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die un a bh ä ngige infor m at ionszeitschrif t der pfa dfindergruppe m a xgl a n

Ausgabe Nr. 6 / Jahrgang 34, Februar 2021


Impressum

Land in Sicht

Herausgeber

Bislang schien es so, als könnte uns als Gruppe die Corona­ krise nur wenig anhaben … keine Heimstunden, kein Pro­blem, denken wir uns eben Alternativen aus. Wenig Programm, wenig zu erzählen, kein Problem, unsere Gruppenzeitschrift füllen wir mit anderen Informationen. Nun ist es aber soweit: die erste Ausgabe seit vergangenem März, die nun dünner ausfallen muss (natürlich trägt der durch die Ferien verkürzte Jänner zusätzlich dazu bei). Ich nutze die Gelegenheit um allen zu danken, die trotz magerem Programm dabei mitge­ holfen haben unsere Zeitschrift dennoch zu füllen. Mäx hat, wie jedes Jahr, wieder unsere Mitglieder-Daten­ bank analysiert und eine kleine Statistik dazu erstellt (siehe dazu Seite 4 und 5). Soviel kann ich dabei schon vorwegneh­ men: Unsere Mitgliederzahlen sind stark gesunken. Ganz besonders hart trifft es unsere Jüngsten, die Biber. Sie haben durch die Corona-Krise weniger als die Hälfte ihrer ­K inder halten können. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir das in naher Zukunft wieder aufholen können, zumindest in der Altersstufe der Biber. Dennoch wird uns aller Wahr­ scheinlichkeit nach dieses entstandene „Loch“ noch einige Zeit begleiten. Eine erste Lockerung der Lockdown-Beschränkungen ist nun mit dem Ende der Semesterferien in Sicht und somit auch ein Wiederaufleben unseres Heimstundenbetriebs. Mit Sicherheit sind wir nicht Teil der ersten Öffnungsschritte und müssen noch ein wenig Geduld haben – darum auch noch kein Terminkalender. Als eine der ersten Programmpunkte werden wir versuchen unseren Gruppenrat im Februar am Montag. 15. 2. in Echt (!) am Georgsgrund abzuhalten. Für unsere nächste Ausgabe habe ich einen weiteren klei­ nen Lichtblick in Planung: eine Statistik zum Verhalten in unseren online-Medien. Die Nutzung ist in diesem Bereich (und es ist kaum anders zu erwarten) rasant gestiegen. Das ist ein Umstand, den wir auch nutzen sollten. Für die kom­ mende Ausgabe bitte ich euch um weitere Geschichten und Bilder, die nicht unbedingt aktuell sein müssen. Ich würde gerne wieder mehr Seiten füllen. Für diese Ausgabe trotzdem viel Unterhaltung beim Lesen. ― fox

Nr. 6, Jahrgang 34 / Februar 2021

Pfadfinder Salzburg 6 Maxglan Otto-Pflanzl-Str. 1, 5020 Salzburg ZVR 668 785 072 Redaktion & Gestaltung Christoph Fuchs (fox) Seite 2 | 3

Gruppe

fox@pfadfinder-maxglan.at +43 650 787 0190 Produktion druck.at, Leobersdorf auf Recyclingpapier aus Österreich MitarbeiterInnen andrea (Andrea Klima), artur (Artur Grabner), franzi (Franziska Strehlik), fritz (Fritz Ortner), mäx (­Markus Stöllner), michi (Michael Gallhammer-Sasalli), schu (Georg Strum), wirnsi (Max Wirnsberger) Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und der Pfadfindergruppe Maxglan wieder. Für den Inhalt der Artikel­zeichnen sich die AutorInnen verantwortlich. Alle MitarbeiterInnen unserer Jugendzeitschrift leisten ihre Arbeit ehrenamtlich. Nächste Ausgabe Freitag, 12. März Redaktionsschluss Samstag, 27. Februar Titelbild Luisa und Julia von den WiWö mit ihrem Beitrag zur ­Schneemannchallenge (Foto: WiWö).


Der hoffentlich letzte Gruppenrat online im Jänner … der nächste Gruppenrat am 15. Februar, 19:30 Uhr, soll am Georgsgrund

Fotos: schu, wirnsi

stattfinden.

Die RaRo vertraten unsere Gruppen in Maxglan bei der Sternsingeraktion der Kirche.


Wir in Zahlen

Mitgliederstatistik für 2020/2021

Von einem normalen Pfadfinderjahr sind wir ja ziemlich weit entfernt. Der Kern ­unserer Pfadfinderarbeit, nämlich das regelmäßige Treffen mit unseren Kindern und Jugend­lichen, ist seit Monaten kaum möglich, schon gar nicht in gewohnter Form. Was hat das für Auswirkungen auf unsere Gruppe, wie schlägt sich das in unseren Mitgliedszahlen nieder? Seite 4 | 5

Gruppe

Normalerweise wollen wir Jahr für Jahr neue Gemein­ schaften in unseren Alters­ stufen formen, uns im direkten Kontakt intensiv austauschen und mithel­ fen Bindungen und Freund­ schaften untereinander zu entwickeln. Aktuell ist die Kreativität gefordert, zumin­ dest irgendein altersgemä­ ßes Programm anzubie­ ten, das entweder individu­ ell, online oder mit vieeeel Abstand wahrgenommen werden kann, um nicht ganz in Vergessenheit zu geraten. Rückwirkend können wir uns glücklich schätzen, dass wir Sommerlager abhalten und im Herbst einigerma­ ßen normal starten konn­ ten. Unsere Überstellungen wurden noch abgehalten, bevor der Lockdown uns in einen verordneten Winter­ schlaf schickte. Bald dauert die Coronakrise nun schon ein Jahr. Auf den ersten Blick deut­ lich: Mit insgesamt 174 regis­ trierten Mitgliedern haben wir knapp 20 weniger als

letztes Jahr und damit den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2011/2012. Betrach­ tet man nur die Kinder und Jugendlichen bis inklusive der RaRo, sind es mit insge­ samt 123 sogar um 27 weni­ ger als letztes Jahr. Um noch niedrigere Zahlen zu finden, muss man weit zurückgehen bis ins Jahr 2003/2004. Auf den zweiten Blick ist der Rückgang weniger deut­ lich: WiWö und CaEx konn­ ten im Vergleich zum Vor­ jahr leicht zulegen. Zudem ist ein großer Teil des Rück­ gangs bei den Jugendlichen darauf zurückzuführen, dass viele alte Ranger und Rover (Rekordstand im Vor­ jahr) heuer ihren Aufbruch vollzogen haben und uns aber zum Großteil als junge Hands (Mitarbeiter*innen) erhalten bleiben. Somit bleibt ein leichter Rück­ gang bei den GuSp (bei eher niedrigem Niveau) und ein totaler Absturz bei unseren Bibern von 22 auf 9 regist­ rierte Kinder. Wenn man dann noch die Umstände miteinbe­

zieht, wird der Blick diffus. Die Mitgliedererhebung ist wie jedes Jahr eine Moment­ aufnahme. Doch heuer fiel der Abschluss der Registrie­ rung und Stichtag der Zäh­ lung schon mitten in den Lockdown. Damit verbun­ den war die Ungewissheit, wie es weitergeht. Was dazu führen kann, dass Eltern ihre Kinder eventuell doch nicht mehr „fix“ registrieren, obwohl die Kinder eigentlich pfadfindermotiviert sind. Gleichzeitig gibt es vermut­ lich Kinder, die zwar offiziell registriert sind, im Frühjahr aber nach den – hoffentlich bald möglichen – Locke­ rungen nicht mehr kommen werden. Insgesamt denke ich, dass es für die jünge­ ren Altersstufen deutlich schwieriger ist, eine Bin­ dung zu den Kindern auch ohne regelmäßige Heim­ stunden aufrechtzuerhal­ ten. Gleichzeitig tun sie sich auch leichter, wieder Neues aufzubauen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. ― mäx


Aus den Mitgliederzahlen ist ersichtlich, dass es uns gelingt, die Bindung zu unseren älteren Mitgliedern aufrecht zu erhalten. Das mittlere

7% andere Gemeinden

Alter (Median) war mit 15,0 Jahren noch nie so hoch, im arithmetischen Mittel haben wir mit 20,9 Jahren sogar schon die offizielle Alters-

13% andere Stadtteile

grenze für RaRo überschritten … Außerdem, der weibliche Anteil in der Gruppe

33% Maxglan

konsolidiert sich bei 40%, zwischen Biber und RaRo nähern wir uns mit 47% sogar der

7% Taxham

Hälfte an.

6% Liefering

34% Wals

174

Mitglieder gesamt davon

123

betreute Kinder und Jugendliche

zusätzl. (inkl. Mehrfachzählungen)

29

LeiterInnen

38

Hands

17

Aufsichtsrat und sonstige Mitglieder

außerdem 22 Wohnort unserer Mitglieder 2021

neue Mitglieder

40,2% Anteil weiblicher Mitglieder 50%

sind jünger als 15 Jahre

20%

sind alter als 29 Jahre

33,1% wohnen in Maxglan 33,7% wohnen in Wals Mitgliederentwicklung von 2001 bis 2020

38%

der LeiterInnen (11 von 29)

sind selbst noch RaRo

200 174 gesamt 150 22 RaRo

100

25 CaEx 23 GuSp

50 44 WiWö

20 /21 20

18/ 19 20

16/ 17 20

/15 14 20

1 2/ 13 20

10/ 11 20

08 /0 9 20

06 /0 7 20

/0 5 04 20

20

02

/0 3

9 Biber


WiWö

Auf BiPis Spuren

Wir haben am Georgsgrund – zwischen großem und kleinem Heim – eine Box mit verschiedensten Bastel­ materialien hinterlegt. Aus dieser kann man sich im Zuge eines Spaziergangs Anleitungen und Materia­ lien zum Basteln holen. Wir freuen uns über Fotos von euren Sachen :) ― wirnsi

Wir haben eine Schnitzel­ jagd zum Gründer der Pfad­ finder vorbereitet. Es gibt einen Lückentext zum Aus­ füllen, die Antworten sind im Goiser Moor in kleinen schwarz-weißen Fotodosen versteckt. Den Lückentext ­findet ihr am Georgsgrund in unserer Kiste, darauf sind auch die Hinweise zu den Fundorten der Antwor­ ten aufgeschrieben. In der Kiste findet ihr zudem einen Lösungs­zettel, den bitte aber erst am Schluss anschauen ;) Bitte selber einen Stift mit­ nehmen und ordent­liches Schuhwerk anziehen, da es auch ein wenig abseits des asphaltierten Wegs geht. Der Weg ist ein wenig über 3 km

SchneemannChallenge Da es in letzter Zeit häufi­ ger geschneit hat, haben wir einen kleinen Wettbewerb dazu gemacht. Es ging darum im Garten oder beim spazieren gehen einen Schneemann zu bauen, ihn so gut wie mög­ lich als Pfadfinder zu ver­ kleiden und uns ein Bild davon zu schicken. Dafür war eine Woche Zeit. Die Ergebnisse waren sehr, sehr cool! ― wirnsi

Fotos: wirnsi, WiWö

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Kreativbox

lang. Hier noch eine kurze Beschreibung wie man zum Goiser Moor kommt: Von Viehausen kommend beim Gasthof Laschensky gerade­ aus der Straße folgen (nicht links Richtung St. Vitalis). Nach den Häusern geht es die erste rechts zur Auto­ bahnbrücke (Fürstenbrunn­ weg). Vor der Brücke ist links ein Parkplatz, der Start­ punkt der Schnitzeljagd ist nach der Brücke und den ers­ ten Hinweis solltet ihr relativ leicht finden. Bitte die Hin­ weise auch wieder an den Ursprungsort zurücklegen. Viel Spaß! ― wirnsi


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GuSp


An diesem Freitag beschäf­ tigten wir uns mit zwei unse­ rer acht Schwerpunkte: Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft und Weltweite Verbundenheit. Die Aufgabe zum ersten Schwerpunkte lautete, sich mit dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ auseinander­ zusetzen und dementspre­ chend zu handeln: jeden Tag bewusst etwas Gutes tun und die Resultate eine Woche lang für sich selber aufschreiben. Franzi hat als kleine Hilfestellung auch ein paar Denkanstöße aufge­ schrieben :D Für den zweiten Schwer­ punkt ließen wir uns von den Pfadindern aus Vöckla­ bruck inspirieren – sie haben ein Rätsel zur Pfad­ findergeschichte erstellt, das wir den GuSp nicht vorent­ halten wollten ;) ― andrea

Schreiben B64

Challenge

Die erste GuSp Aktion im neuen Jahr bestand darin, die Aufgaben des Rund­ schreibens B64 zu erfüllen. Über den Mönchsberg ver­ teilte Stationen lieferten Hin­ weise, die es zu finden galt. Die Aktion galt auch für den Patrullenwettbewerb ... ― andrea

In der zweiten Heimstunde gab es für alle eine coole Challenge. Anlässlich des vielen Schnees sollten Schneefiguren gebaut wer­ den, die nach Kreativität bewertet wurden. Glück­ wunsch an Johanna L. und Chiara – ihr bekommt beide den Siegerplatz! Einen Preis bekommt ihr übrigens auch noch ;) ― andrea Fotos: GuSp

Schwerpunkte


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CaEx

Diese Woche trafen wir uns wie gewöhnlich in Corona Zeiten per online Video Chat. Zuerst haben wir ein paar lustige Spiele gespielt wie Stadt Land Fluss, Skribble und Amox. Danach quatsch­ ten wir ein bisschen und zum Schluss spielten wir noch mehrere Runden Among us. Im Großen und Ganzen war es eine sehr lus­ tige Heimstunde. ― Victoria&Amelie

Mein Block – Rodelchallenge Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des neuge­ fallenen Schnees. Zusam­ men mit den Familien oder wichtigen Bezugspersonen wurden die Rodelhügel Salz­ burgs unsicher gemacht. „Man sieht nicht so viel.“ (Flo) „Ich war in Eugendorf, aber weil einer von uns sich einen Wirbel gebrochen hat mussten wir früher fahren und ich konnte nicht die Aufgaben machen …“ (Manu) „Schnee ist geil, kann kein Video machen.“ (Flo) „Hätte aber dafür das Video vom Hubschrauber.“ (Manu) „Er ist der geilste, weil da eine SEHR GROssE Schanze ist!“ (Flo) „Weil die Strecke sehr lang war und es steile und flache Stellen gegeben hat.“ (Manu)

Für alle anderen Max­ glaner die für ihre nächste Rodelsession noch etwas Inspiration benötigen, hier unsere Liste mit Aufgaben: – Macht ein Selfie während der Fahrt. – Erklärt in einem Video wie toll ihr Schnee findet. – Macht eine Nahaufnahme der schönsten Schneeflocke die ihr findet. – Messt die Zeit die ihr auf eurem Hügel von oben nach unten braucht (je länger desto besser der Hügel und damit die Wertung). – Macht ein Foto zum Thema ‚alles steht Kopf‘. – Schreibt auf warum euer Rodelhügel der beste ist. – Schießt jemanden mit einem Schneeball ab und macht dabei eine Sprachauf­ nahme. Fotos: wirnsi

Gönn dir


Sommerlager Info Save the date! Auch wenn es noch etwas entfernt scheint, rückt das Sommerlager immer näher. Deshalb haben wir CaEx am Freitag online unser Lagerziel fixiert. Folgendes steht vorbehaltlich möglicher Corona Änderungen fest: Ziel: Ungarn Zeitraum: 24. Juli bis 7. August (KW 30 und 31)


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RaRo


Festung und Mönchsberg

Auch heuer waren wir mit den RaRo wieder in Max­ glan als Sternsinger unter­ wegs. Viele Leute haben sich gerade in diesen Zeiten sehr gefreut, dass wir uns ent­ schieden haben sie zu besu­ chen. Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr. ― michi

Im Jänner gab es mehrere kleine Spaziergängen. Ein­ mal auf den Mönchsberg wo wir mit den Rutschtellern auch noch Vollgas geben konnten, da der Schnee in der Stadt reichte. Dann auch noch auf die Festung. Dabei konnte man die schöne Abendstimmung genießen. So menschenleer kennt man die bekannte Sehenswür­ digkeit sonst nicht. Auch am Kapitelplatz alles leer und ruhig. Wir inhalierten die Ruhe jedenfalls. ― michi

Erfüll’ mit deinen Gnaden, Herr Jesu, dieses Haus! Tod, Krankheit, Seelenschaden, Brand, Unglück treib’ hinaus! Lass hier den Frieden grünen, verbanne Zank und Streit, dass wir dir fröhlich dienen jetzt und in Ewigkeit!

Bei einem Spaziergang vom Grund zum nahegelegenen Hügel konnten sich die RaRo die Füße vertreten. Dabei wurde dann verstecken mit Abstand gespielt. Auf einem Baum konnte man dann das gesuchte Objekt, eine Fackel mit Fackelträger finden. Einige wagten sich noch mit Rutschteller den Hügel hin­ unter. ― michi

Fotos: michi

RaRo als Sternsinger unterwegs Guads Neichs


Altjahrestreffen

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Gilde

Auch unser Altjahrestreffen konnte heuer natürlich nicht in der gewohnten Form im Rahmen eines Kronfleisch­ essens beim Greimel in Lau­ fen stattfindet. Wir haben uns aber entschlossen, uns zu gewohnten Termin zumindest per Videokonfe­ renz zu treffen. Die Teilneh­ merzahl war natürlich im Vergleich zu den regulären Treffen sehr gering, da den meisten Gildenfreunden die technischen Voraussetzun­ gen dafür fehlen. Nach der Begrüßung durch den Gildemeister wurde zunächst darauf hin­ gewiesen, was wir im ver­ gangenen Jahr trotz CoronaPandemie alles gemeinsam erleben durften: vom nor­ malen Jahresbeginn bis zur Jahreshauptversammlung im März, über die ersten

„Pfadfinder!“ zaghaften Freiluftveranstal­ tungen im Mai bis zu einem relativ normalen Gildeabend im September. Im Oktober gab es noch die wunderbare Gildenreise in die Oststeier­ mark, aber schon mit stark reduzierter Teilnehmerzahl. Artur blickt dann zurück auf die Entstehungsge­ schichte des Altjahres­ treffens, das vor 45 Jahren zum ersten Mal abgehalten wurde. Anschließend gab es eine Rückschau auf die Geschichte des Altjahres­ treffens in Form einer Foto­ show, die allen Gildenfreu­ den auch zum Download zur Verfügung gestellt wurde. Abgeschlossen wurde das Treffen durch gemeinsames Plaudern in kleineren Grup­ pen. ― fritz

Die Gilde gratulierte dem Gildenfreund Sepp Forhcer zum Geburtstag. Sepp Forcher sandte seine Antwort per Postkarte.

Mit vielen anderen, damals jungen Männern wurde ich 1964 zum Militär eingezo­ gen. Die Panzergrenadiere in St. Johann waren meine neue Adresse. Am Ende der Grundausbildung kam es zur Belehrung in Sachen Karten und Kompass, die von einem Wachtmeister der Nachbar­ kompanie gehalten wurde. Doch der war damit sichtlich überfordert. In vorsichtigen Worten wies ich ihn dar­ auf hin, dennoch kam es zu einem veritablen Anschiss. Aber: Nach dem Kurs kam er auf mich zu und teilte mir – etwas zerknirscht – mit, dass er sich da wirklich nicht sehr auskenne. Fragte, woher ich meine Kenntnisse habe. Naja, nachdem ich bereits seit Jahren in der Jugendleitung der Gruppe Maxglan tätig war, kein Problem. Fazit: Ich wurde eingeteilt, vier wei­ tere Instruktionen in diesem Fachbereich zu halten. Seit­ her wurde ich von der Kaser­ nenleitung „Pfadfinder“ genannt. Kurz darauf Überstel­ lung in die Jägerschule Saalfelden. Mein Ruf eilte mir scheinbar voraus. Denn schon am zweiten Tag brüllte der Spieß am Mor­ gen „Pfadfinder vortreten“. Immer wieder kamen beson­ dere Aufträge auf mich zu.


Saalfelden war dazu ein guter Boden, denn außer österreichischen Grund­ wehrdienern wurden auch amerikanische Ranger und Soldaten aus Finnland im Gebirgskampf aus­gebildet. Einmal während eines Gefechtes – ich war gerade als Guerilla beschäftigt – hieb mir ein Ranger den Gewehrkolben auf den Schä­ del, die Spangen im Helm sprangen auf. Tage später betrat ich ein Gasthaus, an einem der hinteren Tische sprang ein Mann auf: „Hey

Artur, come on“ und lud mich inmitten seiner Kame­ raden auf einen feuchten Abend ein. Im Frühjahr 1965 hatte die finnische Armee der unseren beheizbare Kegel­ zelte angeboten. Ein Exem­ plar war zur Erprobung in Saalfelden. Der Pfadfinder musste die Neuheit auspro­ bieren, mit zwei Kollegen dort einige Nächte verbrin­ gen und dann einen Bericht schreiben, der darauf ins Ministerium nach Wien ging. ― artur

Nachruf Wilfried Martschini Wilfried Martschini hat im Jänner seinen langjährigen Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren. Ich habe Wilfried 1974 auf dem ersten gemeinsamen WoodbadgeKurse der damals noch nicht fusionierten Mädchen- und Bubenverbände kennengelernt – wir waren in der gleichen Runde. Anneliese war übrigens ebenfalls auf diesem Kurs in Wassergspreng. Wilfried war zu dieser Zeit Gruppenleiter in Baden und später Landesleiter in Niederösterreich. Wir begegneten uns dann wieder im Rahmen der Gilden­ tätigkeit. Wilfried war viele Jahre lang stellvertretender Ver­ bandsgildemeister. Einige Jahre nach dem zu frühen Tod sei­ ner Gattin fand er Roswitha Gatterbauer als neue Lebenspart­ nerin und somit führten in seine Wege auf öfter nach Salz­ burg. Beide waren mit uns auf der Gildenreise nach Schwe­ den 2011 mit dem Besuch des Jamborees. Wir kamen in den Genuss seiner interessanten Reisebericht sowohl in der Georgsgilde als auch bei uns. Im Rahmen unserer Gilden­ reise nach Wien 2017 organisierte Wilfried für uns einen wun­ derbaren Tag in Baden. Wir behalten ihn als einfühlsamen Menschen und verlässlichen Pfadfinder in Erinnerung. ― fritz

Gildentermine 4. Februar, Donnerstag, 18:30 virtueller Gildenabend Einladung erging per E-Mail

Eine Prognose der weiteren Entwicklung ist nach wie vor schwierig, daher können wir auch noch nichts kronket planen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen zumindest kleinere Freiluftaktivitäten anbieten können. Die Gildenrat-Mitglieder halten euch telefonisch auf dem Laufenden.


Ein Pfadfinder-Geschichte-Rätsel

gefördert von

Der Gründer der Pfadfinder, Robert Stephenson ........................... (1) Baden-Powell, Lord of Gilwell, kurz BiPi, wurde am 22. Februar 1857 in .......................................... (2) geboren. BiPi hatte ............................. (3) Geschwister und wuchs in sehr beschei-

finanziell unterstützt von

denen Verhältnissen auf. Nach der Schule meldete er sich zur Armee. Bei der Ausbildung seiner Soldaten legte er Wert auf das KundschafSeite 16

ten („­Spähen“) und auf das Zurechtfinden in der Natur. Während seiner

Gruppe

­Militärzeit schrieb er das Buch Aids to .............................. (4) (Anleitung für das Spähen). Weltweite Aufmerksamkeit erlangte er, indem er die belagerte Stadt ................................... (5) in Südafrika 217 Tage halten konnte. In England stellte er fest, dass sein Buch von den Kindern mit Begeisterung gelesen wurde. 1907 leitete BiPi das erste Pfadfinderlager mit vier Patrullen – Raben, Schnepfen, Stiere und ................................(6) – auf der Insel ................................. (7). Danach schrieb er ein weiteres Buch Scouting for Boys (Wie man Pfad­ finder wird). Daraufhin wurden in ganz England ..................................... (8) gegründet. 1910 entschied sich BiPi seine Militärlaufbahn aufzugeben und sich ganz der Jugendarbeit zu widmen.

Informationen Pfadfindergruppe Salzburg 6 Maxglan

Das erste große Pfadfindertreffen fand 1909 in London statt. BiPi war

Otto-Pflanzl-Straße 1, 5020 Salzburg

überrascht, als er dort ............................................ (9) traf, die sich als Pfad-

ZVR 668 785 072

finderinnen bezeichneten. 1910 wurden deshalb die Girl Guides gegründet, die seine Schwester ........................................ (10) leitete.

Biber (5–7 Jahre) Leonie 0699 10689133

1912 trat BiPi eine Weltreise an, um die mittlerweile auf der ganzen Welt

biber@pfadfinder-maxglan.at

entstandenen Pfadfinderbewegungen zu besuchen. Dabei lernte er auch

Wichtel und Wölflinge (7–10 Jahre)

seine Frau ..................................... (11) kennen, welche später die Pfadfinde-

Leo 0664 88927518

rinnen übernahm. Sie hieß mit Nachnamen St. Claire Soames und wurde

wiwö@pfadfinder-maxglan.at

am 22. Februar 1889 geboren.

Guides und Späher (10–13 Jahre) Atti 0680 3124290

BiPi starb am 8. Jänner 1941 in Ostafrika.

gusp@pfadfinder-maxglan.at

Nach dem .......................... (12) Weltkrieg setzte sich seine Frau für den

Caravelles und Explorer (13–16 Jahre)

Wieder­aufbau der Pfadfinderbewegungen ein. Sie starb am 25. Juni 1977.

Julie 0660 7599887 caex@pfadfinder-maxglan.at Ranger und Rover (16–20 Jahre)

Erstellt von den Pfadindern aus Vöckla­bruck (in der nächsten Ausgabe

Michi 0664 9206100

­werden wir die Ergebnisse als Geheimschrift v­ eröffentlichen).

raro@pfadfinder-maxglan.at Hands (über 20) hands@pfadfinder-maxglan.at

pfadfinder und pfadfinderinnen österreichs

www.pfadfinder-maxglan.at

Profile for Pfadfinder Maxglan

34/06 Die Glocke  

Informationszeitschrift der Pfadfindergruppe Salzburg 6 Maxglan

34/06 Die Glocke  

Informationszeitschrift der Pfadfindergruppe Salzburg 6 Maxglan

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