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Ausgabe 52 / 7. September 2011

Gesamtauflage Deutsch und Englisch 4.000 Stück

Trinkwasserkrise

Schöne Orte der Insel

Es klingt absurd, aber ausgerechnet ein Hurrikan, der nie dominikanisches Territorium berührte, sorgte durch seine schweren Regenfälle für eine Trinkwasserkrise. Durch von “Irene” ausgelöste Erdrutsche wurden mehrere wichtige Versorgungslinien unterbrochen. Einen Tag nach dem Durchzug von “Irene” verzeichnete das Nationale Institut für Trinkwasser und Kanalisation (Inapa) bei 70 Prozent der Versorgungssysteme teilweise oder schwere Beschädigungen. Tausende von Häusern waren von der Wasserversorgung abgetrennt.

Laguna de Gri-Grí bei Río San Juan

Boot in den Mangroven der Laguna de Gri-Grí, Río San Juan.

Schulen leer Kurz nachdem am Mittwoch, 17. August, das neue Schuljahr begann, wurden die Schüler am darauffolgenden Montag wegen dem aufziehenden Hurrikan „Irene“ wieder nach Hause geschickt. Bis zum Wochenende derselben Woche lief der Unterricht nur sehr zähflüssig wieder an. Besonders in der Hauptstadt Santo Domingo ließen sich die Schüler Zeit, wieder in die Klassenzimmer zu kommen. So meldete zum Beispiel die Grundschule República del Perú in María Auxiliadora den Besuch von durchschnittlich zehn bis elf Kindern von 375. Am schlechtestbesuchten Tag waren es fünf. Die Eltern wurden dazu aufgerufen, ihre Kinder wieder in die Schulen zu schicken. Der verlorene Unterricht soll nachgeholt werden.

Foto: Greg Gerhardts

Das ist heute drin: Nachrichten

Seite 3

Initiative gegen Spekulation

Seite 4

Drogenbanden im Krieg

Seite 5

Umfrage

Seite 6

Besuch von “Irene”

Seite 7

Soli-Glatze für Chávez

Seite 8

Medizinische Versuche

Seite 9

Rose von Bayahibe

Seite 10

Cachón de la Rubia

Seite 11

“Colombiana”

Seite 12

Spaß und Sudoku

Seite 13

Stargeflüster

Seite 14

Was singt denn die?

Seite 15

La Sabia, Gesundheitsseite

Seite 16


Hipólito in Umfragen weiter vorne Regierungspartei gelassen / Danilo Medina als Kandidat vereidigt / Programmvorstellung Wie es aussieht, wird die Entscheidung über den nächsten Präsidenten der Republik wie erwartet nur zwischen Hipólito Mejía (Oppositionspartei PRD) und Danilo Medina (Regierungspartei PLD) ausgetragen. Sämtliche andere Kandidaten liegen chancenlos bei höchstens 3,5 Prozent (Amable Aristy Castro - PRSC). Laut einer Umfrage von Gallup und der Tageszeitung „Hoy“ liegt derzeit Hipólito mit 47,9 Prozent noch klar vor Danilo mit 33,4 Prozent. Auch in der eigenen Partei stehen 90 Prozent hinter dem ehemaligen Präsidenten Hipólito Mejía, der schon 2000 seinen Gegner Danilo Medina schlug. In der PLD stehen hingegen nur 73 Prozent hinter Danilo. Bei den Wählern mit geringem Einkommen kommt Hipólito auf 50,4 Prozent gegen 33,5 für Danilo. Dennoch gibt sich die Regierungspartei PLD gelassen. Francisco Javier García, der Chef der Wahlkampagne, diagnostizierte bei der PRD ein „Syndrom des vorgezogenen Glücks“ in der Hoffnung eines Wahlsiegs. Quellen: Listín Diario, Hoy, Diario Libre, DR1

IMPRESSUM Editora LA PLAYA Herausgeber: Werner Rümmele Telefon: 829-373-1218 E-Mail: wruem@aol.com RNC 5-31-87397-3

Auflage 4.000 Stück Deutsch 2.000 / Englisch 2.000 (Verteilerschlüssel siehe Seite 18)

Anzeigenaufgabe: Per Mail:

wruem@aol.com Ab sofort auch

laplaya.dominicana@gmail.com (bitte bevorzugt benutzen) Telefonisch:

829-373-1218 NEU:

Rialto Advocate Services Calle Luis Ginebra, Puerto Plata gegenüber Gerichtsgebäude oder bei Banker Trust Calle Pedro Clisante, Sosúa

García sagte voraus, dass Danilo Medina Hipólito bei den Wahlen „Staub fessen“ lassen werde. Am 28. August wurde Danilo Medina von der PLD im Beisein von 91 Prozent der PLDDelegierten als offizieller Kandidat vereidigt. In seiner Antrittsrede versprach er, den Wirtschaftskurs von Präsident Fernández fortzusetzen, den Reichtum aber gerechter zu verteilen. „Die Wirtschaft muss alle begünstigen, ohne Ausnahme.“ 400.000 würdige Arbeitsplätze will Danilo Medina nach seinem Amtsantritt am 16. August 2012 schaffen. „Es ist an der Zeit,

das Wachstum zu verteilen, dass es alle Personen, die Städte und alle ländlichen Gebiete erreicht.“ Auf dem Land werde er Kooperativen bauen, damit die Versorgung sichergestellt und die Armut reduziert werde. „Ich werde das Verbrechen mit meiner ganzen Kraft bekämpfen. Wir werden für höhere Strafen bei Auftragsmorden kämpfen, dem Verbrechen werden wir auf die Füße und die Hände schlagen und ihm das Herz und die Eingeweide herausreißen.“ Große Pläne auch für den Tourismus: „Der Tourismus wird die Lokomotive der Wirtschaft sein. Ich werde dafür arbeiten, dass zehn Millionen Touristen das Land besuchen. Das ist möglich. Ich weiß das.“ PRD-Kandidat Hipólito Mejía rief mit seinem Aufruf an Reisbauern in der Provinz Sánchez Ramírez, ihre Schulden nicht zu bezahlen, empörte Proteste bei der Banco Agrícola hervor. Der Präsidentschaftskandidat der PRD versprach ihnen und den Kakao- und Ananasbauern, ihre Schulden zu erlassen, wenn er Präsident wird.


Initiative gegen Spekulation Internationale Unterstützung / Klagen über Händlermafia / Kunstwerke zurückgegeben Die Initiative des dominikanischen Präsidenten Leonel Fernández zu einem weltweiten Kreuzzug gegen die Lebensmittelspekualtion und den Zukunftshandel mit Erdöl hat bei den 34 Mitgliedsstaaten des Forum für lateinamerikanisch-asiatische Zusammenarbeit (Focale) große Zustimmung erhalten. In Buenos Aires genehmigten die Vertreter der Mitgliedsländer den Vorschlag Fernández', mit dem der Verteuerung der Rohstoffe und Lebensmittel sowie dem Zukunftshandel mit Erdöl, unter denen fast alle Länder der Erde leiden, Einhalt geboten werden. Außenminister Carlos Morales Troncoso, der an dem Treffen teilgenommen hat, erinnerte daran, dass Staatschefs aller Kontinente hinter der Forderung stehen, dass die Vereinten Nationen Mechanismen ermitteln müssten, mit denen eine beispiellose humanitäre Katastrophe vermieden werden kann. Auch die 17 Nationen der Sica (Integrationssystem Mittelamerikas) und der Caricom (Karibische Gemeinschaft) unterstützten die Initiative. Lebensmittelproduzenten, die ihre Ware in Santo Domingo auf dem Mercado Nuevo (Neuer Markt, Foto oben Mitte) in der Avenida Duarte verkaufen wollen, beschweren sich, dass sich dort eine Händlermafia breit gemacht hat, die ihre Waren zu einem nicht abgemachten Preis aufkauften und sie zudem gezwungen würden, zehn Prozent Vermittlerprovision an sie zu bezahlen. Félix Agustín Báez, Präsident der Vereinigung landwirtschaftlicher Produzenten aus

Vereinten Transporteure (CNTU), der Jugend Vaterland für alle (Juventud Patria para todos), ADOCO (Dominikanische Allianz gegen Korruption und der Bewegung “Toy Jarto” (Ich habe es satt).

San Juan de la Maguana, berichtet, dass die Bauern ihre Waren an “Großhändler” verkaufen müssten, die ihre eigenen Stände haben und anderen keinen eigenen Stand zugestehen würden. Es gebe keine Behörde, die gegen diesen Missstand einschreiten würde. Báez sagte, er hoffe, dass in dem neuen Merca Santo Domingo, der zum Jahresende eröffnet werden soll, dieser Zwischenhändler-Mafia keine private Konzession erteilt werde, da der Markt von Steuergeldern erbaut wird und sowohl Produzenten, Großhändlern wie Kunden dienen solle. Obwohl der Ölpreis weit entfernt von einem Höchststand ist, steigen die Benzinpreise in regelmäßigem Rhythmus. Nun hat eine Richterin enschieden, dass das Handelsministerium “umgehend” darlegen muss, wie die Preise kalkuliert werden, nachdem dieses derartige Forderungen immer ablehnte. Geklagt hatte die Bewegung “Runter mit dem Benzinpreis” (Bájame la gasolina) mit Unterstützung der Nationalen Zentrale der

Der amerikanische Botschafter Raúl H. Yzaguirre und Luis Álvarez, Direktor für Internationele Angelegenheiten, übergaben dem dominikanischen Kulturminister José Rafael Lantigua 59 Taíno-Kunstwerke, die in den USA konfisziert wurden.

Die historisch wertvollen Stücke wurden 2008 entdeckt, als sie illegal eingeführt werden sollten. Yzaguirre sagte, er fühle sich verpflichtet, den illegalen Handel mit Kulturerbe zu bekämpfen, der den Völkern ihre Vergangenheit raube.


Drogenbanden im Krieg Fünf Tote in Santiago / “Mexikanisierung” in Riesenschritten / Castillo: “Justiz zu lasch”

In einem Park in Santiago wurde ein joggender Spanier wie im Film am helllichten Tag aus einem fahrenden Auto heraus mit mehreren Schüssen ermordet. Wenige Tage danach wurden nachmittags um ein Uhr in einem Nobelviertel von Santiago vier Ausländer erschossen. Als die Polizei kam, fand man drei Kolumbianer und einen Venezolaner mit zusammengebundenen Händen, die in der Wohnung lagen. Offensichtlich wurden sie kaltblütig abgeschlachtet. Kurz darauf teilte die Polizei mit, dass auch der Tod des Spaniers mit der Ermordung der vier anderen in Zusammenhang stünde. Alleine in Santiago wurden dieses Jahr schon 24 Menschen von Auftragskillern hingerichtet Ende August wurde am Strand von Miches ein Korporal der Kriegsmarine von Maskierten geköpft und seine Pistole gestohlen.

Die “Mexikanisierung” der Dominikanischen Republik scheint nicht nur unaufhaltsam fortzuschreiten - sie tut es wirklich. Mord an einem Journalisten, Schießereien am helllichten Tag. Ohne die geringste Rücksicht auf umstehende Kinder oder Frauen. Drogenfunde in bizarr hohen Mengen im täglichen Rhythmus. Was in Mexiko die eigene Bevölkerung und das Ausland seit einigen Jahren schockiert, wird nun hier zum Alltag. Die Zeichen sind klar. Wozu diese offenbar zu keinen menschlichen Regungen mehr fähigen Barbaren in der Lage sind, zeigte sich am selben Wochenende in der nordmexikanischen Stadt Monterrey, mit vier Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes: In einer belebten Straße fuhren zwei Autos vor ein Casino, zehn Männer stiegen aus, schütteten in aller Ruhe einige Benzinkanister aus und zündeten das zweistöckige “Casino Royale” an. Das Ganze dauerte genau zweieinhalb Minuten. Ergebnis: 52 Tote. Scharf war die Reaktion des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón gegen die USA. Er rief die USA auf, einmal zu überlegen, was sie gegen ihre unersättliche Gier nach Drogen tun können, die für Mexiko und andere lateinamerikanische Länder eine Tragödie bedeutet. Der Jurist Vinicio Castillo Semán (Foto oben rechts), Sohn des Vorsitzenden der EthikKomission, “Vincho” Castillo, und Vorsitzender der konservativen Partei FNP, warf den dominikanischen Richtern vor, den Verbrechern eine Behandlung “light” angedeihen zu lassen, was das Kriminalitätsproblem im Land verschärfe.

“Im ganzen Land gibt es nicht einen einzigen Richter, den die Drogenhändler fürchten, wie den verschiedenen Juan María Severino, der sich durch seine harten Urteile in der Siebten Strafkammer hervorhob und arm und vergessen starb und in einem einfachen Kiefernsarg begraben wurde”, sagte Castillo Semán. Diese Behandlung der Kriminellen nach der neuen Strafprozessordnung fördere die Kriminalität. Dazu werde noch die Polizei kritisiert, wenn sie mit harter Hand gegen Wiederholungstäter vorgehe. Ende August flog bei der JCE, die die dominikanischen Ausweise (cédulas) ausstellt, eine Gruppe auf, die Dokumente für doppelte Identitäten von Narcos beschaffte.


Umfrage zur Stimmung im Land Gallup und “Hoy” fragten / 80 Prozent finden, es läuft schlecht / Sorgen um Inflation

Die Hälfte der dominikanischen Bevölkerung hat keine Hoffnung, dass sich die Lage in den kommenden Monaten bessert. Mehr als 80 von hundert Dominikanern sehen ihr Land auf einem schlechten Weg. Das sind Ergebnisse der aktuellen Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Gallup Dominicana für die Tageszeitung “Hoy” in allen 31 Provinzen und der Hauptstadt durchgeführt wurde. Befragt wurden 1.200 Personen aus allen Schichten.

Als die drei größten Probleme werden mit 63,4 Prozent die Inflation, mit 42,2 Prozent das Verbrechen und mit 40,5 Prozent das Fehlen von Arbeitsplätzen und die Arbeitslosigkeit genannt, mit 38,2 Prozent dicht gefolgt vom Ärger über die andauernden Stromausfälle. Seit dem Jahr 2009 waren diese Punkte immer an den ersten Stellen. Bei der Frage, wie sie diese Probleme persönlich und direkt betreffen, nannten 65 Prozent die Inflation, 42 Prozent das Fehlen von Arbeitsplätzen und 39 Prozent das Verbrechen. Ein sie direkt betreffendes Problem sind für 38 Prozent die Stromausfälle. Zwölf Prozent finden den Verlust der moralischen Werte im Land schlimm. Und ganz schlimm wird es, wenn nach der wirtschaftlichen Lage gefragt wird. Fast die Hälfte (48 Prozent) empfindet die Wirtschaftslage als sehr schlecht, weitere 35,8 Prozent sagt, sie sei schlecht. Einigermaßen in Ordnung findet sie nur jeder Zehnte (9,7 Prozent) und sechs Prozent finden sie sogar gut. Wenn es um die persönliche wirtschaftliche Lage geht, ist es nicht ganz so schlimm. “Nur” 20 Prozent empfinden ihre eigene Lage als sehr schlecht. Für 43 Prozent ist sie schlecht, für ein Viertel läuft es finanziell normal. Um die Höhe der Lebenshaltungskosten sorgen sich 69 Prozent der Frauen, vermutlich weil sie es sind, die die täglichen Einkäufe tätigen mússen. Bei den Männern sind es etwas weniger, 60 Prozent. Um die Arbeitslosigkeit machen sich sowohl Frauen wie Männer mit 40 Prozent die gleichen Sorgen. 50 Prozent der Frauen findet, dass das Land stagniere, bei den Männern sind es mit 47 Prozent etwas weniger.

Bei Fragen zur öffentlichen Sicherheit sind die Dominikaner auch nicht sehr optimistisch. Nur ein knappes Drittel findet, dass es besser wird, ein weiteres knappes Drittel sieht keine Änderung und ein starkes Drittel sieht eine Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit. Seit sieben Jahren nehmen brutale Verbrechen zu. Meist im Zusammenhang mit Drogenhandel. Dass die Regierung im Kampf gegen Drogen erfolgreich sei, finden etwa ein Viertel der Befragten. Aber besonders im Norden sehen die Menschen ein Versagen der Regierung in diesem Punkt: 41 Prozent sehen keine Erfolge, im Gegensatz zu 14 Prozent, die Fortschritte erkennen.


Besuch von “Irene” Erster Hurrikan der Saison traf nicht auf Land / Gut vorbereitet / Versorgungsprobleme

Obwohl der erste Hurrikan dieser Saison zum Glück nicht den vorhergesagten Verlauf nahm - so driftete er rechtzeitig in Richtung Norden ab und traf nicht direkt auf Puerto Plata - richteten die ihn begleitenden Regenfälle dennoch größere Schäden in der gesamten Dominikanischen Republik an. So waren auch Tage nach dem Durchzug Tausende Menschen obdachlos. Meist waren es die Ärmsten, die ihre Hütten trotz Warnungen und guter Ratschläge an den Flüssen bauten. Der Direktor des Operationszentrums für Notfälle (COE), General Juan Manuel Méndez García, zog Bilanz: 37.000 Menschen

mussten evakuiert werden, 90 Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten (Foto links). Nach einer Woche waren es immer noch 67. Es gab drei Tote. 5.215 Häuser standen unter Wasser, 1.617 wurden leicht, 307 schwer beschädigt, und 144 Häuser wurden komplett zerstört. Große Probleme bereitete die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser in Teilen des Landes. So war der Río Yaque del Sur, aus dem die Provinzen Barahona, Independencia und Bahoruco mit Wasser versorgt werden, zu trübe, um das Wasser in den Anlagen zu behandeln, damit es in die Leitungen eingespeist werden kann. So wurden Wasserwagen aus anderen Landesteilen organisiert, um die Bevölkerung mit dem lebenswichtigen Nass zu versorgen. Der Südteil Santo Domingos musste tagelang mit nur 50 Prozent der normalen Wasserversorgung auskommen. Alles in allem war das Land jedoch gut vorbereitet auf dieses Naturereignis. Die Schüler wurden nach Hause geschickt, nach dem Hurrikan konnte viele Obdachlose in Unterkünften untergebracht und versorgt

werden. Und selbst die Stromversorgung war zum Großteil bald wieder in Schuss. Aufmerksamkeit erregte eine große gelbe Fläche im Meer bei Santo Domingo. Es stellte sich heraus, dass es eine Mischung aus Algen und Müll ist, der von den Flüssen ins Meer geschwemmt wurde. Man wartete darauf, bis der ganze Dreck an die Ufer geschwemmt wurde, um dann aufzuräumen. Aufräumarbeiten gab es auch an anderen Stränden. Etwa in Boca Chica (Foto oben) oder auch Juan Dolio, wo der ganze Strand von gelbem Seegras bedeckt war.


Soli-Glatze für Chávez USA: Kuba fördert den Terrorismus / Raúl Castro wehrt sich / Zweitägiger Streik in Chile

Eine etwas sonderbare Ausprägung von Solidarität mit dem krebskranken venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, der durch die Chemotherapie seine Haare verloren hat, zeigen einige seiner Anhänger: Sie lassen sich eine Glatze rasieren. Zehn Mitglieder der christlichen Organisation “Paz Dominicana”, darunter ein Mädchen, Leidy Jiménez (Foto oben), ließen sich in Santo Domingo eine Glatze scheren, um durch ein Gelübde an Gott für die komplette Heilung Chávez' zu sorgen, den sie einen ”solidarischen Mann” nannten. Die Antwort des venezolanischen Präsidenten: “Wenn Christus mit uns ist, wer kann gegen uns sein?” Die zehn Dominikaner wurden darauf von Chávez in Caracas empfangen. Auch in der Geburtsstadt von Hugo Chávez, in Barinas, im Westen des Landes, ließen sich hundert Jugendliche die Haare abrasieren, um sich solidarisch mit ihrem Staatschef zu zeigen. Und eine Woche zuvor solidarisierten sich weitere hundert katholische und evangelische Jugendliche mit einer ähnlichen Aktion in einem “Ökumenischen Gebets- und Dankfest”. Am 20. Juni wurde Chávez in Havanna ein bösartiger Tumor entfernt, weshalb er sich darauf in Kuba zweimal einer Chemotherapie unterzog.

Unversöhnlich zeigen sich die USA ihrem “Erzfeind” Kuba gegenüber. In einem sich monoton wiederholenden Ritual wird der karibische Inselstaat seit 1982 jedes Jahr in die Liste der Staaten aufgenommen, die den Terrorismus fördern. Kuba wird vorgeworfen, trotz gegenteiliger öffentlicher Bekundungen weiterhin die Farc und ELN in Kolumbien sowie linke Gruppen in den Anden zu unterstützen. Kuba habe auch 2010 kein Gesetz für den Kampf gegen den Terrorismus verabschiedet und werde “von Menschen anderer Nationalitäten als Stützpunkt benutzt, um in die USA zu kommen.” Kuba würde weiter den Anti-Terror-Kampf der USA denunzieren und ihn als Vorwand darstellen, ihren Einfluss zu erweitern. Der kubanische Präsident Raúl Castro (Foto oben) verurteilte die Entscheidung des nördlichen Nachbarn scharf und stritt jegliche Unterstützung terroristischer Gruppierungen ab. “Die USA haben nicht das allerkleinste moralische Recht, Kuba in irgendeiner Art zu verurteilen, das einen makellosen Weg im Kampf gegen den Terrorismus vorweist”, schrieb der kubanische Außenminister in einem Kommuniqué, das von der Parteizeitung “Granma” veröffentlicht wurde.

Seit drei Monaten demonstrieren in Chiles Hauptstadt Santiago Studenten für eine kostenlose und bessere Ausbildung. Der bisherige Höhepunkt war ein zweitägiger Streik, der von der Hauptgewerkschaft CUT ausgerufen wurde, um die Forderungen der Studenten zu unterstützen und weitere politische sowie Arbeitsreformen durchzusetzen. Auch Beschäftigte des öffentlichen Dienstes schlossen sich dem Streik an. Laut Angaben der Behörden sollen sich 80 Prozent der Beamten solidarisch gezeigt haben, trotz der Ankündigung von Lohnkürzungen seitens der Regierung. Im Anschluss an die Kundgebungen kam es zu schweren Unruhen, als maskierte Randalierer begannen, Scheibe von Geschäften einzuwerfen und diese zu plündern. Ein Jugendlicher kam bei einem Polizeieinsatz ums Leben. Präsident Sebastián Piñera, der seit 17 Monaten an der Regierung ist, verurteilte den Streik: “Wenn ein Land gelähmt wird, gewinnt keiner etwas, alle verlieren.”


Medizinische Versuche in Guatemala Kommission untersuchte Vorfälle von 1946 / 61.000 Verschwundene in Kolumbien Um die Effektivität von Penicillin bei Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonorrhoe zu testen, machten amerikanische Ärzte in den Vierzigerjahren Experimente an Menschen. Diese wurden zuerst seit 1932 an afroamerikanischen Männern in Tuskegee, Alabama, vorgenommen. Später machten die amerikanischen Ärzte Experimente in Indien und Afrika, und wie die amerikanische Professorin Susan Reverby 2009 herausfand, auch in Guatemala in der Zeit von 1946 bis 1948. In einer Zeit, als in den Kriegsverbrecherprozessen von Nürnberg Nazi-Ärzte wegen denselben Verbrechen vor Gericht standen. Reverby fand heraus, dass in Tuskegee derselbe Arzt an den Versuchen teilnahm, der später die Reihe in Guatemala leitete: ein Dr. John Cutler (Foto), der 2003 verstarb. Nachdem der Fall an die Öffentlichkeit kam, wurde in den USA eine Kommision gebildet, die die Vorfälle untersuchen sollten. Präsident Obama entschuldigte sich bei Guatemalas Präsident Álvaro Colom.

Nun veröffentlichte die amerikanische Kommission ein vorläufiges Ergebnis. Demnach wurden 5.500 Guatemalteken ohne ihr Wissen und Einverständnis in die Versuche einbezogen. Darunter Gefängnisinsassen, Geisteskranke, Prostituierte und Waisenkinder. Insgesamt kamen offenbar 83 der menschlichen Versuchskaninchen ums Leben. Es wurden noch fünf Überlebende ausgemacht, die unterdessen zwischen 84 und 85 Jahre alt sind. In der ersten Phase wurden Prostituierte ohne ihr Wissen mit Syphilis und Gonorrhoe infiziert, die danach ungeschützten Verkehr mit Soldaten und Gefangenen hatten. Danach konzentrierten sich die Versuche auf die angesteckten Männer. Amy Gutmann, die Vorsitzende der Kommission, sagte, die teilnehmenden Wissenschaftler “fragten nicht nur nicht nach dem Einverständnis, sondern sie betrogen sie aktiv und gaben den mit Syphilis und Gonorrhoe Infizierten kein Penicillin.” Gutmann, die auch Rektorin der Universität von Pennsylvania ist, weiter: “Die Untersuchenden wussten, dass sie etwas entgegen den in den USA geltenden Normen taten. Sie taten alles, um es geheim zu halten.”

Seit etwa 50 Jahren dauert der bewaffnete Konflikt in Kolumbien, in den linke Guerrilleros, rechtsextreme Paramilitärs, die Drogenmafia und das Militär verwickelt sind, mit Tausenden von zivilen Opfern. Eine neu gegründete Einheit der Staatsanwaltschaft untersucht Fälle von gewaltsam Verschwundenen und Landraub. Seit 1946 seien in Kolumbien insgesamt 61.604 Menschen verschwunden, 16.655 davon gewaltsam. Marcela Márquez, die Chefin der Einheit, sagt: “Langsam erwacht die kolumbianische Gesellschaft aus der Lethargie, die sie gegenüber den Verschwundenen zeigte.” Viele der Verschwundenen wurden entführt und tauchten nicht mehr auf. Andere wurden irgendwo erschossen und liegen gelassen oder ohne Identifikation in Gemeinschaftsgräbern verscharrt. Guilhem Ravier vom Internationalen Roten Kreuz (IRK): “Wir wissen, dass die wirklichen Zahlen vermutlich weitaus höher sind, weil manche Familien Angst vor einer Meldung haben oder nicht wissen, wie es geht.”


Neue Nationalblume Rose von Bayahibe/ Ab 2014 auf den Geldscheinen Nein, es ist nicht der allgegenwärtige flammend rote Hibiscus (Cayena), sondern die Rose von Bayahibe (Pereskia quisqueyana), die laut Dekret 146-11 des Präsidenten am 12. Juli zur Nationalblume erklärt wurde. Die Rose von Bayahibe ersetzt die Mahagoni-Blüte, doch der Mahagoni-Baum bleibt der Nationalbaum des Landes. Ab 2014 ist die Das dominikanische Kulturministerium beantragte bei der Unesco, die Zuckermühle Boca de Nigua in der Reihe “Frühe Zuckerplantagen Amerikas” als Weltkulturerbe mit aufzunehmen. Boca de Nigua ist einer der sechs Orte in der Dominikanischen Republik, die die Bedingungen für diesen Titel erfüllen.

neue Blume auf den Banknoten. Die wunderschöne rosa Blume, die Blüte eines Blattkaktus, wurde erst 1977 vom französischen Bruder Alain (Henri Alain Liogier) entdeckt und wächst nur in der Gegend um Bayahibe. Die Gruppe der Pereskia umfasst 17 verschiedene Arten, von denen fünf auf Hispaniola vorkommen, und zwei nur hier. Diese sechs Orte haben die geforderten physischen Attribute, um die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Geschichte des Aufstiegs der Zuckerindustrie Amerikas aufzuzeigen. Boca de Nigua hebt sich zudem als eine der größten Zuckermühlen der Kolonialzeit hervor, wo 1521 der erste schwarze Sklavenauf-

Unesco-Kulturerbe? Ingenio Boca de Nigua

stand der Neuen Welt stattfand. Die Zuckermühle von Boca de Nigua in San Cristóbal wurde restauriert. Seit 1989 wird hier das “Festival de Cimarronaje” gefeiert, bei dem die afro-amerikanischen Wurzeln und Werte hervorgehoben werden. Cimarronaje kommt von “Cimarrón”, was einen rebellischen oder entflohenen Sklaven beschreibt. “Cimarronaje” bedeutet der Angriff auf die spanischen, englischen oder französischen Sklavenhalter in der Karibik. Einige der entflohenen Sklaven bauten befestigte Dörfer, um sich gegen ihre ehemaligen “Herren” zu verteidigen. Das größte lag in Brasilien - mit 20.000 Bewohnern.


Cachón de la Rubia Nationalpark ist Teil der Öko-Route Santo Domingo Este / Ideal für den Familienausflug

Der rund zwei Quadratkilometer große Nationalpark am östlichen Stadtrand Santo Domingos, der vom Umweltministerium saniert und gesäubert wurde, hat sich zu einem wunderschönen Wald von hohem ökologischen Wert gewandelt. Im Nationalpark Manantiales del Cachón de la Rubia haben sich Hunderte einheimische und nur hier vorkommende Tierarten sowohl an Land wie im Wasser angesiedelt. Zusammen mit dem Nationalen Aquarium und dem Park “Los Tres Ojos” im Osten der Hauptstadt gehört der Park zu der so getauften “Öko-Route Santo Domingo Ost”.

An den Wochenenden und an Feiertagen wird der Park von vielen Familien besucht, die die Naturschönheiten genießen, sich in dem sauberen Wasser erfrischen, auf den schönen Wegen laufen, spazieren gehen oder Rad fahren. Es werden Bootsausflüge oder KajakFahrten angeboten, bei denen ein Panorama betrachtet oder fotografiert werden kann, das von menschlichen Siedlungen unberührt geblieben ist. Für die Sicherheit der Gäste ist gesorgt: Der Park wird rund um die Uhr von Militärs bewacht, die auch darauf achten, dass die Besucher über Umweltschutz aufgeklärt werden und zum Beispiel ihren Müll nicht wie gewohnt wild in der Landschaft verteilen.

Der Park wird auch von Schülern und Studenten gerne besucht, die hier ihre Biologiestudien direkt in der Natur nachvolziehen können. Reiseveranstalter bieten in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium geführte Touren durch den Park an. Quelle: Servicios de Prensa de CICOM


“Colombiana” Kolumbianer fühlen sich verunglimpft / Novela “La Reina del Sur” startete im Kanal 11

Ein Action-Film aus Hollywood sorgt bei kolumbianischen Residenten in den USA für Proteste. Der Film “Colombiana” beschmutze das Image ihres Landes, finden sie. Dabei gaben bei Umfragen die meisten zu, den Film gar nicht gesehen zu haben. Die Hauptrolle in dem Rachefilm spielt die 33-jährige Zoe Saldaña, eine sehr erfolgreiche amerikanische Schauspielerin mit dominikanischem Vater und puertoricanischer Mutter. Laut amerikanischer Presse spiele Zoe Saldaña in dem Film, dass selbst Rambo wie Gandhi erscheine, und ernannte sie zur “neuen Schwarzenegger”. Carlos Macías, Präsident von Por Colombia, schimpft: “Wir fühlen uns angegriffen, wir fühlen, dass Hollywood unser schlechtes Image für seine eigenen Zwecke benutzt. Es ist ein weiterer Versuch der Industrie, den bewaffneten Konflikt in billige Propaganda zu verwandeln, um an den Kinokassen mehr Einnahmen zu erzielen.”

Dass der Film in anderen Regionen anders heißt, scheint ihm Recht zu geben. In Asien etwa läuft er unter dem Titel “Black Beauty Evil” und in Kolumbien selbst unter “Dulce venganza” (Süße Rache). Der Film selbst hat mit Kolumbien wenig zu tun. Nur die Anfangsszene, die zudem in Mexiko gedreht wurde, spielt in dem südamerikanischen Land. Vor den Augen von Cataleya (Zoe Saldaña) werden deren Eltern von der Drogenmafia ermordet. Das Mädchen kommt in die USA, wo sie später ihren blutigen Rachefeldzug aufnimmt. Zoe Saldaña selbst hält die Aufregung für übertrieben. Sie sagt, der französische Regisseur Luc Besson (“Transporter”) wollte einfach, dass der Film so heißt. Es könnte auch eine Geschichte aus einem anderen beliebigen Land sein. Es gehe in dem Film nicht um Kolumbien, sondern einfach um Gewalt, die überall stattfinde. Die Organisatoren des Protestes sagen ausdrücklich, dass sich ihr Protest nicht gegen die Schauspielerin richte. Sie sei eine gute Repräsentantin von “Millionen schöner afrokolumbianischer Frauen, die an unseren Küsten des Pazifik und der Karibik leben.” Aber Sony solle sich für den Titel entschuldigen.

Nach dem grandiosen Erfolg der Narco-Telenovela “La Reina del Sur” (Die Königin des Südens) in vielen Ländern Lateinamerikas, wird diese Geschichte nun im dominikanischen Kanal Telesistema ausgestrahlt. Die Telenovela wurde in Kolumbien, Mexiko, den USA und Spanien gedreht und an 70 Länder verkauft. Das erste Kapitel war die meistgesehene Premiere in der Geschichte der Kette Telemundo. Kate del Castillo (Foto oben) spielt Teresa Mendoza, eine Frau, die laut Beschreibung ungewollt zur “Königin des Koka” wurde. Teresa Mendoza lässt sich mit dem Mafioso “El Güero” Dávila ein, muss dann flüchten, setzt sich jedoch in der knallharten Welt der Drogenmafia durch und wird so zur legendären “Königin des Südens”. Die Novela basiere auf einer wahren Geschichte, heißt es. Das Buch wurde von dem Spanier Arturo Pérez Reverte verfasst. Die “Reina del Sur” wurde als Huldigung an das organisierte Verbrechen kritisiert. Aber der Autor sagt, die Geschichte drehe sich nicht nur um den Drogenhandel. Es sei eine Geschichte, wie Menschen, nicht nur in Mexiko, sich ungewollt in den Drogenhandel verstrickten. Ach ja, die Ärmsten. Ob es zu Protesten wegen der Beschmutzung des mexikanischen Images gekommen ist, ist nicht bekannt.


Es ist aus!

X-Sudoku

Tierisch

Ein alter Mann lag auf dem Sterbebett. Er hatte nur noch wenige Stunden zu leben, als er plötzlich den Geruch von Schokoladekeksen aus der Küche verspürte. Mit dem allerletzten Rest seiner Energie raffte er sich auf, zog sich aus dem Bett, schlürfte quer über den Flur und kämpfte sich schwer atmend die Treppen hinunter in die Küche. Die Frau des alten Mannes war gerade beim Backen von Schokoladekeksen. Mit allerletzter Kraft wollte er einen nehmen, als ihn die Frau auf seinen Handrücken schlug und rief: “Lass die bloß liegen! Die sind für die Beerdigung!”

Beim X-Sudoku müssen nicht nur in jedem Feld und jeder Reihe die Zahlen 1 bis 9 vorkommen, sondern auch diagonal. Auflösung auf Seite 17.

Der Energizer-Hase ist tot. Er war sechs Jahre alt. Die Behörden teilten mit, dass der Tod etwa um 20.42 Uhr eintrat. Der nervige, als “Pinkie” bekannte Hase, der ging, und ging, und ging, war zum Zeitpunkt seines Todes alleine. Am Morgen wurde eine Autopsie gemacht. Chefärztin Dura Cell gab als Todesursache akutes Herzversagen durch sexuelle Überstimulation an. Offenbar hatte jemand die Batterien des Hasen aus Versehen falsch herum eingesetzt und er kam, und kam, und kam …

 Der Arzt sagt zu dem Mann: „Sie hätten früher kommen sollen. Leider haben Sie zu lange gewartet und werden diese Nacht sterben.“ Der bestürzte Mann fragt sich, wie er das seiner Frau beibringen soll. Nun, er sagt es ihr, und sie nimmt es tapfer auf. „Schatz, das wird eine Nacht, die du nie vergessen wirst“, sagt sie. „Ich werde dich wie einen König behandeln.“ Sie kocht ein fantastisches Abendessen und zieht sich danach das unglaublichste Negligée an, das der Mann je gesehen hat. Im Schlafzimmer machten sie die heißeste Nummer ihres Lebens. Danach dreht sich die Frau um, glücklich, dass sie ihr Versprechen gehalten hat. Aber der Mann kann nicht schlafen, da er weiß, es ist seine letzte Nacht. Er tippt sie an: „Schatz!“ Sie dreht sich zu ihm und es geht weiter. So geht das noch dreimal. Schließlich dreht sie sich weg und beginnt zu schnarchen. Der Mann hat immer noch nicht genug und tippt sie wieder an: „Schatz!“, flüstert er. Da dreht sie sich zu ihm und schreit ihn an: „Na klar! Du musst morgen ja nicht aufstehen!“

Mafalda

 Sudoku Nr. 101

Sudoku Nr. 102

Ein Mann bestellt in einem Restaurant ein Hähnchen. Als er gerade anfangen will zu essen, kommt der Ober und sagt: “Mein Herr, ich fürchte, es gibt da einen Irrtum. Der Polizist am Nebentisch ist ein Stammkunde, der immer dasselbe bestellt. Leider war das unser letztes Hähnchen. Ich fürchte, ich muss es Ihnen wegnehmen und Sie bestellen etwas anderes.” Der Mann ist wütend und weigert sich, sein Essen abzugeben. Der Ober erklärt am Nebentisch die Lage. Der Polizist steht auf und kommt zum Tisch des Mannes: “Hör gut zu. Das ist MEIN Hähnchen, und was auch immer du mit ihm tust, dasselbe mache ich mit dir. Reiß ihm ein Bein aus, ich reiße dir eins raus. Brich ihm einen Flügel, ich brech dir einen Arm!” Der Mann steckt in aller Ruhe seinen Finger ins Hinterteil des Hähnchens, zieht ihn raus, leckt ihn ab, steht auf, zieht seine Hose runter, beugt sich vor und sagt: “Und jetzt du!”


Alina Vargas Eigene Karriere

Tiroler Stüberl Hausmannskost

Michel 'El Buenón' Interview in “Más Roberto”

Villas Cofresí

Wieder geöffnet!

Akon Konzert am 24. September Die Tochter des Merengue-Altstars Wilfredo Vargas ist eine vielseitige junge Dame. Alina Vargas lebt seit Jahren in Kolumbien, wo sie schauspielert, als Model bei Modenschauen auftritt, und sie macht selbstverständlich Musik. Derzeit hält sie sich zu Aufnahmen in der Dominikanischen Republik auf. Elf Jahre hat sie im Orchester ihres Vaters mitgearbeitet. “Se acabaron las mujeres buenas” (Die guten Frauen sind ausgegangen) ist der Titel des Albums. Beim Titelsong wirkt Milka “la más Dura” (Milka, die Härteste) mit, ein Merengue urbano, in dem den eingebildeten Herren der Schöpfung die Leviten gelesen werden. Alina Vargas bedankt sich bei Shakira, die mit ihren Interpretationen von El Cata (siehe nebenstehenden Artikel) den Merengue urbano international bekannt gemacht habe: “Sie hat mit ihren Themen die Türen geöffnet. Der Merengue urbano hat gerade einen guten Moment.” Alina Vargas bekam in Kolumbien eine Rolle in der Telenovela “Un verano en Venecia” angeboten, die sie aber ablehnte. Telenovelas seien zu zeitaufwändig für sie. Sie drehe lieber Filme mit festen Terminen.

Akon, einer der populärsten Hip-Hop-Stars mit mehr als 30 Millionen verkauften Alben, kommt zum ersten Mal zu einem Konzert in die Dominikanische Republik nach Santo Domingo ins Kartódromo Julián Barceló.

Shakira / El Cata Dummes Lied?

Da wird endlich einmal ein Lied der verrufenen dominikanischen Música urbana von einem Weltstar geadelt, die Rede ist von “Loca con su tiguere” von El Cata, das Shakira aufnahm und zu einem internationalen Hit machte, dann wird das Lied prompt zerrissen. Bei einer Umfrage der spanischsprachigen Ausgabe des PopMagazins “Rolling Stone” wurde “Loca” zu einem der zehn dümmsten Lieder der Musikgeschichte gewählt. Es sei “konfus, unverständlich und dumm” fanden die Leser. Diese Ehre ist Shakira aber nicht zum ersten Mal widerfahren. Vor einigen Jahren bekam im Magazin “Time” ihr Lied “Whenever, Wherever” ähnlich zweifelhaftes Lob.

Der dominikanische Salsa-Star Michel “El Buenón” (Foto rechts) trat mit seiner Partnerin Miosotis in der Fernsehshow “Más Roberto” von Roberto Angel Salcedo nicht gerade zimperlich auf. Die Dominikanische Republik sei “eine dieser kleinen Bananenrepubliken”, in denen die Menschen kleingeistig und Personen mit dunkler Hautfarbe rassistischer seien als Weiße. Als er in den Achtzigerjahren im Orchester von Johnny Ventura spielte, habe dieser, selbst dunkelhäutig, über ihn gesagt: “Was macht dieser verdammte Neger in der cremefarbigen Jacke?” Michel spottete, Michael Jackson und der dominikanische Baseball-Star Samy Sosa hätten jedoch gezeigt, dass “wir Neger weiß werden können, aber ein Weißer nicht schwarz”. Michel sprach auch über die Konfiszierung von mehr als 2.500 seiner Promotions-CDs am Flughafen Las Américas (AILA) in Santo Domingo. Er habe sie lieber da liegen gelassen, weil er für jede CD zwei Dollar bezahlen hätte müssen. Michel sagte, sie sollen sie verschenken, so sparen sie sich, die Jungs zu bezahlen, die sie verteilen sollten.


Was singt denn die? “Cosa de él” von Miriam Cruz Ein neuer Merengue, der klingt, als ob es ihn schon ewig gäbe. Ein schöner fetziger - altmodischer - Merengue. Die Leute scheinen das in letzter Zeit zu vermissen. Denn “Cosa de él” von Miriam Cruz wurde sofort nach der Veröffentlichung zum Renner. Altgediente Merengue-Fans kennen natürlich diese Stimme: von den Chicas del Can aus den Achtzigern. Que si somos amantes, que si somos amigos, que si entra en mi casa, que si abro la puerta, si duerme conmigo. ¿Eso que les importa, eso qué les lastima? Eso es cosa mia, si soy su amante, si soy su amiga. Y que nunca lo han visto, porque llega de noche, que de dónde vino, que a qué se dedica, que cuál es su nombre. Y aunque no me lo crean, voy a serles sincera, eso que me preguntan yo también lo quisiera saber. Yo solo sé que estoy enamorada de él, y que con él me siento otra mujer, y que sus brazos, su amor y su piel encendieron mi ser. Por eso yo, sea quién sea, me quedo con él. El es mi hombre y no lo quiero perder y no me importa si tiene otra mujer. Eso es cosa de él. Y que nunca lo han visto, porque llega de noche, que de dónde vino, que a qué se dedica, que cuál es su nombre. Y aunque no me lo crean, voy a serles sincera. Eso que me preguntan yo también lo quisiera saber. Yo solo sé que estoy enamorada de él, y que con él me siento otra mujer, y que sus brazos, su amor y su piel encendieron mi ser. Por eso yo, sea quién sea, me quedo con él. El es mi hombre y no lo quiero perder y no me importa si tiene otra mujer. Eso es cosa de él. Por eso yo, sea quién sea, me quedo con él. El es mi hombre y no lo quiero perder y no me importa si tiene otra mujer. Eso es cosa de él.

Dass wir Geliebte seien, dass wir Freunde seien, dass er zu mir ins Haus kommt, dass ich die Tür öffne, wenn er bei mir schläft. Was interessiert sie das, was tut ihnen deshalb weh? Das ist meine Sache, ob ich seine Geliebte bin, ob ich seine Freundin bin. Und dass sie ihn noch nie gesehen haben, weil er bei Nacht ankommt, woher er denn komme, was er denn arbeitet, wie er denn heißt. Und wenn ihr es mir auch nicht glaubt, ich werde ehrlich zu euch sein, das, was ihr mich fragt, möchte ich auch gern wissen. Ich weiß nur, dass ich in ihn verliebt bin, und ich mich mit ihm als andere Frau fühle, und dass seine Arme, seine Liebe und seine Haut mein Sein entzündet haben. Deshalb, egal, wer er ist, bleibe ich bei ihm. Er ist mein Mann und ich will ihn nicht verlieren, und es ist mir egal, ob er eine andere Frau hat. Das ist seine Sache. Und dass sie ihn noch nie gesehen haben, weil er in der Nacht ankommt, woher er denn komme, was er denn arbeite, wie er denn heißt. Und wenn ihr es mir auch nicht glaubt, ich werde ehrlich zu euch sein. Das, was ihr mich fragt, würde ich auch gerne wissen. Ich weiß nur dass ich in ihn verliebt bin, und mit ihm fühle ich mich als andere Frau, und dass seine Arme, seine Liebe und seine Haut mein Sein entzündeten. Deshalb, egal, wer er ist, bleibe ich bei ihm. Er ist mein Mann und ich will ihn nicht verlieren, und es ist mir egal, ob er eine andere Frau hat. Das ist seine Sache. Deshalb, egal, wer er ist, bleibe ich bei ihm. Er ist mein Mann ud ich will ihn nicht verlieren, und es ist mir egal, ob er eine andere Frau hat. Das ist seine Sache.

Miriam Aracelis Cruz Ramírez wurde am 17. August 1968 in Santo Domingo geboren. Ihre Karriere begann, als sie 1982 den damals schon bekannten Chicas del Can als Leadsängerin beitrat. Die Chicas del Can wurden von dem Merengue-Meister Wilfredo Vargas produziert und waren die erste reine Frauengruppe, die Merengue spielte. Sie zeichneten sich auch durch eine hohe Personalfluktuation aus - in zwei Jahren wurden sieben von ihnen schwanger. Bis 1992 blieb sie bei den Merengue-Mädels, die in Lateinamerika, den USA, Europa und sogar in Japan sehr erfolgreich waren. Nachdem sie die “Chicán” verließ, begann sie unter dem Namen Miriam Cruz y las Chicas eine Solokarriere. Miriam Cruz feierte Erfolge im spanischen und holländischen Fernsehen. Nach einer Ruhepause tritt sie 2004 in der Hauptrolle als Eva Perón im Musical “Evita” auf. Das gelungene Comeback hat Miriam Cruz selbst überrascht. Seit 1994 mit dem Lied “La loba” (Die Wölfin) konnte sie keinen derartigen Hit mehr landen. “Überall singen die Leute mein neues Lied, vor allem die Frauen”, freut sich Miriam Cruz.


LA SABIA

Die Gesundheitsseite

Weniger Dengue-Fälle Auch Malaria ging um 35 Prozent zurück / Acht Prozent sind Diabetiker / Neue Klinik Die Zahl der Dengue-Erkrankten ist in diesem Jahr stark zurückgegangen. Während im Vorjahr bis zum selben Stichtag, Ende August, mehr als 12.000 Fälle gemeldet wurden, sind es dieses Jahr gerade einmal 1.187 Fälle. Im Gegensatz zu 27 Toten durch das hämorrhagische Dengue, die schwere Form, sind bislang in diesem Jahr “nur” zwei Menschen an der Krankheit gestorben. 43 sind an dieser Form des Dengue erkrankt, im Vorjahr waren es mehr als zehnmal so viele: 483. Der Vizeminister für Kollektive Gesundheit im Gesundheitsministerium, José Rodríguez Aybar, meldete deshalb, dass Dengue unter

Kontrolle sei. Ebenso sei die Zahl der Malaria-Fälle um 35 Prozent zurückgegangen. Die meisten Malaria-Kranken seien haitianischer Nationalität. Im Falle der immer noch nicht ausgestandenen Cholera-Epidemie gab Rodríguez Aybar bekannt, dass bislang 15.200 Fälle registriert wurden. Davon wurden ungefähr 12.000 in Krankenhäusern aufgenommen. Die Zahl der an Cholera Verstorbenen hat inzwischen auch die Hunderter-Marke geknackt. Es starben bislang 109 Menschen.

Bei der Einweihung des neuen Krankenhauses “Clínica del Pie Diabético” in Los Ríos in Santo Domingo, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Diabetes (Inden), Dr. Ammar Ibrahim, dass wegen der Ernährungsgewohnheiten acht Prozent der Dominikaner an Diabetes leiden. Das Inden betreut täglich 800 Patienten. Etwa 65 von ihnen leiden am diabetischen Fuß, bei dem Amputation droht. Seit Bestehen des Inden konnten diese Amputationen jedoch um 60 Prozent verringert werden.

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Wenn abends um 19 Uhr die Calle Duarte in Boca Chica zur Fußgängerzone wird, öffnet die umgebaute Piano Plaza Discoteca Gemandi ihre Türen. Zur Straße hin befindet sich eine ansprechende, sehr gut sortierte Bar, das Innere hat Eigentümer George total neu renoviert. Die Reaktionen des Publikums sind sehr positiv.

Sowohl im Inneren der Disco wie auch auf der Terrasse zur Straße hin ist es einfach, netten Kontakt zu finden.

Hier finden Sie die Ausgabe Nr. 53 von LA PLAYA am Mittwoch, 21. September 2011 (Anzeigenschluss ist Dienstag, der 14. September 2011)

IN PUERTO PLATA Supermerc. Tropical Supermerc. José Luis Casa Nelson Eiscafé Mariposa Sam's Bar and Grill Compraventa Rey Barco's Entre Amigos Ceducompp OmegaTech Tienda Jiménez Mega Moda La Red Cyber Café Restaurante Armando Dr. Díaz Meyreles IN MAIMÓN Taxis der RIU-Hotels Fischrest. La Parada IN COSTAMBAR R & B Bakery Jenny's Market Las Rocas IN COFRESÍ Los Tres Cocos Tiroler Stüberl

Le Papillon Ocean World Hacienda Lifestyle Los Charros IN PLAYA DORADA Mar y Sol Mini Market Hemingway's Pizza Hut und andrere IN SOSÚA Supermercado Sosúa Parada Típica El Choco Sägbock Bäckerei Moser Metzgerei La Mulata Metzgerei Bavaria Hotel Don Andres Aparthotel Las Cañas Hotel Plaza Europa Hotel El Rancho Hotel Orchidee Pommes & Fritz Verena's Café Waterfront Restaurant Schlemmer Stube Restaurant Al Porto

Valentino's Oh La Vache Daniela Sommer Thai-Restaurant Chili Casa Goethe Compucentro DSD Pharmacy Super Super CMC Klinik Ceducompp Sol del Choco Plan B Charly's Jackpot Casino Playa Chiquita El Cultivo Pappaterra Bermuda Dreieck IN CABARETE Janet's Supermarket Bayerischer Hof ABC Immobilien Yamazato El Rincón Goloso Gordito's Fresh Mex Hotel Viva Wyndham Hotel Villa Taína Restaurant Serenade Miró Restaurant & Bar Nikki Beach José O'Shay's fun tours Iguana Mama Tropicoco Salón My Dream Restaurant a bailar!

IN CABRERA Blue Pools IN LAS TERRENAS Pino de Austria Almercado Hotel Piedra Marrón Hotel Kahuna Plaza Kanesh Big Dan's Ice Palace Pizzeria Don Yvon Boulangerie Française Bar Las Flechas Pamela's Magic Hair Mercado La Banana Navia's IN EL LIMÓN Restaurant Santi IN SAMANÁ China-Restaurant IN SANTIAGO Seguros DHI Atlas gegenüber Caribe Tours IN LA VEGA PC Clinic Deutsches Sprachinstitut IN BONAO Parada Alemana IN BÁVARO Good Old Germany

IN SANTO DOMINGO Deutsche Botschaft Librería in Caribe Tours Hotel Señorial Hotel Palacio Hotel Condo-Parque Rancho Suizo Vienna Caribe Embutidora Tropicana D'Alemania Gourmet Erdinger Biergarten La Cafetera, El Conde Seguros DHI Atlas IN BOCA CHICA Hotel El Tronco Ulis' Kneipe Gusto Tropical Pequeña Suiza Isla Bonita IN GUAYACANES Deli Swiss Cococane Playa del Pescador IN JUAN DOLIO Bar Cacique Fredy's Snack La Brasa Grill IN LA ROMANA Hotel Frano Hotel River View El Trigo de Oro



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