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Pfadi Regulastein

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2009 2011

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Pfadi bewegt

Liebe Pfadis, liebe Pfadieltern, Jeweils im November zieht sich das gesamte Leiterteam nach Einsiedeln zurück, um dort an neuen Ideen zu tüfteln und um ein spannendes Jahresprogramm zu erarbeiten. Wir freuen uns, euch pünktlich zum Jahreswechsel die Meilensteine des diesjährigen Jahresprogrammes präsentieren zu dürfen. Doch bevor wir euch die Höhepunkte des diesjährigen Pfadijahres verraten werfen wir kurz einen Blick zurück auf das vergangene Jahr. Keine Angst, es folgt nun kein seitenlanger Rückblick, das eine oder andere Ereignis ist es aber auf jeden Fall wert, an dieser Stelle kurz erwähnt zu werden. Neben zahlreichen spannenden Übungen dürfen wir uns auch an einige besondere Ereignisse erinnern. Als erste Pfadiabteilung überhaupt wurde unsere Abteilung durch die St. Galler Sportverbände mit dem Qualitätslabel „Sport-verein-t“ ausgezeichnet. Viel Energie haben wir in die Erarbeitung unserer Bewerbung gesteckt. Doch es hat sich gelohnt! Voller Stolz durften wir anläss2

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lich der Delegiertenversammlung des Kantonalverbandes in Ernetschwil das Label entgegennehmen. Wir denken vor allem auch an unzählige tolle Anlässe, die wir mit euch verbringen durften, zurück. Unter anderem an den alljährlichen Wettkampf um das Georgsschwert, an welchem sich Gruppen aller Stufen und auch Elterngruppen in spannenden und ebenso kniffligen Disziplinen massen. Als Höhepunkt dürfen wir zweifellos die beiden Lager erwähnen: Als erstes, das Pfingstlager, welches wir mit der ganzen Abteilung bei schönstem Wetter auf dem Uetliberg verbrachten und als zweites das Sommerlager in Innertkirchen, im Berner Oberland. Leider hatten wir während diesen zwei Wochen Zeltlager etwas weniger Glück mit dem Wetter. Nichtsdestotrotz, dürfen wir uns an eine, beziehungsweise zwei aufregende Wochen Pfadilager und an einen besonders abgelegenen, idyllischen Lagerplatz erinnern. Bestimmt werden auch die beiden Lager in diesem Jahr wieder zu unvergesslichen Tagen werden. Wohin

wir dieses Jahr aufbrechen werden, erfährt ihr auf den folgenden Seiten. Noch während den Sommerferien haben wir mit einem eindrücklichen Sonnenaufgang am 1. August das 10-jährige Jubiläum auf dem Regulastein gefeiert. Viel Arbeit haben wir in die Vorbereitung unseres Schnuppernachmittags gesteckt. Der grosse Aufwand hat sich gelohnt! 24 begeisterte Mädchen und Buben haben sich an diesem Nachmittag mit uns auf ins Wunderland gemacht. Viele von ihnen haben sich nach ein bis zwei Übungen in der Wölflistufe dazu entschlossen, bei uns mitzumachen. An dieser Stelle möchten wir unsere neuen Wölfli und Pfadis nochmals ganz herzlich in unserer Gemeinschaft begrüssen und wünschen ihnen weiterhin viel Spass in der Pfadi. Ob schon lange dabei oder erst nach dem Schnuppernachmittag in die Pfadi eingetreten: Alle haben ihren Einsatzwillen bewiesen, indem sie eifrig von Haus zu Haus in ihrem Quartier wanderten, um Pfadizöpfe zu verkaufen. Sage und schreibe rekordverdächtige 380 Zöpfe habt ihr


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verkauft! Eine Gruppe von backbegeisterten Leitern und Pios knetete, rollte und flochtete den Teig am Samstagnachmittag zu wohlaussehenden Butterzöpfen, die über Nacht in den Ofen geschoben wurden und nur darauf warteten, von den fleissigen Pfadis verteilt zu werden. So durften sich an diesem Morgen viele über einen frischgebackenen Zopf freuen, ohne nur einen Schritt nach draussen machen zu müssen. Herzlichen Dank an all jene Wölfli und Pfadis, die durch ihren Einsatz beim Verkauf der Zöpfe diese Ak-

tion zu einem Erfolg werden liessen. Dieses Jahr wird die ganze Abteilung über das Pfingstwochenende ins Pfingstlager nach Schwanden verreisen, wo die Wölflistufe hoch über Schwanden in der Villa Kunterbunt übernachten wird. Die Pfadistufe wird nach einem Hajk zu ihnen stossen und voraussichtlich in Zelten vor dem Haus nächtigen. Der grosse Höhepunkt des Pfadijahres 2010 wird sicherlich unser Sommerlager, in welchem wir zum ersten Mal in den Kanton Graubünden aufbrechen werden, um unsere Zelte auf einem schönen Lagerplatz in Rueun, direkt am Rhein aufzuschlagen. Fünf Leiterinnen und Leiter haben vergangenes Jahr mit Erfolg einen Leiterkurs besucht. Auch dieses Jahr werden wiederum neun Leiter einen Kurs absolvieren. Ebenfalls haben im vergangenen Jahr Tsunami, Klever und Wäschpi die Rettungsschwimmerprüfung absolviert. Nach intensiver Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung im Sportfach Lagersport und Trekking haben Erbsli und Wiesel alle Prüfungsteile der Disziplinen Biwak-, Seilbrückenbau, Orientierung mit Karte und Kompass sowie 1. Hilfe mit Bravour

bestanden. Nach der erfolgreich bestandenen Eintrittsprüfung freuen wir uns sehr, dass wir nun Erbsli und Wiesel anlässlich des Leiterweekends in unser Leiterteam aufnehmen konnten. Die beiden werden in der Wölflistufe für Unterstützung sorgen. Nach mehrjähriger Leitertätigkeit verliessen uns dieses Jahr Timber, Attila und Obelix. Wir wünschen ihnen alles Gute und danken nochmals für ihren jahrelangen Einsatz! Klever übernahm ab diesem Zeitpunkt die Stufenleitung der im Jahr 2009 neu gegründeten Piostufe. Wir danken ihm für sein Engagement und freuen uns, die Piostufe mit ihm weiterführen zu können. Ihr seht, das Pfadijahr 2010 ist vollgepackt mit spannenden Übungen, Lagern und weiteren Anlässen. Wir haben uns viel vorgenommen und freuen uns, diese Abenteuer mit dir erleben zu dürfen! Allzeit bereit

Wir bedanken uns Unzählige Menschen, Institutionen, Stiftungen, Firmen und Behörden haben uns auch dieses Jahr immens bei unserer Arbeit unterstützt. Wir möchten uns deshalb an dieser Stelle herzlich bedanken und zwar bei allen Eltern für das uns entgegengebrachte Vertrauen - den Primarschulgemeinden Rieden und Ernetschwil für ihre Bereitschaft, uns an ihren Schulen präsentieren zu dürfen - der katholischen Kirchgemeinde Ernetschwil dafür, dass wir immer wieder unentgeltlich ihr Pfarreiheim benützen dürfen - der Primarschulgemeinde Gommiswald für das unentgeltliche Zurverfügungstellung der Aula - bei der Gönnervereinigung für unsere Jugend für die gewaltige finanzielle Unterstützung bei Materialkäufen und den Leiterkursen - allen die uns bei der Frühlingsausstellung tatkräftig unterstützt haben, insbesondere bei Patricia Eberhard - der Lokalpresse für das Veröffentlichen unserer Berichte - den Raiffeisenbanken Benken und Ricken für die Unterstützung bei der Miete für unser Pfadihaus - der Bäckerei Von Aarbug für das Ermöglichen der Zopfbackaktion - der Südostschweiz Presse AG für die Unterstützung unserer Zopfbackaktion - Herrn Jürg Schneebeli und Fretz Sanitär in Uznach für die Unterstützung beim Umbau des Pfadihauses - der Geon Produktions AG Schmerikon, Zubag Metallbau Gommiswald und der Stalgo Stahlschränke AG dafür, dass wir ihre Fahrzeuge ausleihen dürfen - dem Baugeschäft Maurer+Ratz aus Innertkirchen für das Bauholz während unseres Sommerlagers - Margrith Stämpfli aus Innertkirchen für das Trocknen unserer Kleider während des Sommerlagers - der Bäuertgemeinde Innertkirchen und speziell Herrn Alfred Furrer für die Gastfreundschaft in der Sandey in Innertkirchen - der Gemeinde Ernetschwil und Kurt Schmucki für das Spenden je eines Gruppenzeltes - der Firma Real Kaffee in Uznach für die Unterstützung des Elternkafis - Zuppiger Motorgeräte für ihre Unterstützung unseres Sommerlagers - dem Pneuhof in Gommiswald für das unentgeltliche Wechseln der Reifen an unserem Pfadibus - dem Pfadi Kantonalverband SG/AI/AR, speziell bei Magnus für die ständige Unterstützung während des ganzen Jahres - unseren Nachbarn des Pfadihauses für die gute Nachbarschaft - bei der Familie Kaufmann dafür, dass wir nach dem Sommerlager immer wieder in ihrem Stall unser Material putzen dürfen - bei allen Firmen und Privatpersonen, die uns anlässlich der Spendenaktion finanziell unterstützten - Sport-Toto St. Gallen für die Unterstützung beim Materialkauf - der Spatz AG Zürich und Belcolor Foto AG für die finanzielle Unterstützung beim Druck der Agenda 2010 - der Familie Schmucki für das viele Brennholz - unserem Abteilungskomitee, welches uns mit Rat und Tat unterstützt - und bei vielen weiteren lieben Menschen, die uns das “Pfadimachen” ermöglichen. Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Jahresberichte der Stufen

Wölflistufe

Pfadistufe

Piostufe

Tsunami  Das letzte Jahr verging wieder einmal wie im Flug und wenn wir so zurückschauen, muss man schon sagen, dass wir in der 1. Stufe eine ganze Menge erlebt haben. Das erste Semester begann mit Zwerg Bartli, dem wir geholfen haben, all sein Werkzeug einzusammeln und somit sein Familienessen zu retten. Im Pfingstlager unterstützten wir Van Helsing die Welt von Graf Dracula zu befreien. Am traditionellen Georgsschwert gewannen dann unsere Jungs aus der 1. Stufe den Wettkampf, was uns natürlich alle besonders stolz macht! „Auf in die neue Welt“ hiess es dann im Sommer, als wir für eine Woche nach Innertkirchen ins Sommerlager verreist sind um eine neue Stadt aufzubauen und um mit anderen Auswanderern ein Leben voller Abenteuer und Gefahren zu geniessen. Im Semester nach den Sommerferien hefteten wir uns an die Versen von Professor Roosevelt und bereisten zusammen viele verschiedene Länder rund um den Globus. Erneut durften wir nach dem Schnuppernachmittag im September einen grossen Zuwachs verzeichnen und damit viele neue Gspändli in unserer Wölflistufe willkommen heissen. Um unser tolles Wöflijahr abzurunden, sind wir im November mit dem Zirkus nach Hischwil gereist, um dort selber ein Teil der Show zu werden. Im Dezember fand schliesslich der zweite Übertritt einiger Wölfli in die Pfadistufe statt. Wir haben Spass mit Euch und freuen uns auf viele gemeinsame Abenteuer und wünschen uns, dass ihr weiterhin so zwääge Luusbuebe und –meitli bleibt.

Kobold  Wir haben das Jahr mutig begonnen. Ein Jahr, das spannend zu werden versprach, und dieses Versprechen sicher halten konnte. Eigentlich wollten wir das Jahr ruhig angehen, aber als die „Kleinen“ in die Pfadistufe übertraten, kam unerwartet kräftigen Schwung in die ehemals ruhige 2. Stufe. Im ersten Quartal haben wir uns mit den vier Elementen befasst. Wie man richtig Feuer macht und anderes nützliches Pfadiwissen haben wir uns dabei angeeignet. Bald schon erlebten wir unseren ersten Höhepunkt, das Pfingstlager auf dem Üetliberg. Das Wetter war gut und die Stimmung noch besser, was will man mehr? Voller Vorfreude auf das SoLa ging es mit den Samstagnachmittagsübungen weiter. Vor allem das Element Wasser schien den Pfadis viel Spass zu bereiten, wie man an der Flossbauübung sah. Immer noch von den Erinnerungen an das PfiLa geprägt, stürzten wir uns voller Abenteuerlust ins Sommerlager. Dort angekommen, gründeten wir sogleich unseren eigenen Pfadistaat, das Neu-Helvetien. Leider mussten wir feststellen, dass es auch im Wilden Westen stark regnen kann. Der Pfaditag in Flawil stand unter einem besseren Stern, zumindest das Wetter betreffend. Unter dem Motto Philipp Maloney hatten wir so einige Kriminalfälle zu knacken und schnitten dabei im Vergleich mit anderen Abteilung äusserst gut ab. Der vierte Platz war unserer. Noch ein Übertritt fand statt und nun hatten wir genug Pfadis, um vier Fähnli zu gründen. Wir freuen uns auf ein neues, spannendes Jahr in der Pfadistufe.

Klever  Die neu gegründete Pionierstufe hatte einen „Kaltstart“ erlebt. Am ersten Wochenende gingen Sie mit der Seilbahn auf die Mettmenalp im Glarnerland. Dort erwartete sie eineinhalb Meter Tiefschnee, der im Verlauf des Tages zu einem Iglu geformt wurde. Im Gegensatz zur warmen Sonne während dem Tag, war die Temperatur in der Nacht auf -15°C gesunken und hat die Iglus beinahe unzerstörbar gemacht. Unter dem Jahr hat die Piostufe die Pfadistufe bei vielen Anlässen, wie zum Beispiel der Kinderfasnacht, der Renovierung des Pfadihauses und der Forstaktion unterstützt. Im September richteten sie Ihren eigenen Raum im Pfadihaus „Fortuna“ ein. Zuerst wurde alles alte Material nach draussen getragen, dann die Wände neu angestrichen, Möbel zusammengebaut und Lampen installiert. Am Abend wurde die harte Arbeit durch einen Kinoabend im neuen Piosraum belohnt. Zwei Wochen später gingen wir nach draussen in die Natur, dort widmeten wir uns ganz dem Überleben, stellten Schnur her, lernten Pflanzen kennen von denen man sich ernähren kann und stellten noch ein Trinkgefäss aus einem dicken Ast her. Anfangs Dezember unterstützten wir die Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung beim Rücktransport von Ausrüstungsgegenständen und Abfall aus dem Hölloch. Während elf Stunden wanderten, krochen und kletterten wir durch das riesige Höhlensystem Das Jahr beendet haben wir mit einem Schweisskurs bei Sepp Giger in Ernetschwil.

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Pfadi Regulastein

Wir tragen das Qualitätslabel ‘‘Sport-verein-t” Ajax  Bereits im Frühjahr 2008 hat das Abteilungskomitee mit der Erarbeitung der Bewerbung um das Qualitätslabel „Sport-verein-t“ begonnen. Wir erarbeiteten zusammen Pflichtenhefte und breit abgestützten Verhaltensregeln und Vorgehensweisen für unsere Abteilung. Herausgekommen sind nun Pflichtenhefte für alle Funktionen im Komitee und im Leiterteam sowie unzählige Dokumente zu den Themen Integration, Konflikt- und Suchtmittelprävention. Gerade wenn es darum geht, eine Funktion oder Charge

an eine andere Person zu übergeben sind diese Dokumente enorm hilfreich. Als Pfadi Regulastein anerkennen wir die Charta freiwillig als Ehrenkodex und haben überzeugende Massnahmen zu deren Umsetzung ergriffen. Anlässlich der DV des Pfadi Kantonalverbandes vom vergangenen März in Ernetschwil durften wir dann das Label entgegennehmen. Als Verein mit Qualitätslabel profitieren wir im Alltag in unserer Vereinsarbeit von den konkreten Hilfestellungen von „Sportverein-t“, dem positiven Image gegenüber den Behörden und der Bevölkerung und werden zudem mit höheren „Sport-Toto“Subventionen beim Kauf von Gruppenzelten belohnt.

Das “Sport-verein-t”-Qualitätslabel wird an Sportvereine und -verbände vergeben, die folgenden Ehrenkodex anerkennen und konkrete Massnahmen nachweisen können: • Wir integrieren und akzeptieren Menschen unterschiedlicher Herkunft und Menschen mit unterschiedlichen Stärken; • Wir behandeln alle Mitglieder gleichwertig und fördern den gegenseitigen Respekt und die gegenseitige Anerkennung; • Wir beziehen die Familien der Verbands-/Vereinsangehörigen aktiv ins Verbands- bzw. Vereinsleben und in die jeweiligen Strukturen mit ein; • Wir setzen uns für die Konflikt- und Suchtprävention ein und bemühen uns bei Konflikten um eine respektvolle Austragung und gerechte Lösungen; • Wir unterstützen die Freiwilligenarbeit aktiv und stärken das Ehrenamt.

Herzlich willkommen 24 Buben und Mädchen durften wir dieses Jahr neu in unsere Runde aufnehmen. Wir begrüssen herzlich bei uns: Alessio De Cesari Doriano Di Pierro Nando Eicher Mirco Fäh Loris Gjoni Lea Sara Gmür Alexandra Gort Nadja Gort Rea Güntensperger Céline Hässig Fabian Jud Kilian Kägi Rafael Kägi Patrick Lehmann Divona Mahilvathanan Dosif Mahilvathanan Sophia Mettler Ornella Pfister Tobias Ruoss Laura Steiner Remo Steiner Fabio Talavera Lennard Walter

Der Pfadiknoten Das kunstvoll geknotete Abteilungsfoulard ist der stolz jedes Pfadis. Du weisst noch nicht wie der Knoten geht? Macht nichts, denn hier findest du die Anleitung dazu, wie du den perfekten Knoten in dein Pfadi Regulastein Foulard knüpfst. Probieren geht über studieren - und wenn es dann immer noch nicht klappt, dann zeigen dir deine Leiterinnen und Leiter gerne wie dieser Knoten geht. Krawatte um den Kopf legen und mit dem linken Ende (das gelbe Ende) ein liegendes S legen, das rechte Ende (rot) über die äusseren Teile, jedoch unter dem mittleren von rechts nach links durchziehen und unter allen drei durch wieder auf die rechte Seite legen.

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Rechtes (rotes) Ende über die beiden rechten und unter dem linken gelben Teil wieder von rechts nach links durchziehen.

Zum Schluss alle Enden anziehen bis alle vier Felder gleich gross sind. Fertig!

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Unser Pfadijahr 2010 im Überblick

Januar

Um das neue Quartal zu eröffnen, werden wir am 9. Januar wortwörtlich anlässlich des Abteilungsschlittelns ins neue Pfadijahr rutschen. Falls das Wetter jedoch nicht genügend Schnee oder Sonnenschein zur Verfügung stellt, wird das Abteilungsschlitteln auf den 16. Januar verschoben. Danach wird die Wölflistufe sich ins Königreich Nebanien stürzen und die Pfadistufe wird sich dann auf die Suche nach dem Schwert Excalibur begeben.

Februar

Am Samstag, 13. Februar werden wir wie jedes Jahr das beliebte Hexeflüüge an der Kinderfasnacht in Ernetschwil veranstalten. Im Anschluss an den Fasnachtsumzug haben die kleinen Cowboys, Indianer, Piraten und Prinzessinnen die Gelegenheit mit der Seilbahn unserer Pfadi quer durch die Mehrzweckhalle zu fliegen. Nach den Übungen vom 20. Februar findet im Pfadihaus das erste Elternkafi des neuen Jahres statt. Wie immer ist dies für deine Eltern eine gute Gelegenheit, ungezwungen mit dem Leiterteam in Kontakt zu treten.

März

Am Dienstag, 9. März, findet die Abteilungsversammlung im Restaurant Adler in Gommiswald statt. Wir werden dort unsere langjährige Präsidentin des Abteilungskomitees, Doris Raimann, verabschieden und ebenso den neuen Präsidenten, Stefan Gmür wählen und willkommen heissen. Die Piostufe wird am Sonntag, 7. März mit Pios aus dem ganzen Kanton St. Gallen am Hot and Sno in Wildhaus einen mit Action vollgepackten Tag im kalten Weiss erleben.

April

Damit die LeiterInnen die ihnen anvertrauten Kinder gut betreuen können, werden auch dieses Jahr sechs LeiterInnen einen J+S-Leiterkurs im Sportfach Lagersport/Trekking und ebenso acht Hilfsleiter und Venner einen Vorkurs besuchen. Um die Pfadistufe wieder auf aktuellsten Stand in Sachen Pfaditechnik zu bringen, werden sie am 24./25. April in ein Technikweekend nach Hischwil ZH reisen, um dort unser Können aufzufrischen und bestimmt auch einiges Neues dazuzulernen. Um auch deine Eltern fit fürs nahende Sommerlager zu machen, organisieren die LeiterInnen am Dienstag, 20. April einen Elternabend im Pfarreiheim Ernetschwil. An diesem Abend werden alle Einzelheiten zum Lager erläutert. Nach der Präsentation bleibt bei einer gemütlichen Tasse Kaffee bestimmt genügend Zeit, um auf persönliche Fragen einzugehen. Bereits am 29. April ist der Anmeldeschluss fürs diesjährige Sommerlager.

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Pfadi Regulastein Mai

An der Frühlingsausstellung in Gommiswald vom 1. Mai werden wir mit einer Aktion präsent sein. Bald darauf, am 8. Mai, findet der grosse Frühjahresputz des Pfadihauses statt. Damit wir LeiterInnen nicht bis tief in die Nacht am Putzen sind, um alles sauber zu kriegen, sind wir um jeden Elternteil froh, der sich dazu bereit erklärt, uns zu unterstützen. Der erste Höhepunkt des Jahres wird mit Sicherheit das Pfingstlager vom 21. – 24. Mai sein. Nicht nur wegen des Zusammenseins während des Lagers und den Aufgaben, die zu meistern sind, sondern auch wegen den Übertritten die wir dann durchführen. Die Pios ab 16 Jahren und die LeiterInnen haben anlässlich des Siech vom 15./16. Mai die Möglichkeit, zu Fuss die bevorstehenden 100, 80 oder 50 Kilometer nach Niederurnen GL zu meistern.

Juni

Am 19. Juni gilt es alle Reserven zu aktivieren, denn dann werden wir wie jedes Jahr um das heiss begehrte Georgsschwert wetteifern. Die Gewinner des vergangenen Jahres, die Jungs aus der Wölflistufe, freuen sich jetzt schon auf starke Herausforderer. Das Leiterteam und auch das Abteilungskomitee würden sich freuen, wenn möglichst viele Eltern an diesem Anlass teilnehmen. Bevor der gemütliche Teil, das Grillieren beginnt, werden wir wiederum mit allen Kindern und Leitern unser Abteilungsfoto schiessen.

Juli

Im SoLa werden wir erstmals in der Geschichte der Pfadi Regulastein in den Kanton Graubünden verreisen, genauer gesagt nach Rueun in der Surselva. Die Piostufe wird ab dem 3. Juli auf dem Lagerplatz die grossen Lagerbauten errichten. Einen Tag später, am 4. Juli werden die Wölfli und Pfadis folgen. Ganz klar wird dies der Höhepunkt des Jahres sein und damit die Eltern daheim auch ein wenig Lagerluft schnuppern können, veranstalten wir am Sonntag, 11. Juli einen Besuchstag an dem das Lager für die Wölflistufe auch endet. Die Pfadis und Pios werden noch ein paar weitere schöne Tage im Bündnerland verweilen und am 17. Juli zurückkehren.

August

Am 1. August werden wir gemeinsam mit den Eltern auf dem Regulastein den Sonnenaufgang geniessen. Dies ist nämlich der Tag, an dem Sir Baden-Powell vor 103 Jahren die Pfadfinderbewegung ins Leben gerufen hat. Die warmen Sommertage müssen natürlich ausgekostet werden, weshalb sich die Pfadis und Pios am 21. August mit selbst gebauten Flossen auf der Linth von Ziegelbrücke bis nach Uznach treiben lässt.

September

Um neue Mitglieder anzuwerben werden wir am 4. September einen spannenden Schnuppernachmittag veranstalten. Hast du Freunde aus deiner Nachbarschaft oder deiner Schulklasse, die gerne einmal Pfadiluft schnuppern möchten, dann ist das genau die richtige Gelegenheit für sie/ihn! Am Wochenende vom 18./19. September wird sich die Piostufe in einen dichten Wald zurückziehen, um dort die wichtigsten Tricks und Kniffe fürs Überleben in der Natur zu lernen.

Oktober

Der Alltag nach dem Sommerlager ist schon lange wieder zurückgekehrt und es gerät schon langsam in Vergessenheit. Deshalb veranstalten wir am 23. Oktober im Anschluss an die Abteilungsübung einen SoLa-Rückblick und schwelgen nochmals in den Erinnerungen des vergangenen Lagers. Deine Eltern sind herzlich dazu eingeladen, mit uns das Lager nochmals Revue passieren zu lassen. Im Oktober unterstützen wir zudem im Rahmen einer Forstaktion den Förster, in dem wir die Knospen der jungen Tannen mit einer sandhaltigen Farbe anstreichen, damit die Rehe sie im Winter nicht abfressen.

November

Was gibt’s schöneres als am Sonntagmorgen einen frischen Zopf? Wenn man dafür nicht einmal aus dem Haus muss… Deshalb werden wir am 14. November die alljährliche Zopfbackaktion durchführen und hoffen auf möglichst viele Bestellungen. Die Wölfli werden am Wochenende vom 20./21. November ins Weekend nach Madetswil ZH fahren. Ebenso werden die LeiterInnen für ein Wochenende nach Einsiedeln verreisen, um auf das Jahr 2010 zurückzublicken und das neue Jahr zu planen.

Dezember

Um das Jahr ausklingen zu lassen, werden wir am 18. Dezember die Waldweihnacht gemeinsam mit den Eltern feiern. In einem besinnlichen Teil werdet ihr auch die Gelegenheit finden, Wünsche und Anregungen für den Pfadibetrieb anzubringen.

Die Legende zur Agenda E

Anlass für oder mit Eltern

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Anlass (Sitzung) des Abteilungskomitees

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Achtung, nicht verpassen: Wichtiger Termin

Termin gilt nur für Leiterinnen und Leiter

Im Anschluss an die Übung findet im Pfadihaus Ernetschwil das Elternkafi statt

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Traditionen in der Pfadi

Traditionen sind wie Kleider. Sie müssen nicht zwingend selbst hergestellt werden. Aber die Kleider, welche wir tragen, müssen wir mit unserer eigenen Persönlichkeit füllen, um ihnen Leben und Charakter zu verleihen. Mit Traditionen ist das genauso. Auch sie erinnern an Gewänder, teils fantasievoll, teils altertümlich, welche dazu dienen, die eigene Identität nach aussen zu tragen. Sie geben dem Pfadileben einen gewissen Rahmen und fördern das Zugehörigkeitsgefühl. Individuell geprägte Traditionen gibt es bei allen Pfadigruppen. Sie sind so vielfältig und unterschiedlich, wie die Gruppen es ebenfalls sind. Einige Traditionen jedoch verbinden Pfadis auf der ganzen Welt. Im Folgenden sollen einige von ihnen genauer betrachtet werden. 

Pfadigesetz

Schon in den Anfängen der Pfadibewegung formulierte deren Gründer Baden-Powell ein Pfadigesetz, welches den Jugendlichen seine Ideale vor Augen führen sollte. Auf Baden-Powells Entwurf aufbauend haben verschiedene Pfadiverbände eigene Formulierungen entwickelt, die sich inhaltlich meist geringfügig unterscheiden und dem Zeitgeist ein wenig angepasst wurden. Ein solches Gesetz ist nicht als strenges Reglement zu verstehen. Vielmehr soll es den Mitgliedern der Pfadibewegung einen Leitfaden geben, an welchem sie sich im Rahmen ihrer Entwicklung orientieren können. Wenn die Pfadis sich nicht an ihr Gesetz halten, werden sie deswegen nicht bestraft. Auch das Pfadiversprechen ist eine Tradition und steht in engem Zusammenhang mit dem Pfadigesetz. Das Ablegen des Versprechens ist freiwillig, die Pfadis bekräftigen damit die Absicht, die wesentlichen Punkte des Pfadigedankens auch im eigenen Alltag umzusetzen und bestätigen ihre Zugehörigkeit zur Pfadibewegung.

Pfadihemd

Auf der ganzen Welt tragen die Mitglieder der Pfadibewegung ein Pfadihemd, welches sie als Pfadis kennzeichnet und untereinander verbindet. Ein erster Entwurf des Pfadihemdes entstand, als der spätere Gründer der Pfadibewegung, Robert Baden-Powell, als Offizier der englischen Armee in Afrika stationiert war. Die strapazierfähige Bekleidung sollte das Arbeiten unter verschiedenen klimatischen Bedingungen erlauben. Sie war einfach, zweckmässig und unterschied sich durch ihren Kragen von der Uniform der Armee. Die Idee einer einheitlichen Bekleidung für Pfadfinderinnen und Pfadfinder hatte jedoch nicht nur praktische, sondern auch ideelle Gründe. Das Pfadihemd als solches beseitigte nämlich alle gesellschaftlichen, nationalen und religiösen Trennungen. Ob reich oder arm, alle trugen dieselbe Uniform. Wer das Pfadihemd trug, war ein Mitglied der Pfadibewegung und man fragte nicht, woher er kam. Auch heute noch ist das Pfadihemd ein Symbol der Internationalität und weltweiten Zusammengehörigkeit der Pfadibewegung geblieben, und dient keinen konformistischen Bestrebungen. Die Farbe des Hemdes war schon zu Gründungszeiten khaki.

Lilie und Kleeblatt

Die Pfadibewegung hat international nicht nur dieselben Grussformen, sondern auch dieselben Erkennungszeichen. Der Weltbund der Pfadfinderinnen wird durch das dreiblättrige Kleeblatt symbolisiert, während der Weltbund der Pfadfinder die Lilie als Erkennungszeichen gewählt hat. Wie beim Pfadigruss durch die drei gestreckten Finger werden bei Lilie und Kleeblatt durch die drei Blätter die Suche nach Sinn und Ziel des Lebens, die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und eine stetige Auseinandersetzung mit sich selbst versinnbildlicht. Im internationalen Kontext soll der im mittleren Blatt eingebrachte Strich zudem eine Kompassnadel darstellen, welche den Pfadis immer den richtigen Weg weist. Der Kreis um beide Symbole soll die Zusammengehörigkeit aller Mitglieder der Pfadibewegung symbolisieren. Die beiden Sterne erinnern an Gesetz und Versprechen und ihre Bedeutung für die Pfadibewegung. Die Pfadibewegung Schweiz ist beiden Weltverbänden angeschlossen und trägt somit beide Erkennungszeichen in ihrem Logo. Die Lilie repräsentiert die Buben und Männer, das Kleeblatt die Mädchen und Frauen unseres Verbandes. Aus diesem Grund findest du auch im Wappen der Pfadi Regulastein die Lilie und das Kleeblatt.

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Der Pfadigruss

Der Pfadigruss ist eine international verbreitete Tradition, welche auch heute noch teilweise verwendet wird, wenn sich zwei Pfadis begrüssen. Beim Pfadigruss strecken Pfadfinderinnen und Pfadfinder die mittleren drei Finger der rechten Hand in die Höhe und legen den Daumen über den kleinen Finger. Viele Mitglieder der Pfadibewegung wissen heute nicht mehr, was dies eigentlich bedeutet. Die Bedeutung des Handzeichens geht über hundert Jahre zurück. Am ehesten noch weiss man, dass der Daumen über dem kleinen Finger den Schutz des Schwächeren durch den Stärkeren symbolisiert. Schwieriger wird es mit den drei mittleren Fingern. Diese symbolisierten ursprünglich die drei Pflichten, welche in Grossbritannien zur Gründungszeit die Basis des Pfadiversprechens bildeten: Die Pflicht gegenüber Gott und König, die Pflicht zur Hilfe gegenüber seinen Mitmenschen und die Pflicht gegenüber dem Pfadigesetz. Heute versinnbildlichen diese drei Finger die Suche nach Sinn und Ziel des Lebens, die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und eine stetige Auseinandersetzung mit sich selbst. Weit einfacher zu erklären ist der Wolfsgruss, welchen die jüngeren Mitglieder der Pfadibewegung gebrauchen. Zeigefinger und Mittelfinger werden dabei hochgehalten und stehen für die Wolfsohren. Der Daumen, der sich über Ringfinger und kleinen Finger legt, symbolisiert wiederum den Stärkeren, welcher die Schwächeren beschützt.

Die linke Hand

Zur Begrüssung reichen sich Pfadis traditionsgemäss die linke Hand. Auch heute wird dieser alte Brauch bei uns gepflegt. Warum sich Pfadis auf der ganzen Welt die linke Hand geben und warum man dabei zusätzlich den kleinen Finger abgespreizt und mit dem kleinen Finger des Gegenübers verschränkt, ist unklar. Doch auch der Ursprung dieser Tradition ist wahrscheinlich in Afrika zu suchen, wo Baden-Powell die folgende Legende zu Ohren gekommen sein soll: Der Erzählung nach soll es zwei benachbarte Stämme gegeben haben, welche stets Streit hatten und erbitterte Kriege gegeneinander führten. Eines Tages aber war einer der beiden Stämme des Konflikts überdrüssig und man entschied, sich mit den ungeliebten Nachbarn zu einigen. Nach einer gewissen Zeit trafen die beiden Streitvölker wieder aufeinander. Anstatt jedoch eine bewaffnete Auseinandersetzung zu suchen, warf das Oberhaupt des friedlich gesinnten Volkes seine Waffen weg und reichte als Zeichen seiner Freundschaft und seines Vertrauens seinem Gegenüber die linke Hand. Immer wenn man von nun an mit der linken Hand begrüsst wurde, wusste man, dass es um freundschaftliche Begegnungen ging und konnte dies auch als eine Art geheimes Erkennungszeichen verstehen. Als Baden-Powell später die Pfadibewegung gründete, war ihm klar, dass Mädchen und Jungen geheime Zeichen lieben. Er führte die Begrüssung mit der linken Hand als solches Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und der Freundschaft ein. Diese Bedeutung wird auch dadurch untermalt, dass die linke Hand näher beim Herzen liegt.

Bekleidung und Ausrüstung für unsere Übungen Bei der Wahl der Bekleidung für unsere Übungen und Anlässe gibt es einige einfache Grundregeln die zu beachten sind. Die Kleidung darf schmutzig werden.

Schlamm, Gras, Harz, Farbe, alles Dinge, die besonders empfindliche oder schöne Kleider ruinieren können. Sorgen sie vor und kleiden sie ihren jungen Pfadi schon von vornherein mit Teilen ein, bei denen es nicht draufankommt, ob ein unentfernbarer Fleck mehr darauf ist. Meist einfach die Kleidung, die er auch sonst trägt, wenn er “draussen” ist.

Die Kleidung sollte dem Wetter angepasst sein.

Niemand friert gerne, weil die Jacke vom Regen durchnässt ist und ein eisiger Wind bläst. Kinder sind von unzureichender Kleidung besonders betroffen und auch recht schnell demotiviert, wenn sie durchnässt sind und frieren. Vermeiden sie unglückliche Nachmittage indem sie den Wetterbericht studieren und ihr Kind dementsprechend einkleiden.

Die Schuhe sollten den Anforderungen genügen.

Für den normalen Pfadibetrieb sind - sofern auf dem Aushang nicht anders angegeben - alle Schuhe recht, die dem Wetter genügen. Steht ein längerer Marsch oder gar eine Wanderung bevor, kann es sinnvoll sein, dem Kind robuste Trekking- oder Wanderschuhe inkl. passender Socken anzuschaffen. Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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“Die Wahrheit ist nicht eine Lehre, ein Wissen, sondern ein Weg und ein Leben” Hilty

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 Ganze Abteilung: Abteilungsschlitteln, 13.00 - 16.30 Uhr, Parkplatz Rittmarren (Info über Durchführung ab 07.01.2010 auf der Homepage)

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Der Ritter von nebenan]  Pfadistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Fähnlibildung]

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald [Rüstung für die Drachenbegegnung ]  Pfadistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald [Fähnlikampf]

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Sitzung des Abteilungskomitees, 19.30 Uhr, Pfadihaus Fortuna

Fondueessen für Leiterinnen und Leiter, 18.00 Uhr, Rosenweg 6, Uetliburg

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Verschiebedatum Abteilungsschlitteln


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“Wenn einer dem Andern hilft, sind beide stark” Sprichwörtlich

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 Piostufe: Kinderfasnacht in Ernetschwil

Fasnachtsmontag

MF Coach

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Wegprobleme]  Pfadistufe: Übung, 13.00 - 17.45 Uhr, Bahnhof Uznach [Schlittschuhlaufen]

Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Elternkafi 16.30 - 18.00 Uhr Pfadihaus Ernetschwil

BiPi-Tag “Thinking Day”

 Pfadistufe: Übung, 10.00 - 15.00 Uhr, Pfadihaus Fortuna [Ein Wimpel muss her]

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

März

“Keine Strasse ist lang mit einem Freund an der Seite.” Peter Bleser

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 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Schulhaus, Ernetschwil [Tal des Todes]  Pfadistufe: Nachtübung, 19.00 - 22.00 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Die Geschichte eines Ritters]

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 Piostufe: Hot+Sno

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Abteilungsversammlung, 20.00 Uhr, Restaurant Adler, Gommiswald

Abteilungskomitee: Kant. Delegiertenversammlung in Balgach SG LeiterInnen: Rekognoszierung SoLa-Lagerplatz in Rueun GR, 08.00 Uhr, Pfadihaus Fortuna  Piostufe: Hot+Sno Verschiebedatum

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Watti / Hof, Gommiswald [Der Konkurrrent]  Pfadistufe: Übung 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Weimanns Heil]

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Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Anmeldeschluss fürs Pfingstlager 2010 in Schwanden GL

Scout-up Kurs 022-10 Jago Rubia

Pfadi Regulastein Agenda 2010

Aufbaukurs 201-10 Kira Piano Wäschpi

Frühlingsferien

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Pfadi Regulastein

April

“Die Natur gabe uns eine Zunge, aber zwei Ohren, so dass wir doppelt so viel hören können als sprechen.” Bi-Pi

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Scout-up Kurs 022-10

Scout-up Kurs 021-10 Brösmeli Speedy

Aufbaukurs 201-10 Scoutdoor Kurs 034-10 Borka Eliot

Scoutdoor Kurs 037-10

Wiesel

Smaragd Radix

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald [Vorbereitung auf die Ritterprüfung]  Pfadistufe: Übung

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Basiskurs 111-10

Frühlingsferien 27.03.-11.04.2010

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Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Elternabend fürs Sommerlager in Rueun GR, 20.00 Uhr, Pfarreiheim Ernetschwil

Technikweekend der Pfadistufe in Hischwil ZH

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Anmeldeschluss fürs Sommerlager 2010 in Rueun GR

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

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 Piostufe: Unihockeyturnier des Kantonalverbandes

Frühlingsausstellung in Gommiswald

 Wölflistufe: Übung, 08.30 - 16.30 Uhr, Bahnhof Uznach [Im Tal der Drachen]  Pfadistufe: Übung

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Putztag im Pfadihaus

Siech 2010 für LeiterInnen und Pios ab 16 Jahren

Pfingstlager mit Übertritten in der Villa Kunterbunt in Schwanden GL 21.-24. Mai 2009

AK

Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Elternratstreff für Elternräte

Pfadi Regulastein Agenda 2010

Auffahrtsferien

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“Wer sich heute freuen kann, soll nicht bis morgen warten.” Deutsches Sprichwort


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Juni

“Man soll sich nicht ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.” Arabisches Sprichwort

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 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald [Der Schatz]  Pfadistufe: Übung, 13.00 - 17.00 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil [Abseilen]

AK

TriPio Nationaler Anlass für die Piostufe

Sitzung des Abteilungskomitees, 19.30 Uhr, Pfadihaus Fortuna

 Wölflistufe: Übung, 13.30 - 16.30 Uhr, Postautowendeplatz Giegen, Uetliburg [Vorbereitung aufs Sommerlager]  Pfadistufe: Übung

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Sitzung der SoLa Lagerleitung, 13.00 Uhr, Pfadihaus Fortuna

 Georgsschwert mit Eltern, 13.30 - 17.00 Uhr, Parkplatz Schweizerhaus, Ricken

LeiterInnen: Vorbereitung Sommerlager

Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Juli

“Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.” Kafka

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Leiterteam und Piostufe: Materialverlad fürs Sommerlager, 18.00 Uhr, Materialraum Ernetschwil

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Pfadistufe

Sommerlager 2010 in Rueun GR Piostufe

Sommerferien 03.07.- 08.08.2010

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Pfadi Regulastein

Sommerlager 2010 in Rueun GR • Wölflistufe: 4.-11. Juli • Pfadistufe: 4.-17. Juli • Pionierstufe: 3.-17. Juli Anmeldeschluss: 29. April Elternabend: 20. April Besuchstag: 11. Juli Lagerrückblick: 23. Oktober Das Lager ist sicher der Höhepunkt im Pfadijahr. Eine Zeit ohne Eltern, eine Zeit mit Freunden, eine Zeit, selbständig zu sein. Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Hier besammeln wir uns 1

Parkplatz Altbad, Ernetschwil Treffpunkt beim ehemaligen Restaurant Altbad. Bitte Fahrzeuge beim Parkplatz des Restaurants oder beim Stall abstellen und niemals in die Wiesen fahren. Treffpunkt für Übungen aller Stufen sowie die Waldweihnacht.

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Schulhaus, Ernetschwil Treffpunkt beim Schulhausplatz vor dem Eingang der Mehrzweckhalle. Bitte Fahrzeuge auf dem Schulhausplatz parkieren. Treffpunkt für Übungen der Wölflistufe.

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Pfadihaus Fortuna Ernetschwil Beim Pfadihaus hat es nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen. Bitte Fahrzeuge im Dorf Ernetschwil beim Restaurant Rössli oder der Mehrzweckhalle parkieren. Treffpunkt für Übungen aller Stufen sowie das Elternkafi. Im Pfadihaus finden ebenfalls alle Höcks und Sitzungen des Abteilungskomitees statt.

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Watti / Hof, Gommiswald Treffpunkt gegenüber der Verbandswattenfabrik Kistler. Treffpunkt für Übungen aller Stufen.

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Parkplatz Gauenhof, Gommiswald Treffpunkt auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums Gauenhof. Treffpunkt für Übungen aller Stufen und den Schnuppernachmittag.

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Postautowendeplatz Giegen, Uetliburg Treffpunkt bei der Postautowendestelle Giegen in Uetliburg. Bitte Fahrzeuge nicht auf dem Wendeplatz der Postautos parkieren. Treffpunkt für Übungen der Wölflistufe.

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Parkplatz Rittmarren, Ricken Treffpunkt bei der Abzweigung der Strasse Richtung Rittmarren/Egg. Möglichkeit zum Parkieren auf dem Parkplatz und entlang dem Kiesweg. Treffpunkt für Übungen aller Stufen sowie das Abteilungsschlitteln.

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Parkplatz Restaurant Schweizerhaus, Ricken Besammlung und Parkmöglichkeiten auf dem Kiesplatz beim Restaurant Schweizerhaus. Treffpunkt für das Georgsschwert. Quellen der Landeskarten: BAFU, BLW, WSL, swisstopo (DV351.5, DV002213, DV043734.1), www.ecogis.ch

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Pfadi Regulastein Agenda 2010


Pfadi Regulastein

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6 Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Unser Leiterteam 2010

auf dem Foto fehlen Erbsli und Eliot

Seeblickstrasse 1 8730 Uznach 055 290 23 35 079 822 45 09 ajax@regulastein.pfadi.ch

“Ich bin Pfadi, weil die Pfadi die Möglichkeit bietet, ausgefallene Ideen innerhalb einer Equipe weiter zu entwickeln, um diese anschliessend gemeinsam umzusetzen.”

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“Ich bin Pfadi, weil die Fröhlichkeit und Unbeschwertheit unserer Pfadis und das Engagement unseres Leiterteams enorm ansteckend sind.”

Silvan Brun / Puma Abteilungsleiter Weierweg 12 8725 Ernetschwil 055 280 43 08 079 225 48 41 puma@regulastein.pfadi.ch

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Roland Pfister / Ajax Coach Jugend und Sport

Lukas Stoob / Klever Stufenleiter Pionierstufe Breitenstrasse 9 8725 Gebertingen 055 284 21 41 079 828 72 57 klever@regulastein.pfadi.ch

Franziska Kaufmann / Kira Stufenleiterin Wölflistufe (ab August)

Janosch Ott / Kobold Stufenleiter Pfadistufe

Rietwies 8737 Gommiswald

Hofackerstrasse 61 4132 Muttenz

055 280 41 23 079 594 17 62 kira@regulastein.pfadi.ch

079 546 59 58 kobold@regulastein.pfadi.ch

“Ich bin Pfadi, weil ich das Gemeinschaftsgefühl schätze, welches entsteht, wenn man sich regelmässig trifft.”

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Pfadi Regulastein Agenda 2010

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“Ich bin Pfadi, weil ich junge Menschen unterstützen will, etwas in der Natur zu erleben.”

“Ich bin Pfadi, weil ich unseren Kindern die Welt aus einer anderen Perspektive zeigen und ihren und meinen Horizont so spielerisch erweitern möchte.”


Pfadi Regulastein

Janine Raimann / Erbsli Leiterin Wölflistufe

Simon Ott / Piano Leiter Pfadistufe

Sonnenbergstrasse 15 8725 Gebertingen

Häberlibodenstrasse 1 8725 Ernetschwil

055 284 10 31 079 835 52 17 erbsli@regulastein.pfadi.ch

055 283 39 28 077 466 22 35 piano@regulastein.pfadi.ch

“Ich bin in der Pfadi, weil es mir Freude bereitet, den Kindern etwas weiterzugeben.”

“Ich bin Pfadi, weil ich Freude daran finde, Erfahrungen zu sammeln die im Leben weiterhelfen und diese weiter geben zu können!”

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Laura Lonoce / Tsunami Stufenleiterin Wölflistufe (bis August) Weierweg 15 8725 Ernetschwil 055 280 16 77 079 792 11 19 tsunami@regulastein.pfadi.ch

Marco Wiget / Wiesel Leiter Wölflistufe

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“Ich bin Pfadi, weil das Gefühl Kinderaugen zum Strahlen zu bringen einfach wunderbar ist.”

Sonneckstrasse 4 8725 Gebertingen 055 284 17 83 079 425 53 13 wiesel@regulastein.pfadi.ch

Lars Kaufmann / Zabli Leiter Wölflistufe

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Corsin Schneebeli / Wäschpi Leiter Pfadistufe

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“Ich bin Pfadi, weil ich immer offen bin für Neues, sei vom Lernen, wie man mit Kindern umgeht, bis zum Aufstellen eines tollen Lagerbaus.”

Gommiswalderstrasse 33 8725 Ernetschwil

Rietwies 8737 Gommiswald

055 283 21 48 079 296 53 22 waeschpi@regulastein.pfadi.ch

055 280 41 23 079 480 02 37 zabli@regulastein.pfadi.ch

“Ich bin Pfadi, weil ich Freude daran habe, am Samstagnachmittag eine unbekannte Welt mit bekannten Techniken zu erforschen.”

“Ich bin Pfadi, weil es mir Spass macht zu sehen, wenn sich Kinder über einen spannenden Samstagnachmitag freuen.”

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Unser Abteilungskomitee  Wozu ein Abteilungskomitee? Die Pfadiidee bedeutet: „Junge führen Junge“. Die Pfadi Regulastein ist Teil der grössten Jugendbewegung in der Schweiz mit erzieherischer Zielsetzung. Durch attraktive, vielfältige Erlebnisse in der Gruppe befähigen die Leiterinnen und Leiter Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, sich ganzheitlich zu entfalten, sich in der Gesellschaft einzusetzen und die Zukunft verantwortungsbewusst mitzugestalten. Die Leiterinnen und Leiter setzen einen Grossteil ihrer Freizeit ein und betreuen unsere Kinder gemäss diesen Grundsätzen. Leiter und Kinder wachsen an dieser Aufgabe. Sie tun dies auf ihre jugendliche Art und schätzen es nicht, wenn sich Eltern dabei einmischen. Es genügt ihnen vollauf, dass sich zu Hause die eigenen

Mütter und Väter in ihre Angelegenheiten einmischen.  Elternsorge und Vertrauen zwischen Leitern und Eltern Verantwortungsbewusste Eltern vertrauen ihr Kind einem jugendlichen Leiterteam an. Die Eltern tragen die gesetzliche Verantwortung für ihr Kind. Sie machen sich Sorgen um das Wohl und die Entwicklung ihrer Kinder und möchten deshalb teilhaben an der Institution Pfadi, der sie ihr Kind anvertrauen. Das bedeutet, dass eine tragende persönliche Beziehung zwischen Leiterinnen und Leitern und den Eltern die Grundvoraussetzung dafür ist, damit die Eltern ihre Kinder dem Leiterteam anvertrauen. Ohne Vertrauen läuft nämlich nichts. Vertrauen kann aber erst wachsen, wenn sich das Leiterteam und die Eltern ken-

nen. Die Leiterinnen und Leiter organisieren deshalb gemeinsame Anlässe wie Elternabend, Besuchstag im Lager, Georgsschwert, Elternkafi im Pfadihaus usw. Eine partnerschaftliche Grundhaltung ist entscheidend. Das Abteilungskomitee schafft hier ein Klima der gegenseitigen Annahme und Toleranz. Unser Abteilungskomitee besteht aus fünf Eltern von aktiven Mitgliedern. Das Komitee informiert sich über die Tätigkeiten der Stufen und ist Beschwerdeinstanz und Schlichtungsstelle. Während des ganzen Jahres unterstützt es die Leiterinnen und Leiter mit Rat und Tat und hilft bei der Vertretung der Abteilung in der Öffentlichkeit. Zudem übernimmt es für die Abteilung unentbehrliche Aufgaben wie das Führen des Sekretariats und der Abteilungskasse.

Präsident (ab März 2010) Stefan Gmür

Risisbergstrasse 20 8738 Uetliburg

055 280 61 31 stefan@regulastein.pfadi.ch

Präsidentin (bis März 2010) Doris Raimann

Sonnenbergstrasse 12 8725 Gebertingen

055 284 10 31 doris@regulastein.pfadi.ch

Kassier Christoph Eberhard

Poststrasse 5 8725 Ernetschwil

055 280 10 89 christoph@regulastein.pfadi.ch

Aktuarin / Sekretariat Jacqueline Schneebeli

Gommiswalderstrasse 33 8725 Ernetschwil

055 283 21 48 jacqueline@regulastein.pfadi.ch

Materialstelle Ursi Schmid

Böggenbach 388 8737 Gommiswald

055 280 19 11 ursi@regulastein.pfadi.ch

Pfadihausverwaltung Jörg Schmucki

Rosenweg 16 8738 Uetliburg

055 280 33 33 joerg@regulastein.pfadi.ch

Revisorin Claudia Grüter-Lang

Lindenstrasse 50 8738 Uetliburg

055 410 67 40 claudia@regulastein.pfadi.ch

Revisorin Nicolette Badat

Obere Winden / Postfach 80 8737 Gommiswald

055 280 34 54 nicoletta@regulastein.pfadi.ch

Auch unsere Materialstelle wird vom Abteilungskomitee geführt. Pfadiartikel von Hajk, dem offiziellen Ausrüster der Pfadibewegung Schweiz, kannst du dort beziehen. Hajk ist der Lieferant von Pfadihemden, Pfadigürteln und noch vielen anderen Pfadiartikeln. Die Materialstelle wird von unserem Elternratsmitglied Ursi Schmid betreut. Falls du einen Artikel kaufen willst, rufst du sie am besten unter der Telefonnummer 055 280 19 11 kurz an, damit du auch sicher bist, dass jemand zu Hause ist, wenn du im Böggenbach in Gommiswald auf die Klingel drückst. 22

Pfadi Regulastein Agenda 2010


Pfadi Regulastein

Aus dem Leiterteam mer von älteren und erfahreneren Leiterinnen und Leitern betreut. Um sie auf ihre Leitungsaufgaben und Verantwortung vorzubereiten, werden regelmässig Kurse angeboten.

fahrungen aus. Dieser Austausch und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten führen zur Weiterentwicklung der Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz jedes Teilnehmenden. Im Sinne des Lebens in der Gruppe werden alle Ausbildungskurse von einem Team geleitet, das gemeinsam die Verantwortung für das Gelingen des Kurses trägt.

Wir legen grossen Wert auf die Ausbildung unserer Leiterinnen und Leiter. Jedes Jahr lassen sich alle weiterbilden, sei dies im Bereich Planen/Organisieren und Leiten von Gruppen, in Sicherheitskursen, dem Rettungsschwimmer Brevet I oder in Kursen mit Schwerpunkt Suchtprävention.

Im Laufe des vergangenen Jahres haben unsere Leiterinnen und Leiter die folgenden Kurse mit Erfolg bestanden:

Ajax  Für Leiterinnen und Leiter sind In der Pfadi lernen die jungen Menschen alle vier Stufen eine grosse Herausfor- in allen Altersstufen, in kleinen Gruppen derung. Sie nehmen das Vertrauen, das miteinander zu leben sowie eine aktive RUBRIK und Diverse 1/2 186 xzu 122 übernehmen. mm BEMERKUNG ihnen von den Kindern den Eltern Rolle imGRÖSSE Gruppenleben Schulen/Vereine Reisen Prinzip FARBE setzt 4-farbig entgegengebrachtTITEL wird, ernst. In allem aufDieses sich in der Ausbildung SUJET sie, SPATZ-Zelte was sie tun, versuchen ein Vorbild fort, so ANZAHL wird dem1x Lernen in der Gruppe für die Kinder und Jugendlichen zu sein. ein wichtiger Stellenwert eingeräumt. In diesem kooperativen Lernen vergleichen Die Leiterinnen und Leiter sind nicht auf die Teilnehmenden eigene persönliche sich alleine gestellt, sondern werden im- Vorgehensweisen und tauschen ihre Er-

Basiskurs J+S Kira, Piano, Wäschpi Tip-Kurs Erbsli und Wiesel Tap-Kurs Borka und Eliot SLRG Brevet I Tsunami, Klever und Wäschpi

DARLING SIOUX

TROOP

SPATZ PYRAMID

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Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Infos zu unseren Übungen Puma  Das diesjährige Jahresprogramm ist erneut vollgepackt mit vielen spannenden Anlässen inmitten der Natur. Damit ihr euch einen Überblick über die wichtigsten Daten während des ganzen Jahres verschaffen könnt und ihr die beiden Lager nicht verpasst, haben wir vor rund drei Jahren eine Agenda ins Leben gerufen, die du in diesem Moment in deinen Händen hältst. Fürs kommende Jahr stehen nun bereits zum Jahresbeginn die allermeisten Daten fest, seien dies Lager, Übungen, Weekends oder spezielle Anlässe. Auf den Seiten sechs und sieben erfährst du genauere Informationen über die Höhepunkte dieses Jahres. Neben der Agenda erhält ihr zudem zweimal im Jahr ein sogenanntes Halbjahresprogramm. Im Halbjahresprogramm findet man die Detailinformationen wie beispielsweise den genauen Treffpunkt, Zeitdauer und die Ausrüstung, die ihr an diesem Tag benötigt. Die brandaktuelle Übungsinfo für eine Stufe findet ihr schliesslich auf unserer Homepage unter dem Haupt-Menüpunkt „Einstieg für …“. Mitte Jahr haben wir unsere Homepage komplett überarbeitet und technisch auf den neusten Stand gebracht. Die neue Adresse lautet: www.regulastein.pfadi.ch. Aufgrund der geringen Nachfrage verzichten wir ab Januar auf die Publizierung der Übungsinfo in unseren Aushängen.

Neu sind an diesen Orten allgemeine Informationen über unsere Pfadiabteilung zu erfahren. Erstmals ist im Versand der Agenda eine Adressliste enthalten. Wir möchten euch mithilfe dieser Liste dazu ermuntern, Fahrgemeinschaften zu gründen, damit

sich das Verkehrsaufkommen vor und nach unseren Übungen etwas in Grenzen hält. Wir versuchen so die Übungsstandorte mit wenigen Parkplätzen und beschränkter Wendemöglichkeit auch in Zukunft nutzen zu können. Wo genau wir uns jeweils treffen, kannst du der Karte in der Mitte dieser Agenda entnehmen.

Abmelden Wir Leiterinnen und Leiter wenden viel Zeit für die Vorbereitung unserer Übungen auf. Damit wir besser planen können ist es für uns enorm wichtig zu wissen, mit wie vielen Teilnehmern wir jeweils rechnen können. Aus diesem Grund sind wir äusserst froh, wenn du dich jeweils bis spätestens Donnerstag bei deinem Stufenleiter oder deiner Stufenleiterin abmeldest, solltest du einmal an einer Übung nicht teilnehmen können. Abmelden kannst du dich per Telefon, SMS oder e-Mail.  Stufenleiterin Wölflistufe Laura Lonoce / Tsunami (bis August) Franziska Kaufmann / Kira (ab August)

079 792 11 19 079 594 17 62

tsunami@regulastein.pfadi.ch kira@regulastein.pfadi.ch

 Stufenleiter Pfadistufe Janosch Ott / Kobold

079 546 59 58

kobold@regulastein.pfadi.ch

 Stufenleiter Piostufe Lukas Stoob / Klever

079 828 72 57

klever@regulastein.pfadi.ch

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Pfadi Regulastein Agenda 2010


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“Einmal im Leben, zur rechten Zeit, sollte man an unmögliches geglaubt haben.” Christa Wolf

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 Scouting Sunrise

Grillabend des Abteilungskomitees, 18.00 Uhr, Böggenbach, Gommiswald

Leiterrat/Auswertung SoLa: 15.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Sommerferien 03.07. - 08.08.2010

1

 Wölflistufe: Übung  Pfadi- und Piostufe: Materialtag

 Wölflistufe: Übung  Pfadi- und Piostufe: Flossübung auf der Linth, 13.00 - 17.00 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald

LeiterInnen: Vorbereitungen Schnuppernachmittag, 10.00 Uhr, Pfadihaus Fortuna Sporttag Ernetschwil

Vorstellung der Pfadi in den Primarschulen

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Schnuppernachmittag, 13.30 - 17.00 Uhr, Parkplatz Gauenhof, Gommiswald

 Wölflistufe: Übung  Pfadistufe: Übung

 Wölflistufe: Übung  Pfadistufe: Übung

Pfadi Regulastein Agenda 2010

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Elternkafi 16.30 - 18.00 Uhr Pfadihaus Ernetschwil

Sitzung des Abteilungskomitees: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Survival-Weekend der Piostufe

Leiter-Weekend “Relax”

Herbstferien 25.09.-17.10.

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“Es ist nicht nötig, die schönen Dinge dieser Welt zu besitzen; es genügt, sie zu kennen und zu lieben.” Lézard


Pfadi Regulastein “Hat man den Wind gegen sich, so ist das nur ein Grund, um so stärker auszuschreiten.” Langbehn

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Herbstferien 25.09. - 17.10.2010

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Oktober

 Piostufe: Forstaktion, 08.30 - 16.00 Uhr, Pfadihaus Fortuna, Ernetschwil

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  Wölfli- und Pfadistufe: Abteilungsübung  Piostufe: Verschiebedatum I Forstaktion

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Anmeldeschluss fürs Weekend der Wölflistufe

 Wölflistufe: Übung  Pfadistufe: Übung

 Piostufe: Verschiebedatum II Forstaktion

Leiterrat: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Foto-Rückblick Sommerlager 2010, 17.00 Uhr, Aula Primarium Gommiswald

Leiterrat: 17.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

Brunch der Musikschule in Ernetschwil (Arbeitseinsatz)

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

November 1

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“Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.” Fock

Allerheiligen

 Pfadistufe: Übung

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Späteste Abgabe für Zopfbestellungen

Zopfbackaktion bei der Bäckerei Huber in Gommiswald

!

 Pfadistufe: Übung

Weekend der Wölflistufe in Madetswil ZH

Pfadi Regulastein Agenda 2010

Leiter Planungsweekend in Einsiedeln SZ


Pfadi Regulastein “Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt.” Bi-Pi

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 Pfadistufe: Übung  Piostufe: Unternehmung

Dezember E

Sitzung des Abteilungskomitees: 10.00 Uhr, Pfadihaus Ernetschwil

 Wölflistufe: Übung

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 Ganze Abteilung: Waldweihnacht, 19.00 - 21.00 Uhr, Parkplatz Altbad, Ernetschwil

Weihnachtsferien, 24.12.- 02.01.2011

Silvester

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Textilien der Pfadi Regulastein Kira  Jeweils am Samstagnachmittag trifft sich eine kunterbunte Gruppe entweder in Gommiswald, Uetliburg oder Ernetschwil. Durch die rot-gelben Foulards mit blauem Rand und denroten T-Shirts oder Pullover weiss jeder von weit her, dass es sich um die Pfadi Regulastein handeln muss. Gerne tragen wir unsere Kleidung, nicht nur weil sie praktisch für Draussen ist, sondern auch, weil sich durch unsere gleiche Kleidung das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Zudem, das darf man wohl sagen, sehen unsere Pullis und T-Shirts einfach wahnsinnig gut aus… Unsere Auswahl an verschiedenen Textilien haben wir in den letzten zwei Jahren stark vervielfältigt, so dass es für jeden Pfadi etwas Geeignetes dabei hat. Egal ob Pulli, T-Shirt, Cap oder Jacke, alles eignet sich bestens als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.

Bestellung unserer Textilien Jeweils im Frühjahr und im Herbst machen wir eine Bestellung von Pfadi Regulastein Textilien. Wir produzieren immer bloss so viele, wie bestellt wurden. Die Bestellungen werden durch unsere Materialstelle, die durch Ursi Schmid betreut wird, abgewickelt. 055 280 19 11 materialstelle@regulastein.pfadi.ch

T-Shirt Farbe

rot

Grössen

Kindergrössen 116, 128, 140, 152 Erwachsenengrössen, S, M, L, XL, XXL

Zusammensetzung

100% Baumwolle

Preis

Fr. 30.00

Pulli Farbe

rot

Grössen

Kindergrössen 116, 128, 140, 152 Erwachsenengrössen, S, M, L, XL, XXL

Zusammensetzung

70% Baumwolle / 30% Polyester

Preis

Kindergrössen Fr. 40.00 / Erwachsenengrössen Fr. 55.00

Kapuzenpulli Farbe

rot

Grössen

Kindergrössen 116, 128, 140, 152 Erwachsenengrössen, S, M, L, XL, XXL

Zusammensetzung

70% Baumwolle / 30% Polyester

Preis

Kindergrössen Fr. 50.00 / Erwachsenengrössen Fr. 65.00

Leiterpulli Farbe

braun

Grössen

Erwachsenengrössen, S, M, L, XL, XXL

Zusammensetzung

70% Baumwolle / 30% Polyester

Preis

Fr. 60.00

Baumwoll-Cap

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Farbe

oliv

Grössen

Einheitsgrösse

Zusammensetzung

100% Baumwolle

Preis

Fr. 15.00

Pfadi Regulastein Agenda 2010


Pfadi Regulastein

Das Pfadi ABC Innerhalb der Pfadi verwenden wir viele Begriffe, die Aussenstehende nicht oder allenfalls falsch verstehen. Untenstehend findet ihr ein nicht abschliessendes Pfadi ABC mit den wichtigsten Begriffen und Abkürzungen aus dem Pfadialltag. 1. Stufe

Stufe für Kinder von 7 bis 11 Jahren

Lagerpakt

Regeln des Zusammenlebens für die Lagerzeit

2. Stufe

Stufe für Kinder von 11 bis 15 Jahren

Lilie

Zeichen der Bubenpfadi

3. Stufe

Stufe für Jugendliche von 15 bis 17 Jahren

LS/T

4. Stufe

Stufe für LeiterInnen ab 18 Jahren

Lagersport und Trekking = Sportart der Pfadi bei J+S

Abteilung

Verein

Meute

Mehrere Rudel/Gruppen der 1. Stufe zusammen

Aktivität

Programm am Samstagnachmittag oder in Lagern, auch Übung genannt

Mis Bescht

Motto der 1. Stufe

Oberpfadi

Pfadi der die 3. Etappe abgelegt hat

AL

Abteilungsleiter

PBS

Allzeit Bereit

Motto der 2. Stufe

Pfadibewegung Schweiz = Dachorganisation der schweizerischen Pfadi

Atelier

Kreative Aktivität: Basteln, Konstruieren, Bauen in Lagern

Pfadi

Bewusst handeln

Motto der 4. Stufe

Bezeichnung der TeilnehmerInnen der 2. Stufe; Allgemeine Bezeichnung für das Hobby; Pfadi der die 2. Etappe abgelegt hat.

Pfadihemd

BiPi

Baden Powell = Gründer der Pfadi

Teil der Uniform. Die Wölfi, Pfadis und Pios tragen ein khakifarbenes, die LeiterInnen ein grünes Hemd.

Blache

Zelttuch das gebraucht wird, um grosse Zelte oder Biwaks aufzubauen

Pfadiknopf

Knopf als Abschluss im Foulard/Kravatte

Pfaditechnik

Überbegriff für die verschiedenen Bereiche wie Seiltechnik, Küchenbau, 1. Hilfe, Lagerküche, ...

BuLa

Bundeslager = nationales Pfadilager

Coach

J+S Betreuer der Abteilung

PfiLa

Pfingstlager

Elternrat

Gruppe von Eltern, die der Abteilungsleitung mit Rat und Tat zur Seite steht

Pios

Bezeichnung der TeilnehmerInnen der 3. Stufe

Etappe

Eine Art Prüfung, an welcher das Pfadiwissen und -können der Pfadis geprüft wird

HP

Halbjahresprogramm. Information über die Aktivitäten während eines halben Jahres.

Fortuna

Name unseres Pfadihauses an der Schwarzholzstrasse in Ernetschwil

Rondo

Name des meistverwendeten Singbüchlein

Rover

Bezeichnung der TeilnehmerInnen der 4. Stufe Besinnlicher Anlass für Rover

Foulard

Dreieckstuch, meist in den Abteilungsfarben, das zusammengerollt um den Hals getragen wird.

Roverwache Rudel

Bezeichnung für Gruppe in der 1. Stufe (Wölfli)

G&V

Gesetz und Versprechen. Grundlage der Pfadi.

Sarasani

Gamelle

Teller für Zeltlager

riesiges Blachenzelt, welches als Gemeinschaftszelt genutzt wird.

Geländespiel

Spiel im Wald. Häufig geht es darum etwas zu transportieren und Aufgaben zu lösen.

SingSong

Bezeichnung für einen Singanlass am Lagerfeuer.

SoLa

Sommerlager

Gruppe

Kleinste Einheit in der Pfadi. In der Gruppe findet die Samstagnamittagsaktivität statt. Die Gruppe wird auch Rudel, Fähnli oder Equipe genannt.

Spatz

Bezeichnung für die Gruppenzelte.

Spez

Spezialitätenabzeichen

Steps

In der 2. Stufe gibt es die Möglichkeit, 3 Mal sein Pfadiwissen und -können unter Beweis zu stellen. Die 1. Etappe ist der Jungpfadi, die 2. Etappe der Pfadi und die 3. Etappe der Oberpfadi.

Thilo

Name des Pfaditechnikbuches

Übertritt

Aktivität zum Wechsel von der Wölfli- in die Pfadistufe mit 11 Jahren oder in der 4. Klasse

Übung

Pfadiaktivität am Samstagnachmittag Überbegriff für die Pfadiausrüstung: Foulard, Hemd, gute Schuhe

Gueti Jagd

Büchlein mit Tipps und Tricks für die Wölfli

HeLa

Herbstlager

Hike

Zweitägige Unternehmung der 2. oder 3. Stufe

Höck

Sitzung der LeiterInnen

HP

Halbjahresprogramm. Information über die Aktivitäten während eines halben Jahres.

Hügle

Willkürliche angeordnete Menschenpyramide

J+S

Jugend und Sport

Uniform

Jamboree

Internationales Pfadilager für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren

Versprechen

Gesetz und Versprechen, die Grundlage der Pfadi

Vulgo

Bezeichnung für Pfadiname

Waldweihnacht

Pfadi-Weihnachtsfeier im Wald

Jungpfadi

Pfadi der die 1. Etappe abgelegt hat

Kätle

Bezeichnung für den Pfadibus unserer Abteilung

Kleeblatt

Zeichen der Mädchenpfadi

Weekend

Kravatte

Dreieckstuch in den Abteilungsfarben, das zusammengerollt um den Hals getragen wird

Pfadiaktivität mit einer Übernachtung über ein Wochenende

Wölfli

Bezeichung der TeilnehmerInnen der 1. Stufe

Zäme Wiiter

Motto der 3. Stufe

KV

Kantonalverband

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Die Geschichte der Pfadi

Am 22. Februar 1857 in England geboren, wuchs Robert Stephenson Smith Baden-Powell mit vier Brüdern auf, die ihn schon in jungen Jahren zur Selbständigkeit erzogen. Er ergriff die militärische Laufbahn und diente als Offizier in Indien, den Mittelmeerländern und in Südafrika. Baden-Powells besonderes Interesse galt der Ausbildung von jungen Soldaten; er erkannte bald, wie wichtig Charakterbildung, selbständiges Denken und Handeln im Gegensatz zu sturem Befehlsgehorsam ist, eine Überlegung, die damals in der militärischen Schulung wenig Beachtung fand. Während des Burenkrieges, in dem Baden-Powell sich als Verteidiger der Stadt Mafeking besonders auszeichnete, organisierte er ein Späherkorps für Knaben, das sich glänzend bewährte. Er machte dabei die Erfahrung, dass diese Jungen sich ihrer Verantwortung bewusst waren und die ihnen gestellten Aufgaben ebenso gut wie Erwachsene erfüllten, wenn ihnen Vertrauen entgegengebracht wurde. Nach Abschluss des Burenkrieges beschäftigte sich B.-P. noch intensiver mit der Soldatenausbildung; aber immer zwingender tauchte die Frage der Jugenderziehung überhaupt vor ihm auf, die Erziehung zum tüchtigen Staatsbürger und Menschen. Bereits vor dem Burenkrieg hatte BadenPowell ein Buch herausgegeben „Winke für das Spähertum“; nach England zurückgekehrt fand er es zu seinem grössten Erstaunen im Gebrauch an Knabenund Mädchenschulen und sogar an einem Lehrerseminar. Durch einen praktischen Versuch wollte er sich nun von der Richtigkeit seiner Ideen für die Jugenderziehung überzeugen und organisierte 1907 32

Pfadi Regulastein Agenda 2010

ein Probelager auf der Insel Brownsea mit 26 Buben aus allen Bevölkerungsschichten. Es ist das erste Lager, das wir kennen, in dem nach dem Pfadigesetz und in Gruppen gearbeitet wurde. Der Erfolg war so ermutigend, dass Baden-Powell 1908 sein „Spähersystem“ im „Scouting for Boys“ (Pfadfinder) schriftlich niederlegte. Sofort entstanden im ganzen britischen Reich Gruppen, die nach diesen neuen Ideen zu arbeiten begannen. Baden-Powell hatte erkannt, was die Jugend packt und was sie zu Leistungen anspornt: er rät zu erzieherischen Spielen, bei denen jeder etwas Positives vollbringen kann; er stellt die Jungen unter eine feste Organisation, gibt ihnen Arbeitsplan und Gesetze, in denen dem Pfadfinder nicht gesagt wird, was er nicht tun soll, sondern was man von ihm erwartet. Baden-Powell war selbst überwältigt vom Widerhall, den seine Ideen fanden, und von der Begeisterung, mit der die Jugend selbst die Bewegung trug. Und die Mädchen? Auch sie wollten, wie ihre Brüder, bei dem grossen Spiel mitmachen. 1909 hielten die Pfadfinder in

London eine Versammlung ab; am Vorbeimarsch sah man unter den 11’000 Knaben einige Gruppen von Mädchen, die mit grossen Rucksäcken und Stöcken wie die Buben mitmarschierten. Warum sollten die neuen Ideen nicht auch für die Mädchen gelten, fragte sich BadenPowell; auch sie sollten verantwortungsbewusste Bürgerinnen, pflichtgetreue und hilfsbereite Menschen werden. Die Pfadfinderinnen waren da, wie es diese Versammlung bewiesen hatte; nun galt es, ihnen ein Programm und eine Leitung zu geben und die Auswüchse, die in kritikloser Nachahmung der Buben lag, in vernünftige Bahnen zu lenken. So schrieb Baden-Powell 1910 „Girl Guiding“ (Pfadfinderinnen); die von den Pfadfindern getrennte Organisation der Mädchen übernahm die Schwester des Gründers, Miss Agnes Baden-Powell. Ihrer Initiative und Tatkraft ist die Gründung einer gesunden Pfadfinderinnenbewegung zu verdanken. Sie hatte wie ihr Bruder, originelle Ideen, züchtete im eigenen Heim Bienen und Vögel, und schreckte vor keinem Hindernis zurück.

“Liebe Pfadfinder! Im Theaterstück “Peter Pan”, das ihr vielleicht kennt, ist der Piratenhäuptling stets dabei, seine Totenrede abzufassen, aus Furcht, er könnte, wenn seine Totenstunde käme, dazu keine Zeit mehr finden. Mir geht es ganz ähnlich. Ich liege zwar noch nicht im Sterben, aber der Tag ist nicht mehr fern. Darum möchte ich noch ein Abschiedswort an euch richten. Denkt daran, dass es meine letzte Botschaft an euch ist, und beherzigt sie wohl. Mein Leben war glücklich und ich möchte nur wünschen, dass jeder von euch ebenso glücklich lebt. Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Glück ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. Ein wichtiger Schritt zum Glück besteht darin, dass Ihr euch nützlich erweist und des Lebens froh werdet, wenn ihr einmal Männer/Frauen werdet. Das Studium der Natur wird euch all die Schönheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat, euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was euch gegeben ist, und macht davon den bestmöglichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen. Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin, dass Ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie angetroffen habt. Wenn euer Leben zu Ende geht, mögt ihr ruhig sterben im Bewusstsein, eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer euer Bestes getan zu haben. Seid in diesem Sinn "Allzeit bereit", um glücklich zu leben und glücklich zu sterben. - Haltet euch immer an das Pfadfinderversprechen, auch dann, wenn ihr keine Kinder mehr seid. Euer Freund” Abschiedsbrief von B.-P. an die Pfadis in aller Welt


Pfadi Regulastein

Pfadihaus Fortuna Ernetschwil

Wäschpi  Vor rund zwei Jahren begannen wir mit der Suche nach einem geeigneten Haus, welches wir unseren Bedürfnissen anpassen konnten. Bald wurden wir auch fündig und begannen sogleich mit der Renovierung des 150 Jahre alten Bauernhauses an der Schwarzholzstrasse, welches zuvor zehn Jahre lang unbewohnt war. Viel Arbeit erwartete uns, ein neuer Fussboden musste her, die Wände weiss streichen, Strom- und Wasserleitungen ziehen und alles andere, das es braucht, um das Haus mit den Pfadis nutzen zu können. Unzählige Stunden verbrachten die Pfadis und Leiter damit, das Haus herzurichten. So bauten wir unter anderem eine neue Küche ein und richteten uns im Obergeschoss einen kleinen Material- und Trocknungsraum ein, der sich nach einer verregneten Übung perfekt zum Trocknen nasser Blacher eigenet. Im Februar 2009 war das Haus soweit fertig, dass man es den Eltern, Nachbarn und Sponsoren im Rahmen einer Einweihung präsentieren konnte. Mit einem

Foto-OL wurden die Besucher durchs ganze Haus gelotst. In jedem Raum hing ein Bild, welches das Zimmer vor dem Umbau zeigte. Nicht wenige waren überrascht, was da geleistet wurde. Natürlich darf solch ein besonderes Haus nicht unbenannt bleiben, weshalb wir einen Wettbewerb veranstalteten, um einen passenden Namen zu finden. Die Leiter haben sich dann demokratisch für “Fortuna” entschieden, der wegen dem grossen Glück, welches wir hatten, ein sehr treffender Name ist. Doch auch nach der Einweihung wird am Pfadiheim Fortuna noch weitergearbeitet. So haben zum Beispiel die Pios im August 2009 ihren Raum im Obergeschoss entrümpelt, renoviert und gemütlich mit einem Sofa ausgestattet. Im Oktober merkten wir dann, dass es wieder kälter wurde und auf den Winter zuging. Keiner sitzt gerne in einer kalten Stube. Auch wir nicht. Da man in einem 150-jährigen Haus nicht einfach auf Knopfdruck heizt, konnten wir zum Glück

von unserem Hauswart des Pfadiheims, Jörg Schmucki, Holz beziehen, damit im Winter, wenn es draussen kalt ist, im Haus drin eine angenehm warme und heimelige Atmosphäre herrscht. In der aktuellen Bauphase geht es nun darum, das alte Bad komplett zur renovieren und das Haus soweit winterfest zu machen, dass wir das WC auch im Winter benützen können.

Putztag im Pfadihaus Am Samstag, 8. Mai 2010 wollen wir im Pfadihaus einen grossen Frühjahresputz veranstalten. Da unsere Leiterinnen und Leiter alle mit dem Übungsbetrieb beschäftigt sind, wollten wir Sie, liebe Eltern um Unterstützung anfragen und würden uns riesig über Ihre Mithilfe freuen!

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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Pfadi Regulastein

Die Grundlagen der Pfadi Unter dem Begriff “Grundlagen” versteht die Pfadibewegung Schweiz die pädagogischen Ziele, welche ihren Aktivitäten “zu Grunde liegen”, sowie die Methoden, mit welchen diese Ziele erreicht werden sollen. Den Kindern und Jugendlichen bietet die Pfadi einen sinnvollen und altersgerechten Ausgleich zur Schule. Das oberste Ziel dabei ist die ganzheitliche Förderung ihrer Entwicklung: In der Pfadi wachsen Kinder und Jugendliche zu verantwortungsvollen und engagierten Menschen heran. Die Ganzheitlichkeit wird in fünf Beziehungen ausgedrückt, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen.

Die 5 Beziehungen der Pfadibewegung Schweiz Die Beziehung zur Persönlichkeit  selbstbewusst und selbstkritisch sein Wir gestalten unser Leben mit Freude und Optimismus. Dabei bilden wir uns eine eigene Meinung, übernehmen Verantwortung für uns selbst und gestalten unser Leben selbständig. Dennoch hinterfragen wir unsere Taten und Gedanken selbstkritisch. Wir nehmen Einfluss auf unsere Umgebung und gehen mit Selbstvertrauen auf andere zu. Die Pfadibewegung bestärkt uns darin, uns unserer Möglichkeiten bewusst zu werden, sie zu entwickeln und auf sie zu vertrauen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Grenzen kennen und sie akzeptieren lernen. Dies fördert ein gesundes Selbstbewusstsein, das uns erlaubt, dem Leben mit all seinen Geheimnissen zu begegnen. Die Beziehung zum Körper  sich annehmen und ausdrücken Wir schätzen unseren Körper und unsere Gefühle. In einem geschützten Rahmen lernen wir unsere körperlichen und emotionalen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen kennen und mit ihnen umzugehen. Wir spornen uns zu Bewegung und Leistung an und fördern unsere handwerklichen Fähigkeiten durch praktisches Lernen. Dabei achten wir auf unseren Körper und unsere Gefühle und begegnen anderen Menschen mit der gleichen Rücksicht.

Die Beziehung zu den Mitmenschen  anderen begegnen und sie respektieren Gemeinschaften von der Kleingruppe bis zur internationalen Völkergemeinschaft sind uns wichtig. Wir sind Teil von Gemeinschaften, die wir aktiv gestalten. Dabei lernen wir zu teilen, offen auf Aussenstehende zuzugehen und sie zu respektieren. Wert legen wir auch auf die Fähigkeit zu solidarischer Partnerschaft und Zusammenarbeit. Im gleichen Sinn lernen wir Verantwortung zu tragen, in der Gruppe Entscheidungen zu fällen und diese zu akzeptieren.

Die Beziehung zur Welt  kreativ sein und umweltbewusst handeln Wir entdecken die Welt mitsamt ihren Schönheiten und Geheimnissen und erfreuen uns daran. Der Schutz von Natur und Umwelt ist uns dabei ein ebenso wichtiges Anliegen wie der respektvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde. Wir leben mit einfachen Mitteln, die wir kreativ einsetzen. Wir haben den Mut, Neues zu schaffen und gestalten die Welt mit Freude und Fantasie. Die Beziehung zu Gott, spirituelle Beziehung  offen sein und nachdenken Die Pfadi bietet uns ein spirituelles und moralisches Wertesystem, welches uns dabei unterstützt, unserem Leben eine Richtung zu geben. Es regt uns dazu an, über unsere eigenen Werte nachzudenken und sie, auf Grund der individuellen Lebenserfahrungen, zu hinterfragen. Für viele wird darin Gott erfahrbar. Wir respektieren die vielfältigen Formen, wie Menschen persönlich oder gemeinsam suchen, fragen und darauf antworten. Auf der Grundlage dieser Überlegungen suchen wir nach Werten, die unserem Leben einen Sinn geben.

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Pfadi Regulastein Agenda 2010


Pfadi Regulastein Die 7 Methoden der Pfadibewegung Schweiz Die Methoden sind Wege, um die von der Pfadibewegung gesteckten, erzieherischen Ziele zu erreichen. Die folgenden sieben Methoden sind alle gleich wichtig, die folgende Reihenfolge ist keine Rangordnung. Die Pfadibewegung ist in vier Altersstufen gegliedert, welche eine altersgerechte Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen. Bei der Umsetzung der Methoden wird auf die Eigenheiten der jeweiligen Altersstufe Rücksicht genommen.

Gesetz und Versprechen Gesetz und Versprechen sind Spielregeln für das Zusammenleben. Sie beruhen auf den Zielen der Pfadibewegung. Sie zeichnen eine Leitlinie für das Leben weit über die Pfadizeit hinaus. Mit dem Versprechen verpflichten sich die Mitglieder freiwillig, die Werte des Gesetzes zu respektieren, über welche sie schon nachgedacht und diskutiert haben. Der Wahlspruch ruft dazu auf, sich für die Pfadi einzusetzen.

Persönlichen Fortschritt fördern Auf ihrem Weg übernehmen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Verantwortung, erwerben Fähigkeiten und setzen sich mit Werten auseinander. Sie stecken sich immer wieder neue Ziele und suchen nach Möglichkeiten diese zu erreichen. Da die persönliche Leistung des Einzelnen auch in der Gruppe anerkannt wird, spornt sie alle zu weiteren Schritten an. Draussen leben Die Pfadiaktivitäten finden zu einem grossen Teil im Freien statt. Durch die Nähe zur Natur wächst das Verständnis und das Engagement der Kinder und Jugendlichen für den Schutz von Natur und Umwelt. Im Lager bietet sich die Natur als Lebensraum an. Draussen entdecken und erforschen die Kinder, Jungendlichen und jungen Erwachsenen Neues und Fremdes mit Interesse.

Leben in der Gruppe Auf allen Stufen lernen die jungen Menschen, in der kleinen Gruppe miteinander zu leben sowie eine aktive Rolle und Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Grundsatz “Junge führen Junge” nehmen sie schon früh Leitungsaufgaben wahr. Die kleine Gruppe bereitet sie darauf vor, sich in anderen und grösseren Gemeinschaften sicher zu bewegen und einzusetzen. Das Leben in verschiedenen Gruppen fördert die Toleranz und die Offenheit gegenüber anderen.

Rituale und Traditionen Das Leben in der Gruppe und der Fortschritt jedes Einzelnen in der Pfadi ist gekennzeichnet durch Rituale, welche die wichtigen Entwicklungsschritte der Kinder und Jugendlichen begleiten und bewusst machen. Diese Rituale unterstreichen die Wichtigkeit und den Sinn der gemeinsamen Aktivitäten. Die weitergehenden Traditionen stärken den Gruppengeist. Sie müssen für alle verständlich sein und darum immer wieder in Frage gestellt werden.

Spielen Das Spiel nimmt einen zentralen Platz innerhalb der Pfadiaktivitäten ein. Es wird zur Förderung von Kenntnissen und Fertigkeiten eingesetzt und ist dabei sowohl sportliche wie gemeinschaftliche Aktivität. Durch die Einkleidung in eine Thema oder Motto wird zudem die Fantasie und die Kreativität gefördert.

Mitbestimmen und Verantwortung tragen Die Aktivitäten stützen sich auf die Bedürfnisse der Pfadi ab. Von der Planung bis zur Auswertung werden die Aktivitäten auf jeder Stufe auf eine demokratische und mitbestimmende Art erarbeitet. Nach dem Grundsatz “ learning by doing “ gestalten die Pfadi ihre Aktivitäten selbst. Dabei ist der Weg gleich wichtig wie das Resultat. Dieser Prozess wird unter verschiedenen Begriffen auf allen Stufen angewendet. Dabei können auch Aktivitäten durchgeführt werden, welche der Allgemeinheit oder Benachteiligten dienen, kurz: Dienste an der Öffentlichkeit.

Die Agenda 2010 der Pfadi Regulastein wurde gemäss den Richtlinien von myclimate.org klimaneutral im Digitaldruck produziert. Das verwendete Papier stammt ausschliesslich aus umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern.

Agenda 2010 Pfadi Regulastein

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www.regulastein.pfadi.ch


Agenda 2010