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Ausgabe 28 / Mittwoch, 29. September 2010

Falsche Fuffziger

Auflage: 2.000 Stück

Das Schöne liegt so nah

Der Präsident des Dominikanischen Anwaltskollegs, Diego José García, gab eine Warnung an mehr als 3.000 Anwälte heraus, die mit gefälschten Papieren ihren “Beruf” ausüben. Sie würden ebenso wie diejenigen, die ihnen den Titel besorgt haben, vor Gericht gestellt werden. Bei einer Untersuchung fand man heraus, dass viele “Anwälte” mit Ausweisen und Titeln von längst Verstorbenen auf skrupellose Art ihr Geschäft praktizierten. Auf einer Pressekonferenz sollen Details der Untersuchung und Namen genannt werden.

Frühmorgendliche Landschaft auf der Fahrt Richtung Santiago kurz vor Imbert.

“Du, du!” Die dominikanische Polizei (PN) bekam ein Handbuch, in dem erklärt wird, wie in verschiedenen Situationen reagiert werden soll. Generalmajor José A. Polanco Gómez, Chef der Polizei, ließ den Leitfaden erstellen, da von Seiten der Bevölkerung immer wieder über ungerechtfertigte Brutalität der Polizei geklagt wird. So soll die Polizei zuerst versuchen, in Konfliktsituationen verbal zu beschwichtigen, falls das nicht hilft, soll je nach Situation härter reagiert werden, jedoch der Gebrauch von Schusswaffen auf Situationen beschränkt bleiben, bei denen es um das eigene oder den Schutz anderer Leben geht.

WR

Das ist heute drin: Nachrichten Untersuchung der Sprache Erster Puertoricaner Was sagte Castro wirklich? US-Drogen-Memorandum Wo sind die Milliarden? Lago Enriquillo weitet sich aus Entwaffnung Spaß und Sudoku Stargeflüster Was singen denn die? Superheld “Machete” La Sabia, Gesundheitsseite Horoskop Oktober

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Kritik an Show der “Megadiven” Kriminalität niedriger als letztes Jahr / Land ist der Drogenmafia finanziell unterlegen

Innenminister Almeyda Rancier (rechts) ist ein Mann klarer Worte: Die sich wie Megadiven aufführenden Angeklagten Damen, die mit dem Drogenboss Figueroa Agosto in Verbindung standen, seien ein schlechtes Beispiel für die Gesellschaft. Das Land dürfe den Zirkus, der um Angeklagte der Drogenmafia gemacht werde, nicht länger tolerieren. Franklin Almeyda Rancier sagte, die Kriminalität sei dieses Jahr niedriger als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres, wenn dies auch vielleicht wegen einzelner herausragender Verbrechen nicht so wahrgenommen werde. Er beklagte, dass das Land Millionen von Pesos zur Bekämpfung der Drogenkriminalität ausgeben müsse, die

viel besser in Erziehung, Gesundheit und sozialen Projekten angelegt seien. Die Politik müsse sich bei der Drogenbekämpfung umorientieren. Der Drogenhandel und die Weltwirtschaftskrise seien die Hauptgründe der Kriminalität im Land. Das Land habe aber überhaupt nicht die finanziellen Möglichkeiten, die Drogenmafia zu bekämpfen. “Es sind die entwickelten Länder, die die unterentwickelten Länder schädigen, einerseits mit den Drogen, die als Markt dienen, und mit der Finanzkrise”, so der Innenminister. Eine der “Megadiven”, Madeline Bernard Peña (Foto links), deren Mann, Coronel der Polizei José Amado González y González, an Heiligabend 2009 in seiner Wohnung von Kugeln durchsiebt starb, träume jede Nacht von ihm und sie bete immer, dass ihre Unschuld bewiesen werde. Das sagte die Dame, die auf dem Porno-Video von Figueroa Agosto zu sehen ist, in einem Exklusivinterviev im Kanal Telesistema. Den ange-

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klagten Gangsterboss kenne sie als fleißigen Menschen. Sobeida (Mitte) wurde inzwischen in eine Gemeinschaftszelle verlegt.


Trujillo-Museum in San Cristóbal? Bizarrer Vorschlag eines PRD-Politikers / Museum im Privatbordell des “Ziegenbocks” Die Idee, in San Cristóbal, der Geburtsstadt des dominikanischen Diktators Rafael Leónidas Trujillo ein Museum für ihn zu erbauen, findet Luisa de Peña (Foto), Direktorin des Widerstandsmuseums, das in der Zona Colonial in Santo Domingo gebaut wird, absurd. Der Vorschlag zu einem Museum dieser Art kam von dem PRD-Abgeordneten Leivin Guerrero aus San Cristóbal. Die Abgeordnetenkammer wurde dazu ermächtigt, ein Gesetzesprojekt zu entwerfen, in San Cristóbal ein solches “historisches Museum” zu bauen, mit dem Ziel, die Licht- und Schattenseiten der 31 Jahre unter dem Menschenschinder zu zeigen. “Wir sind keine Trujillisten, aber wir denken, 30 Jahre

mit ihren Licht- und Schattenseiten kann man nicht übergehen.” Der Abgeordnete meint, Völker, die ihre Geschichte nicht kennen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen. Luisa de Peña sieht das jedoch ganz anders. “An keinem Ort der Welt werden die negativen Werte hervorgehoben, immer werden die positven Werte betont. Wie kann es sein, dass man in der Stadt San Cristóbal das Negative hervorheben möchte wo es doch so viele positive Dinge dort gibt.” Dieses Gesetzesprojekt sei eine Vergewaltigung des Weltcodes der Ethik der Museen. Es werde versucht, Werbung für eine Figur wie Trujillo zu machen, der nach Ansicht de Peñas “ein Verbrecher war, inklusive die Unesco hat den Widerstand gegen Trujillo zum Erbe des Weltgewissens erklärt”. Empört zeigt sich Luisa de Peña, mit einem Museum für den Diktator den Tourismus ankurbeln zu wollen. “Will man an diesen Abort der Natur erinnern, der die ganze Na-

tion 31 Jahre als Geißel hielt? Es ist nicht nur wegen seiner Verbrechen, er vergewaltigte sämtliche Menschenrechte, im Land kannte man keine Demokratie und keine der Vorteile, die wir mit diesem System haben.” Die Demokrate hat sich das dominikanische Volk mit einem hohen Blutzoll erkämpft. Als Höhepunkt der Perversion sieht de Peña, das Museum ausgerechnet in einem Haus einzurichten, das Trujillo als Privatbordell gedient hat. “Las Caobas” diente dem alten Perversen, der in der Bevölkerung als “el chivo”, der Ziegenbock, verrufen war, die jungen Mädchen, die ihm zugeführt werden mussten, zu vergewaltigen. Die Museumsleiterin sieht es als Affront gegen die vielen Frauen und ihre Familien, die dazu gezwungen wurden, dem “Chef” zu Willen zu sein. Der Plan des PRD-Abgeordneten Leivin Guerrero, die in Spanien begrabenen sterblichen Überreste des Tyrannen in seinen Geburtsort San Cristóbal zu überführen und im zukünftigen Museum zu bestatten, sei eine weitere schlechte Idee. “Es ist eine Barbarei, daran zu denken, die Reste Trujillos herzubringen, um eine Einkunftsquelle für San Cristóbal zu schaffen”, findet de Peña. Neben der Missachtung internationaler Rechte und Gepflogenheiten beim Errichten von Museen bestehe zudem die große Gefahr, dass mit dem Museum die Geschichte verfälscht wird.


Abgeordneter rügt AMET Steigender Gebrauch von “Ácido del diablo” / Politiker fordern Gesetzesverschärfung Juan Julio Campos, Abgeordneter der Provinz La Altagracia, rügt die Vorgehensweise der Verkehrspolizei AMET bei den Kontrollen von Motorrad- und Autofahrern. Es sei oft unangebracht, wie die Beamten die Motoconcho-Fahrer behandelten, selbst wenn diese Papiere dabei hätten und einen Helm trügen, findet

Gesicht und am Oberkörper lag sie tagelang in der Intensivstation in der Clínica Brugal in Puerto Plata. Ob sie ihr linkes Auge verlieren wird, steht noch nicht fest. Krankenhäuser im ganzen Land melden steigende Fallzahlen von zum Teil schwersten Verbrennungen, inklusive Todesfällen. Früher seien meist kleinere Mengen der Säure benutzt worden, heute kämen die Täter oft mit ganzen Eimern. Dabei kann das Produkt, meist “El plomerito”, ein Mittel zur Abflussreinigung, noch heute überall in den Geschäften frei gekauft werden. Hauptbestand-

IHR LUXUS-APARTMENT ZUM GÜNSTIGSTEN PREIS ? APARTMENT-ANLAGE im HERZEN VON SOSÚA – UND TROTZDEM RUHIG UND SICHER ! der Politiker. Er sei nicht gegen die Kontrollen, aber die Fahrer seien nur bescheidene Familienväter, die mit ihrer Arbeit ihre Kinder ernähren wollen. Campos verlangte, den Chef der AMET, Generalmajor José Aníbal Sanz Jiminián, zur Ordnung zu rufen. Er müsse dafür sorgen, dass seine Untergebenen ihre Arbeit tun, was nicht bedeute, einfache Bürger zu misshandeln, die nur ihre Arbeit tun. AMET-Beamte in Santo Domingo würden lachend Strafzettel an die Motorradfahrer verteilen und sich oft in der Wortwahl gegenüber den Fahrern auch von anderen Fahrzeugen vergreifen. Nur 20 Prozent der Täter, und sehr oft Täterinnen, die die so genannte “ácido del diablo” (Teufelssäure) benutzen, um ihre Feinde auf bestialische Art zu verstümmeln, sitzen gegenwärtig in Haft, obwohl sie der Polizei bekannt sind. Denn meist sind es Rivalinnen oder Eifersüchtige, die die Säure auf Ex-Partnerinnen oder sie Zurückweisende schütten, die Opfer sind meist Frauen. Die meisten dieser Vorfälle finden in den übervölkerten Vierteln Santo Domingos statt, aber auch in Sosúa wurde Anfang des Monats eine junge Haitianerin am helllichten Tag von einem Ex-Freund mit dem Teufelszeug an einer Bar überschüttet. Mit schwersten Verbrennungen im

teil ist Schwefelsäure, deren grausame Wirkungsweise noch “verfeinert” wird, indem man Honig oder Zucker beimischt, damit sie besser am Körper kleben bleibt und sie sich so besser ins Fleisch des “Feindes” fressen kann. Im Schnitt sind zur Wiederherstellung des Patienten fünf Operationen nötig, so ein Klinikarzt.

Unterdessen wachen auch die Politiker langsam auf. “Vincho” Castillo, der Warner, verglich den Gebrauch der Säure mit Vergiftung, auf die 30 Jahre Haft stehen, ohne Kaution und ohne vorzeitige Entlassung. Laut der Psychologin Ana Mirtha Vargas sind die Täter meist gestörte Persönlichkeiten, die keinerlei Schuld- oder Reuegefühle zeigten und sich der Schwere und Grausamkeit ihrer Tat offenbar nicht bewusst seien. In der Dominikanischen Republik würden viele Kinder, besonders der ärmeren und ungebildeten Bevölkerungsschichten, von ihren Eltern verbal und physisch misshandelt, was dazu führen kann, dass diese Kinder sich antisozial entwickeln. Alejandro Moscoso Segarra, Staatsanwalt des Nationaldistrikts, hat erkannt: “Ich glaube, wir müssen die Gesetze drastischer anwenden. Im Moment der Strafzumessung sind wir immer zurückhaltend. Man muss genaue Untersuchungen durchführen, die Person verhaften und verurteilen.” Zusammen mit der Verbraucherschutzvereinigung ProConsumidor wolle man prüfen, wie man die Säuren aus den Regalen der Kaufhäuser nehmen kann. Das Mittel dürfe nur an Installateure verkauft werden.


Untersuchung zur Sprachentwicklung Musikstile ändern Umgangssprache negativ / Lehrer ermuntern Schüler nicht zum Lesen

Bruno Rosario Candelier, Präsident der Dominikanischen Akademie für Sprache (links), findet es traurig, dass es in der gegenwärtigen Krise des richtigen Umgangs mit der spanischen Sprache in der Dominikanischen Republik immer weniger Lehrer gibt, die selbst noch lesen. “Das ist bedauernswert, weil da, wo es gute Lehrer gibt, die lesen, garantiert ist, dass ein intellektuelles Wachstum und eine humanistische Entwicklung automatisch auf die Schüler übertragen wird.” Rosario Candelier ist Literaturkritiker, Essayist, Novelist, Philologe und Professor. Er sagt, das Desinteresse der

Schüler komme daher, dass die Lehrer selbst nicht mehr lesen. Der Professor sagt, das soziolinguistische Niveau der Umgangssprache korrespondiere mit dem soziokulturellen Niveau eines Landes. Es gebe ein populäres, ein mittleres und ein hohes Niveau einer Sprache. Rosario Candelier beklagt sich eplizit über den negativen Einfluss der Musik, genannt wird Reguetón (Reggaeton) und Merengue de calle, auf die Entwicklung der Umgangssprache. Leider seien viele Ausdrücke dieser Musik nicht bereichernd. “Die Fälle, in denen man sagen kann, hier ist eine Sprachkreation, eine angemessene Metapher, ein eleganter Vergleich, der positiv auffällt, sind Ausnahmen”, so der Sprachwissenschaftler. Gegenwärtig arbeitet die Dominikanische Akademie für Sprache an einem Lexikon für Dominikanismen. Über die Chat-Sprache im Internet macht sich Rosario Candelier hingegen keine Sorgen, obwohl gammatikalische Regeln verletzt werden. Es sei eine Kurzsprache fürs Internet, fast nur von Jugendlichen benutzt.

Der Universitätsprofessor für Linguistik und Direktor der Hochschule República Argentina in der Zona Colonial, Santo Domingo, Felipe Santiago, sieht hingegen die höhere Erziehung als gefährdet an, da er bei seinen Studenten etwa bei Ausstellungen einen äußerst nachlässigen Umgang mit der Sprache feststellt. Die jungen Leute verfügten nur über ein spärliches Vokabular und legten keinerlei Wert auf Rechtschreibung. Wenn ein Student nicht ans Lesen gewöhnt ist und sich nicht um Rechtschreibung kümmert, wird er in seinem Beruf Defizite vorweisen, die sich auf seine Arbeit übertragen. Viele Studenten gäben Arbeiten mit vielen orthografischen Fehlern ab. “Wir sind sehr besorgt darüber, dass viele der Jugendlichen an diese Umgangssprache gewohnt sind, und wenn sie von einem Lehrer korrigiert werden, sagen sie: Ach was, so ist es, wie wir es sagen.” Viele Schüler schrieben so, wie sie sprächen. Was besonders fatal in einem Land wie der Dominikanischen Republik ist, wo von Natur aus bei der Sprache geschludert wird. Dazu kommen dann noch verschiedene Ausdrucksarten der Bevölkerungsschichten, wie die Jugendlichen der Barrios oder die der Banden und Kriminellen.


“Oye, loko, lo tuyo ná má e cotorra” Straßenslang ändert Sprache / Defizite an Schulen / Fortschreitender Verfall der Kultur? Ist es ein Zufall, dass zunehmender Werteverfall und Anstieg der Kriminalität mit einer radikalen Änderung der Sprachgewohnheiten einhergehen? Oder ist das eine Folge des anderen? In der derzeitigen Diskussion um den Kulturverfall wird auch immer stärker die Rolle der Sprache hinterfragt. Die Folkloresängerin Xiomarita Pérez sieht eine Gefahr, dass die Jugendlichen bei ihren Eltern und Lehrern Interesselosigkeit vorfänden. "Kinder wachsen alleine auf und suchen dort Zuflucht, wo sie beachtet werden: in der Musik, beim Vokabular, beim Tanzen." Die Mutter einer 14-jährgen Tochter sagt, sie gehöre der letzten Generation von Schülern an, die vor 43 Jahren noch korrekt schreiben und reden lernten, als die Lehrer noch alle Fehler korrigierten. "Seit meine Tochter in die Schule geht, bin ich äußerst besorgt über die Art und Weise, wie die heutigen Lehrer reden." Das Einzige, was sie tun könne, ist darauf zu achten, dass die Worte, die ihre Tochter benutzt, nicht gefährlich oder obszön seien.

Ein in New York lebender Dominikaner sagt, dass wie in dem Tango "Cambalache" besungen, "die Unmoralischen uns gleich gemacht haben". Täglich gebe es weniger Erziehung, weniger Vorbereitung, weniger persönliche Werte: "Und dann beklagen wir uns über die Gewalt, über Raube und Morde, dass uns alles aus den Händen gleitet: Wir haben uns einfach selbst angeschissen." Auch das Verbrechen hat seine eigene Ausdrucksweise, wie seit jeher in jedem anderen Land auch. Durch den weit verbreiteten Mikro-Drogehandel gelangen Worte dieser Szene auch in die Umgangssprache, was eine natürliche Entwicklung ist. Dabei gibt es auch widerwärtige Ausdrücke, wie wenn einer, der jemand mit Säure überschüttet hat, was in letzter Zeit große Mode geworden zu sein scheint, sagt: "Ich habe sie zerfließen lassen wie eine Kerze." Richter Rafael Báez aus Santo Domingo sagt, diese Sprache sei ein Reflex der Jugend aus den Barrios und den Gefängnissen, Resultat des zerfallenden sozialen Netzes und des fortschreitenden Verfalls der Familien.

Dass die Jugendsprache auch in der Politik und der Werbung übernommen wird, ist eine natürliche Erscheinung. So war der Slogan der Wahlkampagne von Präsident Leonel Fernández, "E' pa lante que vamos" (Es ist vorwärts, wohin wir gehen), klar der Jugendsprache nachempfunden. Auf Angriffe des Kandidaten Leonel antwortete der damalige Präsident Hipólito: "Te subí lo vidrio", ich habe dir die Fenster hochgedreht, womit er meinte, er höre seine Kritik nicht mehr. Es gibt auch neue Berufsbezeichnungen, wie "tarjetero", der Telefonkarten verkauft. (Zusammenfassung mehrerer Artikel der Tageszeitung "Listín Diario")


Erster offizieller Puertoricaner Juan Mari Brás wollte nicht US-Bürger sein / Späte Anerkennung seines Lebenswerkes Im Alter von 82 Jahren verstarb am 10. September in Puerto Rico der Gründer der Puertoricanischen Sozialistischen Partei (PSP), Juan Mari Brás, an Lungenkrebs. Staatspräsident Luis Fortuño würdigte den Kämpfer für die Unabhängigkeit der kleinen karibischen Insel vom großen Bruder USA. Berühmtheit erlangte Mari Brás, als er 1994 in der amerikanischen Botschaft in Venezuela die amerikanische Staatsbürgerschaft ablegte, um als Puertoricaner in sein Land ausgewiesen zu werden. Laut Gesetz wird ein amerikanischer Staatsbürger, der seine Nationalität aufgibt, in das Land seiner Herkunft abgeschoben - also nach Puerto Rico, USA. Nach 13 Jahren bürokratischem Kampf erreichte Mari Bras als erster Bürger, dass ihm Puerto Rico die puertoricanische Staatsbürgerschaft zuerkannte, die es damals offiziell gar nicht gab. Denn jeder Puertoricaner ist seit Geburt automatisch amerikanischer Staatsbürger, nach dem Jones-Gesetz aus dem Jahr 1917, obwohl Puerto Rico kein Staat der USA ist.

Rebellisch war der Anwalt schon in Jugendjahren. 1944 begann er auf der Universität von Puerto Rico Recht zu studieren, wurde 1948 aber wegen anti-amerikanischen Umtrieben vom Studium ausgeschlossen.

1954 wurde er in den USA ebenfalls von der George Washington Law School ausgeschlossen. 1959 gründete Mari Brás die “Pro-Unabhängigkeits-Bewegung”, die 1971 zur PSP wurde. 1973 war Mari Bras der erste Puertoricaner, der vor den Vereinten Nationen die Unabhängigkeit und Entkolonisierung Puerto Ricos von den USA forderte. Sein Sohn Santiago Mari Pesquera wurde 1976 ermordet. Die Polizei sah Anzeichen, dass es ein Racheakt für Mari Brás' politische Aktivitäten war, die Untersuchungen wurden jedoch eingestellt und es gab nie eine Verurteilung. Späte Anerkennung fand Mari Brás dennoch: Seit 2007 gibt es die puertoricanische Staatsbürgerschaft auch offiziell, und im selben Jahr wurde er für seine Arbeit zum “Anwalt des Jahres” gewählt.


Hat er oder nicht? Was sagte Castro wirklich?

“Das kubanische Modell funktioniert nicht einmal in Kuba.” Ausgerechnet einem Amerikaner soll Castro diese Worte in einem Interview gesagt haben. Auslöser der Diskussion, was Fidel Castro dem amerikanischen Redakteur Jeffrey Goldberg wirklich gesagt hat, ist die Veröffentlichung eines Interviews im Magazin “The Atlantic”. Goldberg wurde von Castro eingeladen, um über das iranische Nuklearprogramm und die Bedrohung des Weltfriedens im Falle eines Angriffs auf den Iran zu reden. Goldberg beschrieb den 84-Jährigen als “gebrechlich”, aber “geistig hellwach”. Er war der erste amerikanische Reporter, dem Castro seit seinem Rücktritt ein Interview gab.

Dabei sollen dann bei einem Frühstück die Worte Fidel Castros gefallen sein. Goldberg glaubte nicht richtig zu hören und fragte zur Sicherheit seine Begleiterin Julia Sweig, Analystin vom Rat für Außenbeziehungen. Diese bestätigte die Worte, sagte aber, sie habe sie nicht als Kritik an der Kubanischen Revolution verstanden. Sie denke eher, dass Castro damit seinem Bruder Raúl, der seit Fidels Rücktritt Präsident der Zuckerinsel ist, den Weg für Reformen öffnen wollte. Nach ein paar Tagen Ruhe meldete sich Castro und sagte, alles das sei Quatsch. Das einzige System, das nicht funktioniere, sei das kapitalistische, das von Mal zu Mal in gefährlichere Krisen abrutsche.

Castro rief seinen Freund Ahmadinedschad, den umstrittenen Präsidenten des Iran, dazu auf, die Leugnung des Holocausts und die Diffamierung der Juden zu unterlassen. Seine große Aufgabe sieht Castro nun darin, den amerikanischen Präsidenten Obama zu “überreden”, den Iran nicht anzugreifen.


Übliche Beschuldigungen “Drogen-Bombardements” zurückgegangen / US-Drogen-Memorandum zurückgewiesen

Anstatt, wie vom dominikanischen Innenminister Almeyda kürzlich angemahnt, erst einmal in ihr eigenes Haus zu schauen, sehen sich die USA in schöner Regelmäßigkeit dazu berufen, andere zu kritisieren. Und immer zum gleichen Thema, einem Thema, das in diesem Ausmaß überhaupt nicht existierte, wäre die Nachfrage aus den USA selbst nicht so gigantisch. Der von den USA ansonsten so aggressiv geforderte freie Warenverkehr, geregelt nur durch Angebot und Nachfrage, wird ausgerechnet bei einem durch US-Konsumenten stark nachgefragten Produkt anderen Ländern zum Vorwurf gemacht. (Zynisch gemeint!) So reagierte einer der üblichen Hauptangeklagten, der venezolanische Präsident Hugo Chávez, wie üblich harsch: Die Behauptung in dem US-Report, Venezuela würde in “beweisbarer Art” seinen Verpflichtungen beim Kampf gegen den Drogenhandel nicht nachkommen, sei eine “imperiale Taktlosigheit”. Gleichzeitig widerrief Chávez seinen Entschluss, den designierten neuen US-Botschafter Larry Palmer zu akzeptieren, da dieser schon anfinge, “gegen unser Land, gegen unsere Regierung zu hetzen”. Wenn einer das Recht hätte, Länder in solche zu unterteilen, die den Drogenhandel genügend bekämpfen und andere, die dies nicht

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täten, seien das vielleicht die Vereinten Nationen, aber ganz sicher nicht die Vereinigten Staaten. Und wenn die USA auf Palmer als Botschafter bestehen würden, wird dieser trotzdem Venezuela nicht betreten. Er habe sich selbst disqualifizieret. Auch die Dominikanische Republik weist den von US-Präsident Obama unterzeichneten Report zurück, in dem das Land als eines von 20 Produzenten- oder Durchgangsländer von Drogen genannt wird. General Rolando Rosado Mateo, Chef der Drogenkontrollbehörde (DNCD), gab bekannt, dass der Kampf gegen die “DrogenBombardements” erfolgreich sei, bei denen Kleinflugzeuge, besonders aus Kolumbien, im Osten und Süden des Landes Drogenpakete abwerfen, die nach Puerto Rico und die USA weitertransportiert werden. “Wir können kategorisch versichern, dass in den vergangenen drei Monaten kein einziges Flugzeug den dominikanischen Luftraum benutzen konnte, um verbotene Substanzen

abzuwerfen”, so der General. Das sei das erste Mal seit zehn Jahren. Barack Obama hat unterdessen seine Außenministerin Hillary Clinton zurückgepfiffen, die die These aufstellte, dass Mexiko inzwischen in einer Situation sei, wo Kolumbien vor 20 Jahren war. Auch Mexiko wies den Vergleich zurück. Clinton bezog sich darauf, dass in Kolumbien die Aufständischen der Farc, die lange Jahre große Teile des Landes unter Kontrolle hatten, sich durch den Drogenverkauf finanzierten. Die Drogenmafia in Mexiko und Mittelamerika mache auch teilweise gemeinsame Sache mit Aufständischen gegen die Regierungen.


Wo sind die Milliarden? Neues Luxushotel in Port-au-Prince geplant / Obdachlose werden aus Lagern vertrieben

Alles wartet wie gebannt auf die Wahlen am 28. November. Keiner will so richtig mit der haitianischen Regierung von René Préval zusammenarbeiten, die nicht gerade hilfreich ist, wenn es um die Unterstützung der Millionen Erdbebengeschädigter geht, die seit mehr als acht Monaten immer verzweifelter darauf warten, dass endlich geholfen wird. Geld dazu liegt mehr als genug bereit, aber keiner will es herausrücken, ehe nicht eine neue Regierung feststeht. Was aber, wenn die nächste Regierung genau so korrupt und inkompetent sein wird, was ja nicht so ganz

abwegig ist? Was passiert dann mit den Geldern? Die Vereinten Nationen selbst beklagen sich, dass bislang nur 20 Prozent der für diesen Zeitraum zugesagten Gelder für Haiti eingegangen seien, gerade einmal 506 Millionen Dollar. Die USA und Frankreich baten die Haitianer um Geduld. “Wer sofortige Fortschritte erwartet, ist unrealistisch und tut denen, die hart arbeiten, keinen Gefallen”, so US-Außenministerin Hillary Clinton. Der französische Außenminister Bernard Kouchner sagt: “Einigen kommt es vor, dass diese Rekonstruktion langsam vor sich geht. Einige sind überrascht, dass mit es mit so vielen Spendengeldern so wenig fühlbaren Fortschritt gibt. Es gab viel Geld, es wurden viele Dinge getan, aber das ist nicht sofort zu sehen.” Die Armen sehen nicht viel Fortschritt, aber Investoren planen ein 33 Millionen Dollar teures, siebenstöckiges Luxushotel mit 240 Zimmern in Port-au-Prince, neben einem Armenviertel am Flughafen. “Damit mit der Rekonstruktion Haitis begonnen werden kann - die Herren, die daran arbeiten, brauchen einen Ort, an dem sie unterkommen”, so einer der privaten Investoren.

Michel Forst, unabhängiger französischer Experte für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, rief bei seinem zweiten Besuch der Lager in Haiti dazu auf, die Vertreibungen Obdachloser aus den Lagern zu stoppen, bis die Regierung eine Strategie habe, wo sie untergebracht werden können. Immer mehr Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Lager errichtet sind, fordern ihr Land zurück. Lagerbewohner demonstrieren vor dem eingestürzten Präsidentenpalast. Fefe, ein 40jähriger Witwer, der seine beiden Kinder beim Erdbeben verlor: “Wir fordern sicherere und dauerhaftere Lager als diese mit Plastikplanen, die den Wind und Regen nicht abhalten. Wir haben es satt, unter diesen Umständen zu leben, abgeschieden in der Wüste, ohne Krankenhaus, ohne Schule für unsere Kinder.” Elvire Constant, Verantwortliche eines Komitees eines Lagers mit 2.500 Familien: “Wir werden jeden Tag gegen diese nichtstaatlichen Organisationen demonstrieren, die hier nichts tun.” “Sie sind seit acht Monaten hier, aber man sieht nichts, was sie getan haben”, so eine junge Frau. (Quellen: Listín Diario, Hoy, Diario Libre)


Lago Enriquillo weitet sich aus Hundert Quadratkilometer größer als früher / Salzwasser macht Gegend unfruchtbar Zwischen den Provinzen Bahoruco und Independencia im Südwesten der Dominikanischen Republik liegt der größte See der Karibik, der Lago Enriquillo. Der See liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel und war ursprünglich eine Bucht des Meeres. Deshalb hat der See einen sehr hohen Salzgehalt, dreimal so hoch wie das Meer. Normalerweise hat der Lago Enriquillo eine Ausdehnung zwischen 245 und 260 Quadratkilometern. In der letzten Zeit hat er sich jedoch stark ausgeweitet - inzwischen misst er 350 Quadratkilometer - was zu massiven Problemen bei den Bewohnern an den Ufern führt. Denn das Salzwasser macht den Boden unbrauchbar für die Landwirtschaft. Außerdem verloren viele der Bauern ihren Grund und Boden, der im Wasser des Sees verschwunden ist. Nun fürchten einige, dass dasselbe mit ihren Dörfern geschehen wird. Bis noch vor zwei Jahren wurden Bananen, Yuca, Kürbisse, Süßkartoffeln, Mais, Reis, Avocados, Mangos und sonstige Nahrungsmittel angebaut. Heute stehen die Felder unter Wasser und die Bäume sterben ab, wie auf dem großen Foto zu sehen ist. Die Bewohner der Gegend fertigen kleine Boote aus den abgestorbenen Stämmen und fahren in das flache Wasser des Sees, um ihr Glück beim Fischen zu versuchen.

Aber auch dabei stellen sie Veränderungen fest. Der See hat neue Tierarten, die es früher dort nicht gab, wie Krebse, die die Netze der Fischer beschädigen. Eleuterio Martínez, Berater des Umweltamtes, hat die Theorie, dass sich der Lago Enriquillo einfach sein ursprüngliches Bett wieder zurückerobert, als er noch ein Meeresarm war. Und dass sich neue Arten von Pflanzen und Tieren dabei ansiedeln, hält er ebenfalls für natürlich. Besorgt zeigen sich auch einige Bewohner über das Schicksal der Kaimane, der einzigen Salzwasserkrokodile der Karibik. In Postrer Río seien früher bis zu 20 Kaimane zusammen gesehen worden. Seit Monaten wurde nicht mehr ein einziger gesichtet. Dazu sagt Umweltexperte Martínez, dass sich die Tiere einfach ein anderes Gebiet gesucht hätten, um sich zu reproduzieren. Es

gebe derzeit eine Gegend, in der viele junge Kaimane aufwüchsen.

Die Natur verändert sich, auch wenn es den Menschen manchmal nicht gefällt. Wo früher Gemüse angeboten wurde, sind es heute Krebse, die Neubewohner des Sees.


Entwaffnung der Bevölkerung New York und Rio de Janeiro als Beispiele / Alleine harte Hand bringt keine Lösung Nach dem Tod von drei Polizisten bei einem Schusswechsel mit Kriminellen Mitte September kommt wieder ein Thema auf den Tisch, das schon während der ersten Amtszeit von Präsident Leonel Fernández (1996 bis 2000) im Gespräch war. Um der Gewaltkriminalität zu begegnen, müsse die Bevölkerung entwaffnet werden. Kein gewöhnlicher Bürger dürfe mehr Schusswaffen besitzen, nur noch Polizei und Militär. Alleine im ersten Halbjahr 2010 kamen in der Dominikanischen Republik 753 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Es ist heute schwierig und teuer, eine legale Waffe zu erwerben, da der Import verboten ist. Aber es sind unzählige illegale Schusswaffen im Umlauf, meist eingeführt durch das organisierte Verbrechen. Nachdem im Jahr 2000 Hipólito Mejía an die Regierung kam, wurde der Waffenverkauf stark erleichtert. Sogar die dominikanische Botschaft in New York konnte Waffenscheine an Dominikaner ausstellen, was diese sofort rege in Anspruch nahmen. Dabei könnte gerade New York als glänzendes Beispiel herhalten, wie man die Gewalt von den Straßen verbannt. Vor nicht allzu langer Zeit galt New York als eine der gefährlichsten Städte weltweit. Schießereien unter Banden und zwischen Gangs und Polizei waren an der Tagesordnung. Nachdem hart durchgegriffen wurde, vor allem unter Bürgermeister Giuliani, gilt heute New York als eine der sichersten Städte der USA, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass der Tourismus stark angestiegen ist.. Eine der wichtigsten und erfolgreichsten Aktionen zur Erreichung dieses Ziels war die Entwaffnung der Straßengangs. Ein weiteres positives Beispiel ist Brasilien, wo speziell Rio de Janeiro als hochkriminell verrufen war. Mit einem Befriedungsplan, der auch eine Entwaffnung der Banden einschloss, gelang es Präsident Luis Inácio da Silva, die Kriminalitätsrate stark einzuschränken, ebenfalls mit dem Nebeneffekt steigender Touristenzahlen. Allerdings war das Einsammeln der Waffen nicht der einzige Grund des Rückgangs der Kriminalität, sondern gezielt wurden die Armen gefördert und viel Geld in die Erziehung gesteckt. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel der Kriminalitätsbekämpfung ist Kolumbien. Seit Jahrzehnten als gewalttätiges Land verrufen, mit Morden und Entführungen an der Tagesordnung, steht das Land heute, nach acht Jahren harter Hand in der Kriminalitäts-

bekämpfung durch Ex-Präsident Álvaro Uribe, an der auch der jetzige Präsident Juan Manuel Santos mit beteiligt war, ist heute in anderen Ländern keine Rede mehr von einer “Kolumbianisierung”, wenn es um den Anstieg von Kriminalität geht. Heute redet man von einer “Mexikanisierung”, da unterdessen Mexiko die unrühmliche Führung in den Gewaltstatistiken Lateinamerikas übernommen hat. Auch hier ist wieder derselbe Grund klar zu sehen: Eine Unmenge von Schusswaffen sind im Umlauf, Mord und Totschlag an der Tagesordnung, der Staatsapparat zunehmend machtlos gegenüber der Gewalt.

Nachdem die PLD 2004 wieder die Regierung übernahm, wurde die Politik der Beschränkung der Waffen nicht mehr so ernst genommen, obwohl schon damals unübersehbare Zeichen eines Anstiegs der Kriminalität zu erkennen waren. Heute überschlagen sich die Vorschläge, mit harter Hand gegen die Kriminellen vorzugehen, wie der Senator Wilton Guerrero, der sagt, man müsse mit Blei gegen sie vorgehen, so wie sie es tun. Dabei ist die Gewaltfrage zumindest in Bezug auf Schusswaffen einfach zu lösen: Wer keine hat, kann sie auch nicht zu einem Überfall benutzen.


Hundeleben 1

X-Sudoku

Hundeleben 2

Günter ist seit zwei Wochen mit Petra verheiratet. Sie ist aus gutem Hause, wohlerzogen, und Günter ist unendlich verliebt. Dennoch hat er das Bedürfnis, wieder einmal seine alten Kumpels in der Kneipe zu treffen. So sagt er zu Petra: “Mein Zuckermäuschen, ich gehe mal kurz ins Gasthaus.” “Wohin gehst du?”, fragt seine Holde. “Liebes, ich komme doch gleich wieder. Nur schnell auf ein Bier.” Darauf Petra: “Du willst ein Bier, Schatz? Ich habe welches für dich kalt gestellt.” Sie öffnet den Kühlschrank, darin sind 25 Biersorten aus sechs verschiedenen Ländern. Günter ist überrascht und sprachlos. Er weiß nicht mehr, welches Argument er jetzt bringen soll: “Ja, Mäuschen … im Gasthaus, äh … da gibt es eiskalte Gläser!” Bevor er den Satz richtig ausgesprochen hat, bringt Petra ihm einen Bierkrug aus der Kühltruhe, an dem ihre Finger vor Kälte fast festkleben: “Hier, mein kleiner Stier, eiskalt!” Günter ist verzweifelt: “Honey, im Gasthaus, da haben sie dieses leckere Knabberzeug zum Bier. Ich bleibe wirklich nicht lange, Okay?” Petra öffnet den Schrank: Chips, Erdnüsse, Cashews, Salzstangen und -brezeln, Popcorn … Günter, dem Wahnsinn nahe: “Aber weißt du, Liebling, im Gasthaus, da redet man, wie der Schnabel gewachsen ist … die Leute benutzen manchmal unfeine Worte.” „Ach so, das ist es? Du willst unfeine Wörter hören, mein Schatz? Sauf jetzt dein verficktes Bier aus deinem eiskalten Krug und friss dein beschissenes Knabberzeug in Zukunft gefälligst zu Hause! Du bist jetzt verheiratet und gehst ab sofort nirgendwo mehr hin! Hast du das jetzt endlich verstanden, du dämliches Arschloch?!?“

Beim X-Sudoku müssen nicht nur in jedem Feld und jeder Reihe die Zahlen 1 bis 9 vorkommen, sondern auch diagonal. Auflösung auf Seite 21.

Ein Schlachter wollte gerade seinen Laden schließen, als er einen Hund durch die Tür kommen sah. Er wollte ihn verscheuchen, da sah er, dass der Hund einen Umschlag im Maul hatte. Er nahm den Umschlag, sah, dass 1.000 Pesos darin waren, und las auf einem Papier: “Können Sie dem Hund bitte ein Kilo Rindergehacktes und 500 Gramm Leberwurst mitgeben?” Der Schlachter führte die Bestellung aus, vergaß jedoch das Wechselgeld beizulegen. Der Hund begann zu knurren. Als er das Geld in den Umschlag steckte, nahm der Hund die Tüte ins Maul und verschwand. Neugierig geworden folgte der Schlachter dem Tier. An der Ampel setzte sich der Hund und wartete auf Grün. Dann kreuzte er die Straße, ging zur Bushaltestelle und wartete. Als offenbar der richtige Bus kam, stieg der Hund ein und der Schlachter folgte ihm. Ein paar Stationen weiter stand der Hund auf die Hinterpfoten und betätigte den Halteknopf, immer die Tüte im Maul. Vor einem Haus stellte der Hund die Tüte auf den Boden und versuchte die Tür zu öffnen, was aber nicht gelang. Darauf nahm er die Tüte wieder ins Maul, ging ums Haus zum Hintereingang und kratzte an einem Glasfenster. Da kam ein Mann heraus und begann, gnadenlos auf den Hund einzudreschen. Erschrocken rief der Schlachter: “Um Himmels Willen, was tun Sie denn da? Ihr Hund ist ein Genie! Er ist einzigartig!” Der Mann: “Was für ein Genie! Diese Woche hat das blöde Viech schon zum zweiten Mal den Schlüssel vergessen - und immer wenn ich auf dem Klo sitze!” Moral: Egal, wie sehr du dich anstrengst und wie gut du bist, dein Chef wird immer etwas zum Nörgeln und Kritisieren finden.

Mafalda

Sudoku No. 53

Sudoku No. 54


Edward Hernández

Omega

Luis Enrique

Kleinster Mann der Welt

Endlich Visum für USA

Besorgt über Gewalt

Edward Nino Hernández ist wie viele Kolumbianer in seinem Alter. Der 24Jährige wäre gerne der Besitzer eines Autos und träumt da von, um die Welt zu reisen. Er liebt Reggaeton und möchte Jackie Chan, Sylvester Stallone und seinen Ex-Präsidenten Álvaro Uribe kennenlernen. Was Edward von anderen Menschen unterscheidet, ist seine Größe von nur 69 Zentimetern. Damit ist er laut Guinness-Buch der Rekorde der kleinste Mann der Welt.

Fast vier Jahre musste Omega warten, bis er jetzt endlich sein lange ersehntes Visum für die USA erhielt. In der Fernsehshow “Divertido con Jochy” zeigte Omega ganz stolz seinen Pass mit dem US-Visum, das ihm erlaubt, US-Boden zu betreten und dort wieder aufzutreten, was von der dortigen dominikanischen Gemeinschaft sehnlichst erwartet wird. Omega kündete auch umgehend eine ausgedehnte Tour durch die Vereinigten Staaten an, das Land, in dem er seine Karriere als Vorreiter der “Musica urbana” startete. Bislang wurde Antonio Peter de la Rosa, so sein richtiger Name, die Einreise in die USA verweigert, da er am 22. März 2007 beim Versuch, auf einem Boot (“yola”) illegal nach Puerto Rico zu kommen, verhaftet und von der Einwanderungsbehörde abgeschoben wurde. Zudem hatte er einen falschen Namen benutzt. Viele Dominikaner versuchen über Puerto Rico, das US-Hoheitsgebiet ist, illegal in die USA einzureisen. Unterdessen gibt es aber schon wieder Probleme mit dem Star, da Omega einen Vertrag in den USA nicht erfüllt haben soll.

Juan Gabriel Will Patensohn heiraten Nachdem in MexikoStadt die Heirat unter Homosexuellen erlaubt wurde, plant der 60-jährige mexikanische Superstar Juan Gabriel (“Abrázame muy fuerte”), seinen 21-jährigen spanischen Patensohn Jas Devael zu ehelichen. Das kommt diesem sicherlich nicht unrecht, da er wegen dieser Beziehung in Spanien bekannt wurde und derzeit eine von Juan Gabriel produzierte Platte veröffentlicht.

Der nicaraguanische Salsa-Star Luis Enrique (siehe “Yo no sé mañana”, LA PLAYA Nr. 7) zeigte sich bei seinem Konzert beim Festival Presidente in Santo Domingo erschüttert über das Massaker an Flüchtlingen in Nordmexiko. Er votierte für ein “Nein zur Gewalt” und eine Einigkeit unter den lateinamerikanischen Ländern. “Die Geschichte hat gezeigt, dass es schwierig für uns ist, uns zu einigen. Aber ich denke, diese Einheit ist die einzige Chance für einen wirklichen Wechsel.” Luis Enrique äußerte sich ebenfalls zu den Chancen junger Kïunstler: “Wie in jedem Land der Dritten Welt wird es auch hier immer schwieriger, eine multinationale Firma zu finden, die in junge Künstler investiert. Obwohl uns die Technologie heute erlaubt, uns viel billiger und schneller bekannt zu machen. Der Künstler, der nicht aus seinem Land heraus kommt, kann nicht erfolgreich werden. Ich musste Nicaragua verlassen, um bekannt zu werden.”


Tiroler Stüberl Hausmannskost

Raymond y Miguel

Silvio Berlusconi

Neuer Film “Lotoman”

“Heiratet reiche Männer!” Der italienische Pfau kann seine peinlichen Machosprüche nicht lassen. Italiens Premierminister Silvio Berlusconi sagte auf einem Kongress der Jugendabteilung seiner Partei, dass die Frauen Schlange stehen, um ihn kennen zu lernen: “Ich bin ein heißer Typ. Ich habe viel Geld.” Er riet den jungen Frauen, reiche Männer zu heiraten, er selbst wisse viel über Frauen und über Geld.

Villas Cofresí

Univision schreibt Fernsehgeschichte Zum ersten Mal in der amerikanischen Fernsehgeschichte schlug ein spanischsprachiger Kanal alle anderen Fernsehsender bei den werberelevanten Zuschauern zwischen 18 und 49 Jahren aus dem Rennen. Ende August, Anfang September sorgten diverse Telenovelas, die auf den Höhepunkt zusteuerten, dafür, dass Univision die meisten Zuschauer hatte. “Soy tu dueña” (Ich bin deine Eigentümerin) und “Hasta que el dinero nos separe” (Bis dass das Geld uns scheidet) kamen unter die 20 am meisten gesehenen Sendungen der Woche. Die Gruppe der Latinos ist jung und stetig am Wachsen, so werden solche statistischen Ergebnisse bald alltäglich sein. César Conde, Präsident von Univision Network, sagt, Univision will speziell die jungen Zuschauer binden. Die Achse des Programmes seien die Telenovelas, die an fünf Tagen in der Woche ausgestrahlt werden. Mit einigen Sendungen, wie Tanzwettbewerbe mit Prominenten, werde aber auch das weiße, englischsprachige Publikum angesprochen.

Diego Torres Die beiden dominikanischen Knalltüten der Nation, Raymond Pozo und Miguel Céspedes, drehen mal wieder einen Film. In “Lotoman” werden sie das heimische Publikum garantiert 90 Minuten zum Brüllen vor Lachen bringen. Der Film handelt, wie der Titel sagt, von einem Lottogewinn mit den damit verbundenen Irrungen und Wirrungen aller Darsteller. Neben den beiden Komödianten wirken der Rapero Vakeró (siehe Liedbesprechung LA PLAYA Nr. 26), der Merenguero Johnny Ventura sowie die Schönheitskönigin Ada Aimée de la Cruz in dem Streifen mit. Der Soundtrack ist ein Lied der in dieser Ausgabe vorgestellten Hermanos Rosario. Für Raymond Pozo ist es bereits der sechste Spielfilm, in dem er mitwirkt. Zusammen mit seinem Partner Miguel Céspedes ist er ein sicherer Lachgarant in ihren gemeinsamen Fernsehshows oder auch bei Live-Auftritten überall im Land. Sie bieten Klamauk in alter Manier, um den zu verstehen man ziemlich gut “Dominikanisch” sprechen sollte. Hammerhart sind auch immer ihre Persiflagen auf aktuelle Hits, egal welchen Genres. Der Film “Lotoman” soll am 20. Februar 2011 die Zuschauermassen in die hiesigen Kinos locken.

singt in Fortaleza Ozama Der argentinische Star Diego Torres wird am 13. November ein Konzert in Santo Domingo in der Fortaleza Ozama geben. Diego Torres verbreitet Hoffnung und Zuversicht mit seinen Liedern, mit Titeln wie “Color esperanza” und seine Gitarre bei “Maldita luna” berührt die tiefsten Tiefen der Seele. Seine Tour steht unter dem Titel “Distinto Tour 2010” nach dem Titel seiner neuen CD. Sein neuester Hit “Guapa” ist eine Auskopplung dieser CD.


Was singen denn die? Merengue-Klassiker: “La Candelosa” von Hermanos Rosario Ein einfacher Text, Musik, die einen aus dem Sessel hebt, typisch für die Gebrüder Rosario. Es ist eine Eloge an die wunderschöne, feurige (“candelosa”) karibische Frau. In diesem Merengue aus dem Jahr 1997 wird im Text der Unterschied deutlich zu den Merengues de calle, wo die Frauen nur noch als Schlampen und Nutten besungen werden. Mulata caribeña con figura de diosa. Mulata caribeña con figura de diosa. De sensual movimiento esa es la candelosa. De sensual movimiento esa es la candelosa. Sembraron en su cuerpo del trópico el sabor. Sembraron en su cuerpo del trópico el sabor. Y del África ardiente el ritmo del tambor. Y del África ardiente el ritmo del tambor. Uh, aah Sensuales movimientos tiene la candelosa. Sensuales movimientos tiene la candelosa. Por eso es que en la disco todo el mundo la goza. Por eso es que en la disco todo el mundo la goza. Sensual, sensual. Sensual, sensual. Es que la fiebre no está en la sábana! Oye este swing, manito. ¡Rosario! Mira que la candelosa está llena de sabor. Mira que la candelosa está llena de sabor. Le gusta que le suenen el ritmo del tambor. Le gusta que le suenen el ritmo del tambor. Báilalo, báilalo. Gózalo, gózalo. Sensual, sensual. Sensual, sensual. Es que está ....bomba. Uha ay! Mira que la candelosa está llena de sabor ... Le gusta que le suenen el ritmo del tambor ... Báilalo, báilalo, gózalo, gózalo. Sensual, sensual,. Sensual, sensual.

Karibische Mulattin mit der Figur einer Göttin. Karibische Mulattin mit der Figur einer Göttin. Mit sinnlicher Bewegung das ist die Candelosa. Mit sinnlicher Bewegung das ist die Candelosa. In ihren Körper wurde der Geschmack der Tropen gepflanzt. In ihren Körper wurde der Geschmack der Tropen gepflanzt. Und aus dem brennenden Afrika der Rhythmus der Trommeln. Und aus dem brennenden Afrika der Rhythmus der Trommeln. Uh, aah. Sinnliche Bewegungen hat die Candelosa. Sinnliche Bewegungen hat die Candelosa. Deshalb erfreut sich an ihr in der Disco die ganze Welt. Deshalb erfreut sich an ihr in der Disco die ganze Welt. Sinnlich, sinnlich. Sinnlich, sinnlich. Das Fieber ist nicht im Bettlaken! Hör mal diesen Swing, Bruder. Rosario! Schau mal, die Candelosa ist voll Geschmack. Schau mal, die Candelosa ist voll Geschmack. Es gefällt ihr, wenn ihr der Rhythmus der Trommeln geschlagen wird. Es gefällt ihr, wenn ihr der Rhythmus der Trommeln geschlagen wird. Tanze, tanze. Genieße es, genieße es. Sinnlich, sinnlich. Sinnlich, sinnlich. Es ist eine … Bombe. Uha ay! Schau mal, die Candelosa ist voll Geschmack ... Es gefällt ihr, wenn ihr der Rhythmus der Trommeln geschlagen wird … Tanze, tanze, genieße es, genieße es. Sinnlich, sinnlich. Sinnlich, sinnlich.

Aus dem Osten der Insel, aus Higüey, stammt eines der erfolgreichsten MerengueOrchester der Dominikanischen Republik. Seit dem Beginn ihrer Karriere im Jahr 1978 sind sie überaus erfolgreich. Jedoch 1983 gab es einen schweren Rückschlag, als einer der Brüder, Pepe Rosario, musikalischer Direktor und Pianist, vor einer US-Tournee ermordet wurde. Viele Jahre blieben die Hermanos Rosario darauf stumm. Anfangs war noch der Bruder Toño Rosario mit von der Partie, der aber eine eigene Karriere als Merengue-Star vorweisen kann. Die restlichen drei Brüder Rafy, Tony und Luis fingen dann Anfang der 90er Jahre wieder an, sehr erfolgreich ihren typischen Stil weiterzuentwickeln. So gut wie jedes neues Album enthält Ohrwürmer, die überall gehört und mitgesungen werden. Ihre Texte sind fröhlich und ausgelassen, immer respektvoll, nie ordinär, wie es heute offenbar unbedingt nötig ist, um gehört zu werden. Für den Film “High Heels” von Pedro Almodóvar lieferten Los Hermanos Rosario den Soundtrack. Ihren letzten Hit hatten sie allerdings schon 2007 mit “Aló”, einem Mix aus Bachata und Merengue.


“Machete” Mexikanischer Superheld / Danny Trejos erste Hauptrolle Das bösartige, narbige Gesicht kennt man aus unendlich vielen Filmen. 178 genau gesagt. Nun bekam Danny Trejo, 1944 in Kalifornien geboren, von dem mexikanischen Kult-Produzenten Robert Rodríguez seine erste Hauptrolle. Der beim Filmfestival in Venedig vorgestellte Film, der niemanden unberührt ließ, kann mit etlichen weiteren Schauspielern der ersten Garnitur auftrumpfen, wie Robert De Niro, Jessica Alba, Steven Seagal, Michelle Rodríguez, Lindsay Lohan oder Ex-Miami-Viceler Don Johnson. In knapp einem Monat drehte der für seinen brutalen Stil bekannte Robert Rodríguez den Streifen für 20 Millionen Dollar. Schon an den ersten drei Tagen brachte der Film an den US-Kassen 14 Millionen wieder rein. “Machete” ist ein sonderbarer Held der Einwanderer, der von Drogendealer bis zum rassistischen Politiker alles niedermetzelt. Er ist ein ehemaliger mexikanischer Polizist, dessen Frau und Tochter von Drogenhändlern ermordet wurden. Rodríguez stellt sich bedingungslos auf die Seite seiner Landsleute, die illegalen Mexikaner in den USA. Die Bösen sind die Amerikaner, wie Robert De Niro als US-Senator, der sagt: “Damit kein Zweifel bleibt. Wir befinden uns im Krieg. Jedes Mal, wenn ein Illegaler die

Zu einem Preis auf der diesjährigen Biennale in Venedig reichte es zwar nicht ganz. Aber immerhin eine lobende Erwähnung war der Jury das dominikanischmexikanisch-deutsche Drama “Jean Gentil” über das Leben eines haitianischen Lehrers in der Dominikanischen Republik wert. (Siehe Ausgabe 27 von LA PLAYA) Grenze überschreitet, ist das ein Akt der Aggression gegen dieses souveräne Land. Ein Akt des Terrorismus.” Auch Sex kommt nicht zu kurz: Narbengesicht Trejo ist ein von schönen Frauen umschwärmter Macho, zu dem selbst Lindsay Lohan und Jessica Alba in die Kiste steigen.

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LA SABIA

Die Gesundheitsseite

Dengue-Epidemie 70 Prozent der Krankenhäuser untersuchen falsch / Anstieg von Tuberkulose alarmierend Bei Anzeichen von Dengue untersuchen 70 Prozent der Krankenhäuser im Land den Patienten nicht auf diese Krankheit. Das warfen die beiden Ärzte Senén Caba und Clemente Terrero (Foto rechts) vom Colegio Medico Dominicano (CMD – Dominikanische Ärzte-Schule) den Gesundheitsbehörden auf einer Schulung für Notaufnahme und Krankenhauspersonal vor. Dr. Senén Caba wirft den Behörden weiter vor, sie würden das Personal nicht zu Schulungen schicken, sondern sie versuchten sogar, Ärzte in der Ausbildung davon abzuhalten, an solchen Kursen teilzunehmen. Auf der Nachbarinsel Puerto Rico sei das Gegenteil der Fall. Ärzte und Krankenhauspersonal würden durch großzügige Hilfen des Staates gefördert, sich in Bezug zu Dengue weiterzubilden. Die beiden Ärzte sagten weiter, der extrem schlechte Zustand mit armseliger Kapazität der Krankenhäuser sei mit schuld an der hohen Todeszahl von Dengue-Patienten.

einen durchschnittlichen Dominikaner bleibt nur eine öffentliche Klinik, total überfüllt, mit schlecht bezahltem, überarbeitetem, demotiviertem Personal mit unzureichendem Material und Ausrüstung. Und wenn er eine Krankenversicherung hat und sich eine Untersuchung in einer Klinik leisten kann, sind für viele 360 Pesos trotzdem viel Geld. Eine konzertierte, wirkungsvolle Aktion gegen eine gefährliche Krankheit mit epidemischen Ausmaßen sieht anders aus. Laut den Doktoren Caba und Terrero gibt es im Land tatsächlich 70.000 Dengue-Fälle mit mehr als 60 Todesfällen. Offiziell werden inzwischen 44 Tote durch Dengue angegeben. Die Zahl steigt fast täglich. Sehr nachdenklich stimmt die Meldung eines Residenten, der nach drei Fiebertagen ins Krankehaus ging, um sich auf Dengue untersuchen zu lassen. Trotz bester Krankenversicherung musste er für die Untersuchung auf Dengue 360 Pesos zuzahlen. Für

Täglich werden im Land im Schnitt um die 30 neue Fälle von Tuberkulose registriert. Und wie immer sind die Betroffenen in der Hauptsache die Ärmsten der Armen - haitianische Flüchtlinge, die beim verheerenden Erdbeben vom 12. Januar das Wenige, was sie hatten, verloren haben und ihre Zukunft im Nachbarland suchen. Plutarco Arias, Präsident der Nordregion für Lungenkrankheiten, sagte, dass in seinem Gebiet täglich sechs bis sieben neue Meldungen kämen.


Das Horoskop für Oktober 2010 Fische sind topfit / Widder darf entspannen / Jungfrau lernt interessante Leute kennen

Unkonventionell und extravagant versuchst du zu zeigen, dass du anders bist als andere. Manchmal kann man damit anecken. In der Liebe bist du vorsichtig und willst erst mal testen, auf was du dich einlässt. In Finanzfragen hast du ein gutes Näschen und kannst richtig absahnen. Auf der Arbeit bekommst du interessante Angebote. Man ist offenbar überzeugt von dir. Ab und zu solltest du die Beine hochlegen.

Gesund, fit und fröhlich geht es in den Oktober. Ohne große Widerstände meisterst du fast alles problemlos. Eifersucht droht in der Beziehung. Klärende Worte sind vonnöten. Ansonsten geht es aber turbulent zu. Mit dem Geld solltest du langsam überlegen, ob eine andere Strategie nicht besser wäre. Im Beruf kommt die Trendwende. Es geht aufwärts, mit Humor kommst du weiter. Gesundheitlich fühlst du dich topfit.

Lehne dich zurück und erhole dich. Auch deine Kraft ist begrenzt. Nimm das Leben locker. In der Liebe läuft es gerade ziemlich lasch. Du lässt alles auf dich zukommen. Die Finanzlage ist alles andere als rosig. Sparen ist angesagt. Zu Hause kann man auch gut essen. Miese Laune auf der Arbeit. Es gibt viel nachzuarbeiten. Zwischendurch eine Tasse Kaffee macht alles leichter. Meditation ist gut zum Abschalten.

Versuch es mal mit ein bisschen Abwechslung. Du fühlst dich derzeit etwas gelangweilt. Auch in der Partnerschaft ist der Dampf raus und du willst deine Ruhe. Zudem bist du extrem sparsam, um nicht zu sagen geizig geworden. Ist das etwa schon wegen den Weihnachtsgeschenken? Auf der Arbeit passt dir auch nichts und du bist nur am Nörgeln. Geh raus in die Natur, laufen, um Stress abzubauen.

Du versuchst, deine Dinge zu ordnen. Geh auf den Flohmarkt und verkaufe deine alten Sachen, die du nicht mehr brauchst. In der Partnerschaft könntest du ruhig mal Initiative zeigen. Alles läuft auch nicht von alleine. Die Finanzen wollen geordnet werden. Die Ausgaben solltest du besser planen. Mit deinem Charme kommst du auf der Arbeit ziemlich weit. Im Fitnessstudio bringst du deinen Körper in Topform.

Deine Zukunftsvisionen lassen sich durch Disziplin verwirklichen. Momentan bist du leicht nostalgisch. War früher wirklich alles besser??? Mit dem Partner gibt es Stress. Klärende Worte versöhnen. Finanziell ist es so la la. Aber werde deshalb nicht übermütig. Größere Ausgaben stehen an. Beruflich scheint gerade gar nichts zu laufen. Habe Geduld, das ändert sich bald wieder. Treib nicht zu viel Sport, du bist gut in Form.

In deinen persönlichen Angelegenheiten ist das ein sehr erfolgreicher Monat. Deine positive Ausstrahlung macht dich attrraktiv. In der Liebe liebst du die Abwechslung und dass man dich hofiert. Finanziell stehst du blendend da. Du kannst dir einige Wünsche erfüllen. Auch beruflich sieht es super aus. Bewirb dich für eine höhere Stellung. Ein Jobwechsel könnte dich weit voran bringen. Zwischendurch solltest du entspannen.

Du lernst interessante neue Menschen kennen, die auf deiner Wellenlänge schwingen. In Liebesdingen sieht es sehr gut aus, nur erkennst du das nicht immer. Achte auf Blicke, die man dir zuwirft. Beim Geld könntest du dich entspannt zurücklegen. Aber du willst mehr. Im Beruf geht es auf und ab. Allerdings liegt das hauptsächlich an dir selbst. Du solltest jetzt nicht träge werden, sondern dich an der frischen Luft bewegen.

Kümmere dich um deine Freunde und Bekannten. Gemeinsame Unternehmungen können viel Spaß bringen. In der Partnerschaft täte Abwechslung gut. Lass nicht alles einschlafen. In Gelddingen bist du spekulierfreudig. Mit etwas Glück kann ein schöner Gewinn herausspringen. Auf der Arbeit bist du unsicher. Mal sehr überzeugt von dir, mal total unsicher. Versuche, eine Balance zu finden. Geh mal zur Massage, das relaxt.

Sei diplomatischer und denke, dass der andere auch manchmal recht haben könnte. Mit dem Partner kommt es zu Missverständnissen, die jedoch durch klare Worte ausgeräumt werden können. Bei den Finanzen wird es ziemlich eng. Im Beruf hast du viele neue Ideen, die in der Chefetage gut ankommen, bei Kollegen aber nicht, da das mehr Arbeit für sie bedeutet. Mach etwas mehr Gymnastik und iss etwas weniger.

Lass dich nicht allzu sehr stressen. Die ganze Hektik macht nur kaputt und bringt nichts Positives. In der Liebe musst du dich entscheiden. Du bist unentschlossen und hoffst auf etwas “Besseres”. Geld hast du genug, aber keine Idee, was du damit machen sollst. Sicher und ruhig baust du den Druck im Job und unter den Kollegen ab. Genieße die schönen Kleinigkeiten des Lebens, auch das erhält gesund.

Du bist auf einem Höhenflug in jeder Beziehung. Gute Ideen bringen dich voran und Kritik lässt dich kalt. Zu Experimenten bist du in der Liebe aufgelegt. Nicht nur Alltägliches soll es sein. Finanziell planst du gut für die Zukunft, du lebst aber auch im Heute. Die Arbeit macht dir derzeit richtig Spaß und du bekommst so viel Lob und Anerkennung von allen Seiten, dass es dir fast peinlich ist. Achte darauf, was du isst.


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Hier finden Sie die Ausgabe Nr. 29 von LA PLAYA am Mittwoch, 13. Oktober 2010 (Anzeigenschluss ist Dienstag, der 4. Oktober 2010)

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