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die unabhängige informationszeitschrift der pfadfindergruppe maxglan

Juli 2012

Nr. 10 Jahrgang 25


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Juli 2012

die Glocke · Gruppe

Editorial

Impressum

Ausgabe: Nr. 10, Jahrgang 25, Juli 2012 Auflage: 320 Stück Herausgeber: Pfadfindergruppe Salzburg 6 Maxglan, Otto-Pflanzl-Straße 1, 5020 Salzburg  dvr 0557 552, zvr 668 785 072 Redaktion & Gestaltung: Christoph Fuchs (fox),  fox@pfadfinder-maxglan.at,  +43 650 787 0190 Produktion: ad.pri.co, Mittelstraße 11, 5020 Salzburg MitarbeiterInnen dieser Ausgabe: alex (Alexander Schreiber), fritz (Fritz Ortner), katti (Katharina Möschle), klemens (Klemens Reischl), mäx (Markus Stöllner), michi (Michael Gallhammer), renate (Renate Jährig), schu (Georg Sturm) Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und der Pfadfindergruppe Maxglan wieder. Für den Inhalt der Artikel zeichnen sich die AutorInnen verantwortlich. Alle MitarbeiterInnen unserer Jugendzeitschrift leisten ihre Arbeit ehrenamtlich. Artikel und Fotos bitte per Email an: glocke@pfadfinder-maxglan.at Nächste Ausgabe: Anfang September per Post  Redaktionsschluss: Sonntag 19. August Titelbild: Joschi (endlich auch mal am Titelbild!) im Lieferinger­ Badesee (Foto: Klemens) www.pfadfinder-maxglan.at

Neues nach dem Sommer Und wieder ist ein Jahr vorüber und wieder ist im Verlauf des Pfadfinderjahres viel passiert, auch für unsere Glocke. Wir feierten das 25-jährige Jubiläum unserer Gruppenzeitschrift mit einer Sonderausgabe. Aber wir werden nicht stehenbleiben. Für Herbst darf ich einen kleinen Relaunch ankündigen. Wir wechseln die Produktions­fi rma, was auch Änderungen des Layouts zulässt. So können wir in Zukunft als wichtigste Änderung abfallend drucken, das heißt jede Seite bis zum Rand ausnutzen. Natürlich wird dadurch auch die Druckqualität verbessert werden. Aus redaktioneller Sicht werden wir wieder die Stufenreporter einführen, die für die pünktliche Ablieferung der Berichte aus den Stufen verantwortlich sind. In der einen oder anderen Altersstufe gab es in den letzten Monaten Probleme mit der Zuständigkeit. Vielleicht kann so die Verantwortung geklärt werden. Ich wünsche allen ein aufregendes Sommerlager, das der richtige Höhepunkt des Jahres werden soll, und jede Menge Abenteuer, die es Wert sind, im Herbst wieder darüber zu berichten. —— fox


die Glocke · Gruppe 

Vorwort der Gruppenführung

Ein herzliches Dankeschön … an alle, die mit uns schon so lange und beständig in eine Richtung gehen! Ob am letzten Gruppenrat, beim Fronleichnamsfest, den Heimstunden und natürlich beim Jubiläum am Untersberg: Wir haben sehr viele helfende Hände, die mithelfen, wenn sie gebraucht werden. Es ist beruhigend zu wissen, dass Jugendliche, Führungsteam, Aufsichtsrat, Gilden und Mitarbeiter an einem Strang ziehen, dass Entscheidungen schnell getroffen und von allen mitgetragen werden. Auch von der Pfarre haben wir stets große Unterstützung! Ein kleines Dankeschön sind am Ende des Arbeitsjahres unsere Grillfeste am Grund und im Pfarrzentrum, auch für die Losverkäufer. Für Kinder und Jugend­liche kommt natürlich noch mit dem Sommerlager ein weiterer Höhepunkt, der nicht versäumt werden soll. Am Lager lernt man mehr als in vielen Schulwochen und Freundschaften enstehen oftmals dort. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, an den Freitagabenden am Grund oder im Roverheim vorbeizuschauen. Gut Pfad! —— Rosl, Hans, Ernst und Schu

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer

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Fotos: michi


die Glocke · Gruppe 

Dies und Das

Neues aus der Pfarre

Im kommenden Arbeitsjahr treten wir in einen Pfarrverband mit Taxham ein. Unser Kurat Pfarrer Harald Mattel betreut dann zwei Pfarren, verschiedene Aktivitäten werden dann gemeinsam gemacht. Am 30. Juni kann man sich um 19.30 Uhr bei einer Pfarrversammlung im Emmaussaal darüber informieren. Am 6. Juli werden alle Führungsteams, Mitarbeiter und Jugendlichen zum Grillen ins Pfarrzentrum eingeladen. —— schu

Fronleichnam

Auch dieses Jahr waren wir wieder bei der Fronleichnamsprozession dabei. Die Bänke im Kindergarten Villa­gasse, wo der Gottesdienst statt fand, waren schnell aufgebaut und die Sonne schien unseren Fahnenträgern ins Gesicht. Über mehrere Stationen bewegte sich dann die Festgemeinschaft mit allen Vereinen und Brauchtumsgruppen bis hin zum Kirchplatz und in die große Kirche wo alles ihren Abschluss fand. Nächstes Jahr dürfen wir dieses Fest gemeinsam im Pfarrverband mit den Taxhamern feiern. —— michi

Eintracht schießt sich auf Wien ein

Dieses Jahr gab es auch wieder ein Fußballturnier mit der Katholischen Jugend Maxglan, das wir nach unserem letztjährigen Sieg organisieren durften. Der Eisenbahnersportplatz war perfekt hergerichtet und das Wetter wie zum Kicken gemacht. In mehreren spannenden Spielen konnte die Eintracht auch heuer wieder als Turniersieger vom Platz gehen. Nach Anfangsschwierigkeiten mit einem Unentschieden, fing sich die Mannschaft dann und gewann die restlichen Partien. Im Anschluss konnte man sich bei einer Grillerei auf der Pfarrterrasse stärken. —— michi

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Fotos: fritz, fox


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50 Jahre Roverkreuz

Jubiläum am Berg

Vor 50 Jahren errichteten die Maxglaner Rover ein Gipfelkreuz am Untersberg. Ein guter Grund wieder einmal auf den Untersberg zu steigen und dieses Jubiläum mit einer Bergmesse zu feiern. Schon am Samstag den 16. Juni ging es los. Ab Mittag stiegen junge und alte MaxglanerInnen vom Bruchhäusl in Großgmain auf zur Vierkaseralm. Am Beginn des Weges wurden alle TeilnehmerInnen mit einer kleinen Stärkung und einem Lederabzeichen begrüßt. Der Aufstieg war für manche mühsam und für den einen und die andere ein Kinderspiel, war auch die Jüngste 7 Jahre und der Älteste 76. Nach kurzer Rast beim Roverkreuz ging es noch höher hinauf zum Hirschangerkogel wo auf dem Hoch­ plateau ein kleines Sonnwendfeuer entzündet wurde. Die wunderbare Kulisse mit Blick zum Berchtesgadener Hochthron auf deutscher Seite und Salzburg auf der anderen war für die meisten neu und sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. Am frühen Sonntagmorgen stiegen die ersten schon zur Bergmesse bei dicht bewölktem Himmel auf, während man sich oben am Berg in der strahlenden Morgen­ sonne wärmte. Beim Roverkreuz trafen sich dann die rund 100 TeilnehmerInnen um die Bergmesse mit Pater Virgil Steindlmüller zu feiern. Im Rahmen der Messe wurde auch eine Gedenktafel für Schurli Sturm am Kreuz angebracht. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine gemeinsame Aktion von jung und alt ganz besondere Wirkung auf die Gemeinschaft hat. Besonders beeindruckend fand ich die Teilnahme von relativen vielen Vätern und einigen Müttern mit ihren Kindern vom Biber bis zum GuSp – Hut ab. —— fox


Fotos: fritz, fox


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50 Jahre Roverkreuz

Gipfelsieg mit 76 und neuer Hüfte Das Jubiläum 50 Jahre Roverkreuz war natürlich auch für die Gilde ein Pflichttermin, zumindest für jene, deren Knochen noch nicht zu morsch waren für den beschwerlichen Aufstieg. Unser Gildefreund Ernst Müller, war einer von vier Personen, die bei der Errichtung des Kreuzes vor 50 Jahren mit dabei waren. Sie haben den emotionalen Moment genossen, jetzt noch einmal den Aufstieg geschafft zu haben und mitzuerleben, dass die junge Generation diese Tradition fortführt. Den Hut ziehe ich vor allem vor Schorsch Ahollinger, er ist unser ältestes männliches Gildemitglied und er war mit 76 Jahren auch der älteste Teilnehmer an der Bergmesse – und das trotz bzw. dank der neuen Hüfte, die er vor zwei Jahren erhalten hat. Für die Mühsal des steilen Auf- und Abstiegs wurden wir jedenfalls reichlich belohnt: durch einen traumhaften Sonnenuntergang, durch ein wunderbares Lagerfeuer mit Jung und Alt, durch eine sternenklare Nacht mit unzähligen Sternschuppen, durch einen unvergleichlichen Sonnenaufgang über dem nebelbedeckten Salzburger Becken und durch eine emotionale Bergmesse, bei der eine Gedenktafel für Schurli Sturm sen. geweiht und am Roverkreuz befestigt wurde. Danke an die Pfadfindergruppe Maxglan! —— fritz


die Glocke · Biber 

Biber Zeitraffer

Sola-Vorbereitung

Eine Woche vor unserem Sommerlager in Kuchl haben wir uns nocheinmal darauf vorbereitet. Was pack ich überhaupt ein und vor allem wo hin? Trolleys und Reise­taschen sind definitv fehl am Platz. Auch Videospiele und Zelte kann man zu Hause lassen. Alle Biber wissen nun aber was man wirklich mitnehmen sollte. Nebenbei wurde noch Eis geschleckt und am Feuer Marshmallows gegrillt. Wir freuen uns schon auf unser Lager. —— michi

Badegaudi

Bei Kaiserwetter konnten wir dieses Mal im Lepi zwei schöne Stunden verbringen. Nach einem Aufmerksamkeit erregenden Biberruf im Wasserbecken tobten wir herum. Die Rutschen wurden getestet und auch am Spielplatz war alles fest in unseren Händen. Leider war die Heimstunde viel zu kurz und darum schnell wieder vorbei. —— michi

Biber Sommerlager Pfadfinderheim in Kuchl  Samstag 30. Juni bis Sonntag 1. Juli Treffpunkt Samstag 30. Juni, 9.30 Uhr Hauptbahnhof, Schalterhalle Rückkehr Sonntag, 1. Juli, 14.40 Uhr, Hauptbahnhof, Bahnsteig 3ac (Zug-Nr. 5073)

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die Glocke · WiWö

WiWö Zeitraffer

Lass die Sau raus

Einmal im Jahr muss ein Pfadfinder einfach ein echter Pfadfinder sein. Bunt, kämpfend, bei Wind und Wetter draußen, saudreckig und tätowiert bis unter die Hutkrempe. Eine Schimpfwörtersammelrunde wird gefolgt vom klassischen Mann gegen Mann Mohrenkopfstopfen (österr.: Schwedenbomben in de Goschn). Unter tosendem Applaus füttern sich Spielpartner mit verbundenen Augen mit Schwedenbomben … wobei die wahre Kunst darin besteht dem Gegner möglichst zielsicher möglichst viel in Nase und Ohren zu stopfen. Beim Pinselfechten schlachten sich die härtesten nicht nur mit Fingerfarben sondern ungeplant auch mal mit echtem, wasserfestem Acryl. Maiskörner werden mit dem Mund aus Eimern getaucht und weitgespuckt, Fingerfarbenbilder bzw. Fingerfarbenmatschpfützen (österr.: Farblatschn) auf Plakate gemalt und Marshmallows überm Feuer geröstet. Wie bei echten Schotten gibts einen Baumstammweitwurfwettbewerb und anschließend für jedes Kind mindestens ein Tattoo. Abschließend kommen wir zur Königsdisziplin: Die Schlammgrube. Zuerst in den Dreck und dann unter den eiskalten Wasserschlauch. Das Heimstundenziel hat erreicht, wer im Auto auf Plastikplanen sitzen und zuhause erst mal richtig lange baden muss. —— katti

Stand im Rudelbewerb Zwischenstand vor dem großen Finale

Rudel

Labyrinth

Müll

Teamwork

Gesamt

Grün

5

4

4

34

Lila

4

2

5

27

Blau

3

0

2

26

Orange

3

3

3

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Gelb

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4

3

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Auf der dunklen Seite

Eine Zeitung verkündet Kattis Entführung durch eine von Satan besessene Leiterin. Nicht nur ihre Seele, auch ihr Leben ist in Gefahr. Um sie zu retten müssen zwei geheime Wege „auf der anderen Seite“ der Salzach erkundet werden. Fotos führen die Burschen zu einem Tiefgarageneingang, die Mädchen hinter ein efeuberanktes Häuschen. In kleinen Päckchen liegen dort Bilder vom nächsten Versteck und bunte mit Buchstaben beschriftete Kugeln. Das Männerteam schlägt sich durchs Grüne, findet Nachrichten in Mauerspalten, Astlöchern, unter Fensterrahmen, Brücken, Mülleimern, Blumenkübeln, in Telefonzellen, Lampen und in Stuhlbeinen. Die Damen zieht es in die Altstadt. Rückspiegel, Straßenschilder, Pfeiler, Stromkästen, Regenrinnen, Mauselöcher, Bushaltestellen, Kirchen und Apotheken verbergen die Bildbotschaften. Es muss gesucht, geklettert, kombiniert und ordentlich im Dreck gewühlt werden aber beide Teams kommen unverletzt zum Ziel. Am Platzl treffen alle aufeinander und legen aus 57 bunten Kugeln den Lösungssatz. Der Befreiungsplan wird geschmiedet. Ein Ritual und echtes Weihwasser soll den Teufel bekämpfen. Lösegeldübergabe am Markatplatz – ist die Hölle am Theater? Schwer verwundet und an einen Baum gefesselt krümmt sich die schreiende Katti unter der zuckenden und verrückt stöhnenden Steffi. Es hagelt Schläge, die Bibel wird gefesselt, Steffi wimmert und traktiert ihr Opfer mit einem Kreuz. Einige Kinder klettern auf den Baum, lösen die Fesseln und übergießen die beiden mit Weihwasser. Das Böse weicht. Verwundert wachen die beiden Leiterinnen auf … mit Gedächtnislücken. Sie müssen sich alles bis ins Kleinste erzählen lassen, ein ganzes Abenteuer. —— katti


Foto: m채x


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die Glocke · WiWö

WiWö Sommerlager Das Piilopaika-Institut in Maria Enzersdorf, Niederösterreich Treffpunkt Samstag 7. Juli, 08:50 Uhr Hauptbahnhof Schalterhalle

Achtung E-Card und eine kleine Jause für die  Hinfahrt nicht vergessen.

Fotos: katti, mäx

Rückkehr  Freitag 13. Juli, 17.49 Uhr planmäßig auf Gleis 1


die Glocke · WiWö 

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Foto: klemens


die Glocke · CaEx 

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CaEx Sommerlager

CaEx-Challenge: ÜLA

ÜLA heißt für viele Übungslager, da im Herbst sehr viele alte GuSp zu den CaEx überstellt wurden und da mussten sie erst mal kennenlernen, was auf einem CaEx-Lager alles anders ist als auf einem GuSp-Lager. Wir planten alles ziemlich kurzfristig, aber es hat alles gepasst. Wir trafen uns am 1. Juni beim Hauptbahnhof. Dort sammelten wir die 20 Euro ein und gaben jeder Kochgruppe ihr Budget für das bevorstehende Lager, um Lebensmittel einzukaufen. Jede Kochgruppe durfte kochen, was sie wollte. Als alle mit dem Einkauf fertig waren, gingen wir zum Bus und fuhren Richtung Mattsee und weiter nach Palting. Als wir dann am Lagerplatz ankamen, richteten sich die meisten ihren Schlafplatz selbst her. Wir mussten sogar Zelte aufbauen, denn das Wetter hatte es nicht so ganz gut mit uns gemeint. Am Abend kochten sich die Gruppen alle ihr Essen und danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die Sommerlagerfahrer und die, die leider nicht mitfahren können. Die Reisegruppe machte sich schlau, wo es denn genau hingehen könnte auf Korsika und die andere Gruppe überlegte sich eine Station für das Sommerfest. Auch für das Lagerabzeichen wurden einige Ideen gesammelt und schlussendlich einigten wir uns auch schnell auf eine Variante. Am nächsten Morgen machte jede Kochgruppe ihr Frühstück. Manche haben Nutella oder Liptauer Aufstrich zum Frühstück gegessen. Als alle fertig mit abwaschen, Zelt abbauen und zusammenräumen waren, spielten wir noch ein Spiel. Beim Rucksackpackspiel sind schon so manche gute Dinge aufgetaucht, die auf dem Sommerlager keinesfalls fehlen dürfen. Danach brachen wir auf zu einer Wanderung nach Mattsee.

Wir hatten ziemlich viel Spaß und bei der Hälfte, wo wir die schönste Aussicht hatten, machten wir uns ein Mittagessen, für manche gab es Spaghetti für andere Bernerwürstl. Es ging weiter nach Mattsee. Dort angekommen wurde noch die Gegend mit einem Geländespiel erkundet. Beim Spiel ging es darum etwas nach Vorgaben zu zeichnen. Das Fenster von der Post und der Balkon von der Gemeinde und so weiter bildeten die Bestandteile des Bildes. Um 16 Uhr ging der Bus retour nach Salzburg. —— rene (Explorer)

CaEx Sola Sommerlager in Korsika Abfahrt  Sonntag 5. August in der Früh Rückkehr  Freitag 17. August am frühen Abend Die genaue Zeit hängt noch davon ab, ob wir einen günstigen privaten Bus finden oder doch mit dem Zug fahren müssen.  Den genauen Treffpunkt erfahren alle CaEx noch rechtzeitig in einer extra Ausschreibung.


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die Glocke · CaEx

CaEx in Zahlen

In Zahlen ausgedrückt

Angelehnt an die alljährlichen Zahlenspiele von Mäx rund um unsere Gruppe, versuchten sich die CaEx darin die eigene Stufe numerisch gesehen unter die Lupe zu nehmen und wir stießen dabei auf einige interessante Details. Ähnlich wie in der ganzen Gruppe, kommen einige CaEx gar nicht direkt aus Maxglan, geschweige denn überhaupt aus der Stadt. Lediglich 61%, also 14 CaEx, kommen direkt aus Salzburg, die anderen reisen jede Woche aus den Umlandgemeinden Wals, Seekirchen, Siezenheim, Hallwang und Elsbethen an. Wir dürfen uns auch nicht über ein schwaches Geschlecht in unserer Sparte beschweren, denn mit 11 Explorern und 12 Caravelles haben wir fast genau gleich viele Burschen wie Mädels bei uns. Interessant ist sicher auch, wie oft die CaEx die Heimstunde und Aktivitäten außerhalb der Heimstunde besuchen. Seit dem Jahreswechsel waren in Summe 69% der CaEx anwesend, 21% entschuldigt und 10% nicht entschuldigt. Das bedeutet, dass bei 24 Aktivitäten (Heimstunden, Pfarrfasching, Girly Day, Burschentag, Roverkreuz, Trennung, …) 379 von 551 CaEx anwesend waren, sich 116 mal wer entschuldigt hat und 56 mal vergeblich auf jemanden gewartet wurde. Als interessantes Detail am Rande sei vielleicht noch erwähnt, dass die CaEx heuer durchschnittlich um ein Jahr jünger sind als die Sparte vor einem Jahr war. Das liegt natürlich daran, dass wir sehr viele Alte an die RaRo weitergegeben haben und im Gegenzug sehr viele von den GuSp zu uns überstellt wurden. —— leo, flo und rene (Explorer)

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Fotos: klemens

die Glocke · CaEx 

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die Glocke · CaEx

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CaEx4CaEx

Unsere Heimstunde

Die Planung verlief eigentlich einfach für uns. Denn eines stand für uns beide gleich fest, es musste mit Wasser zu tun haben und es musste eine Wasserbombenschlacht geben. So kam es dann auch, wir setzten uns zuerst zusammen und überlegten uns ein paar Spiele. Darunter war ein Wissensquiz, Schnelligkeitsspiele aber auch Geschicklichkeit war gefragt. Als Belohnung für jedes gewonnene Spiel erhielt die beste Gruppe 10 Wasserbomben, die zweite bekam 7, die dritte 5 und der letzte Platz bekam nur mehr 3. Als die CaEx die Spiele überstanden hatten, konnte es endlich losgehen mit der Wasserbombenschlacht. Jede Gruppe hatte einige Wasserbomben und wir denken alle hatten eine Fetzengaudi. —— magda und judith (Caravelles)

Schnitzeljagd

Pünktlich um 19.15 Uhr trafen sich alle CaEx beim Georgsgrund. Zum Aufwärmen spielten wir gleich Killer­ball. Danach teilten wir die CaEx in vier Gruppen und auf gings zu einer Schnitzeljagd am bzw. rund um den Georgsgrund. Dabei mussten auch einige Rätsel gelöst werden. Die Schnitzeljagd wurde (trotz kleiner Pannen) von allen super gemeistert und die 1. Gruppe, die das Ziel erreicht hatte, fing schon an Schnitzel zu backen, die dann mit Semmeln, Salat und viel Ketchup verspeist wurden. Zum Abschluss spielten wir noch Kegelfußball und um 21.15 Uhr gingen alle satt und hoffentlich zufrieden nach Hause. —— katrin und nadine (Caravelles)

Ausflug ins Mittelalter

Eines war uns schon am Anfang klar und zwar zu welchem Schwerpunkt wir unsere Heimstunde gestalten. „Bereitschaft zum Abenteuer des Lebens“ passte wie angegossen. Da wir die letzten Heimstunden am Grund

verbracht hatten, wollten wir einfach mal wo anders hin. Also beschlossen wir in die Stadt zu gehen. Wir haben unseren Schwerpunkt gewählt, weil wir finden, dass Action und Abenteuer in eine Heimstunde unbedingt dazugehören sollten. Wir sind immer bereit etwas Neues zu entdecken, sei es bei den Heimstunden oder privat. Es ist uns auch wichtig, dass jeder Explorer und jede Caravelle für alles aufgeschlossen ist. In unserem Stadtspiel musste man sich deshalb in einer fremden Umgebung mit einer Karte orientieren, sein Köpfchen anstrengen um die Rätsel zu lösen und Gruppenzusammenhalt bilden. Wir wählten daher die Gruppen so aus, dass alle CaEx mit Leuten in einer Gruppe waren, mit denen sie nicht so oft zusammen sind und sich vielleicht ein wenig überwinden müssen um mit den Gruppenmitgliedern zurechtzukommen. Am Anfang haben wir eben alle in Gruppen aufgeteilt. So ergaben sich 4 Gruppen, die aus 3 bis 4 Mitgliedern bestanden. Danach erklärten wir, was jeder zu tun hatte. Jede Gruppe bekam 4 Zettel und einen Stift. Sie mussten durch die ganze Altstadt gehen und die kniffeligen Rätsel lösen. Wir hatten in unserem Stadtspiel Salzburg in Mittelalterform präsentiert und die CaEx so durch die ganze Altstadt geführt. Dabei stellten sich schon am Anfang Probleme heraus, weil einige Gruppen wussten nicht wo sie beginnen sollten, obwohl sie einen Hinweis und einen Stadtplan hatten. Wir gingen während der Heimstunde herum und machten Fotos. Nachdem alle beim ausgemachten Endpunkt waren, übernahmen Klemens und Anna das Kommando und spielten inzwischen ein Spiel, wir mussten ja die Siegergruppe ermitteln. Die Gruppe rund um Maxi, Pat und Alex hatte gewonnen. Der Preis waren Lachgummis. Wir hoffen, unsere Heimstunde hat jedem gefallen und wir haben schon unser nächstes Ziel im Auge: „Die CaEx Challenge“. —— Jai und Johannes (Explorer)


Fotos: klemens


Foto: michi


die Glocke · RaRo 

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RaRo Zeitraffer

Bergtraining

Damit wir für unseren Aufstieg zum Jubiläums-Roverkreuz gut gerüstet sind, gab es für uns in der Heimstunde davor ein Bergtraining. Nachdem wir durch Gatsch gewatet sind, überquerten wir einen reißenden Fluss mittels Seil. Für unsere Beinmuskulatur gab es ein Seilsprungtraining und anschließend bereiteten wir uns mental auf den bevorstehenden Anstieg vor. Außerdem gab es eine kurze Besprechung des vergangenen Pfadijahres und eine grobe Jahresplanung für das kommende Jahr. —— nici

Festungskraxeln

Dem Wunsch, endlich wieder einmal auf die Festung zu klettern und zwar nicht auf herkömmlichem Wege, wurde in dieser Trennungsheimstunde nun endlich entsprochen. Wagemutig erklommen wir die Mauern auf verschiedenen Wegen. Nervenkitzel war da bei einigen vorprogrammiert, als sie nach unten in den Abgrund schauten. Auch in der Festung wollten einige dann noch höher hinaus. Die Aussicht auf unser schönes Salzburg war auf jeden Fall wunderbar und einmalig. —— michi

Sport

Am Sportplatz hinter dem Stadion ließen wir unsere Kräfte spielen. Die einen probierten die Slackline aus und andere spielten mit dem Diabolo. Aber der Großteil lieferte sich ein spannendes Beachvolleyballmatch. Hin und her flog der Ball in der Luft. Auch der einsetzende Regen hielt uns nicht davon ab weiterzuspielen. Manche waren sogar noch motivierter und schmissen sich voll in den Sand. —— michi

Backe backe …

Die Trennung verbrachten wir bei Silvi zu Hause, wo verschiedenste Muffin- bzw. Kuchensorten gebacken wurden. Zucchini-Käse-Muffins, Schinken-KäseMuffins, Schokoladen-Muffins, Apfel-Zimt-Muffins, Kokos-Weiße Schokolade-Muffins und ein Beerenkuchen – für jeden war etwas dabei. —— lisa

RaRo Sommerlager Sommerlager in Süditalien Treffpunkt  Samstag 11. August, 11:50 Uhr Schalterhalle  Salzburg Hauptbahnhof Rückkehr  Samstag 25. August, ca. 9 Uhr Salzburg Hauptbahnhof Wir reisen mit dem Zug von Salzburg nach München. Von dort aus geht ein Eurolines Bus bis ganz in den Süden nach Villa San Giovanni. In Italien werden wir uns mit dem Zug und Bus fortbewegen und zwar eine Tour bis hinauf nach Neapel wo wir dann wieder zurück nach Salzburg fahren. Achtung Reisepass oder Personalausweis, E-Card, Halstuch, Uniform und Geld für Verpflegung und sonstigen Luxus bitte nicht vergessen.


Fotos: michi

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die Glocke · RaRo

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die Glocke · RaRo 

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die Glocke · Gilde

Gilde Zeitraffer

die 6er Gilde

Gemütlich

Am letzten Gildeabend stand absichtlich kein Vortrag und kein heißes Thema am Programm, sondern der Abend sollte zu Gesprächen und Plaudereien untereinander genützt werden. Aber es hat sich dann ergeben, dass Helmut Fischbacher, der den Sommer wieder in Salzburg verbringt, sehr interessant von seiner Wahlheimat Spanien berichtete. Spanien, das momentan aufgrund von Wirtschafts-, Finanz- und Bankenkrise andauernd in den Medien vorkommt, hat er in Relation zu Größe, Bevölkerung und BIP Österreich gegenübergestellt und festgestellt, dass wir wirtschaftlich nicht viel besser dastehen und dass wir keineswegs mehr auf einer Insel der Seligen leben. Einzig und allein bei den Arbeitslosenzahlen können wir punkten. Aber natürlich hat er nicht nur Negatives zu berichten gehabt, sondern hat uns auch von der Schönheit des Landes, den Baudenkmälern, dem guten Essen, den guten Weinen, dem angenehmen Klima und der Freundlichkeit der Menschen erzählt. Er hat uns jedenfalls Gusto auf einen Spanienurlaub gemacht. —— renate

Gildetermine Donnerstag 12. Juli, 19 Uhr  Gildenabend, „Offen gesagt“ Gildedienst: Fam. Fuchs und Fuchs Donnerstag 16. August  Sommergildenabend nähere Informationen folgen noch Donnerstag 13. September, 19 Uhr  Gildenabend, „Gemütlicher Abend“ Gildendienst: Fam. Ortner und Ortner

Gschmackig An einem Samstag im Mai fand eine kulinarische Gemeinschaftsaktion der Georgsgilde Salzburg und der 6er Gilde Maxglan statt. In der Nähe von St. Georgen im Attergau galt es, die PfadfinderführerInnen beim Bundeslager Thanks a lot zu verköstigen. Wir repräsentierten gemeinsam das Bundesland Salzburg mit Bratwürsten, Sauerkraut und Kartoffelpüree – veredelt mit frischem Schnittlauch und gerösteten Zwiebeln. Unter der professionellen Leitung von Robert und der tatkräftigen Unterstützung von Traudi, Erika, Dagmar, Claudia, Helmut, Manfred, Matthias und mir wurden weit über 100 Portionen ausgegeben. Als kleine Draufgabe für unsere Arbeit und unser Engagement wurden wir in einem internen Ranking von der Lagerleitung mit der besten geschmacklichen Performance geehrt. —— alex


Fotos: alex, fritz

die Glocke · Gilde 

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die Glocke · Umschlagplatz

Dankeschön an adprico

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Sarah, Tina und ihren Leuten von der Werbeagentur adprico herzlich für die unkomplizierte Zusammenarbeit in den letzten sieben Jahren bedanken. 68 Ausgaben unserer die Glocke wurden von ihnen produziert und manche davon sogar unentgeltlich. Wir danken euch recht herzlich. —— fox

Aktiv in den Ferien

Jeden Freitagabend sind unsere Hands am Grund, ein Grund, um dort auf ein Getränk und ein paar Handgriffe vorbeizuschauen. Die RaRo werden sich nicht nur im Heim treffen, sondern möchten bei Schönwetter ins Wiestal, an die "Oim" und in die Glanschlucht. Mani ist wohl auch in den Ferien fleißig am Werkeln in der Rovergruft.

Informationen Pfadfindergruppe Salzburg 6 Maxglan Otto-Pflanzl-Straße 1, 5020 Salzburg  zvr 668 785 072 Biber (5–7 Jahre)  Silvia 0650 8100 855  biber@pfadfinder-maxglan.at Wichtel und Wölflinge (7–10 Jahre)  Mäx 0676 7570 727  wiwö@pfadfinder-maxglan.at Guides und Späher (10–13 Jahre)  Johannes 0664 5113 355  gusp@pfadfinder-maxglan.at Caravelles und Explorer (13–16 Jahre)  Anna 0650 8343 590  caex@pfadfinder-maxglan.at Ranger und Rover (16–20 Jahre)  Georg 0662 854 268  raro@pfadfinder-maxglan.at Hands (über 20)  hands@pfadfinder-maxglan.at

www.pfadfinder-maxglan.at

Sommerlager

Biber Sola im Pfadfinderheim Kuchl Treffpunkt: Samstag 30. Juni, 9:30 Uhr Hbf. Rückkehr: Sonntag 1. Juli, 14:40 Uhr, Hbf., Gleis 3 WiWö Sola in Maria Enzersdorf Treffpunkt: Samstag 7. Juli, 8:50 Uhr Hbf. Rückkehr: Freitag 13. Juli, 17:49 Uhr Hbf., Gleis 1 GuSp Sola in Bayern Treffpunkt Samstag 7. Juli, 11:30 Uhr Bhf. Freilassing Rückkehr Freitag 13. Juli, 14:30 Uhr Bhf. Freilassing CaEx Sola in Korsika Treffpunkt: Sonntag 5. August in der Früh Rückkehr: Freitag 17. August am frühen Abend RaRo Sola in Süditalien Treffpunkt: Samstag 11. August, 11:50 Uhr Hbf. Rückkehr: Samstag 25. August, ca. 9 Uhr Hbf.


25/10 Die Glocke