder grössere Aktivitäten im Dorf möglich sein werden. «Wir wissen nicht wann, aber wir sind bereit. Damit schöne Traditionen aufrechterhalten werden können, sind wir immer auf neue helfende Hände angewiesen. Wir laden alle ein, sich für kleinere und grössere Einsätze als Helfer anzumelden.» Alle Infos zum Verkehrsverein Pfäffikon und rund um das Forellenfest gibt es jetzt auf forellenfest.ch.


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Natur- und Vogelschutzverein Pfäffikon

Wehret den Anfängen

Erfolg ist nur gemeinsam möglich

Damit es nicht so weit kommt, sind alle gefragt. Typische Standorte sind offene Flächen, wie Vorplätze, Strassenränder, Böschungen oder auch Dachbegrünungen. Also auch viele Flächen im Siedlungsgebiet. Deshalb ist es ganz wichtig, die Augen offen zu halten und die eigene Wohnumgebung oder Gewerbeliegenschaft ab Mai bis Oktober alle drei bis vier Wochen zu kontrollieren.

Nun ist es wieder oft zu sehen: das kleine, weisse Blümchen, das Einjährige Berufkraut. Nur wenn alle mithelfen, kann es eingedämmt werden.

Waren Sie in den letzten Tagen vielleicht im Wald oder auf Feldwegen unterwegs und haben am Wegrand dieses gelb-weisse Blümchen entdeckt? Wir vom Natur- und Vogelschutzverein Pfäffikon haben unsere Augen geschärft und sehen das Einjährige Berufkraut leider viel zu häufig. Zu Tausenden haben wir es be-

Typischer Standort im Vorgarten

reits ausgerissen und es ist immer noch da. Das Einjährige Berufkraut gehört zu den invasiven Neophyten, es breitet sich also unkontrolliert aus. Neophyten sind Pflanzen, die in die Schweiz eingeschleppt worden sind. Breiten sie sich stark aus und verdrängen auf diese Weise einheimische Pflanzen, werden sie als «invasiv» bezeichnet und gefährden die heimische Artenvielfalt. Sind in einem Jahr nur einzelne Exemplare vorhanden, können sie sich im nächsten Jahr um ein Vielfaches vermehren. So gelangt es auch in schützenswerte Gebiete, wie artenreiche Blumenwiesen. Diese vielfältigen Wiesen sind Lebensraum für unzählige Insekten und werden aus diesem Grund erst spät geschnitten. So spät, dass das Einjährige Berufkraut bereits versamt ist. Als Ausweg bleibt eigentlich nur das vorherige Ausreissen von Hand, eine immense Arbeit!

Nordic Walking für Senioren

Dienstags-Walker Seit dem 24. Oktober 2006 ist jeden Dienstag eine Gruppe Nordisch Walker unterwegs. Anton Schnetzer von Pro Senectute begann an diesem Tag mit dem ersten Kurs für «Nordic Walking» nach dem ALFASystem (A = aufrechter Gang, L = langer Arm, F = flacher Stock, A = angemessene Schrittlänge.) Das Interesse mit 22 Personen war gross.

In dieser Zeit absolvierte Peter Müller einen Kurs als Leiter und betreute anschliessend die Dienstagswalker während etwa zehn Jahren unter dem Patronat der Pro Senctute. Danach blieb die Gruppe bestehen, je-

doch als private Gruppe, ohne offizielle Leitung. Zwei bis drei Personen bemühen sich seither, die «Schäflein» zusammen zu halten. Es wurde in dieser Zeit nicht nur gewalkt. Auch der gesellschaftliche Teil wurde und wird gepflegt. Ein wichtiger Teil ist der ­ jeweilige gemeinsame Kaffee nach dem Walken, und drei bis vier Mal im Jahr das wichtige gemeinsame Mittagessen in der Cafeteria im ­GerAtrium. Auch Ausflüge wurden organisiert wie auf den Kohlfirst im Zürcher Weinland, durchs Küsnachter Tobel, zur Hulftegg, zum Tobelweiher und mehr. Der letzte gemeinsame Ausflug führte zum Rheinfall.

Was tun? Einzelpflanzen und kleinere Bestände mit Wurzeln sorgfältig ausreissen. Pflanzen ohne Blüten und Samen können kompostiert werden. Sind Blüten und Samen vorhanden, Entsorgung via Kehrichtverbrennungsanlage. Unbedingt die ganze Pflanze, evtl. mithilfe eines Werkzeugs, mit Wurzel ausreissen, nicht nur die Köpfe abbrechen. Eine solche Pflanze treibt mit mehreren Stängeln wieder aus. Und obwohl die Pflanze als einjährig beschrieben wird, treibt sie im nächsten Jahr mit mehreren Stängeln wieder aus, wenn die Wurzel im Boden bleibt.

Der Blattrand ist gezähnt nen gelb (wie Gänseblümchen). Dieses Jahr hat das Einjährige Berufkraut im Dorf Pfäffikon bereits ab 1. Mai geblüht. Eine einzige Pflanze produziert 10 000 –15 000 Flugsamen, die einige km weit fliegen. Die Samen können im Boden mindestens fünf Jahre überdauern. Wichtig ist, dass eliminierte Bestände in den folgenden Jahren auf Neuaustriebe kontrolliert werden. Text und Foto Edith Küpfer

Erkennungsmerkmale Auffällig heller grün als andere Pflanzen, ganze Pflanze behaart, Blätter gezähnt, 30–120 cm hoch, Blüten in Rispen, aussen weiss, in-

Ursprünglich walkten die Teilnehmer in einer Gruppe. Altershalber wurden daraus drei Gruppen generiert. Die Sprinter, die Normalen und die Gemütlichen. Verspüren Sie Lust dabei zu sein? Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag um 9 Uhr auf dem Parkplatz GerAtrium. Zuerst wird gemeinsam eingeturnt und anschliessend geht es in

Weitere Informationen zu dieser Art oder anderen Neophyten unter: www.infoflora.ch

drei Gruppen los. Danach treffen sich möglichst alle in der Cafeteria des GerAtrium. Das gehört dazu! Eine Anmeldung ist nicht nötig, Sie können einfach kommen und dabei sein. Auskünfte erhalten Sie gerne unter 079 403 48 80 (A. Uttinger)


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Männerchor Pfäffikon

Lass hören aus alter Zeit 1918 – Ein verlorenes Jahr? Die Pandemie der Spanischen Grippe 1918–1919 war eine der schlimmsten Katastrophen in der Schweizer Geschichte. Die erste Welle begann Anfang Juli. Die tödlichste Welle wurde im Oktober 1918 verzeichnet. Der damalige Protokollführer schrieb ins «Tagebuch»:

ler vor, welchem entsprochen wurde. Der Präsident ersucht noch an den folgenden Proben pünktlich & vollzählig zu er-

scheinen & mahnte an die doppelte Busse (!). Entschuldigungen werden nur schriftlich angenommen.» «Montag, den 14. Oktober: In den heutigen Lokalblättern ist zu lesen, dass laut Regierungsratsbeschluss die Gesangs-

«Mittwoch den 9. Oktober 18: Die heutige Probe ist zahlreich besucht. Es liegt ein Dispensations Gesuch von h (?) Ris-

übungen bis auf weiteres eingestellt seien.» Der Chronist des Chores würdigte das Jahr 1918, in welchem – nebst der Pandemie – das Waffenstillstandsabkommen vom 11. November zur Beendigung des 1. Weltkrieges und der am 12. November aus­ gerufene Landesstreik mit 250  000 Streikenden von Bedeutung waren, mit einer einzigen Zeile: «1918: Bundesfeier & Silvesterfeier fallen wegen der Grippe weg.» Erst am 19. März 1919 – ein Fastnachtsonntag – konnte der Männerchor wieder zu einem fröhlichen und unbeschwerten Familienabend einladen. Gefunden im Archiv des Männer­ chores Pfäffikon ZH, welches die 190-jährige Geschichte unseres Vereines dokumentiert. www.maennerchor-pfaeffikonzh.ch/ Bleibt gesund! 

Hansruedi Steffen

Harmonie Pfäffikon

Muttertagskonzert – mal anders, aber von ganzem Herzen Seit bald zwei Monaten dürfen die Musikantinnen und Musikanten der Harmonie Pfäffikon ihr schönes Hobby – die Blasmusik – nicht mehr gemeinsam ausüben. Und so ist­ leider das Muttertagskonzert vom ­ 10. Mai 2020, eine jahrzehntelange Tradition, ins Wasser gefallen. Wobei nicht ganz – denn es ist dieses Jahr einfach ein bisschen anders ausgefallen als gewohnt. Anstatt sich gemeinsam im schönen Kirchgarten zu versammeln und vor Publikum einen bunten Melodienstrauss darzubieten, hat sich jeder zu Hause ein Plätzchen als Tonstudio ausgesucht und für sich alleine seine Stimme gespielt. Anstelle des Dirigenten mit Dirigentenstab hat ein Kopfhörer mit dem Clicktrack den Takt angegeben. Während diesen Homerecordings haben sich die Mitglieder der Harmonie Pfäffikon gefilmt und Diri-

gent Samuel Läubli hat die vielen Filmli zu einem Video zusammengestellt. Das Video ist unter folgendem Link zu finden: youtu.be/mP_CnUG9_f8 Die Harmonie Pfäffikon hofft, mit dieser «Play-from-home»-Version

vom Marsch Arosa, Freude bereiten zu können und wünscht viel Spass beim Zuhören und Zuschauen. Das «Play-from-home»-Projekt hat zwar Spass gemacht und die Harmonie Pfäffikon freut sich über das gelungene Video, aber sie vermisst das

gemeinsame Musizieren und das Publikum sehr. Sie ist gespannt auf die vom Bundesrat angekündigten Lockerungen ab Montag, 8. Juni 2020. Sobald diese bekannt sind, wird entschieden werden können, wie es bei der Harmonie Pfäffikon musikalisch weitergeht. Aber solange müssen sich die Musikantinnen und Musikanten gedulden und alleine zuhause weitermusizieren. Elisabeth Sigrist

www.harmonie-pfaeffikon.ch


42 veranstaltungen

KULTUR Musiker für Pfäffikon

Livekonzert – klein aber fein! Demnächst wieder im Nova Theater Wir sind eine Gruppe von Musiker*innen aus der Region, welche sich vor fünf Jahren formiert hat, um mit innovativen Projekten das kulturelle Leben in Pfäffikon zu bereichern.

Zum Hauptereignis des Jahres gehört die Reihe der Frühaufsteherkonzerte, welche jetzt, Mitte Juni zum sechsten Mal stattgefunden hätte. Leider mussten wir in der aktuellen Situation wegen Corona diese Konzerte (Frühaufsteher-Reihe), sowie weitere Kurzkonzerte der letzten drei Monate absagen. Nun möchten wir baldmöglichst auf die Bühne zurückkehren und wir wol-

len die Ersten sein, welche wieder für unser Publikum spielen – soweit dies die Lockerungen der Massnahmen des Bundes zulassen. Geplant ist eine Reihe von Kurzkonzerten im Wohnzimmer für Kultur, dem Nova Theater in Pfäffikon. Unsere Auftritte werden in kleinen Besetzungen auf der Bühne im Theater-Saal stattfinden. Wir Pfäffiker Künstler*innen melden

uns mit vielen neuen Ideen zurück und auch bald mit einer neuen Homepage. Alle Informationen zu den Konzerten werden auf www.musikerpfäffikon.ch publiziert. Selbstverständlich können Interessierte sich für einen Newsletter registrieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Auf diese

Weise verpassen Sie den nächsten Termin nicht und kommen so in den Genuss des ersten Livekonzerts nach dem Lockdown.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde www.pfaeffikon .ch unter Kultur/Freizeit. Meldungen für die nächste Ausgabe bis 10. Juni 2020 an gemeinderatskanzlei@pfaeffikon.ch Die aktuellen Vereinsadressen sind unter www.pfaeffikon.ch abrufbar.

Veranstaltungen im Juni 2020 03.06. 09.00 04.06. 09.30 05.06. 08.30 05.06. 14.30 08.06. 09.30 08.06. 10.00 10.06. 13.30 11.06. 09.30 11.06. 19.45 11.06. 20.00 12.06. 08.30 13.06. 08.30 15.06. 09.00 16.06. 15.00 18.06. 09.30 18.06. 20.00 19.06. 08.30 20.06. 16.00 22.06. 09.30

Familienverein Pfäffikon: Froh-zu-wissen-Café, Familienverein Pfäffikon Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Familienverein Pfäffikon Turnveteranen Pfäffikon: Höcks, Hecht, Pfäffikon Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon E-Bikegruppe Seniorenverein: Tagestour Winterthur mit Altstadt­führung, Startort: Bezirksgebäude Senioren-Jassen: Turnierjassen für Senioren, Cafeteria GerAtrium Pfäffikon Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon Samariterverein Pfäffikon ZH und Umgebung: Vereinsübung Thema: Wir sind aktiv 1, Vereinsgebiet Harmonie Pfäffikon: Fiirabigkonzert der Harmonie, genauer Ort noch offen Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Familienverein Pfäffikon NVV Pfäffikon: Aktion «Arten ohne Grenzen» – Ausreissen von Drüsigem Springkraut, Faichrüti, Parkplatz Rest. Krone E-Bikegruppe Seniorenverein: Morgentour Fahrt ins Blaue, Startort: Bezirksgebäude Familienverein Pfäffikon: Tragetreff, Familienverein Pfäffikon Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon Harmonie Pfäffikon: Fiirabigkonzert der Harmonie, genauer Ort noch offen Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Familienverein Pfäffikon Antiquarische Gesellschaft Pfäffikon: Dorfführung: «Soipfe Karis Gasse-Gschichte», Museum am Pfäffikersee Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon

22.06. 15.00 22.06. 20.00 25.06. 09.30 25.06. 12.00 25.06. 20.00 26.06. 08.30 26.06. 13.30 26.06. 20.00 27.06. 28.06. 14.30 29.06. 20.00 30.06. 09.30 30.06. 19.30

Familienverein Pfäffikon: Kinder-Coiffeuse im Familienkafi, Familienverein Pfäffikon Reformierte Kirche: Bibelabend: 1. Petrusbrief, Kirchgemeindehaus Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Familienverein Pfäffikon Gemeinnütziger Frauenverein: Mittagstisch für Senioren, Kirchgemeindehaus Harmonie Pfäffikon: Fiirabigkonzert der Harmonie, genauer Ort noch offen Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Familienverein Pfäffikon Turnveteranen Pfäffikon: Wanderung, noch offen Familienverein Pfäffikon: Mamis für Mamis Familienverein Pfäffikon Gemeindewerke: Altpapiersammlung, Pfäffikon ZH Reformierte Kirche: Singtreff, Kirchgemeindehaus Reformierte Kirche: Taizé-Singen, ref. Kirche Familienverein Pfäffikon: Bastelmorgen, Familienverein Pfäffikon NVV Pfäffikon: Führung / Besuch Naturzentrum Pfäffikersee, Naturzentrum

Bitte informieren Sie sich direkt beim Veranstalter, ob die Veranstaltung aufgrund des Coronavirus abgesagt wird oder nicht.


veranstaltungen 43

Mediadaten 2020 Inseratetarife Grösse Breite x Höhe Seite mm 1/1

227 x 284

1450.00

1/2 hoch 1/2 quer

112 x 284 227 x 140

750.00 750.00

1/4 hoch 1/4 quer

112 x 140 227 x 68

380.00 380.00

3/8 hoch

112 x 212

556.00

1/8 hoch 1/8 quer

54 x 140 112 x 68

190.00 190.00

1/16 hoch 1/16 quer

54 x 68 112 x 32

98.00 98.00

3/16 hoch 3/16 quer

54 x 212 170 x 68

288.00 288.00

Frontfeld

54 x 68

Zuschläge 30% für Platzierung im Textteil

Satzkosten farbig Für gelieferte Druck-PDFs keine Kosten. Fr. Für Inserate mit Satzaufwand oder Logo-, Bildbearbeitung wird der Mehraufwand verrechnet. 1650.00 850.00 Inserategestaltung 850.00 Wir gestalten für Sie Ihr persönliches Inserat für pauschal Fr. 150.– .

schwarz-weiss Fr.

440.00 Beilagen eingesteckt 440.00 Flyer oder Broschüre bis 50 g 650.00 Beilagen angeliefert pauschal Fr. 880.– Flyer oder Broschüre bis 50 g 225.00 225.00 Beilage bei Schellenberg Druck AG gedruckt pauschal Fr. 520.– (plus Druckkosten) 115.00 115.00 Rabatte 2 Schaltungen = 5%, 6 Schaltungen = 10%, 12 Schaltungen = 15% 340.00 340.00 Vereinen aus Pfäffikon und den umliegenden Gemeinden bieten wir ab 1⁄8 Seite 50% (nicht gültig für Spezialplatzierungen), nicht kumulierbar pauschal 325.00 Konditionen 30 Tage netto Alle Preise verstehen sich exkl. 7,7% MwSt

Kolumne (Text und evtl. Bild) Grösse 1/4 Seite hoch (52 x 274,5 mm) pauschal Fr. 350.– Grösse 1/8 Seite hoch (52 x 135 mm) pauschal Fr. 200.– Publireportage Diese besteht aus vom Kunden gelieferten Text und Bildern und max. 40% Inseratanteil. Das Ziel ist Imagepflege und nicht Produktwerbung. Und dies zum vergünstigten Tarif. Die Druckvorlage kann auf Grösse fertig angeliefert werden oder die Gestaltung wird für zusätzlich pauschal Fr. 150.– durch die Pfäffikerin übernommen. Format/Preis: 1/1 Seite, Grösse 226 x 285 mm pauschal Fr. 1150.– 1/2 Seite, Grösse 226 x 140 mm pauschal Fr. 600.–

Impressum Politisch unabhängige Informationszeitung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pfäffikon. Erscheint monatlich. Erscheinungstermine 2020 Inserate- und Redaktionsschluss um 9.00 Uhr

Ausgabe

Do, 16. Januar

Mi/Do, 29./30. Januar

Do, 13. Februar

Mi/Do, 26./27. Februar

Do, 12. März

Mi/Do, 25./26. März

Do, 16. April

Mi/Do, 29./30. April

Do, 14. Mai

Mi/Do, 27./28. Mai

Do, 11. Juni

Mi/Do, 24./25. Juni

Do, 16. Juli

Mi/Do, 29./30. Juli

Do, 13. August

Mi/Do, 26./27. August

Do, 10. September

Mi/Do, 23./24. Sept.

Do, 15. Oktober

Mi/Do, 28./29. Oktober

Do, 12. November

Mi/Do, 25./26. Nov.

Do, 03. Dezember

Mi/Do, 16./17. Dez.

Kleinanzeigentarif Vereinsverzeichnis (2x jährlich) Veranstaltungsverzeichnis Technische Daten Auflage Druck Inseratelieferung Format Satzspiegel Papier

Redaktion/Anzeigenannahme Gabriela Sieber Pfäffikerin Usterstrasse 4, 8330 Pfäffikon ZH Telefon 044 953 11 39 E-Mail: verlag@pfaeffikerin.ch

Auflage: 6500 Exemplare. Verteilung in alle Haushaltungen, Postfächer und Kioske in der Gemeinde Pfäffikon ZH und deren Aussenwachten. Herausgeber: Oskar Schellenberg Verlagsleitung Regula Schellenberg Politische Gemeinde: Hanspeter Thoma Redaktionsleitung, Anzeigen und Administration: Gabriela Sieber Jahresabonnemente A-Post: Inland Fr. 70.–, Europa Fr. 130.–, Übersee Fr. 180.–

gratis gratis

6500 Exemplare 4-farbig, Offset digital per E-Mail oder nach Absprache 240 x 320 mm 227 x 284 mm 4 Spalten Refutura, Recycling, matt, 100% Altpapier, FSC recycled

Redaktoren Pfäffikerin verlag@pfaeffikerin.ch

(hjk) Hansjürg Klossner

(nia) Nadja In-Albon Schwarz

(kt) Karin Taglang

Die Pfäffikerin soll eine interessante Zeitung sein. Dazu braucht es die Unterstützung der Bevölkerung, der Vereine und der Gemeinde. Schreiben, mailen, telefonieren oder besuchen Sie uns, wenn Sie ein Thema von allgemeinem Interesse aufgreifen wollen. Copyright: Nachdruck und Vervielfältigung der redaktionellen Artikel und Fotos nur mit Zustimmung der Redaktion. Eingesandte Manuskripte unterliegen der redaktionellen Bearbeitung. Deren Platzierung, Umfang und Fotoauswahl wird durch die Redaktion bestimmt. Beiträge freier Mitarbeiter müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Artikel, Leserbriefe usw. ohne Absender werden nicht veröffentlicht. Manuskripte und Fotos werden nur mit frankiertem Antwortkuvert retourniert. Bei Inseraten, die als PDF angeliefert werden, können wir keine Fehler korrigieren.


44 veranstaltungen

Notfallnummern Polizeinotruf Feuerwehr / Seerettung Strassenhilfe Dargebotene Hand Sanität / Ambulanz Vergiftungen Kinder- / Jugendnotruf  Rega Spital Uster GZO Spital Wetzikon Kinderspital Zürich Universitätsspital Zürich Apotheken Notfallnummer Elternnotruf Wichtige Telefonnummern Apotheke Dr. Russenberger Polizeiposten Hörnlistrasse Kommunalpolizei Region Pfäffikon Altersheim Neuhof Alterszentrum Sophie Guyer Pflegeheim GerAtrium Allgemeinmedizin Allgemeinmedizin Allgemeinmedizin Allgemeinmedizin Allgemeinmedizin Allgemeinmedizin Augenkrankheiten Augenkrankheiten Chirurgie Chirurgie Dermatologie und Venerologie Innere Medizin Kinder- und Jugendmedizin Kinder- und Jugendmedizin Kinder- und Jugendmedizin Spitex Pfäffikon / Hittnau Sportmedizin Zahnmedizin Zahnmedizin Zahnmedizin Zahnmedizin Zahnmedizin

117 118 140 143 144 145 147 1414 044 911 11 11 044 934 11 11 044 266 71 11 044 255 11 11 0900 553 555 0848 35 45 55

Jänne Ann-Maj Locher Stephan Matthey-Kröger Myriam Roulier Christine Schaad Iris Schäfer Benno Meyer Marc von Ziegler Christoph Baumann Ulrich Lemberger Ulrich Hassam Shabbir Galovic Dunja Burtscher Rahel Godly Claudia Zingg Andrea Kitschmann Urs Brasseur Marc Schriber Christian Mahmoud Maryam Müller Philipp Papadimitriou Stathis

044 950 17 17 044 953 33 53 043 355 77 30 044 950 14 83 044 952 56 56 044 953 43 43 044 950 56 57 044 950 06 61 044 950 56 57 043 497 78 72 044 950 05 78 044 950 29 77 044 951 01 02 044 950 22 00 044 952 17 70 044 950 18 01 044 952 11 33 044 950 31 40 044 952 10 00 044 952 10 00 044 952 10 00 044 950 31 41 044 950 18 47 044 950 14 55 044 950 14 55 044 950 50 55 044 950 33 60 044 950 53 50

Zahnmedizin Zahnmedizin Tiermedizin Tiermedizin AK-Taxi Taxi 24 Taxi Stefan Wildhüter Jagdaufseher

Stahel Simon Süssli Peter Rey Hans-Ulrich Tierklinik Oberland

Fahrni Ernst Hofer Thomas

044 950 49 77 044 950 03 50 044 950 02 22 044 995 10 00 079 766 66 22 0848 84 85 83 076 394 03 69 079 621 60 03 079 220 48 24

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Ausstellungen und Museen Antiquarische Gesellschaft Pfäffikon www.agp-pfaeffikon.ch • Soife Karis Gasse-Geschichte : Sa, 20. Juni und Fr, 11. Sept. 2020, 19 Uhr beim Museum am Pfäffikersee, Ende der Führung in Irgenhausen Chronikstube Im Platz 1 Über die Öffnung der Chronikstube gibt neben Gemeindebibliothek die Homepage www.agp-pfaeffikon.ch oder www.chronikstube.ch die Kontaktperson Auskunft. Besuche in der Chronikstube möglich über Kontakte: Ernst Bänteli Tel. 044 950 35 41 oder Mail info@chronikstube.ch Museum am Pfäffikersee Über die Öffnung des Museums gibt die Stogelenweg 2, Eingang am Seequai,  Homepage www.agp-pfaeffikon.ch www.museum-am-pfaeffikersee.ch oder die Kontaktperson Auskunft Gratis Eintritte www.museum-am-pfaeffikersee.ch Kontakte über Heinz Kaspar Tel. 044 950 42 80 oder Mail info@museum-am-pfaeffikersee.ch Museum und Kunstverein Eva Wipf Im Alten Bezirksgebäude, Hochstr. 4, 8330 Pfäffikon, www.forum-eva-wipf.ch Geöffnet jeweils während den Wechselausstellungen. Besichtigungen und Führungen sind aber auch ausserhalb dieser auf Vereinbarung jederzeit möglich. Kontakt: Felix Pfister, Tel. 044 950 33 48 oder E-Mail vrolix@sunrise.ch Beck-Schreibmaschinenmuseum Speckstrasse 3, Kontakt: Stefan Beck, Tel. 044 950 36 00 oder E-Mail: stefan@curta.ch Besichtigung und Führungen

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044 951 06 05 2205

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Pfäffikerin Mai 2020  

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