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n i z a g a y Cit M Ein Magazin der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung

Sommer 2016

WOLFSBURG

Dream-Team

Happy Feet steppten zum WM-Debüt auf Platz 6! Künstlerportrait

Quinto Provenziani: Wolfsburg liebt den L‘ emigrante Startreff

Joja Wendt: Tausendsassa am Klavier

Herrlich: Sonnen-

Sommerzeit


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Wolfsburger City Magazin | 3

Aus dem Inhalt

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Sommer in Wolfsburg Tolle Highlights für den Urlaub zu Hause

Dream-Team Happy Feet steppten zum WM-Debüt auf Platz 6!

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Mein Lieblingsplatz Christian Brendel: Auf dem Wolfsburger Wochenmarkt

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Vor Ort in Vorsfelde Musik, Kabarett, Reisen … alle wollen Zugabe! Künstlerportrait Quinto Provenziani: Wolfsburg liebt den L‘ emigrante

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Herzen, die für Wolfsburg schlagen Angelika Sommerfeld: Frauen brauchen immer neue Schuhe!

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Endlich Sommer! Ich jedenfalls genieße die warme Jahreszeit auf jede nur erdenkliche Weise: bei der Fahrt zur Arbeit im Cabrio, bei offenem Fenster im Büro, beim Joggen nach Feierabend, beim Rasenmähen am Wochenende, beim Grillen auf der Terrasse, beim Eisessen während eines Stadtbummels mit der Familie … Und achten Sie mal drauf, es gibt sie noch: die Sommerkonzerte der Grillen! Keine Frage: Der Sommer weiß uns doch mit so vielen schönen Momenten zu überraschen. Viele sommerliche Überraschungen bietet auch wieder unser neues City Magazin, die exklusive und kostenlose Sonderbeilage Ihrer Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. Unsere Journalistin Barbara Bärbock war für Sie wieder auf Recherchetour und brachte viele interessante Themen, unterhaltsame Geschichten und exklusive News aus Handel, Kultur und Lifestyle mit – wie immer auch im Internet wieder unter www.waz-online.de/magazine zu lesen!

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Feiern Sie zum Beispiel das 50-jährige Bestehen der DRK-Kita Fal­ lersleben-West mit! Staunen Sie über die Formation „Happy Feet“ des TV Jahn, die sich bei ihrem WM-Debüt sensationell auf den 6. Platz steppte! Erfahren Sie mehr über den Vorsfelder Kulturverein Zugabe e. V.! Besuchen Sie mit uns den Schöpfer des L’ e­migrante – den italienischen Maler und Bildhauer Quinto Provenziani. Oder lernen Sie im Startreff mit Joja Wendt einen faszinierenden Ham­ burger Tausendsassa am Klavier näher kennen …

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Ich wünsche Ihnen dabei wie auch bei vielen tollen Sommer­erlebnissen in unserer Stadt viel Vergnügen!

Vor Ort in Fallersleben 50 Jahre DRK-Kita werden ganz groß gefeiert

Open Stage Yvy: Neuentdeckung mit Rock Job und Jakobsweg Startreff Joja Wendt: Tausendsassa am Klavier

IMPRESSUM | Ein Anzeigenmagazin der Wolfs­bur­ger All­ge­ mei­nen Zeitung, Madsack Medien Ostniedersachsen GmbH & Co. KG, Porschestraße 74, 38440 Wolfsburg | Redaktion ­Dirk Borth (verantw.), Barbara Bärbock (bc) | Fotos Photo­werk, 123RF, ­Fotolia.com | Titelfoto EpicStockMedia/123RF | Layout & ­Produktion Heike Bode | ­Verantwortlich für ­Anzeigen ­Gordon Firl | Druck Druckhaus Göttingen, ­Dransfelder ­Straße 1, 37079 ­Göttingen

Ihr Frank Hitzschke Verlagsleiter Wolfsburger Allgemeine Zeitung

© Ninamalyna/123RF


r e m m o S im g r u b Wolfs 4 | Wolfsburger City Magazin

Tolle Highlights für den Urlaub zu Hause Sommerferien zu Hause in Wolfsburg? Für viele Menschen ist das durchaus denkbar. Immerhin hat die Volkswagenstadt für Alt und Jung jede Menge interessante Alternativen zu Alpenland und Nordseestrand etc. zu bieten. Und das quasi direkt vor der Haustür! Da bleibt für Langeweile gar keine Zeit!

von Jazz & more in der Wolfsburger City. Die WMG hat dazu wieder angesagte Jazz- und Bluesbands verpflichtet, die mit ihren Konzerten jeweils samstags von 11 bis 14 Uhr unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz für tolle Stimmung sorgen werden. Ein ergänzendes Catering-Angebot rundet natürlich wieder das besondere Event ab.

Kinderfest am Schillerteich

Lauf mit: Volkstriathlon!

Zum mittlerweile 11. Mal veranstalten am Sonntag, 26. Juni, von 15 bis 18 Uhr am Großen Schillerteich die Reitbahn Frank und der Ortsrat Stadtmitte ein Kinderfest zu wirklich familienfreundlichen Preisen. Dabei stehen nicht nur Reiten und Kutschfahrten im Programm. Das Spielmobil der Stadt Wolfsburg, der VfL mit seinem Info-Bus und dem Maskottchen Wölfi sowie das Jägermobil haben sich zum Beispiel angesagt. Viel Spaß verspricht auch ein Trommelworkshop und eine Freiwillige Feuerwehr wird ihre Jugendarbeit vorstellen.

Der Volkstriathlon 2016 zugunsten der SOS-Kinderdörfer und der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Wolfsburg – zugleich auch „Tag des Sports mit der Polizei“ – ist auch in diesem Jahr eine besondere Herausforderung für Jung und Alt. Am Samstag, 30. Juli, starten die einzelnen Gruppen ab 15 Uhr am Nord­ufer des Allersees. Teilnahmeberechtigt sind Sportlerinnen und Sportler ab Jahrgang 2000. Die Schirmherrschaft über dieses Sporthighlight haben Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, und Michael Pientka, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig, übernommen.

17. Auflage für Jazz & more

Köstliches zum Gourmetfest Mit sechs tollen Veranstaltungen vom 9. Juli bis zum 13. August gibt es in diesem Sommer die mittlerweile 17. Auflage

Vom 11. bis zum 14. August lädt die WMG gemeinsam mit acht gastronomischen Partnern zum 19. Gourmetfest auf den Hollerplatz ein. Vier Tage


lang darf sich hier durch ein verführerisches Angebot nationaler und internationaler Spezialitäten gefuttert werden. Auf der Speisenkarte stehen zum Beispiel gebackene Pulpo mit Chorizio und Couscous, Poulardenbrust in Kakao-Chili-Sauce, Kalbsbäckchen in Chianti gegart mit Stopfleber und Pfifferlingen, Buchweizen-Galette mit Räuchertofu oder Lavendelkuchen mit Melonen-Honig-Sorbet. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten können sich die Gäste vier Tage lang auch auf ein buntes Showprogramm mit Livemusik freuen.

MechanixX im phæno

le selbst choreografieren. Eine Waage das Wunschgewicht anzeigen lassen … Das und vieles scheinbar Unmögliche wird durch Bewegung möglich. Rund 45 neue und runderneuerte Exponate bescheren interessierten Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung „MechanixX“ im phæno noch bis zum 9. August viele bewegende Momente.

12. Weinfest im Fallersleber Schlosshof

Mit eigener Kraft ganz leicht ein Auto hoch heben. Sich durch den Flug einer mechanischen Fliege mal richtig nerven lassen. Eine rhythmische Ballwel-

Zum 12. Mal lädt die PUG Fallersleben/ Sülfeld vom 28. bis zum 30. Juli Gäste aus Nah und Fern zum traditionellen

© WMG Wolfsburg

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Weinfest in den Fallersleber Schlosshof ein. Am Eröffnungstag wird die Volkstanzgruppe in bewährter Weise wieder für Unterhaltung sorgen. Im romantischen Ambiente kommen die Freunde edler Rebensäfte drei Tage lang wieder ganz und gar auf ihre Kosten. Vier Winzer aus Rheinhessen präsentieren ausgewählte Weine. Ein Flammkuchen-Bäcker aus Mühlheim an der Ruhr sorgt ferner mit deftigen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Gäste. >>

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6 | Wolfsburger City Magazin

gnia Finzi

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Ihr zehnjähriges Bestehen feiert die Kunstschule der Künstlergruppe Porschehütte mit der Ausstellung „Junge Talente“, die seit dem 10. April geöffnet hat und noch bis zum 19. Juni jeweils sonntags von 14 bis 16 Uhr zu einem Besuch einlädt. Dietlinde Zimbelmann-Kerbstadt: „Wir freuen uns sehr, dass die Kinder und jungen Leute im Alter von sechs bis 18 Jahren ihre besten hier bei uns entstandenen Arbeiten für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Zeigen sie doch damit sehr eindrucksvoll: Wolfsburger Nachwuchskünstler sind auf einem hoffnungsvollen Weg.“

auf Schlag(er)“ musikalisch auftischt. An 30 Ständen wird an beiden Eberfest-Tagen auch kulinarisch wieder allerhand geboten. Und der Samstagnachmittag gehört in bewährter Manier mit Hüpfburg, Karussell, Puppentheater und Schminken ganz und gar den Jüngsten. Pasca

Junge Künstlertalente stellen aus

Eberfest: die Mega-Straßenparty Mehr als 12 000 ­Besucher werden am Freitag und Samstag, 22./23. Juli, wieder in Vorsfelde erwartet, wenn das traditionelle Eberfest steigt. Der Verkehrsverein Vorsfelde live e. V. hat für die beiden Festtage ein buntes Showprogramm organisiert, bei dem acht Bands auf drei Bühnen für Stimmung sorgen. Mit dabei sind unter anderem Four Roses und Headline mit heißem Rock. Offizielle Eröffnung der Mega-Straßenparty ist am Freitag, 17.30 Uhr, auf der Volksbank-Bühne. Am Samstag werden insbesondere alle lärmgeplagten Anlieger wieder zum großen Dankeschön-Frühstück eingeladen, bei dem das b ­ eliebte Duo Rose & Berg mit seinem Programm „Schlag(er)

Cirque-Nouveau-Festival in der Autostadt Fantasievolle Sommershow und atemberaubende Akrobatik erwartet die Gäste vom 23. Juni bis 31. Juli beim großen internationalen Cirque-Nouveau-Festival in der Autostadt Wolfsburg. Professionelle Akrobaten, Schauspieler, Musiker und Trapezkünstler aus aller Welt verwandeln den Themenpark am Mittellandkanal sechs Wochen lang in eine riesige Open-Air-Bühne. Auf Kinder und Jugendliche warten Artistik-Workshops und andere Überraschungen. (bc) $

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Dream -Team

Happy Feet steppten zum WM-Debüt auf Platz 6!

Happy Feet vom TV Jahn haben 2015 ihrem Namen mehr als alle Ehre gemacht. Die „Glücklichen Füße“ – eine StepptanzFormation unter Leitung von Klaus Bühmann mit Yvonne Biller, Franziska Mosuch, Brigitte Patzer, Kirsten Drübbisch, Katrin Klose, Harald Herrmann, Monika Naujok, Swenja Loose und Petra Ostrowski – sind in Anlehnung an das Musical „Blues Brothers“ in Schlips und Kragen, mit Hut und Sonnenbrille ganz cool über ihren eigenen Schatten gesprungen: Am 24. Oktober belegten sie, die noch nie vor Wertungsrichtern getanzt hatten, bei der Deutschen Stepptanz-Meisterschaft in Hameln vor der international besetzten Jury den vierten Platz.

Was sie weder geahnt noch für möglich gehalten hatten: Damit war von einem Moment auf den anderen auch ihre Qualifizierung zur Teilnahme bei der Weltmeisterschaft am 4. Dezember 2015 in der Sachsen-Arena Riesa besiegelt.

Mit Spaß und Freude Der Clou: Auf dem seit 1996 international geschätzten Parkett, auf dem auch diesmal wieder mehr als 1600 Stepptänzer aus der ganzen Welt ihr Können zeigten, belegten Happy Feet bei ihrem WM-Debüt einen sensationellen 6. Platz. Hinter dieser Leistung kann nur ein Dream-Team stehen!

Aktive Vorstandsriege: Axel Radmer, Christa Schwarzinger, Kristine Hensel, Renate Finkendey, Helga Wissmann, Birgit Radmer, Marga Lüer und Horst Finkendey (v.l.n.r.).

„Ja, ein Dream-Team sind wir in der Tat. Weil bei uns Spaß und Freude am Tanzen und an der sportlichen Bewegung zur Musik an erster Stelle stehen. Bei einem Durchschnittsalter von 48 Jahren haben wir nie nach den Sternen gegriffen. Wir waren uns immer darüber einig, dass wir


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uns keinem Wettkampfdruck aussetzen müssen“, erzählt Klaus Bühmann. Doch dann passierte was Besonderes im Dezember 2014 bei der Aufführung zu Dancing Christmas, einer Traditionsveranstaltung des TV Jahn Wolfsburg im Ratsgymnasium. „Wir steppten als Blues Brothers nach Musik aus der legendären US-amerikanischen Filmkomödie – natürlich stilecht

mit schwarzen Hosen, weißen Hemden, frühester Jugend ein leidenschaftlicher schwarzen Krawatten, Hüten und SonnenTurniertänzer. Als seine Tanzpartnerin brillen kostümiert. Unser Spaß an diesem zum Studium nach Gießen ging, er zuShow-Act übertrug sich aufs Publikum, nächst seinen Zivildienst in Bockenem alle waren völlig aus dem Häuschen. Nun leistete und schließlich in Braunschweig wollten wir doch mal sehen, wo wir leisstudierte, bedeutete das allerdings das tungsmäßig stehen. Also nahmen wir von Januar bis „Unser Spaß an diesem Show-Act ­übertrug sich aufs Publikum, alle waren Oktober 2015 mit völlig aus dem Häuschen.“ intensivem, aber keineswegs verbissenem Training Klaus Bühmann Kurs auf die Deutschen Meisterschaften. Vom TV Jahn wurAus für sein schönes Hobby. Ersatzweiden wir dabei bestens durch Trainingsse und etwas skeptisch fand er zum möglichkeiten in der Gymnastikhalle des Stepptanz, den er auch beim Uni-Sport THG, der einzigen Wolfsburger Turnhalle in ­Braunschweig weiter pflegte. Schnell mit Parkettboden, unterstützt und dachwuchs seine Begeisterung. „Beim Stepten: Hauptsache nicht Letzter werden“, pen ist man sowohl Tänzer als auch so Bühmann. Musiker in einer Person – eine spezielle und sehr spannende Angelegenheit, die Tänzer und Musiker in einem ich auch nach meinem Studium unbedingt fortsetzen wollte. Als sich beim Der Wirtschaftsinformatiker, Jahrgang TV Jahn dann 1992 die Übungsleiterin 1968, der in der Technischen Entwickverabschiedete, hieß es plötzlich in der lung von Volkswagen tätig ist, war seit ­Gruppe: ‚Klaus, mach du das!’“ >>

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und Flaps, Pull backs, Pick ups und wie die Schritte, Töne und Schläge noch alle heißen, die technisch einwandfreie BeinArbeit voraussetzen, lassen sich nur im regelmäßigen Training erlernen.“

Steppen wie Fred Astaire

Heute trainiert Klaus Bühmann im TV Jahn drei reguläre Gruppen sowie eine Anfängergruppe und gibt hin und wieder auch Stepptanz-Workshops. Die Funken seiner Begeisterung springen dabei schnell auf die anderen Tänzerinnen und Tänzer über.

20 Jahre Happy Feet

ausgezeichnet und im Februar auch zur Sportlerehrung der Stadt Wolfsburg eingeladen. Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Klaus Bühmann plaudert aus dem Nähkästchen: „Grundsätzlich ist jeder, der Musik und Tanz liebt, beim Stepptanz richtig – auch ohne Ballett-Ausbildung! Allerdings braucht es schon bis zu einem dreiviertel Jahr, um das kleine Einmaleins dieser Sportart zu beherrschen – am besten, vom ersten Tag an auch gleich in original Steppschuhen, die zweifach mit Eisen beschlagen sind. Steps, Stamps, Stomps, Toes, Heels und Brushs, Shuffles

Die Happy Feet wurden 1996 zu ihren ersten Auftritten nach Filmmusik aus „42nd street“ engagiert, suchten und fanden deshalb im Vorfeld einen Namen, der dem fröhlichen Charakter der Formation und des Stepptanzes überhaupt entsprach. „In diesem Jahr haben wir also ganz besonderen Grund zum Feiern: 20 Jahre Happy Feet!“, freut sich Bühmann mit der Gruppe, in der Seite an Sei„Ja, ein Dream-Team sind wir in der Tat. te Kollegen aus Weil bei uns Spaß und Freude am Tanzen und der sportlichen Bewegung zur Musik ver schie denen an erster Stelle stehen.“ Bereichen des Volkswagen-Konzerns zusammen Klaus Bühmann mit Tänzerinnen und Tänzern vom DRK, aus der Firma­ ­Thieme, der Polizei und dem TV Jahn eine heiße Sohle aufs Parkett legen. Für ihre sensationellen Leistungen im vergangenen Jahr wurden sie vom TV Jahn als „Mannschaft des Jahres 2015“

Wenn alles sitzt und in Fleisch und Blut übergegangen ist, fängt die Sache an, richtig Spaß zu machen. Zu verlockend sind zum Beispiel Original-Choreografien von Fred Astaire oder Gene Kelly. „Wir haben aber auch schon zum Tango von Astor Piazzolla, zu Musik von den Bee Gees oder Jon Bon Jovi gesteppt. Wahnsinn! Keine Musik, zu der das nicht geht! Mit Choreografien zu zeitgenössischen, modernen Stücken bleibt Stepptanz damit auch generationsübergreifend für junge Leute interessant und ansprechend. Selbst 16-Jährige finden das schon in den Anfängerkursen richtig cool“, erklärt ­Bühmann. Für das traditionelle Christmas Dancing 2016 planen die Stepptänzer aus allen drei Gruppen des TV Jahn diesmal einen gemeinsamen Show-Act, bei dem ganz sicher wieder viel Spaß zum Publikum überschwappt. Dazu werden derzeit schon selbstaufblasbare Kostüme ausprobiert. Man darf also gespannt sein.(bc) $


Mein Lieblingsplatz

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Auf dem Wolfsburger Wochenmarkt Fröhliches Stimmengewirr, blauer Himmel und Sonnenschein und dazu munteres Markttreiben mit frischem Obst und Gemü­ se, Eiern, den Fleisch- und Wurstwaren einer Landschlachterei, Blumen und Pflanzen, wür­ zigen Kräutern … Das alles zusammen ist es, was Christian Brendel, Inhaber des PresseShops in der Porschestraße 78, an seinem Lieblingsplatz, dem Wolfsburger Wochen­ markt vor dem Südkopf, besonders mag. Deshalb macht der 33 Jahre junge Unter­ nehmer die Ladentür bei Schönwetter im­ mer ganz weit auf. Oder gönnt sich an den Markttagen – mittwochs und samstags – seine Mittagspause nur zu gern im Freien. Dazu braucht es ja nur wenige Schritte. „Am liebsten sitze ich dann bei einer CurryWurst in der Sonne und schaue den Leuten beim Einkaufen zu, ehe ich selbst meine Marktrunde drehe. Eine wirklich tolle At­

mosphäre ist das, in die so dann und wann auch noch der Klang des Glockenspiels vom Rathaus fällt“, so Christian Brendel.

Brendels Fachgeschäfte werden täglich von etlichen hundert Menschen frequentiert. Im vogtländischen Plauen aufgewachsen, war er zunächst im Bereich Logistik und Nirgendwo gibt es in Wolfsburg schließ­ Eventmanagement tätig, ehe er nach Nie­ lich eine so umfangreiche Auswahl an Zei­ tungen und Zeit­ schriften wie bei Christian Brendel Christian Brendel. „Eine wirklich tolle Atmosphäre ist das, in Außerdem können die so dann und wann auch noch der Klang hier praktischerwei­ des Glockenspiels vom Rathaus fällt.“ se in der Hoffnung auf Fortunas Gunst gleich die Lottodersachsen kam und die Gelegenheit beim Tipps abgegeben werden. Süßwaren, Ge­ Schopfe packte, sich 2005 in Nordsteim­ tränke und Tabakwaren runden das Ange­ ke als Franchisenehmer mit einem PWVbot des Presse-Shops ab. Und: Eine große Presseshop selbstständig zu machen. Das Tüte Freundlichkeit gibt’s garantiert gratis Geschäft lief so gut, dass er bereits 2008 obendrauf. Brendels Erfolg kommt schließ­ lich nicht von ungefähr! (bc) $ einen zweiten Shop in der Wolfsburger

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Vor Ort in Vorsfelde

Musik, Kabarett, Reisen … alle wollen Zugabe! Schriftführerin Sonja Alsfasser sowie als Beisitzer Karin Peckmann und Henning Himpel an.

In diesem Jahr schlägt’s 13

Das Team von Zugabe e. V. um Horst Gülde (Mitte) sorgt für kulturelle Würze.

Die Vorsfelder Vereinslandschaft ist bunt. Vom Fußball über andere Sportarten bis zum Chorgesang oder Musizieren im Fanfaren­ zug, der Mitgliedschaft bei den Kyffhäusern oder den Landfrauen gibt es viel Anspre­ chendes. Dennoch fehlte wohl bis zum Jahr 2003 in der Eberstadt noch das gewisse Et­ was, die kulturelle Würze: Zugabe e. V.! „In Vorsfelde und Umgebung leben viele Kreativgeister und kulturell interessierte

Gülde erklärt: „Der anfänglichen Skepsis einiger anderer Vorsfelder Vereine, die ihre Bedenken äußerten, begegneten wir offensiv: Zugabe will das Leben in Horst Gülde der Eberstadt be­ reichern und nie­ „Zugabe will das Leben in der Eberstadt mandem etwas bereichern und niemandem etwas wegnehmen. Was langjährige Vereine hier mit wegnehmen. Was Herz und Hand fest etabliert haben, stellen langjährige Vereine wir nicht in Frage. Im Gegenteil.“ hier mit Herz und Hand fest etabliert haben, stellen wir Menschen. So hoben gleich 17 Grün­ nicht in Frage. Im Gegenteil. Wir suchen dungsmitglieder den neuen Verein damals immer Kooperation, wollen keine Konkur­ aus der Taufe“, erinnert sich Hauptinitiator renz sein.“ So konnte Zugabe viele Türen Horst Gülde, der sich bereitwillig als 1. Vor­ aufstoßen – zum zehnjährigen Bestehen sitzender zur Verfügung stellte und die­ sogar die zu einem eigenen Domizil in ses Ehrenamt bis heute engagiert ausübt. den ehemaligen Räumen der LAB im RolfAktuell gehören dem Vereinsvorstand au­ Nolting-Haus am Drömlingstadion. Die Zeit ßerdem als 2. Vorsitzender Winfried Gring­ fliegt nur so dahin, und nun schlägt es in diesem Jahr für Zugabe sogar schon 13!“ muth, als Kassenwartin Marianne Löhr, als

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Wolfsburger City Magazin | 13

Mittlerweile zählt der Kulturverein Zugabe 188 Mitglieder aus Vors­ felde und Umgebung. An die erste Ver­ anstaltung kann sich Horst Gülde noch ganz genau erinnern: „Eine Lesung mit Texten aus der Feder von Wolfgang Borchert. Kurz darauf gab es schon einen Chansonabend. Unter dem Motto ‚Mittwochs in Vorsfelde’ laden wir seitdem zwei- oder dreimal im Quartal zu Musik- oder Kabarettabenden ein. Und weil wir zehn Jahre lang keine eige­ nen Räume hatten, fanden Veranstaltungen dort statt, wo es gerade passte: in Gaststät­ ten, im Schützenhaus oder auch im DRKWohnheim in der Südstadt. Unvergessen das absolute Kabarett-Highlight ‚Herrchens Frauchen’, bei dem der Saal des Schützen­ hauses fast aus allen Nähten platzte.“

Mit Lesungen und Chansonabenden fing mal alles an.

Schweinsgalopp und echte Kracher

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Neben Engagements namhafter Künstler wie zum Beispiel Kabarettist Lothar Bölck – bekannt durch „Kanzleramt – Pforte D“ im MDR-Fernsehen, bricht der Kulturverein Zugabe eine Lanze für den musikalischen Nachwuchs. Preisträger von „Jugend musi­ ziert“ können sich hier zum Beispiel vor in­ teressiertem Publikum präsentieren. In aller Munde: 2004 startete Zugabe unter dem Motto „Schweinsgalopp“ eine spektakuläre

Anlässlich des 10. Vereinsgeburtstages vor drei Jahren ließen es die Mitstreiter von Zugabe dann musikalisch richtig krachen mit „Hermanns Dixie Express“ beim Auf­ stellen des Maibaums am Ütschenpaul und Venusbrass zur Präsentation auf der Drömlingmesse. >>

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14 | Wolfsburger City Magazin

Horst Gülde

„Jede Reise ist einem bestimmten Thema gewidmet. In diesem Jahr beschäftigen wir uns mit dem nachbarschaftlichen Miteinander von Deutschen und Dänen.“

In Gemeinschaft reisen

Internationalen Küchenwundern über die Schulter geschaut.

Tolle Tradition: Tafeln wie die alten Rittersleut‘.

Neben Veranstaltungen sind vor allem die Vereinsreisen bei den Zugabe-Mitgliedern überaus beliebt. Nürnberg, Hameln, der Monte Kali bei Magdeburg, Goslar und Wolfenbüttel, Weimar und Quedlinburg, Potsdam und Mainz, Halberstadt, Hildes­ heim, Bautzen, Görlitz, Leipzig und Spey­ er, Lüneburg, Lübeck, Wismar und Bremen wurden zum Beispiel bei Tages und ZweiTagesfahrten schon angesteuert. Längere Touren führten ins ferne St. Petersburg, nach England, Schottland und Malta. Gülde: „Jede Reise ist einem bestimmten Thema gewidmet. In diesem Jahr beschäf­ tigen wir uns mit dem nachbarschaftlichen Miteinander von Deutschen und Dänen. Deshalb fahren wir vom 7. bis 9. Oktober nach Flensburg – Ganztagesausflug nach Dänemark inklusive!“ Wer so viel Schönes in der Gemeinschaft erlebt, verlangt bei Zugabe nach weite­ ren Zugaben! Mit einer Theater-AG, einem Arbeitskreis Kunst für Einsteiger, einer Schreibwerkstatt, die bislang vier Bände veröffentlichte, mit „Lady Caprice – the Custume-Society“, wo historische Gewän­ der nachgeschneidert werden, mit der Männerkochgruppe „Gaumenschmaus“ oder dem Sprachtraining Englisch für

S­ enioren hat sich der Kulturverein der Eberstadt mitt­ lerweile breit aufgestellt und ist dennoch jederzeit offen für neue Wünsche und Anregungen. Für Stunden der Gemütlich­ keit sorgen zudem jeweils ausschließlich im Winterhalbjahr der Spieletreff und die Dämmerstunde.

Rittermahle auf Burg Neuhaus In jedem Zugabe-Vereinsjahr ein stim­ mungsvolles Highlight der besonderen Art ist last but not least das Rittermahl im zünf­ tigen Ambiente der Burg Neuhaus. Dr. Karin Reiter ist eine Expertin für mittelalterliches Brauchtum. Sie initiierte vor Jahren dieses besondere Spektakel und sorgt mit viel Lie­ be zum Detail immer wieder für stilgerechte Zeitreisen ins mittelalterliche Leben. Unter ihrer Anleitung zaubert zum Beispiel die Männerkochgruppe typisch mittelalterliche Schmankerl. Historische Tänze, Musik und Spiele und natürlich zauberhafte Kostüme aus der Werkstatt von ‚Lady Caprice’ machen das Rittermahl zu einem Event für alle Sinne. Übrigens: Erstmals in diesem Jahr gab es beim Kulturverein Zugabe im Rolf-NoltingHaus ein Neujahrskonzert. Das kam so gut an, dass auch daraus eine neue Tradition in der Eberstadt wachsen dürfte. Die Stimmen dafür wurden bereits laut und verlangen für 2017: Zugabe!  (bc) $


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„Das moderne alltägliche Leben hat leider einen ganz entscheidenden Nachteil: Es macht bequem und unbeweglich. Viele

Menschen verbringen die meiste Zeit des Tages im Sitzen: am Arbeitsplatz, im Auto, bei Tisch oder beim Fernsehen. Die Muskulatur passt sich dieser Haltung an. Fatale Folgen sind meist Verspannungen im Hals-Nacken-­ Bereich und Rückenschmerzen. Dagegen

Die fantastischen Trainingsmöglichkeiten des renommierten Sport- und Wellnessclubs nutzen derzeit circa 3600 Clubmitglieder. Sie wissen die supermodernen, lichtdurchflu­ teten und voll klimatisierten Fitnessräume ebenso zu schätzen wie die 16 verschiede­ nen Kursarten, den Andreas Heuchert ansprechenden Wellnessbereich mit fünf verschie­ „Effektiv und dauerhaft betreutes, intelligentes Muskeltraining hilft bei denen Saunen, die Verspannungen im Hals-Nacken-Bereich riesige Außenter­ und ­Rücken­schmerzen.“ rasse in Südlage, den großzügigen Umkleide- und Sa­ hilft ­effektiv und dauerhaft betreutes, intel­ nitärbereich und natürlich die Sky-Lounge, ein idealer Platz für Meet & Talk in lockerer ligentes Muskeltraining. Und um mit Mark Twain zu sprechen: Das Geheimnis des Er­ Atmosphäre. Übrigens: INJOY ist seit fünf folgs ist anzufangen“, erklärt Andreas Heu­ Jahren in Qualität und Service Testsieger der chert. Zusammen mit Thomas Ballin managt überregionalen Fitness-Studios. Also: Fühl er seit 1988 erfolgreich das INJOY Wolfsburg. dich neu – im INJOY! (bc) $

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Fitness, Gesundheit & Wellness – im ­INJOY Wolfsburg sind diese drei Säulen für Men­ schen aller Altersgruppen Programm. Das im Februar neu eröffnete Fitnesscenter lässt mit topmoderner Ausstattung auf 4000 Quadratmetern keine Wünsche of­ fen. Das breit gefächerte Club-Angebot reicht vom Figur- und Muskeltraining über ein effektives Abnehmprogramm bis zum Rücken- und Rehasport und gezieltem HerzKreislauf-Training – optimal und individuell auf jede(n) Einzelne(n) zugeschnitten. Eine umfassende persönliche Bedarfsanalyse geht dem Trainingsprogramm immer vor­ aus. Und: Dessen Umsetzung wird natürlich von qualifizierten Fitnesstrainern, Physiothe­ rapeuten und Krankengymnasten betreut.


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t i a r t r o p r e Künstl

Wolfsburg liebt den L’ emigrante

Mit zwei kleinen Koffern voller Träume steht er da – auf fremdem Land, im bangen Hoffen und Erwarten, was das Schicksal fern der Heimat mit ihm vor hat: L‘ emigran­ te. Menschen kommen und gehen, eilen an ihm vorbei. Einige bleiben stehen, schauen ihn an, betrachten ihn näher: den „kleinen Italiener“, wie die Skulptur aus Bronze von vielen Wolfsburgern liebevoll genannt wird. Ihr Schöpfer Quinto ­Provenziani hat mit seinem Kunstwerk, das zunächst im Jahr 2004 auf dem Ge­ lände des ehema­ QUINTO PROVENZIANI ligen italienischen „Schon seit meiner frühesten Kindheit Barackendor fes hat mich die Malerei fasziniert. Für mein aufgestellt wurde, erstes Bild in Öl ‚Natura morta in rosso‘, den italienischen ein Stillleben in Rot, habe ich mir als Gastarbeitern der 15-­jähriger Schüler die Leinwand im ersten Stunde, die Sperrmüll gesucht und einfach wie er in den 60erübermalt.“ Jahren nach Wolfs­ burg kamen, ein bleibendes Denk­ mal gesetzt. Seit April 2010 steht L‘ emig­ rante, der Auswanderer, auf dem Vorplatz des Wolfsburger Hauptbahnhofes, wo das Arm in Arm: Quinto Provenziani Leben pulsiert – mitten unter uns. Ganz und sein L‘emigrante. ohne Worte erzählt er auf berührende Wei­ se seine Lebensgeschichte und damit die vieler seiner Landsleute.


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Quinto Provenziani, der am 2. März 1941 in Onano in der italienischen Region Lazio nördlich von Rom als fünfter und jüngster Sohn eines Holzhändlers geboren wurde, hätte es sich nie vorstellen können, seine Heimat zu verlassen. Doch um nicht zum Militär gehen zu müssen, schloss sich Quin­ to, der damals ein hoffnungsvoller Rad­ sportler mit professionellen Ambitionen war, einem Zug junger Arbeit suchender Italiener auf dem Weg nach Deutschland, zum Volkswagenwerk Wolfsburg, an. „22 Jahre arbeitete ich zunächst in der La­ ckiererei, später im CKD. Dann kümmerte ich mich 20 Jahre lang als Vertrauensmann um meine Landsleute, bis ich im Juni 1995 in den Ruhestand ging“, erklärt Provenziani. In Sport und Kunst fand er sein Leben lang nicht nur einen willkom­ menen Ausgleich zum Job, sondern vor allem Freude und Erfüllung. So gehört er zu den Mitbegrün­ dern des Wolfsburger Sportclubs Lupo Martini e. V. wie auch der Spar­ te Radsport des VfL Wolfsburg. Nach Abschluss sei­

ner Aktiven-Zeit wirkte er als Fußball- und Radsporttrainer.

Geborener Autodidakt Mit derselben Kondition, Ausdauer und Be­ harrlichkeit pflegte Provenziani aber über die Jahre auch sein künstlerisches Talent, das ihm offenbar in die Wiege gelegt worden war, hob gar den italienischen Kunstver­ ein creARTE Wolfsburg mit aus der Taufe. „Schon seit meiner frühesten Kindheit hat mich die Malerei fasziniert. Für mein erstes Bild in Öl ‚Natura morta in rosso‘, ein Still­ leben in Rot, habe ich mir als 15-jähriger Schüler die Lein­ wand im Sperr­ müll gesucht und einfach übermalt. Ein Bild, das absolut unverkäuf­

lich ist und das in meinen Ausstellungen unter dem Motto ‚Kunst im Wandel‘ natür­ lich einen festen Platz hat “, erzählt Quinto Provenziani, der – abgesehen von diversen Kursen und Workshops – nie eine künstle­ rische Ausbildung genossen hat. Vielmehr eignete er sich autodidaktisch und mit un­ stillbarer Neugier und Experimentierfreude im Laufe vieler Jahre seine ganz persönli­ chen Arbeitstechniken an.

Mit Carboncino, Aquarell- und Ölfarben Mit Carboncino – Kohlestift – zeichnete er zum Beispiel die Schönheit Sovanas in der südlichen Toskana, beschäftigte sich in Aquarellen wie „Castagne di autunno“ detailverliebt mit den großen und kleinen Wundern der Natur, ehe er sich zunächst mehr und mehr für die ­Ö lmalerei begeisterte. „Mich reizt die Intensität dieser Farben und der lange Arbeitsprozess bis zur Vollendung eines Werkes. Dieser kann sich nicht selten über Tage, Wochen und >>


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Quinto Provenziani präsentiert seine Kunst im Wandel.

Monate ziehen. Provenziani widmet sich besonders gern jenen Dörfern, Städten und Landschaften seiner italienischen Heimat, die viel zu erzählen haben. Er kennt sich aus mit der italienischen His­ torie, weiß von besonderen Bege­ benheiten, Über­ lieferungen, Sagen und Geschichten zu erzählen und holt sie einfach in seinen Bildern ins hiesige Leben fern der Heimat. Ob Via Mar­ gutta, eine der b ek anntesten Straßen Roms, die Gegend um

Radda in Chianti oder sein Haus am ge­ liebten Lago di Bolsena, wo er mit seiner Frau Monika und der Familie jedes Jahr für einige Urlaubswochen den Zauber seiner Kinder- und Jugendzeit noch immer spü­ ren kann – Provenzianis Bilder sind faszi­ nierende Liebeserklärungen an Bella Italia.

Auf immer neuen Wegen Und dennoch findet ein Kreativer wie Quinto Provenziani auch in Wolfsburg und Umge­ bung immer neue Reize und Inspirationen. Bilder vom Schloss, der alten Mühle Kästorf im Winter oder dem Sommer am Windberg zeigen: Der Auswanderer ist längst ange­ kommen, zu Hause, und sucht unablässig nach immer neuen Wegen, sich mitzuteilen. So fand Provenziani irgendwann schließlich zur Bildhauerei und Gießtechnik, arbeitet hier bevorzugt mit Ton, Bronze und Speck­ stein und widmet seine Plastiken vor allem

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der Darstellung des menschlichen Daseins im Glück, im Hoffen aber auch im Leiden. Seine Werke dazu nennt er zum Beispiel „Ge­ meinsam“, „Spirale des Lebens“, „Die Sünde“ oder „Intellektuelle“. Eine ganz berührende Sensibilität entwickelt der vielseitig Schaffende in kleinen, feinen, geradezu filigranen Standbildern und Büs­ ten, in die er gern Elemente der Etrusker, der ersten Hochkultur auf italienischem Boden, einfließen lässt. Weil sich alles im Leben und in der Welt ständig bewegt, verändert und entwickelt, bleibt „Kunst im Wandel“ deshalb einen weiten Bogen spannend das Motto von Quinto Provenziani. Auch mit 75 Jahren begeistert er sich noch immer für neue Visi­ onen und Arbeiten. So dürfen Interessierte bereits heute auf Kunst, Musik und Kulinari­ sches im Botanischen Garten Braunschweig im Oktober mit Werken von Quinto Proven­ ziani gespannt sein. (bc) $

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Frauen brauchen immer neue Schuhe! Das Einzige, was eine Frau beinahe immer braucht: eine Umarmung – und neue Schu­ he natürlich! Eine, die davon ein Lied sin­ gen kann, ist Angelika Sommerfeld. In ihrem ara-shop in der Porschestraße 74, einer der besten Adressen in der Stadt für modische und bequeme Damenschuhe, bietet die ak­ tuelle Sommerkollektion eine phantastische Auswahl an Ballerinas, Pumps, Trotteurs, Mokassins, Schnürschuhen, Sandaletten und Pantoletten, die mit Luftpolstersohle und Gel-Fußbett höchsten Ansprüchen an Design und Tragekomfort gerecht werden. „Schuhe sind seit meinem 15. Lebensjahr mein Thema“, schmunzelt Angelika Som­ merfeld. Die 62-jährige gelernte Schuhfach­ verkäuferin, die ab 1969 im gleichnamigen Schuhhaus Sommerfeld in der Kleiststraße tätig war, stand bei Schließung des Ge­ schäftes vor der Entscheidung, sich einen neuen Job zu suchen oder den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Mit Mut zum Risiko und einer großen Portion Opti­ mismus eröffnete sie 2004 zunächst einen kleinen ara-shop und wurde mit Erfolg belohnt. 2010 zog sie zwei Häuser weiter in größere Geschäftsräume.

Angelika Sommerfeld

„Ja, mein Herz schlägt natürlich für Wolfsburg. Gerade in den zurück­ liegenden 20 Jahren hat die Stadt doch ganz enorm an Attraktivität gewonnen.“ In Braunschweig geboren, aber seit ihrem 4. Lebensjahr in Wolfsburg zu Hause, fühlt sie sich in der Volkswagenstadt wohl und bekennt: „Ja, mein Herz schlägt natürlich für Wolfsburg. Gerade in den zurücklie­ genden 20 Jahren hat die Stadt doch ganz enorm an Attraktivität gewonnen. Wir ha­ ben gute Einkaufsmöglichkeiten, ich liebe in der Fußgängerzone die Eiscafés und Kneipen, die mit Außensitzplätzen zum Verweilen einladen, höre zu jeder vollen Stunde das Glockenspiel vom Rathaus, ge­ nieße es, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und freue mich am vielen Grün in der City.“

Außerdem ist Angelika Sommerfeld auch im Sport eine erklärte Lokalpatriotin und bereits seit Oberliga-Zeiten treuer Fuß­ ballfan des VfL. Zusammen mit ihrem Ehemann und Freunden verpasst sie kein Heimspiel der Wölfe in der VfL-Arena. Aus­ giebige Spaziergänge mit Hündin Luzie im Stadtwald, der gleich vor der Haustür beginnt, gehören zu den täglichen Ange­ wohnheiten, die für Angelika Sommerfeld das Leben in Wolfsburg richtig lebenswert machen.(bc) $

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Vor Ort in Fallersleben

50 Jahre Kita werden ganz groß gefeiert „Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird, wie die Kindheit“, brachte die bekannte schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren auf den Punkt, was jeder aus eigener Erfahrung wohl nur zu gut bestätigen kann. Umso höher ist der Stellenwert der Kindergartenzeit einzuordnen. Beim Spielen, Lernen und Zusammensein in der Gruppe werden Weichen gestellt für das ganze spätere Leben.

Seit 50 Jahren ist die DRK-Kindertagesstätte Fallersleben-West generationsübergreifend eine überaus beliebte Einrichtung. Und wenn am Samstag, 11. Juni, das große Jubiläum gefeiert wird, werden es sich hunderte Gäste – unter ihnen Eltern, Großeltern, ehemalige Kindergartenkinder und Erzieherinnen, Menschen aus der Nachbarschaft und Vertreter der Stadt sowie der anderen Fallersleber Kindertagesstätten – nicht nehmen lassen, dem heutigen Kita-Team unter Leitung von Erika Schmidt, in dessen Obhut mit tl e r we il e insgesamt 80 Kinder liebevoll betreut werden, zu gratulieren. Die Geschichte der Kindertagesstätte Fallersleben-West liest sich wie eine Bilderbuch- Ge schichte.

Für die Jüngsten ein Paradies Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist weiß aus der Stadtchronik: „Bis 1966 gab es in Fallersleben nur einen städtischen Kindergarten am alten Brauhaus – eher düster und nicht sehr attraktiv. Dessen Kapazität war erschöpft. Durch das Ansteigen der Einwohnerzahl, insbesondere in der Oststadt, mussten neue Betreuungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden. Das über 4400 Quadratmeter große Eckgrundstück Helgolandstraße/Grandkuhle in Bauträgerschaft der Stadt war geradezu ideal und stand kostenlos zur Verfügung.“ So wurde auf einem weitläufigen, von Einfamilienhäusern umgebenen Areal mit altem Obstbaum-Bestand für 212 500 ­D-Mark der Kindergarten Fallersleben-Weststadt gebaut, den der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes als Betreiber übernahm. Für Kinder ein Paradies! 50 bis 55 Kinder wurden hier fortan in drei Gruppen betreut – in den ersten Jahren allerdings nur in den Vormittagsstunden.


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Im Garten werden Erdbeeren und Kräuter für die hauseigene Küche selbst angebaut.

Schnell war auch hier die Nachfrage nach freien Kindergarten-Plätzen größer als die Kapazität. Bereits 1970/71 musste angebaut werden. Dem folgten im Laufe der Jahre mehrere Umbauten und Renovierungen. Ab 1997 bis 2003 gab es eine Dreivierteltags- und zwei Vormittagsgruppen, ehe 2005 erstmals eine Krippen-Gruppe für die Jüngsten von null bis drei Jahren gebildet wurde. „Der anfängliche Containerbau sollte keine dauerhafte Lösung sein.

Eine Objektbegehung im Jahr 2009 sowie einer hauseigenen Küche bereits brachte außerdem einen zu hohen Sabezogen werden. „Das Werden und Wachnierungsbedarf und erhebliche Mänsen des Neubaus und anschließend den gel im Brandschutz ans Licht, sodass Abriss des alten Gebäudes auf unserem die Planung eines Neubaus auf demselben Areal „Das Werden und Wachsen des Neubaus und anschließend den Abriss des alten spruchreif wurGebäudes auf unserem Grundstück unmitde“, erinnert sich telbar mitzuerleben, war für die Kinder Erika Schmidt, die und uns Erzieher gleichermaßen eine genau zu dieser absolut spannende Zeit.“ Zeit die Leitung der Kindertagesstätte übernahm. Erika Schmidt

Wohlfühlen im neuen Objekt Am 15. März 2011 begann der Bau mit dem ersten Spatenstich, im Januar 2012 konnte der Neubau mit zwei Kindergarten-Ganztags-Gruppen, einer Ganztags- und einer Dreivierteltags-Gruppe der Kinderkrippe

Grundstück – nur durch einen Bauzaun abgetrennt – unmittelbar mitzuerleben, war für die Kinder und uns Erzieher gleichermaßen eine absolut spannende Zeit“, erklärt Erika Schmidt und schmunzelt: „Viele Kinder wollten in der Zeit am liebsten Bauarbeiter werden … Heute ist die >>

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Mit Freude sind Klein und Groß unterwegs auf dem Barfuß-Pfad.

Freude d ­ arüber groß, welche Möglichkeivon dem speziell dafür geschulten Beten uns dieses phantastische neue Objekt, treuer-Team in den Kindergartenalltag in dem wir auf circa 800 Quadratmetern integriert. Schneetreten oder Taulaufen, ideale Spiel- und Arbeitsbedingungen Wasseranwendungen, Bewegung sowie finden, bietet. In vier komfortablen und Kräuter- und Gemüseanbau im Garten lichtdurchfluteten Gruppenräumen sowie großzügi„In unserem Hause gibt es übrigens gen Bewegungsseit langem die schöne Tradition, jedem Geburtstagskind eine Krone und Multifunktiaufzusetzen.“ onsräumen gibt es für die Kinder viele tolle Anregungen Erika Schmidt zum Spielen, Musizieren, Gestalten, Bauen, Konstruieren, für die hauseigene Küche gehören zum Toben und Bewegen. Wir sind hier recht Beispiel in das überaus ansprechende wetterunabhängig geworden.“ Kneipp-Programm für die Jüngsten.

Seit 2009 zertifiziert als Kneipp-Kita Darüber ist die DRK-Kindertagesstätte Fallersleben-West seit dem Jahr 2009 zertifizierter Kneipp-Kindergarten. Entsprechende Ansätze für eine gesundheitsbewusste Lebensweise werden

„Haus der kleinen Forscher“ Spielerisch die Welt entdecken, Wissensdurst und Neugier auf die Naturwissenschaften im weitesten Sinne wecken – darauf zielen viele große und kleine Projekte ab, die auch gruppenübergreifend den Kindern angeboten werden.

Die Kita Fallersleben-West wurde dafür schon als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Ob die Beobachtung einer Schnecke in ihrer natürlichen Umgebung, ein Jahresprojekt zum Thema „Feuer, Erde, Wasser und Luft“ oder jetzt, vor dem 50. Kindergarten-Geburtstag, zum Thema „Zeit“ geben den Jüngsten viele Impulse und Anregungen, ihre Kreativität frei zu entfalten. Mit Spannung freuen sich zum Beispiel alle schon zum Jubiläum auf eine Ausstellung von Kinderbildern derer, die heute in der Kita Fallersleben-West arbeiten, irgendwann einmal hier tätig waren oder vielleicht selbst sogar ihre Vorschulzeit in guter Obhut verbrachten.

Geburtstagskrone zum Jubiläum „In unserem Hause gibt es übrigens seit langem die schöne Tradition, jedem Geburtstagskind eine Krone aufzusetzen. Deshalb haben wir uns gedacht: Zum 50. Geburtstag bekommt unsere Kita eine extra große Krone, die von den Kindern gestaltet wird und gleich im Eingangsbereich jeden Gast auf das tolle Jubiläum hinweisen soll“, erklärt Erika Schmidt. Sie ist froh, dass die Vorbereitungen zur großen Feier am 11. Juni mit Unterstützung vieler Eltern auf Hochtouren laufen. Die Kinder freuen sich wie Bolle schon auf ein Fest, von dem bestimmt auch in 50 Jahren noch gesprochen wird. (bc) $


Holiday

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Marokko – einfach märchenhaft!

Das milde Klima und die kurze Flugzeit von nur dreieinhalb Stunden und nicht zuletzt die Sicherheit als Reiseland sind drei wich­ tige Gründe, warum Marokko auch bei Fa­ milien überaus beliebt ist. FTI bietet bislang als einziger Reiseveranstalter seit März acht Mal die Woche ab München, Düsseldorf und Frankfurt Nonstop-Flüge nach Agadir an, von anderen Abflug-Flughäfen siebenoder 14-tägig. Der Hoteltipp von Thomas Ilsemann: das renovierte 4,5-Sterne-Hotel LABRANDA Les Dunes D‘Or in Agadir. Unmittelbar am Meer gelegen und vom Wasser nur durch die Strandpromenade getrennt, lässt es sich in

diesem Refugium wahrlich königlich rela­ xen. Und das Beste für Familien: Kinder bis 16 Jahre sind mit 100 Prozent Ermäßigung dabei. Außerdem: Baden und Kultur lassen sich hier bequem kombinieren. Das garantie­ ren herrliche Strände an den 3400 Kilo­ metern Atlantik- und Mittelmeerküste, wo sich auch die besten Surf- und Kitespots der Welt befinden. Und das Kontrastpro­ gramm dazu bieten das majestätische Atlasgebirge, die Weiten der Sahara, blü­ hende Obstgärten, Künstlerstädte mit unschätzbarem UNESCO Weltkulturerbe sowie die traditionellen Gewürzmärkte. Zehn National- und Kletterparks sind ein wahres Eldorado für Wanderer, Golfer, Safari-Freunde oder Reiter. Gigantisch ge­ formte Felsbögen, Dünenlandschaften in der Wüste, die farbenprächtigen Gassen der Medinas oder Ziegen, die bis in die Kronen der Arganbäume klettern und sich an deren Blättern und Früchten laben, muss man einfach gesehen haben! Das Team der Flugbörse hat manch weiteren heißen Tipp und berät dazu gern. (bc) $

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Ob Individual-, Pauschal- oder Gruppenreisen, Flüge oder Kreuzfahrten Wir sind für Sie da

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© Kasto/123RF, sonnenklarTV (2), FTI LABRANDA LesDunes D’Or

Mit betörenden Düften von Koriander, Zimt, Rosenwasser und Arganöl verzau­ bert Marokko Tausende und Abertausende Touristen wie die Märchen aus 1001 Nacht. „Dabei ist das Land selbst einfach nur mär­ chenhaft und das ganze Jahr über immer eine Empfehlung für einen unvergesslichen Urlaub wert“, weiß Thomas Ilsemann, Ge­ schäftsführer des Reisebüros Flugbörse Wolfsburg und Partner von Sonnenklar.


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Matthias ­Meinzinger, ­Küchenmeister im Hotel-­Restaurant ­Brackstedter Mühle

P R O F I -T I P P

Gastronomie

Werden die Paprikaschoten vor dem Schmoren geschält, gibt es weniger Bitterstoffe. Schalotten sind milder als Zwie-

Lachs im Nudelteig mit Pastissahne

beln und werden gern für dieses Gericht bevorzugt. Dafür darf allerdings der Lachs vor dem Einrollen in den Nudelteig mit Knoblauch oder Pesto gewürzt werden. Lachsfilets im Nudelteig sind idealerweise auf einem geölten Blech im Ofen bei 200 Grad circa 20 Minuten oder im

Er gilt in vielen Ländern als delikate Gau­ menfreude, ist lecker und gesund sowieso: der Lachs. Egal ob pochiert, gebraten oder gebacken – gerade in der Sommerküche sind Lachsfilets ein echter Hit, der sich gern immer wieder neu erfinden lässt. Das weiß auch Matthias Meinzinger, Küchenmeister im Hotel-Restaurant Brackstedter Mühle. Er empfiehlt eine besondere Kreation: Lachs im Nudelteig mit geschmorter Paprika in Pastis­ sahne! Sein persönliches Rezept für vier Per­ sonen verrät Meinzinger auf der Homepage www.brackstedter-muehle.de. Lachs kann mit seinem festen Fleisch und kräftigem, unverwechselbarem Geschmack die Nudel exorbitant aufpeppen. Salz, Pfef­ fer und Thymian tun das Ihre dazu. Und

Bei uns

der Nudelteig aus 300 Gramm Mehl und 200 Gramm Hartweizengrieß, Eiern, Salz und Olivenöl scheint wie ein Gruß aus mediterra­ nen Urlaubslanden.

Kupfergrill mit indirekter Hitze auf geölter

Ideale Beilage: geschmorte Paprikascho­ ten. Beim Würzen mit Olivenöl, Schalotten, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zucker und Limo­ nensaft ist der Feinschmecker gefragt, der es ­versteht, Akzente zu setzen.

Süßholz-Extrakt (Lakritz!) enthalten. Ohne Lakritz kein echter Pastis, sondern „nur“ Anisé!

Das Beste kommt natürlich zum Schluss: Sah­ ne und Pastis, die „gelbe Fee“ aus Frankreich, wie das bernsteinfarbene Gemisch von Kräu­ terauszügen in Alkohol auch genannt wird, das nicht nur als Aperitif geeignet ist. Die 40- bis 45-prozentige Spezialität wird vom Geschmack des Anis getragen und muss

Alufolie zu garen. Der Teig soll knusprig, der Lachs saftig sein!

Und so wie man vom Käse aus Holland gern sagt: „Zu schade, um ihn nur aufs Brot zu legen“, so lässt sich Pastis zwar pur, im Café électrique oder im Cocktail trinken. Doch Gourmets wissen: Ganz raffiniert verfeinert ein kleiner Schuss Pastis eine Tomatensuppe, die Ente à l’Orange und vor allem viele Fischgerichte. Voilà: Lachs im Nudelteig mit geschmorter Paprika in Pastissahne – perfekt! (bc)$

ist die Welt noch in Ordnung

Hotel & Restaurant Brackstedter Mühle | Zum Kühlen Grunde 2 | 38448 Wolfsburg, OT Brackstedt | Tel. (0 53 66) 900 | www.brackstedter-muehle.de


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Neu in Wolfsburg und Umgebung: !! onetec® ist ein hochwertiges Behandlungssystem der apparativen Kosmetik zur sekundenschnellen

ls te r a B a ik n o M t u it st Kosmetikin Entfernung kleiner Makel in Sekunden Beim Blick in den Spiegel sind viele Men­ schen mit sich selbst am kritischsten. Gemessen am Erscheinungsbild glatter, ebenmäßiger Haut und eines makellosen Teints von Stars und Models, empfinden viele Menschen ihre Couperose, Fibrome, kleinen Äderchen, Blutschwämmchen, Spider Naevus (Spinnenmale), Pigment­ störungen, oder Altersflecken schnell als störende Makel. Dem kann im Kosmetikinstitut Monika Bartels dank des innovativen apparativen RWS-Verfahrens (Radio Wave Spectrum) nun Abhilfe geschaffen werden – sofort, sekundenschnell und schonend bei mini­ maler Gewebebelastung. Monika Bartels, eine Expertin in Sachen schöne Haut, er­ klärt: „Seit einem halben Jahr bewährt sich

in meiner Praxis das Hochfrequenz-Gerät onetec®, eine technologische Neuent­ wicklung zur Behandlung verschiedenster Hautprobleme. Durch Mikroprozessoren wird die Leistungsabgabe des innovativen Behandlungssystems hinsichtlich Impuls­ stärke und Impulsdauer sowie Modulation des Impulsspektrums exakt gesteuert. Damit erzielen wir wirklich spekta­ kuläre Ergebnisse, die meine Kun­ den und mich gleichermaßen begeistern.“ Das Kosmetikinstitut Monika Bartels ist ohnehin bekannt für den Einsatz modernster Apparatetechnik für kosme­ tische Zwecke. Einmalig in Wolfsburg und Umgebung

Entfernung kleiner Problemfelder der Haut. !! MESO LASER und IONZYME-DF IIGerät ermöglichen das Einschleusen hochkonzentrierter Vitamine und Anti-Aging-Wirkstoffe in die Haut.

arbeitet Bartels bei Gesichts-, Lifting- und Straffungsbehandlungen mit dem MESO LASER zur nadelfreien Mesoporation so­ wie dem IONZYME-DF II-Gerät. Die spe­ zielle Technologie der Elektroporation gilt als das Herzstück der nadelfreien kosmetisch-ästhetischen Mesotherapie und ermöglicht die gezielte Aufnahme wertvoller Anti-Aging-Wirkstoffe selbst in größeren Mengen – schmerzfrei und auf absolut angenehme Art und Weise. Monika Bartels: „Wegen der Express-Wirkstoff­ aufnahme ist die Me­ soporation derzeit der Maßstab aller Dinge innerhalb der nichtin­ vasiven kosmetischen Einschleusverfahren. Für außergewöhnliche Ergeb­ nisse bedarf es eben außerge­ wöhnlicher Verfahren. Die sollte Frau sich durchaus wert sein.“ (bc) $

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Open Stage Yvy: Neuentdeckung mit Rock Job und Jakobsweg

Sie kennt sich aus mit Bach und Beethoven, Chorälen und Gospelgesang. Schon als kleines Mädchen von sechs Jahren übte sie brav zu Hause zur Freude von Mama und Papa in Nordsteimke an der elektronischen Heimorgel, bekam mit zwölf Jahren Unterricht an der Kirchenorgel und durfte gar bald hin und wieder den Organisten vertreten. Mit 13 Jahren lernte sie das Gitarrenspiel – vor allem um Kinder- und Festgottesdienste musikalisch mitzugestalten. Nebenher sang sie während ihrer gesamten Schulzeit im Schulchor, wurde mit 14 Lenzen jüngstes Mitglied im damaligen Gemischten Chor Nordsteimke und wirkte zuletzt von 2004 bis 2010 begeistert als Sopra­nistin im hiesigen Gospelchor mit: Yvonne ­Leonhardt (40).

„Die St. Nicolai-Kirche Nordsteimke ist seit meiner Kindheit so etwas wie mein zweites Zuhause. Weil ich nicht an Zufälle glaube, bin ich überzeugt: Dass ich ausgerechnet hier nach einem Pastorenwechsel in unserem neuen Pastor die Liebe meines Lebens treffen sollte, war wohl eine Fügung“, so Yvonne. Ihr Ehemann Wilfried Leonhardt trat vor 20 Jahren den Dienst in Nordsteimke, seiner ersten Pastorenstelle, an. Yvonne absolvierte in Göttingen eine Ausbildung zur Logopädin und wurde schließlich mit 22 Jahren Pastorenfrau. „Nach drei Jahren Wochenend-Beziehung freute ich mich auf zu Hause, meine Arbeit als Logopädin im Haus StimmLage Sandkamp und natürlich auf meinen Mann, mit dem ich unbedingt eine Familie mit Kindern haben wollte. Mein Wunsch wurde dreifach erfüllt: mit unserer ältesten Tochter Mareile (14), unserem Sohn Mathis (12) und der Jüngsten: Wienke (10). Dennoch entsprachen wir nie so ganz dem typischen Klischee einer eher konservativen Pastoren-Familie.“

Power und Esprit Am 17. Januar 2015 die große Überraschung: Yvonne ­Leonhardt steht vor mehr als 300 Gästen im Festzelt von Königslutter für eine Veranstaltung zum Fußball-Cup auf der Bühne und heizt als Frontfrau Yvy von Rock Job dem Publikum ordentlich ein! Himmel, Herrgott! In schwarzem Leder mit Glanz und Glamour zeigt sie sich mutig voll Power und Esprit von einer ganz neuen Seite, die bisher eher im Verborgenen schlummerte und nun geweckt war. 17 Songs hatte sie dafür in nur zehn Tagen einstudiert. Plötzlich singt und performt sie voller Leidenschaft Hits von Tina Turner, Bon Jovi, Amy Winehouse oder Lenny ­Kravitz – nicht als Imitatorin, sondern auf ihre ganz eigene Weise. Was manche Gemüter in der Kirchengemeinde wohl zunächst fragend bewegte, begeistert heute bei so manchem Stadtevent. Und Yvy genießt dabei sichtlich Rampenlicht und Applaus. Erste Schritte in der Musikszene Gifhorn/ Wolfsburg hatten Yvonne in den Jahren


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Von links nach rechts: Carsten Coloc (Drums), Tom Rauschhardt (Gitarre, Vocals), Alex Walford (Saxophon, Vocals), Yvy Leonhardt (Vocals), Alex Faust (Keyboard), Wolfgang Hülsmeier (Bass)

Brennende Leidenschaft Hinter Rock Job steht zum Beispiel der studierte Musiker und Profi-Gitarrist Tom Rauschhardt, der mit anderen Bands weit über tausend Konzerte in Deutschland, Europa und den USA gespielt hat. Als SuperCoach vermittelte er Yvy, dass „Musik vor allem eines machen soll: nämlich Spaß!“ Carsten Koloc, ein Profi und Schlagzeuglehrer, ist als Drummer in verschiedenen Bands, tätig. Nun verstärkt er auch Rock Job. Bassist Wolfgang Hülsmeier und Keyboarder Alexander Faust sind zwar wie Yvonne keine Berufsmusiker, aber in ihrer gemeinsamen Leidenschaft für richtig guten Rock brennen sie lichterloh. Weiteres Benzin ins Feuer gießt neuerdings mit „heißer Kanne“ der Saxophonist Alexander Walford, ein gestandener Profi mit Bühnenerfahrung im In- und Ausland. Yvy, die sich als überzeugte Christin im vergangenen Jahr mit einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg zusammen mit ihrer Arbeitskollegin Andrea Busch einen Herzenswunsch erfüllte, kam überglücklich und in sich ruhend zurück. „Das vergangene Jahr hat mich und mein Leben unendlich reich gemacht: Die Band, der Pilgerweg, der Abschluss einer speziellen Zusatzausbildung für mich als Logopädin haben mir einmal mehr gezeigt: Es ist nie zu spät, seine Träume zu leben. Und das mit Leidenschaft. It’s only Rock ’n’ Roll – but I like it!“ (bc) $

© Janina Snatzke, donatas1205/123RF, apostrophe/123RF

schen Pastorenhaushalt mit drei Kindern und der dreijährigen Hündin Yuma, ihrem Beruf als Logopädin und ihrer neuen Leidenschaft als Sängerin einer bekannten Wolfsburger Party-Rockband schafft? „Indem ich glücklich und dankbar bin für alles, was mir das Leben ermöglicht und schenkt. Ich bin meistens gut drauf und Musik ist seit jeher mein Begleiter. Von Musik lasse ich mich Yvonne Leonhardt deshalb immer da abholen, wo ich „Mein Mann, der selbst die Musik im Blut gerade emotional hat, Trompete spielt und den kirchlichen stehe. Unglaublich, Posaunenchor leitet, unterstützt mich bei wie viel Energie allem, was ich mache.“ und Kraft Lieder schenken können, genau wie Gebete. zuvor unter anderem zur Open Stage im Sie pushen mich bei meinem LieblingsFBZ Grille geführt. Yvy erzählt: „Bei meisport Laufen zu Höchstleistungen, wärnen Auftritten hier habe ich wertvolle men und trösten aber ebenso, wenn mich Banderfahrungen gesammelt, tolle Mumal Traurigkeit streift. Da ich aber meissikerkollegen kennengelernt und wichtige tens gut drauf bin, höre ich am liebsten Kontakte knüpfen können. Eines führte klaren und energiegeladenen Rock und zum anderen. Das Beste aber: Mein Mann, Poprock, einfach Gute-Laune-Macher vom der selbst die Musik im Blut hat, Trompete Klassiker bis zu aktuellen Songs. Aber auch spielt und den kirchlichen Posaunenchor von Country, Rap und Hiphop bis zu Hardleitet, unterstützt mich bei allem, was ich rock lasse ich mich gern mitreißen.“ mache. Schließlich kennt mich keiner so gut wie er und weiß, wie ich ticke.“ Bei den gestandenen Vollblutmusikern von Rock Job, die allesamt auf eine langMusik macht jährige Bühnenerfahrung zurückblicken gute Laune können, fühlt sich Yvonne Leonhardt heute bestens aufgehoben und weiß: An der Und wie tickt Yvonne, die scheinbar spieSeite dieser Jungs kann sie sich musikalend leicht den schwierigen Spagat zwilisch selbst verwirklichen.


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Startreff Joja Wendt: Tausendsassa am Klavier Herr Wendt, kaum aus dem Auto gestiegen, eilten Sie freudestrahlend sofort auf die Bühne, direkt an ihren Flügel. Machen Sie das immer so? Na klar. Mein Steinway & Sons, ein ­D-Modell, ist seit 2004 mein Baby und jetzt im besten Flügelalter. Er begleitet mich europaweit auf jedes Konzert. Da muss ich doch sehr auf ihn aufpassen, immer gleich schauen, ob er gut angekommen ist und wie es ihm geht! So ein Flügel hat auch seine Launen – genau wie ich. Manchmal gibt er sich erstmal ein bisschen spröde oder sperrig, braucht seine Zeit der Akklimatisation und: seine Streicheleinheiten. Heute ist er total einfühlsam und lyrisch. Genau wie ich. Wir sind seelenverwandt! Sie haben mit vier Jahren bereits begonnen, Klavier zu spielen. Waren Sie als Kind so ein Amadeus Mozart unserer Zeit? Also ein Wunderkind war ich nicht. Meine Mutter, eine ausgebildete Sängerin, förderte meine musikalischen Neigungen allerdings sehr früh und erkannte schnell meine besondere Liebe zum Klavier. Sie hat auch meine ersten kleinen Kompositionen sehr sorgfältig aufbewahrt und


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Eine Autobiografie zu schreiben, ist unter Prominenten keine Seltenheit. Sie in Melodien zu fassen, dagegen etwas Einzigartiges. Der Hamburger Starpianist Joja Wendt, ein Phänomen der besonderen Art, hat genau das auf seinem neuen Album „Jojas Klaviermusik“ realisiert: In 15 Eigenkompositionen – über Jahre zusammengetragen – erzählt der 52-jährige Tastenakrobat, der wie kaum ein Zweiter den Spagat zwischen Jazz und Boogie-Woogie, Klassik und Pop schafft und damit weltweit die Konzertsäle von Südafrika über Singapur, China und Russland bis zur Carnegie Hall von New York füllt, aus seinem Leben. In einem atemberaubenden Konzert faszinierte der charismatische Klaviervirtuose und Entertainer mit über die Tasten fliegenden Fingern, klugem Witz und dem Charme eines hanseatischen Tausendsassas kürzlich im Theater Wolfsburg das Publikum. Die Journalistin Barbara Bärbock traf Joja Wendt zwischen Soundcheck und Konzertabend exklusiv zum Interview für das City Magazin.

Und Ihr Vater? Mein Vater ist Arzt und hat mit Musik gar nichts zu tun. Aber er ist ein sehr humorvoller, geistreicher, weiser und weitsichtiger Mann, dem mein Seelenheil immer am Herzen lag. Ihm war in erster Linie wichtig, dass ich Spaß und Freude an dem habe, was ich tue. So unterstützte er auch meine Entscheidung zum Klavierstudium am Konservatorium Hilversum und in der Manhattan School of Music in New York. Meine Eltern hatten aber vorher auch kein Problem damit, dass ich noch während meiner Schulzeit am Gymnasium Anfang der 80er-Jahre in die Hamburger Boogie-Szene „abglitt“ oder als Straßenmusiker mit meinem Klavier auf dem Jungfernstieg spielte. Sie waren da sehr offen. Als Sie zum Studium gingen, raus aus den Musikkneipen, und die Konzertsäle eroberten, war die Hamburger Szene darüber not amused, sah darin sogar einen „Verrat am Rock ’n’ Roll“ …

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen und auf den Ruf seiner inneren Stimme hören. Für mich war und ist mein Weg, auf dem mich Genregrenzen überhaupt nicht kümmern, genau der richtige und führte mich zum Erfolg. „Und ich habe bis heute zum Beispiel zu Inga Rumpf, Abi Wallenstein oder Axel Zwingenberger, mit denen ich früher im „Sperl“ jammte, ein richtig gutes Verhältnis. Wie überall im Leben: Es sind meist die Leute aus der zweiten Reihe, die über andere die Nase rümpfen. Ihre Konzerte dauern 2,5 Stunden. Ein Kraftakt. Wie halten Sie sich fit? Mit Laufen, Ausdauer- und Kraftsport, Kitesurfen. Und ich spiele seit frühester Kindheit aktiv Tischtennis im Verein. Außerdem pflege ich besondere Rituale: zwei Stunden vor Konzertbeginn gibt’s das letzte Essen, dann nur noch Tee oder Wasser. Partout keinen Alkohol. Nach dem Essen lege ich mich zehn Minuten hin. Und kurz vor dem Auftritt tauche ich meine Unterarme in ein warmes Wasserbad. Das lockert die Muskulatur. Sie schrieben 2004 die Filmmusik für „7 Zwerge – Männer allein im Wald“

und erzählen in 15 Kompositionen auf Ihrem neuen Album „Jojas Klaviermusik“ nun sogar autobiografisch aus ihrem eigenen Leben. Wie kamen Sie auf diese Idee? Ich komme viel herum. 2006 führte mich eine Welttournee ein halbes Jahr lang über den ganzen Erdball. Dabei durfte ich viel erleben, was mich musikalisch inspiriert hat, Erinnerungen an wichtige Lebensabschnitte und Ereignisse in Töne zu fassen: „Helix“ habe ich zum Beispiel den zarten Anfang unseres Lebens genannt, „Für Elisa“ widmete ich meiner Tochter und „Der Filius“ meinem Sohn Julius. Weil es in Hamburg oft regnet, schrieb ich für meine Heimatstadt „Fulanga“ – ein Regenlied. Das Publikum ist dabei leicht zu inspirieren, mit Fingerschnipsen, Schenkelklopfen und Stampfen an der Intensität des Regens mitzuwirken, während ich am Klavier für Blitz und Donner sorge oder die Sonne wieder scheinen lasse. Ich glaube daran, dass es auch heute möglich ist, Klaviermusik zu komponieren, die viele Menschen erreicht und bewegt. Allerdings muss sie eben den Geist und die Mechanismen der Zeit reflektieren, in der wir leben. >>

© stephan.pick@t-online.de

beschriftet: „Joja Op.1“, „Joja Op. 2“ und so weiter. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich war damals erst sechs Jahre alt.


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Ihre Konzerte bestechen nicht allein durch geniale Musik. Die Fans wissen längst, Sie ziehen alle Register für eine fulminante Show … (Lacht): Das hat sich also schon herumgesprochen, dass für „Just married“ das Filmorchester Babelsberg live zugeschaltet wird oder beim „Geisterhaus“ das Licht ausgeht und „Irrlichter“ dem Flügel schaurig-schöne Töne entlocken. Mir liegt am Herzen, die Menschen wieder für Klaviermusik zu begeistern, dafür ist mir beinahe jedes Mittel recht: Wenn zwei Hände auf der Tastatur nicht ausreichen, kommt eben eine hölzerne Akkordschablone dazu oder beim „Eskimo“ darf es auch schon mal für den letzten Ton ein Eskimo-Kuss mit der Nasenspitze sein. Die Leute sollen mit meiner Musik mindestens so viel Spaß haben wie ich. Ich will bei Ihnen die Lust auf’s Klavierspielen wecken. Und dann soll jeder selbst loslegen und Musik machen?

Ist doch gar nicht schwer. Via Internet unter www.jojaspianoacademy.de gebe ich das, was ich gelernt habe, gern weiter. Klavierunterricht wird damit ganz leicht gemacht, ins Haus gebracht, ist zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Die ersten Erfolge lassen garantiert nicht lange auf sich warten. Jeder kann sich im Netz ­dafür kostenfrei registrieren. Sie haben mit Ihrer Musik die Bühnen dieser Welt erobert. Welchen Konzertsaal lieben Sie am meisten? In einem so schönen Haus wie dem neu restaurierten Theater Wolfsburg, das noch dazu ein Scharoun-Bau ist, fühle ich mich außerordentlich wohl. Aber seit ich 1996 erstmals in der ausverkauften Laeiszhalle in meiner Heimatstadt Hamburg gespielt habe, ist dieses Haus in meinem Herzen die Nummer Eins. Am 30. Juni darf ich dort wieder gastieren. Ein großer Wunsch blieb bislang noch unerfüllt: Ich würde unheimlich gern mal in der Semperoper Dresden spielen.(bc) $


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Fit & gesund

Gut gewappnet für ganz heiße Sommertage

Viel trinken – aber bitte nicht eisgekühlt! Weil wir bei Hitze mehr schwitzen – ein optimaler Selbstschutz unseres Körpers, indem der Schweiß beim Verdunsten die Haut und die darunter liegenden Blutgefä­ ße kühlt – müssen wir ausreichend trinken. Mindestens zwei bis drei Liter sollten es sein. Am besten Wasser, verdünnte Säf­ te oder lauwarme Tees. Den Salzverlust beim Schwitzen gleicht man am besten mit einer Brühe aus. Zu lange Aufenthalte in der Sonne oder starke Anstrengungen bei Hitze können das körpereigene Kühl­ system schnell überlasten. Vorsicht bitte an ganz heißen Tagen mit Eis und eisge­ kühlten Getränken! Der plötzliche Kältereiz

am Gaumen ist eine Art Schockerlebnis und kann den berühmt-berüchtigten ­Kältekopfschmerz auslösen.

Sonnenschutz für Kopf, Haut und Augen Kleine Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet für Hitzekollaps, Sonnenstich oder Hitzschlag. Bei Verdacht, der sich mit Schwindel, rasendem Puls, hohem Fieber, Augenflimmern, Bewusstseins­ störung oder auch Ohnmacht äußern kann, sollten Betroffene sofort ins Kühle gebracht wer­ den und viel trinken. Kalte Wickel oder feuchte Tücher entziehen dem Körper Wär­ me. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, empfiehlt es sich, einen Sonnenhut zu tragen oder sich bei starker Sonneneinstrahlung im Schatten aufzuhalten. Beim Sonnenbad unbedingt an eine gute Sonnencreme und die Sonnenbrille ­denken! (bc) $

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Wann wird mal wieder richtig Sommer? Über Monate wünschen wir uns nichts sehnlicher als Sonne, Sonne und nochmal Sonne. Und kaum klettern die Temperatu­ ren über 25 Grad, wird doch für viele Men­ schen aus der Lust am Sommer eher eine Last. Mit ein paar kleinen Tipps lassen sich dennoch die heißen Tage in Urlaubslaune wunderbar genießen.


Der tut gut! en d e j r Fü it d e r K ut TutG ir w n e d s pen o. r u E 30

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. 5.

Untersucht: 8 Geldinstitute

5.

Untersucht: 8 Geldinstitute

87,1 % Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad

88,5 % Durchschnittlicher Zufriedenheitsgrad

N=844 (Geldinstitute) von N=907 (Gesamt)

N=822 (Geldinstitute) von N=907 (Gesamt)

Freundlichkeit: 91,1 % (Platz 1) Beratungsqualität: 87,9 % (Platz1) Preis-Leistungsverhältnis: 82,2 % (Platz 1) Kundenbefragung 12 /2015 -01/2016

Wir machen den Weg frei.

Freundlichkeit: 91,5 % (Platz 1) Beratungsqualität: 89,8 % (Platz1) Preis-Leistungsverhältnis: 84,1 % (Platz 1) Kundenbefragung 06-07/2015

Weil uns unsere soziale Verantwortung wichtig ist, spenden wir im Aktionszeitraum vom 01.05. – 31.08.16 pro Kreditvertrag Knete für Kindergärten in Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und Gifhorn – Informationen unter

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City Magazin Wolfsburg - Ausgabe 2/2016  
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