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Handwerk spezIal Die Innungen der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn

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edItorIal

Inhalt  

KreIshandwerKerschaft Klima ist durchaus positiv

handwerKspolItIK

Meisterbrief hat’s in sich

eu

enerGIewende

lIebe leserInnen, lIebe leser,

Duale Ausbildung ist modellhaft

Projekt wird verlängert

ausbIldunG

Garantierte Kooperation

1 dachdecKer-InnunG Nur knapp befriedigend

1 eleKtro-InnunG

Der Digitalisierung jetzt stellen

1 bäcKer-InnunG Kräftig zugelegt

1 tIschler-InnunG

Alte Regelung wieder eingeführt

1 maler-InnunG

Lehrstelle per Internet

 Kfz-InnunG

Heitere Stimmung

„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“ Der das gesagt hat, der wusste wie Wirtschaft funktioniert: Henry Ford, der legendäre amerikanische Autobauer. Und das Zitat passt fürs Handwerk wie die berühmte Faust aufs Auge. Denn das Handwerk ist erfolgreich, weil es flexibel ist und sich Markt-Parametern wie Nachfrage, Konjunktur, trends und gesetzlichen Vorgaben anpasst. Es hat eben genau die Fähigkeiten, von denen Henry Ford gesprochen hat: nämlich diejenigen, die aktuell gefragt sind. Das zu erkennen und danach zu handeln, ist eine große Leistung. Den Handwerksbetrieben ist das stets gelungen, sonst wäre der Erfolg ausgeblieben. Das Handwerk bildet das vielzitierte Rückgrat der deutschen Wirtschaft und ist Neuem gegenüber immer aufgeschlossen. Momentan steht es wirtschaftlich recht gut da (Seite 3). Aber es hadert auch zuweilen damit, dass dies nicht richtig gewürdigt wird. Obwohl es so viel für die Ausbildung junger Menschen tut, was für Europa beispielhaft ist (Seite 6). Auch die Kreishandwerkerschaft ist mit ihrer Initiative „Garantie für Ausbildung“ ein guter Beleg dafür (Seite 8). Und das Engagement für die Umwelt kann sich wahrlich sehen lassen (Seite 7). Darum ärgert es viele Meister, dass das Digitalnetz im Landkreis Gifhorn zu wünschen übrig lässt, so dass die Handwerksunternehmen leiden müssen (Seite 4). Es ist also viel los im Handwerk, das sich näher zu beleuchten lohnt.

 metall-InnunG

Viel Spaß beim Lesen

 bau-InnunG

christoph Fricke Redaktionsleiter Sonderthemen

Metallhandwerk hat Zukunft

Neue Hoffnung

 InnunG der sanItärund heIzunGstechnIK Plus gegenüber dem Vorjahr

 frIseur-InnunG

Gemeinsam gegen schwarze Schafe

 zImmerer-InnunG Garant für Qualität

IMPRESSUM: Herausgeber: madsack medien ostniedersachsen Gmbh & co. KG, 31224 peine, werderstraße 49 | Redaktion: christoph fricke, dirk borth (verantwortlich) | Titelfoto: romolo tavani/123rf | Anzeigenverkaufsleitung: hans-jürgen dölves | Verantwortlich für den Anzeigenteil: Gordon firl | Druck: cellesche zeitung, schweiger & pick-verlag, pfingsten Gmbh & co. KG, bahnhofstraße 1–3, 29221 celle

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zImmerer-InnunG

Sanierung ist ein wichtiger Bestandteil der Anforderungen unseres Berufsstands. Dabei ist z. B. das Gesamtgebäude (Gebäudehülle und Anlagentechnik) zu betrachten, um die möglichen Maßnahmen bewerten zu können. Das Ergebnis ist ein Modernisierungskonzept für das individuelle Gebäude. Auch ein Ersatzbau an gleicher Stelle kann eine Alternative sein, insbesondere im Hinblick auf Grundriss-Gestaltung, Schallschutz und Barrierefreiheit. Fördergelder oder zinsgünstige Kredite für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen gibt es beispielsweise bei der KfW-Förderbank oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Von der Politik gefordert sind steuerliche Anreize und För-

derprogramme für eine cO 2 einsparende und nachhaltige Bauweise. Wir leisten durch unsere energieeffiziente Holzbauweise einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz. Wir bauen heute schon so, wie es die Klimainitiative der Bundesregierung verlangt.

Junge Leute begeistern Um die Anforderungen erfüllen zu können, ist es unerlässlich, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestmöglich zu fördern! Bitte sprechen Sie mich an und wir beraten Sie gerne bei der Entscheidung der Berufswahl und informieren Sie über die Aufstiegsmöglichkeiten nach einer handwerklichen Ausbildung. $

holzbau Kann helfen Den Dialog zwischen Kommunen und Innungen zur Schaffung von kurzfristigen Wohnunterkünften will Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes verstärkt unterstützen. Denn der Holzbau könne aufgrund seiner Bauweise eine Schlüsselrolle bei der kurzfristigen Schaffung von Wohnraum einnehmen, so der Verband. Dafür benötigten die Kommunen zuverlässige Ansprechpartner. „Die Innungen sind die idealen Ansprechpartner für die Kommunen. Sie vertreten die Holzbauunternehmen vor Ort, verfügen über Ortskenntnis und

sind selbst ein Bestandteil des kommunalen Gefüges“, betonte der Vorsitzende von Holzbau Deutschland, Peter Aicher. „Der Bedarf und die Herausforderungen, Wohnraum zu schaffen, sind in den Kommunen unterschiedlich. Zur Umsetzung muss die Beratung auf Landesund kommunaler Ebene durch die Innungen erfolgen.“ Die Untergliederungen von Holzbau Deutschland bekämen Anregungen und Lösungsbeispiele zur schnellen Schaffung von Wohnunterkünften in elementierter Holzbauweise bereitgestellt. Dazu gehöre auch eine Liste mit den zuerst zu klärenden Fragen. $

Zimmerer-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg www.kh-bsgf.de Abbundtechnik und Zimmerei Lange GmbH Zum Eichengrund 3, 29369 Ummern Tel. 0 50 83/18 67, Fax 0 50 83/18 99 Cohrs Zimmerei GmbH & Co. Weddersehler Dorfstraße 17 29386 Dedelstorf OT Weddersehl Tel. 0 58 32/68 79, Fax 0 58 32/66 51 Niels Franke, Zimmermeister Schneflingen Nr. 37, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/97 78 60, Fax 0 58 39/9 77 86 66 Handwerk und Hightech fürs Leben e.K. Posener Straße 21, 29369 Ummern Tel. 0 50 83/91 22 05, Fax 0 50 83/91 22 04 Andre Herter, Zimmermeister Schlosserstraße 2, 38550 Isenbüttel Tel. 0 53 74/42 07, Fax 0 53 74/95 52 15 Holzbau Isensee GmbH & Co. KG Gifhorner Straße 3, 38539 Müden Tel. 0 53 75/9 52-0, Fax 0 53 75/60 78

Arno-Andreas Kramer, Zimmermeister Schneflingen Nr. 27, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/9 77 88 70, Fax 0 58 39/9 77 88 70 Matthias Kiemann, Zimmereibetrieb Eichenweg 5, 29367 Steinhorst Tel. 0 51 48/91 19 27, Fax 0 51 48/91 08 63 Kuhn Holzbau GmbH Am Sportplatz 6, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel. 0 53 71/70 34, Fax 0 53 71/7 36 96 Christian Mulas Fliederweg 8, 38470 Parsau Tel. 0 53 68/97 79 84, Fax 0 53 68/97 79 84 Dieter Mull, Zimmereibetrieb Kreuzwinkel 1, 38527 Meine OT Abbesbüttel Tel. 0 53 04/54 20, Fax 0 53 04/90 97 40 PS Peters Schulz GmbH Zimmereibetrieb Schneflingen 14, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/98 06, Fax 0 58 39/12 22

Kanada-Haus Rebentisch Bau GmbH & Co. KG Ahornweg 15, 38554 Weyhausen Tel. 0 53 62/93 80 06, Fax 0 53 62/93 80 15

Thorsten-Rafael Preuß und Stephan Herter GbR Zeppelinstraße 5, 38465 Brome Tel. 0 58 33/95 58 52, Fax 0 58 33/95 58 64

Horst Hendrik Kausche, Zimmermeister Wolfsburger Landstraße 11–13, 38442 Wolfsburg Tel. 0 53 62/30 85, Fax 0 53 62/94 75 80

Andreas Roß, Zimmermeister Thielenkamp 28, 38539 Müden Tel. 0 53 75/16 97

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Carsten Schmidt, Dipl.-Ing. Bergstraße 1, 38543 Hillerse Tel. 0 53 73/23 76, Fax 0 53 73/28 08 Christian Sebastian Zimmermeister und Energieberatung Am Hagen 1, 38477 Jembke Tel. 0 53 66/53 42, Fax 0 53 66/53 25 Henrik Stengel, Zimmermeister Dornacker 30, 38536 Meinersen Tel. 0 53 72/70 08, Fax 0 53 72/60 58 Thorsten Stielau, Zimmermeister Heinrichswinkel 12a, 38448 Wolfsburg Tel. 0 53 63/70 46 42, Fax 0 53 63/70 46 43 Karl Wendt, Zimmermeister Hauptstraße 57, 29399 Wahrenholz Tel. 0 58 35/2 34, Fax 0 58 35/70 28 Zimmerei Hammoud GmbH Großer Winkel 4, 38442 Wolfsburg Tel.: 0 53 62/5 00 47 50, Fax: 0 53 62/5 00 47 51 Zimmerei und Holzbau Ch. Kaiser GmbH & Co. KG Bauernende 4, 29386 Dedelstorf-Weddersehl Tel. 0 58 32/66 32, Fax 0 58 32/67 34


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zImmerer-InnunG

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KreIshandwerKerschaft

Garant für Qualität in Deutschland obermeIster chrIstIan KaIser: meIsterbrIef als GrundlaGe erhalten „Die Qualität im deutschen Holzbau wird durch die Meisterpflicht und die duale Ausbildung gesichert!“ Mit dieser Aussage bekräftigte Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sein Votum für den Erhalt der Meisterpflicht als verpflichtende Grundlage für das Gründen und Führen eines Holzbaubetriebes.

Ländern in der EU den Meistertitel bzw. die Meisterpflicht nicht kennt. Wir in Deutschland haben ihn, der der Garant für Qualität ist und es auch bleiben soll.“

Ausbildungsstellen frei

Europäischer Trend

Christian Kaiser, Obermeister der Zimmerer-Innung Gifhorn/ Wittingen-Wolfsburg.

„Es zeichnet sich ein trend ab, dass Normen und Vorschriften auf europäischer Ebene für verschiedene Bauleistungen Zertifizierungen beinhalten sollen, da-

mit Qualität und Sicherheit, im Sinne des Verbraucherschutzes gewahrt bleiben“, so der Vorsitzende Peter Aicher. „Das wird angestrebt, weil eine Vielzahl von

Um das Ausbildungsniveau und die Berufschancen im Zimmererhandwerk für junge Zimmerer attraktiv zu halten, soll es in Zukunft flächendeckend anerkannte Bildungsstätten geben. Ziel dabei ist, die Aufstiegsqualifikation vom Gesellen zum Polier, Zimmermeister, Ingenieur und Architekten zu forcieren. Dabei ist gerade für den Landkreis Gifhorn anzumerken, dass für den

Ausbildungsbeginn September 2016 noch Ausbildungsplätze zum Zimmerer zur Verfügung stehen. Der Zimmermannsberuf in der heutigen Zeit ist umfangreich und interessant: Gefordert ist vermehrt ökologisch-energetischer und zukunftsorientierter Hausbau, also in Niedrigenergiebauweise bzw. als Passivhaus in allen Leistungsbereichen des Holzbaus, z. B. im Wohnungsund im Gewerbebau, beim mehrgeschossigen und verdichteten Bauen, beim öffentlichen Bau.

Klima ist durchaus positiv Im KammerbezIrK laufen dIe Geschäfte Gut

Aber auch das Bauen im Bestand mit einer energetischen

DIEGO cERVO/123RF

Die gute Konjunkturentwicklung im Handwerk hält an. Laut Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ist der Geschäftsklimaindex im ersten Quartal dieses Jahres um vier Punkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen und erreicht jetzt 66 Punkte.

Optimismus herrscht

Der Meisterbrief ist ein Garant für die Qualität handwerklicher Leistung in Deutschland.

cONtRAStWERKStAtt/FOtOLIA

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Wir bilden aus. Schließlich haben wir das gelernt.

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„Die meisten Handwerksbetriebe sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Dazu beigetragen hat auch der milde Winter“, sagt Kammerhauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. In der aktuellen Umfrage beurteilen 43 Prozent der befragten Betriebsinhaber die Geschäftslage als gut und weitere 46 Prozent als befriedigend. Auch beim Blick in die Zukunft herrscht weiterhin Optimismus: 54 Prozent erwarten, dass die Geschäftslage in den kommenden Monaten gleich bleibt. Von einer Frühjahrsbelebung und Verbesserung der Geschäftslage gehen 38 Prozent der Befragten aus.

Der übliche Rückgang bei der Umsatzentwicklung fiel diesen Winter geringer aus als im Vorjahr. Im ersten Quartal konnten 16 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sogar ihren Umsatz steigern, 36 Prozent meldeten sinkende Umsatzzahlen. Auftragsbestand und Beschäftigung blieben annähernd stabil. Während neun Prozent ihre Mitarbeiterzahl erhöhten, bauten 15 Prozent der befragten Handwerksunternehmen Personal ab, drei Viertel hielten den Bestand. Im Vergleich der einzelnen Handwerksgruppen liegt das Ausbau-

handwerk erneut vorn. Bei den Malern, Installateuren oder Elektrotechnikern werten 52 Prozent ihre Lage als gut und weitere 42 als befriedigend. Damit erreicht der Geschäftsklimaindex mit 73 Punkten in der aktuellen Umfrage den höchsten Wert.

Milder Winter hilft Ähnlich gut fällt die Beurteilung der Geschäftslage in den Nahrungsmittelhandwerken aus, wo der Klimaindex um vier Punkte auf 72 Punkte steigt. Es folgen mit 70 Punkten die Handwerksbetriebe für den gewerblichen

Der Geschäftsklimaindex im Kammerbezirk kann sich in diesem Frühjahr sehen lassen. RABE/FOtOLIA

Bedarf, bei denen viele als Zulieferer der Industrie tätig sind. Die hohe Baunachfrage und der milde Winter sorgten dafür, dass der Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe mit 67 Punkten um zehn Punkte gegenüber der Vorjahresumfrage anzog. Am stärksten ist die Aufhellung im Kraftfahrzeughandwerk, wo der Klimaindex um 16 auf 63 Punkte steigt. Im Gesundheitshandwerk hat sich die Stimmung ebenfalls um fünf Punkte verbessert, der Index erreicht 50  Punkte. Dagegen zeigen sich Friseure, Kosmetiker, Fotografen und andere Dienstleister für den persönlichen Bedarf etwas weniger zufrieden: Hier geht der Geschäftsklimaindex um vier auf 47 Punkte zurück. In der Region Braunschweig beurteilen 38  Prozent der Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut, weitere 50 Prozent als befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 63 Punkten um einen Punkt unter dem Vorjahreswert von 64 Punkten. $


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KREISHANDWERKERSCHAFT

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friseur-innung

Gemeinsam gegen schwarze Schafe

HANDWERK WARNT: WER KEIN HIGHSPEED IM NETZ HAT, IST ABGEHÄNGT

obermeisterin birgit eredt: bündnis als grundstein für engere zusammenarbeit

Viele alteingesessene Familienbetriebe im ländlichen Raum sind traditionelle „Kümmerer“. Seit Generationen setzen sie sich über ihren Betrieb hinaus für ihre Innung, das Handwerk allgemein oder für die Entwicklung der Infrastruktur und das wirtschaftliche Wachstum ihrer Region ein. Zu ihnen zählt zweifellos Rauschenbach Metallbau in Parsau – ein 1885 gegründetes Unternehmen. Heute ist es Wilhelm Rauschenbach, der nicht zulassen will, dass die Gemeinden seines Landkreises den Anschluss an die Zukunft verschlafen. „Auf der Ranking-Liste des T Ü V- R h ein -

Das war ein wichtiger Schritt: In Berlin unterzeichneten am 15. April 2016 der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), die Gewerkschaft Verdi und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein gemeinsames Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Damit legten sie den Grundstein für eine künftig noch engere Zusammenarbeit im Kampf gegen schwarze Schafe im Friseurhandwerk.

Birgit Eredt, Obermeisterin der Friseur-Innung Gifhorn-Wittingen.

„Das Friseurhandwerk hat 2013 gemeinsam mit seinem Tarifpartner Verdi die Weichen für die Weiterentwicklung der Beauty-Branche in Deutschland gestellt. Mit einer fairen Tarifpolitik ist es uns dabei auch gelungen, das Friseurhandwerk aus der Imagefalle und damit aus den Negativschlagzeilen heraus zu führen. Das heutige Aktions-

bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung ist für uns jetzt die logische Fortsetzung, um das Erreichte sicher zu stellen und umzusetzen. Die Einhaltung des Mindestlohns ist für das Friseurhandwerk selbstverständlich und schafft

MIPAN/123RF

Breitband: Bloß keine Rote Laterne

land schneidet der Landkreis Gifhorn beim Ausbau des schnellen Internets bundesweit extrem schlecht ab“, klagt Wilhelm Rauschenbach, stellvertretender Kreishandwerksmeister der Region Braunschweig-Gifhorn.

Problem Upload Was er unter „extrem schlecht“ versteht , veranschaulicht er an zwei Beispielen: „In Croya gibt es einen Betrieb, der mit der Datenmenge nicht leben kann, weil dieser auch große Upload-Leistung benötigt. Bei mir persönlich gehen maximal 15 Mbit/s DownBemängelt Netzprobleme: Wilhelm Rauschenbach.

load und 1,26 Mbit/s Upload. Das reicht hinten und vorne nicht“, beklagt er sich. Für Betriebe nicht nur in der Samtgemeinde Brome, sondern in weiten Teilen des gesamten Landkreises ist dies der Normalzustand. Doch wenn es nach der Bundesregierung geht, sei Besserung in Sicht.

vor, „dass sich die Unternehmen und Gewerbetreibenden zusammenschließen. Es wird dann eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgenommen, die vorhandene Infrastruktur geprüft und ein möglicher Ausbau durchgerechnet. Sollte sich eine Deckungslücke ergeben, müssten die Gewerbetreibenden diese mittragen“, so Telekom-Chef Niek-Jan van Damme.

Zusage im Februar Im Oktober 2015 hatte Bundesminister Alexander Dobrindt den Weg frei gemacht für das milliardenschwere Bundesförderprogramm zum technologieneutralen Breitbandausbau. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Der Bund greift den Kommunen und Landkreisen zudem bei der Planung und der Erstellung der Antragsunterlagen mit 50.000 Euro unter die Arme. Der Landkreis Gifhorn reagierte prompt und erhielt bereits Mitte Februar 2016 die Zusage für die beantragten Mittel vom Bund. „Ziel ist die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und zukunftssichernden Breitbandinfrastruktur für die unterversorgten Gebiete. Dafür favorisieren wir ein Betreibermodell mit FTTBAusbau, also Glasfaser bis ans Gebäude“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel.

Landrat Dr. Andreas Ebel.

Investitionen erhalten

In Niedersachsen haben sich bereits 22 von 38 Landkreisen für ein solches Betreibermodell entschieden. Sie wollen die Glasfasernetze bauen und somit das Zepter in der Hand behalten und ihre Infrastruktur dann von einem Netzbetreiber managen lassen. So hat es auch der Nachbarlandkreis Celle entschieden. Dort soll ein Eigenbetrieb bis Ende 2019 knapp 13 000 Haushalte in unterversorgten Gebieten anbinden. Ginge es nach der Telekom, würde sie mit Hilfe der VectoringTechnologie die Rolle des Netzbetreibers einnehmen. Zur Finanzierung schlägt die Tel e kom

Bei dieser Technologie würde der Tele-Riese auf mehr Speed in den alten Kupferleitungen setzen. Experten befürchten, dass es dann in Vectoring-Gebieten keine Investitionen mehr in noch schnellere Netze geben wird. Die wären aber nötig, um dem jährlich um 50 Prozent steigenden Bandbreiten-Bedarf gerecht zu werden, „Außerdem sei angemerkt, dass auch bei einem Vectoring-Ausbau zahlreiche weiße Flecken in den ländlichen Räumen, so auch im Landkreis Gifhorn, bestehen bleiben“, warnt Landrat Dr. Ebel und verweist auf die beauftragte Netzstrukturplanung, an der Städte, Samtgemeinden und Gemeinden partnerschaftlich involviert sind. Mit Ergebnissen wird voraussichtlich für September 2016 gerechnet. $

zugleich die Grundlage für eine weitergehende, selbstbestimmte Sozial- und Tarifpolitik. Mit diesem Bündnis setzen wir ein Zeichen. Wir gehen gegen die schwarzen Schafe unserer Branche vor! Wir setzen auf dieses Bündnis und den aktiven Dialog und die Kooperation mit allen Beteiligten“, erklärte der ZVPräsident Harald Esser.

schäftsführer Jörg Müller und Justitiar Joachim M. Weckel, der Leiter der Finanzkontrolle Dirk Bremer, Gerd Denzel sowie Karolin Abel. Im konsequenten Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk, sind nun bundesweit gezielte Aktionen in Kooperation mit der Zollverwaltung in Planung. $

Beim Bündnisabschluss zugegen waren der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister, ZV-Präsident Harald Esser, Verdi-Vorstandsmitglied Ute Kittel, ZV-Hauptge-

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innung der Sanitär- und HeiZungStecHniK

Meisterbrief hat’s ins sich

nacHwucHS begeiStern

hohe fachlIche QualIfIKatIon macht sIch bezahlt

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat im April seine neue einheitliche Nachwuchswerbeinitiative vorgestellt. Unter dem Motto „Zeit zu starten“ will die Kampagne Schüler bei ihrer Berufswahl für eines der vier Gewerke im SHK-Handwerk begeistern.

Jetzt wird es effizient ZVSHK unterStütZt alS offiZieller Partner neue KamPagne Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) unterstützt als offizieller Kooperationspartner die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Mai gestartete Kampagne „Deutschland macht’s effizient“. Als oberste Interessenvertretung des deutschen Heizungsbauerhandwerks begrüßt der Zentralverband ausdrücklich die als Dachkampagne angelegte Motivation zum Einsatz energieeffizienter Technik in Unternehmen oder im Eigenheim. „Mit dieser neuen Effizienzoffensive nimmt die Politik – wie von uns schon lange gefordert – das riesige Energieeinsparpotenzial im Wärmemarkt ins Visier. Für

uns ist das der entscheidende Schlüssel für den Erfolg der Energiewende“, erklärte Manfred Stather, der Präsident des ZVSHK. Die Aufklärungs- und Informationsinitiative der Bundesregierung sei für den ZVSHK mit den Kernelementen Förderung, Beratung und Information der folgerichtige Schritt, bei der Bevölkerung und in Unternehmen einen notwendigen Bewusstseinswandel herbeizuführen. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir in den nächsten Monaten die Kampagne unterstützen. Unsere Betriebe halten schließlich den direkten Kontakt zu den Verbrauchern“, sagte der Präsident.

Im Umfeld der neuen Kampagne gelte es jetzt verstärkt, die Einsparpotenziale im Wärmemarkt zu heben. Denn von über 21 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland entsprächen heute gerade einmal 30 Prozent dem Stand der Technik. Die Chancen, bei der Heizungsmodernisierung und dem Austausch ineffizienter Heizungspumpen spürbar voran zu kommen, stehen nach Ansicht des ZVSHK sehr gut. Folge man den aktuellen Ergebnissen der Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor, dann sei für über 90 Prozent der Deutschen die Energiewende wichtig oder sehr wichtig. $

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total dIGItal Den Stellenwert der Digitalisierung im Handwerk hat kürzlich der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, hervorgehoben. Die Digitalisierung durchdringe das Handwerk längst, betonte er.

ANDREAS TAUBERT

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Initiative erfolgreich sein wird“, sagte Manfred Stather, Präsident des ZVSHK. Begleitet von Marktforschung hat ein Arbeitskreis von Kommunikations- und Marketingexperten der Landesverbände die einzelnen Maßnahmen erarbeitet. Die Initiative versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe für Innungsbetriebe. Diese erhalten umfassende Unterstützung bei der Werbung um potenzielle Auszubildende. Pro Gewerk gibt es einen Kurzfilm, einen Infoflyer sowie einen Vortrag für Schüler. Die Initiative wird durch einen Internetauftritt und Social-Media Angebote flankiert. Das Angebot gilt exklusiv für Innungsmitglieder. Auf der neuen Website www.zeitzustarten.de finden Interessierte alle Infos. $

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handwerKspolItIK

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Der Meisterbrief hat sich in der Praxis bezahlt gemacht. Hohe Qualitätsstandards sorgen dafür, dass VScHLIcHtING/123RF die Kunden zufrieden sind. Der Meisterbrief im deutschen Handwerk steht immer wieder in der Diskussion – unverständlich, denn er ist ein Erfolgsmodell, das durchaus stetig Interesse in anderen Staaten weckt. Und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Pluspunkte der Meisterregelung in Deutschland hervorgehoben.

Auch andere profitieren Fakt 1 ist laut ZDH, dass die Ausbildungsleistung des Handwerks maßgeblich zur Sicherung des Nachwuchses der gesamten gewerblichen Wirtschaft beiträgt. Das Handwerk bildet weit mehr Jugendliche aus, als für den eigenen Bedarf erforderlich sind. Das wäre ohne die Ausbildungsleistung der Meisterbetriebe nicht denkbar. Die Qualität der Qualifikation ist maßgeblich für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Im Leistungswettbewerb behaupten sich deutsche Unternehmen erfolgreich, obwohl die Arbeitskosten bei einem Vielfachen vieler anderer Länder liegen.

In Deutschland wird ein reibungsloser Einstieg in das Berufsleben ermöglicht. Das Zusammenspiel der Ausbildungsorte Betrieb und Berufsschule sorgen für eine praxisnahe Ausbildung von Lehrlingen, die auf die tatsächlichen Erfordernisse ausgerichtet ist. Das hohe Ausbildungsniveau im Handwerk wird durch das gezielte Zusammenspiel von leistungsfähigen Ausbildungsbetrieben und praxisnahen Ausbildungseinrichtungen der Handwerksorganisation gewährleistet. Dass Meisterbetriebe den größten Anteil zur Ausbildungsleistung des Handwerks beisteuern, ist kein Zufall. Fachliche Qualifikation, pädagogische Kompetenzen und gesellschaftliche Verantwortung werden in der Fortbildung zum Meister vermittelt und sind damit das Rüstzeug des Handwerksmeisters. Die Meisterqualifikation dient der ganzheitlichen Vorbereitung auf eine erfolgreiche unternehmerische Betätigung. Sie beinhaltet neben berufsspezifischem Fachwissen

fundierte betriebswirtschaftliche, rechtliche sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse. Die Fortbildung zum Meister vermittelt demzufolge die maßgeblichen Kompetenzen, um ein Unternehmen dauerhaft und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Jugendliche in Arbeit Die duale Ausbildung ist dabei zudem die wirksamste Waffe im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Deutsche Handwerksbetriebe erweisen sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als sehr robust. Und fachliche Kompetenz ist gerade bei gefahrengeneigten Berufen gelebter und präventiver Verbraucherschutz. Und niemand bleibt außen vor: Der Zugang zu zulassungspflichtigen Handwerksberufen in Deutschland für Staatsangehörige aus der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum mit entsprechender Qualifikation wird durch die Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen ermöglicht. $

Schon vor zwei Jahren hatte eine ZDH-Umfrage ergeben, dass mehr als 95 Prozent der mehr als eine Million Handwerks-Betriebe in Deutschland digitale Geräte nutzten. „Die damals verbleibenden fünf Prozent dürften inzwischen vollständig dabei sein“, so Schwannecke. Das thema Digitalisierung stecke inzwischen in allem  – in der Planung, in der Produktion, im Vertrieb. Das Bundeswirtschaftsministerium werde in vier Zentren die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung unterstützen. Schwannecke: „Eines dieser Zentren bauen wir gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium zum Kompetenzzentrum Digitales Handwerk aus.“ Daraus entstehe ein ganzes Netzwerk geballter Kompetenz, das in vier themenbereiche und Regionen aufgeteilt werde, so dass alle Betriebe darauf zurückgreifen könnten. $


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eu

bilden nur rund 35 Prozent der befragten Betriebe aus. Die Ausbildungsquote in den alten Ländern liegt mit 65 Prozent deutlich höher. Je größer das SHK-Unternehmen ist, desto höher ist die Ausbildungsquote.  

ZEnTRALVERBAnD DES DEUTSCHEn BäCKERHAnDWERKS DARIUS RAMAZAnI

Duale Ausbildung ist modellhaft jugendarbeitslosigkeit in europa: kritik an massnahmen der eu-kommision Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist so hoch, dass man schon von einer „verlorenen Generation“ spricht. Deutschland gilt da aber als „Klassenprimus“ mit vergleichbar guten Werten. Zum Teil liegt das daran, dass Deutschland eine starke Wirtschaft und wenige Jugendliche hat, die lange Zeit die Schule besuchen. Es liegt aber auch am Ausbildungssystem, sagen Experten.

Ausbildung ist top Die duale Ausbildung ist in Deutschland so selbstverständlich, dass man sich erst vor Augen halten muss, wie gut sie ist: Durchschnittlich vier Tage pro Woche im Betrieb, einen Tag Berufsschule. Praxiserfahrung von Anfang an. Und ein Arbeitgeber, der seinen Lehrling kennt und interessiert ist, ihn zu übernehmen. Das ist keinesfalls üblich. In anderen Ländern wird nur in der Berufsschule ausgebildet. Der Azubi sammelt weder praktische Erfahrungen noch

Kontakte. „Langzeituntersuchungen zeigen, dass Menschen mit dieser Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher sind, als Menschen, die ihren Beruf nur in einer Berufsschule gelernt haben“, sagte Simon Field von der Abteilung für Bildung der OECD bereits vor drei Jahren. Das Interesse an der dualen Ausbildung sei mit der Krise in Europa gestiegen, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung damals. Dennoch gibt es immer wieder kritische Stimmen – warum nur? Jeder Zweite in Griechenland, nahezu jeder Zweite in Spanien, jeder Dritte in Kroatien, Italien und Portugal, jeder Vierte in Zypern und Belgien: In der ganzen EU haben 21 Prozent der jungen Menschen unter 25 Jahren keinen Job – gut fünf Millionen. Die EUKommission hat den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit weit oben auf die Agenda gesetzt. Doch die Halbzeitbilanz ist jetzt ernüchternd ausgefallen und damit Wasser auf die deutschen

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InnunG der sanItär- und heIzunGstechnIK

Mühlen mit ihrer dualen Ausbildungspraxis.

Präsident lobt sich Kommissionspräsident JeanClaude Juncker lobte im EUParlament sein 315-Milliarden-Programm, das offiziell „Europäischer Fonds für strategische Investitionen“ (EFSI) heißt. Dies sei eine Initiative, die „jeden Tag Arbeitsplätze“ schaffe. 249 Projekte mit rund 100 Milliar-

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist ein großes Probelm in vielen Ländern. ZVSHK

den Euro Investitionen seien angestoßen worden – ein knappes Drittel des geplanten Umfangs. „Wahrscheinlicher ist, dass Investitionen, die ohnehin stattgefunden hätten, nun ein EFSI-Siegel tragen dürfen“, kommentierte hingegen der CSU-Abgeordnete Markus Ferber. Zwar konnte Griechenland die Jugendarbeitslosigkeit um sieben Prozent senken, aber sie verharrt immer noch bei 51,4 Prozent. „Das Problem ist nicht gelöst“, sagte auch die SPD-Europa-Abgeordnete Jutta Steinruck. „Wenn junge Menschen Arbeit haben, sind das häufig prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Jobs mit schlechter Bezahlung ohne nachhaltige Perspektive auf Beschäftigung.“ Daran hat sich auch nichts geändert, nachdem die EU-Staatsund Regierungschefs sowie die EU-Kommission 2012, 2013 und 2014 eine Ausbildungsgarantie gegeben haben. Man füllte einen Fördertopf mit sechs Milliarden Euro. Das Geld blieb größtenteils liegen. $

Der Zukunft blickt das SHK-Handwerk weiterhin optimistisch entgegen. Die Betriebe haben 2015 jeweils rund eine halbe Million Bäder und Heizungen saniert. Die SHK-Betriebe unterstützen durch den altersgerechten Umbau von Bädern und durch die energetische Sanierung von Gebäuden sowohl die gesellschafts- als auch die energiepolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung und rechnen nicht zuletzt deswegen in 2016 mit einer weiterhin stabilen Auftragslage. „Zudem machen die niedrigen Zinsen sowie die niedrigen Energiepreise die Investition in Wohneigentum weiterhin attraktiv“, weist Stather abschließend auf die Rahmenbedingungen hin. $

eIn schrItt In dIe rIchtIGe rIchtunG Wenn die als Baby-Boomer bekannten geburtenstarken Jahrgänge in absehbarer Zeit in Rente gehen, wird es eng in Deutschlands Wohnungen. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellten Prognos-Studie.

Selbstbestimmt leben „Zusammen mit dem KfWProgramm ‚Altersgerecht umbauen‘ wird das Sanitärhandwerk  zu einem entscheidenden Faktor, der sich an der Seite der Politik dieser gesellschaftspolitischen Aufgabe stellt“, sagt Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes. „Wir fördern somit langfristig nicht nur den Wunsch dieser Generation, selbstbestimmt zu

leben, sondern tragen auch erheblich dazu bei, mittelfristig die Sozialsysteme zu entlasten“, ergänzt Esser.

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Die Evaluation des KfW-Programms aus dem Jahr 2014 zeige, dass der Umbau des Sanitärbereichs im Rahmen der geförderten Einzelmaßnahmen am stärksten nachgefragt wurde. In der Zeitspanne von 2009 bis 2014 sind von der Förderbank rund 83 000 Maßnahmen unterstützt worden, von denen fast 30 Prozent auf den altersgerechten Umbau der Sanitärräume fiel.   Um den tatsächlichen Bedarf zu decken, müssten bis 2030

jedes Jahr etwa 2,96 Milliarden Euro investiert werden. Doch das wird aus Sicht des ZVSHK nur gelingen, wenn die eigenen vier Wände zu einem Gesundheitsstandort umgebaut werden. Dazu Elmar Esser: „Das KfW-Programm ‚Altersgerechtes Umbauen‘ gewährt bis zu 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit bei der Kombination von Maßnahmen zur Barrierereduzierung und des Einbruchschutzes. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung“. Esser sieht das Sanitärhandwerk für die Umsetzung gut gerüstet. $

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innUng der sanitär- Und HeizUngstecHniK

Plus gegenüber dem Vorjahr

Projekt wird verlängert

das sHK-HandwerK steigerte seinen Umsatz Um Knapp zwei prozent

mIttelstandsInItIatIve wIll enerGIe sparen helfen

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Es steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent auf 39,5 Milliarden Euro. „Seit 2008 erleben wir in jedem Jahr eine steigenden Wachstumskurve“, bilanziert Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Unternehmen werden in Deutschland auch weiterhin im Klimaschutz und bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Das haben die Partner der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ bekräftigt und zugleich die Verlängerung ihres gemeinsamen Projektes eingeläutet. Dabei wollen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium und die DIHK künftig besonders das „betriebliche Mobilitätsmanagement“ in Unternehmen stärker in den Vordergrund rücken.

Der Erfolg im Geschäftsjahr 2015 wurde von 52 767 Betrieben mit 347 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat das Modernisierungsgeschäft. Vor allem das Modernisierungsgeschäft „Altbau“ entwickelte sich in den jüngsten Jahren zum Hauptumsatzträger mit 71,60 Prozent Anteil am Gesamtumsatz.  

Trotz eines geringfügigen Zuwachses an Beschäftigten von 1 700 bleibt die Rekrutierung von Nachwuchs für das SHK-Handwerk die dringlichste Aufgabe. Im zahlenmäßig wichtigsten Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker SHK haben im Vorjahr

11 358 Jugendliche eine Lehre begonnen. „Das liegt auf Vorjahrsniveau, bietet aber Entwicklungspotenzial nach oben“, urteilt Stather. Ein wichtiger Faktor ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Ohnehin lastet diese Aufgabe fast ausschließlich auf den organisier-

ten Betrieben. Die Quote lag hier in 2015 bei ungefähr 57 Prozent der Innungsbetriebe. Die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern sind weiterhin deutlich vorhanden. In den neuen Bundesländern

Das SHK-Handwerk darf mit dem Verlauf des Vorjahres zufrieden sein.

ZVSHK

Betriebe sollen gezielt angeregt werden, über sparsame und umweltfreundliche Alternativen beispielsweise in ihrer Fahrzeugflotte nachzudenken.

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Weitere Projektschwerpunkte bis Ende 2018 sind eine intensivere Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft durch den Einsatz von Studenten als Innovationsassistenten sowie für das Handwerk die Entwicklung eines Energiebuchs als Instrument einer systematischen Erfassung und Bündelung betrieblicher

Energiedaten. Erfolgreiche Angebote zur Mitarbeitermotivation sowie die Energy Scout-Qualifizierungsmaßnahme sollen ausgebaut werden. ZDH-Vizepräsident thomas Zimmer sagte dazu: „Die Mit-

Das Zukunftsthema Mobilität im Handwerk soll im Konzept der Mittelstandsinitiative eine große Rolle spielen. ALKE.cOM

telstandsinitiative trägt dazu bei, dass Handwerksunternehmer zu Maßnahmen für eine bessere betriebliche Energieeffizienz motiviert werden. Dass wir das handwerksspezifische Konzept der Effizienz- und transferwerkstätten fortführen und weiter ausbauen können, begrüße ich ausdrücklich. Wichtig ist aber auch, bei der Fortsetzung dieses erfolgreichen Projektes das Zukunftsthema Mobilität mit einzubinden. Wir wollen Betriebe auch hier sensibilisieren in ressourcen-schonende und zugleich kostensparende technologien zu investieren. Energieeffizienz dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch dem Betriebsergebnis.“ $

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ausbildung

an einem strang

Garantierte Kooperation

Erstmal fördern und nachrüsten

kreishandwerkerschaft schreibt erfolgskonzept fort

stIcKoxId-belastunG In Innenstädten: bauGewerbe warnt vor schnellschüssen

Das Handwerk und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wollen an einem Strang ziehen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer wies jüngst darauf hin, dass knapp 24 000 unbesetzte Ausbildungsplätze in 2015 eine wachsende Herausforderung für das Handwerk darstellten. Organisation und Betriebe werben verstärkt bei jungen Menschen für die Ausund Weiterbildungsangebote im Handwerk. „Hier setzt auch unsere Initiative zur Höheren Berufsbildung an“, so Wollseifer. Das Handwerk wolle attraktive Bildungs- und Karrierewege gezielt unterstützen. „Eine erste bundesweite Bildungsmarke soll das ,BerufsAbitur‘ werden“, kündigte Wollseifer an. Mit der Verknüpfung des Gesellenabschlusses mit dem Abitur sollten leistungsstarke Jugendliche für das Handwerk gewonnen werden. Ein „gutes Modell“, so Bundesbildungsministerin Wanka, diese Jugendlichen an die Karrieremöglichkeiten im Handwerk heranzuführen, das ihre volle Unterstützung erfahre. Sie sicherte dem Handwerk zu, sich verstärkt für die berufliche Bildung und deren Wertschätzung einzusetzen. Davon zeugten bereits jetzt Initiativen, etwa die, die Berufsorientierung stärker an Gymnasien zu verankern, eine dem Studierenden-BAföG gleichwertige Aufstiegsfortbildungsförderung für Meister zu erreichen oder die Stärkung der Bildungszentren in ihrer Ausrichtung auf die Digitalisierung. $

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bau-InnunG

Der Schüler verpflichtet sich, mindestens einen Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse zu erreichen.

Dr. Andreas Bierich, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Region BraunschweigGifhorn. Die Kreishandwerkerschaft ebnet ausbildungsfähigen und -bereiten Schülerinnen und Schülern für handwerkliche Ausbildungsberufe den Weg – und sie hat sich dafür etwas einfallen lassen. Das Zauberwort lautet: „Garantie für Ausbildung“. Dieses Projekt soll jedem vom Hauptschüler bis zum Gymnasiasten unter bestimmten Voraussetzungen einen Ausbildungsplatz garantieren. Gleichzeitig lassen sich so den örtlichen Betrieben geeignete Auszubildende vermitteln. Im vorigen Jahr fiel der Startschuss. Nach der Sommerpause wird das Projekt nun fortgesetzt, berichtet KH-Geschäftsführer Dr. Andreas Bierich. Für das Ausbildungsjahr 2017/18 sind somit wieder die Weichen gestellt. Wirtschaft, Kommune und Schulen sitzen hier in einem Boot. Der Landkreis Gifhorn und die Stadt Braunschweig unterstützen das Projekt. Doch was steckt dahinter? Jeder Neuntklässler darf mit Kommune, Schule und der KH einen Vertrag schließen. Inhalt: Die Vermittlung eines Ausbildunsgplatzes wird garantiert.

Gefordert wird ein Abschluss ohne mangelhafte Leistungen und mit befriedigenden Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Arbeitslehre. Darüber hinaus müssen die Leistungen insgesamt mindestens durchschnittlich sein. Der Schüler darf keine unentschuldigten Fehltage haben, er muss gegebenenfalls an einem eigens auf ihn abgestimmten Förderunterricht teilnehmen und sein positives Verhalten sowie Engagement unter Beweis gestellt haben. Die Handwerksbetriebe erklären sich wiederum verbindlich bereit, das Projekt zu unterstützen. Bierich betont, dass die Handwerksunternehmen bei der Initiative kein Risiko eingehen, denn die Verträge, die gemeinsam geschlossen werden, regeln klar die

Voraussetzungen, unter denen der Betrieb tatsächlich verpflichtet wäre, den jungen Lehrling in ein Ausbildungsverhältnis zu übernehmen. „Immer wieder wurde aus dem Kreise unserer Mitglieder bemängelt, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die ein Ausbildungsverhältnis im Handwerk anstreben, insgesamt zu schlecht seien“, berichtet der Kreisgeschäftsführer. „Mit dem Vertrag, den die Handwerksunternehmer im Rahmen dieses Projekts schließen, wissen sie von vornherein, dass nur bei einem bestimmten Niveau ein Ausbildungsverhältnis überhaupt entsteht.“ Da der Auftakt erfolgreich war, folgt nun die Fortsetzung, damit 2017 sowohl Betriebe als auch Jugendliche zueinander finden können, die auch zueinander passen. Alles Wissenswerte zum Thema Handwerk in der Region finden Interessierte übrigens im Internet unter www.handwerk38.de. $

„Mit ihren Plänen, eine blaue Plakette für Dieselfahrzeuge einzuführen, gefährden die Bundesumweltministerin und ihre Länderkollegen den Bau neuer Wohnungen in den Städten, gerade dort, wo Wohnraum besonders gefragt ist.“ Das hat kürzlich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB), Felix Pakleppa, erklärt.

Lastwagen dürften nicht mehr in die Citys Hintergrund ist eine nach Auffassung der EU zu hohe StickoxidBelastung in den Innenstädten. Bei einer Umsetzung der jetzigen Vorschläge bestehe die Gefahr, dass nicht nur sämtliche Pkw mit Dieselmotor, sondern auch Lastwagen und Nutzfahrzeuge nicht mehr in die Innenstädte fahren dürfen, so Pakleppa. Und weiter: „Die verfügbaren Neufahrzeuge tragen kaum zur Stickoxid-Reduzierung bei. Darüber hinaus ist fraglich, ob Filter oder Luftreinigungsanlagen für Fahrzeuge in entsprechender Größenordnung zur Verfügung stehen.“ Bevor man über ein Fahrverbot für Fahrzeuge nachdenke, die im Vertrauen auf die zum jeweiligen

Die Kreishandwerkerschaft ebnet Schülern für handwerkliche Ausbildungsberufe den Weg. ZVEH

Eine Sonderveröffentlichung vom 30. Juni 2016 32061501_002416

Das Baugewerbe könnte durch eine blaue Plakette stark belastet werden. Zeitpunkt geltenden Abgasnormen gekauft wurden, sollte man zuerst prüfen, ob und wie eine Nachrüstung möglich sei und ein entsprechendes Förderprogramm hierfür auflegen, sagte der ZDB-chef weiter. Betroffen von einer solchen Regelung wären nicht nur Baufahrzeuge und Lastwagen, sondern auch kleinere Lieferwagen, Kleinbusse und weitere Pkw, die Bauunternehmen für ihre Mitar-

beiter für deren Arbeit zur Verfügung stellen. „Wir schätzen, dass von einer solchen Regelung allein in unserer Branche mehrere hunderttausend Fahrzeuge betroffen wären“, betonte Pakleppa. „Wie sollen Baumaterialien, Baugeräte und Arbeitnehmer zu den Baustellen kommen? Wie sollen unsere Mitglieder Wohnungen in großer Zahl auch in Innenstadtlagen bauen, wenn ihnen der Weg dorthin faktisch versperrt wird?“

Pakleppa appellierte daher an die politisch Veranwortlichen, eine Luftreinhaltepolitik mit Augenmaß zu betreiben und eigene Versäumnisse wie auch die der Automobilindustrie nicht auf dem Rücken der Bauunternehmen auszutragen. „Es kann nicht sein, dass zum gleichen Zeitpunkt Elektrofahrzeuge mit einer Prämie gefördert und hunderttausende von Fahrzeugen mit einem faktischen Fahrverbot belegt werden sollen.“ $

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bau-InnunG

Neue Hoffnung

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bauGewerbe blIcKt nach vorn Das zurückliegende Frühjahr hat im Baugewerbe Hoffnungen geweckt. Die Geschäftslage wurde von den Bauunternehmen weit überwiegend mit gut bis befriedigend eingestuft. Lediglich zum öffentlichen Hochbau fallen die Bewertungen etwas ab. Demgegenüber sind sie im tiefbau merklich besser ausgefallen. Das ergab eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Bessere Nachfrage Zur positiven Lagebeurteilung hat offensichtlich die gestiegene Nachfrage beigetragen. Hier meldeten die tiefbausparten eine Steigerung, aber auch im Wohnungsbau gab es mehr Aufträge. Öffentlicher Hochbau und der Wirtschaftsbau meldeten eine unveränderte Nachfrage. Auch die Bautätigkeit hielt ein hohes Niveau, was sich in der Kapazitätsauslastung und bei der Beschäftigung niederschlägt. Wie zuvor blieben Meldungen über rückläufige Beschäftigung gänzlich aus. Vereinzelt wurde über zusätzliche Einstellungen berichtet.

Die Investitionstätigkeit blieb überwiegend auf Ersatzbeschaffung konzentriert. Die Erweiterung der Kapazitäten nahm jedoch zu. Hierzu dürfte vor allem die andauernde Nachfrage im Wohnungsbau beigetragen haben, so der ZDB. Auch die steigenden Investitionen in die Infrastruktur machten eine Kapazitätsausweitung erforderlich. Der Fachkräftemangel setzte aber weiterhin Grenzen, so dass Rationalisierungsinvestitionen verstärkt in Betracht kamen. $

Die Auftragsbestände im Hochbau haben

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weiterhin eine Reichweite von drei Monaten. Im tiefbau betrugen sie etwa 2,5 Monate. Die Geräteauslastung lag im Hochbau bei gut 65 Prozent, im tiefbau gab es eine weitere Steigerung um zwei Prozentpunkte auf 62  Prozent. Anders als im Vorjahr zeigte sich damit eine stetig steigende und anhaltende Kapazitätsauslastung.

Fachkräfte fehlen

ZDB

schwarzarbeItern das handwerK leGen Nach Ansicht des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) nimmt die Schwarzarbeit in der Branche in Deutschland immer weiter zu. Legal arbeitende Betriebe seien dadurch nicht mehr konkurrenzfähig. „Wir beobachten in der Bauwirtschaft immer öfter Formen der organisierten Kriminalität“, so der Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Harald Schröer. Als Beispiel nannte er Firmen, in denen Beschäftigte bar mit Schwarzgeld bezahlt würden: „Die Arbeiter erhalten keinen Mindestlohn, Steuern und

Sozialabgaben werden auch nicht entrichtet. Solche mafiösen Strukturen verbreiten sich in Deutschland nahezu flächendeckend.“ Die Stundenverrechnungssätze seien höchstens halb so hoch wie die Stundensätze von Betrieben, die Mindestlöhne zahlten oder die höheren tariflöhne. Bauherren nähmen Schwarzarbeit oft in Kauf, kritisierte Schröer. Deswegen starte sein Verband eine Kampagne für eine faire Bauwirtschaft, die sich an Häuslebauer und an große Auftraggeber richte. Um Schwarzarbeit besser zu bekämpfen, seien auch mehr Kontrollen nötig. Zurzeit seien von den rund 6 800 Planstellen bei der Finanzkontrolle etwa 600 Stellen nicht besetzt. $

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dachdecker-Innung

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metall-InnunG

Ergebnis: Nur knapp befriedigend

Ganz weit vorn mit der „Web-App“

dachdeckerhandwerk legt zahlen für das vergangene jahr vor

anGebot des bIldunGswerKs der metallhandwerKe In KooperatIon mIt ecademy

che Mitarbeiterzahl 2015 nur um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr lag und damit nahezu stabil geblieben ist“, erläuterte KarlHeinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), mit Blick auf die Zahlen. Dabei spielten die diskutierte, aber nicht umgesetzte steuerliche Begünstigung von WärmedämmMaßnahmen eine Rolle. Karl-Heinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Das Dachdeckerhandwerk hat im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 8,99 Milliarden Euro und somit einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen müssen. Diese Zahlen wurden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. „In absoluten Zahlen gesehen, fallen wir bei der Betriebsleistung in unserem Wirtschaftszweig damit wieder unter das Niveau des Jahres 2011 zurück. Angesichts der seit Jahren positiven Baukonjunktur ist dies ein eher enttäuschender Verlauf, obwohl die durchschnittli-

Bei einer hohen Wettbewerbsintensität sowie gestiegenen Bauund Personalkosten dürfte die Ertragslage 2015 nur knapp befriedigend ausgefallen sein, sagte Schneider. Dennoch bleibt die Stimmung unter den Betriebsinhabern auf vergleichsweise hohem Niveau und die Geschäftslage wird laut der ZVDHJahresumfrage durchschnittlich mit der Schulnote 2,6 bewertet. Die Geschäftsaussichten für das Jahr 2016 benoten die befragten Dachdeckerbetriebe mit 2,5, wobei auffällt, dass die kleineren Betriebe eher pessimistisch, die Inhaber von Betrieben mit über fünf Mitarbeitern überwiegend optimistisch in die Zukunft blicken. Dies dürfte vor allem an

„Zum jetzigen Zeitpunkt eher zuversichtlich“

schärfung der energetischen Anforderungen durch die neue EnEV. Eine Sonder-AfA, also die Abschreibung für Abnutzung, als Steueranreiz für den privaten Wohnungsneubau, könnte für weitere Impulse sorgen, so der ZVDH-Präsident.

„Für das Dachdeckerjahr 2016 sind wir zum jetzigen Zeitpunkt eher zuversichtlich. Die florierende Wohnungsneubautätigkeit wird nutzen, wenngleich unsere Betriebe von der dynamischen Nachfrage weiterhin nur unzureichend profitieren“, führte Schneider weiter aus. Positive Treiber seien die Ver-

Die Umfragen bestätigen den Trend: Die Auftragsbestände bei den Dachdeckern haben sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem im Bereich Neubau und Sanierung positiv entwickelt. Als Problemfelder werden von den Unternehmern Fachkräftemangel, Bürokratiehindernisse und Preisverfall genannt. $

der guten Auftragslage in vielen Regionen Deutschlands liegen. Zudem kann sich der eher milde Winter 2015/16 günstig auf das Dachdeckerhandwerk auswirken.

Das theoretische Lernangebot in der Ausbildung muss sich der digitalen Lebenswelt und den Bedingungen der neuen Generationen anpassen und nicht umgekehrt. Wenn das Bildungssystem aber zeitverzögert reagiert, bleiben auch die Ausbildungsbetriebe auf dem Problem schulmüder Jugendlicher sitzen. Um diese Lücke zu schließen und praktisch begabten Jugendlichen eine chance zu geben, sich das Handwerk als Metallbauer oder Feinwerkmechaniker erfolgreich anzueignen, bietet das Bildungswerk Deutscher Metallhandwerke in Zusammenarbeit mit ecademy ab August eine „Web-App“ für die Berufe Metallbauer und Feinwerkmechaniker an. Das Lernsystem mit eLearningModulen muss nicht heruntergeladen werden, sondern die Jugendlichen bekommen einen eigenen Zugang zu einer Internet-Plattform, auf der sie ihr Lernpensum gestalten und ler-

Das Dachdeckerhandwerk ist nicht ganz zufrieden.

Animationen und Simulationen aufbereitet.

Im Metallhandwerk lernt man modern. nen. Das Angebot schließt ein optionales „Starter-Paket“ mit ein, das den Einstieg in die Lehre ebnet. Gelernt werden kann zuhause oder im Betrieb. Das separate E-Learning-Angebot für Feinwerkmechaniker und Metallbauer deckt jeweils 30 bis 40 Prozent der Ausbildungsinhalte eines Ausbildungsberufs ab. Der berufsvorbereitende Kurs „Starter“ enthält 60 Stunden

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berufsvorbereitende Inhalte vor allem aus den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch mit rund 200 Lernmodulen und dazugehörigen Übungen, testmöglichkeiten und E-Book Kapiteln. Alle Module sind multimedial und interaktiv aufbereitet, und viele Bildinformationen ergänzen die kurzen texteinheiten. In multimedialen Präsentationen sind die fachbezogenen themen visuell und interaktiv mit

Zwischendurch haben die Auszubildenden durch kurze Wissensabfragen die Möglichkeit zu prüfen, ob sie die Inhalte tatsächlich verstanden haben. charakteristisch sind außerdem vernetzte Inhalte, individuelle Lernwege, flexible Lernniveaus und ein hoher Lernerfolg auch für schwache Lerner. Der Lernerfolg ist kontrollierbar, ohne dass er sofort Konsequenzen wie in der Schule hat. Frustrationserlebnisse können dadurch bei gleichzeitigem Fortschritt vermieden werden. Die Jugendlichen lernen selbstgesteuert. „Unser Ziel ist es, dass alle Auszubildenden unserer Branche die chance bekommen, einen erfolgreichen Abschluss zu machen. Wir erwarten eine hohe Akzeptanz“, so Diether Hils, Geschäftsführer der Berufsbildung im Bundesverband Metall. $

Ulrich Plack

ZVDH (2)

Metallbau • Bauschlosserei

fahrtstrecken werden kürzer Positiv an der aktuellen Lage im Dachdeckerhandwerk ist laut Karl-Heinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), dass die Dachdecker weniger weit zu ihrem Einsatzort fahren müssten als zuvor. Das spiegele auch die Verbesserung der regionalen Auftragslage gegenüber dem Vorjahr wider.

Der Hauptteil der Dachdecker fährt im Schnitt 50 Kilometer weit, um seine Kunden zu erreichen, führt Schneider aus. Die Zahl der Fahrten bis zu 100 und bis zu 200 Kilometer Entfernung vom Firmensitz habe leicht abgenommen. Waren es im Vorjahr noch 21,0 Prozent (Radius 100 km) und 4,7 Prozent (Radius 200 km), sind es aktuell nur noch 18,1  Prozent und 3,3 Prozent.

Auch der Auslandsein-satz vermittele durchaus interessante Einblicke. So seien zwar im Bundesdurchschnitt nur 7,5 Prozent der Dachdecker international unterwegs, so Schneider. Aber 23,3  Prozent der RheinlandPfälzer, 15,5 Prozent der Schleswig-Holsteiner und immerhin 14,3 Prozent der saarländischen Betriebe meldeten Auslandsaufträge. $

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InnunG des KraftfahrzeuGhandwerKs | metall-InnunG

Service-Umsatz wird nicht leiden zdK-studIe: steIGende zulassunGszahlen beI e-autos werden KompensIert Steigende Zulassungen von E-Fahrzeugen werden bis 2030 kaum Auswirkungen auf den Service-Umsatz im Kfz-Gewerbe haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) jetzt vorgestellt hat. So setzt sich die Bundesregierung in ihrem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität (NEPE) bis zum Jahr 2030 das Ziel, rund fünf Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Bei einem gesamten Pkw-Bestand von 44,4 Millionen (Stand 1. Januar 2015, Quelle: KBA) würden

die Wartungsumsätze in den KfzBetrieben laut der ZDK-Studie nur leicht von 26 Milliarden Euro auf 25,8 Milliarden Euro sinken. Das entspricht einem Rückgang von circa einem Prozent. Für das Ergebnis nennt die Studie mehrere Gründe: Einerseits fallen bei batteriebetriebenen Autos weniger Wartungsarbeiten an. Andererseits wird dieser Ausfall durch einen Mehraufwand bei den Hybridfahrzeugen kompensiert. Hinzu kommt, dass der prognostizierte Anteil an reinen Elektroautos kleiner ausfallen wird als der von Plug-In-Hybriden und Batteriefahrzeugen mit Range

Ganz gleich ob Facharbeiter, Abteilungsleiter oder chef: Die Bezahlung stimmt. Metallhandwerker bauen Gebäude aus Glas und Metall, produzieren Maschinen und Werkzeuge, sind Instandsetzer, Designer und Entwickler. Im Metallhandwerk werden Facharbeiter, Meister, Werkstattleiter oder Assistenten der Geschäfts-

führung gebraucht. Auch als Abteilungs- oder Baustellenleiter, Produktionsexperte oder erfolgreicher Unternehmer kann man hier seinen Weg machen. Im Handwerk  entscheidet jeder selbst, was für ihn persönlich Karriere bedeutet, nicht die Personalabteilung eines großen Konzerns. Wer nach oben will, für den ist die Lehre  der Anfang. Sie  ebnet den Weg zu  zahlreichen interessanten Spezialisierungen. Mit oder ohne Abitur: Wer sein Handwerk beherrscht, dem stehen heute alle Berufswelten und Bildungstüren offen. Das moderne Berufslauf-

Batterie-Preise, die Akzeptanz der Kunden und nicht zuletzt die technologischen Entwicklungen weiterer Antriebsformen wie die Brennstoffzelle sind Faktoren, die darauf wesentlich Einfluss nehmen könnten. $

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Olschowka GmbH

Dachdeckerbetrieb 38440 Wolfsburg, Tischlerstraße 2 Tel. (0 53 61) 1 34 57, Fax 2 15 10

Hildebrandt, Dirk

Dachdeckermeister 38547 Calberlah, Hauptstraße 13 Tel. (0 53 74) 34 14, Fax 34 14

Inh. Uwe Jakobides 38446 Wolfsburg Kronekenberg 15 Tel. (0 53 63) 4 03 39, Fax 4 07 92

Das Metallhandwerk bietet viele Karriereoptionen. Oft sind die jungen Menschen gar nicht bewusst. Insbesondere sie nämlich denken schnell an Schrauben, Drehen, Schweißen und den klassischen Berufsweg LehrlingGeselle-Meister. Der ist gut, aber es gibt noch viele andere mögliche Wege. Sowohl wenn es darum geht, in den Beruf „reinzukommen“, als auch beim „Weiterkommen“. Da lohnt es sich bestimmt, genauere Informationen einzuholen. $

John, Sven

Dachdeckermeister 38448 Wolfsburg Am Bahnhof 13 Tel. (0 53 63) 81 17 07, Fax 81 17 09

Karstens GmbH

Dachdeckerei – Zimmerei 29365 Sprakensehl Hauptstraße 13 Tel. (0 58 37) 14 08 80, Fax 14 08 85

Karstens, Ralph

Dachdeckermeister GmbH 29386 Hankensbüttel-Emmen Emmer Dorfstraße 51 Tel. (0 58 32) 97 90 04, Fax 97 90 05

Kistner, Andreas

Dach- und Fassadenbau 38461 Danndorf Brombeerweg 2a Tel. (01 74) 7 59 99 99

Lemberger, Werner

Dachdeckermeister 29379 Wittingen-Knesebeck Gifhorner Straße 11 Tel. (0 58 34) 3 31, Fax 53 01 80

Eine Sonderveröffentlichung vom 30. Juni 2016 32059401_002416

28885301_002416

Dachdeckermeister e. Kfm. Inhaberin E. Oelkers 38518 Gifhorn, Im Heidland 8 Tel. (0 53 71) 98 95-0, Fax 98 95-15

Dachdeckerbetrieb 38448 Wolfsburg Alte Dorfstraße 16 Tel. (0 53 61) 65 57 71, Fax 65 57 72

Jakobides, Heinz

bahnkonzept ermöglicht in allen Metallberufen eine lebenslange Karriere.

Ideen aus Metall Inh. Thomas Nesemann

Dachdeckermeister 38533 Vordorf-Rethen, Damm 6 Tel. (0 53 04) 40 13, Fax 90 77 26

Dachdeckerei – Klempnerei 29393 Groß Oesingen Molkereistraße 13 Tel. (0 58 38) 5 42, Fax 7 57

tU BERLIN

Überdachungen Einfassungen Zaunanlagen Geländer Treppen Türen Tore Stahlbau von Hallen Fluchttreppen Industriebauten

Dachdeckermeister 29392 Wesendorf Zum Hammersteinpark 8 Tel. (0 53 76) 89 09 79, Fax 89 02 98

Dachdeckermeister 38550 Isenbüttel Schlosserstraße 2 Tel. (0 53 74) 67 10 42, Fax 67 10 58

das metallhandwerK hat zuKunft Junge Menschen sind sich oft unsicher, welchen Berufsweg sie einschlagen sollen. Unter einem Metallberuf können sie sich zuweilen wenig vorstellen. Dabei gibt es im Metallhandwerk jede Menge Berufe, die Spaß machen und Zukunft haben.

Nabein e.K., Jens-Thorsten Schobek, Stefan

Dachdeckermeister Inh. Fritz Henke, 38518 Gifhorn Fallerslebener Straße 6 Tel. (0 53 71) 1 23 08, Fax 1 44 61

In Folge der größeren Nachfrage nach E-Autos wird der ServiceUmsatz der Werkstätten nur gering sinken, so der ZDK. PEtAIR/FOtOLIA Extender. Wie sich der Wartungsumsatz der Autohäuser in den nächsten Jahren tatsächlich entwickeln wird, hängt laut der Studie von den Verkaufszahlen ab. Staatliche Förderprogramme, der Ausbau der Ladeinfrastruktur,

Henke, Gerd

Otte, Hans Friedrich

Pillich, Mark

Schulz & Ebsen

Schulze, Dirk

Dachdeckermeister 38448 Wolfsburg, Heinrichswinkel 9 Tel. (0 53 71) 65 63, Fax 61 86 45

Schulze, Karl-Heinz

Inh. Detlef Schulze Dachdeckermeister 38524 Sassenburg Hagenfeldstraße 11 Tel. (0 53 71) 6 12 78, Fax 6 22 27

Dachdeckermeister 38179 Schwülper Braunschweiger Straße 11a Tel. (0 53 03) 99 07 29

Schulze, Paul

Plikat, Andreas

Sprengel, Julius

Reinecke, Matthias

Dachdeckermeister 38539 Müden, Böckelser Straße 2a Tel. (0151) 22749116

UG (haftungsb.) & Co. KG 38518 Gifhorn-Gamsen Hamburger Straße 6 Tel. (0 53 71) 79 37, Fax 7 18 03

Roloff, Lutz

Wahry, Mario

Rosin, Silvia

Waldmann, Siegfried

Schacht GmbH, Kurt

Wolfsb. Bedachungsges. mbH Hanky & Co.

Dachdeckerei 38527 Meine OT Grassel Gartenstraße 14a Tel. (0 53 04) 59 04

Dachdeckerbetrieb 38527 Meine-Abbesbüttel Meiner Straße 14a Tel. (0 53 04) 32 36, Fax 50 18 64 Dachdeckerbetrieb 38551 Vollbüttel, Druffelbecker Weg 6 A Tel. (0 53 74) 91 82 56, Fax 91 83 72 Dachdeckerbetrieb 38518 Gifhorn-Wilsche Alte Poststraße 58 Tel. (0 53 71) 78 67, Fax 70 77

Schnall, Joseph

Dachdeckerbetrieb 38465 Brome, Jübarscher Weg 7 Tel. (0 58 33) 97 07 33, Fax 97 07 33

Dachdeckermeister 29396 Schönewörde, Am Försterhof 3 Tel. (0 58 35) 78 70, Fax 17 75 Dachdeckermeister 38518 Gifhorn, Hindenburgstraße 7 Tel./Fax (0151) 25210181

Dachdeckerei Voß

Dachdeckermeister 38533 Vordorf, Höhe 25 Tel. (0 39 46) 9 61 60 Fax (0 53 04) 50 15 06 Dach und Fassade GmbH 38536 Meinersen. Platenkamp 21 Tel. (0 53 72) 53 73, Fax 1267

38446 Wolfsburg, Daimlerstraße 14 Tel. (0 53 61) 5 15 71, Fax 5 17 80

Zschumme und Wiezke GmbH & Co. KG 29378 Wittingen Kakerbecker Straße 18 Tel. (0 58 31) 86 82, Fax 75 84


12

dAchdecker-iNNuNg

AUTO plus AG Hamburger Straße 69, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 40 17, (0 53 71) 5 40 18 Au, Denis und Reinhold Stroh GbR Zur Dannheide 1a, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 70 05, (0 53 71) 7 42 55

Jetzt werden Schwerpunkte gesetzt

Auto-Hoffmann GmbH – Kfz-Mechanikerbetrieb Neue Straße 53, 38444 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 65) 96 00, (0 53 65) 9 60 96

Neue AusbilduNgsverordNuNg für dAchdecker tritt Am 1. August iN krAft

Autohaus Blecker GmbH Braunschweiger Str. 151, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 1 20 13, (0 53 71) 1 42 17 Autohaus Kuhnt GmbH Braunschweiger Str. 98, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 43 84, (0 53 74) 1 67 96 Autohaus Kühl GmbH & Co. KG Wolfsburger Straße 3, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 80 70, (0 53 71) 80 71 00 Autohaus Manfred Müller Dorfstraße 106, 38524 Sassenburg Tel./Fax (0 53 78) 9 89 80, (0 53 78) 98 98 30

In Folge der neuen Ausbildungsverordnung legen Betrieb und Auszubildender künftig einen Schwerpunkt fest. Seit zwei Monaten ist es amtlich: Die neue Ausbildungsverordnung für Dachdecker wird am 1. August in Kraft treten. Wichtigste Neuerung: Der Betrieb legt gemeinsam mit dem Auszubildenden zu Beginn der Lehre einen Schwerpunkt fest, die Vertiefung erfolgt dann im dritten Lehrjahr.

Deutlich mehr Attraktivität

ver geworden, denn es wurden auch technische Neuerungen berücksichtigt. „Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es unter anderem im zweiten Lehrjahr in der überbetrieblichen Ausbildung einen neuen Lehrgang ,Herstellen von energetischen Maßnahmen an Dächern‘“, so Artur Wierschem, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralver-

Ausgewählt werden kann zwischen Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik. Die Dauer der Überbetrieblichen Unterweisung (ÜLU) wird von 14 auf 15 Wochen erhöht. Das Dachdeckerhandwerk ist übrigens eine der wenigen Branchen, in denen Betriebe Zuschüsse für die Ausbildung erhalten. Mit der neuen Ausbildungsverordnung ist der Beruf des Dachdeckers deutlich attrakti-

Artur Wierschem, stellvertre­ tender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deut­ schen Dachdeckerhandwerks.

bands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH).

Betriebe können profitieren Auch die Betriebe profitieren von der Neuordnung: „Bei der alten Ausbildungsform musste der Betrieb in der Fachrichtung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik die gesamte Breite des Berufsbilds berücksichtigen, das fiel kleineren Betrieben manchmal schwer. Nun kann jeder Betrieb nach einer zunächst grundlegenden gleichen Ausbildung entsprechend seines betrieblichen Schwerpunktes über die Zeitdauer von einem halben Jahr vertiefend ausbilden und sich somit passende Fachkräfte sichern“, erläutert Wierschem die Vorteile der neuen Verordnung. Neben einer aktuellen Ausbildungsordnung bietet das Dachdeckerhandwerk eine sehr gute Bezahlung während der Lehrzeit, einen krisensicheren Job

BRAAS

sowie vielfältige Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Denn Dachdecker legen nicht nur Ziegel aufs Dach: Sie installieren Solaranlagen in Dach- und Wandflächen, sie dichten Flachdächer unter Anwendung neuester Abdichtungstechniken ab und legen Dachbegrünungen an, führen Abdichtungen von Balkonen, Terrassen und im Keller aus und gestalten Außenwände von Gebäuden mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Dachdecker unterstützen Hausbesitzer zudem bei der energetischen Gebäudesanierung und informieren auch über Fördermittel. Und technische Neuerungen wie der Einsatz von Drohnen oder die digitale Modellierung von Gebäudedaten werden künftig den Beruf des Dachdeckers mehr und mehr bestimmen. Auch in Sachen Sicherheit wird viel getan: Die Arbeitsschutzprogramme und Präventionsmaßnahmen im Dachdeckerhandwerk gelten als vorbildlich. $

Hotop, Heinz-Bernd Kfz-Werkstatt + Tankstelle Hauptstraße 48, 38547 Calberlah Tel./Fax (0 53 74) 44 55, (0 53 74) 44 54 JV Automobile Jahreswagen-Verkaufshilfe GmbH Im Heidland 37, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 94 42 51, (0 53 71) 1 20 47 Kampke, Karl-Hermann – Kfz-Elektrikermeister Celler Straße 63, 38518 Gifhorn Tel. (0 53 71) 39 31 Klein-Wagner, Birgit – BKW-Zweirad-Sport Dorfstraße 46, 29369 Ummern Tel./Fax (0 50 83) 9 12 01 34, (0 50 83) 9 20 17 Krüger, Jürgen – Kfz-Betrieb Görlitzer Straße 14, 38547 Calberlah Tel./Fax (0 53 74) 67 37 98, (0 53 74) 44 50 Körner GmbH, W. – Gapelstapler Braunschweiger Str. 15, 38179 Groß Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 9 59 50, (0 53 03) 95 95 95 Laas Automobile GmbH & Co. KG Waller Straße 18 – 19, 38179 Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 9 50 20, (0 53 03) 95 02 20

Autohaus Strauß GmbH & Co. KG Gifhorner Straße 2, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 4 98, (0 53 72) 14 52

Lange KG, Otto – Kfz-Mechanikerbetrieb Kakerbecker Straße 12, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 9 81 00, (0 58 31) 98 10 50

Autoservice Brandes GmbH Allerstraße 16, 38524 Sassenburg-Dannenbüttel Tel./Fax (0 53 71) 94 09 79, (0 53 71) 94 12 92

M & M Automobile GmbH Wunderbütteler Kirchweg 5, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 79 89, (0 58 31) 12 74

Autoservice Peesel UG Im Rietendorf 16 29379 Wittingen-Knesebeck Tel. (0 58 34) 52 00, Fax (0 58 34) 52 01

Maier, Hans-Jürgen Kfz-Mechanikermeister Im Weilandmoor 4, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 53 12, (0 53 71) 5 01 21

Autowelt Behrens GmbH Vorsfelder Straße 3a, 38471 Rühren-Brechtorf Tel./Fax (0 53 67) 9 78 06-0, (0 53 67) 9 78 06 29 D & G Kfz-Meisterbetrieb e.K. Dieckhorster Straße 20, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 82 14, (0 53 72) 82 16 Diakonische Servicegesellschaft Kästorf GmbH Hauptstraße 51, 38518 Gifhorn-Kästorf Tel./Fax (0 53 71) 72 13 61, (0 53 71) 72 15 44 Ebert, Viktor – Kfz-Betrieb Im Freitagsmoor 42, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 47 46, (0 53 71) 1 48 47 Erke, Viktor – Kfz-Technikermeister Schwarzer Weg 9a, 38536 Meinersen Tel. 0174 3405660 Freistedt, Jürgen – Kfz-Mechanikermeister Zur Silbereiche 2, 38518 Gifhorn-Kästorf Tel./Fax (0 53 71) 7 38 70, (0 53 71) 7 53 38 Fricke, Reinhard – Kfz-Mechanikermeister Hoher Graben 5, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 13 72, (0 53 73) 43 26 Haerting, Günter – Kfz-Mechanikermeister Bahnhofstraße 91, 38465, Brome Tel. (0 58 33) 2 65 Heckert GmbH, Lothar Reparatur, Wart. u. UVV-Prfg. Westerendstraße 11, 38528 Adenbüttel Tel./Fax (0 53 04) 91 88 90, (0 53 04) 9 18 89 22 Heine, Günter – Kfz-Mechanikermeister Dammstraße 28, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 71 80, (0 58 31) 86 30 Heisig, Walter – Kfz-Mechanikerbetrieb Uelzener Straße 12, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 2 91 10, (0 58 31) 13 52 Helmke, Ralph – Kfz-Mechanikermeister Tiddischer Straße 6, 38476 Barwedel Tel./Fax (0 53 66) 18 18, (0 53 66) 17 62

Mobilcenter Brinkmann GmbH Bahnhofstraße 44, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 6 00, (0 58 31) 74 00 Mollenhauer, Helmut – Kfz-Mechanikermeister Schulstraße 1, 29399 Wahrenholz Tel./Fax (0 58 35) 2 47, (0 58 35) 70 53 Niedens, Andreas – Kfz-Technikermeister Im Weilandmoor 4, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 53 12, (0 53 71) 5 01 21 Otte, Karsten – Otte-Fahrzeugtechnik Friedhofstraße 2, 29392 Groß Oesingen Tel./Fax (0 58 38) 99 29 92, (0 58 38) 99 29 93 Overbeck GbR, Rolf-Dirk und Roselore Altes Hohes Feld 3, 38531 Rötgesbüttel Tel./Fax (0 53 04) 49 00, (0 53 04) 9 11 45 24 Paschilke, Viktor – Kfz- Mechanikermeister Am Luckmoor 2, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 75 41, (0 53 71) 5 20 23 Peschel GmbH, Uwe – Kfz-Technik Zum Kluxfeld 2, 29386 Hankensbüttel-Emmen Tel./Fax (0 58 32) 93 43, (0 58 32) 93 44 Peter, Andreas – Auto-Peter Im Heidland 5, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 15 07 59, (0 53 71) 15 07 58 Pietrzyk, Klaus-Dieter Kfz-Mechanikermeister Emmer Dorfstraße 29, 29386 Hankensbüttel Tel./Fax (0 58 32) 97 90 06, (0 58 32) 97 90 08 Pingel GmbH, Stefan – Kfz-Meisterbetrieb Adam-Riese-Straße 6, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 1 47 27, (0 53 71) 1 48 82

Rudloff & Kussmann GmbH Kfz-Mechanikerbetrieb Celler Straße 107c, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 55 53, (0 53 71) 5 58 53 Scheer, Wolfgang – Berufliche Bildungsstätte Postfach 42, 38465 Brome Tel./Fax (0 53 77) 4 97, (0 53 77) 12 02 Schmiedener, Jens – Kfz-Mechanikermeister Hauptstraße 3, 29393 Groß Oesingen Tel./Fax (0 58 38) 5 65, (0 58 38) 7 34 Schmitz, Rolf – Kfz-Mechanikermeister Lüneburger Straße 4a, 29392 Wesendorf Tel./Fax (0 53 76) 71 70, (0 53 76) 85 46 Schönfeld, Peter – Kfz-Mechanikermeister Im Häg 31, 38474 Tülau Tel./Fax (0 58 33) 73 47, (0 58 33) 16 36 Schwarz, Gerhard – Kfz-Mechanikermeister Rietberg 20, 29396 Schönewörde Tel./Fax (0 58 35) 2 69, (0 58 35) 17 33 Schärling e.K., Helmut – Inh. Robert Appel Im Paulsump 16, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 77 45, (0 53 71) 7 42 14 Sternpartner GmbH & Co. KG – Frido Anders Celler Straße 109, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 94 90 60, (0 53 71) 94 90 99 Stich, Bernd – Kfz-Mechanikermeister Gifhorner Straße 2, 38551 Ribbesbüttel Tel./Fax (0 53 74) 23 12, (0 53 74) 31 72 Unfall-Schnell-Dienst – Inh.: Rudi Mattes jun. Liststraße 1, 38550 Isenbüttel Tel./Fax (0 53 74) 16 26, (0 53 74) 16 91 Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn GmbH Wolfsburger Straße 1, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 9 49 80, (0 53 71) 94 98 20 W. Kurth Kfz-Meisterbetr. – Inh. Stefan Totsche Poststraße 6, 38179 Schwülper-Groß Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 42 92, (0 53 03) 68 25 WEDDE Lackiererei und Kfz-Instandsetzung GmbH An der Bahn 9, 38527 Meine Tel./Fax (0 53 04) 40 11, (0 53 04) 40 25 Waßmann-KFZ GmbH, J. Flettmarer Straße 6, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 29 18, (0 53 75) 98 25 94 Weitzer GmbH Am Stadtweg 15, 38533 Vordorf Tel./Fax (0 53 04) 90 14 99, (0 53 04) 9 18 08 75

Prilop, Lutz – Kfz-Mechanikermeister Hamburger Straße 64, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 70 15, (0 53 71) 7 29 48

Wintgen GmbH, W. – Kfz-Technik Schäferweg 2, 38179 Schwülper-Rothemühle Tel./Fax (0 53 03) 12 57, (0 53 03) 37 39

REMONDIS GmbH & Co. KG – Region Nord Im Heidland 11, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 9 88 70, (0 53 71) 5 30 65

Wöhling, Wolfgang – Kfz-Technikermeister Moorkamp 16, 29369 Ummern Tel./Fax 0151 / 20789876

Reinhold KG, Dieter – Kfz-Technikerbetrieb Hamburger Straße 3a, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 7 56 92, (0 53 71) 7 56 92

Wolf GmbH, Otto – Kfz-Mechanikerbetrieb Laischeweg 9, 38554 Weyhausen Tel./Fax (0 53 62) 9 78 90, (0 53 62) 97 89 39

Innung des Kraftfahrzeughandwerks Gifhorn

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Roß, Dieter – Kfz-Technikermeister Hauptstraße 25, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 71 07, (0 53 75) 71 10


20

InnunG des KraftfahrzeuGhandwerKs

Heitere Stimmung

Der Digitalisierung stellen

Kfz-handwerK: Indexwert Ist hoch

auswIrKunGen auf abläufe, Geschäftsmodelle, servIce

Die tage sind länger geworden und die Stimmung im Kfz-Gewerbe ist gestiegen. Das ergab der Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches KfzGewerbe (ZDK) im Frühjahr.

ist er saisonüblich. Noch etwas höher sind die Erwartungen an das Gebrauchtwagengeschäft: 40 Prozent gehen von einer guten und 56,2 Prozent von einer befriedigenden Entwicklung aus.

So stieg der Indexwert zur erwarteten Geschäftslage für das zweite Quartal 2016 gegenüber dem ersten Quartal um 20,9 auf 121,2 Punkte und damit auf den zweithöchsten Wert seit Beginn der Datenerhebung in 2010. Von den befragten Betrieben erwarten 42,4 Prozent eine allgemein gute Geschäftslage, und 52,6 Prozent gehen von saisonüblichen Geschäften aus.

Auch für die Werkstattauslastung stehen die Ampeln auf grün: Jeweils 48,1 Prozent der befragten Betriebe rechnen im zweiten Quartal mit gutem oder saisonüblichem Servicegeschäft. Die Geschäftslage im ersten Quartal 2016 stellt sich für das Kfz-Gewerbe im Durchschnitt besser dar als noch vor einem Jahr: Der Indexwert liegt bei 106,2 Punkten und damit um 4,6 Punkte höher als noch vor zwölf Monaten (101,6). Die IndexWerte fassen die Ergebnisse der drei Geschäftsbereiche Neuwagen, Gebrauchtwagen und Werkstatt zusammen. $

Die positive Stimmung zieht sich durch alle drei Geschäftsfelder. So sehen 39,2 Prozent der Befragten einen guten Auftragseingang für Neuwagen, und für 53,6 Prozent

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe kann sich derzeit nicht über seine Lage beklagen. ZDK

entlastunG Ist nötIG

Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elek tro- und informationstechnischen Handwerke.

An der Forderung, Kfz-Betriebe bei den Rundfunkbeiträgen zu entlasten, hält der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) fest. Zentraler Kritikpunkt ist dabei nach wie vor der hohe Rundfunkbeitrag für von Kfz-Unternehmen genutzte Fahrzeuge, insbesondere für Vorführwagen, sagte ein ZDKSprecher.

Keine Entwicklung prägt derzeit Wirtschaft und Gesellschaft so sehr wie die fortschreitende Digitalisierung. thema ist im Elektrohandwerk vor allem die Auswirkung der Digitalisierung auf Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle, Serviceanforderungen und vieles mehr.

KHSERGEI/123RF

Damit werde nach wie vor eine Handelsware mit diesem Beitrag belegt. Zu der allseits geforderten, generellen Abschaffung des fahrzeugbezogenen Rundfunkbeitrages soll es dagegen nicht kommen, da dies der 2015 erschienene Evaluierungsbericht nicht befürwortet. Demnach würde die generelle Freistellung aller Fahrzeuge Mindereinnahmen von rund

H.SCHÄRLING Nutzfahrzeuge

Hydraulik

Spielraum vorhanden Auf der anderen Seite könnten die Länder aber bei einer unveränderten Beitragshöhe bis 2020 mit prognostizierten zusätzlichen rund 525 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnen, so der Sprecher. Damit sei genügend Spielraum vorhanden, um die Regelungen zum Rundfunkbeitrag zumindest so zu verändern, dass die ohnehin hohen bürokratischen und finanziellen Lasten der besonders betroffenen kleinen und mittelständischen Autohäuser minimiert werden. $

Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH) betont, dass sich die EHandwerke mit viel Zuversicht den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und die damit verbundenen chancen nutzen könnten. Die jüngste Konjunkturumfrage des ZVEH belege, dass über 94 Prozent der Betriebe ihre derzeitige Geschäftslage positiv bewerteten.

Hellmann sieht zudem durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung auch das Zusammenspiel mit den Partnern aus Industrie und Großhandel als neuen Aufgabe. „Das Produkt der Zukunft ist die perfekte Dienstleistung. Darauf müssen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern im

dreistufigen Vertrieb einstellen und den bestmöglichen Service anbieten“, so Hellmann. Dabei gehe es vor allem darum, dass jeder Partner seine individuellen Stärken ausbaue. Ein tabu sei es, in die ureigenen Kompetenzfelder der Mitstreiter einzudringen. Vor allem der Nachwuchs müsse für die E-Handwerke begeistert werden, ist man sich im E-Handwerk einig. Der aktuelle trend ist dabei erfreulich, wie Hellmann berichten konnte: „Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen haben wir im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,7 Prozent erreicht. Dies zeigt die Attraktivität unserer Berufsbilder und unsere gute Arbeit im Nachwuchsbereich.“ $

Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle und Serviceanforderungen ändern sich durch Digitalisierung. ZVEH, ScHILDHAUER

– Installationen – Fachgeschäft – Kundendienst – Beratung & Planung – Notdienst – Elektro – SAT-Anlagen – Wärmepumpen – Solaranlagen – Bäder – Heizung – Sanitär R. Kottlick GmbH • Hauptstraße 35 • 38536 Meinersen Telefon (0 53 72) 82 58 • Fax (0 53 72) 82 56 Internet: www.kottlick.de • R.KottlickGmbH@t-online.de

Helmuth Schärling e.K., Inhaber Robert Appel Im Paulsumpf 16, 38518 Gifhorn Tel.: 05371 / 7745 info@schaerling-nfz.de 28560101_002416

300 Millionen Euro  bedeuten und zu einer nicht gewollten Verschiebung zu Lasten des privaten Beitragsanteil führen, heißt es in dem Bericht.

Neun von zehn rechnen zudem mit einer gleichbleibenden Entwicklung auf dem hohen Niveau oder sogar einer Verbesserung. „Diesen Rückenwind gilt es in den dynamischen Märkten zu nutzen“, so Hellmann. Er verwies insbesondere auf die Geschäftsfelder rund um Energieeffizienz, Energiemanagement, Gebäudeautomation und auch Elektromobilität.

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IntellIGent vernetzt Zum thema intelligent vernetztes Heim hat sich jetzt ZVEH-Präsident Lothar Hellmann positioniert. Das EHandwerk registriere, dass die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen stetig wachse. „Wichtig ist, dass auch die Politik diese chancen erkennt und nutzt. Sie ist gefordert, einen Rahmen zu schaffen, der Investitionen in smarte Gebäude attraktiv macht“, sagte Hellmann wörtlich. Ein Schritt in diese Richtung solle das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sein. „Betrachtet man die Pläne, muss man aber leider feststellen, dass das Vorgehen eher halbherzig ist“, so Hellmann. In erster Linie gehe es in den Regelungen darum, den Einsatz von intelligenten Stromzählern zu fördern. Doch diese Smart Meter könnten ihr Potenzial erst dann entfalten, wenn sie auch mit einem intelligenten Gebäude kombiniert seien. $

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Die E-ZUBIS-Kampagne der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke zur Nachwuchsgewinnung in der Branche gewinnt weiter an Dynamik: Neuer Partner ist der Deutsche Handballbund (DHB).

Das Handwerk sucht Nachwuchs und junge Leute hoffen auf eine Lehrstelle: Auszubildende finden mit der neuen Ausbildungsplatzbörse im Internet auf farbenberufe.de womöglich die Stelle fürs Leben. Und das Handwerk bekommt so seinen Nachwuchs. Einfach mit der Maler- und Lackierer-ID anmelden und freie Ausbildungsplätze melden.

Der direkte Weg zum Ausbildungsplatz wird über die integrierte Jobbörse ganz einfach – hier kann jeder Jugendliche bundesweit nach dem passenden Job suchen. Damit potenzielle Auszubildende direkt ein vielfältiges Angebot vorfinden, werden auf der Plattform zunächst einige Wochen die Ausbildungsplatz- und Praktikumsangebote

Seit der Messe Farbe, Ausbau und Fassade 2016 ist die neue Azubi-Seite farbenberufe.de des Bundesverbandes online. Unter www.farbenberufe.de finden interessierte Jugendliche alles rund um Berufe und Nachwuchsinitiativen im Maler- und Lackiererhandwerk. Farbenberufe ist laut Bundesverband eine herstellerneutrale Nachwuchsplattform, mit der die Kräfte bundesweit gebündelt werden sollen.

Unter farbenberufe.de gibt es Infos zur Tätigkeit.

Hans Auracher, Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und Vorsitzender der ArGe Medien im ZVEH, sagt: „Handball ist ein anspruchsvoller Teamsport, der einen gelungenen Mix aus Intelligenz, Präzision, Ausdauer, Schnelligkeit und Flexibilität erfordert. All dies sind Eigenschaften, die auch in den Ausbildungsberufen der E-Handwerke eine wichtige Rolle spielen.“ Die Kooperation hat viele Facetten: Das E-ZUBIS-Logo ist ab sofort auf den Trikots der deut-

Durch die Kooperation auf Bundesebene haben künftig auch Innungsfachbetriebe einen zusätzlichen Anreiz, mit Handballvereinen in ihrer Region eine Partnerschaft einzugehen. Und so die Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen zu erhöhen. Aktuell erlebt Handball durch den Gewinn der EM einen Boom. Ähnliches gilt für die E-Handwerke: Im zurückliegenden Jahr stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 4,7 Prozent an. $

Präsentation des neuen Trikots der Jugendnationalmannschaft mit dem E-ZUBIS-Schriftzug. SAScHA KLAHN/DHB

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bäckEr: kräftig zugElEgt Konstant steigende Umsätze bei weiter sinkenden Betriebszahlen und anhaltende Nachwuchssorgen – so lautet das Resümee des Bäckerhandwerks zum statistischen Jahresrückblick. 13,99 Milliarden Euro Gesamtumsatz erzielten die insgesamt 12 155 Bäckereibetriebe bundesweit im vergangenen Jahr, und somit fast eine halbe Milliarde Euro mehr als im Vorjahr. Treiber der positiven Umsatzentwicklung sind zunehmend größere Bäckereiunternehmen. So erzielten 4,3 Prozent der Betriebe rund 65,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Zahl der Bäckereibetriebe insgesamt hingegen sank erneut (-3,6), ein Beweis für den anhaltenden Strukturwandel im Bäckerhandwerk und die zunehmenden ökonomisch bedingten Konzentrationsprozesse in der Branche.

Auch die Zahl der Beschäftigten ging erneut zurück und verringerte sich mit 275 200 um 0,7 Prozent. Begründet liegt dies insbesondere im fehlenden Nachwuchs. Denn das Bäckerhandwerk plagen ernste Nachwuchssorgen: Vom vorläufigen Rekordjahr 2007 mit 36 871 Auszubildenden hat sich ihre Zahl mit 18 811 in 2015 fast halbiert. Ein Problem, dem sich der Handwerkszweig mit der Einrichtung neuer, attraktiver Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und offensiven, kontinuierlich fortentwickelten Recruiting-Kampagnen stellt. Schon jetzt haben die Betriebe des deutschen Bäckerhandwerks zunehmend Mühe, Arbeits- und Ausbildungsplätze nachzubesetzen. Sie sind auch aus diesem Grund offen für die verstärkte Aufnahme, Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen. $

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Zauberwort Handball schen Jugendnationalmannschaft zu sehen. Bei den Spielen der Männernationalmannschaft soll es zudem Teil der Bandenwerbung und der Sponsorenwand werden, die bei allen Interviews zum Einsatz kommt. Auf den Videoleinwänden läuft rund um die Spiele darüber hinaus der E-ZUBIS-Nachwuchsspot.

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gesammelt, bevor das System für Besucher zugänglich gemacht wird. Zusätzlich wird für die Plattform Werbung in sozialen Medien geschaltet, so dass Jugendliche in ihrer gewohnten Umgebung auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Der Erfolg dieser Plattform ist davon abhängig, dass ausreichend Angebote der Betriebe gemeldet werden. $

InteGrIeren Karl-August Siepelmeyer, Präsident des Bundesverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks, hat das thema Ausbildung hervorgehoben: „Neue Produkte, Materialen und Werkzeuge – was nutzen diese ohne qualifizierte Hände und Köpfe der Fachhandwerker?“ Allerdings stelle die Nachwuchsfrage auch das Maler- und Lackiererhandwerk vor große Herausforderungen. „Flüchtlinge können helfen, das Fachkräfteproblem zu lösen,“ so Präsident Siepelmeyer. „Das Malerund Lackiererhandwerk hat immer wieder seine Integrationsfähigkeit unter Beweis gestellt.“ Das Niveau dürfe aber nicht abgesenkt werden. $

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Maschinen auf. Hobelbank und Maschinen standen dabei noch in einem Werkstattraum.

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Das Tischlerhandwerk stellt sich immer den technologischen Herausforderungen, um am Ball zu bleiben. AMH-ONLINE.DE Das tischlerhandwerk ist immer am Ball und stellt sich den technologischen Herausforderungen. Das Bild einer tischlerwerkstatt hat sich darum laut Verband des

tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen in den vergangenen 100 Jahren natürlich drastisch verändert. Um 1900 tauchten in den Werkstätten die ersten

Heute verfügt eine moderne tischlerei über computergesteuerte Bearbeitungsmaschinen und eigene Räume für eine umweltfreundliche Oberflächenbehandlung. Die handwerkliche Endfertigung erfolgt nach wie vor im so genannten Bankraum. Auf diese Weise verbindet das tischlerhandwerk traditionelle Handwerksarbeit mit modernster technologie, so der Verband. tischler sind nicht nur Herstel-

ler, sondern auch Designer. Sie gestalten ihre Produkte nach den Wünschen des Kunden und den Erfordernissen des Raums. Bereits in der Planung setzt der tischlermeister die computertechnik ein, Entwürfe erfolgen häufig am Bildschirm. Handarbeit hat zwar noch einen hohen Stellenwert, aber ohne moderne Maschinen ist eine tischlerei nicht mehr denkbar. Längst ist Holz nicht mehr der einzige Werkstoff, mit dem tischler arbeiten. Verschiedene Kunst-, Mineral- und Plattenwerkstoffe gehören genauso dazu wie Glas, Metall und Stein. $

„top-verdIener“ auch Im handwerK In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung veröffentlicht. Die Untersuchung kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass knapp 30 Prozent der Handwerksmeister und techniker mehr verdienen als ein durchschnittlicher Akademiker.

Es gibt demnach eine nennenswerte Zahl von tischlermeistern, die mehr verdienen als ein Arzt oder Ingenieur. Umgekehrt verdienen laut Studie sogar 25 Prozent der Akademiker weniger als ein durchschnittlicher Meister oder techniker. 25 Prozent der „top-Verdiener“ unter den Meistern und technikern haben einen Hauptschul-

abschluss, etwa 50 Prozent einen Realschulabschluss. Die unmittelbar nach dem jeweiligen Qualifikationsabschluss bestehenden Gehaltsunterschiede zwischen akademisch und beruflich Qualifizierten sind relativ gering, so die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Und sie sind nach fünf Jahren Berufserfahrung noch einmal deutlich geringer. $

Das tischlerhandwerk hatte das thema intensiv beschäftigt: Das Bundesumweltministerium hat eingelenkt und die umstrittene Auslegung des Erlasses zur Beschaffung von zertifizierten Holzprodukten auf Bundesebene ausgesetzt. Damit gelten jetzt wieder dieselben Regeln, wie vor dem 8. Dezember 2015. Auch das Formblatt 248 – für die teilnahme an entsprechenden Bieterverfahren – sei ab sofort wieder in der Fassung vom Januar 2011 zu verwenden, heißt es.

„Zurück auf Anfang“ „Die Verantwortlichen drehen das thema zurück auf Anfang“, beurteilt Martin Paukner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes tischler Schreiner Deutschland (tSD), diesen Schritt, um eine verhältnismäßige und handwerksfreundliche Lösung zu ermöglichen. „Das Risiko eines De-facto-Ausschlusses mittelständischer Handwerksunternehmen von öffentlichen Ausschreibungen durch die Neuauslegung des Erlasses ist

Die Erlass-Neuauslegung wäre ein De-facto-Ausschluss für die Handwerksunternehmen gewesen. schlichtweg nicht hinnehmbar.“ Dass das tischlerhandwerk hinter dem Ziel der Bundesregierung für eine nachhaltige Waldwirtschaft stehe, ist für Paukner absolut unstrittig: „Es ist eine elementare Grundlage, dass Holz – der Hauptwerkstoff des Gewerks – auch unter ökologischen Gesichtspunkten zukunftssicher verfügbar ist.“ Allerdings diene die Neuauslegung des Erlasses diesem Ziel nicht. Allein die großen rechtlichen Bedenken gegen geltendes Europarecht, aber auch nationales

Vergaberecht gäben ausreichend Anlass, die Auslegung nochmals zu überarbeiten. Doch nicht nur die Verbände kritisierten die unabgestimmte Auslegung des Beschaffungserlasses, auch seitens des Bundeswirtschafts- und des Bundesverkehrsministeriums formierte sich Widerstand. Ressortübergreifend wolle man nun gemeinsam an einer einvernehmlichen Lösung arbeiten, heißt es aus der Politik. Dieser solle auch eine Wirtschaftlichkeits- und

Verhältnismäßigkeitsanalyse vorangehen. „Im Klartext muss es darum gehen, dass tischlerbetriebe die Weiterverarbeitung eines bereits lückenlos nachgewiesenen zertifizierten Produkts unbürokratisch und mit geringem Aufwand bewerkstelligen können“, sagt Paukner. „Die hohen Aufwände einer kompletten Zertifizierung des Betriebes kommt dem wenig verhältnismäßigen Versuch gleich, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.“ $

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leIstunG zählt Die Leistung eines Innungstischlers ist ihren Preis wert. Darauf weist der Zentralverband tischler Schreiner Deutschland (tSD) hin.

Jahn, Gerhard Tischlermeister Alter Kirchweg 4, 38518 Gifhorn-Neubokel Tel./Fax (0 53 71) 1 28 35, (0 53 71) 1 44 39

Neuland Wohnungsges. mbH Tischlereibetrieb Erfurter Ring 15, 38444 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 61) 7 91-0, (0 53 61) 79 11 36

Kelm, Thomas Tischlermeister Rigaerstraße 26, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 6978, (0 53 73) 33 17 30

Niebuhr, Karl-Heinrich Tischlermeister Uhlenkamp 2, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 78 08, (0 53 72) 78

Kuchenbecker, Klaus Tischlermeister Dorfstraße 76 b, 38524 Sassenburg Tel. (0 53 71) 813

Plaster, Andreas Tischlermeister Alter Postweg 8, 29378 Wittingen-Radenbeck Tel./Fax (0 58 36) 97 99 96, (0 58 36) 97 99 94

List, Gerhard Tischlermeister Bossengang 4, 38442 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 62) 28 54, (0 53 62) 6 23 61

Richter, Michael und Jens Richter GbR Am Luckmoor 5, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 31 38, (0 53 71) 5 41 18

Mensing, Ralf Tischlermeister Fallerslebener Straße 8, 38527 Meine Tel./Fax (0 53 04) 57 54, (0 53 04) 59 26

Schöne, Michael Tischlermeister Steinbeker Straße 31, 38446 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 63) 46 73, (0 53 63) 4 05 29

Meyer Bau- und Möbeltisch. GmbH & Co. KG Unter den Eichen 4, 29365 Sprakensehl Tel./Fax (0 58 37) 12 66, (0 58 37) 6 75

Soltendieck, Henning Tischlermeister Hauptstraße 19, 38559 Wagenhoff Tel./Fax (0 53 76) 3 76, (0 53 76) 3 76

Meyer, Hilmar Tischlermeister Am Eichengrund 11, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 9 82 22 37, (0 53 75) 9 82 22 38

Stahl GmbH & Co. KG Tischlereibetrieb Zum Wohlenberg 3 + 12, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 14 34, (0 53 73) 42 44

Meyer, Richard Tischlermeister Alte Poststraße 18, 38518 Gifhorn-Wilsche Tel./Fax (0 53 71) 78 00, (0 53 71) 93 15 51

Testa, Ernesto Tischlermeister Benzstraße 15, 38446 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 61) 2 50 17, (0 53 61) 2 54 35

Möhle Bau- und Möbeltischlerei GmbH Malerstraße 10, 38550 Isenbüttel Tel./Fax (0 53 74) 9 67 80, (0 53 74) 96 78 22

Thürckow, Rudolf Am Sportplatz 11, 38179 Schwülper-Gr. Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 71 95, (0 53 03) 92 21 62

Müller, Jörg Tischlermeister Dorfstraße 29, 29369 Ummern Tel./Fax (0 50 83) 4 51, (0 50 83) 14 17

Weiss, Stefan Tischlermeister Denkmalweg 3, 29386 Obernholz-Steimke Tel./Fax (0 58 32) 9 70 24 34, (0 53 74) 9 70 24 35

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Einbruchswelle stoppen mIllIonen-fInanzsprItze Kann tIschlern zuGute Kommen täglich steht es in den Zeitungen, mancher traut sich kaum noch aus den eigenen vier Wänden. Auch die schwarz-rote Bundesregierung sieht in den aktuell gestiegenen Einbruchszahlen ein Alarmzeichen für den Rechtsstaat. Eine Millionen-Finanzspritze der Bundesregierung soll im Vorwahljahr das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Haus- und Wohnungseigentümer werden sich über die verstärkte Förderung ebenso freuen

wie entsprechend qualifizierte Fachbetriebe des tischlerhandwerks. Jährlich sollen in Zukunft 50 Millionen Euro zur Sicherung von Fenstern und türen zur Verfügung stehen – 40 Millionen mehr als bisher. Das beschlossen die Spitzen der Koalitionsfraktionen cDU, cSU und SPD kürzlich bei einer Klausur im baden-württembergischen Rust. Neu ist auch, dass Eigentümer zukünf-

tig bereits bei kleineren Investitionen zur Einbruchsicherung Zuschüsse erhalten können. Hier will die Koalition die zurzeit geltende Grenze von 2.000 Euro bereits mit Beginn des kommenden Jahres absenken – ein konkreter Betrag steht noch nicht fest. Die Fraktionschefs appellierten zudem an die Bundesländer, in den Bauordnungen die Voraussetzungen für einen Mindeststandard beim Einbruchschutz zu schaffen. $

Beim tischler gebe es keine versteckten Aufschläge, an denen Handel oder Logistikkonzerne mitverdienten, so tSD. Es würden auch keine unangemessenen Marketing- und Verwaltungskosten eingerechnet. Beim Innungstischler werde nur die Leistung bezahlt. In der Rechnung seien lediglich Materialkosten, Arbeitszeit und ein Anteil für den Unterhalt der notwendigen Betriebsstruktur enthalten. Damit bleibe die Preisgestaltung sowohl transparent als auch fair und könne jederzeit vom Kunden nachvollzogen werden. $

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Carstensen & Carstensen Tischlerei und Planungsbüro GmbH Salzwedeler Straße 7, 29378 Wittingen Tel. (0 58 31) 9 93 01 26, Fax (0 58 31) 9 93 01 14 Diakonische Betriebe Kästorf GmbH - D.B.K. Hauptstraße 51, 38518 Gifhorn-Kästorf Tel./Fax (0 53 71) 72 12 66, (0 53 71) 72 13 73 Dragendorf, Detlef und Elke Dragendorf GBR Rosenstraße 2, 38550 Isenbüttel Tel./Fax (0 53 74) 14 92, (0 53 74) 3697 Gamroth, Patrick Tischlermeister Gifhorner Weg 7, 38518 Gifhorn-Wilsche Tel./Fax (0 53 71) 6 87 86 86, (0 53 71) 6 87 86 87 Gerke, Carsten Tischlermeister Hauptstraße 31, 29399 Wahrenholz Tel./Fax (0 58 35) 2 78, (0 58 35) 10 36 Glas-Bergmann KG Cellerstraße 123, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 30 50, (0 53 71) 5 48 06 Göttel, Dieter Tischlermeister Im Heidland 28, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 33 65, (0 53 71) 5 84 20 Grusdt, Michael Tischlermeister Bokelberge 4, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 98 30 72, (0 53 75) 98 30 73 Herbst, Matthias Tischlermeister Hugo-Junkers-Straße 9, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 1 30 55, (0 53 71) 1 30 56 Hermann, Manfred Tischlermeister Westerfeldweg 10, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 7 13 34, (0 53 71) 7 51 71

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leIstunG zählt Die Leistung eines Innungstischlers ist ihren Preis wert. Darauf weist der Zentralverband tischler Schreiner Deutschland (tSD) hin.

Jahn, Gerhard Tischlermeister Alter Kirchweg 4, 38518 Gifhorn-Neubokel Tel./Fax (0 53 71) 1 28 35, (0 53 71) 1 44 39

Neuland Wohnungsges. mbH Tischlereibetrieb Erfurter Ring 15, 38444 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 61) 7 91-0, (0 53 61) 79 11 36

Kelm, Thomas Tischlermeister Rigaerstraße 26, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 6978, (0 53 73) 33 17 30

Niebuhr, Karl-Heinrich Tischlermeister Uhlenkamp 2, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 78 08, (0 53 72) 78

Kuchenbecker, Klaus Tischlermeister Dorfstraße 76 b, 38524 Sassenburg Tel. (0 53 71) 813

Plaster, Andreas Tischlermeister Alter Postweg 8, 29378 Wittingen-Radenbeck Tel./Fax (0 58 36) 97 99 96, (0 58 36) 97 99 94

List, Gerhard Tischlermeister Bossengang 4, 38442 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 62) 28 54, (0 53 62) 6 23 61

Richter, Michael und Jens Richter GbR Am Luckmoor 5, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 31 38, (0 53 71) 5 41 18

Mensing, Ralf Tischlermeister Fallerslebener Straße 8, 38527 Meine Tel./Fax (0 53 04) 57 54, (0 53 04) 59 26

Schöne, Michael Tischlermeister Steinbeker Straße 31, 38446 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 63) 46 73, (0 53 63) 4 05 29

Meyer Bau- und Möbeltisch. GmbH & Co. KG Unter den Eichen 4, 29365 Sprakensehl Tel./Fax (0 58 37) 12 66, (0 58 37) 6 75

Soltendieck, Henning Tischlermeister Hauptstraße 19, 38559 Wagenhoff Tel./Fax (0 53 76) 3 76, (0 53 76) 3 76

Meyer, Hilmar Tischlermeister Am Eichengrund 11, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 9 82 22 37, (0 53 75) 9 82 22 38

Stahl GmbH & Co. KG Tischlereibetrieb Zum Wohlenberg 3 + 12, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 14 34, (0 53 73) 42 44

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Testa, Ernesto Tischlermeister Benzstraße 15, 38446 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 61) 2 50 17, (0 53 61) 2 54 35

Möhle Bau- und Möbeltischlerei GmbH Malerstraße 10, 38550 Isenbüttel Tel./Fax (0 53 74) 9 67 80, (0 53 74) 96 78 22

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Müller, Jörg Tischlermeister Dorfstraße 29, 29369 Ummern Tel./Fax (0 50 83) 4 51, (0 50 83) 14 17

Weiss, Stefan Tischlermeister Denkmalweg 3, 29386 Obernholz-Steimke Tel./Fax (0 58 32) 9 70 24 34, (0 53 74) 9 70 24 35

Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg

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tIschler-InnunG

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Einbruchswelle stoppen mIllIonen-fInanzsprItze Kann tIschlern zuGute Kommen täglich steht es in den Zeitungen, mancher traut sich kaum noch aus den eigenen vier Wänden. Auch die schwarz-rote Bundesregierung sieht in den aktuell gestiegenen Einbruchszahlen ein Alarmzeichen für den Rechtsstaat. Eine Millionen-Finanzspritze der Bundesregierung soll im Vorwahljahr das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Haus- und Wohnungseigentümer werden sich über die verstärkte Förderung ebenso freuen

wie entsprechend qualifizierte Fachbetriebe des tischlerhandwerks. Jährlich sollen in Zukunft 50 Millionen Euro zur Sicherung von Fenstern und türen zur Verfügung stehen – 40 Millionen mehr als bisher. Das beschlossen die Spitzen der Koalitionsfraktionen cDU, cSU und SPD kürzlich bei einer Klausur im baden-württembergischen Rust. Neu ist auch, dass Eigentümer zukünf-

tig bereits bei kleineren Investitionen zur Einbruchsicherung Zuschüsse erhalten können. Hier will die Koalition die zurzeit geltende Grenze von 2.000 Euro bereits mit Beginn des kommenden Jahres absenken – ein konkreter Betrag steht noch nicht fest. Die Fraktionschefs appellierten zudem an die Bundesländer, in den Bauordnungen die Voraussetzungen für einen Mindeststandard beim Einbruchschutz zu schaffen. $

Beim tischler gebe es keine versteckten Aufschläge, an denen Handel oder Logistikkonzerne mitverdienten, so tSD. Es würden auch keine unangemessenen Marketing- und Verwaltungskosten eingerechnet. Beim Innungstischler werde nur die Leistung bezahlt. In der Rechnung seien lediglich Materialkosten, Arbeitszeit und ein Anteil für den Unterhalt der notwendigen Betriebsstruktur enthalten. Damit bleibe die Preisgestaltung sowohl transparent als auch fair und könne jederzeit vom Kunden nachvollzogen werden. $

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tIschler-InnunG

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tIschler-InnunG

Den Aufgaben stets gewachsen

Alte Regelung wieder eingeführt

tIschlerhandwerK stellt sIch den technoloGIschen herausforderunGen

ausleGunG des erlasses bezüGlIch zertIfIzIerter holzproduKte ausGesetzt

Maschinen auf. Hobelbank und Maschinen standen dabei noch in einem Werkstattraum.

Tradition und Moderne

Das Tischlerhandwerk stellt sich immer den technologischen Herausforderungen, um am Ball zu bleiben. AMH-ONLINE.DE Das tischlerhandwerk ist immer am Ball und stellt sich den technologischen Herausforderungen. Das Bild einer tischlerwerkstatt hat sich darum laut Verband des

tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen in den vergangenen 100 Jahren natürlich drastisch verändert. Um 1900 tauchten in den Werkstätten die ersten

Heute verfügt eine moderne tischlerei über computergesteuerte Bearbeitungsmaschinen und eigene Räume für eine umweltfreundliche Oberflächenbehandlung. Die handwerkliche Endfertigung erfolgt nach wie vor im so genannten Bankraum. Auf diese Weise verbindet das tischlerhandwerk traditionelle Handwerksarbeit mit modernster technologie, so der Verband. tischler sind nicht nur Herstel-

ler, sondern auch Designer. Sie gestalten ihre Produkte nach den Wünschen des Kunden und den Erfordernissen des Raums. Bereits in der Planung setzt der tischlermeister die computertechnik ein, Entwürfe erfolgen häufig am Bildschirm. Handarbeit hat zwar noch einen hohen Stellenwert, aber ohne moderne Maschinen ist eine tischlerei nicht mehr denkbar. Längst ist Holz nicht mehr der einzige Werkstoff, mit dem tischler arbeiten. Verschiedene Kunst-, Mineral- und Plattenwerkstoffe gehören genauso dazu wie Glas, Metall und Stein. $

„top-verdIener“ auch Im handwerK In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung veröffentlicht. Die Untersuchung kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass knapp 30 Prozent der Handwerksmeister und techniker mehr verdienen als ein durchschnittlicher Akademiker.

Es gibt demnach eine nennenswerte Zahl von tischlermeistern, die mehr verdienen als ein Arzt oder Ingenieur. Umgekehrt verdienen laut Studie sogar 25 Prozent der Akademiker weniger als ein durchschnittlicher Meister oder techniker. 25 Prozent der „top-Verdiener“ unter den Meistern und technikern haben einen Hauptschul-

abschluss, etwa 50 Prozent einen Realschulabschluss. Die unmittelbar nach dem jeweiligen Qualifikationsabschluss bestehenden Gehaltsunterschiede zwischen akademisch und beruflich Qualifizierten sind relativ gering, so die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Und sie sind nach fünf Jahren Berufserfahrung noch einmal deutlich geringer. $

Das tischlerhandwerk hatte das thema intensiv beschäftigt: Das Bundesumweltministerium hat eingelenkt und die umstrittene Auslegung des Erlasses zur Beschaffung von zertifizierten Holzprodukten auf Bundesebene ausgesetzt. Damit gelten jetzt wieder dieselben Regeln, wie vor dem 8. Dezember 2015. Auch das Formblatt 248 – für die teilnahme an entsprechenden Bieterverfahren – sei ab sofort wieder in der Fassung vom Januar 2011 zu verwenden, heißt es.

„Zurück auf Anfang“ „Die Verantwortlichen drehen das thema zurück auf Anfang“, beurteilt Martin Paukner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes tischler Schreiner Deutschland (tSD), diesen Schritt, um eine verhältnismäßige und handwerksfreundliche Lösung zu ermöglichen. „Das Risiko eines De-facto-Ausschlusses mittelständischer Handwerksunternehmen von öffentlichen Ausschreibungen durch die Neuauslegung des Erlasses ist

Die Erlass-Neuauslegung wäre ein De-facto-Ausschluss für die Handwerksunternehmen gewesen. schlichtweg nicht hinnehmbar.“ Dass das tischlerhandwerk hinter dem Ziel der Bundesregierung für eine nachhaltige Waldwirtschaft stehe, ist für Paukner absolut unstrittig: „Es ist eine elementare Grundlage, dass Holz – der Hauptwerkstoff des Gewerks – auch unter ökologischen Gesichtspunkten zukunftssicher verfügbar ist.“ Allerdings diene die Neuauslegung des Erlasses diesem Ziel nicht. Allein die großen rechtlichen Bedenken gegen geltendes Europarecht, aber auch nationales

Vergaberecht gäben ausreichend Anlass, die Auslegung nochmals zu überarbeiten. Doch nicht nur die Verbände kritisierten die unabgestimmte Auslegung des Beschaffungserlasses, auch seitens des Bundeswirtschafts- und des Bundesverkehrsministeriums formierte sich Widerstand. Ressortübergreifend wolle man nun gemeinsam an einer einvernehmlichen Lösung arbeiten, heißt es aus der Politik. Dieser solle auch eine Wirtschaftlichkeits- und

Verhältnismäßigkeitsanalyse vorangehen. „Im Klartext muss es darum gehen, dass tischlerbetriebe die Weiterverarbeitung eines bereits lückenlos nachgewiesenen zertifizierten Produkts unbürokratisch und mit geringem Aufwand bewerkstelligen können“, sagt Paukner. „Die hohen Aufwände einer kompletten Zertifizierung des Betriebes kommt dem wenig verhältnismäßigen Versuch gleich, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.“ $

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ElEktro-innung | bäckEr-innung

Lehrstelle per Internet

E-zubis: zusammEnarbEit vErEinbart

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Die E-ZUBIS-Kampagne der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke zur Nachwuchsgewinnung in der Branche gewinnt weiter an Dynamik: Neuer Partner ist der Deutsche Handballbund (DHB).

Das Handwerk sucht Nachwuchs und junge Leute hoffen auf eine Lehrstelle: Auszubildende finden mit der neuen Ausbildungsplatzbörse im Internet auf farbenberufe.de womöglich die Stelle fürs Leben. Und das Handwerk bekommt so seinen Nachwuchs. Einfach mit der Maler- und Lackierer-ID anmelden und freie Ausbildungsplätze melden.

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Seit der Messe Farbe, Ausbau und Fassade 2016 ist die neue Azubi-Seite farbenberufe.de des Bundesverbandes online. Unter www.farbenberufe.de finden interessierte Jugendliche alles rund um Berufe und Nachwuchsinitiativen im Maler- und Lackiererhandwerk. Farbenberufe ist laut Bundesverband eine herstellerneutrale Nachwuchsplattform, mit der die Kräfte bundesweit gebündelt werden sollen.

Unter farbenberufe.de gibt es Infos zur Tätigkeit.

Hans Auracher, Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und Vorsitzender der ArGe Medien im ZVEH, sagt: „Handball ist ein anspruchsvoller Teamsport, der einen gelungenen Mix aus Intelligenz, Präzision, Ausdauer, Schnelligkeit und Flexibilität erfordert. All dies sind Eigenschaften, die auch in den Ausbildungsberufen der E-Handwerke eine wichtige Rolle spielen.“ Die Kooperation hat viele Facetten: Das E-ZUBIS-Logo ist ab sofort auf den Trikots der deut-

Durch die Kooperation auf Bundesebene haben künftig auch Innungsfachbetriebe einen zusätzlichen Anreiz, mit Handballvereinen in ihrer Region eine Partnerschaft einzugehen. Und so die Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen zu erhöhen. Aktuell erlebt Handball durch den Gewinn der EM einen Boom. Ähnliches gilt für die E-Handwerke: Im zurückliegenden Jahr stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 4,7 Prozent an. $

Präsentation des neuen Trikots der Jugendnationalmannschaft mit dem E-ZUBIS-Schriftzug. SAScHA KLAHN/DHB

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ZENTRALVERBAND DES DEUTScHEN BÄcKERHANDWERKS DARIUS RAMAZANI

bäckEr: kräftig zugElEgt Konstant steigende Umsätze bei weiter sinkenden Betriebszahlen und anhaltende Nachwuchssorgen – so lautet das Resümee des Bäckerhandwerks zum statistischen Jahresrückblick. 13,99 Milliarden Euro Gesamtumsatz erzielten die insgesamt 12 155 Bäckereibetriebe bundesweit im vergangenen Jahr, und somit fast eine halbe Milliarde Euro mehr als im Vorjahr. Treiber der positiven Umsatzentwicklung sind zunehmend größere Bäckereiunternehmen. So erzielten 4,3 Prozent der Betriebe rund 65,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Zahl der Bäckereibetriebe insgesamt hingegen sank erneut (-3,6), ein Beweis für den anhaltenden Strukturwandel im Bäckerhandwerk und die zunehmenden ökonomisch bedingten Konzentrationsprozesse in der Branche.

Auch die Zahl der Beschäftigten ging erneut zurück und verringerte sich mit 275 200 um 0,7 Prozent. Begründet liegt dies insbesondere im fehlenden Nachwuchs. Denn das Bäckerhandwerk plagen ernste Nachwuchssorgen: Vom vorläufigen Rekordjahr 2007 mit 36 871 Auszubildenden hat sich ihre Zahl mit 18 811 in 2015 fast halbiert. Ein Problem, dem sich der Handwerkszweig mit der Einrichtung neuer, attraktiver Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und offensiven, kontinuierlich fortentwickelten Recruiting-Kampagnen stellt. Schon jetzt haben die Betriebe des deutschen Bäckerhandwerks zunehmend Mühe, Arbeits- und Ausbildungsplätze nachzubesetzen. Sie sind auch aus diesem Grund offen für die verstärkte Aufnahme, Beschäftigung und Integration von Flüchtlingen. $

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Zauberwort Handball schen Jugendnationalmannschaft zu sehen. Bei den Spielen der Männernationalmannschaft soll es zudem Teil der Bandenwerbung und der Sponsorenwand werden, die bei allen Interviews zum Einsatz kommt. Auf den Videoleinwänden läuft rund um die Spiele darüber hinaus der E-ZUBIS-Nachwuchsspot.

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gesammelt, bevor das System für Besucher zugänglich gemacht wird. Zusätzlich wird für die Plattform Werbung in sozialen Medien geschaltet, so dass Jugendliche in ihrer gewohnten Umgebung auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Der Erfolg dieser Plattform ist davon abhängig, dass ausreichend Angebote der Betriebe gemeldet werden. $

InteGrIeren Karl-August Siepelmeyer, Präsident des Bundesverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks, hat das thema Ausbildung hervorgehoben: „Neue Produkte, Materialen und Werkzeuge – was nutzen diese ohne qualifizierte Hände und Köpfe der Fachhandwerker?“ Allerdings stelle die Nachwuchsfrage auch das Maler- und Lackiererhandwerk vor große Herausforderungen. „Flüchtlinge können helfen, das Fachkräfteproblem zu lösen,“ so Präsident Siepelmeyer. „Das Malerund Lackiererhandwerk hat immer wieder seine Integrationsfähigkeit unter Beweis gestellt.“ Das Niveau dürfe aber nicht abgesenkt werden. $

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InnunG des KraftfahrzeuGhandwerKs

Heitere Stimmung

Der Digitalisierung stellen

Kfz-handwerK: Indexwert Ist hoch

auswIrKunGen auf abläufe, Geschäftsmodelle, servIce

Die tage sind länger geworden und die Stimmung im Kfz-Gewerbe ist gestiegen. Das ergab der Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches KfzGewerbe (ZDK) im Frühjahr.

ist er saisonüblich. Noch etwas höher sind die Erwartungen an das Gebrauchtwagengeschäft: 40 Prozent gehen von einer guten und 56,2 Prozent von einer befriedigenden Entwicklung aus.

So stieg der Indexwert zur erwarteten Geschäftslage für das zweite Quartal 2016 gegenüber dem ersten Quartal um 20,9 auf 121,2 Punkte und damit auf den zweithöchsten Wert seit Beginn der Datenerhebung in 2010. Von den befragten Betrieben erwarten 42,4 Prozent eine allgemein gute Geschäftslage, und 52,6 Prozent gehen von saisonüblichen Geschäften aus.

Auch für die Werkstattauslastung stehen die Ampeln auf grün: Jeweils 48,1 Prozent der befragten Betriebe rechnen im zweiten Quartal mit gutem oder saisonüblichem Servicegeschäft. Die Geschäftslage im ersten Quartal 2016 stellt sich für das Kfz-Gewerbe im Durchschnitt besser dar als noch vor einem Jahr: Der Indexwert liegt bei 106,2 Punkten und damit um 4,6 Punkte höher als noch vor zwölf Monaten (101,6). Die IndexWerte fassen die Ergebnisse der drei Geschäftsbereiche Neuwagen, Gebrauchtwagen und Werkstatt zusammen. $

Die positive Stimmung zieht sich durch alle drei Geschäftsfelder. So sehen 39,2 Prozent der Befragten einen guten Auftragseingang für Neuwagen, und für 53,6 Prozent

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe kann sich derzeit nicht über seine Lage beklagen. ZDK

entlastunG Ist nötIG

Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elek tro- und informationstechnischen Handwerke.

An der Forderung, Kfz-Betriebe bei den Rundfunkbeiträgen zu entlasten, hält der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) fest. Zentraler Kritikpunkt ist dabei nach wie vor der hohe Rundfunkbeitrag für von Kfz-Unternehmen genutzte Fahrzeuge, insbesondere für Vorführwagen, sagte ein ZDKSprecher.

Keine Entwicklung prägt derzeit Wirtschaft und Gesellschaft so sehr wie die fortschreitende Digitalisierung. thema ist im Elektrohandwerk vor allem die Auswirkung der Digitalisierung auf Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle, Serviceanforderungen und vieles mehr.

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Damit werde nach wie vor eine Handelsware mit diesem Beitrag belegt. Zu der allseits geforderten, generellen Abschaffung des fahrzeugbezogenen Rundfunkbeitrages soll es dagegen nicht kommen, da dies der 2015 erschienene Evaluierungsbericht nicht befürwortet. Demnach würde die generelle Freistellung aller Fahrzeuge Mindereinnahmen von rund

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Spielraum vorhanden Auf der anderen Seite könnten die Länder aber bei einer unveränderten Beitragshöhe bis 2020 mit prognostizierten zusätzlichen rund 525 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnen, so der Sprecher. Damit sei genügend Spielraum vorhanden, um die Regelungen zum Rundfunkbeitrag zumindest so zu verändern, dass die ohnehin hohen bürokratischen und finanziellen Lasten der besonders betroffenen kleinen und mittelständischen Autohäuser minimiert werden. $

Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH) betont, dass sich die EHandwerke mit viel Zuversicht den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und die damit verbundenen chancen nutzen könnten. Die jüngste Konjunkturumfrage des ZVEH belege, dass über 94 Prozent der Betriebe ihre derzeitige Geschäftslage positiv bewerteten.

Hellmann sieht zudem durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung auch das Zusammenspiel mit den Partnern aus Industrie und Großhandel als neuen Aufgabe. „Das Produkt der Zukunft ist die perfekte Dienstleistung. Darauf müssen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern im

dreistufigen Vertrieb einstellen und den bestmöglichen Service anbieten“, so Hellmann. Dabei gehe es vor allem darum, dass jeder Partner seine individuellen Stärken ausbaue. Ein tabu sei es, in die ureigenen Kompetenzfelder der Mitstreiter einzudringen. Vor allem der Nachwuchs müsse für die E-Handwerke begeistert werden, ist man sich im E-Handwerk einig. Der aktuelle trend ist dabei erfreulich, wie Hellmann berichten konnte: „Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen haben wir im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,7 Prozent erreicht. Dies zeigt die Attraktivität unserer Berufsbilder und unsere gute Arbeit im Nachwuchsbereich.“ $

Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle und Serviceanforderungen ändern sich durch Digitalisierung. ZVEH, ScHILDHAUER

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300 Millionen Euro  bedeuten und zu einer nicht gewollten Verschiebung zu Lasten des privaten Beitragsanteil führen, heißt es in dem Bericht.

Neun von zehn rechnen zudem mit einer gleichbleibenden Entwicklung auf dem hohen Niveau oder sogar einer Verbesserung. „Diesen Rückenwind gilt es in den dynamischen Märkten zu nutzen“, so Hellmann. Er verwies insbesondere auf die Geschäftsfelder rund um Energieeffizienz, Energiemanagement, Gebäudeautomation und auch Elektromobilität.

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IntellIGent vernetzt Zum thema intelligent vernetztes Heim hat sich jetzt ZVEH-Präsident Lothar Hellmann positioniert. Das EHandwerk registriere, dass die Nachfrage nach entsprechenden Lösungen stetig wachse. „Wichtig ist, dass auch die Politik diese chancen erkennt und nutzt. Sie ist gefordert, einen Rahmen zu schaffen, der Investitionen in smarte Gebäude attraktiv macht“, sagte Hellmann wörtlich. Ein Schritt in diese Richtung solle das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sein. „Betrachtet man die Pläne, muss man aber leider feststellen, dass das Vorgehen eher halbherzig ist“, so Hellmann. In erster Linie gehe es in den Regelungen darum, den Einsatz von intelligenten Stromzählern zu fördern. Doch diese Smart Meter könnten ihr Potenzial erst dann entfalten, wenn sie auch mit einem intelligenten Gebäude kombiniert seien. $

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dAchdecker-iNNuNg

AUTO plus AG Hamburger Straße 69, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 40 17, (0 53 71) 5 40 18 Au, Denis und Reinhold Stroh GbR Zur Dannheide 1a, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 70 05, (0 53 71) 7 42 55

Jetzt werden Schwerpunkte gesetzt

Auto-Hoffmann GmbH – Kfz-Mechanikerbetrieb Neue Straße 53, 38444 Wolfsburg Tel./Fax (0 53 65) 96 00, (0 53 65) 9 60 96

Neue AusbilduNgsverordNuNg für dAchdecker tritt Am 1. August iN krAft

Autohaus Blecker GmbH Braunschweiger Str. 151, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 1 20 13, (0 53 71) 1 42 17 Autohaus Kuhnt GmbH Braunschweiger Str. 98, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 43 84, (0 53 74) 1 67 96 Autohaus Kühl GmbH & Co. KG Wolfsburger Straße 3, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 80 70, (0 53 71) 80 71 00 Autohaus Manfred Müller Dorfstraße 106, 38524 Sassenburg Tel./Fax (0 53 78) 9 89 80, (0 53 78) 98 98 30

In Folge der neuen Ausbildungsverordnung legen Betrieb und Auszubildender künftig einen Schwerpunkt fest. Seit zwei Monaten ist es amtlich: Die neue Ausbildungsverordnung für Dachdecker wird am 1. August in Kraft treten. Wichtigste Neuerung: Der Betrieb legt gemeinsam mit dem Auszubildenden zu Beginn der Lehre einen Schwerpunkt fest, die Vertiefung erfolgt dann im dritten Lehrjahr.

Deutlich mehr Attraktivität

ver geworden, denn es wurden auch technische Neuerungen berücksichtigt. „Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es unter anderem im zweiten Lehrjahr in der überbetrieblichen Ausbildung einen neuen Lehrgang ,Herstellen von energetischen Maßnahmen an Dächern‘“, so Artur Wierschem, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralver-

Ausgewählt werden kann zwischen Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik. Die Dauer der Überbetrieblichen Unterweisung (ÜLU) wird von 14 auf 15 Wochen erhöht. Das Dachdeckerhandwerk ist übrigens eine der wenigen Branchen, in denen Betriebe Zuschüsse für die Ausbildung erhalten. Mit der neuen Ausbildungsverordnung ist der Beruf des Dachdeckers deutlich attrakti-

Artur Wierschem, stellvertre­ tender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deut­ schen Dachdeckerhandwerks.

bands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH).

Betriebe können profitieren Auch die Betriebe profitieren von der Neuordnung: „Bei der alten Ausbildungsform musste der Betrieb in der Fachrichtung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik die gesamte Breite des Berufsbilds berücksichtigen, das fiel kleineren Betrieben manchmal schwer. Nun kann jeder Betrieb nach einer zunächst grundlegenden gleichen Ausbildung entsprechend seines betrieblichen Schwerpunktes über die Zeitdauer von einem halben Jahr vertiefend ausbilden und sich somit passende Fachkräfte sichern“, erläutert Wierschem die Vorteile der neuen Verordnung. Neben einer aktuellen Ausbildungsordnung bietet das Dachdeckerhandwerk eine sehr gute Bezahlung während der Lehrzeit, einen krisensicheren Job

BRAAS

sowie vielfältige Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Denn Dachdecker legen nicht nur Ziegel aufs Dach: Sie installieren Solaranlagen in Dach- und Wandflächen, sie dichten Flachdächer unter Anwendung neuester Abdichtungstechniken ab und legen Dachbegrünungen an, führen Abdichtungen von Balkonen, Terrassen und im Keller aus und gestalten Außenwände von Gebäuden mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Dachdecker unterstützen Hausbesitzer zudem bei der energetischen Gebäudesanierung und informieren auch über Fördermittel. Und technische Neuerungen wie der Einsatz von Drohnen oder die digitale Modellierung von Gebäudedaten werden künftig den Beruf des Dachdeckers mehr und mehr bestimmen. Auch in Sachen Sicherheit wird viel getan: Die Arbeitsschutzprogramme und Präventionsmaßnahmen im Dachdeckerhandwerk gelten als vorbildlich. $

Hotop, Heinz-Bernd Kfz-Werkstatt + Tankstelle Hauptstraße 48, 38547 Calberlah Tel./Fax (0 53 74) 44 55, (0 53 74) 44 54 JV Automobile Jahreswagen-Verkaufshilfe GmbH Im Heidland 37, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 94 42 51, (0 53 71) 1 20 47 Kampke, Karl-Hermann – Kfz-Elektrikermeister Celler Straße 63, 38518 Gifhorn Tel. (0 53 71) 39 31 Klein-Wagner, Birgit – BKW-Zweirad-Sport Dorfstraße 46, 29369 Ummern Tel./Fax (0 50 83) 9 12 01 34, (0 50 83) 9 20 17 Krüger, Jürgen – Kfz-Betrieb Görlitzer Straße 14, 38547 Calberlah Tel./Fax (0 53 74) 67 37 98, (0 53 74) 44 50 Körner GmbH, W. – Gapelstapler Braunschweiger Str. 15, 38179 Groß Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 9 59 50, (0 53 03) 95 95 95 Laas Automobile GmbH & Co. KG Waller Straße 18 – 19, 38179 Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 9 50 20, (0 53 03) 95 02 20

Autohaus Strauß GmbH & Co. KG Gifhorner Straße 2, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 4 98, (0 53 72) 14 52

Lange KG, Otto – Kfz-Mechanikerbetrieb Kakerbecker Straße 12, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 9 81 00, (0 58 31) 98 10 50

Autoservice Brandes GmbH Allerstraße 16, 38524 Sassenburg-Dannenbüttel Tel./Fax (0 53 71) 94 09 79, (0 53 71) 94 12 92

M & M Automobile GmbH Wunderbütteler Kirchweg 5, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 79 89, (0 58 31) 12 74

Autoservice Peesel UG Im Rietendorf 16 29379 Wittingen-Knesebeck Tel. (0 58 34) 52 00, Fax (0 58 34) 52 01

Maier, Hans-Jürgen Kfz-Mechanikermeister Im Weilandmoor 4, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 53 12, (0 53 71) 5 01 21

Autowelt Behrens GmbH Vorsfelder Straße 3a, 38471 Rühren-Brechtorf Tel./Fax (0 53 67) 9 78 06-0, (0 53 67) 9 78 06 29 D & G Kfz-Meisterbetrieb e.K. Dieckhorster Straße 20, 38536 Meinersen Tel./Fax (0 53 72) 82 14, (0 53 72) 82 16 Diakonische Servicegesellschaft Kästorf GmbH Hauptstraße 51, 38518 Gifhorn-Kästorf Tel./Fax (0 53 71) 72 13 61, (0 53 71) 72 15 44 Ebert, Viktor – Kfz-Betrieb Im Freitagsmoor 42, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 47 46, (0 53 71) 1 48 47 Erke, Viktor – Kfz-Technikermeister Schwarzer Weg 9a, 38536 Meinersen Tel. 0174 3405660 Freistedt, Jürgen – Kfz-Mechanikermeister Zur Silbereiche 2, 38518 Gifhorn-Kästorf Tel./Fax (0 53 71) 7 38 70, (0 53 71) 7 53 38 Fricke, Reinhard – Kfz-Mechanikermeister Hoher Graben 5, 38542 Leiferde Tel./Fax (0 53 73) 13 72, (0 53 73) 43 26 Haerting, Günter – Kfz-Mechanikermeister Bahnhofstraße 91, 38465, Brome Tel. (0 58 33) 2 65 Heckert GmbH, Lothar Reparatur, Wart. u. UVV-Prfg. Westerendstraße 11, 38528 Adenbüttel Tel./Fax (0 53 04) 91 88 90, (0 53 04) 9 18 89 22 Heine, Günter – Kfz-Mechanikermeister Dammstraße 28, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 71 80, (0 58 31) 86 30 Heisig, Walter – Kfz-Mechanikerbetrieb Uelzener Straße 12, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 2 91 10, (0 58 31) 13 52 Helmke, Ralph – Kfz-Mechanikermeister Tiddischer Straße 6, 38476 Barwedel Tel./Fax (0 53 66) 18 18, (0 53 66) 17 62

Mobilcenter Brinkmann GmbH Bahnhofstraße 44, 29378 Wittingen Tel./Fax (0 58 31) 6 00, (0 58 31) 74 00 Mollenhauer, Helmut – Kfz-Mechanikermeister Schulstraße 1, 29399 Wahrenholz Tel./Fax (0 58 35) 2 47, (0 58 35) 70 53 Niedens, Andreas – Kfz-Technikermeister Im Weilandmoor 4, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 53 12, (0 53 71) 5 01 21 Otte, Karsten – Otte-Fahrzeugtechnik Friedhofstraße 2, 29392 Groß Oesingen Tel./Fax (0 58 38) 99 29 92, (0 58 38) 99 29 93 Overbeck GbR, Rolf-Dirk und Roselore Altes Hohes Feld 3, 38531 Rötgesbüttel Tel./Fax (0 53 04) 49 00, (0 53 04) 9 11 45 24 Paschilke, Viktor – Kfz- Mechanikermeister Am Luckmoor 2, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 75 41, (0 53 71) 5 20 23 Peschel GmbH, Uwe – Kfz-Technik Zum Kluxfeld 2, 29386 Hankensbüttel-Emmen Tel./Fax (0 58 32) 93 43, (0 58 32) 93 44 Peter, Andreas – Auto-Peter Im Heidland 5, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 15 07 59, (0 53 71) 15 07 58 Pietrzyk, Klaus-Dieter Kfz-Mechanikermeister Emmer Dorfstraße 29, 29386 Hankensbüttel Tel./Fax (0 58 32) 97 90 06, (0 58 32) 97 90 08 Pingel GmbH, Stefan – Kfz-Meisterbetrieb Adam-Riese-Straße 6, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 1 47 27, (0 53 71) 1 48 82

Rudloff & Kussmann GmbH Kfz-Mechanikerbetrieb Celler Straße 107c, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 5 55 53, (0 53 71) 5 58 53 Scheer, Wolfgang – Berufliche Bildungsstätte Postfach 42, 38465 Brome Tel./Fax (0 53 77) 4 97, (0 53 77) 12 02 Schmiedener, Jens – Kfz-Mechanikermeister Hauptstraße 3, 29393 Groß Oesingen Tel./Fax (0 58 38) 5 65, (0 58 38) 7 34 Schmitz, Rolf – Kfz-Mechanikermeister Lüneburger Straße 4a, 29392 Wesendorf Tel./Fax (0 53 76) 71 70, (0 53 76) 85 46 Schönfeld, Peter – Kfz-Mechanikermeister Im Häg 31, 38474 Tülau Tel./Fax (0 58 33) 73 47, (0 58 33) 16 36 Schwarz, Gerhard – Kfz-Mechanikermeister Rietberg 20, 29396 Schönewörde Tel./Fax (0 58 35) 2 69, (0 58 35) 17 33 Schärling e.K., Helmut – Inh. Robert Appel Im Paulsump 16, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 77 45, (0 53 71) 7 42 14 Sternpartner GmbH & Co. KG – Frido Anders Celler Straße 109, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 94 90 60, (0 53 71) 94 90 99 Stich, Bernd – Kfz-Mechanikermeister Gifhorner Straße 2, 38551 Ribbesbüttel Tel./Fax (0 53 74) 23 12, (0 53 74) 31 72 Unfall-Schnell-Dienst – Inh.: Rudi Mattes jun. Liststraße 1, 38550 Isenbüttel Tel./Fax (0 53 74) 16 26, (0 53 74) 16 91 Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn GmbH Wolfsburger Straße 1, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 9 49 80, (0 53 71) 94 98 20 W. Kurth Kfz-Meisterbetr. – Inh. Stefan Totsche Poststraße 6, 38179 Schwülper-Groß Schwülper Tel./Fax (0 53 03) 42 92, (0 53 03) 68 25 WEDDE Lackiererei und Kfz-Instandsetzung GmbH An der Bahn 9, 38527 Meine Tel./Fax (0 53 04) 40 11, (0 53 04) 40 25 Waßmann-KFZ GmbH, J. Flettmarer Straße 6, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 29 18, (0 53 75) 98 25 94 Weitzer GmbH Am Stadtweg 15, 38533 Vordorf Tel./Fax (0 53 04) 90 14 99, (0 53 04) 9 18 08 75

Prilop, Lutz – Kfz-Mechanikermeister Hamburger Straße 64, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 70 15, (0 53 71) 7 29 48

Wintgen GmbH, W. – Kfz-Technik Schäferweg 2, 38179 Schwülper-Rothemühle Tel./Fax (0 53 03) 12 57, (0 53 03) 37 39

REMONDIS GmbH & Co. KG – Region Nord Im Heidland 11, 38518 Gifhorn Tel./Fax (0 53 71) 9 88 70, (0 53 71) 5 30 65

Wöhling, Wolfgang – Kfz-Technikermeister Moorkamp 16, 29369 Ummern Tel./Fax 0151 / 20789876

Reinhold KG, Dieter – Kfz-Technikerbetrieb Hamburger Straße 3a, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel./Fax (0 53 71) 7 56 92, (0 53 71) 7 56 92

Wolf GmbH, Otto – Kfz-Mechanikerbetrieb Laischeweg 9, 38554 Weyhausen Tel./Fax (0 53 62) 9 78 90, (0 53 62) 97 89 39

Innung des Kraftfahrzeughandwerks Gifhorn

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Roß, Dieter – Kfz-Technikermeister Hauptstraße 25, 38539 Müden Tel./Fax (0 53 75) 71 07, (0 53 75) 71 10


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InnunG des KraftfahrzeuGhandwerKs | metall-InnunG

Service-Umsatz wird nicht leiden zdK-studIe: steIGende zulassunGszahlen beI e-autos werden KompensIert Steigende Zulassungen von E-Fahrzeugen werden bis 2030 kaum Auswirkungen auf den Service-Umsatz im Kfz-Gewerbe haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) jetzt vorgestellt hat. So setzt sich die Bundesregierung in ihrem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität (NEPE) bis zum Jahr 2030 das Ziel, rund fünf Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Bei einem gesamten Pkw-Bestand von 44,4 Millionen (Stand 1. Januar 2015, Quelle: KBA) würden

die Wartungsumsätze in den KfzBetrieben laut der ZDK-Studie nur leicht von 26 Milliarden Euro auf 25,8 Milliarden Euro sinken. Das entspricht einem Rückgang von circa einem Prozent. Für das Ergebnis nennt die Studie mehrere Gründe: Einerseits fallen bei batteriebetriebenen Autos weniger Wartungsarbeiten an. Andererseits wird dieser Ausfall durch einen Mehraufwand bei den Hybridfahrzeugen kompensiert. Hinzu kommt, dass der prognostizierte Anteil an reinen Elektroautos kleiner ausfallen wird als der von Plug-In-Hybriden und Batteriefahrzeugen mit Range

Ganz gleich ob Facharbeiter, Abteilungsleiter oder chef: Die Bezahlung stimmt. Metallhandwerker bauen Gebäude aus Glas und Metall, produzieren Maschinen und Werkzeuge, sind Instandsetzer, Designer und Entwickler. Im Metallhandwerk werden Facharbeiter, Meister, Werkstattleiter oder Assistenten der Geschäfts-

führung gebraucht. Auch als Abteilungs- oder Baustellenleiter, Produktionsexperte oder erfolgreicher Unternehmer kann man hier seinen Weg machen. Im Handwerk  entscheidet jeder selbst, was für ihn persönlich Karriere bedeutet, nicht die Personalabteilung eines großen Konzerns. Wer nach oben will, für den ist die Lehre  der Anfang. Sie  ebnet den Weg zu  zahlreichen interessanten Spezialisierungen. Mit oder ohne Abitur: Wer sein Handwerk beherrscht, dem stehen heute alle Berufswelten und Bildungstüren offen. Das moderne Berufslauf-

Batterie-Preise, die Akzeptanz der Kunden und nicht zuletzt die technologischen Entwicklungen weiterer Antriebsformen wie die Brennstoffzelle sind Faktoren, die darauf wesentlich Einfluss nehmen könnten. $

Schmiedestraße 2 ∙ 38470 Parsau Tel.: 05368 / 98 71 ∙ Fax: 0 53 68 / 98 73 zertifiziert nach EN 1090 30997901_002416

Henters, Hans-Jürgen

Oelkers, Heinz

Dach- und Fassadenbau GmbH 29386 Dedelstorf-Lingwedel Im Dorfe 8 Tel. (0 58 38) 7 11, Fax 7 12

Hertwich GmbH, Axel

Olschowka GmbH

Dachdeckerbetrieb 38440 Wolfsburg, Tischlerstraße 2 Tel. (0 53 61) 1 34 57, Fax 2 15 10

Hildebrandt, Dirk

Dachdeckermeister 38547 Calberlah, Hauptstraße 13 Tel. (0 53 74) 34 14, Fax 34 14

Inh. Uwe Jakobides 38446 Wolfsburg Kronekenberg 15 Tel. (0 53 63) 4 03 39, Fax 4 07 92

Das Metallhandwerk bietet viele Karriereoptionen. Oft sind die jungen Menschen gar nicht bewusst. Insbesondere sie nämlich denken schnell an Schrauben, Drehen, Schweißen und den klassischen Berufsweg LehrlingGeselle-Meister. Der ist gut, aber es gibt noch viele andere mögliche Wege. Sowohl wenn es darum geht, in den Beruf „reinzukommen“, als auch beim „Weiterkommen“. Da lohnt es sich bestimmt, genauere Informationen einzuholen. $

John, Sven

Dachdeckermeister 38448 Wolfsburg Am Bahnhof 13 Tel. (0 53 63) 81 17 07, Fax 81 17 09

Karstens GmbH

Dachdeckerei – Zimmerei 29365 Sprakensehl Hauptstraße 13 Tel. (0 58 37) 14 08 80, Fax 14 08 85

Karstens, Ralph

Dachdeckermeister GmbH 29386 Hankensbüttel-Emmen Emmer Dorfstraße 51 Tel. (0 58 32) 97 90 04, Fax 97 90 05

Kistner, Andreas

Dach- und Fassadenbau 38461 Danndorf Brombeerweg 2a Tel. (01 74) 7 59 99 99

Lemberger, Werner

Dachdeckermeister 29379 Wittingen-Knesebeck Gifhorner Straße 11 Tel. (0 58 34) 3 31, Fax 53 01 80

Eine Sonderveröffentlichung vom 30. Juni 2016 32059401_002416

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Dachdeckermeister e. Kfm. Inhaberin E. Oelkers 38518 Gifhorn, Im Heidland 8 Tel. (0 53 71) 98 95-0, Fax 98 95-15

Dachdeckerbetrieb 38448 Wolfsburg Alte Dorfstraße 16 Tel. (0 53 61) 65 57 71, Fax 65 57 72

Jakobides, Heinz

bahnkonzept ermöglicht in allen Metallberufen eine lebenslange Karriere.

Ideen aus Metall Inh. Thomas Nesemann

Dachdeckermeister 38533 Vordorf-Rethen, Damm 6 Tel. (0 53 04) 40 13, Fax 90 77 26

Dachdeckerei – Klempnerei 29393 Groß Oesingen Molkereistraße 13 Tel. (0 58 38) 5 42, Fax 7 57

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Überdachungen Einfassungen Zaunanlagen Geländer Treppen Türen Tore Stahlbau von Hallen Fluchttreppen Industriebauten

Dachdeckermeister 29392 Wesendorf Zum Hammersteinpark 8 Tel. (0 53 76) 89 09 79, Fax 89 02 98

Dachdeckermeister 38550 Isenbüttel Schlosserstraße 2 Tel. (0 53 74) 67 10 42, Fax 67 10 58

das metallhandwerK hat zuKunft Junge Menschen sind sich oft unsicher, welchen Berufsweg sie einschlagen sollen. Unter einem Metallberuf können sie sich zuweilen wenig vorstellen. Dabei gibt es im Metallhandwerk jede Menge Berufe, die Spaß machen und Zukunft haben.

Nabein e.K., Jens-Thorsten Schobek, Stefan

Dachdeckermeister Inh. Fritz Henke, 38518 Gifhorn Fallerslebener Straße 6 Tel. (0 53 71) 1 23 08, Fax 1 44 61

In Folge der größeren Nachfrage nach E-Autos wird der ServiceUmsatz der Werkstätten nur gering sinken, so der ZDK. PEtAIR/FOtOLIA Extender. Wie sich der Wartungsumsatz der Autohäuser in den nächsten Jahren tatsächlich entwickeln wird, hängt laut der Studie von den Verkaufszahlen ab. Staatliche Förderprogramme, der Ausbau der Ladeinfrastruktur,

Henke, Gerd

Otte, Hans Friedrich

Pillich, Mark

Schulz & Ebsen

Schulze, Dirk

Dachdeckermeister 38448 Wolfsburg, Heinrichswinkel 9 Tel. (0 53 71) 65 63, Fax 61 86 45

Schulze, Karl-Heinz

Inh. Detlef Schulze Dachdeckermeister 38524 Sassenburg Hagenfeldstraße 11 Tel. (0 53 71) 6 12 78, Fax 6 22 27

Dachdeckermeister 38179 Schwülper Braunschweiger Straße 11a Tel. (0 53 03) 99 07 29

Schulze, Paul

Plikat, Andreas

Sprengel, Julius

Reinecke, Matthias

Dachdeckermeister 38539 Müden, Böckelser Straße 2a Tel. (0151) 22749116

UG (haftungsb.) & Co. KG 38518 Gifhorn-Gamsen Hamburger Straße 6 Tel. (0 53 71) 79 37, Fax 7 18 03

Roloff, Lutz

Wahry, Mario

Rosin, Silvia

Waldmann, Siegfried

Schacht GmbH, Kurt

Wolfsb. Bedachungsges. mbH Hanky & Co.

Dachdeckerei 38527 Meine OT Grassel Gartenstraße 14a Tel. (0 53 04) 59 04

Dachdeckerbetrieb 38527 Meine-Abbesbüttel Meiner Straße 14a Tel. (0 53 04) 32 36, Fax 50 18 64 Dachdeckerbetrieb 38551 Vollbüttel, Druffelbecker Weg 6 A Tel. (0 53 74) 91 82 56, Fax 91 83 72 Dachdeckerbetrieb 38518 Gifhorn-Wilsche Alte Poststraße 58 Tel. (0 53 71) 78 67, Fax 70 77

Schnall, Joseph

Dachdeckerbetrieb 38465 Brome, Jübarscher Weg 7 Tel. (0 58 33) 97 07 33, Fax 97 07 33

Dachdeckermeister 29396 Schönewörde, Am Försterhof 3 Tel. (0 58 35) 78 70, Fax 17 75 Dachdeckermeister 38518 Gifhorn, Hindenburgstraße 7 Tel./Fax (0151) 25210181

Dachdeckerei Voß

Dachdeckermeister 38533 Vordorf, Höhe 25 Tel. (0 39 46) 9 61 60 Fax (0 53 04) 50 15 06 Dach und Fassade GmbH 38536 Meinersen. Platenkamp 21 Tel. (0 53 72) 53 73, Fax 1267

38446 Wolfsburg, Daimlerstraße 14 Tel. (0 53 61) 5 15 71, Fax 5 17 80

Zschumme und Wiezke GmbH & Co. KG 29378 Wittingen Kakerbecker Straße 18 Tel. (0 58 31) 86 82, Fax 75 84


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dachdecker-Innung

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metall-InnunG

Ergebnis: Nur knapp befriedigend

Ganz weit vorn mit der „Web-App“

dachdeckerhandwerk legt zahlen für das vergangene jahr vor

anGebot des bIldunGswerKs der metallhandwerKe In KooperatIon mIt ecademy

che Mitarbeiterzahl 2015 nur um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr lag und damit nahezu stabil geblieben ist“, erläuterte KarlHeinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), mit Blick auf die Zahlen. Dabei spielten die diskutierte, aber nicht umgesetzte steuerliche Begünstigung von WärmedämmMaßnahmen eine Rolle. Karl-Heinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Das Dachdeckerhandwerk hat im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 8,99 Milliarden Euro und somit einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen müssen. Diese Zahlen wurden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. „In absoluten Zahlen gesehen, fallen wir bei der Betriebsleistung in unserem Wirtschaftszweig damit wieder unter das Niveau des Jahres 2011 zurück. Angesichts der seit Jahren positiven Baukonjunktur ist dies ein eher enttäuschender Verlauf, obwohl die durchschnittli-

Bei einer hohen Wettbewerbsintensität sowie gestiegenen Bauund Personalkosten dürfte die Ertragslage 2015 nur knapp befriedigend ausgefallen sein, sagte Schneider. Dennoch bleibt die Stimmung unter den Betriebsinhabern auf vergleichsweise hohem Niveau und die Geschäftslage wird laut der ZVDHJahresumfrage durchschnittlich mit der Schulnote 2,6 bewertet. Die Geschäftsaussichten für das Jahr 2016 benoten die befragten Dachdeckerbetriebe mit 2,5, wobei auffällt, dass die kleineren Betriebe eher pessimistisch, die Inhaber von Betrieben mit über fünf Mitarbeitern überwiegend optimistisch in die Zukunft blicken. Dies dürfte vor allem an

„Zum jetzigen Zeitpunkt eher zuversichtlich“

schärfung der energetischen Anforderungen durch die neue EnEV. Eine Sonder-AfA, also die Abschreibung für Abnutzung, als Steueranreiz für den privaten Wohnungsneubau, könnte für weitere Impulse sorgen, so der ZVDH-Präsident.

„Für das Dachdeckerjahr 2016 sind wir zum jetzigen Zeitpunkt eher zuversichtlich. Die florierende Wohnungsneubautätigkeit wird nutzen, wenngleich unsere Betriebe von der dynamischen Nachfrage weiterhin nur unzureichend profitieren“, führte Schneider weiter aus. Positive Treiber seien die Ver-

Die Umfragen bestätigen den Trend: Die Auftragsbestände bei den Dachdeckern haben sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem im Bereich Neubau und Sanierung positiv entwickelt. Als Problemfelder werden von den Unternehmern Fachkräftemangel, Bürokratiehindernisse und Preisverfall genannt. $

der guten Auftragslage in vielen Regionen Deutschlands liegen. Zudem kann sich der eher milde Winter 2015/16 günstig auf das Dachdeckerhandwerk auswirken.

Das theoretische Lernangebot in der Ausbildung muss sich der digitalen Lebenswelt und den Bedingungen der neuen Generationen anpassen und nicht umgekehrt. Wenn das Bildungssystem aber zeitverzögert reagiert, bleiben auch die Ausbildungsbetriebe auf dem Problem schulmüder Jugendlicher sitzen. Um diese Lücke zu schließen und praktisch begabten Jugendlichen eine chance zu geben, sich das Handwerk als Metallbauer oder Feinwerkmechaniker erfolgreich anzueignen, bietet das Bildungswerk Deutscher Metallhandwerke in Zusammenarbeit mit ecademy ab August eine „Web-App“ für die Berufe Metallbauer und Feinwerkmechaniker an. Das Lernsystem mit eLearningModulen muss nicht heruntergeladen werden, sondern die Jugendlichen bekommen einen eigenen Zugang zu einer Internet-Plattform, auf der sie ihr Lernpensum gestalten und ler-

Das Dachdeckerhandwerk ist nicht ganz zufrieden.

Animationen und Simulationen aufbereitet.

Im Metallhandwerk lernt man modern. nen. Das Angebot schließt ein optionales „Starter-Paket“ mit ein, das den Einstieg in die Lehre ebnet. Gelernt werden kann zuhause oder im Betrieb. Das separate E-Learning-Angebot für Feinwerkmechaniker und Metallbauer deckt jeweils 30 bis 40 Prozent der Ausbildungsinhalte eines Ausbildungsberufs ab. Der berufsvorbereitende Kurs „Starter“ enthält 60 Stunden

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berufsvorbereitende Inhalte vor allem aus den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch mit rund 200 Lernmodulen und dazugehörigen Übungen, testmöglichkeiten und E-Book Kapiteln. Alle Module sind multimedial und interaktiv aufbereitet, und viele Bildinformationen ergänzen die kurzen texteinheiten. In multimedialen Präsentationen sind die fachbezogenen themen visuell und interaktiv mit

Zwischendurch haben die Auszubildenden durch kurze Wissensabfragen die Möglichkeit zu prüfen, ob sie die Inhalte tatsächlich verstanden haben. charakteristisch sind außerdem vernetzte Inhalte, individuelle Lernwege, flexible Lernniveaus und ein hoher Lernerfolg auch für schwache Lerner. Der Lernerfolg ist kontrollierbar, ohne dass er sofort Konsequenzen wie in der Schule hat. Frustrationserlebnisse können dadurch bei gleichzeitigem Fortschritt vermieden werden. Die Jugendlichen lernen selbstgesteuert. „Unser Ziel ist es, dass alle Auszubildenden unserer Branche die chance bekommen, einen erfolgreichen Abschluss zu machen. Wir erwarten eine hohe Akzeptanz“, so Diether Hils, Geschäftsführer der Berufsbildung im Bundesverband Metall. $

Ulrich Plack

ZVDH (2)

Metallbau • Bauschlosserei

fahrtstrecken werden kürzer Positiv an der aktuellen Lage im Dachdeckerhandwerk ist laut Karl-Heinz Schneider, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), dass die Dachdecker weniger weit zu ihrem Einsatzort fahren müssten als zuvor. Das spiegele auch die Verbesserung der regionalen Auftragslage gegenüber dem Vorjahr wider.

Der Hauptteil der Dachdecker fährt im Schnitt 50 Kilometer weit, um seine Kunden zu erreichen, führt Schneider aus. Die Zahl der Fahrten bis zu 100 und bis zu 200 Kilometer Entfernung vom Firmensitz habe leicht abgenommen. Waren es im Vorjahr noch 21,0 Prozent (Radius 100 km) und 4,7 Prozent (Radius 200 km), sind es aktuell nur noch 18,1  Prozent und 3,3 Prozent.

Auch der Auslandsein-satz vermittele durchaus interessante Einblicke. So seien zwar im Bundesdurchschnitt nur 7,5 Prozent der Dachdecker international unterwegs, so Schneider. Aber 23,3  Prozent der RheinlandPfälzer, 15,5 Prozent der Schleswig-Holsteiner und immerhin 14,3 Prozent der saarländischen Betriebe meldeten Auslandsaufträge. $

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bau-InnunG

Neue Hoffnung

Meisterlich aufgestellt

bauGewerbe blIcKt nach vorn Das zurückliegende Frühjahr hat im Baugewerbe Hoffnungen geweckt. Die Geschäftslage wurde von den Bauunternehmen weit überwiegend mit gut bis befriedigend eingestuft. Lediglich zum öffentlichen Hochbau fallen die Bewertungen etwas ab. Demgegenüber sind sie im tiefbau merklich besser ausgefallen. Das ergab eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Bessere Nachfrage Zur positiven Lagebeurteilung hat offensichtlich die gestiegene Nachfrage beigetragen. Hier meldeten die tiefbausparten eine Steigerung, aber auch im Wohnungsbau gab es mehr Aufträge. Öffentlicher Hochbau und der Wirtschaftsbau meldeten eine unveränderte Nachfrage. Auch die Bautätigkeit hielt ein hohes Niveau, was sich in der Kapazitätsauslastung und bei der Beschäftigung niederschlägt. Wie zuvor blieben Meldungen über rückläufige Beschäftigung gänzlich aus. Vereinzelt wurde über zusätzliche Einstellungen berichtet.

Die Investitionstätigkeit blieb überwiegend auf Ersatzbeschaffung konzentriert. Die Erweiterung der Kapazitäten nahm jedoch zu. Hierzu dürfte vor allem die andauernde Nachfrage im Wohnungsbau beigetragen haben, so der ZDB. Auch die steigenden Investitionen in die Infrastruktur machten eine Kapazitätsausweitung erforderlich. Der Fachkräftemangel setzte aber weiterhin Grenzen, so dass Rationalisierungsinvestitionen verstärkt in Betracht kamen. $

Die Auftragsbestände im Hochbau haben

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weiterhin eine Reichweite von drei Monaten. Im tiefbau betrugen sie etwa 2,5 Monate. Die Geräteauslastung lag im Hochbau bei gut 65 Prozent, im tiefbau gab es eine weitere Steigerung um zwei Prozentpunkte auf 62  Prozent. Anders als im Vorjahr zeigte sich damit eine stetig steigende und anhaltende Kapazitätsauslastung.

Fachkräfte fehlen

ZDB

schwarzarbeItern das handwerK leGen Nach Ansicht des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) nimmt die Schwarzarbeit in der Branche in Deutschland immer weiter zu. Legal arbeitende Betriebe seien dadurch nicht mehr konkurrenzfähig. „Wir beobachten in der Bauwirtschaft immer öfter Formen der organisierten Kriminalität“, so der Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Harald Schröer. Als Beispiel nannte er Firmen, in denen Beschäftigte bar mit Schwarzgeld bezahlt würden: „Die Arbeiter erhalten keinen Mindestlohn, Steuern und

Sozialabgaben werden auch nicht entrichtet. Solche mafiösen Strukturen verbreiten sich in Deutschland nahezu flächendeckend.“ Die Stundenverrechnungssätze seien höchstens halb so hoch wie die Stundensätze von Betrieben, die Mindestlöhne zahlten oder die höheren tariflöhne. Bauherren nähmen Schwarzarbeit oft in Kauf, kritisierte Schröer. Deswegen starte sein Verband eine Kampagne für eine faire Bauwirtschaft, die sich an Häuslebauer und an große Auftraggeber richte. Um Schwarzarbeit besser zu bekämpfen, seien auch mehr Kontrollen nötig. Zurzeit seien von den rund 6 800 Planstellen bei der Finanzkontrolle etwa 600 Stellen nicht besetzt. $

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ausbildung

an einem strang

Garantierte Kooperation

Erstmal fördern und nachrüsten

kreishandwerkerschaft schreibt erfolgskonzept fort

stIcKoxId-belastunG In Innenstädten: bauGewerbe warnt vor schnellschüssen

Das Handwerk und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wollen an einem Strang ziehen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer wies jüngst darauf hin, dass knapp 24 000 unbesetzte Ausbildungsplätze in 2015 eine wachsende Herausforderung für das Handwerk darstellten. Organisation und Betriebe werben verstärkt bei jungen Menschen für die Ausund Weiterbildungsangebote im Handwerk. „Hier setzt auch unsere Initiative zur Höheren Berufsbildung an“, so Wollseifer. Das Handwerk wolle attraktive Bildungs- und Karrierewege gezielt unterstützen. „Eine erste bundesweite Bildungsmarke soll das ,BerufsAbitur‘ werden“, kündigte Wollseifer an. Mit der Verknüpfung des Gesellenabschlusses mit dem Abitur sollten leistungsstarke Jugendliche für das Handwerk gewonnen werden. Ein „gutes Modell“, so Bundesbildungsministerin Wanka, diese Jugendlichen an die Karrieremöglichkeiten im Handwerk heranzuführen, das ihre volle Unterstützung erfahre. Sie sicherte dem Handwerk zu, sich verstärkt für die berufliche Bildung und deren Wertschätzung einzusetzen. Davon zeugten bereits jetzt Initiativen, etwa die, die Berufsorientierung stärker an Gymnasien zu verankern, eine dem Studierenden-BAföG gleichwertige Aufstiegsfortbildungsförderung für Meister zu erreichen oder die Stärkung der Bildungszentren in ihrer Ausrichtung auf die Digitalisierung. $

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bau-InnunG

Der Schüler verpflichtet sich, mindestens einen Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse zu erreichen.

Dr. Andreas Bierich, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Region BraunschweigGifhorn. Die Kreishandwerkerschaft ebnet ausbildungsfähigen und -bereiten Schülerinnen und Schülern für handwerkliche Ausbildungsberufe den Weg – und sie hat sich dafür etwas einfallen lassen. Das Zauberwort lautet: „Garantie für Ausbildung“. Dieses Projekt soll jedem vom Hauptschüler bis zum Gymnasiasten unter bestimmten Voraussetzungen einen Ausbildungsplatz garantieren. Gleichzeitig lassen sich so den örtlichen Betrieben geeignete Auszubildende vermitteln. Im vorigen Jahr fiel der Startschuss. Nach der Sommerpause wird das Projekt nun fortgesetzt, berichtet KH-Geschäftsführer Dr. Andreas Bierich. Für das Ausbildungsjahr 2017/18 sind somit wieder die Weichen gestellt. Wirtschaft, Kommune und Schulen sitzen hier in einem Boot. Der Landkreis Gifhorn und die Stadt Braunschweig unterstützen das Projekt. Doch was steckt dahinter? Jeder Neuntklässler darf mit Kommune, Schule und der KH einen Vertrag schließen. Inhalt: Die Vermittlung eines Ausbildunsgplatzes wird garantiert.

Gefordert wird ein Abschluss ohne mangelhafte Leistungen und mit befriedigenden Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Arbeitslehre. Darüber hinaus müssen die Leistungen insgesamt mindestens durchschnittlich sein. Der Schüler darf keine unentschuldigten Fehltage haben, er muss gegebenenfalls an einem eigens auf ihn abgestimmten Förderunterricht teilnehmen und sein positives Verhalten sowie Engagement unter Beweis gestellt haben. Die Handwerksbetriebe erklären sich wiederum verbindlich bereit, das Projekt zu unterstützen. Bierich betont, dass die Handwerksunternehmen bei der Initiative kein Risiko eingehen, denn die Verträge, die gemeinsam geschlossen werden, regeln klar die

Voraussetzungen, unter denen der Betrieb tatsächlich verpflichtet wäre, den jungen Lehrling in ein Ausbildungsverhältnis zu übernehmen. „Immer wieder wurde aus dem Kreise unserer Mitglieder bemängelt, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die ein Ausbildungsverhältnis im Handwerk anstreben, insgesamt zu schlecht seien“, berichtet der Kreisgeschäftsführer. „Mit dem Vertrag, den die Handwerksunternehmer im Rahmen dieses Projekts schließen, wissen sie von vornherein, dass nur bei einem bestimmten Niveau ein Ausbildungsverhältnis überhaupt entsteht.“ Da der Auftakt erfolgreich war, folgt nun die Fortsetzung, damit 2017 sowohl Betriebe als auch Jugendliche zueinander finden können, die auch zueinander passen. Alles Wissenswerte zum Thema Handwerk in der Region finden Interessierte übrigens im Internet unter www.handwerk38.de. $

„Mit ihren Plänen, eine blaue Plakette für Dieselfahrzeuge einzuführen, gefährden die Bundesumweltministerin und ihre Länderkollegen den Bau neuer Wohnungen in den Städten, gerade dort, wo Wohnraum besonders gefragt ist.“ Das hat kürzlich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB), Felix Pakleppa, erklärt.

Lastwagen dürften nicht mehr in die Citys Hintergrund ist eine nach Auffassung der EU zu hohe StickoxidBelastung in den Innenstädten. Bei einer Umsetzung der jetzigen Vorschläge bestehe die Gefahr, dass nicht nur sämtliche Pkw mit Dieselmotor, sondern auch Lastwagen und Nutzfahrzeuge nicht mehr in die Innenstädte fahren dürfen, so Pakleppa. Und weiter: „Die verfügbaren Neufahrzeuge tragen kaum zur Stickoxid-Reduzierung bei. Darüber hinaus ist fraglich, ob Filter oder Luftreinigungsanlagen für Fahrzeuge in entsprechender Größenordnung zur Verfügung stehen.“ Bevor man über ein Fahrverbot für Fahrzeuge nachdenke, die im Vertrauen auf die zum jeweiligen

Die Kreishandwerkerschaft ebnet Schülern für handwerkliche Ausbildungsberufe den Weg. ZVEH

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Das Baugewerbe könnte durch eine blaue Plakette stark belastet werden. Zeitpunkt geltenden Abgasnormen gekauft wurden, sollte man zuerst prüfen, ob und wie eine Nachrüstung möglich sei und ein entsprechendes Förderprogramm hierfür auflegen, sagte der ZDB-chef weiter. Betroffen von einer solchen Regelung wären nicht nur Baufahrzeuge und Lastwagen, sondern auch kleinere Lieferwagen, Kleinbusse und weitere Pkw, die Bauunternehmen für ihre Mitar-

beiter für deren Arbeit zur Verfügung stellen. „Wir schätzen, dass von einer solchen Regelung allein in unserer Branche mehrere hunderttausend Fahrzeuge betroffen wären“, betonte Pakleppa. „Wie sollen Baumaterialien, Baugeräte und Arbeitnehmer zu den Baustellen kommen? Wie sollen unsere Mitglieder Wohnungen in großer Zahl auch in Innenstadtlagen bauen, wenn ihnen der Weg dorthin faktisch versperrt wird?“

Pakleppa appellierte daher an die politisch Veranwortlichen, eine Luftreinhaltepolitik mit Augenmaß zu betreiben und eigene Versäumnisse wie auch die der Automobilindustrie nicht auf dem Rücken der Bauunternehmen auszutragen. „Es kann nicht sein, dass zum gleichen Zeitpunkt Elektrofahrzeuge mit einer Prämie gefördert und hunderttausende von Fahrzeugen mit einem faktischen Fahrverbot belegt werden sollen.“ $

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innUng der sanitär- Und HeizUngstecHniK

Plus gegenüber dem Vorjahr

Projekt wird verlängert

das sHK-HandwerK steigerte seinen Umsatz Um Knapp zwei prozent

mIttelstandsInItIatIve wIll enerGIe sparen helfen

Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Es steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent auf 39,5 Milliarden Euro. „Seit 2008 erleben wir in jedem Jahr eine steigenden Wachstumskurve“, bilanziert Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Unternehmen werden in Deutschland auch weiterhin im Klimaschutz und bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Das haben die Partner der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ bekräftigt und zugleich die Verlängerung ihres gemeinsamen Projektes eingeläutet. Dabei wollen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium und die DIHK künftig besonders das „betriebliche Mobilitätsmanagement“ in Unternehmen stärker in den Vordergrund rücken.

Der Erfolg im Geschäftsjahr 2015 wurde von 52 767 Betrieben mit 347 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftet. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat das Modernisierungsgeschäft. Vor allem das Modernisierungsgeschäft „Altbau“ entwickelte sich in den jüngsten Jahren zum Hauptumsatzträger mit 71,60 Prozent Anteil am Gesamtumsatz.  

Trotz eines geringfügigen Zuwachses an Beschäftigten von 1 700 bleibt die Rekrutierung von Nachwuchs für das SHK-Handwerk die dringlichste Aufgabe. Im zahlenmäßig wichtigsten Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker SHK haben im Vorjahr

11 358 Jugendliche eine Lehre begonnen. „Das liegt auf Vorjahrsniveau, bietet aber Entwicklungspotenzial nach oben“, urteilt Stather. Ein wichtiger Faktor ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Ohnehin lastet diese Aufgabe fast ausschließlich auf den organisier-

ten Betrieben. Die Quote lag hier in 2015 bei ungefähr 57 Prozent der Innungsbetriebe. Die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern sind weiterhin deutlich vorhanden. In den neuen Bundesländern

Das SHK-Handwerk darf mit dem Verlauf des Vorjahres zufrieden sein.

ZVSHK

Betriebe sollen gezielt angeregt werden, über sparsame und umweltfreundliche Alternativen beispielsweise in ihrer Fahrzeugflotte nachzudenken.

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Weitere Projektschwerpunkte bis Ende 2018 sind eine intensivere Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft durch den Einsatz von Studenten als Innovationsassistenten sowie für das Handwerk die Entwicklung eines Energiebuchs als Instrument einer systematischen Erfassung und Bündelung betrieblicher

Energiedaten. Erfolgreiche Angebote zur Mitarbeitermotivation sowie die Energy Scout-Qualifizierungsmaßnahme sollen ausgebaut werden. ZDH-Vizepräsident thomas Zimmer sagte dazu: „Die Mit-

Das Zukunftsthema Mobilität im Handwerk soll im Konzept der Mittelstandsinitiative eine große Rolle spielen. ALKE.cOM

telstandsinitiative trägt dazu bei, dass Handwerksunternehmer zu Maßnahmen für eine bessere betriebliche Energieeffizienz motiviert werden. Dass wir das handwerksspezifische Konzept der Effizienz- und transferwerkstätten fortführen und weiter ausbauen können, begrüße ich ausdrücklich. Wichtig ist aber auch, bei der Fortsetzung dieses erfolgreichen Projektes das Zukunftsthema Mobilität mit einzubinden. Wir wollen Betriebe auch hier sensibilisieren in ressourcen-schonende und zugleich kostensparende technologien zu investieren. Energieeffizienz dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch dem Betriebsergebnis.“ $

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eu

bilden nur rund 35 Prozent der befragten Betriebe aus. Die Ausbildungsquote in den alten Ländern liegt mit 65 Prozent deutlich höher. Je größer das SHK-Unternehmen ist, desto höher ist die Ausbildungsquote.  

ZEnTRALVERBAnD DES DEUTSCHEn BäCKERHAnDWERKS DARIUS RAMAZAnI

Duale Ausbildung ist modellhaft jugendarbeitslosigkeit in europa: kritik an massnahmen der eu-kommision Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist so hoch, dass man schon von einer „verlorenen Generation“ spricht. Deutschland gilt da aber als „Klassenprimus“ mit vergleichbar guten Werten. Zum Teil liegt das daran, dass Deutschland eine starke Wirtschaft und wenige Jugendliche hat, die lange Zeit die Schule besuchen. Es liegt aber auch am Ausbildungssystem, sagen Experten.

Ausbildung ist top Die duale Ausbildung ist in Deutschland so selbstverständlich, dass man sich erst vor Augen halten muss, wie gut sie ist: Durchschnittlich vier Tage pro Woche im Betrieb, einen Tag Berufsschule. Praxiserfahrung von Anfang an. Und ein Arbeitgeber, der seinen Lehrling kennt und interessiert ist, ihn zu übernehmen. Das ist keinesfalls üblich. In anderen Ländern wird nur in der Berufsschule ausgebildet. Der Azubi sammelt weder praktische Erfahrungen noch

Kontakte. „Langzeituntersuchungen zeigen, dass Menschen mit dieser Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt erfolgreicher sind, als Menschen, die ihren Beruf nur in einer Berufsschule gelernt haben“, sagte Simon Field von der Abteilung für Bildung der OECD bereits vor drei Jahren. Das Interesse an der dualen Ausbildung sei mit der Krise in Europa gestiegen, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung damals. Dennoch gibt es immer wieder kritische Stimmen – warum nur? Jeder Zweite in Griechenland, nahezu jeder Zweite in Spanien, jeder Dritte in Kroatien, Italien und Portugal, jeder Vierte in Zypern und Belgien: In der ganzen EU haben 21 Prozent der jungen Menschen unter 25 Jahren keinen Job – gut fünf Millionen. Die EUKommission hat den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit weit oben auf die Agenda gesetzt. Doch die Halbzeitbilanz ist jetzt ernüchternd ausgefallen und damit Wasser auf die deutschen

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InnunG der sanItär- und heIzunGstechnIK

Mühlen mit ihrer dualen Ausbildungspraxis.

Präsident lobt sich Kommissionspräsident JeanClaude Juncker lobte im EUParlament sein 315-Milliarden-Programm, das offiziell „Europäischer Fonds für strategische Investitionen“ (EFSI) heißt. Dies sei eine Initiative, die „jeden Tag Arbeitsplätze“ schaffe. 249 Projekte mit rund 100 Milliar-

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist ein großes Probelm in vielen Ländern. ZVSHK

den Euro Investitionen seien angestoßen worden – ein knappes Drittel des geplanten Umfangs. „Wahrscheinlicher ist, dass Investitionen, die ohnehin stattgefunden hätten, nun ein EFSI-Siegel tragen dürfen“, kommentierte hingegen der CSU-Abgeordnete Markus Ferber. Zwar konnte Griechenland die Jugendarbeitslosigkeit um sieben Prozent senken, aber sie verharrt immer noch bei 51,4 Prozent. „Das Problem ist nicht gelöst“, sagte auch die SPD-Europa-Abgeordnete Jutta Steinruck. „Wenn junge Menschen Arbeit haben, sind das häufig prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Jobs mit schlechter Bezahlung ohne nachhaltige Perspektive auf Beschäftigung.“ Daran hat sich auch nichts geändert, nachdem die EU-Staatsund Regierungschefs sowie die EU-Kommission 2012, 2013 und 2014 eine Ausbildungsgarantie gegeben haben. Man füllte einen Fördertopf mit sechs Milliarden Euro. Das Geld blieb größtenteils liegen. $

Der Zukunft blickt das SHK-Handwerk weiterhin optimistisch entgegen. Die Betriebe haben 2015 jeweils rund eine halbe Million Bäder und Heizungen saniert. Die SHK-Betriebe unterstützen durch den altersgerechten Umbau von Bädern und durch die energetische Sanierung von Gebäuden sowohl die gesellschafts- als auch die energiepolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung und rechnen nicht zuletzt deswegen in 2016 mit einer weiterhin stabilen Auftragslage. „Zudem machen die niedrigen Zinsen sowie die niedrigen Energiepreise die Investition in Wohneigentum weiterhin attraktiv“, weist Stather abschließend auf die Rahmenbedingungen hin. $

eIn schrItt In dIe rIchtIGe rIchtunG Wenn die als Baby-Boomer bekannten geburtenstarken Jahrgänge in absehbarer Zeit in Rente gehen, wird es eng in Deutschlands Wohnungen. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellten Prognos-Studie.

Selbstbestimmt leben „Zusammen mit dem KfWProgramm ‚Altersgerecht umbauen‘ wird das Sanitärhandwerk  zu einem entscheidenden Faktor, der sich an der Seite der Politik dieser gesellschaftspolitischen Aufgabe stellt“, sagt Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes. „Wir fördern somit langfristig nicht nur den Wunsch dieser Generation, selbstbestimmt zu

leben, sondern tragen auch erheblich dazu bei, mittelfristig die Sozialsysteme zu entlasten“, ergänzt Esser.

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Die Evaluation des KfW-Programms aus dem Jahr 2014 zeige, dass der Umbau des Sanitärbereichs im Rahmen der geförderten Einzelmaßnahmen am stärksten nachgefragt wurde. In der Zeitspanne von 2009 bis 2014 sind von der Förderbank rund 83 000 Maßnahmen unterstützt worden, von denen fast 30 Prozent auf den altersgerechten Umbau der Sanitärräume fiel.   Um den tatsächlichen Bedarf zu decken, müssten bis 2030

jedes Jahr etwa 2,96 Milliarden Euro investiert werden. Doch das wird aus Sicht des ZVSHK nur gelingen, wenn die eigenen vier Wände zu einem Gesundheitsstandort umgebaut werden. Dazu Elmar Esser: „Das KfW-Programm ‚Altersgerechtes Umbauen‘ gewährt bis zu 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit bei der Kombination von Maßnahmen zur Barrierereduzierung und des Einbruchschutzes. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung“. Esser sieht das Sanitärhandwerk für die Umsetzung gut gerüstet. $

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innung der Sanitär- und HeiZungStecHniK

Meisterbrief hat’s ins sich

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hohe fachlIche QualIfIKatIon macht sIch bezahlt

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat im April seine neue einheitliche Nachwuchswerbeinitiative vorgestellt. Unter dem Motto „Zeit zu starten“ will die Kampagne Schüler bei ihrer Berufswahl für eines der vier Gewerke im SHK-Handwerk begeistern.

Jetzt wird es effizient ZVSHK unterStütZt alS offiZieller Partner neue KamPagne Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) unterstützt als offizieller Kooperationspartner die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Mai gestartete Kampagne „Deutschland macht’s effizient“. Als oberste Interessenvertretung des deutschen Heizungsbauerhandwerks begrüßt der Zentralverband ausdrücklich die als Dachkampagne angelegte Motivation zum Einsatz energieeffizienter Technik in Unternehmen oder im Eigenheim. „Mit dieser neuen Effizienzoffensive nimmt die Politik – wie von uns schon lange gefordert – das riesige Energieeinsparpotenzial im Wärmemarkt ins Visier. Für

uns ist das der entscheidende Schlüssel für den Erfolg der Energiewende“, erklärte Manfred Stather, der Präsident des ZVSHK. Die Aufklärungs- und Informationsinitiative der Bundesregierung sei für den ZVSHK mit den Kernelementen Förderung, Beratung und Information der folgerichtige Schritt, bei der Bevölkerung und in Unternehmen einen notwendigen Bewusstseinswandel herbeizuführen. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir in den nächsten Monaten die Kampagne unterstützen. Unsere Betriebe halten schließlich den direkten Kontakt zu den Verbrauchern“, sagte der Präsident.

Im Umfeld der neuen Kampagne gelte es jetzt verstärkt, die Einsparpotenziale im Wärmemarkt zu heben. Denn von über 21 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland entsprächen heute gerade einmal 30 Prozent dem Stand der Technik. Die Chancen, bei der Heizungsmodernisierung und dem Austausch ineffizienter Heizungspumpen spürbar voran zu kommen, stehen nach Ansicht des ZVSHK sehr gut. Folge man den aktuellen Ergebnissen der Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor, dann sei für über 90 Prozent der Deutschen die Energiewende wichtig oder sehr wichtig. $

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total dIGItal Den Stellenwert der Digitalisierung im Handwerk hat kürzlich der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, hervorgehoben. Die Digitalisierung durchdringe das Handwerk längst, betonte er.

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„Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Initiative erfolgreich sein wird“, sagte Manfred Stather, Präsident des ZVSHK. Begleitet von Marktforschung hat ein Arbeitskreis von Kommunikations- und Marketingexperten der Landesverbände die einzelnen Maßnahmen erarbeitet. Die Initiative versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe für Innungsbetriebe. Diese erhalten umfassende Unterstützung bei der Werbung um potenzielle Auszubildende. Pro Gewerk gibt es einen Kurzfilm, einen Infoflyer sowie einen Vortrag für Schüler. Die Initiative wird durch einen Internetauftritt und Social-Media Angebote flankiert. Das Angebot gilt exklusiv für Innungsmitglieder. Auf der neuen Website www.zeitzustarten.de finden Interessierte alle Infos. $

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Der Meisterbrief hat sich in der Praxis bezahlt gemacht. Hohe Qualitätsstandards sorgen dafür, dass VScHLIcHtING/123RF die Kunden zufrieden sind. Der Meisterbrief im deutschen Handwerk steht immer wieder in der Diskussion – unverständlich, denn er ist ein Erfolgsmodell, das durchaus stetig Interesse in anderen Staaten weckt. Und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Pluspunkte der Meisterregelung in Deutschland hervorgehoben.

Auch andere profitieren Fakt 1 ist laut ZDH, dass die Ausbildungsleistung des Handwerks maßgeblich zur Sicherung des Nachwuchses der gesamten gewerblichen Wirtschaft beiträgt. Das Handwerk bildet weit mehr Jugendliche aus, als für den eigenen Bedarf erforderlich sind. Das wäre ohne die Ausbildungsleistung der Meisterbetriebe nicht denkbar. Die Qualität der Qualifikation ist maßgeblich für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Im Leistungswettbewerb behaupten sich deutsche Unternehmen erfolgreich, obwohl die Arbeitskosten bei einem Vielfachen vieler anderer Länder liegen.

In Deutschland wird ein reibungsloser Einstieg in das Berufsleben ermöglicht. Das Zusammenspiel der Ausbildungsorte Betrieb und Berufsschule sorgen für eine praxisnahe Ausbildung von Lehrlingen, die auf die tatsächlichen Erfordernisse ausgerichtet ist. Das hohe Ausbildungsniveau im Handwerk wird durch das gezielte Zusammenspiel von leistungsfähigen Ausbildungsbetrieben und praxisnahen Ausbildungseinrichtungen der Handwerksorganisation gewährleistet. Dass Meisterbetriebe den größten Anteil zur Ausbildungsleistung des Handwerks beisteuern, ist kein Zufall. Fachliche Qualifikation, pädagogische Kompetenzen und gesellschaftliche Verantwortung werden in der Fortbildung zum Meister vermittelt und sind damit das Rüstzeug des Handwerksmeisters. Die Meisterqualifikation dient der ganzheitlichen Vorbereitung auf eine erfolgreiche unternehmerische Betätigung. Sie beinhaltet neben berufsspezifischem Fachwissen

fundierte betriebswirtschaftliche, rechtliche sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse. Die Fortbildung zum Meister vermittelt demzufolge die maßgeblichen Kompetenzen, um ein Unternehmen dauerhaft und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Jugendliche in Arbeit Die duale Ausbildung ist dabei zudem die wirksamste Waffe im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Deutsche Handwerksbetriebe erweisen sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als sehr robust. Und fachliche Kompetenz ist gerade bei gefahrengeneigten Berufen gelebter und präventiver Verbraucherschutz. Und niemand bleibt außen vor: Der Zugang zu zulassungspflichtigen Handwerksberufen in Deutschland für Staatsangehörige aus der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum mit entsprechender Qualifikation wird durch die Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen ermöglicht. $

Schon vor zwei Jahren hatte eine ZDH-Umfrage ergeben, dass mehr als 95 Prozent der mehr als eine Million Handwerks-Betriebe in Deutschland digitale Geräte nutzten. „Die damals verbleibenden fünf Prozent dürften inzwischen vollständig dabei sein“, so Schwannecke. Das thema Digitalisierung stecke inzwischen in allem  – in der Planung, in der Produktion, im Vertrieb. Das Bundeswirtschaftsministerium werde in vier Zentren die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung unterstützen. Schwannecke: „Eines dieser Zentren bauen wir gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium zum Kompetenzzentrum Digitales Handwerk aus.“ Daraus entstehe ein ganzes Netzwerk geballter Kompetenz, das in vier themenbereiche und Regionen aufgeteilt werde, so dass alle Betriebe darauf zurückgreifen könnten. $


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KREISHANDWERKERSCHAFT

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friseur-innung

Gemeinsam gegen schwarze Schafe

HANDWERK WARNT: WER KEIN HIGHSPEED IM NETZ HAT, IST ABGEHÄNGT

obermeisterin birgit eredt: bündnis als grundstein für engere zusammenarbeit

Viele alteingesessene Familienbetriebe im ländlichen Raum sind traditionelle „Kümmerer“. Seit Generationen setzen sie sich über ihren Betrieb hinaus für ihre Innung, das Handwerk allgemein oder für die Entwicklung der Infrastruktur und das wirtschaftliche Wachstum ihrer Region ein. Zu ihnen zählt zweifellos Rauschenbach Metallbau in Parsau – ein 1885 gegründetes Unternehmen. Heute ist es Wilhelm Rauschenbach, der nicht zulassen will, dass die Gemeinden seines Landkreises den Anschluss an die Zukunft verschlafen. „Auf der Ranking-Liste des T Ü V- R h ein -

Das war ein wichtiger Schritt: In Berlin unterzeichneten am 15. April 2016 der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), die Gewerkschaft Verdi und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein gemeinsames Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Damit legten sie den Grundstein für eine künftig noch engere Zusammenarbeit im Kampf gegen schwarze Schafe im Friseurhandwerk.

Birgit Eredt, Obermeisterin der Friseur-Innung Gifhorn-Wittingen.

„Das Friseurhandwerk hat 2013 gemeinsam mit seinem Tarifpartner Verdi die Weichen für die Weiterentwicklung der Beauty-Branche in Deutschland gestellt. Mit einer fairen Tarifpolitik ist es uns dabei auch gelungen, das Friseurhandwerk aus der Imagefalle und damit aus den Negativschlagzeilen heraus zu führen. Das heutige Aktions-

bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung ist für uns jetzt die logische Fortsetzung, um das Erreichte sicher zu stellen und umzusetzen. Die Einhaltung des Mindestlohns ist für das Friseurhandwerk selbstverständlich und schafft

MIPAN/123RF

Breitband: Bloß keine Rote Laterne

land schneidet der Landkreis Gifhorn beim Ausbau des schnellen Internets bundesweit extrem schlecht ab“, klagt Wilhelm Rauschenbach, stellvertretender Kreishandwerksmeister der Region Braunschweig-Gifhorn.

Problem Upload Was er unter „extrem schlecht“ versteht , veranschaulicht er an zwei Beispielen: „In Croya gibt es einen Betrieb, der mit der Datenmenge nicht leben kann, weil dieser auch große Upload-Leistung benötigt. Bei mir persönlich gehen maximal 15 Mbit/s DownBemängelt Netzprobleme: Wilhelm Rauschenbach.

load und 1,26 Mbit/s Upload. Das reicht hinten und vorne nicht“, beklagt er sich. Für Betriebe nicht nur in der Samtgemeinde Brome, sondern in weiten Teilen des gesamten Landkreises ist dies der Normalzustand. Doch wenn es nach der Bundesregierung geht, sei Besserung in Sicht.

vor, „dass sich die Unternehmen und Gewerbetreibenden zusammenschließen. Es wird dann eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgenommen, die vorhandene Infrastruktur geprüft und ein möglicher Ausbau durchgerechnet. Sollte sich eine Deckungslücke ergeben, müssten die Gewerbetreibenden diese mittragen“, so Telekom-Chef Niek-Jan van Damme.

Zusage im Februar Im Oktober 2015 hatte Bundesminister Alexander Dobrindt den Weg frei gemacht für das milliardenschwere Bundesförderprogramm zum technologieneutralen Breitbandausbau. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Der Bund greift den Kommunen und Landkreisen zudem bei der Planung und der Erstellung der Antragsunterlagen mit 50.000 Euro unter die Arme. Der Landkreis Gifhorn reagierte prompt und erhielt bereits Mitte Februar 2016 die Zusage für die beantragten Mittel vom Bund. „Ziel ist die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und zukunftssichernden Breitbandinfrastruktur für die unterversorgten Gebiete. Dafür favorisieren wir ein Betreibermodell mit FTTBAusbau, also Glasfaser bis ans Gebäude“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel.

Landrat Dr. Andreas Ebel.

Investitionen erhalten

In Niedersachsen haben sich bereits 22 von 38 Landkreisen für ein solches Betreibermodell entschieden. Sie wollen die Glasfasernetze bauen und somit das Zepter in der Hand behalten und ihre Infrastruktur dann von einem Netzbetreiber managen lassen. So hat es auch der Nachbarlandkreis Celle entschieden. Dort soll ein Eigenbetrieb bis Ende 2019 knapp 13 000 Haushalte in unterversorgten Gebieten anbinden. Ginge es nach der Telekom, würde sie mit Hilfe der VectoringTechnologie die Rolle des Netzbetreibers einnehmen. Zur Finanzierung schlägt die Tel e kom

Bei dieser Technologie würde der Tele-Riese auf mehr Speed in den alten Kupferleitungen setzen. Experten befürchten, dass es dann in Vectoring-Gebieten keine Investitionen mehr in noch schnellere Netze geben wird. Die wären aber nötig, um dem jährlich um 50 Prozent steigenden Bandbreiten-Bedarf gerecht zu werden, „Außerdem sei angemerkt, dass auch bei einem Vectoring-Ausbau zahlreiche weiße Flecken in den ländlichen Räumen, so auch im Landkreis Gifhorn, bestehen bleiben“, warnt Landrat Dr. Ebel und verweist auf die beauftragte Netzstrukturplanung, an der Städte, Samtgemeinden und Gemeinden partnerschaftlich involviert sind. Mit Ergebnissen wird voraussichtlich für September 2016 gerechnet. $

zugleich die Grundlage für eine weitergehende, selbstbestimmte Sozial- und Tarifpolitik. Mit diesem Bündnis setzen wir ein Zeichen. Wir gehen gegen die schwarzen Schafe unserer Branche vor! Wir setzen auf dieses Bündnis und den aktiven Dialog und die Kooperation mit allen Beteiligten“, erklärte der ZVPräsident Harald Esser.

schäftsführer Jörg Müller und Justitiar Joachim M. Weckel, der Leiter der Finanzkontrolle Dirk Bremer, Gerd Denzel sowie Karolin Abel. Im konsequenten Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseurhandwerk, sind nun bundesweit gezielte Aktionen in Kooperation mit der Zollverwaltung in Planung. $

Beim Bündnisabschluss zugegen waren der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister, ZV-Präsident Harald Esser, Verdi-Vorstandsmitglied Ute Kittel, ZV-Hauptge-

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zImmerer-InnunG

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KreIshandwerKerschaft

Garant für Qualität in Deutschland obermeIster chrIstIan KaIser: meIsterbrIef als GrundlaGe erhalten „Die Qualität im deutschen Holzbau wird durch die Meisterpflicht und die duale Ausbildung gesichert!“ Mit dieser Aussage bekräftigte Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sein Votum für den Erhalt der Meisterpflicht als verpflichtende Grundlage für das Gründen und Führen eines Holzbaubetriebes.

Ländern in der EU den Meistertitel bzw. die Meisterpflicht nicht kennt. Wir in Deutschland haben ihn, der der Garant für Qualität ist und es auch bleiben soll.“

Ausbildungsstellen frei

Europäischer Trend

Christian Kaiser, Obermeister der Zimmerer-Innung Gifhorn/ Wittingen-Wolfsburg.

„Es zeichnet sich ein trend ab, dass Normen und Vorschriften auf europäischer Ebene für verschiedene Bauleistungen Zertifizierungen beinhalten sollen, da-

mit Qualität und Sicherheit, im Sinne des Verbraucherschutzes gewahrt bleiben“, so der Vorsitzende Peter Aicher. „Das wird angestrebt, weil eine Vielzahl von

Um das Ausbildungsniveau und die Berufschancen im Zimmererhandwerk für junge Zimmerer attraktiv zu halten, soll es in Zukunft flächendeckend anerkannte Bildungsstätten geben. Ziel dabei ist, die Aufstiegsqualifikation vom Gesellen zum Polier, Zimmermeister, Ingenieur und Architekten zu forcieren. Dabei ist gerade für den Landkreis Gifhorn anzumerken, dass für den

Ausbildungsbeginn September 2016 noch Ausbildungsplätze zum Zimmerer zur Verfügung stehen. Der Zimmermannsberuf in der heutigen Zeit ist umfangreich und interessant: Gefordert ist vermehrt ökologisch-energetischer und zukunftsorientierter Hausbau, also in Niedrigenergiebauweise bzw. als Passivhaus in allen Leistungsbereichen des Holzbaus, z. B. im Wohnungsund im Gewerbebau, beim mehrgeschossigen und verdichteten Bauen, beim öffentlichen Bau.

Klima ist durchaus positiv Im KammerbezIrK laufen dIe Geschäfte Gut

Aber auch das Bauen im Bestand mit einer energetischen

DIEGO cERVO/123RF

Die gute Konjunkturentwicklung im Handwerk hält an. Laut Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ist der Geschäftsklimaindex im ersten Quartal dieses Jahres um vier Punkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen und erreicht jetzt 66 Punkte.

Optimismus herrscht

Der Meisterbrief ist ein Garant für die Qualität handwerklicher Leistung in Deutschland.

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Wir bilden aus. Schließlich haben wir das gelernt.

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„Die meisten Handwerksbetriebe sind zufrieden mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Dazu beigetragen hat auch der milde Winter“, sagt Kammerhauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. In der aktuellen Umfrage beurteilen 43 Prozent der befragten Betriebsinhaber die Geschäftslage als gut und weitere 46 Prozent als befriedigend. Auch beim Blick in die Zukunft herrscht weiterhin Optimismus: 54 Prozent erwarten, dass die Geschäftslage in den kommenden Monaten gleich bleibt. Von einer Frühjahrsbelebung und Verbesserung der Geschäftslage gehen 38 Prozent der Befragten aus.

Der übliche Rückgang bei der Umsatzentwicklung fiel diesen Winter geringer aus als im Vorjahr. Im ersten Quartal konnten 16 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sogar ihren Umsatz steigern, 36 Prozent meldeten sinkende Umsatzzahlen. Auftragsbestand und Beschäftigung blieben annähernd stabil. Während neun Prozent ihre Mitarbeiterzahl erhöhten, bauten 15 Prozent der befragten Handwerksunternehmen Personal ab, drei Viertel hielten den Bestand. Im Vergleich der einzelnen Handwerksgruppen liegt das Ausbau-

handwerk erneut vorn. Bei den Malern, Installateuren oder Elektrotechnikern werten 52 Prozent ihre Lage als gut und weitere 42 als befriedigend. Damit erreicht der Geschäftsklimaindex mit 73 Punkten in der aktuellen Umfrage den höchsten Wert.

Milder Winter hilft Ähnlich gut fällt die Beurteilung der Geschäftslage in den Nahrungsmittelhandwerken aus, wo der Klimaindex um vier Punkte auf 72 Punkte steigt. Es folgen mit 70 Punkten die Handwerksbetriebe für den gewerblichen

Der Geschäftsklimaindex im Kammerbezirk kann sich in diesem Frühjahr sehen lassen. RABE/FOtOLIA

Bedarf, bei denen viele als Zulieferer der Industrie tätig sind. Die hohe Baunachfrage und der milde Winter sorgten dafür, dass der Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe mit 67 Punkten um zehn Punkte gegenüber der Vorjahresumfrage anzog. Am stärksten ist die Aufhellung im Kraftfahrzeughandwerk, wo der Klimaindex um 16 auf 63 Punkte steigt. Im Gesundheitshandwerk hat sich die Stimmung ebenfalls um fünf Punkte verbessert, der Index erreicht 50  Punkte. Dagegen zeigen sich Friseure, Kosmetiker, Fotografen und andere Dienstleister für den persönlichen Bedarf etwas weniger zufrieden: Hier geht der Geschäftsklimaindex um vier auf 47 Punkte zurück. In der Region Braunschweig beurteilen 38  Prozent der Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut, weitere 50 Prozent als befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 63 Punkten um einen Punkt unter dem Vorjahreswert von 64 Punkten. $


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edItorIal

Inhalt  

KreIshandwerKerschaft Klima ist durchaus positiv

handwerKspolItIK

Meisterbrief hat’s in sich

eu

enerGIewende

lIebe leserInnen, lIebe leser,

Duale Ausbildung ist modellhaft

Projekt wird verlängert

ausbIldunG

Garantierte Kooperation

1 dachdecKer-InnunG Nur knapp befriedigend

1 eleKtro-InnunG

Der Digitalisierung jetzt stellen

1 bäcKer-InnunG Kräftig zugelegt

1 tIschler-InnunG

Alte Regelung wieder eingeführt

1 maler-InnunG

Lehrstelle per Internet

 Kfz-InnunG

Heitere Stimmung

„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“ Der das gesagt hat, der wusste wie Wirtschaft funktioniert: Henry Ford, der legendäre amerikanische Autobauer. Und das Zitat passt fürs Handwerk wie die berühmte Faust aufs Auge. Denn das Handwerk ist erfolgreich, weil es flexibel ist und sich Markt-Parametern wie Nachfrage, Konjunktur, trends und gesetzlichen Vorgaben anpasst. Es hat eben genau die Fähigkeiten, von denen Henry Ford gesprochen hat: nämlich diejenigen, die aktuell gefragt sind. Das zu erkennen und danach zu handeln, ist eine große Leistung. Den Handwerksbetrieben ist das stets gelungen, sonst wäre der Erfolg ausgeblieben. Das Handwerk bildet das vielzitierte Rückgrat der deutschen Wirtschaft und ist Neuem gegenüber immer aufgeschlossen. Momentan steht es wirtschaftlich recht gut da (Seite 3). Aber es hadert auch zuweilen damit, dass dies nicht richtig gewürdigt wird. Obwohl es so viel für die Ausbildung junger Menschen tut, was für Europa beispielhaft ist (Seite 6). Auch die Kreishandwerkerschaft ist mit ihrer Initiative „Garantie für Ausbildung“ ein guter Beleg dafür (Seite 8). Und das Engagement für die Umwelt kann sich wahrlich sehen lassen (Seite 7). Darum ärgert es viele Meister, dass das Digitalnetz im Landkreis Gifhorn zu wünschen übrig lässt, so dass die Handwerksunternehmen leiden müssen (Seite 4). Es ist also viel los im Handwerk, das sich näher zu beleuchten lohnt.

 metall-InnunG

Viel Spaß beim Lesen

 bau-InnunG

christoph Fricke Redaktionsleiter Sonderthemen

Metallhandwerk hat Zukunft

Neue Hoffnung

 InnunG der sanItärund heIzunGstechnIK Plus gegenüber dem Vorjahr

 frIseur-InnunG

Gemeinsam gegen schwarze Schafe

 zImmerer-InnunG Garant für Qualität

IMPRESSUM: Herausgeber: madsack medien ostniedersachsen Gmbh & co. KG, 31224 peine, werderstraße 49 | Redaktion: christoph fricke, dirk borth (verantwortlich) | Titelfoto: romolo tavani/123rf | Anzeigenverkaufsleitung: hans-jürgen dölves | Verantwortlich für den Anzeigenteil: Gordon firl | Druck: cellesche zeitung, schweiger & pick-verlag, pfingsten Gmbh & co. KG, bahnhofstraße 1–3, 29221 celle

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zImmerer-InnunG

Sanierung ist ein wichtiger Bestandteil der Anforderungen unseres Berufsstands. Dabei ist z. B. das Gesamtgebäude (Gebäudehülle und Anlagentechnik) zu betrachten, um die möglichen Maßnahmen bewerten zu können. Das Ergebnis ist ein Modernisierungskonzept für das individuelle Gebäude. Auch ein Ersatzbau an gleicher Stelle kann eine Alternative sein, insbesondere im Hinblick auf Grundriss-Gestaltung, Schallschutz und Barrierefreiheit. Fördergelder oder zinsgünstige Kredite für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen gibt es beispielsweise bei der KfW-Förderbank oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Von der Politik gefordert sind steuerliche Anreize und För-

derprogramme für eine cO 2 einsparende und nachhaltige Bauweise. Wir leisten durch unsere energieeffiziente Holzbauweise einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz. Wir bauen heute schon so, wie es die Klimainitiative der Bundesregierung verlangt.

Junge Leute begeistern Um die Anforderungen erfüllen zu können, ist es unerlässlich, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestmöglich zu fördern! Bitte sprechen Sie mich an und wir beraten Sie gerne bei der Entscheidung der Berufswahl und informieren Sie über die Aufstiegsmöglichkeiten nach einer handwerklichen Ausbildung. $

holzbau Kann helfen Den Dialog zwischen Kommunen und Innungen zur Schaffung von kurzfristigen Wohnunterkünften will Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes verstärkt unterstützen. Denn der Holzbau könne aufgrund seiner Bauweise eine Schlüsselrolle bei der kurzfristigen Schaffung von Wohnraum einnehmen, so der Verband. Dafür benötigten die Kommunen zuverlässige Ansprechpartner. „Die Innungen sind die idealen Ansprechpartner für die Kommunen. Sie vertreten die Holzbauunternehmen vor Ort, verfügen über Ortskenntnis und

sind selbst ein Bestandteil des kommunalen Gefüges“, betonte der Vorsitzende von Holzbau Deutschland, Peter Aicher. „Der Bedarf und die Herausforderungen, Wohnraum zu schaffen, sind in den Kommunen unterschiedlich. Zur Umsetzung muss die Beratung auf Landesund kommunaler Ebene durch die Innungen erfolgen.“ Die Untergliederungen von Holzbau Deutschland bekämen Anregungen und Lösungsbeispiele zur schnellen Schaffung von Wohnunterkünften in elementierter Holzbauweise bereitgestellt. Dazu gehöre auch eine Liste mit den zuerst zu klärenden Fragen. $

Zimmerer-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg www.kh-bsgf.de Abbundtechnik und Zimmerei Lange GmbH Zum Eichengrund 3, 29369 Ummern Tel. 0 50 83/18 67, Fax 0 50 83/18 99 Cohrs Zimmerei GmbH & Co. Weddersehler Dorfstraße 17 29386 Dedelstorf OT Weddersehl Tel. 0 58 32/68 79, Fax 0 58 32/66 51 Niels Franke, Zimmermeister Schneflingen Nr. 37, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/97 78 60, Fax 0 58 39/9 77 86 66 Handwerk und Hightech fürs Leben e.K. Posener Straße 21, 29369 Ummern Tel. 0 50 83/91 22 05, Fax 0 50 83/91 22 04 Andre Herter, Zimmermeister Schlosserstraße 2, 38550 Isenbüttel Tel. 0 53 74/42 07, Fax 0 53 74/95 52 15 Holzbau Isensee GmbH & Co. KG Gifhorner Straße 3, 38539 Müden Tel. 0 53 75/9 52-0, Fax 0 53 75/60 78

Arno-Andreas Kramer, Zimmermeister Schneflingen Nr. 27, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/9 77 88 70, Fax 0 58 39/9 77 88 70 Matthias Kiemann, Zimmereibetrieb Eichenweg 5, 29367 Steinhorst Tel. 0 51 48/91 19 27, Fax 0 51 48/91 08 63 Kuhn Holzbau GmbH Am Sportplatz 6, 38518 Gifhorn-Gamsen Tel. 0 53 71/70 34, Fax 0 53 71/7 36 96 Christian Mulas Fliederweg 8, 38470 Parsau Tel. 0 53 68/97 79 84, Fax 0 53 68/97 79 84 Dieter Mull, Zimmereibetrieb Kreuzwinkel 1, 38527 Meine OT Abbesbüttel Tel. 0 53 04/54 20, Fax 0 53 04/90 97 40 PS Peters Schulz GmbH Zimmereibetrieb Schneflingen 14, 29378 Wittingen Tel. 0 58 39/98 06, Fax 0 58 39/12 22

Kanada-Haus Rebentisch Bau GmbH & Co. KG Ahornweg 15, 38554 Weyhausen Tel. 0 53 62/93 80 06, Fax 0 53 62/93 80 15

Thorsten-Rafael Preuß und Stephan Herter GbR Zeppelinstraße 5, 38465 Brome Tel. 0 58 33/95 58 52, Fax 0 58 33/95 58 64

Horst Hendrik Kausche, Zimmermeister Wolfsburger Landstraße 11–13, 38442 Wolfsburg Tel. 0 53 62/30 85, Fax 0 53 62/94 75 80

Andreas Roß, Zimmermeister Thielenkamp 28, 38539 Müden Tel. 0 53 75/16 97

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Carsten Schmidt, Dipl.-Ing. Bergstraße 1, 38543 Hillerse Tel. 0 53 73/23 76, Fax 0 53 73/28 08 Christian Sebastian Zimmermeister und Energieberatung Am Hagen 1, 38477 Jembke Tel. 0 53 66/53 42, Fax 0 53 66/53 25 Henrik Stengel, Zimmermeister Dornacker 30, 38536 Meinersen Tel. 0 53 72/70 08, Fax 0 53 72/60 58 Thorsten Stielau, Zimmermeister Heinrichswinkel 12a, 38448 Wolfsburg Tel. 0 53 63/70 46 42, Fax 0 53 63/70 46 43 Karl Wendt, Zimmermeister Hauptstraße 57, 29399 Wahrenholz Tel. 0 58 35/2 34, Fax 0 58 35/70 28 Zimmerei Hammoud GmbH Großer Winkel 4, 38442 Wolfsburg Tel.: 0 53 62/5 00 47 50, Fax: 0 53 62/5 00 47 51 Zimmerei und Holzbau Ch. Kaiser GmbH & Co. KG Bauernende 4, 29386 Dedelstorf-Weddersehl Tel. 0 58 32/66 32, Fax 0 58 32/67 34


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