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Ausgabe 44 / 18. Mai 2011

Städtewachstum

Gesamtauflage Deutsch und Englisch 4.000 Stück

Muttertag

Das Nationale Statistikbüro (ONE) gab bekannt, dass sich die Fläche der Städte in der Dominikanischen Republik zwischen 1998 und 2006 (in 18 Jahren) mehr als verdoppelt hat. Spitzenreiter ist die Hauptstadt, der Großraum Santo Domingo, dem pro Jahr zehn Quadratkilometer unversiegelte Landschaft zum Opfer fallen. Santo Domingo wuchs in diesem Zeitraum um 178 Quadratkilometer, vor Santiago mit 25 und La Romana mit 21 Quadratkilometern. Am 17. Mai gab die ONE das offizielle Ergebnis der Volkszählung bekannt.

LA PLAYA quiere dar un saludo solidario a todas las madres que están luchando para el bien y porvenir de sus hijos. Especialmente las que están maltratadas, humilladas y hasta privadas de su libertad aunque sea por una sola noche por hombres que no son hombres.

Nur 16 Prozent Das Angebot zur Erneuerung ihrer abgelaufenen Cédulas (Personalausweise) zu einem Sonderpreis haben von insgesamt 35.000 Betroffenen nur 5.700 Ausländer (nicht einmal 16 Prozent) angenommen. Offenbar ist vielen hier Lebenden die von ihnen kritisierte dominikanische Unsitte, alles auf den allerletzten Drücker zu tun, selbst ins Blut übergegangen, denn am letzten Tag, dem 30. April, arbeiteten die Beschäftigten der Migración bis Mitternacht, um dem Andrang Herr zu werden. Ab sofort muss wieder die volle Verzugsgebühr entrichtet werden - einzelne schulden bis zu 60.000 Pesos. Die meisten Residenten mit abgelaufener Aufenthaltsgenehmigung sind Amerikaner, gefolgt von Haitianern und Spaniern.

Das ist heute drin: Nachrichten

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Trockenheit im Nordosten

Seite 4

Sobeida gesteht ... ein wenig

Seite 5

Gullydeckelklau

Seite 6

Muttertag

Seite 7

Gefälschte Titel

Seite 8

Fidel zu Osama

Seite 9

Hunger in Lateinamerika

Seite 10

Indios im Fadenkreuz

Seite 11

Spanische Galeone entdeckt

Seite 12

Spaß und Sudoku

Seite 13

Stargeflüster

Seite 14

Was singt denn der?

Seite 15

La Sabia, Gesundheitsseite

Seite 16


Hipólito Mejía offiziell PRD-Kandidat Scharfe Angriffe / Gegenkandidaten Danilos chancenlos / Wer zahlt die meisten Steuern?

Am 8. Mai wurde der vormalige dominikanische Präsident Hipólito Mejía als Präsidentschaftskandidat der Dominikanischen Revolutionären Partei (PRD) für die Wahlen am 20. Mai kommenden Jahres vereidigt. Miguel Vargas Maldonado, Präsident der PRD (rechts im Bild), nahm seinem Gegenspieler aus den Vorwahlen, der ihn mir 53 Prozent der Stimmen geschlagen hatte, den Eid ab. Hipólito versprach in seiner Antrittsrede, die Stabilität der Wirtschaft beizubehalten, für die Erziehung die gesetzlich vorgeschriebenen vier Prozent des BIP bereitzustellen. (Quellen: Diario Libre, Listín Diario, Hoy, DR1)

IMPRESSUM Editora LA PLAYA Herausgeber: Werner Rümmele Büro in der Compraventa Elimae, Plaza Turisol, Puerto Plata Telefon: 829-373-1218 E-Mail: wruem@aol.com RNC 5-31-87397-3

Auflage 4.000 Stück Deutsch 2.000 / Englisch 2.000 (Verteilerschlüssel siehe Seite 14) Anzeigenaufgabe: Per Mail:

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Den Stadtverwaltungen des Landes will er mit zehn Prozent des Haushaltes für die Bewältigung ihrer Aufgaben unter die Arme greifen. Weiter versprach er, die Landschaft zu unterstützen und das Land mit Gewächshäusern zu überziehen, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, die Korruption und das Verbrechen zu bekämpfen sowie Sozialprogramme wie „Solidaridad“ weiterzuführen und auszubauen. Mejia sagte, er würde gnadenlos gegen Korruption in der Regierung vorgehen, die zu einer ernsthaften Krankheit geworden sei, die die Lebensbedingungen der dominikanischen Familien beeinträchtige. Hipólito Mejía beschuldigte die PLD-Regierung, das Geld zu verschwenden. “Die Gesellschaft muss ohnmächtig mit ansehen, wie die PLD-Regierungen das Geld der Leute verschwenden. Während die Regierung die Leute ausquetscht und verarmen lässt, sehen wir, wie Regierungsmitglieder reich werden, öffentliche Gelder falsch verwenden und zwischen Luxus und Exzess leben.” Der frühere Präsident sagte, dass Luis Abinader sein Kandidat als Vizepräsident bei den Wahlen nächstes Jahr sein werde. Der vermutliche Gegenkandidat Hipólito Mejías, Danilo Medina, macht in seiner Partei, der PLD, weiter an Boden gut. Laut einer Gallup-Hoy-Umfrage würde Danilo bei den Vorwahlen, die über den Präsidentschaftskandidaten entscheiden, auf 60 Prozent kommen. Klar abgeschlagen sind sämtliche Gegenspieler, die zum Teil schon auf eine weitere Kandidatur zu Gunsten Danilo Medinas verzichten wollten, was aber von diesem selbst scharf als undemokratisch zurückgewiesen wurde. Es müsse verschie-

dene Kandidaten mit verschiedenen Vorstellungen geben, damit sich die Wähler ein Bild machen können und dann darüber entscheiden, wer das beste Programm hat. Im letzten Jahr kam Danilo Medina bei Umfragen mit 28 Prozent gleichauf mit Margarita Cedeño de Fernández, der Frau des jetzigen Präsidenten, die letzten Monat ihre Kandidatur zurückgezogen hat. Aber bereits im Dezember 2010 baute Danilo seinen Vorsprung ihr gegenüber auf 36 zu 12 Prozent aus. Die weiteren Kandidaten: José Tomás Pérez liegt bei 3,5 Prozent, Francisco Domínguez Brito bei zwei Prozent, Vizepräsident Rafael Alburquerque bei 1,3 Prozent, der ehemalige Innen- und Polizeiminister Franklin Almeyda kommt auf 1.1 Prozent und Radhames Segura auf 0,1 Prozent Das dominikanische Finanzamt (DGII – Dirección General de Impuestos Internos) gab ein “Ranking” heraus, das die größten Mehrwertsteuerzahler des Landes für 2011 nennt. An erster Stelle steht die Refidomsa (Dominikanische Ölraffinerie), gefolgt von der Cervecería Nacional Dominicana, die die Biere Presidente, Bohemia und Heineken herstellt. Als Dritter kommt Codetel (Dominikanische Telefongesellschaft), dann Rumproduzent Brugal & Co., die Tabakindustrie Leon Jimenes S.A., Coastal Petroleum Dominicana S.A., Esso Standard Oil Ltd. S.A. und der Hersteller von Brahma, Compañía Cervecera Ambev Dominicana. Bei der Liste der Einkommensteuer ist die Reihenfolge Codetel, Orange, Banco Popular, Banreservas, AES Andres, Brugal & Co., Refidomsa, Banco BHD, Tabakindustrie Leon Jimenes und Grupo Ramos (La Sirena).


Trockenheit im Nordosten dramatisch Schon mehr als 2.000 Rinder verdurstet / Gelbe Proteste gehen weiter / XIV. Buchmesse von Zuckerrohr verfüttern, das sie anderswo einkaufen müssen. In diesen vier Provinzen gibt es rund 2.000 Viehzuchtbetriebe.

Trotz der Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen in großen Teilen de Landes bleibt die Lage im Nordosten der Dominikanischen Republik dramatisch. In den Provinzen Santiago Rodríguez, Valverde, Montecristi und Dajabón, die Hauptproduzenten für Milch sind, verendeten in den letzten Wochen schon mehr als 2.000 Rinder aufgund Wasser- und Futtermangels. Eric Rivero, Präsident der Dominikanischen Vereinigung der Milchproduzenten (Aproleche), sowie die Vereinigung der Viehzüchter des Nordostens (Fedegano) verlangten, dass die Regierung den Notstand ausruft. Das Landwitrschaftsministerium habe bislang nicht darauf reagiert, dass seit sechs Monaten kein Regen mehr gefallen sei und die Produktion um 60 Prozent zurückgegangen sei. Bislang seien mehr als 2.000 Stück Vieh verdurstet und verhungert. Rivero will, dass der Notstand ausgerufen wird, damit sich die Regierung um die Probleme der Viehzüchter kümmern muss. “Die Viehzucht ist die Haupteinnahmequelle dieser Region, mehr als 80 Prozent der Wirtschaft dieser Provinzen hängt mit der Viehzucht zusammen, und die Lage ist verzweifelt”, so Rivero. Daniel Valerio, Präsident der Fedegano, sagte, dass es kein Viehfutter mehr gebe und die Bauern Stroh von Reis und Abfälle

Auch die Wasserbetriebe der Hauptstadt Santo Domingo (CAASD) gaben in einem Komuniqué bekannt, dass die Regenfälle der vergangenen Tage keine Erleichterung der dramatischen Situation an den Stauseen gebracht hätten. Es seien weiterhin längere Regenfälle in den Bergen nötig, die mit ihren Flüssen die Stauseen versorgen. Ende April sank die Trinkasserproduktion der CAASD von benötigten 422 Millionen Gallonen um 103 Millionen Gallonen, auf 319 Millionen Gallonen des kostbaren Nasses. Der Kampf um die gesetzlich vorgeschriebenen vier Prozent des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) für die Bildung nahm wieder an Schärfe zu. Die Coalición Educación Digna (Koalition für würdige Erziehung), der Dutzende lokale Organisationen angehören, will von nun an an jedem 4. eines Monats vor Regierungsgebäuden für die Einhaltung des Gesetzes demonstrieren. Derzeit gibt die Regierung gerade einmal die Hälfte für die Erziehung aus. Schon mehrere Male wurden Demonstranten von der Polizei daran gehindert, bis zu den Kundgebungen zu gelangen. Aber auch Menschen, die rein zufällig etwas Gelbes an ihrer Kleidung hatten, kamen schon mit den Ordnungshütern in Konflikt. Gelb ist die Farbe der Coalición Educación Digna. Die Sympathisanten tragen gewöhnlich irgendein gelbes Kleidungsstück oder gelbe Schirme mit der aufgedruckten Zahl 4 für die vier Prozent. Und warum Gelb? Warum nicht Rot oder Blau? Diana Lora vom PR-Team der Educación Digna: “Wir wollten eine Farbe, die nicht politisch identifiziert wird.”

Für Empörung sorgte der Rauswurf von Mitgliedern der Coalición Digna bei der Eröffnung der XIV. Internationalen Buchmesse der Dominikanischen Republik, die gelbe Gegenstände bei sich führten. Auch Reporter berichteten von Behinderungen, wenn sie das gelbe Zeichen bei sich trugen. Die Buchmesse, die als Thema den Vatikan hat, bietet den Besuchern vielerlei Angebote an Büchern zu reduzierten Preisen. Nach der Eröffnung kamen in der Hauptsache Schüler, die Bons erhalten hatten. Sie machten jedoch wenig Gebrauch von den Angeboten. Eine Verkäuferin sagte an einem Bücherstand: “Die Schüler kauften mit ihren Bons in der Hauptsache leider nur Kleinkram wie Kulis , aber keine Bücher.”


Sobeida gesteht ... ein wenig Geldwäsche für Figueroa Agosto / Auch Nin gesprächig / “El Gringo” verletzt Beamten

Die Vögelchen des puertoricanischen Drogenbosses José David Figueroa Agosto begannen zu zwitschern. Als Erste begann die Geliebte des Mafiosos, der als einer der größten Drogenhändler der Dominikanischen Republik gilt und dem der Handel mit 252 Kilo Kokain vorgeworfen wird, Sobeida Féliz Morel (oben), die sich nach ihrer Verhaftung und Auslieferung aus Puerto Rico aufführte, als sei sie ein großer Star, fing Anfang Mai an, dem Gericht über ihre Beziehung zu Figueroa Agosto alias Cristian Almonte alias Ramón Sánchez alias Junior Cápsula zu erzählen. Vor rund zehn Jahren lernte sie Cristian in einem Hotel in Puerto Plata kennen, wobei sie ihm auch ihren Mann Eddy Brito vorstellte. Anwesend war auch die Ehefrau des Bosses, Leavy Nin Batista (Foto oben Mitte), mit der sie später eine enge Freundschaft verband. Auch weitere Angeklagte wie Mary Peláez, Sammy Duhajre usw. nannte sie, die alle wie eine Familie waren und sich immer wieder in Luxushotels in La Romana und Villen in Santo Domingo trafen. Sobeida erzählte, wer welche Wohnungen mit welchem Geld gekauft hat und beschrieb auch, wie Figueroa am 3. September 2009 durch Flucht seiner Verhaftung

entging. Als er in Puerto Rico war, schickte er jemanden, der ihr, die gegen Kaution auf freiem Fuß war, bei der Flucht mit einem Schnellboot nach Puerto Rico half. Wer es war, sagte sie nicht. Auf die Frage des Anwalts, ob auch Militärs Geld von Figueroa erhielten, sagte sie Ja, nannte aber auch hier keine Namen, da sie nicht angeklagt seien. Figueroa Agosto schickte 50.000 Dollar an den damaligen Anwalt Sobeidas, um ihm für ihre Annehmlichkleiten in der Haft zu danken, die er für sie erreicht hatte. Dann bekam dieser Anwalt noch einmal 300.000 Dollar dafür, dass er Sobeida auf Kaution rausbekam. Und noch einmal 200.000 Dollar, die er jemandem am Gericht geben sollte. Wem sagte sie nicht. Eine ehemalige Funktionärin des Nationalrats für Drogen erhielt von Mary Peláez einen Wagen und Geld dafür, dass sie ihr zwei konfiszierte Wohnungen zurückgab. Sammy Duhajre bekam von Figueroa Agosto einen Ferrari und eine Rolex für ein paar Grundstücke in Punta Cana. Sobeida erzählte auch, dass sich der größte Drogenhändler Puerto Ricos, Ángel Ayala Vázquez, genannt Ángelo Millones, mehrmals mit Figueroa Agosto in einem Haus in Arroyo Hondo in Santo Domingo getroffen habe. Nach ihren Aussagen erklärte sich Sobeida für der Geldwäsche schuldig. Der Richter des Nationalgerichts, Alejandro Moscoso Segarra, sagte, alle von Sobeida Erwähnten werden verhört werden. Auch Leavy Nin Batista, die Ehefrau des Capos, die kürzlich nach Absprachen mit dem Gericht über Strafminderung freiwillig aus Spanien zurückkam, begann zu reden.

Sie sagte, Madeline Belliard, die mit Figueroa in einem Pornofilm zu sehen ist, und deren ermordeter Ehemann, Coronel José Amado González y González kannten die Identität Figueroas, der aus einem puertoricanischen Gefängnis geflüchtet war und der angeblich von keinem erkannt wurde, obwohl die amerikanische Drogenbehörde DEA mehrmals auf ihn aufmerksam machte. Nin Batista erzählte, dass Figueroa Agosto am 5. September 2001 verhaftet wurde und nach 21 Tagen wieder frei kam. Danach nannte er sich Cristian Almonte. Auch sie wechselte ihren Namen in Fior Hansell. Die vernehmende Richterin wechselte bei einigen Aussagen Nin Batistas plötzlich das Thema, als es um Namen ging. Prozessbeobachter fragten sich auch, warum sie nicht nach Namen von Militärs, Polizisten und Funktionären fragte, die mit Figueroa Agosto zusammenarbeiteten, obwohl Leavy Nin Batista offensichtlich aussagebereit war. Der wegen Drogenhandels und Geldwäsche zu acht Jahren Haft verurteilte Manuel Emilio Mesa Beltré alias “El Gringo” (oben) brach im Gefängnis Najayo einem DNCDBeamten den Arm, als dieser seinen Fernseher zur Inspektion wegnehmen wollte. “El Gringo” war wütend auf dem Beamten und sagte, er werde ihn umbringen, weil dieser eine Ladung Whisky für ihn und seinen Kumpel Pascual Cordero Martínez alias “El Chino” konfisziert hatte. Polizeichef José Armando Polanco Gómez forderte den Bau von Hochsicherheitsgefängnissen für derart gefährliche und unberechenbare Gefangene.


Gullydeckelklau Gewissenlose Metallhändler / Bars wegen Lärm geschlossen / Mehr Klagen gegen Ärzte

Eine Einnahmequelle, die für andere lebensgefährlich werden kann, haben Diebe gefunden, die in letzter Zeit verstärkt Boca Chica und Umgebung heimsuchen. Die stillgelegte Zuckerfabrik (Ingenio) von Boca Chica wurde offenbar bereits um sämtliche Gegenstände aus Metall erleichtert. Baustellen klagen, dass über Nacht der Baustahl spurlos verschwindet, selbst Wasserrohre sind vor den Metalldieben nicht sicher. In Boca Chica und dem Nachbarort Andrés sind nach Angaben von Bewohnern sämtliche Gullydeckel verschwunden. Offenbar gibt es nicht nur in dieser Region genügend gewissenlose Altwarenhändler, die gestohlene Gullydeckel kaufen. Einer soll sogar einen Aushang gemacht haben, dass er diese schweren Metallplatten sucht. Die nächtlichen ungebetenen Besucher sollen angeblich Jugendliche sein, die sich durch den Nebenverdienst ihren Alkoholund Drogenkonsum finanzieren. Die Altwarenhändler nehmen ihnen sogar Vorhängeschlösser und Metalltore ab, die auf Baustellen geklaut wurden.

Bis zu 114 Dezibel wurde bei einigen Bars, Colmadones und Liquor Stores in der Avenida Venezuela in Santo Domingo vom Umweltministerium gemessen, was bei elf Lokalen zu deren Schließung führte. Laut Umweltgesetz 64-00 sind bis zu 75 Dezibel erlaubt, in Wohngebieten sogar nur 55. Gleichzeitig wurde den unbefristet geschlossenen Geschäften auferlegt, dafür zu sorgen, dass die Gehsteige frei bleiben für Fußgänger. Auch der Straßenverkehr dürfe nicht behindert werden. Nach Klagen von Anwohnern dürfen keine Tische und Stühle mehr auf den Gehsteigen aufgestellt werden. Für die Erlaubnis, die Geschäfte wieder zu eröffnen, müssen die Eigentümer zuerst Glasscheiben einbauen und andere Dämmmaßnahmen vornehmen. Die Versperrung der Gehwege sei nicht verhandelbar, so Richterin Raquel Cruz, die die Maßnahmen anordnete. Die Richterin sagte, es habe zahllose Klagen von Nachbarn gegeben, dass die Bars und Colmados bis spät in die Nacht sehr laute Musik spielten und die Gehwege unpassierbar machten.

Besonders gegen Ärzte, die Schönheitsoperationen vornehmen, seien in den letzten Jahren vermehrt Klagen eingereicht worden. Ángel Veras, Anwalt und juristischer Berater des Dominikanischen Ärztekollegs (CMD), sagte auf einem Kongress in einem Hotel in La Romana, dass gegenwärtig 70 Klagen gegen ebenso viele Ärzte anhängig seien. Der Anwalt sagte, es gebe Gesetze, nach denen auch Ärzte für den von ihnen verursachten Schaden aufkommen müssen. Die Ärzte wurden darauf hingewiesen, dass es ihre Pflicht sei, den Patienten vor einem Eingriff zu beraten und möglichst in einem Vertrag auf die Risiken eines Eingriffes hinweisen. Dieser Vertrag ändere aber nichts an der Tatsache, dass sich der Arzt an die Regeln der Ethik halten müsse und auch ein Vertrag ihn nicht vor Regressansprüchen schütze, da sowohl laut Verfassung der Dominikanischen Republik wie auch im Zivilrecht jeder für von ihm verursachte Schäden aufkommen müsse, was selbst bei einem Arzt mit Haft geahndet werden kann.


Muttertag Psychiater warnt vor aggressiven Männern / Dieses Jahr schon 33 Frauen ermordet In der Dominikanischen Republik wird der Muttertag am letzten Mai-Sonntag gefeiert. Der außerordentlich hohe Wert, den der lateinamerikanische Mann, und selbstverständlich auch der Dominikaner, seiner eigenen Mutter beimisst, steht oft in scharfem Kontrast zur Behandlung der Mutter der eigenen Kinder. So schrecken auch dieses Jahr wieder die extremen Gewalttaten gegen die eigene Frau auf, die trotz vielfältiger Kampagnen gegen die Gewalt an Frauen weiter im Ansteigen sind. Nach Angaben der Polizei wurden bis zum 6. Mai landesweit 33 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet, fast immer durch Schüsse. Danach begingen die Täter meist Selbstmord. Motiv war meist Eifersucht oder Rache nach der Trennung. Aber auch eine 19-Jährige, die sich weigerte, mit dem späteren Täter eine Beziehung einzugehen, bezahlte das in Santo Domingo mit ihrem Leben Der Psychiater José Miguel Gómez warnt Frauen davor, dass sie Schläge, Tritte, Beleidigungen aller Art erwarten, wenn sie sich mit einem Partner einlassen, der Alkohol oder Drogen missbraucht oder Probleme mit Impulsivität und Selbstbeherrschung hat. Kommen dazu noch Existenzprobleme oder Kindheitstraumata wie Verwahrlosung oder Schläge und Vergewaltigung, schwebe die Frau in höchster Gefahr. Die Methoden dieser Männer seien dann oft gewalttätig und aggressiv, verbunden mit dem Wunsch, die Partnerin auszulöschen, ohne dabei Gefühle wie Mitleid oder Reue zu haben. Dabei komme diese Art Männer in allen sozialen Schichten vor, vom Bauern, Arbeiter, über den Polizisten und Politiker bis hin zu überzeugten und fanatischen Bibellesern.

Für den Psychiater sind die meisten Männer, die Gewalt gegen Frauen ausüben, unersättliche Egoisten, die denken, dass für sie alles möglich ist, ohne Grenzen. Für diese Psychopathen gebe es nicht das Richtige und Gute, keine Gerechtigkeit oder Gleichheit. Alleine er und seine Wünsche zählten. Mit Manipulation und Schmeicheleien versucht er, seine Ziele erreichen. Wenn es dann zur Trennung kommt, kann er mit seiner “Niederlage” nicht umgehen. Bei emotional Unreifen kann das dann bis hin zu Mordgedanken führen, nach dem Motto “Meine oder für niemanden”. Im Extremfall kommt es zur Umsetzung dieser Gedanken mit brutaler Gewalt. Oder es kommt etwa zu Angriffen mit der Teufelssäure (ácido del diablo), um die Identität (das Gesicht) der einst geliebten Frau zu zerstören. José Rafael Torres Castro, Botschafter Costa Ricas in der Dominikanischen Republik, sprach als geladener Redner vor dem Nationalrat der Frauen in Santo Domingo. Er berichtete über “Die Frauenrechte in Costa Rica: Geschichte und Gegenwart”. Torres

Castro berichtete, dass Costa Rica sieben Prozent des BIP für die Gesundheit und acht Prozent, das Doppelte als hier von der Educación Digna Geforderte, in die Erziehung investiere. Der Botschafter des als die “Schweiz Lateinamerikas” geltenden Landes sagte, die Länder der Region müssten an einer Änderung des soziokulturellen Musters der Diskriminierung von Frauen arbeiten, damit die Frau die Rechte erhält, die ihr in der Gesellschaft zustehen. Die nationale Aktion zur Stärkung der Frauenrechte förderten auch die Menschenrechte.


Gefälschte Titel Gang von spezialisierten Anwälten / Anwälte erpressen Hotels mit falschen Anklagen

Bolívar Ismael Marte Núñez, Direktor des Nationalen Katasteramtes, warnt vor einer Mafia von Anwälten, die über die gesamte Dominikanische Republik verteilt sind und sich darauf spezialisiert haben, Grundstückstitel zu fälschen. Die Dreistigkeit dieser “Spezialisten” gehe so weit, dass sie sogar seine eigene Unterschrift fälschten, um bei einer Geschäftsabwicklung in Puerto Plata beim Steueramt (DGII) weniger Steuern zu zahlen, so Marte Núñez. “Als das Steueramt dies bemerkte, gab man die Akte wieder zurück. Bei jedem Grundstück, das auf mehr als fünf Millionen Pesos bewertet wird, sind Steuern zu zahlen. Wir sind dafür verantwortlich, dass alle Grundstücke des Landes bewertet werden”, so Marte Núñez.

Der Direktor riet deshalb Käufern, sich einen “guten” Anwalt zu suchen, denn es gebe “zu viele Verbrecher, die eine Toga anziehen, um Leute zu betrügen.” Sowohl Dominikaner wie auch Ausländer fielen oft auf diese Anwälte rein, weil sie ein wenig Zeit und Geld sparen wollten. Marte Núñez wollte keine Namen der Anwälte nennen, zeigte sich aber überzeugt davon, dass einige von ihnen schon angeklagt werden. Er sagte auch, dass rund 60 Prozent aller Grundstücke im Land noch gar keinen Eigentumstitel hätten. Die Behörden arbeiteten jedoch daran, diese Lücke schnell zu schließen. Marte Núñez erinnerte auch daran, dass schon 2009 ein Oberstleutnant, ein Anwalt und vier Beschäftigte des Obersten Gerichts für das Fälschen von Grunsdtückstiteln verurteilt worden sind. Im boomenden Osten der Insel, in Punta Cana, versuchten rücksichtslose verbrecherische Anwälte Kapital aus einer Gesetzeslücke zu schlagen. Das Dominikanische Arbeitsrecht gibt einem Arbeitgeber nur fünf Kalendertage eine Chance, auf die Klage eines Arbeitnehmers zu reagieren. So kamen Anwälte auf die Idee, mit aus der Luft

gegriffenen Forderungen von Arbeitern Hotels zu erpressen und hohe Summen zu kassieren. Offenbar waren einige Richter in Hato Mayor und Umgebung bereit, diese Forderungen zu unterstützen und den Hoteliers hohe Strafzahlungen aufzuerlegen. Der Termin wurde dann so gelegt, dass es kaum eine Chance für die Hotels gab, sich rechtzeitig zu wehren. Man suchte offenbar Hoteliers aus, deren Manager auf diese Art von Erpressung nicht gut vorbereitet waren. Durch die Abgelegenheit der Hotels und die kurze verfügbare Zeit wäre der Einspruch in einigen Fällen zu spät gekommen und man zog es vor, zu zahlen. Betroffene Hotels waren in letzter Zeit das Bahía Príncipe, Palladium, Occidental, NH, Moon Palace und Nouvelle Frontière. Dass durch derartige Aktionen ausländische Investoren wegen der vermeintlichen Rechtsunsicherheit abgeschreckt werden, ist ein weiterer Punkt, der diesen verantwortungslosen Standesvertretern gleichgültig scheint.


Fidel zu Osama “Hinrichtung” / Welche Rolle spielt der Partner Pakistan? / Nur 21 Prozent gegen Taliban Mit schöner Regelmäßigkeit erhalten Regierungen anderer Länder scharf formulierte Mahnungen der USA, in denen sie darauf hingewiesen werden, dass sie wieder einmal die Menschenrechte verletzt hätten. So muss sich die dominikanische Regierung jedes Jahr dafür verteidigen, dass die Polizei gesuchte Schwerverbrecher, die oft nachweislich kaltblütige Morde begangen haben und auch vor Schüssen auf Polizisten nicht zurückschrecken, bei der Verhaftung erschießt, statt sie zu verhaften und vor Gericht zu stellen. In der Stunde des größten Triumphes der USA, der finalen Entsorgung von Staatsfeind Nummer eins, Osama bin Laden, meldete sich umgehend Fidel Castro, der ein Lied von den Worten Obamas an alle Feinde, “Die USA vergessen nie”, singen kann. Castro nannte die Erschießung des Unbewaffneten im pakistanischen Abbottabad “einen verabscheungswürdigen Mord”, der “den Hass und die Rache” auf das Volk der USA vervielfachen werde. “Egal, welche Taten Bin Laden zugeschrieben werden, der Mord an einem unbewaffneten Menschen inmitten seiner Familienangehörigen ist eine verabscheuenswürdige Tat.”

“Ihn zu ermorden und in die Tiefen des Meeres zu schicken, zeigt Furcht und Unsicherheit, was ihn zu einer viel gefährlicheren Persönlichkeit machen wird”, denkt Castro. So kamen nach der Bekanntgabe der Tötung Bin Ladens sofort Gerüchte auf, das er gar nicht tot sei, da niemand seinen Leichnam gesehen habe. Und das Bild, das aus Pakistan im Internet kursierte, stellte sich schnell als Fälschung heraus. Al Qaida selbst bestätigte jedoch den Tod ihres Führers und fügte selbstverständlich gleich mit an, dass das Blut ihres Helden nicht vergeblich vergossen wurde. Ihr “Heiliger Krieg” werde weitergehen. Weitere empörte Reaktionen aus der arabischen Welt kamen wegen der Art der Beerdigung der Leiche, obwohl Obama versicherte, Bin Laden habe vor seiner Versenkung im Meer noch ein islamisches Ritual erhalten. Für strenge Moslems sei jedoch die Erdbestattung Pflicht, bei der der Leichnam in Richtung Mekka blicken muss. Feuerbestattung ist im Islam nicht zugelassen, und von Ins-Meer-Werfen ist auch keine Rede.

Ganz große Fragen wirft aber der amerikanische “Verbündete” Pakistan auf, wo sich der Terror-Chef offenbar fünf Jahre lang unbehelligt aufhalten konnte, inmitten einer Siedlung von pensionierten Militärs. Auch Pakistan wurde, wie vorher schon Saddam Hussein im Krieg gegen den Iran und Osama bin Laden und andere blutrünstige islamische Glaubenskämpfer (denen man schon wegen ihres Aussehens bei Nacht nicht begegnen wollte) gegen die russische Besetzung Afghanistans, von den USA aufgerüstet, sogar mit Nuklearwaffen. Haben auch hier die USA wieder aufs falsche Pferd gesetzt? Eine Internet-Umfrage von zwei britischen Instituten (YouGov und Polis) in Karatschi, Islamabad und Lahore also bei Menschen, die gebildeter sind, zeigen beunruhigende Ergebnisse: 75 Prozent sind mit der Verletzung pakistanischer Souveränität zur Tötung Bin Ladens nicht einverstanden. Fast ebenso viele glauben, dass die USA einen Krieg gegen den Islam führen und 70 Prozent wollen keine Finanzhilfe der USA. Sogar 86 Prozent der Befragten wollen, dass Pakistan keine Angriffe der USA mit unbemannten Flugzeugen auf militante Gruppen mehr erlaube. 61 Prozent der Pakistaner sympathisieren mit den afghanischen Taliban, die derzeit wieder eine Offensive vorbereiten, nur 21 Prozent sind gegen die Taliban. Keine sonderlich guten Voraussetzungen für einen “Verbündeten”.


Hunger in Lateinamerika Forum in Lima / 53 Millionen hungern / Reichster Mann der Welt setzt auf Bildung Die erschreckende Zahl ist immer noch gleich hoch wie im Jahr 1990: In Lateinamerika leiden mehr als 53 Millionen Menschen Hunger. Aufgrund der Bevölkerungszunahme sind es prozentual zwar weniger geworden, die absolute Zahl der Betoffenen ist jedoch weiterhin gleich hoch. Auf dem fünften Forum der “Initiative Lateinamerika und Karibik ohne Hunger” in Lima, Peru, die von der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) unterstützt wurde, sagte der Generalsekretär der Initiative, Juan García Cebolla, dass die Krise schlimmer wäre, hätten nicht einige Länder des Subkontinents bereits Programme zur Ausrottung des Hungers und zum Recht auf Ernährung in die Tat umgesetzt. Der mexikanische Magnat Carlos Slim, laut “Forbes”-Magazin der reichste Mann der Welt (Foto), unter anderem Eigentümer von Claro/Codetel, setzt zur Überwindung des Hungers und der Armut in Lateinamerika auf qualitative Bildung und verstärkte Investitionen in Arbeitsplätze. Auf dem IV. Ministeriellen Forum zur Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik, veranstaltet vom Programm der Vereinten Nationen zur Entwicklung (PNUD) in New York, unterstrich der Mexikaner vor Regierungsbeamten und Ministern aus 16 latein-

amerikanischen Ländern, dass “am Ende immer die Arbeit die Lösung ist, der Armut zu entkommen.” Nur Almosen zu verteilen, führe zu keiner Lösung des Problems. Slim glaube, dass die Art, den Menschen definitiv aus der Armut zu helfen, in einer guten Ausbildung und der Schaffung von Arbeitsplätzen liegt. Er rief die Regierungen des Subkontinents auf, in Bildung zu investieren. Private Investitionen seien so wichtig wie nie. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon warnte auf der vierten UN-Konferenz über die unterentwickelten Länder in Istanbul: “Wir befinden uns an einem kritischen Punkt der Weltkrise. Obwohl die Krise von den Industrieländern ausgelöst wurde, sind es die armen Länder, die darunter leiden, denn die Industrieländer haben die Mittel, um aus der Krise zu kommen, die armen nicht.” Deshalb bat er die G-20 (die Industrienationen und die aufstrebenden Länder), die armen Länder “nicht zu vergessen”. Die Gruppe der unterentwickelten Länder (LDC) besteht aus 33 afrikanischen, neun asiatischen, fünf ozeanischen und einem amerikanischen (Haiti) Land, die trotz 13 Prozent der Weltbevölkerung nur ein Prozent des Reichtums besitzen. Der türkische Präsident Abdullah Gül nannte die Lage dieser Länder “moralisch unhaltbar”.

Drei Viertel der Bewohner dieser 33 Länder leben von weniger als zwei Dollar pro Tag. Aber es sind nicht nur die ärmsten Länder, sondern auch diejenigen, die unter kriegerischen Konflikten leiden und aus denen 60 Prozent der Flüchtlinge kommen, die unter anderem nach Europa drängen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigierte schon Mitte April die Wachstumserwartungen in Lateinamerika und die Karibik um 0,4 auf 4,7 Prozent nach oben. Laut IWF können die karibischen Länder ein Wachstum von 4,2 Prozent erwarten, in erster Linie wegen der stabilen Wirtschaft der Dominikanischen Republik und des Aufbaus von Haiti. Vergangenes Jahr lag das Wachstum Lateinamerikas nach Überwindung der weltweiten Krise bei 6,1 Prozent, nach einem Minus im Jahr zuvor. Die besten Aussichten haben laut IWF Peru mit 7,5 Prozent 2011 und 2012 mit 5,8 Prozent, gefolgt von Argentinien mit entsprechend 6,0 und 4,6 Prozent. Besonders in den ärmeren Ländern drohe wegen den erhöhten Lebensmittelpreisen eine Anheizung der Inflation. Lateinamerika und die Karibik liegen bei den Wachstumszahlen gut im Rennen, denn die Industrieländer werden mit erwarteten 2,7 und 3,2 Prozent vergleichsweise schlecht abschneiden - allerdings auf hohem Niveau. Spitzenreiter Asien erwartet eine Steigerung von 6,5 Prozent in beiden Jahren.


Indios im Fadenkreuz Drogenkartelle gegen Zivilbevölkerung / Treffen der G-8 / 300 Tonnen Kokain für Europa

Der Krieg unter Drogenkartellen in Mexiko macht auch in den entlegensten Gegenden nicht halt. In den Gebirgen im Norden, Süden ind im Zentrum des Landes versuchen die Kartelle, Land zu gewinnen. Opfer sind Indio-Dörfer, die entweder gleich ganz ausgelöscht werden oder deren Bewohner den Ort verlassen müssen. Die Kartelle brauchen diese abgelegenen Gegenden als Rückzugsgebiet oder um selbst Drogen anzubauen. Die Indios werden nicht gefragt. Alfonso Vargas Romero vom Sekretariat der Indigenen Völker Michoacáns sagt: “Das ge-

schieht im ganzen Land. Es sind sehr weitläufige Zonen, ohne Kontrolle, wer da ein und aus geht.” Ende Dezember etwa wurde das Dorf Tierras Coloradas vom Kartell von Sinaloa niedergebrannt, weil dort die Konkurrenz Los Zetas, die für brutalste Morde berüchtigt ist, versuchte Einfluss zu gewinnen. Das passierte ebenfalls in einigen anderen Dörfern, worauf Hunderte der Bewohner die Dörfer verließen und nun entwurzelt in nahen Städten oder in Nachbarprovinzen umherirren. Carlos García Carranza von der unabhängigen Staatlichen Kommission für Menschenrechte (CEDH) sagt: “Es ist ein sehr ernstes Problem. Eine Sache sind die Probleme der Gruppen untereinander, eine andere, dass sie die Zivilbevölkerung angreifen.” Einige Purépecha-Döfer in Michoacán sind nun dazu übergegangen, ein eigenes Sicherheitssystem in den Wäldern und Ortschaften der Provinz aufzubauen. Bislang jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.

Kolumbien, Mexiko, Brasilien Bolivien, Peru und die Dominikanische Republik wurden zu einem Ministertreffen der G-8 nach Paris geladen, um über die Transitwege des Kokains nach Europa Rechenschaft abzulegen. Frankreich will im Vorfeld des G-8Treffens am 26. und 27. Mai in Deauville (Nordfrankreich) einen Plan ausarbeiten, um gegen die Kokainflut, die hauptsächlich aus Südamerika kommt, anzugehen. Dabei ging es unter anderem um bessere Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen. Von den geschätzten 700 Tonnen Kokain, die jährlich in Südamerika produziert werden, gelangen rund 300 Tonnen nach Europa, die Hälfte direkt per Flug oder Schiff.


Spanische Galeone entdeckt Fund von archäologischem Wert / 306 Vogelarten sorgen für ökologisches Gleichgewicht

Vor rund vier Monaten begann die amerikanische Gesellschaft Deep Blue Marine mit der Bergung der Schätze einer spanischen Galeone, die aller Wahrscheinlichkeit nach die 1550 gesunkene “San Miguel” ist. Das

Nationale Büro für Unterseeisches Kulturelles Erbe (ONPCS) überwacht die Bergungsarbeiten. Alejandro Selmi, Archäologiedirektor von Deep Blue Marine sagt, die erste Münze, die gefunden wurde, trage den Stempel von 1550. Deep Blue Marine ist spezialisiert auf versunkene Schiffe und hat schon 2007 an der Bergung des französischen Kriegsschiffes “Le Scipion” vor Samaná mitgewirkt, das 1782 versenkt wurde. Seit 2010 hat Deep Blue Marine einen Vertrag mit der Dominikanischen Republik. Falls es wirklich “San Miguel” sein sollte, werden keine großen Schätze erwartet, denn die Mannschaft soll noch vor dem Versinken des Schiffes während eines Hurrikans zwischen den Provinzen Puerto Plata und María Trinidad Sánchez die wertvollsten Frachtstücke gerettet haben. Dennoch wird der Fund als wichtig eingestuft. Wilfredo Féliz, Direktor des ONPCS sagt: “Es ist ein Fund erster Bedeutung, wird aber noch nicht als wichtigster Fund bezeichnet. Wir haben schon spanische Galeonen (Guadalupe, Tolosa, Inmaculada Concepción) mit ihrer kompletten Ladung gefunden, die einen Einblick in das damalige Leben gaben. Es ist kein Wettbewerb.” Das versunkene Schiff wurde entdeckt, weil ein Fischer beim Tauchen eine alte Münze gefunden hatte, die er zum Kauf anbot. Im Tausch für einen Job führte er Deep Blue Marine zum Fundort der Münze. Inzwischen wurden rund 700 Gegenstände geborgen. Darunter Jadefiguren, Schmuck, präkolumbianische Fi-

guren, Kanonen sowie 500 Münzen aus Silber und Bronze. Laut des britischen Blattes “Daily Mail” informierte Deep Blue Marine, dass in der Umgebung des Wracks Münzen im Wert von mehreren Millionen Dollar vermutet werden. Aber der ONPCS-Direktor sieht die Wichtigkeit des Fundes aus einer anderen Perspektive: “Es ist ein einzigartiger und sehr wichtiger Fund, da es sich um ein sehr altes Schiff handelt, von 1550 oder älter. Für uns ist es nicht so wichtig, dass Schätze auftauchen. Wir konzentrieren uns darauf, dass es ein sehr altes Schiff ist, das die ersten Kapitel der Kolonialzeit der Dominikanischen Republik repräsentiert. Es ist kein monetärer Schatz, sondern einer von historischem und archäologischem Wert.” Der genaue Fundort wird geheim gehalten, um Störungen der Bergung zu vermeiden. Es gibt 306 Vogelarten in der Dominikanischen Republik, wie etwa den Barracolí (Foto), von denen 32 bedroht und neun gefährdet sind, eine steht vor dem Aussterben. Laut den Autoren des Buches “Áreas Importantes para la Conservación de las Aves en la República Dominicana” (Wichtige Gebiete des Vogelschutzes in der Dominikanischen Republik) sind von den 48.730 Quadratkilometern des Landes 7.213 wichtige Rückzugsgebiete der gefiederten Mitbewohner. Am 9. Mai war der Internationale Tag des Vogels. Aus diesem Grund rief das Anwaltsinstitut für den Umweltschutz (Insaproma) die Menschen auf, die Vögel zu schützen. Die größte Gefahr für die Vögel ist die Jagd und das Einsammeln von Eiern und Küken, was oft den Fortbestand einer Art bedrohen kann, sowie die bedenkenlose Anwendung von Insektiziden. Dabei sind Vögel ein wichtiger Bestandteil für das ökologische Gleichgewicht. Sie verteilen zum Beispiel Samen von Bäumen durch ihren Kot und tragen so auch mit zur Aufforstung bei. Zudem sind sie ein wichtiger Helfer im Kampf gegen alle Arten von Insekten, und sogar an der Beseitigung von Müll sind einige Arten beteiligt.


Starke Frauen

X-Sudoku

Erektile Dysfunktion

Ein Mann verließ am Freitag seinen Arbeitsplatz. Es war Zahltag. Aber statt nach Hause zu gehen, blieb er das ganze Wochenende weg, machte Party mit seinen Kollegen und gab das ganze Geld aus. Als er Sonntagnacht endlich nach Hause kam, sah er sich seiner Frau gegenüber, die ihn zwei Stunden lang beschimpfte. Plötzlich hörte sie auf und fragte ihn: “Würdest du mich gerne einmal zwei, drei Tage nicht sehen?” Worauf er antwortete: “Das wäre gar nicht so übel.” Montag kam und ging, er sah seine Frau nicht, Dienstag und Mittwoch kamen und gingen, mit demselben Ergebnis. Erst am Donnerstag konnte er seine Frau aus dem linken Augenwinkel erkennen, als die Schwellung etwas nachließ.

Beim X-Sudoku müssen nicht nur in jedem Feld und jeder Reihe die Zahlen 1 bis 9 vorkommen, sondern auch diagonal. Auflösung auf Seite 17.

Der Mann ist verzweifelt: “Doktor, ich habe Probleme. Er steht nicht mehr richtig!” Nach einer Untersuchung sagt der Arzt: “Da gibt es einiges zu tun, um ihrem Sexleben wieder auf die Beine zu helfen. Ich kann das mit ein paar kleineren Operationen machen, das dauert etwa 30 Tage und kostet 12.000 Euro. Oder wir machen es mit einer richtigen Operation für 30.000 Euro. Am besten besprechen Sie das zuerst mit Ihrer Frau.” An nächsten Tag kommt der Mann in die Praxis zurück und der Arzt fragt: “So, wie haben Sie sich entschieden?” “Meine Frau sagt, wir renovieren die Küche.”

 Im Flugzeug setzt sich ein Mann neben eine süße Blondine. Er dreht sich zu ihr: “Ich habe gehört, der Flug vergeht schneller, wenn man mit seinem Sitznachbarn redet.” Sie schließt das Buch, das sie gerade zum Lesen geöffnet hat: “Über was würden Sie gerne reden?” “Oh, ich weiß nicht”, sagt er lächelnd. “Atomkraft?” “Okay”, sagt die Blondine. “Sehr interessant. Aber ich habe zuerst eine Frage. Ein Pferd, eine Kuh und ein Hirsch fressen alle dasselbe - Gras. Doch der Hirsch scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen, und das Pferd produziert trockene Bollen. Woran liegt das?” Der Mann ist verblüfft. Nach einer Weile sagt er: “Ich habe keine Ahnung.” “Dann sagen Sie mir bitte”, sagt die Blondine, “wie kommt es, dass sie sich qualifiziert fühlen, über Atomkraft zu diskutieren, wenn Sie nicht einmal über Scheiße Bescheid wissen?”

Mafalda

Sudoku No. 85

Sudoku No. 86

Eine Familie sitzt beim Abendbrot. Der Sohn fragt: “Papa, wie viel Arten von Brüsten gibt es eigentlich?” Der Vater ist etwas überrascht, sagt aber dann: “Mein Sohn, es gibt drei Arten. In ihren Zwanzigern hat eine Frau Brüste wie Melonen, rund und fest. In den Dreißigern und Vierzigern sind sie wie Birnen, immer noch hübsch, aber sie hängen etwas. Nach 50 sind sie wie Zwiebeln.” “Wie Zwiebeln?” “Ja, man sieht sie und will weinen.” Mutter und Tochter sind stinksauer. Also fragt die Tochter: “Mama, wie viele Arten von 'Schniedeln' gibt es?” Die Mutter lächelt überrascht und sagt: “Mein Schatz, es gibt drei Phasen. In den Zwanzigern ist der Schniedel wie eine Eiche, mächtig und stark. In den Dreißigern und Vierzigern wie eine Birke: biegsam, aber zuverlässig. Nach 50 ist er wie ein Weihnachtsbaum.” “Ein Weihnachtsbaum?” “Ja, ab der Wurzel tot, und die Kugeln dienen nur noch zur Verzierung.”


Raquel Welch Konservatives Sex-Symbol Mit ihrem Fellbikini im Film “Eine Million Jahre vor unserer Zeit” wurde die gut gebaute Raquel Welch als Loana 1966 zum Sex-Symbol und weckte bei so manchem Jüngling sogar das Interesse an Paläontologie. In ihrer kürzlich erschienenen Biografie schreibt die inzwischen Siebzigjährige (geboren als Jo Raquel Tejada am 5. September 1940 in Chicago), ihr Vater ist Bolivianer, die Mutter direkte Nachfahrin der ersten Einwanderer von der “Mayflower”, dass ihr Bild in der Öffentlichkeit völlig falsch sein. Sie habe einen hohen Preis für ihre Popularität bezahlt und ihre beiden Kinder, die sie sehr jung bekam, für die Karriere vernachlässigt. Für Feministinnen sei sie als Sexobjekt ein Feindbild gewesen. Dabei sei sie konservativ und beklagt die “vulgäre Annäherung an die Frau” heutzutage. Durch Hinterfragen der amerikanischen Ego-Gesellschaft habe sie zum christlichen Glauben gefunden und sei seither optimistischer in jeder Beziehung.

Tiroler Stüberl Hausmannskost

Villas Cofresí

Latin Billboard Enrique Iglesias räumt ab

Biografie

Wen mögen Dominikaner? Nach einer Umfrage sind bei 80 Prozent des dominikanischen Publikums in erster Linie Künstler populär, die Spanisch singen. Garanten für ausverkaufte Konzerte sind zum Beispiel die Salseros Gilberto Santa Rosa (Puerto Rico), Marc Anthony (USA) und Victor Manuelle (Puerto Rico - erste Reihe v.l.n.r.), Liedermacher Ricardo Arjona

(Guatemala), die Superstars Shakira (Kolumbien), Alejandro Fernández (Mexiko - zweite Reihe), Chayanne (Puerto Rico), Ricardo Großer Abräumer bei den Billboard Latin Music Awards war am 28. April Enrique Iglesias mit acht Auszeichnungen. Die nicht anwesende Shakira kam auf sechs Auszeichnungen. Probleme hatte Newcomer Prince Royce, der vier Preise für sein BachataRemake von “Stand By Me” erhielt, aber von den Ordnern nicht erkannt und zweimal nicht zur Verleihung vorgelassen wurde, worauf er die Veranstaltung verärgert verließ. Die Billboard Awards werden vom USMusikmagazin “Billboard” aufgrund der Verkaufszahlen und Abspielung in ausgewählten Radiosendern verliehen.

D'Element Da Nang, Vietnam, 1967

Ausländische Stars

Aventuras Nachfolger

Bachata mit Techno und Dance soll der Stil von D'Element sein, den die beiden SantosBrüder Max und Lenny, das Gehirn hinter Aventura, nach der vorläufigen Auflösung der Gruppe unter ihre Fans bringen wollen. Aventura soll 2013 noch einmal zusammenkommen: laut Vertrag müssen sie noch ein Album bei Premium Latin abliefern.

Montaner (Argentinien), Danny Rivera (Puerto Rico - dritte Reihe) und ReggaetonStars wie Wisin y Yandel oder Don Omar.

Musikmanager César Suárez sagt: “Das Publikum will immer die gleichen Künstler sehen, die immer die gleichen Hits singen. Weil es traditionelle Künstler sind, die ihre Wurzeln im Geschmack des Volkes haben. Sie sind keine Marketingprodukte.”


Was singt denn der? “Ella quiere cualto” von Joswa In Da House Ein weiteres Highlight der Música urbana ist derzeit aus allen Ecken zu hören: “Ella quiere cualto” (Sie will Kohle), sehr rhythmisch, gut zu tanzen, einfach gestrickt. Und der Text? Man könnte ihn als traurige Zustandsbeschreibung verstehen. Ella quiere cualto, ella quiere cualto, ella quiere cualto, cualto cua cualto. Tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, cualto cua cualto. Tu no tiene cualto, tu no tiene cualto. Qué tu no tiene cualto, e que tu no tiene cualto, eh. Ella quiere cualto, y tu no tiene cualto. Tu siempre tá en olla por eso me tiene harto. Te voy a monta la pura, cómprate una montura. Que la mujere dura no se llenan con fritura. Invítala a salir, sin cotorra y sin drama. No te lleve de fama o no te sale cama. Qué? Ella e cara? Que te da ala? Pero son 10 mil peso si te quiere da esa mala. Ella quiere cualto, ella quiere cualto, ella quiere cualto, cualto cua cualto. tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, cualto cua cualto. Tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, que tu no tiene cualto, e que tu no tiene cualto eh. Jojojoswa in da house. Yo tengo lo mio pa bebé, pa bebé, y tu no tiene cualto pa gatá, pa gatá Porque tengo lo mio pa bebé, pa bebé, y tu no tiene cualto pa gatá, pa gatá. Cómprale una Prada, regálale un anillo, cómprate una cadena que te llegue hasta el tobillo. Contigo yo me quillo, no te hace ni cerquillo. La tipa te dio banda por el hoyo en tu bolsillo. Bríndale su Nuvo, pa que se de su humo, y cómprale su niupol aunque te molete el humo. Ella no te repeta, tu no tiene jipeta, y cuando pida cena no le hable de recolecta. Ella quiere cualto, ella quiere cualto, ella quiere cualto, cualto cua cualto. Tu no tiene cualto, tu no tiene cualto, que tu no tiene cualto, e que tu no tiene cualto, eh.

Sie will Kohle, sie will Kohle, sie will Kohle, sie will Kohle. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, Kohle, Koh, Kohle. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle. Du hast halt kein Geld, weil du keine Kohle hast, eh. Sie will Kohle, und du hast keine Kohle. Du bist immer pleite und deshalb habe ich dich satt. Ich sage dir die Wahrheit, kauf dir Klamotten. Die harten Frauen werden nicht von Frittiertem satt. Lad sie ein, ohne Labern und ohne Drama. Bild dir nichts ein oder du bekommst sie nicht in die Kiste. Was? Sie ist teuer? Sie macht einen Abflug? Aber es sind 10.000 Pesos, wenn du diese Böse haben willst. Sie will Kohle, sie will Kohle, sie will Kohle, sie will Kohle. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, Kohle, Koh, Kohle. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle. Du hast halt kein Geld, weil du hast keine Kohle, eh. Jojojoswa in da house. Ich habe das Meine zum Trinken, zum Trinken, und du hast keine Kohle zum Ausgeben, zum Ausgeben, weil ich habe das Meine zum Trinken, zum Trinken und du hast keine Kohle zum Ausgeben, zum Ausgeben. Kauf ihr einen Prada, schenk ihr einen Ring, kauf dir eine Kette, die dir bis zum Knöchel reicht. Mit dir werde ich sauer, du machst dir nicht mal ein Cerquillo*. Die Alte hat dich weggeschickt wegen dem Loch in deiner Tasche. Lad sie zu einem Nuvo ein, damit sie sich betrinkt, und kauf ihr ihr “Niupol”, auch wenn dich der Rauch stört. Sie respektiert dich nicht, du hast keine Jipeta, und wenn du Abendessen bestellst, erzähl ihr nichts vom Geldeinsammeln. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, du hast keine Kohle, Kohle, Koh, Kohle. Du hast keine Kohle, du hast keine Kohle. Du hast halt kein Geld, weil du hast keine Kohle, eh.

Geboren und aufgewachsen ist Joswel Guadalupe, einer der neuen Stars des Merengue urbano, in San Carlos, Santo Domingo. Mit 16 fühlte es sich zur Música urbana und zum Hip-Hop hingezogen, wie es seine Biografie sagt. Sie sagt auch, dass er in der Schule, wo Joswa “außer fast nichts zu lernen, 'tiraeras' geschrieben hat (Texte, in denen man die anderen schlechtmacht, neudeutsch 'dissen', von diskreditieren).” Er beschäftigte sich darauf mehr mit Musik und lernte den Urbano-Produzenten Bublo kennen, mit dem er grandiose Hits wie “La afeitadora” (Der Rasierapparat), “Tu tá melma” (Du stehst unter Drogen) oder “Follar es bueno” (Ficken ist gut) herausbrachte. Obwohl die Stücke von Bublo und dessen Firma La Caverna rausgebracht wurden und sich gut verkaufen, hat Joswa In Da House, wie er sich nennt, keinen Plattenvertrag.

* Cerquillo ist das vorne an der Stirn gerade geschnittene Haar (Pony).


LA SABIA

Die Gesundheitsseite Übergewicht

Rund 80 Prozent leiden an Fettleber / XVI. Dominikanischer Endokrinologie-Kongress Vom 19. bis 22. Mai findet der XVI. Dominikanische Kongress für Endokrinologie sowie der II. Dominikanische Kongress für Fettsucht und Metabolisches Syndrom im Hotel Dreams in Bayahibe unter der Schirmherrschaft des Dominikanischen Ärztekollegs (CMD) sowie der Iberoamerikanischen Universität (Unibe) statt. Eines der Themen wird die Fettleber sein, an der rund 80 Prozent der stark Übergewichtigen leiden. Von diesen Personen können bis zu 25 Prozent im Laufe von zehn Jahren an Leberzirrhose erkranken. Dr Félix Escaño von der Dominikanischen Gesellschaft für Endokrinologie sowie der mexikanische Experte Raúl Morín, Gründer der Mexikanischen Akademie zur Fettleibigkeit an der renommierten Nationalen Autonomen Universität Mexikos (UNAM) wiesen im Vorfeld des Kongresses darauf hin, dass

Menschen, die an Fettleibigkeit, Diabetes, Bluthochdruck oder Alkoholabhängigkeit leiden, unbedingt auf ihre Leberwerte achten müssten. Sie sollten diese regelmäßig untersuchen lassen. Laut Dr. Morín sollte bei dieser Risikogruppe jedes Jahr eine Sonografie gemacht werden, da es eine so genannte “stille” Krankheit ist, die sich nicht unbedingt sofort durch Beschwerden bemerkbar mache. Nach Angaben der beiden Spezialisten leiden weltweit etwa 400 Millionen an Fettleibigkeit, deren Grund oft Alkoholkonsum sowie falsche Ernährung ist.

Ein zusätzliches Problem bei Diabetikern sei, dass es bei Fettleibigkeit unter Umständen zu einer Insulin-Resistenz kommen und durch eine Anhäufung von Fettsäuren in der Leber Leberkrebs ausgelöst werden kann.

Fast alle chronischen Lelische Leberzirrhose mit 50 Leberzirrhose berkrankheiten führen im Prozent die am häufigsten Endstadium zu einer Leberzirrhose, auch vorkommende. An zweiter Stelle liegt die Schrumpfleber genannt. Eine Zirrhose entLeberzirrhose aufgrund von chronischer wickelt sich über Jahre bis Jahrzehnte, selVirushepatitis mit 20 bis 25 Prozent, in tener sind schnellere Verläufe von unter Afrika ist Hepatitis bei 90 Prozent der einem Jahr. Ursache einer Zirrhose ist das Leberzirrhosen die Ursache. Die Vorstufe Absterben von Leberzellen, oft verursacht zur Leberzirrhose ist die Fettleber. von Giften oder Viren. Als Symptome der Leberzirrhose gelten In den Industrieländern, wo pro 100.000 Leistungsminderung, KonzentrationsschwäEinwohner und Jahr 250 Menschen an che und Müdigkeit. Hinzu kommen die soLeberzirrhose erkranken, dabei doppelt so genannten Leberhautzeichen, wie rot geviele Männer wie Frauen, ist die alkohofärbte Kleinfingerballen und gelbliche Haut.


Auflösung Sudoku von Seite 13:

Sudoku No. 85

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Sudoku Nr. 86

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