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Herbst 2017

Frühling

Spezial-Ausgabe Renovum SCHWEIZ – 29. Jahrgang

Wettbewerb S.40

Wellness Hotel ........ Aktuelle Reportagen Restaurant ........ Helvetia, Erweiterung Hauptsitz St. Gallen, Eingangsbereich. Architektur: Herzog & de Meuron, Foto: Damian Poffet. S. 16

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Architektur, Wohnen, Design & Lebensqualität

Revitalisierte Lobby Hotel Walther, Pontresina S. 2

Lobby AMERON Swiss Mountain Davos S. 6

Neue Spa Suiten im 7132 Hotel, Vals S. 10


Mutige Visionen & Machbare Konzepte perfekt kombiniert

Die besten Lösungen basieren auf der richtigen Kombination. Die Hälg Group vereint das Beste aus der Gebäudetechnik und kreiert daraus die optimale Lösung für Sie. Ob in der Beratung, der Planung, der Ausführung oder im Unterhalt und Betrieb – oder allem zusammen: Sie profitieren von der perfekten Kombination aus Erfahrung, Innovation und Know-how. Damit alles reibungslos funktioniert. Ihren Hälg Group Partner finden Sie ganz in Ihrer Nähe. Oder auf www.haelg.ch

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7132 Hotel, Vals

Wir schaffen wertreichen Lebensraum.

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#Neugestaltung Zum 110-Jahre-Jubiläum hat sich das familiengeführte Grand Hotel Walther in Pontresina eine Verjüngungskur geschenkt.

Ambiente von Weltklasse HISTORISCHE GRANDEZZA MODERN INTERPRETIERT Nach intensiver Revitalisierung wurde das neu gestaltete Erdgeschoss des Hotel Walther in Pontresina diesen Sommer offiziell eingeweiht. Mit viel Liebe zum Detail hat Interior Designerin Virginia Maissen ein massgeschneidertes Konzept umgesetzt, bei dem historische Elemente auf kreatives Design und mondäne Kunst treffen Peter Kohler im Gespräch mit Anne-Rose und Thomas C. Walther Anne-Rose und Thomas Walther, Sie führen das Haus seit 20 Jahren in 3. Generation und haben sich zum 110 Jahre-Jubiläum gleich eine Verjüngungskur

geschenkt. Herzliche Gratulation! Das Ambiente ist eine Wucht. Welche Kriterien mussten für die Revitalisierung erfüllt werden? Qualität und Harmonie mit bestehender Substanz. Die Neugestaltung des Erdgeschosses soll Tradition und modernes Lebensgefühl verbinden und den perfekten Rahmen für entspannten Feriengenuss auf hohem Niveau bilden. Das ist in enger Zusammenarbeit mit Virginia Maissen bestens gelungen. Was wurde konkret verändert? Das gesamte Erdgeschoss mit Eingang, Réception, Lobby, Korridor, Bar, Smo-

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ker‘s Lounge und die beiden Speisesäle wurden komplett neu gestaltet. Dabei haben wir die Werte und Qualitäten des Hotel Walther hervorgehoben und durch innovatives Design, gezielte architektonische Eingriffe und ausgewählte Kunstwerke neu inszeniert. Viele einzigartige Original-Elemente unseres, in der Belle Époque erbauten Hauses, wurden im Laufe der Zeit verdeckt. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern wurden die alten Schätze nun wieder sichtbar gemacht, sorgfältig Renovum


restauriert und mit einem Mobiliar aus zeitlosen Design-Klassikern und fantasievollen Eigenkreationen kombiniert. Sämtliche Teppiche mit aufwändigem Muster, Wandtäfer, Sofas und andere Möbelstücke entstammen dem Konzept von Virginia Maissen und ihrem Team, die gusseisernen Trennwände und Brüstungen mit dekorativen Verzierungen vom einheimischen Kunstschmied. Teppiche, Vorhänge, Täfer und Möbel sind Unikate, denn sie wurden exklusiv für das Hotel Walther geRenovum

fertigt. Erhaltenswertes konnte funktional wieder zum Leben erweckt werden. So zum Beispiel das herrschaftliche Eichen-Parkett in der Lobby. Es sieht doch fantastisch aus. Mit natürlichen Mitteln wurde dieses gesäubert und neu gewachst. Vorne sehen Sie die alte Glasmalerei des Schloss Chillon. Eingebaut in einem der neu gefertigten Fenster. Jahrelang hing die künstlerisch wertvolle Glasmalerei in unserem Büro. Jetzt haben wir ihr wieder einen zentralen Platz in der Lobby eingeräumt – exakt

dort, wo sie schon vor 110 Jahren war – und sie erfreut nun das geneigte Auge unserer Gäste ebenso. Die raumhohen Vorhänge wurden mit einem speziellen Druckverfahren in einer Textildruckerei im Glarnerland bedruckt. Darauf abgebildet sind der Morteratsch, Bernina und Biancograd. Alles Gipfel welche ich als Gastgeber übrigens selber bestiegen habe. Unsere Berge laden ein für sportliche Aktivitäten und unser Haus zum genüssliches Sein um die Seele baumeln zu lassen. >>> 4 3


Ein gutes Stichwort. Dem Gast fällt die Harmonie von Alt und Neu in grosszügigen Dimensionen auf. Entspricht dies Ihrer Philosophie? Ganz klar. Die Symbiose aus Tradition, Qualität, Grosszügigkeit und dem Einbinden moderner Elemente, entspricht dem Geist unseres Hauses. Durch die Neugestaltung ist es uns gelungen, dies auch optisch zu manifestieren. Unser Interior ist in der Alpenregion einmalig. Überall im Walther trifft man auf experimentelle Akzente international bekannter Künstler. Darüber sind wir besonders stolz. In der Walther-Bar erstrahlt die Lichtinstallati-

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on «splendurir» die Künstler Rolf Sachs, bestehend aus 70 hängenden Lichtern aus Milchkannen eigens für unser Haus entworfen hat. Zusätzlich schmücken die Bilder des italienischen Künstlers Sandro Fabbri die Wände. Der Speisesaal wirkt elegant, klassisch mit einem Hauch Vergangenheit, jedoch durch das neue Farkonzept betörend frisch. Die Stuckaturen an der Decke sind alles Originale und wurden aufgefrischt. Die Wände mit einem freundlichen, warm anmutenden, Blau versehen. Die Sitzgelegenheiten im Saal sind erfrischend anders. Elegant, bequem, belebend. Beachtenswert ist das grosse Wandbild,

gemalt von Fiona Rosenberger – nach Entwurf von Virginia Maissen – welches harmonisch und lieblich zum revitalisierten, historischen Speisesaal passt. Werfen wir noch einen Blick auf die Teppiche welche edle Akzente setzen. Im ganzen Erdgeschoss, in der Hotelhalle, dem Eingangsbereich mit Treppenläufern, im Korridor, dem Speisesaal und in der Smoker’s Lounge wurden eigens für das Hotel designte Teppiche eingesetzt, welche die Tradition und das Zeitlose mit einer Prise Verspieltheit verbinden. Im Teppich findet man zeitlose Grundmuster wie das «pied-de-poule», Karo oder Streifen, die von dem typischen Engadiner

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Doppelwellenband, dem «laufenden Hund» umrahmt werden. Verschieden angeordnete grosse Rosetten – die von Stickereien abgeleitet sind, wie sie im Engadin auch vorkommen – durchbrechen den Rahmen und verleihen eine neue angenehme Lockerheit. Fazit als Gast «Die offensichtliche Verjüngungskur ist mehr als gelungen. Die historische Grandezza wurde perfekt interpretiert. Das Ambiente ist Weltklasse. Sie als Gastgeber pflegen eine vorbildliche Unternehmenskultur. Die Mitarbeitenden sind zuvorkommend und charmant, was den jüngeren und den älteren Gast zu begeistern vermag. Die Infrastruktur ist beeindruckend. Der Komplex Walther/Steinbock bietet mit 102 Designerin Virginia Maissen

Zimmern, vier Restaurants, dem Hallenbad, der Wellnessoase und den Tennisplätzen tolle Möglichkeiten um zu verweilen. Die Küche möchte ich nicht unterschlagen zu erwähnen. Ich habe das Ambiente im «neuen» Restaurant genossen, hervorragend gespiesen und einen lieblichen Tropfen aus dem Keller verkostet. Das Arvenholz im Zimmer hat sicher mitgeholfen, dass ich trotz der 1805 M.ü.M., in der ersten Nacht wunderbar geschlafen habe. Ich komme wieder.»

Hotel Walther Pontresina Via Maistra 215 7504 Pontresina Tel. +41 81 839 36 36 www.hotelwalther.ch

Fotos: Reto Guntli, Rolf Canal, Judith Stadler, André Uster, Peter Kohler

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Modern, hochkarätig, Mountain-Style

Mit dem AMERON Swiss Mountain Hotel Davos wurde das erste Resorthotel der Marke AMERON in der Schweizer Bergwelt entwickelt. Sanfte Farben, gerade Linienführung, feiner und moderner Swiss Lifestyle vermitteln hohe Behaglichkeit und Authentizität. 148 Zimmer und Suiten – alle mit Kaffeemaschine, Verbindungstür, kostenlosem WLAN – setzen in der Skiregion Davos-Klosters veritable Lifestyle-Akzente. Zeitgenössische Kunst begegnet dem Gast auf Schritt und Tritt. Die authentische Küche und ein rund 850m² grosser Spa-Bereich vermag zu begeistern. Sowohl Familien wie Geschäftsleute fühlen sich in dieser Atmosphäre wohl. Die Mischung aus Familien- und Kongresshotel, die Lage zwischen City und Bergwelt macht das AMERON Swiss Mountain Hotel Davos zu einem besonders spannenden und attraktiven Ort für anspruchsvolle Gäste. Mit dem smarten Konzept «You-In» werden die Angebote attraktiv unterstützt.

Ameron

Swiss mountain Hotel Davos mit überzeugendem Konzept

«You-In»

Im Gespräch mit Ingo Schlösser

Ingo Schlösser, Ihr Haus positioniert sich im 4-Sterne-Superior-Bereich und präsentiert sich modern, trendy und kunstaffin. Wohlfühlen soll sich jeder Gast. Individuell soll er mit «You-In» seine Bedürfnisse abdecken können. Erzählen Sie uns doch bitte etwas zu Ihrem smarten Konzept «You-In».

Seit der Eröffnung 2015 leitet Ingo Schlösser zusammen mit seiner Frau Silvana das AMERON Swiss Mountain Hotel Davos.

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Wir sind anders als andere. Unser Haus, im einzigartigen modernen, hochkarätigen Mountain-Style, bietet neben vielen Annehmlichkeiten ein neues,

gästeorientiertes Konzept an. Es nennt sich «You-In» und ermöglicht dem Gast, seine Ferien mit Kostensicherheit und einem hohen Qualitätsstandard zu buchen. Der Gast kann seinen Urlaub im Baukastensystem zusammenstellen. Er bezahlt nur für die Dienstleistungen welche er braucht. Ob Halbpension mit oder ohne Alkohol, Apéroplättli, Lunchrucksack, Langlauflektion oder Massage im grosszügigen Vitality Spa. Einfach so, dass jeder Gast sich bei uns wohl fühlt. Renovum


Welches Gästesegment sprechen Sie an? Ansprechen wollen wir insbesonders Aktivurlauber, Familien, Geschäfts- und Tagungsgäste. Als Familienmenschen liegen meiner Frau und mir Familien besonders am Herzen. Mit unserem Ameron-Kids-Club sind wir nicht nur bei unseren kleinen Gästen im Trend. Die Eltern wissen ihre Sprösslinge bestens betreut und geniessen einige individuell gestaltete Stunden. Welcher Philosophie folgen Sie um aus Ihren Gästen Stammgäste zu machen? Unsere Ameron Philosophie beruht auf drei Säulen: Gastfreundschaft, LebensArt und Genussmanufaktur. Und als Eltern mit zwei kleinen Kindern werden wir uns mit Nachdruck auch dafür einsetzen, dass das Hotel mit seinen Family-Suiten auch für Familien ein richtiges Wohlfühl-Domizil wird.

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Uns begegnet Kunst auf Schritt und Tritt. Gehört das mit zur Philosophie? Ja, ganz klar. Das gehört zum Konzept Lebensart. In der Hotellobby, der Bar, in den Restaurants bis hin zu den Zimmern nehmen zeitgenössische Maler, Objektkünstler und Fotografen wie François

Schaer, Rainer Martini, Oliver Kubitz und andere Künstler in ihren Arbeiten Bezug zur Davoser Bergwelt oder interpretieren traditionelle Handwerkskunst neu. Das anspruchsvolle Konzept steht über dem dekorativen Anspruch klassischer Hotelkunst. Vergleichbar mit einem Galerie-Rundgang. Einige Werke

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wurden speziell als Unikat fürs Hotel angefertigt. Die Nachbarschaft zum Ernst Ludwig Kirchner Museum spricht Bände. Die Kulinarik auf hohem Niveau kommt bei Ihnen ja nicht zu kurz. Mittlerweilen verwöhnen wir unsere Gäste in vier unterschiedlich positio-

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nierten Restaurants; das Cantinetta nicht nur für unsere Halbpensionsgäste. Italienische Lebensfreude trifft auf kreative Schweizer Küche: Authentisch, innovativ und bodenständig mit kreativen Akzenten, vor allem aber typisch italienisch; das fine dining Restaurant Campanello, sorgt mit vielen Überraschungen für Küchenkunst. Das Cervolino, hier können Sie Fondü geniessen

und last but not least, die Cantinetta Lounge Bar. Hier treffen Sie italienische Lebensfreude pur in welcher Sie hervorragende Pizzas geniessen. Ingo Schlösser Sie und Ihre Frau Silvana haben viele Jahre im Engadin als Hotelprofis «Bergerfahrung» gesammelt und ins Ameron mitgebracht. Was ist Ihr Ziel? Wir sind die Coaches eines Teams. Das soll jeder Gast spüren. Unsere Mitarbeitenden sind Ihre herzlichen Gastgeber und wir wollen uns mit dem innovativen You-In-Konzept, als neuer Bestandteil in der Bündener Hotelwelt, etablieren. Entdecken Sie nun unser AMERON unter www.ameronhotels.com/de/hotel-davos oder kommen Sie einfach vorbei. Wir zeigens Ihnen.

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AMERON Swiss Mountain Hotel Davos Scalettastrasse 22 CH-7270 Davos Reservierung: reservation@ameron-hotel-davos.ch Tel +41 81 544 19 20

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7132 Hotel The Art of Alpine Luxury Graubündens neustes 5-Sterne superior Hotel mit Architektur von Weltformat Wiedereröffnung nach Umbau Nachdem letztes Jahr der Eingangsbereich und 32 Zimmer im House of Architects by 7132 vorgestellt wurden stand dieses Jahr das 7132 Hotel auf dem Programm. Neben den bereits existierenden 3 Penthouse Suiten mit 90m2 entstanden neu 3 Spa Suiten mit ebenfalls 90 m2, 12 Spa Deluxe Zimmer mit 60 m2, sowie Doppelzimmer mit 30 m2. Zudem wurden die Réception und die Lobby komplett neu gestaltet, ebenso wie die Bar und die gesamte Gartenanlage mit Pavillon und Liegeterrassen. Neu geschaffen wurden zudem grosszügige Konferenzräume. Federführend und perfekt durch die Priora Generalunternehmung, Chur ausgeführt

7132 Hotel steht für Erlebnisse der sinnlichen Art. Bei Architektur und Gastronomie auf Top-Niveau können jetzt auch Seminare in einem perfekten Rahmen durchgeführt werden.

Die Priora ist mit dem 7132 Hotel eng mit Vals verbunden und verfolgt dort eine langfristige Strategie der touristischen Entwicklung. Zur Stärkung des Standorts sanier-

Spa Deluxe Zimmer als architektonische Herausforderung Die Aufgabe bestand darin, zwei Doppelzimmer zu einem Spa Deluxe Zimmer umzugestalten. Statische und konstruktive Rahmenbedingungen waren

sehr einschränkend. In diesem Kontext wurde nicht der klassische Ansatz mit einem Schlaf- und einem Wohnbereich gewählt, sondern eine unkonventionelle, aber gerade im Umfeld der 7132 Therme, schlüssige Kombination von einem

te Priora das bestehende Hotel mit Architekten von Weltformat. Seit 2014 revitalisiert die Priora als Generalplaner und Totalunternehmer in verschiedenen Etappen das Haus auf Top-Niveau. Im Sommer 2017 konnten nach einer weiteren Etappe zusätzlich hochedle Spa Deluxe Zimmer und Spa Suiten sowie Seminarräume der Sonderklasse realisiert werden.

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ein intensives Wassererlebnis bietet und ein separates WC mit Bidet. Im Bereich vor der Fensterfront lädt ein Aufenthaltsbereich mit bequemen Liegen und einem Schminktisch zum Verweilen ein. Vor den beiden Zimmern erweitert ein tiefer, durchgehender Balkonbereich das Zimmer räumlich. Die Planung und Gestaltung des Innenausbaus der Zimmer erfolgte in einer Kooperation der Giubbini Architekten ETH SIA AG, Chur, mit Günther Thöny, Innenausbau, Schaan FL. Totalunternehmen Priora AG | Generalunternehmung, Chur Schlafzimmer und einem das ganze zweite Zimmer einnehmenden Bad entwickelt. Man betritt das Spa Deluxe Zimmer durch eine funktionale Zone, welche gleichzeitig Entree und ein begehbarer Kleiderschrank ist. Der Schlaf-/Wohnraum öffnet sich durch einen Winkel zum Fenster hin, sodass vom Bett aus der Blick in die Natur und den angrenzenden Spa-Bereich gegeben ist. Vor der Balkonschicht befindet sich eine gemütliche Lounge mit einer einladenden Bar. Im angrenzenden Badezimmer dominiert im Zentrum des Raums eine Kombination von runder Badewanne und rundem Waschtisch den Raum und gliedert ihn gleichzeitig. Im rückwärtigen Bereich befinden sich eine üppig ausgestattete Dampfdusche, welche mit mehreren Brausen Vier neue 7132 Meetingräume zum traumhaft tagen «Eben nicht 0815, sondern 7132, das ist unser Versprechen für ein erfolgreiches Businessmeeting», erklärt General Manager Hans-Rudolf Rütti. «Das 7132 Hotel steht nicht nur für Design, Lifestyle und Kulinarik auf allerhöchstem Niveau, vielmehr – im schönsten Rückzugsort der Alpen – verspricht es Ihnen ein Umfeld, indem Sie völlig ungestört und hoch konzentriert arbeiten können. Trotzdem kommt die mentale Erholung nicht zu kurz. Die archaische Bergwelt, das authentische Bergdorf und nicht zuletzt die weltberühmte Therme garantieren eine subtile Vermischung von Arbeit und Freizeit. Eine einmalige Kombination, wie geschaffen für Ihr erfolgreiches Businessmeeting». Renovum 11


Sven Wassmer: Leidenschaft für Perfektion «Entdeckung des Jahres 2016», 17 GaultMillau-Punkte und zwei Guide Michelin-Sterne. Eine Bewertung mit Seltenheitswert, die Einzigartigkeit ausdrückt. Gemeinsam mit Head Sommelier Amanda Wassmer Bulgin und seinem Team brachte Sven Wassmer das Restaurant 7132 Silver in Rekordzeit auf die Landkarte internationaler Gourmets. Hinter den Kulissen präzise wie ein Uhrwerk, wird das 7132 Silver zu einer Bühne für unvergessliche Geschmackserlebnisse.

Sven Wassmers Küche: sehr eigenständig. Sehr arbeitsintensiv. Beeinflusst von japanischen Meistern. Verfeinert bei den Schweizer Stars Andreas Caminada, Nenad Mlinarevic und Marcus G. Lindner.

Fotos: www.7132.com/Global Image Creation Bauherrschaft 7132 AG, Vals www.7132.com Totalunternehmen Priora AG | Generalunternehmung, Chur www.priora.ch

Auf der Karte vom Restaurant 7132 Red finden sich Klassiker, mit eigenem Drive interpretiert.

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7132 HOTEL, VALS, GRAUBÜNDEN:

Amanda Wassmer Bulgin Sommelière des Jahres «SOMMELIÈRE DES JAHRES»: DAS SCHWEIZER WIRTSCHAFTSMAGAZIN BILANZ ZEICHNET AMANDA WASSMER BULGIN AUS

Amanda Wassmer Bulgin empfiehlt mit sprachlichem Charme den Gästen Weine, die sie als passend zu den Gängen des Menüs empfindet. Sie empfiehlt, aber diktiert nicht. Allein schon wegen der zauberhaften Mischungen von Schwiizer Dütsch und Oxford English kann sich kaum einer der Gäste entziehen. Im Gespräch spürt man sofort, dass hinter ihren Aussagen profundes Fachwissen steckt. Eine Sommelière zeichnet sich nicht nur durch ihre trainierten Geschmackssensoren aus, sondern auch durch eine zeitintensive akademische Ausbildung. Momentan befindet sie sich im zweiten Jahr der Ausbildung zum «Master of Wine», eine der angesehensten Weinausbildungen überhaupt. Weltweit konnten nur 80 Personen die harte Aufnahmeprüfung bestehen. Amanda Wassmer Bulgin ist die einzige in der Schweiz tätige Sommelière, die es geschafft hat. Sie besitzt zudem das Diplom des Wine and Spirit Education Trust (WSET).

Und das sind die (...und nur die wichtigsten) nationalen und internationalen Stationen der im englischen Wiltshire geborenen Amanda Wassmer Bulgin, auf dem Weg zum Gipfel der internationalen Gastlichkeit. Sie sind eine Blaupause ihres Könnens und ihrer Qualifikation. Wichtige Stationen der Karriere. Ab Januar 2013: «Head Sommelier & Restaurant Manager» im «Parkhotel Vitznau» am Vierwaldstädter See. Amanda zeichnete hier verantwortlich für die Bestände des Weinkellers im netto Wert von etwa 25 Millionen Franken. Sie organisierte Events und Diners rund um die Weine dieser Welt. Auch das Training des Teams war ihr Job. Beim berühmten Decanter Magazin fungierte sie von 2012 bis 2013 als Tasting Executive und organisierte die europäische Sektion der Decanter World Wine Awards, die grösste Degustation der Welt mit mehr als 14.000 Positionen. Und nicht nur nebenbei redigierte und korrigierte sie Fachartikel

und verfasste Weinempfehlungen und war gleichzeitig Fachautorin und Kolumnistin und gab der Leserschaft Empfehlungen sowohl für Wein als Genussmittel wie auch als Geldanlage. Und immer wieder glänzten über ihrem Können Schweizer Sterne und höchste Gault Millau Punkte: Sie war Sommelière im Drei Sterne Restaurant «Schauenstein» in Fürstenau und in Zürich im «Hotelrestaurant Rigiblick». Wichtige Stationen, bei denen Amanda Wassmer Bulgin ihre Geschmacksnerven auch mit anderen wohlschmeckenden Genüssen, wie Käse oder Zigarren trainieren konnte. Die Preisträgerin ist mit Sven Wassmer (zwei Guide Michelin Sterne und 17 Punkte Gault Millau), dem Shootingstar der nationalen und internationalen Kochszene verheiratet. Das Ehepaar arbeitet seit etwa zwei Jahren im 7132 Hotel in Vals, Graubünden zusammen.

Gemeinsam mit seiner Frau, Amanda Wassmer Bulgin, Head Sommelier, und seinem Team, brachte Sven Wassmer das Restaurant 7132 Silver innert Kürze zum Geheimtipp für Gourmets.

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SteamFIT –maximales Wellnessvergnügen auf wenig Raum.

Mit SteamFIT kommt viel Komfort unter die Brause. Die neue Kabine kombiniert Dusche mit Dampf und schenkt ein Hamam-Erlebnis in beruhigender Formsprache. Alleine durch das pflegeleichte und fugenlose Weiss des eleganten Mineralwerkstoffes. Aber auch durch die versteckte Technik und schwebende Sitzbank hinter der Glasfront. Auf Mass gefertigt und mit Licht, Lautsprecher oder Aromasystem ausgestattet, verwöhnt die Dampfdusche alle Sinne mit Genuss.

SteamFIT auf einen Blick Dampfbad und Dusche in einer Kabine Reduziertes Design, hochwertige Materialisierung Fugenloser und pflegeleichter Mineralwerkstoff Duschboden zum bodenebenen Einbau oder auf bauseitigem Boden Freischwebende Sitzbank mit LED warmweiss Massvariabel und individuell ausgestattet Leistungsstarke Dampftechnik aus der Schweiz

Die SteamFIT Dusche mit grosser Wirkung. Dampfbaden auf wenig Raum bieten Dampfduschen, die nicht mehr Platz benötigen als Ihre jetzige Dusche. Mit dem Modell SteamFIT verwandelt sich jedes Bad in ein Mikro-Spa. Die modulare Dampfdusche vereint Wasser und Dampf auf elegante Weise in einer edlen Kabine aus hochwertigen Mineralwerkstoff. Fotos: Küng Sauna & Spa AG www.kuengsauna.ch 14

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Mehr als vierzig Jahre nach dem Start der Küng AG Saunabau, mit Sitz in Altendorf und Wädenswil, übergab Tony Küng den Stab an den neuen Mitinhaber Urs Wehrle, der gleichzeitig seit dem 1. Juli 2017 auch die Geschäftsführung ausübt. Neu ist auch die Umfirmierung des Unternehmens zu Küng Sauna & Spa AG, die bereits einen Hinweis darauf gibt, welcher Weg zukünftig beschritten werden soll. Urs Wehrle, Betriebstechniker und Betriebswirt, verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Glasbranche und im Badbereich und will diese nun bei Küng Sauna & Spa AG einbringen und das Unternehmen weiterentwickeln.

Erfolgreiche Stabsübergabe zur Nachfolge bei Küng Sauna

Tony Küng bleibt dem Haus als Präsident des Verwaltungsrates erhalten und wird sich um die strategische Unternehmensentwicklung und das Produktdesign kümmern.

GEMEINDEHAUS UNTERENGSTRINGEN Handwerk vom Feinsten Seit 1896 Scherrer Metec AG 8027 Zürich 044 208 90 60 www.scherrer.biz

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Der auf zwei Kegeln ruhende Erweiterungsbau West schliesst harmonisch an den Hauptsitz an. Fotos: Damian Poffet

Helvetia schliesst Erweiterung am Hauptsitz St.Gallen ab Nach einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren hat Helvetia kürzlich an ihrem Hauptsitz in St.Gallen den Erweiterungsbau West in Betrieb nehmen können. Das kühn auf zwei Kegeln ruhende Gebäude bietet rund 130 neue Büroarbeitsplätze, mit denen die Infrastruktur für das weitere Wachstum bereit gestellt wird. Helvetia schliesst mit dem Neubau die mit viel Weitsicht geplante Erweiterung ihres Hauptsitzes am Girtannersberg in St.Gallen ab. Bereits 1989 wurde das damals noch wenig bekannte Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron mit der Planung beauftragt, um für das künftige Wachstum Platz zu schaffen. Der Bau der ersten drei um den bestehenden Kreuzbau angelegten Flügel erfolgte zwischen 2000 und 2004. Der Nordflügel wird heute von der benachbarten Universität genutzt. Herzog & de Meuron beschreiben die Bedeutung dieses Projekts wie folgt: «Der Erweiterungsbau von Helvetia in St.Gallen war zu Beginn unserer Karriere ein Meilenstein und wurde zu einem

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in weiten Kreisen geschätzten, ja sogar bewunderten Gebäude. Die vier neuen Gebäudeflügel ergänzen den bestehenden Kreuzbau und lassen so eine komplexe und verdichtete Gesamtform entstehen, die sich auf subtile Weise mit der parkähnlichen Umgebung verwebt, ohne diese zu dominieren.» Prämienvolumen fast versiebenfacht Seit dem Start des Projekts ist Helvetia zu einem der führenden Versicherungsunternehmen der Schweiz gewachsen. Das Prämienvolumen hat sich in diesem Zeitraum dank organischem Wachstum und Firmenzukäufen von CHF 1.22 Mrd. auf CHF 8.51 Mrd. beinahe versiebenfacht. Die Zahl der Mitarbeitenden

Besprechungsräume

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stieg konzernweit von 2 500 auf über 6 500. Trotz massiver Produktivitätssteigerungen und Vereinfachung von Abläufen durch die Informatik ist der Platzbedarf laufend gewachsen. Deshalb wurde nicht nur in St.Gallen ein Ausbau der Büroräumlichkeiten notwendig, wo Helvetia über vier verschiedene Standorte verteilt ist, sondern auch in Basel. Mit dem Projekt «Helvetia Campus Basel» werden an der St. Alban-Anlage die Erneuerung und der Ausbau des Hauptsitzes mit rund 350 neuen Büroarbeitsplätzen geplant. Auch dieses Projekt wird mit Herzog & de Meuron realisiert.

Bis heute führt das bald 160-jährige Schweizer Unternehmen zwei Hauptsitze, wobei das Schweizer Lebengeschäft, die Kapitalanlagen und Specialty Markets sowie der Vertrieb Schweiz von Basel aus geführt werden. In St.Gallen befinden sich die Konzernleitung und das Generalsekretariat, die Finanzen, das Nichtleben-Geschäft Schweiz und weitere zentrale Dienste. Chancen der Digitalisierung nutzen Die Fokussierung auf den Girtannersberg in St.Gallen sowie die St. Alban-Anlage und den Steinengraben in Basel schafft nicht nur den notwendi-

Innenansicht grosser Kegel und Kunst am Bau

gen Büroraum und eine moderne Infrastruktur, sondern durch die Zentralisierung auch eine Vereinfachung von Abläufen und einen erleichterten Austausch unter den Mitarbeitenden. Die Erweiterung und Modernisierung an den Hauptsitzen sollen den heute etwa 680 Mitarbeitenden in St.Gallen und den 1 300 in Basel schliesslich auch attraktive Arbeitsplätze und eine moderne Arbeitsumgebung bieten.

www.helvetia.ch

Eingangsbereich

Frontansicht West

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Unternehmer-Interview

Erfolg & Kompetenz perfekt kombiniert Die Hälg Building Services Group, mit Hauptsitz in St. Gallen, ist ein führendes Schweizer Gebäudetechnikunternehmen. Die Aktivitäten des aus sechs Tochtergesellschaften bestehenden Unternehmens umfassen Planung, Installation und Service von Gebäudetechnk, sowie umfassendes Facility Management und einzelne Nischendienstleistungen. Das in vierter Generation durch Roger und Marcel Baumer geführte Familienunternehmen beschäftigt 900 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 270 Millionen Schweizer Franken.

Im Gespräch mit Roger Baumer

Herr Baumer, Sie und Ihr Bruder Marcel haben in 4. Generation das Ruder der Hälg Group übernommen und sich als Leitmotto «Erfolg und Kompetenz perfekt kombiniert» auf die Fahne geschrieben. Was machen Sie als Unternehmer anders? Wachstum ist Familiensache. Dies nicht erst seit mein Bruder und ich die Leitung des Unternehmens innehaben. Kontinuität hat Tradition. Seit Generationen. Wir denken generell langfristig. Qualitatives Wachsen erreichen wir indem wir Kompetenzen zusammen führen. Und der Erfolg gibt uns recht. Sie sind 2015 in der Kategorie «Industrie/High-Tech/Life Sciences» mit

dem EY Entrepreneur Of The Year-Award ausgezeichnet worden. Als «schlicht vorbildlich» wird Ihre Unternehmensführung umschrieben. Weshalb? Wir sind ein Familienunternehmen, in dem die Chefs mitarbeiten und ein offenes Ohr für alle Anliegen und Ideen haben. Wir verstehen uns als Coaches mit klaren Ansagen. Interne und externe Weiterbildung ist eine Schlüsselposition für den langfristigen Erfolg. Bei internen Veränderungsprojekten beziehen wir die Mitarbeitenden mit ein und pflegen überhaupt eine offene Kommunikation mit allen 900 Mitarbeitenden. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie, das Team und Ihr Unternehmen? Wir sind natürlich stolz, dass unsere Unternehmenskultur Beachtung findet. Die Auszeichnung zeigt klar auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch bei unseren Mitarbeitenden war die Freude gross über diese Bestätigung, in einem guten Unternehmen zu arbeiten.

Roger Baumer ist CEO und Mitinhaber des erfolgreichen Familienunternehmens Hälg Building Services Group

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Unter Ihrer gemeinsamen Leitung hat sich Ihr Unternehmen in den

letzten Jahren zu einem Gesamtdienstleister für gebäudetechnische Anlagen entwickelt. Wie sieht Ihre Strategie für die kommenden Jahre aus? Wie bereits erwähnt optimieren wir Kompetenzen. Innovative Dienste wachsen. Wir kombinieren langjährige Erfahrung mit innovativen Denk- und Vorgehensweisen, fun-

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diertes Know-how mit kundenorientierten Dienstleistungen und zuverlässige Auftragsabwicklung mit dynamischer Marktbearbeitung. So sind wir in der Lage, für jeden Kunden und jeden Auftrag die beste, effizienteste und nachhaltigste Lösung zu entwickeln. Von der Planung über die Installation bis zum Unterhalt. Als innovatives Beispiel darf ich erwähnen, dass wir dank

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einer Idee der Mitarbeitenden unserer Sanitärabteilung – unterstützt durch eine eigene Innenarchitektin – heute neben den Planungsaufgaben auch professionelle Badgestaltung inklusive Ausführung anbieten. Ein klarer Mehrwert für jeden Bauherrn und für uns ein ausbaufähiges Geschäftsfeld.

Die Hälg Group ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und Sie haben auch Zukäufe getätigt. Sind weitere Akquisitionen geplant und welche Kriterien müssen für das Unternehmen dabei erfüllt sein? Wir wachsen nicht um jeden Preis. Aber wenn sich eine Gelegenheit ergibt Kompetenzen in unsere Firma zu integrieren oder einen neu-

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en Markt zu erschliessen und es für beide Seiten passt, werden wir einer Akquisition positiv gegenüberstehen. Oft sind solche Käufe mit einer gesunden Nachfolgeregelung verbunden. Die Mitarbeitenden dieser Firmen werden bei uns weiterbeschäftigt, damit werden deren Kompetenzen ergänzend integriert. Die Umwelt ist Ihnen ein besonderes Anliegen und das Unternehmen nimmt im Bereich der erneuerbaren Energien eine Vorreiterrolle ein. Wie setzen Sie dies in Ihren Projekten um?

Der Stellenwert der erneuerbaren Energien nimmt rasant zu. Unsere erfahrenen Experten beraten Kunden zur Wahl des richtigen Systems mit erneuerbaren Energien. Sie betrachten die Objekte ganzheitlich und beziehen bei Beratung neben den eigentlichen Heizungsbaumassnahmen auch weitere Sanierungsmöglichkeiten mit ein, damit in jedem Fall das angepeilte Ziel erreicht werden kann. Was kann Gebäudeautomation für die Energieeffizienz leisten? Eine optimal geplante und betriebene Steuerung kann bis zu 30 %

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Energie sparen. Wenn dann neben der Gebäudetechnik auch noch die Storensteuerung und Beleuchtung optimiert werden, kann es auch mehr sein. Als innovativer Unternehmer ist Ihnen die Ausbildung des Personals ein besonderes Anliegen. Hat die Gebäudetechnik-Branche noch genügend ausgebildete Leute, um die grossen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen? Daran arbeiten wir stetig. In unserem Unternehmen ist Weiterbildung ein laufender Prozess mit Blick in die Zukunft. Wir legen grossen Renovum


Wert auf Qualität in allen Belangen unserer Dienstleistungen. Digitalisierung: BIM, CAFM ist ja jetzt in der Baubranche eine alltägliche Herausforderung. Wie begegnen Sie dieser Entwicklung?

Herr Baumer, in Ihrem grössten Geschäftszweig, dem Installationsgeschäft zeichnete sich Anfang Jahr, nach einer Konsolidierungsphase, eine positive Entwicklung ab. Sehen Sie das genau so? Ja, ganz klar.

Indem wir eine Strategie entwickeln. Welche Systeme wollen wir in unsere bestehende Infrastruktur integrieren, was wollen wir machen und wohin wollen wir. Das sind Strategie-Überlegungen, welche zu den Aufgaben der Inhaber gehören. Hier sind wir gefordert.

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Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 10 Jahren? Wir werden erfolgreich wachsen. Nicht zuletzt durch die Digitalisierung.

Hälg Building Services Group Lukasstrasse 30 9008 St. Gallen T +41 (0) 71 243 38 38 haelg@haelg.ch www.haelg.ch

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Fassadengestaltung auf höchstem Niveau: Aus den Schindeln aus eloxiertem Aluminium wurden die Symbole des Wappens der Gemeinde Unterengstringen gelasert. Die darunterliegende Fassadenfarbe ist rot – wie der Hintergrund des Wappens.

Architektur und Handwerkskunst in Perfektion Brillante Architektur verlangt vom Handwerker immenses Wissen, Hartnäckigkeit, Flexibilität und Weitsicht. Architektin Tilla Theus und die Bauspenglerei Scherrer Metec schufen im Limmattal ein filigranes Meisterwerk.

Bettina Oberhänsli

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Gemeindehaus im Spitzenkleid Wie ein Spitzenkleid schmiegt sich der Stoff aus Aluminium um den markanten Körper. Durch die schimmernden Maschen blitzt die rote Haut, dazwischen sind die ovalen Schatten der Fenster zu

erkennen. Selbstbewusst, fast trotzig prägt das Gebäude seit 2017 den historischen Dorfkern von Unterengstringen. Wer genauer hinschaut erkennt, dass die Fassade mehr ist als verspielter Blickfang; sie verschafft dem Haus symbolträchtige Identität. Die Maschen haben die Form von Pflugschar und Rebmesser – die beiden Zeichen auf dem Wappen der Gemeinde Unterengstringen. Das markante Gebäude mit den Renovum


filigranen Maschen ist das von Tilla Theus entworfene Gemeindehaus. Mit ihren Werken hat die Zürcher Architektin international Bekanntheit erlangt. Monumentale Formen und extravagante Fassaden sind charakteristisch für die Bauten der gebürtigen Bündnerin. Zeitlos in Form und Material Muss sich die Architektin bei der Gestaltung der tragenden Elemente stark an amtliche und physikalische Gesetze halten, ist sie im Design der Fassade freier und hat mehr Spielraum für Kreativität. Trotzdem gehen die Aufgaben der Gebäudehülle weit über das Ästhetische hinaus: Sie soll beständig und einfach im Unterhalt sein, Wind und Wetter trotzen, für Kühlung sorgen und energieeffizient sein. Ähnlich einer Künstlerin entwirft die Architektin Schnitt und Form von Baukörper und Fassade. Hat sie diese aufs Papier gebracht, braucht es einen Part-

ner, der sich um die Planung, Technik und Umsetzung kümmert – sozusagen den Schneider. Für die Realisierung einer so aussergewöhnlichen Gebäudehülle wie in Unterengstringen sind Erfahrung, Fachwissen und Erfindergeist gefragt. Tilla Theus entschied sich für die Zusammenarbeit mit Scherrer Metec, einem Schweizer Traditionsunternehmen mit über 120 Jahren Erfahrung in Fassaden- und Metalltechnik. Die Technik folgt der Architektur Architekten und Bauherren ziehen die Spezialisten von Scherrer Metec immer dann bei, wenn besonderes Fingerspitzengefühl und aussergewöhnliche Lösungen gefragt sind. Beim Bau in Unterengstringen galt es, die kreativen Ideen der Architektin vom Plan in die Realität umzusetzen. Auch Funktionalität und Beständigkeit der Gebäudehülle lagen in der Verantwortung von Scherrer Metec. Man prüfte diverse

Metalle und Holz und entschied sich dann für farbeloxiertes Aluminium, ein leichtes, dauerhaftes und unterhaltsfreies Material. Die Formen von Pflugschar und Rebmesser wurden aus den Metallschindeln gestanzt. Scherrer Metec übernahm auch die heikle Aufgabe der millimetergenauen Montage. Die Spezialisten fixierten die Schindeln auf der darunterliegenden Fassadenebene aus rot eloxiertem Aluminium. Die Befestigung erfolgte punktuell und unsichtbar – ein ausdrücklicher Wunsch der Architektin. Leidenschaft für Architektur und Handwerkskunst Insbesondere die Eckkonstruktion musste haargenau zusammenpassen, ungeachtet der sonst üblichen Bautoleranzen. Die Dachkonstruktion stellt noch höhere Anforderungen an Material und Genauigkeit als die übrige Gebäudehülle. Wurden die geschlossenen Flächen

Symbolisiert Offenheit und Nähe: Hinter den Giebelfenstern befindet sich der Gemeinderatssaal. Fotos: Thomas Züger

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Hochpräzise und unsichtbar: Die Montage der Fassaden- und Dachelemente mussten sorgfältig geplant und millimetergenau ausgeführt werden.

an der Fassade auf ein Minimum reduziert, galt für das Dach das Gegenteil: Die Fläche muss absolut dicht und geschlossen sein und soll dennoch die hohen ästhetischen Ansprüche erfüllen und das Gebäude optisch umfliessen. Architektin und Fassadenspezialisten auf Augenhöhe Tilla Theus bezog die Spezialisten von Scherrer Metec bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Planung ein. Das ist wichtig, denn genügend Zeit für die Vorbereitung ist äusserst wertvoll. Werden alle Möglichkeiten von Anfang an durchdacht und Hürden und Gefahren frühzeitig erkannt, verläuft die Bauphase unproblematisch; Termin- und Budgetplan werden eingehalten.

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Die gegenseitige Abhängigkeit war allen Beteiligten bewusst. Herrschen bei Standardbauten normalerweise hierarchische Sitten, ist bei einem Projekt wie in Unterengstringen die Zusammenarbeit von Architektin und Bauspengler auf Augenhöhe essentiell. Auf Seiten von Scherrer Metec setzt dies Fachwissen sowie Interesse und Verständnis für die Architektur voraus. Ziel ist immer, die Pläne der Architektin eins zu eins umzusetzen. «Geht nicht» gibt es nicht bei Scherrer Metec, ein Credo, das von den Mitarbeitenden oft alles abverlangt. Es kommt vor, dass für die Realisierung einer Idee alle bekannten und vorhandenen Werkzeuge, Materialien oder Verfahren nichts taugen. Dann wird getüftelt und probiert, bis eine Lösung gefunden ist, die alle Ansprüche

an Optik, Technik und Funktionalität erfüllt – damit das Fassadenkleid perfekt sitzt, den Baukörper schützt und auch nach Jahrzehnten noch Freude bereitet. Alles aus einer Hand – seit 1896 Fachwissen und Erfahrung, Spass an besonderen Herausforderungen und Leidenschaft für Architektur und Materialien sind Attribute, die das Unternehmen Scherrer Metec AG und seine Mitarbeitenden auszeichnen. Alle – vom Inhaber bis zum Lehrling – pflegen im Betrieb und auf der Baustelle einen respektvollen Umgang mit Gebäude, Material und Menschen. Das allein ist aber nicht der Grund, weshalb Architekten und Generalunternehmen bei aussergewöhnlichen Bauprojekten immer wieder mit Scherrer Metec zusammen-

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arbeiten. Was genauso zählt, sind harte Fakten wie Zeit, Geld und Sicherheiten. Da ist es ein grosser Vorteil, wenn sich ein einziger Partner um Planung, Fertigung, Technik, Logistik und Montage kümmert. Bei Scherrer Metec kommen sämtliche Dienstleistungen aus demselben Haus, und alle Bereiche arbeiten eng zusammen. Das garantiert, dass die Schnittstellen funktionieren. Die Zuständigkeiten sind von Anfang an klar: Scherrer Metec trägt die Verantwortung und übernimmt die Garantie. So verfügt der Generalunternehmer über eine einzige Ansprechperson, und der Koordinationsaufwand fällt weg, was Nerven, Zeit und Kosten spart.

Factsheet Neubau Gemeindehaus Unterengstringen Bauherrschaft:

Gemeinde Unterengstringen

Architektur:

Tilla Theus und Partner AG, Zürich

Totalunternehmer:

Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Fassade, Dach, Spenglerarbeiten: Scherrer Metec AG, Zürich Dachkonstruktion in Holz: Scherrer Metec AG, Zürich Bausumme:

rund 8 Mio. Franken

(Zitat Tilla Theus)

Über Scherrer Metec Das Zürcher Unternehmen Scherrer Metec kombiniert Handwerkskunst und Hightech und bietet alles rund um die Gebäudehülle aus einer Hand: Fassadentechnik, Bedachung, Metallbau, Bauspenglerei, Holzbau und Photovoltaik. Scherrer Metec beschäftigt rund 80 Mitarbeitende in Planung, Fertigung und Montage. Neugier, Interesse an neuen Technologien sowie hohe qualitative Ansprüche zeichnen die Firma aus.

«Das Team von Scherrer Metec ist in der Lage, scheinbar Unmögliches mutig anzugehen und innovative Lösungen zu entwickeln.» Tilla Theus, CEO Tilla Theus und Partner AG

Über Tilla Theus und Partner AG Spezialisiert auf die Projektierung und Ausführung von Neubauten in städtebaulich anspruchsvollem Kontext, Umbauten und Sanierungen von denkmalgeschützten Objekten, Innenarchitektur und Raumdesign, Optimierung von Nutzflächen.

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Ein Traum in Schwarz & Weiss

So großzügig die elegante BONDI im Ganzen wirkt, so perfekt präsentiert sie sich im Detail. Die bündig in die Wand integrierten Hochschränke überzeugen beim Öffnen mit reichlich Platz – und vielen intelligenten Lösungen zum Verstauen. In einer aufgeräumten Küche bleibt auch noch genügend Fläche, um persönliche Dinge zu präsentieren – sie kommen erst dann zur vollen Wirkung.

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AG: Spreitenbach, Shoppi Tivoli, 056 418 14 20 Suhr, im Möbel Pfister, Bernstr. Ost 49, 062 855 05 40 Wohlen, Zentralstrasse 52a, 056 619 14 70

Lyssach, Lyssach-Center, Bernstrasse 9, 034 428 21 40 Niederwangen, Riedmoosstrasse 10, 031 980 13 32 Thun, Aarezentrum, Aarestrasse 30a, 033 225 14 44

BE: Biel, Solothurnstrasse 122, 032 344 16 04 Langnau i. E., Ilfis-Center, Sägestrasse 37, 034 408 10 42

BL: Füllinsdorf, Schneckelerstrasse 1, 061 906 95 10 Oberwil, Mühlemattstrasse 23, 061 406 90 20

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Weniger wirkt mehr

Die hohe Kunst des Weglassens könnte man nicht schöner illustrieren als mit dem sachlich-markanten Badensemble aus Waschplatz und Wandhochschrank, das mit den Eingriffmulden automatisch zum Blickfang wird, bei dem man gerne hinter die Kulissen schaut – und vom Innenleben aus Holz und Glas überrascht wird.

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Mels, Pizolstrasse 1, 081 720 41 30 Oberbüren, Buchental 4, 071 955 51 27 St. Gallen-Neudorf, Rorschacherstrasse 286, 071 282 37 77 SH: Schaffhausen, Unterstadt 15-17, 052 633 02 80 SO: Egerkingen, Gäu-Park, Hausimollstr. 1, 062 389 00 66

Zuchwil, Birchi-Center, Dorfackerstr. 45, 032 686 81 36 TG: Frauenfeld, Zürcherstrasse 305, 052 725 01 55 VS: Visp-Eyholz, Kantonsstrasse 79, 027 948 12 50 ZG: Zug, im Coop City, 2. OG, Bundesplatz 11, 041 726 70 35

ZH: Glattzentrum, Obere Verkaufsebene, 044 839 50 90 Hinwil, Wässeristrasse 40, 044 938 38 65 Horgen, Talgarten, Seestrasse 149, 044 718 17 67 Volketswil, bei Volkiland, In der Höh 36, 044 908 31 51 Winterthur, Industriestrasse 13, 052 235 15 05 Zürich, Birmensdorferstrasse 20, 044 296 66 90


Wandarmaturen für den puristischen Einrichtungsstil

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Similor ergänzt ihre Armaturenlinen arwa-twin, arwa-twinplus und Kartell by Laufen um neue Wandarmaturen, bei denen sich Auslauf und Bedienhebel an der Wand befinden. Montiert werden die Armaturen mit der ebenfalls neuen Simibox 2-Point.

Das Sortiment arwa-twin ist seit vielen Jahren ein erfolgreicher Armaturen-Klassiker. Neu bereichern zwei Wandarmaturen mit Ausladung 170 mm oder 220 mm das Sortiment. Sie verfügen über den charakteristischen, elegant gebogenen Auslauf der arwa-twin-Familie und verleihen dem Badezimmer einen puristischen Chic.

terputzsystem Simibox 2-Point an. Die Simibox 2-Point für arwa-twin und arwa-twinplus ist mit einer 35 mm Patrone ausgestattet. Insgesamt sind drei UP-Boxen, je eine für die Varianten mit Griff rechts, links oder oben, erhältlich. Die Simibox 2-Point für die Unterputzarmatur Kartell by Laufen ist mit einer 25mm Patrone ausgestattet und ist mit Griff rechts erhältlich.

Logische Übergänge und Materialeffizienz prägen die Armaturenserie arwa-twinplus. Die ikonische Form der architektonisch anmutenden Designlinie wurde auch auf die neue Wandarmatur adaptiert. Sie ist mit geradem Auslauf und mit Ausladung 195 mm erhältlich. Sowohl arwa-twin als auch arwa-twinplus verfügen über kleine Wandrosetten mit nur 72 mm Durchmesser.

Einfache Montage Alle Varianten der Simibox 2-Point integrieren die gleichen Vorteile. Simibox 2-Point ist lediglich 185 x 94 mm gross und damit äusserst kompakt. Zudem ist sie besonders flach und lässt sich dank ihrer geringen Einbautiefe von 47 bis 72 mm perfekt in dünne Zwischenwände einbauen. Ist die Box zu tief eingebaut, steht ein Verlängerungsset von 25 mm zur Verfügung. Die geringe Grösse hat zur Folge, dass bei der Wandmontage nur marginale bauliche Veränderungen anfallen. Die Distanz zwischen Auslauf und Griff beträgt jeweils 100 mm. Das System basiert auf einer klugen Technik

Puristisch gestaltete Badezimmer strahlen eine visuelle Ruhe aus. Das Besondere an diesen Badezimmern ist, dass die Einrichtung schnörkellos ist, die Badutensilien gut verstaut in schönen Möbeln Platz finden und nur wenige Accessoires das Ambiente verschönern. Wer sich für das Motto «weniger ist mehr» entscheidet, trifft mit den neuen Unterputzarmaturen der Designlinien arwa-twin, arwa-twinplus und Kartell by Laufen die richtige Wahl. Auslauf und Bedienhebel der neuen Modelle sind mit sehr kleinen Wandrosetten versehen, was dem Badezimmer einen besonders puristischen Touch verleiht.

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Unterputzsystem Simibox 2-Point Für eine rasche und unkomplizierte Montage der Unterputzarmaturen bietet Similor das ebenfalls neue Un-

arwa-twinplus 2-Point

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und lässt sich ohne grossen Aufwand vor oder hinter der Wand montieren. Zudem verfügt Simibox 2-Point über nützliche Arbeitshilfen für den Installateur: Ein praktisches Montageset erleichtert die genaue Positionierung der Box. Der Messingkörper der Box wird bei der Montage durch eine Styroporbox geschützt, die zugleich auch dafür sorgt, dass sich der Schall der Armatur nicht in die Wand und somit in Nachbarräume überträgt. Einen weiteren Schutz bei der Montage bietet die Bauschutzkappe. Diese ist so konzipiert, dass der Durchmesser der beiden Zylinder gleich gross ist. So kann der Installateur die Box mit Hilfe einer Wasserwage gerade montieren. Ist die Simibox 2-Point installiert, werden der Auslauf und der Griff der Armatur ganz einfach auf den Einbaukörper gesteckt und je mit einer Schraube sicher befestigt. Für umweltbewusste Geniesser Alle neuen Wandmischer sind sie mit einer umweltschonenden Technik ausgerüstet, die den Anforderungen der Energieetikette «A» vom Bundesamt für Energie BFE, Energie Schweiz entsprechen. www.arwa.ch

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Bildlegenden arwa-twin und arwa-twinplus 2-Point Die neuen Wandmischer arwa-twin mit Ausladung 170 mm oder 220 mm werden mit dem ebenfalls neuen Unterputzsystem Simibox 2-Point montiert. Ebenso die architektonisch anmutende Designlinie arwa-twinplus. Auslauf und Bedienhebel sind mit sehr kleinen Wandrosetten versehen, was dem Badezimmer einen besonders puristischen Touch verleiht. Foto: arwa arwa-twinplus 2-Point Die ikonische Form der architektonisch anmutenden Designlinie arwa-twinplus wurde auch auf die neue Wandarmatur adaptiert. Auslauf und Bedienhebel befinden sich an der Wand und sind mit sehr kleinen Wandrosette versehen. Foto: arwa

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Freistehende Badewanne Schmidlin HOME OVAL SHAPE mit Whirlsystem Schmidlin SPA.

Whirlwannen für Anspruchsvolle Sie möchten eine individuelle Whirlwanne mit Stil? Von Entspannung pur bis hin zu vitalisierender Massage: Die Whirlsysteme von Schmidlin lassen keine Wünsche offen. Mit 70 Jahren Erfahrung als Spezialist im Verarbeiten von emailliertem Stahl bietet Schmidlin Badewannen, Duschwannen, Duschflächen, Waschtische und Whirlsysteme. Die Herstellung in der Zentralschweiz garantiert hohe Wertigkeit und Servicequalität.

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Whirlsystem Schmidlin SPA

Alle Whirlsysteme von Schmidlin zeichnen sich durch eine hohe Reinigungsfreundlichkeit und einfache Bedienbarkeit aus. Durch die hochwertigen Systeme, die verchromten Düsen und die Vorzüge einer Badewanne aus emailliertem Stahl ist jede Whirlwanne ein besonders hygienisches und langlebiges Produkt. Whirlwannen von Schmidlin sind in zahlreichen Formen, Grössen und Farben zu haben. Auch eine Anfertigung

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Whirlsystem Schmidlin AQUA SILENT

auf Mass ist problemlos möglich. Beinahe jedes Wannenmodell von Schmidlin lässt sich optional mit einem Whirlsystem ausstatten. So auch mehrere Modelle der exklusiven, freistehenden Badewannen der Serie Schmidlin SHAPE. Gut zu wissen Die Whirlsysteme Schmidlin SILENT und Schmidlin AQUA SILENT gehören zu den weltweit leisesten Whirlsystemen ihrer Art und erfüllen nachweislich die

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erhöhten Anforderungen der SIA Norm 181«Schallschutz im Hochbau» – ohne zusätzliche bauliche Massnahmen. Probebaden erlaubt Im Wellnessbereich in der über 400 Quadratmeter grossen Ausstellung am Produktionsstandort in Oberarth (Kanton Schwyz) stehen alle Whirlsysteme zum Ausprobieren bereit. Schmidlin bietet auf Voranmeldung persönliche Beratungs- und Probebade-Termine an.

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Die Grillsaison geht in die zweite Runde Der Sommer neigt sich langsam dem Ende, doch die Grillsaison fängt erst richtig an. Dank dem richtigen Zubehör aus dem Electrolux-Sortiment gehen wir indoor mit dem Grillieren in die zweite Runde. Die Plancha-Grillplatte brät Fleisch, Meeresfrüchte und auch Gemüse knusprig an. Ein grosser Vorteil bringt die hochwertige Aluminiumgussplatte mit Antihaftbeschichtung für alle jene, die ihr Essen lieber ohne zusätzliches Fett anbraten. Zudem ist sie deswegen auch besonders leicht zu reinigen.

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Die Hitze wird schnell und gleichmässig über die Plancha-Grillplatte verteilt, sodass alle Zutaten optimal gegrillt werden. Die Griffe bleiben kühl, somit kann die Grillplatte auch ohne Backhandschuhe vom Herd entfernt werden. Die Planche-Grillplatte wurde zwar speziell für Induktionskochfelder entwickelt; sie funktioniert jedoch auch hervorragend für alle anderen Glaskeramik-Kochfelder. Gehören Sie auch zu jenen Hobbyköchen, die sich gerne einen Teppan Yaki in die Küche einbauen würden, es aber aufgrund des fehlenden Platzes nicht können? Oder sie leben in einer Mietwohnung? Die Teppan Yaki Grillplatte ist die ersehnte Lösung: Nicht nur ist sie handlich und passt in jeden Küchenschrank, sie ist auch der Garant für ein perfektes Gourmet-Menu. Sie könne die Teppan Yaki Grillplatte für asiati-

sche Gerichte benutzen, aber auch Fleisch, Gemüse oder Fisch anbraten. Auch diese Platte ist für Induktionskochfelder entwickelt, passt aber auch auf alle Glaskeramik-Kochfelder. So gilt nun auch für die Küche das altbekannte Sprichwort: Es gibt nie falsches Wetter, es gibt nur falsche Ausrüstung. Mit einer Grillplatte aus dem Electrolux Zubehör sind sie auch bei schlechtem Wetter gerüstet, einen Grillabend zu organisieren.

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Verführerisch – Plancha Grillplatte und Teppan Yaki Grillplatte.

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Revolutionär – Dialoggaren

Einen Fisch im Eisblock garen

Einen Fisch im Eisblock garen, oder ein Kalbsfilet im Bienenwachsmantel? Ohne dass Eis und Wachs dabei schmelzen? Miele denkt das Kochen neu und lanciert den Dialoggarer. Dieser wurde im Vorfeld der IFA in Berlin der Weltöffentlichkeit als „grösster Innovationssprung seit Einführung des Induktionsfelds“ präsentiert und kommt voraussichtlich im Sommer 2019 auf den Schweizer Markt. Herzstück des Dialoggareres ist eine neue Technologie mit Namen „M Chef“. Hier kommunizieren auf intelligente Weise elektromagnetische Wellen mit der Beschaffenheit von Lebensmitteln, daher die Bezeichnung „Dialoggarer“. Weil diese Wellen garen, ohne zu bräunen, kombiniert der Dialoggarer die M Chef Technologie stets mit einer herkömmlichen Garmethode wie Ober-/Unterhitze oder Heissluft. „Dies ermöglicht eine ebenso schnelle wie schonende und schmackhafte Zubereitung“, so Dr. Markus Miele. Im Ergebnis gelinge Fleisch gleichmässiger und saftiger, behielten Fisch und Gemüse ihre feine Struktur und gehe Teig beim Backen deutlich besser 36

auf. Unterschiedlichste Zutaten eines kompletten Menüs kommen zusammen frisch aufs Blech und werden auf den Punkt gleichzeitig fertig – und dies bis zu 70 Prozent schneller als mit herkömmlichen Garverfahren. Der Dialoggarer eröffnet bislang völlig ungeahnte Koch- und Genusserlebnisse. Ein Beispiel, das bei Vorführungen

für grosse Verblüffung sorgt, ist ein rohes Fischfilet in einem Eisblock, der in den Dialoggarer gegeben wird. Das Ergebnis: Nach wenigen Minuten ist der Fisch gegart, während das Eis selbst nach wie vor gefroren ist. Ebenfalls beeindruckend - weil bisher unvorstellbar - ist die Zubereitung unterschiedlicher Lebensmittel zur selben Renovum


Bild 1 Effektvoll und exemplarisch für die revolutionären Zubereitungsmöglichkeiten des Dialoggarers ist der Fisch im Eisblock: Der Fisch ist im Eis gegart, ohne dass der umgebende Eismantel geschmolzen wäre

Bild 2 Auf der Pressekonferenz zur IFA 2017 kreiert Miele eine neue Produktgattung: Hier präsentieren Dr. Markus Miele (links) und Dr. Reinhard Zinkann den Dialoggarer. (Foto: Miele)

Bild 2 Äusserlich ist der neue Dialoggarer von Miele von einem Backofen nicht zu unterscheiden. Wer mal ein Brot ohne Kruste backen möchte – im Dialoggarer ist das möglich. (Foto: Miele)

Zeit mit demselben Gerät. Zum Beispiel: Ein Lammgigot auf Paprika und grünen Spargel; der Rest vom Blech wird mit Kartoffelschnitten gefüllt und dann alles zusammen in den Dialoggarer gegeben. Nach etwa 45 Minuten ist das Lammfleisch gleichmässig gar, das Gemüse ist leicht bissfest und die Kartoffeln sind weich – alles automatisch, ohne Unterbrechung oder Nachlegen von Zutaten. In einem konventionellen Backofen liesse sich dieses Menü so einfach, mit diesem Ergebnis und in dieser Zeit nicht zubereiten. Auch so unterschiedliche Zutaten wie Lachs und Blätterteig, die am Gaumen bestens miteinander harmonieren, lassen sich auf diese Art einfach, schnell und in einem Durchgang zubereiten. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der M Chef Technologie besteht darin, dass Lebensmittel „im Volumen“ gegart werden, ein Filet beispielsweise vom Rand bis in den Kern gleichmässig rosa gelingt. Da elektromagnetische Wellen garen, ohne zu bräunen, lässt sich zum Beispiel Brot ohne Kruste zubereiten. Für klasisch gebackenes Brot – oder etwa auch für den Geschmack der Röstaromen im

Fleisch – wird die M Chef Technologie mit konventionellen Betriebsarten kombiniert. Dafür ist der Dialoggarer bestens gerüstet, denn er bietet auch die Features der Spitzenklasse-Kochgeräte von Miele, benutzerfreundliches M Touch-Display und selbstreinigende Pyrolysefunktion inklusive. Miele App überträgt Rezeptparameter direkt auf den Dialoggarer

tion des Dialoggarers. Das Rezeptfeature der Miele@mobile App ist hier eine ideale Plattform zum Ausprobieren und Experimentieren. Denn hier kann der Nutzer aus zahlreichen Automatikprogrammen wählen, die speziell für den Dialoggarer entwickelt werden. Neben Zubereitungsvideos und Einkaufslisten bietet die App die Möglichkeit, die Zubereitungsparameter eines Rezeptes direkt auf das Gerät zu übertragen.

Inspiration und zusätzliches Kochvergnügen verspricht die Vernetzungsop-

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Giomoflex® fugenloser Bodenbelag

Der Giomoflex®-Gummigranulat-Bodenbelag ist ein fugenloses, elastisches Bodenbelagssystem für den Innen- und Aussenbereich, das in einem mehrstufigen Verfahren vor Ort eingebaut, geschliffen, gespachtelt und versiegelt wird. Das System erfüllt die höchsten Ansprüche an einen zeitlosen, hochwertigen, hygienischen und leicht pflegbaren Bodenbelag, ist trittschalldämmend, weist einen hohen Gehkomfort auf und hat eine hohe Lebensdauer. Es wird in privaten und öffentlichen Gebäuden wie Wohnungen, Büros, Spitälern, Pflegeheimen usw. eingesetzt und eignet sich auch sehr gut auf Treppen und in Nassbereichen. Bei Umbauten eignet sich es sich optimal als Sanierungsbelag, da es auf nahezu allen Untergründen aufgetragen werden kann. Es stehen Granulate in 20 Standardfarben zur Verfügung; sie sind frei untereinander mischbar – somit ist jeder Boden ein Unikat.

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Durch Beimischen von natürlichen organischen Komponenten wie Holz, Kernen, Nussschalen etc. erreicht die Innovation Giomoflex®naturo eine einzigartige Natürlichkeit und Authentizität. Auch fantasievolle Kundenwünsche können umgesetzt werden. Damit hat Uniquefloor Switzerland einen Bodenbelag geschaffen, der die klassischen Anwendungsbereiche verlässt und eine Alternative zu den bekannten fugenlosen Belägen darstellt. Haben wir ihr Interesse geweckt? Zögern sie nicht uns zu kontaktieren oder besuchen Sie uns auf Voranmeldung in unserem Showroom. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem nächsten Bauvorhaben.

Uniquefloor Switzerland wurde 2015 gegründet und beschäftigt derzeit zehn Mitarbeitende.

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Uniquefloor Switzerland AG Dorfplatz 6, 6330 Cham Tel. 041 740 00 22 www.uniquefloor.ch

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Impressum

IMPRESSUM Renovum EXCLUSIVE Renovum EXCLUSIVE – Herbst 2017 29. Jahrgang Renovum EXCLUSIVE, das Magazin für Architektur, Wohnen, Bauen und Renovieren, Design & Lebensqualität ist eine Ausgabe von Renovum SCHWEIZ Herausgeber: peko marketing, Kommunikation & Design Peter Kohler – www.peko-marketing.ch

Liebe Leserin, lieber Leser

Herbst 2017

Editorial

Chefredaktion: Peter Kohler Redaktionsassistentin: Marion Kohler Layout: peko marketing, Peter Kohler peko@werbung-pur.ch Postfach 432, CH-8832 Wollerau Tel. +41 (0)44 787 50 40 – www.renovum.ch

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Spezial-Ausgabe Renovum SCHWEIZ – 29. Jahrgang

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Architektur, Wohnen, Design & Lebensqualität

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Wohlfühlatmosphäre schaffen. Sich in einem Gebäude wohl fühlen. Das gilt für den privaten, wie den öffentlichen Bau. Ein gelungenes Gebäude ist eines, in dem sich Bewohner und Besucher willkommen und angekommen fühlen. Das gilt ganz speziell für Hotelbauten. Die Wahrnehmung von Räumen ist natürlich auch subjektiv. Doch allen ist gemeinsam, ihre Einzigartigkeit. Keine 08/15 Interpretationen. Was die einen als freundlich und befreiend erleben, empfinden andere als luxuriöse Inspiration. Architektur transportiert Botschaften, drückt einen Lifestyle, den Status der Bewohner/Nutzer und eine Zeitepoche aus. Drei Perlen der Bündner Hotellerie haben wir Beachtung geschenkt. Alle drei haben es geschafft Wohlfühlatmosphäre auf ihre Art zu interpretieren. Ein Besuch lohnt sich allemal. Architektur auf hohem Niveau. Lesenswert. Viel Wohlfühlatmosphäre ist deshalb in dieser Ausgabe zu finden. Unser Magazin Renovum Schweiz – Ausgabe EXCLUSIVE – ist für all diejenigen gedacht, welche gerne schöner wohnen, eine Affinität zu Architektur im Speziellen und für all das haben, was das Leben in Haus, Küche, Bad und das Wohnen und Relaxen schöner macht. Peter Kohler, Verleger

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