Issuu on Google+

CARE JOB DA S K S W A L S A R B E I T G E B E R

DA S I N F O R M AT I O N S M A G A Z I N D E S K A N TO N S S P I TA L S W I N T E R T H U R F Ü R N E U E M I TA R B E I T E N D E

AUSBILDEN UND WEITERKOMMEN

Mit uns sind Sie fachlich up to date SERVICE

Von uns können Sie mehr erwarten FORTSCHRITTLICH IN DER ANSTELLUNG

Bei uns zahlt sich Ihr Engagement aus A U S S E R D E M : Ü B E R 1 0 1 B E R U F E F Ü R S I E U N D I H N – 1 U N T E R N E H M E N / K U LT U R U N D K O M P E T E N Z


Übersicht 4 Berufe und Berufung

Über 100 Berufs- und Ausbildungsrichtungen stehen im Dienst der Gesundheit.

8

Ausbilden, weiterbilden, weiterkommen Lernen ist ein ständiger Begleiter und schafft neue Perspektiven.

10 Mitarbeiten und mitgestalten

Das Arbeitsklima am KSW fördert persönliche Initiative, Verantwortung und Teamarbeit.

12 14

Leistung und Lohn Individuelles Engagement und persönliche Leistung zahlen sich aus.

Mehr Service Kinderkrippe, Fünfsternküche, Versicherungsberatung und viele Sonderleistungen mehr.

16

Präzis im Job Konzentration und Kommunikation sind entscheidende Voraussetzungen für hohe Qualität.

18 Unser Credo

Im Zentrum aller Leistungen steht immer die Begegnung mit Menschen: mit Patienten und mit Mitarbeitenden.

20 22

Im Dienst einer ganzen Region

Das Kantonsspital Winterthur versorgt ein Einzugsgebiet von 200 000 Einwohnern.

Jetzt einsteigen Die Bewerbung ist der erste Schritt für eine persönliche Entwicklung mit beruflicher Zukunft.

Willkommen


Graziano Brandenberg Personalchef Kantonsspital Winterthur

in modernes Akutspital wie das Kantonsspital Winterthur (KSW) lebt nicht vom medizinischen und technischen Fortschritt allein. Im Gegenteil, wie jedes erfolgreiche Unternehmen bauen wir auf die teamübergreifende Zusammenarbeit. Dafür setzen wir auf die Kompetenz und die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur mit ihnen erreichen wir unser oberstes Ziel: eine optimale Behandlung und die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten.

E

Wir sind uns der Herausforderungen als Arbeitgeber bewusster denn je. Wir sind auch überzeugt, dass wir ein attraktives Umfeld bieten können. Einerseits hat das Gesamtunternehmen trotz der Grösse von über 2000 Mitarbeitenden (rund 1400 Vollzeitstellen) seinen persönlichen Charakter gewahrt, man kennt sich über die Grenzen der Kliniken, Institute und Dienste hinweg. Die Überschaubarkeit erleichtert Kontakte, fördert die Zusammenarbeit, verkürzt die Wege und stärkt so die Vernetzung innerhalb des Spitals. Das Know-how der Teams und der Gemeinschaft wird dadurch bedeutend erweitert. Anderseits bieten wir als grosses Akutspital und Gesundheitszentrum der Region Winterthur mit überregionaler Ausstrahlung eine breite Vielfalt an Leistungen – von der Grundversorgung bis hin zur Spitzenmedizin. Aus der Zusammenarbeit haben wir Werte entwickelt, die wir in der Gemeinschaft weiter pflegen und entfalten wollen. Ein von gegenseitigem Respekt geprägter Kommunikationsstil ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Aber auch die Offenheit für Neues. Dafür stehen dieses Magazin und andere wegweisende Projekte. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

am KSW CAREJOB

3


Auf der Interdisziplin채ren Notfallstation arbeiten verschiedenste Berufsgruppen eng zusammen, um unsere Patienten rasch und kompetent zu behandeln.

Berufe und Berufung

Einheit in der Fachleute unterschiedlichster Berufsgruppen arbeiten im Operationsbereich Hand in Hand.

4

CAREJOB


Regulär eintretende Patienten werden von Mitarbeiterinnen der Patientenadministration empfangen und von freiwilligen Helferinnen des IDEM-Dienstes (Im Dienste Eines Menschen) auf die Abteilung begleitet.

Vielfalt Im Rahmen der Visite werden offene Fragen besprochen und das weitere Behandlungsprozedere festgelegt.

z.B. Für das Wohl der Patientinnen und Patienten sind am KSW rund um die Uhr Fachleute aus über 100 Berufen im Einsatz. Berufsübergreifende Zusammenarbeit ist hier Alltag. Sie erhöht die Anforderungen an jeden Mitarbeitenden und ist gleichzeitig Basis eines der faszinierendsten Berufsfelder. Einige typische Beispiele finden Sie in den vier Szenen.

CAREJOB

5


Berufe und Berufung Berufsgruppen Medizinisch-technisches Fachpersonal 26,8% Ärzte und Akademiker 15,2%

Nebenbetriebe 4,0% Logistik/Technisches Personal 2,5%

Logistik/Ökonomie 10,8%

Verwaltungspersonal 6,1%

ber hundert Berufs- und Ausbildungsrichtungen. Über ein Dutzend Kliniken, Institute und Zentren. Dienste für Pflege, Personal, Logistik (Verpflegung, Reinigung, Information und Technik), Informatik und Finanzen. Ausgewiesene Fachkompetenz auf medizinischen Gebieten von A wie Anästhesie bis Z wie Zytologie. Das Kantonsspital ist ein kleines Universum, das den über 2000 Mitarbeitenden aus rund 40 Nationen Raum für Entfaltung und Entwicklung bietet. Es ist ein lebender Organismus in konstanter Bewegung, der ein reichhaltiges Berufsleben garantiert und ein hohes Mass an Flexibilität verlangt.

Ü

Pflegepersonal 34,6%

Gutes Zusammenspiel 2033 Personen arbeiten am KSW, 237 stehen in einer Ausbildung (Stand 31.12.2005).

Das Rückgrat des modernen Gesundheitszentrums bilden die über 250 Ärztinnen, Ärzte und anderen Akademiker, die über 1150 Pfle-

101 Berufe Abteilungsleiter/-in, Abteilungssekretär/-in, Arztsekretär/-in, Assistent/-in, Assistenzär bildner/-in Anästhesie, Berufsbildner/-in BMA, Berufsbildner/-in Diplomausbildung, B ner/-in OP, Berufsbildner/-in Physiotherapie, Betriebspraktiker/-in in Ausbildung, Betr Analytikerin, biomedizinischer Analytiker/biomedizinische Analytikerin HF in Ausbild Chef-Patissier, Chefphysiotherapeut/-in, Clown, Co-Chefärztin/-arzt, Codierer/-in, Co EEG-Assistent/-in, Einkäufer/-in, Elektriker/-in, Elektromonteur/-in, Elektromonteur/ gestellte/-r Gesundheit in Ausbildung, Fachangestellte/-r Gesundheit, Fachangestellte/ Gärtner/-in, Gastärztin/-arzt, GG-Pfleger/-in, Gruppenleiter/-in, Hebamme, Informatike liche/-r, Kauffrau/-mann, Kauffrau/-mann Profil E/M in Ausbildung, kaufmännischer M sekretär/-in, Koch, Koch in Ausbildung, Konsiliarärztin/-arzt, Laborleiter/-in, Lagerun zinischer Analytiker/Leitende biomedizinische Analytikerin, Leitende/-r MTRA, Leiten LEP-Beauftragte/-r, Lingeriemitarbeiter/-in, Logistiker/-in, Maler/-in, Mechaniker/-in, m Reinigung, Mitarbeiter/-in Verpflegung, MTRA, MTRA HF in Ausbildung, Oberärztin/ assistent/-in, Pflegeexpert/-in, Pflegefachfrau/-mann HF in Ausbildung, Pflegefach/-mann Intensiv, Pflegefachfrau/-mann Notfall, Pflegefachfrau/-mann OP, Pflegefach in Ausbildung, Postmitarbeiter/-in, Psychologe/-in, Qualitätsverantwortliche/-r, Rettu pädagoge/-in, Stillberaterin, techn. Operationsfachfrau/-mann HF in Ausbildung, Tele 6

CAREJOB


genden und die rund 300 im medizinisch-technischen Bereich Tätigen aus Labor, Physiotherapie, Radiologie und Sekretariaten. Stand der Pflegeberuf früher noch im Zeichen des religiös motivierten Handelns, vereint er heute Tätigkeiten aus unterschiedlichsten Berufsgattungen: von der Psychologie bis zur Krisenintervention, von der Administration über die Ausbildung bis zur Technik. Unerlässliche Leistungen, wenn auch eher im Hintergrund, erbringen die 335 Fachleute der verschiedenen Dienste. Sie stellen eine Infrastruktur bereit, die für optimale Bedingungen an der pflegerischen und der ärztlichen «Front» sorgt. Erst durch ein gutes Zusammenspiel aller Berufsgruppen kann das Spital qualitativ hochstehende Leistungen erbringen und die Patienten zufriedenstellen. Beruf bedeutet am Kantonsspital Winterthur daher immer auch Berufung. Gemeinsame Berufung.

Multikulturell Nationalität Deutschland Italien Türkei Holland Thailand Österreich Spanien Kosovo Serbien Indien 33 weitere Nationen Total

Personen 189 33 22 16 14 13 13 10 9 8 112 439

21,95 Prozent aller am Kantonsspital Winterthur Beschäftigten stammen aus dem Ausland.

für sie und für ihn ztin/-arzt, Belegärztin/-arzt, Berater/-in für Spitalhygiene, Berufsbildner/-in, Berufserufsbildner/-in FaGe, Berufsbildner/-in Intensiv, Berufsbildner/-in MTRA, Berufsbildiebswirtschafter/-in, Bibliothekar/-in, biomedizinischer Analytiker/biomedizinische ung, Cand. med., Chefärztin/-arzt, Chefarztsekretär/-in, Cheflaborant/-in, Chef-MTRA, ntroller, Diabetesberater/-in, Diätkoch in Ausbildung, Diätkoch/-köchin, Direktor/-in, -in in Ausbildung, Elektroniker/-in, Ergotherapeut/-in, Ernährungsberater/-in, Fachan-r Hauswirtschaft in Ausbildung, Finanzchef/-in, Forschungsassistent/-in, Fotograf/-in, r/-in, Informatiker/-in in Ausbildung, Informationsmitarbeiter/-in, Kata-Verantwortitarbeiter/kaufmännische Mitarbeiterin, Kindergärtner/-in, Kinderpfleger/-in, Klinikgspfleger/-in, Leitende Ärztin/Leitender Arzt, Leitende Hebamme, Leitender biomedider Physiotherapeut/Leitende Physiotherapeutin, Leiter/-in Berufsbildung Pflege, ed. Masseur/-in, med. Praxisassistent/-in, med.-techn. Mitarbeiter/-in, Mitarbeiter/-in -arzt, Organisator/-in, Orthoptist/-in, Personaldienstmitarbeiter/-in, Pfarrer/-in, Pflegemann, Pflegefachfrau/-mann Anästhesie, Pflegefachfrau/-mann Höfa, Pflegefachfrau/ frau/-mann FH in Ausbildung, Physiker/-in, Physiotherapeut/-in, Physiotherapeut/-in FH ngssanitäter/-in, Samariter, Sanitär, Schreiner/-in, Sitzwache, Sozialarbeiter/-in, Sozialfonist/-in, Werkstattchef/-in CAREJOB

7


Ausbilden, weiterbilden,

8

CAREJOB


weiterkommen

Up to date Lernen ist am Kantonsspital Winterthur ein ständiger Begleiter. Ein breites Angebot an Fach-, Aus- und Weiterbildungen schafft laufend neue Perspektiven.

ie in anderen Unternehmen gilt auch am Kantonsspital Winterthur: Wandel ist die einzige Konstante. Neue Ansätze, Methoden und Geräte bedeuten in der Praxis, dass sich die Mitarbeitenden in allen Bereichen laufend neues Wissen aneignen müssen. Lernen gehört am Kantonsspital Winterthur denn auch zum ständigen Begleiter jeder Aufgabe. Durch ein breites Angebot an attraktiven Grund- und Zusatzausbildungen entsteht eine Kultur der lernenden Organisation.

W

Vom Schnupperkurs bis zum Lehrabschluss Das Kantonsspital Winterthur ist ein kompetenter Anbieter von zahlreichen Grund- und Zusatzausbildungen. Als einer der grössten Arbeitgeber Winterthurs spielt es eine zentrale Rolle bei der Ausbildung von Lernenden. In allen Disziplinen geben erfahrene Fachleute ihr Wissen weiter und leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag für einen qualifizierten Berufsnachwuchs. Für alle Lernberufe werden regelmässig Schnuppertage und -wochen angeboten. Das Kantonsspital Winterthur bietet jungen Erwachsenen in den Bereichen Pflege, medizinisch-technische Radiologie, biomedizinische Analytik, Physiotherapie, Administration sowie Küche und Technik interessante Ausbildungsmöglichkeiten auf Sekundär- und Tertiärstufe an. Dazu kommt eine Reihe von Zusatzausbildungen, beispielsweise zum Diätkoch oder zur Pflegefachfrau FH Anästhesie, OPS oder Notfall. Der Ausbildung von Medizinstudenten und Ärzten wird grosse Bedeutung beigemessen. Die Vielfalt von Fachdisziplinen gewährleistet eine interessante und breite Ausbildung auf hohem Niveau.

Neues Wissen, neue Perspektiven Besonderes Gewicht legt das Kantonsspital Winterthur auf ständige Weiterbildung. Interne und externe Fach- und Weiterbildungskurse unterstützen die Mitarbeitenden auf allen Stufen darin, sich neues Wissen anzueignen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, zukunftsgerichtete Perspektiven zu erschliessen. Entwicklungsangebote im Bereich der persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen sowie der Gesundheitsförderung sind am Kantonsspital eine Selbstverständlichkeit.

Nur wer sich konstant weiterbildet, kommt auch weiter. Das Kantonsspital Winterthur fördert den lebendigen Austausch zwischen Theorie und Praxis mit einem breiten Kursangebot.

CAREJOB

9


Teamwor 10

CAREJOB


ork

Mitarbeiten und mitgestalten Das Kantonsspital Winterthur pflegt eine Betriebskultur, die Kompetenzen und Verantwortung weitergibt, persönliche Initiative und Teamfähigkeit fördert.

ürzere, aber intensivere Spitalaufenthalte, steigende Serviceansprüche, ganzheitliche Patientenbetreuung und Qualitätsmanagement stellen hohe Anforderungen an die Mitarbeitenden eines Gesundheitszentrums wie das Kantonsspital Winterthur. Sie müssen nicht nur über fachliches Know-how und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patienten und Angehörigen verfügen. Ebenso wichtig sind Teamfähigkeit und Flexibilität, um über Spezialisierungsgrenzen hinweg eine ganzheitliche Betreuung der Patienten zu gewährleisten.

tungsbereiche, welche für die berufsgruppen- und fachgebietübergreifende Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert haben. Diese Verantwortungsbereiche umreissen Freiräume für Entscheidungen und ermöglichen Partizipation sowie den Einbezug von Mitarbeitenden in Teams und Arbeitsgruppen. Der dafür erforderliche Geist der Offenheit schafft am Kantonsspital Raum für Anregungen und zur Umsetzung von Ideen. Solche Anregungen können die Gestalt von Vorschlägen für Verbesserungen im Kleinen haben, aber auch zu Arbeitsgruppen führen, die sich komplexerer Vorhaben annehmen.

Management by Vertrauen

Information und Dialog

Engagement kann in diesem anspruchsvollen Umfeld nur gelebt werden, wenn die Mitarbeitenden sich wohl fühlen. In diesem Wissen schafft das Kantonsspital Winterthur mit vielfältigen Mitteln ein Klima, das persönliche Initiative und Kreativität fördert, gleichzeitig aber auch im Dienst der Zusammenarbeit und des Austauschs steht.

Wer gemeinsam etwas verändern will, braucht aktuelle Informationen und die Möglichkeit zum Dialog. Neben den Besprechungen, Rapporten und Informationsveranstaltungen bietet seit über 30 Jahren die monatlich erscheinende Mitarbeiterzeitung «bazillus» aktuelle Informationen an. Für den Austausch von Dokumenten, Blaubüchern, Weisungen und vertieften Informationen ist das Intranet spitalweit als Drehscheibe im Einsatz.

K

Ein solches Klima lässt sich nicht verordnen, sondern entsteht in einem Reifeprozess mit steter Erneuerung. Für sein Gedeihen und seine Verankerung beim Einzelnen sind Transparenz in den Entscheidungen und Offenheit in der Kommunikation unerlässlich – zwei Werthaltungen, die das Kantonsspital Winterthur in seinem Leitbild festgeschrieben hat. Zwei Werthaltungen auch, die den leitenden Gremien als Maxime in ihrem täglichen Handeln gelten. Damit verbunden ist ein Führungsstil, der auf Vertrauen basiert, Kompetenzen weitergibt und Verantwortung überträgt.

Freiraum für Entscheidungen Die Organisation des Kantonsspitals Winterthur schafft klare Verantwor-

Information ist immer auch eine Frage von Bedürfnis und Interesse, der Dialog eine Frage der Betriebskultur. Mit der Durchführung von Befragungen als Ergänzung zum persönlichen Dialog gelangt das Kantonsspital Winterthur zu wertvollen Erkenntnissen über die Zufriedenheit und über die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden; diese Erkenntnisse erlauben es, auf die Anliegen der Mitarbeitenden einzugehen. Denn die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist die Basis für die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten. Nur dies kann das oberste Ziel eines zukunftsorientierten Spitals, des Kantonsspitals Winterthur, sein. CAREJOB

11


4 Leben 1 Leistung und Lohn

K A N TO N S S P I TA L W I N T E R T H U R : G E S U N D H E I T R U N D U M D I E U H R

Jolanda Alper ist Physiotherapeutin auf der Medizinischen Abteilung. Daneben arbeitet sie noch am Zentrum für Intensivmedizin und im Ambulatorium.

08.00 Mein Arbeitstag beginnt mit der physiotherapeutischen Betreuung der Patienten des Zentrums für Intensivmedizin. 09.00 Rapport zur Verteilung der neuen Patienten und Koordination der Termine. 09.30 Ambulante Behandlung einer Patientin mit einer Halbseitenlähmung nach einem Schlaganfall. Heute arbeiten wir vor allem am Gleichgewicht und an der Standsicherheit in Kombination mit Armaktivitäten. 10.30 Ich gehe auf die Abteilung zu stationären Patienten. Frau T. hat eine Lungenentzündung, ich zeige ihr, mit welchen Atemübungen sie den Heilungsverlauf am besten unterstützen kann. Herr M. hat einen Herzinfarkt erlitten, ich erkläre ihm unser Behandlungsschema und leite ihn bei der Durchführung der Übungen an. Herr R. wird nach einem Schlaganfall zum ersten Mal mobilisiert, gemeinsam mit der Pflege setze ich ihn in den Rollstuhl. 11.30 Frau L. hat Probleme mit dem Schlucken, ich führe mit ihr Übungen zur Vorbereitung der Mund- und Schluckmuskulatur durch. 12.00 Nun bin ich dran mit Essen!

12

CAREJOB

Susanne Karow Steinegger ist Abteilungsleiterin auf der Orthopädischen Chirurgie. Sie organisiert, koordiniert und übernimmt bei Engpässen den Spätdienst.

14.05 Der Spätdienst startet mit dem Übergabegespräch am Krankenbett. 15.00 Übernahme des frisch operierten Patienten direkt aus OP oder Wachsaal. Koordination mit dem Frühdienst, welche Aufgaben noch zu erledigen sind, sei das ein Gehtraining, eine Mobilisation oder ein Austrittsgespräch. 17.00 Patienten werden für das Nachtessen vorbereitet, am Tisch mobilisiert, im Bett korrekt gelagert. Erneut werden Patienten vom Wachsaal auf die Abteilung verlegt und überwacht. Kurzvisite mit dem Assistenzarzt wegen wichtiger Fragen, die für die Nacht geklärt werden müssen. 20.00 In dieser Phase ist es wichtig, den Patienten so gut wie möglich auf die Nacht vorzubereiten: Zeit haben, Schmerzen nehmen, die Übelkeit bekämpfen und die Angst vor einer schlaflosen Nacht minimieren, beruhigen und Vertrauen geben. Anschliessend alles dokumentieren. 22.30 Kurze Übergabe an die Nachtwache und die noch anfallende Arbeit abschliessen. Je besser der Patient im Spätdienst versorgt ist, desto erholsamer ist für ihn die Nacht.

Danijela Grgic ist als Oberärztin für innere Medizin auf der Notfallstation tätig. Sie nimmt die Erstbeurteilung von Patienten vor.

08.19 Eine junge Patientin wird von der Ambulanz mit Intoxikation mit Schlaftabletten gebracht. Sie trübt zunehmend ein. Wir verlegen sie zur weiteren Überwachung auf die Intensivstation.

09.42 Wie vom Hausarzt angemeldet, kommt die hochbetagte Frau Z. mit einem kalten, marmorierten Bein und bekanntem Vorhofflimmern. In der Duplexsonographie kommt ein Verschluss der Oberschenkelarterie zur Darstellung. Nach kurzer Diskussion mit den Radiologen und Chirurgen wird entschieden, eine kathetertechnische Eröffnung zu versuchen. 13.13 Ein 50-jähriger Patient wird wegen Fieber und rotem, geschwollenem Knie von seiner Ehefrau gebracht. Mit der Pflege wird ein ruhigerer Moment gesucht, um das Kniegelenk zu punktieren. Für weitere Abklärungen wird er auf die Abteilung verlegt.

16.20 Telefon: Es ist gelungen, die Oberschenkelarterie zu eröffnen. Das Bein von Frau Z. ist wieder warm und rosig. 18.30 Telefon: Die junge Patientin auf der Intensivstation ist wieder wach und ansprechbar.


Arbeitstag FAKTEN UND FAKTOREN

J mich der Spätdienst über die Patienten im Wachsaal und das weitere Geschehen im OPS.

00.30 Ein junger Mann, welcher sich einer offenen Appendektomie unterziehen musste, wird angemeldet. Die Anästhesiepflegefachfrau übergibt den Patienten und rapportiert Relevantes aus Operationsverlauf und Krankheitsgeschichte. Ich leite die weiteren Überwachungs- und Therapiemassnahmen ein. Dem jungen Mann geht es den Umständen entsprechend gut.

02.30 Eine ältere Dame wird nach der Implantation einer bipolaren Femurkopfprothese in den Wachsaal gebracht. Sie erwacht, ist sehr unruhig und beginnt am Infusionsschlauch zu ziehen.

05.30 Ich führe die angeordneten Blutentnahmen durch.

06.30 Oberarztvisite: Es wird entschieden, ob die Patienten auf die Abteilung verlegt werden dürfen.

07.00 Die Pflegefachpersonen des Frühdienstes treffen ein. Nach den Übergabegesprächen am Patientenbett endet meine Nachtschicht.

Flexibles Zeitkonto Grundsätzlich beträgt die Arbeitszeit für Vollzeitangestellte 42 Stunden pro Woche. Dabei können Arbeitsbeginn und -ende flexibel gestaltet werden. Wird die vereinbarte Sollarbeitszeit überschritten, besteht die Möglichkeit, die Mehrzeit zu kompensieren. In der Folge kann die Sollarbeitszeit pro Jahr statt pro Woche festgelegt werden – ein Modell, das sich insbesondere für Betriebe mit schwankendem Arbeitsanfall eignet.

Lohnkonzept

Dieselbe Flexibilität ist in allen Arbeitszeitmodellen zu finden – in der Absicht, den Mitarbeitenden maximale Freiheit für die Abstimmung von Berufstätigkeit und privaten Bedürfnissen zu geben. So ist Teilzeitarbeit grundsätzlich in allen Funktionen möglich. Neben den üblichen Ferien gibt es für familiäre oder persönliche Angelegenheiten zusätzliche Freitage. Zudem besteht die Möglichkeit des unbesoldeten Urlaubs für längere Abwesenheiten.

1. Maximum

8 Erfahrungsstufen «gut»

Engagement wird honoriert Individuelles Engagement und persönliche Leistung sind auch zentrale Komponenten im Lohnkonzept, dem beim Kantonsspital Winterthur der kantonale Einreihungsplan zugrunde liegt. Jede

2. Maximum

6 Leistungsstufen «sehr gut»

22.15 Bei Arbeitsbeginn informiert

Gute Leistungen schlagen sich dann in einer Funktionsbeförderung oder einer Lohnbeförderung aufgrund der Leistung nieder. Das Modell sieht dafür Anlauf-, Erfahrungs- und Leistungsstufen vor.

Karin Ramsperger ist Pflegefachfrau im Aufwachraum. Sie betreut Patienten unmittelbar nach der Operation in der ersten postoperativen Phase.

Stelle wird nach Beruf und Funktion einer von 29 Lohnklassen zugeordnet. Der Lohn bei Stellenantritt bemisst sich in der entsprechenden Lohnklasse nach Kriterien wie Ausbildung, Berufserfahrung und Fähigkeiten.

eder Gesundheits- und Pflegebetrieb erbringt seine Dienste 365 Tage im Jahr rund um die Uhr. Auch das Kantonsspital Winterthur. Nicht jeder Betrieb wartet aber mit der Flexibilität auf, wie sie in den fortschrittlichen Anstellungsbedingungen des Kantonsspitals Winterthur festgeschrieben ist.

1. Minimum 2 Anlaufstufen

Einreihungsklasse

Stufe um Stufe: Bei guten und vorzüglichen Leistungen steigt der Lohn.

CAREJOB

13


Service

Das bie

Versicherungsberatung/ Case-Management Das Versicherungswesen ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln, und man vertraut gerne darauf, dass «alles automatisch abgesichert» ist. Die Praxis präsentiert sich allerdings nicht ganz so «automatisch». Das Kantonsspital Winterthur informiert deshalb seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt über ihre Vorsorgesituation im Krankheitsfall, bei Unfällen und nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben. Mit den Anstellungsunterlagen bekommen Neueintretende schriftliches Informationsmaterial. Bei Bedarf kann eine individuelle Versicherungsberatung in einem persönlichen Gespräch vereinbart werden.

Küche/Cafeteria Die Küche des Kantonsspitals Winterthur steht unter der Leitung eines Küchenchefs mit vielfältiger Erfahrung in Fünfsternehotels. Was seine 60-köpfige Crew – vom Saucier bis zum Patissier, von der Diätköchin bis zum Ernährungsspezialisten – tagtäglich auf den Tisch zaubert, mundet nicht nur den Patienten, sondern auch den Mitarbeitenden im Personalrestaurant. Für den Kaffee, den Snack oder das Süssgebäck zwischendurch bietet die Cafeteria beim Haupteingang Kulinarisches in hoher Qualität.

Stellenangebote

A bis Z

Moderne Personalpolitik heisst auch, dass man beim Wunsch nach einer neuen Stelle nicht auch einen neuen Arbeitgeber suchen muss. Das spitalinterne Stellenangebot listet in Intranet und Internet laufend vakante und neue Stellen auf. Wer Lust auf Veränderung hat, findet da ein Stück Zukunft. www.ksw.ch/stellenundberufe

14

CAREJOB

Eine Vielzahl von nützlichen Dienstleistungen erleichtert den Mitarbeitenden den Alltag am Kantonsspital Winterthur.

Apotheke In der spitaleigenen Apotheke können nicht rezeptpflichtige Medikamente zu günstigen Preisen bezogen werden.

le anprobiert. Die Berufskleidung liegt jeweils im persönlichen Wäschekasten bereit.

Internet/Intranet/E-Mail «bazillus» Die monatlich erscheinende Hauszeitung «bazillus» informiert die Mitarbeitenden des KSW umfassend über das spitalinterne Geschehen.

Das KSW verfügt über ein breites Angebot von Internetarbeitsplätzen. Für die rasche Übermittlung von Informationen sind die meisten PC-Arbeitsplätze mit E-Mail ausgestattet.

Berufskleidung Die vollständige Information von A bis Z finden Sie in der Broschüre «Wissenswertes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter».

Das Spital stellt Berufskleider zur Verfügung. Am ersten Arbeitstag werden die Berufskleider in der Wäschezentra-

Parkplätze Das Kantonsspital Winterthur verfügt über eine beschränkte Anzahl von


ten wir Ihnen zusätzlich: Kindertagesstätte «La Luna» Kinder haben und dennoch arbeiten schliesst sich beim Kantonsspital Winterthur nicht aus. Die Kindertagesstätte «La Luna» gleich neben dem Spital bietet seit 2001 Müttern und Vätern professionelle Betreuung ihrer Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt. Und das zu Sonderkonditionen. Das Kantonsspital unterstützt die modern und kindergerecht ausgestattete Kindertagesstätte finanziell – eine Unterstützung, die den am Kantonsspital tätigen Eltern direkt zugutekommt.

Krankenpflege-/ Krankentaggeldversicherung Mitarbeitende und ihre Familienangehörigen können einer kollektiven Krankenpflegeversicherung beitreten, die das Kantonsspital mit der Helsana abgeschlossen hat. Die Helsana verzichtet zudem ausdrücklich auf das gesetzliche Recht, im Schadenfall den Vertrag zu kündigen. Empfehlenswert ist auch die preisgünstige Krankentaggeldversicherung, die allfällige finanzielle Lücken bei Krankheit schliesst.

spitaleigenen Parkplätzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Kreis der Berechtigten gehören, können beim Personaldienst eine Parkbewilligung beantragen.

Persönliche Integrität Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das Recht, so behandelt zu werden, dass ihre persönliche Würde und Integrität unangetastet bleibt. Das KSW nimmt seine Fürsorgepflicht ernst und hilft bei allen Arten von sexueller oder psychologischer Belästigung.

Personalausschuss

Spitalseelsorge

Der Personalausschuss ist von den Angestellten gewählt und vertritt die Anliegen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Spitalleitung. Details zum Personalausschuss finden Sie im Intranet.

Das Team der katholischen und reformierten Seelsorge für Patienten und Angehörige ist auch für die Mitarbeitenden in belastenden Situationen da. Die Spitalkirche steht jederzeit für Momente der Besinnung offen.

Post / Bank

Wohnen

Das spitalinterne Postbüro nimmt private Briefpost entgegen. Zum Bezug von Bargeld (CHF/Euro) steht den Mitarbeitenden in der Eingangshalle ein Bankomat der ZKB zur Verfügung.

Das Kantonsspital Winterthur bietet Mitarbeitenden möblierte Personalzimmer in Spitalnähe an. Sie sind mit Lavabo, Kühlschrank, TV-, Telefonund – auf Wunsch – Modemanschlüssen ausgestattet. CAREJOB

15


Das wertvolle Gut «Gesundheit» verlangt höchste Qualität in der Arbeit. Jederzeit und überall. Offene Kommunikation und Information, Konzentration und die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen, sind entscheidende Voraussetzungen dafür. Am Kantonsspital Winterthur gilt die Devise: hohe Qualität in allen Belangen, an allen Orten und auf allen Stufen.

16

CAREJOB

Präzis


im Job CAREJOB

17


Kultur und Kompetenz

Unser Cre Offen und ehrlich

Attr

Wir pflegen einen Führungsstil, der geprägt ist durch offene Information und transparente Entscheidungswege.

Vorausblickend Wir fördern Kreativität, Flexibilität und persönliche Initiative auf allen Stufen und stehen dem steten Wandel offen und positiv gegenüber.

Lernbereit Wir überprüfen unsere Leistungen gegenüber den Mitarbeitenden und können uns als Arbeitgeber laufend verbessern.

18

CAREJOB

En


edo aktiv Wir unterstützen die persönliche und fachliche Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeitenden und bieten entsprechende Möglichkeiten an.

Jacques F. Steiner Direktor Kantonsspital Winterthur

as Gesundheitswesen ist in Bewegung. Es steht im Brennpunkt des öffentlichen Interesses und bietet heute mehr denn je die spannendsten und vielfältigsten Berufsfelder in der Wirtschaft. Im Zentrum unserer Leistungen steht immer die Begegnung mit Menschen: mit Patienten, die zur Therapie oder zur Betreuung zu uns kommen, mit Mitarbeitenden, die beraten, pflegen und behandeln.

D

Wandel als Triebfeder der Innovation Wo Veränderung stattfindet, ist Innovation gefragt. Der Wandel bringt neue Modelle der regionalen Zusammenarbeit und der internen Organisation hervor. Für uns bedeuten diese Entwicklungen eine gewaltige Herausforderung, aber auch eine immense Quelle der Motivation. Gerade Menschen, die gerne die Initiative ergreifen, mitgestalten und sich engagieren, stehen dadurch vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten offen. Zusammen mit dem Elan, den auch viele Menschen in Ausbildung ins KSW bringen, bilden die Erfahrung und das wertvolle Know-how von vielen langjährigen Mitarbeitenden eine ideale Kombination von Dynamik und Kontinuität.

Information, Motivation, Qualifikation

gagiert Wir bringen Aufgabe, Verantwortung und Kompetenz in Einklang, damit sich die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten voll entfalten können.

Das KSW setzt sich seit Jahren mit den Veränderungen im Gesundheitswesen auseinander und ist zu einer Triebfeder seiner Entwicklung geworden. Voraussetzung dafür ist unter anderem der Einbezug der Mitarbeitenden aller Stufen und Bereiche. Dabei spielt die Delegation der Kompetenzen an die «Front» eine entscheidende Rolle. Durch den gezielten Ausbau der internen Kommunikation und der Dialogmedien kann die Information zwischen den Stufen besser fliessen, während sich gleichzeitig die Teilnahme aller am Geschehen im Spital verstärkt. Die Bevölkerung der Region Winterthur kann sich auf eine gutausgebaute und qualitativ hochstehende medizinische Versorgung verlassen. Garant für die umfassende medizinische Grundversorgung bis hin zu spitzenmedizinischen Leistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KSW mit ihrem enormen Engagement. Die Qualität unserer Leistungen für die Patienten beruht auf der Information, der Motivation und der Qualifikation unserer Mitarbeitenden. Zufriedene, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis für die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten. Und nur dies kann das Ziel eines zukunftsorientierten Spitals, des KSW, sein.

CAREJOB

19


SPORT ERHOLUNG BILDUNG Ob American Football mit den «Warriors», Handball mit Pfadi Winterthur oder Frisbee mit den «Sky Hawks» – Winterthur bewegt sich sportlich.

Parks, Gärten und Weiher, Aussichtsplattformen, Rebberge und Höhenzüge, Wildpark, Lehrpfade und Flussläufe – Winterthur ist eine Erholungsstadt im Grünen.

Ein breites Grundausbildungsangebot, 21 Berufs- und Fortbildungsschulen, die grösste Mehrsparten-Fachhochschule der Schweiz – Winterthur lehrt und lernt.

Auftrag mit Anspruch

Im Dienst einer Herkunft der Patienten

Spitalkreis Winterthur 81,7%

interthur ist mit seinen rund 96 000 Einwohnern die sechstgrösste Schweizer Stadt und liegt mitten in einem eigenständigen Wirtschafts-, Kultur- und Bildungsraum im Nordteil des Kantons Zürich. Im Herzen der Stadt Winterthur erbringt das KSW Leistungen sowohl für eine umfassende medizinische Grundversorgung als auch in ausgewählten Bereichen der Spitzenmedizin – für die Stadt und für ein regionales Einzugsgebiet von 200 000 Einwohnern, das sich von Schaffhausen im Norden bis weit ins Zürcher Oberland erstreckt.

W

übriger Kanton Zürich 14,5%

andere Kantone 3,5% Ausland 0,3%

Nahezu die Hälfte aller stationär zu behandelnden Patienten hat ihren Wohnsitz in der Stadt Winterthur.

20

CAREJOB

In dieser überschaubaren und doch vielfältigen Region pflegt das Kantonsspital Winterthur ein feingesponnenes Versorgungsnetz mit allen Anbietern von Gesundheitsdiensten: den Haus- und Spezialärzten, den anderen Gesundheitsdiensten der Stadt Winterthur und der umliegenden Gemeinden, der Spitex, den Kranken- und


MUSIK

SHOPPING

KUNST

Grosses an den Musikfestwochen, Unterhaltendes im Musicaltheater, Schweisstreibendes im Salzhaus, Funkiges im Albani – Winterthur klingt. Mal fein, mal schrill.

Gemüse-, Fisch- und Blumenmarkt, Einkauf in der malerischen Altstadt oder im modernen Shopping-Center – Winterthur lädt zum Einkaufsbummel.

Von der Spätgotik über die klassische Moderne bis zu zeitgenössischer Kunst, Gemälde, Zeichnungen, Plastiken und Fotografie – Winterthur zeigt Kunst vom Feinsten.

ganzen Region Unfallversicherern und der Hochschule Winterthur. Im Aufbau eines solchen Versorgungsnetzes gilt Winterthur daher zu Recht als Pionier in der Schweiz.

Patienteneintritte seit 1999 60 000 55 000 50 000

Das Kantonsspital Winterthur hat sich in 130 Jahren vom kleinen Einwohner- und Stadtspital zu einem modernen Akutspital von der Bedeutung eines überregionalen Gesundheitszentrums entwickelt, das jährlich rund 83 000 Patienten behandelt. Während sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer laufend verkürzt, liegt die Bettenauslastung mittlerweile bei knapp 90 Prozent. Drei zentrale Faktoren tragen zu dieser Leistung bei: die Verankerung des Spitals bei der Bevölkerung. Die Offenheit des Spitals für den medizinischen, technischen und organisatorischen Fortschritt. Und als wichtigster Faktor gelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Ruf des Kantonsspitals Winterthur als kompetente Institution tagtäglich mit Hingabe und Engagement stärken.

Tagespatienten stationäre Patienten (inkl. Säuglinge) ambulante Patienten

45 000 40 000 35 000 30 000 25 000 20 000 15 000 10 000 5 000 0

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

Kurze Aufenthaltsdauer, intensive Behandlung: Das ist grundsätzlich der Trend in der Spitalpflege.

CAREJOB

21


Jetzt einsteigen

ie arbeiten gerne mit Menschen. Mit jungen und alten. Mit kranken und gesunden. Dann sind Sie bei uns richtig: Nirgendwo sind Sie näher am Puls des Lebens. Sie arbeiten gerne in Teams. Innerhalb eines Fachgebietes und interdisziplinär. Abteilungsübergreifend und mit spitalexternen Partnern. Dann sind Sie bei uns richtig: Nirgendwo ist vernetztes Denken und Handeln gefragter.

S

Sie arbeiten gerne in einem facettenreichen Umfeld. Im Fachlichen und im Betrieblichen. Im Menschlichen wie im Sachlichen. Dann sind Sie bei uns richtig: Selten finden Sie Dutzende von Spezialgebieten in rund 25 Kliniken, Instituten, Zentren und Diensten so überschaubar organisiert. Sie arbeiten gerne mit Perspektive. Persönlich und beruflich. Handwerklich und mental. Nirgendwo sind Sie näher am täglich lebendigen Austausch zwischen Theorie und Praxis. Schaffen Sie sich eine Perspektive. Am Kantonsspital Winterthur.

Willkommen Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung 22

CAREJOB


am KSW


www.ksw.ch/berufe

U N S E R S T E L L E N A N G E B O T I M I N T E R N E T.

Das KSW als Arbeitgeber Das Kantonsspital Winterthur ist ein modernes Akutspital, das im Rahmen des öffentlichen Auftrags eine umfassende medizinische Grundversorgung sicherstellt, gleichzeitig aber auch spitzenmedizinische Dienstleistungen erbringt. Es ist Gesundheitszentrum mit überregionaler Ausstrahlung, bedeutender Arbeitgeber und Bildungsstätte in einem. Mit einem hohen Leistungsniveau, konsequentem Teamwork und fortschrittlichen Arbeitsbedingungen. Im Mittelpunkt steht der Mensch, sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch bei den Mitarbeitenden aus über hundert Berufs- und Ausbildungsrichtungen. Die Förderung von Kreativität, Flexibilität und Initiative auf allen Stufen gehört zu den Grundsätzen. Ebenso Aus- und Weiterbildung, Laufbahnplanung und persönliche Entwicklung. Arbeiten am KSW hat immer Zukunft.

KANTONSSPITAL WINTERTHUR Brauerstrasse 15 Postfach 834 CH-8401 Winterthur Tel. 052 266 21 21 Fax 052 266 20 43


KSW_CareJob_06