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Ausgabe 30 / Mittwoch, 27. Oktober 2010

Auflage: 2.000 Stück

Uninformiert

Kleine Helden

Beschäftigte, die wegen Arbeits- oder Wegeunfällen nicht arbeiten können, wissen oft nicht, welche Hilfen aus der Unfallversicherung ihnen zustehen. Laut Marisol Vicens Bello, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung (Copradom) suchten vergangenes Jahr nur 1.052 Personen Hilfe bei ihrer Unfallversicherung. So bestanden etwa bei Wegeunfällen Verletzte nicht auf ihrem Recht, weil sie keinen gültigen Führerschein hatten, obwohl laut Gesetz das gar keine Rolle spielte. Gerade in diesen Fällen brauche der Arbeitnehmer die Hilfe der Versicherung.

Kinder gehen trotz widrigster Umstände zum Unterricht

Präsident Fernández fordert, die geistigen Kapazitäten der Bevölkerung besser zu nutzen, damit das Land eine Zukunft habe. In

Ü 60 Rund neun Prozent der dominikanischen Bevölkerung, 845.000 Menschen, sind über 60 Jahre alt. 233.00 von ihnen sind schon über 75 Jahre alt. Die Mehrzahl der Älteren lebt im Raum Santo Domingo. Laut Dr. Nepomuceno Mejía stehen die älter Werdenden im Gegensatz zu anderen Ländern, wo sie in die Gesellschaft integriert werden, oft im gesellschaftlichen Abseits. Die meisten von ihnen seien nur zu Hause und gingen nirgendwo hin. Die Familien und die Gesellschaft müssten dazu erzogen werden, die Alten ihren Bedürfnissen entsprechend und menschenwürdig zu behandeln.

vielen Schulen, wie hier in Maimón, sind die Chancen für ein erfolgreiches Lernen jedoch äußerst begrenzt. (Siehe Artikel Seite 12)

Das ist heute drin: Nachrichten Strategische Allianz Diskussion um Wiederwahl Wahlen in Brasilien Wahlen in Haiti “Mexikanisierung” Die Bildungsmisere Zweites Etnomix-Festival Spaß und Sudoku Stargeflüster Was singt denn der? Literatur-Nobelpreis La Sabia, Gesundheitsseite Horoskop November

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Almeyda: “Regierung ist nicht korrupt” DNCD-Chef bei Unfall verletzt / Attentat ausgeschlossen / Zwangspensionierungen Der Minister für Inneres und Polizei, Franklin Almeyda Rancier (Foto links), wies Anschuldigungen zurück, die Regierung sei korrupt. Er sagte, jeder, der einen korrupten Staatsdiener kenne, solle diesen beim Namen nennen. Almeyda sagte, wenn jemand einen Beamten indentifiziere, der korrupt sei, erweise er nicht nur der Regierung und der regierenden PLD, sondern der gesamten Gesellschaft einen Dienst. “Das Einzige, was derzeit die PLD schwächt, ist, dass die eigenen Mitglieder deprimiert sind, weil sie glauben, es sei eine korrupte Regierung. Es ist keine korrupte Regierung”, so der Innenminister. Er forderte die Oppositionspartei PRD auf, zu sagen, wer die Korrupten in der Verwaltung seien. Sie baue eine Rauchwand auf, um so bei den Wahlen 2012 Vorteile zu erlangen. Auf seiner Nachhausefahrt von Santiago verunglückte der Chef der DNCD (Nationale Drogenkontrollbehörde) auf der Autopista Duarte zwischen Piedra Blanca und Villa Altagracia. Generalmajor Rolando Ro-

IMPRESSUM Herausgeber und Redaktion: Werner Rümmele Büro in der Compraventa Elimae, Plaza Turisol, Puerto Plata Telefon: 829-373-1218 E-Mail: wruem@aol.com RNC 5-31-87397-3

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sado Mateo (Foto rechts) erlitt verschiedene Knochenbrüche, konnte aber nach drei Tagen wieder nach Hause gehen. Mit ihm wurde der Fahrer und ein Leibwächter verletzt. Rosado Mateo wies jeglichen Verdacht auf Sabotage oder ein Attentat zurück: Es sei ein bedauerlicher Unfall gewesen, bei dem Gott sei Dank niemand das Leben verlor. Rosado Mateo kam aus Santiago, wo er eine Anklageschrift gegen einen Coronel der Polizei sowie acht weitere Beamten untersuchte, die dabei überrascht wurden, wie sie mit einer Gruppe Zivilisten Drogen handelten. Der Verdacht auf ein Attentat der Drogenmafia wurde laut, da der seit einem Jahr und

zwei Monaten amtierende DNCD-Chef in seiner relativ kurzen Amtszeit einen Krieg gegen die Drogenmafia begonnen hat, bei dem schon einige hohe Beamte von Polizei und Militär enttarnt wurden. Unter den rund 20 Netzen der Mafia mit internationalen Verbindungen, die Rosado Mateo aufgedeckt hat, ist auch das von Figueroa Agosto. Bei der Polizei wurden 26 zum Teil hohe Beamte wegen Verfehlungen wie Befehlsverweigerung, Insubordination, Drogenhandel, Missbrauch der Polizeigewalt usw. in Zwangspension geschickt. Viele der betroffenen Beamten stehen vor Gericht. So wie der Coronel aus Santiago, der beim Drogenhandel ertappt wurde, oder ein Major und ein Sargent, denen vorgeworfen wird, konfiszierte Drogen unterschlagen zu haben sowie in San Cristóbal zwei Jugendliche ermordet zu haben, die ohne Köpfe gefunden wurden. Generalmajor José Armando Polanco Gómez, der neue Chef der Polizei, versprach, auch weiterhin hart gegen Verfehlungen seiner Beamten sowie gegen das Verbrechen inner- und außerhalb seiner Behörde vorzugehen. Der Polizeichef sagte, die Auseinandersetzungen zwischen Kriminellen und Polizei haben zugenommen, da die Polizei verstärkt Präsenz zeige.


Ineffiziente Fischerei Zwei Drittel des Fisches werden importiert / Ampelsünder sollen härter bestraft werden Die Dominikanische Republik importiert die doppelte Menge an Fisch als das, was selbst gefischt wird. Laut einer Statistik des Dominikanischen Rats für Fischerei und Landwirtschaft (Codopesca) wird den Gewässern des Landes jährlich Fisch im Wert von 40 Millionen Dollar entnommen, während man zusätzlich für 72 Millionen Dollar Fisch importiert. Dabei hat die Dominikanische Republik eine Küste von 1.288 Kilometern Länge. An den Küsten verdienen sich rund 9.700 Fischer ihren Lebensunterhalt, innerhalb des Landes gibt es auf den Seen und Flüssen weitere 2.600 Menschen, die sich damit mehr schlecht als recht am Leben erhalten. Laut Codopesca ist die Art und Weise, wie gefischt wird, defizitär: Mit hohem Einsatz wird ein geringes Ergebnis erzielt. Dabei werden noch die Korallenriffe und die Mangrovenwälder geschädigt. Ricardo Colón, Präsident der Codopesca, sagt: “Bis heute fischt jeder, der will, wo er will und wann er

will. Das ist schon seit 50 Jahren so und kann deshalb nicht von heute auf morgen geändert werden.” In Zusammenarbeit mit USAid und The Natural Conservancy will Codopesca nun Regeln erarbeiten, wie das System der Fischerei auf ökologische und rationelle Art verbessert werden kann. “Die Fischgründe sollen besser geschützt werden”, so USAid.

Wer eine rote Ampel überfährt soll zukünftig härter bestraft werden. Jedenfalls wurde die Abgeordnetenkammer dazu ermächtigt, das Gesetz 241 für den Straßenverkehr zu modifizieren. Artikel 51 soll dahingehend geändert werden, dass wenn jemand eine Rote Ampel überfährt oder einem von rechts Kommenden die Vorfahrt ohne besonderen Grund nimmt und einen Unfall verursacht, dies nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet wird, egal ob es Tote gegeben hat oder nicht. Die Rotlichtsünder werden sich vor der ersten Instanz des Strafgerichts zu verantworten haben, wo die Strafen festgesetzt werden. Die Abgeordnete Juana Vicente (PLD) aus San Pedro de Macorís will zudem eine Strafverschärfung durchsetzen, wenn zusätzlich Alkohol oder andere Rauschmittel im Spiel waren. Als Begründung des Projektes wird angegeben, dass täglich Fahrer beobachtet werden, die die öffentlichen Straßen benutzen, ohne die geringsten Anzeichen, bei Rot anhalten zu wollen und ohne irgendein bürgerliches Bewusstsein die Rechte der anderen Fahrzeugführer oder Fußgänger missachten, die die Straße überqueren wollen. Zudem seien Verkehrsunfälle der Hauptgund von Todesfällen der ökonomisch aktiven Bevölkerung. Und es sind ebenfalls Verkehrsunfälle, die die größte Belastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern des Landes darstellen. Die Todeszahlen durch Verkehrsunfälle sprechen ebenfalls für sich: im Jahr 2008 fanden 1.869 Menschen auf der Straße den Tod. Ein kleiner Lichtblick: Es waren immerhin 15 weniger als im Jahr davor.


Strategische Allianz Gouverneur von Puerto Rico trifft Leonel Fernández / Energieüberschuss / Gasprojekt Bei ihrem Treffen in Santo Domingo kündeten Puerto Ricos Gouverneur Luis Fortuño und Präsident Leonel Ferández eine strategische Allianz bei der Bekämpfung des Drogenhandels sowie bilaterale Projekte bei der Energieversorgung, bei der Erziehung, im Handel und im Tourismus zwischen den beiden Ländern an. Gouverneur Luis Fortuño motivierte Geschäftsleute auf einer Pressekonferenz dazu, das Beste aus dem freien Handelsabkommen DR-Cafta zu machen. Das System der gemeinsamen Produktion in den beiden Ländern soll auf Haiti ausgeweitet werden. Ein weiteres wichtiges Thema bei dem Treffen war die Sicherstellung der Energieversorgung. Man denke an eine Zusammenlegung der Energieproduktion zwischen beiden Ländern und an eine Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien. Der Sekretär des US State Departments, Kenneth McClintock, der Gouverneur Luis Fortuño begleitete, sagte, man rede über ein ganzes Netzwerk, das die Dominikanische Republik, Puerto Rico, die amerikanichen Virgin Islands sowie Haiti verbindet. Man sei ebenfalls an der Förderung billigerer und sauberer Energiequellen sowie an einem gemeinsamen Einkauf von Energie und an einer Wiederaufforstung Haitis interessiert. Vertreter der Regierungen beschlossen Treffen, um bei Umweltschutzthemen besser zusammenzuarbeiten. Die Einfuhr landwirtschaftlicher Produkte von der Dominikanischen Republik nach Puerto Rico und in die USA solle erleichtert werden. Die Errichtung einer puertoricanischen Handelsmission in den kommenden Monaten sei in Planung.

Eines der Hauptthemen bei dem Treffen war die Energieversorgung. Während in der Dominikanischen Republik die Stromversorgung ein einziges Problem darstellt, hat Puerto Rico einen Energieüberschuss von 2.200 Megawatt pro Jahr, die es verkaufen will. Das könne über ein Unterwasserkabel geschehen, das die Länder des geplanten Netzwerkes verbindet. In einer ersten Phase würde die Insel St. Thomas angebunden, aber es stehe noch kein Termin dafür fest. Die Dominikanische Republik käme erst in der zweiten Phase zum Zug, was aber noch mindestens 15 Jahre dauern wird. Fortuño sagte, Puerto Rico sei wie die Dominikanische Republik an der Veringerung der Produktionskosten für Energie interessiert.

Fortuño lobte die Dominikanische Republik, die bei der Energieerzeugung durch Erdgas weiter sei als Puerto Rico. In der Dominikanischen Republik werden 40 Prozent der elektrischen Energie durch Erdgas erzeugt. In Puerto Rico seien es nur zwölf Prozent, aber es sei geplant, in Zukunft auf 72 Prozent zu kommen. Die seit Juli stillgelegte Fähre zwischen Santo Domingo und der puertoricanischen Stadt Mayagüez solle wiedereröffnet werden, so Präsident Fernández. Die privat betriebene Fähre liegt wegen Problemen der Geschäftspartner still. Obwohl die Fähre privat betrieben wird, diene sie der Festigung der engen historischen brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden karibischen Inseln Puerto Rico und Hispaniola. Gouverneur Fortuño erähnte auch die hart arbeitenden Dominikaner in Puerto Rico. So lange sie sich an die geltenden Gesetze hielten, seien sie herzlich willkommen. Ein Thema, das in ganz Lateinamerika Nummer eins ist, der Drogenhandel, kam selbstverständlich auch zu Gespräch. Luis Fortuño sagte, er sprach mit Präsident Fernández über die Möglichkeiten, den Kampf gegen dieses Übel zu verstärken.


Diskussion um Wiederwahl “Vincho” schlägt Volksabstimmung vor / Jesuitenpater an Einreise in die USA gehindert

Die laut Verfassung gar nicht mögliche Wiederwahl von Präsident Leonel Fernández bleibt weiterhin Thema. Marino Vinicio “Vincho” Castillo, eigentlich zuständig für Ethik in der Politik, schlug nun vor, den Artikel 24 der vor wenigen Monaten verabschiedeten neuen Verfassung zu modifizieren, in dem die Wiederwahl des Präsidenten für die folgende Regierungsperiode ausgeschlossen wird. Castillo schlägt vor, einen Zusatz in diesem Artikel einfügen, nach dem eine Volksabstimmung für eine Wiederwahl des Präsidenten durchgeführt werden kann, bei der eine Million Wahlberechtigter zustimmen muss. Parlamentarier und die Parteien der Opposition sprachen sich umgehend gegen das

geplante Vorhaben aus. Der Generalsekretär der PRSC, Ramón Rogelio Genao, sieht es als kontraproduktiv an, eine Verfassung, die seit weniger als einem Jahr in Kraft ist, schon wieder ändern zu wollen. David Collado (PRD) warnte davor, die Verfassung fröhlich zu ändern, nur um sie den Launen des gerade amtierenden Präsidenten anzupassen. Auch Kardinal Nicolás de Jesús López Rodríguez erinnerte daran, mit wie viel Enthusiasmus gerade der Präsident selbst für die neue Verfassung im Januar gekämpft hat. Die Verfassung sei ausführlich diskutiert und am Ende ein Konsens gefunden worden. ”Ich fände es am elegantesten, wenn die Dinge so blieben, wie sie in der Verfassung geregelt sind”, so López Rodríguez. Mit den Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA hat Kardinal Nicolás de Jesús López Rodríguez keine Probleme. Er hielt es zwar für bedauerlich, dass zwei dominikanische Pater bei ihrer Einreise in die USA stundenlang auf dem Flughafen Fort Lauderdale festgehalten wurden: “Das ist eine Episode, die ich im Kontext der Mentalität der USA sehe”, so der oberste Katholik des Landes. Aufgrund dieser Praktiken sprach sich der Kardinal dafür aus, am besten gar nicht in die USA zu reisen, so wie er es auch für sich

selbst beschlossen habe, um die Zeit und den Aufwand zu ersparen. “Deshalb reise ich selten dorthin. Das ist normal, die können jeden untersuchen. Deshalb ziehe ich es vor, nicht dorthin zu reisen.” López Rodríguez sagte, er kenne nicht den Grund, warum Pater Rogelio Cruz festgehalten wurde. Pater Regino Martínez (Foto oben), der 15 Stunden festgehalten und mit der Ausweisung bedroht wurde, gilt wegen seinen linken Positionen als der radikalste Priester des Landes. Er ist ein ausgewiesener Kritiker von Missbrauch von Einwanderern und Menschenhandel. Zum Schluss wurde beiden erlaubt, nach New York zu einem Forum weiterzureisen, das von Jesuiten und Immigrationsaktivisten aus Lateinamerika veranstaltet wurde.


Präsidentschaftswahlen in Brasilien Stichwahl am 31. Oktober / Laura Chinchilla unter den hundert mächtigsten Frauen Das größte Land Südamerikas wird vermutlich demnächst von einer Frau regiert. Jedenfalls liegt nach Umfragen kurz vor der Stichwahl für das Präsidentenamt Brasiliens die Kandidatin der Arbeiterpartei (PT), Dilma Rousseff, knapp vor ihrem Herausforderer, dem Sozialdemokraten José Serra. Die Nachfolgerin des überaus beliebten und international geschätzten Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva muss sich in der letzten Runde einer Schlammschlacht stellen. Es geht wieder einmal um das in einem katholischen Land dankbare Thema Abtreibung. "Ich habe die Abtreibung niemals verteidigt", so Serra während einer Diskussion mit Rous-

sef im Fernsehen. "Sie haben sie verteidigt und behaupten nun das Gegenteil und stellen sich als Opfer dar. In einigen Interviews haben Sie sogar die Existenz Gottes angezweifelt und nun werden Sie zu einer Frommen." In der ersten Wahlrunde konnte Dilma Rousseff nicht die erforderliche Mehrheit erreichen. Die Überraschung war die Kandidatin der Grünen (PV), Marina Silva, die 19,3 Prozent der Wähler überzeugte. Sie trat vor zwei Jahren von ihrem Amt als Umweltministerin wegen Differenzen mit Rousseff zurück. José Serra von der Partei der Brasilianischen Sozialdemokratie (PSDB) erhielt 32,6 Prozent der Stimmen.

Sie ist schon Präsidentin: Laura Chinchilla aus Costa Rica wurde von der amerikanischen Zeitschrift "Forbes" unter die hundert mächtigsten Frauen der Welt gewählt. Laura Chinchilla ist seit Mai im Amt und Nachfolgerin des Friedensnobelpreisträgers von 1987, Óscar Arias. Die Hauptaufgaben in ihrer Politik sind derzeit die innere Sicherheit Costa Ricas, die Bekämpfung der Drogenmafia sowie eine Steuerreform. Die Geehrte nahm die Sache gelassen und scherzte: "Es wäre schön, wenn es so wäre." Aber Costa Rica sei eine sehr kontrollierte Demokratie, in der ein wenig die Effizienz zur Lösung von Problemen gebremst werde.


Wahlkampf in der Endphase Waffen für Préval-Anhänger? / Vier Millionen Wähler / Tote durch Überschwemmungen Bei Regenfällen in Port-au-Prince gab es wieder zwölf Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche in den überfüllten Flüchtlingslagen. Darunter waren zwei zweijährige Mädchen und ein elf Monate altes Baby. Mannschaften des Zivilschutzes mussten weitere Familien evakuieren, die sich in akuter Gefahr befanden. Schon im September starben in der haitianischen Hauptstadt 15 Menschen bei schweren Regenfällen, und kurz darauf noch einmal neun. Alta Jean Baptiste, Direktorin des Zivilschutzes in Haiti, erinnerte daran, dass sich das Land wegen der andauernden Regenfälle weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft befinde. Dabei sei die größte Katastrophe bislang glücklicherweise nicht eingetreten: ein Hurrikan, der Haiti direkt trifft. Trotz der schlimmen Lage für die immer noch rund 1,3 Millionen in Zeltstädten vegetierenden Menschen, läuft der Wahlkampf für die Wahlen am 28. November auf Hochtouren. Nach dieser Wahl, so hoffen alle, kann endlich effektiv mit dem Aufbau

des Landes begonnen werden. So schnell wird das aber dann auch nicht gehen, da keiner der Kandidaten für das Präsidentenamt die Chance hat, gleich im ersten Wahlgang gewählt zu werden. Das bedeutet, weiter zu warten bis zum zweiten Wahlgang. Zur Wahl stellen sich neben dem Präsidenten elf der 30 Senatoren sowie die 99 Mitglieder der Abgeordnetenkammer. Nach der Umfrage vom 4. Oktober wird keiner der Präsidentschaftskandidaten mehr als 16 Prozent der Stimmen bekommen. Etwas, was es in der Geschichte Haitis noch nie gegeben hat, da bislang jeder Kandidat im ersten Wahlgang gewählt worden ist. In der heißer werdenden Endphase des Wahlkampfes werden Beschuldigungen laut, dass Teile der aktuellen Regierung Waffen an ihre Anhänger verteilen. Ebenso protestieren die Wohnungslosen in den Lagern, da sich ihre Lage nicht verbessert, und drohen mit Stimmenthaltung. Jacques Edouard Alexis, Präsidentschaftskandidat und ehemaliger Premierminister unter Präsident Préval, beschuldigte diesen, die Macht nicht abgeben zu wollen und Waffen an seine Anhänger in verschiedenen Teilen des Landes zu verteilen, machte aber keine genauen Angaben, wo das geschehe.

Minustah, die Mission der Vereinten Nationen zur Stabilisierung Haitis, bat die Kandidaten, sich auf ihre Programme zu konzentrieren, um dem haitianischen Volk die Hoffnung zurückgeben. Führend in den Umfragen mit 16 Prozent ist Mirlande Manigat, Kandidatin der Nationalen Fortschrittlichen Demokraten (RDNP). Der Kandidat Prévals, Jude Célestin von der Partei INITE, käme auf 13 Prozent, Charles Henry Baker von “Respekt” kann laut der Umfrage 12,5 Prozent der Stimmen erwarten. Zweitgrößte Gruppierung sind die noch Unentschlossenen mit 14 Prozent. Die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS, spanisch OEA), die die Wahlen beraten und technisch begleitet, weist auf ein weiteres Problem hin. Etwa 6,1 Prozent der vier Millionen Wahlberechtigten, die in den Wählerlisten eingetragen sind, kamen bei dem Erdbeben am 12. Januar ums Leben. Von den Deplatzierten nach dem Erdbeben, die nicht mehr an dem Ort leben, an dem sie registriert waren, haben sich unterdessen 800.000 gemeldet (19 Prozent aller Wähler) und angegeben, an welchem Ort sie ihre Stimme abgeben werden. Diese Zahlen wurden von der umstrittenen Provisorischen Wahlkommission (CEP) genannt. Sie seien mit Hilfe der Minustah, aber ohne die Hilfe des Nationalen Büros zur Identifizierung (ONI) oder der Beobachtungsmission der OAS erstellt worden, was von vielen äußerst kritisch aufgenommen wurde. Teile der Opposition, insbesondere die Alternative Plattform, wollen die Wahlen boykottieren und kritisieren heftig die CEP, der sie vorwerfen, Lakai der Regierung zu sein. Sie warnen davor, mit den Stimmen der Deplatzierten zu tricksen.


Wüste Beschimpfungen Micheletti beschuldigt Daniel Ortega / Correa nach versuchtem Staatsstreich gefeiert Ausgerechnet Roberto Micheletti, der von niemandem anerkannte Ex-Interimspräsident von Honduras, der die umstrittene Wahl des ebenso von so gut wie keinem lateinamerikanischen Land anerkannten Präsidenten Porfirio Lobo durchsetzte, wirft Nicaragua, Bolivien, Ecuador und Venezuela vor, sich in die Angelegenheiten von Honduras einzumischen. Micheletti wurde vom honduranischen Parlament nach dem Sturz des gewählten Präsidenten Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 als Interimspräsidenten eingesetzt. Grund für die Schimpfkanonade Michelettis ist das Treffen Zelayas mit dem Präsidenten des Nachbarlandes Nicaragua, Daniel Ortega, und Mitgliedern der Nationalen Widerstandsfront (FNRP), die Zelaya als Führer der Organisation gewählt haben. Das Treffen beweise, “dass die ganze Doktrin, die von diesen Herren hier vorgeschlagen wird, von diesem Grüppchen, das dorthin gereist ist, praktisch eine Einmischung lateinamerikanischer Länder in Honduras darstellt, und ich meine Venezuela, Nicaragua, Bolivien und Ecuador.” Es zeige, wie unoriginell die Linken seien. Das “Grüppchen” habe keine eigenen Ideen und warte darauf, dass Chávez sie programmiere. “Über diesen Arbeiter für Chávez, der Ortega heißt, respektlos und beleidigend”, so Micheletti. “Deshalb tut es mir fast leid, zu sehen, wie sich diese Herren ausdrücken, sie führen nur die Befehle von Ortega aus, der erneut vorhat, Diktator Nicaraguas zu werden.”

Zelaya, der seit Januar im Exil in Santo Domingo lebt, plane, wie einst Juan Domingo Perón in Argentinien, als Führer nach Honduras zurückzukehren. Ex-Präsident Manuel Zelaya versuche, “diese Sachen zu kopieren, die logischerweise hier nicht funktionieren werden, weil er nicht die Popularität hat, die jener Mann dort hatte.” Den gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya und der FNRP verspottet Micheletti: “Sie wollen die Macht übernehmen, ich weiß nicht auf welche Weise, denn sie haben weder die Waffen dazu noch den Mut noch die Leute, dies sie darin unterstützen könnten.” Einer der Angesprochenen, Ecuadors Präsident Rafael Correa, wurde unterdessen in Ecuadors Hauptstadt Quito begeistert gefeiert, nachdem er am 30. September von aufständischen Polizisten gefangen genommen und von der Armee wieder befreit worden ist. Die Aufständischen wollten nach einem schon vor Wochen aufgestellten Plan ein Chaos provozieren, so Correa, um dann die Macht zu übernehmen. Es gebe immer mehr Beweise dafür. Nachdem der Plan fehlgeschlagen ist, seien die Drahtzieher wieder untergetaucht. Die Menschenmenge rief immer wieder “Lucio Mörder”, da Correa den Ex-Präsidenten Lucio Gutiérrez als Autor des Aufstandes beschuldigte. Es gebe “sonderbare Zufälle” während des Aufstandes. Die Drahtzieher würden nicht offen mit einem alternativen Plan für Ecuador auftauchen, sondern sie würden sich verstecken, bis die Bedingungen für sie

reif seien. Sonderbar sei ebenfalls, dass sich Gutiérrez kurz vor dem Putschversuch mit Exilkubanern in Miami getroffen habe. Auf einem Forum mit den “Würmern der Kubanischen Revolution”, so Correa, wo Gutiérrez behauptet habe, die sozialistische Revolution in Ecuador sei gescheitert. Venezuelas Präsident Hugo Chávez war auf einer Rundreise durch die ehemaligen Länder der UdSSR und Asien. Dabei schloss er etliche Verträge ab, unter anderem für ein Atomkraftwerk aus Russland, was bei den USA sofort Kritik hervorrief. Man werde das sehr genau beobachten. Darauf bezeichnete der venezolanische Außenminister Nicolás Maduro die Einmischung der USA als “unverschämt”. Maduro sagte: “Unser Land hat wie jedes andere Land der Welt das Recht, die Atomenergie als Alternativenergie zu entwickeln, als Energie der Zukunft zur friedlichen Nutzung.” Die USA teilten mit, man hoffe, die internationalen Abkommen werden beachtet.


Wird Sosúa ein Urlaubsort bleiben? Diese Frage stellen wir uns immer öfter hier - und sie ist sicher nicht unberechtigt. Viele geben diesem ehemals sehr attraktiven Urlaubsziel nur noch wenige Chancen. Überall Klagen über die zunehmende Kriminalität und damit einhergehende abnehmende Touristenzahlen. Oder ist eventuell das All Inclusive schuld? Erkennen vielleicht die Dominikaner nicht den Wert des Tourismus für ihr Land und investieren nicht ausreichend, um die Region attraktiv zu erhalten? Denn überall wird ja gebaut ohne Ende. Auch ich selbst habe viel Geld in ein komplett neues Haus mit einem tropischen Garten, komplett eingerichtete, große Doppelzimmer, ein Restaurant mit Biergarten und sogar einen kostenfreien Fahrdienst in die Stadt investiert. Obwohl es sehr preiswert ist, haben nicht einmal die hier lebenden Residenten Interesse, ihr Heim zu verlassen und es sich zumindest einmal anzuschauen. Wohin sollte man auch gehen, wenn man in einem feinen Restaurant einen ruhigen Abend ohne jeglische Störung verbringen möchte? Da gibt es kaum noch Möglichkeiten … Thilo im Orchidee, Verenas Café, und nun auch die neue Oasis, sonst gibt es doch kaum mehr. Wenn man am Strand die Touristen betrachtet, kommt Wehmut auf. Wo sind sie geblieben? Nun beginnt der November und wir können am Strand die Gäste an den Fingern abzählen. Ich wollte nur mal kräftig Luft ablassen und habe diesen Text anstatt Werbung in LA PLAYA gesetzt. Wolfgang, Oasis

To d … u n d w a s d a n n? Jeden Residenten hier im Land kann dieses Thema aus dem Nichts heraus mittel- oder unmittelbar betreffen. Wir stehen Ihnen für die gesamte Abwicklung und Papierkram, Organisationder Transporte, Beerdigung oder Kremation, Kommunikation mit Behörden und Botschaft/Konsulat, Rücktransport der Urne ins Heimatland, Sicherung von Wertsachen und Eigentum, Nachlassabwicklung und vieles mehr zur Verfügung. Wir nehmen die Last von Ihnen oder Ihren Familienangehörigen in diesen schweren Tagen. Für weitere Informationen nehmen Sie Kontakt mit uns auf, telefonisch: 809-261-4221, oder von Deutschland (0 57 34) 66 41 52 (bitte auf Band sprechen). E-Mail: lapaella@live.de

Neues Gourmet-Restaurant in Las Cañas Freitagabends Fischmenü mit Live-Musik zu guten Preisen Heute hatte ich eine Unterhaltung mit einem ausländischen Herrn, der mir erzählte, dass Ende Oktober gegenüber dem größten Pool an der Nordküste, in dem touristischen Komplex des Apart-Hotels Las Cañas, in La Mulata 2 in El Batey, Sosúa, ein Restaurant mit einem neuen Konzept eröffnen werde. Ich fragte ihn: “Was ist das neue Konzept dieses Restaurants?” Er antwortete, es werde etwas völlig anderes als alle anderen Restaurants, weil jeden Freitagabend ein großes Fischmenü zu VERRÜCKTEN Preisen serviert werde. Und jeden Samstagabend gebe es ein romantisches Abendessen mit Live-Musik. Ich sagte: “Aber das ist doch nicht das erste und nicht das einzige Restaurant mit LiveMusik!” Er gab mir Recht: “Stimmt. Aber es ist das erste, das einen internationalen Chef de cuisine hat, der Spezialist in italienischer, französischer und internationaler Küche auf hohem Niveau ist. Er hat 35 Jahre Erfahrung

in Restaurants auf der ganzen Welt gesammelt. Und das Außergewöhnlichste ist, dass dieses Restaurant die niedrigsten Preise aller Restaurants dieses Niveaus haben wird. Es will seinen Gästen die Gelegenheit geben, Gourmet-Menüs zu Pizzeria-Preisen zu genießen. Die Öffnungszeiten sind von 18 bis 22 Uhr. Und am Samstag und Sonntag können unsere Gäste von 12 bis 22.30 Uhr GRATIS die Schwimmlandschaft benutzen. Man kann jetzt schon für Weihnachten und Silvester reservieren, mit einem Sterne-Menü, Live-Musik, alles zum Sonderpreis. Sie haben die Möglichkeit, für Hochzeiten, Geburtstage, Meetings oder Seminare zum besten Marktpreis zu buchen - in einem touristischen Komplex mit 91 Apartments, die auch gekauft oder gemietet werden können. Um zu reservieren, rufen Sie bitte die Nummer 809-571-1994 an. Unsere Website ist www.lascanas.net.” Die erste Reservierung wird wohl meine eigene sein - bei so einem Angebot!


“Mexikanisierung” Journalisten werden von Mafia bedroht Die Zustände in der Dominikanischen Republik werden denen in Mexiko immer ähnlicher. Im dort tobenden brutalen Kampf zwischen Drogenhändlern und der Polizei und Armee werden immer wieder Journalisten von den Verbrechern ermordet, die sich deren Meinung nach zu kritisch über sie äußern. Nun bekam der dominikanische Journalist Luis Eduardo “Huchi” Lora von den Anwälten eine Warnung, er solle sich bei Berichten über ihre drei bereits verurteilten Klienten besser zurückhalten und nichts schreiben, was “diesen Gentlemen schaden” könne. “Huchi” Lora ist nicht der Einzige, der von Anwälten der Mafia gewarnt wurde. Auch im “Diario Libre” gingen solche Drohungen ein und die zwei Reporterinnen Nuria Piera und Alicia Ortega meldeten eben-

falls ähnliche “Kontaktaufnahmen” durch mit dem Drogenhandel in Verbindung stehenden Leuten. Journalisten fordern nun einen besseren Schutz: “Da die Drohungen von Leuten kommen, deren Geschichte für sich spricht, müssen die Behörden in die Affäre eingreifen, um das Leben solcher Menschen wie 'Huchi' Lora zu schützen, die dem Land einen unbezahlbaren Dienst erweisen. Heute 'Huchi', und morgen alle Journalisten des Landes.” Aber nicht nur Journalisten leben gefährlich. In Higüey wurden zwei Männer, die gegen einen Drogendealer aussagten, der wegen Mordes angeklagt ist, beim Verlassen des Gerichts erschossen. Einer der Täter wurde als ein Sergeant der Armee erkannt, der kurz darauf zur Befragung verhaftet wurde.


Die Bildungsmisere Protestaktionen von Schülern / Lehrer fordern mehr Lohn / Drama um Schulfrühstück

Am 18. Oktober griffen die Schüler von Maimón, Puerto Plata, in ihrer Verzweiflung zum wiederholten Mal zum letzten Mittel, sich Gehör zu verschaffen: Sie gingen auf die wichtige Verbindungsstraße zwischen Puerto Plata und Santiago und blockierten diese. Für mehr als eine Stunde ging nichts mehr (Foto oben). Erst als die Polizei Tränengas einsetzte und einige der “Rädelsführer” mitnahm, gaben die Schüler die Straße wieder frei. Um was ging es den Schülern? Vor einigen Monaten wurde ein Teil ihrer Schule wegen Einsturzgefahr abgerissen. In rund 500 Metern Entfernung baute man einige provisorische Behelfsbauten (siehe Foto Seite 1), in denen unsagbare Zustände herrschen. In den heißen Monaten sind unter den Blech-

dächern wiederholt Schüler ohnmächtig wegen der unerträglichen Hitze von den Sitzen gefallen. Die Gebäude sind aus Plywood gebaut und zwischen den einzelnen Klassenzimmern sind die Wände nicht geschlossen, was einen vernünftigen Unterricht nahezu unmöglich, da man von den Nebenklassen jedes Wort mitbekommt. Die Schüler sagen, sie werden weiterstreiken, bis die Behörden ihr mehrmals gegebenes Versprechen erfüllen, die abgerissenen Gebäude wieder aufzubauen, damit es in Maimón wieder eine einheitliche Schule gibt. Das Gelände sei seit Monaten vorbereitet (Foto Mitte), aber nichts geschehe. Auch bei den Lehrern herrscht dicke Luft. In Santiago forderten Hunderte Lehrer der Region, vier Prozent des Bruttoinlandproduktes

für die Erziehung bereitzustellen. (Foto oben rechts) Ihre Löhne reichten nicht zum Leben und die Arbeitsbedingungen an den Schulen seien miserabel. Sie forderten eine bessere Überwachung des Schulfrühstücks, um die Lebensmittelvergiftungen bei Schülern einzudämmen. Das kritisierte Schulfrühstück gibt es seit 18 Jahren an den dominikanischen Grundschulen. Sinn des Frühstücks ist, dass auch arme Kinder sich gesund ernähren. Allerdings ist die Qualität der gelieferten Lebensmittel oft kritisiert worden, da es Fälle gab, in denen die Milch kaputt war oder in den Backwaren Kakerlaken gefunden wurden. In den 18 Jahren erkrankten rund 2.000 Kinder am Schulfrühstück. Die Firma Ladom, die die schlechte Milch lieferte, auf die die meisten Vergiftungsfälle zurückzuführen waren, darf die Schulen nicht mehr beliefern. Die ExSekretärin für Erziehung, Jacqueline Malagón, findet es dennoch wichtig, das Programm fortzuführen: “Es haben sich 28 vergiftet, aber 550.000 haben sich nicht vergiftet, die dasselbe gegessen haben”, meinte sie zu den letzten Fällen. Das Schulfrühstück für 1,6 Millionen Schüler an den Grundschulen kostet den Staat täglich 17 Millionen Pesos.


Zweites Etnomix-Festival Las Terrenas' Finjolat organisiert internationales Fest / Elf Gaständer stellen sich vor Am 8. 9. und 10. Oktober fand in Las Terrenas am Palmenstrand von Punta Popy, wenige Schritte außerhalb der Stadt, das zweite Etnomix-Festival statt, organisiert von Finjolat, der Unabhängigen Jugendfront von Las Terrenas. Das Ziel des Festes war, die kulturellen Unterschiede der verschiedenen Länder, die das Urlaubsparadies Las Terrenas vereint, zu zeigen und darauf hinzuwirken, dass die verschiedenen Gesellschaften mehr über sich erfahren. Die Erstausgabe des Etnomix-Festivals im Oktober 2009 war “Juan el Francés”, Jean der Franzose, gewidmet. “Juan” war der erste Ausländer, der sich vor 35 Jahren (damals sicher noch für wenig Geld!) an den wunderschönen Stränden von Las Terrenas niederließ.

Tagsüber wurden auf dem Etnomix-Festival an den verschiedenen Ständen Spezialitäten der Länder angeboten. Zum Beispiel gab es

bei den Österreichern Wurst im Brötchen, die wegging wie die sprichwörtliche warme Semmel. Andere boten Spanferkel und vieles mehr. Das Wetter spielte einigermaßen mit, nur am ersten Abend regnete es etwas. Die Zahl der Besucher war leider geringer als beim ersten Festival, da offenbar auch Las Terrenas in der Krise nicht vom allgemeinen Touristenschwund verschont wird. Abends wurden auf der Bühne verschiedene Shows gezeigt, wie am Samstagabend die dominikanische Gruppe, die Merengue típico vorführte. Aber auch das Nachbarland Haiti trat mit Hip-Hop auf. Die diesjährige zweite Ausgabe des EtnomixFestivals war Herrn Porfirio Leonardo für seine vielfältigen Verdienste für Las Terrenas gewidmet.


Schweinebraten

X-Sudoku

Der Mann kommt um sechs Uhr abends nach Hause und sagt zu seiner Frau: “Liebling, ich habe heute Abend um zehn Uhr ein Meeting auf der Arbeit, aber ich gehe da nicht mehr hin. Ich glaube, die nutzen mich nur aus.” Die Frau macht sich Sorgen, dass er den guten Job verlieren könnte und überredet ihn, doch zu gehen. Also nimmt er ein Bad und macht sich frisch. Dabei denkt er: “Die ist ja leicht zu betrügen.” Während er badet, macht die Frau, was alle Frauen tun: sie durchstöbert alle seine Taschen. Dabei findet sie einen Zettel, auf dem sie liest: “Baby, ich warte auf dich, damit wir wie geplant Schweinebraten mit weißer Sauce essen gehen.” Die Frau steckt den Zettel wieder in die Tasche zurück, und als der Mann aus dem Bad kommt, findet er die Frau verführerisch, mit einem Negligé, das kaum sichtbar ist, sich lustvoll auf dem Bett räkelnd. Das alte Feuer kommt umgehend in ihm hoch, er stürzt sich auf sie und verausgabt sich, als sei es das erste Mal. Danach schläft er selig ermattet ein. Als sich der Zeitpunkt zum “Meeting” nähert, weckt die Frau ihn auf und überzeugt ihn, dass er doch gehen soll, obwohl er nicht mehr will. Bei der Geliebten angekommen, sagt der Untreue: “Baby, ich bin total erschöpft von der Arbeit. Ich dusche nur kurz, dann lege ich mich etwas hin, ich will heute nur noch ausruhen!” Als er im Bad ist, tut auch die Geliebte, was seine Frau tat: sie schaut in allen seinen Taschen nach und findet einen Zettel, auf dem sie liest: “Hier hast du deinen Schweinebraten, du Schlampe. Die weiße Sauce hat er aber zu Hause gelassen.”

Beim X-Sudoku müssen nicht nur in jedem Feld und jeder Reihe die Zahlen 1 bis 9 vorkommen, sondern auch diagonal. Auflösung auf Seite 21.

Mafalda

Evas erster Schreck

Sudoku No. 57

Sudoku No. 58

„Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das Ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor.“ (Guillermo Mordillo, argentinischer Cartoonist, auch in Europa bekannt geworden durch seine Giraffenkalender)


Sarodj Bertin

La Soga

“Frau des Jahres 2010”

34. Filmfestival in Kairo

Bei den Premios Latinos 2010, die am 5. November in New York auf einer großen Gala verliehen werden, wird Miss Haiti, Sarodj Bertin, den höchsten an eine Frau zu vergebenden Preis, den der Frau des Jahres, überreicht bekommen. Haiti nahm dieses Jahr zum ersten Mal seit 22 Jahren wieder an einer Miss-UniverseWahl teil. Kandidatin des von im Januar von einem Erdbeben zerstörten Landes war Sarodj Bertin, die fünf Sprachen spricht, an dominikanischen Universitäten Recht studierte und von Beruf Anwältin ist. Sie emigrierte 1995 mit ihrem Vater in die Dominikanische Republik, nachdem ihre Mutter, auch Anwältin, ermordet wurde. Die Premios Latinos werden inzwischen zum achten Mal vergeben. Sie sollen Lateinamerikaner auszeichnen, die Besonderes geleistet haben, vor allem Künstler der Musikbranche, aber auch Schauspieler, Sportler, Politiker oder Unternehmer. Neben der schönen Haitianerin erhält etwa Roberto Gómez Bolaños (Chespirito), der Darsteller der unvergleichlichen Fernsehfiguren “Chavo del 8” oder “Chapulín Colorado”, die bis heute Millionen Zuschauer zum Lachen bringen, einen Ehrenpreis.

Gato Barbieri Leckerbissen für Jazz-Fans Der mit vielen internationalen Preisen überhäufte argentinische Saxofonist und Komponist Gato Barbieri gibt sich am 9. November im Teatro La Fiesta im Hotel Jaragua, Santo Domingo, die Ehre. Es ist sein vierter Besuch in der Dominikanischen Republik. Mit zwölf Jahren hörte Gato Barbieri zum ersten Mal Charlie Parker, der ihn sofort faszinierte. Ab 1953 spielte er im Orchester seines Landsmannes Lalo Schifrin, der in den USA durch seine Film- und Fernsehserienmusik (Starsky and Hutch, Dirty Harry kommt zurück u.v.a.) zur Legende wurde. In den Siebzigerjahren gehörte Gato Barbieri zur Avantgarde des Free Jazz in New York, besann sich später auf seine Wurzeln und machte Latin Jazz, etwa mit Carlos Santana (“Europa”).

Auf dem 34. Internationalen Filmfestival in Kairo, dem wichtigsten im Nahen Osten, wird die Dominikanische Republik zum ersten Mal vertreten sein. Und dann gleich mit zwei Filmen: “La Soga” und “Jean Gentil”, beide schon in LA PLAYA vorgestellt. Die dominikanische Botschafterin in Kairo, María Gabriella Bonetti: “Viele lateinamerikanische Länder machen hier seit Jahren ihr Kino bekannt. Heute gibt es auch in der Dominikanischen Republik Produktionen, die auf den besten Festivals der Welt mithalten können, und wir müssen für sie werden. Deshalb ist es wichtig, auf dem Filmfestival in Kairo präsent zu sein.” “La Soga” (2009) wurde von Josh Crook produziert, das Drehbuch stammt von Manny Pérez aus Santiago, der auch die Hauptrolle spielt. Die dominikanisch-mexikanisch-deutsche Koproduktion “Jean Gentil” (2010) ist eine Gemeinschaftsarbeit der Dominikanerin Laura Guzmán und des Mexikaners Israel Cárdenas.


Lucía Méndez Hommage an Juan Gabriel

Tiroler Stüberl Hausmannskost

Rita Indiana Endlich Plattenvertrag

Villas Cofresí

Juan Gabriel Einladung an Issa Gadala

Sie ist ein gefragter Star in Telenovelas, in Fernsehserien und bei Kinofilmen. Dazu hat sie mehr als 20 Alben veröffentlicht. Das mexikanische Allround-Talent Lucía Méndez ist jedoch weit davon entfernt, sich zur Ruhe zu setzen. Nun hat sie ein weiteres Album vorgestellt - eine Homage an ihren Landsmann Juan Gabriel. “Es ist nicht einfach eine Platte mehr, es ist eine besondere Platte”, so Lucía Méndez. Von den Liedern sind zehn mit Mariachis aufgenommen und zwei im Banda-Stil. Méndez sagte, sie habe diese Art von Musik ausgewählt, weil seit sieben oder acht Jahren ihre Fans sie geradezu darum “anflehten”, mit “Tausenden” von E-Mails. Nach dem Tod ihrer Mutter und ihres Bruders im März innerhalb weniger als zwei Wochen haben ihr die Aufnahmen sehr geholfen, wieder Kraft zu gewinnen. Einige der Lieder seien auch schon von Lucha Villa, Rocío Durcal und anderen mexikanischen Sängerinnen aufgenommen worden.

Der “Divo de Juárez” (männliche Form der Diva), Juan Gabriel, lud den jungen dominikanischen Sänger Issa Gadala zu sich nach Mexiko ein, um sich dessen neue CD vorstellen zu lassen, die im Februar 2011 erscheinen wird. “Juanga” wurde auf Issa Gadala aufmerksam, da dessen Lied “Amor por dinero” (Liebe für Geld) eine so hohe Besucherfrequenz im Internet hat. Issa hatte Juan Gabriels Hit “Así fue” (So war es) auf seiner neuen CD eingeplant, dem die Interpretation seines Liedes so gefiel, dass er bat, auch “La mas querida” (Die Meistgeliebte) mit aufzunehmen, was für Issa Gadala, schon seit seinen Kindheitstagen ein Fan Juan Gabriels, natürlich eine große Ehre war. Aber auch Juan Gabriel sparte nicht mit Lob für die Dominikanische Republik, wo er vor kurzem ein Konzert gab, und outete sich als Freund von Bachata und Merengue.

Im Internet ist Rita Indiana schon lange ein gefragter Star. Ihre Lieder werden in Rekordzahlen downgeloadet. Nun hat die exzentrische 1,92-Meter-Frau endlich einen Plattenvertrag. Auf “El juidero” sind auch ihre bekanntesten Lieder, wie “El blu del ping pong” oder “La hora de volvé”, dabei. Rita Indianas Stil ist eine interessante Mischung aus Folklore, Pop und elektronischer Musik. Nachdem Rita Indiana für einen “Casandra” als “Entdeckung des Jahres” nominiert war, den allerdings dann Tito Swing bekam, war sie wochenlang in der Presse präsent, allerdings wegen ihrer Aussagen zu ihrer sexuellen Ausrichtung. Danach war es lange Zeit ruhig um Rita. Ihr Verleger sagte, es sei wegen der vielen Arbeit gewesen, die Rita Indiana mit der Aufnahme auf sich genommen habe. Nun äußerte sie sich allerdings wieder im “Listín Diario”: “Dieses Projekt hat viel Schweiß, Tränen und Blut gekostet. Es ist auch der Beginn einer neuen Etappe.”


Was singt denn der? Homage: “El amor de mi vida” von Camilo Sesto Nachdem sich der spanische Sänger Camilo Sesto nach 46 Jahren von der Bühne verabschiedet hat, stellt LA PLAYA hier als Homage an ihn eines seiner schönsten Lieder vor. Eine unglaubliche Schnulze, aber wunderschön - spanisch eben. Me duele mas dejarte a tí que dejar de vivir. Me duele más tu adiós que el peor castigo que me imponga Dios. No puedo ni te quiero olvidar, ni a nadie me pienso entregar. Sería inútil tratar de huir, porque a donde voy te llevo dentro de mí. El amor de mi vida has sido tú, mi mundo era ciego hasta encontrar tu luz. Hice míos tus gestos, tu risa y tu voz, tus palabras, tu vida y tu corazón. El amor de mi vida has sido tú. El amor de mi vida sigues siendo tú. Por lo que mas quieras no me arranques de tí. De rodillas te ruego no me dejes así. ¿Por qué me das libertad para amar, si yo prefiero estar preso de ti? Quizá no supe encontrar la forma de conocerte y hacerte feliz. El amor de mi vida has sido tú. Mi mundo era ciego hasta encontrar tu luz. Hice míos tus gestos, tu risa y tu voz, tus palabras, tu vida y tu corazón. El amor de mi vida has sido tú. El amor de mi vida sigues siendo tú. Por lo que mas quieras no me arranques de tí. De rodillas te ruego no me dejes así. Por mas que pienso no puedo entender ¿Por qué motivo te pude perder? ¿Por qué de pronto me siento perdido? En la espalda de tu olvido tu silencio y tu desdén. (Verachtung)

Es schmerzt mich mehr, dich zu verlassen, als aufhören zu leben. Dein Adiós schmerzt mich mehr als die schlimmste Strafe, die mir Gott auferlegt. Ich kann und will dich nicht vergessen, und gedenke mich niemandem hinzugeben. Es wäre nutzlos zu fliehen, weil ich dich, wo immer ich hingehe, in mir trage. Die Liebe meines Lebens warst du, meine Welt war blind, bis ich dein Licht fand. Ich machte deine Gesten zu den meinen, dein Lachen und deine Stimme, deine Worte, dein Leben und dein Herz. Die Liebe meines Lebens warst du. Die Liebe meines Lebens bist du weiterhin. Wie sehr du es auch möchtest, entreiße mich dir nicht. Auf Knien flehe ich dich an, verlass mich nicht auf diese Weise. Warum gibst du mir die Freiheit zu lieben, wo ich lieber dein Gefangener wäre? Vielleicht fand ich nicht die Art dich zu kennen und glücklich zu machen. Die Liebe meines Lebens warst du, meine Welt war blind, bis ich dein Licht fand. Ich machte deine Gesten zu den meinen, dein Lachen und deine Stimme, deine Worte, dein Leben und dein Herz. Die Liebe meines Lebens warst du. Die Liebe meines Lebens bist du weiterhin. Wie sehr du es auch möchtest, entreiße mich dir nicht. Auf Knien flehe ich dich an, verlass mich nicht auf diese Weise. Wie sehr ich auch nachdenke, ich verstehe nicht, aus welchem Grund ich dich verlieren konnte, warum ich mich plötzlich verloren fühle. Im Rücken deines Vergessens dein Schweigen und deine Verachtung.

Kuriosität: Wie andere spanische Sänger, etwa Julio Iglesias, versuchte auch Camilo Sesto in den Siebzigerjahren sein Glück auf dem deutschsprachigen Musikmarkt. Camilo Sesto wurde als Camilo Blanes Cortés am 16. September 1946 in Alcoy in der spanischen Provinz Alicante als Sohn einfacher Leute geboren. Mitte der Sechzigerjahre begann er noch als Camilo Blanes in der Gruppe Los Dayson zu singen, hauptsächlich Lieder der Beatles oder Bee Gees. 1975 bleibt er nach einer Tour in Madrid und singt bei Los Botines mit. Nach dem Militärdienst beginnt er 1970 unter dem Namen Camilo Sexto (mit “x”) seine Solokarriere. Sein erster großer Erfolg kam schon 1971 mit “Algo de mí” (Etwas von mir) seine erste Nummer eins. Von da an nannte er sich Camilo Sesto (mit “s”). Ab 1973 ging Camilo Sesto auf unzählige Touren in Lateinamerika und den USA, er gewann Preise ohne Ende. 1975 produzierte er mit eigenem Geld die Rock-Oper “Jesucristo Superestrella” (Jesus Christ Super Star), laut dem Komponisten Andrew Lloyd Webber die einzige Version, die er originalen der USA vergleichbar war. Von da an waren auch die skeptischsten Kritiker auf seiner Seite. Er selbst spielte den Jesus. 1977 erhält Camilo Sesto die Ehrung als “wichtister spanischer Sänger”. Camilo Sesto ist der erfolgreichste spanischsprachige Sänger aller Zeiten mit den meisten Nummer-Eins-Hits, nämlich 52! Weltweit verkaufte er 175 Millionen Platten. Am 1. und 2. Oktober beschloss er mit einem Konzert in Madrid offiziell seine Karriere und will mit 64 nie wieder auftreten.


Literatur-Nobelpreis an Mario Vargas Llosa Großer Freund der Dominikanischen Republik / Roman über Trujillo / Kritik aus Kuba Nach langen 20 Jahren geht der LiteraturNobelpreis wieder nach Lateinamerika. Seit Jahren immer wieder heißer Kandidat für den mit zehn Millionen Schwedischen Kronen (2,1 Millionen Euro) dotierten Preis war der 74-jährige peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der am 10. Dezember in Stockholm den begehrten Preis überreicht bekommen wird. “Ich dachte schon, ich sei von der Akademie völlig vergessen worden”, freute sich der Autor, der auch die spanische Staatsbürgerschaft besitzt. Vor Vargas Llosa bekamen fünf weitere Lateinamerikaner den höchsten Preis der Literatur: Gabriel García Márquez (Kolumbien), Octavio Paz (Mexiko), Miguel Ángel Asturias (Guatemala) sowie Pablo Neruda und Gabriela Mistral (beide Chile). Mario Vargas Llosa zeigte sich überrascht, dass die Wahl auf ihn fiel: “Ich war davon überzeugt, dass ein liberaler Schriftsteller keine Chance hat, den Nobelpreis zu bekommen. Deshalb dachte ich, ich würde ihn nie bekommen, weil ich zu umstritten bin. Aber ich habe mich geirrt.” Vargas Llosa hofft, dass der Preis andere südamerikanische Gesinnungsgenossen animieren wird, ebenfalls stärker für liberale Ideale einzutreten - wirtschaftlich, politisch und kulturell.

“Dafür kämpfe ich seit Jahrzehnten in meinen Artikeln, die alle zwei Wochen veröffentlicht werden. Ich habe immer den Autoritarismus bekämpft, der Linken und der Rechten”, so der Preisträger. Der südamerikanische Kontinent sei jedoch trotz der vielfältigen Probleme “richtig orientiert”. Die Linke sei demokratischer und marktoffener geworden, die Rechte sei ebenfalls demokratisch, was eine Neuigkeit für den südameikanischen Kontinent sei.

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Es bliebe nur eine Diktatur, Kuba, und ein paar Halbdiktaturen wie Venezuela oder Nicaragua, meint Vargas Llosa. Und genau aus Kuba kam Kritik an der Preisverleihung: “Niemand zweifelt an seinem innovartiven Zutun an der universellen Literatur Hispanoamerikas, seit seinen Anfangstexten, 'Los cachorros' und 'La ciudad y los perros', bis hin zu den aktuellen”, so die Parteizeitung “Granma”. Aber was er sich mit seiner Schriftstellerei erarbeitet hat, habe er durch seine moralische Haltung wieder vernichtet, seine neoliberalen Entgleisungen, die Leugnung seiner Herkunft sowie seine Unterwürfigkeit gegenüber dem “Imperium” (USA). Es gebe keine unwürdige Sache, die Vargas Llosa nicht beklatschen und unterstützen würde, so “Granma”. Von einem Unterstützer der Kubanischen Revolution in den Sechzigerjahren sei er zum Gegner geworden. Er verdiene eher den “Antinobel”. Aus der Dominikanischen Republik kam jedoch nur Lob für Vargas Llosa, der sich oft im Land aufhält. Auch sein Sohn lebt hier. Einer seiner besten Romane, “La fiesta del Chivo”, rechnet mit der Trujillo-Diktatur ab. Mit diesem Roman habe das Land in der Welt der Literatur einen Platz erobert.


LA SABIA

Die Gesundheitsseite

Kunde, Geld, Sex und … Aids Sex-Arbeiterin braucht keinen Lebenslauf / 72 Gesundheitszentren für HIV-Infizierte Doktor Lorenzo Heredia von der Generaldirektion zur Kontrolle der Übertragung von Geschlechtskrankheiten und Aids (Digecitss) sagt, im Land kommen 31.706 Personen in die 72 staatlichen Gesundheitszentren, davon werden 16.173 mit antiretroviralen Mitteln behandelt. Unter allen amerikanischen Ländern steht die Dominikanische Republik in der Zahl der “Sex-Arbeiterinnen” an erster Stelle. Viele von ihnen arbeiten in Europa. Die Prostituierten-Vereinigung Bewegung der vereinigten Frauen (Modemu) schätzt, dass rund 200.000 Frauen, darunter 6.000 Haitianerinnen dem ältesten Gewerbe nachgehen. Die Zahl habe sich erhöht, da es viele Minderjährige gibt, die für Geschenke oder finanzielle Gegenleistung Männern deren Träume erfüllen. Dabei kann es allerdings für beide Seiten zu einem bösen Erwachen kommen, wenn man sich nicht schützt.

Nach einer Umfrage tun das jedoch nach Region unterschiedlich nur 32,9 bis 57,9 Prozent der Prostituierten. Ein großes Risiko entsteht, wenn die Frauen bei “guten Kunden” zu Freundinnen werden und keine Kondome mehr verlangen, sagt Marina Torres, Exekutivdirektorin von Modemu.

Viele der Sex-Arbeiterinnen haben keinen Schulabschluss und oft keine Geburtsurkunde, was ihnen von vorneherein einen “normalen” Beruf verwehrt, da sie keinen überzeugenden Lebenslauf vorweisen können. In einer Gesellschaft, in der sowieso Arbeitsmangel herrscht, gibt es dann keine große Auswahl mehr. Ohne die staatliche Hilfe müsste eine infizierte Frau monatlich 20.000 Pesos für Medikamente aufbringen. Um antiretrovirale Mittel zu erhalten, muss zuerst in einer Analyse der Zustand des Patienten festgestellt werden. Copresida (Präsidentialrat für Aids) beklagt den hohen Preis der antiretroviralen Medikamente in der Dominikanischen Republik. So werden hier für das meistverwendete Mittel “Efavirenz” 19,50 Dollar verlangt, während es in vielen anderen Ländern nur 5,25 Dollar kostet. (Quelle: Diario Libre)


Das Horoskop für November 2010 Jungfrau mit Sehnsucht und Träumen / Widder frustriert / Bei Skorpion kehrt Ruhe ein

Du setzt dich selbst viel zu sehr unter Druck. In deinem Bemühen um Anerkennung solltest zwischendurch abschalten. In der Liebe läuft es für Singles locker, in festen Beziehungen hakt es. Die Finanzen sind am Limit, aber es stehen größere Einkünfte an. Also ruhig bleiben. Mach einen Plan für deine Arbeit, damit du all deine Ideen unter einen Hut bringst. Deine Fitness lässt durch den ganzen Stress stark nach. Entspannen!

Du lässt dir deine Stimmung durch nichts verderben. Schon gar nicht vom November. Auch partnermäßig läuft alles bestens. Du solltest jedoch nicht zu viel versprechen. Es ist etwas eng in der Geldbörse, aber das kann ja mal vorkommen. Die Kreditkarte kann Notfälle überbrücken. Dein Chef sieht es nicht gerne, wenn du deine Arbeit vernachlässigst, weil du anderen behilflich bist. Du fühlst dich leicht erschöpft.

Momentan bist du frustriert. Statt aggressiv zu reagieren, solltest du besser zur Lösung der Probleme beitragen. Der Partner wartet auch auf eine Klärung. Rede mit ihm, danach wirst du dich viel besser fühlen! Probier es mal mit Lotto, obwohl du weißt, dass der einzig sichere Verdienst von der Arbeit kommt. Der Boss ist zufrieden mit dir, es kann eine Lohnerhöhung ins Haus stehen. Kümmer dich mehr um dein Wohlbefinden.

Es kommt ein wenig Novembertristesse auf. Mach es dir zu Hause gemütlich. Mit dem Partner kommt es zu Missverständnissen, ihr scheint zwei verschiedene Sprachen zu sprechen. Sei jetzt sparsam, damit du Geld für die Weihnachtsgeschenke hast. Auf der Arbeit bekommst du Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ändere die Strategie, um vorwärts zu kommen. Du bist körperlich fit, aber Schwimmen macht großen Spaß.

Du hast Lust auf Reisen. Falls du kannst, mach einen Abflug, das bringt neue Bekanntschaften und bildet zudem. Am besten mit dem Partner, denn mit dem läuft derzeit alles blendend. Das einzige Hindernis könnten die Finanzen sein, denn da sieht es nicht so rosig aus. Beruflich lässt du dich gehen, was Nachteile bringen kann. Vielleicht wäre eine andere, befriedigendere Arbeit keine schlechte Idee. Trink mehr Wasser!

Berge von Arbeit warten auf dich. Tu das, was du tun musst. Denk mehr an dich, sag öfter Nein. In der Liebe ist Geduld gefragt. Ihr müsst euch zusammenraufen. Du kannst dir etwas gönnen, die Finanzen sind relativ geordnet. Beruflich geht es weiter aufwärts. Aber die Aufträge kommen nicht zu dir. Du musst dich schon aus dem Sessel erheben und etwas tun. Gesund bist du ja und du fühlst dich sehr fit. Überwinde die Trägheit!

Entspanne und pflege deine Gesundheit. Kümmere dich um deinen Körper. Dein Partner muss ganz schön kämpfen, um dich bei Laune zu halten. Es muss alles etwas edler für dich sein. Finanziell hast du eine gute Hand, aber du gibst das Geld auch schnell wieder aus. Beruflich kannst du deine Position verbessern, was aber auch Neider auf den Plan ruft. Dein Rücken macht Probleme, Massagen tun gut.

Du hast viele Träume und Sehnsüchte, die auf Verwirklichung warten. Du sehnst dich nach Zärtlichkeit. Das kannst du ja alles verbinden, dein Partner freut sich darüber. Das Geld läuft irgendwie fast von selbst auf dein Konto und füllt es an. Dein Chef bietet dir an, einen Kurs oder ein Seminar zu machen. Nimm das Angebot an, es kann sehr nützlich sein. Leg den Hebel in deinem Kopf um: auf Positiv! Alles wird so möglich.

Pläne schmieden ist in der Vorweihnachtszeit deine Passion. Wie putze ich das Haus zu den Festtagen heraus? Die Beziehung zum Partner vertieft sich, für Singles können sich Träume erfüllen. Unverhofft kommt nicht so oft, aber diesen Monat kannst du eine Finanzspritze erwarten. Der einzige Schatten ist diesen Monat die Arbeit: du bist zu leger, das passt dem Boss nicht. Gesundheitlich bist du topfit, ohne was dazuzutun.

Nach einer hektischen Zeit kehrt nun langsam Ruhe ein. Du bist aber immer noch hellwach bei Abweichungen im normalen Alltag. In der Liebe droht Eifersucht. Lass dem Partner mehr Freiraum. Das Geld ist aufgebraucht und Sparen ist angesagt. Im Beruf geht dir etwas die Luft aus. Es fehlen neue Ideen. Entspann dich, dann siehst du die Lösung. Treib mehr Sport, weil die Süßigkeiten lassen die Pfunde anschwellen.

Du kanst jetzt Aufgaben erledigen, die du vorher liegen lassen musstest. Ordnung ist für dich derzeit das halbe Leben. Dein Partner liest dir deine Wünsche fast von den Augen ab. Werde aber nicht überheblich. Finanziell läuft alles bestens. Du kannst planen. Auf der Arbeit schaffst du alles mit Minimaleinsatz. Der Boss akzeptiert das, weil er weiß, was du wirklich kannst, wenn es sein muss. Mach Gymnastik, du bist zu dick.

Falls sich deine Urlaubsträume derzeit nicht verwirklichen lassen, schau in Klataloge und träume. In der Liebe ist alles gut eingefahren, trotzdem mäkelt der Partner. Kontra geben, dann kommt er wieder zu Sinnen. Die Geldvorräte schmelzen wie das Eis in der Sonne. Arbeitsmäßig kannst dur etwas kürzer treten, bau deine Überstunden ab und genieß lieber der dadurch gewonnene freie Zeit. Sei vorsichtig, was du isst.


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Auflösung Sudoku von Seite 14:

Sudoku No. 57

Sudoku Nr. 58


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Hier finden Sie die Ausgabe Nr. 31 von LA PLAYA am Mittwoch, 10. November 2010 (Anzeigenschluss ist Dienstag, der 2. November 2010)

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