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AUSGABE April 2016

OLYMPIA! 2016 ist Golf wieder olympische Disziplin

Golfparadiese Zwei Clubs in der Nähe

Brasilien

Traumziel für Golfer

Wissenswert

Golftipps für Anfänger

Kooperationspartner: Golfclub Gifhorn e. V. | Golfclub Wolfsburg/Boldecker Land e. V.

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Golfsport

Liebe Leserinnen, liebe Leser, mehr als 60 Millionen Menschen auf der ganzen Welt spielen Golf, in Deutschland sind es mittlerweile über 640000. Und es könnten in nächster Zeit noch mehr werden, denn bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist Golf nach 112 Jahren wieder olympische Disziplin. Beeindruckende Fernsehbilder vom neuen „Olympic Golf Course“ in Barra da Tijuca, direkt am Atlantischen Ozean, werden sicher dafür sorgen, dass sich das Golffieber auch hierzulande weiter ausbreitet. Auf den folgen Seiten stellen wir Ihnen deshalb zwei Golfclubs aus der Region vor, blicken ein wenig hinter die Kulissen und zeigen Ihnen, warum das Spiel mit dem kleinen weißen Ball so fasziniert. Außerdem erfahren Sie viel Wissenswertes rund um das Thema Golf und die vielen Möglichkeiten, diesen Sport kennenzulernen und auszuüben. Besuchen Sie doch einfach mal einen der beiden Golfclubs in Gifhorn und Wolfsburg. Gäste sind dort immer willkommen und fachkundige Gesprächspartner finden sich im Handumdrehen. Viel Spaß bei der Lektüre der folgenden Seiten wünscht Ihnen  Gerd Reckow

Impressum Herausgeber Madsack M ­ edien Ostniedersachsen GmbH & Co. KG, Steinweg 73, 38518 Gifhorn | ­Redaktion Gerd Reckow, Dirk Borth (­ verantwortlich) | Titelfoto Denis Raev/123RF | Fotos ­G erd Reckow, Golfclub Gifhorn e. V., Golfclub Wolfsburg/ Boldecker Land e. V., 123RF, Fotolia | ­Layout & Produktion Heike Bode | Anzeigenverkaufsleitung Hans-Jürgen ­Dölves | Verantwortlich für ­Anzeigen Gordon Firl | Druck ­Druckhaus Göttingen, Dransfelder ­Straße 1, 37079 ­Göttingen

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Inhalt Alle Themen im Überblick 04 Olympia 2016 Golf ist wieder dabei 06 Brasilien entdecken Beeindruckendes Reise- und Golfland 08 Kleines Golflexikon Fachbegriffe und ihre Bedeutung 11 Gesundheit Balsam für Körper und Seele 12 Abschlag Schule Jugendprojekt des DGV 14 Einfach mal probieren Golftipps für Anfänger 16 Golfclub Gifhorn E. V. Sport, Spaß und Natur am Rand der Stadt 24 Golfclub Wolfsburg / Boldecker Land E. V. Modern, offen und zukunftsorientiert

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Olympia

Golf ist wieder ­olympische Disziplin … Schon 1900 und 1904 war Golf als Sportart bei O ­ lympia vertreten. Nach 112 Jahren wird jetzt in Rio de Janeiro ein lang erwartetes Comeback gefeiert.

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en 9. Oktober haben Golfspieler in aller Welt herbeigesehnt: Seit diesem Tag steht fest, dass Golf bei den olympischen Spielen in Brasilien wieder dabei ist. Damit werden zum ersten Mal seit 112 Jahren wieder Golfer um olympische Medaillen kämpfen. Freudig begrüßt wurde die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vom Deutschen Golf Verband und seinem Präsidenten Dr. Wolfgang Scheuer: „Der Deutsche Golf Verband ist froh und glücklich, dass die IOC-Vollversammlung beschlossen

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hat, den Golfsport wieder in den Kreis der olympischen Sportarten aufzunehmen. Für viele der 60 Millionen Golfer auf der ganzen Welt ist heute ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen. Aus Sicht unseres Verbandes bedeutet die Entscheidung einen Meilenstein in unserem Bestreben, den Golfsport in Deutschland mit seinen fast 600.000 Aktiven noch weiter nach vorne zu bringen. Das gilt sowohl für den Leistungssportbereich mit unseren Nationalteams, als auch für den Abbau von Vorurteilen und Hemmschwellen für alle Golfinteressierten. Wir empfinden es als Ehre, Ansporn und

Verpflichtung zugleich, nach über 100 Jahren wieder zu den olympischen Sportarten zu gehören. Mein Dank gilt allen, die mit viel Arbeit und Geduld die Grundlage für diese denkwürdige Entscheidung für den Golfsport gelegt haben“, sagte Scheuer.

Ein Ausblick Die Olympischen Spiele finden im Jahr 2016 vom 5. bis 21. August statt. Die sonst für Mitte August terminierte PGA Championship, das vierte Major des Jahres, wird voraussichtlich auf Ende August verlegt. Kopfzerbrechen bereitete lange der Austragungsort: Rio de Golfen in der Region April2016

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Olympia

„Es wäre toll gewesen, wenn Bernhard sich mit einem Sieg in Augusta für Olympia qualifiziert hätte.“ YY Martin Kaymer, Olympia-Teilnehmer, nach dem ­Masters über seinen Mentor Bernhard Langer.

Campo Olímpico de Golfe knapp 30 Kilometer südwestlich vom Stadtkern Rio de Janeiros entfernt. Barra, wie der Ortsteil oft auch abgekürzt wird, beheimatet darüber hinaus auch das olympische und paralympische Dorf sowie 23 olympische und 13 paralympische Disziplinen.

So soll gespielt werden Insgesamt sind acht Spieltage für Golf geplant, jeweils vier Tage für die Damen und vier für die Herren. Die vorgesehene Spielform ist bisher das Einzel-Zählspiel über 72 Löcher fest, Golf bei Olympia wird sich also nicht von einem „normalen“ Turnier auf den Touren unterscheiden. Sollte es zu einem Stechen kommen, werden drei Löcher zusätzlich gespielt. Gold-, Silber- und Bronzemedaille gehen – natürlich – an die drei Besten.

marchello74/123RF Janeiro zählt mit seinen Randgebieten rund 14 Millionen Einwohner, hat aber kaum Golfplätze zu bieten. In der näheren Umgebung gibt es zwei Plätze, die zwar Tradition haben aber die Anforderungen eines anspruchsvollen Turniers nicht erfüllen. Der älteste und renommierteste Club Brasiliens, der Sao Paulo Golf Club, ist mehr als 400 Kilometer entfernt. Ebenfalls „weit ab vom Schuss“ liegt der Buzios Golf Club & Resort. Austragungsort wird deshalb der speziell für die Olympischen Spiele neu erbaute Olympic Golf Course in Barra da Tijuca sein. Der olympische Golfplatz liegt unmittelbar am Atlantischen Ozean, Golfen in der Region April2016

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Laut Empfehlung des IOC soll das Teilnehmerfeld aus jeweils 60 Spielern bestehen. Dabei sind die besten 15 der Weltrangliste automatisch qualifiziert, unabhängig davon aus welchem Land sie kommen. Allerdings dürfen nicht mehr als vier Spielerinnen und Spieler aus den Top 15 aus einem Land teilnehmen. Die weiteren Teilnehmer sollen sich über Länderlisten qualifizieren, pro Land dürfen maximal zwei Spieler nachrücken. Stichtag der Qualifikation für die Damen ebenso wie für die Herren aus den Top 15 ist Montag, der 11. Juli 2016 – noch ist das Rennen also nicht gelaufen. Martin Kaymer, zweifacher Major-Sieger und momentan auf Platz 46 der Weltrangliste, hat Olympia jedenfalls fest im Blick: „Es ist mein großes Ziel, Deutschland

Tomaz Silva/Agência Brasil und unseren Golfsport in Rio erfolgreich zu vertreten.“ Die Gelegenheit dazu wird er in wenigen Wochen bekommen: Der Deutsche Golf Verband (DGV) hat jetzt offiziell bekannt gegeben, welche vier deutschen Golfer, zwei Männer und zwei Frauen, für Deutschland nach Rio de Janeiro zu den Olympischen Spielen reisen werden. Nach derzeitigem Stand sind das bei den Damen Sandra Gal und Caroline Masson, bei den Männern sind es Martin Kaymer und Marcel Siem. Sie sind aktuell nach den Weltranglisten die besten deutschen Golfer und bilden das „Elite Team Germany“. Was sie erreichen können, wird man sehen, eins steht jedenfalls fest – die Golfenthusiasten in Deutschland werden ihnen kräftig die Daumen drücken. Und im Golf ist ja bekanntlich vieles möglich.

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Golfreisen

Brasilien ist ein Land, dass es zu entdecken lohnt – nicht nur für Golfer!

Auf nach Brasilien! Der Countdown für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro läuft. Die Golfer messen sich vom 11. bis 14. August – wer live dabei sein möchte und noch kein Ticket hat, muss sich beeilen.

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n Deutschland ist Dertour live Vertragspartner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und exklusiver, offizieller Verkäufer in Deutschland für Tickets zu den Olympischen Spielen 2016. Rund 40.000 Tickets standen bei Verkaufsstart am 31. März 2015 zur Verfügung, davon waren nach einem guten halben Jahr schon etwa die Hälfte verkauft.

Live dabei sein Das Interesse scheint also groß zu sein, zumal die Ticketpreise niedriger sind als 2012 in London, sie liegen zwischen 15 und 1.460 Euro. Die Tickets für die Eröffnungsfeier kosten zwischen 223 und 1.460 Euro, für die Schlussfeier zwischen 223 und 965 Euro. Die Zahl der Karten für diese Veranstaltungen sowie für die Finalkämpfe besonders beliebter Disziplinen ist jedoch begrenzt. Und die relativ niedrigen Eintrittspreise relativieren sich natürlich, wenn man die

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Reisekosten bedenkt: Rund 10 Flugstunden ist Brasilien vom Flughafen Frankfurt entfernt, Hotel und Aufenthalt sind ebenfalls einzukalkulieren. DOSB-Partner Dertour live bietet neben den Tickets auch entsprechende Reisearrangements in vielen Preislagen an. Weitere Informationen dazu gibt es in rund 9.000 Reisebüros mit Dertour-Programmen oder im Internet unter: www.dertour.de/olympia.

swimnews/123RF der gut 7500 Kilometer langen Küste. Gerade mal 108 Golfclubs – in Deutschland sind es fast 700 – verzeichnet das seit 2003 existierende „Brazilian Bureau of Golf Tourism“, das sich verstärkt um Golfer aus aller Welt kümmert.

Entdeckung für Golfer

Golf ist hier noch nicht sehr weit verbreitet, nur 20.000 Golfer werden gezählt. Trotzdem gibt es hier sechs Spitzenressorts, die auch von internationalen Golfstars geschätzt werden. Eine Entdeckung ist das Land auf jeden Fall wert: Die unbeschreibliche Natur, die Artenvielfalt und die herzliche Fröhlichkeit und Freude am Leben der allermeisten Brasilianer machen den Aufenthalt zu einem beeindruckenden Erlebnis. „Schwingen Sie langsam und gemütlich – Und wenn im Oktoder Ball läuft Ihnen nicht davon.“ ber die Golfsaison YY Sam Snead in Deutschland sich dem Ende zuneigt, Brasilien ist das fünftgrößte Land der Erde beginnt in Brasilien der Frühling. Und schon und rund 24 Mal so groß wie Deutschland. im Januar herrscht hier Sommer – zum GolfAuf dieser Fläche verteilen sich 184 Milliospielen ist es dem einen oder anderen dann nen Einwohner, wobei man von Verteilung vielleicht schon wieder zu war. Aber dann eigentlich nicht sprechen kann: Die meisten ist es genau richtig für einen der berühmMenschen leben in den Mega-Metropolen ten und unvergleichlichen Brasilianischen wie Sao Paulo oder Rio de Janeiro entlang Strände. Golfen in der Region April2016

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Kleines Golflexikon

Kleines Golflexikon Fachbegriffe und ihre Bedeutung Wie in jeder Sportart gibt es auch beim Golf eine ganze Reihe von Fachbegriffen, deren Bedeutung für Nichtgolfer manchmal rätselhaft ist. Da Golf seinen Ursprung in England hat, kommen viele dieser Begriffe aus dem Englischen. Hier eine kleine Auswahl:

Abschlag: Der Abschlag ist der Punkt, von dem aus der erste Schlag auf einer Bahn ausgeführt wird. Aber auch der erste Schlag vom Abschlag selbst wird als Abschlag bezeichnet. Golfer nennen diesen Punkt auch „Tee“ und die Abschlagszeit folgerichtig „Tee-Time“. Für Männer, Damen und Senioren gibt es übrigens unterschiedliche Abschlagpunkte. Airshot:  Das ging daneben: Der Spieler hat den Ball verfehlt und in die Luft geschlagen. Das gilt als regulärer Schlag. Ass:  Wird auch als „Hole-in-one“ bezeichnet: Der Ball wird mit nur einem Schlag ins Loch befördert. Backspin:  Bezeichnet den Rückwärtsdrall des Balles: je weicher Schlägerblatt und Ball sind, desto mehr Spin ist möglich. Birdie:  Wird ein Loch mit einem Schlag unter Par beendet, so spricht man von einem Birdie. Bei einem Par-4 spielt man also mit drei Schlägen einen Birdie. Bogey:  Wird ein Loch mit einem Schlag über Par beendet, so ist dies ein „Bogey“. Zwei Schläge über Par heißen „DoppelBogey“ und drei Schläge über Par nennt man „Triple-Bogey“. Break: Unebenheiten auf dem Grün, die den Ball ablenken können. Bunker: Bunker sind sandgefüllte Vertiefungen, die das Spiel erschweren sollen. Diese Hindernisse lauern auf dem Fairway oder direkt um das Grün herum. Caddy: Kommt hauptsächlich bei Profiturnieren zum Einsatz: Der Caddy unterstützt den Golfer, trägt den Golfbag, reicht Schläger an usw. Carry: Ist die Distanz, die der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zurücklegt. Die Strecke, die der Ball nach dem Auftreffen noch rollt, zählt nicht dazu.

„Der wahre Grund, weshalb der Pro immer sagt, man solle den Kopf unten lassen, ist, damit man ihn nicht lachen sieht.“ YY Phyllis Diller

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Chip: Als Chip bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne. Der Chip ist einer der wichtigsten Schläge überhaupt. Okea/Fotolia Golfen in der Region April2016

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KLeines Golflexikon Club: Englischer Begriff für Golfschläger. Es gibt verschiedene Arten von Clubs: Driver, Hölzer, Eisen, Rescues & Putter. Clubfitting: Clubfitting bezeichnet die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergröße eines Spielers. Course Rating: Mit dem Course Rating werden Golfplätze hinsichtlich ihres Schwierigkeitsgrades beurteilt und eingestuft. Das dient unter anderem dazu, das Spiel auf unterschiedlichen Plätzen vergleichbar zu machen. Vorgenommen wird das Course Rating von speziell geschulten Experten des Deutschen Golf Verbands (DGV). Dimple: Bezeichnet in diesem Fall keinen Blended-Scotch sondern die kleinen Grübchen eines Golfballs. Bis zu 500 Dimples kann ein Golfball haben; sie sind wichtig für den Auftrieb und den kontrollierten Flug des Balles. Divot: Ein beim Schlag herausgeschlagene Rasenstück, das der Spieler nach der GolfEtikette sofort wieder eingesetzen sollte.

Dogleg: „Hundebein“: Eine Spielbahn, die nach links oder rechts abknickt. Beim Abschlag ist das Grün mit dem Ziel – also dem Loch – meistens noch nicht zu ­sehen. Driver: Bezeichnung für den Schläger Holz 1: Der Driver hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, dadurch sind niedrige Flugbahnen und längere Schlagweiten erreichbar. Driving Range: Der Übungsbereich auf dem Golfplatz, der für das Schlagtraining oder auch zum Einspielen genutzt wird. Eagle: Der „Eagle“ respektive Adler ist gelandet, wenn ein Spieler das Loch mit zwei Schlägen unter der für die Bahn idealen Schlagzahl (Par) erreicht hat. Gelingt ihm das auf einer Bahn mit Par-3, hat er also gleichzeitig ein Ass geschlagen. Etikette: Die Etikette auf dem Golfplatz dreht sich im Wesentlichen um Sicherheit und Rücksichtnahme sowie die Schonung der Spielanlage. Aber auch Fairness, Höflichkeit und das Beachten der vom

jeweiligen Club in der Clubordnung aufgestellten Regeln gehören dazu. Extra Holes: Haben zwei oder mehrere Spieler nach Beendigung eines Wettspiels das gleiche Ergebnis, werden zusätzliche Löcher gespielt bis der Gewinner feststeht. Face: So wird die Schlagfläche eines Schlägers bezeichnet. Jeder Schläger darf nur eine Schlagfläche haben, eine Ausnahme bildet der Putter. Fahne: Die Fahne, auch Pin oder Flagge genannt, kennzeichnet weit sichtbar die Lage des Loches auf dem Grün. Fairway: Das „Fairway“ ist die bis zu mehrere hundert Meter lange Spielbahn zwischen Abschlag und Grün. Sie ist deutlich kürzer gemäht als das umgebende Rough, aber länger als das Grün mit dem Loch. Flight: Ein „Flight“ ist eine Gruppe von maximal vier Spielern, die gemeinsam auf eine Golfrunde gehen.

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Kleines Golflexikon Fore!: International gebräuchlicher Warnruf, um andere Golfer vor fehlgeschlagenen Bällen zu warnen. Golfer auf der ganzen Welt rufen sofort Fore!, wenn ihnen dieses Missgeschick widerfährt. Geschlossener Stand: Der Spieler richtet sich rechts (Linkshändern links) vom Ziel aus. Grain: Die Richtung der Grashalme auf dem Grün, welche beim Mähen verursacht wird. Greenfee: Das „Greenfee“ ist eine Spieloder Platzbenutzungsgebühr, die Golfspieler entrichten müssen, wenn sie auf einem anderen Platz als ihrem Heimatclub spielen wollen. Die Gebühr beinhaltet eine Unfallversicherung während der Spieldauer. Greenkeeper: Greenkeeper sorgen für die Pflege und den ordnungsgemäßen Zustand des Golfplatzes. Ihre Arbeit wird vom Head-Greenkeeper koordiniert und überwacht. Groove: Bezeichnung für die Rillen auf den Schlägerflächen der Eisen. Schläger mit Grooves wurden erstmals 1902 verwendet. Seit 2009 sind Rillengröße und die Kantenschärfe reglementiert. Grün: Das Grün oder „Green“ ist die kurz gemähte und mit speziellem Gras bedeckte Fläche rund um das Loch, in das der kleine weiße Ball geschlagen werden muss.

Handicap: Das Handicap (Hpc) eines Spielers gibt seine Spielstärke an – je niedriger das Hpc, desto besser ist der Spieler. Hindernis: Stehende oder fließende Gewässer und Bunker werden als Hindernisse bezeichnet. Hole-in-One: Auch „Ass“ genannt: Der Ball wird mit einem Schlag vom Abschlag ins Loch befördert. So etwas gelingt nur selten äußerst selten und wird dementsprechend gefeiert. Hook: Wenn die Flugbahn des Balls eine starke Linkskurve hat und links vom angepeilten Ziel landet, ist das ein „Hook“. Bei Linkshändern macht der Ball eine Rechtskurve und landet rechts vom Ziel – auch das ist ein „Hook“. Impact: Kennt man aus dem Kino, doch hier geht es um den Moment, in dem der Schläger den Ball trifft. Und das geschieht in circa einer 4/1000 Sekunde. Kurzes Spiel: Als kurzes Spiel bezeichnet man Schläge, die der Annäherung oder dem Einlochen dienen. Lob: Ein kurzer, hoher Schlag auf das Grün. Longest Drive: Der „Longest Drive“ wird oft bei Turnieren ausgelobt: Wer auf einer bestimmten Spielbahn den längsten Abschlag auf das Fairway bringt, hat den Longest Drive gewonnen. Meistens gibt es für Frauen und Männer eine getrennte Wertung.

Marshal: Marshals achten darauf, dass die Spieler auf dem Platz die Sicherheit nicht vernachlässigen und dass der Spielfluss nicht behindert wird. Neunzehntes Loch: Findet man nicht auf dem Platz sondern im Clubhaus: Hier trifft man sich an der Bar und lässt die Golfrunde gemütlich ausklingen. Oversize: Golfschläger mit besonders großem Schlägerkopf. Sie sind vorteilhaft für Einsteiger und Wochenendgolfer, weil sie eine größere Treff-Fläche haben. Pitch: Ein kurzer Schlag, bei dem der Ball möglichst steil herab fällt und möglichst sofort liegen bleibt. Putt: Schlag auf dem Grün, mit dem der Ball ins Loch befördert wird. Sieht einfach aus, gehört aber zu den großen – auch mentalen – Herausforderungen des ganzen Spieles. Rabbit: Ein „Rabbit“ ist ein Anfänger der noch Mühe hat, seinen Ball mit langen Schlägen und in gerader Linie voranzutreiben – sein Spiel verläuft eher zickzackartig. Rough: „Rough“ bezeichnet das Gelände rund um das Fairway (die Spielbahn). Hier ist das Gras in der Regel dichter und höher und macht die Schläge schwieriger. Scramble: Bei dieser Spielform schlagen die vier Spieler eines Teams ab und wählen dann den besten Schlag aus. Alle spielen dann von dort aus weiter. Das wiederholt sich bis alle Bälle eingelocht und die Runde beendet ist. Stableford: Bei diesem Wettspiel werden nicht die Schläge gezählt, sondern je nach Handicap und Anzahl der benötigten Schläge Punkte vergeben. Yard: Auf fast allen Golfplätzen der Welt wird die Entfernung in Yards gemessen (1 Yard = 0,9144 Meter).

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Zähler: Der Zähler wird von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Spielers bestimmt. Golfen in der Region April2016

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Gesundheit auch Ausdauer. Die braucht man, wenn auch am Schluss einer Runde noch perfekte Schläge gelingen sollen. Golfspielen sorgt nicht nur für mehr Fitness und Beweglichkeit – eine Runde Golf über 18 Löcher regt den Fettstoffwechsel an und kann so helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.

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Golf macht Spaß und fördert die Gesundheit – in jedem Alter.

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Balsam für Körper und Seele Golfspielen hält jung und ist gesund

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ie gesundheitsfördernde Wirkung des Golfspiels steht außer Frage. Zwar ist die körperliche Belastung bei dieser Sportart moderat, der Trainingseffekt ergibt sich aber durch die Zeit, in der körperliche Anspannung und Konzentra-

tion immer wieder abgerufen werden: Bei einer Golfrunde ist man bis zu vier Stunden, manchmal auch länger, unterwegs und legt dabei eine Strecke von circa 8 bis 10 Kilometern zurück. Das Spiel fördert Beweglichkeit, Koordination, Konzentration und natürlich

Golf spielen fördert mentale Konzentration und körperliche Leistungskraft, in jungen Jahren ebenso wie im Alter. Die Sehnen und Bänder am ganzen Körper werden gestärkt, Muskeln an Armen, Rücken, Bauch, Po und Beinen werden aufgebaut. Beine und Füße werden durch die intensive und lang anhaltende Bewegung sehr gut trainiert und durchblutet. Insgesamt wirken sich diese körperlichen Aktivitäten bis ins hohe Lebensalter positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem aus. Und nicht nur das: Mit seinem Mix aus sportlicher Betätigung in der Natur und angenehmem Kontakt mit Gleichgesinnten ist der Golfsport ideal geeignet, Stress abzubauen, für Entspannung zu sorgen und gleichzeitig Glücks- und Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Ein wunderbarer Ausgleich, beispielsweise wenn man von Herausforderungen im Beruf einmal abschalten und zur inneren Ruhe finden möchte. Golf ist ein Stück Urlaub vom Alltag und ein Gewinn für Körper und Seele.

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Projekt

Mit Erfolg: Abschlag Schule Vor 15 Jahren wurde das Projekt „Abschlag Schule“ initiiert

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it Unterstützung der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) hat der Deutsche Golf Verband (DGV) vor eineinhalb Jahrzehnten das Projekt „Abschlag Schule“ auf den Weg gebracht. Eine Erfolgsgeschichte, wie die Zahlen belegen: Mehr als 130.000 Schülerinnen und Schüler sind durch das Projekt in Kontakt mit der Sportart Golf gekommen. Nicht alle, aber einige haben dabei das Spiel mit dem kleinen weißen Ball für sich entdeckt und sind dem Sport langfristig treu geblieben. Jugendarbeit – unter anderem mit Projekten wie „Abschlag Schule“ – dient den Clubs aber nicht nur dazu, neue Mitglieder zu gewinnen. Es geht auch darum, Kinder und Jugendliche zu sportlicher Betätigung zu aktivieren, Fairness und Gemeinsamkeit zu vermitteln die Clubs in ihren Gemeinden zu verankern.

Faszination Golf In jährlich rund 700 teilnehmenden Schulen gehört Golf mittlerweile von der Grundschule bis zur Oberstufe zum festen Programm. Bayern, Berlin und Hamburg bieten die Sportart sogar als Abiturfach an. Durch Golf-Wandertage, Projektwochen und Arbeitsgemeinschaften werden Schülerinnen und Schüler schrittweise an das Golfen herangeführt. Mit rund einer Million Euro wird sowohl der Transport zwischen Schule und Golfplatz als auch der Golfunterricht für die Schüler finanziert. Der Lehrer begleitet die Schüler dabei als Aufsichtsperson vor Ort. Die Vermittlung von Freude und Begeisterung am Golfsport steht im Vordergrund dieses Konzeptes. Die Kooperation zwischen dem Deutschen Golf Verband e.V., den beteiligten Golfclubs und den Schulen stellen den Erfolg des Projekts sicher, das sich einer weiterhin wachsenden Beliebtheit erfreut. Die Zahlen sprechen für

sich: Bis heute haben sich knapp 8.000 Schulen und fast 80 Prozent der deutschen Golfclubs an „Abschlag Schule“ beteiligt. Pro Jahr nehmen circa 13.000 Schüler an der Jugendinitiative teil.

Finanziert von DGV und VcG Die schulsportliche Jugendinitiative „Abschlag Schule“ des Deutschen Golf Verbandes (DGV), wird maßgeblich finanziert durch die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG). An dem Programm können alle Schulen jeder Schulform sowie alle Golfanlagen, die Mitglied im DGV sind, teilnehmen. Durchgeführt wird „Abschlag Schule“ auf Golfanlagen, Sportanlage und Sporthallen der Schulen. Das Projekt ist für Schulen kostenlos, Trainerkosten und Transport werden durch den DGV übernommen. Darüber hinaus stellt der DGV Leihschläger zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage des DGV unter www.golf.de.

Jährlich nehmen rund 700 Schulen am Projekt „Abschlag Schule“ teil. Die Kosten trägt der DGV.

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Vom FussballauF den GolFrasen auGenschein im Kurort bad raGaz in der urlaubsreGion heidiland

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ereits zum vierten Mal werden sich die Fussballer des VfL Wolfsburg im Sommer in der Urlaubsregion Heidiland in der Schweiz auf die neue Bundesliga-Saison vorbereiten. Ein Augenschein im Kurort Bad Ragaz zeigt: Auch für Golfer herrschen hier perfekte Bedingungen.

in Bad Ragaz jeweils logiert, verfügt über 267 Zimmer und Suiten, ein eigenes Casino und ein einzigartiges Wellbeing & Thermal Spa.

Zwei Golfplätze und ganz viel Natur

Vom Bauerndorf zum Weltkurort: Diese Entwicklung hat Bad Ragaz in der Urlaubsregion Heidiland seinem Thermalwasser zu verdanken. Jahrhundertelang war der Zugang zum blauen Gold beschwerlich und mitunter auch gefährlich, da das 36,5 Grad warme Wasser der dunklen, wilden Tamina Schlucht entspringt. Vor 176 Jahren wurde das Thermalwasser zum ersten Mal in das am Talausgang gelegene Dorf Bad Ragaz geleitet. Der Grundstein für den späteren Kurort war gelegt. Im Laufe der Zeit fanden zusehends auch prominente Gäste wie Rainer Maria Rilke den Weg in die Ostschweiz. Der Dichter brachte seinen Aufenthalt in Bad Ragaz mit schlichten Worten auf den Punkt: „Hier sein ist herrlich!“

Als einziges Resort in der Schweiz verfügt das Grand Resort Bad Ragaz über zwei eigene Golfplätze. Der 18-Loch PGA Championship Course des Grand Resort Bad Ragaz bietet alles, was das Golferherz begehrt. Eingebettet in eine traumhaft schöne Parkanlage und inmitten zweier Bergmassive finden hier Einsteiger und Profis eine Herausforderung der besonderen Art. Nach einer entspannten Golfrunde winkt ein kulinarisches Tête-à-Tête auf der Terrasse des Golf Restaurants mit 13 GaultMillau-Punkten. Der Golf Club Bad Ragaz ist Mitglied der Qualitäts- und Wertegemeinschaft der «Leading Golf Courses», was die Verantwortlichen beim Grand Resort Bad Ragaz mit Stolz erfüllt und die führende Position des 18-Loch PGA Championship Course zum Ausdruck bringt.

Eine Aussage, die seine Gültigkeit bis heute bewahrt hat. Im öffentlichen Thermalheilbad Tamina Therme und in Europas führendem Wellbeing und Medical Health Resort, dem Grand Resort Bad Ragaz, baden und übernachten Gäste heute auf höchstem Niveau. Das Resort, in welchem der VfL Wolfsburg während seines Sommertrainingslagers

Der Golf Club Heidiland, 9-Loch Executive Course mit Golf Academy ist ideal für Golfeinsteiger und bietet perfekte Übungsmöglichkeiten. Könner fordert der Platz vor allem beim kurzen Spiel heraus. Der 9-Loch Course, den der renommierte Golfplatzarchitekt Peter Harradine optimal in die naturnahe Landschaft integriert hat, gehört

ebenfalls zum Grand Resort Bad Ragaz. Die Driving Range mit Golf Academy bietet großzügige Übungseinrichtungen auf über 50 Rasenabschlagsplätzen sowie 20 überdachten Plätzen. Im Bereich der Sportmedizin bietet das Grand Resort Bad Ragaz zudem ein spezielles Programm für Golfer an, bei welchem Gäste von der Kompetenz der Therapeuten und Ärzte vor Ort sowie der Erfahrung eines langjährigen PGA-Pro profitieren können. Informationen rund um das Golfen in Bad Ragaz finden Interessierte unter www.resortragaz.ch/ golf, weitere Informationen zur Urlaubsregion Heidiland unter www.heidiland.ch.

Die Trainingslager-Region des VfL Wolfsburg

www.heidiland.ch/wolfsburg Golfen_AZWAZ_2016.indd 13

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Golftipps

Einfach mal probieren Tipps für Anfänger

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an müsste mal, man könnte doch – ja, genau: Man kann einfach zum nächstgelegenen Golfclub gehen und ganz unverbindlich probieren, was es mit diesem Spiel auf sich hat. Dafür muss man nicht Clubmitglied sein, man keine Ausrüstung und erst recht keine spezielle Garderobe. Dafür bieten Golfclubs „Schnupperkurse“ oder auch ein Probetraining an Unter Anleitung eines erfahrenen Golflehrers kann man auf der Driving Range die ersten Schläge probieren und sich mit den Grundzügen dieser faszinierenden Sportart vertraut machen. Die notwendige Ausrüstung, also Schläger und Bälle, wird in der Regel vom Club gestellt, sportliche, bequeme Kleidung und ein Paar Schuhe mit Profilsohle hat man selbst. Meistens finden die Kurse am Wochenende statt, die Termine kann man bei den Clubs erfragen und sich telefonisch oder persönlich anmelden.

Der nächste Schritt Der Schnupperkurs ist absolviert, das Golffieber ist eingetreten – jetzt möchte man so schnell wie möglich raus auf den Golfplatz. Dafür wird die sogenannte „Platzreife“ benötigt, dafür bieten die Clubs entsprechende Kurse in Theorie und Praxis an und nach bestandener Prüfung erhält man die Platzreife des DGV (Deutscher Golf Verband e.V.). Mit ein wenig gesundem Menschenverstand und Begeisterung für den Sport hat man diese kleine Hürde schnell genommen. Und dann kann man, auch als Nichtmitglied, gegen Gebühr (Greenfee) auf Golfplätzen in ganz Deutschland zu spielen.

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„Wenn ich mich über einen Dreiputt aufrege, trete ich einen Schritt zurück und erinnere mich daran, dass es wichtigere Dinge auf der Welt gibt als Golf.“ YY Bernhard Langer

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Golftipps

Mitglied im ­Golfclub Mitglieder eines Golfclubs zahlen einen Jahres- bzw. Mitgliedsbeitrag. Das Golfspiel auf dem „Heimatplatz“ ist dann kostenfrei; auf anderen Golfplätzen wird eine Benutzungsgebühr, das sogenannte „Greenfee“, erhoben. Da viele Golfclubs Partnerschaften mit anderen Clubs pflegen, können ihre Mitglieder dort zu günstigen Konditionen spielen. Viele Clubs bieten auch zeitlich begrenzte Mitgliedschaften zur Probe an.

Die Golfausrüstung Als Einsteiger braucht man zunächst nur Begeisterung für den Sport, bequeme Kleidung und ein Paar Sportschuhe. Alles andere, vom Schläger bis zum Golfball, wird für den Anfang meistens kostenlos vom Club oder der Golfschule ausgeliehen. Will man sich eine eigene Ausrüstung anschaffen, findet man am schwarzen Brett im Golfclub, beim Pro oder im Internet eine große Auswahl gebrauchter Sets, mit denen man für den Anfang gut und preiswert über die Runden kommt. Wenn Ehrgeiz und Anspruch wachsen, sind den Möglichkeiten in Bezug auf die Ausrüstung natürlich kaum Grenzen

gesetzt: Von individuell angepassten Schlägern bis hin zum per Smartphone gesteuerten E-Caddy bleiben kaum Wünsche offen.

Das braucht man auf dem Platz Zu einem kompletten Set, das jeder Golfer mit auf die Runde nehmen darf, gehören 14 Schläger. Für Abschlag und weite Schläge, für das Spiel auf den Fairways und zum Einlochen auf dem Grün werden verschiedene Schläger benutzt. Einsteiger sollten mit einem halben Schlägersatz beginnen und sich an ihr persönliches „Traumset“ herantasten. Golfbälle haben die Eigenschaft, hin und wieder spurlos zu verschwinden oder in Wasserhindernissen auf Tauchstation zu gehen. Einen kleinen Vorrat sollte man deshalb dabei haben, neu oder gebraucht. Zum Üben auf der Driving Range reichen Sportschuhe oder feste Schuhe mit Profilsohlen. Auf dem Golfplatz sind bequeme Golfschuhe, die festen Halt geben, notwendig. Eine leichte Golftasche, am besten mit eingebautem Ständer, braucht man um seine Ausrüstung zu transportieren. In manchen Spielsituationen muss man den eigenen Ball aufnehmen und ihn später auf das Grün zurücklegen. Diese Stelle wird mit dem Marker gekennzeichnet. Schlägt man den Ball im hohen Bogen auf das Grün, können

Für den Einstieg reichen bequeme Kleidung und Sportschuhe, Schläger und Bälle kann man leihen. sitthinan/123RF auf dem empfindlichen Rasen Einschläge, die sogenannten „Pitchmarken“ entstehen. Diese Unebenheiten könnten andere Golfer beim Putten behindern, deshalb müssen diese Stellen sofort ausgebessert werden. Dafür gehört eine zweizinkige Pitchgabel in die Golftasche. Außerdem ist ein Golfhandschuhe empfehlenswert: Rechtshänder brauchen ihn für die linke Hand und umgekehrt. Last but not least sollte man einen oder mehrere „Tees“ dabei haben: Ein Tee ist ein kleiner Stift aus Holz oder Kunststoff, den man für den Abschlag in den Boden steckt und auf dessen oberem Ende der Ball platziert wird. Dadurch kann der Ball leichter getroffen werden.

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Golfclub Gifhorn e. V.

Einfach mal ausprobieren! Golf macht Spaß in jedem Alter! 

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uch in diesem Jahr können Sie im Golfclub Gifhorn an einem kostenlosen Schnuppertraining teilnehmen. Unter dem Motto „vorbeikommen, ausprobieren, informieren, Spaß haben“ entdecken Sie diesen faszinierenden Sport. Von April bis September stehen die Golflehrer Marco Bußmann und Nigel Coombs im Wechsel an

jedem 1. Sonntag im Monat von 12 bis 13 Uhr und an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 19 Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Ganz gleich ob Kinder oder Erwachsene – alle können hautnah die Faszination des Golfsports mit garantiertem Spaßfaktor erleben. Auf dem Übungsplatz, der so ge-

gc gifhorn nannten „Driving Range“, machen Sie unter Anleitung der erfahrenen Trainer die ersten Schläge. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Schläger und Bälle werden gestellt. Nur Sportschuhe und bequeme Kleidung sollten Sie mitbringen. Und wenn Sie das Golffieber gepackt hat: Absolvieren Sie bei einem der Golflehrer einen Platzreifekurs und nutzen Sie die dreimonatige kostenlose Probemitgliedschaft im Golfclub Gifhorn – so einfach ist das!

Jetzt Mitglied werden! Angebot für neue Mitglieder: Monatsbeitrag 79 Euro, keine Aufnahmegebühr! Die Investitionsumlage von 1200 Euro kann auf drei bis vier Jahre verteilt werden.

Golfclub Gifhorn e. V. Präsident  Vize-Präsidentin  Finanzen  Sportbetrieb  Golfanlage  Jugendförderung  Marketing  Golflehrer  Sekretariat 

Hans Rüsing Marlies Rickert Thomas Fast Patrik Troell Wolfgang Simon Renee Geertsen und Heike Wierleuker Joachim Walter Nigel Coombs und Marco Bussmann Christa Theel, Ronny Helmut

Kontakt

Die Anlage

Golfclub Gifhorn e. V. Wilscher Weg 69 38518 Gifhorn Telefon 05371 16737 Fax 05371 51092 E-Mail info@golfclub-gifhorn.de Web www.golfclub-gifhorn.de

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75 ha Gesamtfläche 18-Loch-Anlage Driving Range 4 überdachte Abschlagplätze Putting Grüns Chipping und Pitching Grüns großer Übungsplatz

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Golfclub Gifhorn e. V.

„Sechs Jahre sind genug“ Im Gespräch mit Hans Rüsing, Präsident des Golfclubs Gifhorn

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er Golfclub Gifhorn wurde 1982 gegründet und hat heute über 800 Mitglieder. In seinem letzten Amtsjahr will Präsident Hans Rüsing den bisherigen Kurs fortsetzen, dafür ist ihm die Unterstützung des Vorstandsteams und der Mitglieder sicher. Im nächsten Jahr wird für ihn die Familie im Vordergrund stehen. Herr Rüsing, auf der letzten Jahreshauptversammlung des Gifhorner Golfclubs haben Sie angekündigt, im nächsten Jahr nicht wieder für das Amt zu kandidieren. Sind Sie amtsmüde? Rüsing: (lacht) Nein, das nicht. Aber ich denke, sechs Jahre an der Spitze des Clubs sind genug. Man soll ja aufhören, wenn’s am Schönsten ist und im nächsten Jahr muss eben jemand anderes das Ruder übernehmen. Wenn Sie eine Bilanz Ihrer Amtszeit ziehen, was sind da die wichtigsten Eckpunkte? Rüsing: Zunächst einmal die Tatsache, dass der Verein finanziell hervorragend da steht – das war und ist mir immer wichtig gewesen, weil das natürlich die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Clubs ist. Golfen in der Region April2016

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Wir haben in den letzten fünf Jahren viel in den Platz investiert, um ihn für unsere Mitglieder und unsere Gäste attraktiv zu erhalten. Und das werden wir auch weiterhin tun. Das gleiche gilt für unseren Maschinenpark zur Platzpflege, auch da sind wir gut aufgestellt. Was wollen Sie in Ihrem letzten Jahr als Präsident noch erreichen? Rüsing: Nun, auf jeden Fall dass weiter in den Platz investiert wird. Und dann gibt es noch zwei Dinge, die mir besonders am Herzen liegen. Das sind die Jugendarbeit und das soziale Engagement des Clubs. Wir haben im letzten Jahr ein Benefiz-Turnier zugunsten der JSG Gifhorn Nord veranstaltet und die Einnahmen plus einer Spende des Vereins an die JSG fließen lassen. Dort gibt es ein Projekt zum Aufbau einer integrativen Fußballmannschaft und das wollen wir weiter unterstützen, auch in diesem Jahr wieder mit einem Benefiz-Turnier. Als Sie vor fünf Jahren gewählt wurden, haben Sie da geahnt, was auf Sie zu kommt? Rüsing: Nein, nicht wirklich. Das Amt des Präsidenten ist, wenn man es ordentlich

machen will, ein Fulltime-Job. Das ist einfach so. Ein Golfclub ist in der heutigen Zeit ein mittelständisches Unternehmen – und das ist mit einer Menge Arbeit verbunden. Das wird aus meiner Sicht irgendwann in der Zukunft auch nicht mehr allein ehrenamtlich zu machen sein, da wird man die Führungsstrukturen anpassen müssen. Was wird der Präsident machen, wenn er ein „Ex“ ist? Rüsing: (lacht) In Ruhe Golf spielen. Und ich werde mich um meine Familie kümmern, da habe ich einiges nachzuholen. Unser viertes Enkelkind ist unterwegs und einer meiner Enkel ist mit seinen zwölf Jahren schon ein toller Fußballer. Eintracht Braunschweig hat schon Interesse gezeigt und ich denke, da ist der Opa gefordert, damit das alles seinen Gang geht. Was wünschen Sie sich noch nach Ihrer Amtszeit? Rüsing: Wie schon gesagt – viel Zeit für die Familie, fürs Golfspielen und natürlich Gesundheit. Da habe ich ja einiges mitgemacht in den letzten Jahren, aber das liegt glücklicherweise hinter mir.

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Mal sehen, was kommt Neu im Amt: Ladies Captain Claudia Rickert

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reundlich, offen und sympathisch: Claudia Rickert macht sofort den Eindruck, als ob der Job als Ladies Captain wie für sie gemacht ist. Attribute, die man gut gebrauchen kann in ihrer neuen Funktion. Denn schließlich muss sie eine ganze Menge unterschiedlicher Wünsche, Ansprüche und Vorstellungen unter einen Hut bringen.

ist Renate Heilenkötter und um die Pressearbeit kümmert sich Ute Löbbecke. Wir sind ein Team und wir freuen uns auf das, was da kommt“, sagt die 50-jährige. Ein wenig sei sie ins kalte Wasser gesprungen gibt sie zu, denn als Ladies Captain gehört es unter anderem zu ihren Aufgaben, den Spielplan der Saison aufzustellen: „ Das ist

Nicht zu vergessen die „Schlage den Ball so, dass Du ihn nicht Fußstapfen, in die sie suchen musst – das ist der beste Ratschlag für jeden Spieler.“ tritt – jede ihrer VorgänYY Johnny Miller gerinnen hat auf ganz eigene und persönliche Art das Amt ausgefüllt, um den Golfdamen das schwierigste an der ganzen Geschichte. des Gifhorner Clubs Sport, Freizeit und das Wir spielen zum Beispiel mit den Damen der Clubleben so angenehm und abwechsClubs aus Bokensdorf, Celle, Braunschweig lungsreich wie möglich zu gestalten. Und und Hedwigsburg, immer im Wechsel. Die rieeine eigene Linie will auch Claudia Rickert fen schon an und wollten Termine haben, da war ich noch gar nicht so weit. Und wir müsverfolgen. sen ja auch unseren eigenen Spielplan aufstel„Wir sind ein Team“ len, auch die Spiele um den Sie hat sich für das Amt zur Verfügung geLadies Cup. Das sind stellt und hat aber auch dafür gesorgt, dass so fixe Termine, die sie Unterstützung bekommt: „Ich wollte das man einplanen nicht allein machen, meine Stellvertreterin muss.“

Dazu kommen noch Turniere zur Saisoneröffnung und vieles mehr. Und auch die Geselligkeit darf nicht zu kurz kommen, deshalb ist für den Herbst auch schon ein Spaßturnier unter dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ geplant: „Da kann – wer möchte – in Lederhose oder sogar im Dirndl spielen, ein Tüchlein oder ein Trachtenhut reichen aber auch. Hauptsache, es hat etwas mit dem Oktoberfest zu tun“. Hinterher steht ein zünftiges Essen, selbstverständlich bayerisch, bereit.

Die Mischung macht’s Ein guter Mix aus vorgabenwirksamen Spielen und Runden mit eher lockerem Charakter, Partnerspielen und Runden nach Stableford – das ist die Mischung, mit der Claudia Rickert und ihr Team den Damen viel Abwechslung und Freude am Golfspiel bieten wollen. „Wir werden zum allerersten Mal auch 9-Loch-Turniere veranstalten. Das ist besonders interessant für die Damen, die berufstätig sind und nicht so viel Zeit für die großen Runden haben“, erklärt Claudia Rickert. Und auch für die älteren Mitglieder, die sich die 18 Löcher nicht mehr zumuten möchten, sei das eine gute Gelegenheit, sich aktiv bei den Dienstags-Damen einzubringen.

Ladies Captain Claudia Rickert freut sich auf die neue Herausforderung und die anstehenden Aufgaben.

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Golfclub Gifhorn e. V. Gar nicht so einfach, den kleinen weiSSen Ball ins Loch zu bekommen. Jugendarbeit kümmert, finanziell zu unterstützen. Und nicht zuletzt war es auch eine gute Gelegenheit, den Kontakt unter „Nachbarn“ freundschaftlich zu pflegen.

GroSSer SpaSS und groSSer Erfolg

FuSSball ­ versus Golf Benefizturnier zugunsten der JSG Gifhorn Nord

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m Juli des vergangenen Jahres waren 26 Gäste der JSG Gifhorn Nord zu einem Benefiz-Turnier auf dem Golfplatz. Die JSG ist eine Fußball-Jugendspielgemeinschaft der Vereine MTV Gamsen, SSV Kästorf und des VFR Wilsche-Neubokel mit inzwischen 15 Mannschaften. Auf den Bahnen 1 bis 9 sollte den Fußballern ein Eindruck vom Golfspiel ver-

mittelt werden, dazu bekam jeder Gast einen Golfer als Spielpartner. Die Golfer machten die Schläge bis zum Grün und die Gäste mussten putten. Gewertet wurden nur die Putts der Gäste, die sonst eher den Umgang mit größeren Bällen gewohnt sind. Das eigentliche Ziel der Veranstaltung war allerdings, die Arbeit der JSG, die sich besonders um die integrative

„Es war für die Fußballer sicher eine ganz neue Erfahrung und es hat allen großen Spaß gemacht“, erinnert sich Joachim Walter. „Sehr heiß war es an dem Tag, aber das hat der Begeisterung keinen Abbruch getan. Außerdem konnten wir Eis und kalte Getränke anbieten, damit ließen sich die ungewohnten Temperaturen ganz gut aushalten.“ Unter dem Strich war die Veranstaltung auch finanziell ein Erfolg: Sämtliche Startgelder, großzügig vom Club aufgerundet, gingen nach dem Turnier als Spende an die JSG. Das Geld ist für den Aufbau einer integrativen Jugendfußballmannschaft vorgesehen, ein Projekt, das zurzeit im Landkreis Gifhorn einmalig ist. Auch die AOK, das DRK und die Lebenshilfe fördern diese Initiative. Und auch der Golfclub Gifhorn wird mit einem weiteren Turnier, diesmal mit Fußballern einer Herrenmannschaft der beteiligten Vereine, die Arbeit der JSG Gifhorn Nord weiter unterstützen.

Schnuppertraining kostenlos Schläger werden gestellt Treffpunkt: Driving Range

jeden 1. Sonntag im Monat, 12 – 13 Uhr jeden 2. Donnerstag im Monat, 18 – 19 Uhr Kostenlose 3-monatige Probemitgliedschaft bei Anmeldung zum Platzreifekurs! Infos: 05371/16737 oder www.golfclub-gifhorn.de

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Golfclub Gifhorn e. V. im ­Gifhorner Club einbringen zu können. „Ich finde es toll, dass ich hier mitmachen und die Mitglieder dabei unterstützen kann, soviel Freude und Spaß wie möglich am Golfsport zu haben.“

Als Profi-Windsurfer hat Patrik Troell die ganze Welt bereist und überall auch Golf gespielt.

Sportsmann durch und durch Ein Ex-Profisportler leitet den Sportbetrieb

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ehn Jahre lang ist Patrik Troell als Profi-Windsurfer durch die Welt gereist, hat von Hawaii bis Sylt die heißesten Spots dieser Sportart gemeistert. Davor, noch als Amateur, war er Welt- und Europameister im Windsurfing. Gemeinsam mit Thomas Persson hat er in seiner schwedischen Heimat, an der Küste von Halland, Windsurfing populär und erfolgreich gemacht. Sein damaliger Verein, der Halmstad Windsurfing Club, ist mit Recht stolz auf fünf Weltmeister aus seinen Reihen – Patrik Troell und Thomas Persson gehören dazu.

wir immer Golf gespielt, überall in der Welt.“ Die vielen Erfahrungen, die er dabei mit unterschiedlichen Plätzen und Kulturen gesammelt hat, möchte er nicht missen. Und er freut sich darauf, diese Erkenntnisse jetzt für den Sportbetrieb

Dabei ist es ihm wichtig, dass jedes Mitglied sich im Club gut aufgehoben fühlt: „Viele wechseln vom Tennis zum Golf, weil sie nicht mehr so schnell laufen können. Aber sie haben ein sehr gutes Ballgefühl – und das können sie hier umsetzen. Andere möchten einfach nur ihre Freizeit in der Natur genießen und sich dabei sportlich betätigen. Und dann gibt es noch die Gruppe, die als gute Golfer sportliche Ziele verfolgen und die wir natürlich fördern. Diese unterschiedlichen Zielsetzungen wollen wir unter einen Hut bringen. Ich denke aber auch, das Golf für eine breite Bevölkerungsschicht interessant ist – und daran wollen wir uns hauptsächlich orientieren.“

SpaSS haben auf dem Platz Patrik Troell, der ehemalige Profi-Sportler, hat für sich eine sehr klare und einfache Sicht auf den Golfsport: „Mein Handicap war mir nie wichtig, ich wollte immer nur so gut spielen, dass ich nicht ständig den Ball suchen musste. Und ich wollte Spaß am Spiel haben – und meine Mitspieler sollten Spaß daran haben, mit mir zu spielen.“ Deshalb rät er auch allen Golferinnen und Golfern, so oft wie möglich vorgabewirksam zu spielen. Also so, dass das Handicap auch die wirkliche Spielstärke widerspiegelt. Es gehe eben mal rauf und mal runter, beides habe Vor- und Nachteile. „Die Hauptsache ist doch, dass man Spaß dabei hat“, ist er ­überzeugt.

Auch heute noch steht der 56-jährige so oft es geht auf dem Brett, aber die Profi-Laufbahn hat er längst beendet. Als Verantwortlicher für den Sportbetrieb kommt in nächster Zeit einiges an Arbeit auf ihn zu, aber das schreckt ihn nicht: „Ich bekomme viel Unterstützung vom Verein und teile mir die Aufgaben mit einem Team“, sagt er.

Ambitionierter Golfer Neuland ist der Golfsport für den gebürtigen Schweden nicht: „Wenn kein Wind und keine Wellen waren, haben

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Golfspielen soll SpaSS machen – und zwar allen auf dem Platz, meint Patrik Troell. Golfen in der Region April2016

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Das kann jeder lernen Regelkunde, die Spaß macht

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r räumt es ein: „Ich hätte vor 33 ­Jahren nie gedacht, dass ich mich mal für Golfregeln interessieren würde.“ Das sagt ausgerechnet der Mann, der heute im Club als Institution in dieser Richtung gilt: Dr. Hermann Coors wisse alles über die Regeln, munkelt man. Darüber muss der 75-­jährige dann doch schmunzeln. „Im Prinzip ist das so, aber sicherheitshalber schaue ich auch nochmal in meinem iPhone nach.“ Zum Beispiel bei der Sache mit den Krähen, die auf der Suche nach Würmern auf dem Platz herum gewühlt hatten. Was zu der Frage führte, ob ein davon betroffener Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen dürfe. „Das war eindeutig – in dem Fall darf der Spieler das, weil es sich um ein nicht vorgesehenes Hindernis handelt. Das ist im Regelwerk auch so niedergelegt“, erklärt Dr. Coors. Anders verhalte es sich bei vorgesehenen Behinderungen wie Bunkern oder Wasser-

hindernissen – da gebe es natürlich keine Erleichterung. Im Regelunterricht, den er im Gifhorner Golfclub gibt, vermittelt er Neulingen die 34 Grundregeln des Golfsports und die Feinheiten, die sich daraus ableiten.

Nur keine Schwellenangst! Charmant und mit heiterer Gelassenheit bereitet der Mediziner im (Un)Ruhestand seine Kandidatinnen und Kandidaten auf die RegelPrüfung zur Platzreife vor. „Die Regelkunde nach den Vorgaben des DGV ist heute standardisiert. Es gibt 150 Fragen, von denen man 30 bei der Prüfung beantworten muss. Zwei bis drei Fehler sind erlaubt“, sagt Coors. Wer sich damit beschäftige, könne das auch lernen. ­Übrigens können auch Noch-nicht-Golfer bei ihm in der Regelkunde „reinschnuppern“ und zwar ganz unverbindlich. „Nur keine Schwellenangst“, empfiehlt er. „Golf ist ein toller Sport, eine wunderbare Freizeitbeschäftigung – und die Regeln sind keine Hürde!“

Nicht nur in der Regelkunde sondern auch als Maler und Zeichner ein Ass: Die Bilder im Golfrestaurant hat Hermann Coors gemalt.

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Praktischer ­Naturschutz Klaus Hummert hilft Vögeln bei der ­Wohnungssuche

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olfplätze sind, ebenso wie große Parks und Gärten, von Menschen geschaffene Kulturlandschaften. Aber sie dienen nicht nur den Menschen zur sportlichen Betätigung oder Erholung – sie sind auch ein wichtiger Lebensraum und Rückzugsort für eine ganze Reihe von Tierarten. Dass sie sich ihren Platz mit den Menschen teilen müssen, stört sie dabei kaum. Das gilt besonders für Golfplätze, die mit ihrer naturnahen Gestaltung, vielen Büschen und Bäumen sowie Feuchtbiotopen, Teichen und Tümpeln oft eine große Artenvielfalt aufweisen. Auch der Gifhorner Golfplatz, der an das Heide­naturschutzgebiet Kettelberg angrenzt, ist artenreich. Mit seinem Baumbestand, mit Hecken und Sträuchern zieht er die einheimische Vogelwelt geradezu magisch an. Jetzt im Frühjahr kann man gut beobachten und auch gut hören, was da alles fliegend unterwegs ist. Die Zugvögel kommen zurück und der Nestbau ist in vollem Gange. Am häufigsten anzutreffen sind Blau- und Kohlmeisen. Es gibt aber auch Schwanzmeisen, Rotschwänze, Fliegenschnäpper, Saatkrähen, Amseln, Drosseln,

Frühjahrsputz Im Frühjahr ist Großreinemachen angesagt: Da säubert der Vogelfreund die Nistkästen, damit sie für die neue Brutsaison bereit sind. Was ihm dabei immer wieder auffällt – einige der KäsGrün- und Buntspechten werden zweckentfremdet. Denn te, Kuckucke, Stare, Sperauch Hornissen oder Wespen linge, Eichelhäher, Stockennutzen gerne die praktischen ten, Bussarde, Rotmilane. Fertighäuser als Unterschlupf. Und auch eine Haselmaus hat schon einmal einen „Einen guten Golfer erkennt man an einer Bräune wie meiner: Die besagt nämlich, Nistkasten mit Bedass er seine Zeit auf Fairways und Grüns schlag belegt und verbringt - und nicht unter Bäumen.“ ihn randvoll mit YY Lee Trevino Eicheln und Nüssen als Wintervorrat befüllt. Durch das GeArtgerechte Nisthilfen wicht ist sie schließlich Damit die vielen kleinen gefiederten Freunde samt Kasten abgestürzt, es beim Nestbau etwas einfacher haben, hat erinnert sich Klaus Hummert: „Als ich den sich Clubmitglied Klaus Hummert etwas ganz Kasten aufnahm, um ihn wieder aufzuhänPraktisches einfallen lassen: Er bringt Nisthilgen, ist sie fluchtartig eine dicke Eiche hinauf fen und Nistkästen in zwei bis drei Metern gesaust.“ Höhe in den Bäumen auf dem Golfplatz an. Mehr als 40 unterschiedliche „Vogelhotels“ Dass seine Nisthilfen manchmal anderweisind bereits auf der Anlage verteilt. Einen tig als geplant belegt sind, stört den Vogelgroßen Teil der Kästen hat er nach Bauplänen freund wenig. Bei einer durchschnittlichen des NABU selbst hergestellt, einige wurden Auslastung seines Wohnungsangebotes von gekauft. Herunter gefallene Kästen repariert 50 bis 70 Prozent ist die eine oder andere er und hängt sie wieder auf. Fehlbelegung locker zu verkraften.

Artgerechte Unterkünfte auf dem Golfplatz: Klaus Hummert kümmert sich um die Nistkästen. 

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Golfclub Gifhorn e. V. Sie sorgen für einen gepflegten Platz: Norbert Sahm, Henning Giestermann, Christoph Meyer, Head-Greenkeeper Hubertus Glindemann und Leszek Minior (v.  l.).

Viel Arbeit für einen ­gepflegten Platz

Know-how und viel Erfahrung Immer im Einsatz: die Greenkeeper

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enn die Golfsaison beginnt, haben Head-Greenkeeper Hubertus Glindemann und seine Mannschaft schon längst mit der Frühjahrsarbeit begonnen: Der Baum- und Strauchschnitt gehört dazu, ebenso das Instandsetzen der Wege und die Drainagearbeiten. „Außerdem stehen die Boden- und Düngearbeiten an, die Grünflächen müssen jetzt aerifiziert und vertikutiert werden. Und wir fangen auch schon

mit dem Mähen an, allerdings gehen wir da noch sehr behutsam vor, um das Gras nicht zu beschädigen“, sagt Glindemann. Der Winter sei kein Problem gewesen in diesem Jahr, nur die ganz kurzen Greens hätten etwas gelitten, ergänzt er noch. „Bis zum Ende der Saison sind wir dann hauptsächlich mit dem Mähen und der Pflege der Flächen beschäftigt. Und zwar jeden Tag, an Wochenenden und Feiertagen, da gibt´s dann keinen freien Tag mehr.“

Wir wünschen allen Golferinnen und Golfern ein

schönes Spiel und eine erfolgreiche neue Golf-Saison

An geregelte Arbeitszeiten ist während dieser Zeit für die Männer vom Greenkeeper-Team nicht zu denken. „Wir legen unsere Arbeitszeiten so, dass wir den Turnier- und Spielbetrieb so wenig wie möglich stören. Also fangen wir ganz früh an und arbeiten auch noch spätabends. Dass sich trotzdem manchmal jemand von uns gestört fühlt, lässt sich nicht vermeiden – wir können uns ja nicht in Luft auflösen“, meint der Chef der Greenkeeper. Bei einer Fläche von 75 Hektar, die zur Freude der Golfer in Schuss und gut bespielbar gehalten werden muss, sicher keine leichte Aufgabe. Dafür steht den Männern mit dem „grünen Daumen“ ein moderner Maschinenpark zur Verfügung, der speziell für die Arbeit auf Golfplätzen ausgerichtet ist. Doch Maschinen allein machen noch keinen gepflegten Golfplatz – fundierte Sachkenntnis und Erfahrung der Greenkeeper sind nicht zu ersetzen.

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Golfclub Wolfsburg / Boldecker Land e. v.

Golf hat viele Gesichter und bietet perfektes Freizeitvergnügen in jedem Alter

Worauf warten Sie? Es gibt viele gute Gründe für Golf

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olf bietet jedem, was man von einem Freizeitvergnügen erwartet: Es ist eine Sportart für jede Jahreszeit und jedes Wetter, die Bewegung und Entspannung in der freien Natur bietet. Speziell dieser Sport fördert die Konzentration und hält auch den Körper fit. Golf schafft nicht nur neue Kontakte mit Gleichgesinnten, sondern verbindet auch Bestehendes. Man kann es in jedem Alter beginnen, es ist eine Sportart für alle Altersstufen und Leistungsklassen. Man kann Golf ganz entspannt und „aus Spaß an der Freude“ oder als ambitionierter Leistungssportler betreiben. Kurzum, Golf vereint packenden Sport, spielerisches Vergnügen,

Technik, Natur und Lebensfreude zu einem einzigartigen Erlebnis. Freude am Golf hat man nicht nur auf der große Runde über 18 Löcher, man kann auch eine halbe Runde über neun Löcher spielen. Auch wer wenig Zeit hat, kann abwechslungs- und erfolgreich trainieren und spielen. Zum Beispiel auf unserer Übungsanlage (Driving Range), hier lassen sich in kurzer Zeit mehr Schläge machen als auf dem Platz. Golf geht immer, der Einstieg ist viel einfacher als Sie denken! Kommen Sie auf unsere Anlage und lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns bereits jetzt auf Ihren Besuch!

Golfclub ­Wolfsburg  /  ­Boldecker Land e. V. Präsident  Vize-Präsident  Finanzen und Controlling  Vorstand Verwaltung  Vorstand Sport  Clubmanager  Coursemanager 

Norbert Preine Rüdiger Weiss Karl-Heinz Schrock Ulrich Schneider Michael Liebe Peter Butt Peter Kind

Kontakt

Die Anlage

Golfclub Wolfsburg / Boldecker Land e.V. Osloßer Weg 20 38556 Bokensdorf Telefon 05366 1223 Telefax 05366 1417 E-Mail golfclub@wolfsburg.de Web www.gc-wob.de

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77 ha Gesamtfläche 18 Loch-Anlage Übungsgelände 4 überdachte, beleuchtete ­Abschlagplätze YY Indoor-Anlage

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Golfclub Wolfsburg / Boldecker Land e. v.

Golf ist Sport und Freizeit in der Natur, allein, mit der Familie oder mit Freunden.

Hier können Sie was erleben! Sport, Spaß, Natur und mehr …

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erden Sie Teil der großen GolfGemeinschaft. Bleiben Sie nicht länger einer der 2.000.000 Golfinteressierten in Deutschland, der Golfclub Wolfsburg – Teil der 727 Golfclubs mit 640.000 organisierten Golfer/-innen bundesweit – wartet auf Sie. Neben der Freude und Entspannung wird Ihnen Sport und Freizeit an der frischen Luft geboten, allein, mit der Familie oder mit Freunden. Einfach Abstand vom Stress, Erholung pur.

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Natur wird bei uns großgeschrieben, das hat uns der DGV mit dem Zertifikat Golf & Natur in Bronze bestätigt: Neben einer Schafherde und einem Insektenhotel beherbergen wir auch viele Vogel- und Wildtierarten. Das großzügige Gelände von 77 Hektar bietet einen 18 Löcher Golfplatz – ohne Startzeitenreservierung – mit breiten Fairways, fairen Roughs, gepflegten Grüns, zahlreichen Wasserhindernissen und das alles in einem sehr guten Pflegezustand.

Des Weiteren gibt es perfekte Trainingsanlagen mit Zielgrüns, Kunstrasenabschlägen, Indoorgolf, Flutlicht und vieles mehr. Nutzen Sie unsere gehobene Einrichtung und Ausstattung oder nehmen an sportlichen sowie geselligen Wettkämpfen teil. Es werden Turniere für alle Altersklassen und Spielstärken ausgetragen. Diverse Spielgruppen jeglichen Alters/Geschlechts sowie eine AfterWork- und eine Rookiegruppe (inkl. Anfängerbetreuung) freuen sich auf Sie.

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Unser Golfclub: ein Wirtschaftsbetrieb mit 20 Mitarbeitern Club-Präsident Norbert Preine

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it ein wenig Stolz dürfen wir sagen, dass sich der Golfclub Wolfsburg/ Boldecker Land e. V. zu einem kleinen Wirtschaftsbetrieb entwickelt hat. Mit einem Bestandsvermögen von mittlerweile circa 3 Millionen Euro und 20 Arbeitsplätzen (Club, Golfschule, Gastronomie) ist allerdings ein rein ehrenamtliches Führen des „Betriebes“ in unserer Größenordnung nicht mehr leistbar. Daher hat der Vorstand eine professionelle Führung durch einen Clubmanager und einen Coursemanager installiert.

kommen das Steuern der Mitgliederwerbung, Sponsoring-Aktivitäten, das Betreiben des Pro-Shops sowie die Kontaktpflege zu Verbänden, Ämtern und Behörden.

Gerade beim Planen und umsetzen von den diversen Baumaßnahmen war dies in jüngster Zeit sehr wichtig. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Clubmanager Peter Butt und Coursemanager Peter Kind wurden in Eigenregie die Neugestaltung der Spielbahnen, Installation weiterer Abschläge sowie die Aufwertung der Driving Range „Golfer lieben es bestraft zu werden – und neben vielen klei­genau da komme ich als Golfarchitekt ins Spiel.“ YY Pete Dye neren Dingen angegangen. Neben der Unterstützung der Vorstandsarbeit und der Organisation des täglichen GeUm die Langfristplanung auch künftig umschäfts- und Spielbetriebes sowie der Platzsetzen zu können, sind zusätzliche Investipflege sind die Koordination der Verwaltung, tionen nötig. Dies erfordert eine nachhalGastronomie, Golfschule und Greenkeeping tige Anpassung der Mitgliedsbeiträge, um die notwendigen Investitionen auch in der und die Durchführung von circa 240 Veranstaltungen jährlich die Hauptaufgaben. Dazu Zukunft sicherzustellen. Die nötigen Wei-

chen wurden bei der vor kurzem stattgefundenen Mitgliederversammlung gestellt. Mit dem deutlichen Votum der Mitglieder können jetzt weitere Projekte angegangen werden. Der gesamte Vorstand sowie ich als wiedergewählter Präsident freuen uns auf die kommenden Aufgaben. Wir würden uns wünschen, wenn Sie uns einfach mal besuchen würden, Sie sind herzliche eingeladen, überzeugen Sie sich von den Möglichkeiten im Golfclub Wolfsburg. Auch wenn Sie Golfen nicht ausprobieren möchten, besuchen Sie einfach unsere Gastronomie und verleben eine schöne Zeit bei uns. In diesem Sinne, bis bald bei uns in Bokensdorf.

Das Clubhaus mit seiner großzügigen Terrasse ist auch ein idealer Ort für private Feiern und Firmen-Events.

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ie Golfclubgastronomie bietet ein reichhaltiges Angebot an erstklassigen Speisen und ausgesuchten Getränken. Die hellen und stilvoll ausgestatteten Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 100 Personen, dazu kommt die großzügige Terrasse mit einem herrlichen Blick über die Golfanlage. Die perfekte Location für private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, Jubiläen, Konfirmationen, Weihnachtsfeiern oder Betriebsausflüge. Die erfahrene Gastronomin Karin Kreienberg macht mit ihrem Team alles möglich.

So schmeckt Golf in Wolfsburg Club-Gastronomie erfüllt hohe Ansprüche

Stilvoll feiern, entspannt genieSSen

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Golfen in der Region April2016

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Profi in Sachen Golf Im Interview: Clubmanager Peter Butt

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olfer seit 22 Jahren, beruflich seit 17 Jahren dem Sport verbunden, davon 14 Jahre beim Golf Verband Niedersachsen-Bremen: Seit dem 1. April 2015 ist der 48-jährige Peter Butt Manager im Golfclub Wolfsburg/Boldecker Land e. V. Herr Butt, was hat Sie vor 22 Jahren dazu bewegt, mit dem Golfen anzufangen? Butt: Anfangen wollte ich schon, als ich 13 Jahre alt war. Im Fernsehen wurden damals Ausschnitte vom Rydercup gezeigt – ich war fasziniert. Der Golfplatz, der Wettkampf, das Publikum, das Flair insgesamt, einfach eine andere Welt.

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Leider hat es nicht geklappt, außerdem galt der Sport als elitär und versnobt. Erst mit 25 bin ich dann – über ein Reiseangebot inkl. Golftasche und Platzreife – wieder intensiv mit Golf in Kontakt gekommen. Ich habe die Reise mitgemacht und war danach mit dem Golfvirus infiziert. Sie sprechen die Klischees an, sind die heute überhaupt noch relevant? Butt: Ja und Nein. Einige altehrwürdige Clubs – speziell in Ballungsgebieten – entsprechen dem noch und strahlen es förmlich aus. Mittlerweile ist das aber

eher die Minderheit, die meisten Clubs mussten und wollten sich öffnen. Was sind die Gründe dafür? Butt: Ein Grund war wohl der Erfolg von Bernhard Langer, er löste mit seinem Sieg beim Masters 1985 einen wahren Golfboom aus, ähnlich wie Boris Becker und Steffi Graf beim Tennis. Die Zahl der Golfer hat sich nach 1985 bis heute verzehnfacht. Die Nachfrage war nach Langers Sieg wesentlich höher als die zu vergebenden Mitgliedschaften. Wartelisten wurden geführt und enorme Aufnahmegebühren etc. verlangt. Ein Potential, dass von Betreibern, Investoren und Verbänden erGolfen in der Region April2016

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„Der Golfsport zeichnet sich dadurch aus, daSS man versucht, aus den schlimmsten Verrenkungen des Körpers eine graziöse Bewegung zu machen.“ YY Tommy Amour

Neugolfer wägt sehr genau ab, was für ihn wichtig ist. Das geht von der Entfernung und Erreichbarkeit des Golfplatzes über Platzgestaltung und Zustand bis hin zur Höhe der Beiträge oder den verschiedenen Mitgliedschaftsformen. Wichtig sind auch die Serviceangebote, von der Golfschule bis hin zum Restaurant und vielem mehr. Übungs- und Spielmöglichkeiten, Startzeitreservierung, Wettspiele usw. – jeder Golfer sucht sich den für ihn passenden Golfclub aus. Eine gewisse Fluktuation zwischen den Clubs gab es immer und wird es auch weiterhin geben. Die Clubs der Region arbeiten im Golfverbund Harz & Heide, dem 10 Clubs der Region angehören, zusammen. Mit Greenfee-Abkommen, Marketingmaßnahmen oder Wettspielserien und auch mit dem Maschinenverleih. Qualität und Service sind also das A und O. Ist Ihr Club da gut aufgestellt? Butt: Das denke ich schon. Aber wir wollen noch besser werden: Zur Zeit werden einige Spielbahnen attraktiver gestaltet, Gefahrenpunkte neutralisiert und zusätzlich auf jeder Spielbahn sechs Abschläge installiert. Dadurch werden künftig jeder Altersgruppe oder Spielstärke ein angemessener Platz sowie ausreichend Variationsmöglichkeiten geboten. In Zeiten, in denen sich Golf immer mehr zum Breitensport entwickelt, ist ein entsprechendes Angebot langfristig nötig. Gibt es weitere Pläne?

kannt wurde. Die jährlichen Wachstumszahlen – im Golfmarkt und bei Neugolfern – lagen im zweistelligen Bereich. Und da kommen Sie als Clubmanager ins Spiel? Butt: Ja, die Angebote und Möglichkeiten sind sehr umfangreich geworden. Jeder, der wirklich Golf spielen möchte, kann es jetzt tun. In einem Club oder bei einem Golfplatzbetreiber, in der Vereinigung clubfreier Golfer oder auf öffentlichen Golfanlagen, und das kostengünstig. Heute ist eine Mitgliedschaft im Golfclub monatlich nicht teurer als in einem Fitnessstudio. Auch Equipments sind neu Golfen in der Region April2016

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schon unter 200 Euro zu bekommen. Die Mitgliedergewinnung und noch mehr die -bindung stehen daher an erster Stelle. Variable Mitgliedschaftsformen, eine breite Palette an Serviceangeboten sowie eine gebotene Abwechslung auf und um den Golfplatz sind heute das A und O. Jeder Club muss sich positionieren und auf den Kunden – den Golfer oder potentiellen Golfer – zugehen. Von nichts kommt nichts. Hat das den Wettbewerb unter den Clubs der Region verstärkt? Butt: Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das nicht wirklich der Fall ist. Jeder

Butt: Ja natürlich. Stillstand ist Rückschritt. Wir haben viele Ideen, die wir gern umsetzen wollen. Im Großen wie im Kleinen. Der Vorstand hat eine Langfristplanung, vieles davon wurde bereits umgesetzt, einige Punkte sind in Arbeit und weitere Planungen liegen bereits vor. Die ersten Weichen für die Zukunft sind gestellt, die Mitgliederversammlung hat ein klares Votum für den Weg des Vorstandes gemeinsam mit dem Coursemanager und dem Clubmanager gegeben. Das insgesamt 20 Mitarbeiter umfassende Club-Team freut sich sehr auf die kommenden Aufgaben und die damit einhergehenden Veränderungen.

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Ihr Kind sollte Golf spielen! Golf-Landestrainer Fabian Bünker: Darum ist Golf gut für Kinder

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er Landestrainer des Golfverbandes Niedersachsen-Bremen und langjährige Leiter der Golfakademie St. Leon-Rot, der Nachwuchs- und Talentschmiede in Deutschland, ist sich sicher, dass Golf die beste Sportart für Kinder ist.

1. Golf ist für die ganze Familie Golf ist der Familiensport Nummer eins. Denn die ganze Familie kann zusammen spielen – unabhängig von Spielstärke und Schlaglänge. In welcher anderen Sportart gibt es das? Ihr Kind kann sogar in einem fairen Wettkampf gegen Sie spielen. Wie cool ist das denn?

2. Gut in der Schule Golfer sind gute Schüler! Denn Kinder, die Golf spielen, haben gelernt, sich sowohl auf den Punkt als auch über einen längeren Zeitpunkt zu konzentrieren. Dies ist für die schulische Leistung von unschätzbarem Wert.

3. Emotionsmanagement Golf ist wie das Leben. Mal läuft alles wie geschmiert und manchmal geht alles daneben. Auf dem Golfplatz passiert das manchmal sogar von Schlag zu Schlag. Ihr Kind lernt, mit positiven und negativen Emotionen umzugehen.

Golf stärkt Kondition, Koordination und Konzentration – Fähigkeiten, die auch in der Schule gefragt sind. gc wolfsburg

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4. Eigenständigkeit Ihr Kind lernt für sich und seine Leistungen selber verantwortlich zu sein und mit Rückschlägen und Fehlern konstruktiv umzugehen. Denn es gibt keine unmittelbaren Mitspieler, die für einen schlechten oder guten Schlag verantwortlich gemacht werden können.

5. Ab nach drauSSen Golf wird als Outdoor-Sport bei jedem Wetter gespielt. Wenn Ihr Kind Golf spielt, bewegt es sich in der Natur an der frischen Luft. Und das über mehrere Stunden. Das Team der Magic-Move-Golfakademie (­I nhaber Michael Goerden) unseres Clubs würde diese Liste noch um einen Punkt ­e rweitern:

6. Stärkung der Kondition und Koordination Golfen ist zwar eine schnellkräftige Bewegung, aber vor und nach dem Schlag ist die Sportart eher von ruhigen aber ausdauernden Bewegungsabläufen geprägt. Das bietet gerade „unsportlichen“ Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in aller Ruhe und ganz unaufgeregt ein eigenes Körpergefühl zu entwickeln und ihre koordinativen Fähigkeiten zu verbessern. Machen Sie sich selbst ein Bild: Für Kinder, Jugendliche und Familien bietet unsere Magic-Move-Golfakademie ein umfangreiches Programm bzw. Trainingsprogramm. Bambini-Training, Beginner-Training, Schnuppertraining für jugendliche Anfänger oder für die ganze Familie, Eltern-Kind-Platzreifekurse, Sommercamp mit Golfen, Reiten, Segeln – sprechen Sie uns an, wir sagen Ihnen gerne mehr über unsere Jugendarbeit. Golfen in der Region April2016

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„Das GroSSartige an diesem Spiel ist, dass selbst die schlechten Tage wunderschön sind.‘‘ YY Bill Clinton

Die Golfanlage passt sich an Technische Entwicklungen erfordern Änderungen

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ie rasante Weiterentwicklung bei Golfschlägern und Bällen hat dazu geführt, dass heute insgesamt wesentlich weiter geschlagen wird als zum Beispiel noch vor 20 Jahren. Diese Entwicklung war damals nicht absehbar, doch sie holt heute einige Golfplätze weltweit ein. Bei uns wirkt sich das speziell auf die Driving-Range aus, sie ist zu kurz und zu schmal dimensioniert worden. Sie steht heute in keinem Verhältnis zu dem schweren und langen Golfplatz sowie zu der Zahl der Mitglieder. Dieses Ungleichgewicht hat dazu geführt, dass vermeidbare Gefahrenpotentiale auf unserem Golfplatz sowie Übungsflächen entstanden sind. Betroffen sind besonders die Löcher 1 und 7 direkt am Trainingsgelände. Verirrte oder zu lang geschlagene Golfbälle können Spieler auf den Spielbahnen gefährden. Die Lösung ist eine Zusammenlegung der Spielbahn 7 und 8 zu einer neuer Spielbahn 7 Golfen in der Region April2016

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sowie ein Neubau der 8. Spielbahn an anderer Stelle. Durch diese Veränderung kann das Trainingsgelände nach rechts verlagert werden, wodurch die Spielbahn 1 als Gefahrenpunkt entfällt sowie an Grün 7 nicht mehr existent wäre. Ein weiterer Gefahrenpunkt besteht an Loch 2, der durch eine Verkürzung der Spielbahn (circa 100 Meter) von einem Par 5 zu einem Par 4 entschärft wird.

Anpassung an DGV-Regularien Wie angedeutet, ist der Golfplatz in Wolfsburg viel zu lang und für fast 90 Prozent der Mitglieder zu schwer zu spielen. Gemäß den Regularien des Deutschen Golf Verbandes werden Deutsche Meisterschaften ab einer Länge von 6300 Metern (Abschlag schwarz) gespielt. Im GC Wolfsburg ist der Platz vom gelben Ab-

schlag (Standard Herren) bereits 6254 Meter lang und dazwischen fehlt gar noch der weiße Abschlag (hinterer Abschlag).

Mitgliederfreundliche ­Lösungen Golf findet aber zu 80 Prozent auf der Breitensportbasis statt, allerdings sind meist keine geeigneten Abschläge für die jeweilige Spielstärke oder für die verschiedenen Altersgruppen gegeben. Des Weiteren fehlen zeitgemäße Abschlagsalternativen für beide Geschlechter. Eine Nutzungsänderung der vorhandenen Abschläge sowie die Implementierung weiterer Abschläge sind daher langfristig absolut sinnvoll und nötig. Um den Platz nicht vollständig umzugestalten, wird ein Großteil der vorhandenen Abschläge genutzt und eine von uns eigens entwickelte Abschlagsidee umgesetzt. Die Grundidee besteht darin, keine aufwendigen, erhöhten und teuren Abschlagsbauwerke zu errichten, sondern teilweise Abschläge aus pflegeleichtem Kunstrasen in den Spielbahnen einzulassen.

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