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Editorial

Liebe Menschen mit Tieren, beinahe jeder Tierhalter ist früher oder später damit konfrontiert, dass sein Tier operiert werden muss. Nicht immer ist einem bei dem Gedanken daran besonders wohl: Wie wird mein Tier die Narkose vertragen? Wird die Wunde gut verheilen oder kommt es vielleicht zu Komplikationen? Was tun, wenn es Probleme gibt? Befürchtungen begegnet man am besten mit Wissen. Das wollen wir Ihnen mit dieser Ausgabe der tierhomöopathie an die Hand geben. So erläutert die Tierärztin und Tierheilpraktikerin Silke Stricker die gängigen Narkoseverfahren in der Tiermedizin und geht dabei auch auf die möglichen Risiken ein. Nach einer Operation können Sie als Tierhalter einiges dazu beitragen, damit Ihr Tier den Eingriff gut übersteht. Worauf Sie bei der OP-Nachsorge achten sollten, erklärt Ihnen Tina Hildenbrand. Nicht zuletzt bietet natürlich auch die Homöopathie verschiedene Möglichkeiten, um die Folgen einer Operation zu behandeln. Manche Operationen sind unausweichlich und man muss nicht lange über sie nachdenken. Zum Beispiel nach einer schweren Verletzung. Da gibt es gar keine zwei Meinungen, ob beispielsweise ein gerissenes Zwerchfell nach einem Unfall genäht werden sollte oder nicht. Doch in anderen Fällen ist es nicht so eindeutig, ob eine

Operation wirklich nötig ist. Nicht immer weiß man, ob ein Tier unter Schmerzen leidet. Oder ist sich sicher, ob eine Kastration eine notwendige und sinnvolle Maßnahme ist. Und sollte man einen Tumor unbedingt entfernen lassen? Auch zu diesen Fragen finden Sie Informationen, die Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein sollen, ob Sie Ihr Tier operieren lassen müssen. Aufmerksamen Lesern fällt bei der Durchsicht des Heftes wahrscheinlich auf, dass ein Thema fehlt, das wir angekündigt hatten – nämlich das Arzneimittelbild von Opium. Wir haben aber zu dieser Ausgabe so viele sehr gute Artikel zum Thema Operationen erhalten, dass wir das Arzneimittel Opium zugunsten dieses Themas auf eine spätere Ausgabe verschoben haben. Und zur Entspannung nach all den ernsten Themen hoffen wir Ihnen mit unseren netten Ziegen zu dienen. Doch nun wünschen wir Ihnen erst einmal wieder viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe!

1 tierhomöopathie Ausgabe I/2013


Inhalt

Im Dschungel der verschiedenen Verordnungen

S. 6

In der Homöopathie gibt es verschiedene Strömungen, die sich in ihrer Vorgehensweise teilweise unterscheiden. Das kann manchmal verwirrend sein. Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen

S.18

Wir erklären Ihnen, woran man erkennt, ob ein Tier Schmerzen hat und was man bei der Behandlung von Schmerzen wissen sollte. Narkoseverfahren in der Tiermedizin

Operation? Da gibt’s doch auch was von Hahnemann!

S. 34

S. 46

Diese Verletzung kommt durchaus häufiger vor. Ob immer operiert werden muss und welche Methoden es gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wir geben Ihnen einen Überblick darüber, welche Beschwerden nach einer Operation auftreten können und stellen Ihnen in Frage kommende homöopathische Arzneimittel vor.

tierhomöopathie Ausgabe I/2013

S. 68

Dieses Arzneimittel sollten Sie sich bei Schnittverletzungen merken. OP-Nachsorge

S. 72

Was Sie nach einer Operation Ihres Tieres beachten sollten, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Liebe Ziege!

S. 80

Ziegen sind gar nicht immer zickig. Lesen Sie, was diese Tiere tatsächlich so besonders macht. Wir stellen Bücher vor Hunde-Physiotherapie.

2

S. 58

S.26

Wir beleuchten die Vor- und Nachteile von Kastrationen bei Hunden, Katzen und Pferden. Kreuzbandriss beim Hund

S. 54

Soll man einen Tumor besser entfernen lassen oder nicht?

Staphisagria und Schnittwunden

Welche Risiken bestehen bei einer Narkose? Und welche unterschiedlichen Methoden gibt es? Kastration und Folgen

Eine einschneidende Entscheidung

S. 88


Im Dschungel der verschiedenen Verordnungen


Im Dschungel der verschiedenen Verordnungen

Die Katze Minka, die HĂźndin Molly und das Kaninchen Schnucki sind chronisch krank. Ihre Tierhalter waren mit ihnen bei ihrem jeweiligen TierhomĂśopathen. DarĂźber unterhalten sie sich: Die Tierhalterin von Minka erzählt, dass Minka von ihrer TierhomĂśopathin grĂźndlich untersucht wurde. Dann sollte sie zu Minkas gesamter bisheriger Lebens- und Krankengeschichte berichten: Wie verlief Minkas Geburt, wie wuchs sie auf, wann erkrankte Minka an welchen Krankheiten und wie war ihr Verhalten während der Erkrankung, mit welchen Medikamenten wurde Minka behandelt, wie verhält sich Minka gegenĂźber anderen Tieren, wie drauĂ&#x;en und drinnen, wie bei kaltem und bei warmen Wetter, was mag sie am liebsten, was dagegen gar nicht. Am Ende der Fallaufnahme sagte die TierhomĂśopathin, Minkas Verhalten sei so charakteristisch fĂźr ein homĂśopathisches Arzneimittelbild, dass das „ihr“ Mittel sei. Minka bekam das Mittel in der Potenz C30 und die Halterin die Anweisung, sich 3 Wochen nach der Mittelgabe wieder zu melden. 4VSS`Z /HS[LY ILYPJO[L[ KHZZ ILP ZLPULT TierhomĂśopathen die Fallaufnahme ähnlich ablief. Der TierhomĂśopath wollte viel a\4VSS`Z=LYOHS[LU^PZZLU^PLZPLZPJOPU ihrer Welpenzeit entwickelt hat, wie sie in bestimmten Situationen auf äuĂ&#x;ere EinflĂźsse reagiert, wie ihr Verhalten zu Menschen, Artgenossen und anderen Tierarten ist. Er sagte, er wĂźrde anhand dieser AngaILU4VSS`Z,TWĂŠUKZHTRLP[LYRLUULU+HZ

sei wichtig, um das homĂśopathische Mittel aus einem bestimmten „Reich“ wie dem Pflanzenreich oder dem Tierreich auswähSLUa\RlUULU:JOSPLtSPJO^\YKL4VSS`LPU Mittel in der Potenz C1000 als einmalige Gabe verabreicht. 4 Wochen später soll der Tierhalter eine RĂźckmeldung geben. Auch das Kaninchen Schnucki wurde von ihrer TierhomĂśopathin eingehend untersucht und die Halterin musste ganz viele Fragen zu Schnucki beantworten – ähnlich ^PL4PURHZ\UK4VSS`Z/HS[LYLZH\JOLYlebt hatten. Zur Fallauswertung nahm die ;PLYOVTlVWH[OPULPU:`TW[VTLU]LYaLPJOnis und mehrere homĂśopathische Arzneimittellehren zur Hilfe. Schnucki bekam dann ein Mittel in einer Q-Potenz, genauer in der Q3, und zwar jeden Tag eine Gabe aus einer Einnahmeflasche mit dem homĂśopathischen Mittel. Zu fest vereinbarten Terminen musste die Halterin sich bei der TierhomĂśopathin melden und ihr vom Heilungsverlauf berichten. Schnucki sollte von KLY 8 U\Y   .HILU ILRVTTLU KHUHJO musste die Halterin Schnucki die nächstOlOLYL7V[LUaKPL8LPUNLILUUHJO  weiteren Gaben dann die Q5,‌ Schnucki soll so lange ansteigende Q-Potenzen erhalten, bis ihr Befinden keine weiteren Gaben erfordert oder ein anderes Mittel angezeigt ist. 4PURH 4VSS` \UK :JOU\JRP ^\YKLU ]VU drei verschiedenen TierhomĂśopathen behandelt, die sich alle als „klassisch homĂśopathisch“ arbeitend bezeichnen. Bei jedem waren die Verordnung der homĂśopathischen Arzneimittelgaben und die Potenz jedoch ganz unterschiedlich. Wie kann das sein?

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tierhomĂśopathie Ausgabe I/2013


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Schmerzen

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m h c S n e z r e m

Eins der von Tierhaltern am häufigsten falsch eingeschätzten Symptome in meiner tierhomöopathischen Praxis sind mögliche Schmerzen. Schmerz ist eine Empfindung. Er ist von außen nicht wirklich sichtbar und nicht objektiv messbar. So kommt es dann, dass Tierhalter ihre Beobachtungen am Tier höchst individuell als Schmerz oder kein Schmerz interpretieren. Dabei gibt es große Irrtümer in beide Richtungen.

Grundsätzlich gilt: Tiere zeigen ihre Schmerzen und Leiden eher nicht. Sie versuchen zu verbergen, dass es ihnen nicht so gut geht. Das ist auch aus der Evolution heraus betrachtet sehr sinnvoll: Ein krankes und verletztes Tier wird nicht nur sehr viel schneller Opfer von Beutegreifern, sondern auch die Rangordnung innerhalb des Rudels oder der Herde ändert sich rasant schnell, wenn ein ranghöheres Individuum plötzlich als schwach erkannt wird. Und so kommt es, dass unser ach so lahmer Hund draußen im Wald auf einmal läuft wie eine Eins - insbesondere wenn andere Hunde zugegen sind. Zurück zu Hause ist die Lahmheit aber dann umso schlimmer. Das gleiche gilt für Hunde mit einer Jagdleidenschaft. Sie können angesichts eines flüchtenden Hasen eine wilde Verfolgungsjagd starten, obwohl sie eigentlich kaum kräftig genug für einen gemütlichen Spaziergang sind. Der Überlebenstrieb ist so stark, dass Hormone für eine kurzfristige Schmerzfreiheit sorgen können.

Viele Tierhalter glauben in so einer Situation, ihr Hund wäre zu Hause nur wehleidig und hätte eigentlich gar nichts, weil er ja mit anderen Hunden spielt und jagen will. Ausschlaggebend für die Einschätzung des Schmerzes ist aber auf jeden Fall die Leidensäußerung, die das Tier Zuhause, also in der als sicher empfundenen, vertrauten Umgebung zeigt. Schmerzen werden von Tieren meist mit einer Schonung beantwortet. Schmerz in den Extremitäten führt zu Lahmheit. Schmerz im Verdauungstrakt führt zu Appetitlosigkeit oder andersartig abweichenden Fress- und Trinkverhalten. Ist ein Tier abweichendem ruhig und still könnte es – wie wir Menschen auch – Kopfschmerzen haben. Manche Tiere stellen sich bei Kopfschmerzen auch in eine Zimmerecke mit dem Kopf zur Wand oder pressen ihren Kopf an Gegenstände. Häufig mögen sie dann auch kein Licht und keinen Lärm.

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Narkoseverfahren in der Tiermedizin


Narkoseverfahren in der Tiermedizin

In

vielen

Tierarztpraxen

ge-

hören Operationen zum Alltag. Ob nun Kaninchen Flecki zur

Aus Tierschutzgründen ist eine Betäubung bei schmerzhaften Eingriffen übrigens auch gesetzlich geregelt (§5 Tierschutzgesetz). Eine Narkose ist also immer eine sehr individuelle Angelegenheit.

Zahnbehandlung oder Bodo, der Die Methoden Doggenrüde, gebracht

zur

wird:

Kastration ein

Tierarzt

bekommt es mit ganz verschiedenen Tieren zu tun. Die Patienten einer Tierarztpraxis sind also vom Körperbau grundverschieden, dazu kommt ihr spezieller Stoffwechsel. Jede Tierart hat hier ihre besonderen Eigenarten. Ein Beispiel hierfür sind unsere Samtpfoten, die alle nur eingeschränkt Medikamente entgiften. Sie verlangen auch in der Tierarztpraxis nach einer besonderen Behandlung. Für diese bunt gemischte Patientenschar mit ihren individuellen Eigenheiten gibt es weitaus mehr Möglichkeiten der Narkose als in der Humanmedizin üblich. Tierart, Alter des Patienten und dessen Vorgeschichte spielen eine entscheidende Rolle. Ob ein gesunder Junghund zur Kastration kommt oder eine alte, nierenkranke Katzendame nach einem Unfall notoperiert werden muss, hat für den Anästhesisten große Bedeutung. Auch die Rasse des Tieres ist maßgeblich. Collies, Windhunde und manche Rassekatzen wie Perser und British Short Hair können empfindlich auf bestimmte Narkosearten reagieren. Für Tiere, die auch als Nahrung für den Menschen dienen (Rinder, Schweine und andere Nutztiere) gibt es wiederum besondere arzneimittelrechtliche Vorschriften.

Anästhesie (griech.) bedeutet übersetzt „Empfindungslosigkeit“. Bei einer Allgemeinanästhesie wird durch Medikamente ein Zustand erzeugt, in dem das Tier vorübergehend bewusstlos ist. Seine Muskeln sind dabei ganz entspannt und es empfindet keine Schmerzen. Es ist also eine Art künstlicher, tiefer Schlaf. Die verwendeten Medikamente (Anästhetika) wirken im zen[YHSLU 5LY]LUZ`Z[LT \UK OLILU MmY NLwisse Zeit einen Teil der nervalen Funktion auf. Eine Allgemeinnarkose kann auch für ängstliche Tiere Sinn machen. Wenn sie bei einer Röntgenuntersuchung ruhig schlafen, sind sie beim nächsten Tierarztbesuch entspannter. In Zoos und Wildparks werden routinemäßig Kurznarkosen eingesetzt, denn es entspricht der Natur der Wildtiere dem Menschen aus dem Weg zu gehen und Untersuchungsprozeduren nicht zu dulden. Ist die Untersuchung vorüber, wird ein Gegenmittel gespritzt und Löwe „Simba“ ist schnell wieder flott. In Tierarztpraxen reicht für kurze, einfache Operationen eine Injektionsnarkose aus. Hier bekommt das Tier über eine Spritze in Vene oder Muskel eine individuell berechnete Menge des Narkosemittels verabreicht, alternativ ist eine solche Narkose über Venenverweilkatheter und spezielle Medikamentenpumpen möglich. Diese Methode ist damit feiner zu „steuern“ als eine einfache Injektionsnarkose, denn die Dosis der Medikamente kann jederzeit an

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tierhomöopathie Ausgabe I/2013


Kastration und Folgen Katze, Hund und Pferd

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Kastration und Folgen

Unter einer Kastration (lat.: castro, castratus für schwächen, berauben, entnehmen, entkräften) wird üblicherweise die operative Entfernung der Keimdrüsen (Gonaden) verstanden. Medizinisch wird sie deshalb als Gonadektomie, genauer beim Mann (Hoden) als Orchiektomie, bei der Frau (Eierstöcke) als Ovarektomie bezeichnet. (Wikipedia) Bei Tieren, die eng mit dem Menschen zusammen leben und ihm nutzen sollen, kontrolliert der Mensch seit je her die Fortpflanzung und wählt gezielt einzelne Tiere für die Zucht aus, um die Tierart seinen Anforderungen anzupassen. Sexuelles Verhalten ist nur innerhalb der Zucht erwünscht und in Zeiten der künstlichen Besamung spielt es selbst dort eine immer geringere Rolle. Außerhalb der Zucht empfinden Menschen das geschlechtliche Verhalten von Tieren als störend. Viele Tiere werden deshalb kastriert. Die Kastration ist ein Eingriff mit lebenslangen Folgen. Da ist zum einen das unmittelbare Risiko der Narkose und der Operation, die ja an einem gesunden Tier durchgeführt wird. Es gibt erschreckende Untersuchungen, denen zufolge die Hälfte der kastrierten Rüden und Hündinnen und über 40% der Hengste nach der Kastration unter Komplikationen leiden. Zum ande-

ren gibt es zahlreiche langfristige Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Tiere, denn die Geschlechtsdrüsen haben Wirkungen im Organismus, die über die sexuelle Funktion weit hinaus gehen. Sexualhormone beeinflussen das Erscheinungsbild und das Verhalten der Tiere, den Appetit, den Stoffwechsel und die Neigung, bestimmte Krankheiten zu entwickeln. Die Entfernung der Keimdrüsen kann also Veränderungen in all diesen Bereichen nach sich ziehen. Sowohl beim männlichen als auch beim weiblichen Tier finden sich Östrogen, Testosteron und weitere Sexualhormone. Beim männlichen Tier überwiegt das Testosteron, das vor allem in den Hoden und der Nebennierenrinde gebildet wird, beim weiblichen Tier das Östrogen, das überwiegend in den Eierstöcken und auch in der Nebennierenrinde gebildet wird. Testosteron ist für das männliche Erscheinungsbild verantwortlich, steuert die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und sorgt für die Aufrechterhaltung ihrer Funktion. Männliche Tiere sind meist kräftiger und muskulöser als ihre weiblichen Artgenossen und haben häufig ein stärkeres sexuelles Verlangen. Testosteron fördert den Muskelaufbau und stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen. Das führt zu mehr RlYWLYSPJOLY (\ZKH\LY ^LZOHSI Z`U[OLtisches Testosteron beispielsweise im Pferdesport als Dopingmittel missbraucht wird. Östrogen sorgt für das weibliche Erscheinungsbild, regt die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsorgane an und reguliert KLU ^LPISPJOLU :L_\HSa`RS\Z +HYmILY OPUH\Z Z[jYR[ LZ KHZ 0TT\UZ`Z[LT )LPKL Hormone wirken auf das Haarwachstum und stimulieren die Knorpel- und Knochenneubildung. Weil die Sexualhormone nicht ausschließlich von den Geschlechtsdrüsen produziert

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s s i r d n a b z beim Hund u Kre


Kreuzbandriss beim Hund

Ein wunderschöner Wintertag. Es ist trocken und nicht allzu kalt, die Sonne wärmt ein wenig und der Hund tobt ausgelassen über die kurzen Wiesen. Nach vorn und wieder zurück, von links nach rechts, er strahlt so sehr, dass er uns mit seiner Fröhlichkeit ansteckt. Doch plötzlich ertönt ein Schrei, er wimmert und jammert und kann nur noch unter offensichtlichen Schmerzen laufen. Was als schöner Winterspaziergang anfing, nimmt ein jähes Ende, auch der Erholungsschlaf zuhause bringt keine Besserung und beim Tierarzt erfolgt nach gründlicher Untersuchung die Diagnose Kreuzbandriss. Ein Kreuzbandriss ist aber nicht zwangsläufig die Folge einer unglücklichen Drehung, eines Sprungs oder anderen abrupten Bewegung. Häufig handelt es sich dabei um die letzte Konsequenz eines degenerativen Prozesses (Verschleiß), der sich durch die ganz normale Bewegung und Beanspruchung des Kreuzbands im Alltag ergibt. Irgendwann reicht eine völlig normale Bewegung und das abgenutzte Kreuzband reißt vollständig. Besonders gefährdet sind jedoch nicht nur ältere, sondern vor allem auch übergewichtige Hunde. Bänder brauchen, ähnlich wie Muskeln und Knochen einen ständigen Reiz, damit ihre Spannung erhalten bleibt und sie kurzfristigen Überlastungen Stand halten. Fehlt dieser Reiz, beispielsweise durch einen Mangel an Bewegung, kann das Kreuzband aufgrund seiner schlechte Struktur und dem belastenden Gewicht ebenfalls ohne besondere Belastung reißen. In den meisten Fällen reißt das vordere Kreuzband, welches den Schienbein- mit dem Oberschenkelknochen verbindet und dafür sorgt, dass das Scheinbein nicht nach vorne rutscht. Das hintere Kreuzband liegt wesentlich geschützter und ist für die

Stabilität des Knies verantwortlich, so dass es nur nach vorne, nicht aber nach hinten gebogen werden kann.

Kreuzbandruptur

Auswirkungen Wenn das vordere Kreuzband aufgrund von degenerativen Prozessen reißt, sind zu diesem Zeitpunkt in der Regel auch bereits andere Schäden im Knie, vor allem im Gelenkknorpel vorhanden. Der Körper reagiert auf die fortschreitende Instabilität und veränderte Mechanik des Gelenks natürlicherweise auch mit Umbaumaßnahmen und es entsteht Arthrose. Ein Meniskusschaden, der direkt mit dem abrupten Riss erfolgt, ist beim Hund eher selten. Meistens ist die Schädigung eine weitere Folge der Instabilität des ganzen Gelenks und deren Abnutzung.

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Eine einschneidende Entscheidung

Gemütliche Schmusestunde mit der Samtpfote auf dem Sofa. Ein beim Kraulen entdeckter Knubbel passt da gar nicht ins Bild. Am liebsten möchte man ihn sofort wieder vergessen, ihn schnellstmöglich entfernen lassen. Eine Operation kann einen Patienten aber auch sehr belasten. Tumoren chirurgisch zu Leibe rücken oder besser nicht? Wir beleuchten beide Seiten am Beispiel des Fibrosarkoms der Katze, damit Sie als Halter für sich und Ihr Tier eine passende Lösung finden. Beim felinen Fibrosarkom handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der aus Bindegewebszellen entsteht. Kennzeichen ist ein schnelles und stark infiltatrives Wachstum, das heißt, er wächst wurzelartig in das umgebende Gewebe. Allerdings neigt ein Fibrosarkom nur selten zu Streuungen in andere Körperbereiche (Metastasen). Bei Katzen ist er ein sehr häufig vorkommender Hauttumor, bei anderen Tierarten und auch beim Menschen tritt er deutlich seltener auf. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Tumorart und Injektionen in der Vergangenheit an dieser Stelle gilt mittlerweile als bewiesen. Oft kommt es an der seitlichen Brustwand, im Nacken oder an den Oberschenkeln zur Tumorbildung: All das sind bevorzugte Injektionslokalisationen. Aber nicht jedes Fibrosarkom wird durch eine Impfung oder Injektion ausgelöst. Auch ein Virus (das feline Sarkomvirus FeSV) gilt als verantwortlich, ebenso wird angenommen, dass Verletzungen der Haut mit lokalen Entzündungsreaktionen das Geschehen begünstigen können. Das heißt für den Katzenbesitzer, dass er selbst bei völligem Verzicht auf Impfungen und Injektionen allgemein das Risiko für diese Tumorart nicht komplett ausschalten kann.

Die operative Entfernung, die seitens der Tierärzte als einzig wirkungsvolle Therapie empfohlen wird, schafft eine trügerische Zeit der Ruhe. Selbst wenn der Tumor radikal entfernt wurde, treten doch nach relativ kurzer Zeit in fast allen Fällen Rezidive auf. Das heißt, in unmittelbarer Nähe des entfernten Tumors wächst in absehbarer Zeit ein neues Sarkom. Das kann schon nach wenigen Wochen im Anschluss an die OP sein. Mitunter wächst dieses dann sogar schneller als der Ursprungstumor. Oft wird dann ein zweites Mal operiert, doch auch hier besteht die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs. Auch in der Humanmedizin haben Fibrosarkome selbst nach Operation und anschließender Chemo- und Strahlentherapie eine ungünstige Prognose. Die Erfahrungen von Tierhomöopathen zeigen, dass diese Art von Tumoren mit homöopathischer Therapie nicht leicht zu beeinflussen ist. Der Tumor stagniert unter der Behandlung eine Weile, wird mitunter auch kleiner und wächst dann häufig doch weiter. Allerdings geht es den homöopathisch begleiteten Katzen meist sehr gut und sie erfreuen sich trotz des größer werdenden Tumors ihres Lebens. Was heißt das nun für Sie als Tierhalter, wenn Sie einen Tumor bei Ihrem Vierbeiner entdecken? Eine chirurgische Entfernung des Tumors ist möglicherweise sinnvoll, wenn er noch nicht allzu stark gewachsen ist. Gerade bei Fibrosarkomen muss sehr großzügig um den Tumor herum bis ins gesunde Fleisch hinein geschnitten werden. Man empfiehlt hier, rundherum mindestens 3 cm Abstand zum tastbaren Tumor einzuhalten. In der Tiefe wird ebenfalls radikal Gewebe entfernt. Dieses Vorgehen kann bis zur Entfernung der Brustwand und einzelner Rippen oder Amputation von Gliedmaßen führen.

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Operation?

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Homöopathie rund um Operationen

Ob geplant oder ganz plötzlich durch widrige Umstände notwendig geworden: Fast jeder Tierhalter sieht sich einmal mit der Situation konfrontiert, dass sein geliebtes Tier operiert werden muss. Sie als Homöopathieinteressierter fragen sich dann natürlich, was Sie Gutes tun können, damit die Operation komplikationslos verläuft und im Anschluss alles gut verheilt. Homöopathie vor der OP? Oder danach? Oder lieber gar nicht? Homöopathie im Vorfeld operativer Eingriffe Gerade die Empfehlung, Arnica vor einer Operation zu verabreichen, ist mittlerweile sehr weit verbreitet in Homöopathieratgebern und in Internetforen. Aber nicht nur dort: Auch viele Heilpraktiker und Ärzte raten dazu. Genauso viele können dieser Verschreibung nichts Positives abgewinnen, sprechen sich sogar vehement dagegen aus. Das verunsichert. Was stimmt denn nun? Als klassische Tierhomöopathen wollen wir es wieder ganz genau wissen. Die Idee, die hinter einer Gabe Arnica vor der Operati-

on steckt, ist: Es wird ein Trauma erwartet und Arnica gilt als Traumamittel Nummer Eins. Es soll Schmerzen und Schwellung nach dem Eingriff reduzieren und starke Blutungen verhindern. Ein grundsätzlich löbliches Anliegen, aber so funktioniert Homöopathie nicht. „Similia similibus curentur“ - „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ - postulierte Hahnemann einst genauso wie klassische Homöopathen unserer Tage. Für die Verschreibung eines homöopathischen Arzneimittels stellt das Vorhandensein eines behandlungswürdigen Zustandes also eine notwendige Bedingung dar. Ohne :`TW[VTL RLPUL =LYZJOYLPI\UN +PL )LMmY^VY[LY KLY WYVWO`SHR[PZJOLU .HIL ]VU Arnica argumentieren, dass die Operation Gewebe verletze und daraus die Notwendigkeit einer Behandlung resultiere. Wirft man jedoch einen Blick auf Patienten nach einer Operation, bemerkt der aufmerksame Betrachter, dass eine Vielzahl an Beschwerden auftreten können (aber nicht müssen!), die alle mit dem Eingriff in Verbindung stehen, aber eben bei Weitem nicht alle einen Arnica-Zustand abbilden. Eine Verschreibung erfolgt also immer individuell. Eine vorbeugende Einnahme widerspricht daher dem Prinzip einer korrekten homöopathischen Verordnung. Aber nicht nur aus diesem Grund sollte von einer proWO`SHR[PZJOLU.HIL]VU(YUPJHHINLZLOLU werden. Immer mehr Ärzte berichten von verstärkt auftretenden Blutungen während einer Operation. Auf Nachfrage bei den betroffenen Patienten, ob vor der Operation Medikamente eingenommen worden seien, ZHN[LU]PLSLZPLOj[[LUWYVWO`SHR[PZJO(Ynica genommen. Wie hängt nun eine verstärkte Blutung unter der Operation mit der Arnica-Einnahme zusammen?

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Š H.Zell | www.wikipedia.de


Staphisagria und Schnittwunden

Staphisagria und Schnittwunden Jede Operation geht mit mindestens einer mehr oder weniger er großen Schnittwunde einher. Nicht immer heilen diese komplikationslos ab. Und auch h im Alltag sind Schnittverletzungen nicht selten. Unter einer Schnittwunde versteht man eine Verletzung, die durch einen scharfkantigen Gegenstand entstanden ist, wie zum Beispiel durch eine Glasscherbe, ein Messer oder eben auch durch ein Skalpell. Schnittwunden können unterschiedlich tief sein. Bei den harmloseren Schnittverletzungen ist nur die oberste Hautschicht betroffen, aber wenn der Schnitt tiefer geht, dann können auch Blutgefäße, Sehnen oder Nerven durchtrennt worden sein.

vermeiden. Sofern es möglich ist, sollte der verletzte Körperteil hoch gehalten beziehungsweise gelagert werden. Bei Tieren gestaltet sich dies mitunter recht schwierig, da sie – eventuell auch bedingt durch Schmerzen – nicht immer ruhig liegen oder stehen bleiben. Zwingen Sie das Tier dann nicht dazu, das führt nur zu Panik- oder Abwehrreaktionen, in deren Folge die Wunde sich verschlimmern könnte oder weitere Verletzungen entstehen.

Allen Schnittverletzungen gemeinsam ist, dass sie meist recht stark bluten. Die Ränder der Wunde sind – im Gegensatz zu Rißwunden – glatt und in der Regel klaffen sie deutlich auseinander. Ist nicht nur die Haut verletzt worden, dann zeigen sich ^LP[LYL :`TW[VTL ,PUL ]LYSL[a[L :LOUL erkennt man daran, dass die Bewegung eingeschränkt ist und ist ein Nerv in Mitleidenschaft gezogen worden, dann können Lähmungserscheinungen auftreten. Wenn Blut pulsierend oder spritzend aus der Wunde austritt, dann ist eine Arterie verletzt worden. Hier handelt es sich um einen akuten Notfall, denn es kann sehr schnell zu einem Kreislaufschock aufgrund des Blutverlusts kommen.

Der nächste Schritt besteht darin, auf die Wunde Druck auszuüben, damit kein Blut mehr aus den Gefäßen austreten kann. Wenn es schnell gehen muss, dann nehmen Sie einfach ein Stück Stoff, das Sie auf die Wunde pressen. Haben Sie etwas mehr Zeit, dann versorgen Sie die Wunde fachgerecht, indem Sie einen richtigen Druckverband anlegen. Dieser Verband eignet sich, um auch über einen längeren Zeitraum eine konstante Druckwirkung auf die Wunde auszuüben und die Blutung damit zu stoppen.

Erste Hilfe bei Schnittverletzungen Vor allem bei stark blutenden Schnittwunden steht die Blutstillung an erster Stelle, um den Blutverlust so gering wie möglich zu halten und einen Kreislaufkollaps zu

Wenn eine Arterie verletzt wurde, dann kann Druck auf die Wunde unter Umständen nicht ausreichen, um die Blutung zum Stillstand zu bringen. Hier muss dann die Blutzufuhr zur verletzten Stelle unterbrochen werden, damit kein weiteres Blut mehr austritt. In diesem Fall müssen Sie die Arterie ertasten, also den Puls erfühlen und die Arterie dann gegen einen darunterliegenden Knochen drücken. Bei Verlet-



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OP-Nachsorge


OP-Nachsorge

Eine Operation, egal ob lange geplant oder aus einem Notfall heraus, ist immer eine anstrengende Sache für Mensch und Tier. Das Narkoserisiko, das Bange warten, ob der Eingriff komplikationslos verläuft und glückt, das alles zehrt an den Nerven und alle Beteiligten sind froh, wenn der tierische Patient endlich wieder mit nach Hause darf. Doch auch die Zeit nach der Operation erfordert Aufmerksamkeit und etwas Planung, denn genauso wie bei uns Menschen gibt es auch für Tiere einiges zu beachten.

Aufwachen Mittlerweile bieten viele Tierärzte und Kliniken den Besitzern die Möglichkeit, während der Aufwachphase nach der OP in einem separaten, ruhigen Raum bei ihrem Tier sein zu dürfen. Sofern es sich um eine geplante Operation handelt, nehmen Sie am Besten von zuhause eine Decke und ein getragenes Kleidungsstück mit. In der Regel wird das Tier zum Aufwachen zugeKLJR[ \UK VKLY ^jYTLUKLZ 9V[SPJO[ ILPgestellt, denn die Tiere kühlen leicht aus, da durch die Narkose die Fähigkeit zur Regulation der Temperatur gestört ist. Die Aufwachphase kann unterschiedlich verlaufen: von ruhigem, langsam Aufwachen bis hin zu unruhigem teilweise lautstarkem Jammern und Verwirrtheit. Letzteres ist nicht schön anzusehen und kann teilweise sehr beunruhigend sein, kommt aber nicht selten vor. Deswegen ist es für das Tier umso angenehmer, wenn es in dieser verwirrenden Situation eine vertraute Stimme hört, unter einer Decke mit bekanntem Geruch gewärmt und von der vertrauten Hand gestreichelt und mit sanfter Stimme beruhigt werden kann.

Transport Je nachdem, welche Operation durchgeführt wurde, ist es wichtig, dass die Hunde bei Autofahrten nicht wie gewohnt direkt aus dem Stand ins Auto springen. Zum Einen, weil zum Beispiel die Gelenke oder der Rücken dieser Belastung noch nicht ausgesetzt werden sollen, zum Anderen, weil sich eventuell die Operationsnähte öffnen könnten. Wenn Ihr Hund zu groß und schwer ist, um ihn ins Auto zu heben oder generell nicht hochgehoben werden möchte, kann man sich mit einer Einstiegshilfe in Form einer Rampe oder einer entsprechend des Gewichts belastbaren umgedrehten Kiste behelfen. Egal, welche Einstiegshilfe Sie und Ihr Hund bevorzugen, Sie sollten diese immer im Auto mit sich führen und sowohl für das Ein- als auch für das Aussteigen bereit haben und auch nutzen. Und auch wenn es mal schnell gehen muss: Machen Sie hier keine Ausnahme! Ein falscher Sprung oder Tritt könnte bereits zu viel sein.

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Liebe Ziege

Auf die Ziege muss man erst mal kommen. Wir kennen sie meist nur aus unserer Kindheit von Besuchen

im

Streichelzoo.

Sonst

kommt man als normaler Tierhalter mit Hund und Katz, vielleicht noch Pferd nicht so häufig mit Ziegen in Kontakt. Aber der Eindruck täuscht ein wenig. Es gibt zunehmend mehr Hobby-Ziegenhalter und auch die Milchziege für die Käseproduktion

nicht dieses Lächeln im Gesicht hatte. Die Ziege scheint eine Mona Lisa zu sein, deren Lächeln wir nicht ergründen können.

wird zunehmend häufiger gehalten. Ziegenkäse und Ziegenmilchprodukte werden berechtigterweise immer beliebter.

Ziegen können sehr zärtlich miteinander umgehen

Und warum gibt es dann den Begriff „zickig“? Das wird uns klar, wenn wir Ziegen in ihrer Herde beobachten. Da geht es schon mal ordentlich zur Sache mit den [`WPZJOLU2VWMUmZZLUKPLZPJOKPL+HTLU gegenseitig verpassen. Da wird geschubst und gerangelt, da blökt die Unterlegene, was die Überlegene überhaupt nicht beeindruckt.

Was ist das für ein Tier, die Ziege? Vor allem ist die Ziege eins: nett! Das hört sich jetzt so lapidar an, aber wenn Sie einmal Ziegen kennen lernen, werden Sie mir diese Aussage bestätigen. Der erste Eindruck von Ziegen in guter Haltung ist wirklich meist: Nett! Das liegt sicherlich zum Teil daran, dass uns der natürliche Gesichtsausdruck einer Ziege an ein Lächeln erinnert. Wir wissen nicht, ob die Ziege wirklich lächelt, aber ich muss dazu sagen, dass so manche Ziege, die ich gesehen habe und der es gerade nicht gut ging auch

Ziegen haben eine sehr ausgeprägte Rangordnung in der Herde und achten auch peinlich genau auf deren Einhaltung. Allerdings ist diese Rangordnung besonders bei größeren Herden ständig im Fluss. Sie ist nicht ein für alle Mal festgefügt, sondern ändert sich manchmal innerhalb weniger Tage. Wird zum Beispiel eine Ziege ernsthaft krank, dann fällt sie in der Rangordnung sofort ganz nach unten, - egal wie ranghoch sie vorher war. Oder wenn die Ziegen bockig werden und auch tatsächlich ein Bock zum Decken in die Herde gesetzt

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Heftvorschau tierhomöopathie I 2013