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Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil 路 30. Jahrgang 路 Heft 4 路 April 2013

JAHRE


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Thurnher Druckerei GmbH A 6 830 Rankweil, Grundweg 4 T 05522 / 44 2 8 8 - 0, F 44 2 8 8 - 77 office@dth.at, www.dth.at

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Druck: Thurnher Druckerei Ges.m.b.H., A-6830 Rankweil – Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

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E-Mail: mampfla@pfadi-rankweil.at – www.pfadi-rankweil.at

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Herausgeber: Pfadfindergruppe Rankweil / Vorarlberg Herstellung: Peter Mück, Maria Mück und Annelies Dobler – DTP: Priska Reichart und Klaus Walenta Für den Inhalt verantwortlich: Christian Dobler, Rankweil

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PEFC/06-39-263

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INHALT

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APR 2013 Pfadfinderlotterie ____________2 Hauptversammlung ___________4 Dankesfest Adventmarkt _______5 Gratulation _________________6 Sozialprojekt TANI ___________7 Thinkingday – Welt als Dorf ___ 12 Parksituation _______________ 17 Wichtel ___________________ 18 Wölflinge __________________ 22 Guides ____________________ 26 Späher ____________________ 32 Explorer ___________________ 35 Caravelles ________________ 36 Ranger ____________________ 44 Rover _____________________ 46 PWA _____________________ 48 Altpfadi ___________________ 50 Pfadfinderclub Vortrag _______ 52 Lächeln ___________________ 59 Gilde »aktiv« _______________ 60 Spirituelles ________________ 62 Zeichenbewerb Hl. Georg _____ 63 Witze / Papierschopf _________ 64

www.pfadi-rankweil.at

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: „Wie war dieser Ausflug?“ „Sehr interessant!“ antwortete der Sohn. „Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?“ „Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“ „Was hast du also gelernt?“ fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: „Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.“ Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: „Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“


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PFADFINDERLOTTERIE

Oberchef

550

Alexander Klapper (Sp채her)

Chef

300 Lukas Breznik (Sp채her)

160

Miriam Egger (Guides)

Laura Wiel채ndner (Guides)

150

sensationell

fantatisch

240

Jennifer Heinzle (Wi)

Eva Frisender (Wi)

Tatjana Knecht (Gui)

Nina Oberhauser (Gui)


Nelly Gadient (Wi)

Leonie Welte (Wi)

Clara Mayerhofer (Gu)

Katharina Bömcke (Gu)

Elias Kronberger (Wö)

Katharina Gfall (Gu)

3

Hanna Steinhauser (Gu)

spitze 100

hervorragend 110

großartig 120

DIE BESTEN LOSVERKÄUFER/INNEN

Tobias Gstach (Wö)

Julian Jegg (Wö)

Marie Maier (Gu)

bravo 90

Fabia Brandstätter (Wi)

Lian Krug (Wö)

Paul Braunhofer (Wö)

Paul Nestle (Wö)


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HAUPTVERSAMMLUNG

HAUPTVERSAMMLUNG DER PFADFINDERGRUPPE RANKWEIL AM 11. JÄNNER 2013

Es schien kein Elementarereignis zu sein, das die Leute vor Begeisterung aufspringen hätte lassen, denn der Charme solcher Veranstaltungen entspricht dem Herunterlesen einer Betriebskostenabrechnung. Und doch hat über die vereinsrechtliche Notwendigkeit hinaus ein für die Gruppe besonderes Ereignis stattgefunden. Wenn der Elternrat, eine Mischung aus Vorstand und Aufsichtsrat und die Gruppenführung sich im Einklang befindet, wenn die finanzielle Gebarung ordentlich ist und allgemeine Zustimmung findet, die Dynamik der Gruppe ungebrochen ist, wenn sie auch in der Hauptversammlung nicht zum Ausdruck kommt, dann ist es „langweilig“. Hinter dieser „Langeweile“ steht eine der erfolgreichsten Pfadfindergruppen Österreichs und die Übereinstimmung zwischen Gruppenführung und Elternrat, hat die Gruppe Großartiges leisten lassen. Dies kommt im ungebrochenen Zulauf zu den Rankweiler Pfadfindern, durch unzählige Veranstaltungen, einem eigenem Medium, einer außerordentlichen Bautätigkeit etc., etc. zum Ausdruck. Wenn sich engagierte Menschen finden, welche diese Dynamik fortsetzen wollen, sich dafür einsetzen und einbringen, wenn viele Pläne auf ihre

Verwirklichung warten, dann ist es ein Zeichen von pfadfinderischer Gesinnung, von Mut und Engagement, Eigenschaften, die heute sehr selten geworden sind. In diesem Sinne war unsere Hautversammlung ein Elementarereignis, gleichwohl es möglicherweise nur jenen bewusst war, die mit der Gruppe verbunden sind. Nach den Berichten des Elternratsobmannes, der Gruppenführung und dem Kassier, der Entlastung des Elternrates, fanden Neuwahlen statt. Es gebührt der alten und der neuen Mannschaft ein tiefempfundenes Danke für das Geleistete und dafür, auch in nächster Zeit die Geschicke der Gruppe mitzutragen. So brachte das Ergebnis der Wahl den Dank für die bisherige Arbeit als auch das Vertrauen für die zukünftigen Aufgaben zum Ausdruck: Elternratsobmann: Stellvertreter: Kassier: Schriftführer: Rechnungsprüfer:

Sepp Schwab Udo Schranz Herbert Mathis Karl Anton Ölz Elmar Obwegeser Klaus Preg

Die Gruppe freut, dass es mit diesem Team weiter geht und sagt ein herzliches Danke Peter


DANKESFEST ADVENTMARKT

DANKE CaExRaRo Der 8. Adventmarkt ist Geschichte und wir haben uns bei allen, die mitgeholfen haben, eine großartige Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen, herzlich bedankt. Am 11. Jänner haben wir alle Helfer eingeladen um nochmals Danke zu sagen. Die „oberen Stufen", also Caravelles, Explorer, Ranger und Rover, ohne die eine solche Großveranstaltung nicht möglich wäre, haben wir bisher, wenn auch nicht vergessen, so doch ein wenig vernachlässigt. Dies haben wir heuer nachgeholt und ihnen allen mit einem gemütlichen Abend im Club ein herzliches Danke ausgesprochen. Nicole und David

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GRATULATION Es ist ein Wunder sagt das Herz, Es ist viel Sorge sagt die Angst, Es ist viel Verantwortung, sagt der Verstand. Es ist das größte Glück auf Erden, sagt die Liebe. Fabian wurde am 8. 2. 2013 geboren, wog 3560 Gramm und war 50 cm groß.

Die Guides, die Caravelles und die gesamte Gruppe gratulieren Nicole und Rolly zur Geburt von FABIAN


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KINDERDORF TANI

Liebe Pfadfinder und Pfadfinderfreunde! Ich möchte euch in diesem Brief von meinem Leben in Kambodscha und dem Kinderdorf „TaniPerspektiven für Kinder in Kambodscha“ etwas erzählen. Am 16. November bin ich in Phnom Penh angekommen. Dort haben mich dann die zwei Volontärinnen und der ehemalige Zivildiener vom Flughafen abgeholt. Als wir dann durch Phnom Penh gefahren sind, habe ich mich gar nicht mehr ausgekannt! Eine krasse Stadt, die man mit keiner europäischen Stadt vergleichen kann. Der Verkehr ist für Europäer unvorstellbar, da jeder fährt, wie er es für richtig hält. Beeindruckend sind auch die Geschäfte in Phnom Penh: In jeder Straße werden nur bestimmte Waren verkauft. Dadurch häufen sich zum Beispiel in einer Straße 5 bis 6 Metallwarengeschäfte. Am nächsten Morgen sind wir dann nach Tani ins Kinderdorf gefahren. Die Landschaft ist super! Und dann begann mein neues Leben im Kinderdorf Tani. Ich muss sagen, dass ich mit meinem „neuen Leben“ absolut zufrieden bin und es gefällt mir sehr gut. Es fängt schon mit den Leuten an. Ich kenne kein anderes Volk, das so nett und hilfsbereit ist wie die Kambodschaner. Mir ist auch schon passiert, dass, wenn ich auf der Straße beim Kinderdorf entlang gegangen bin, mir der Nachbar zu gerufen hat, dass ich zu ihm kommen und etwas essen soll. Sowas würde bei uns in Europa nie passieren.

Mit den Kindern ist es einfach toll. Man kann kaum glauben, dass die Kinder zum Teil eine sehr schlimme Vergangenheit haben. Alle Kinder sind glücklich, es gibt kaum Streitereien und sie sind auffällig gut erzogen. Wenn man mit irgendetwas beschäftigt ist, wie zum Beispiel mit den Gießen des Gartens, kommen freiwillig immer ein/zwei Burschen und helfen mit. In der Schule sind die Kinder besonders gut, da sie am Nachmittag immer noch Nachhilfe in Mathe und Khmer bekommen. Am Abend haben sie dann nochmals zusätzlich Englisch, diesen Unterricht gibt eine der Volontärinnen. Die Arbeit als Zivildiener im Kinderdorf gefällt mir sehr. Sie ist sehr abwechslungsreich, das macht die Arbeit interessanter. Meine Hauptaufgabe im Moment ist die Wartung der Homepage.

L E A H P A R


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RAPHAEL

Preăh Réachéanachâk Kâmpŭchéa Königreich Kambodscha

Doch wenn zum Beispiel etwas mit Strom zu machen ist, mache ich das, da sich hier keiner der Kambodschaner damit auskennt. Deshalb habe ich schon einen Elektroworkshop vorbereitet für die Arbeiter des Kinderdorfs und die älteren Burschen. Diesen werde ich im März/April machen. In diesem Kurs werde ich ihnen erklären, was Strom ist, wie man ihn messen kann, etc. Einmal in der Woche sitzen wir, also die Volontärinnen und ich zusammen und diskutieren, welches Programm wir für die Kinder machen können. Es passiert sehr oft, dass sie schon um neun von der Schule nach Hause kommen, weil der Lehrer keine Zeit oder eine andere Beschäftigung hat. Dann machen wir immer etwas mit den Kindern. Am Sonntag gehe ich öfters mit den Burschen spazieren. Darauf freuen sie sich immer wieder und sie fragen mich gleich wieder, ob wir denn nächste Woche auch wieder spazieren gehen.


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KINDERDORF TANI

Meine Freizeit verbringe ich meistens in Tani, denn hier im Kinderdorf wird es nie langweilig und es gibt immer etwas zu tun. Sonst, unter der Woche schauen wir am Abend meistens Filme an. Im März werde ich meinen ersten Urlaub nehmen, in dem ich dann den Norden von Kambodscha und Laos bereise. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich schon sehr auf die Erlebnisse, die ich dort machen werde. Im Moment bin ich auch mit der Umsetzung einer Solaranlage beschäftigt. In der nächsten Zeit haben wir immer wieder Termine bei unterschiedlichen Solarfirmen hier in Kambodscha. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Auf der Pfadi-Homepage (www.pfadi-rankweil. at) unter Soziales sind alle drei Monate kurze Berichte und Fotos von mir online! Ich möchte mich nochmals stellvertrend für das gesamte Kinderdorf bei euch für euer Engagement und die Spendengelder bedanken. Ich weiß gar nicht wie man sich für so etwas bedanken soll. Die Kinder hier haben es so gut, dass man ihre Vergangenheit im Verhalten gar nicht bemerkt. Weitere Berichte sind auf der Tani-Homepage (www.tani.at). Würde mich freuen, wenn ihr dort ab und zu rerinschaut! Ich möchte mich nochmals bei euch für alles bedanken! Es ist super, was ihr da leistet. Würde euch auch gerne in Vorarlberg unterstützen. ☺ Gut Pfad, Raphael!

Phnom Penh

Perspektiven für Kinder in Kambodscha


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ALTPFADFINDER

Altpfadfinder Rankweil Sozialprojekt TANI

Perspektiven für Kinder in Kambodscha

Stundenlauf von Kindern/Erwachsenen für Waisenkinder des Kinderdorfes TANI Sa, 29. Juni 2013, am Marktplatz Rankweil PROGRAMM: ab 14.30 Uhr 15.30 – 17.30 Uhr ab 18.00 Uhr

14.30 – 19.00 Uhr

Startnummernausgabe und spontane Anmeldungen Stundenlauf (bei jeder Witterung) Benefizkonzert (Eintritt frei) mit • Band der Musikschule Rankweil • LST (Akustikband aus Rankweil) • Bonnie & The Clydes (Montafon) Kinderbetreuung/RahmenprogrammFür Bewirtung ist gesorgt!

Pro gelaufener Runde ist ein Betrag von mindestens EUR 1,– zu entrichten. Die Länge der Runde beträgt 444 Meter.

ANMELDUNG ZUM STUNDENLAUF:

Mail mit Vor- und Nachname an altpfadfinder@pfadi-rankweil.at bis spätestens 15. Juni 2013.

ZUM STUNDENLAUF:

Alle Teilnehmer/Innen organisieren vor dem Lauf einen sogenannten „Sponsor“. Dies können Eltern, Paten, Freunde, etc. sein. Die Sponsoren verpflichten sich für jede gelaufene Runde mindestens 1,– Euro zu entrichten. Der Reinerlös kommt zur Gänze dem Kinderdorf TANI zu Gute! Spendenkonto IBAN AT253746100000136549, BIC RVVGAT2B461.

WAS IST TANI:

Auf Grund von jahrzehntelangem Krieg und Völkermord in Kambodscha gibt es sehr viele Kinder die alleine sind, auf der Straße leben, verhungern und verdursten. 2008 wurde der Verein TANI gegründet, mit dem Ziel, ein kleines Kinderdorf zu bauen, um zumindest einigen verarmten und hilflosen Kindern ein möglichst liebevolles und geschütztes Zuhause zu schaffen, ihnen eine solide und gute Ausbildung zu ermöglichen, um ihre Heimat Kambodscha einmal zum Besseren zu verändern. Die Kinder sollen wieder einfach „Kind sein können“, das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt spüren, voneinander lernen. Sie sollen ganz grundlegende und im ländlichen Kambodscha wichtige Dinge lernen: wie Hygiene, den Umgang mit Tieren, Landwirtschaft, Gemüse- und Reisanbau.


SOZIALPROJEKT TANI Das Kinderdorf wird von Vorarlberg aus geleitet und finanziert. Derzeit leben etwa 44 Kinder zwischen 3 und 15 Jahren im Kinderdorf. Den Kindern wird ermöglicht in die öffentliche Schule zu gehen und sie erhalten ergänzenden Unterricht im Kinderdorf. Um ihr seelisches und leibliches Wohl kümmern sich insgesamt 7 sehr engagierte Hausmütter. Außerdem sorgen sich einige männliche Mitarbeiter um die Sicherheit der Kinder und Hausmütter, bearbeiten die Landwirtschaft, kümmern sich um die Tiere, erledigen anfallende Reparaturen und Bauarbeiten. Seit Jänner 2012 wird das Kinderdorf von Herrn Thol Sam mit viel Herz und Verstand geführt. Seine Stellvertreterin ist Frau Chanthou Pen. Beides sind gebürtige Kambodschaner, die in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen sind und die Nöte und Bedürfnisse ihrer Landsleute bestens kennen. Regelmäßig arbeiten Volontäre und Zivildiener im TANI Kinderdorf. Sie leisten ebenfalls einen wertvollen Beitrag. Derzeit befindet sich Raphael Böckle (Späherleiter) im Kinderdorf TANI, wo er seinen einjährigen Auslandszivildienst leistet. (Weitere Infos unter www.tani.at) Der Reinerlös wird u. a. verwendet für: Transportmoped für Raphael bzw. für die anderen Angestellten Einkauf von Reis Medizinische Betreuung der Kinder und Angestellten Krankenzimmer für die Kinder Installationsarbeiten zur Verbesserung der Hygiene Solaranlage

Veranstalter: Pfadfindergruppe Rankweil, Altpfadfinder – in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Rankweil im Rahmen des Rankweiler Sommers. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Raiffeisenbank Rankweil.

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THINKINGDAY

THINKINGDAY 2013 FBI – (P)Fadfinder brauchen Identität Uns wurde alles genommen. Unser Wissen über unsere Herkunft, über unser Tageseinkommen, über die täglichen Lebensmittel, die wir zur Verfügung haben und über unsere Bildungschancen. Wir sind identitätslos – und das für einen Nachmittag. Die Kinder und Jugendlichen haben heuer beim Thinkingday 150 repräsentative Identitäten der Welt mit Spiel, Spaß und auch dem nötigen Respekt erforscht. Jede/r hat eine neue Identität bekommen quer verteilt über die Welt. Wir waren reiche Geschäftsleute, Handwerker mit sicherem Einkommen, wir waren arme Tagelöhner oder Bauern, die mit dem Wenigsten auskommen mussten, in Slums wohnten und hungerten. In 4 Stationen haben wir unsere „neue“ Identität näher kennengelernt und so erlebt, wie es anderen Menschen auf der Welt ergeht.

WASSERTRANSPORT

Beim Bau einer Wasserleitung haben wir erlebt, wie aufwändig die Trinkwasserversorgung sein kann. Wir haben erfahren wie die Lebensmittelverhältnisse auf der Welt sind. Nur die Hälfte von uns hatte genug zu essen, die anderen kannten Hunger und Durst oder litten sogar an Unterernährung.

HERKUNFT

Bei "Capture the Flag" konnten wir spielerisch Kontinente erobern und herausfinden, wo wir lebten. Bin ich in Afrika, Asien, Australien, Südamerika, Nordamerika oder Europa aufgewachsen? Einzelne von uns hatten das Glück in einem wohlhabenden Land wie Norwegen oder Kuwait aufzuwachsen. Der Großteil von uns lebte in Asien, nur einzelne in Nordamerika oder Australien.

BILDUNGS-PARCOURS Lesen, Schreiben, Rechnen und auch eine Fremdsprache sind bei uns in Österreich „Standard“. Unsere „neue Identität“ beim Thinkingday sagte uns jedoch ganz was anderes. Auf einmal war unsere Bildung weg. 50 von uns waren Analphabeten oder

hatten keinen Grundschulabschluss. Der Großteil freute sich über eine Berufsausbildung oder einen Schulabschluss. Nur wenige hatten die Möglichkeit eine Höhere Schulausbildung oder gar ein Universitätsstudium zu absolvieren.

TAGESSOLD

Als erfolgreiche Geschäftsleute oder Großerben lebten nur 30 von uns in Wohlstand oder sogar in Reichtum. Einige durften sich auch darüber freuen, genug fürs Leben zu verdienen. Doch die Hälfte von uns musste mit dem absolut Notwendigsten oder meistens noch weniger auskommen. Wir konnten uns keine teuren Spielsachen, keinen Computer, keine teuren Markenkleidung, Autos, Urlaube … und oft auch nicht einmal neue Schuhe leisten. Alexander brachte uns die Lage in Albanien näher. Er zeigte uns Bilder von seiner Reise und berichtete über den großen Mangel an Schuhen. Schulkinder mussten bei Minusgraden den Weg in die Schule abbrechen – der Grund – es fehlte ihnen am nötigen Schuhwerk. Zwei Stunden sammelten wir Informationen über unsere „neue Identität“. Wir waren alle erstaunt und oft auch entsetzt, wie ungerecht die Verteilung auf unserer Welt ist. Wie glücklich wir sein können, und wie kostbar es ist, Lebensmittel, Trinkwasser, ein geregeltes Einkommen, feine Kleidung, eine warme Wohnung / bzw. Haus und eine Schulbildung zu haben. Die Bilder, die uns Alexander von Albanien gezeigt, die Tatsachen über die Lebensverhältnisse in Albanien, die er uns erzählt hat, haben uns ergriffen. So stand am Ende vom Thinkingday der Aufruf, Schuhe für Albanien zu sammeln. Warme Winterschuhe, feste Arbeitsschuhe, Kinderschuhe, Schuhe für den täglichen Bedarf, alles wird gebraucht. Die Motivation ist groß und mit einem Schreiben an unsere Eltern gingen wir nach Hause, … Gut Pfad! David und Priska


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DIE WELT ALS DORF

Ina

Afrika (Äthiopien)

unter 1 €/Tag

Unterernährung

Analphabetin


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THINKINGDAY

Sino

Franz

Asien (China)

Europa (Österre

ich)

Wohlstand

unter 1,50 €/Tag

Übergewicht

Hunger und Durst

Schulabschluss

Berufsausbildun

g


15

DIE WELT ALS DORF

Pedro

genug zum Leb

hile) Südamerika (C

Jacob

en

Nordamerika (U

ra Voller Kühlsch

SA)

nk

Reichtum

Berufsausbildun

g

Übergewicht

Uni-Absolvent


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THINKINGDAY GRAFIK

NR.

5. November 2009 DIE ZEIT Nr. 46

Unser Weltdorf

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Wenn unser Planet von 100 Menschen bevölkert wäre … – ein Gedankenspiel, das globale Zusammenhänge deutlich macht

E

twa 6,8 Milliarden Menschen leben zurzeit auf der Erde. Das ist eine Dimension, die sich kaum jemand vorstellen kann. Nicht nur beim Geld versagt unsere Fantasie, wenn eine Zahl immer mehr Nullen hat. Die amerikanische Umweltaktivistin Donella Meadows schlug deshalb 1990 vor, den Begriff des »globalen Dorfs« wörtlich zu nehmen. Meadows, bekannt geworden als Mitautorin des Reports Die Grenzen des Wachstums von 1972, veröffentlichte den State of the Village Report: Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 1000 Bewohnern wäre? In späteren Versionen haben andere Forscher

dann die Zahl noch einmal auf ein Zehntel reduziert, weil eine Dorfgemeinschaft von nur 100 Menschen unserem Vorstellungsvermögen noch mehr entgegenkommt. Gegenüber Meadows’ erstem Report hat sich seither einiges verändert auf dem Planeten: So hat die Bevölkerung um fast 30 Prozent zugenommen (was sich nicht in der Größe, aber in der Zusammensetzung unseres Dorfes widerspiegelt), und die Wachstumsrate hat sich verlangsamt. Die Menschheit ist insgesamt gealtert, vor allem als Folge der gestiegenen Lebenserwartung, es haben mehr Menschen Zugang zu Bildung. An der Ungleichverteilung des Reichtums dagegen hat sich wenig geändert.

In der ursprünglichen Dorfmetapher ging es vor allem darum, demografische, ökonomische und ökologische Zusammenhänge zu veranschaulichen. Wir haben nun noch ein paar andere Aspekte hinzugefügt. Einige unserer Zahlen hätte man 1990 noch gar nicht erfassen können, weil die Phänomene schlicht nicht existierten: Internet und Handy haben inzwischen die Welt vernetzt, und Menschen aus den entlegensten Regionen der Erde können heute miteinander kommunizieren. Das hat längst auch die Wirtschaft erkannt: Laut der Marktforschungsfirma Nielsen haben 21 von 100 Bewohnern des globalen Dorfs schon einmal online Waren eingekauft.

3 Menschen sind aus ihrem Heimatland ausgewandert, 1 Person ist auf der Flucht

50 Menschen wohnen in Städten, 15 davon in Slums 76 haben Elektrizität, die meisten nutzen Strom aber nur zur Beleuchtung

Thema: Globalisierung

Es gibt 13 Autos und Kleintransporter

5 Menschen leben in einem Land, in dem Krieg herrscht

4 Menschen sind arbeitslos

19 Menschen rauchen, davon 16 Männer und 3 Frauen

10 Personen leben mit einer Behinderung

14 Menschen hungern, 24 Erwachsene sind übergewichtig

46 leben von weniger als 2,50 Dollar am Tag

12 Menschen haben einen Computer, 25 nutzen das Internet, 4 sind bei Facebook

13 Erwachsene können nicht lesen und schreiben. 8 Kinder besuchen eine höhere Schule, es gibt 2 Studenten Es gibt 68 Handys

Es gibt 27 Kinder und 73 Erwachsene, darunter 8 Senioren 50 Menschen leben auf dem Land

4 Menschen haben heute Sex

1 Mensch ist obdachlos

59 Menschen sind Asiaten, 15 Afrikaner, 11 Europäer, 5 Nordund 9 Südamerikaner. 1 kommt aus Australien oder Ozeanien

ILLUSTRATION: Nora Coenenberg noracoenenberg.de

In diesem Jahr werden 2 Babys geboren, 1 Mensch stirbt

Es gibt 31 Christen, 26 Muslime, 13 Hindus und 6 Buddhisten. 11 Menschen sind nicht religiös

Muttersprachen: 12 Menschen sprechen Mandarin, 6 Arabisch, 6 Hindi, 5 Englisch, 5 Spanisch, 2 Russisch und 1 Deutsch. 13 beherrschen Englisch als Fremdsprache

15 Personen fahren nächstes Jahr in Urlaub, 8 davon sind Europäer

35 Menschen leben weniger als 100 km vom Meer entfernt

38 haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen, 18 kein sauberes Wasser

RECHERCHE: Christoph Drösser Magdalena Hamm QUELLEN: Human Development Index, Nasa, Vereinte Nationen, Plunkett Research, Welternährungsorganisation, Weltgesundheitsorganisation, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Planet of Slums, Encarta, International Telecommunications Union, Unesco, Encyclopædia Britannica, Progressive Policy Institute, Weltbank, Welthandelsorganisation, Sozialverband Deutschland, Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung, Nielsen, International Labour Organization, International Energy Agency, eigene Berechnungen

Die Themen der letzten Grafiken:

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ZEIT-Produktion

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Seltene Metalle

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Statistik des Lesens Alle Grafiken im Internet: www.zeit.de/grafik


PARKSITUATION

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Die Pfadfindergruppe Rankweil, also wir, haben das große Glück rund um das Pfadfinderheim tolle und liebe Nachbarn zu haben. Sie haben Verständnis, unterstützen uns und es gibt sehr viele, die sich solche Nachbarn nur wünschen können. Nunmehr ist jedoch ein ernstes Problem entstanden, das diese gute Nachbarschaft gefährdet. Die Parksituation an den Samstagen ist dermaßen katastrophal, dass einer Nachbarin, die stürzte und einen Arzt aufsuchen wollte, dies infolge der zugeparkten Einfahrt nicht möglich war. Wir bitten Sie daher inständig, an den Samstagen gegenüber dem Gasthof »Sternen« oder der Moschee zu parken und ihre Kinder zu Fuß zu bringen oder abzuholen. Helfen Sie mit, ein friedliches Miteinander weiter zu ermöglichen, es ist für uns mehr als notwendig. Zwingen Sie uns bitte nicht Steine oder Pfähle, an denen Ketten angehängt sind, aufzustellen um das zu erreichen, was durch Ihr Verständnis auch möglich wäre. Auf Ihre Mithilfe vertrauend Elternrat und Führer der Pfadfindergruppe Rankweil

WICHTIG!

Liebe Pfadfindereltern!


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WICHTEL

GUMMIBÄRENOLYMPIADE Wila vom 02.03. bis 03.03.2013

Zur heurigen Gummibärenolympiade trafen sich das Gummibärchen, das Cola-Fläschchen, das Fröschle und das Saure Pommes. Alle GummiOlympioniken waren schon sehr aufgeregt, als endlich der Schiedsrichter den Startschuss für das Training frei gab. Es gibt über 150 Gummi-Disziplinen, die für die Olympiade zugelassen sind, doch für welche die Teilnehmer trainieren bleibt ihnen selbst überlassen. Erst kurz vor dem Wettkampf wird vom Schiedsrichter bekannt gegeben, welche Disziplinen durchgeführt werden. Gott sei Dank waren rund 40 Trainerinnen zur Stelle, die den Gummi-Athleten zugeteilt wurden, um ihr Training zu unterstützen und Tipps zu geben. Beim Sackhüpfen, Dosenschießen, Eierlaufen und Seilziehen verging die Trainingszeit wie im Fluge. Doch bevor die Olympiade starten konnte, mussten noch 4 Schneegummibären gebaut werden. Mit viel Geschick und Fleiß machten sich die Trainerinnen an ihre sensationellen Schneeskulpturen. Und dann war es soweit, der Wettkampf begann. Erste Disziplin war das Seilziehen. Das kraftvolle Gummibärchen konnte alle anderen Athleten mit seinen Gummimuskeln über die Linie ziehen. Dann ging es weiter zum ‚Einhändigen Schuhbinden‘, das Cola-Fläschchen hatte in Windeseile seinen Schuh gebunden, dass die anderen GummiAthleten nur verdutzt schauen konnten. Der dritte Wettkampf war das Sackhüpfen, das hatten die Gummi-Athleten schon trainiert und freuten sich auf den Wettkampf. Ein Kopf an Kopf Hüpfen, doch zum Schluss konnte das Fröschle die Ziellinie als erstes überspringen. Nun war nur noch eine Disziplin übrig, wer konnte diese für sich entscheiden? Der Gummibär, das Cola-Fläschchen und das Fröschle hatten je einen Punkt, es war also spannend. Wer kann die Olympiade für sich gewinnen? Letzte Disziplin: ‚Ballon schießen‘. Mit zwei Dartpfeilen je einen Ballon tref-


WILA fen. In der ersten Runde schafften alle 4 Athleten einen Ballon zu treffen. Die Nerven lagen blank. Das Gummibärchen musste als erstes ran, und … es traf! Das Fröschle, das Saure Pommes und das Cola-Fläschchen schafften es nicht. Somit war klar, das Gummibärchen hatte gewonnen. Das Gummibärchen freute sich sehr, doch weil es so viel Spaß mit den anderen Gummi-Athleten hatte verzichtete es auf seine Goldmedaille und lud alle Trainerinnen und Athleten zu einer großen Gummibärenparty ein. Gut gestärkt mit leckeren Spaghetti, trafen sich wieder alle zur großen Gummibärenparty. Ausgelassen wurde gesungen, gespielt und Sketche vorgeführt, bis die Äuglein schon im Sitzen zufielen und Nachtruhe angesagt war. Schnell verging die Nacht und die hungrigen Bäuche wurden beim Frühstück mit leckeren Marmeladezöpfen für das alljährliche Rutscherlerennen gestärkt. Nach einem Probelauf bei strahlend blauem Himmel wurde auch gleich gestartet, doch wer die Siegerin war, blieb vorerst noch ein Geheimnis. Noch einige Male den Hügel auf und ab und schon war das Mittagessen zubereitet. Die Hot Dogs wurden schneller verzehrt als sie die Köche zubereiten konnten. Zum Schluss musste die Hütte noch auf Vordermann gebracht werden, bevor die Siegerehrung stattfand. 1. Platz: Elena Helbok 2. Platz: Jessica Macek 3. Platz: Lena Greber Eine lautes D-A-N-K-E unseren Köchen: Dani, Jürgen und Stephan für die ausgezeichnete Verköstigung. Gut Pfad Die Wichtelleiterinnen

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WIWÖ


FASCHINGSUMZUG

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WÖLFLINGE

WINTERLAGER vom 19. – 20. Jänner 2013

chnee!“ „Juche, ab in den S

macht Spaß!“ „Kalt und nass, das

Hüttenzauber


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WILA

anie Führertaufe von Mel

Rodelrennen

e Vielen Dank an unser tollen Köche! ger Unseren stolzen Sie

flingsleiter Gut Pfad! Eure Wöl


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WÖLFLINGE

Astronautenausbildung Treibstofforganisation

Hier war die Geschicklichkeit und der Gleichgewichtssinn gefragt.

Treibstofforganisation

Training für den Fall eines Kampfes im Weltall.

Navigation im dunklen Weltall.

Der Countdown läuft 10, 9, 8, 7, …

Präsentation der Raketen.

Wow!


ASTRONAUTENAUSBILDUNG

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen! Gut Pfad! Eure Wรถlflingsleiter

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GUIDES


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TRUPPSTUNDEN

Einblick in die Truppstunden Wievielte TS

Datum

Aktivit채t

8. Truppstunde

12.1.2013

Ortserkundung Rankweil

9. Truppstunde

26.1.2013

Gel채ndespiel mit den Rangern Thema: Umweltverschmutzung

11. Truppstunde

9.3.2013

Grusellauf im Wald mit Jagd auf ein Monster


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GUIDES

WINTERLAGER 16. – 17. FEBRUAR 2013

Am Samstag, den 16. Februar, um 13.30 Uhr trafen wir uns vor dem Papierschöpfle. Wir meldeten uns an, um sicher zu gehen, dass wir niemanden vergessen hatten. Dann fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Übersaxen. Lauras Vater fuhr verbotenerweise bis zur ersten Trafostation, daher muss Laura zur nächsten Truppstunde einen Kuchen mitbringen! Wir liefen alle gemeinsam – manche schneller, manche weniger schnell – zur Hütte rauf. Dann suchte sich jedes Guides ein Schlafplätzchen für die Nacht. Wir zogen die verschwitzten Sachen aus und legten uns in die Schlafsäcke, um uns aufzuwärmen und auszuruhen. Bald danach pfiffen uns die Führer raus. Wir zogen rasch unsere Schiklamotten an. Bömmel und Joni rannten der komisch bekleideten Tanja und Sabrina mit Schwert und Seil hinterher. Böm-

mel zeigte sich mit nacktem Oberkörper und nur mit Schihose bekleidet! Wir bewarfen ihn mit Schneebällen, bis er Hannah – den Kornett der Patrulle Pfau – kopfüber in den Schnee steckte. Nachdem sie es geschafft hatte, wieder aus dem Schnee zu krabbeln, erklärte man uns, dass wir – um Tanja und Sabrina zu beschützen – in drei Arenen Kampfgeist beweisen müssten. In Arena 1 mussten wir innerhalb von 10 Minuten eine Burg aus Schnee bauen, die die andere Gruppe dann mit Schneebällen bewerfen durfte. Die Gruppe, deren Burg dann am höchsten war, hatte gewonnen. In Arena 2 mussten wir im Wald neben der Hütte bergaufwärts (!) durch den hüfthohen Schnee rennen und so viele mit Süßigkeiten gefüllte Plastiksäcke wie möglich zum Ziel transportieren.


WILA In Arena 3 mussten wir den Hügel hinter der Hütte zuerst von oben mit „Rutscherle“ hinunter rutschen und dann wieder hochrennen. Dabei gab es aber noch die Verteidiger der anderen Gruppe, welche die Hochrennenden wieder runter stoßen wollten! Die Gruppe, welche die schnellste Zeit hatte, hatte gewonnen. Schlussendlich gewann Gruppe Orange mit den Mitgliedern Linda, Laura R., Emma, Isabella und Steffi. Wir gingen ins Haus, zogen uns die nassen Klamotten aus und hingen sie in das Esszimmer. Dann setzten wir uns alle an den Tisch und schrien: „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger – haben Hunger, Hunger, Hunger – haben Hunger, Hunger, Hunger – haben Duuuuurst. Wo bleibt das Essen, Essen, Essen – bleibt das Essen, Essen, Essen – bleibt das Essen, Essen, Essen – bleibt die Wuuuuurst?...“ Es gab zwar keine Wurst, dafür aber leckere Spaghetti mit Salat.

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GUIDES Nach dem Essen legten wir uns für einige Zeit in unsere Schlafsäcke, um uns zu erwärmen. Bald aber pfiffen uns die Führer wieder raus. Wir freuten uns schon riesig auf das Abendprogramm. Zuerst hatten wir Versprechenslagerfeuer. Kathi Bömcke und Kathi Gfall erhielten das „Tüachle“ und Hannah Greber ein Spezialabzeichen. Wir sangen nur wenige Lieder, da wir sonst alle erfroren wären! Danach setzten wir uns in trockener Kleidung in den Speiseraum, der nun frei von Tischen war. Die Bänke waren nah an die Wände gestellt, sodass in der Mitte so viel Platz wie möglich war. Gespannt saßen wir alle auf den Bänken und warteten. Rolly – der Fotograf – startete die Musik. Tanja und Bömmel tanzten „Gangnam Style“, Sabrina und Joni „My Heart will go on“ (wobei beide die Frau waren), Christiane (Köchin) und Rolly „ I will always love you“ und noch vieles mehr. Doch dann hörten sie auf einmal auf, denn es hatte an der Tür geklopft. Sherlock Holmes, Dr. Watson und die Tussi aus dem Labor traten ein. Sie erzählten uns, dass der Premier ihnen einen Brief gesendet hätte, in dem stünde, in Übersaxen würde sich ein Mörder herumtreiben. Wir schauten, ob alle da waren. Es fehlte Isabella, sie sei aufs Klo gegangen. Da hörten wir auch schon einen Schrei. Wir liefen hin und fanden sie auch. Doch wir fanden noch etwas anderes. Eine Leiche – im Bad! Wir durchsuchten das ganze Haus nach noch mehr Leichen und fanden noch eine im Schlafraum und eine im Holzraum. Natürlich untersuchten wir sie gleich und kamen auf folgende Ergebnisse: Der Täter war schnell, denn alle Leichen waren nicht länger als zwei Stunden tot. Er oder sie hatte uns mit Blut Zeichen hingeschrieben. Bei einer Leiche war Wasser aufgezeichnet, bei einer Erde und bei der dritten Luft. Das hieß, wir mussten nach „Feuer“ suchen! Wir zogen uns schnell an und gingen hinaus. Bei einem Lagerfeuer, das ganz in der Nähe war, hörte man Menschen schreien. Aufgeregt und gespannt rannten wir hin, verprügelten die Mörder so lange, bis sie sich ergaben und gingen mit ihnen dann in die Hütte. Als wir in der Hütte waren, schlossen wir den Fall mit Sherlock Holmes, Dr. Watson und der Tussi aus dem Labor ab, bedankten uns und dann schickte man uns auch schon ins Bett. Nach zehn Minuten war Nachtruhe.


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WILA Ein paar Mädels quatschten weiter, weshalb sie um ein Haar barfuß mit Bömmel rund ums Haus hätten rennen müssen. Müde, aber doch glücklich schliefen wir ein. Am nächsten Tag weckte man uns früh, denn Hannah machte mit uns Frühsport. Nachdem sie uns alle geweckt hatte, gingen wir ins Haus um zu frühstücken. Es gab leckeren Kuchen, den viele fleißige Mamas gebacken hatten (DANKE!). Nach dem Frühstück zogen wir uns um für die Tänze, die wir schon vorher geübt hatten. Es durfte jede Patrulle nochmal im Speiseraum proben. Später setzten sich alle in den Speiseraum und jede Patrulle führte ihren Tanz vor. Am Schluss gewann Patrulle Pfau mit dem allercoolsten Tanz – einem Remix. Alle bekamen eine kleine Belohnung, die sie ratzfatz verzehrten. Dann gingen wir wieder nach draußen und rodelten immer von der Hütte bis zur zweiten Trafostation. Manche, die nicht rodeln wollten oder durften, schnappten sich entweder ein „Rutscherle“ oder setzten sich zu Tanja in die „Lästerrunde“. Verschwitzt vom Runterrodeln und dann wieder Hochlaufen, gingen wir nach oben in unseren Schlafraum. Nach kurzer Zeit pfiffen uns die Leiter zum Essen herunter. Es gab dicke Suppe mit Wienerle. Als wir uns den Bauch vollgeschlagen hatten, bekamen die Köchinnen noch einen Kochlöffel geschenkt, auf dem statt „Wila 2013“ „Wila 2012“ stand. Sie freuten sich trotzdem! Dann gingen wir hoch um zu packen. Alle brachten ihr Gepäck nach draußen und schnallten es auf ihre Rodel. Natürlich putzten wir dann noch alles reinlichst sauber und verließen anschließend die Hütte. Glücklich, wieder nach Hause zu kommen und auch traurig, dass das Lager zu Ende war, rodelten wir runter und wurden abgeholt. Gut Pfad, Nina, Patrulle Delfin Vielen Dank nochmals an unsere Köche, die uns mit leckeren Speisen und einer stets warmen Hütte verwöhnt haben. Ebenfalls ein großes Dankeschön gilt den Caravelles, die uns dieses spektakuläre und mit Leichen gut bestückte Geländespiel beschert haben. D – A – N – K – E!


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SPĂ„HER

Hubschraubereinsatz


WILA

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RIESENFREUDE N BEI DER ANREISE HO SC – OP ST – ER ÄH TARZT ILA DER SP NACH ANKUNFT NO EN UT IN M EILMELDUNG VOM W 10 – OP ST ER-RETTUNGSENDER AUFSTIEG – NG ALS HELIKOPT RU – STOP – ANSTRENG IE UT KR RE – OP CHRAUUNG – ST ABSEILEN AUS HUBS – OP ST HUBSCHRAUBERLAND – NG DU IL UMWEGSAMEN – START DER AUSB STOP – BERGEN IM MANNSCHAFT – STOP – T AN SK RI EM TR T – STOP – STOP – EX GEIST ALS GEDACH AM TE D BER WIRD GELERNT UN CK HI SC ATZ – STOP – LEIFORDERT MEHR GE – STOP – ERSTER EINS GEBIET – STOP – ER RT IE LV SO AB ST FA UGGELLI-RETTER KARTE – STOP – SCHM ER EN – SCHULUNG ZUM HE ND FU GE IT M ZBESPRECHUNG HE SUCHAKTION – STOP – GRÜNDLIC CHE BERGEN - EINSAT GT LE GE EI FR E RT PRESE TZEN DER KA ANTONIO „TONI“ CA SO IO AF M ROUTE DURCH ERHI R NE RE RO E – STOP – EINGEF SIGEM GRAB BE– TONI WIRD AUS EI RUND UM GULM-ALP OP ST – KT EC TD EN IOSO TER JAHREN TÄTER – STOP – MAF NI SA AUS DEN ZWANZIGE ST ES HI SC ER MMEN – STOP – IRRTER MAFIOSO ALTE FAMILIE ZUSA FREIT – STOP – VERW ON EF EL NT HE SC TA HR – STOP ODISCHEM IA GESCHÄFT IN GEFA AF M – LEFONIERT MIT ALTM OP ST – EN M STOP – SPÄHER S GEISELN GENOM FAMILIE GRÜNDEN – SPÄHER WERDEN AL UE NE – OP ST – N RE ORGINAL REKRUTIE ZEPT VON DON TONI RE N TE – TONI WILL SPÄHER AL M DE CH UBER MIT ITA– ES WERDEN NA IENISCHER HÜTTENZA WILLIGEN EIN – STOP AL IT AL IN IG OR – T ON BENE“ TI GEKOCH S „DON“ – STOP – „D DE L TE ITALIENISCHE SPAGET TI UM PF AM POLIZEI – STOP – N – STOP – WETTK STOP – RAZZIA DER LIENISCHEN LIEDER – EN EN IR IS ZE LI PO WIEDERÖTZLICH SGERÄUMT – STOP – AU ER GEWINNT – STOP – PL AG RL PE ÖR LK KORRIGIERE KNAL KNALLKOPFLAGER


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SPÄHER WILA GEMACHT – STOP POLIZISTEN NIEDER – OP ST – N TE KE RA DELREN– NÄCHSTER TAG RO BESCHAFFUNG DER OP ST – HE RU TT BE ET – STOP – AUSGEZEICHNET – RAKETEN GEZÜND IT WURST – STOP – M LN DE NU NG KU DANIEL ÄR S BREZNIK UND VOR NEN – STOP – ZUR ST KA LU R VO NT IN W WALTER GE ENNEN – STOP – STOP – MATTHIAS WINNT PATRULLENR GE R BE BI LE UL TR PA OP – SONDEREGGER – ST STOP – PER – WAR VOLL COOL OP–ALEXANDER KLAP ST – OP ST – OP ST – GUT PFAD


EXPLORER

Weihnachtsstunde mit den Caravelles Am Montag, den 17. 12. 2012, fand die Weihnachtsstunde der Explorer/Caravelles im Pfadiheim statt. Es gab 4 weihnachtliche Stationen um die künstlerischen Fähigkeiten und besonders Geschick unter Beweis zu stellen. Es gab die Möglichkeit Kekse zu backen, Punsch zu brühen und weihnachtliche Basteleien anzufertigen. In einer weiteren Station konnte man noch eine Sendung von Weihnachtsmann & Co KG ansehen. Nach erfolgreicher Beendigung der Stunde gab es eine Verköstigung der angefertigten Leckereien. Dann wurden noch Punkte für die Sachen vergeben und über den Gewinner in der jeweiligen Kategorie abgestimmt. Gut Pfad! Die Explorer

♠♥♦ ♣ Pokerstunde mit den Rovern ♣♦♥♠ Am Dienstag, den 15. 1. 13, trafen wir uns um halb acht im Pfadiheim, um gemeinsam mit den Rovern eine gemütliche Pokerrunde abzuhalten. Schnell haben wir uns auf drei Tische aufgeteilt und nach der Startgeldausgabe konnten wir auch schon beginnen. Runde für Runde sind immer mehr ausgeschieden und die die weiter kamen, setzten sich dann an einen anderen Tisch bis nur noch ein Tisch übrig war. Heuer hauten uns die Rover in die Pfanne, doch das wird sich nächstes Jahr mit Sicherheit ändern!!!!! Trotzdem herzlichen Glückwunsch. Der Gewinner durfte sich danach aus einer Auswahl von drei verschiedenen Schachteln Pralinen eine aussuchen, die restlichen zwei bekamen der Dritt- und Zweitplatzierte als Trostpreis. Gut Pfad! Sebastian L.

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CARAVELLES

Winterwanderlager zur Lindauer Hütte Als wir nach einer langen Fahrt bei den Seilbahnen Golm angekommen waren, übermittelte man uns zuerst wir würden eine 3-StundenWanderung machen. Ohne dies ernst zu nehmen, warteten wir noch gemütlich in der Sonne bis alle angekommen waren. Dann ging es los: mit besonders schnellen und schweren Rodeln, unseren tollen Rucksäcken und vollen Trinkflaschen liefen wir den anfangs sehr steilen Weg entlang. Nach 10 Minuten dachten wir es könne nicht schlimmer kommen. Doch das geschah, denn die Prophezeiung einer 3-Stunden-Wanderung verwirklichte sich! Ich glaub, dass es mehr oder weniger allen so ging wie mir: es war so anstrengend, dass die Kälte schon vergessen war. So ging es dahin, 1. Stunde: alle sehr gefordert, 2. Stunde: todmüde, 3.Stunde: dem Tode nah, 4.Stunde: fast ohnmächtig, halt! „hä…? waren es nicht einmal 3 Stunden?“… nunja … es ging so weiter. Um 19 Uhr verwandelte sich der schlimmste Tag des Lebens in einen Traum: die Lindauer Hütte war in Sicht! Wir bezogen das Winterlager und verspeisten die besten selbstgekochten Spaghetti der Welt. Der Wirt lud uns sogar noch auf eine Runde heiße Schokolade in der Gaststube ein. Nach einer erholsamen Nacht rodelten wir bei strahlendem Sonnenschein ins Tal. Gut Pfad! Claudia und Anna P.


WILA

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CARAVELLES

Auf die Eier, fertig, los! Alle Caravelles, Helfer und Leiter trafen sich am Morgen früh um 7:30 Uhr bei Doblers in Rankweil. Sofort ging es an die Arbeit. Wir Caravelles machten uns auf in den Wald um die 6.000 bunten Eier, die wir vom Sennhof gesponsert bekommen haben, zu verstecken. Zurück bei Doblers angekommen wartete ein leckeres Frühstück auf uns und alle Caravelles verkleideten sich als Hasen. Die kleinen Osterhasen hatten Hasenohren und für sechs Osterhasen gab es Kostüme. Doch die Zeit verging wie im Fluge und es war schon halb elf. Das hieß für alle Caravelles sich bereit zu halten, denn d e r große

Ansturm stand bevor. Die kleinen Osterhasen machten sich auf in den Wald um Wache zu halten, währenddessen gingen die sechs Osterhasen mit einem großen Korb, der mit vielen bunten Ostereiern gefüllt war, in den Wald um den traurigen Kindern ein besonderes Osterei zu schenken. Wir als Osterhasen haben es selbst miterlebt, wie die Augen der kleinen Kinder anfingen zu funkeln, als sie einen Osterhasen sahen, aber auch wie viele Kinder uns nachgelaufen sind, weil sie hinter den Eiern her waren. Bis um 12:30 Uhr konnten die kleinen Kinder auf dem Piratenspielplatz und die Älteren im großen Frutzwald von der Fußgängerbis zur Eisenbahnbrücke die Ostereier suchen. Danach waren wir Osterhasen sehr hungrig und gingen zur super guten Verpflegung ins große Zelt. Um 13:30 Uhr hieß es Showtime, die CliniClowns waren in Anmarsch. Da es fast anfing zu regnen wurde die Verlosung vorverlegt. Als die Preisverleihung begonnen hatte, durften die CliniClowns und die Hauptsponsoren aus unserer genialen Osterhasenbox Los für Los ziehen und Verena las die Gewinner vor. Es gab sensationelle Hauptpreise zu gewinnen, wie zum Beispiel ein Ländlerundflug, aber auch viele weitere Sachpreise wurden verlost. Als die geniale Preisverleihung zu Ende war, hieß es für die Caravelles „Flurreinigung“. Sieben ganze Eier konnten wir im großen Frutzwald noch finden. Danach wurden die benötigten Materialien wieder zurück ins Pfadiheim gebracht und verräumt. Die Eieraktion als Osterhase war ein besonderes Erlebnis für uns und wir freuen uns auf nächstes Jahr. Wir bedanken uns bei allen Führern, Helfern, Eltern, Caravelles, Sponsoren und vor allem bei Gebhard Flatz vom Sennhof und Christian Dobler, die uns diese großartige Aktion ermöglicht haben. Gut Pfad! Die zwei fröhlichen Osterhasen Jacqueline und Christina


AUF DIE EIER, FERTIG, LOS!

Caravelles als Osterhasen im Einsatz

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CARAVELLES

Ostereiersuche im Wald und auf dem Spielplatz


AUF DIE EIER, FERTIG, LOS!

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Kinderprogramm und Verpflegung am Platz


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CARAVELLES


AUF DIE EIER, FERTIG, LOS!

DANKE an die Helfer und Sponsoren!

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RANGER

IGLUBAUMISSION in Bad Laterns Die diesjährige Landesaktion der Ranger und Rover stand ganz im Zeichen von Aktion und Abenteuer!! Die Mission lautete im Februar in Eis und Schnee ein mega unvergessliches Wochenende zu erleben. Dazu braucht es natürlich ein motiviertes Organisationsteam, tolle Mitleiter/innen und Helfer, abenteuerfreudige Ranger und Rover vom ganzen Land und das allerwichtigste einen Winter mit kalten Temperaturen und Schnee. Wenn diese Komponenten aufeinander treffen dann steht so einer Aktion nichts mehr im Wege. Diese Voraussetzungen hatten wir am Wochenende vom 23. 2 auf den 24. 2. Wir versammelten uns am Parkplatz in Bad Laterns um 8.30 bei einer Außentemperatur von – 17 Grad strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel. Der Parkplatz war voll von einem Gewirr von Schneeschuhen, Schi, Rucksäcken, Jugendlichen die bereit waren ein richtiges Abenteuer zu erleben. Nach einer kurzen Einweisung durch das Organisationsteam konnten wir den Aufstieg von einer knappen Stunde zur Oberen Garnitza starten, und wir waren auch froh bei diesen Temperaturen endlich los zu gehen. Der Tag startete atemberaubend mit 3 Meter glitzerndem Schnee und Eis. Am ausgewählten Treffpunkt wurden wir vom Küchenteam (Jonny und Günter aus Altach) herzlich willkommen geheißen und es gab heißen Tee, Kaffee und Schokolade für alle! Nach dieser feinen Stärkung gaben uns unsere Iglu-Bau-Profis Ritti und Doris eine Einweisung in die Kunst des Iglu-Baus. Dies klang alles sehr einleuchtend und nicht all zu schwierig. Haben wir gedacht … Die Sonne schien, die Jugendlichen hatten gute Laune, die Stimmung war gut und so machten wir uns in 3er- bis 4er-Teams an die Arbeit. Zuerst wurde ein Platz glatt getrampelt an dem später das Iglu stehen sollte. Dahinter wurde ein ca 0,5 Meter tiefer Graben gebuddelt (Steinbruch), um dann die Schneeblöcke auszusägen. So war das Fundament für unsere Iglus gelegt.

Wir verbrachten den ganzen Tag bei gutem Wetter, heißem Essen und Getränken und dem Ziel bis zum Sonnenuntergang mit unseren Schneehäusern fertig zu werden. Das jedoch stellten wir uns ein wenig einfacher vor, denn es war: schweißtreibende Schwerstarbeit diese Schneeblöcke an den richtigen Platz zu hieven. Das Ganze sollte dann auch noch stabil sein – es war eine kräfteraubende Herausforderung. Bis zum Abend waren dann von 8 gebauten Iglus 6 mit Dach und bezugsfertig! Die anderen zwei bekamen eine mitgebrachte Plane als Dach, damit es nicht hinein schneien konnte,da für die Nacht Schneefall angekündigt war. Wir machten ein Feuer und genossen ein hervorragendes Abendessen bei eisigen Temperaturen. Viele von uns waren sehr müde. Dadurch ergab sich ganz automatisch eine ziemlich frühe Nachtruhe und nach und nach verschwanden alle in ihren Iglus. Bei – 21 Grad verbrachten wir eine kalte aber gemütliche Nacht. Kann man fast nicht glauben, war aber so. Jedoch in aller Frühe packten wir unsere sieben Sachen zusammen und machten uns auf den Rückweg ins „Bädle“, wo uns der Wirt mit einer warmen Stube und einem super Frühstück erwartete. Bei einem gemütlichen Beisammensein ließen wir unsere Aktion gemütlich ausklingen und fuhren dann nach Hause. Hiermit möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, die uns geholfen und unterstützt haben diese Aktion durchzuführen. Allen voran Doris Böckle-Bauer und Ritti, dem Küchenteam Jonny und Günter und dem Organisationsteam Peppo, Franzy, Manu und Kathi. Es wird unvergesslich sein! Ein liebes Gut Pfad Ranger Rankweil


IGLUBAU

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ROVER

TOUR DE ÖBB Rover unterwegs

Das heurige Wila, das von unseren werten „MitPfadfindern“ Bene, Stefan und Jere veranstaltet wurde, begann am Samstag, den 2. 2. 2013, direkt nach dem Erwachen von der von uns veranstalteten Snowbeach-Party im Pfadi-Heim. Zunächst wurde uns erklärt, wir sollen bei der Gastra in einem Schneehaufen für uns vergrabene Hinweise ausgraben, und so schlenderten wir zum besagten Ort. Die Suche gestaltete sich äußerst kurz, doch galt es noch ein Buchstabenrätsel zu lösen, das uns unseren nächsten Zielpunkt verriet: Bregenz. Zudem war im Schnee reichlich Wasser und Alker Seltzer vergraben, sozusagen eine kleine Aufmerksamkeit unserer einfühlsamen Lagerorganisatoren. Kurz vor unserem Eintreffen in Bregenz, bekamen wir ein Foto zugeschickt, das ohne Worte unsere nächste Aufgabe verkündete. Ein Kanister, der bei der Uferpromenade etwa 20 Meter weit vom Ufer schwamm. Es war offensichtlich, dass in ihm unsere nächsten Anhaltspunkte enthalten waren. Und so geschah es, dass es einem von uns zufiel, bei Schnee und angenehmen 2 Grad Wassertemperatur, einen »Frühjahrsschwumm«

zu nehmen. Aufopfernd meldete sich ein Rover für dieses Wagnis und meisterte dies dank seines unvergleichlichen Adonis-Körpers mit Bravur. Beim Inhalt der notdürftigen Boje handelte es sich um Sutterlüty-Gutscheine, mit denen für unser Mittagessen gesorgt war und dem Namen unseres nächsten Reiseziels: Feldkirch. Nach ausgiebigem Mittagessen und einer erneuten Zugfahrt erhielten wir abermals per Handy unsere nächsten Anweisungen. Im Vera Moda waren große Kartonplatten bereit gelegt und wir mussten mit deren Hilfe vom Geschäftseingang bis zum Brunnen der Marktstraße gelangen, ohne dass wir den Boden berührten. Im Brunnen war ein Stück Papier, das uns mitteilte, dass in der Gastronomie »Rössle« ein Tisch reserviert sein würde und dass das nächste Ziel das Fohrencenter in Bludenz sein wird. So stärkten wir uns im Wirtshaus und fuhren sodann bei bereits untergegangener Sonne mit der Bahn nach Bludenz.


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WILA

Nach einem kurzen Marsch erreichten wir das Fohrencenter, wo wir auf die „Veranstalter“ des WILAs trafen. Alle gemeinsam spielten wir eine Runde Lasertag, was sehr unterhaltsam und schweißtreibend war. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Thüringen, wo wir im Pfadfinderheim, der dort ansäßigen Pfadfindergruppe, zu nächtigen gedachten. Doch zuvor bekochten wir uns noch selbst mit ausländischer Kost und ließen den Tag mit ein paar »gemütlichen« Bier ausklingen. Erschöpft von den Erlebnissen zog es, abgesehen von einer Handvoll Trinkwütiger, bald alle in ihre Schlafsäcke. Am nächsten Morgen räumten wir das kleine, aber gemütliche Heim der Thüringer auf und fuhren natürlich mit dem Zug nach Rankweil, wo wir das Lager beendeten. Gut Pfad! Dario


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PWA

FASCHINGSKRÄNZLE in Dornbirn, am 26. 1. 2013 Wir trafen uns am 26. 1. 2013 um 14:00 Uhr beim Bahnhof in Rankweil. Von dort aus fuhren wir, natürlich maskiert, mit dem Zug nach Dornbirn. Als dann alle „Mäschgerle“ im Pfarrsaal in Haselstauden eingetroffen waren, gab es zuerst Kuchen und Kaffee für alle. Gestärkt von den vielen Köstlichkeiten starteten wir dann in die erste Tanzrunde. Danach gab es ein Quiz an dem jeder teilnehmen durfte der wollte. Dabei war z. B.: ein Kartoffellauf, ein Schätzspiel, Klopapier wickeln, ein kniffliges Fragespiel für unsere Mitleiter und noch vieles mehr. Dazwischen gab es natürlich immer wieder flotte Tanzrunden, bei denen jeder seine Tanzschritte unter Beweis stellen konnte ;-) Am Schluss gab es dann noch Würstle mit Brot und anschließend gingen alle wieder nach Hause. Es war ein sehr lustiger Nachmittag!! :-) Gut Pfad! Bianca


FASCHINGSKRÄNZLE

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ALTPFADI

Fenkart-Schokolade Hohenems 18. Jänner 2013 Bereits um 18:00h trafen sich 16 hochmotivierte Altpfadfinder beim Schlossplatz 10 in Hohenems. Dort befindet sich die Schokoladenmanufaktur der Familie Fenkart, die es an diesem Abend zu besichtigen galt. Nebst interessanten Informationen über die Geschichte der Schokolade, den Kakaoanbau, die Kakaopflanze an sich, die Ernte derselben, die Weiterverarbeitung der Kakaobohne, der Herstellung von Schokolade und den Kreationen, die die Schokolademanufaktur zaubert, kamen wir auch in den Genuss leckerer Kostproben aus dem sehr vielseitigen Sortiment. Um ca. 19:30h war die genussvolle und lehrreiche Führung zu Ende und wir ließen den Abend im Clubraum ausklingen. Danke Patricia für die tolle Organisation! Gut Pfad Christiane

Vollmondwanderung 22. Februar 2013 Sage und schreibe 7 Altpfadfinder trafen sich um 18:00h beim Sternen. In Laterns angekommen trennten sich die Wege der kleinen Gruppe – 5 waren mit Rodeln unterwegs und 2 mit den Tourenski. Von Vollmondwanderung war allerdings nicht viel zu spüren, da das Wetter nicht wirklich mitspielte und der Nebel die Sicht auf den Vollmond verdeckte. Nach der, für manche, sportlichen Höchstleistung ließen wir den Abend noch gemütlich bei einem Bier oder auch Saft ausklingen. Gut Pfad Christiane

Winterlager 9.–10. 3. 2013 Gulm Fast pünktlich trafen alle um 13:30h auf dem Parkplatz beim »Sternen« ein. Die Leute, Rodel und Rucksäcke wurden auf die Autos aufgeteilt und dann ging es los Richtung Übersaxen, wo auf der Gulmalpe das diesjährige Winterlager der Altpfadfinder stattfinden sollte. Da es die Strecke vom unteren Trafohüsle bis zur Hütte in sich hat, mussten einige von uns einen Zwischenstopp einlegen und sich mit einem guten Tröpfchen stärken.☺ Als dann aber alle angekommen waren und wir traditionell eine Weile in der Küche gestanden sind und uns gestärkt hatten, ging es mit dem ersten Programmpunkt weiter. Zettel mit Wörtern von Musiktiteln wurden verteilt und so mussten sich dann diejenigen zusammentun, deren Wörter einen dieser Titel ergaben. Aufgabe war es, zwei Strophen und den Refrain des Liedes umzudichten. Einige hatten eher sinnlose Ideen (»Steppdecken«, »Rote bzw. grüne Schuhe«), andere wiederum nahmen sich eines eher ernsteren Themas an (»Junge gehe nicht zu den Indios«). ☺ Anschließend wurde unter Yu-Tings Anweisungen chinesisch gekocht. Es gab für alle etwas zu


KULINARISCH tun und war sehr interessant und vor allem lecker. Wir kochten gemeinsam eine typische asiatische Suppe als Vorspeise, Kraut-Karottensalat, Gurkensalat, chinesische Ravioli und chinesische Dumplings als Hauptspeise. Als Nachtisch gab es Obst – wie es in asiatischen Ländern typisch ist. Nach dem echt genialen und sehr sehr leckeren Essen wurden die umgedichteten Songs vom Nachmittag präsentiert – was unsere Lachmuskulatur sehr beanspruchte. Den restlichen Abend standen wir mehr oder weniger unter Ottos Fuchtel.☺ Denn ganz nach Lehrermanier wurde einer nach dem anderen von ihm eingeteilt sich ein Lied zu wünschen. Es wurde somit viel gesungen, gelacht, getrunken, gejasst und geredet. Nach einer, für die meisten, recht kurzen Nacht gab es ein reichhaltiges Frühstück. Danach wurde noch »gmäxlat«, über das Sommerlager geredet und die Hütte geputzt. Einige von uns genossen dann noch die Sonne vor der Hütte, während andere den Heimweg antraten. Es war ein sehr gelungenes, gemütliches und feines Lager! D-A-N-K-E an die Organisatoren! Gut Pfad Christiane

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PFADFINDERCLUB Die Entstehung der Pfadfinderbewegung vor dem Hintergrund der Weltgeschichte

1. Die historische Ausgangslage: Es ist hier weder Zeit noch Bedürfnis die Weltgeschichte darzulegen, aber um die Zeit, in welcher BiPi die Pfadfinderbewegung schuf, ich sage bewusst nicht, gegründet hat, worauf ich noch später zurück komme, um diese Zeit ein wenig zu verstehen, ist es notwenig Geschichte zu betreiben. Das Ende des 19. und der Beginn des 20. Jahrhunderts waren geprägt vom Imperialismus. Im Duden wird Imperialismus für das Herrschaftsstreben mit dem Ziel definiert, die Bevölkerung eines fremden Landes mit politischen, ökonomischen, kulturellen und ideologischen Mitteln zu beeinflussen, auszubeuten und direkt oder indirekt zu beherrschen. Viele Historiker haben die imperialistische Zeit durch die Brille der Ereignisse von 1870/71 gesehen. Nach dem deutsch-französischen Krieg musste das unterlegene Frankreich Elsaß-Lothringen an Deutschland abtreten und es entstand das deutsche Kaiserreich unter der Führung Preußens. Die deutsche aber auch die italienische Einigung hatten in Europa ein neues Gleichgewicht hergestellt, das die einzelnen Nationen zu einer epochalen Aufrüstung veranlasst hat. Damit war unter anderem eine der Voraussetzungen für den ersten Weltkrieg geschaffen worden. Nun, wie kam es zu diesem Imperialismus? Die Bezeichnung „Imperialist“ wird heute in der politischen Debatte geradezu als Schimpfwort verwendet, stellvertretend für Machtgier, Unterdrückung und Ausbeutung. War also Baden Powell ein Unterdrücker, Ausbeuter, Imperialist? Dies kann schon von vornherein klar verneint werden, ebenso wie jemand, der in die Zeit des Nationalsozialismus hinein geboren worden ist, nicht als „Nazi“ beschimpft werden kann.

Andere Historiker legen jedoch größeren Nachdruck, als auf die Ereignisse von 1870/71, auf den gesellschaftlichen Wandel, die geistige Entwicklung, das kulturelle Zusammenspiel, veränderte soziale Konstellationen, als auch auf sozialpsychische Einflüsse. In der Tat waren die liberalen, im damaligen Sinne der bürgerlichen Freiheitsideen des 19. Jahrhunderts und die nationalen Gedanken mitverantwortlich für das Entstehen des Imperialismus. Meiner Meinung dürfen jedoch diese, wenn auch mit entscheidende Strömungen nur im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen, kulturellen, geistigen und sozialen Entwicklungen gesehen werden. Vorerst sind die ökonomischen Errungenschaften aufzuzählen. Es herrschte eine ständig expandierende, freie Marktwirtschaft, die sich des Mechanismus der uneingeschränkten Konkurrenz bediente. Unter dem Schlagwort „Manchester-Liberalismus“ wird der rigide wirtschaftliche Liberalismus bezeichnet, der für das freie Spiel der wirtschaftlichen Kräfte ohne jegliche staatliche Eingriffe eintrat. Der imperialistische Druck und die Gewinne, welche die imperialistische Expansion abwarf, bedingten Veränderungen in der Struktur und im Ablauf der Wirtschaftprozesse in einer nie dagewesenen industriellen Gesellschaft. Im Eiltempo entstanden Kartelle und Monopole: horizontal durch Zusammenfassung gleichartiger miteinander konkurrierenden Firmen, vertikal durch die Ineinanderschachtelung ganzer Unternehmensgruppen von der Rohstoffbeschaffung bis zur Endproduktfertigung. Unzertrennlich verflochten sich miteinander die Funktionen des Kredits, der industriellen Produktion und des Warenverkaufs. Von der Tempobeschleunigung des Imperialismus wurden fast notwendigerweise auch die Arbeiter


ENTSTEHUNG PFADFINDERBEWEGUNG massen erfasst und zwar ideologisch als auch wirtschaftlich. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Parteien der Arbeiterbewegung in West- und Mitteleuropa entstanden. Marx und Engels haben das kommunistische Manifest (1847/48) verfasst. Marx hatte den Kommunismus als reale Bewegung betrachtet, welche durch die Überwindung der bürgerlichen Gesellschaft die freie Selbstentfaltung des Menschen schaffen sollte. Notwendig sei dazu, der revolutionäre Sieg des Proletariats im Klassenkampf mit der Bourgeoisie um die Beseitigung des Privateigentums an den Produktionsmitteln, und durch die Aufhebung aller Klassen die Emanzipation des Menschen von sämtlichen ökonomischen, politischen, sozialen und religiösen Zwängen zu bewirken. Dennoch überzeugten diese Ideen die Arbeiterschaft als Masse nicht, die sich durch die wirtschaftlichen Früchte des Imperialismus größere soziale Sicherheit erhofften. Der Nationalismus beeindruckte die Arbeiterschaft mehr als Pazifismus. Höhere Löhne bei stagnierenden Sozialleistungen schienen vorerst zu genügen. Zwei Jahre nach Baden Powells Geburt verfasste Darwin sein Hauptwerk „Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“. Darwin hatte mit der Selektionstheorie, dem später so genannten Darwinismus die zweckmäßige Anpassung der Lebewesen an die Umwelt erklärt. Er war ein Genie und der Gründer der modernen Evolutionstheorie. Im Rahmen dieser Vorstellung vom Daseinskampf und von der Expansionsberechtigung der „Bestangepassten“ wurde selbst die Einstellung zum Krieg zu erklären versucht. Ernst Renan (französischer Religionswissenschaftler, Orientalist und Schriftsteller) beschreibt dies so: „Der Krieg ist in gewissem Sinne eine Bedingung des Fortschritts, der Peitschenhieb, der ein Land am Einschlafen hindert, indem er sogar die satte Mittelmäßigkeit zwingt, ihre Apathie aufzugeben.

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Die internationale Politik ist die Kunst der gesellschaftlichen Organismen den Kampf ums Dasein auszutragen.“ Der englische Mathematiker Karl Pearson formulierte: „Die Geschichte zeigt mir den Weg, den einzigen Weg auf dem zivilisierte Zustände erreicht werden konnten: Das ist der Weg des Kampfes von Rasse gegen Rasse und des Überlebens der physisch und geistig best angepassten Rasse.“ Solche Auffassungen bestärkten die großen Mächte in ihrem angriffslustigen Gehabe. In Washington erklärte der Amerikaner Beverige: „Im Rahmen der Sendung unserer Rasse als Gottes Treuhänderin für die Weltzivilisation werden wir nicht darauf verzichten unseren Beitrag zu leisten. Wir sehen wie sich der weiße Mann gefühlt hat: Die weiße Rasse als Gottes Treuhänderin.“ Nationalismus, Liberalismus und Sozialdarwinismus haben dazu geführt territoriale Besitzungen zu erweitern um Rohstoffe und Einflüsse zu sichern mit der nachgeschobenen Begründung die Zivilisation zu bringen, etc. … ohne jegliche Rücksicht auf fremde Kulturen, Religionen, etc. … Die westliche Gesellschaft mit ihrem Können teilte sich den schwarzen Kontinent auf und die internationale Expansion kannte keine Grenzen. Das englische Empire umfasste neben dem Mutterland Australien, Neuseeland, Indien, Birma, Britisch Südafrika, Britisch Ostafrika, Nubien, Niger, Kanada um nur die wichtigsten zu nennen. Frankreich hatte Kolonien in West- und Nordafrika. Japan hatte China überrannt, auch Deutschland in Afrika Kolonien, Amerika machte seinen Einfluss in Mittel- und Südamerika geltend und Russland reichte vom Baltikum bis zum pazifischen Ozean. 400 Millionen weiße Europäer beherrschten mehr als dreimal soviel Menschen auf der Welt, sie hatten die Weltherrschaft erlangt. Unübersehbare weltliche Schätze brachten eine Prosperität ungeahnten Ausmaßes mit sich und


54 gleichzeitig eine nie dagewesene Aufrüstung. Die Kolonien mussten verteidigt, erhalten werden, was zum Einsatz der neuen Erfindungen in der Waffenproduktion führte, insbesondere zu gigantischen nationalen Kriegsmarinen. Auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 versammelten sich die Vertreter fasst aller Nationen, um die Glanzlichter und neuesten Errungenschaften auf sämtlichen technischen, wirtschaftlichen und militärischen, aber auch wissenschaftlichen, sozialen und künstlerischen Gebieten in einer bis dahin beispiellosen Gesamtschau der Welt vor Augen zu führen. Die Weltausstellung war eine Art Jahrhundertausstellung, die den rasanten Fortschritt vor allem auf dem Gebiet der Technik dokumentierte. Die politischen Positionen hatten ein bürgerliches Weltbild geschaffen, das von verschiedenartigen Kräften bestimmt worden ist. Es hatte eine biologische Wissenschaft hervorgebracht, die den unablässigen Kampf ums Dasein und das Überleben der Angepassendsten in den Mittelpunkt des Naturgeschehens stellte und hatte Belege für ein neues Menschenbild zusammengetragen: „Das Bild des sowohl individuellen als auch in der Masse irrationalen Menschen.“ Zwei andere Aspekte des Rationalismus kamen hinzu: eine fortschreitende Spezialisierung des Wissens mit der unendlichen Häufung von Wissensdetails bei zunehmender beängstigender Ungewissheit. Zum anderen mit der Vervollkommnung der Technik einhergehenden Folgeerscheinungen: Gereiztheit, Lärm, Daseinsuntauglichkeit, mechanische Kompliziertheit des Lebens. In nationalen Grenzen ermöglichten die gigantische Mobilisierung geistiger Leistungen und die Ausnützung neuer Produktionsverfahren eine phänomenale Hebung des westlichen Lebenshaltungsniveaus. Im Weltverbund standen verstärkt diese Faktoren für die politische und militärische Macht des Westens.

PFADFINDERCLUB 2. Das Leben Baden-Powells „Realistischer Himmelsstürmer, Pazifist, Idol pubertierender Burschen und schwärmerischer Backfische, Rattenfänger von Hammeln einer kapitalistischen Weltanschauung nannten ihn die einen… Truppenführer in den Kolonialkriegen eines machthungrigen Imperiums, Spion – wenden andere bedenklich ein … typischer Vertreter der englischen besitzenden Klasse, allen dazugehörigen kostspieligen Liebhabereien frönend: Weltreisender, Großwildjäger, Polospieler, Schriftsteller und Künstler, so sagen Dritte“ (Bruno Knobel: Das große Abenteuer Lord Baden Powell). Seine Gestalt schwankt in der Beurteilung der Welt, je nach ihrem Erinnerungsvermögen und ihrer Weltanschauung zwischen einem etwas spleenigen Greis in Kniehosen und Cowboyhut und einem der größten Pädagogen der Neuzeit. (Bruno Knobel: Das große Abenteuer Lord Baden Powell). Die Beurteilung Bi-Pi wird größtenteils von der Beurteilung seiner Idee abhängen und diese wiederum kann nicht umfassend beurteilt werden, wenn derselben nicht das Wissen um den Charakter und das Leben dieses Mannes zugrunde liegt. Der Vater von Baden-Powell war Mathematikprofessor in Oxford (dies schon im Alter von 31 Jahren) und galt bei seinesgleichen als guter Mathematiker, Physiker, Philosoph und Theologe. Er war ein Freund von Herschel (Friedrich Wilhelm Herschel, brit. Astronom dt. Herkunft; befasste sich u.a. mit dem Bau von Teleskopen) und Faraday (Michael Faraday, brit. Physiker und Chemiker; entdeckte u.a. die Grundgesetze der Elektrolyse). Seine ersten beiden Frauen starben. Mit fünfzig Jahren ehelichte er seine dritte Frau Henrietta Grace Smith. Sie gebar sechs Kinder, eines davon war Robert Stephenson Smith Powell, der am 22.2.1857 das Licht der Welt erblickte. (Der Name „Baden“ wurde erst später hinzugesetzt) Die katastrophal wirtschaftliche Situation von Millionen Briten riefen überall kritische Geister und


ENTSTEHUNG PFADFINDERBEWEGUNG Erneuerer auf den Plan, die für Reformen auf politischem und sozialem Gebiet eintraten. Das Haus der Powells war ein Sammelpunkt solcher Erneuerer, deren Namen allein schon für sich sprechen. (Edward Henry Smith Stanley, 1799 – 1869, großer Staatsmann zur Zeit Disraelis, Reformer, späterer Premierminister und Earl of Derby; Jowett, 1817 – 1893, Professor in Oxford, gab Anstoß zur Reform der Universitätsstudien; Browning, 1812 – 1889, führender Literat und Philosoph, der sich besonders für die Gedanken- und Redefreiheit einsetzte; Thackerey, 1811 – 1863, neben Dickens bedeutendster englischer Romanschriftsteller seiner Zeit, Journalist; John Ruskin, 1819 – 1900, Schriftsteller, Kunsthistoriker und Sozialreformer). Als Robert Stephenson drei Jahre alt war, ist sein Vater gestorben. Die Mutter hatte genug Unternehmensgeist und Tapferkeit, um ihre Kinderschar in bester viktorianischer Tradition zu erziehen. Schon seit frühester Kindheit liebte Bi-Pi die Natur, zeichnete und malte gern und brachte es dabei – beidhändig – zu einem für sein Alter bemerkenswertem Niveau. Sein schon damals naturverbundenes Leben, die ihn sehr prägende Mutter und nicht zuletzt der Umgang mit den berühmten Freunden des Hauses Powell ließen ihn zu einem altklugen Knaben heranwachsen. Mit dreizehn Jahren kam Bi-Pi in die berühmte Charterhouse Schule in London, die der gehobenen Schicht vorbehalten war. Es wurden – wie bei Bi-Pi auch Arme genommen, vorausgesetzt sie waren aus guter Familie. (Laszlo Nagy: 250 Millionen Pfadfinder, S.23). BiPi war in allen traditionellen Schulfächern alles eher als brillant. Hervorgestochen ist er durch seine Stimme, seine Musikalität und vor allem durch seine auffallende Begabung zum Theaterspielen. Um seinem Vater in dessen akademischen Spuren folgen zu können, versuchte er die Aufnahmeprüfung für Oxford zu schaffen. Er scheiterte ebenso kläglich wie bei seinem Versuch, in eine andere berühmte Schule einzutreten.

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Sein Versagen löste eine Ungewissheit über seine Zukunft aus, der er jedoch selbst ein Ende machte, indem er sich für die Aufnahmeprüfung in einer Offiziersschule anmeldete. Sein Aufnahmeexamen war so gut ausgefallen, dass man ihm zwei Jahre Training erließ und er schon drei Monate später als Unterleutnant nach Indien eingeschifft wurde. Im Organisieren und Theaterspielen fand Bi-Pi nunmehr seine Hauptbeschäftigung. Zwei Jahre waren vergangen als ihn eine Krankheit zwang, wiederum England aufzusuchen. Nach seiner Genesung wurde er mit seiner Einheit nach Afghanistan verlegt. Dort hatte er hauptsächlich topographische und militäranalytische Aufgaben durchzuführen. Seine Leistungen zogen eine Beförderung nach sich. Infolge der ausweglosen militärischen Situation in Afghanistan wurde Bi-Pi mit seiner Einheit wieder nach Indien versetzt, wo er nunmehr für drei Jahre blieb. Seine Liebe zur Natur, sein Theaterspielen, sein Ansehen im Regiment, vor allem aufgrund seines sozialen Verhaltens zu den Soldaten, und die Tatsache, dass sein zweites Buch veröffentlicht wurde, konnten in ihm dennoch nicht den Wunsch ersticken, dorthin versetzt zu werden, wo es etwas zu tun gibt. Sein Wunsch ging schließlich in Erfüllung, als sein Regiment nach Südafrika versetzt wurde. Während der politische Streit herrschte, wie die Pax Britannica wieder hergestellt werden sollte, was nach fast einem Jahrhundert an Kriegen, Auseinandersetzungen, Spannungen und Kompromissen unmöglich erschien, erhielt BiPi eine Aufklärungsaufgabe, die er allein fast ein ganzes Jahr lang ausführte. Nach zwei Jahren in der Garnison in England, unterbrochen von Aufgaben in Frankreich und Russland, bekam Bi-Pi das erste Kommando – wieder in Südafrika, dem dann weitere folgten. Seine erfolgreiche Tätigkeit ließ ihn jedoch niemals sein „fair play“ außer Acht lassen und darüber hinaus begann er seinen Aufzeichnungen zufolge, seine „Feinde zu lieben“. (Scouting for boys, S. 37). Bi-Pi hatte dann Aufgaben im Mittelmeergebiet zu erfüllen und er perfektionierte seine „Kunst des Aufklärens“. Er verbesserte das von ihm vor vier


56 zehn Jahren geschriebene Buch „Aids to Scouting“. Seine nächsten Einsätze erfolgten wiederum in Afrika. (Ashanti und Matabelen) und schließlich folgte seine letzte, erfolgreichste und größte – die Verteidigung der Stadt Mafeking. So schwerlich man sich heute die Hysterie der Engländer vorstellen kann, so groß war sie, als Bi-Pi Mafeking 217 Tage lang gegen die 6-fache Übermacht von Buren verteidigte. Sein Ruhm und seine Popularität waren grenzenlos und BiPi war ebenso wie fast wider Willen Soldat nunmehr zum Helden der Nation geworden. (Laszlo Nagy: 250 Millionen Pfadfinder; E. E. Reynolds: BI PI). Da Bi-Pi die Kriegsschule fehlte, konnte er auch nicht in den Generalstab kommen, sohin blieben ihm die letzten Sprossen der militärischen Karriereleiter verwehrt, was jedoch ohnedies nicht in seinem Sinne gelegen war. Zehn Jahre später nach Mafeking wurde Bi-Pi endlich in den „Ruhestand“ versetzt, sodass er sich nunmehr seinem eigentlichen großen Ziel, seiner Lebensaufgabe widmen konnte.

3. Das Entstehen des Pfadfindertums Als Bi-Pi zu Beginn seiner militärischen Laufbahn die Insel verlassen hatte, war dies auf dem Höhepunkt der großen viktorianischen Epoche, der Zeit des Empires, in dem „die Sonne nicht unterging“. Bei seiner beruflich endgültigen Rückkehr fand Bi-Pi nun ein Großbritannien vor, dass zwar insgesamt gesehen reicher, aber bereits in eine lange Phase der wirtschaftlichen Depression eingetreten war. Betroffen machte ihn vor allem, dass fast ein Drittel der Londoner Bevölkerung unterernährt war, Alkoholismus und Kriminalität immer häufiger als Folge der Massenarbeitslosigkeit auftraten. Bi-Pi machte sich grundlegende Gedanken über eine wirkungsvolle staatsbürgerliche Erziehung der britischen Jugend, war ihm doch bewusst, dass mit der von ihm angetroffenen Jugend das britische Empire nicht erhalten werden konnte.

PFADFINDERCLUB Er wollte aus seinen reichen Erfahrungen als Truppführer schöpfend, entsprechend seinen grundlegenden Einsichten, die ihn befähigten Soldaten zu selbständigen, denkenden und verantwortungsbewusst handelnden Männern heranzubilden, ein Buch für die Jugend schreiben. Etwa zur selben Zeit entdeckten Pädagogen – von Montessori bis Freinet, Claparède und andere – jeder für sich die günstigen Folgen der Selbsterziehung gegenüber der autoritären Belehrung. „In der Erziehung muss die oberste Autorität immer das Kind selbst sein“ (Eduard Claparède, 1873 – 1940, Schweizer Psychologe und Pädagoge). Bi-Pis frühere Schriften, die rein militärischen Zwecken dienten, waren seine Ausgangsbasis, aber er merkte bald, dass er im Grunde alles neu fassen musste. Seine Idee – dieses Buch für Großbritanniens Jugendliche zu schreiben wurde William A. Smith, dem Leiter der britischen „Boys Brigade“ einer paramilitärischen Jugendorganisation unterbreitet, der den „Held von Mafeking“ entsprechend verehrte, bereichert durch Ernest Thompson’s Seton, einer der ersten Ökologen der modernen Zeit. (Ernest Thompson Seton: Birch-bark Ball of the Woodkraft Indians; W. Hilcourt Baden Powell, Lady O. Baden Powell, The two Lives of a Hero). Dennoch zeigten seine ersten Entwürfe zu seinem Buch deutlich, dass Bi-Pi nicht die Absicht hatte eine eigene Jugendorganisation zu gründen, vielmehr wollte er die Entwicklung seines „Scouting scheme“ den bestehenden Jugendorganisationen zur Verfügung stellen, es sollte ihnen als Arbeitsgrundlage dienen (Boy’s Brigade, Church Lad’s Brigade, Lord Rodney’s Cadets, Forbush’s Knights of King Arthur, Y.M.C.A. etc.) (Baden Powell: Entwurf einer Erziehung). Noch während Bi-Pi am Entwurf zu seinem Buch „Scouting for Boys“ arbeitete, beschloss er seine Idee einer scoutistischen Erziehung in der Praxis zu testen. Er organisierte ein Lager auf der Insel Brownsea. 21 Buben teilte er ein in vier Patrullen (Ravens = Raben; Wolves = Wölfe; Bulls = Stiere; Curlews


ENTSTEHUNG PFADFINDERBEWEGUNG = Brachvögel). Jede Patrulle stand unter der Führung eines, von den Mitgliedern gewählten Kornetten, entsprechend der Überlegung Bi-Pis, dass die beste Methode zur Heranbildung von Jugendlichen in den Händen der Jugendlichen selbst liegt. Die Buben, welche an diesem Lager teilnahmen, besuchten zum Teil vornehme Schulen, wie Eton oder Harrow, die Mehrzahl bestand jedoch aus Kindern des Londoner Vorstädteproletariats. Das vorgesehene Programm beinhaltete den Aufbau des Lagers, war vorgegeben durch die Erfordernisse des täglichen (Lager)lebens, und bestand darüber hinaus aus Wettkämpfen, Spielen und Lagerfeuern. Das Lager wurde ein voller Erfolg und war vielleicht die letzte Bestärkung Bi-Pis, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Gleichwohl zur Zeit des Lagers auf der Insel Brownsea keineswegs von einer eigenen Jugendorganisation die Rede war, so wird doch dieses Lager mit dem Entstehen des Pfadfindertums gleichgesetzt.

4. Die Ausbreitung der Idee „Scouting for Boys“ wurde ein Bestseller. Dieses Handbuch wurde zunächst in sechs Teilen, die in vierzehntägigen Folgen erschienen, publiziert, am 1. Mai 1908 in Buchform. Bi-Pi eilte von Vortrag zu Vortrag und der Ansturm der englischen Jugend, das „Abenteuer des Scouting“ zu erleben, war enorm. Bereits zu Ende des Jahres 1908 gab es 60.000 englische Pfadfinder. (E. E. Reynolds: Bi-Pi, S. 91) Der Enthusiasmus der Jugend war überwältigend. Es wurden Lager organisiert und Patrullen sprossen wie Pilze aus dem Boden. Es war eine Bewegung entstanden, jedoch noch keine Organisation. Bi-Pi machte trotz dieser Erfolge seiner Ideen keine Anstalten, eine eigene Jugendbewegung mit eigener Organisation zu gründen. Dennoch war die pfadfinderbegeisterte Jugend dabei, eine Identität des Pfadfindertums zu entwickeln. Man wollte Pfadfinder sein und nichts anderes. 1909 organisierte Bi-Pi eine Versammlung aller Pfadfinder, die infolge schlechten Wetters im

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Kristallpalast in London stattgefunden hat. 10.000 Jugendliche folgten dem Aufruf und zeigten ihre pfadfinderischen Fähigkeiten. Diese Versammlung nahmen Mädchen zum Anlass, um lautstark kundtun, es den Buben gleich machen zu wollen. Damit begann die Entwicklung der Girl-Scouts, die später in Girl-Guides umbenannt wurden. Der Druck wurde immer größer der Bewegung eine eigene Organisation voranzustellen und der Notwendigkeit einer solchen konnte sich letztlich auch Bi-Pi nicht entziehen. Gleich nach Erscheinen des Buches „Scouting for Boys“ waren nicht nur in Großbritannien zahlreiche Patrullen entstanden, sondern auch in anderen Teilen des Empires, so in Kanada, Australien, Neuseeland. 1909 folgte Indien, dann Chile und von dort breitete sich das Pfadfindertum nach Argentinien und Brasilien aus. 1910 gelangte es in die Staaten und nach Kontinentaleuropa, insbesondere nach Belgien, Holland, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland und Österreich. 1911 folgte Russland und es war nun abzusehen, dass aus dieser Idee eine internationale Bewegung wird. „Scouting for Boys“ wurde nach und nach in alle Kultursprachen der Welt übersetzt. 1912 bekamen die Pfadfinder in England den Status einer juristischen Person, deren Ziel so festgelegt wurde: „Jungen aus allen Klassen der Bevölkerung nach den Prinzipien von Disziplin, Loyalität und staatsbürgerlicher Gesinnung zu erziehen.“ (Lazlo Nagy, S. 72) Die Rezeption dieser Ziele in andere Länder, deren politische Struktur ganz anders war wie in Großbritannien (z.B. Österreich) war problematisch und führte auch zum Teil zu einer völligen Verkehrung des Pfadfindergedankens. Dies, aber auch Abspaltungen in Großbritannien selbst oder auch andere (nationale) Widrigkeiten der Idee gegenüber, konnten den „Siegeszug“ des Pfadindertums bestenfalls bremsen, keinesfalls jedoch aufhalten. (Laszlo Nagy, S. 74) 1916 verfasste Bi-Pi das „Wolf-Club’s Handbook“, es war für die jüngeren (die Wölflinge) vorgesehen,


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PFADFINDERCLUB

für die älteren Scouts (Rover-Scouts) das im Jahre 1922 erschienene Buch „Rovering to Success“. Damit war das Programm für die Jüngsten bis zum Erwachsensein gegeben und auch die Zeitvorgabe, in welcher die Erziehungsziele des Pfadfindertums verwirklicht werden sollten. Bi-Pis fünftes grundlegendstes Werk zur Scoutpraxis war dann das für die Führerschaft konzipierte „Aids to Scoutmastership“. Kritiker kamen nun von allen Seiten, von rechts als auch von links und von den organisierten Kirchen, beinhaltend die verschiedensten Versuche die immer stärker werdende Pfadfinderbewegung zu diffamieren, zu missbrauchen oder gar ihre Vernichtung herbeizuführen. Bi-Pi schuf nun jene Voraussetzungen, die das Überleben seiner Idee über hundert Jahre lang ermöglichten, indem er die Ziele „seiner“ Bewegung weiter definierte, und zwar in einer Weise, die es weder den organisierten Kirchen noch den politischen Parteien ermöglichte, das Pfadfindertum zu absorbieren oder gar zu vernichten. „Das Ziel der Bewegung, so hatte Bi-Pi unter anderem geschrieben, ist die Gesundheit zu fördern, den Charakter heranzubilden und den Geist der Bruderschaft zu wecken, ohne Rücksicht auf Nationalität, Religion oder Klasse … Eigenschaften entwickeln, die einen guten Bürger ausmachen, das Umsetzen der Lehre Christi, guter Wille und Zusammenarbeit … für die Errichtung des Friedens in der Welt … Unsere Bewegung ist in keiner Weise militant, sie macht keine Politik …“. Diese Grundsätze haben die Idee nicht nur am Leben, sondern so zeitgemäß, wenn man will so jung erhalten, dass in zwei Weltorganisationen, in denen über 200 Ländern der Erde vertreten sind, bis heute mehr als 250 Millionen Jungen und Mädchen versucht haben, Pfadfinder zu sein und vielleicht auch zu bleiben.

Epilog Versucht man die Pfadfinder mit anderen Jugendorganisationen (in Österreich) zu vergleichen oder Unterschiede aufzuzeigen, so ist vorerst festzustellen, dass dies sehr schwierig ist, ohne die Grundsätze und Einhaltung derselben anderer Organisationen genauer zu kennen. Zum zweiten ist anzuführen, dass auch Sportvereine für sich in Anspruch nehmen, Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft in ihrem Programm zu haben, was von vornherein auch nicht zu bestreiten ist, nur die Frage des Stellenwertes solcher „hehren“ Ziele im Hinblick auf die anderen offen bleibt. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Pfadfinderbewegung eine den ganzen Menschen, seinen Geist, seine Seele, seinen Körper und seinen Charakter umfassende Erziehungsmethode ist, die schon aufgrund dieser Zielvorgabe“ sich von anderen Jugendbewegungen und/oder Jugendorganisationen grundsätzlich unterscheidet. Sportvereine nehmen zwar auch für sich in Anspruch Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft zu vermitteln. Es stellt sich allerdings die Frage, welchen Stellenwert diese Ziele im Vergleich zu den anderen haben. Zählt man sozusagen die Internationalität, die parteipolitische und konfessionelle Unabhängigkeit hinzu, so sind schon vordergründig wesentliche Unterscheidungskriterien zur kirchlichen Jugendarbeit, zu Parteijugendorganisationen als auch zu allen Sportvereinen gegeben. Darüber hinaus ist das scoutistische Erziehungssystem ebenso einzigartig wie die Tatsache, dass es keine Jugendorganisation oder -„bewegung“ mit auch nur annähernder Größe und Internationalität gibt, die den 100. Geburtstag schon einige Jahre hinter sich hat.

en Freitag-Clubabende ab 19:00 Uhr. m m o k l Wil lub Siehe aktuelles Programm unter www.pfadi-rankweil.at im C

Peter


EIN LÄCHELN

Ein Lächeln kostet nichts und hat doch große Wirkung. Es bereichert jene, für die es bestimmt ist, ohne jene zu schädigen, die es geben. Es dauert nur einen Augenblick, aber die Erinnerung daran kann manchmal ewig dauern. Niemand ist reich genug, um es entbehren zu können, und niemand ist arm genug, um es nicht zu verdienen. Es schafft häusliches Glück, hilft bei geschäftlichen Angelegenheiten, und ist das fühlbare Zeichen der Freundschaft. Ein Lächeln verschafft dem Müden Erholung, gibt dem Entmutigten Mut, tröstet den Traurigen. Doch es kann weder gekauft, noch gestohlen werden, denn es hat nur in dem Augenblick Wert, da es gegeben wird. Und wenn Sie mitunter jemandem begegnen, der Ihnen das Lächeln nicht schenkt, das Sie verdienen, seien Sie großzügig und schenken Sie ihm das Ihrige. Denn kein Mensch bedarf mehr eines Lächelns als derjenige, der anderen keines geben kann.

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Gilde »aktiv«

Wir

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Papierschopfdienste im März hatten: Udo Schranz, Klaus Walenta, Vreni Regensburger, Ringo Schieder und Helmut Salamon

Immer aktuell im Internet: www.pfadi-rankweil.at > GILDE WIR DIE GILDE > GILDE AKTUELL > PROGRAMM > AKTIVITÄTEN > KONTAKTE


Gilde »aktiv«

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„Alle neune …“ Mittwoch, 20. März 2013, hatten wir Kegeln in unserem Gildeprogramm stehen und so trafen wir uns um 19 Uhr in der „Krone“ in Koblach-Straßenhäuser. Nachdem wir uns mit riesigen Portionen gestärkt hatten, wurde abgezählt und so waren wir 13 Kegler schnell in Gruppe 1 und 2 aufgeteilt. Als Wettbewerb wurde „Tannenbaum abräumen“ ausgesucht und nicht nur die 9er wegzubringen war schwierig, auch die 2er blieben lange auf der Tafel übrig. Wir Frauen gaben unser Bestes, doch viel beachtenswerter waren die unterschiedlichen Techniken unserer Männer – die Kugel entweder sehr kraftvoll ins Volle schießen oder wie in Zeitlupe langsam dahinrumpeln lassen (Walter!). Das Ergebnis, 2:1 für die Einser-Gruppe, war nicht wichtig. Viel wichtiger waren die mitgebrachten Preise im Wert von € 5,–, die mit Nummern versehen unter uns verlost wurden. Von allen beobachtet packte jeder einzelne sein Päckchen aus. Von Arbeitscreme, die Stefan gezogen hatte, über ein Osternest für Klaus bis zum Wein für Walter war allerhand dabei. Es war ein feiner Abend und alle Teilnehmer hoffen, dass es wieder einmal einen Kegelabend gibt. Gut Holz! Renate Schabus

28. Jahreshauptversammlung Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 4. April 2013 im großen Saal des Pfadfinderheimes statt. Gildemeisterin Liselotte Lins konnte 37 Anwesende begrüßen. Es waren Abordnungen aus Liechtenstein und Feldkirch gekommen; auch Distrikt-Gildemeister Franz Wostry aus Dornbirn und Nicole Mayer und Sepp Schwab von der Gruppe waren anwesend. Auch der ehemalige DistriktGildemeister Gert Irgang war bei uns; er wurde wie schon öfters von seinem „Privatchauffeur“ Stefan in Götzis abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht! Es war eine flotte Versammlung: der ausführliche Bericht unserer Gildemeisterin Lotte Lins und der kurze Kassabericht von Helmut Salamon dauerten nicht wirklich lange und auch die Entlastung bzw. das Lob für den Kassier durch den Kassaprüfer Ringo Schieder war schnell erledigt. Ringo und Christian Matt werden im kommenden Vereinsjahr die Kassa prüfen und die Mitgliedsbeiträge werden gleich bleiben. Eine Vorschau und die Genehmigung des letztjährigen Protokolls gehörten natürlich auch noch zur Tagesordnung. Dann dankte ERO Sepp Schwab im Namen der Gruppe für die tatkräftige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit und auch Franz Wostry fand lobende Worte für unsere Gilde. Betroffen machten uns danach der Bericht und die Bilder aus Albanien. Alexander Angeloff erzählte von der Übergabe der Weihnachtspakete, der Freude der Kinder aber auch von den zum Teil wirklich schlechten Schul- und Wohnsituationen. Nach einer knappen Stunde waren die offiziellen Punkte erledigt und ab halb neun Uhr konnte bei Gulaschsuppe, Bier und Wein (und Wasser natürlich) der gemütliche Teil beginnen. Danke an den Thekendienst! Renate Schabus

Der Vereinsvorstand v.l.n.r.: Edith Piazzi (Schriftführerin), Helmut Salamon (Kassier), Udo Schranz (Beirat), Liselotte Lins (Gildemeisterin), Sabine Walter (Beirätin), Renate Schabus (Beirätin), Monika Schieder (Gildemeisterin-Stv.), Andrea Kopf (Beirätin, nicht abgebildet)


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SPIRITUELLES EIN BLICK ZURÜCK – VOR OSTERN

Korrespondenz Jesu mit der Verwaltung

liehkeit verlauten ic tl en ff Ö r s, de su err Je , dass sie in der MächSehr geehrter H uns zugetragen ion von Seiten de ss ur re w ep te R ei s S al r t ne sind nich von verschiede a wir gehalten t fürchten und D ch n. ni he od te T rs n fe de n auch n wir sie en wieder au ßen, sie würde den Tod, müsse r nach drei Tag ch ga au so d so al un , en en wenn pfleg tigen ernst nehm tot zu bleiben, hützen und zu d sc un zu en en hm ng ne ru rliefe n Abstand zu die uralten Übe n aufzuerstehe be ha or V m re rdnung anhalten von ih ndesübliche O la e di an ie S n. Denken ehung, wie sie tot sind. ein Ende habe d oder Auferst al an m st s uf le A al h ja rc s du Land nicht Schließlich mus en in unserem eb L s da e si n in Gefahr. und bringe nennen pflegen zu d rn ie le ch rs oll sie das etwas ve Hochachtungsv

servator

Der Landeskon

Sehr geehrter Herr Konservator! Es liegt leider nicht in meiner Ma cht tot zu bleiben, wenn ich gar nicht tot zu kriegen bin. Ich bin der ich bin und so was, was in mir ist kann gar nicht umgebracht werden – das weiß ich sich er. Ich bin der ich bin und ich muss was ich muss. Sollte über meine Auferstehu ng in weltlichen und geistlichen Kre isen Bestürzung entstehen, so kann ich das nur hoffen, denn ich mache ja nich t irgendeine Auferstehung sondern ich stehe auf gegen Unrecht. Ich stehe auf für Gerechtigkeit, für Freiheit, ich stehe auf für das Leben der Menschen. Das könnte den Herren der Welt ja so passen, wenn mit dem Tod alles zu Ende wäre. Mit meinem Tod wird die Sache erst anfangen.

Mit todernstem Gruß Auch Ihr Jesus von überall Die

Guides, die Caravelles und die gesamte Gruppe gratulieren Nicole und Rolly zur Geburt von FABIAN


ZEICHENBEWERB HL. GEORG

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Dieses wunderschöne Fensterbild wurde geschaffen anlässlich des 6. Weltjamborees 1947 in Moisson / Frankreich. Dieses Jamboree sollte ein neuer Anfang nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Es war das Jamboree des Friedens. Schneide die Seite heraus und male dieses Fenster an. Wenn du zu den 12 besten Künstlern zählst, bekommst du einen wunderschönen Preis. Gib dein Kunstwerk bei deiner Leiterin oder deinem Leiter ab. Viel Spaß!


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WITZE / PAPIERSCHOPF

Man lacht über uns! Die Eltern eines Pfadfinders kommen zu Besuch ins Lager und sind entsetzt, wie schmutzig die Pfadfinder herumlaufen. „Wascht ihr euch denn nicht?“ Darauf ein Wölfling: „Nein, wozu, wir erkennen uns an der Stimme…“  Treffen sich die Späher / Guides. Jeder muss eine gute Tat vollbringen. Abends treffen sich alle wieder und erzählen ihre guten Taten. Nur Klein-Fritzchen fehlt noch. Endlich kommt er. Total zerzaust, zerkratzt und seine Sachen sind zerrissen. Sagt der Pfadfinderleiter: „Na Fritzchen, was hast du heute für eine gute Tat vollbracht?“ Sagt Fritzchen: Ich hab einer alten Oma über die Straße geholfen.“ Pfadfinderleiter: „Das ist ja prima, aber warum bist du so zerkratzt?“ Fritzchen: „Die wollte nicht…!“  Aus dem Handbuch eines Explorers: „Wenn man im Freien mit zwei Hölzern Feuer machen will, ist es gut, wenn eines davon ein Zündholz ist!“  „Hast du heute schon eine gute Tat als Pfadfinder vollbracht, Emil?“ „Klar! Ich habe unseren Hund auf unseren Nachbarn gehetzt.“ „Das ist doch keine gute Tat, Emil!“ „Doch, doch, ohne die Dogge hätte er den Zug nicht mehr erwischt.“  Zwei Caravelles unterhalten sich. „Sag mal, was ist das wichtigste Teil an einem Schweizer Taschenmesser?“ – „Die Nagelfeile – denn wenn du alle Teile ausgeklappt hast, ist mindestens ein Fingernagel abgebrochen!“

Rankler Papierschöpfle

PfadfinderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. PfadfinderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir Pfadis beschäftigen uns auch mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. PfadfinderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. PfadfinderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir Pfadis bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung offen zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. PfadfinderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind offen für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die große Gemeinschaft ein. PfadfinderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und für Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir setzen unser Programm mit Hilfe qualifiziert ausgebildeter Kinder- und JugendleiterInnen in ganz Österreich um. PfadfinderIn sein heißt ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfadfinderische Tätigkeit hinaus vielfältig nutzen. PfadfinderIn sein heißt ständige Weiterentwicklung fordern und fördern. Unser Kinder- und Jugendprogramm und die Aus- und Weiterbildung der Kinderleiterinnen und JugendleiterInnen werden auf Basis unserer Grundsätze kontinuierlich weiter entwickelt. Diese Weiterentwicklung basiert auf regelmäßiger Evaluierung, ständigem Austausch unserer Kinder- und JugendleiterInnen untereinander sowie auf dem Einbringen von persönlichen Erfahrungen aus dem privaten und beruflichen Umfeld. PfadfinderIn sein heißt Demokratie und Frieden erleben. Wir sind Mitglied der größten Kinder- und Jugendbewegung der Welt. Durch gelebte Demokratie und auch internationale Begegnungen leisten wir einen nachhaltigen Beitrag für den Frieden. PfadfinderIn sein heißt kritisch, parteipolitisch unabhängig sein.Wir ermutigen zu kritischem Denken. Wir beschäftigen uns auch mit aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, bewahren dabei jedoch unsere parteipolitische Unabhängigkeit. PfadfinderIn sein heißt unsere Umwelt beachten, die Natur schützen. Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen aktiv für den Natur- und Umweltschutz einzutreten. PfadfinderIn sein heißt Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken. Wir bieten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft in der sie ihre Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiter entwickeln können und fördern die ganzheitliche Entwicklung unserer Mitglieder. Durch die altersgemäße Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken wir deren Teamfähigkeit und Zivilcourage. Wir sehen diese Mitbestimmung als Voraussetzung und Chance unsere Bewegung offen zu gestalten und ständig weiter zu entwickeln. PfadfinderIn sein heißt Bedürfnisse erkennen und die Individualität fördern. Wir fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen und geschlechtsspezifischen Bedürfnisse. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der offene und sensible Umgang mit ihrer religiösen und ethnischen Herkunft. Die Förderung der persönlichen Religiosität ist uns wichtig. Wir sind offen für Menschen mit Behinderungen. Sie bringen ihre Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein. PfadfinderIn sein heißt Abenteuer erleben. Unsere besondere Stärke ist die pädagogische Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen von 7-20 Jahren. Wir PfadfinderInnen setzen unser Programm mit Hilfe qualifiziert ausgebildeter Kinderund JugendleiterInnen in ganz Österreich um. Eine PfadfinderIn sein bedeutet ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nützen. Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gestalten die Gesellschaft im jeweiligen persönlichen Umfeld verantwortungsvoll mit. Sie schöpfen ihre Motivation aus dem Sinn ihres sozialen Engagements sowie aus dem Wert von persönlichen Freundschaften innerhalb der Bewegung. Unsere Kinder- und JugendstufenleiterInnen entwickeln sich sowohl durch Erfahrungsaustausch, durch das Lernen in der Gruppe, durch eigene persönliche Weiterbildung als auch auf Ausbildungsseminaren weiter. Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen können sie auch über ihre pfadfinderische Tätigkeit hinaus nutzen. PfadfinderIn sein heißt

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d'MAMPFLA April 2013  

Mitteilungsblatt der Pfadfindergruppe Rankweil

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